Wiedereintritt der Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH in die QuMiK Qualität und Management im Krankenhaus GmbH

Vorlage: 2015/0772
Art: Beschlussvorlage
Datum: 22.12.2015
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Stadtkämmerei
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 26.01.2016

    TOP: 11

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: einstimmig zugestimmt

Zusätzliche Dateien

  • QuMiK_Gesellschaftervertrag_September 2013
    Extrahierter Text

  • GR-QuMiK
    Extrahierter Text

    BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 20. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 20.01.2016 2015/0772 11 öffentlich Dez. 5 Wiedereintritt der Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH in die QuMiK Qualität und Management im Krankenhaus GmbH Beratungsfolge dieser Vorlage am TOP ö nö Ergebnis Hauptausschuss 19.01.2016 8 vorberaten Gemeinderat 26.01.2016 11 Einstimmig zugestimmt Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Der Gemeinderat ist damit einverstanden, dass sich die Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH an der Gesellschaft QuMik Qualität und Management im Krankenhaus GmbH mit einem Stammkapitalanteil von 5.000 EUR beteiligt. Er ermächtigt den Oberbürgermeister bzw. seinen Vertreter in der Gesellschafterversammlung der Städtische Klinikum Karlsruhe gGmbH, die Beteiligung zu beschließen. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen (bitte auswählen) Kontierungsobjekt: (bitte auswählen) Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: (bitte auswählen) Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Städtisches Klinikum KA Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Im Jahr 2001 hat das Städtische Klinikum Karlsruhe (SKK) zusammen mit vier weiteren Gesell- schaftern die QuMiK Qualität- und Management im Krankenhaus GmbH gegründet. Ziel der Gründung war eine gemeinsame Gesellschaft zur einrichtungsübergreifenden Qualitätssiche- rung und die Etablierung eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements. Die wechselseiti- gen Erfahrungen und diesbezüglich gewonnenen Erkenntnisse sollten zudem im Sinne externer, honorarvergüteter Leistungen am „Markt“ angeboten werden. Nach fast siebenjähriger Zu- sammenarbeit wurde auf Beschluss der damaligen Geschäftsführung die Mitarbeit im Jahr 2009 beendet und die Geschäftsanteile in Höhe von 5 TEUR an der QuMiK Qualität- und Manage- ment im Krankenhaus GmbH an die QuMiK selbst abgetreten. Die Geschäftsführung begründe- te dies mit der ineffizienten Zusammenarbeit der Häuser aufgrund der Heterogenität der Mit- glieder innerhalb des Verbundes. Seither haben sich im Krankenhausmarkt eine größere Anzahl an Organisationen und Netzwer- ken durch unterschiedliche Verbünde und Arbeitsgemeinschaften gebildet. Auch wenn Koope- rationen durchaus sinnvoll und zweckmäßig sind, sind sie insbesondere im Hinblick auf den daraus resultierenden Mehraufwand der Zusammenarbeit restriktiv und wohl überlegt einzuge- hen, sowie deren Inhalte und Zielsetzungen mit den eigenen Strategien und Unternehmens- entwicklungen abzustimmen. Um eine effiziente Auswahl zu treffen und die Zusammenarbeit möglichst zweckmäßig und nutzbringend zu bündeln, wurden deshalb die bereits eingegange- nen Kooperationen auf den Prüfstand gestellt wie auch alternative Möglichkeiten und grund- sätzliche Überlegungen für die künftige Vertretung in Gremien getätigt. In der Analyse wurden die Kooperationen anhand verschiedener Parameter hinsichtlich ihrer Zielsetzung und Struktur, der Zusammensetzung der Mitgliedshäuser und den Inhalten der Arbeitsgruppen bewertet. Kooperation auf regionaler Ebene (Baden-Württemberg) Der QuMiK-Verbund ist eine Partnerschaft von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen in kommunaler Trägerschaft in Baden-Württemberg und