Ergänzungsantrag KULT: Tausch- und Verschenkbörse der Stadt stärken

Vorlage: 2015/0464
Art: Änderungs-/Ergänzungsantrag
Datum: 04.08.2015
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Keine Angaben
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

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Zusätzliche Dateien

  • KULT-Tausch-und Verschenkbörse
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ERGÄNZUNGSANTRAG Stadtrat Lüppo Cramer (KULT) Stadtrat Erik Wohlfeil (KULT) KULT-Gemeinderatsfraktion vom 27.07.2015 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 14. Plenarsitzung Gemeinderat 28.07.2015 2015/0464 13 öffentlich Abfallwirtschaftskonzept der Stadt Karlsruhe: Tausch- und Verschenkbörse der Stadt stärken 1. Die Stadtverwaltung prüft weitere Vernetzungsmöglichkeiten des Tausch- und Verschenkmarkts des AfA mit gleichartigen, nicht-gewerblichen Plattformen aus Karlsruhe; insbesondere auch solchen in so genannten sozialen Netzwerken. 2. Die Stadtverwaltung erinnert sich an die früheren "Sperrmüllbörsen" (damals auf dem Festplatz) und stellt Vor- und Nachteile einer solchen "Nicht-Online- Tauschbörse“ für Karlsruhe vor. Zu 1. Damit Tausch- & Verschenkmärkte und Online-Flohmärkte angenommen wer- den und zur Abfallvermeidung beitragen, ist es nötig, darüber zeitnah einen Abneh- mer zu finden. Durch die Vernetzung der unterschiedlichen Märkte haben die Nutzer die Möglichkeit, mehr Menschen zu erreichen und dadurch häufiger und schneller einen Abnehmer zu finden. Auf die anderen Online-Flohmärkte sollte eine Über- sichtsseite beim AfA (inklusive des AfA-eigenen Tausch- und Verschenkmarkts) hin- weisen. Zu 2. Die Sperrmüllbörsen des AfA waren jahrelang ein Anlaufpunkt für einerseits Menschen, die funktionsfähige Güter (auch Elektronik!) abgeben wollten, und ande- rerseits Menschen, die etwas brauchten. "Downcycling" von funktionsfähigen Gütern, wie beim Straßensperrmüll häufig der Fall, konnte dort nicht vorkommen. Der Rest wurde vom AfA entsorgt. Zugleich war diese Veranstaltung ein Meeting-Point, um zwanglos Informationen über Abfallvermeidung und -recycling an die Einwohnerin- nen und Einwohner zu bringen. Reparaturcafés, kostenlose Kompostabgabe in Eimermengen und andere Zusatzangebote tragen zum Erfolg bei. unterzeichnet von: Lüppo Cramer Erik Wohlfeil Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 27. Juli 2015 Sachverhalt / Begründung:

  • Stellungnahme TOP 13
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Ergän- zungsantrag KULT-Gemeinderatsfraktion vom: 27.07.2015 eingegangen: 27.07.2015 Gremium: 14. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 28.07.2015 2015/0464 13 öffentlich Dez. 5 Tausch- und Verschenkbörse der Stadt stärken In Bezug auf den Tausch- und Verschenkmarkt der Stadt Karlsruhe im Internet wird derzeit von der Verwaltung geprüft, ob die Vernetzung mit anderen Abfallwirtschafts- betrieben über eine bundesweite Initiative erfolgen kann. Zudem werden Kooperati- onen mit lokalen, nicht gewerblichen Anbietern angestrebt. Sperrmüllbörsen, wie sie in der Vergangenheit durchgeführt wurden, sind nicht emp- fehlenswert. Das AfA prüft alternativ Warentauschtage oder die Unterstützung von Hofflohmärkten. Das Amt für Abfallwirtschaft berichtet im Ausschuss für Umwelt und Gesundheit über die Ergebnisse. Finanzielle Auswirkungen des Antrages nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Kann derzeit noch nicht beziffert werden - Kann derzeit noch nicht beziffert werden Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung Kontierungsobjekt: (bitte auswählen) Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: (bitte auswählen) Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Mit dem Tausch- und Verschenkmarkt hat die Stadt Karlsruhe für die Karlsruher Bürgerinnen und Bürger eine kostenlose Online-Gebrauchtwarenbörse eingerichtet. Dadurch soll die Vermeidung von Abfällen in der Stadt Karlsruhe gefördert und ein Beitrag zur Ressourcenschonung geleistet werden. Gut erhaltene Gebrauchsgegen- stände, die für den Sperrmüll zu schade sind, können über den Tausch- und Ver- schenkmarkt der Stadt Karlsruhe an Interessenten weitergegeben werden. Da die Nutzung des Online-Marktes rückläufig ist, wird das Amt für Abfallwirtschaft (AfA) mit einer gezielten Öffentlichkeitsarbeit für das Portal werben. Die Vernetzung mit anderen, nicht gewerblichen Anbietern wird derzeit von der Ver- waltung geprüft. So gibt es eine Initiative von über 100 kommunalen Abfallwirt- schaftsbetrieben bundesweit, die über die Plattform www.internet-verschenkmarkt.de vernetzt sind. Auch die Vernetzung mit lokalen An- bietern, auch Online-Flohmärkten, wird geprüft. In den späten 90er Jahren wurden vor der Schwarzwaldhalle Sperrmüllbörsen des AfA veranstaltet. Diese haben sich als personal- und zeitintensiv herausgestellt. Nachlassendes Interesse der Karlsruher Bürgerinnen und Bürger sowie die einher- gehende Entsorgung zahlreicher Gegenstände durch das AfA führten zur Einstellung dieser Börsen. Alternativ können Warentauschtage organisiert werden, z.B. in Zusammenarbeit mit den lokalen Bürgervereinen und mit Reinigungs- und Entsorgungsunterstützung durch das AfA. Auch arbeitet das AfA derzeit an einem Konzept zur Unterstützung von Hof- flohmärkten. Gerne ist die Verwaltung bereit, im Ausschuss für Umwelt und Gesundheit die Vor- und Nachteile einer Sperrmüllbörse darzustellen und die Konzepte für Warentausch- tage und Hofflohmärkte vorzustellen.