Integriertes Stadtentwicklungskonzept Neureut 2020
| Vorlage: | 2015/0505 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 17.08.2015 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Amt für Stadtentwicklung |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach, Grötzingen, Knielingen, Neureut, Nordstadt, Nordweststadt, Oststadt, Rintheim, Südstadt, Weststadt |
Beratungen
- Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 29.09.2015
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: einstimmig zugestimmt
Zusätzliche Dateien
-
Extrahierter Text
BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 15. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 29.09.2015 2015/0505 14 öffentlich Dez. 2 Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept Neureut 2020 Beratungsfolge dieser Vorlage am TOP ö nö Ergebnis Ortschaftsrat Neureut 15.09.2015 1 vorberaten Gemeinderat 29.09.2015 14 Zustimmung Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Karlsruhe 2020 (ISEK) benennt als ein zentrales Leit- vorhaben die Stadtteilentwicklung. Nach Beschlusslage des Hauptausschusses vom 27. Januar 2015 sollen gemeinsam mit den Akteuren vor Ort Integrierte Stadtteilentwicklungskonzepte für die Stadtteile erstellt werden. Der Gemeinderat beschließt das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Neureut 2020 als Ori- entierungsrahmen für die künftige Entwicklung und beauftragt die Verwaltung mit der Umset- zung der Maßnahmen vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Finanzmitteln. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen Kontierungsobjekt: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: Bürgergesellschaft Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am 15.09.2015 Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Karlsruhe 2020 (ISEK) benennt als ein zentrales Leit- vorhaben die Stadtteilentwicklung. Nach Beschlusslage des Hauptausschusses vom 27. Januar 2015 sollen gemeinsam mit den Akteuren vor Ort Integrierte Stadtteilentwicklungskonzepte für die Stadtteile erstellt werden. Ziel dabei ist es einerseits, die Zukunftsideen der Bürgerinnen und Bürger für ihren Stadtteil aufzugreifen, und andererseits, Maßnahmenvorschläge für die Stadt- teile aus den Integrierten Leitvorhaben des ISEK abzuleiten und gemeinsam mit der Bürgerschaft zu konkretisieren. Im Wechselspiel zwischen Verwaltung, Bürgerschaft und Politik sollen auf diesem Wege Integrierte Stadtteilentwicklungskonzepte (STEK) als Grundlage einer zukunftsfä- higen Weiterentwicklung der Stadtteile erarbeitet werden. In Neureut wurde im Januar 2014 auf Initiative der Ortsverwaltung ein Stadtteilentwicklungs- prozess mit rund einjähriger intensiver Bürgerbeteiligung eingeleitet. Das Amt für Stadtentwick- lung begleitete zusammen mit weiteren Fachdienststellen den vom Stuttgarter Büro Reschl Stadtentwicklung moderierten Beteiligungsprozess zum Integrierten Stadtteilentwicklungskon- zept Neureut 2020. Am 21.Oktober 2014 wurde der Gemeinderat in Form einer Vorlage über den Zwischenstand zum Integrierten Stadtteilentwicklungsprozess Neureut informiert. Mehr als 220 Neureuter Bürgerinnen und Bürger haben sich im Rahmen folgender Veranstal- tungen in den Prozess eingebracht: - Zukunftskonferenz am 18. Januar 2014 - 1. Zukunftswerkstatt am 29. März 2014 - 2. Zukunftswerkstatt am 28. Juni 2014 - Fokusgruppensitzungen am 24. Juli, 17. September und 20. November 2014, - Abschlussveranstaltung am 9. Mai 2015. Auch über die offiziellen Veranstaltungen hinaus haben sich interessierte und engagierte Stadt- teilbewohnerinnen und Stadtteilbewohner getroffen, um ihre Projekte weiter zu konkretisieren und auf den Weg zu bringen. Auf der Abschlussveranstaltung im Mai 2015 wurden die in der Bürgerschaft erarbeiteten Ergebnisse durch die Projektgruppen selbst vorgestellt und der Orts- verwaltung übergeben. Die Bürgerinnen und Bürger zogen insgesamt ein positives Fazit. Wich- tig ist den Bürgerinnen und Bürgern nun die Umsetzung der entwickelten Maßnahmen. Die Ortsverwaltung Neureut hat zugesagt, kurzfristig umsetzbare Bürgerprojekte zeitnah voranzu- bringen. Die in der Bürgerschaft entwickelten Projekte sind in das vom Büro Reschl Stadtentwicklung erstellte Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Neureut 2020 eingeflossen. Dieses dient als Handlungsempfehlung für die künftige Entwicklung Neureuts und beinhaltet Leitziele und Leit- projekte, die unter Einbindung der Bürgerprojekte vor dem Hintergrund der vorhergesagten Wachstumsperspektive formuliert wurden. „Wachsen und Vernetzen – Stadtqualität und Identi- tät“ das sind die wesentlichen Herausforderungen für die künftige Entwicklung Neureuts. Die Leitziele und Leitprojekte wurden im Rahmen einer Klausurtagung mit Vertreterinnen und Ver- tretern des Neureuter Ortschaftsrates, den Bürgervereinen sowie der Orts- und Stadtverwaltung abgestimmt. Folgende wesentliche Handlungsschwerpunkte werden im Integrierten Stadtteil- entwicklungskonzept Neureut 2020 genannt: Leitziel 1: Städtebauliche Perspektive, räumliche Identität und Freiräume: „Stadtteil- identität stärken“ Der Stadtteil ist unter Berücksichtigung der vorhandenen Flächenreserven für den Wohnungs- bau als Gesamtheit weiterzuentwickeln und nicht in einzelnen Neubaugebieten und Stadtvier- teln isoliert zu betrachten. Die für die Gesamtstadt wichtige Entwicklung von Wohnraum bietet für Neureut die Chance, eine stadtteilprägende städtebauliche Identität zu entwickeln. Vor die- sem Hintergrund empfiehlt das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Neureut 2020 eine städtebauliche Rahmenplanung zur Vorbereitung dieser Entwicklungen. Dabei ist auch das Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Thema Einzelhandel und Dienstleistungen weiterzuentwickeln und Überlegungen zu einer Neu- ausrichtung mit eindeutigem Zentrum und Versorgungsschwerpunkt zuzulassen. Auch die öf- fentlichen Räume sollten entsprechend ihrer jeweiligen städtebaulichen Funktion als identitäts- stiftende Orte für Aufenthalt, Kommunikation und Bewegung sowie als stadtteilbildprägende Bereiche gestaltet und aufgewertet werden. Weitere Empfehlungen hinsichtlich der städtebauli- chen Perspektive zielen auf die Weiterentwicklung und Qualifizierung (auch als Ort der Begeg- nung) der großflächig vorhandenen Freiraumqualitäten – insbesondere der als Restflächen zwi- schen der entwickelten Siedlungsfläche wahrgenommenen Freiraumpotentiale. Das im Rahmen der Bürgerbeteiligung entwickelte Projekt „Grünes Band und Neureuter Stadtplatz“ ist in die weiteren Planungen zur Vernetzung und Qualifizierung der Grün- und Freiflächen einzubezie- hen. Auch die von Jugendlichen entwickelten Planungen zu einem Dirtpark sollen dabei berück- sichtigt werden. Das Leitprojekt „Städtebauliche Rahmenplanung“ wurde vom Neureuter Ort- schaftsrat im Rahmen der Klausurtagung mit hoher Priorität bewertet. Leitziel 2: Demographie und Einwohnerentwicklung: „Wachstum gestalten“ Vor dem Hintergrund der weiteren Einwohnerentwicklung und dem gleichzeitig einhergehen- den demographischen Wandel sind verschiedene Herausforderungen in Bezug auf die Infra- struktur verbunden. Was den demographischen Wandel betrifft, ist künftig stärker als bisher eine kontinuierliche Anpassung an sich verändernde Bedarfe erforderlich. Außerdem geht mit dem Wachstum eine zu erbringende enorme Integrationsleistung einher. Die Diskussion in der Bürgerschaft findet nicht über das „ob“ der weiteren Flächen- und Einwohnerentwicklung statt, sondern über das „wie“. Neben der infrastrukturellen Anpassung kommt auch den Neureuter Vereinen und Initiativen eine wichtige Rolle zu. Das Leitziel 2 „Demographie und Einwohner- entwicklung“ weist mehrere Schnittstellen zum Leitziel 4 „Bildung, Betreuung, Kultur und Sozi- ales“ auf. Leitziel 3: Wohnen und Gewerbe: „Wachsen in bestehenden Strukturen“ Die Flächenreserven für Wohnen liegen überwiegend im Inneren des Siedlungsgefüges Neureuts und tragen damit zu einer Verzahnung und Vernetzung des Stadtteils und seiner Stadtviertel bei. Die einzelnen Potenzialflächen ermöglichen es, einen sehr differenzierten Städtebau hin- sichtlich der Dichte, der Intensität der Nutzungsmischung und des Wohnungsangebots anzubie- ten. Das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Neureut 2020 empfiehlt die Erstellung einer Konzeption zur Entwicklung von Wohnungsschwerpunkten in Neureut. Dabei sind Vorstellun- gen zu erarbeiten, welche Flächen für welche Wohnformen geeignet und in welcher Priorität welche Gebiete zu erschließen sind. Es ist Wert zu legen auf eine soziale Durchmischung mit angebots- und preisdifferenzierten Wohnformen zur Versorgung von unterschiedlichen Nach- fragegruppen. Die beiden Gewerbestandorte im Norden erfordern aufgrund ihres jeweiligen Standorts, ihrer Anbindung und ihrer Nachbarschaft eine Profilierung und Schwerpunktsetzung. Im Zuge der Erweiterung der Gewerbeflächen sollen neue Firmen angesiedelt werden. Neben der Schaffung von Arbeitsplätzen ist dabei die Verträglichkeit in Bezug auf die umliegende Be- bauung zu berücksichtigen. Darüber hinaus sollen Anwohnerinnen und Anwohner über das formale Verfahren hinaus eingebunden, in erster Linie aber informiert werden. Ein frühzeitiger Einbezug der Ortsverwaltung ist dabei zu gewährleisten. Beide Leitprojekte „Wohnungsschwer- punkte entwickeln“ und „Gewerbeentwicklung“ sind aus Sicht des Ortschaftsrates mit hoher Priorität zu behandeln. Leitziel 4: Leitziel Bildung, Betreuung, Kultur und Soziales: „Soziale Identität fördern“ Für die Aktivitäten verschiedener Gruppen und Generationen gilt es, attraktive Angebote und Raum für spezifische Aktivitäten zu schaffen, aber auch die Vielfalt an bestehenden Angeboten zu koordinieren und zugänglicher zu machen. Das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Neureut 2020 empfiehlt daher die aus der Bürgerschaft heraus entstandene Idee des „Stadtteil- oder Quartiersmanagers“ weiter zu verfolgen und im Stadtteil zu etablieren. Zentrale Aufgabe des bei der Ortsverwaltung oder im Brunhilde-Baur-Haus angesiedelten Stadtteil- Ergänzende Erläuterungen Seite 4 /Quartiersmanagements sind die Kommunikation der unterschiedlichen Angebote und die In- tegration der unterschiedlichen Akteure zur Verbesserung der Kommunikation und Information im sozialen Bereich. Neben der Hilfestellung und Beratung hat das Stadtteilmanagement die Aufgabe, die Angebote, die es auf der Ebene der Gesamtstadt gibt, für den Stadtteil transpa- renter zu machen. Gleichzeitig sollen weitere generationenübergreifende Angebote im Brunhil- de-Baur-Mehrgenerationenhaus angedockt werden, um diese Einrichtung noch stärker als bis- her als Ort des bürgerschaftlichen Engagements und als Begegnungsstätte für den Stadtteil herauszustellen. Empfohlen wird darüber hinaus, dass die Einwohnerinnen und Einwohner Neureuts dauerhaft in die Debatte über die Zukunft einbezogen werden. Es kommt darauf an, die Beteiligungskultur im Stadtteil zu festigen und deutlich zu machen, dass bei allen Fragen, die von stadtstruktureller Bedeutung sind, die Bürgerschaft vor der Entscheidung der kommunalen Gremien einbezogen wird. Dieses Leitziel „Öffentlichkeitsbeteiligung“ ist dem Neureuter Ortschaftsrat wichtig und wird mit hoher Priorität bewertet. Leitziel 5: Mobilität: „Stadtteil vernetzen“ Der Ausbau des Umweltverbundes ist ein für die Gesamtstadt definiertes Ziel, das auch für Neu- reut Bedeutung hat, u. a. in der Verlängerung der Linie 3 in Richtung Kirchfeld, der Verringe- rung des Anteils des motorisierten Individualverkehrs, der Steigerung der Verkehrssicherheit sowie der Herstellung von Barrierefreiheit. Das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Neureut 2020 empfiehlt die rasche Umsetzung dieser Vorhaben unter Berücksichtigung der Projekte aus der Bürgerschaft, die sich intensiv mit verschiedenen Bereichen z. B. Radverkehr, Barrierefreiheit etc. auseinandergesetzt und teilweise sehr konkrete Vorschläge hierzu entwickelt hat. Vor allem die kleineren schnell umsetzbaren Maßnahmen (Anbringen von Warnpiktogrammen und Be- leuchtung an ausgewiesenen Schwachstellen, Entfernen/Stutzen von Hecken und Sträuchern, Ausweisen von Radwegen und Schutzstreifen, Verbesserung der Beschilderung etc.) sollen zü- gig und systematisch angegangen werden, um rasch einen Beitrag zur Steigerung der Verkehrs- sicherheit zu leisten und sichtbare Zeichen zu setzen. Das Leitprojekt „Barrierefreiheit“ wurde vom Neureuter Ortschaftsrat in der Klausurtagung mit hoher Priorität bewertet. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Vernetzung innerhalb des Stadtteils. Ausgehend vom alten Neureut soll ein attraktiv und sicher gestaltetes Wege- und Freiraumsystem entstehen, das die Stadtviertel Neureuts sowohl untereinander und mit ihren innenliegenden Plätzen und Parks verbindet als auch an die umgebenden Freiräume und Naherholungsgebiete der Stadt anbindet. Die Stärkung der Grün- und Freiraumverbindung entlang der für die Nordtangente vorgesehe- nen Achse in Ost-West-Richtung bietet die Chance zur Weiterentwicklung des übergeordneten Freiraumsystems der Stadt Karlsruhe, entsprechend den Vorstellungen des räumlichen Leitbilds. Wie geht es weiter? Die Ortsverwaltung Neureut plant, nach Abschluss des Beteiligungsprozesses und nach Be- schluss im Gemeinderat, einmal jährlich die Neureuter Bürgerinnen und Bürger einzuladen, um über Fortschritte im Rahmen des Stadtteilentwicklungskonzeptes zu informieren. Damit wird das Leitprojekt „Öffentlichkeitsbeteiligung“ und die Forderung nach einer Festigung der Beteili- gungskultur im Stadtteil bereits auf den Weg gebracht. Das aus dem Beteiligungsprozess heraus entstandene Engagement im Sozialbereich wird in Regie des Brunhilde-Baur-Hauses fortgesetzt. Beschluss: Ergänzende Erläuterungen Seite 5 Antrag an den Gemeinderat - nach Vorberatung im Hauptausschuss - Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Karlsruhe 2020 (ISEK) benennt als ein zentrales Leit- vorhaben die Stadtteilentwicklung. Nach Beschlusslage des Hauptausschusses vom 27. Januar 2015 sollen gemeinsam mit den Akteuren vor Ort Integrierte Stadtteilentwicklungskonzepte für die Stadtteile erstellt werden. Der Gemeinderat beschließt das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Neureut 2020 als Ori- entierungsrahmen für die künftige Entwicklung und beauftragt die Verwaltung mit der Umset- zung der Maßnahmen vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Finanzmitteln. Hauptamt – Ratsangelegenheiten – 18. September 2015
-
Extrahierter Text
│ Phase III – Erstellung des „Stadtteilentwicklungskonzept Neureut 2020“ Einordnung vorliegender Planungen Erstellung des „Handlungskonzept Neureut 2020“ Klausurtagung 17.04.2015 Abschluss- veranstaltung 09.05.2015 Beschluss im Ortschaftsrat und Gemeinderat Phase II – Aktive Bürgerbeteiligung Zukunftswerkstatt Teil 1 29.03.2014 Zukunftswerkstatt Teil 2 28.06.2014 Prozessbegleitende Koordinierungsgruppe Fokusgruppen Phase I – Entwicklungsperspektiven und Auftakt der Bürgerbeteiligung Analyse, Integration, Aufbereitung Bestandsdaten Bevölkerungs- entwicklung und Flächenbedarfe Klausurtagung 29.11.2013 Online-Umfrage Zukunfts- konferenz 18.01.2014 Ämterabfrage zu anstehenden Maßnahmen │ Vorstellung der Ergebnisse im Plenum Hauptziel: Übereinstimmungen und Unterschiede erkennen Gruppenphase 2 (nach der Mittagspause) Hauptziel: „Ideen und Zukunftsbilder“ definieren für den weiteren Prozess Gruppenphase 1 (vor der Mittagspause) Hauptziel: “Themen“ setzen für den weiteren Prozess • Verkehr und ÖPNV Fokusgruppe 1 • Freiflächengestaltung und -nutzung Fokusgruppe 2 • Generationenprojekte, Soziales Miteinander Fokusgruppe 3 • Schule und Kinderbetreuung Fokusgruppe 4 • Jugendliche Fokusgruppe 5 • Nordumfahrung, Zufahrt Kirchfeld Nord Projekt 1 • Radwege Projekt 2 • Pkw-Verkehr Projekt 3 • Barrierefreiheit Projekt 4 • Wohnflächenentwicklung Projekt 5 • Das Grüne Band und der Neureuter Platz Projekt 6 • Kirchfeld Nord Projekt 7 • Verbesserung Freiflächen im Ortskern Projekt 8 • Generationenprojekte, Soziales Miteinander Projekt 9 • Schule Projekt 10 • Dirt-Park (Fokusgruppe der Jugendlichen) Projekt 11 45 Baggersee Bodensee Hardtwald Heidesee Weißer Graben Bachkanal Vogelpark Neureut Hardtwald HEIDE NÖRDLICHER TEIL Saubächle Flächennutzung Siedlungsfläche Landwirtschaftliche Nutzfläche Kiestagebau Grünfläche Forstwirtschaftliche Nutzfläche Gewässer Gleiskörper KKV/sonst. KIRCHFELD SÜDLICHER TEIL BESTAND: SIEDLUNGSSTRUKTUR AusrichtungMaßstab 100m 500m CP Stuttgart, Mai 2015 Im Auftrag der Stadt Karlsruhe - Amt für Stadtentwicklung Siedlungsstruktur Stadtviertel Neureut Vernetzung Vereinsarbeit (nicht lokalisierbar) Vernetzung Mehrgenerationen- projekte (nicht lokalisierbar) Fokusgruppe 1 Verkehrsflächen Barrierefreiheit Fokusgruppe 2 - Freiflächen Wohnflächenentwicklung Gestaltung Freiraum Grüne Bänder Fokusgruppe 3 - Generationenprojekte Fokusgruppe 4 - Schule Fokusgruppe 5 - Jugendliche Dirtpark 45 Baggersee Bodensee Hardtwald 3 Heidesee Weißer Graben Bachkanal 3 Vogelpark Neureut KIRCHFELD Hardtwald HEIDE NÖRDLICHER TEIL SÜDLICHER TEIL Saubächle ERGEBNISSE FOKUSGRUPPEN AusrichtungMaßstab 100m 500m CP Stuttgart, Mai 2015 Im Auftrag der Stadt Karlsruhe - Amt für Stadtentwicklung Schulen, Mensen, Schulhofgestaltungen Freiraumring/Landschaftsband des Räumlichen Leitbilds Karlsruhe 2015 Aufwertung und Vernetzung der Freiräume und Stadtviertel 45 Baggersee Bodensee Hardtwald S1 S11 . 3 Heidesee Weißer Graben Bachkanal S1 S11 . Vogelpark Neureut S1 S11 . KIRCHFELD HEIDE NÖRDLICHER TEIL SÜDLICHER TEIL Saubächle AusrichtungMaßstab 100m 500m S1 S11 . 3 3 INNENSTADT KARLSRUHE CP Stuttgart, Mai 2015 Im Auftrag der Stadt Karlsruhe - Amt für Stadtentwicklung 3 3 3 Standorte Nahversorgung und Dienstleistung Nahversorgung Entwicklungsoptionen Siedlungsflächen Wohnen Gemischte Nutzung Gewerbe Freiraumkonzeption Grün- und Freiflächen Öffentlicher Nahverkehr Schienennetz KVV mit Haltestellen Erweiterung Linie 3 S1 S11 . 3 STÄDTEBAULICHE ENTWICKLUNGSPERSPEKTIVEN 45 Baggersee Bodensee Hardtwald Heidesee Weißer Graben Bachkanal 3 Vogelpark Neureut Hardtwald HEIDE NÖRDLICHER TEIL Saubächle Wohnbauflächen Gemischte Bauflächen Gewerbliche Bauflächen ENTWICKLUNGSPOTENTIALE FNP Freie Bauflächen in bestehenden/ geplanten Bauflächen des FNP 2010 15,2 ha 17,7 ha 4,1 ha 3,0 ha 1,7 ha 5,7 ha 12,6 ha KIRCHFELD SÜDLICHER TEIL 1,2 ha AusrichtungMaßstab 100m 500m CP Stuttgart, Mai 2015 Im Auftrag der Stadt Karlsruhe - Amt für Stadtentwicklung 45 Baggersee Bodensee Hardtwald S1 S11 . 3 Heidesee Weißer Graben Bachkanal S1 S11 . 3 Vogelpark Neureut S1 S11 . Hardtwald HEIDE NÖRDLICHER TEIL Saubächle BESTAND: INFRASTRUKTUR Infrastruktureinrichtungen Öffentliche Einrichtungen Kirchliche Einrichtungen Sportanlagen Einzelhandel Dienstleistungen Schienennetz KVV mit Haltestellen S1 S11 . KIRCHFELD SÜDLICHER TEIL S1 S11 . AusrichtungMaßstab 100m 500m CP Stuttgart, Mai 2015 Im Auftrag der Stadt Karlsruhe - Amt für Stadtentwicklung 45 Baggersee Bodensee Hardtwald S1 S11 . 3 Heidesee Weißer Graben Bachkanal S1 S11 . 3 Vogelpark Neureut S1 S11 . Hardtwald HEIDE NÖRDLICHER TEIL Saubächle Öffentlicher Nahverkehr Linien S1 und S11 mit Haltestellen Linie 3 mit Haltestellen Buslinien 70 - 73 mit Haltestellen Buslinie mit eingeschränktem Betrieb Radverkehr Hauptroute Nebenroute Straßen Bundesstraße Landesstraße Neureuter Tangente BESTAND: VERKEHR S1 S11 . 3 KIRCHFELD SÜDLICHER TEIL S1 S11 . B 36 B 36 B 36 Linkenheimer Landstraße Neureuter Tangente AusrichtungMaßstab 100m 500m CP Stuttgart, Mai 2015 Im Auftrag der Stadt Karlsruhe - Amt für Stadtentwicklung 72 73 . 70 71 . 72 71 71 72 72 72 71 71 71 71 70 73 73 70 71 71 72 . 71 72 73 . 70 71 . Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 1 -Anlage- Themen, Ideen und Zukunftsbilder aus der Zu- kunftskonferenz und Stellungnahme der Ver- waltung Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 2 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. Handlungsfeld 1: Wohnen, Familie und Soziales Thema 1.1 Treffpunkt, Begegnungsstätten, Soziales Netzwerk Priorität der Bürgerschaft: Rang 9 von 33 1.1.1 Treffpunkte schaffen: Kultu r- zentrum-Kirchfeld Nord, Ortsgemeinschaftshaus, So-zialzentren (Bürgerzentrum je Ortsteil) OV in Abst. mit AfSta, SJB, (HGW in Bezug auf Kirchfeld Nord) Neureut verfügt mit dem Brunhilde - Baur - Haus über eine Anlaufstelle und einen Treffpunkt fü r Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen. Das Brunhilde-Baur-Haus ist da s einzige Mehrgenerationenhaus in Karlsruhe und bie tet Raum für die unterschiedlichsten Angebote und Aktivitäten. D amit die Neureuter Bürgerinnen und Bürger diese und andere Ein- richtungen noch stärker nutzen, wären Vorschläge au s der Bürgerbeteiligung willkommen, welche Angebote und Akti- vitäten gewünscht und angenommen werden und welche selbst organisiert werden könnten. X X 1.1.2 Treffpunkte schaffen für Ki n- der siehe 1.2.1 1.1.3 Treffpunkte schaffen für J u- gendliche siehe 1.2.2, weitere Anliegen werden in der Fokusgr uppe "Jugendliche" besprochen. 1.1.4 Angebot Jugendhaus verbe s- sern siehe 1.2.3 1.1.5 Café für Senioren einrichten OV in Abst. mit Seni o- renbüro/SJB --> Weiterleiten an sozi-ale Einrichtungen im STT Im Brunhilde - Baur - Haus gibt es ein Café und einen Begegnungsbereich z um Informationsaustausch, die auch Seni o- rinnen und Senioren offen stehen und neben Brett- u nd Kartenspiele für jedes Alter, auch Tageszeitunge n, einen Kin- derbereich sowie kalte und warme Getränke und Produ kte aus der hauseigenen Konditorei bereitstellen. E inmal wö- chentlich findet dort ein Mehrgenerationencafé stat t. Während der Öffnungszeiten des offenen Treffs is t die Nutzung des Internets kostenfrei möglich. Auch die Kircheng emeinden und Senioreneinrichtungen bieten zum Teil Austausch- und Begegnungsmöglichkeiten speziell für Seniorinne n und Senioren. In der Regel nehmen Seniorinnen und Senioren Angebote von Einrichtungen wahr, die sich entweder in der Nähe befinden oder zu denen sie sich aus and eren Gründen verbunden fühlen (Kirchengemeinde, Seniorenheim o.