Beteiligung der Stadt Karlsruhe an rechtlich selbständigen wirtschaftlichen Unternehmen und Stiftungen: Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2014

Vorlage: 2015/0349
Art: Beschlussvorlage
Datum: 29.05.2015
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Stadtkämmerei
Erwähnte Stadtteile: Grötzingen, Hohenwettersbach, Knielingen, Oberreut, Rintheim, Südstadt

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 28.07.2015

    TOP: 11

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • GR-Beteiligungsbericht
    Extrahierter Text

    BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 14. Plenariitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 28.07.2015 2015/0349 11 öffentlich Dez. 4 Beteiligung der Stadt Karlsruhe an rechtlich selbständigen wirtschaftlichen Unternehmen und Stiftungen; Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2014 Beratungsfolge dieser Vorlage am TOP ö nö Ergebnis Hauptausschuss 14.07.2015 12 vorberaten Gemeinderat 28.07.2015 11 Kenntnisnahme Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Der Gemeinderat nimmt - nach Vorberatung im Hauptausschuss - von dem Beteiligungsbe- richt 2014 Kenntnis. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen in voller Höhe zur Verfügung Kontierungsobjekt: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit KVVH u. a. Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Die Stadt Karlsruhe betreibt seit Jahren ein aktives Beteiligungsmanagement (Steuerung und Überwachung) hinsichtlich ihrer direkten und indirekten Beteiligungen. Neben dem stra- tegischen und operativen Beteiligungscontrolling, dem Vertragsmanagement, der Wahrneh- mung von Gesellschafterrechten und der Mandatsbetreuung ist der Beteiligungsbericht ein zentraler Baustein des Beteiligungsmanagements. Er stellt für alle Entscheidungsträger der Stadt Karlsruhe eine umfassende Informationsbasis für die Aktivitäten des Konzerns Stadt Karlsruhe dar. Hierfür sind im Bericht (II. Überblick) die Verflechtungen der Stadt Karlsruhe mit den Beteiligungsgesellschaften sowie die wesentlichen Kenndaten der Stadt im Ver- gleich dargestellt. Neu hinzugekommen im Vergleich zum Beteiligungsbericht 2013 sind folgende Gesell- schaften: a) KTG Karlsruhe Tourismus GmbH (Stadt Karlsruhe ist Alleingesellschafterin) b) Onshore Bündelgesellschaft 2 GmbH (Stadtwerke Karlsruhe GmbH ist mit 50 % am Stammkapital beteiligt). Weggefallen im gleichen Zeitraum ist die Gesellschaft für Wertstoffrecycling Karlsruhe mbH (Stadt Karlsruhe war mit 50 % am Stammkapital beteiligt). Die Löschung der Gesellschaft im Handelsregister wurde von den Liquidatoren Ende 2013 beantragt. Eingetragen wurde die Beendigung der Liquidation und Löschung der Gesellschaft am 14.01.2014. Für den eiligen Leser sind die wesentlichen Entwicklungen in Kürze im Bericht auf den Sei- ten 6 und 7 aufgezeigt. Beschluss: Antrag an den Gemeinderat Der Gemeinderat nimmt - nach Vorberatung im Hauptausschuss - von dem Beteiligungs- bericht 2014 Kenntnis. Hauptamt – Ratsangelegenheiten – 17. Juli 2015

  • Karlsruher Beteiligungsbericht 2014
    Extrahierter Text

    Beteiligungsbericht 2014 der Stadt Karlsruhe Impressum Herausgegeben von Finanzdezernat und Stadtkämmerei - Abteilung Vermögen und Schulden, Beteiligungsmanagement - der Stadt Karlsruhe Ansprechpartner: Torsten Dollinger Telefon 133-2000 Dr. rer. pol. Roland Vogel Telefon 133-2020 Udo Bäuerlein Telefon 133-2021 Frank Binder Telefon 133-2022 Carola Reich Telefon 133-2024 Juliane Wägerle Telefon 133-2025 Karlsruhe, 30.06.2015 Druck: Rathausdruckerei Papier: Inhalt 100 % Recycling Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Inhaltsverzeichnis 1 Inhaltsverzeichnis Seite I. Einführung 1.Vorwort 5 2. Wesentliche Entwicklungen in Kürze 6 II. Überblick 1. Beteiligungsübersicht 11 2. Graphische Darstellung der Beteiligungen über 25 Prozent 14 3. Wesentliche Verträge innerhalb des Konzerns Stadt Karlsruhe 16 4. Personalentwicklung Stadt – Beteiligungsgesellschaften 18 5. Entwicklung der Investitionen, Abschreibungen, Zahlungsströme und Rückstellungen Stadt – Beteiligungsgesellschaften 20 6. Entwicklung der Darlehensverbindlichkeiten 26 7. Übersicht der Abschlussprüfer 28 8. Erläuterung der wichtigsten Bilanzkennzahlen 29 III. Kapital- und Personengesellschaften Ver- und Entsorgung, Verkehr und Bäder 1. KVVH - Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- und Hafen GmbH (KVVH) 33 2. KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH 40 3. Fächerbad Karlsruhe GmbH 44 4. KASIG - Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH 49 5. Stadtwerke Karlsruhe GmbH (SWK) 54 6. Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH (SWK Netzservice) 60 7. SWK - Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 64 8. SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG – Solarpark I 67 9. SWK-NOVATEC GmbH 70 10. KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 73 11. PS Project Systems GmbH & Co. KG Projekt Karlsruhe-West 76 12. Onshore Bündelgesellschaft 2 GmbH 79 13. TelemaxX Telekommunikation GmbH 82 14. VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH (VBK) 87 15. Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG) 93 16. TTK Transport-Technologie-Consult Karlsruhe GmbH 98 17. Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV) 102 18. Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH 107 Wohnungswesen und Stadtentwicklung 19. VOLKSWOHNUNG GmbH 113 20. VOLKSWOHNUNG Service GmbH 119 21. Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH (KGK) 123 22. VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH 126 23. Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 129 24. Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 133 25. KES - Karlsruher Energieservice GmbH 137 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Inhaltsverzeichnis 2 Seite III. Kapital- bzw. Personengesellschaften (Fortsetzung von Seite 1) Wohnungswesen und Stadtentwicklung 26. Karlsruher Fächer GmbH (KFG) 141 27 . Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG (KFE) 146 Gesundheit und Soziales 28. Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH 151 29. Karlsruher Versorgungsdienste im Sozial- und Gesundheitswesen GmbH (KVD) 157 30. MVZ - Medizinisches Versorgungszentrum am Städtischen Klinikum Karlsruhe GmbH 161 31. AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 165 Messe, Touristik, Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing, Event und Sportstätten 32. Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK) 171 33. KEG Karlsruhe Event GmbH 177 34. KTG Karlsruhe Tourismus GmbH 181 35. Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG (NMK) 185 36. Messe Karlsruhe GmbH 188 37. Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 191 38. Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH (KSBG) 195 IV. Rechtlich selbständige Stiftungen 1. Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) 201 2. Heimstiftung Karlsruhe 207 3.Wirtschaftsstiftung Südwest (KKFB) 213 4. Stiftung Centre Culturel Franco - Allemand de Karlsruhe 216 5. Majolika-Stiftung für Kunst- und Kulturförderung Karlsruhe 219 I. Einführung Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Einführung 5 1. Vorwort Die Stadt Karlsruhe hat einen Teil ihrer Aufgaben auf eigenständige Unternehmen, Stiftungen und Zweckverbände übertragen, an denen sie entweder als Gesellschafterin beteiligt ist oder die ihr als Alleingesellschafterin zu 100 Prozent gehören. Das Aufgabenspektrum umfasst insbesondere die Versorgung, den Verkehr, das Wohnungswesen, die Gesundheit, die Messen und Kongresse, Touristik sowie Stadtmarketing. Nach den Grundsätzen der Gemeindeordnung Baden- Württemberg hat die Gemeinde ein Unternehmen in einer Rechtsform des privaten Rechts, an dem sie mit mehr als 50 Prozent beteiligt ist, so zu steuern und zu überwachen, dass der öffentliche Zweck nachhaltig erfüllt und das Unternehmen wirtschaftlich geführt wird. Ein wichtiges Informationsinstrument hierzu ist der vorliegende Beteiligungsbericht, der nicht nur über das Geschäftsjahr 2014 informiert, sondern auch die Erwartungen der Gesellschaften für die Zukunft zeigt. Der von der Stadtkämmerei erarbeitete Bericht enthält alle wesentlichen Unternehmensdaten der städtischen Beteiligungsgesellschaften und dokumentiert die hohe wirtschaftliche und finanzielle Bedeutung der kommunalen Beteiligungen und Stiftungen für die Stadt Karlsruhe. Der Beteiligungsbericht 2014 ist nicht nur als Druckwerk erhältlich, sondern ist auch für Interessierte über das Internetportal der Stadt Karlsruhe unter www.karlsruhe.de/b4/stadtverwaltung/stadtfinanzen/beteiligungsbericht abrufbar. Karlsruhe, im Juli 2015 Gabriele Luczak-Schwarz Finanzbürgermeisterin Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Einführung 6 2. Wesentliche Entwicklungen in Kürze 2.1 Allgemeines Gemäß dem am 18.03.2014 im Gemeinderat behandelten Antrag "Frauen nach vorn..." entwickelt die Stadtverwaltung derzeit mit den Gesellschaften Städtisches Klinikum gGmbH, Stadtwerke Karlsruhe GmbH, Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH und VOLKSWOHNUNG GmbH ein Rahmenkonzept zur Förderung von Frauen in Führungspositionen. Stand 31.12.2014 stellt sich der prozentuale Anteil von Frauen in den obersten drei Hierarchieebenen wie folgt dar: Gesellschaft 1. Ebene 2. Ebene 3. Ebene Klinikum* Verwaltung 0 %29 % 24 % Klinikum* Ärztlicher Dienst - 8 % 24 % SWK 0 %0 % 11 % VBK 0 %22 % 5 % VOWO 0 %25 % 47 % *1. Ebene: Geschäftsführung, 2. Ebene: Geschäftsbereichsleitungen bzw. Chefärztinnen/Chefärzte und Instituts- leitungen, 3. Ebene: Sachgebiets-/Abteilungsleitungen bzw. Oberärztinnen/Oberärzte Das Rahmenkonzept wird in den städtischen Gremien vorgestellt. Die Gesellschaften entwickeln anschließend für ihre Geschäftsbereiche auf der Grundlage des Rahmenkonzepts gesellschaftsspezifische Umsetzungskonzepte, die über die jeweiligen Aufsichtsräte diskutiert und fortentwickelt werden. Der Fortschritt der Umsetzung wird in den kommenden Beteiligungsberichten dargestellt. 2.2 Gesellschaften und Stiftungen Im Geschäftsjahr 2014 weist die Holdinggesellschaft KVVH GmbH (S. 33 ff) einen Jahresfehlbetrag von 7,6 Mio. € aus. Der deutliche Ergebnisrückgang gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus einem Verlustanstieg bei der Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH (S. 87 ff) und einer entsprechend höheren Verlustübernahme durch die KVVH GmbH, verminderten Erträgen aus der Ergebnisabführung mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH (S. 54 ff) sowie einem rückläufigen Dividendenertrag der EnBW AG. Im Wirtschaftsjahr 2015 rechnet die KVVH GmbH zwar mit einer Ergebnisverbesserung. Allerdings weist die mittelfristige Betrachtung der Ergebnisentwicklung eine deutlich negative Tendenz auf. Die KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH (S. 40 ff) konnte auch in 2014 ein positives operatives Ergebnis ausweisen. In 2015 wird unter anderem eine weitere Großrutsche (Green Viper) in Betrieb genommen. Die im Frühjahr 2014 erfolgte Übernahme sämtlicher Anteile an der Fächerbad Karlsruhe GmbH (S. 44 ff) durch die Stadt Karlsruhe war ein wichtiger Schritt Richtung einheitlicher Steuerung aller Karlsruher Bäder. Das Geschäftsjahr 2015 wird wiederum geprägt sein durch die Realisierung des Kombibadkonzeptes. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Einführung 7 Die KASIG – Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH (S. 48 ff) geht davon aus, dass die Inbetriebnahme des Stadtbahntunnels Ende 2018 erfolgen kann. Für das Gesamtprojekt Kombilösung ist die Fertigstellung nach wie vor Ende 2019 avisiert. Trotz weiterhin hoher Mietwohnbauinvestitionen erwartet die VOLKSWOHNUNG GmbH (S. 113 ff) in den Jahren 2015 bis 2019 stabile Jahresüberschüsse. Obwohl sich das operative Ergebnis mit einem Überschuss von rd. 2,7 Mio. € wesentlich verbessert hat, liegt das Jahresergebnis 2014 bei der Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH (S. 152 ff) bei einem Verlust von rd. 2,1 Mio. €. Neben den unzureichenden Vergütungsregelungen und Vergütungsanpassungen an die tariflichen Steigerungen belasten die schlechte Bausubstanz und die besondere Infrastruktur das Klinikum. Die Neubauplanung ist ein großer Schritt, um die dringend notwendigen infrastrukturellen Probleme zu lösen und damit die Zukunft des Klinikums zu sichern. Parallel dazu muss der Einstieg in die Sanierung der Altgebäude erfolgen, damit eine weiterhin hohe Akzeptanz der Patientinnen und Patienten bis zur Realisierung des neuen Bettenhauses erhalten bleibt. Bei der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (S. 171 ff) ist die deutliche Ergebnisverbesserung gegenüber der Planung auf eine sehr gute Entwicklung im operativen Geschäft und auf Einsparungen bei den Personalkosten zurückzuführen. Der für 2015 erwartete Anstieg des Fehlbetrages resultiert im Wesentlichen aus der verhalteneren Planung des Bereiches Kongress & Kultur aufgrund der anstehenden Schließung der Stadthalle. Die KEG Karlsruhe Event GmbH (S. 177 ff) hat sich in kürzester Zeit als weithin anerkannte professionelle Eventeinheit bewährt, die konzeptionell ausgewählte städtische Events in ihrer Weiterentwicklung begleitet, selbst neue Konzepte entwickelt und Dienstleistungen im Bereich der Veranstaltungssicherheit erbringt. Die verstärkte regionale Ausrichtung ist für die KTG Karlsruhe Tourismus GmbH (S. 181 ff) ein zentraler Baustein, um eine nachhaltige Positionierung der Tourismus- Destination Karlsruhe zu erreichen. Bei der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH (S. 191 ff) steht das Jahr 2015 im Zeichen des beteiligungsorientierten Stadtgeburtstages 2015 mit insgesamt mehr als 10.000 Mitwirkenden. Beim Zentrum für Kunst und Medientechnologie (S. 201 ff) sind in 2015 alle Abteilungen auf ihre Teilprogramme zur GLOBALE ausgerichtet. Die GLOBALE hat eine Laufzeit von 300 Tagen und zieht sich daher bis weit in das Jahr 2016. Bei der Heimstiftung Karlsruhe (S. 207 ff) ist das Seniorenzentrum am Klosterweg ohne grundlegende Sanierung und Entwicklung neuer Konzepte auf dem Pflegemarkt in den nächsten Jahren in Karlsruhe nicht mehr konkurrenzfähig. Das Kinder- und Jugendhilfezentrum benötigt ebenso ein Sanierungskonzept. II. Überblick Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Überblick 11 1. Beteiligungsübersicht Durch die Gemeindeordnung Baden-Württemberg (GemO) ist die Stadt Karlsruhe im Rahmen des Beteiligungsmanagements aufgefordert, eine aktive Beteiligungs- steuerung und -überwachung zu implementieren. Hierzu gehört auch die Verpflichtung, jährlich einen Beteiligungsbericht zu erstellen (§ 105 Abs. 2 GemO), der öffentlich bekannt zu geben und auszulegen ist (§ 105 Abs. 3 GemO). In Tabelle 1 sind die jeweiligen Anteile der Stadt Karlsruhe an den dort aufgeführten Unternehmen, unabhängig von der Beteiligungsquote, dargestellt. Eigenbetriebe hatte die Stadt Karlsruhe im Berichtszeitraum keine. Nachfolgend wird in Kurzform über die Unternehmen berichtet, an denen die Stadt Karlsruhe unmittelbar oder mittelbar mit i. d. R. mehr als 25 % beteiligt ist. Über Stiftungen wird nur dann informiert, wenn die Stadt Karlsruhe aus eigenen Mitteln zum Stiftungskapital beigetragen hat. Die Mehrzahl der vorgelegten Jahresabschlüsse 2014 wurde bis zum 30.06.2015 von den beauftragten Abschlussprüfern geprüft. Die Feststellung durch die Beschlussgremien steht zum Teil noch aus. Nachfolgend werden nur die zum Stichtag 30.06.2015 noch nicht abschließend geprüften Jahresabschlüsse 2014 mit dem Vermerk „vorläufig“ versehen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Überblick 12 Tabelle 1: Übersicht über sämtliche direkte städtische Beteiligungen unabhängig von der jeweiligen Beteiligungsquote BeteiligungenStand der Geschäft santei le bzw. Stammeinlagen am 31.12.2014 Stammkapitalanteil Beteiligungswert 1) - € - - € - 1 Abwasserverband "Mi ttl eres Pfinz- und Bocksbachtal"857.519, 33857.519, 33 2 AFB - Arbeitsförderung sbetriebe gGmbH52.000, 0052.000, 00 3 Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH7. 