Verkehr Durlacher Allee
| Vorlage: | 2016/0023 |
|---|---|
| Art: | Anfrage |
| Datum: | 29.01.2016 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Offen |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach |
Beratungen
- Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 22.03.2016
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Kenntnisnahme
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadtrat Jürgen Wenzel (FW) vom 26.01.2016 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 22. Plenarsitzung Gemeinderat 22.03.2016 2016/0023 26 öffentlich Verkehr Durlacher Allee Durch die Ansiedlung von IKEA und der „dm-Zentrale“ an der Durlacher Allee ist mit einem er- heblichen Kraftfahrzeugverkehr zu rechnen, der auch Auswirkungen auf Straßenbahnverkehr und die Straßenbahnfahrgäste haben könnte. Daraus ergeben sich folgende Fragen: A. Wie hoch ist die Kfz- Belastung der Durlacher Allee aktuell: 1. Im Querschnitt Weinweg 2. Im Querschnitt zukünftige dm Zentrale B. Um wie viel Prozent ist der Kfz-Verkehr im Querschnitt „dm- Zentrale“ / K 9659 seit Eröffnung des BAB Knotens KA-Nord zurückgegangen und kann in welcher Höhe mit einer Zunahme der Lärmbelastung durch die Kfz der dm-Mitarbeiter gegenüber dem Zustand vor Eröffnung des BAB Knotens Nord gerechnet werden? C. Gäbe es signifikante Nachteile wenn statt des in der Planung befindlichen "Vollknotens" über die Straßenbahngleise eine Umfahrung unter der Durlacher Allee als U-turn ausge- führt würde und wie hoch wären die Kosten für den U turn gegen über den des Voll- knotens? D. Wird von der Verwaltung die niveaugleiche Querung der Fahrbahnen und Stadtbahn- gleise von den Fahrgästen gegenüber der jetzigen Situation mit getrenntem Zugang zu den Bahnsteigen als verkehrssicher angesehen und kann es durch den Ampelbetrieb des Fußgängerüberweges zu unerwünschtem Rückstau auf der Durlacher Allee kommen? E. Mit der "barrierefreien" Umgestaltung der Haltestelle Untermühlstrasse und dem "Voll- knoten" wird eine ähnliche Situation wie am Weinweg geschaffen. Wie viele Unfälle haben sich in den letzten 5 Jahren dort ereignet: 1. Von Straßenbahnen untereinander 2. Mit Fahrgästen und Straßenbahnen 3. Mit Fußgängern und Kraftfahrzeugen 4. Mit Kraftfahrzeugen untereinander Begründung: Durch die Ansiedlung von IKEA und der „dm-Zentrale“ werden durch die zu erwartenden Ver- kehrszunahmen mit Kraftfahrzeugen zusätzlich Konfliktpunkte geschaffen, die so gering wie möglich gehalten werden müssen. Insbesondere ist momentan nicht zu erkennen, dass der auf der Durlacher Allee auf eigenem Bahnkörper verkehrende überregionale Stadtbahnverkehr mit Taktung von 85 Sekunden, keine Behinderung erfährt. Ebenso ist nicht ersichtlich, dass zukünf- tig die Fahrgäste - durch die „dm-Zentrale“ wird die Haltestelle wesentlich stärker frequentiert wie momentan - risikolos die Haltestelle erreichen können. unterzeichnet von: Jürgen Wenzel
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STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadtrat Jürgen Wenzel (FW) vom: 26.01.2016 eingegangen: 26.01.2016 Gremium: 22. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 22.03.2016 2016/0023 26 öffentlich Dez. 6 Verkehr Durlacher Allee A. Wie hoch ist die Kfz-Belastung der Durlacher Allee aktuell: 1. Im Querschnitt Weinweg 2. Im Querschnitt zukünftige dm-Zentrale Die folgenden Kfz-Belastungen auf der Durlacher Allee wurden im Rahmen der Verkehrsuntersuchun- gen zu dm und IKEA im Jahr 2013 ermittelt: 1. Im Querschnitt Weinweg (zwischen Weinweg und Autobahn 5): ca. 45.000 Kfz/24h 2. Im Querschnitt zukünftige dm-Zentrale (unmittelbar der östlich Einmündung der Alten Karlsruher Straße): ca. 32.000 Kfz/24h B. Um wie viel Prozent ist der Kfz-Verkehr im Querschnitt „dm- Zentrale“/K 9659 seit Eröffnung des BAB Knotens KA-Nord zurückgegangen und kann in welcher Höhe mit einer Zu-nahme der Lärmbelastung durch die Kfz der dm-Mitarbeiter gegenüber dem Zu- stand vor Eröffnung des BAB Knotens Nord gerechnet werden? Die AS KA-Nord wurde im Zeitraum 2007 - 2009 in Betrieb genommen. Im Querschnitt "dm- Zentrale" liegt eine Vergleichszählung aus dem Jahr 2005 vor. Damals wurden ca. 55.000 Kfz/24h auf der Durlacher Allee gezählt. Das Verkehrsaufkommen hat sich somit um ca. 23.000 Kfz/24h bzw. 42 Prozent reduziert. Die Verkehrsprognosen