ä .). Die Verwaltung gibt das Anliegen eines öffentli chen Senio- rencafés an das Brunhilde-Baur-Haus und weitere Sen ioreneinrichtungen und Kirchengemeinden im Stadttei l weiter mit der Bitte zu prüfen, ob sich geeignete Träger f inden, die ggf. auch in Zusammenarbeit, eine neue A nlaufstelle spe- ziell für Seniorinnen und Senioren betreiben wollen oder aber die bestehenden Angebote besser miteinan der zu vernet- zen und bekannt zu machen. Die OV setzt sich für di e Ausweitung des Freizeit- und Hilfeangebots für Äl tere ein. X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 3 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 1.1.6 Begegnungsstätten für Sen i- oren (Kirchfeld, Nordkirche) siehe 1.1.5 X 1.1.7 Netzwerke: App für Neureut OV in Abst. mit Medie n- büro Apps für einzelne Karlsruher Stadtteile gibt es bis lang nicht und sind derzeit auch nicht in Planung. Strategisch gibt die Stadt der Entwicklung mobiler Webseiten statt der A pp-Entwicklung den Vorzug. Das hat mehrere Gründe: Apps sind nur dann sinnvoll, wenn bestimmte Sensoren des Mobi lgeräts angesprochen werden müssen (z.B. Kamera, Mi krofon). Info-Angebote können stattdessen besser als „mobile Webseite“ realisiert werden. Mobile Webseiten sind preisgünsti- ger, man kann sie verlinken, über Suchmaschinen fin den und sie nahtlos in ein größeres Webangebot inte grieren. Mit Apps geht das nicht. Apps machen von Appstore-Betre ibern abhängig. Einer Neureut-App droht das Risiko, auf dem Mobilgerät ungenutzt zu verstauben. X 1.1.8 Hotspot "Neureut", Tref f- punkt mit WLAN ausstatten und Tablets für Seniorinnen und Senioren bereitstellen OV in Abst. Mit Medie n- büro --> Prüfauftrag an sozi-ale STT-Einrichtungen Einzelne Einrichtungen in Neureut bieten bereits ko stenloses WLAN an so z.B. das Brunhilde - Baur - Haus zu den Öf f- nungszeiten der offenen Treffs, McDonalds sowie wei tere Gaststätten. Karlsruhe hat kürzlich mehrere Ho tspots bzw. freies WLAN an zentralen Plätzen der Stadt eingeric htet. Nach einjähriger Pilotphase soll das WLAN aus geweitet wer- den. Das Projekt KA-WLAN kann und wird auch in die Karlsruher Stadtteile getragen. In diesem Jahr zum Beispiel nach Durlach. Anfragen weiterer Stadtteile liegen vor. P roblem sind die Finanzierung und die Leitungsanbind ung. Durlach hat dafür Eigenmittel bereitgestellt und Sponsoren gefunden. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass d ie Nutzung von KA-WLAN dort besonders hoch ist, wo typische Wartes ituationen vorliegen. Aus diesem Grund würde die St adt bei ei- ner Erweiterung von KA-WLAN in geschlossene Räume z uerst die Bürgerbüros vorschlagen. KA-WLAN ist kein städti- sches Projekt. Es ist ein Projekt des INKA e.V. Der Lenkungskreis wird von der Stadtmarketing GmbH ein geladen. Die Stadt ist Zuschussgeber. Die Anregung, Seniorentreffpunkte mit Tablets auszu statten, wird an die entsprechenden Einrichtungen w eitergeleitet. X X 1.1.9 Mitfahrgelegenheiten scha f- fen (Mitfahrsysteme, Mit-fahrbänke, "Roter Punkt" für Windschutzscheibe bei mit-nahmewilligen Autofahrern) OV in Abst. mit OA, StplA/Verkehr Mitfahrsysteme dienen der Vermittlung spontaner Mit fahrten als Ergänzung zu bestehenden ÖPNV - Angeboten und sind daher häufiger im ländlichen Raum zu finden. S ie unterscheiden sich damit von verbreiteten Intern etplattformen, die der Vermittlung regelmäßiger Fahrgemeinschaften oder vorab geplanter Mitfahrgelegenheiten dienen. Da das An- gebot in Karlsruhe flächendeckend sehr gut ist, exi stieren in Karlsruhe keine explizit ausgewiesenen M itfahr- Haltestellen oder Mitfahrbänke, die vor allem hinsi chtlich des Sicherheitsaspekts in der technischen U msetzung auf- wendig sind. So müssen beispielsweise Versicherungs -, Authentifizierungs- und Abrechnungssysteme entwi ckelt und bereitgestellt werden. Die Aktion "Roter Punkt" war eine Protestaktion gegen gestiegene ÖPNV-Preise de r 1960/70er Jahre und entwickelte sich zur Mitfahrgelegenheit m it großem Erfolg. Aufgrund Sicherheitsaspekte und f ehlender Kon- trollmöglichkeiten sieht die Stadtverwaltung keine Möglichkeit, derartige Mitfahrsysteme zu unterstütz en. X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 4 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 1.1.10 Begegnungsstätten: B e- standserhebung Ange-bot/Zusammenarbeit mit vorhandenen Angeboten (Be-sucherdienst Diakonie etc.) OV in Abst. mit AfSta Die Verwaltung sieht insbesondere das Mehrgenerationenhaus Brunhilde - Baur - Haus als geeigneten Ort des bürge r- schaftlichen Engagements und als Begegnungsstätte i n Neureut an. Durch die Treffen der Fokusgruppen im Mehrge- nerationenhaus wurden die Potenziale dieser Einrich tung bekannt gemacht. Damit die Neureuter Bürgerinn en und Bürger diese und andere Einrichtungen noch stärker nutzen, sind Vorschläge aus der Bürgerbeteiligung w illkommen, welche Angebote und Aktivitäten gewünscht und angen ommen werden und welche selbst organisiert werden k önnten. X X 1.1.11 Raumangebot der Kirche nutzen/Raumangebot ge-genseitig nutzen und anbie-ten OV in Abst. mit Bürge r- schaft Hier sollten die konkreten Bedürfnisse zusammengest ellt und an die Kirchen herangetragen werden. X Thema 1.2 Jugendliche Priorität der Bürgerschaft: Rang 17 von 33 1.2.1 Treffpunkte schaffen für Ki n- der OV in Abst. mit GBA, Kinderbüro, StJA Die Vorsorge und Sicherung von Spielflächen hat in Karlsruhe eine hohe Priorität und ist eine Dauerauf gabe. Die städt i- schen Kinderspielplätze, Sportflächen und Schulhöfe werden in regelmäßigen Intervallen kontrolliert, g epflegt, und die Geräte zusätzlich durch Spielgerätekontrolleure gew artet. Werden durch die Besucherinnen und Besucher Schäden an Spielgeräten oder sonstige Mängel festgestellt, kön nen diese direkt an die zuständigen Bezirke (in Neu reut an die OV- Neureut) gemeldet werden. Auch die Versorgung mit a usreichend Spielflächen hat hohe Bedeutung und lieg t in Neu- reut über dem Bedarf, wie der Spielflächenentwicklu ngsplan 2012 belegt. Insgesamt gibt es 23 Spielplät ze und 7 Bolz- plätze im Stadtteil. Hinzu kommen noch Spielflächen auf Schulhöfen und Kleingartenanlagen. Besonders g ut ist die Versorgung (Spielfläche je Kind in Quadratmetern) i m nördlichen Teil Neureuts und im Ortsteil Heide. E twas schlechter versorgt ist der Südliche Teil, wobei dieser vom Ak tivspielplatz an der Hertzstraße in der Nordweststa dt profitiert. Auf- grund des hohen Versorgungsgrades sind derzeit kein e Neuanlagen in Planung. Bei Bedarf ist eine objekt bezogene Kin- der- und Jugendbeteiligung denkbar. Der Kinder- und Jugendtreff Trafohäusle dient als feste Anlaufstel le für Kinder und Jugendliche von 6 bis 21 Jahre. Die OV setzt si ch für eine Vorhaltung ausreichender Spiel-, Abente uer- und Bolz- plätze ein. In Neureut gibt es zwei Treffpunkte für Eltern und deren (kleine) Kinder, organisiert vom Kinderbüro der Stadt: Das Startpunkt-Familienzentrum im Brunhilde- Baur-Haus und das Elterntreff in Kirchfeld, angesie delt bei For- tuna Kirchfeld e. V. In beiden Treffs können sich E ltern mit ihren Kindern zwanglos treffen, es gibt r egelmäßige Besuche von Fachleuten zu medizinischen oder erziehungsrele vanten Themen. Für die Kinder wird Kinderbetreuung angeboten. X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 5 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 1.2.2 Treffpunkte schaffen für J u- gendliche OV in Abst. mit StJA, SJB, SuS, HGW Mit dem Trafohäusle existiert in Neureut ein Kinder - und Jugendtreff, der als Anlaufstelle und Treffpunk t für Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 21 Jahren dient und verschiedene Angebote bereithält. Des Weiteren exi stieren ver- schiedene Sportstätten/Bolzplätze o.ä. (u.a. auch d er neue Bolzplatz und das Beachvolleyballfeld am Tr afohäusle), die als Treffpunkt für Jugendliche genutzt werden könne n bzw. bereits genutzt werden. Der Bebauungsplan fü r das Kon- versionsgebiet Kirchfeld-Nord sieht darüber hinaus ein Grundstück für einen Jugendtreff vor. Dies soll voraussichtlich in den nächsten 3 bis 5 Jahren entwickelt werden. Weit ere Anliegen werden in der Fokusgruppe der Jugendli chen bespro- chen. Die OV setzt sich für eine Verbesserung des F reizeitangebotes für Jugendliche und Heranwachsende ein und be- rücksichtigt dabei die Ergebnisse aus der Jugendbet eiligung. X X 1.2.3 Angebot Jugendhaus verbe s- sern OV in Abst. mit StJA Das vom Stadtjugendausschuss betriebene Trafohäusle bietet eine vielfältige Angebotspalette (offene Angebote, Kursangebote, Beratungsangebote). Die Vorsorge und Sicherung eines qualitativen Jugendangebots hat hoh e Priorität und ist eine Daueraufgabe. Daher wird das Angebot i mmer wieder neu justiert und den Bedarfen angepasst . An wel- cher Stelle explizit Verbesserungsbedarf besteht, m üsste ggf. mit den Jugendlichen vor Ort oder im Rah men der Ju- gendbeteiligung zum Stadtteilentwicklungskonzept er örtert werden. Der Stadt Karlsruhe ist viel daran g elegen, ein at- traktives Angebot für Jugendliche vorzuhalten und i st daher Verbesserungsmaßnahmen gegenüber aufgeschl ossen. X X 1.2.4 Angebote für Jugendliche: Eishalle, Rodelbahn, Multi-funktionspark, Kletterwand/ Kletterhalle, Spielplätze, Mi-nigolf, Open Air-Kino, Boule-platz, Beachvolleyballfeld OV in Abst. mit SuS Wifö Im Rahmen des Stadtteilentwicklungsprozesses Neureu t wird sich eine Gruppe von Jugendlichen mit jugend spezif i- schen Angeboten (u.a. Dirt-Park) auseinandersetzen. Die Ergebnisse sollen nach Möglichkeit zeitnah umg esetzt wer- den. Vorschläge wie Eislaufhalle, Rodelbahn, Klette rwand/Kletterhalle, Open-Air-Kino o.ä. sind in der Umsetzung we- niger aussichtsreich, da sie i.d.R. von Privatinves toren betrieben und finanziert werden, die nach Ren tabilitätsgesichts- punkten wirtschaften. Derzeit steht seitens der Sta dt keine aktive Suche nach Betreibern für derartige Einrichtungen an. X X Thema 1.3 Generationenprojekte Priorität der Bürgerschaft: Rang 3 von 33 1.3.1 Mehrgenerationenhäuser/ - straßen schaffen (verschie-dene Angebotsebenen, ge-meinsames Leben, gegensei-tige Entlastung) OV in Abst. mit StplA, Seniorenbüro Angesichts der demographischen Entwicklung sind geg enseitige Unterstützungsstrukturen ein wichtiges Th ema. Ba u- gemeinschaften und Mehrgenerationenwohnprojekte sol len weiter gefördert werden. Die Schaffung von attr aktiven Wohnformen für Senioren (z.B. auch in Form von Mehr generationenhäusern) wird im Zuge der Entwicklung d er neuen Baugebiete (Zentrum III) berücksichtigt. Interessen ten- und Investorensuche wird zur gegebenen Zeit ei ngeleitet. Für Mehrgenerationswohnprojekte, die wirklich alltagsun terstützendes Miteinander bieten, braucht es relati v preisgünstige geeignete Grundstücke und einen gemeinsamen Aufbaup rozess, in dem dieses tatkräftige Miteinander als g emeinsa- me Zielsetzung formuliert und konkretisiert wird. D ieser Aufbauprozess ist entsprechend zu leiten. X X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 6 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 1.3.2 Seniorenzentrum in Heide (getragen durch Heideverein, möglich in ehem. Kindergar-ten) OV in Abst. mit Seni o- renbüro--> Weiterleiten an BV Heide Ein Seniorenzentrum im Sinne eines Altenwohnheims o der eine Seniorenbegegnungsstätte sind in Neureut H eide de r- zeit nicht in Planung, jedoch unter Umständen reali sierbar, wenn geeignete Trägerstrukturen vorliegen. Der Bürgerver- ein Heide führt regelmäßig Treffen für Seniorinnen durch, sog. "Heidefrauentreffen". Als Träger eines Seniorenzentrums oder einer Seniorenbegegnungsstätte kommt der Bürge rverein Heide jedoch nicht infrage. Dem Bürgerverei n Heide wird das Anliegen mitgeteilt. Gerade im Stadtteil N eureut werden voraussichtlich die Zahl der Hochbeta gten und da- mit die Zahl der Pflegebedürftigen ansteigen. Es is t mit einem deutlichen Bedarf an ambulanter Pflegeu nterstützung und an stationären Pflegeplätzen zu rechnen. Für di e ambulante Unterstützung ist ein differenziertes N etz von pflege- rischen, betreuerischen und alltagsunterstützenden Hilfen nötig. Im Stadtteil Neureut sollten zwei neu e zusätzliche Pflegeheime vorgesehen werden mit 60 bis 80 Plätzen . Das Seniorenzentrum ist sinnvollerweise mit Wohnu ngen und Begegnungszentrum zu kombinieren. Entsprechende Gru ndstücke sind zu suchen. X 1.3.3 Wohngemeinschaften für Ä l- tere einrichten (Wohn-raum/Infrastruktur, Mit-wohnzentrale) OV in Abst. mit AfSta, StplA, Seniorenbüro s. 1.3.1. Wohnen im Alter wurde in Neureut bereits diskutiert und Wohnformen genannt. Auch das Betreute Wohnen in Kirchfeld resultiert aus diesen Überlegungen. Barri erearme bzw. altersgerechte Wohnungen sind auf jede n Fall not- wendig und wichtig im Bestand wie auch in Neubaupro jekten. In diesem Marktsegment besteht ein wesentli cher Be- darf. X X 1.3.4 Barrierefreies Wohnen e r- möglichen OV in Abst. mit StplA, Seniorenbüro Bei allen Neubauprojekten wird die Barrierefreiheit mitgedacht. Die Schaffung von barrierefreien Wohnu ngen wird im Zuge der Entwicklung neuer Baugebiete (Zentrum III) berücksichtigt. Die Stadtverwaltung leistet berate nde Hilfestel- lung und appelliert an Privateigentümer, Wohnungen entsprechend barrierefrei umzubauen. Dabei können u nter Um- ständen KFW-Darlehen genutzt werden. X X 1.3.5 Nachbarschaftshilfe (alter s- übergreifende Hilfe, Anreize schaffen, Suche-Biete-Fo-rum/Sammelstellenanbieter, Job für Jugendli-che/Ehrenamt, Diakoniever-ein, Wurfzettel über Kir-che/Rathaus, Flyer „Rat und Hilfe" für Neureut, Angebot: Einkaufen, Rasenmähen, Ba-bysitting, etc.) OV in Abst. mit AfSta und vor-Ort-Anbietern In Neureut gibt es bereits eine Vielzahl verschiede ner Angebote, u.a. Angebote im Bereich Nachbarschaf tshilfe (z.B. vom Diakonieverein und allen Kirchengemeinden). Ver besserungsbedarf besteht insbesondere hinsichtlich der Koordi- nation der Anbieter untereinander, der Zusammenführ ung der Angebote und der Bekanntmachung. Die Ortsve rwal- tung ist Verbesserungsvorschlägen, Anregungen etc. gegenüber aufgeschlossen und versucht nach Möglichk eit die er- zielten Ergebnisse des Beteiligungsprozesses umzuse tzen. Das Büro für Mitwirkung und Engagement der St adt Karlsru- he bietet ein Fortbildungsprogramm für Ehrenamtlich e an. X X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 7 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 1.3.6 Essensangebote für Senioren (Kirchfeld-Nord, Süd, Heide) OV in Abst. mit Seni o- renbüro --> Weiterleiten an sozi-ale Einrichtungen im STT Das Brunhilde - Baur - Haus sowie das Seniorenzentrum in Kirchfeld bieten einen offenen Mittagstisch an. Weitere spez i- elle Essensangebote in den Ortsteilen südlicher Tei l und Heide sind nicht bekannt. Die Einrichtung von Mittagstischen erfolgt üblicherweise über gemeinnützige Einrichtun gen in privater Trägerschaft. Auch freie Lokale kön nen dieses An- gebot des regelmäßigen preisgünstigen Mittagstischs anbieten. Den gemeinnützigen Einrichtungen in Neur eut wird das Anliegen mitgeteilt. X 1.3.7 Mehrgenerationenaktivitäten zwischen Kindern und Senio-rinnen und Senioren („Leihoma und -opa“, Bad-nerlandhalle für "Oma-Kids-Treff") OV in Abst. mit Brunhilde-Baur-Haus, SJB, Kinderbüro In Neureut gibt es verschiedene Mehrgenerationenaktivitäten - u.a. das Mehrgenerationencafé im Brunhilde - Baur - Mehrgenerationenhaus oder das Projekt Alt & Jung, H and-in-Hand - Kinderbetreuung durch Seniorinnen und Senioren, das jeden Mittwoch von 9:30 bis 11:30 Uhr als offen er Wochentreff beim Fortuna Kirchfeld stattfindet u nd gut ange- nommen wird. Es gibt begeisterte Seniorinnen und za hlreiche Kinder. Neben dem Alt & Jung Wochentreff f indet dort auch der Elterntreff Kirchfeld statt sowie weitere Vereinsangebote wie Kinderturnen etc. Die bestehend en Angebote sollten stärker genutzt (evtl. beworben) werden, an statt neue Konkurrenz-Angebote zu schaffen. X 1.3.8 Plattform zum Austausch, zentrale Anlaufstelle, Schau-kasten, Flyer über Angebote (nicht nur Internet) OV in Abst. mit Bürge r- schaft Die OV begrüßt die Idee einer Plattform/Anlaufstell e/Schaukasten zur Information über Neureuter Aktivi täten und zum Austausch untereinander und ist bestrebt den Bürger innen und Bürgern umfassende Informationen per Pres se und In- ternet bereitzustellen. Bevor die Stadt im Sinne ei ner Umsetzung aktiv werden kann, muss die Idee weit er konkretisiert werden. Initiative kann auch von der Bürgerschaft a usgehen. X X Thema 1.4 Schulstruktur/Bildungsangebote Priorität der Bürgerschaft: Rang 11 von 33 1.4.1 Sinnvolle Schulbezirke g e- währleisten (Erhalt Südschu-le/Betreuungsangebot Nachmittag) OV in Abst. mit SuS Laut Schulgesetz hat jede Grundschule einen Schulbe zirk. Das bedeutet, dass grundsätzlich alle Schüler innen und Schüler die Grundschulen besuchen müssen, in deren Schulbezirk sie wohnen. Wenn in einem Stadtteil meh rere Grund- schulen liegen, bestimmt der Schulträger die einzel nen Schulbezirke. Der Schulstandort Südschule steht gegenwärtig nicht zur Diskussion. Eine weitergehende Nachmittag sbetreuung an der Südschule, über die ergänzende Be treuung hinaus, wurde ab dem Schuljahr 2014/15 für die Klas senstufen 2-4 genehmigt. Ab dem nächsten Schuljahr gibt es dann diese Angebote noch für die Klassenstufen 3 und 4 u nd diese sind mit Ende des Schuljahres 2017/18 ausg elaufen. Im Frühjahr 2015 findet ein Erfahrungsaustausch mit al len Beteiligten zu der Nachmittagsbetreuung statt. Der OV ist die Erhaltung sowie der Ausbau der Schulen ein großes A nliegen. X 1.4.2 Errichtung einer Ganztage s- schule OV in Abst. mit SuS Im Juli 2014 wurde die Ganztagsgrundschule im Schul gesetz Baden - Württembergs erstmals verankert. Die Nordschule Neureut bietet seit dem Schuljahr 2014/15 als einzi ge Grundschule in Neureut, neben dem Halbtagszug ei nen Ganz- X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 8 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. tagszug an. Die weiterführ enden Schulen haben bisher ausschließlich Halbtagsk lassen. 1.4.3 Vereinskultur und außersch u- lische Bildung integrieren OV in Abst. mit SuS und Schulen Die Kooperation mit außerschulischen Partnern ist e in wichtiger Baustein in der aktuellen Schul - und Jugendpolitik des Landes Baden-Württemberg. Sie ist in den baden-würt tembergischen Bildungsplänen verankert und soll den Zugang zu nichtschulischen Bildungsangeboten von Schülerin nen und Schülern erleichtern, unterstützen und ergä nzen. Dieser Ansatzpunkt - Kooperationen mit außerschulischem Pa rtner - ist ein wichtiger Gesichtspunkt im Rahmen d er Konzept- entwicklung der Ganztagsgrundschulen. X X 1.4.4 Ganztagesbetreuung in Grundschulen und weiterfüh-renden Schulen s. 1.4.2 1.4.5 Kooperation zwischen Sch u- len fördern OV in Abst. mit SuS und Schulen Die Kooperation zwischen den Schulen in Neureut ist ein wichtiges und dauerhaftes Anliegen der Schulen selbst und auch der Verwaltung. Es finden vielfältige Kooperat ionen statt z.B. Wirtschaft macht Schule u. viele a ndere mehr. X 1.4.6 Auseinandersetzung Schu l- konzept/Vielfalt der Schul-strukturen: Bildungsangebot für alle, für neue Schulformen offen sein, für alle Kinder ei-nen Schulplatz in Neureut schaffen OV in Abst. mit SuS und Bürgerschaft Eine Auseinandersetzung mit dem Schulkonzept und de r vorhandenen Schulstruktur im Stadtteil wird im Ra hmen der Fokusgruppe "Schulstruktur, Bildungsangebote" statt finden. Aus dieser Vertiefung heraus ergeben sich u nter Umstän- den Ansätze für Verbesserungen. Beispielsweise wird die fehlende Nachmittagsbetreuung an der Südschule bemängelt. Zwischenzeitlich wurde eine befristete Betreuung ei ngerichtet. X 1.4.7 Bildungsangebot für Erwac h- sene schaffen (Akademie der Älteren) OV in Abst. mit SJB --> Weiterleiten an Volkshochschule Die Volkshochschule bietet zahlreiche Bildungsangeb ote für Erwachsene, teilweise auch in der Nordstadt und in Ne u- reut. Die Einrichtung einer Akademie für Ältere in Neureut ist nicht vorgesehen, da u.a. aufgrund der unzureichenden Nachfrage ein wirtschaftlicher Betrieb nicht gewähr leistet wäre. Stattdessen wird auf die zahlreichen Bildungsangebo- te und Bildungseinrichtungen der Stadt Karlsruhe ve rwiesen (u.a. AWWK, Bildungsakademie HWK, Bildungsw erk, ev. Akademie Baden, ev. Erwachsenenbildung Karlsruhe, K olping Bildungswerk u.v.m.). Grundsätzlich regelt d ie Nachfra- ge das Angebot. Dies erklärt auch die geringe Anzah l von Angeboten der vhs in Neureut. Dennoch wird da s Anliegen der Ausweitung von vhs Kursen der Volkshochschule K arlsruhe mitgeteilt. X X 1.4.8 Erweiterung Volkshochschule s. 1.4.7 Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 9 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. Thema 1.5 Kinderbetreuung/KiTa Priorität der Bürgerschaft: Rang 26 von 33 1.5.1 Ausbau der Betreuungsang e- bote SJB Der Ausbau der Kinderbetreuung ist ein ständiges Th ema der Stadtverwaltung. Die Stadt Karlsruhe verfol gt das Ziel, bis zum Jahr 2015 für mindestens 40 % der U3-Kinder einen Betreuungsplatz bereit zu stellen. Derzeit g ibt es in Neu- reut insgesamt 12 Kindertageseinrichtungen mit insg esamt 717 Plätzen für Kinder bis zum Schulalter. Die Kinderta ges- einrichtungen sind relativ gleichmäßig über den Sta dtteil verteilt und bieten unterschiedliche Betreuu ngszeiten an. Der Bedarf des Betreuungsangebots für unter Dreijährige wurde im Rahmen einer Umfrage im Jahr 2012 ermitte lt. Dem- nach ergibt sich in Neureut ein Bedarf von 43 %, wa s etwa 200 Kindern dieser Altersgruppe entspricht. Nach derzeiti- gem Stand decken die 177 Plätze etwa 89 % des ermit telten Bedarfs. Die weiteren Ausbaupläne für Neureu t sehen eine Erweiterung der Kita in Neureut-Kirchfeld um 2 Grup pen vor, womit 4 neue U3-Plätze und 32 Ü3-Plätze ge schaffen werden. Der OV ist die Verbesserung der Vereinbarke it von Familie und Beruf ein großes Anliegen. Daher setzt sich die OV für eine Überprüfung und ggf. Anpassung der Öffn ungszeiten sowie die Vorhaltung verschiedener Betre uungsan- gebote ein. X 1.5.2 Ganztagesbetre u- ung/flächendeckend flexible Öffnungszeiten/"Leihoma und -opa" (siehe 1.3.7), Kin-derbetreuung in Kirchfeld und Südschule bis 15 Uhr, für alle Neureuter Kinder einen KiTa-Platz in Neureut schaf-fen SJB, SuS, Kinderbüro s. 1.5.1 und 1.4.2 In Neureut gibt es insgesamt 317 Kita-Ganztagsplätz e - davon 53 für Kinder unter 3 Jahren und 264 für Kinder über drei Jahre. Darüber hinaus gibt es in Neureut drei gut laufende Krabbelgruppen, die die Räumlichkeiten folgender Kir- chengemeinden nutzen: Pfarrgemeinde Neureut-Süd, Ki rchfeldstraße 11/St. Heinrich und Kunigunde, Bärenw eg 40 Ev. Kirchengemeinde Neureut-Kirchfeld, Donauschwabe nstraße 32. Die Nordschule Neureut hat seit dem Sch uljahr 2014/15 als einzige Grundschule in Neureut einen Ga nztagszug, beginnend mit Klassenstufe 1. Ziel ist e s, eine stabile Ein- bzw. Zweizügigkeit zu erreichen. Der städtisch e Hort in der Alten Friedrichstraße wird voraussich tlich auch wegen der Abnahme der Kinderzahlen mittelfristig auslaufe n. An der Waldschule wurde ein Neubau errichtet in dem 6 Hort- gruppen mit 120 Plätzen untergebracht sind. Hier is t vorerst keine GTS geplant. X 1.5.3 Kostenfreie Einrichtungen SJB Die Stadt Karlsruhe ist dauerhaft bemüht, das Nutzu ngsentgelt für Kita - Plätze gering zu halten und bietet daher ve r- schiedene freiwillige Zuschussmöglichkeiten an (z.B . trägerübergreifende Geschwisterkinderstattung, Zu schuss zum Elternbeitrag). Die Voraussetzung für eine Beitrags freiheit wie in Rheinland-Pfalz, wo seit dem 01.08. 