Änderungsantrag GfK: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge schnell in Ausbildung bringen

Vorlage: 2015/0605
Art: Änderungs-/Ergänzungsantrag
Datum: 19.10.2015
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Keine Angaben
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

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  • GfK-Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ÄNDERUNGSANTRAG Stadtrat Friedemann Kalmbach (GfK) Stadtrat Eduardo Mossuto (GfK) vom 16.10.2015 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 16. Plenarsitzung Gemeinderat 20.10.2015 2015/0605 10 öffentlich Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge schnell in Ausbildung bringen 1. An Stelle der Schaffung eines neuen Arbeitsstabs prüft die Stadt den Einsatz eines schon bestehenden Stabs zwischen Stadt, Jobcenter, Handwerkskammer, Industrie und Handelskammer, etc. zur Vermittlung und Schaffung von Ausbildungsplätzen für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge, um Doppelstrukturen vorzubeugen. 2. Wie hoch schätzt die Stadt die Zahl der Flüchtlinge, die in den nächsten Jahren nach Karlsruhe kommen a. den Anteil der Flüchtlinge, die hier noch eine Ausbildung absolvieren können. b. Den Anteil der minderjährig unbegleiteten Flüchtlinge, die hier noch eine Ausbildung machen können. c. Den Anteil der minderjährig unbegleiteten Flüchtlinge, die nach ihrer Schulausbildung ein Studium anstreben. Begründung: Im Antrag der SPD-Gemeinderatsfraktion geht es um die Schaffung eines Arbeitsstabs zur Integration von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. Dabei ist noch unklar, wie viele der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge überhaupt direkt in eine Ausbildung starten können oder noch zuvor eine entsprechende Schulausbildung ab- solvieren müssten oder direkt im Anschluss an die Schule ein Studium anstreben werden. Die Zahlen zu der Summe von Ausbildungssuchenden unter den minderjährigen unbeglei- teten Flüchtlingen aktuell und in der Zukunft sind aber nach Meinung von GfK entschei- dend. So sind die wohl deutlich weniger als 100 einen Ausbildungsplatz suchenden Ju- gendlichen noch kein Grund für einen neuen Arbeitsstab. Bei diesen geringen Zahlen ist es doch sinnvoller bestehende Strukturen zur Vermittlungen von Ausbildungen zu nutzen. Integration wird nicht dadurch gefördert, dass Lösungen für immer wieder neue Personen- gruppen durch Gründung neuer Arbeitsstäbe erfolgen. Außerdem verursachen diese Dop- pelstrukturen höhere Kosten. unterzeichnet von: Friedemann Kalmbach Eduardo Mossuto Hauptamt - Ratsangelegenheiten – 19. Oktober 2015

  • Stellungnahme TOP 10 GfK
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Ände- rungsantrag Stadtrat Friedemann Kalmbach (GfK) Stadtrat Eduardo Mossuto (GfK) vom: 16.10.2015 eingegangen: 16.10.2015 Gremium: 16. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 20.10.2015 2015/0605 10 öffentlich Dez. 3 Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge schnell in Ausbildung bringen - Kurzfassung - Die bestehenden Strukturen werden genutzt, neue Arbeitskreise werden nicht geschaffen. Aufgrund der gesetzlichen Änderungen wird zum 1. November 2015 das Verteilverfahren für die minderjährigen Flüchtlinge geändert. Deshalb sind derzeit Prognosen über die quantitative Entwicklung nicht möglich. Finanzielle Auswirkungen des Antrages nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel Kontierungsobjekt: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 1. An Stelle der Schaffung eines neuen Arbeitsstabs prüft die Stadt den Einsatz eines schon bestehenden Stabs zwischen Stadt, Jobcenter, Handwerkskammer, Industrie und Handelskammer, etc., zur Vermittlung und Schaffung von Ausbildungsplätzen für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge, um Doppelstrukturen vorzubeugen. Auf der Basis bestehender Strukturen (Routinegespräch "Flüchtlinge"; Leitung Gesamtkon- zept Arbeit) wird kein neuer Arbeitsstab im engeren Sinne gegründet, sondern die stadtin- tern übliche ämterübergreifende Zusammenarbeit wird genutzt, um die erforderliche Koor- dinierung zu gewährleisten. Damit werden Doppelstrukturen vermieden. 2. Wie hoch schätzt die Stadt die Zahl der Flüchtlinge, die in den nächsten Jahren nach Karlsruhe kommen a. den Anteil der Flüchtlinge, die hier noch eine Ausbildung absolvieren können. b. Den Anteil der minderjährig unbegleiteten Flüchtlinge, die hier noch eine Aus bildung machen können. c. Den Anteil der minderjährig unbegleiteten Flüchtlinge, die nach ihrer Schulaus bildung ein Studium anstreben. Baden-Württemberg wird aufgrund der Gesetzesänderungen zukünftig eine höhere Anzahl unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge (umF) zugewiesen bekommen. Der zahlenmäßige Anstieg ist nicht abschätzbar.