Projektpartnerschaft zwischen Karlsruher Schulen und Unternehmen
| Vorlage: | 2015/0572 |
|---|---|
| Art: | Anfrage |
| Datum: | 24.09.2015 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Offen |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 20.10.2015
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Kenntnisnahme
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadtrat Tilman Pfannkuch (CDU) Stadtrat Detlef Hofmann (CDU) Stadträtin Bettina Meier-Augenstein (CDU) Stadträtin Marianne Mußgnug (CDU) Stadträtin Karin Wiedemann (CDU) CDU-Gemeinderatsfraktion vom 22.09.2015 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 16. Plenarsitzung Gemeinderat 20.10.2015 2015/0572 20 öffentlich Projektpartnerschaft zwischen Karlsruher Schulen und Unternehmen 1. An welchen Schulen in Karlsruhe gibt es Projekte, die die Zusammenarbeit von Schu- len und Wirtschaft fördern und welche Unternehmen sind die jeweiligen Kooperati- onspartner? 2. Um welche Projekte handelt es sich dabei? 3. Gibt es schon ein Evaluierungsergebnis für die Projektpartnerschaften von Karlsruher Schulen mit der Wirtschaft? 4. Wie ist die Resonanz auf das Projekt "Wirtschaft macht Schule", der IHK Karlsruhe und konnten seit 2008 schon Erfolge erzielt werden? 5. Wie hoch ist/war die Nachfrage von Schulen, die sich bei dem Projekt "Wirtschaft macht Schule" zu beteiligen. Sachstand/Begründung: Um alle Schülerinnen und Schüler in Karlsruhe optimal auf den Übergang in das Berufsleben vorzubereiten, sollten Schulen und Unternehmen möglichst eng zusammenarbeiten. Der Ausbau und die Weiterentwicklung von Projektpartnerschaften sollte dabei ein zentrales An- liegen sein. Vorbild ist hier das Projekt der IHK Karlsruhe "Wirtschaft macht Schule", das die Vermittlung von Schulen und Kooperationen zum Ziel hat. Hierbei ist jedoch darauf zu ach- ten, welche Projekte erfolgreich sind, um diese verstärkt auszubauen. Auf der anderen Seite muss auch kritisch nach Nachbesserungsbedarf geschaut werden, um für die Schülerinnen und Schülern, aber auch für die Wirtschaft optimale Bildungspartnerschaften zu ermöglichen. unterzeichnet von: Tilman Pfannkuch Detlef Hofmann Bettina Meier-Augenstein Marianne Mußgnug Karin Wiedemann Hauptamt - Ratsangelegenheiten – 9. Oktober 2015
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadtrat Tilman Pfannkuch (CDU) Stadtrat Detlef Hofmann (CDU) Stadträtin Bettina Meier-Augenstein (CDU) Stadträtin Marianne Mußgnug (CDU) Stadträtin Karin Wiedemann (CDU) CDU-Gemeinderatsfraktion vom: 22.09.2015 eingegangen: 22.09.2015 Gremium: 16. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 20.10.2015 2015/0572 20 öffentlich Dez.3 Projektpartnerschaften zwischen Karlsruher Schulen und Unternehmen 1. An welchen Schulen in Karlsruhe gibt es Projekte, die die Zusammenarbeit von Schulen und Wirtschaft fördern und welche Unternehmen sind die jeweiligen Koope- rationspartner? Grundsätzlich sind die allgemeinbildenden Schulen angehalten, Bildungspartnerschaften bezie- hungsweise Kooperationen mit externen Partnern einzugehen. Daher gibt es kaum Schulen, die keine Kooperation haben oder pflegen. Schülerinnen und Schüler werden optimal auf den direkten Übergang von der Schule in die Ausbildung vorbereitet und die Unternehmen sichern sich Fach- kräftenachwuchs. Somit entsteht eine Win-Win-Situation für alle Partner. Bereits in den Grund- schulen wird dieses Thema behandelt. Allerdings gibt es dort keine Projektstrukturen wie bei „Wirtschaft macht Schule“. Die Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammer unter- stützen und begleiten Betriebe bei einer Bildungspartnerschaft im Rahmen von „Wirtschaft macht Schule“. Ziel eines Förderprogramms der gemeinnützigen Wirtschaftsstiftung Südwest ist es, jungen Men- schen frühzeitig Fragen zu Wirtschaft und Technik nahebringen und die Auseinandersetzung mit dem Unternehmertum fördern. Die Ausschreibung geht zu Beginn eines neuen Schuljahres von der Wirtschaftsstiftung Südwest an alle Schulen in der TechnologieRegion. Im Schnitt werden zwischen 25 und 40 Projekte eingereicht. Mit einem Betrag von 500 € werden fünf Maßnahmen gefördert, die Themen aus Wirtschaft und Technik aufgreifen, zum Beispiel Schülerfirmen, Plan- spiele oder Projekte, die das Interesse von Mädchen für technische und naturwissenschaftliche Berufsfelder unterstützen. 