2010 der Besuch eines Kindergartens für Kinder ab dem 2. Geburtstag beitragsfrei ist, ist ein entsprechender Beschluss des Gemeinde- rats. Um in Karlsruhe eine Beitragsfreiheit analog zu den Einrichtungen in Rheinland-Pfalz zu realisie ren, wären jährlich finanzielle Aufwendungen in Höhe von 22.215.160 Eur o erforderlich (nur Betreuungsbeiträge, ohne Verpfl egung und ohne Kindertagespflege). X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 10 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 1.5.4 Qualifizierte Arbeitskräfte gewährleisten (auch Männer) SJB Im Zuge des bundesweiten Ausbaus des Betreuungsange bots kommt es zu Engpässen an qualifizierten Arbeit splätzen im Kita-Bereich. Auch in Karlsruhe ist der Mangel a n Fachkräften zu spüren. Die Gewinnung ausreichende r Fachkräfte hat daher aus Verwaltungssicht hohe Priorität. Um F achkräfte zu gewinnen hat Baden-Württemberg einen n euen dualen Ausbildungsgang geschaffen, in dem die Ausbi ldungskräfte früher und intensiver Praxiserfahrung in Kinderta- geseinrichtungen sammeln, was die Betreuungsengpäss e vor Ort entschärft und die Ausbildung (auch aufgr und der finanziellen Entlohnung) für verschiedene Bevölkeru ngsgruppen (auch Männer) attraktiver macht. Die Sta dt Karlsruhe ist bestrebt, den Anteil männlicher Fachkräfte in K itas zu steigern. In erster Linie geht es jedoch da rum ausreichend Fachpersonal zu gewinnen. X Thema 1.6 Bezahlbarer Wohnraum/sozialer Woh n- bau/Entwicklungskonzept Wohnen Priorität der Bürgerschaft: Rang 5 von 33 1.6.1 Bezahlbaren Wohnraum für alle Altersklassen schaffen: bezahlbarer Wohnraum für Familien und Senioren, öf-fentliche Projekte (bau-en/vermieten), Brachflä-chenkataster/ Umlegung/ Kosten, Umzugsmanage-ment StplA, LA Die Schaffung bezahlbaren Wohnraums ist ein wichtiges Ziel sowie zentrale Auf gabe des städt. Wohnungsunterne h- mens VOLKSWOHNUNG. Die kommunale Wohnungspolitik stellt einen zentrale n Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge dar. G rundsätze, wie angemessene Wohnungsversorgung aller Bevölkerun gsgruppen, sparsamer Flächenverbrauch, Forcierung d er In- nenentwicklung, nachhaltige, klimagerechte Bauweise , sozialverträgliche Planung sowie hohe städtebauli che und ar- chitektonische Qualität bilden dabei in Karlsruhe u nd damit auch in Neureut die zukünftigen Herausford erungen. Dies bedeutet insbesondere, ein ausreichendes Angebot an Wohnungen für alle Nachfragegruppen vorzuhalten un d zwar in adäquater Menge, Qualität, preislichem Niveau, Wohn status und Vielfalt. Ohne neue Flächenausweisung wi rd diesem Anspruch in Karlsruhe jedoch kaum Rechnung getragen werden können. Auch die integrierte Bestandsentwic klung (in Neureut ist die Nachverdichtung im Zuge der Bebauun g in zweiter Reihe bereits in Gange, hier muss auf eine sensible Umsetzung Wert gelegt werden) erfährt einen hohen S tellenwert. Die Sicherung einer angemessenen Wohnra umver- sorgung erfordert aber noch weitere Maßnahmen z.B. die Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Wohn ungs- bau generell. Dies betrifft z.B. - die Ausweitung des Angebots an Baugrundstücken du rch aktive Baulandpolitik. - die Nutzung von Konversionsgebieten auch für Ange bote im sozial gebundenen Wohnungsbau. - Investitionsanreize für den frei finanzierten Woh nungsbau durch steuerliche Maßnahmen des Gesetzgebe rs. - die Festlegung der energetischen Standards sowie der Standards zur Barrierefreiheit. Die Stadtverwaltung hat 2014 verschiedene Konzepte zur Wohnraumförderung beschlossen, die insbesondere auf die Förderung von sozialen Mietwohnraum (Karlsruher Woh nraumförderprogramm KaWoF) durch die Verankerung vo n preisgebundenen Wohnraum bzw. die Festschreibung ei nes fixen Anteils sozial gebundener Wohnungen beim Bau einer Wohnanlage und die Innenentwicklung (Karlsruher Inn enentwicklungskonzept "KAI") zielen. Eine sozialger echte und X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 11 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. städtebaulich qualifizierte Bodennutzung soll langf ristig garantiert werden. Die fachliche Unterstützu ng und Beratung von Investoren bei Bauprojekten mit der Zielsetzung "Wohnen mit Service bzw. betreutes Wohnen", die Sc haffung quartiersbezogener Pflegekerne, die Einrichtung von quartiersbezogenen Umzugsbörsen für Ältere möglich st im Tausch mit Familien sowie die Beratung zum barrierefreien Umbau sollen in Pilotprojekten forciert werden. 1.6.2 Studentenwohnraum scha f- fen (in Altersheim, General-Fahnert-Kaserne mit guter öffentlicher Verkehrsanbin-dung) Bundesbehörde Das Gelände der General - Fahnert - Kaserne gehört dem Bund und verbleibt in absehbarer Zeit in bundeswehrbezogener Nutzung (derzeit Schlafstandort für Bundeswehrfachs chüler; geplant: BW-Fachschule). Bzgl. Studentenwoh nen s. 1.6.1 X 1.6.3 Sozialen Wohnungsbau e r- weitern (Brennpunkt "Hoch-häuser", offene Sprechstun-de/Sozialmanagement) StplA, LA, Vowo s. 1.6.1 Die VOLKSWOHNUNG hat gegenüber ihrem Gesamtbestand nur einen geringen Wohnungsbestand in Neureut. Nebe n 59 öffentlich geförderten Wohnungen in der Martin-S chongauer-Straße (24 WE), Lucas-Cranach-Weg (33 WE) und zwei in der Neureuter Hauptstraße sowie 15 frei fin anzierten Wohnungen in der Alten Kreisstraße ist si e Eigentümerin von 85 Neubauwohnungen im neuen Quartier Kirchfeld- Nord. Die VOLKSWOHNUNG hat keine „Hochhäuser“ in Neureut. Von Brennpunkten ist der VOLKSWOHNUNG nichts be- kannt. Im Falle von auftretenden „sozialen“ Problem en werden durch das Sozialmanagement gezielt proble mbezogene Handlungsoptionen entwickelt und vorangetrieben. Aufgrund des geringen Wohnungsbestandes von ledigli ch 159 Wohneinheiten ist für diesen Stadtteil kein eigenes Mie- terservicebüro geplant. Für die Mieter in Neureut, sind das Mieterservicebüro und die Hausmeister des benachbarten Stadtteils Nordstadt zuständig. Das zentral in der Verwaltung eingerichtete Sozialmanagement, betreut stadtüber- greifend die Mieter der VOLKSWOHNUNG. Sanierungen s ind in den vorgenannten Wohnungsbeständen in den nä chs- ten Jahren nicht vorgesehen. In der Alten Kreisstra ße wird in 2015 ein durch Brandschaden unnutzbar ge wordenes Ge- bäude durch einen Neubau mit 6 Wohnungen ersetzt. 1.6.4 Umwandlung von Gewerb e- räumen (-gebieten) in Wohnräume (Genehmigun-gen für Bestandsgebäude, Erweiterung für das Gewer-begebiet „Sandfeld“) OV in Abst. mit Wifö, StplA Derzeit stehen keine Gewerberäume oder - flächen in Neureut zur Verfügung, die sich für eine Umwidmung in Wo h n- raum eignen. Die Erweiterung des Gewerbegebiets San dfeld erfolgt ausschließlich zu Gewerbezwecken, da aus ge- samtstädtischer Perspektive dringend Gewerbeflächen benötigt werden. Die Erweiterung der Gewerbe- / Mi schgebiete in Neureut sollen sich am innerörtlichen Bedarf ori entieren. Wohnraum soll künftig im Bereich der für Wohnbebauung vorgesehenen FNP-Flächen "Zentrum III" und "Arrondi erung Oberfeld" entstehen. X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 12 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 1.6.5 Langfristiges Entwicklung s- konzept Wohnen (Wohin wächst Neureut? Sinnvolles Wachstum! Fachkonzept im ISEK/FNP!) OV in Abst. mit StplA, Büro Reschl Stadtent-wicklung Das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Neureu t 2020, das dem Ortschaftsrat Neureut und dem Karls ruher G e- meinderat 2015 vorgelegt wird, wird im Sinne eines Strategiepapiers auch Aussagen zur künftigen Wohnen twicklung beinhalten. Flächen für den Wohnungsbau sind im FNP verankert. X 1.6.6 Berücksichtigung der Alter s- struktur in der Stadtplanung (Stadtteile sind zu altersho-mogen, Oberfeld: Zuzug von jungen Familien fördern, In-tegration von Studenten) OV in Abst. mit StplA Da in den entsprechenden Bestandsgebieten (z.B. alt er Ortskern Neureut) kaum freier Wohnraum vorhanden bzw. vorhandener Wohnraum teuer ist, sind die Möglichkei ten der kommunalen Einflussnahme begrenzt. Beim Neu bau von Wohnanlagen und Wohngebieten wird eine Mischung der Einwohnerschaft durch das Angebot verschiedener Wo h- nungsgrößen und -grundrisse berücksichtigt. Das KaW oF und KAI (s. 1.6.1) tragen künftig außerdem zu ei ner sozialen Mischung der Einwohnerschaft bei. X 1.6.7 Dorfcharakter erhalten (Dorf versus Stadt, PR-Image-Standortbestimmung: wohin geht Neureut? "Neureut, die Landgemeinde" als Marke pflegen und weiterentwi-ckeln, Qualitätskriterium für Wohnen und Leben in Neu-reut: „Ländlich leben, stadt-nah Wohnen!“ OV in Abst. mit Bürge r- schaft Der Dorfcharakter soll in den alten Ortskernen bewa hrt und gepflegt werden. Einer Image - Standort - Kampagne im Sinne der Entwicklung einer "Marke" für Neureut geg enüber ist die Ortsverwaltung aufgeschlossen. Bevor die Ortsver- waltung diesbezüglich einen Prozess anstoßen und Sp onsoren auftun kann, muss die Idee in der Bürgersch aft weiter konkretisiert werden. X X 1.6.8 Vermeidung Schlafstadt: A t- traktivität steigern OV in Abst. mit StplA Neureut als ehemals selbständige Landgemeinde verfügt neben den Einrichtungen des tä glichen Bedarfs wie Kitas, Schulen, vielfältigen Dienstleistungs- und Versorgu ngsangeboten auch über zentrale übergeordnete Infra strukturein- richtungen (Musikschule, Hallenbad) und Gewerbeansi edlungen und weist damit nicht den Charakter einer Schlafstadt auf. Auch in der weiteren Entwicklung d es Stadtteils wird auf eine Mischung hinsichtlich W ohnen, Arbeiten, Erholen, Kultur und Bewegen Wert gelegt. X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 13 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. Thema 1.7 Neureut für die Bürger Priorität der Bürgerschaft: Rang 4 von 33 1.7.1 Erhalt der Wertschätzung gegenüber Vereinen und Eh-renamt OV, Büro für Mitwirkung und Engagement Die Wertschätzung der Vereins - und Ehrenamtstätigkeit geht sowohl von privater als auch von öffentlicher Seite aus. Die Kommune hat mit dem Büro für Mitwirkung und Eng agement eine Anlaufstelle eingerichtet, die ehrenam tliches Engagement fördert und unterstützt. Durch gezielte Dankeschön-Veranstaltungen, Auszeichnungen und Zert ifikate wird den Ehrenamtlichen öffentliche Wertschätzung e ntgegen gebracht. Außerdem steht Ehrenamtlichen ein umfang- reiches Fortbildungsprogramm des Büros für Mitwirku ng und Engagement zur Verfügung. Die Förderung und Wert- schätzung der Vereinsarbeit und des Ehrenamts haben auch künftig einen hohen Stellenwert. OV Stober wü rdigt eh- renamtliches Engagement z.B. durch Ehrung von Sport lern und Blutspendern sowie sozial aktiven Personen . Der Gemeinderat hatte im Dezember 2013 weitere Inst rumente zur Engagementförderung beschlossen. Verein e kön- nen für eigene Fortbildungsveranstaltungen Zuschüss e erhalten. Engagierte mit geringem oder keinem eig enen Ein- kommen können eine jährliche Aufwandsentschädigung in Höhe von bis zu 200 Euro beantragen und an den F ortbil- dungsveranstaltungen des Büros für Mitwirkung und E ngagement beitragsfrei teilnehmen. Weiterhin werden kostenlo- se Visitenkarten für Ehrenamtliche zu Verfügung ges tellt. Junge Engagierte haben über das Förderprogra mm "!jes plus - Jugend engagiert sich qualifiziert", einer Weiter entwicklung des Landesprogramms "jes - Jugend engag iert sich" über eine Kooperationsförderung des Büros für Mitwirkung und Engagement, des Stadtjugendausschusses e. V. K arlsruhe und dem Landesjugendplan eigene beitragsfreie Fortb ildungen zu organisieren. X X 1.7.2 Vernetzung der Ortsteile: gemeinsame Veranstaltun-gen (z.B. durch Vereine), Straßenfest und Quartiers-spiele attraktiver machen, mehr Zusammenführung von Vereinsveranstaltungen OV in Abst. mit Vereine, KVV Die verschiedenen Ortsteile in Neureut haben einen sehr hohen Stell enwert. Teilweise identifizieren sich die Einwohn e- rinnen und Einwohner stärker mit ihrem Ortsteil als mit dem Stadtteil selbst. Dies hat historische als auch lagebedingte Gründe. Die Ortsteile sind teilweise durch Wiesen, Waldflächen oder große Straßen voneinander getrennt und in ihrer Bau- und Einwohnerstruktur durchaus verschieden. Es ist ein wichtiges Anliegen der Ortsverwaltung die Neureuterin- nen und Neureuter zusammenzubringen und das gemeins ame Bewusstsein zu stärken. Eine hohe Bedeutung kom mt dabei den Vereinen und Schulen zu sowie ortsteilübe rgreifenden Aktivitäten wie (Kirchweih, Straßenfest , Töpfermarkt, Bürgervereinsfeste). Die Ortsverwaltung wird daher geeignete Maßnahmen treffen, um die Zusammenarbeit und Ko- operation unter den Vereinen zu fördern und die Err eichbarkeit der Ortsteile untereinander zu optimier en (Anbindung ÖPNV). Einen wichtigen Ansatz bildet diesbezüglich auch der Bürgerbeteiligungsprozess "Stadtteilentwic klung Neureut 2020". Als ein Teilbeitrag zur besseren Vernetzung der Ortsteile ist von Seiten der VBK die Verlängeru ng der Buslinie 72 über die Haltestelle Bärenweg hinweg bis zur Haltes telle Neureut Friedhof. Diese stadtteilübergreifend e Erweiterung wurde in enger Absprache zwischen dem Ortschaftsrat und den VBK erarbeitet und zum Fahrplanwechsel Dez ember 2014 realisiert. Es werden Montag bis Samstag zwisc hen 8:40 Uhr und 18:40 Uhr Verbindungen im Stundent akt ange- boten. X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 14 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 1.7.3 Integration von Neubürgern: Willkommenskultur, Empfang für Neubür-ger/Neujahrstreffen (Verei-ne) OV Der OV ist die Integration von Neubürgerinnen und Neubü rgern ein großes Anliegen, das hinsichtlich des ras anten Ei n- wohnerwachstums auch künftig relevant sein wird. Es hat bereits einmal ein Neubürgertreffen in Kirchfe ld-Nord statt- gefunden. Sporadisch sollen solche Neubürgertreffen künftig auch in anderen Neureuter Ortsteilen statt finden. Alle Neubürgerinnen und Neubürger Neureuts bekommen bei der Anmeldung eine Infobroschüre. Diese wird alle d rei Jahre aktualisiert und enthält u.a. eine Auflistung der V ereine. Einmal jährlich findet im Sinne der besseren Vernetzung und Zusammenarbeit der Vereine ein Vereinstreffen statt . 1.7.4 Stadtgeburtstag 2015 für bürgerschaftliches Engage-ment nutzen, Transpa-renz/Motivation, Zukunfts-themen transportieren, Zie-le/Fragen zu den Projekten zum Stadtgeburtstag OV Neureuterinnen und Neureuter entwickelten im Rahmen der Stadtteilprojekte zum Stadtgeburtstag 2015 ins gesamt 19 Projektideen für ihren Stadtteil. Der Ortschaftsrat hat drei Projekte ausgewählt und zu einem Gemeinsc haftsprojekt zusammengefasst, dem so genannten ‚Neureuter Projek t‘. Im Vordergrund stehen Klang und Musik. Die Idee ngeber entwickeln zurzeit detaillierte Projektpläne mit Sk izzen, Zeitplänen und Kalkulationen. Die Stadtteilp rojekte basieren ganz wesentlich auf bürgerschaftlichem Engagement u nd waren dank öffentlicher Informationsveranstaltun gen, Workshops und OR-Sitzungen sowie dank der Berichte in den örtlichen Medien zu jeder Zeit vollständig t ransparent. Es ist wünschens- und unterstützenswert, dass das aufg ebaute vereinsübergreifende Engagement nach dem Pro jekt in weiteres Engagement mündet und die dauerhafte Zusam menarbeit begünstigt. Hierauf haben die Stadt und d ie OV jedoch keinen Einfluss. X 1.7.5 Internetseite für Neureut aufwerten (Information neu strukturieren, Newsletter nach Themen) OV, Medienbüro Die Internetseite Neureut dient in erster Linie als Information über den Stadtteil und ist damit stati sch. Die Seite eignet sich nicht als Plattform zur Information und zum Au stausch aktueller Themen und kann dem Anspruch eine r partizipa- tiv getragenen Stadtteilwebsite nicht nachkommen. E ine solche partizipativ getragene Stadtteilwebsite muss von an- derer Stelle als der Verwaltung entwickelt werden, i.d.R. sind dies Bürgervereine. Der Gedanke eines N ewsletters wird von der OV aufgegriffen und die Umsetzbarkeit geprü ft. Die Neureuter Nachrichten werden auch als onlin e Ausgabe angeboten. Der statische Charakter der Stadtteilseite von Neur eut ist kein technisches Problem, sondern eines der redaktionellen Ressourcen. Andere Stadtteile bespielen ihre Seiten aktiv: Beispiele: Durlach: http://www.karlsruhe.de/b4/stadtteile/oste n/durlach/rathaus.de Grötzingen: http://www.karlsruhe.de/b4/stadtteile/o sten/groetzingen/aktuelles.de Wettersbach: http://www.karlsruhe.de/b4/stadtteile/ bergdoerfer/wettersbach.de Die Neureuter Nachrichten könnten Material für Beit räge liefern, müssten aber für Onlineveröffentlichu ng aufbereitet werden. Auch das erfordert redaktionelle Ressourcen . Die Webseite verfolgte bislang nicht den Anspruch , „partizipativ getragen“ zu sein. Ein solches Konzept kann aber en twickelt werden. Technische Basis könnte die „multi modale Beteiligungsplattform“ sein, deren Beschaffung derz eit vorbereitet wird. Ein Newsletter kann für Neure ut jederzeit ein- gerichtet werden. X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 15 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 1.7.6 Bürgerbeteiligung fortführen (mehr Transparenz) OV in Abst. mit AfSta Bürgerbeteiligung gewinnt zunehmend an Bedeutung. D ie Etablierung von Beteiligungsstrukturen (Befragun gen, Bü r- gerversammlungen, öffentliche OR-Sitzungen, Wahlen, Beteiligung der Öffentlichkeit in B-Plan-Verfahren etc.) ist sinnvoll und mitunter sogar gesetzlich verankert. D a Beteiligung jedoch immer einen konkreten Anlass b raucht und zu Ergebnissen führen muss, ist eine kurze und inhaltl ich verdichtete Beteiligung eher ratsam als langwie rige Prozesse. Wichtig ist es, dass es gelingt, allgemeine Beteili gungsprozesse wie das zur Stadtteilentwicklung Neur eut 2020 in dau- erhaftes bürgerschaftliches Engagement zu überführe n. Die OV strebt die Etablierung dauerhafter Bürger beteiligungs- strukturen (z.B. Bürgerversammlungen) in Neureut an . X X 1.7.7 Heimathaus Neureut fördern und ausbauen OV in Abst. mit KA Das Heimathaus trägt sich über die Mitgliederfinanz ierung und die Erlöse des vom Freundeskreis Heimath aus e.V. ve r- anstaltete jährliche Hoffest. Ein Ausbau ist nicht vorgesehen. 1.7.8 Förderung des Hoffestes (Identitätsstiftung) Thema 1.8 Polizeipräsenz Priorität der Bürgerschaft: Rang 21 von 33 1.8.1 Besetzung in Neureut rund um die Uhr OV in Abst. mit OA und Polizei Aufgrund der Polizeipostenstrukturreform wurden in den vergangenen Jahren viele Polizeiposten in Karls ruhe zusa m- mengelegt. Neureut blieb von einer Polizeipostensch ließung glücklicherweise verschont. Eine Ausweitung der Beset- zung und der Öffnungszeiten des örtlichen Polizeipo stens wird derzeit überprüft. Bürgerinnen und Bürge r werden gebe- ten, ihre Anliegen dem örtlichen Sicherheitsbeirat mitzuteilen und die örtliche Polizei über kritische Zeiten und Orte zu informieren, so dass diese gezielt u.U. vom kommuna len Ordnungsdienst angesteuert werden können. Die O V begrüßt die Einbindung aller gesellschaftlichen Gruppen in die Arbeit und Projekte des Sicherheitsbeirats. Die OV gibt das Anlie- gen der Bürgerinnen und Bürger an den örtlichen Pol izeiposten weiter. X Thema 1.9 Migration Priorität der Bürgerschaft: Rang 27 von 33 1.9.1 Integration fördern (Pl a- nungskonzept, offener/ in-formeller Treffpunkt, Kultur-feste, Vereine/Stadt/ Ehren-amt, Gemeindehäuser offe-ner nutzen) OV in Abst. mit Büro für Integration Neureut weist keine hohen Anteile an Migranten oder Nichtdeutschen auf und hat hinsichtlich der Integr ation keine besonderen Probleme zu verzeichnen. Daher sieht die OV keinen dringenden Handlungsbedarf in der Etabli erung in- formeller Treffpunkte oder Kulturfeste. Die OV steh t dem Anliegen jedoch positiv gegenüber und begrüßt integrations- fördernde Maßnahmen in gemeinnütziger Trägerschaft. X X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 16 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 1.9.2 Mentoren für Migranten Büro für Integration, Büro für Mitwirkung und Engagement Im Rahmen des Integrationsplans der Stadt Karlsruhe wu rden 2012 und 2013 Bürgermentoren zur Integration v on Me n- schen mit Migrationshintergrund ausgebildet, mit de m Ziel, ehrenamtliche Projekte zu initiieren bzw. a ndere Engagier- te bei deren Aktivitäten zu unterstützen. Einige di eser Mentoren sind auch im Stadtteil Neureut ansäss ig. Die Mentoren arbeiten unterschiedlich intensiv, die Arbeit besch ränkt sich nicht nur auf den Wohnort. Thema 1.10 Öffentliche Toilette Priorität der Bürgerschaft: Rang 31 von 33 1.10.1 Öffentliche Toilette einric h- ten und bekanntmachen OV in Abst. mit OA Die öffentliche Toilette auf dem Neureuter Platz so ll besser ausgeschildert werden. Neue Toilettenstan dorte sind nicht geplant. X Thema 1.11 Gute Luft in Neureut Priorität der Bürgerschaft: Rang 28 von 33 1.11.1 Kleinklima erhalten (Freifl ä- chen achten) OV in Abst. mit GBA Neureut weist einen hohen Grünflächenanteil auf und besitzt neben weitläufigen Freiflächen (Drachenwie se, Tiefg e- stade, Heidesee etc.) auch viele kleinere Grünfläch en. Diese kleineren Grünflächen befinden sich häufi g im Privatbesitz und tragen erheblich zum gesunden Mikroklima in Neu reut bei. Hinsichtlich dieser nichtbebauten Freiflä chen gilt es weitere Entsiegelungs- und Begrünungsmaßnahmen anzu stoßen. Die großen Freiflächen in Neureut bleiben e rhalten. Ausnahme bildet die im FNP für Wohnbebauung ausgewi esene Fläche Zentrum III und Arrondierung Oberfeld, die lang- fristig zu Zwecken der Wohnbebauung (s.1.6.1) überp lant werden sollen. Konkrete Entwicklungszeiträume sind noch nicht bekannt. X 1.11.2 Kompostplatz umschichten in störungsfreie Lage (Wind-richtung) OV in Abst. mit Afa Es besteht eine Vereinbarung mit dem Afa, dass nur bei entsprechenden Windverhältnissen umgeschichtet wird. D a- mit die trotzdem auftretenden Geruchsemissionen die Bürger aus Neureut und Knielingen nicht belästigen , werden die geruchsintensiven Arbeiten nur bei Windrichtungen a us Südost bis Südwest verrichtet. Zur Sicherstellun g dieser Vorga- be erhält der Betriebsleiter der Kompostierungsanla ge jeden Morgen um 7.00 Uhr per E-Mail eine Windpro gnose von einem sehr zuverlässigen Wetterdienst. Zusätzlich i st auf dem Dach der Maschinenhalle ein Windrichtung smesser in- stalliert, der die Daten an einen PC im Betriebsgeb äude meldet. Die Windrichtungsdaten werden visualis iert und sind ständig von unserem Annahmepersonal erkennbar. Die Windprognose und die Daten der eigenen Wetterstatio n dienen zur Entscheidung, ob Rottegut umgesetzt werden kann oder nicht. Sollte es während der Umsetzarbeiten zu einem nicht prognostizierten, ungünstigen Windrichtungswechsel kommen, meldet das Annahmepersonal dies sofort den Radlader fahrern, die dann diese Arbeiten beenden und die ge öffnete Miete mit holzigem Siebüberlauf aus der Kompostabsi ebung abdecken. Der Siebüberlauf fungiert dabei wie ein ge- ruchbindender Biofilter. Diese nicht prognostiziert en Windrichtungswechsel sind meistens nur von sehr kurzer Dauer, X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 17 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. kommen aber während der Umsetzarbeiten erfahrungsge mäß 1 - 2 mal jährlich vor und führen dann zu Geruchsb e- schwerden. Durch regelmäßig wiederkehrende Schulung en des Anlagenpersonals, sowie durch Einsatz von ge nügend Personal und Maschinen konnten die Geruchsbelästigu ngen in den letzten Jahren deutlich reduziert werde n. Es ist der Stadt ein Anliegen, die Geruchsbelästigungen für di e Bürger so gering wie möglich zu halten. Wegen der gelegentlich unsicheren Windrichtung lassen sich aber Geruchsbel ästigungen voraussichtlich auch künftig nicht völli g vermeiden. Handlungsfeld 2: Arbeit und Versorgung Thema 2.1 Nahversorgung/Einzelhandel Priorität der Bürgerschaft: Rang 6 von 33 2.1.1 Nahversorgung in allen Ort s- teilen gewährleisten (Banken, Geldautomatendienst in Kirchfeld, Postfilialen mit Pa-ketstation, fußläufig, durch-gängige Öffnungszeiten, ausreichende Parkmöglich-keiten für den Einkauf, viel-fältige Nahversorgung) Wifö in Abst. mit StPlA und OV Neureut ist hinsichtlich der Lebensmittelverkaufsfl ächen gut ausgestattet und weist mit 115,4 % einen überdurc h- schnittlich hohen Versorgungsgrad auf. Auch die fuß läufige Erreichbarkeit (500m Radius) ist für die ei nzelnen Ortsteile überwiegend gewährleistet. Etwas schlechter ist der Versorgungsgrad im nördlichen Teil Neureuts. Die S tadt Karlsruhe versucht, die Nahversorgung langfristig zu sichern und soweit erforderlich in unterversorgten Bereiche n neue Versorger anzusiedeln. Aktuell soll der Edeka-Markt in der Gr ünewaldstraße abgerissen und an selber Stelle neu g ebaut werden. Die Parkplatzsituation wird mittels neuen Parkdecks geordnet und erweitert. Auch hinsichtlich der Stan dortfindung für die Postfiliale war die Wifö in Zusammenarbeit mit der OV aktiv. Zwischenzeitlich konnte eine Postfili ale in der Do- nauschwabenstr. 