Zukunft der "Ateliers hinterm Bahnhof"
| Vorlage: | 2015/0379 |
|---|---|
| Art: | Antrag |
| Datum: | 19.06.2015 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Offen |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 28.07.2015
Rolle: Entscheidung
Ergebnis: mehrheitlich abgelehnt
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANTRAG Stadtrat Tom Høyem (FDP) Stadtrat Thomas H. Hock (FDP) Stadtrat Karl-Heinz Jooß (FDP) FDP-Gemeinderatsfraktion vom 16.06.2015 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 14. Plenarsitzung Gemeinderat 28.07.2015 2015/0379 14.1 öffentlich Zukunft der „Ateliers hinterm Bahnhof“ 1) Die Stadtverwaltung prüft die Kosten für eine umfassende Maßnahme, die über die Erledigung der baurechtlich notwendigen Maßnahmen hinausgeht und das Areal nachhaltig zukunftssicher macht. 2) Die Stadtverwaltung zeigt auf, ob die Fächer GmbH die Entwicklung übernehmen kann. 3) Das Kulturamt erstellt mögliche Vergaberichtlinien der Ateliers unter Einbeziehung von Künstlerinnen und Künstlern aus unseren Partnerstädten. Das Areal "Ateliers hinterm Bahnhof" ist derzeit durch eine Künstlerkolonie genutzt; diese ist stetig, organisch gewachsen. Die Dynamik von mehr als 20 Jahren inspiriert die Künstlerinnen und Künstler und ist Grundstein für deren erfolgreiches Arbeiten. Baurechtlich sind die Nutzer nun gezwungen, notwendige Sicherheitsmängel zu be- heben, da Ihnen sonst der Verlust Ihrer Arbeitsumgebung droht. Einige Maßnahmen haben die Künstlerinnen und Künstler bereits in Eigenregie erledigt und dies auch HGW mitgeteilt, welches den Prozess wohlwollend begleitete. Die großen Aufgaben wird das HGW zu übernehmen haben. Nach der in Augenscheinnahme durch unsere Fraktion ist die Herstellung der baurechtlichen Korrektheit nur verlorenes Geld. Eine kleine Lösung kann es an dieser Stelle nicht geben. Sachverhalt / Begründung: - 2 - Es ist wünschenswert, dass hier eine Infrastruktur geschaffen wird, die auf lange Sicht eine einzigartige Künstlerumgebung an einer zentralen Stelle in Karlsruhe schafft. Das Areal müsste gänzlich saniert werden. Die Arbeitsräume müssen den Standards angepasst, möglicherweise auch neue Gebäude hinzugefügt werden. Dies könnte in Karlsruhe direkt am Bahnhof eine attraktive, künstlerische Umgebung erschaffen, die dann (ähnlich wie bereits im Alten Schlachthof geschehen) auch ei- nen größeren Investor für das umliegende Areal anziehen könnte. Zusätzlich fordern wir die Vergabe der Ateliers über das Kulturamt zu regeln, da eine Kostenmiete realistischer Weise von den Künstlern nicht verlangt werden kann. Hier- bei ist durchaus denkbar, dass ein Beirat der Künstlerinnen und Künstler Mitsprache- recht erhält. Es soll eine Möglichkeit der Förderung junger Künstlerinnen und Künst- ler geschaffen werden, die ein anderes Arbeitsumfeld als im "Alten Schlachthof" be- nötigen (dies war auch bereits Ergebnis eines Kulturfrühstücks). Es muss darauf ge- achtet werden, dass die Ateliers nicht der Lebensstellung Einzelner, sondern der Entwicklung Vieler dienen. Des Weiteren bietet sich hier die Möglichkeit von Seiten des Kulturamts Gastkünstlerinnen und -künstler aus unseren Partnerstädten unter- zubringen, deren Einflüsse die anderen Akteure nur bereichern können. unterzeichnet von: Tom Høyem Thomas H. Hock Karl-Heinz Jooß Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 17. Juli 2015
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Antrag der FDP-Gemeinderatsfraktion vom: 15.06.2015 eingegangen: 15.06.2015 Gremium: 14. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 28.07.2015 2015/0379 14.1 öffentlich Dez. 6 Zukunft der "Ateliers hinterm Bahnhof" Auf die Beschlussvorlage der Verwaltung: Ateliers „Hinterm Hauptbahnhof“ wird verwiesen. Die Verwaltung schlägt vor, die Ateliernutzung „Hinterm Hauptbahnhof“ zu beenden und das Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft zu ermächtigen, nötigenfalls die Räumung des Areals im Rahmen der mit den Künstlern abgeschlossenen Räumungsvereinbarungen in die Wege zu leiten. Nach Beendigung der jetzigen Ateliersnutzung für das Gesamtareal und Teile der vorhandenen Gebäude soll eine Konzeption über die künftige Nutzung mit einem Schwerpunkt auf einer kulturellen Nutzung erstellt werden. In diesem Zusammenhang wird auch geprüft, ob gegebenenfalls die Fächer GmbH diese Auf- gabe übernehmen kann. Die Einbeziehung des Kulturamtes zur Erstellung von Vergaberichtli- nien unter Einbeziehung von Künstlerinnen und Künstlern aus unseren Partnerstädten sollte im Zusammenhang mit der noch zu erstellenden Konzeption erfolgen. Finanzielle Auswirkungen des Antrages nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel Kontierungsobjekt: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit