Festival-Pavillon
| Vorlage: | 2015/0393 |
|---|---|
| Art: | Anfrage |
| Datum: | 30.06.2015 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Offen |
| Erwähnte Stadtteile: | Südstadt |
Beratungen
- Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 28.07.2015
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Kenntnisnahme
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister GEMEINSAME ANFRAGE Stadtrat Jürgen Wenzel (FW) Stadtrat Stefan Schmitt (pl) vom 24.06.2015 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 14. Plenarsitzung Gemeinderat 30.06.2015 2015/0393 28 öffentlich Festival-Pavillon Nachfragen von Bürgern sowie Berichterstattungen in den Medien und Foren sozia- ler Netzwerke veranlassen uns zu folgenden Anfragen: A. Ursprünglich war vorgesehen, dass das Holz des Festival-Pavillons von Schü- lern des Goethegymnasiums nach seiner Nutzung in Sitzbänke „verwandelt“ werden sollte, die im gesamten Stadtgebiet aufgestellt werden. Könnte nicht auch eine Weiterverwendung des Pavillons als Gesamtbauwerk bzw. Kunst- und Erinnerungsbau ins Auge gefasst werden? B. Bürgerinnen und Bürger sowie Künstler haben bereits einige Standorte be- nannt. So z. B. der Citypark in unmittelbarer Nähe zum „Garten der Religio- nen“ als Kunst- und Sinnbild für die Vergänglichkeit. Wäre die Verwaltung wil- lig, sich in einer öffentlichen Diskussion über die Weiterverwendung des Pavil- lon und möglicher Standorte zu beteiligen? C. Doch vor einer Diskussion über eine mögliche Weiterverwendung des Pavil- lons könnte dargestellt werden, welche Kosten ein Ab- und Wiederaufbau an anderer Stelle in der Stadt verursachen würde und mit welchen laufenden Folge- bzw. Unterhaltungskosten wäre erfahrungsgemäß danach zu rechnen? Nach dem fulminanten Start in den Festivalsommer zum 300. Geburtstag ist der Fes- tivalpavillon nun geöffnet und steht den Besucherinnen und Besuchern zur Nutzung offen. Auch wenn sich bei den unzähligen Veranstaltungen in den drei Monaten ein solcher temporärer Bau möglicherweise auch wirtschaftlich rechnet – addiert man die Sachverhalt / Begründung: Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Summe an Miet- und Nebenkosten für einzelne Events – so ist es dem Bürger nicht vermittelbar, dass dieses – für 1,2 Millionen Euro errichtete - Gebäude abgerissen und das Material für Parkbänke verwendet werden soll. In zahlreichen Medien und in den sozialen Netzwerken bilden sich bereits Gruppie- rungen, die für den Erhalt nach den Veranstaltungen zum Stadtgeburtstag plädieren und Ideen für eine weitere Nutzung sammeln. Eine höhere Akzeptanz verspricht die Planung für eine sinnvolle Weiterverwendung des Pavillons zur Nutzung durch Vereine und kleine Institutionen und Firmen an an- derer Stelle in der Stadt. Denkbar wären zum Beispiel der Ostauepark, der Otto- Dullenkopf-Park, oder der City-Park in der Nähe des „Garten der Religionen“. Wir denken, dass eine Vermietung am künftigen Standort für Versammlungen und kleine Events die laufenden Unterhaltskosten decken kann. unterzeichnet von: Jürgen Wenzel Stefan Schmitt Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 17. Juli 2015
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STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur gemeinsamen Anfrage Stadtrat Jürgen Wenzel (FW) Stadtrat Stefan Schmitt (pl) vom: 22.06.2015 eingegangen: 24.06.2015 Gremium: 14. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 28.07.2015 2015/0393 28 öffentlich Dez. 4 Festival-Pavillon A. Ursprünglich war vorgesehen, dass das Holz des Festival-Pavillons von Schülern des Goethegymnasiums nach seiner Nutzung in Sitzbänke „verwandelt“ werden sollte, die im gesamten Stadtgebiet aufgestellt werden. Könnte nicht auch eine Weiterver- wendung des Pavillons als Gesamtbauwerk bzw. Kunst- und Erinnerungsbau ins Au- ge gefasst werden? Der Pavillon ist als Temporärbau angelegt und ist nicht im Besitz der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH. Der gesamte Bau inkl. Holz geht nach dem Festivalsommer an die Rubner Holzbau GmbH zurück. Die Stadtmarketing Karlsruhe GmbH nimmt einen geringen Teil des Holzes (etwa 1/3) ab und lässt daraus Bänke produzieren. Die Rubner Holzbau GmbH wird den Bau danach an Interessenten verkaufen. Die Lebenszeit des Pavillons beträgt maximal 3 Jahre. Von Oktober bis März wäre der Pavillon nicht bespielbar, da er keine Heizung hat und auch nicht die statischen Voraussetzungen hinsichtlich einer möglichen Schneelast erfüllt. Aus diesem Grund kommt eine Weiterverwendung durch die Stadt nicht in Betracht. B. Bürgerinnen und Bürger sowie Künstler haben bereits einige Standorte benannt. So z.B. der Citypark in unmittelbarer Nähe zum „Garten der Religionen“ als Kunst- und Sinnbild für die Vergänglichkeit. Wäre die Verwaltung willig, sich in einer öffentli- chen Diskussion über die Weiterverwendung des Pavillon und möglicher Standorte zu beteiligen? Aus oben genannten Gründen spricht sich die Verwaltung gegen eine Weiterverwendung aus. C. Doch vor einer Diskussion über eine mögliche Weiterverwendung des Pavillon, könnte dargestellt werden, welche Kosten ein Ab- und Wiederaufbau an anderer Stelle in der Stadt verursachen würde und mit welchen laufenden Folge- bzw. Un- terhaltungskosten wäre erfahrungsgemäß danach zu rechnen. Die Kosten für den Ab- und Wiederaufbau belaufen sich auf mindestens 900.000 € je nach Beschaffenheit des Baugrundes. Über die Folge- bzw. Unterhaltungskosten können keine An- gaben gemacht werden.
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NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 14. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 28. Juli 2015, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Südwerk-Bürgerzentrum Südstadt, Henriette-Obermüller-Straße 10, Karlsruhe Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 29. Punkt 28 der Tagesordnung: Festival Pavillon Gemeinsame Anfrage der Stadträte Jürgen Wenzel und Stefan Schmitt (pl) vom 24. Juni 2015 Vorlage: 2015/0393 Beschluss: Kenntnisnahme von der Stellungnahme der Verwaltung Abstimmungsergebnis: keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 28 zur Behandlung auf und stellt fest, die Stellungnahme der Verwaltung liege vor, der Gemeinderat habe Kenntnis genommen. Stadtrat Wenzel (FW): Eine Ergänzungsfrage. Müssen wir das Holz, das für die Bänke produziert wird, bezahlen? Der Vorsitzende: Wir werden die Frage beantworten. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 30. Juli 2015