000.000, 007. 000.000, 00 4 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH14.400, 0019. 170.672, 00 5 Badischer Gemeinde-Versicherungs-Verband20.600, 0020.600, 00 6 Fächerbad Karlsruhe GmbH62.500, 004. 798.500, 00 7 Grundstückseigentümergemeinschaft RRZ K ́he GbR1. 423.205, 711. 423.205, 71 8 KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH12.500, 0012.500, 00 9 Karlsruher Fächer GmbH270.000, 008. 590.151, 72 10 Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG4. 000.000, 0013. 320.000, 00 11 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH3. 100.000, 0023. 547.126, 93 12 Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH14.400, 0011.100, 01 13 Karlsruher Verkehrsverbu nd GmbH33.233, 9733.233, 97 14 KEG Karlsruhe Event GmbH75.000, 0075.000, 00 15 Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH50.000, 0050.000, 00 16 KTG Karlsruhe Tourismus GmbH25.000, 0025.000, 00 17 Kunststiftung Baden-Württemberg gGmbH511,29511,29 18 KVVH - Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- u. Hafen GmbH107. 371.300, 00223. 331.817, 24 19 Neue Messe K ́he GmbH & Co.KG58. 277.048, 6240. 218.571, 67 20 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH300.500, 001. 303.000, 00 21 Städtisches Klini kum Karlsruhe gGmbH26. 000.000, 0043. 176.922, 89 22 SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG - Solarpark I500.000, 00232.500, 00 23 VOLKSWOHNUNG GmbH37.000.000, 0036. 817.159, 69 24 Zweckverband KIVBF394.202, 49394.202, 49 Zusammen246.853. 921,41424.461. 294,94 1) Entsprech en d den "Ansch af fung s- un d Herstellung skos ten" , d. h. en tsp rechend d en tatsächl ichen Buc hung en u nd Zugang sano rdnu ngen. Auf grund der Prüfungsf eststellungen der Gemeindeprüfungsanstalt Baden-Wür ttemberg zur Eröffnun gsbilanz werden Stiftungen nic ht mehr al s Beteiligungen - sondern als verlorener Zuschuss - u nd Gen ossens ch af ten als Ausleihu ngen dargestellt. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Überblick 13 Tabelle 2: Übersicht über Unternehmen, an denen die Stadt Karlsruhe direkt 1) mit mindestens 25 % beteiligt ist Lfd.Nr. Unternehmen Beteiligungs- Bilanz- Ergebnis 2014 Plan 2014 2 ) quote summe + Gewinn + Gewinn Stadt - Verlust - Verlust % -T€- -T€- -T€- 1. KVVH - Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- 100,00 336.480 - 7.606 - 4.875 und Hafen GmbH 2. Fächerbad Karlsruhe GmbH 100,00 3.816 - 227 - 229 3. SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG – Solarpark I 26,15 1.843 + 44 4) 4. KEK – K'her Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 50,00 215 + 23 - 33 5. Albtal - Verkehrs-Gesellschaft mbH 100,00 239.302 + 1.042 + 1.901 6. Karlsruher Verkehrsverbund GmbH 52,00 13.340 + 0 + 0 7. Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH 43,90 43.860 + 0 3) + 0 8. VOLKSWOHNUNG GmbH 100,00 600.040 + 5.474 + 5.600 9. Karlsruher Fächer GmbH 100,00 5)19.377 + 346 - 577 10. Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG 100,00 17.969 - 157 + 674 11. Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH 100,00 292.071 - 2.053 - 3.401 12. AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 100,00 1.227 + 116 - 564 13. Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 100,00 21.557 - 11.158 - 12.645 14. KEG Karlsruhe Event GmbH 75,00 852 - 13 + 0 15. KTG Karlsruhe Tourismus GmbH 100,00 1.787 + 60 3) + 0 16. Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG 69,91 95.852 - 1.398 - 1.359 17. Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 100,00 6)2.761 - 451 + 0 18. Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH 48,00 760 + 63 3) + 17 1) Über deren Tochterunternehmen, an denen die Stadt Karlsruhe mit mindestens 25% beteiligt ist (z.B. VBK GmbH und Stadtwerke Karlsruhe GmbH), wird nachfolgend in Kapitel III berichtet. 2) I.d.R. der vom Beschlussgremium genehmigte Urplan; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 3) Vorläufige Zahlen 4) Planzahlen liegen nicht vor 5) Hiervon hält die Gesellschaft eigene Anteile in Höhe von 28,2 % am Stammkapital. 6) Hiervon hält die Gesellschaft eigene Anteile in Höhe von 59,6 % am Stammkapital. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Überblick 14 Unmittelbare Beteiligungen der Stadt Karlsruhe und deren Tochtergesellschaften* ) Ver- und Entsorgung, Wohnungswesen und Verkehr und BäderStadtentwicklung KVVH-Karlsruher Versorgungs-,VOLKSWOHNUNG GmbH Verkehrs- und Hafen GmbH100%100% Stadtwerke Karlsruhe VOLKSWOHNUNG GmbHService GmbH 80%100% VBK - VerkehrsbetriebeVOLKSWOHNUNG Karlsruhe GmbHBauträger GmbH 100%100% KASIG - KarlsruherKonversionsgesellschaft Schieneninfrastruktur-Karlsruhe mbH gesellschaft mbH60% 100% KES - Karlsruher KBG - Karlsruher Bäder-Energieservice GmbH gesellschaft mbH50% 100% Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH Fächerbad Karlsruhe GmbH50% 100% Entwicklungsgesellschaft Albtal-Verkehrsgesellschaft mbHCité mbH 100%38,8% Transport Technologie-Konversionsgesellschaft Consult Karlsruhe GmbHKarlsruhe mbH 44%10% Karlsruher Verkehrsverbund GmbHKarlsruher Fächer GmbH 52%100% Baden Airpark Beteiligungs-Karlsruher Fächer GmbH & Co. gesellschaft mbH43,90%Stadtentwicklungs-KG100% KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmb H50% *) ohne Beteiligungen unter 25% und ohne die Tochtergesellschaften der Stadtwerke Karlsruhe GmbH (siehe III. Ziff. 5) Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Überblick 15 Stand: 31.12.2014 Gesundheit und SozialesMesse, Touristik, Wirtschafts - förderung, Stadtmarketing, Event und Sportstätten Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbHKarlsruher Messe- und Kongress GmbH 100%100% Karlsruher Versorgungs-Messe Karlsruhe GmbH dienste im Sozial- 100% und Gesundheits- wesen GmbHNeue Messe Karlsruhe GmbH Co. KG 100%69,90% MVZ - Medizinisches Ver-KEG Karlsruhe Event GmbH sorgungszentrum am75% Städtischen Klinikum Karlsruhe GmbHKTG Karlsruhe Tourismus GmbH 100%100% AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 100%100% Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH 48,00% Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Überblick 16 3. Wesentliche Verträge innerhalb des Konzerns Stadt Karlsruhe Gesellschaft Vertrag Vertragspartner Stadt Karlsruhe Weitere Gesellschaften des Dritte Konzerns Stadt Karlsruhe KVVH GmbH Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge VBK GmbH + KBG + KASIG Ergebnisabführungsvertrag Stadtwerke Karlsruhe GmbH KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag KVVH GmbH Fächerbad Karlsruhe GmbH Geschäftsbesorgungsvertrag Stadtwerke Karlsruhe GmbH Erbbauvertrag X KASIG mbH Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag KVVH GmbH Stadtwerke Karlsruhe GmbH Erdgasbezugsvertrag E.ON Ruhrgas AG, Statoil, Vitol S.A. Fernwärmelieferungsvertrag EnBW AG Konzessionsvertrag X Ergebnisabführungsverträge KVVH GmbH + SWK Netzservice GmbH Pachtvertrag (bezüglich Strom- und Gasverteilnetz) SWK Netzservice GmbH SWK - Regenerativ GmbH & Co. KG - Solarpark I Geschäftsbesorgungsvertrag SWK-Regenerativ-Verw. GmbH KEK gGmbH Geschäftsbesorgungsvertrag Stadtwerke Karlsruhe GmbH VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH Konzessionsvertrag X Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag KVVH GmbH Verkehrs- und Einnahmeaufteilungsvertrag Karlsruher Verkehrsverbund GmbH Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH Verkehrsvertrag (über Angebote im SPNV im Raum Karlsruhe) Land Baden-Württemberg Verkehrsvertrag (über Angebote im SPNV im Land Rheinland-Pfalz) Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Süd Vereinbarungen über den Bau, Betrieb und Finanzierung von Stadtbahnverbindungen Betroffene Gebietskörperschaften Karlsruher Verkehrsverbund GmbH Vereinbarungen über die weitere Finanzierung des KVV X Länder Baden-Württemberg + Rheinland-Pfalz,Landkreise Karlsruhe, Rastatt + Germersheim,Städte Karlsruhe + Baden-Baden Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Überblick 17 3. Wesentliche Verträge innerhalb des Konzerns Stadt Karlsruhe (Fortsetzung) Gesellschaft Vertrag Vertragspartner Stadt Karlsruhe Weitere Gesellschaften des Dritte Konzerns Stadt Karlsruhe Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH Rahmenvereinbarung über die Weiterentwicklung des Gewerbeparks und Land Baden-Württemberg + des Flughafens (Baden Airpark GmbH) Flughafen Stuttgart GmbH VOLKSWOHNUNG GmbH Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge VOWO Service + KGK Geschäftsbesorgungsverträge VOWO Service + VOWO Bauträger + KES + KGK + Cité + Wohnbau Wörth Karlsruher Fächer GmbH (KFG) Mietverträge zum Ständehaus, Rathauserweiterung u. Teilen des Techn. Rathauses X Pachtvertrag (Hauptbahnhof-Garage) X Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG (KFE) Einbringungsvertrag (Einbringung von Grundstücken in die Gesellschaft) X Vertrag über den Verkauf der öffentlichen Flächen X Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH Dienstleistungsvertrag (u. a. Bezügerechnung, Personalbetreuung) X Besondere Vereinbarungen über den Umfang der Nebentätigkeit Leitende Ärzte am Klinikum Beteiligung des Klinikums als akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Freiburg Land Baden-Württemberg Beherrschungsverträge KVD, MVZ Vertrag über die Durchführung der Gebäudereinigung KVD Budgetvereinbarung Krankenkassen Pflegesatzvereinbarung Krankenkassen Karlsruher Messe- und Kongress GmbH Pachtverträge (Tiefgarage am Festplatz + städt. Hallen am Festplatz) X Facility Management-Vertrag VOWO Service Mietvertrag (Anmietung der Messe auf 29 Jahre) Neue Messe (NMK) Überlassungs- und Dienstleistungsvertrag (techn. Anlagen auf dem Gelände der NMK). Stadtwerke Karlsruhe GmbH Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG (NMK) Erbbaurechtsvertrag Stadt Rheinstetten Stadtmarketing Karlsruhe GmbH Kooperationsvereinbarung bezüglich Baustellenmarketing KASIG Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH Mietvertrag (über die Anmietung diverser Sportstätten) X Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Überblick 18 4. Personalentwicklung Stadt Karlsruhe - Beteiligungsgesell- schaften Bei den Personalzahlen handelt es sich i.d.R. um umgerechnete Vollkraftstellen. Die Stadt Karlsruhe arbeitet mit Stichtagszahlen (Dezember), während die Beteiligungsgesellschaften (hier sind auch die von der Stadt Karlsruhe abgeordneten Beschäftigten erfasst) i.d.R. Durchschnittszahlen verwenden. Nicht berücksichtigt sind die rechtlich selbständigen Stiftungen ZKM, Heimstiftung, Wirtschaftsstiftung Südwest, Centre Culturel Franco-Allemand de Karlsruhe sowie Majolika - Stiftung für Kunst- und Kulturförderung Karlsruhe. Diagramm 1: Personalentwicklung 1995 – 2014 0 2.000 4.000 6.000 8.000 10.000 12.000 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 Jahr Mitarbeiter Stadt KarlsruheEigenbetrieb Stadtwerke Beteiligungsgesellschaften 10.234 11.051 10.060 4.278 (42%) 4.181 (38%) 4.466 (45%) 2.034 (20%) 3.560 (35%) 5.956 (58%) 6.870 (62%) 7.026 (62%) 11.350 4.324 (38%) Von der Gesamtzahl der Beschäftigten beim Konzern Stadt Karlsruhe arbeitet ein kontinuierlich steigender Anteil bei den Beteiligungsgesellschaften. Im Jahre 2014 betrug dieser Anteil 61,9 Prozent, vor 10 Jahren lag er noch bei 59,7 Prozent. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Überblick 19 Tabelle 3: Personalaufwand bei Stadt und Gesellschaften 2010 – 2014 Lfd. Nr. Unternehmen 2010 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. KVVH GmbH (nur Personal Rheinhäfen) 1.5821.7081.982 2.012 2.151 2. KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH 1.1801.2161.386 1.625 1.688 3. Fächerbad Karlsruhe GmbH 843902932 1.000 1.084 4. KASIG 100 0 0 5. Stadtwerke Karlsruhe GmbH 6) 67.44668.23869.901 72.522 48.774 6. Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH 6) 1.4281.5531.571 1.663 27.715 7. SWK - Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 1) 1) 1) 1) 1) 8. SWK - Regenerativ GmbH & Co. KG-Solarpark I 1) 1) 1) 1) 1) 9. SWK-NOVATEC GmbH 1) 1) 1) 1) 1) 10. KEK 301323396 414 462 11. PS Project Systems GmbH & Co. KG 1) 1) 1) 1) 1) 12. Onshore Bündelgesellschaft 2 GmbH 2) 2) 2) 2) 1) 13. TelemaxX Telekommunikation GmbH 3.3683.4513.750 4.398 4.214 14. VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH 54.91157.20959.570 62.161 64.630 15. Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG) 29.97131.80635.806 43.831 42.204 16. TTK Transport-Technologie-Consult K ́he GmbH 1.7301.8501.910 1.996 1.846 17. Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV) 1.7411.7661.814 1.911 2.090 18. Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH 111111 10 10 19. VOLKSWOHNUNG GmbH 10.78012.44811.029 10.721 10.420 20. VOLKSWOHNUNG Service GmbH 1.6592.7322.773 2.583 2.949 21. Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH (KGK) 1) 1) 1) 1) 1) 22. VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH 1) 1) 1) 1) 1) 23. Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 671713853 827 884 24. Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 304285265 296 195 25. KES - Karlsruher Energieservice GmbH 1) 1) 1) 1) 1) 26. Karlsruher Fächer GmbH 332359413 441 549 27. Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentw.-KG 559648671 710 712 28. Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH 180.516189.074199.858 203.075 209.309 29. Karlsruher Versorgungsdienste 2.2362.3842.683 2.878 3.198 30. MVZ 476560537 781 734 31. AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 2.1712.1022.044 2.197 2.378 32. Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 7.9507.9678.936 9.232 8.054 33. KEG Karlsruhe Event GmbH 14791112 144 334 34. KTG Karlsruhe Tourismus GmbH 3) 3) 3) 3) 1.469 35. Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG 1) 1) 1) 1) 1) 36. Messe Karlsruhe GmbH 1) 1) 1) 1) 1) 37. Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 7869561.021 1.220 1.410 38. Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH 176184190 194 200 Personalaufwand Gesellschaften 373.276 390.536 410.414 428.842 439.663 Personalaufwand Stadt 4) 5) 254.638 260.556 269.544 270.517 285.736 1)Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. 2)Gesellschaft wurde durch notarielle Beurkundung am 08.05.2014 gegründet. 3)Gesellschaft wurde in 2014 durch Abspaltung des Geschäftsbereiches Tourismus von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH gegründet. 4)Um eine Vergleichbarkeit zur Zahl des Jahres 2008 herzustellen wurden die Beihilferückstellungen sowie die Pensionsrückstellungen (Pflichtrückstellung bis einschl. 2010) herausgerechnet. 5)In 2014 vorläufiges Rechnungsergebnis (Stand: 18.05.2015). 6)Mit Wirkung zum 01.01.2014 wurden 380 Mitarbeiterkapazitäten mit ihren jeweiligen Tätigkeiten von der Stadtwerke Karlsruhe GmbH in die Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH übergeleitet. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Überblick 20 5. Entwicklung der Investitionen, Abschreibungen, Zahlungs- ströme und Rückstellungen Stadt Karlsruhe – Beteiligungs- gesellschaften Nicht berücksichtigt sind die rechtlich selbständigen Stiftungen ZKM, Heimstiftung, Wirtschaftsstiftung Südwest, Centre Culturel Franco-Allemand de Karlsruhe sowie Majolika - Stiftung für Kunst- und Kulturförderung Karlsruhe. Diagramm 2: Investitionsentwicklung 1995 – 2014 0 100.000 200.000 300.000 400.000 500.000 600.000 1 9 95 199 6 1 9 97 199 8 1 9 99 2000 2 00 1 2002 200 3 2 0 04 200 5 2 0 06 200 7 2 0 08 2009 2 01 0 2011 2 01 2 2 0 13 201 4 Jahr Investitionen - in TEUR - Stadt KarlsruheEigenbetrieb StadtwerkeBeteiligungsgesellschaften 412.729 557.412 197.886 284.556 409.142 (73 % ) 318.374 (77%) 152.337 (54%) 148.270 (27%) 134.924 (68%) 70.832 (25%) 61.387 (21%) 94.355 (23%) 62.962 (32%) Der größte Teil der Investitionen innerhalb des Konzerns Stadt Karlsruhe entfällt auf die Beteiligungsgesellschaften. Ihr Anteil schwankt zwischen 59,2 Prozent (2004) und 77,1 Prozent (2003 / Bau der Neuen Messe). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Überblick 21 Tabelle 4: Entwicklung der Investitionen und Abschreibungen bei Stadt und Beteiligungsgesellschaften 2010 – 2014 Gesellschaft 2010 1) 2011 1) 2012 1) 2013 1) 2014 1) Investi- Abschreib- Investi- Abschreib- Investi- Abschreib- Investi- Abschreib- Investi- Abschreib- tionen ungen tionen ungen tionen ungen tionen ungen tionen ungen -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- Dienstleistungsgruppe KVVH GmbH: a) KVVH GmbH 1,4 2,5 42,5 4,4 23,2 2,1 3,0 2,2 3,1 2,2 b) Stadtwerke Karlsruhe GmbH 51,4 23,8 44,1 25,4 41,3 24,9 47,9 24,4 83,3 25,4 c) VBK GmbH 33,4 15,2 20,1 15,9 58,7 15,9 28,5 16,7 40,1 17,1 d) KASIG 49,2 0,1 36,0 0,1 53,1 0,2 90,7 0,3 120,8 0,3 e) Karlsruher Bädergesellschaft 0,6 1,7 0,2 1,7 2,2 1,7 0,7 1,8 0,2 1,7 f) Fächerbad Karlsruhe GmbH 0,2 0,1 0,2 0,1 0,5 0,1 0,2 0,1 2) 2) zusammen: 136,2 43,4 143,1 47,6 179,0 44,9 171,0 45,5 247,5 46,7 Fächerbad Karlsruhe GmbH 2) 2) 2) 2) 2) 2) 2) 2) 0,2 0,1 TelemaxX Telekommunikation GmbH 3,3 3,5 4,9 3,5 10,8 3,5 5,9 3,8 3,7 3,8 PS Project Systems GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Onshore Bündelgesellschaft 2 GmbH 3) 3) 3) 3) 3) 3) 3) 3) 32,2 0,0 Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,4 0,7 SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG 0,0 0,3 0,0 0,3 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 0,2 SWK-NOVATEC GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH 42,6 1,8 18,3 2,1 11,5 2,8 23,0 1,8 60,2 1,8 TTK Transport-Technologie-Consult K ́he 0,0 0,0 0,1 0,0 0,1 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 K ́her Verkehrsverbund GmbH 0,1 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 VOLKSWOHNUNG GmbH 37,4 10,9 36,0 10,8 20,8 12,6 19,1 18,0 31,4 14,9 VOLKSWOHNUNG Service GmbH 0,2 1,2 3,1 1,7 0,7 1,8 0,7 1,8 0,5 1,7 Konversionsgesellschaft K ́he 1,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,1 0,1 0,0 0,1 VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 0,3 0,5 0,2 0,5 0,1 0,5 1,2 0,5 8,2 0,7 Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 0,2 0,4 0,0 0,3 0,0 0,3 0,0 0,3 0,0 0,3 KES - Energieservice GmbH 0,0 0,3 0,0 0,3 0,0 0,3 0,0 0,3 0,2 0,3 Karlsruher Fächer GmbH 0,1 1,1 0,9 1,1 0,0 1,1 0,0 1,1 1,3 1,1 Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG 0,4 0,1 2,2 0,2 3,3 0,2 4,8 0,3 2,1 0,5 Städtisches Klinikum K ́he gGmbH 7,6 15,7 17,9 15,3 14,4 15,7 11,9 15,4 17,2 16,8 KVD 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 MVZ 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 0,0 0,0 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 0,3 1,0 0,8 1,1 8,2 1,8 2,0 1,5 0,9 1,5 KEG Karlsruhe Event GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 KTG Karlsruhe Tourismus GmbH 4) 4) 4) 4) 4) 4) 4) 4) 0,0 0,0 Messe K ́he GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG 0,1 4,8 0,3 4,8 0,1 4,7 0,1 4,7 0,0 4,5 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,0 0,1 0,0 0,0 Gesellschaft für Wertstoffrecycling K ́he i. L. 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 5) 5) K ́her Sportstätten-Betriebs-GmbH 0,1 0,1 0,1 0,1 0,2 0,2 0,1 0,1 0,0 0,0 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft 2,9 0,0 2,9 0,0 2,9 0,0 2,9 0,0 2,9 0,0 Gesamt: 233,1 85,2 230,9 89,7 252,2 90,8 243,1 95,5 409,1 95,7 Nachrichtlich:Stadt Karlsruhe 6) 88, 3 75,9 87, 9 61,6 83, 9 60,9 116,4 63,6 148,3 67,5 1) Stand 31.12. (Ausnahme: KEG Karlsruhe Event GmbH, 30.09.) 2) Die Stadt Karlsruhe hat in 2014 sämtliche Anteile an der Gesellschaft übernommen (notarielle Beurkundung erfolgte am 11.02.2014 ). 3) Die Gesellschaft wurde durch notarielle Beurkundung vom 08.05.2014 gegründet. 4) Die Gesellschaft wurde durch Abspaltung des Geschäftsbereiches Tourismus von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH gegründet. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 04.06.2014. 5) Beendigung der Liquidation und Löschung der Gesellschaft wurde am 14.01.2014 in das Handelsregister eingetragen. 6) In 2014 vorläufiges Rechnungsergebnis (Stand: 18.05.2015) Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Überblick 22 Diagramm 3: Entwicklung der Zahlungsströme 2000 - 2014 Bei den Ausschüttungen handelt es sich im Wesentlichen um Konzessionsabgaben Versorgung und Verkehr. Unter die sonstigen Zuwendungen der Stadt fallen u.a. (Ertrags-) Zuschüsse, Stammkapitalerhöhungen und zinslose Darlehen. Minuszahlen beim Saldo bedeuten eine Belastung des städtischen Haushalts. -20.529 -11.470 -3.402 -19 -1.005 -5.514 -13.305 3.733 -3.933 6.030 -1.119 -5.426 -1.925 7.365 -2.910 -80.000 -60.000 -40.000 -20.000 0 20.000 40.000 60.000 200 0 200 1 2002 20 0 3 200 4 200 5 200 6 200 7 2008 20 0 9 2 01 0 201 1 201 2 201 3 2014 Jahr - Zahlungsströme in TEUR - Ausschüttungen an die StadtVerlustausgleiche und sonstige ZuwendungenSaldo Im Geschäftsjahr 2014 ergeben sich neue Belastungen u. a. durch die Aufstockung der Kapitalrücklage beim Fächerbad Karlsruhe GmbH (4,7 Mio. €) sowie durch die bei der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH über den Verlustausgleich 2014 hinausgehende teilweise Abdeckung der Verlustvorträge aus Vorjahren (3,7 Mio. €). Der deutliche Anstieg der Belastung im Geschäftsjahr 2013 im Vergleich zu 2012 hängt im Wesentlichen mit den gewährten Gesellschafterdarlehen an das Klinikum (10,0 Mio. €) und an die Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG (5,5 Mio. €) zusammen. Die deutliche Verbesserung im Geschäftsjahr 2009 im Vergleich zu 2008 hängt im Wesentlichen damit zusammen, dass im Zuge der Kapitalrestrukturierungsmaßnahmen bei der KMK in 2008 abschließend die Kapitalrücklage um weitere 6 Mio. € aufgestockt wurde. Die große Abweichung von 2002 nach 2003 hängt damit zusammen, dass die Abschlagszahlungen auf die Konzessionsabgabe ab dem Haushaltsjahr 2003 im laufenden Haushaltsjahr veranschlagt werden (zuvor im Folgejahr). Dadurch wurden im Haushaltsjahr 2003 die Konzessionsabgaben für 2002 und 2003 vereinnahmt. Nähere Details können der folgenden Tabelle „Entwicklung der Zahlungsströme 2012 bis 2014“ entnommen werden. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Überblick 23 Tabelle 5: Entwicklung der Zahlungsströme 2012 – 2014 Entwicklung der Zahlungsströme Stadt / Beteiligungsgesellschaften 1) - ohne Stiftungen - 2012 2013 2014 Aus- Verlust- sonstige Saldo Aus- Verlust- sonstige Saldo Aus- Verlust- sonstige Saldo schütt- aus- Zuwend- schütt- aus- Zuwend- schütt- aus- Zuwend- ungen 2) gleiche ungen 3) ungen 2) gleiche ungen 3) ungen 2) gleiche ungen 3) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - KVVH GmbH - Konzern 23.200 0 -4.108 19.092 22.029 0 -3.585 18.444 22.212 0 -2.300 19.912 Fächerbad Karlsruhe GmbH 4) 4) 4) 4) 4) 4) 4) 4) 0 0 -5.742 -5.742 SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG -Solarpark I 35 0 0 35 40 0 0 40 40 0 0 40 KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur 0 0 -250 -250 0 0 -250 -250 0 0 -311 -311 AVG 42 0 0 42 42 0 0 42 42 0 0 42 Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) 0 -1.062 0 -1.062 0 -1.284 0 -1.284 0 -1.300 -184 -1.484 VOLKSWOHNUNG GmbH 275 0 0 275 299 0 0 299 309 0 0 309 Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH 20 0 2 20 0 2 20 0 2 Karlsruher Fächer GmbH 26 0 0 26 26 0 0 26 26 0 0 26 Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG 10 0 -1.000 -990 10 0 -6.500 -6.490 10 0 0 10 Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH 70 0 7 7 0 -10.000 -9.993 7 0 -2.500 -2.493 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK) 10 -13.819 -1.181 -14.990 10 -13.913 -1.087 -14.990 10 -14.901 -99 -14.990 KEG Karlsruhe Event GmbH 0-58 -40 -98 0 0 -140 -140 0 0 -1.278 -1.278 KTG Karlsruhe Tourismus GmbH 5) 5) 5) 5) 5) 5) 5) 5) 0 0 -2.421 -2.421 Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG 72 0 0 72 72 0 0 72 72 0 0 72 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 0 0 -2.634 -2.634 0 0 -3.412 -3.412 0 AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH (AFB) 0 0 -1.638 -1.638 0 0 -1.647 -1.647 0 0 -1.870 -1.870 GWK i. L. 00 0 0 45 0 0 45 00 0 0 Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH 10 0 1 10 0 1 10 0 1 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH 0 0 -1.292 -1.292 0 0 -1.294 -1.294 0 0 -1.295 -1.295 Gesamt 23.680 -14.939 -12.143 -3.402 22.583 -15.197 -27.915 -20.529 22.731 -16.201 -18.000 -11.470 1) Ohne Heimstiftung, Stiftung Kompetenzzentrum für Finanzierung und Beratung, Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand de Karl sruhe, Majolika - Stiftung für Kunst- und Kulturförderung Karlsruhe sowie ohne Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM). 2) Im Wesentlichen Konzessionsabgabe Stadtwerke sowie Bürgschaftsgebühren 3) z. B. Zuschüsse und Stammkapitalerhöhungen 4) Die Stadt Karlsruhe hat in 2014 die Anteile an der Gesellschaft übernommen. 5) Die Gesellschaft wurde durch Abspaltung des Geschäftsbereiches Tourismus von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH gegründet. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 04.06.2014. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Überblick 24 Tabelle 6: Ergebnisübersicht 2010 – 2014 über Unternehmen, an denen die Stadt Karlsruhe direkt 1) mit mindestens 25% beteiligt ist. Lfd. Unternehmen20102011201220132014 Nr. - in T€ - - i n T€ - - i n T€ - - in T€ - - in T€ - Kapital- bzw. Personengesellschaften: 1. KVVH - Karlsruh er Versorg ung s-, Ver kehr s- und Haf en GmbH+ 2 . 577 + 2. 37 5 + 1 .6 35 + 77 -7. 60 6 2. Fäc herbad Karlsruh e GmbH 2)2)2)2 ) -227 3. SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG - Solarpark I + 1 + 85 + 68 + 19 + 44 4. KEK - K ́ her En erg ie- und Kli maschu tzagentu r + 18 + 4 1 - 36 + 22 + 2 3 5. Albt al - Verkeh rs - Gesel lsch af t mb H+ 108 + 15 3 + 3 18 + 3 24 + 1. 04 2 6. Karl sru her Verkehrsverb und GmbH+ 0 + 0 + 0 + 0 + 0 7. Baden Airp ark Beteili gun gsgesell sch af t mb H+ 0 + 0 + 0 + 0 + 0 8. VOLKSWOHNUNG GmbH+ 3 . 725 + 4. 22 9 + 4 .8 64 + 4 .7 02 + 5. 47 4 9. Karl sru her Fächer GmbH+ 731 -24 7 + 6 35 + 3 81 + 34 6 10 . Karl sru her Fächer GmbH & Co . KG+ 815 -72 1 -1 .0 72 -1 .0 73 -15 7 11 . Städ tisches Klin ikum Karl sru he gGmbH+ 2 . 038 + 18 6 -7 .9 46 -3 .4 74 -2. 05 3 12 . AFB - Ar beitsförd erung sb etriebe gGmbH+ 140 -13 6 -1 26 -1 21 + 11 6 13 . Karl sru her Messe- un d Ko ng ress Gmb H -12 . 741 - 12. 73 2 -19 .6 87 -12 .9 47 -11. 15 8 14 . KEG Karl sr uhe Ev en t Gmb H-58 + 0 + 0 + 88 -1 3 15 . KTG Karl sr uhe To urismus GmbH 3)3)3)3 ) + 60 16 . Neue Messe Karlsru he GmbH & Co. KG-2 . 208 -2. 39 3 -1 .9 54 -1 .8 01 -1. 39 8 17 . Stad tmar ketin g Karl sr uhe Gmb H-1 . 059 -1 3 - 27 + 4 19 -45 1 18. Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH+ 74 + 68 + 81 + 41 + 63 Stadt Karlsruhe: 4) Erg e bni s ha u sh al t : + 19.696 + 15. 148 + 62.054 + 66. 845 + 7. 164 Geleistete Verlustausgleiche und sonstige Zu wendu ngen an GmbH ́s: -23.369 -26. 702 -27.082 -43. 112 -34. 201 1) Über deren Tocht er untern eh men , an denen di e Stadt Kar lsr uhe mit mindestens 25% b etei ligt ist (z. B. VBK GmbH und S ta dtwerke Karls ruhe GmbH ), wird nachfolgend in Kapitel III beri chtet. 2) Die Stadt Karlsruh e h at i n 2 014 sämtlic he Anteile an d er Gesel lsc haft übern ommen. 3) Ges ellschaft wu rde in 20 14 du rch Ab sp altun g des Gesc häftsberei ches To urismus von d er Karl sru her Messe- un d Ko ng ress Gmb H gegrü ndet. 4) Vo rläufi ges Rech nun gser gebni s ( St an d: 1 8. 05. 20 15 ) Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Überblick 25 Tabelle 7: Entwicklung der Rückstellungen bei Stadt und Beteiligungs- gesellschaften 2010 – 2014 Gesellschaft 2010 1) 2011 1) 2012 1) 2013 1) 2014 1) Gesamt davon: Gesamt davon: Gesamt davon: Gesamt davon: Gesamt davon: Pensionsrück- Pensionsrück- Pensionsrück- Pensionsrück- Pensionsrück- stellungen stellungen stellungen stellungen stellungen -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- Dienstleistungsgruppe KVVH GmbH: a) KVVH GmbH 6,5 2,4 4,5 2,5 5,1 2,5 5,5 2,6 5,6 2,7 b) Stadtwerke Karlsruhe GmbH 45,3 6,3 38,5 6,6 36,9 6,3 40,6 6,4 35,6 6,7 c) VBK GmbH 58,2 11,4 56,8 11,2 62,6 11,6 62,1 12,5 61,6 13,7 d) KASIG 0,3 0,0 1,4 0,0 1,5 0,0 4,6 0,0 2,8 0,0 e) Karlsruher Bädergesellschaft mbH 0,5 0,0 0,4 0,0 0,3 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 f) Fächerbad Karlsruhe GmbH 0,1 0,0 0,1 0,0 0,2 0,0 0,0 0,0 2) 2) zusammen: 110,9 20,1 101,7 20,3 106,6 20,4 113,0 21,5 105,8 23,1 Fächerbad Karlsruhe GmbH 2) 2) 2) 2) 2) 2) 2) 2) 0,0 0,0 TelemaxX Telekommunikation GmbH 1,9 0,0 2,0 0,0 2,6 0,0 2,8 0,0 2,5 0,0 PS Project Systems GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 0,0 0,0 Onshore Bündelgesellschaft 2 GmbH 3) 3) 3) 3) 3) 3) 3) 3) 0,0 0,0 Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH 9,7 0,0 7,5 0,0 9,2 0,0 7,2 0,0 6,6 0,0 SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-NOVATEC GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH 45,0 17,0 50,3 17,0 56,4 17,7 70,4 22,9 76,5 24,3 TTK Transport-Technologie-Consult K ́he 0,2 0,0 0,3 0,0 0,3 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 K ́her Verkehrsverbund GmbH 0,5 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 0,3 0,0 VOLKSWOHNUNG GmbH 7,3 0,0 8,5 0,0 8,6 0,0 7,6 0,0 6,9 0,0 VOLKSWOHNUNG Service GmbH 0,4 0,0 1,4 0,0 1,4 0,0 1,3 0,0 0,8 0,0 Konversionsgesellschaft K ́he 9,2 0,0 9,4 0,0 8,8 0,0 9,5 0,0 8,9 0,0 VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 0,4 0,0 0,6 0,0 0,6 0,0 0,5 0,0 0,6 0,0 Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 1,1 0,0 1,2 0,0 1,4 0,0 0,9 0,0 0,7 0,0 KES - Karlsruher Energieservice GmbH 0,1 0,0 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,4 0,0 Karlsruher Fächer GmbH 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG 0,2 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 0,5 0,0 Städtisches Klinikum K ́he gGmbH 35,4 12,5 34,3 12,7 36,9 12,8 39,3 13,7 42,2 14,3 KVD 0,4 0,0 0,4 0,0 0,3 0,0 0,3 0,0 0,4 0,0 MVZ 0,6 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 5,7 0,2 6,0 0,2 6,3 0,2 6,4 0,2 5,9 0,2 KEG Karlsruhe Event GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 KTG Karlsruhe Tourismus GmbH 4) 4) 4) 4) 4) 4) 4) 4) 0,2 0,0 Messe K ́he GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG 0,0 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 1,4 0,0 1,0 0,0 1,1 0,0 0,3 0,0 0,4 0,0 AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 Gesellschaft für Wertstoffrecycling K ́he i. L. 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 5) 5) K ́her Sportstätten-Betriebs-GmbH 0,2 0,0 0,2 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,0 0,0 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Gesamt: 230,9 49,8 225,6 50,2 241,3 51,1 260,7 58,3 260,2 61,9 Nachrichtlich: Rückstellungen Stadt Karlsruhe 6) 7) 238,2 - 87,4 - 123,7 - 147,5 - 113,6 - 1) Stand 31.12. (Ausnahme: KEG Karlsruhe Event GmbH, 30.09.) 2) Die Stadt Karlsruhe hat in 2014 sämtliche Anteile an der Gesellschaft übernommen (notarielle Beurkundung erfolgte am 11.02.2014 ). 3) Die Gesellschaft wurde durch notarielle Beurkundung vom 08.05.2014 gegründet. 4) Die Gesellschaft wurde durch Abspaltung des Geschäftsbereiches Tourismus von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH gegründet. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 04.06.2014. 5) Beendigung der Liquidation und Löschung der Gesellschaft wurde am 14.01.2014 in das Handelsregister eingetragen. 6) Gemäß § 41 Abs. 2 Satz 2 der Gemeindehaushaltsverordnung Baden-Württemberg ist ab 01.01.2010 die Bilanzierung von Pensionsrück stellungen verboten. 7) In 2014 vorläufiges Rechnungsergebnis (Stand: 05.06.2015) Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Überblick 26 6. Darlehensverbindlichkeiten 2010 bis 2014 (Tabelle 8 ) Gesellschaft 2010 1) 2011 1) 2012 1) 2013 1) 2014 1) Gesamt davon: Gesamt davon: Gesamt davon: Gesamt davon: Gesamt davon: Gesellschafter Gesellschafter Gesellschafter Gesellschafter Gesellschafter -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- Dienstleistungsgruppe KVVH GmbH: a) KVVH GmbH 52,5 13,3 90,9 0,0 89,4 0,0 87,7 0,0 86,0 0,0 b) Stadtwerke Karlsruhe GmbH 90,9 0,0 111,0 0,0 130,9 0,0 150,3 0,0 204,5 0,0 c) VBK GmbH 51,7 23,3 36,0 10,7 51,1 10,7 48,2 10,7 45,3 10,7 d) KASIG 39,7 0,0 53,3 0,0 76,5 0,0 114,7 0,0 155,7 0,0 e) Karlsruher Bädergesellschaft mbH 18,2 0,0 17,8 0,0 17,3 0,0 16,8 0,0 16,2 0,0 f) Fächerbad Karlsruhe GmbH 0,8 0,0 0,6 0,0 0,4 0,0 0,2 0,0 2) 2) zusammen: 253,8 36,6 309,6 10,7 365,6 10,7 417,9 10,7 507,7 10,7 Fächerbad Karlsruhe GmbH 2) 2) 2) 2) 2) 2) 2) 2) 0,0 0,0 TelemaxX Telekommunikation GmbH 3,3 0,0 4,9 0,0 10,4 0,0 8,8 0,0 7,1 0,0 PS Project Systems GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Onshore Bündelgesellschaft 2 GmbH 3) 3) 3) 3) 3) 3) 3) 3) 0,0 0,0 Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG 1,4 0,0 1,3 0,0 1,2 0,0 1,0 0,0 0,9 0,0 SWK-NOVATEC GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH 32,4 0,0 30,8 0,0 31,8 0,0 29,2 0,0 27,3 0,0 TTK Transport-Technologie-Consult K ́he 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 K ́her Verkehrsverbund GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 VOLKSWOHNUNG GmbH 385,6 15,0 400,7 14,0 391,0 13,5 400,0 12,0 388,1 10,7 VOLKSWOHNUNG Service GmbH 22,3 12,9 25,3 14,8 23,8 14,1 20,9 12,4 17,0 10,6 Konversionsgesellschaft K ́he 58,6 58,6 36,9 36,9 15,2 15,2 14,8 14,8 8,7 8,7 VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH 2,6 2,6 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 5,7 0,4 5,7 0,4 5,3 0,4 4,8 0,3 12,2 0,3 Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 14,2 1,3 12,5 0,0 10,6 0,0 8,8 0,0 6,8 0,0 KES - Energieservice GmbH 4,3 1,4 3,1 0,2 3,0 0,2 2,9 0,2 2,9 0,2 Karlsruher Fächer GmbH 15,1 0,0 14,0 0,0 13,7 0,0 13,4 0,0 13,1 0,0 Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG 0,6 0,0 3,1 0,0 5,2 0,0 10,7 5,5 10,6 5,5 Städtisches Klinikum K ́he gGmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 10,0 10,0 10,0 10,0 KVD 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 MVZ 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 3,8 0,0 3,7 0,0 3,6 0,0 3,4 0,0 3,3 0,0 KEG Karlsruhe Event GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 KTG Karlsruhe Tourismus GmbH 4) 4) 4) 4) 4) 4) 4) 4) 0,0 0,0 Messe K ́he GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG 29,1 0,0 28,3 0,0 26,3 0,0 24,3 0,0 22,4 0,0 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Gesellschaft für Wertstoffrecycling K ́he i. L. 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 5) 5) K ́her Sportstätten-Betriebs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Gesamt: 832,8 128,8 879,9 77,0 906,7 54,1 970,9 65,9 1.038,1 56,7 Nachrichtlich: Darlehensverbindlichkeiten Stadt Karlsruhe 147, 7 155, 6 143,0 129,0 167,9 1) Stand 31.12. (Ausnahme: KEG Karlsruhe Event GmbH, 30.09.) 2) Die Stadt Karlsruhe hat in 2014 sämtliche Anteile an der Gesellschaft übernommen (notarielle Beurkundung erfolgte am 11.02.2 014) 3) Die Gesellschaft wurde durch notarielle Beurkundung vom 08.05.2014 gegründet. 4) Die Gesellschaft wurde durch Abspaltung des Geschäftsbereiches Tourismus von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH gegründet. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 04.06.2014. 5) Beendigung der Liquidation und Löschung der Gesellschaft wurde am 14.01.2014 in das Handelsregister eingetragen. Anmerkung : Die hier aufgeführten Darlehensverbindlichkeiten stellen nur einen Teil der Verbindlichkeiten der Gesellschaften da r . Hinzu kommen i.d.R. weitere Verbindlichkeiten i.S. des § 266 Handelsgesetzbuch (z.B. Verbindlichkeiten aus L ieferung und Leistung). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Überblick 27 Tabelle 9: Zins- und Tilgungsleistungen 2010 – 2014 Gesellschaft 2010 1) 2011 1) 2012 1) 2013 1) 2014 1) Zins Tilgung Zins Tilgung Zins Tilgung Zins Tilgung Zins Tilgung -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- Dienstleistungsgruppe KVVH GmbH: a) KVVH GmbH 2,0 2,1 2,9 14,8 3,3 1,6 3,2 1,6 3,1 1,7 b) Stadtwerke Karlsruhe GmbH 3,2 2,3 4,1 4,8 4,7 5,2 4,8 5,6 5,8 6,8 c) VBK GmbH 2,4 2,5 1,8 15,2 1,9 3,4 1,7 3,0 1,5 3,1 d) KASIG 0,1 0,0 1,9 0,0 3,0 0,0 4,7 0,0 6,4 0,0 e) Karlsruher Bädergesellschaft 0,8 0,5 1,0 0,5 0,9 0,5 0,7 0,5 0,7 0,5 f) Fächerbad Karlsruhe GmbH 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 0,2 2) 2) zusammen: 8,5 7,6 11,7 35,5 13,8 10,9 15,1 10,9 17,5 12,1 Fächerbad Kalrsruhe GmbH 2) 2) 2) 2) 2) 2) 2) 2) 0,0 0,2 TelemaxX Telekommunikation GmbH 0,4 1,7 0,2 0,8 0,2 1,1 0,2 1,5 0,3 1,6 PS Project Systems GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Onshore Bündelgesellschaft 2 GmbH 3) 3) 3) 3) 3) 3) 3) 3) 0,0 0,0 Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG 0,1 0,4 0,0 0,1 0,0 0,3 0,0 0,1 0,0 0,1 SWK-NOVATEC GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH 1,1 1,6 1,1 1,6 1,0 1,6 0,8 2,6 0,7 1,8 TTK Transport-Technologie-Consult K ́he 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 K ́her Verkehrsverbund GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 VOLKSWOHNUNG GmbH 13,5 30,3 12,2 14,2 13,0 17,0 12,1 19,9 12,1 31,2 VOLKSWOHNUNG Service GmbH 0,8 3,0 0,6 9,1 0,6 3,8 0,4 5,2 0,4 3,1 Konversionsgesellschaft K ́he 1,4 14,4 0,9 22,7 0,5 21,9 0,2 6,3 0,4 21,0 VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH 0,1 0,5 0,1 2,6 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 0,3 0,6 0,2 0,6 0,2 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 0,7 4,3 0,5 3,6 0,5 1,8 0,4 1,9 0,3 2,0 KES - Karlsruher Energieservice GmbH 0,1 0,1 0,1 0,4 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 Karlsruher Fächer GmbH 0,6 0,3 0,6 0,9 0,5 0,3 0,5 0,3 0,5 0,3 Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,1 0,0 0,2 0,0 0,3 0,1 0,4 0,1 Städtisches Klinikum K ́he gGmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 KVD 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 MVZ 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 0,2 0,3 0,2 0,1 0,2 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 KEG Karlsruhe Event GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 KTG Karlsruhe Tourismus GmbH 4) 4) 4) 4) 4) 4) 4) 4) 0,0 0,0 Messe K ́he GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG 1,2 2,2 1,1 1,8 1,0 2,0 0,9 2,0 0,6 2,0 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Gesellschaft für Wertstoffrecycling K ́he i. L. 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 5) 5) K ́her Sportstätten-Betriebs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Gesamt: 29,0 67,3 29,6 94,0 31,8 60,9 31,3 51,0 33,6 75,7 Nachrichtlich:Zins- und Tilgungsleistungen Stadt Karlsruhe 7,2 16,6 6, 6 12,1 6,7 12,6 6,2 13,9 5,5 11,2 1) Stand 31.12. (Ausnahme: KEG Karlsruhe Event GmbH, 30.09.) 2) Die Stadt Karlsruhe hat in 2014 sämtliche Anteile an der Gesellschaft übernommen (notarielle Beurkundung erfolgte am 11.02.2014 ). 3) Die Gesellschaft wurde durch notarielle Beurkundung vom 08.05.2014 gegründet. 4) Die Gesellschaft wurde durch Abspaltung des Geschäftsbereiches Tourismus von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH gegründet. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 04.06.2014. 5) Beendigung der Liquidation und Löschung der Gesellschaft wurde am 14.01.2014 in das Handelsregister eingetragen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Überblick 28 7. Übersicht Abschlussprüfer 2014 Gesellschaft Abschlussprüfer Beauftragt seit Geschäftsjahr 1 KVVH GmbH KPMG AG 2010 2 KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH KPMG AG 2010 3 Fächerbad Karlsruhe GmbH KPMG AG 2010 4 KASIG–Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH KPMG AG 2010 5 Stadtwerke Karlsruhe GmbH KPMG AG 2010 6 Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH KPMG AG 2010 7 SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH KPMG AG 2010 8 SWK-NOVATEC GmbH KPMG AG 2010 9 KEK – Karlsruher Energie- u. Klimaschutzagentur gGmbH KPMG AG 2010 10 PS Project Systems GmbH & Co. KG Projekt K ́he-West DanRevision GmbH 2008 11 Onshore Bündelgesellschaft 2 GmbH Condit GmbH 2014 12 TelemaxX Telekommunikation GmbH Treuhand Südwest GmbH 2013 13 VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH KPMG AG 2010 14 AVG mbH KPMG AG 2014 15 Karlsruher Verkehrsverbund GmbH Ernst & Young GmbH 2012 16 VOLKSWOHNUNG GmbH Deloitte & Touche 2013 17 VOLKSWOHNUNG Service GmbH Deloitte & Touche 2013 18 Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH Deloitte & Touche 2013 19 VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH Deloitte & Touche 2013 20 Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH Deloitte & Touche 2013 21 Entwicklungsgesellschaft Cité Deloitte & Touche 2013 22 KES - Karlsruher Energieservice GmbH Deloitte & Touche 2013 23 Karlsruher Fächer GmbH Rechnungsprüfungsamt 2006 24 Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG Rechnungsprüfungsamt 2006 25 Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH PWC AG 2012 26 KVD PWC AG 2012 27 MVZ PWC AG 2012 28 KMK GmbH KPMG AG 2013 29 Neue Messe K ́he GmbH & Co. KG KPMG AG 2013 30 Messe Karlsruhe GmbH KPMG AG 2013 31 KEG Karlsruhe Event GmbH Rechnungsprüfungsamt 2014 32 KTG Karlsruhe Tourismus GmbH Rechnungsprüfungsamt 2014 33 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH Rechnungsprüfungsamt 2012 34 AFB – Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH Rechnungsprüfungsamt 1988 35 Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH Rechnungsprüfungsamt 1975 36 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH RWM Wirtschaftsprüfung Steuerberatung 2013 Nachrichtlich : Stadt Karlsruhe Rechnungsprüfungsamt Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Überblick 29 8. Erläuterung der wichtigsten Bilanzkennzahlen Kennzahl Erläuterung Anlagenintensität Formel: Anlagevermögen x 100 Bilanzsumme Die Kennzahl ermöglicht Aussagen zum Vermögensaufbau. Eine hohe Anlagenintensität ist ein Indiz für einen kostenintensiven (Fixkosten) Betrieb des Unternehmens. Umlaufintensität Formel: Umlaufvermögen x 100 Bilanzsumme Sie gibt Auskunft darüber, wie lange das Umlaufvermögen im Unternehmen verweilt. Eine hohe Umlaufintensität ermöglicht es, sich in stärkerem Umfang mit kurzfristigem Fremdkapital zu finanzieren. Eigenkapitalquote Formel: Eigenkapital x 100 Bilanzsumme Eine hohe Eigenkapitalquote gilt als wichtiger Indikator für die Bonität