Änderungsantrag Linke: Ateliers "Hinterm Hauptbahnhof": Beendigung der Ateliersnutzung

Vorlage: 2015/0467
Art: Änderungs-/Ergänzungsantrag
Datum: 28.07.2015
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Keine Angaben
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

Keine Beratungen verfügbar.

Zusätzliche Dateien

  • Die Linke-Ateliers hinterm Hauptbahnhof
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ÄNDERUNGSANTRAG Stadträtin Sabine Zürn (Die Linke) Stadtrat Niko Fostiropoulos (Die Linke) vom 28.07.2015 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 14. Plenarsitzung Gemeinderat 28.07.2015 2015/0467 14 öffentlich Ateliers „Hinterm Hauptbahnhof“: Beendigung der Ateliersnutzung 1. Die Stadt Karlsruhe erarbeitet gemeinsam mit den Kunstschaffenden auf dem Gelände hinter dem Hauptbahnhof sowie weiteren Akteuren (z.B. Kulturamt und Fächer GmbH) ein Konzept, welches a) kurzfristig die von den Kunstschaffenden genutzten Gebäude hinter dem Hauptbahnhof in einen sicheren und den Erfordernissen des Renovierungs- zeitraums (eingeschränkte Nutzung) entsprechenden Zustand versetzt, b) mittelfristig eine „Künstlerkolonie“ hinter dem Hauptbahnhof erhält und die darin Tätigen als Akteure im Wandlungs- und Öffnungsprozess des Gelän- des einbezieht und c) langfristig neue Nutzungsformen im Sinne etwa eines „Kulturparks“ entwi- ckelt und gemeinsam mit den dort Tätigen mit Leben erfüllt. d) Die Kunstschaffenden, welche ihre Ateliers während der Zeit der Renovie- rung verlassen müssen oder sich langfristig woanders ansiedeln wollen, er- halten von der Stadt Karlsruhe alternative Atelier- und Lagerangebote, die den wirtschaftlichen Möglichkeiten der jeweiligen Kunstschaffenden entspre- chen. Die im Areal hinter dem Hauptbahnhof gewachsene Kunstszene ist von den dort ar- beitenden Kunstschaffenden nicht zu trennen. Sie haben eine Ateliergemeinschaft gegründet, die mit der Stadt gemeinsam an Erhalt und Wandel des Areals arbeiten will. Erfolgreiche Projekte wie der Karlsruher „Kreativpark“ zeigen, dass durch die Zu- sammenarbeit verschiedener Akteure Neues geschaffen werden kann und auch, Sachverhalt / Begründung: - 2 - dass kreative Projekte ohne Mitarbeit und Mitbestimmung durch die „Kreativen“ ihre „Strahlkraft“ schnell verlieren. Die Kunstszene hinter dem Hauptbahnhof bietet selten gewordene Freiräume nicht rein kommerzieller Kulturarbeit in Karlsruhe. Diese lassen sich nur gemeinsam mit den Kunstschaffenden vor Ort am Leben erhalten und weiter entwickeln. unterzeichnet von: Sabine Zürn Niko Fostiropoulos Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 28. Juli 2015

  • Stellungnahme TOP 14 Die Linke
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Ände- rungsantrag Stadträtin Sabine Zürn (Die Linke) Stadtrat Niko Fostiropoulos (Die Linke) vom: 28.07.2015 eingegangen: 28.07.2015 Gremium: 14. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 28.07.2015 2015/0467 14 öffentlich Dez. 6 Ateliers "Hinterm Hauptbahnhof": Beendigung der Ateliersnutzung Auf die Beschlussvorlage der Verwaltung 2015/0311 wird verwiesen. Eine Fortsetzung der bisherigen Nutzung wird von der Verwaltung abgelehnt, da Investitionen in größerem Umfang notwendig sind, um die Gebäude so zu ertüchtigen, dass sie in einem verkehrssicheren Zustand sind. Finanzielle Auswirkungen des Antrages nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel Kontierungsobjekt: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 1. Die Stadt Karlsruhe erarbeitet gemeinsam mit den Kunstschaffenden auf dem Gelände hinter dem Hauptbahnhof sowie weiteren Akteuren (z.B. Kul- turamt und Fächer-GmbH) ein Konzept, welches a) kurzfristig die von den Kunstschaffenden genutzten Gebäude hinter dem Hauptbahnhof in einen sicheren und den Erfordernissen des Renovierungs- zeitraums (eingeschränkte Nutzung) entsprechenden Zustand versetzt, Ein Konzept, das die genutzten Gebäude in einen kurzfristig sicheren Zustand versetzt, zieht bereits hohe Kosten nach sich. Auf die Beschlussvorlage der Verwaltung wird hierzu verwiesen. b) mittelfristig eine „Künstlerkolonie“ hinter dem Hauptbahnhof erhält und die darin Tätigen als Akteure im Wandlungs- und Öffnungsprozess des Ge- ländes einbezieht und Die Verwaltung schlägt vor, in Verhandlungen mit den Nutzerinnen und Nutzern auf dem Areal „Hinterm Hauptbahnhof“ noch andere Lösungen zu prüfen. c) langfristig neue Nutzungsformen im Sinne etwa eines „Kulturparks“ entwickelt und gemeinsam mit den dort Tätigen mit Leben erfüllt. Für das Gesamtareal und die Verwendung von Teilen der vorhandenen Gebäude wird eine Konzeption über die künftige Nutzung erstellt. Die derzeit gegebenen Nutzungsbedingun- gen, inklusive des aufgrund der von Anfang an festgelegten „Übergangssituation“ extrem günstigen Mietzinses, kann bei einer möglichen Neuordnung allerdings nicht eingehalten werden. d) Die Kunstschaffenden, welche ihre Ateliers während der Zeit der Reno- vierung verlassen müssen oder sich langfristig woanders ansiedeln wollen, erhalten von der Stadt Karlsruhe alternative Atelier- und Lagerangebote, die den wirtschaftlichen Möglichkeiten der jeweiligen Kunstschaffenden ent- sprechen. Die Verwaltung unterstützt die Kunstschaffenden bei der Suche nach alternativen Ateliers- und Lagerangeboten entsprechend ihrer Möglichkeiten.