für die dm-Zentrale gehen bei maximaler Bebauung von 1.625 Kfz/24h jeweils zu- und abfahrend aus, insgesamt also 3.250 Fahrzeugbewegungen. Auf die Durlacher Allee entfallen hiervon ca. 3.000 Kfz/24h im Abschnitt westlich der Alten Karlsruher Straße und ca. 1.700 Kfz/24h im Abschnitt östlich der Alten Karlsruher Straße. Die Verkehrs- und damit auch die straßenverkehrsbedingten Lärmbelastungen werden gegenüber dem Zustand vor Eröffnung der AS KA-Nord bei weitem nicht erreicht. C. Gäbe es signifikante Nachteile wenn statt des in der Planung befindlichen "Vollknotens" über die Straßenbahngleise eine Umfahrung unter der Durlacher Allee als U-turn ausgeführt würde und wie hoch wären die Kosten für den U turn gegen über den des Vollknotens? Die direkteste und für die Verkehrsteilnehmer logischste Verkehrsführung von und zur dm-Zentrale wäre sicherlich diejenige über einen "Vollknoten" an der Durlacher Allee. Die Frage ist ansonsten abschließend erst zu beantworten, wenn sowohl die Prüfergebnisse zur Machbarkeit des U-Turns hinsichtlich Lage und Abmessung vorliegen, und - falls sich eine Realisierung im Zusammenhang mit den Planungen zum P+R-Platz am Bahnhof Durlach als möglich erweist - die Akzeptanz untersucht ist. Seite 2 Auf die Stellungnahme zum Antrag der KULT-Gemeinderatsfraktion "Untersuchung einer alternativen Anbindung der dm-Zentrale", behandelt in der GR-Sitzung vom 16.02.2016, wird verwiesen. D. Wird von der Verwaltung die niveaugleiche Querung der Fahrbahnen und Stadtbahnglei- se von den Fahrgästen gegenüber der jetzigen Situation mit getrenntem Zugang zu den Bahnsteigen als verkehrssicher angesehen und kann es durch den Ampelbetrieb des Fußgängerüberweges zu unerwünschtem Rückstau auf der Durlacher Allee kommen? Prinzipiell können kreuzungsfreie Führungen, mit getrenntem Zugang zu den Bahnsteigen, als sicher angesehen werden, sofern sie angenommen werden. Der niveaugleiche Ausbau der Fußgängerque- rungen ist hier aus der Anforderung nach Barrierefreiheit begründet. Bei entsprechender baulicher Ausgestaltung der niveaugleichen Querung wird ein hoher Grad an Si- cherheit erreicht. Durch die signalisierten reinen Haltestellenzugänge ist nicht mit signifikantem Rückstau auf der Durla- cher Allee zu rechnen. Im Unterschied zu einem vollständig signalisierten Knotenpunkt wird der Ver- kehr hier nur bei Bedarf kurzzeitig unterbrochen. E. Mit der "barrierefreien" Umgestaltung der Haltestelle Untermühlstraße und dem "Voll- knoten" wird eine ähnliche Situation wie am Weinweg geschaffen. Wie viele Unfälle haben sich in den letzten 5 Jahren dort ereignet: 1. Von Straßenbahnen untereinander 2. Mit Fahrgästen und Straßenbahnen 3. Mit Fußgängern und Kraftfahrzeugen 4. Mit Kraftfahrzeugen untereinander Eine Recherche des Polizeipräsidiums in der Euska-Datenbank ergab für den Zeitraum 01.01.2011 - 31.12.2015: F1: 0 Verkehrsunfälle (VU) F2: siehe Anmerkung F3: 4 VU F4: 28 VU Anmerkung: Eine Verkehrsbeteiligung „Fahrgast“ ist in der Euska-Datenbank nicht existent. Stattdes- sen werden Fußgänger in verschiedenen Arten der Verkehrsbeteiligung (z. B. Fußgänger mit Hunden o. Kinderwagen, Handwagen o. Handkarren, Sport- oder Spielgerät) erfasst. Es wird jedoch nicht dif- ferenziert, ob ein Fußgänger, der z. B. Schienenwege quert, sich als „Fahrgast“ im Bereich einer Hal- testelle aufhielt oder die Schienenwege nur überqueren wollte, um seinen Weg von A nach B fortzu- setzen. - Sollte sich die Anfrage auf „Fahrgäste“ in der Straßenbahn (Mitfahrer) beziehen: 0 VU - Sollte sich die Anfrage auf Unfälle zwischen Fußgängern und Straßenbahnen beziehen: 2 VU
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NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 22. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 22. März 2016, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 27. Punkt 26 der Tagesordnung: Verkehr Durlacher Allee Anfrage des Stadtrats Jürgen Wenzel (FW) vom 26. Januar 2016 Vorlage: 2016/0023 Beschluss: Kenntnisnahme von der Stellungnahme der Verwaltung Abstimmungsergebnis: keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 26 zur Behandlung auf und stellt fest, die Stellungnahme der Verwaltung liege vor, der Gemeinderat habe Kenntnis genommen. (Keine Wortmeldung) Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 11. April 2016