18 eröffnet werden. Hinsichtlich de r Vielfalt des Versorgungsangebots hat die Wifö nur begrenzt Ein- flussmöglichkeiten. Die Ansiedlung von Einzelhandel sfachgeschäften wird in erster Linie vom Markt gest euert und kann bei privaten Immobilien nicht von der Stadtverwaltu ng beeinflusst werden. X 2.1.2 E rhalt und Ausbau Angebot Märkte/Wochenmärkte (Wo-chenmarkt Kirchfeld-Nord) OV in Abst. mit Mark t- amt Auf dem Neureuter Platz findet freitags von 7.30 bi s 18 Uhr ein Wochenmarkt statt, der bei vielen Neur euterinnen und Neureutern beliebt ist. Aufgrund der eher durchschn ittlichen Nachfrage ist eine Erweiterung der Markts tände und Ausweitung auf Kirchfeld-Nord nicht vorgesehen. Das Anliegen wird aber geprüft und eine Ausweitung eve ntuell im Rahmen einer Pilotphase getestet. X 2.1.3 Markthalle OV in Abst. mit Mark t- amt Markthallen existieren nur in wenigen Städten, und entwickelten sich meist im historischen Kontext. In Karlsruhe gibt es keine Markthalle. Aus Wirtschaftlichkeitsgesicht spunkten ist dies langfristig auch nicht zu erwarte n. In Neureut wäre eine Markthalle, die rund um die Uhr ausgelastet un d vermietet sein muss, nicht tragfähig. X 2.1.4 Einzelhandelsbereich Neureut (Mitte) zum Marktplatz um-gestalten OV in Abst. mit StplA, GBA Der Neureuter Platz wurde Ende der 1980er/Anfang 19 90er Jahre aufgewertet. Eine erneute Aufwertung des Platzes is t daher nicht vorgesehen. Künftiges Ziel ist es jedoc h weiterhin, die Mitte Neureuts zu stärken und zu b eleben. Dies kann verschiedene, auch städtebauliche und grünplanerisc he Maßnahmen erfordern. X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 18 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 2.1.5 Schaffung "Besonderer" Ei n- zelhandel (Bioladen/Bio-Bauernhof, Buchhandlung, Baumarkt) Wifö in Abst. mit OV, StPlA Hinsichtlich der Ansiedlung spezieller Einzelhandel sfachgeschäfte hat die Stadt nur begrenzt Einfluss - dies wird vie l- mehr von Marktgesetzen gesteuert. Für die Ansiedlun g eines Biomarktes oder Buchladens sind der Wifö ke ine Interes- senten bekannt. Die Anzahl der Baumärkte in Karlsru he ist momentan ausreichend. Neureut eignet sich ni cht als Standort für einen Baumarkt - hierfür wäre ein Sond ergebiet notwendig. X X 2.1.6 Angebote "Einkaufen im A l- ter" („Tante-Emma-Läden“, „Bringservice“ für Ältere) Wifö in Abst. mit OV Dem berechtigten Wunsch nach einer fußläufig erreic hbaren Nahversorgung für Bürgerinnen und Bürger und den aus guten Gründen auch stadtentwicklungspolitisch gebot enen Anstrengungen, gewachsene Stadtteilzentren zu erhalten, stehen die betriebswirtschaftlich optimierten Stand ort- und Marktkonzepte der Handelskonzerne gegenübe r. Grund für den Rückgang von Tante-Emma-Läden sind insbeson dere das geänderte Einkaufsverhalten der Kunden sow ie der Preiskampf unter den Lebensmittelanbietern. Ein Bri ngservice ist abhängig von der wirtschaftlichen Tra gfähigkeit und ist daher nicht im gesamten Stadtgebiet verfügbar. Ein Telefonbestellservice wird in Karlsruhe z.B. vo n CAP- Märkten unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. Bedürftigkei t, Mindestbestellwert, Entfernung usw.) angeboten. Der Min- destbestellwert beträgt 20,- Euro. Der Edeka Markt in der Grünewaldstraße bietet einen solchen Service aktuell nicht an (betriebswirtschaftliche Gründe). Auch der REWE- Markt in der Hermann-Höpker-Aschoff-Straße bietet e inen sol- chen Service bisher nicht an. Lt. REWE ist aber gep lant den nächsten Monaten das Online Geschäft mit L ieferservice auch in KA zu etablieren. Die Ware soll per Interne t bei REWE-online bestellt und dann zugestellt werd en. Hierfür wer- den Gebühren zwischen 2,- und 7,- Euro anfallen. X X 2.1.7 Ausgewogenheit zwischen Supermärkten und kleinem Einzelhandel gewährleisten (Förderung der kleinen Lä-den, lokale Familienunter-nehmen, Gefahr der Überver-sorgung) Wifö in Abst. mit OV Ziel ist eine ausgewogene Einzelhandelsstruktur im Stadtteil, die die Nahversorgung in allen Ortsteile n gewährleistet, gewachsene Stadtteilzentren erhält und eine Ballung an den Verkehrsachsen angesichts erschließungs- un d verkehrs- technischer Aspekte versucht zu verhindern. Häufig steuern Marktgesetze das Geschehen, so dass der Ein fluss von Verwaltungsseite gerade in Bezug auf die Größe der Geschäfte und die Ansiedlungsbereitschaft bestimmte r Angebote begrenzt ist. Finanzielle Förderung kleiner Geschäf te ist in einer Großstadt wie Karlsruhe nicht vorst ellbar. Eine Subven- tionierung durch den städtischen Haushalt ist nicht geplant. Durch das bestehende Planungsrecht und di e Umsetzung der Karlsruher Märkterichtlinien mit Zentrenkonzept wird die Ausgewogenheit zwischen Supermärkten und kleinem EH gewährleistet (Steuerungsinstrumente). X X 2.1.8 Erhalt der Ladenlokale OV in Abst. mit Wifö Eine Schließung von Ladenlokalen in Neureut steht von Verwaltungsseite aus nicht an. De r Wifö sind auch keine bevo r- stehenden Schließungen seitens der Betreiber bekann t. Grundsätzlich hält die Wifö den Betreibern zu je der Zeit Bera- tungs- und Unterstützungsangebote bereit. X X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 19 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. Thema 2.2 Medizinische Versorgung Priorität der Bürgerschaft: Rang 18 von 33 2.2.1 Flächendeckende Hausarz t- versorgung gewährleisten (ärztlicher Not-dienst/Absprache mit Ärzten, Anreize für Ärzte, Fahrdienst) Kassenärztliche Verein i- gung Dies fällt in den Zuständigkeitsbereich der kassenärztlichen Vereinig ung. Die OV setzt sich für eine Überprüfung der Wochenend- und Feiertagsbereitschaft im Gesundheits wesen ein. 2.2.2 Schaffung Gesundheitszen t- rum/Ärztehaus (Apotheke, Physiotherapie, Fachärzte) Kassenärztliche Verein i- gung Dies fällt in den Zuständigkeitsbereich der kassenä rztlichen Vereinigung. Die Verwaltung sieht hier ak tuell keine Han d- lungsmöglichkeiten. Thema 2.3 Erhalt der Ortsverwaltung Priorität der Bürgerschaft: Rang 10 von 33 2.3.1 Erhalt/Ausbau Ortsverwa l- tung Neureut (kurze Wege für öffentliche Dienstleistun-gen, Erhalt des Personalbe-standes, Bürgernähe gewähr-leisten, Neureuter Bauamt) OV Der Erhalt der OV ist unstrittig. Die OV strebt jed och aufgrund des Wachstums Neureuts ein e Erhöhung des Budgets im Gartenbaubereich an sowie eine zeitgemäße techni sche Ausstattung. Die OV ist darüber hinaus bemüht, Bürger- nähe zu gewährleisten z.B. durch direkte Kontakte z um Ortsvorsteher, Bürgersprechstunden und Bürgerbet eiligungs- formate und will das Rathaus stärker als Dienstleis tungscenter und offenes Bürgerbüro etablieren. X Thema 2.4 Gewerbeansiedlung/Arbeitsplätze Priorität der Bürgerschaft: Rang 14 von 33 2.4.1 Arbeitsplätze schaffen (A n- siedeln von Dienstleistungs-firmen, in Abwägung mit den Konsequenzen) Wifö in Abst. mit OV Im Zuge der Erweiterung der Gewerbeflächen sollen n eue Firmen angesiedelt werden. Neben der Schaffung von A r- beitsplätzen ist dabei die Verträglichkeit in Bezug auf die umliegende Bebauung (lärm- und emissionsar mes Gewerbe) zu berücksichtigen. Die festgelegte Gebietsart rege lt die zulässigen Werte. X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 20 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 2.4.2 Gewerbegebiet ohne Wo h- nungen/keine Vermischung (Bebauungsplan -> Konversi-onsgebiet, lärm- und emissi-onsarme Gewerbe, nicht zu massive Bebauung, vernünf-tig und maßvoll) StplA, Wifö in Abst. mit OV Eine Mischung von Gewerbe und Wohnen wie unter 1.6. 4 seitens der Bürgerschaft vorgeschlagen wird in de n Gewerb e- gebieten nicht angestrebt. Bei der Erweiterung der Gewerbeflächen bzw. der Neuansiedlung von Firmen wi rd Wert ge- legt auf lärm- und emissionsarme Unternehmen und ei ne maßvolle und verträgliche Bebauung. Hierzu soll für die im FNP dargestellten (geplanten) gewerblichen Baufläch en ein B-Plan erstellt werden, der möglichst flexib le Grundstücks- zuschnitte ermöglicht. X 2.4.3 Bürgerbeteiligung für Gewe r- begebiet Kirchfeld-Nord (Mitsprache bei Gewerbean-siedlung) StplA, Wifö in Abst. mit OV Bei der Gewerbeansiedlung in Kirchfeld Nord wird wi e unter 2.4.1 dargestellt, auf eine maßvolle und fü r die umliegende Bebauung verträgliche Ansiedlung Wert gelegt. Eine Mitsprache im Sinne einer Bürgerbeteiligung ist auf grund der Komplexität des bereits im Vorfeld geleisteten Abwä gungsprozesses nicht vorgesehen (geltender Bebauung splan 764). X 2.4.4 Verkehrsanbindung Gewe r- begebiet Kirchfeld-Nord nicht über Blankenlocher Weg rea-lisieren StplA, Wifö in Abst. mit OV Die Erschließung des Gewerbegebiets Kirchfeld - Nord ist nicht durch das neue Wohngebiet vorgesehen , sondern durch eine gesonderte nördliche Zufahrt von der L 605 aus . Die in diesem Zusammenhang notwendige Gleisverlag erung kann erst erfolgen, wenn das laufende In-Situ-Verfahren zur Altlastensanierung abgeschlossen ist. Beginn ei ner Vermark- tung evtl. frühestens 2016. X Thema 2.5 Arbeitslose Jugendliche Priorität der Bürgerschaft: Rang 24 von 33 2.5.1 Unterstützung arbeitsloser Jugendlicher (Lehrer, Hand-werker ansprechen, Mento-renprinzip, Partnerschaften, Büro für Mitwirkung und En-gagement) OV in Abst. mit A r- beitsagentur, Schulen, ortsansässigen Betrie-ben Die Jugendarbeitslosigkeit liegt in Neureut leicht unter dem gesamtstädtischen Anteil. Daher sieht die OV keinen dri n- genden Handlungsbedarf in Bezug auf arbeitslose Jug endliche. Einige Schulen im Stadtteil pflegen berei ts im Rahmen des Neureuter Modells sehr gute Partnerschaften zu ortsansässigen Firmen. Schülerinnen und Schüler bek ommen so- mit frühzeitig Einblicke in verschiedene Berufe und können Kontakte zu Ausbildungszwecken aufbauen. Ne ue innovati- ve Konzepte zur Unterstützung arbeitsloser Jugendli cher in Neureut will die OV nach Möglichkeit unters tützen. X X 2.5.2 Ausbildungsmöglichkeiten in ansässigen Betrieben erhal-ten (Förderung) OV in Abst. mit Wifö s. 2.1.3 der Jugendtabelle. Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 21 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. Thema 2.6 Umfeld Schulungszentrum (General-Fahnert-Kaserne) Priorität der Bürgerschaft: Rang 32 von 33 2.6.1 Umwidmung/Umgestaltung und Einbindung für öffentli-che Zwecke s. 1.6.2 -- > Das Gelände der General - Fahnert - Kaserne gehört dem Bund und verbleibt in absehbarer Zeit in bunde s- wehrbezogener Nutzung (derzeit Schlafstandort für B undeswehrfachschüler; geplant: BW-Fachschule). Handlungsfeld 3: Stadtgestaltung und Freiflächen Thema 3.1 Freiflächenerhaltung/-nutzung/-umgestaltung Priorität der Bürgerschaft: Rang 1 von 33 3.1.1 Freiflächen erhalten (zw i- schen Bebauungsgebieten) OV in Abst. mit GBA, StplA, UA s. 1.11.1 -- > Neureut weist einen hohen Grünflächenanteil auf u nd besitzt neben weitläufigen Freiflächen (Drachenw i e- se, Tiefgestade, Heidesee etc.) auch viele kleinere Grünflächen, die im Privatbesitz sind. Die großen Freiflächen in Neu- reut bleiben erhalten. Ausnahme bildet die im FNP f ür Wohnbebauung ausgewiesene Fläche Zentrum III und Arrondie- rung Oberfeld, die zu Zwecken der Wohnbebauung (s.1 .6.1) überplant werden sollen. Konkrete Entwicklung szeiträume sind noch nicht bekannt. Die OV setzt sich für eine weitere Begrünung des Ortsgebiets auch im privaten Bereich ein sowie für die Festschreibung eines Grüngürtels um N eureut. X 3.1.2 Keine Bebauungsverdic h- tung OV in Abst. mit StplA Wohnfläche in Karlsruhe ist knapp und damit teuer. Ohne neue Flächenausweis ung und/oder Nachverdichtung kann der unter 1.6.1 geforderte Wohnraum in Karlsruhe ni cht geschaffen werden. Auch die integrierte Bestand sentwicklung bzw. Nachverdichtung erfährt in diesem Zusammenhang einen hohen Stellenwert. Hier ist eine sensible un d sozialver- trägliche Umsetzung zu beachten. X 3.1.3 Erhalt Drachenwi e- se/Drachenwiese attrakti-ver gestalten OV in Abst. mit GBA Die Drachenwiese in Neureut bleibt als Grünflächen erhalten . Als solches ist die Fläche im aktuellen FNP ausge wiesen. Die Drachenwiese befindet sich im Privateigentum, d aher ist eine Qualifizierung von der Mitwirkungsber eitschaft des Eigentümers abhängig. X 3.1.4 Erhalt Heidesee und lan d- wirtschaftlich genutzter Flächen und Nutzung und Aufenthalt Heidesee als Kleinod ermöglichen OV in Abst. mit GBA Der Heidesee und die angrenzenden landwirtschaftlic hen Flächen bleiben erhalten. Der Zugang zum Heides ee sowie die dortige Aufenthaltsqualität sollen verbessert w erden. Anregungen aus der Bürgerbeteiligung werden nach Möglich- keit umgesetzt. X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 22 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 3.1.5 Kirchfeld - Nord als positives Beispiel für weitere Planun-gen berücksichtigen (Woh-nen im Grünen) OV in Abst. mit StplA Die Bebauung in Kirchfeld - Nord ist auch aus Verwaltungssicht gelungen und wird als beispielhaft im Rahmen weiterer Planungen berücksichtigt bzw. in die Überlegungen e inbezogen. X 3.1.6 Gestaltungswettbewerb Neureuter Platz OV in Abst. mit StplA Der Neureuter Platz wurde Ende der 1980er/Anfang 1990er Jahre aufgewertet. Eine erneute Aufwertung d es Platzes ist daher nicht vorgesehen. Künftiges Ziel ist es jedoc h weiterhin, die Mitte Neureuts zu stärken und zu b eleben. Dies kann verschiedene, auch städtebauliche Maßnahmen erforde rn. X 3.1.7 Schaffung zentraler Mark t- platz OV in Abst. mit StplA s. 2.1.4 und 3.1.6 X 3.1.8 Schaffung öffentlicher Grillplatz OV in Abst. mit GBA, LA In Karlsruhe gibt es nur wenige öffentliche Grillpl ätze, darunter befindet sich keiner auf Neureuter G emarkung. Die Ausweisung eines Grillplatzes in Neureut ist nicht gewünscht, da sich die Einrichtung eines Grillplatz es in der Vergan- genheit aufgrund von Vandalismus etc. nicht bewährt hat. X 3.1.9 Schaffung Baggersee OV in Abst. mit GBA Der Baggersee in Neureut befindet sich unter Landsc hafts - und Naturschutz und ist teilweise als Flora - Fauna - Habitat - Gebiet ausgewiesen. Aus diesem Grund ist das Baden dort nicht gestattet. An den naturschutzbedingten R ichtlinien wird sich in absehbarer Zeit nichts ändern. Die Sch affung eines neuen Baggersees stellt einen enormen Eingriff in die Natur und das Öko-System dar, was nicht angemessen ist und gerechtfertigt werden kann. In der Region K arlsruhe gibt es zahlreichen Baggerseen, auf die an dieser S telle verwiesen wird. X 3.1.10 BIMA - Liegenschaften e r- schließen und nutzen OV in Abstimmung mit LA, StplA 3.1.11 Nachverdichtung forcieren OV in Abst. mit StplA widerspricht 3.1.2 -- > Wohnfläche in Karlsruhe ist knapp und damit teuer . Ohne neue Flächenausweisung und Nac h- verdichtung kann dem Anspruch der unter 1.6.1 gefor derten Schaffung bezahlbaren Wohnraums in Karlsruhe nicht Rechnung getragen werden. Die Nachverdichtung in Ne ureut muss sensibel und sozialverträglich erfolgen. X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 23 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 3.1.12 Schaffung "Urbane Gärten" OV in Abst. mit GBA In Karlsruhe hat sich eine Gruppe Bürgerinnen und B ürgern zusammengeschlossen, die als "Fächergärtner" auf städt i- schen Grünflächen Gemüse, Kräuter und Schnittblumen anpflanzen. Das GBA unterstützt dieses "urban gard ening" punktuell und stellt mitunter sogar Pflanzen zur Ve rfügung. Bislang werden folgende städtische Flächen im Rahmen des urban gardening bewirtschaftet: Kaiserstaße (te mporäre Aktion), Budo Club Weststadt an der Hildapr omende, am Marstallgebäude Oststadt, Rahel-Straus-Straße (i nitial e.V.). Die Aktion kann auch auf Neureut ausg eweitet wer- den. Die Auswahl der zu bewirtschaftenden städtisch en Flächen sollte aber mit dem GBA und der OV abges timmt werden. Mitmachen kann bei den "Fächergärtnern" gru ndsätzlich jeder. Kontakt und weitere Informationen gibt das BUZO Umweltzentrum. X 3.1.13 Erweiterung Vogelpark OV in Abst. mit GBA Der Vogelpark wird vom Verein Vogelfreunde Neureut 1953 e.V. betrieben, der nach derzeitigem Kenntniss tand keine Erweiterung anstrebt. Der Park wird über private Mi ttel finanziert. Die OV unterstützt den Park nach M öglichkeit und wird eine Erweiterung der Fläche nicht aktiv verhin dern. Die umliegenden Flächen befinden sich sowohl im städtischen als auch im privaten Besitz. Nach Ansicht der OV wä re eine Attraktivierung des Parks anstelle einer Au sweitung jedoch zielführender. X 3.1.14 Nordfriedhof als "grüne Lunge" erhalten OV in Abst. mit GBA Die OV strebt die Erhaltung des Nordfriedhofs als " grüne Lunge" an und beabsichtigt eine Umgestaltung im Sinne einer Parkanlage mit integriertem Ehrenfriedhof. Da das letzte Grabrecht Ende 2014 ausläuft, bietet sich eine zeitnahe Umgestaltung im Anschluss an den Beteili- gungsprozess an. Studentenentwürfe aus dem Jahr 201 0 liegen bereits vor, die als Anregung in die Bürge rbeteiligung einfließen könnten. Im neuen Bebauungsplan für dies en Baublock ist die Fläche als Grünfläche mit Spiel platz gesichert. X 3.1.15 Attraktive Gestaltung der Freihaltetrasse OV in Abst. mit GBA Die OV unterstützt und beabsichtigt eine Umgestaltu ng bzw. Aufwertung der Freihaltetrasse für nachbars chaftliche Begegnungen. Das Thema soll im Rahmen der Bürgerbet eiligung konkretisiert und die Ergebnisse nach fina nzieller Möglichkeit möglichst zeitnah umgesetzt werden. X 3.1.16 Freiflächen als Gemei n- schaftseigentum achten (Thema: Sicherheit, Sau-berkeit) OV in Abst. mit GBA Nach Kenntnis der OV gibt es bei einzelnen im Gemei nschaftseigentum befindlichen Freiflächen Probleme hinsichtlich der Achtung und der gemeinschaftlichen Nutzung. Bis her regelt eine private durch eine Wohneigentümerge meinschaft formulierte Nutzungsverordnung das Miteinander und die Nutzung der Freiflächen. Die OV appelliert im S inne eines harmonischen Miteinanders und einer gleichberechtig ten Teilhabe für ein gemeinbedarfsorientiertes Bewu sstsein aller Bürgerinnen und Bürger. X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 24 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 3.1.17 Sauberkeit der Wege ve r- bessern (Hundeklos, „Ge-markungsputztag", "Dreck-weg"-Aktionen durch Schu-len, mehr offene Grüncon-tainer, Öffnungszeiten Wertstoffhof) OV in Abst. mit GBA, --> Prüfauftrag an Afa Die Kehrmaschinen der städtischen Straßenreinigung sind an zwei Tagen in der Woche in Neureut unterweg s. Eine Ausweitung des Reinigungstakts ist nicht möglich. G rundsätzlich ist Sauberkeit eine Aufgabe aller. Dah er appelliert die Stadtverwaltung u.a. mit verschiedenen Aktionen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit zu vorbildlichem Verh alten - dazu zählen auch Sauberkeitspatenschaften und Aktionen w ie die "Dreck-weg-Wochen". Starke Verschmutzungen k önnen werktags telefonisch an die Behördennummer 115 und an Wochenenden unter Tel. 133-7082 gemeldet werden. Die gemeldeten Verschmutzungen werden nach Bekanntgabe innerhalb von 24 Stunden beseitigt. In Kombination mit den Karlsruher "Dreck-weg-Wochen" findet in Neureut ein mal jährlich ein Gemarkungsputztag statt. Derzeit e rfolgt eine Überprüfung hinsichtlich der Erweiterung der gesamt en Wertstoffstation. Öffnungszeiten Wertstoffstationen --> s. 5.4.1 X X 3.1.18 Sauberkeit Bereich He i- desee verbessern (Bürger-verein soll sich stärker kümmern) OV in Abst. mit GBA, --> Weiterleiten an BV Heide s. 3.1.17 -- > Verweis auf Aktion "Sauberkeits - Patenschaften", die evtl. der BV übernehmen kann. X X 3.1.19 Beleuchtung der Straßen und Plätze verbessern (Fußwege einbeziehen, Durchgang Nordfriedhof) OV in Abst. mit StplA, OA, SWK Die Ein - und Ausschaltzeiten sind im gesamten Stadtgebiet (Z uständigkeitsbereich Straßenbeleuchtung Karlsruhe) identisch: Der Lichtplan macht Vorschläge für das A dolf-Ehrmann-Bad, die Badnerlandhalle, die Kirchen, den "Grünen Baum", das Heimathaus, die Kirchfeldbrücke, das Sch ulzentrum, allerdings in 3. Priorität. Haushaltsmit tel sind nicht eingestellt, vertiefende Planungen nicht beauftragt . Die Wegverbindung Nordfriedhof befindet sich nach Abstimmung mit der OV Neureut in der Planung. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, kritische Stellen der OV mit zuteilen, die sich dann für eine Verbesserung der einzelnen Situa tionen einsetzen kann. Seitens der SWK sind keine b esonderen Maßnahmen geplant. Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 25 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. Thema 3.2 Freizeitflächen Priorität der Bürgerschaft: Rang 7 von 33 3.2.1 Flächen für Kinder und J u- gendliche: Eishalle, Rodel-bahn, Multifunktionspark (Skaten, Basketball, etc.), Kletterwand/Kletterhalle, Spielplätze, Minigolf, Open Air-Kino, Bouleplatz, Beachvolleyballfeld s. 1.2.4 3.2.2 Fitnessparcours für Jung und Alt (Laufparcours durch Hardtwald) OV in Abst. mit GBA, LA-Forst, SuS, Senioren-büro Im Hardtwald gibt es unmittelbar nördlich des Adena uerringes einen Trimm - Dich - Pfad mit Laufstrecken in verschied e- ner Länge. Es wird geprüft, ob ein Fittnessparcour im Hardtwald in Höhe Neureuts errichtet werden kann oder ob sich ein solcher Parcours im Rahmen der Entwicklung der Freihaltetrasse realisieren lässt. Niederschwellige Bewegungsan- gebote für z. B. Spaziergruppen sollten mit soziale n Trägern und Sportvereinen abgestimmt und abgespro chen wer- den. Der Forst ist für die Einrichtung und Pflege v on Trimm-Dich-Pfaden zuständig. Bei dem Projekt des Regionalver- bandes "Laufen in der Region" übernahm der Forst di e Ausschilderung und z.B. der Lauftreff (der Rheinb rüder) über- nahm die Unterhaltung. Wenn so etwas in Neureut gew ünscht wird, sollte in jedem Fall der Lauftreff mit aktiv werden. Ansonsten ist eine Ausschilderung einfach bald unvo llständig. Andererseits kann sich jeder heute unzäh lige Anregun- gen im Web holen und die Strecke via GPS grob selbs t ermessen, so dass ausgezeichnete und vermessene S trecken im Wald nicht mehr so notwendig sind (v.a. wenn sie ni cht unterhalten werden). X 3.2.3 Baggersee zum öffentlichen Baden zugänglich machen (Baggersee "Schempp") s. 3.1.9 Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 26 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 3.2.4 Situation zwischen Hunden und Fußgängern verbessern (Auslaufflächen für Hunde, Hundeklo, flächendeckende Hundetütenversorgung, Leinenzwang) OV in Abst. mit GBA Die Situation zwischen Hundehaltern und Nicht - Hundehaltern führt immer wieder zu Konflikten. Die OV appelliert an verantwortungsbewusstes Handeln und gegenseitige Rü cksichtnahme. Dies setzt voraus, dass sich Hundehal ter an die Vorgaben hinsichtlich Sauberkeit und Leinenzwang ha lten. Stationen mit Hundetüten werden in Karlsruhe nicht aufge- stellt, da sie sich in der Vergangenheit nicht bewä hrt haben (u.a. wegen Verunreinigung und Missbrauch ). Kostenlose Hundetüten gibt es in Neureut u.a. bei der OV und d en Wertstoffstationen. Im Siedlungsbereich dürfen H unde nur auf ausgewiesenen Hundeauslaufflächen (http://www.karls ruhe.de/b3/freizeit/gruenflaechen/hunde/auslaufflae chen.de) ohne Leine rennen und springen. Die Verschmutzung d urch Hundekot ist allerdings auch hier nicht gestat tet. Für alle anderen Flächen gilt uneingeschränkt die Straßen- u nd Anlagenpolizeiverordnung (StRAnlPolB) in der fes tgelegt ist, dass die Hunde auf den Wegen und Plätzen der öffent lichen Anlagen an der Leine zu führen sind. Die Ver waltung wird prüfen, ob auch in Neureut Hundeauslaufflächen ange boten werden können. X 3.2.5 Neubau Sport - und Fre i- zeithalle OV in Abst. mit SuS Anträge für Neubau oder Renovierung vereinseigener Hallen werden von der OV Neureut selbstständig verw altet und genehmigt (nach Rücksprache mit der Sportabteilung, SuS). In Karlsruhe erhalten die Sportvereine für d en Bau, die Renovierung und Erhalt von Sporthallen Zuschüsse vo n der Stadt Karlsruhe, entsprechend den Sportförder richtlinien. Eine Befragung der Neureuter Schulen (Gymn. Neureut , Nordschule, Südschule und Waldschule) im Rahmen d er Sportentwicklungsplanung im Jahr 2013 hat ergeben, dass die Hallenkapazitäten für den Schulsport und f ür Sport-AGs derzeit und in den nächsten fünf Jahren voraussicht lich ausreichend sind. Aus selbigem Anlass wurden a uch die Karls- ruher Vereine befragt. Sechs Vereine aus dem Stadtt eil Neureut haben sich daran beteiligt. Davon äußer n sich fünf Vereine dahingehend, dass ihnen die zur Verfügung s tehenden Hallenzeiten für den Übungsbetrieb nicht a usreichen. Lediglich ein Verein, der eine eigene Sporthalle be sitzt, verfügt über ausreichende Hallenkapazitäten für den Übungs- und Wettkampfbetrieb. Die OV setzt sich dafür ein, Sportstätten und Freizeitanlagen zu erhalten, zu er weitern und an neue Angebote und Trends anzupassen. Die Sportentwi cklungsplanung der Stadt Karlsruhe hat die Situatio n in der Ge- samtstadt analysiert und behandelt. Demnach gibt es , bezogen auf die Gesamtstadt, ein Defizit an Ein- und Mehr- fachsporthallen im Winter. Aussagen und Analysen zu einzelnen Stadtteilen liegen nicht vor. Eine klein räumige bzw. stadtteilbezogene Untersuchung ist derzeit nicht ge plant. Unter Punkt 4.3.2 des Abschlussberichtes der Sportentwick- lungsplanung, geht es um die quantitative und quali tative Versorgung mit Sportstätten. Hier werden ver schiedene bauliche Maßnahmen vorgeschlagen, u.a. der Neubau v on Bezirkssporthallen, da es ein Defizit an ballspi eltauglichen Einzel- und Mehrfachsporthallen gibt. Nach Auffassu ng der Planungsgruppe fehlen v.a. in den Stadtbezir ken Innen- stadt, Durlach, Nordost und Südwest entsprechende H allen. Für die genannten Stadtbezirke sollen vertie fende Unter- suchungen zum Sporthallenbedarf durchgeführt werden . Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 27 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 3.2.6 Hallenkapazitäten besser nutzen (Belegungsma-nagement für mehrere Ein-richtungen koordinieren, Einbezug Bundes-wehr/General-Fahnert-Kaserne) OV in Abst. mit SuS, Sportvereine, KSGB In Neureut werden die Belegungszeiten der Sporthall en von der OV vergeben und verwaltet. Ansonsten wer den stad t- weit die Hallenzeiten der Schulsporthallen und Bezi rksporthallen von der Karlsruher-Sportstätten-Betri ebs GmbH koor- diniert. Über mögliche Nutzungszeiten in den verein seigenen Sporthallen können nur die Vereine Auskunf t geben. Dass es die Möglichkeit gibt, dass Sportvereine auch die Halle auf dem Gelände der General Fahnert Kaserne nutzen, war weder der Sportabteilung noch der KSBG bekannt. Punkt 4.3 der Ziele und Empfehlungen der Sportentwi cklungsplanung Karlsruhe, beschäftigt sich mit den Turn- und Sporthallen für den Schul- und Vereinssport. Punkt 4.3.1. Sportstättenmanagement - Hier sind ver schiedene organisatorische Maßnahmen zur Verbesseru ng der Hallensituation aufgelistet, mit dem Ziel, die Nutz ung der städtischen Turn- und Sporthallen zu optimi eren. Allerdings geht es um die städtischen Hallen, da es hier berei ts Belegungsrichtlinien gibt. --> zu General-Fahnert-Kaserne s. 2.6.1 3.2.7 Zugang zum Rhein (Z u- gang zum Tiefgestade) verbessern, Sitzgelegenhei-ten schaffen OV in Abst. mit GBA, StplA, TBA Ein besserer Zugang zum Rhein soll über einen Ausbau des Radwege netzes zum Rheinufer erfolgen. In diesem Zuge können auch weitere Sitzgelegenheiten eingerichtet werden, so dass das Tiefgestade weiter an Attraktiv ität als Frei- zeit- und Erholungsfläche gewinnt. Die OV setzt sic h für den Erhalt der Naherholungsgebiete und deren Zugänglichkeit ein. X Thema 3.3 Adolf - Ehrmann - Bad Priorität der Bürgerschaft: Rang 8 von 33 3.3.1 Renovierung, Modernisi e- rung, Erweiterung, Neubau (Freibad, Außenbecken, reines Schwimmbecken, Freizeitbecken, Gastrono-mie, Wellness, Spaßbad, Schulsport) OV in Abst. mit BB, SuS Die Attraktivierung des Adolf - Ehrmann - Bads sind OV und OR ein großes Anliegen. Anstelle e iner Renovierung wird zw i- schenzeitlich ein Neubau als die wirtschaftlichere Variante diskutiert. Die zweite Fortschreibung des gesamtstädti- schen Bäderkonzepts sieht für Neureut bis zum Jahr 2020 die Bestandserhaltung vor. An Investitionen si nd insgesamt 2,3 Mio. Euro vorgesehen (u.a. Erneuerung Schaltsch rank für Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik, Barri erefreier Um- bau, Mess- und Regeltechnik für Heizung und Warmwas serbereitung, Sanitärinstallation mit Warmwasserber eitung, Fassadenenergiesanierung, Sanierung Saunabereich, L üftungsanlage). Das Adolf-Ehrmann-Bad ist weiterhin mit ei- nem operativen Zuschuss je Badegast von 9,05 Euro ( 2011) das defizitärste Bad in der Karlsruher Bäderl andschaft, weshalb auf Dauer konzeptionelle Ansätze für diesen Einzugsbereich erforderlich sind. OV und OR sehen in der alleinigen Technikerneuerung keine Zukunftsfähigkeit für das Bad und setzen sic h daher für einen Neubau ein. Nach dem Bäderkonzept 2000 sollte in Neureut ein Freibecken entstehen. Das Neureuter Bad ist das einzige Bad, das aus dem Bäderkonzept 2000 noch nicht realisiert worden ist. Aus der Bürgerschaft heraus ist ein Förderverein Adolf-Ehrmann-Bad ins Leben gerufen wo rden. X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 28 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 3.3.2 Öffnungszeiten erweitern OV Eine Erweiterung der Öffnungszeiten ist nicht vorge sehen, da das Bad zu klein ist und eine Erweiterung der Öffnung s- zeiten wirtschaftlich nicht tragbar wäre. Thema 3.4 Barrierefreiheit Priorität der Bürgerschaft: Rang 16 von 33 3.4.1 Angebote für Menschen mit Behinderung schaf-fen/ausbauen (Bereich Sport und Freizeit) OV in Abst. mit SuS, Behindertenkoordinati-on, Vereine Informationen über Angebote für Menschen mit Behind erungen in Neureut liegen dem Schul - und Sportamt derzeit nicht vor. Im Rahmen des Konzeptes "Karlsruhe auf d em Weg zur Inklusion - Sport für alle von Anfang an " bestehen Fördermöglichkeiten für Inklusive Maßnahmen in Spor tvereinen (www.karlsruhe.de/Sport). 3.4.2 Barrierefreie Infrastruktur in Neureut OV in Abst. mit Behi n- dertenkoordination, TBA, StplA Laufende und wichtige Aufgabe. Im öffentlichen Raum abhängig von finanziellen Mitteln. Bei Neuanlagen ist die Barr i- erefreiheit gesetzlich vorgeschrieben. Bürgerinnen und Bürger sollen kritische Punkte der OV mitteilen , die sich für die Barrierefreiheit der einzelnen Situationen einsetze n wird. X 3.4.3 Ruheplätze für Rollstuh l- fahrer OV in Abst. mit Behi n- dertenkoordination, TBA, StplA Hier ist eine Konkretisierung des Anliegens notwend ig, bevor eine Stellungnahme der Verwaltung erfolge n kann. 3.4.4 Verbindung zum Heidesee rollstuhlgerecht OV in Abst. mit GBA Im Zuge der geplanten Verbesserung des Zugangs zum Heidesee wird die Barr ierefreiheit mitgedacht und berücksic h- tigt. X Thema 3.5 Beschilderung historischer Gebäude Priorität der Bürgerschaft: Rang 30 von 33 3.5.1 Beschilderung OV in Abst. mit KA Innerhalb Neureuts gibt es nach der Karlsruher Date nbank der Kulturdenkmale 14 denkmalgeschützte Gebäu de, die sich räumlich sehr stark auf den nördlichen Teil Ne ureuts konzentrieren. Die Gebäude sind bereits besc hildert. 3.5.2 Führungen anbieten (auf Anmeldung) OV in Abst. mit KA Führungen werden auf Anfrage im Heimathaus Neureut durchgeführt. Auch in der Kirche Neureut - Nord ist eine Fü h- rung mit Turmbesteigung nach Anmeldung möglich. Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 29 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. Handlungsfeld 4: Mobilität Thema 4.1 Verkehrslenkung und Verkehrsberuhigung Priorität der Bürgerschaft: Rang 2 von 33 4.1.1 Keine Nordtangente, stat t- dessen Freiflächen erhalten OV in Abst. mit StplA Das große verkehrsplanerische Vorhaben „Nordtangent e“ (Verbindung Rheinbrücke mit der Anschlussstelle Karlsruhe Nord) hat unmittelbare Auswirkungen für den Stadtte il Neureut: Einerseits wäre Neureut enger ans überr egionale Straßennetz angebunden. Gleichzeitig wäre jedoch de r alte Ortskern Neureuts vom Ortsteil Heide, der No rd- und Nordweststadt und dem Rest Karlsruhes durch eine gr oße Verkehrsader abgetrennt, die aber auch Entlastu ngen für das Straßennetz in Neureut bewirken würde. Die Nord tangente wird von der OV abgelehnt. Die Einflussmög lichkeiten der OV sind jedoch gering, da es sich um eine überö rtliche Entscheidung handelt. Im Entwurf für die Fo rtschreibung des Bundesverkehrswegeplans ab 2015 ist die Nordtan gente nur noch von der zweiten Rheinbrücke bis zur B36 enthal- ten. Der Karlsruhe Gemeinderat hat sich in seiner S tellungnahme zum Planfeststellungsverfahren 2. Rhei nbrücke auch gegen die Nordtangente ausgesprochen. Derzeit ist d ie Nordtangente im Regionalplan und im Flächennutzu ngsplan enthalten. Die OV setzt sich für eine Erhaltung der Freiflächen ein. S. auch 3.1.1 X 4.1.2 Ost - West - Verbindung e r- halten (Neureuter Ziel- und Quellverkehr erhalten, Durchgangsverkehr auf Querspange, einheitliche Regelung des Ost-West-Verkehrs, Neugestaltung Ortsdurchfahrt Heide OV in Abst. mit StplA, OA Bestehende Ost - West - Verbindungen sollen erhalten bleiben und nach Mögli c hkeit optimiert werden. Der Durchgang s- verkehr soll weiterhin über die Querspange geführt werden. Eine Geschwindigkeitsreduzierung im Bereich Michael- Pacher-Weg und Alter Postweg (Strecke außerhalb ges chlossener Ortschaften) wird überprüft. Eine Neuges taltung der Ortsdurchfahrt Heide ist für die nächsten Jahre nic ht vorgesehen. 4.1.3 Verkehrssicherheit erhöhen (Verkehrswege für öffentli-che Sicherheit ausweisen: Rettungswege, Müll, ...) OV in Abst. mit StplA, OA Kritische Situationen bzgl. der Verkehrssicherheit ergeben sich insbesondere durch widerrechtlich abgestellte Pkw und das Parken auf Gehwegen. Gehwegparken soll auch in Neureut untersucht werden. Es ist lt. STVO implizit verboten und wird in Karlsruhe künftig auch nicht weiter tol eriert, außer es ist eindeutig markiert. Das Konzep t zum Thema Gehwegparken ist erarbeitet. Derzeit erfolgt eine Ü berprüfung in drei Stadtteilen (Knielingen, Nordwes tstadt, Süd- stadt). Das Ergebnis wird dem Planungsamt und den B ürgervereinen vorgestellt. Die Verkehrssicherheit i st (v.a. aus Sicht der Eltern) insbesondere vor Schulen und Kita s nicht gewährleistet - hier besteht Handlungsbedar f. Die Probleme sind durch "Elterntaxis" meist selbstverschuldet. D ie Freihaltung einer ausreichenden Durchfahrtsbreit e für Rettungs- fahrzeuge wird durch Brandschauen gewährleistet. X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 30 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 4.1.4 30 km/h - Zone einrichten Durchgangsverkehr Heide OV in Abst. mit StplA, OA Die OV setzt sich für eine Entlastung des Klammwegs und der Welschneureuter Straße ein. Eine Geschwind igkeitsred u- zierung wurde bereits geprüft, straßenverkehrsrecht lich ist diese aber nicht durchführbar, da es sich beim Klammweg um eine Kreisstraße (nicht Ortsstraße) handelt. Kre isstraßen müssen besondere verkehrsrechtliche Vorau ssetzungen erfüllen, z.B. die Verbindung von übergeordneten St raßen (Bundesstraße, Landesstraße). Verweis auf kon troverse An- sichten der Bürgerschaft (vgl. 4.1.12). Ob eine Her ausnahme der Straße aus dem Kreisstraßennetz aufgru nd der jetzt vorhandenen Querspange möglich ist, müsste geprüft werden. S. auch 4.1.2. Zudem muss die Stadt ein lei stungsfähi- ges Straßennetz vorhalten. 4.1.5 Zufahrt Gewerbegebiet Kirchfeld Nord nicht über Blankenlocherweg StplA, Wifö in Absti m- mung mit OV siehe 2.4.4 X 4.1.6 Schulw e- ge/Verkehrsführung opti-mieren (Waldschule, Linien-führung Heide-Südschule) OV in Abst. mit StplA, OA Die Schulwegsituation wird im weiteren Verlauf des Bürgerbeteiligungsprozesses diskutiert. Daraus ents tehende Erge b- nisse werden nach Möglichkeit umgesetzt. Für die Sc hulen besteht ein Schulwegplan. Radschulwegpläne si nd in der Zukunft vorgesehen. Im Bereich der Waldschule soll eine Entspannung der Verkehrssituation (Elterntaxi) durch Auswei- sung einer Einbahnstraße erfolgen. X 4.1.7 Trennung durch Linkenhe i- mer Landstraße beseitigen (Tunnel) OV in Abst. mit StplA, OA, TBA Eine Untertunnelung der Linkenheimer Landstraße ist nicht vorgesehen. Im Verkehrsentwicklungsplan wird als Ziel eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60 km/h genannt, die s wird überprüft. Überlegungen zur Umgestaltung der Straße und Minimierung der Trennwirkung -> siehe Handlungs ansätze PlanA 13.11.14 / TOP3 4.1.8 Schnellstraßenkonzept (Anbindung A5) OV in Abst. mit StplA Derzeit existiert kein explizites Schnellstraßenkon zept für Karlsruhe. Die Netzstruktur ist im Verkehrsentwicklungsplan definiert. X 4.1.9 „Verkehrsknoten" We l- schneureuter Haltestelle: bessere Ausschilderung OV in Abst. mit StplA, OA, TBA Hier ist eine Konkretisierung des Anliegens notwend ig. Der Verwaltung ist nicht bekannt, was im Einzelnen besser au s- geschildert werden soll. X 4.1.10 Häufigere Verkehrsüberw a- chung OV --> Prüfauftrag OA In Neureut finden an vielen Punkten, v.a. in Wohnge bieten, an Schulwegen und im Bereich schutzbedürfti ger Einric h- tungen wie Schulen, Kitas, Seniorenzentren, unregel mäßig Geschwindigkeitsüberwachungen statt. Stationä re Über- wachungsgeräte gibt es in Neureut nicht. Die OV ist diesbezüglich laufend mit dem OA im Gespräch. Krit ische Punkte sollen daher der OV mitgeteilt werden, die OV wird sich für mehr Verkehrskontrollen einsetzen. Das Ord nungsamt steht vermehrten Kontrollen des fließenden Verkehrs offen gegenüber. Wünsche nach Kontrollen des ruhen den Ver- kehrs wurden bislang nicht an das Ordnungsamt heran getragen. X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 31 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 4.1.11 Geschwindigkeitsanzeigen an Straßen OV in Abst. mit OA Weitere Überprüfungen der Wirksamkeit von Geschwind igkeitsanzeigen werden benötigt. Ab Mai werden Erge bnisse vorgestellt. X 4.1.12 Ausweisung/Reduzierung Tempo-30-Zonen (kontro-verse Diskussion) OV in Abst. mit OA Die überwiegende Anzahl der Straßen in Neureut, v.a. in Wohngebieten, sind bere its als Tempo - 30 - Zonen ausgewi e- sen. Eine Ausweitung weiterer Tempo-30-Zonen muss i m Einzelfall rechtlich geprüft werden. X 4.1.13 Verkehr beruhigen: We l- schneureuterstr., Klamm-weg (Heide) -> Keine Renn-strecke!, Blankenlocher Weg, Abr.-Lincoln-Allee, Ausschilderung, Zebrastrei-fen, Spielstraßen, Einbahn-straßen OV in Abst. mit OA Die OV setzt sich für eine Entlastung des Klammwegs und der Welschneureuter Straße ein. Eine Geschwind igkeitsred u- zierung wurde bereits geprüft, straßenverkehrsrecht lich ist diese aber nicht durchführbar, da es sich beim Klammweg um eine Kreisstraße (nicht Ortsstraße) handelt. Kre isstraßen müssen besondere verkehrsrechtliche Vorau ssetzungen erfüllen, z.B. die Verbindung von übergeordneten St raßen (Bundesstraße, Landesstraße). Verweis auf kon troverse An- sichten der Bürgerschaft (vgl. 4.1.12). Der Blanken locher Weg und die Abraham-Lincoln-Allee sind berei ts als Tempo- 30-Zonen ausgewiesen. Nach den Richtlinien für die Anlegung von Fußgängerüberwegen sind solche in der Regel in Tempo 30 Zonen entbehrlich. Verkehrsberuhigte Berei che kommen nur für Straßen mit überwiegender Aufent halts- funktion und sehr geringem Verkehr in Betracht. Ins ofern scheidet ein solcher für den Blankenlocher We g aus. Für die Einrichtung von Fußgängerüberwegen muss ein e bestimmte Anzahl an Fußgängern vorliegen. Diese A nzahl wurde bei einer Verkehrszählung deutlich nicht erre icht. Die bisher auf dem Blankenlocher Weg markiert en Einengun- gen könnten baulich umgestaltet werden, was sich au f das Geschwindigkeitsverhalten auswirken würde. In Abstim- mung mit OV sollte deshalb mangels Fußgängeraufkomm en die Tempo 30 Regelung beibehalten werden. X 4.1.14 Parksituation verbessern, Gehwegparken verbieten, Parkflächen kennzeichnen (Am Wald/Heide, Kirchfeld) OV in Abst. mit StplA, -- > Prüfauftrag OA Ein besonderer Parkdruck besteht in Neureut nicht – die Zufriedenheit hinsichtlich der Parksituation liegt laut Umfr a- gen in Neureut über dem städtischen Durchschnitt. D ennoch wird das Thema vertieft werden müssen, da da s Geh- wegparken lt. STVO implizit verboten ist und künfti g in Karlsruhe auch nicht weiter toleriert werden s oll. Die Karlsruher Neuregelung erfordert es, dass betroffene Straßenzü ge genau betrachtet und geeignete Maßnahmen herausg earbei- tet werden müssen. Eine Verbesserung der Parksituat ion ist in aller Interesse. Im Rahmen des Beteiligu ngsprozesses sollen konkrete Ideen, Maßnahmen und Konzepte entwi ckelt werden. In diesem Zusammenhang sollte auch da s The- ma "Anwohnerparken" diskutiert werden. Derzeit ist die Ausweisung weiterer Bewohnerparkzonen stadtweit nicht vor- gesehen. Die Kennzeichnung von Parkflächen wird übe rprüft. s. Punkt 4.1.3 Umsetzung des städtischen Ge hwegkon- zeptes. X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 32 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 4.1.15 Regelung Radweg/Pkw Mi t- teltorstraße verbessern OV in Abst. mit StplA, OA In der Mitteltorstraße gilt ein Tempolimit von 50km /h. Problematisch ist das Nebeneinander von Radfahr ern und Pkw. Die Mitteltorstraße ist für den Radverkehr Teil des Nebennetzes. Zwischen Neureuter Hauptstraße und Un terfeldstraße sind alte, nicht benutzungspflichtige Radwege im Se itenraum vorhanden. Die Markierung von Radfahrstrei fen oder Schutzstreifen scheint aufgrund fehlender Flächen n icht möglich. Um ein besseres Miteinander der Verke hrsteilnehmer zu erreichen, wäre eine Umplanung notwendig, ggf. m üsste die Einrichtung von Tempo 30 geprüft werden. In der Mit- teltorstraße gibt es keine Radwegbenutzungspflicht. Der Radfahrer kann daher entscheiden, ob er auf de r Straße oder auf dem Gehweg fahren möchte. Der Radverkehr wird a uf der Fahrbahn sicherer geführt. X 4.1.16 Kapillares Schienensystem einrichten (fein verästelte Schienensysteme) OV in Abst. mit AfSta, UA, GBA, TBA, StplA, VBK... Keine Stellungnahme möglich, da unverständlich. Thema 4.2 ÖPNV/Taxi Priorität der Bürgerschaft: Rang 12 von 33 4.2.1 Ausbau ÖPNV (Wochene n- de, Nacht, neue Linien) OV in Abst. mit VBK Der Ausbau des ÖPNV läuft. Kurzfristig ist eine Ver längerung der Buslinie 72 über den Bärenweg hinaus vorgesehen. Mittelfristig folgt die Erweiterung der Stadtbahnli nie 3 nach Kirchfeld. Die Planungen sind noch nicht abgeschlossen. Eine Realisierung wird mittelfristig (Baubeginn ab 2020) angestrebt. Werktags in der Zeit von 21 bis 1 Uhr erfolgt die Erschließung mit der S1/S11 im 20 Minutentakt. Dana ch Night-Liner-Angebot im Stundentakt (auch Sa und So), ab 4 Uhr Aufbau des 10-Minutentaktes. Eine grundsätzlich e Erweiterung des Taktes bei den Nightliner-Linien wird nicht ge- plant, da das Angebot ausreichend ist und die Kunde nnachfrage eine Erweiterung nicht rechtfertigt. Bei Betriebsta- gen, an denen eine erhöhte Nachfrage ist, wie z.B. Silvester und Neujahr werden die Nightliner-Linien gezielt verdich- tet. X 4.2.2 Buslinie durch alle Ortsteile Neureuts schaffen OV in Abst. mit VBK Die Buslinien 70, 71, 72 und 73 verbinden die Neureuter Ortsteile untereinander. Die Buslinie 72 soll künf tig über Bäre n- weg hinaus verlängert werden, so dass die Anbindung zwischen Kirchfeld-Nord und dem nördlichen Teil Ne ureuts ver- bessert wird. Langfristig (Zeithorizont 10-20 Jahre ) wird auch die Stadtbahnlinie 3 nach Kirchfeld ver längert und ge- währleistet somit eine bessere Anbindung zwischen H eide und Kirchfeld. Grundsätzlich ist die Einrichtung einer Buslinie mi t Shuttle-Charakter möglich, jedoch mit sehr hohen Kosten verbun- den. Je nach Bustyp und Fahrplandichte sind hier 15 0.000 bis 250.000 Euro je Kalenderjahr zu kalkulier en. Ein Anrufli- nientaxi wäre bei einem zwingenden Bedarf hier sich erlich kostengünstiger. Da Neureut, auch im Verglei ch mit ande- ren Karlsruher Stadtteilen, sehr gut an den ÖPNV an gebunden und versorgt ist, wären die oben beschrieb enen Leis- tungen echte Zusatzleistungen, die dann aus dem Neu reuter Haushalt finanziert werden müssten. X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 33 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 4.2.3 Einstiegssituation verbe s- sern (Niederflurfahrzeuge einsetzen, teilweise Bahn-steigerhöhung) OV in Abst. mit VBK Bezüglich des Schienennetzes streben die VBK an, da ss alle Haltepunkte barrierefrei ausgebaut werden. Dabei ist vo r- gesehen, im Stadtgebiet von Karlsruhe sowie auf den Stadtbahnlinien S1/S11 und S2 alle Bahnsteige auf 34 cm anzuhe- ben, so dass die Niederflur-Straßenbahn jeweils ein en niveaugleichen Einstieg ermöglichen. Für die mit telflurigen Zwei- system-Stadtbahnen müssen für einen barrierefreien Umstieg einzelne Haltepunkte mit einer Bahnsteighöh e von 55 cm ausgestattet werden. Neben den Bahnsteigen müsse n aber auch die alten Fahrzeuge erneuert werden um die Bar- rierefreiheit zu gewährleisten. 