Gleiserneuerung Mathystraße zwischen Renkstraße und Beiertheimer Allee

Vorlage: 2015/0692
Art: Anfrage
Datum: 18.11.2015
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Verkehrsbetriebe Karlsruhe
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 15.12.2015

    TOP: 45

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • Stellungnahme TOP 45
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadtrat Jürgen Wenzel (FW) vom: 13.11.2015 eingegangen: 13.11.2015 Gremium: 19. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 15.12.2015 2015/0692 45 öffentlich Dez. 1 Gleiserneuerung Mathystraße zwischen Renkstraße und Beiertheimer Allee Eine Information über diese Baumaßnahme fand in der Tat statt. Sie wurde in der BNN mehrfach vorgestellt, ebenso wurden die Anwohner über Flugblätter frühzeitig informiert. Mit der Polizei und der Feuerwehr hat es zudem frühzeitige Abstimmungen im Detail gegeben. 1. Wie hoch war der Abnutzungsgrad der Schienen und in welchem Grad gab es ent- gleisungsbedrohende Abweichungen in der gegenseitigen Höhenlage der Fahrschienen und der Spurweite? 2. In wieweit war ein betriebssicheres Befahren nicht mehr gegeben bzw. welche Auf- wendungen hätten in welcher Höhe getätigt werden müssen, um für die nächsten fünf Jahre dort Betriebssicherheit zu gewährleisten? Zu 1 und 2: Die Gleiserneuerung in der Mathystraße zwischen Renkstraße und Beiertheimer Allee war ursprünglich für das Jahresprogramm 2016 vorgesehen. Die Gleise waren soweit abgenutzt, dass sie in absehbarer kurzer Zeit ausgetauscht werden mussten. Infolge des für 2016 vorgesehenen barrierefreien Umbaus der Haltestelle Ebertstraße sind über nahezu das ganze Baujahr 2016 voraussichtlich Umleitungsverkehre auf der Beiertheimer Allee und auf der Mathystraße zu erwarten. Daher erschien es nicht möglich, den Gleisaustausch in 2016 zu platzieren. Für 2017 waren die Beeinflussungen durch die Kombilösung infolge der beginnenden Baumaß- nahmen entlang der Kriegsstraße noch nicht einschätzbar. Daher konnte auch das Jahr 2017 nicht sicher für die Gleiserneuerung eingeplant werden. Die Standzeit der Gleise konnte aber über das Jahr 2016 nicht garantiert werden. Deswegen wurde die Maßnahme einvernehmlich auf das Spätjahr 2015 vorgezogen. 3. Wie lang ist die Baustrecke und in welcher Höhe belaufen sich die gesamten Baukosten? Die Umbaustrecke ist 2 x 130 m lang. Die Kosten belaufen sich insgesamt auf ca. 500 T€. Seite 2 4. Wie hoch ist der durchschnittliche Besetzungsgrad im Normalbetrieb (kein Umleitungs- verkehr) p. a. der Linien 5 und 6 im Abschnitt Mendelssohnplatz/Philip-Reis-Straße und Karlstraße? Besetzungsgrad: Montag bis Freitag TRAM 5 Mathystraße bis Rüppurrer Tor ca. 1.200 bis 1.400 Fahrgäste TRAM 5 Rüppurrer Tor bis Mathystraße ca. 1.400 bis 1.800 Fahrgäste TRAM 6 Karlstor bis Philipp-Reis-Straße ca. 1.100 bis 1.800 Fahrgäste TRAM 6 Philipp-Reis-Straße bis Karlstor ca. 1.400 bis 1.900 Fahrgäste 5. Ist nach Inbetriebnahme der Straßenbahnstrecke in der Kriegsstraße ein weiterer plan- mäßiger Betrieb zwischen Philip-Reis-Straße – Ettlingerstraße-Konzerthaus und Karl- straße vorgesehen? Das der Kombilösung seit dem Jahr 2003 zugrunde liegende Betriebskonzept sieht vor, dass auch nach Fertigstellung der Kombilösung auf der Strecke Baumeisterstraße – Hermann-Billing-Straße – Mathystraße weiterhin ein Regelbetrieb stattfindet. 6. Bis wann rechnet die Verwaltung nach aktuellem Kenntnisstand mit der Inbetriebnahme des Autotunnels mit oberirdischer Straßenbahn in der Kriegsstraße? Nach aktuellem Sachstand wird die Fertigstellung des Teilprojekts „Straßenbahn in der Kriegsstraße mit Straßentunnel“ in 2020 erfolgen.

  • FW-Gleiserneuerung Mathystraße
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadtrat Jürgen Wenzel (FW) vom 13.11.2015 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 19. Plenarsitzung Gemeinderat 15.12.2015 2015/0692 45 öffentlich Gleiserneuerung Mathystraße zwischen Renkstraße und Beiertheimer Allee A. Wie hoch war der Abnutzungsgrad der Schienen und in welchem Grad gab es entgleisungsbedrohende Abweichungen in der gegenseitigen Höhenlage der Fahrschienen und der Spurweite? B. Inwieweit war ein betriebssicheres Befahren nicht mehr gegeben bzw. welche Aufwendungen hätten in welcher Höhe getätigt werden müssen um für die nächsten 5 Jahre dort Betriebssicherheit zu gewährleisten? C. Wie lang ist die Baustrecke und in welcher Höhe belaufen sich die gesamten Baukosten? D. Wie hoch ist der durchschnittliche Besetzungsgrad im Normalbetrieb (kein Um- leitungsverkehr) p. a. der Linien 5 und 6 im Abschnitt Mendelssohn- platz/Philipp-Reis-Straße und Karlstraße? E. Ist nach Inbetriebnahme der Straßenbahnstrecke in der Kriegsstraße ein weite- rer planmäßiger Betrieb zwischen Philipp-Reis-Straße - Ettlinger Straße - Kon- zerthaus und Karlstraße vorgesehen? F. Bis wann rechnet die Verwaltung nach aktuellem Kenntnisstand mit der Inbe- triebnahme des Autotunnels mit oberirdischer Straßenbahn in der Kriegsstra- ße? Begründung: Für viele Anwohner überraschend, wurde in dieser Woche mit der Erneuerung der Gleise auf der Mathystraße zwischen Renkstrasse und Beiertheimer Allee begonnen. Dieser Gleisabschnitt verläuft zukünftig parallel zur geplanten Straßenbahntrasse in der Kriegsstraße, die spätestens 2019/20 in Betrieb gehen soll. In Hinblick auf den der VBK auferlegten Sparzwang, gibt es Irritationen über „Sinn und Notwendigkeit“ der Baumaßnahmen. unterzeichnet von: Jürgen Wenzel Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 4. Dezember 2015

  • Protokoll TOP 45
    Extrahierter Text

    NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 19. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 15. Dezember 2015, 15:30 Uhr Öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 46. Punkt 45 der Tagesordnung: Gleiserneuerung Mathystraße zwischen Renkstra- ße und Beiertheimer Allee Anfrage des Stadtrats Jürgen Wenzel (FW) vom 13. November 2015 Vorlage: 2015/0692 Beschluss: Kenntnisnahme von der Stellungnahme der Verwaltung Abstimmungsergebnis: keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 45 zur Behandlung auf und stellt fest, die Stellungnahme der Verwaltung liege vor, der Gemeinderat habe Kenntnis genommen. (Keine Wortmeldung) Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 12. Januar 2016