eines Unternehmens und verschafft Sicherheit und Handlungsfähigkeit. Anlagendeckungsgrad I Formel: Eigenkapital x 100 Anlagevermögen Es gilt als grundlegende Finanzierungsregel, dass langfristig gebundene Vermögenswerte auch durch langfristige Mittel finanziert werden; die Fristigkeit der Finanzierungsmittel soll der Nutzungsdauer der damit finanzierten Objekte entsprechen. Hieraus wird die Regel abgeleitet, dass zumindest das Anlagevermögen eines Unternehmens langfristig, also durch Eigenkapital zu finanzieren sei. Die Kennzahl Anlagendeckung sagt aus, in welchem prozentualen Umfang diese Regel tatsächlich eingehalten wurde. Umsatzrentabilität Formel: Jahresüberschuss nach Steuern x 100 Umsatzerlöse Der Betriebserfolg wird hier am Geschäftsumfang, nämlich der Umsatztätigkeit, gemessen. Die Umsatzrentabilität (auch Gewinnspanne) gehört damit zu den wichtigsten Kennzahlen für die Beurteilung der Ertragskraft. Eigenkapitalrentabilität Formel: Jahresüberschuss nach Steuern x 100 Eigenkapital Die Kennzahl gibt an, in welcher Höhe sich das eingesetzte Eigenkapital im Geschäftsjahr verzinst hat. Gesamtkapitalrentabilität Formel: (Jahresüberschuss nach Steuern + Zinsaufwand) x 100 Gesamtkapital Sie zeigt an, welche Rendite das im Unternehmen gebundene Kapital erbracht hat. Mit der Berücksichtigung des Zinsaufwandes wird die unterschiedliche Ausstattung der Unternehmen mit Eigen- und Fremdkapital bzw. die daraus resultierende unterschiedliche Zinsbelastung neutralisiert. Die Kennzahl bietet so vor allem im Branchenvergleich eine gute Grundlage zu einer von der Kapitalstruktur unabhängigen Beurteilung der Ertragskraft. Kostendeckung Formel: Umsatzerlöse x 100 Gesamtaufwand Die Kennzahl gibt an, in welchem Maße ein Unternehmen seine Aufwendungen am Markt über Umsatzerlöse decken kann. Cash-flow Formel: Jahresüberschuss + Abschreibungen + / - Änderung der lang- fristigen Rückstellungen Der Cash-flow beschreibt den Mittelzufluss (Einzahlungen) des Geschäftsjahres, dem kein unmittelbarer Mittelabfluss (Auszahlungen) gegenübersteht. Er zeigt, in welchem Umfang Finanzmittel für Investitionen, zur Schuldentilgung oder für Gewinnausschüttungen für das Folgejahr zur Verfügung stehen. Personalkostenintensität Formel: Personalkosten x 100 Gesamtaufwand Die Kennzahl gibt an, wie personalintensiv ein Unternehmen arbeitet. Anmerkungen: 1. Jahresüberschuss vor Abführung oder Verlustübernahme 2. Bilanzsumme = Gesamtkapital 3. Gesamtaufwand gemäß § 275 Abs. 2 Nrn. 5-8, 12, 13, 16 und 19 HGB. 4. Mitarbeiterzahl entsprechend Tabelle „Personalentwicklung“. III. Kapital- bzw. Personengesellschaften Ver- und Entsorgung, Verkehr und Bäder Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KVVH 33 1. KVVH – Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- und Hafen GmbH Anschrift:Telefon/Fax: Daxlander Str. 72Telefon: 0721 / 599-0 76127 KarlsruheTelefax: 0721 / 599-1009 Gründung:Unternehmensgegenstand: 01.01.1997 (vorm. Eigenbetrieb Stadtwerke) GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Harald RosemannStadt Karlsruhe100% = 107.371.300 € (Sprecher / bis 30.09.2014) Michael Homann (Sprecher / ab 01.10.2014) Stefanie Haaks (bis 30.06.2014) Dr. Alexander Pischon (ab 01.07.2014) Uwe Konrath Patricia Erb-Korn Aufsichtsrat: EB Margret Mergen StR Parsa Marvi (ab 01.10.2014) ( Vorsitz / bis 09.06.2014) StR Yvette Melchien (ab 01.10.2014) OB Dr. Frank MentrupStR Dr. Thomas Müller ( Vorsitz / 10.06.2014 bis 30.09.2014) StR Hans Pfalzgraf (bis 30.09.2014) BM Gabriele Luczak-SchwarzStR Manfred Schubnell (bis 30.09.2014) (Vorsitz / ab 01.10.2014) Silke Gleitz Leonard Bauer ( stellv. Vorsitz ) Dirk Gümpel StR Doris Baitinger (bis 30.09.2014)Rudolf Hausmann (verdi) StR Thorsten Ehlgötz Harald Klingler StR Dr. Eberhard Fischer Michaela Kräutter (verdi) (bis 30.09.2014)Prof. Dr. Matthias Maier StR Alexander Geiger (ab 01.10.2014)(ltd. Angestellter) StR Thomas Hock Martina Stegemann StR Detlef HofmannUdo Unger StR Uwe Lancier (ab 01.10.2014)Susanne Wenz (verdi) StR Bettina Lisbach Beteiligungen (mind. 20%):Anteile am Stammkapital: Stadtwerke Karlsruhe GmbH 80% = 93.428.400,00 € VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH100% = 100.000.000,00 € KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH100% = 3.200.000,00 € KASIG - Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH100% = 5.500.000,00 € Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag (Organschaftsvertrag) mit der VBK GmbH Ergebnisabführungsvertrag (Organschaftsvertrag) mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der KBG-Karlsruher Bädergesellschaft mbH Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der KASIG - Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft GmbH 20 Mitglieder, davon 10 Vertreter der Anteilseigner und 10 Vertreter der Arbeitnehmer E-Mail/Internet: kvvh@stadtwerke-karlsruhe.de Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft mit Elektrizität, Gas, Fernwärme, Wasser, das Anbieten von Telekommunikationsdienstleistungen und die Durchführung der Straßenbeleuchtung sowie die Verkehrsbedienung und das Betreiben der Rheinhäfen (GV vom 25.06.2002). www.kvvh.de Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KVVH 34 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates (KVVH Gruppe) 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 546 585 619 680 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 44 42 42 46 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft (Abschlussprüfer im gesamten Konzern seit der Abschlussprüfung 2010). Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2011 2012 2013 2014 Beschäftigte 4) 283138 37 Beamte 4) 111 1 Gesamtbelegschaft 29 32 39 38 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten und Beamten. Leistungszahlen KVVH - Geschäftsbereich Rheinhäfen 2011 - 2014: 2011 2012 2013 2014 1. Schiffsgüterumschlag (in Mio. to) - Mineralölprodukte 3,64,24,3 4,2 - andere Güter 2,42,62,6 2,9 Zusammen 6,0 6,8 6,9 7,1 2. Einnahmen aus Umschlag - Gesamt (in Mio. €) 2,83,12,9 2,4 - je Tonnen (in €) 0,470,450,42 0,34 3. Fahrgastschifffahrt - Anzahl der Teilnehmer 37.43537.71631.745 30.796 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KVVH 35 Wichtigste Zahlungsströme zwischen Stadt Karlsruhe und KVVH-Konzern in den Jahren 2011 - 2014 aus Sicht der Stadt Karlsruhe: 2011201220132014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Konzessionsabgabe Versorgung 1) 3) + 21.635 + 21.483 + 20.182 + 20.152 2. Konzessionsabgabe Verkehr (lfd. Jahr) 2) + 539+ 539+ 539+ 539 3. Liquiditätszuschuss an KVVH GmbH 4) -1.022-2.861-2.109-2.300 4. Zuschüsse an Fächerbad Karlsruhe GmbH: a) Betriebskostenzuschuss-827-797-757 5) b) Sportfördermittel-186-186-186 c) Investitionszuschüsse (X2-Maßnahmen)-157 -264-533 -1.170-1.247-1.476 Saldo+ 19.982 + 17.914 + 17.136 + 18.391 1)Über Stadtwerke Karlsruhe GmbH an Stadt Karlsruhe. 2)Über VBK GmbH an Stadt Karlsruhe. 3)Anteil Stadt Karlsruhe (d. h. ohne Anteil Rheinstetten/Gasversorgung Hardt). 4)Als Beitrag der KVVH GmbH zur städtischen Haushaltskonsolidierung wurde der für 2011 vorgesehene Liquiditätszuschuss um 2 Mio. € reduziert. 5)Die Stadt Karlsruhe hat in 2014 die Anteile an der Gesellschaft übernommen (notarielle Beurkundung erfolgte am 11.02.2014). Die Darstellung erfolgt jetzt unter Nr. 3 dieses Kapitels. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2014 mit einen Fehlbetrag von 7,6 Mio. € ab, während im Vorjahr noch ein Überschuss von 0,1 Mio. € ausgewiesen werden konnte. Diese Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus verminderten Erträgen aus der Ergebnisabführung der Stadtwerke Karlsruhe GmbH, einer gegenüber dem Vorjahr höheren Verlustübernahme der Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH und einem rückläufigen Dividendenertrag der EnBW AG. Entwicklung der Ergebnisse 2007 - 2014 -10,0 -8,0 -6,0 -4,0 -2,0 0,0 2,0 4,0 6,0 8,0 20072008200920102011201220132014 Jahr - in Mio. EURO - +1,3+0,1 +1,6 -7,6 +5,5 +2,6 Das Gesamtergebnis der KVVH GmbH umfasst im Einzelnen das Ergebnis des Finanzbereiches sowie des eigenständigen Geschäftsbereichs Rheinhäfen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KVVH 36 Der Finanzbereich der KVVH GmbH, der insbesondere den Querverbund im Rahmen der körperschafts- und gewerbesteuerlichen Organschaft beinhaltet, entwickelte sich rückläufig und schloss das Wirtschaftsjahr 2014 mit einem negativen Ergebnisbeitrag in Höhe von 7,7 Mio. € (Vorjahr: Fehlbetrag von 0,5 Mio. €) ab. Der Ergebnisbeitrag der Stadtwerke Karlsruhe GmbH lag mit 20,9 Mio. € deutlich unter dem Vorjahresniveau (25,5 Mio. €). Der Ergebnisbeitrag setzt sich aus der Gewinnabführung in Höhe von 15,2 Mio. € (Vorjahr 21,2 Mio. €) und der Organumlage in Höhe von 8,7 Mio. € (Vorjahr 8,5 Mio. €) zusammen. Abzüglich der dem Gesellschafter EnBW Kommunale Beteiligungen GmbH zustehenden Gewinnbeteiligung in Höhe von 3,0 Mio. € (Vorjahr 4,2 Mio. €) verbleibt damit ein Ergebnisbeitrag der Stadtwerke Karlsruhe GmbH in Höhe von 20,9 Mio. €. Der Fehlbetrag der VBK – Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Mio. € auf nun 27,6 Mio. €. Die Defizite der KASIG - Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH und der KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH bewegen sich hingegen auf dem Niveau des Vorjahres. Zur Verbesserung der Liquidität wurde der KVVH in 2014 ein städtischer Liquiditätszuschuss in Höhe von 2,3 Mio. € gewährt. Ebenfalls rückläufig entwickelten sich die Erträge aus dem Aktienpaket der EnBW. Während im Vorjahr noch 0,85 € je Aktie ausgeschüttet wurden, ging die Dividende im Berichtsjahr auf 0,69 € je Aktie zurück, so dass die Ausschüttung von 5,5 Mio. € im Vorjahr auf nunmehr 4,4 Mio. € sank. Der eigenständige Geschäftsbereich Rheinhäfen weist für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von 0,1 Mio. € aus und damit einen Rückgang um 0,5 Mio. € gegenüber dem Vorjahr, in dem jedoch ein Sondereffekt in Höhe von 0,4 Mio. € vorlag. Gesamtumschlag Rheinhäfen 1994 - 2014 0,0 2,0 4,0 6,0 8,0 10,0 12,0 1994 1 99 6 1 99 8 2 0 00 2 0 02 2 004 2 00 6 2 00 8 2 0 10 2 0 12 2014 Jahr - in Mio. t - 11,4 7,16,87,0 Ausblick Einen maßgeblichen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung des Finanzbereichs der KVVH GmbH für 2015 haben insbesondere die Prognosen für die Beteiligungsergebnisse der KVVH GmbH aus ihren Tochtergesellschaften sowie die weitere Entwicklung der Dividendenerträge aus dem EnBW-Aktienbesitz. Bei der Stadtwerke Karlsruhe GmbH wurde in der Wirtschaftsplanprognose 2015 von einem wieder ansteigenden Ergebnis ausgegangen, nachdem die erheblichen, Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KVVH 37 temperaturbedingten Absatzmengeneinbrüche in den Sparten Erdgas und Fernwärme in 2014 zu deutlichen Ergebnisausfällen führten. Es wird davon ausgegangen, dass sich der Fehlbetrag bei der VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH 2015 um voraussichtlich 0,4 Mio. € auf dann 28,0 Mio. € erhöhen wird. Das geplante Defizit bei der KASIG - Karlsruher Schieneninfrastruktur- Gesellschaft mbH wird voraussichtlich mit 1,2 Mio. € um 0,3 Mio. € über dem Niveau des Vorjahres liegen. Die KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH geht für das Europabad im Wirtschaftsplan 2015 von einem nahezu konstanten Ergebnis aus und plant mit einem leicht ansteigenden Verlust in Höhe von 2,6 Mio. €. Zur Liquiditätsverbesserung ist im Wirtschaftsplan ein städtischer Zuschuss an die KVVH GmbH in Höhe von 2,3 Mio. € im Ergebnis berücksichtigt. Bei den Dividendenerträgen aus dem EnBW-Aktienbesitz wurde im Wirtschaftsplan 2015 von einer Dividende in Höhe von 0,50 € je Aktie und damit von einem Dividendenrückgang um 0,19 € je Aktie ausgegangen. Tatsächlich hat die Hauptversammlung der EnBW am 29.04.2015 jedoch eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte der Dividende auf 0,69 € je Aktie beschlossen, was zu Mehrerträgen in Höhe von 1,2 Mio. € führt. Der Geschäftsbereich Rheinhäfen rechnet im Wirtschaftsjahr 2015 mit einem Gewinn in Höhe von 0,3 Mio. €. Der Güterumschlag wird mit gut 7 Mio. Tonnen als stabil prognostiziert. Hiermit zeigt sich für das laufende Wirtschaftsjahr zunächst eine deutliche Verbesserung im allgemeinen Geschäftsverlauf und damit auch im Ergebnis der KVVH. Allerdings weist die mittelfristige Betrachtung der Ergebnisentwicklung eine deutlich negative Tendenz auf. Eine Fortführung des Verlustausgleichs innerhalb der KVVH GmbH erscheint derzeit kaum möglich. Aufgrund dieser Erkenntnis erfolgen derzeit durch die Stadt Karlsruhe gemeinsam mit den Beteiligungsunternehmen innerhalb der KVVH GmbH intensive Untersuchungen zu möglichen Finanzierungsmodellen. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei der Stadt Karlsruhe Rechnungsabgrenzungsposten 294.569.346 € 45.833 € 41.799.201 € 7.839 € 57.818 € 336.480.037 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnvortrag Jahresgewinn/-verlust Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 107.371.300 € 18.414.492 € 21.700.154 € -7.606.564 € 139.879.382 € 5.643.729 € 190.956.926 € 0 € 336.480.037 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KVVH 38 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2015 1) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“, eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Vermög en s lage 1. Anlagenintensität (in %)87,686,385,987,5 2. Umlaufintensität (in %)12,413,714,112,4 3. Investitionen (in Mio. €)42,523,23,03,1 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)46,943,443,141,6 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)53,550,250,247,5 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 28,3+ 18,6+ 0,9- 86,9 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 1,6+ 1,1+ 0,1- 5,4 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 2,2+ 1,7+ 1,2- 1,1 4. Kostendeckung (in %)72,679,773,355,8 5. Cash Flow (in Mio. €) a) vor Ertragsteuern+ 7.876+ 5.014+ 3.654- 4.231 b) nac h Ertra gsteuern+ 6.721+ 3.914+ 2.362- 5.442 IV. Personal 1. Pe rsonalkosteni ntensität (in %)4,15,04,95,0 2. Pe rsonalaufwand j e Mit ar beit er (i n €)58.90 861.93251.57556.595 An merkun g: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 201 12 012201 320 14 Pl a n 2 0 14 1) Plan 2015 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +8.391+8.786+8.828+8.753+8.873+8.779 2 . Sonsti ge b etr ieblich e Erträge+3. 741+3 .0 33+2. 673+2. 45 9+2. 5 00+2 .3 38 3 . Perso nalaufwan d- 1.708-1 .9 82- 2.012-2.15 1-2.2 60-2 .3 88 4 . Mat eri alauf wand- 2.471-2 .7 06- 2.558-2.67 2-2.6 25-2 .6 05 5 . Ab sc hreibu ngen- 4.357-2 .1 25- 2.171-2.22 9-2.1 09-2 .3 01 6. Sonsti ge betr iebliche Aufwendungen- 869-1.091- 1.180-893-1.063-913 7. Erträge aus anderen Wertpapieren u. a.