4.2.4 Verkehrsanbindung ort s- teilübergreifend (Shuttle, kurzer Takt, Seniorentaxi, Ruftaxi) s. 4.2.2 4.2.5 Angebot Fahrkartenaut o- maten ausbauen OV in Abst. mit VBK Fahrkarten können über die Fahrkartenautomaten an d er Haltestelle Bärenweg sowie in jeder Bahn erworbe n werden, Einzel- und Tageskarten gibt es beim Busfahrer. Meh rfachkarten können auch über den Einzelhandel vor O rt (Jörg Lüdke, Georg-Büchner-Straße 18 und Schreibwaren Sch midt, Donauschwabenstraße 14) bezogen werden. Aus R enta- bilitätsgesichtspunkten ist die Installation eines Fahrkartenautomaten an der Haltestelle Kirchfeld ni cht vorgesehen. Die Ausstattung der Busse mit Fahrscheindruckern wi rd angestrebt. X Thema 4.3 Rad- und Fußwege Priorität der Bürgerschaft: Rang 13 von 33 4.3.1 Radwegenetz ausbauen (bessere Vernetzung, Ver-bindung zwischen den Orts-teilen) OV in Abst. mit StplA Zur Förderung des Radverkehrs wurden 2005 vom Gemeinderat das Radverkehrsnetzkonzept und das 20 - Punkte - Programm beschlossen. Die Infrastruktur für den Rad verkehr wird seitdem sukzessive ausgebaut. Neureut ist über die Hauptrouten in der Linkenheimer Landstraße (ab Neur euter Querallee) und von Eggenstein kommend über Al te Fried- richsstr.-Teutschnneureuter Str.-Unterfeldstr. entl ang der S-Bahn und westlich vom Alten Flugplatz an die Karlsruher Innenstadt angeschlossen. Diese Hauptrouten sind au ch mit einer wegweisenden Beschilderung versehen. D aran knüpft das Nebennetz zur Erschließung des Stadtteil s und den Anschluss an benachbarte Stadtteile u.a. in der Neureu- ter Hauptstraße, Welschneureuter Str./Klammweg, Mit teltorstr./Neureuter Querallee/Moldaustr./Donauschw abenstr., Teutschneureuter Str./Untere Hardtstr./Blankenloche r Weg/Abraham-Lincoln-Allee und Spöcker Str./Alte B ahnlinie an. Die OV setzt sich für die Komplettierung und Verbes serung des Radwegenetzes ein - insbesondere im Bere ich Neureu- ter Hauptstraße über Teutschneureuter Straße bis Fo rtsetzung in der Grabener Straße sowie im Bereich N ordspange und Hauptvorfluterkanal. Im Rahmen des Beteiligungs prozesses angeregte punktuelleVerbesserungen sollen nach Möglichkeit umgesetzt werden. X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 34 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 4.3.2 Sicherheit für Fußgänger gewährleisten (Blankenlo-cher Weg, Neureuter Hauptstraße) OV in Abst. mit StplA, OA Die Sicherheit für Fußgänger ist der Stadt ein wich tiges Anliegen. Kritische Situationen bzgl. der Sic herheit für Fußgä n- ger ergeben sich insbesondere durch widerrechtlich abgestellte Pkw und das Parken auf Gehwegen. Diesbe züglich wird die Karlsruher Neuregelung zum Gehwegparken die Sit uation entschärfen. Der Blankenlocher Weg und die N eureuter Hauptstraße (westlich der Welschneureuter Straße) s ind bereits als Tempo-30-Zonen ausgewiesen. Daher w erden Fußgängerüberwege in Form von Zebrastreifen dort ab gelehnt (Die Richtlinien für die Anlage und Ausstat tung von Fußgängerüberwegen (R-FGÜ 2001) sagt: "FGÜ in Tempo 30-Zonen sind in der Regel entbehrlich."). Die Ver waltung wird Möglichkeiten zur weiteren Geschwindigkeitsred uzierung und Erhöhung der Fußgängersicherheit im Be reich Blan- kenlocher Weg und Neureuter Hauptstraße prüfen. Im Blankenlocher Weg wurde 2014 eine Verkehrszählung d urchge- führt. Die notwendige Verkehrsstärke der Fußgänger für die Einrichtung eines Fußgängerüberwegs wurde n icht er- reicht. Die bauliche Ausgestaltung der Neureuter Ha uptstraße insbes. zw. Welschneureuter Str. und Bäre nweg ist problematisch und sollte überarbeitet werden. Kontr ollen des ruhenden Verkehrs auf Geh- und Radwegen k ön- nenerfolgen. Thema Blankenlocher Weg s.o. X 4.3.3 Zustand der Fußwege ve r- bessern (Pflege) OV in Abst. mit StplA, OA, Afa, TBA Die Kehrmaschinen der städtischen Straßenreinigung sind an zwei Tagen in der Woche in Neureut unterwegs. Eine Ausweitung des Reinigungstakts ist nicht möglich, d ie Kapazitäten sind begrenzt. Für die Sauberkeit de r Gehwege sind die Anlieger verantwortlich (Anliegerverpflichtung) . Fußwege, die sich nach Ansicht der Bürgerschaft i n schlechten Zu- stand befinden, sollen der OV mitgeteilt werden. De r Zustand wird dann überprüft und ggf. bestehende M ängel beho- ben. Die Bürgerschaft kann festgestellt Mängel mitt els des Mängelbogens an das Tiefbauamt melden. X 4.3.4 Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer ge-währleisten OV in Abst. mit StplA, OA Im Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Karlsruhe ist ein Grundsatz, die gleichberechtigte Berücksichtig ung aller Ve r- kehrsteilnehmenden (allerdings ohne konkrete Maßnah menvorschläge für Neureut). Maßnahmen hierfür könne n sein: Mischflächen, Überprüfung der Aufteilung des Straße nraums, Temporeduzierungen, Überprüfung Gehwegparke n etc. Diese Maßnahmen müssten im Einzelfall geprüft werde n. 4.3.5 Waldwege beschildern (A b- zweige Neureut) OV in Abst. mit GBA, OA, LA-Forst Beschildert sind die Hauptabzweige von der Linkenhe imerallee und zum Teil von der Grabenerallee, eine weitere B e- schilderung kann falls erforderlich erfolgen (Bedar f /Vorschläge an Revierleiter Martin.Kurz@LA.Karlsr uhe.de melden). Einzelfälle werden bei Bedarf geprüft. X 4.3.6 Kontrolle/Reglementierung Forstmaschinen (Wege werden zerstört) OV in Abst. mit LA - Forst Der Wald ist nicht nur wichtiger Erholungsraum und erfüllt vielfältige ökologische Funktionen, er liefert auch den wer t- vollen, nachwachsenden Rohstoff Holz. Die gefällten Bäume werden durch Forstspezialmaschinen an LKW be fahrbare Wege transportiert, um von dort per LKW den Weg zur weiteren Verarbeitung anzutreten. Schäden an Wegen lassen sich dabei nicht immer vermeiden, vor allem bei sch lechter Witterung. Die Forstverwaltung der Stadt Ka rlsruhe hat 2013 ein Bodenschutzkonzept erarbeitet, in dem u.a. auch Maßnahmen zum Schutz der Wege beschrieben wer den. Unvermeidliche Schäden werden in der Regel umgehend repariert, spätestens am Ende der Holzerntesaison, im fol- Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 35 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. genden Frühjahr erfolgt eine umfangreiche Weginstan dsetzung. Thema 4.4 Feuerwehr Priorität der Bürgerschaft: Rang 19 von 33 4.4.1 Umzug in verkehrsgünstige Lage (Gebäude DLRG) OV in Abst. mit FFW Die Freiwillige Feuerwehr ist an einem neuen Geräte haus interessiert und erwägt einen Standortwechsel. Bei der Standortsuche wird auf eine verkehrsgünstige Lage W ert gelegt. X Thema 4.5 Baustellen Priorität der Bürgerschaft: Rang 29 von 33 4.5.1 Dauer der Baustellen opt i- mieren OV in Abst. mit TBA, OA Die Dauer von Baustellen ist von zahlreichen Faktor en abhängig. U.a. bemüht sich die Stadt, die Beeint rächtigungen für die Anwohner zu minimieren, indem die Bauabschn itte möglichst klein gehalten und die Zugänglichkei t zu den Grundstücken möglichst wenig eingeschränkt werden. Dies führt gegenüber großen zusammenhängenden Bauab - schnitten zwangsläufig zu längeren Bauzeiten. Außer dem ist die Dauer von Baustellen oftmals auch von E inflüssen be- stimmt, die außerhalb des Einwirkungsbereiches der Stadt Karlsruhe liegen und von ihr nicht gesteuert werden können. Dies sind z.B. die Leistungsfähigkeit der Firmen be i Personal und Geräten oder das Funktionieren der g esamten Produk- tionskette einschließlich der Materialanlieferung a uf die Baustelle. Im Übrigen hat sich das städtisch e Baustellenma- nagement insgesamt gut bewährt. Thema 4.6 Schneeräumdienst Priorität der Bürgerschaft: Rang 33 von 33 4.6.1 Nebenstrecken räumen, nicht nur streuen OV in Abst. mit Afa Im Jahr 2011 hat die Stadt Karlsruhe den Winterdien st für das Radverkehrsnetz überarbeitet. Wichtigste s Kriterium war, verlässlich ein zusammenhängendes, befahrbares Netz sicherzustellen. Bisher war das Radwegenetz i n verschie- dene Prioritäten aufgeteilt. Da damit der Netzgedan ke konsequent umgesetzt werden konnte, wurde die Ei nteilung in Prioritäten abgeschafft. Den Radfahrerinnen und Rad fahrern steht im Winter ein Radnetz von zwischenzei tlich 180 Ki- lometern zur Verfügung (festgeschrieben im Winterdi enstradwegenetz). Dabei werden insb. die Hauptradve rkehrs- strecken geräumt. In Neureut sind dies die beiden n ord-südlich verlaufenden Radstrecken entlang der Un terfeld- str./Gürrichstr. und der Linkenheimer Landstraße. D as Straßenverkehrsnetz wird weiträumiger bedient. E rfahrungen aus den zurückliegenden Wintern zeigen, dass es bei m Winterdienst neben schnellst möglichem Räumen auc h darum geht, dafür zu sorgen, dass die Radstrecken durch d as Räumen der Fahrbahnen nicht wieder zugeschoben w erden. Daher erfolgt die Räumung zeitlich versetzt. X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 36 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. Handlungsfeld 5: Energie und Nachhaltigkeit Thema 5.1 Regenerative Energien Priorität der Bürgerschaft: Rang 15 von 33 5.1.1 Energieberatung der Stadtwerke vor Ort OV in Abst. mit SWK, KEK Neben der Kundenbetreuung in der Kaiserstraße 182 bieten die Stadtwerke einen Vor - Ort - Service zur Energieberatung an. Im Rahmen dieses Service-Angebots werden der St romverbrauch der Geräte überprüft und Tipps zum Ene rgiespa- ren gegeben. Darüber hinaus bietet die Verbraucherz entrale Baden-Württemberg in Kooperation mit der Ka rlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gegen geringes Entg elt eine unabhängige Vor-Ort-Beratung für Karlsruhe r Bürgerin- nen und Bürger an. X 5.1.2 öffentliche Gebäude mit Vorbildfunktion OV in Abst. mit HGW Bei Neubau oder Sanierung städtischer Gebäude streb t die Stadt gemäß der Leitlinien für Energieeffizie nz und Nac h- haltiges Bauen einen Standard von EnEv -30% bis hin zur Passivhausbauweise an. 5.1.3 Energetische Sanierung der Schulen OV in Abst. mit HGW Die energetische Sanierung der Karlsruher Schulen e rfolgt sukzessive stadtweit. 5.1.4 Fernwärme/Nahwärme ausbauen OV in Abst. mit SWK In Neureut werden momentan die Verteilerleitungen i n der Neureuter Querallee und im Bärenweg gebaut. Die Verte i- lerleitung in der Oberfeldstraße soll ebenfalls in 2014 gebaut werden. Die Verteilerleitung Holbeinstr aße und Hausan- schluss Grünewaldstraße werden bis voraussichtlich Ende 2014 hergestellt. X 5.1.5 Lokales Blockheizkraftwerk OV in Abst. mit SWK, KEK Im Stadtgebiet Karlsruhe waren Ende 2012 insgesamt 151 Blockheizkraftwerke (BHKW) im Leistungsbereich bis 50 kWel und mit einem Gesamtanschlusswert von fast 1.100 kW in Betrieb. Sog. Mini-Blockheizkraftwerke gewinnen zuneh- mend auch im privaten Bereich an Bedeutung und werd en im Rahmen von verschiedenen Programmen gefördert (z. B. durch die KfW). BHKW-Förderung: BAFA-Investitions-Zuschuss (http://www.bafa.de/bafa/de/energie/kraft_waerme_ko pplung/mini_kwk_anlagen/), KWK-Zuschlag für den erz eugten Strom (http://www.bafa.de/bafa/de/energie/kraft_wae rme_kopplung/stromverguetung/kwk- anlagen_bis_50kw/index.html), Förderprogramm der St adtwerke Karlsruhe (http://www.stadtwerke- karlsruhe.de/swka-de/inhalte/service/foerderprogram me/mini-bhkw.php) Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 37 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 5.1.6 Einfamilien - Windkraftanlagen OV in Abst. mit SWK, KEK Kleinwindkraftanlagen gibt es in Karlsruhe z.B. bei den Stadtwerken Karlsruhe und an der Hochschule. I m Siedlungsb e- reich können folgende Probleme bei Mikro-Windkrafta nlagen für Einfamilienhäuser bestehen: 1. Durch die Bebauung sind niedrige Windgeschwindig keiten, sind vertikale Strömungen und Turbulenzen m öglich, die viele Standorte in Siedlungsgebieten für Kleinwindk raft-Nutzung ungeeignet machen. Daher sollten vorab zur Stand- ortbewertung Windmessungen am vorgesehenen Standort in der vorgesehenen Nabenhöhe erfolgen. Für einen wirt- schaftlichen Betrieb von Kleinwindkraftanlagen sind exponierte Lagen zwingend erforderlich (der Energi eertrag ist pro- portional zur dritten Potenz der Windgeschwindigkei t). 2. Störende Schallemissionen können auftreten, die Schallpegel und Grenzwerte sind zu beachten. System e mit verti- kaler Achse laufen in der Regel ruhiger als Systeme mit horizontaler Achse. Bei Befestigung des Mastes an Gebäuden kann Körperschallübertragung auftreten und das Gebä ude kann zu Schwingungen angeregt werden. Dies kann insbe- sondere bei Wohngebäuden sehr störend sein. Eine ge eignete Entkopplung kann notwendig sein. Ebenso sol lten Stö- rungen durch Schattenschlag vermieden werden. 3. Die Kosten für Kleinwindkraftanlagen sind noch v erhältnismäßig hoch, Amortisationszeiträume werden vom Bun- desverband Kleinwindanlagen derzeit mit 10 bis 25 J ahren angegeben. Bei SWK Netzservice sind aktuell l ediglich 2 An- lagen kleiner 10 kW angemeldet. 4. Die Kleinwindanlagen der SWK wurden aufgrund tec hnischer Mängel und völlig unzureichender Stromprod uktion zwischenzeitlich still gelegt. 5.1.7 Bezahlbare Energieverso r- gung gewährleisten OV in Abst. mit SWK, KEK Eine Strategie, von steigenden Energiepreisen unabh ängiger zu werden, ist die teilweise Eigenversorgung durch Nu t- zung erneuerbarer Energien. Mit dem Karlsruher Sola rkataster www.sonne-trifft-dach.de können Gebäudeei gentümer auch in Neureut einfach im Internet überprüfen, ob sich ihr Hausdach prinzipiell zur Stromerzeugung mi t einer Fotovol- taikanlage oder zur Wärmeversorgung mit einer solar thermischen Anlage eignet. Auch das gezielte Erschl ießen von Energieeffizienzpotenzialen trägt zu einer bezahlba ren Energieversorgung bei. 5.1.8 Ausbau der Versorgungsle i- tungen OV in Abst. mit SWK Die SWK Netzservice GmbH plant in den kommenden Jah ren keine großflächigen Erneuerungen bzw. Neuverleg ungen von Strom-, Gas-, und Wasserversorgungsleitungen. S ofern vom Tiefbauamt Karlsruhe großflächige Erneuer ungen von Gehwegen geplant sind, werden hier, sollten Freilei tungsnetze vorhanden sein, Kabelverlegungen durch S WK Netzser- vice geprüft. X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 38 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 5.1.9 Konzept: Ökologisches Neureut OV in Abst. mit SWK, KEK, UA Die KEK hat in Alt - Rintheim im Auftrag der Stadt gemeinsam mit Partnern ein integriertes energetisches Quartiersko n- zept erstellt. Das Konzept wurde durch die KfW-Bank mit 65% der Kosten gefördert (Programm KfW 432, en ergetische Stadtsanierung). Entsprechende Konzepte können für weitere Stadtteile und Quartiere erstellt werden, a uch in Neu- reut. Die KEK bietet diese Leistung gemeinsam mit P artnern an. Ziel ist eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz sowie der CO2-Minderung im Quartier. Ein solches Ko nzept beinhaltet eine Ausgangsanalyse: Wer sind die größten Energieverbraucher im Quartier? Wo liegen die Poten ziale für Energieeinsparung und -effizienz? Wie sol l die Gesamte- nergiebilanz des Quartiers nach der Sanierung ausse hen?Im Konzept werden konkrete Maßnahmen und deren Ausge- staltung erläutert, auch Information und Beratung d er Bürgerinnen und Bürger sind Bestandteil. Zur Kon zeptumset- zung kann bei der KfW-Bank eine Förderung für einen Sanierungsmanager beantragt werden, der die versch iedenen Akteure aktiviert und vernetzt, Maßnahmen koordinie rt und als zentraler Ansprechpartner für Fragen zu Finanzierung und Förderung dient.Ein Konzept "Ökologisches Neure ut" geht über das integrierte energetische Quartier skonzept hin- aus. Hier wären auch Fragen der Versorgung mit ökol ogischen und regionalen Produkten, zum Teilen und T auschen und zum Verkehr relevant. Das integrierte energetis che Quartierskonzept wäre aber bereits ein wesentli cher Baustein für dieses ökologische Konzept. Zur Finanzierung ka nn die Stadt Karlsruhe derzeit auf ein attraktives Förderprogramm der KfW-Bank zurückgreifen. Zum Thema Regenerative Energien ist generell zu sagen, dass ein weiterer A usbau sich in Karlsruhe im Wesentlichen auf den Bereich der Sonne nenergie (Solarthermie, PV) beschränkt und es stadt weit bereits einige Initiativen und Angebote gibt (z.B. Solardac hkataster der KEK, Förderprogramm solarthermische A nlagen Stadtwerke), die auch in Neureut genutzt werden kön nen. Hier kommt es vor allem auf die private Initia tive an, ggf. sieht die Ortsverwaltung ja noch Möglichkeiten, die Angebote bekannter zu machen (Hinweise im Mitteilu ngsblatt o.ä.). Im Bereich Wind- und Wasserkraft gibt es rec htliche und natürliche Restriktionen, die auch für Neureut gelten. Im Bereich Biomasse sind die wirtschaftlichen Poten ziale stadtweit überschaubar. Maßnahmen der Stadt z ur Nutzung erneuerbarer Energien (an Schulen und anderen öffen tlichen Gebäuden) gibt es nach neutralen Kriterien priorisiert im ganzen Stadtgebiet. Thema 5.2 Umwelt Priorität der Bürgerschaft: Rang 22 von 33 5.2.1 Emissionsbelastung nicht vergrößern, Emissionsüber-prüfung OV in Abst. mit UA Immissionskonzentrationen für PM10 und PM2,5 unter dem geltenden Grenzwert von 40 μg/m3 bzw. 25 μg/m3 (Ja h- resmittelwert). Karlsruhe hat somit kein Feinstaubp roblem. Tagesaktuelle Werte und mehrjährige Datenre ihen zur Luftqualität aus dem Luftmessnetz der LUBW stehen i m Stadtgebiet Karlsruhe ausschließlich für folgende Stationen zur Verfügung: • Messstation Karlsruhe Nordwest (Daimlerstraße), f ür städtische Hintergrundbelastung • Messstation Reinhold-Frank-Straße, für straßennah e Höchstbelastung Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 39 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. In Abhängigkeit des Verkehrsaufkommens ist davon au szugehen, dass die Belastungssituation in Neureut p ositiver zu bewerten ist als am Messpunkt an der Reinhold-Frank -Straße. 5.2.2 Luftqualität und Luftve r- besserungskonzepte/ eben-so Wasser und Erde („offe-ne Kamine" -> im Winter Luftprobleme, schlechte Luft in dichten Bebauungs-gebieten) OV in Abst. mit UA Luftreinhalte - und Aktionspläne werden vom Regierungspräsidium Kar lsruhe aufgestellt und wurden im Rahmen der Aufstellungsverfahren öffentlich ausgelegt. In dem 2006 erstellten Luftreinhalteplan wurden 19 Maßnahm en zur Min- derung der Stickstoffdioxidbelastung im Stadtgebiet aufgelistet. Diese wirken sich auch positiv auf di e Feinstaubbelas- tung aus. Die Fortschreibung des Luftreinhalteplans aus dem Jahr 2011 beinhaltet im Wesentlichen verke hrsbeschrän- kende Maßnahmen (sog. Fahrverbote im Rahmen der Ums etzung der Umweltzone). 5.2.3 Lärmschutz Linkenheimer Landstraße/B36 (auch Be-reich Straßenbahnen) OV in Abst. mit StplA In Karlsruhe regelt der Lärmaktionsplan den Lärmsch utz in bestimmten Gebieten. Lärmschutzmaßnahmen wer den prioritär an sog. Hot-Spots umgesetzt, das sind Pun kte, an denen der Lärmpegel deutlich überschritten wird und eine hohe Personenzahl betroffen ist. In Neureut wurden keine Hot-Spots definiert. Im Bereich B36 und Linke nheimer Land- straße sind bereits Lärmschutzwände errichtet worde n. Neben baulichen Maßnahmen wie Schallschutz oder drgl. sind auch Geschwindigkeitsbegrenzungen ein Instrument zu r Lärmminderung. Eine solche Geschwindigkeitsbegren zung wurde auch vor dem Hintergrund der Verkehrssicherhe it und dem Schutz der Wohnbevölkerung in der Teutsc hneureu- ter Straße erlassen (Begrenzung auf 30km/h). 5.2.4 Lärmschutz Indus t- rie/Kraftwerke OV in Abst. mit StplA Die Lärmkarte Gewerbe 2007 zeigt keine gewerblich bedingten Überschreitungen des Lärmpegels mit Auswirkung auf Neureut. Daher sind keine gezielten Lärmschutzmaßna hmen erforderlich. 5.2.5 Lärmschutz Raffinerie OV in Abst. mit StplA s. 5.2.4 5.2.6 Lärmschutz Fluglärm OV in Abst. mit ZJD Dies liegt außerhalb des Zuständigkeitsbereichs der Stadtverwaltung. Bei Belästigungen durch militäris chen Fluglärm (Tiefflieger) können sich betroffene Bürger kostenl os an das Bürgertelefon des Luftwaffenamtes Köln, F liegerhorst Wahn, Telefon 0800 8620730 wenden. Bei Belästigunge n durch zivilen Luftverkehr ist das Regierungspräsi dium Karls- ruhe, Referat 46, Schlossplatz 1-3, 76131 Karlsruhe , Telefon 0721 926-0 zuständig. Allgemeine Fragen zum Lärmschutz beantwortet auch d ie untere Immissionsschutzbehörde beim Zentralen Ju risti- schen Dienst, Telefon 0721 133-3048, -3049 oder -30 52. Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 40 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. Thema 5.3 Verkehr Priorität der Bürgerschaft: Rang 25 von 33 5.3.1 Carsharing - Angebote au s- bauen Anfrage direkt an Stadtmobil Neureut ist mit bisher 7 Fahrzeugen an drei Station en gut aufgestellt. Die Fahrzeuge weisen eine norma le Auslastung auf. Stadtmobil ist bereit, das Angebot in Neureut zu erweitern, es fehlt jedoch an geeigneten Stellpl ätzen. Die Stadt Karlsruhe wird Stadtmobil bei der Standortsuche unt erstützen. X 5.3.2 Umweltfreundlichen ÖPNV schaffen (Elektro- und Hyb-ridbusse) OV in Abst. mit VBK In den letzten Jahren fanden zahlreiche Forschungsp rojekte zu den Themen Elektro - und Hybridbusse statt. Die En t- wicklung macht auch hier positive Fortschritte. Jed och zeigt sich immer wieder, dass diese Bustypen se hr teuer im Un- terhalt und oft störanfällig sind. Die Verkehrsbetr iebe konzentrieren sich zurzeit in Zusammenarbeit m it dem KIT auf den Einsatz von Wasserstoffbussen. Jedoch begleitet , unterstützt und prüft die VBK andere Entwicklunge n, sieht zur Zeit jedoch keine weiteren zuverlässigen Einsatzmög lichkeiten im Netz der VBK ohne erhöhten finanziell en Aufwand. 5.3.3 Elektrotankstellen schaffen OV in Abst. mit SWK Den Ausbau der Elektromobilität in Karlsruhe unters tützen die Stadtwerke in unterschiedlicher Weise: N eben eigenen Förderprogrammen für Elektrofahrzeuge und Elektro-Z weiräder gehört dazu der Aufbau und Betrieb von ins gesamt rund 30 Ladestationen im Stadtgebiet. Aktuell erfol gen die meisten Nachladungen von Elektrofahrzeugen allerdings zu Hause oder am Arbeitsplatz. Die öffentlichen Ladesä ulen werden nur sehr wenig genutzt. Daher wird die bestehende Ladeinfrastruktur bis auf weiteres als ausreichend angesehen. Sollte sich die Nachfrage zukünftig erhö hen, werden die SWK entsprechende Nachrüstungen in Angriff nehmen. 5.3.4 Autofreier Tag/Radfahrtag etablieren OV in Abst. mit StplA Der bundesweite Aktionstag "Mobil ohne Auto" Mitte Juni wurde jährlich auch in Karlsruhe in der Innenstadt durchg e- führt. 