2. Um welche Projekte handelt es sich dabei? Die Bildungspartnerschaften zwischen den Betrieben und Schulen sind für die Handwerkskammer ein wichtiger Baustein, um eine frühzeitige Berufsorientierung zu ermöglichen. Die Bildungsaka- demie der Handwerkskammer Karlsruhe interpretiert die Berufsorientierung neu. Diese wird als ganzheitlicher, lebensbegleitender Prozess gesehen und hält für jede Person ein Angebot bereit. Rund 13 Handwerksbetriebe aus dem Stadtgebiet Karlsruhe sind Bildungspatenschaften einge- gangen. Bei der IHK gibt es rund 60 Firmen, die im Rahmen von „Wirtschaft macht Schule“ Bil- dungspartnerschaften eingegangen sind. (siehe auch Fragen 3 bis 5) 3. Gibt es schon ein Evaluierungsergebnis für die Projektpartnerschaften von Karlsru- her Schulen mit der Wirtschaft? Es finden einmal jährlich von der IHK initiierte Nachhaltigkeitsgespräche mit den Schulen statt. Darüber hinaus haben die Bildungspartner die Möglichkeit, ihre Partnerschaft durch die Qualitäts- kriterien der IHK Karlsruhe evaluieren zu lassen. Seite 2 4. Wie ist die Resonanz auf das Projekt "Wirtschaft macht Schule", der IHK Karlsruhe und konnten seit 2008 schon Erfolge erzielt werden? Die Resonanz auf das Projekt ist nach Mitteilung der IHK Karlsruhe sehr gut. Die Werkrealschulen und Realschulen sind sehr interessiert und motiviert, Bildungspartnerschaften mit außerschuli- schen Einrichtungen einzugehen. Auch die Gymnasien haben zunehmend Interesse gezeigt und konnten umfassend mit Partnern versorgt werden. Ein wichtiger Meilenstein wurde im Dezember 2010 erreicht, als alle Schulen in der Technologie- Region Karlsruhe mit Partnern versorgt werden konnten. Damit war eine Vollversorgung der Haupt-, Werkreal-, Realschulen und Gymnasien erreicht. Mittlerweile haben auch viele Privat-, Berufliche- und Förderschulen Bildungspartnerschaften. Als Erfolg lässt sich auch die Zahl der Bildungspartnerschaften (Stand Sept. 2015) werten: 135 allgemeinbildende Schulen in der TRK: (ohne Privat-, Förder- und Sonderschulen sowie Berufliche Schulen) 433 kooperierende Unternehmen 762 Bildungspartnerschaften 5. Wie hoch ist/war die Nachfrage von Schulen, sich bei dem Projekt "Wirtschaft macht Schule" zu beteiligen? Die Nachfrage an Bildungspartnerschaften war zwischen 2008 und 2013 sehr hoch, im Durch- schnitt haben die Schulen 6 Bildungspartner. Zwischenzeitlich ist eine „Sättigung“ eingetreten und Bildungspartnerschaften werden gezielt mit Berufsbranchen angebahnt, die dem Berufsorientie- rungskonzept der Schule noch fehlen bzw. wo bedingt durch den Fachkräftemangel die Betriebe über die IHK an die Schulen herantreten. Das Bürgermeisteramt ist gerne bereit, die Thematik in einer der nächsten Sitzungen des Schul- beirats durch die Kammern und die Wirtschaftsstiftung Südwest ausführlich darstellen zu lassen.
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NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 16. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 20. Oktober 2015, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 22. Punkt 20 der Tagesordnung: Projektpartnerschaft zwischen Karlsruher Schulen und Unternehmen Anfrage der Stadträte Tilman Pfannkuch und Detlef Hofmann, der Stadträtin- nen Bettina Meier-Augenstein, Marianne Mußgnug und Karin Wiedemann (CDU) sowie der CDU-Gemeinderatsfraktion vom 22. September 2015 Vorlage: 2015/0572 Beschluss: Kenntnisnahme von der Stellungnahme der Verwaltung Abstimmungsergebnis: keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 20 zur Behandlung auf und stellt fest, die Stellungnahme der Verwaltung liege vor, der Gemeinderat habe Kenntnis genommen. (Keine Wortmeldung) Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten – 5. November 2015