besteht mittlerweile aus zehn Träger- gesellschaften mit 45 Krankenhäusern. Die QuMiK-Verbundsmitglieder erzielen in Baden- Württemberg einen Marktanteil von etwa einem Fünftel der Krankenhausversorgung. Insbeson- dere die starke Vertretung von baden-württembergischen Kliniken innerhalb des Verbundes könnte für das SKK eine wichtige Partnerschaft und eine wertvolle Interessensgemeinschaft darstellen. Die Abkürzung „QuMiK“ steht für Qualität und Management im Krankenhaus. Die Zielsetzung des Verbundes ist, für die Krankenhäuser als Dienstleister zu fungieren, insbesonde- re für Kooperationen im Bereich Qualitätsmanagement, zum Wissenstransfer und Benchmar- king. QuMiK dient dabei als Marke in der Fachöffentlichkeit. Der Austausch der Häuser findet in unterschiedlichen Gremien statt. Die klinikübergreifenden Arbeitsgruppen arbeiten vorwiegend in den Bereichen Geschäftsführung, Controlling, Einkauf, IT, Marketing, Medizincontrolling, Patientenmanagement, Personal, Pflegedirektion und Qualitätsmanagement gemeinsam zu- sammen. Kooperation auf Bundesebene Durch die Mitgliedschaft in der AKG (Arbeitsgemeinschaft kommunaler Groß-Krankenhäuser) ist weiterhin der nationale Austausch möglich und gleichwohl mit dem Eintritt in die QuMiK ein Schwerpunkt in der regionalen Vernetzung gesetzt um das kommunale Benchmark weiter zu fokussieren. Neben den Geschehnissen und Aktivitäten in den interdisziplinären Arbeitsgruppen stünde insbesondere der kollegiale Austausch auf Ebene der Geschäftsführung mit den regiona- len Partnern im Fokus. Das SKK würde die strategische Zusammenarbeit und den intensiven Interessensaustausch mit regionalen Partnern vor Ort weiter vorantreiben und mit Blick auf die neue Qualitätspolitik des SKK die gesetzten Qualitätsziele zusätzlich festigen. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Die Geschäftsführung der Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH hat aus den genannten Grün- den dem Aufsichtsrat vorgeschlagen, Geschäftsanteile an der QuMiK Qualität und Management im Krankenhaus GmbH in Höhe von 5.000 € zu erwerben. Der Aufsichtsrat hat dem zuge- stimmt und der Gesellschafterversammlung nach vorheriger Beschlussfassung des Gemeinderats mit Vorberatung im Hauptausschuss empfohlen, den entsprechenden Beschluss zu fassen. Beschluss: Antrag an den Gemeinderat - nach Vorberatung im Hauptausschuss – Der Gemeinderat ist damit einverstanden, dass sich die Städtische Klinikum Karlsruhe gGmbH an der Gesellschaft QuMiK Qualität und Management im Krankenhaus GmbH mit einem Stammkapitalanteil von 5.000 EUR beteiligt. Er ermächtigt den Oberbürgermeister bzw. seinen Vertreter in der Gesellschafterversammlung der Städtische Klinikum Karlsruhe gGmbH, die Beteiligung zu beschließen.

  • GR Protokoll TOP 11
    Extrahierter Text

    NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 20. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 26. Januar 2016, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 12. Punkt 11 der Tagesordnung: Wiedereintritt der Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH in die QuMiK Qualität und Management im Kranken- haus GmbH Vorlage: 2015/0772 Beschluss: Der Gemeinderat ist damit einverstanden, dass sich die Städtische Klinikum Karlsruhe gGmbH an der Gesellschaft QuMiK Qualität und Management im Krankenhaus GmbH mit einem Stammkapitalanteil von 5.000 Euro beteiligt. Er ermächtigt den Oberbürgermeister bzw. seinen Vertreter in der Gesellschafterver- sammlung der Städtische Klinikum Karlsruhe gGmbH, die Beteiligung zu beschließen. Abstimmungsergebnis: einstimmig zugestimmt Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 11 zur Behandlung auf und verweist auf die Vorberatung im Hauptausschuss: Da sehe ich auch nur gelbe Karten, damit auch Zustimmung. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten – 4. Februar 2016