2014 als Mobilitätstag. Die Kampagne "Kopf a n: Motor aus." ruft seit 2009 im Rahmen ihrer Aktio nen zum "Frei- tag ist AutoFreiTag" auf. Der "Draistag - der Karls ruher Fahrradtag" findet jährlich auf dem Friedrich splatz im Mai/Juni statt, nächster Termin 12.6.15. Gerne kann sich Neu reut bei den stadtweiten Aktionen einbringen. Thema 5.4 Sauberkeit/Müll Priorität der Bürgerschaft: Rang 20 von 33 5.4.1 Deponieöffnungszeiten e r- weitern OV in Abst. mit Afa Die Öffnungszeiten der beiden Wertstoffstationen in Neureut sind im Vergleich zu Stationen anderer Sta dtteile eing e- schränkt. Hinzu kommt, dass beide Stationen zu den gleichen Zeiten geöffnet sind. Die OV wird in Absti mmung mit dem Afa prüfen, ob die Öffnungszeiten der beiden St ationen angepasst oder erweitert werden können. X 5.4.2 Mehr öffentliche Müllbehä l- ter OV in Abst. mit Afa Die Aufstellung von öffentlichen Abfallbehältern er folgt in Abstimmung zwischen dem Amt für Abfallwirtschaft und der Ortsverwaltung. Die Zuständigkeit liegt bei der Ortsverwaltung. X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 41 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 5.4.3 Wöchentliche Leerung Wertstofftonne OV in Abst. mit Afa Die Wertstofftonnen werden im gesamten Stadtgebiet im 14 - tägigen Rhythmus geleert. Es besteht kein Anlass für eine abweichende Regelung in Neureut. Sollte der 14-tägi ge Rhythmus gelegentlich nicht ausreichen, wird auf den Karlsru- her Abfallsack verwiesen, der bei der Ortsverwaltun g gegen ein Entgelt von 4 Euro erhältlich ist. Soll te das Wertstoffvo- lumen auf Dauer nicht ausreichen, bietet es sich an , auf größere Behälter umzustellen. X 5.4.4 Sauberkeit Jugendzentrum OV in Abst. mit Afa Die Straßen und Plätze werden regelmäßig durch das Gartenbauamt oder durch den Bauhof der Ortsverwaltu ng Ne u- reut gereinigt. Eine Ausweitung des Reinigungstakts ist nicht möglich. Grundsätzlich ist Sauberkeit ei ne Aufgabe aller. Daher appelliert die Stadtverwaltung u.a. mit versc hiedenen Aktionen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit zu vorbildlichem Verhalten - dazu zählen auch Sauberkeits-Patenschaf ten und Aktionen wie die Dreck-weg-Wochen. Verschmu tzungen können werktags unter Tel. 115 und an Wochenenden u nter Tel. 133-7082 gemeldet werden. Die gemeldeten Ver- schmutzungen werden nach Bekanntgabe innerhalb von 24 Stunden beseitigt.Tel.7805-135 X X 5.4.5 Sauberkeit Neureuter Platz OV in Abst. mit Afa s. 5.4.4 5.4.6 Sauberkeit Spielplätze OV in Abst. mit Afa s. 5.4.4 5.4.7 Reinigung Sackgassen ve r- bessern OV in Abst. mit Afa s. 5.4.4 5.4.8 Reinigung nach Silvester verbessern OV in Abst. mit Afa Nach Silvester werden die Straßen gereinigt. Hier s ind jedoch auch Bürgerinnen und Bürger gefordert ih ren Anliege r- verpflichtungen nachzukommen. Wer die Gehwege und S traßen durch Silvesterknaller verunreinigt, ist in der Pflicht diese Verunreinigungen auch wieder zu entfernen. X Thema 5.5 Regenwasserversickerung Priorität der Bürgerschaft: Rang 23 von 33 5.5.1 Versiegelung aufbr e- chen/Entwässerung Tiefge-stade verbessern OV in Abst. mit TBA, GBA Die Minimierung und Reduzierung versiegelter Flächen ist ein dauerhafte s und langfristiges Ziel der Stadtverwaltung. Als Anreiz für Entsiegelungsmaßnahmen v.a. im Priva tbereich dient die seit 01.01.2008 geltende gesplit tete Abwasser- gebühr. X X Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 42 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. Handlungsfelder der Gruppe der Jugendlichen Handlungsfeld 1: Wohnen, Familie und Soziales Priorität der Jugendlichen: Rang 7 von 14 1.1.1 „Trafo - Häusle“ erhalten OV in Abst. mit StJA Das vom Stadtjugendausschuss betriebene Trafohäusle ist eine wichtige und zentrale Anlaufstelle für Jugendliche im Stadtteil und bleibt als solche erhalten. Die Vorso rge und Sicherung eines qualitativen Jugendangebots hat hohe Priori- tät. Daher wird das Angebot immer wieder neu justie rt und den Bedarfen angepasst. x 1.1.2 Sportangebote ausbauen OV in Abst. mit SuS, Sportvereine Wichtige Akteure sind in diesem Zusammenhang die ör tlichen Sportvereine, die die Angebotsvielfalt best immen und das Sportangebot nach Möglichkeit am Bedarf ausrich ten. Im Rahmen des Stadtteilentwicklungsprozesses N eureut wird sich eine Gruppe von Jugendlichen mit jugendsp ezifischen Angeboten (u.a. Dirt-Park) auseinanderse tzen. Fehlen- de Sportmöglichkeiten und -angebote sollen konkreti siert und mit den örtlichen Sportvereinen rückgekop pelt werden. Die OV setzt sich dafür ein, Sportstätten und Freiz eitanlagen zu erhalten, zu erweitern und an neue An gebote und Trends anzupassen. Anträge für Neubau oder Renovier ung vereinseigener Hallen werden von der OV Neureut selbst- ständig verwaltet und genehmigt (nach Rücksprache m it der Sportabteilung, SuS). In Karlsruhe erhalten die Sportver- eine für den Bau, die Renovierung und Erhalt von Sp orthallen Zuschüsse von der Stadt Karlsruhe, entspr echend den Sportförderrichtlinien. Eine Befragung der Neureute r Schulen (Gymn. Neureut, Nordschule, Südschule und Waldschule) im Rahmen der Sportentwicklungsplanung im Jahr 2013 hat ergeben, dass die Hallenkapazitäten für den Sc hulsport und für Sport-AGs derzeit und in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich ausreichend sind. Aus selbig em Anlass wur- den auch die Karlsruher Vereine befragt. Sechs Vere ine aus dem Stadtteil Neureut haben sich daran bete iligt. Davon äußern sich fünf Vereine dahingehend, dass ihnen di e zur Verfügung stehenden Hallenzeiten für den Übun gsbetrieb nicht ausreichen. Lediglich ein Verein, der eine ei gene Sporthalle besitzt, verfügt über ausreichende Hallenkapazitäten für den Übungs- und Wettkampfbetrieb. Die Sportentw icklungsplanung der Stadt Karlsruhe hat die Situati on in der Gesamtstadt analysiert und behandelt. Demnach gibt es, bezogen auf die Gesamtstadt, ein Defizit an Ein - und Mehr- fachsporthallen im Winter. Aussagen und Analysen zu einzelnen Stadtteilen liegen nicht vor. Eine klein räumige bzw. stadtteilbezogene Untersuchung ist derzeit nicht ge plant. x Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 43 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 1.1.3 Raum für informelles Tre f- fen OV in Abst. mit StJa, SuS, Sportvereine Als Raum bzw. Örtlichkeit für informelle Treffen ei gnen sich neben dem Trafohäusle insbesondere Sports tätten und Bolzplätze. Der Bebauungsplan für das Konversionsge biet Kirchfeld-Nord sieht darüber hinaus ein Grunds tück für einen Jugendtreff vor. Dieser soll in den nächsten 3-5 Ja hren entwickelt werden. Die OV setzt sich für eine Verbesserung des Freizeitangebotes für Jugendliche und Heranwachsend e ein und berücksichtigt dabei die Ergebnisse aus d er Jugendbe- teiligung. x 1.1.4 Offene Angebote stärken OV in Abst. mit StJa, SuS, Sportvereine Mit dem Trafohäusle existiert in Neureut ein Kinder - und Jugendtreff, der verschiedene offene Angebote f ür Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 21 Jahren bereithäl t. Des Weiteren existieren verschiedene Sportstätte n/Bolzplätze o.ä., die als offene Treffpunkte von Jugendlichen g enutzt werden. Im Rahmen des Stadtteilentwicklungsp rozesses Neureut wird sich eine Gruppe von Jugendlichen mit jugendspezifischen offenen Angeboten auseinanderset zen. Die Ergebnisse sollen nach Möglichkeit zeitnah umgesetz t werden. x Thema 1.2 Vereine Priorität der Jugendlichen: Rang 3 von 14 1.2.1 Trendsportarten in Angebot aufnehmen/Angebot aktu-ell halten OV in Abst. mit SuS, Sportvereine Wichtige Akteure sind in diesem Zusammenhang die ör tlichen Sportvereine. Im Rahmen des Stadtteilentwicklungspr o- zesses Neureut wird sich eine Gruppe von Jugendlich en mit jugendspezifischen Angeboten (u.a. Dirt-Park ) auseinan- dersetzen. Fehlende Sportmöglichkeiten sollten konk retisiert und mit den örtlichen Sportvereinen rückg ekoppelt wer- den. In Karlsruhe gibt es bereits sowohl eine BMX-B ahn in Grötzingen, als auch einen Dirt-Park in Rüpp urr. Beide Anla- gen sind in Besitz von Radsportvereinen (RSG Karlsr uhe bzw. Mountainbike-Club Karlsruhe). Hier ist es möglich, unter qualifizierter Anleitung zu üben. Darüber hinaus gi bt es die Möglichkeit, an dem städtischen Programm "Sport auf der Straße" teilzunehmen. Das Programm "Sport auf der S traße" greift aktuelle Trendsportideen auf und biet et diese in Zu- sammenarbeit mit Sportvereinen in offener Form und kostenlos an (z. B. Skateboard in der Halle, Futsal , Flag Football etc.). Die im Rahmen der Sportentwicklung eingesetz te Planungsgruppe plädiert dafür, dass insbesondere für Kinder und Jugendliche, die nicht primär eine Sportart aus üben möchten, verstärkt sportartübergreifende Angeb ote ohne Leistungsorientierung bereitgestellt werden sollen. Auch Trendsportangebote können dabei integriert we rden, wobei die Jugendlichen in die Angebotserstellung eingebun den werden sollen. Diese Angebote können auch für m otorisch e- her schwächere Kinder einen (Wieder-)Einstieg in de n Sportverein bilden. Eine vereinsübergreifende Zus ammenarbeit bietet sich hier an. Weiterhin schlägt die Planungs gruppe vor, in Abstimmung mit der Öffnung und Weite rentwicklung von Vereinssportanlagen die Möglichkeiten für Trend sportarten auszubauen. Für alle Trendsportangebote gilt eine Prü- fung, ob diese Angebote auf oder in der Nähe von Ve reinssportanlagen eingerichtet werden können und ei ne Betreu- ung in Kooperation mit Sportvereinen erfolgen kann. Der Fokus sollte hier auf Angeboten liegen, für di e es in Karlsruhe bisher noch keine Anlagen gibt, wie z. B. eine Slac klineanlage, ein Pump-Track oder eine Le Parcours-A nlage. x Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 44 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 1.2.2 Interessenskonflikte durch Terminüberschneidungen bei Vereinsangeboten ver-hindern/Bessere Abstim-mung unter Vereinen OV in Abst. mit SuS, Sportvereine Die Vereinslandschaft in Neureut ist vielfältig und das Vereinsleben funktioniert gut. Daher sieht die OV keinen dri n- genden Handlungsbedarf hinsichtlich der Unterstützu ng der Vereine. Eine Verbesserung in der Zusammenar beit und in der Abstimmung der Vereine untereinander ist wünsch enswert und primär Angelegenheit der Vereine. Die O V unter- stützt die Vereine dabei nach Möglichkeiten, z.B. d urch Einberufung jährlicher Vereinsvertreterbesprec hungen und eine Ansprechperson in der OV. x 1.2.3 Vereinsansprechpartner bei der Stadt/Ortsverwaltung für Förderungen (Geld + Ausrüstung) OV in Abst. mit SuS, Sportvereine Bei der Stadt Karlsruhe beraten die Mitarbeiterinne n und Mitarbeiter der Sportabteilung des Schul - und Sportamtes Vereine u.a. in den Bereichen finanzielle Sportförd erung und Vereinsberatung. Auch bei der OV gibt es eine Ansprech- person für Sportförderung und Beratung. x 1.2.4 Willkommensbroschüre für alle Bürger in Papier und digitaler Form aktuell hal-ten OV Mit der Anmeldung in Neureut erhält jeder Neubürger /jede Neubürgerin eine Infobroschüre, die alle drei Jahre aktual i- siert wird. Thema 1.3 Andere Angebote Priorität der Jugendlichen: Rang 10 von 14 1.3.1 Proberäume für Musiker bereitstellen OV in Abst. mit HGW, KA, Schulen, gemein-nützigen Einrichtungen Als Proberäume dienen derzeit Lammsaal, Jugendtreff , div. Kirchengemeindehäuser. Weitere Proberäume v. a. für Bands stehen in Neureut nicht zur Verfügung. x Thema 1.4 Integration Priorität der Jugendlichen: Rang 11 von 14 1.4.1 Jugendliche mit Migrat i- onshintergrund in beste-hende Gruppen einbinden OV, Büro für Integrat i- on, Schulen, Jugendein-richtungen, Vereine Neureut weist keine hohen Anteile an Migranten oder Nichtdeutschen auf und hat hinsichtlich der Integr ation keine besonderen Probleme zu verzeichnen. Daher sieht die OV keinen dringenden Handlungsbedarf in der Förder ung des interkulturellen Austauschs. Die OV steht dem Anlie gen jedoch positiv gegenüber und begrüßt und unters tützt das in- tegrationsfördernde Engagement nach Möglichkeit. In erster Linie muss die Ansprache zur besseren Integ ration über Schulen, Jugendeinrichtungen oder Vereine erfolgen. x Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 45 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 1.4.2 Kennenlernen ermöglichen OV, Büro für Integrat i- on, Schulen, Jugendein-richtungen, Vereine, Bürgerinnen und Bürger s. 1.4.1 Angebote zum Kennenlernen und zum Austausch der Kul turen müssen niederschwellig erfolgen - z.B. in For m von Bil- dungsangeboten, Kulturfesten oder ähnlichen Stadtte ilaktivitäten. Die Stadtverwaltung empfiehlt, im Ra hmen des Be- teiligungsprozesses zur Stadtteilentwicklung zunäch st konkrete Angebote und Maßnahmen idealerweise in Zusam- menarbeit mit sozialen Trägern oder Institutionen z u entwickeln. Die Ergebnisse werden geprüft und nac h Möglichkeit unterstützt bzw. umgesetzt. x x 1.4.3 zielgerichtetes, gemeins a- mes Arbeiten als schlich-tendes/integrierendes Ele-ment OV Der Vorschlag muss weiter konkretisiert werden. Die Verwaltung kann zum genannten Anliegen in der vorl iegenden Formulierung keine Stellung beziehen. x Thema 1.5 Mehrgenerationenwohnen Priorität der Jugendlichen: Rang 13 von 14 1.5.1 Programm: Azubis und Studenten können in Woh-nungen bei Seniorinnen und Senioren unterkommen OV in Abstimmung mit Paritätische Sozialdiens-te In Karlsruhe bieten die Paritätischen Sozialdienste eine Wohnpartnerbörse "Wohnen für Hilfe" an. Das Programm ve r- mittelt in Kooperation mit dem Studentenwerk Karlsr uhe Wohnraum an Studierende, die anstelle einer Mie tzahlung z.B. im Haushalt oder Garten mithelfen. Grundsätzli ch gilt der Richtwert 1qm = 1Std. Mithilfe/mtl. Die Paritätische hilft bei der Vermittlung, informiert über rechtliche Gru ndlagen und bietet Hilfe bei der Ausgestaltung des Wohnraum- Überlassungsvertrages an. x 1.5.2 Leerstände nutzen StplA, LA In Neureut gibt es keine Leestände von Wohnraum. Di e Schaffung von attraktiven Wohnformen für Senioren wird im Zuge der Entwicklung der neuen Baugebiete (Zentrum III) berücksichtigt. Interessenten- und Investorens uche wird zur gegebenen Zeit eingeleitet. x x 1.5.3 soziale Wohnprojekte fö r- dern OV in Abstimmung mit Seniorenbüro Die Stadt wird bei neuen Planungen soziale Wohnproj ekte (Gemeinschaft, Generationenvielfalt) in die Üb erlegungen einbeziehen. Spezielle Fördermöglichkeiten von Seit en der Stadt sind nicht gegeben. 1.5.4 Betreuungs - /Vermittlungsstelle „Woh-nen“ OV in Abstimmung mit Seniorenbüro, Paritäti-sche Sozialdienste Es gibt verschiedene Wohnungsvermittlungsstellen. D ie Paritätischen Sozialdienste sind im Rahmen der V ermittlung der Wohnpartnerbörse "Wohnen für Hilfe" aktiv. Im B ereich betreutes Wohnen und Pflegeheim vermittelt u nd berät der Pflegestützpunkt des Seniorenbüros der Stadt Ka rlsruhe. x Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 46 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. Handlungsfeld 2: Arbeit und Versorgung Thema 2.1 Ausbildung und Arbeiten Priorität der Jugendlichen: Rang 2 von 14 2.1.1 Ausbildungsmesse in Karl s- ruhe sichern IHK, HWK, Agentur für Arbeit In Karlsruhe werden verschiedene Ausbildungsmessen angeboten. Die größte Ausbildungsmesse "Einstieg Be ruf" wird von der IHK, HWK und der Agentur für Arbeit veranst altet. 2.1.2 Online - Plattform für Au s- bildungsplätze anbieten IHK, HWK, Agentur für Arbeit Sowohl IHK, HWK als auch die Agentur für Arbeit bie ten online - Lehrstellenbörsen an und sind darüber hinaus berate nd tätig. Unternehmen können ihre freien Lehrstellen v eröffentlichen und nach Bewerbern suchen. Schüler u nd Schulab- gänger haben die Möglichkeit, bundesweit nach freie n Ausbildungsplätzen zu suchen oder ihre eigenen Le hrstellenge- suche aufzugeben. 2.1.3 Zahl der Ausbildungs - und Arbeitsplätze steigern (För-derung) OV in Abst. mit Wifö Im Zuge der Erweiterung der Gewerbeflächen in Neure ut sollen neue Firmen angesiedelt werden. Die Agent ur für Arbeit kann Ausbildungsbetriebe unter bestimmten Vorausset zungen unterstützen, wenn sie förderungsbedürftige junge Menschen betrieblich ausbilden. x 2.1.4 Taschengeldjobs: Fre i- zeitjob-Börse etablieren (kann in Verbindung mit Generationenprojekten sein), Beratungs- und Ver-mittlungsstelle im Rathaus OV in Abst. mit POA, StJA Der Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe Trafohäusle bie tet eine Jobbörse/Taschengeldbörse im Bereich hausw ir t- schaftlicher Hilfen an. Auch die Stadt Karlsruhe bi etet regelmäßig in den Sommerferien Ferienjobs für Schülerinnen und Schüler sowie Studierende an. Die Einrichtung einer Beratungs- und Vermittlungsstelle im Rathaus Neure ut ist nicht vorgesehen. x Thema 2.2 Verwaltung/Rathaus Priorität der Jugendlichen: Rang 5 von 14 2.2.1 Öffnungszeiten verlängern (schülerfreundlichere Öff-nungszeiten in der Ortsver-waltung/nachmittags) OV Das Neureuter Rathaus hat an drei Nachmittagen geöf fnet - Mo und Di bis 16 Uhr und Do bis 17:30 Uhr (Bürgerse r- vice). Zur Vermeidung von Wartezeiten ist eine Onli ne-Terminvereinbarung möglich. Die Öffnungszeiten e ntsprechen damit den üblichen Standards. Eine Ausweitung der Ö ffnungszeiten ist nicht vorgesehen. x Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 47 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 2.2.2 Längere Öffnungszeiten des Recyclinghofs OV in Abst. mit Afa Die Öffnungszeiten der beiden Wertstoffstationen in Neureut sind im Vergleich zu Stationen anderer Stadtteile eing e- schränkt. Hinzu kommt, dass beide Stationen zu den gleichen Zeiten geöffnet sind. Die OV wird in Absti mmung mit dem Afa prüfen, ob die Öffnungszeiten der beiden St ationen angepasst oder erweitert werden können. X Thema 2.3 Medizinische Versorgung Priorität der Jugendlichen: Rang 6 von 14 2.3.1 Kinder - und Jugendarzt fehlt in Neureut (Facharzt anwerben) OV in Abst. mit Kasse n- ärztliche Vereinigung Im Weißdornweg in Kirchfeld gibt es eine Kinder - und Jugendarztpraxis. Da Arztpraxen nicht beliebig eröffnet werden können sondern i.d.R. zulassungsbeschränkt sind, is t eine Anwerbung von Ärzten nicht zielführend. Grun dsätzlich fehlt es in Neureut nicht an Fachärzten, die medizinische Versorgung ist gut. x Thema 2.4 Einzelhandel/Einkaufen Priorität der Jugendlichen: Rang 12 von 14 2.4.1 Einzelhandel sichern Wifö in Abst. mit OV Neureut ist hinsichtlich der Lebensmittelverkaufsfl ächen gut ausgestattet und weist mit 115,4 % einen überdurc h- schnittlich hohen Versorgungsgrad auf. Auch die fuß läufige Erreichbarkeit (500m Radius) ist für die ei nzelnen Ortsteile überwiegend gewährleistet. Etwas schlechter ist der Versorgungsgrad im nördlichen Teil Neureuts. Die S tadt Karlsruhe versucht, die Nahversorgung langfristig zu sichern und soweit erforderlich in unterversorgten Bereiche n neue Versorger anzusiedeln. Aktuell soll der Edeka-Markt in der Gr ünewaldstraße abgerissen und an selber Stelle neu g ebaut werden. Die Parkplatzsituation wird mittels neuem Parkdeck geordnet und erweitert. Auf eine Erweiterung der Öf fnungszeiten der Nahversorger hat die Stadtverwaltung keinen Ein fluss. Auch hinsichtlich der Standortfindung für di e Postfiliale war die Wifö in Zusammenarbeit mit der OV aktiv. Zwisch enzeitlich konnte eine Postfiliale in der Donauschw abenstr. 18 eröffnet werden. Hinsichtlich der Vielfalt des Vers orgungsangebots hat die Wifö nur begrenzt Einflussm öglichkeiten. Die Ansiedlung von Einzelhandelsfach-geschäften wir d in erster Linie vom Markt gesteuert und kann bei privaten Im- mobilien nicht von der Stadtverwaltung beeinflusst werden. x x 2.4.2 Nahversorgenden Einze l- handel in fußläufiger Nähe zum Wohnort sichern s. 2.4.1 Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 48 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 2.4.3 Bewusstsein für kleinere Läden schaffen Wifö in Abst. mit OV Ziel ist eine ausgewogene Einzelhandelsstruktur im Stadtteil, die die Nahversorgung in allen Ortsteile n gewährleistet, gewachsene Stadtteilzentren erhält und eine Ballung an den Verkehrsachsen angesichts erschließungs- un d verkehrs- technischer Aspekte versucht zu verhindern. Häufig steuern Marktgesetze das Geschehen, so dass der Ein fluss von Verwaltungsseite gerade in Bezug auf die Größe der Geschäfte und die Ansiedlungsbereitschaft bestimmte r Angebote begrenzt ist. Finanzielle Förderung kleiner Geschäf te ist in einer Großstadt wie Karlsruhe nicht vorst ellbar. Eine Subven- tionierung durch den städtischen Haushalt ist nicht geplant. Durch das bestehende Planungsrecht und di e Umsetzung der Karlsruher Märkterichtlinien mit Zentrenkonzept wird die Ausgewogenheit zwischen Supermärkten und kleinem Einzelhandel gewährleistet (Steuerungsinstrumente). x x Handlungsfeld 3: Stadtgestaltung und Freiflächen Thema 3.1 Freiflächenerhaltung/-nutzung/-umgestaltung Priorität der Jugendlichen: Rang 1 von 14 3.1.1 Eigene Projekte der Jugen d- lichen ermöglichen OV in Abst. mit StjA Im Rahmen des Stadtteilentwicklungsprozesses wird s ich eine Gruppe von Jugendlichen mit jugendspezifis chen Ang e- boten (u.a. Dirt-Park) auseinandersetzen. Die Ergeb nisse sollen nach Möglichkeit zeitnah umgesetzt wer den. x 3.1.2 Dirt - Park in ausreichender Größe auf Brachflä-chen/nicht genutzten Flä-chen zulassen OV in Abst. mit StjA, GBA, LA, SuS Aus Sicht der OV ist das Erdzwischenlager beim Bask etballplatz in Heide als m ögliche Fläche für einen zu entwickel n- den Dirt-Park denkbar. Das Gartenbauamt macht auf d ie im Otto-Dullenkopf-Park (Oststadt) geplante Anla ge auf- merksam, die nach Fertigstellung in 2015 für das ge samte Stadtgebiet zentrale Bedeutung haben wird. In die Stand- ortfindung und Planung wurden auch Jugendgruppen ei nbezogen. Aufgrund dieses Angebotes sieht das GBA d erzeit keinen Bedarf an der baulichen Herstellung weiterer Anlagen im Zuge der Spielflächenentwicklung. Zu de r am Basket- ballfeld Heidesee (Bodenlager) vorgeschlagenen Scha ffung eines temporären Angebots in einfacher Ausges taltung durch die OV hat das GBA keine grundsätzlichen Einw ände; es sollten aber vorab Aspekte der Verkehrssic herung, des Naturschutzes und der Unterhaltung geklärt sein; in der Regel sind für den Bau von Spielanlagen Genehm igungen ge- mäß LBO Voraussetzung. x 3.1.3 Spielplatzflächen z.T. bei Bedarf für Jugendliche um-gestalten/so anlegen, dass eine altersgerechte Anpas-sung möglich ist/flexible Gestaltung ermöglichen OV in Abst. mit GBA Spielplätze sind ausgerichtet für die Bedürfnisse v on Kindern bis zu einem Alter von etwa 14 Jahren. F ür ältere Kinder stehen Bolz- und Skateplätze sowie Jugendeinrichtun gen für Freizeitzwecke zur Verfügung. x Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 49 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 3.1.4 Tore und Umzäunungen für Bolzplätze OV in Abst. mit GBA Auf jedem Spiel - und Bolzplatz befindet sich ein Hinweisschild mit d er Angabe der Telefonnummer des zuständigen Pflegebezirkes. Defekte Tore und Umzäunungen von Bo lzplätzen sollen der OV mitgeteilt werden. Die OV w ird sich für eine Erneuerung einsetzen. x 3.1.5 Freihaltetrasse nutzen, z.B. durch Kleinfelder (Fußball) OV in Abst. mit GBA Die OV unterstützt und beabsichtigt eine Umgestaltu ng bzw. Aufwertung der Freihaltetrasse für nachbars chaftliche Begegnungen - denkbar sind in diesem Zusammenhang a uch Kleinfelder. Das Thema soll im Rahmen der Bürge rbetei- ligung konkretisiert