Gemeinsamer Änderungsantrag Südumfahrung Hagsfeld
| Vorlage: | 2015/0709 |
|---|---|
| Art: | Änderungs-/Ergänzungsantrag |
| Datum: | 18.12.2015 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Keine Angaben |
| Erwähnte Stadtteile: | Hagsfeld |
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Extrahierter Text
Herrn Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 76124 Karlsruhe 18. December 2015 Thema: TOP21: Südumfahrung Hagsfeld Änderungs-Antrag 1. Der Gemeinderat beauftragt die Verwaltung, die Variante 2 weiter auszuar- beiten samt Kostenschätzung: - kurzer Tunnel und somit kurze wasserdichte Grundwasserwanne - ebenerdiger, einfacher Anschluss an Elfmorgenbruch- und Haid-und- Neu-Straße - Lärmschutzoptimierung (Tempolimit, lärmarmer Asphalt, hochabsorbie- rende Lärmschutzwand; ggf. Überdeckelung in Leichtbauweise) - Generell Optimierung im Hinblick auf die Kosten - Oberirdischer Anschluss des Technologieparks an die Haid-und-Neu- Straße. 2. Für diese Variante stellt die Stadt einen Antrag auf Planfeststellung. Nach der Bürgerinformation am Mittwoch, 18. November, lässt sich folgendes Fazit für die drei in der Diskussion befindlichen Varianten 1a, 1b und 2 ziehen: Für alle Varianten sind mehrere Jahre (> 4) für die Aktualisierung oder Ände- rung der Planung nötig. Alle entlasten Hagsfeld etwa gleich stark. Variante 1a (Teilstück der Nordtangente Ost), Kosten > 80 Mio. Euro: Verkehrliche Wirkung: Baustein einer Nordtangente; anziehend für über- regionalen Durchgangsverkehr, insbesondere bei Staus auf der A 5 Zuschüsse: Weder vom Bund noch vom Land (GVFG), weil a) keine durchgehende Nordtangente beschlossen b) Mittel für Projekte im Bundesverkehrswegeplan nicht ausreichend c) günstigere Alternativen verfügbar (siehe Varianten 1b und 2) Fazit: unverantwortlicher Umgang mit öffentlichen (Steuer-)Mitteln; Pro- jekt ungeeignet, Finanzierung nur mit städtischen Mitteln ist abzulehnen. Sachverhalt / Begründung: Gruppierungen Grüne, KULT, FDP, GfK, Linke Hebelstraße 13, 76133 Karlsruhe Stadt Karlsruhe, 76124 Karlsruhe Hauptamt Variante 1b (2streifig, geringerer Querschnitt), Kosten > 65 Mio. Euro Verkehrliche Wirkung: anziehend für regionalen Verkehr (Gewerbegebie- te und Orte westlich und östlich des Hardtwaldes, Beispiel Stutensee; Verkehr aus Karlsruhe) zur bzw. von der A 5 Zuschüsse: Grundsätzlich nicht vom Bund; auch nicht vom Land, weil günstigere Alternativen verfügbar (Variante 2) und GVFG-Topf nicht auskömmlich dotiert. Fazit: unverantwortlicher Umgang mit öffentlichen (Steuer-)Mitteln; Finanzierung nur mit städtischen Mitteln ist abzulehnen. Variante 2 (2streifig, kurzer Tunnel, oberirdische Anschlüsse), Kosten unter 35 Mio. Euro Verkehrliche Wirkung: eingeschränkt anziehend für regionalen Verkehr zur bzw. von der A 5 Zuschüsse: vom Land aus dem GVFG-Topf möglich (zeitlich nach Priori- sierung mit anderen Projekten) – Variante 2 ist die aussichtsreichste. Problem selbst hier die Nutzen-/Kosten-Relation für 1 km Straße Fazit: verantwortlicher Umgang mit öffentlichen (Steuer-)Mitteln; Finanzierung nur mit städtischen Mitteln ist abzulehnen. Es sollte erklärtes Ziel sein, eine Entlastung für Hagsfeld zu schaffen: so schnell wie möglich, aber angesichts der allgemeinen finanziellen Herausforde- rungen der Stadt auch nur bei tragbarer Finanzlast. Unterzeichnet von: Bettina Lisbach Johannes Honné Lüppo Cramer Dr. Eberhard Fischer Tom Høyem Thomas H. Hock Friedemann Kalmbach Eduardo Mossuto Niko Fostiropoulos Sabine Zürn