+8.853+4.918+5.465+4.436+5.465+3.215 8. Sonsti ge Zinsen und ähnliche Erträge+27+9+1+86+3+2 9 . Erträge au s Gewin nabfü hrun g+1 7.487 +18 .2 69 +1 6.997 +1 2.19 7+16.6 56+17 .1 45 10 . Au fwend ung en au s Ver lustüb er nahme-2 7.801-27 .4 31-2 9.010-3 0.96 0-33.9 72-31 .8 40 11 . Sonsti ge Zinsen un d äh nl. A ufwen dun gen- 4.314-4 .1 51- 3.913-3.94 0-3.9 80-3 .4 48 12 . Ergebnis d. gewöhnl. Gesc häftstätigkeit- 3.021-4 .4 71- 6.880-1 4.91 4-12.5 12-12 .0 16 13 . Au ßeror dentlic he A ufwen dun gen-40-40-40-4 0- 40-40 14 . Steuern vom Einkommen un d vom Er trag+5.579+6 .3 14+7.163+7.52 5+7.8 42+8 .0 74 15. Sonstige Steuern-143-168-166-177-165-176 16 . Jahresüberschuss / - fe hlbetrag+2.375+1 .6 35+77-7.60 6-4.8 75-4 .1 58 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KVVH 39 Nachrichtlich: KVVH - Konzernabschluss 2014 Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Wertpapiere Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei der Stadt Karlsruhe Rechnungsabgrenzungsposten 1.014.461.772 € 31.886.216 € 137.797.129 € 15.338.700 € 26.992.203 € 1.513.823 € ______ ____ _ 1.227.989.843 € A. B. C. D. E. F. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Konzernbilanzgewinn Ausgleichsposten f. Anteile anderer Gesellschafter Sonderposten Zuschüsse von Dritten Empfangene Ertragszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenz.Posten 107.371.300 € 158.211.294 € 25.549.362 € 33.373.297 € 324.505.253 € 343 € 28.481.867 € 112.333.905 € 759.519.105 € 3.149.370 € 1.227.989.843 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2014 201 12 012201 32 014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatz er löse +832.089+755.084+756.096+721.540 2. Best an dsverän derun gen an fer tigen un d unf ert igen Erzeugn issen+30 3-4 19-257+3 30 3. And er e akt ivierte Eig en leistung en+9. 97 4+9 .8 72+1 0. 213+15 .1 96 4. So nstige betriebl iche Er träge+2 7. 94 6+19 .5 54+2 2. 140+26 .8 37 5. Person alau fwand-13 0. 82 6- 135 .3 41-14 0. 982- 144 .9 58 6. Materialaufwan d-62 8. 47 0- 535 .4 32-53 5. 092- 512 .6 14 7. Absch rei bun gen-4 5. 46 5-45 .1 00-4 5. 661-47 .6 20 8. So nstige betriebl iche Auf wendu ngen-5 3. 28 8-51 .0 69-5 2. 464-49 .7 20 9. Er träge aus Beteilig ung en+1. 25 7+1 .5 24+1. 848+2 .1 21 1 0. Er träge aus an deren Wer tpapieren u. a.+8. 86 1+4 .9 25+5. 470+4 .4 40 1 1. So nstige Zi nsen u nd ähn liche Er träge+1. 95 5+9 16+922+6 72 1 2. Auf wendu ngen aus B etei ligu ngen-1 3- 61-77+0 1 3. So nstige Zi nsen u . ähn l. Au fwend ung en-1 3. 79 1-14 .3 09-1 3. 777-16 .5 40 14. Er gebnis der gewöhnl. Gesc häftstätigkeit+1 0. 53 2+10 .1 44+8. 379-3 16 1 5. Auß er ordent lich es Er gebnis-40 9-4 09-409-4 62 16. St euern vom Einkommen und vom Ertrag-1.969-1.951-2.083-1.778 17. Sonstige Steuern-874-889-656-664 18. Konzerner ge bni s+7. 28 0+6 .8 95+5. 231-3 .2 20 19. Ant eil e anderer Gesellschafter-4.436-4.586-4.235-3.048 20. Konzernüberschuss / -fehlbetrag (+/- )+2.844+2.309+996-6.268 2 1. Ko nzern gewin nvor trag / -verlu stvort rag +2 5. 66 8+28 .5 12+3 0. 821+31 .8 17 22. Entnahme aus Kapitalrücklage+0+0+0+0 2 3. Ausschü ttun g der KVVH+0+0+0+0 24. Konzerngewinn / - verlust (+ / - )+2 8. 51 2+30 .8 21+3 1. 817+25 .5 49 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KBG 40 2. KBG – Karlsruher Bädergesellschaft mbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Hermann-Veit-Str. 7Telefon: 0721 / 133-5200info@baeder.karlsruhe.de 76135 KarlsruheTelefax: 0721 / 133-5248 Gründung:Unternehmensgegenstand: 17.04.2002 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Oliver Sternagel KVVH GmbH100% = 3,2 Mio. € Aufsichtsrat: BM Martin Lenz (Vorsitz) AStR Barbara Kofler (bis 22.10.2014) 17 Mitglieder Michael HomannStR Dr. Christofer Leschinger (stellv. Vorsitz / ab 01.10.2014) (bis 22.10.2014) GF Harald Rosemann StR Sven Maier (stellv. Vorsitz / bis 30.09.2014) StR Irene Moser (ab 23.10.2014) StR Marc Bernhard (ab 23.10.2014)StR Marianne Mußgnug StR Michael Borner (ab 23.10.2014)(ab 23.10.2014) StR Jan Döring (ab 23.10.2014)StR Eduardo Mossuto StR Elke Ernemann(bis 22.10.2014) StR Dr. Eberhardt Fischer StR Ute Müllerschön (bis 22.10.2014) (ab 23.10.2014)StR Hans Pfalzgraf (ab 23.10.2014) StR Nico FostiropoulosStR Dr. Dorothea Polle-Holl (ab 23.10.2014)(bis 22.10.2014) StR Detlef HofmannStR Renate Rastätter (ab 23.10.2014) StR Karl-Heinz Jooß (ab 23.10.2014)StR Daniela Reiff (ab 23.10.2014) StR Friedemann Kalmbach StR Reiner Weinbrecht StR Tanja Kluth (bis 22.10.2014)(bis 22.10.2014) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der KVVH GmbH. Gegenstand der Gesellschaft ist die Planung, die Errichtung und der Betrieb von Hallen- und Freibädern, insbesondere in Karlsruhe (GV vom 25.09.2014). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 3 3 3 3 1)Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2)Aufwandsentschädigungen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KBG 41 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2011 2012 2013 2014 Beschäftigte 4) 33 35 36 38 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 33 35 36 38 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten und Beamten. Leistungszahlen 2011 - 2014 Europabad2011201220132014 1. Besucherzahlen - nur öffentlicher Badebetrieb -401.658429.042447.433442.292 2. Durchschnittl. Eintrittserlös pro Besucher (in €) 7,577,968,859,12 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Die Gesellschaft weist einen Fehlbetrag von 2,45 Mio. € aus und liegt damit um 0,3 Mio. € unter dem bei der Planerstellung für das Geschäftsjahr 2014 erwarteten Verlust. Betrachtet man nur das rein operative Ergebnis (EBITDA / Jahresergebnis ohne Abschreibungen, Zinsen und Steuern) verringerte sich der operative Gewinn des Vorjahres von 203 T€ um 89 T€ auf 114 T€. Im Rahmen des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages wird der gesamte Fehlbetrag durch die Muttergesellschaft KVVH GmbH ausgeglichen. Der Besucherdurchschnitt pro Tag verringerte sich leicht von 1.361 Besucher auf nunmehr 1.354 Besucher. Besonders erfreulich dagegen ist die starke Zunahme (+ 9%) im wirtschaftlich ertragreicheren Saunabetrieb. Ausblick Im ersten vollständigen Betriebsjahr 2009 wies das Gesamtergebnis der KBG im operativen Bereich (EBITDA) noch ein Defizit in Höhe von 1.039 T€ aus. Mittlerweile ist Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KBG 42 es der Gesellschaft gelungen, bereits im zweiten Jahr in Folge mit positiven Zahlen abzuschließen. Diese positive Entwicklung ist die Folge einer angemessenen und transparenten Tarifgestaltung in Verbindung mit einer permanenten Ausweitung der Angebote und den stetigen Verbesserungen der Aufenthaltsqualität im Europabad. So werden in 2015 unter anderem eine weitere Großrutsche (Green Viper) sowie im Saunagarten ein Ruhe- und ein Schlafhaus in Betrieb genommen. Die Gesellschaft geht davon aus, die durch die KVVH zugesicherte Verlustübernahme in den nächsten Jahren weiter zu verringern, wenn auch nicht in dem Ausmaß der letzten Jahre. Entwicklung des (prognostizierten) EBITDA 1) 2008 - 2015 -1400 -1200 -1000 -800 -600 -400 -200 0 200 400 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Jahr - in T€ - -1.197 -23 (+75) 1) Jahresergebnis ohne Abschreibungen, Zinsen und Steuern +203 +114 -1.039 Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 27.897.690 € 37.493 € 2.607.586 € 111.363 € 19.750 € 30.673.882 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Jahresüberschuss /-fehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgr.posten 3.200.000 € 250.000 € 0 € 3.450.000 € 154.299 € 26.727.900 € 341.683 € 30.673.882 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KBG 43 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2015 2011201220132014 Plan 2014 1) Plan 2015 1) -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- 1. Umsatzerlöse+3.203 +3.595 +4.159 +4.217+4.150+4.400 2. Sonstige betriebliche Erträge+387+566+633+634+470+470 3. Materialaufwand-1.888-2.148-2.282-2.274-2.340-2.350 4. Personalaufwand-1.216-1.386-1.625-1.688-1.590-1.700 5. Abschreibungen-1.656-1.679-1.783-1.720-1.820-1.820 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-622-655-687-779-660-720 7. Erträge aus Beteiligungen+4+5+5+3+2+5 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+19+12+5+5+10+5 9. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen-951-868-811-781-850-800 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-2.720-2.558-2.386-2.383-2.628-2.510 11. Außerordentliche Aufwendungen+0+0+0+0+0+0 12. Erträge aus Verlustübernahme 2) +2.789 +2.627 +2.446 +2.450+2.696+2.578 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 14. Sonstige Steuern-69-69-60-67-68-68 15. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+0+0+0+0+0+0 1) vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" (d.h. nicht fortgeschrieben) 2) Verlustausgleich erfolgt über die KVVH GmbH Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Verm ög en s l ag e 1. Anlagenintensität (in %)90,490,491,490,9 2. Umlaufintensität (in %)9,59,58,59,0 3. Investitionen (in T€)1762.181707234 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)10,410,210,711,2 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)11,511,311,712,4 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 87,1- 73,1- 58,8- 58,1 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 80,8- 76,2- 70,9- 71,0 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 5,5- 5,2- 5,1- 5,4 4. Kostendeckung (in %)50,052,857,457,7 5. Cash Flow (in T€)- 1.132- 948- 663- 730 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)25,026,728,028,1 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)48.40651.97256.36154.043 An merkun g: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Fächerbad 44 3. Fächerbad Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax: Am Fächerbad 4Telefon: 0721 / 96701-0 76131 KarlsruheTelefax: 0721 / 96701-70 Gründung:Unternehmensgegenstand: 20.01.2009 Neufassung Gesell- schaftsvertrag mit Namens- änderung, zuvor Sportpark Karlsruhe-Nordost GmbH GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Joachim HornuffStadt Karlsruhe100% = 62.500 € Aufsichtsrat: BM Martin Lenz (Vorsitz) StR Irene Moser (ab 23.10.2014) StR Dr. Eberhard Fischer StR Ute Müllerschön (bis 22.10.2014) (stellv. Vorsitz) StR Marianne Mußgnug StR Marc Bernhard (ab 23.10.2014)(ab 23.10.2014) StR Detlef Hofmann StR Hans Pfalzgraf (ab 23.10.2014) StR Michael Borner (ab 23.10.2014)StR Dr. Dorothea Polle-Holl StR Jan Döring (ab 23.10.2014)(bis 22.10.2014) StR Elke Ernemann (ab 23.10.2014)StR Renate Rastätter (ab 23.10.2014) StR Nico Fostiropoulos StR Daniela Reiff (ab 23.10.2014) (ab 23.10.2014)StR Rainer Weinbrecht (bis 22.10.2014) StR Karl-Heinz Jooß (ab 23.10.2014)GF Harald Rosemann (bis 22.10.2014) StR Friedemann KalmbachHeinz Christ (bis 22.10.2014) (ab 23.10.2014)Robert Gebhard (bis 22.10.2014) AStR Barbara Kofler (bis 22.10.2014)Dieter Marschall (bis 22.10.2014) StR Sven Maier (ab 23.10.2014)Tom Siebert (bis 22.10.2014) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Erbbaurechtsvertrag vom 18.09.1980 mit der Stadt Karlsruhe. Geschäftsbesorgungsvertrag vom 13.11.2008 mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH. 16 Mitglieder E-Mail/Internet: info@faecherbad.de Betrieb des Fächerbades in Karlsruhe (GV vom 25.09.2014). www.faecherbad.de Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 3 3 4 3 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da die überwiegende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. 2) Aufwandsentschädigungen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Fächerbad 45 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2011 2012 2013 2014 Arbeiter 6 6 7 7 Angestellte 10 11 11 12 Gesamtbelegschaft 16 17 18 19 Auszubildende 2 2 1 0 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. Leistungszahlen 2011 - 2014 2011201220132014 1. Besucherzahlen: 1.1 Badbesuche (Einzel-, Mehrfach- und Zeitkarten)167.441170.414171.488168.035 1.2 Sport (Schule, Verein, Gruppen)120.044110.254113.599105.808 1.3 Badbesuche mit Sauna49.19349.08646.15344.369 1.4 Freier Eintritt (Kinder unter 4 Jahre)8.2339.2059.6869.680 Zusammen344.911338.959340.926327.892 2. Durchschnittl. Eintrittserlös pro Besucher (in €) 4,194,294,394,69 Finanzielles Engagement der Gesellschafterin Stadt Karlsruhe 2011 - 2014 2011 1) 2012 1) 2013 1) 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Erwerb Stammkapital ---63 2. Aufstockung Kapitalrücklage ---4.736 3. Zuschüsse: 3.1 Betriebskostenzuschuss---757 3.2 Sportfördermittel---186 3.3 Investitionszuschüsse (X2-Maßnahmen)---0 943 Zusammen --- 5.742 1) Die Stadt Karlsruhe hat 2014 sämtliche Anteile an der Gesellschaft erworben. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Fächerbad 46 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Themenschwerpunkt im Geschäftsjahr 2014 bildete die Vorbereitung der zum großen Teil europaweiten Ausschreibungen der Arbeiten zur Realisierung des Sanierungs- und Entwicklungskonzeptes des Fächerbades. Die Gesellschaft beabsichtigt das 1982 eröffnete Freibad zu einem Kombibad zu erweitern. Zusätzlich zum bestehenden Hallenbad ist die Ergänzung um eine Schwimmhalle mit in kurzer Zeit zu öffnenden Wasserflächen für den Schönwetterbetrieb unter Nutzung der vorhandenen Freianlagen vorgesehen (erster Bauabschnitt). Mit der Erweiterungsplanung sollen Maßnahmen der Instandsetzung verknüpft werden. Hierbei sind auch neue technische Standards und erhöhte Anforderungen an den vorbeugenden Brandschutz zu erfüllen (zweiter Bauabschnitt). Zusätzlich ist in einem dritten Bauabschnitt vorgesehen, den bestehenden Saunabereich im Freibereich zu erweitern. Im Rahmen der Ausführungsplanung sowie des Ausschreibungsverfahrens wurden vielfältige Leistungspakete wie Rohbau, badewassertechnische Anlagen, Wasser- und Abwasseranlagen, Wärmeversorgungsanlagen, lüftungstechnische Anlagen und Glasfassade definiert. Der erste Bauabschnitt (Neubau des Kombibadbereiches) soll bis zum 4. Quartal 2016 andauern. Während der Bauphase sollen Zahlungen für den Neubau über das Clearingkonto der Gesellschaft im Konzern Stadt Karlsruhe zwischenfinanziert werden. Nach der Fertigstellung Ende 2016 soll die Gesellschaft Fremdkapital zur Finanzierung aufnehmen. Im Betrachtungszeitraum zeigte sich die Entwicklung in den einzelnen Besuchergruppen mit Ausnahme der Sauna und der Gruppenbesuche relativ stabil. Die Saunabesuche haben den seit Ausbau dieses Bereiches (1989) niedrigsten Stand erreicht. Die Gesellschaft weist einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 227 T€ aus und liegt damit um 194 T€ unter dem Ergebnis für das Geschäftsjahr 2013. Die Umsatzerlöse haben sich um 54 T€ vermindert. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Besucherzahlen im öffentlichen Bade- und Saunabetrieb. Darüber hinaus haben ein Anstieg der Personalaufwendungen durch geplante Veränderungen im Stellenplan (+ 85 T€), der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+ 44 T€), insbesondere im Teilbereich Werbeaufwand, und der Wegfall des Zuschusses der KVVH GmbH von 70 T€ das Ergebnis negativ beeinflusst. Die Gesellschaft wies zum 31.12.2013 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von 1.286 T€ aus. Um eine Überschuldung der Gesellschaft abzuwenden und um die Gesellschaft vor dem Umbau des Bades finanziell ausreichend auszustatten, hat der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe am 16.12.2014 eine Kapitalerhöhung in Höhe von 4.736 T€ beschlossen. Mit besserer Eigenkapitalausstattung können erwartete Defizite aus den Jahren 2015 ff (insbesondere aus dem Neu- und Umbau) abgefedert werden. Um den erhöhten Zuschussbedarf während des Neubaus zu decken, soll zudem der Betriebskostenzuschuss in den Jahren 2015 und 2016 um 300 T€ jährlich erhöht werden. Ausblick Die Fächerbad Karlsruhe GmbH wird weiterhin durch ein entsprechendes Angebot an ihre Kunden ihre Position als Schwerpunktbad für Sport und Familien in Karlsruhe stärken. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Fächerbad 47 Bis zur Realisierung des auf das Fächerbad bezogenen neuen Bäderkonzepts kann allerdings die Nachfrage, insbesondere zu Kursangeboten, aufgrund der starken Auslastung der Schwimmbecken in den frühen Abendstunden nur eingeschränkt befriedigt werden. Bis dahin wird auch der Sommerbetrieb sich auf die Besuchergruppen Sport und Stammgäste beschränken und aus jährlich um die 45 Sommertagen mit verstärktem Freibadbetrieb noch keinen Nutzen ziehen können. Für das Geschäftsjahr 2015, das wiederum geprägt sein wird durch die Realisierung des Kombibadkonzeptes, erwartet die Gesellschaft beim Jahresergebnis gemäß Wirtschaftsplan eine Verschlechterung um 89 T€ gegenüber dem vorliegenden Jahresergebnis 2014. Entw icklung der (prognostizie rte n) Ergebnisse Fächerbad 2011 - 2016 -0,5 -0,4 -0,3 -0,2 -0,1 0,0 0,1 0,2 201120122013201420152016 Jahr - in Mio. € - + 0,1 (- 0,4) - 0,2 (- 0,3) Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 1.302.280 € 19.208 € 495.489 € 1.988.497 € 10.810 € 3.816.284 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Verlustvortrag Jahresfehlbetrag Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 62.500 € 4.736.000 € -1.348.581 € -227.452 € 3.222.467 € 34.119 € 330.170 € 229.528 € 3.816.284 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Fächerbad 48 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2015 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Ve rm ög en s l ag e 1. Anlageni ntensi tät (in %)28,140,944,434,1 2. Umlaufintensität (in %)18,412,07,065,6 3. Investitionen (in T€)248510202231 II. Finanzla ge 1. Ei genkapitalquote (i n %)- 53,1- 46,7- 47,9+ 84,4 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)- 188,8- 114,1- 108,0+ 247,4 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 5,4+ 4,0- 2,5- 17,9 2. Ei genkapitalrenta bi lität (in %)- 5,3- 4,1- 2,6- 7,1 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 4,9+ 3,3- 0,3- 5,6 4. Kostendeckung (in %)53,755,154,150,4 5. Cash Flow (in T€)+ 159+ 275- 71- 123 IV. Persona l 1. Personalkostenintensität (in %)37,839,840,843,0 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (i n €)56.34854.80755.53457.073 An merkun g: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 20 11201 2201320 14 Plan 2014 1) Plan 2015 1) - in T€ - - in T€ - - in T € - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+1 .2 80 +1.28 9 +1.326+1. 27 2+1 .36 3+1.2 81 2. Sonstige betriebl iche Er träge+1 61+11 9+147+8 1+2 7+27 3. Materialaufwand-1 .0 77-98 4-1.028-97 7-1 .05 0-9 81 4. Per so nalau fwand-9 02-93 2-1.000-1. 08 4-1 .09 3- 1.1 68 5. Absch reibun gen-89-10 2-110-12 0-12 5-1 25 6. Sonstige betriebl iche Aufwendun gen-2 58-27 6-278-32 2-26 5-2 80 7. Sonstige Zinsen u nd ähnlic he Ert räge+0+0+0+0+0+0 8. Zinsen u . ähnli che Aufwendun gen-51-3 8-25-1 2-2 1-5 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-936-924-968-1.162-1.164-1.251 10. Außerordent liche Erträge+0+0+0+0+0+0 11. Erträge aus Betri ebskostenz uschuss und Sportför dermitteln+1.013+983+943+943+943+943 12 . Steuern vom Einkommen und v om Ert rag+0+0+0+0+0+0 13. Sonstige Steuern-8-8-8-8-8-8 14 . Jahre süberschuss / - fehlbetrag+69+5 1-33-22 7-22 9-3 16 1) vom Beschlu ss gremium gen eh migter "Ur pla n" ; eine förmliche For tsc hreibun g des Wir tsc haftsplanes erfol gte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KASIG 49 4. KASIG – Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Kriegsstr. 100Telefon: 0721 / 133-5591 kasig.com@kasig.karlsruhe.de 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 133-5599 www.kasig.info Gründung:Unternehmensgegenstand: 25.07.2003 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Alexander Pischon KVVH GmbH100% = 5,5 Mio. € (ab 01.07.2014) Uwe Konrath Aufsichtsrat: 16 Mitglieder OB Dr. Frank MentrupStR Johannes Honné ( Vorsitz / ab 10.06.2014) StR Tom Hoyem (ab 25.09.2014) EB Margret Mergen StR Dr. Albert Käuflein ( Vorsitz / bis 09.06.2014) Martin Keller (ab 25.09.2014) GF Michael HomannStR Bettina Lisbach ( stellv. Vorsitz / ab 01.10.2014) StR Gabriele Luczak-Schwarz GF Harald Rosemann (bis 24.09.2014) ( stellv. Vorsitz / bis 30.09.2014) StR Sven Maier StR Doris Baitinger (bis 24.09.2014)StR Dr. Paul Schmidt (ab 25.09.2014) Bernd Breidohr Udo Unger StR Herrmann Brenk (ab 25.09.2014)StR Rainer Weinbrecht StR Lüppo Cramer (bis 24.09.2014)(bis 24.09.2014) StR Elke Ernemann (ab 25.09.2014)Tim Wirth (bis 24.09.2014) StR Rita Fromm (bis 24.09.2014)StR Michael Zeh StR Angela GeigerStR Sabine Zürn (ab 25.09.2014) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der KVVH. Planung, Errichtung und Betrieb der insbesondere für die Entlastung der Kaiserstraße notwendigen Verkehrsinfrastruktureinrichtungen (GV vom 02.06.2005). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 12 14 17 16 1)Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2)Aufwandsentschädigungen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KASIG 50 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2011 2012 2013 2014 Angestellte 4) 11,5 11,5 17,6 20,1 Beamte 4) 3,0 4,0 4,0 4,0 Gesamtbelegschaft 14,5 15,5 21,6 24,1 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt Karlsruhe und AVG abgeordneten Beschäftigten. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Ein Schwerpunkt der Arbeiten an der Kombilösung lag im abgelaufenen Geschäftsjahr auf der Herstellung der Deckel für die unterirdischen Haltestellen in der Kaiserstraße. Dabei wurde die Deckelherstellung am Kronenplatz sowie am Europaplatz fertig gestellt und die Oberfläche weitgehend geschlossen. Darüber hinaus bildeten die Herstellung der Haltestellen, der Tunnelabschnitte und der Rampe auf dem Südabzweig vom Marktplatz bis zur Ettlinger Straße in Höhe der Augartenstraße einen weiteren Bauschwerpunkt. Wesentliche Teilmaßnahme der Baurealisierung im Geschäftsjahr 2014 waren die Arbeiten auf dem seit dem 18. November 2013 für den Straßenbahn- und Stadtbahnverkehr komplett und für den Individualverkehr teilweise gesperrten Südabzweig. Dazu gehörte der Haltestellenbau auf dem Karlsruher Marktplatz, am Ettlinger Tor, am Kongresszentrum sowie im Rampenbereich. Begonnen wurde auch mit der Vorbereitung für den bergmännischen Tunnelvortrieb in der Karl-Friedrich- Straße sowie gegen Jahresende mit dem im Neubau des Kombi-Bauwerks begründeten Abbruchs der Unterführung Ettlinger Tor. Der Tunnelvortrieb für den Stadtbahntunnel Kaiserstraße startete am 17. November 2014 aus der unterirdischen Haltestelle Durlacher Tor in Richtung Westen. Der Baufortschritt entwickelte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt gut. Die positive Auswirkung der Optimierungsmaßnahme "Östliche Kaiserstraße" ist deutlich feststellbar. Derzeit sind nahezu sämtliche möglichen Baufelder in Bearbeitung. Am 28. November 2014 wurden die Ausschreibungsunterlagen für den Rohbau des Straßentunnels Kriegsstraße/ Ludwig-Erhard-Allee an die sechs Bietergemeinschaften versandt, die sich für das nicht offene Ausschreibungsverfahren präqualifiziert hatten. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KASIG 51 Alle sechs Bietergemeinschaften haben ein Angebot abgegeben. Die Prüfung der Angebote dauert derzeit noch an. Der Baubeginn für die Rohbauarbeiten ist weiterhin für Oktober 2015 vorgesehen. Ausblick Die Bautätigkeit im Geschäftsjahr 2015 wird sich im Wesentlichen auf den Spezialtiefbau konzentrieren. Beim Teilprojekt Stadtbahntunnel Kaiserstraße mit Südabzweig stellen sich die geplanten Einzelmaßnahmen wie folgt dar: Bis Mitte des Jahres sollen die Rampenblöcke zwischen Rheinhold-Frank-Straße und Rathaus West fertig gestellt werden. Ansonsten steht das Jahr 2015 ganz im Zeichen der Herstellung des Tunnels. An der Haltestelle Europaplatz soll Anfang September mit dem Aushub der unterirdischen Haltestelle begonnen werden. Bei der Haltestelle Lammstraße sollen Anfang September die Erdbauarbeiten der Station beginnen. Bei der Haltestelle Marktplatz sollen die Arbeiten zur Deckelherstellung Ende Juli abgeschlossen werden. Nach der Wiederherstellung der Oberfläche sollen ab August die Erd- und Rohbauarbeiten der Station beginnen. Bei der Haltestelle Kronenplatz sollen ab Anfang September die Aushubarbeiten zur unterirdischen Haltestelle starten. Im Bereich der Rampe Durlacher Allee sollen bis Mitte des Jahres die Arbeiten des Erdaushubs beendet sein. Darüber hinaus sind das ganze Jahr Arbeiten des Ingenieurbaus geplant. Im Bereich Tunnel Karl-Friedrich-Straße werden die vorbereitenden Maßnahmen wie Oberflächenräumung, Leitungserkundungen, Kampfmittelsondierungen und Injektionsarbeiten ganzjährig durchgeführt. Im November soll mit den vorbereitenden Arbeiten der Baustelleneinrichtung und der Druckschleuse begonnen werden. Bei der Haltestelle Ettlinger Tor werden die Erd- und Rohbauarbeiten am Nordkopf das ganze Jahr hindurch andauern. Mit dem Ingenieurbau am Kombibauwerk soll ab August begonnen werden. Bei der Einzelmaßnahme Tunnel Ettlinger Tor sollen im Bauabschnitt Baumeisterstraße bis Kongresszentrum bis Anfang Oktober die Arbeiten des Spezialtiefbaus und die Erdarbeiten abgeschlossen sein. Im 4. Quartal sollen die Arbeiten des Ingenieurbaus beginnen. Bei der Haltestelle Kongresszentrum sollen Anfang September die Erd- und Rohbauarbeiten zur Herstellung der Station beginnen. Bei der Rampe Ettlinger Straße sind die Arbeiten des Spezialtiefbaus und Erdbauarbeiten in wesentlichen Teilen im Mai abgeschlossen worden. In zwei Blöcken muss die bestehende Fernwärmeleitung noch verlegt werden. Anschließend sollen die Arbeiten zum Ingenieurbau beginnen. Wesentliche Maßnahme beim Teilprojekt Straßenbahn in der Kriegsstraße mit Stadtbahntunnel ist die Ausschreibung der Rohbauarbeiten für den Straßentunnel. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KASIG 52 Die vorbereitenden Maßnahmen wie Baufeldfreimachung und Baustelleneinrichtung sollen sukzessive vorangetrieben werden, um nach erfolgter Vergabe mit der Hauptbaumaßnahme sofort beginnen zu können. Nach aktueller Erkenntnis ist die Inbetriebnahme des Stadtbahntunnels für Ende 2018 vorgesehen. Für das Gesamtprojekt Kombilösung ist die Fertigstellung nach wie vor Ende 2019 avisiert. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 169.545.708 € 0 € 7.241.391 € 4.722 € 210.921 € 177.002.742 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgr.posten 5.500.000 € 0 € 5.500.000 € 2.765.559 € 168.737.183 € 0 € 177.002.742 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2015 2 0112 0122 01320 14 Pl an 2014 1) Plan 2015 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsat zer löse+0+0+0+0+0+0 2. And er e akt ivierte Ei genleistun gen+0+0+0+0+0+0 3. So nstig e betri eb liche Erträge+16+34+30+21+1 5+1 4 4. Materialaufwan d- 306-2 60-3 26-2 82-26 3-35 0 5. Person al au fwand+0+0+0+0+0+0 6. Absch reibun gen- 142-1 86-2 60-2 74-24 3-27 6 7. So nstig e betri eb liche Au fwend ung en- 249-3 05-3 30-4 01-48 5-60 2 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+4+4+1+13+2+2 9. Zi nsen u . ähnl iche Au fwend ung en-11-3-2-4-3- 8 10 . Ergebnis der gewöhnl . Ges chäfts tä ti gke it- 688-7 16-8 87-9 27-97 7-1. 22 0 11 . Erträge a us Verl us tübernahme 2) +690+7 18+8 89+9 29+ 980+1.222 12. St euer n vom Ei nkommen und vom Ert rag+0+0+0+0+0+0 13. Sonstige Steuern-2-2-2-2-3- 2 14 . Ja hre süberschuss / -fehl betrag+0+0+0+0+0+0 1) vo m Beschl uss gremium genehmigter "Ur plan" (d.h. ni cht f ortgesc hr i eben ) 2) Verlustaus gleich erfolgt durch KVVH GmbH Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KASIG 53 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Verm ög en s l ag e 1. Anlagenintensität (in %)77,078,682,195,8 2. Umlaufintensität (in %)22,721,117,74,1 3. Investitionen (in T€)35.95353.11590.702120.782 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)8,46,24,23,1 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)10,97,95,13,2 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)---- 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 12,5- 13,0- 16,1- 16,9 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 1,0- 0,8- 0,7- 0,5 4. Kos tendeckung (in %)---- 5. Cash Flow (in T€)- 548- 532- 629- 655 IV. Personal 1. Personalk osteni nt ensität (in %) ---- 2. Personala ufwand j e Mit ar beit er (i n €)---- An mer k ung: Die wichti gsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 SWK 54 5. Stadtwerke Karlsruhe GmbH (SWK) An sc h rift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: D axlander Str. 7 2Telef on: 072 1 / 59 9-0 Postbox@stadtwerke-karlsruhe 7 618 5 Kar lsruheTelef ax : 072 1 / 59 0-8 96www.stadtwerke-karlsruhe.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 01.07.1997 Sichere, wirtschaftliche und umweltschonende Versorgung der Bevölker ung und der Wirt schaft mi t Energ ie, Trinkwasser , Tel e- kommun ikati onsdi en st lei stu ng en u nd di e Du rchf ühr ung d er Straßen- beleuc htu ng - letztere nach Maßg abe ein es Beleucht ung sv er trages mit der Stadt Kar lsr uhe - im Versorgungsg ebiet, i nsbesondere dem der Stadt Kar lsruhe (GV vom 25 .1 1.10 ). GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Michael HomannKVVH GmbH 80% =93.428.400 € (Vor sit zen der / ab 01 .1 0.201 4)EnB W Kommu nale D r. Karl Ro thBeteili gun gen GmbH 2 0% =23 .3 57.10 0 € H aral d Roseman n10 0% =1 16 .7 85.50 0 € (Sprecher / bis 30.09.2014) Au fsic h tsr at: EB Margret Mergen StR Sven Maie r (a b 01. 