und die Ergebnisse nach Möglic hkeit zeitnah umgesetzt werden. x Handlungsfeld 4: Mobilität Thema 4.1 Verkehrsführung Priorität der Jugendlichen: Rang 8 von 14 4.1.1 Neureuter Hauptstraße (Wechsel des Radweges von Gehweg auf Straße) besser lösen OV in Abst. mit StplA, OA Zur Förderung des Radverkehrs wurden 2005 vom Gemeinderat das Radverkehrsnetzkonzept und das 20 - Punkte - Programm beschlossen. Die Infrastruktur für den Rad verkehr wird seitdem sukzessive ausgebaut. In der N eureuter Hauptstraße verläuft eine Nebenroute des Radverkehr snetzes, sie ist eine der Hauptradwegeverbindungen. Im Rah- men des Beteiligungsprozesses angeregte punktuelle Verbesserungen sollen nach Möglichkeit umgesetzt we rden. An- regungen werden gerne aufgenommen, die Situation fü r Radfahrer und Fußgänger bedarf einer Verbesserung . x 4.1.2 Schulwege sicherer machen (Parken auf dem Gehweg entgegenwirken, Grund-schüler haben keinen Platz auf dem Gehweg) OV in Abst. mit StplA, OA Die Sicherheit für Fußgänger ist der Stadt ein wich tiges Anliegen. Kritische Situationen bzgl. der Sic herheit f ür Fußgä n- ger ergeben sich insbesondere durch widerrechtlich abgestellte Pkw und das Parken auf Gehwegen. Diesbe züglich wird die geplante Karlsruher Neuregelung zum Gehwegparke n die Situation entschärfen. Als Maßnahmen hinsicht lich der Verkehrssicherheit von Fußgängern eignen sich mitun ter Geschwindigkeitskontrollen, die in Neureut an v ielen Punkten, v.a. in Wohngebieten, an Schulwegen und im Bereich schutzbedürftiger Einrichtungen wie Schulen, Kitas, Seniorenzen- tren stattfinden. Die Schulwegsituation wird im wei teren Verlauf des Bürgerbeteiligungsprozesses disku tiert. Daraus entstehende Ergebnisse werden nach Möglichkeit umge setzt. Kritische Punkte sollen außerdem der OV mitg eteilt wer- den, die sich für eine Verbesserung der Situation e insetzen wird. x Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 50 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. Thema 4.2 Verkehr Priorität der Jugendlichen: Rang 8 von 14 4.2.1 Konflikte zwischen ve r- schiedenen Verkehrsteil-nehmern entschärfen: Radwege gesondert schaf-fen OV in Abst. mit StplA Seit einigen Jahren wächst die Erkenntnis, dass ein Miteinander im Straßenraum die gegenseitige Rücksichtnahme e r- höht und weniger Unfälle provoziert als in nach Zon en getrennten Straßenräumen. In Tempo 30-Zonen fahr en Rad- und Autoverkehr gemeinsam im Mischverkehr auf der F ahrbahn, da die gefahrenen Geschwindigkeiten ähnlic h sind. Bei Straßen mit 50 km/h wird der Radverkehr bei Neu planungen i.d.R. auf die Fahrbahn genommen, sollte aber ein se- parates Angebot in Form von Radfahrstreifen oder Sc hutzstreifen erhalten. Fuß- und Radverkehr sollten aufgrund der differierenden Geschwindigkeit voneinander getrennt werden, deshalb werden Geh-/Radwege im Seitenberei ch bei Neuplanungen i.d.R. nicht befürwortet. Daher strebt auch Karlsruhe in den kommenden Jahren an, viele S traßen ent- sprechend umzugestalten. x 4.2.2 Nutzung der Garagen ve r- stärken, kein Abstellen auf öffentlichem Straßenraum OV in Abst. mit StplA, OA Die Parkierungssituation im Stadtteil wird im Zuge der Neuregelung zum Verbot des Gehwergparkens unter sucht und teilweise neu geordnet werden müssen. Da aufgrund d er Neuregelung zahlreiche informelle Parkplätze ent fallen, wird es zu einem erhöhten Parkdruck kommen, der evtl. zu einer stärkeren Nutzung privater Stellplätze führt . Auf eine zwangsweise Nutzung der Garagen kann jedoch nicht b estanden werden. Bei fehlenden öffentlichen Parkflä chen ist ein Fußweg von bis zu 600 m zumutbar. x x 4.2.3 Tempo 30 ohne Rechts vor Links etablieren (besonders Teutschneureuter Str./Welschneureuter Str. OV in Abst. mit StplA, OA Tempo - 30 - Zonen sowie die rechts - vor - links - Regelung sind Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzie rung. Die Vorfahrt innerhalb einer Tempo-30-Zone ist lt. StVO grundsät zlich durch die rechts-vor-links-Regelung festgeleg t. Ausnahmen sind für Straßen möglich, auf denen der öffentliche n Nahverkehr (Buslinie) fährt. x Thema 4.3 ÖPNV Priorität der Jugendlichen: Rang 4 von 14 4.3.1 Sicherheit erhöhen: nachts sind Haltestellen der Stra-ßenbahn „unsicher“ OV in Abst. mit OA, VBK Grundsätzlich keine bis wenige Vorkommnisse an Haltestellen und in Bahnen. Sollte es an bestimmten Punkten zu "u n- sicheren" Situationen kommen, so könnte hier durch die VBK anlassbezogen die Kontrolle verstärkt werde n. x 4.3.2 Verbindungen verbessern (nach Kirchfeld und Heide Taktung in der Nacht ver-bessern) OV in Abst. mit VBK Eine grundsätzliche Erweiterung des Taktes bei den Nightliner - Linien wird nicht geplant, da das Angebot ausreiche nd ist und die Kundennachfrage eine Erweiterung nicht rechtfertigt. Bei Betriebstagen, an denen eine erhö hte Nachfrage ist, wie z.B. Silvester und Neujahr werden die Nigh tliner-Linien gezielt verdichtet. x Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 51 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. 4.3.3 Linien innerhalb der Or t- steile verbessern VBK s. 4.3.2 4.3.4 Zum Schulende Straße n- bahn mit mehr Wägen an-bieten VBK Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe und die Albtalverkehrsge sellschaft verfügen nur über eine begrenzte Anzahl von Bahnen und Bussen. Diese werden gezielt auch bei Fahrten e ingesetzt, bei denen Engpässe gemeldet werden, bzw. der Auf- sichtsdienst über kritische Situationen berichtet. In den Hauptverkehrszeiten kann es jedoch zu sehr g ut nachgefragten Fahrten und vollen Fahrzeugen kommen, jedoch liegt in diesen kurzen Zeitbereichen das Augenmerk besond ers darauf, dass keine Fahrgäste zurückgelassen werden. Sofern Engpässe entstehen, können diese gerne der VBK geme ldet wer- den, so dass eine entsprechende Reaktion erfolgen k ann. Handlungsfeld 5: Energie und Nachhaltigkeit Thema 5.1 Emissionen Priorität der Jugendlichen: Rang 9 von 14 5.1.1 Geruchsbelästigung von Industrie eindämmen (im Bereich südliche Haupt-straße, abhängig von Wet-terlage) OV in Abst. mit Afa, W i- fö Die Geruchsbelästigung ist auf verschiedene nahegel egene Emittenten zurückzuführen. Die Gewerbeflächen bleiben erhalten, alle notwendigen Richtlinien werden von d en dortigen Unternehmen erfüllt. Hinsichtlich des K ompostplatzes besteht eine Vereinbarung mit dem Afa, dass nur bei entsprechenden Windverhältnissen umgeschichtet wir d, um eine Geruchsbelästigung zu vermeiden (s. auch Anmerkunge n zu Punkt 1.11.2 der Allgemein-Tabelle). Darüber h inaus sieht die Stadtverwaltung keine Möglichkeiten der Geruchs belästigung entgegenzuwirken. x 5.1.2 Atommülltransport: alte r- native Route finden, nicht durch den Ort Bundesamt für Stra h- lenschutz, Bundespolizei Die Stadtverwaltung hat auf Weg und Zeit der Transporte keine Einwirkungsmöglichkeiten und somit auch kein e Mö g- lichkeit für Alternativrouten. Federführung für die Atommülltransporte haben das Bundesamt für Strahle nschutz und die Bundespolizei. Thema 5.2 Energie Priorität der Jugendlichen: Rang 9 von 14 5.2.1 Nahwärme au s- bauen/anbieten: ggf. Blockheizkraftwerke ver-stärkt nutzen OV in Abst. mit SWK In Neureut werden momentan die Verteilerleitungen i n der Neureuter Querallee und im Bärenweg gebaut. D ie Verte i- lerleitung in der Oberfeldstraße soll ebenfalls in 2014 verlegt werden. Die Verteilerleitung Holbeinst raße und Hausan- schluss Grünewaldstraße werden bis voraussichtlich Ende 2014 hergestellt. x Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept NEUREUT 2020 Zukunftskonferenz und Stellungnahme der Verwaltung 52 Vorschlag/Empfehlung aus der Bürgerschaft zuständiges Amt Stellungnahme der Verwaltung Aufgabe priv. │ öff. Thema 5.3 Sauberkeit und Umwelt Priorität der Jugendlichen: Rang 14 von 14 5.3.1 Gemarkung sauber halten OV in Abst. mit Afa Die Kehrmaschinen der städtischen Straßenreinigung sind an zwei Tagen in der Woche in Neureut unterweg s. Eine Ausweitung des Reinigungstakts ist nicht möglich. G rundsätzlich ist Sauberkeit eine Aufgabe aller. Dah er appelliert die Stadtverwaltung u.a. mit verschiedenen Aktionen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit zu vorbildlichem Verh alten - dazu zählen auch Sauberkeitspatenschaften und Aktionen w ie die "Dreck-weg-Wochen". Starke Verschmutzungen k önnen werktags telefonisch an die Behördennummer 115 und an Wochenenden unter Tel. 133-7082 gemeldet werden. Die gemeldeten Verschmutzungen werden nach Bekanntgabe innerhalb von 24 Stunden beseitigt. In Kombination mit den Karlsruher "Dreck-weg-Wochen" findet in Neureut ein mal jährlich ein Gemarkungsputztag statt. x x 5.3.2 "Dreck - weg - Tag" fortfü h- ren OV in Abst. mit Afa Die Karlsruher "Dreck - weg - Wochen" sind sehr erfolgreich und sollen auch in de n nächsten Jahren fortgeführt werden. Auch in Neureut wird der Gemarkungsputztag weiterhi n wie gewohnt stattfinden. x
-
Extrahierter Text
NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 15. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 29. September 2015, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Südwerk-Bürgerzentrum Südstadt, Henriette-Obermüller-Straße 10, Karlsruhe Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 14. Punkt 14 der Tagesordnung: Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept Neureut 2020 Vorlage: 2015/0505 Beschluss: Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Karlsruhe 2020 (ISEK) benennt als ein zentra- les Leitvorhaben die Stadtteilentwicklung. Nach Beschlusslage des Hauptausschusses vom 27. Januar 2015 sollen gemeinsam mit den Akteuren vor Ort Integrierte Stadtteil- entwicklungskonzepte für die Stadtteile erstellt werden. Der Gemeinderat beschließt das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Neureut 2020 als Orientierungsrahmen für die künftige Entwicklung und beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung der Maßnahmen vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Finanzmitteln. Abstimmungsergebnis: einstimmige Zustimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 14 zur Behandlung auf: Das ist im Ortschaftsrat Neureut ausführlich diskutiert worden. Ein sehr spannender Prozess, wo wir auch alle ganz angetan sind, wie viel Bürgerinnen und Bürger sich da so intensiv einbringen. Das hat es vor einiger Zeit so noch nicht gegeben. Ich meine das jetzt nicht bezogen auf Neureut, sondern allgemein. Das ist ein gutes Zeichen. Wird dazu die Debatte gewünscht? - Frau Stadträtin Moser. Stadträtin Moser (SPD): Ich freue mich ganz besonders, heute zu diesem Tagesord- nungspunkt sprechen zu dürfen als Ortschaftsrätin von Neureut. Nach einem eineinhalb Jahre dauernden Bürgerbeteiligungsprozess liegt uns das Integrierte Stadtentwicklungs- konzept Neureut 2020 vor. Großes persönliches Engagement zeigten über 220 Bürge- rinnen und Bürger einschließlich einer Gruppe Jugendlicher, was auch nicht selbstver- ständlich ist, die auch bis zum Schluss dabei geblieben sind, moderiert vom Büro Reschl - 2 - unter maßgeblicher Beteiligung der Ortsverwaltung Neureut, des Amtes für Stadtent- wicklung - vielen Dank an Ihre Kolleginnen und Kollegen -, und anderer Ämter der Stadt Karlsruhe. In aller Kürze möchte ich die fünf sich dabei herauskristallisierenden Leitziele skizzieren Städtebauliche Perspektive, räumliche Identität und Freiräume unter dem Schlagwort Identität des Stadtteils stärken: Neureut ist als Ganzes weiterzuentwickeln und nicht in einzelne Neubaugebieten. Durch die Reserven für Wohnbauentwicklung und Gewerbe ist eine städtebauliche Rahmenplanung, in die alles mit einfließt wie Einzelhandel, öf- fentliche Räume, eine neue mögliche Neureuter Mitte usw. und ein maßvoller Umgang mit diesen Flächenreserven erforderlich. Der Wachstumsprozess muss sinnvoll und sozial verträglich gestaltet werden. Demografie und Einwohnerentwicklung, Wachstum gestalten: Eine kontinuierliche An- passung an die sich verändernden Bedarfe ist dringend notwendig. Neureut wächst sehr stark und damit wird der Stadtteil jünger. Auch das Gelingen der gegenseitigen Integra- tion von neuen und alten Vierteln ist eine wichtige Aufgabe. Wohnen und Gewerbe, Wachsen in bestehenden Strukturen: Die zu bebauenden Flä- chen liegen hauptsächlich im Innern Neureuts. Dies bietet die Chance einer Verzahnung und Vernetzung der Viertel. Eine Konzeption zur Entwicklung von Wohnungsschwer- punkten mit sozialer Durchmischung und preisdifferenziertem Wohnraum sollte erstellt werden. Die beiden Gewerbegebiete im Norden sollen in Bezug auf die umliegende Bebauung verträglich erweitert werden. Die Bewohnerinnen und Bewohner sollen früh- zeitig informiert werden. Bildung, Betreuung, Kultur und Soziales. Soziale Identität fördern: Um die Vielzahl der Angebote von Vereinen, Organisationen, Schulen, Kirchen, Kultur usw. zu koordinieren, ist die Idee eines Quartiermanagers entstanden. Die Kommunikation und die Koordina- tion der verschiedenen Anbieter soll verbessert werden. Ob dies möglich sein wird, müssen wir noch einmal uns besonders vornehmen. Mobilität, Stadtteil vernetzen: Verbesserte Straßenbahnanbindung, Verringerung des Autoverkehrs, Steigerung der Verkehrssicherheit, Barrierefreiheit, das sind die definier- ten Ziele. Außerdem sollen die Stadtviertel besser vernetzt werden und ein attraktives Wege- und Freiraumangebot entstehen. Jetzt habe ich mal versucht, das in meinen eigenen Worten ganz kurz zusammenzufas- sen. Vielen Dank, dass ich das hier auch so tun darf, denn dieser Orientierungsrahmen mit seiner Datenerhebung und umfangreichem Kartenmaterial soll dem Gemeinde- und dem Ortschaftsrat für die zukünftige Entwicklung Neureuts dienen. Die jährliche Infor- mation der Bürgerinnen und Bürger, die bisher beteiligt waren, ist wünschenswert und ganz wichtig, damit sich die Bürgerinnen und Bürger auch ernstgenommen fühlen. Lo- bend erwähnen möchte ich, dass dieser Bürgerbeteiligungsprozess ein Pilotprojekt der Stadt Karlsruhe war, und es sehr erfreulich ist, dass diese Form der Bürgerbeteiligung nach meiner Information auch in Knielingen angedacht ist Das finde ich einen sehr ge- lungenen Prozess. Ich möchte aber auch den Stadtplanern und dem Gemeinderat mit- geben, dass die Planung für Neureut sozialverträglich sein muss, wie ich vorhin schon - 3 - erwähnt habe. Ich bedanke mich im Namen der SPD-Fraktion für das überaus große Engagement aller Beteiligten, vor allem der Bürgerinnen und Bürger. Die SPD-Fraktion stimmt dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept Neureut 2020 zu. Stadtrat Hofmann (CDU): Die werte Kollegin Moser hat schon sehr ausführlich die Sachen beschrieben. Ich werde mich ganz kurz fassen. Es ist vor allem wieder mal ein beispielhaftes Bürgerbeteiligungsverfahren, bei dem sich jetzt in diesem Fall die Neureu- ter Bürgerinnen und Bürger Gedanken um die Zukunft ihrer Stadt gemacht haben. Ge- nau das ist es, was wir immer wieder sagen. Wir wollen die Bürger mitnehmen, wir wol- len die Bürger auch dazu einladen, eben mitzugestalten. In mehreren wirklich sehr gut besuchten Sitzungen, die zielorientiert waren mit einer Zukunftskonferenz, zwei Zu- kunftswerkstätten und drei Fokusgruppensitzungen sowie einer Abschlussbesprechung, also in den paar Sitzungen, ist dieses Werk entstanden. Das lässt sich sehen und ist wirklich auch hervorragend gemacht. Die entsprechenden Ideen und Anregungen der Neureuter sind dort auch eingeflossen. Die fünf Handlungsfelder, diese Leitziele, hat die Kollegin Moser eben schon bespro- chen. Da wurden dann auch die wichtigsten Themen für Neureut herausgearbeitet. Be- sonders interessant und gut fand ich auch, dass man auch den Punkt der Jugendlichen noch einmal explizit aufgenommen hat, was haben die Jugendlichen für wichtige The- men in dem Bereich und einmal die Gesamtbevölkerung. Jetzt liegt es eben am Ort- schaftsrat Neureut und an uns, welche Anregungen auch umgesetzt werden können. Die eingesetzte Zeit auf jeden Fall oder das Herzblut, die Ideen der Neureuter Bürgerin- nen und Bürger, sind mit Sicherheit auch eine große Verpflichtung, möglichst viel davon auf dem politischen Weg jetzt umzusetzen. Ich denke aber auch, dass es mit diesem bisherige Beteiligungsprozess nicht getan ist, sondern dass auch geplant ist, jährlich die Neureuter Bürgerinnen und Bürger eben weiter einzuladen, weiter zu informieren, was umgesetzt wurde und sie so auch weiter in diesem Stadtteilentwicklungskonzept mit dabei sind. Stadtrat Konrad (GRÜNE): Auch ich möchte erst einmal lobend die Bürgerinnenbetei- ligung und Bürgerbeteiligung hervorheben, denn Neureut ist ein Stadtteil, mit dem sich die Einwohner sehr stark identifizieren, was auch in der Geschichte begründet ist. Um nicht nur diese Bürger - die sich ohnehin sehr stark einbringen - mitzunehmen, wurden Einladungen verschickt an repräsentativ ausgewählte Neureuter Bürgerinnen und Bür- ger. Man hat so vor allem auch Jugendliche, die sich sonst nicht eingebracht hätten, Studenten, für die das ein Aufenthalt auf Zeit in Karlsruhe ist, dazu bekommen, sich einzubringen. Diese Jugendlichen haben immerhin 45 von 200 Handlungsfeldern auf- geworfen. Die konkreten Ansätze, die uns Grünen gefehlt haben im stadtweiten Teil des ISEK, finden wir hier vollumfänglich wieder. So ist es ein sehr umfangreiches Kon- zept, wo ich einige Themen nur beispielhaft, weil ich sie für besonders erwähnenswert halte, hervorheben möchte. Was die Flächen in Neureut angeht und wie diese gestaltet werden sollen, sind Sachen vorgekommen, dass sich ein grünes Band, welches, wenn weiter gebaut wird, durch Neureut ziehen soll, so dass man eine weite Strecke hat, auf der man spazieren gehen oder joggen kann. Die Freihaltetrasse für die Nordtangente soll gestaltet werden. Hier sind z. B. Mietergärten, Streuobst und verschiedene Möglichkeiten der Freizeitgestal- - 4 - tung angesprochen worden. Zum Thema Wohnbau bietet vor allem die Entwicklung am Neureuter Platz unheimliches Potential. Langfristig, und da ist man sich noch nicht si- cher, sollten da Einfamilienhäuser oder Geschosswohnbau anschließend an die Bebau- ung der angrenzenden Teile Neureuts verwirklicht werden. Da wird es auf eine gute Mischung ankommen, dass man eine soziale Durchmischung hat im dem Bereich und man auch eine gewisse Dichte an Einwohnern da gewährleisten kann. Diese Fläche be- findet sich in einem, ich sage mal, Loch zwischen den verschiedenen Teilen Neureuts. Deren Ausgestaltung kann so sehr stark dazu beitragen, dass Neureut zusammen- wächst. Das hat man bei den Neureuterinnen und Neureutern gemerkt, dass es ihnen besonders wichtig ist. Auch beim ÖPNV haben sie mehrfach angesprochen, dass es wichtig ist, hier die verschiedenen Ortsteile miteinander zu vernetzen und die Leute nä- her aneinander zu bringen. Das Thema Schule war auch ein besonders wichtiges, wo sich die Eltern eine starke El- terneinbindung gewünscht haben und sich da einbringen wollen im Rahmen eines run- den Tisches der Elternbeiräte, wo umfassende Betreuungsangebote, die den Eltern und auch den Kindern zugute kommen, sich wünschen. An der Stelle möchte ich kurz an- merken, später kommt noch auf der Tagesordnung eine Anfrage dazu, auch die Mensa im Schulzentrum in Neureut wurde angesprochen und ist den Eltern und auch den Schülerinnen und Schülern am Schulzentrum ein wichtiges Anliegen, dass diese leis- tungsfähig realisiert wird. Es gab eine eigene Gruppe für die Generation zusätzlich zu der Fokusgruppe Jugendli- che, die eine stärkere Vernetzung hat. Nun möchte ich zuerst auf die ältere Generation eingehen. Da ist es ein wichtiger Punkt für die Politik zu reagieren auf einen Fehlbedarf an stationären Pflegeplätzen, 165 an der Zahl bis 2030. Aber das Miteinander der ver- schiedenen Generationen ist den Neureuterinnen und Neureutern auch besonders wich- tig gewesen. Eine Bürgerinfo wünschen sie sich. Diese soll Tauschbörsen organisieren, wo ehrenamtliche Hilfen zwischen verschiedenen Altersgruppen und Einzelpersonen organisiert werden können oder Kultur- und Lesepatenschaften für Jugendliche oder Kinder, die ältere Menschen anbieten können. So sehen wir ein vollumfängliches Kon- zept das zeigt, wie sehr die Zukunft ihres Stadtteils den Neureuterinnen und Neureutern am Herzen liegt. Wir sind sehr gespannt, wie das Ganze jetzt umgesetzt werden soll und freuen uns darauf. Stadtrat Wohlfeil (KULT): Alle Neureuter Bürgerinnen und Bürger konnten sich von Anfang an beteiligen. Sie konnten auch von Anfang an eigene Ideen einbringen und sich nicht nur beispielsweise zu Vorschlägen der Verwaltung äußern. Wir finden, dass es im Großen und Ganzen alles sehr gelungen ist und es ein sehr guter Bürgerbeteili- gungsprozess war. Auch ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken bei allen Beteiligten und allen ein ganz großes Lob aussprechen, dass es so gut geklappt hat. Es wurde einiges Richtiges besprochen. Das haben meine Vorredner schon ausge- führt. Ich möchte hier insbesondere noch einmal die Flächennutzung und die Stadtge- staltung erwähnen. Viele sind natürlich auch nur „Nice-to-have-Projekte“. Da möchte ich jetzt mal kurz die Sparastbremse spielen und auf einen Satz in der Vorlage verwei- sen. Da steht nämlich drin: Alles steht unter Finanzierungsvorbehalt. Wir können uns jetzt sehr freuen über dieses gute Konzept, was wir haben. Es ist auf viele Jahre ausge- legt und wird notfalls als ein paar Jahre länger halten als bis 2020. Wir werden in dieser - 5 - Woche und auf im Laufe der kommenden Wochen noch sehen, dass unsere Finanzlage uns da manchmal auch die Hände bindet und wir nicht ganz so viel machen können, wie wir gerne machen würden. Stadtrat Høyem (FDP): Subsidiarität ist ein sehr schönes Wort. Wir Liberalen wollen gern so wenig Zentralismus wie möglich und so viel dezentrale und autonome Ent- scheidungen treffen. Deshalb haben wir auch immer hier im Gemeinderat gesagt, dass die Ortschaftsräte ernstzunehmende Gremien sind. Besonders wenn wir über Neureut sprechen, dann muss man sagen, Neureut ist ein schöner Stadtteil, ein sehr dynami- scher Stadtteil, ein alter Stadtteil und eine eigene alte Stadt, jetzt ein Stadtteil mit einer ganz deutlichen Identität. Das Pilotprojekt, das wir hier gesehen haben und wo ich per- sönlich verfolgt habe, wie die Neureuter Bürger wirklich sich nicht nur eingemischt, sondern konstruktiv mitgewirkt haben, ist ein Modell, dem an anderer Stelle auch ge- folgt werden kann. Das war schön, mein Kompliment an den Ortschaftsrat, mein Kom- pliment an alle Bürger in Neureut, mehr Autonomie, mehr Dezentralisierung. Wir sollten die Ortschaftsräte, so wie wir das jetzt tun, sehr ernstnehmen. Es wird spannend, auch diesen Prozess in Zukunft zu verfolgen. Gratulation. Der Vorsitzende: Das waren jetzt alle Wortmeldungen. Dann können wir zur Ent- scheidung kommen. Ich bitte Sie um das Kartenzeichen. – Ich sehe nur gelbe Karten, damit einstimmige Zustimmung. Besten Dank. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten – 16. Oktober 2015