10. 2014) ( Vorsitz / bis 09.06.2014) Prof. Dr. Mathias Maier OB Dr. Frank MentrupStR Jürgen Marin (bis 30.09.2014) ( Vorsitz / 10.06.2014 bis 30.09.2014) StR Zoe Ma ye r (a b 01. 10. 2014) BM Gabriele Luczak-SchwarzStR Dr. Thomas Müller ( Vorsitz / ab 01.10.2014) Thomas Müllerschön (bis 30.09.2014) Dr. Wolfgang Bruder StR Sibel Uysa l (a b 01. 10. 2014) ( st el lv. Vo rsit z / bis 31.03.2014) Prof. Dr. Anke Weidlich (bis 30.09.2014) Steffen RingwaldStR Michael Zeh (ab 01.10.2014) ( st el lv. Vo rsit z / ab 01.04.2014) Leonhard Bauer StR Dr. Eberhard Fische rDirk Gümpe l StR Alexander G eige r (bis 30. 09. 2014)Udo Unge r Uli Huener Hugo Unser StR Karl-Heinz Jooß (ab 01.10.2014) Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: Stadt werke Karlsruh e Netzservic e GmbH10 0% =10 0.000 ,0 0 € SWK - Regenerativ-Verwal tung s- GmbH10 0% =2 5.600 ,0 0 € SWK-N OVA TEC GmbH 5 0% =1 2.500 ,0 0 € KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 50% =12.500,00 € KES - Karlsruher Energieservice GmbH 50% =50.000,00 € On sh ore Bün delgesel lsc haft 2 GmbH 5 0% =1 5.000 ,0 0 € TelemaxX Telekommunikation GmbH 42% =840.900,00 € PS Project Systems GmbH & Co. KG Projekt Karlsruhe-West 40% =27.507,50 € Wic htige Ver träge: Vereinbarung über Strombezug aus dem RDK 4S vom 16.07.2012 mit der EnBW Trading GmbH. Gasllieferungsverträge mit E.ON Ru hrg as AG, Stato il und Vit ol S.A . Fernwärmelieferungsvertrag mit Badenwerk AG (jetzt: EnBW AG) vom 11.10.1990. Miteigentumsvertrag RDK 4S mit Badenwerk AG (jetzt: EnBW AG) und der KMS Kraftwerke Grundbesitzmanagement und -service GmbH und Betriebsführungsvertrag RDK 4S mi t EnBW AG. Konzessionsvertrag mit d er Stadt Karlsruh e vo m 30 .1 0. 19 97 (en det am 31 .1 2.201 6). Or ganschaftsvertrag mi t der KVVH GmbH als Or ganträgerin vom 14.12.2000. Mit Vertra g vom 15 .1 2. 20 06 wu rde das gesamte Strom- und Gasverteilnetz an die Stadtwerke Karlsruhe Net ze verpac htet. Dieser Vertrag wurde zum 31.12.201 3 beendet und durch ein en neu abg eschlossenen Pachtvertrag vom 12.12.2013 mit Wirkung ab 01.01.2 014 ersetzt. 1 5 Mi tglieder, davon 10 Ver treter der Anteilseigner und 5 Vertreter der Arbeitnehmer Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 SWK 55 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 404 413 648 678 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 21 22 22 21 1)Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2)Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Leistungszahlen SWK 2011 - 2014 2011 2012 2013 2014 1. Stromversorgung (Verkauf in MWh) - Tarifkunden 531.163519.025501.863 471.334 - Sondervertragskunden 884.760758.657694.852 594.833 Zusammen (nutzbare Abgabe) 1.415.923 1.277.682 1.196.715 1.066.167 2. Regenerative Energien (Verkauf in MWh) 18.18725.87128.463 33.177 3. Erdgasversorgung (Verkauf in MWh) - Tarifkunden 370.510391.305431.243 334.898 - Sondervertragskunden 1.463.253 1.378.886 1.329.919 1.267.943 Zusammen (nutzbare Abgabe) 1.833.763 1.770.191 1.761.162 1.602.841 4. Wasserversorgung (Verkauf in Mio. m 3 ) 22,222,222,9 23,0 5. Fernwärmeversorgung (Verkauf in MWh) 602.736667.045719.943 578.508 6. Erwirtschaftete Konzessionsabgabe (in T€) - Strom 11.65811.54311.365 11.313 - Erdgas 2.0021.874397 -314 - Wasser 4.4074.5514.748 4.840 - Fernwärme 3.2993.8404.209 3.757 Zusammen 21.366 21.808 20.719 19.596 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 SWK 56 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2011 2012 2013 2014 Arbeiter 4) 5) 461458454 240 Angestellte 4) 5) 645649647 474 Beamte 4) 333 3 Gesamtbelegschaft 5) 1.109 1.110 1.104 717 Auszubildende 103103102 69 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt Karlsruhe abgeordneten Beschäftigten. 5) Mit Wirkung zum 01.01.2014 wurden 380 Mitarbeiterkapazitäten mit ihren jeweiligen Tätigkeiten von der Stadtwerke Karlsruhe GmbH in die Stadtwerke Karlsruhe Netzservicegesellschaft übergeleitet. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Das Gesamtergebnis beläuft sich vor Ertragsteuern und Gewinnabführung auf insgesamt 24,5 Mio. € und liegt damit deutlich unter dem im Vorjahr ausgewiesenen Ergebnis von 30,5 Mio. €. Nach Abzug der Ertragsteuer ergibt sich ein Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von 15,2 Mio. €, was einer Verschlechterung im Vergleich zum Vorjahr um 6,0 Mio. € entspricht. Der Fehlbetrag aus der Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH in Höhe von 5,3 Mio. €, welcher im Rahmen des bestehenden Gewinnabführungsvertrages mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH ausgeglichen wird, ist in diesem Ergebnis bereits enthalten. Deutliche Abweichungen in den Ertrags- und Aufwandspositionen der Stadtwerke Karlsruhe GmbH ergeben sich aus der zum 01.01.2014 vorgenommenen Optimierung der Netzgesellschaft, die sowohl die netzspezifischen Aufgaben als auch das entsprechende Personal übernommen hat. Wesentliche Einflüsse auf den Geschäftsverlauf 2014 hatten der mehrmonatige schadensbedingte Ausfall des Rheinhafendampfkraftwerkes 7 in der Heizperiode sowie der durchweg außerordentlich milde Witterungsverlauf während des gesamten Berichtsjahres. Vor allem bei den temperaturabhängigen Heizenergien Erdgas und Fernwärme waren starke Absatzrückgänge zu verzeichnen. In Folge dessen gingen die Verkaufsmengen im Heizgas gegenüber dem Vorjahr deutlich um rd. 24,1 % zurück, die Absatzeinbußen bei der Fernwärme beliefen sich auf 19,5 %. Gründe für die Ergebnisbelastung der Stromsparte sind im Wesentlichen die weiterhin sehr schwierige Vermarktung der Stadtwerke-Beteiligung am Block 4 der Gas- und Dampfturbinenanlage im Rheinhafen (RDK4S) sowie eine erforderliche Rückstellungsbildung in Höhe von rd. 4,6 Mio. € als Vorsorge im Zusammenhang mit Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 SWK 57 einem Urteil des EuGH bezüglich der Transparenz von Preisgleitklauseln in Stromlieferverträgen. In der Erdgassparte konnten die deutlichen witterungsbedingten Ergebnisbelastungen im operativen Geschäft durch außerordentliche Effekte wie Rückstellungsauflösungen mehr als kompensiert werden. Insgesamt ergibt sich infolge positiver Einmaleffekte eine deutliche Verbesserung des Spartenergebnisses. Gestiegene Personalkosten aufgrund des Tarifabschlusses 2014 und Aufwandsteigerungen bei den Kapitalkosten konnten durch Einsparungen bei den Instandhaltungsaufwendungen nahezu kompensiert werden. Insgesamt führte die gestiegene Absatzmenge in Verbindung mit den höheren Tarifpreisen dazu, dass das Ergebnis der Trinkwassersparte leicht über dem Niveau des Vorjahres liegt. Die außergewöhnlich starken Einflüsse aufgrund der Witterung in Verbindung mit weiteren negativen Effekten im Berichtsjahr (insbesondere der mehrmonatige schadensbedingte Ausfall des Rheinhafendampfkraftwerkes 7 der EnBW im Frühjahr 2014) summieren sich zu einer merklichen Ergebnisverschlechterung, so dass das Spartenergebnis der Fernwärme deutlich hinter dem Vorjahr zurück bleibt. Einen deutlichen Ergebnisrückgang weisen die Stadtwerke bei den Sonstigen Geschäftsfeldern aus. Neben den auch hier eingetretenen Margenausfällen infolge der außerordentlich milden Witterung im Berichtsjahr ist der Ergebnisrückgang auch auf organisatorische Veränderungen durch die Neuordnung von Mitarbeitern in die Sonstigen Geschäftsfelder zurückzuführen. Infolge personeller Zuordnungen im Zusammenhang mit der Neuorganisation der Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH und zur Stärkung des Contracting-Bereiches stiegen die Personalkosten deutlich an. Die Gesamtinvestitionen erreichen im Geschäftsjahr 2014 den Rekordwert von insgesamt 83,3 Mio. €. Davon wurden 60,4 Mio. € in Sachanlagen und 1,8 Mio. € in immaterielle Vermögensgegenstände investiert. Auf die Finanzanlagen entfielen weitere 21,1 Mio. € (16,1 Mio. € für die Beteiligung am EnBW-Onshore-Windpark und 5,0 Mio. € für die Kapitalaufstockung der stadteigenen Netzgesellschaft). Die Konzessionsabgabe ist das wichtigste finanzielle Bindeglied zwischen der Stadt Karlsruhe und der Stadtwerke Karlsruhe GmbH. Die erwirtschaftete und an die Stadt Karlsruhe abzuführende Konzessionsabgabe ging im Berichtsjahr um 1,1 Mio. € auf 19,6 Mio. € zurück. Ursache hierfür sind zum einen die aufgrund der milden Witterung gesunkenen Absatzmengen bei Erdgas und Fernwärme. Zum anderen führte die bereits kommunizierte Umsetzung eines BGH-Urteils seitens des Bundeskartellamtes zur Konzessionsabgabe Gas, welches sowohl eine Rückerstattung für die Jahre 2010 bis 2012, als auch eine dauerhafte Reduzierung des Konzessionsabgabeaufkommens in der Sparte Erdgas vorsieht, zu einer leicht negativen Konzessionsabgabe in der Sparte Erdgas. Die Entwicklung der Jahre 2004 bis 2014 ergibt sich aus der nachfolgenden Abbildung: Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 SWK 58 Entwicklung Konzessionsabgabe 2004 - 2014 -5,0 0,0 5,0 10,0 15,0 20,0 25,0 20 04 20 05 20 06 2 007 2008 20 09 20 10 20 11 20 12 20 13 2 014 Jahr - in Mio. € StromErdgasWasserWärme 20,1 20,7 19,6 21,821,8 Ausblick Die Stadtwerke Karlsruhe GmbH prognostiziert im Wirtschaftsplan 2015 ein Ergebnis vor Ertragsteuern und Ergebnisabführung, welches sich deutlich über dem Ergebnisniveau des Geschäftsjahres 2014 bewegen wird. Vor allem die Annahme eines wieder durchschnittlichen Temperaturverlaufs in den Heizperioden des Jahres 2015 und dem damit verbundenen deutlichen Anstieg der Absatzmengen bei den Heizenergien Erdgas und Fernwärme wirken sich planmäßig positiv auf das Ergebnis aus. In den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres hat sich die Annahme einer Absatznormalisierung bei den temperaturabhängigen Sparten Erdgas und Fernwärme im Wesentlichen bestätigt. Die Stadtwerke planen im Geschäftsjahr 2015 Investitionen in Höhe von 95,6 Mio. €, die zu etwa zwei Drittel über Fremdmittel bereitgestellt werden. Der Investitionsschwerpunkt liegt hierbei wiederum im Bereich der Fernwärme. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Wertpapiere Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei der Stadt Rechnungsabgrenzungsposten 406.291.756 € 2.123.934 € 83.184.581 € 15.338.700 € 25.917.022 € __ 1.225.334 € 534.081.327 € A. B. C. D. E. F. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnvortrag Jahresüberschuss Sonderposten Empfangene Ertragszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenz.Posten 116.785.500 € 48.923.996 € 624 € 0 € 165.710.120 € 343 € 28.864.215 € 35.580.915 € 303.925.734 € 0 € 534.081.327 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 SWK 59 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2015 1) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“, eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 Plan 2014 1) Plan 2015 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1 . Umsatzerlö se+76 2. 007 +682.038+671.702+621.144 +696 .8 80+81 1. 803 2. Bestandsveränderungen an fertigen und un fertig en Erzeug nissen-10-3 74-3 29-12 4+0+0 3 . An dere aktivi ert e Eigenleistu ngen+8. 031+7 .5 81+8 .4 75+3. 41 8+1 .2 68+1. 816 4 . Sonsti ge b etr ieblich e Erträge+2 5. 425+19 .6 45+19 .1 15+23. 62 5+3 .8 35+1 6. 699 5 . Perso nalaufwan d-6 8. 238-69 .9 01-72 .5 22- 48. 77 4-74 .7 06-7 8. 966 6 . Mat eri alauf wand-62 9. 028-534 .3 74- 529 .4 79-5 03. 24 6- 528 .5 83-63 3. 291 7 . Ab sc hreibu ngen-2 5. 405-24 .8 69-24 .3 89- 25. 41 0-25 .3 29-2 7. 926 8 . Sonsti ge b etr ieblich e Au fwend ung en-3 6. 635-37 .6 61-36 .5 21- 34. 07 0-36 .8 50-5 2. 621 9. Erträge aus Beteili gungen+573+557+569+562+559+759 10 . Sonsti ge Zinsen un d äh nlic he Erträg e+2. 107+9 53+3 51+66 4+3 44+449 11 . Sonsti ge Zinsen un d äh nl. Aufwen dun gen-5. 534-6 .3 11-6 .2 32-7. 43 1-7 .2 18- 7. 733 12 .Ergebni s d. gewöhnl . Gesc häftstätigkei t+3 3. 293+37 .2 84+30 .7 40+30. 35 8+30 .2 00+3 0. 989 13. Ergebnis aus Verl ustübern. Netzgesellschaft-3.441-5.741+184-5.343+0+0 14 . Au ßeror dentlic hes Ergebn is-123-1 23-1 23-17 6-1 23-119 15 . Steuern vom Einkommen un d vom Er trag-7. 548-8 .2 65-9 .2 45-9. 30 3-8 .9 31- 9. 115 16 . Sonsti ge Steuern-323-3 19-3 10-29 0-3 25-322 17 . Ergebni s vor Gewi nna bführung+2 1. 858+22 .8 36+21 .2 46+15. 24 6+20 .8 21+2 1. 433 18. Abgeführte Gewi nne aufgrund Gewin nabfüh run gsvertrag-2 1. 858-22 .8 36-21 .2 46- 15. 24 6-20 .8 21-2 1. 433 19 .Jahresüberschuss / - fehlbetrag+0+0+0+0+0+0 2011201220132014 I. Ve rm ög en s l ag e 1. Anlagenintensität (in %)72,874,073,574,7 2. Umlaufintensität (in %)27,025,626,025,1 3. Investitionen (in Mio. €)44,141,747,983,3 II. Finanzlag e 1. Eigenkapitalquote (in %)39,238,036,132,8 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)53,851,449,143,9 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 2,9+ 3,3+ 3,2+ 2,5 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 13,2+ 13,8+ 12,8+ 9,2 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 6,3+ 6,5+ 5,8+ 4,2 4. Kostendeckung (in %)99,6101,3100,3100,3 5. Cash Flow (in Mio. €) a) vor Ertragsteuern+ 53.517+ 52.833+ 52.128+ 47.166 b) nach Ertragsteuern+ 45.969+ 44.568+ 42.883+ 37.863 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)8,910,410,87,9 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)61.53162.97465.69068.025 An merkun g: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 SWK Netzservice 60 6. Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Stadtwerke Karlsruhe Netz- Telefon: 0721 / 599-0 netze@stadtwerke-karlsruhe.de service GmbH, Daxlander Str. 72,Telefax: 0721 / 599-4109 76185 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 30.01.2007 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Michael BeckerStadtwerke Karlsruhe GmbH100% = 100.000,00 € Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH vom 02.10.2014. Durch Vertrag vom 15.12.2006 mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH wurde das gesamte Strom- und Gasverteilnetz einschließlich Messstellen gepachtet. Dieser Vertrag wurde zum 31.12.2013 beendet und durch einen neu abgeschlossenen Vertrag vom 12.12.2013 mit Wirkung ab 01.01.2014 ersetzt. Netzbetreiber gemäß dem Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz - EnWG), insbesondere der Betrieb, die UnterhaltungundderAusbaudesElektrizitäts-unddes Gasversorgungsnetzes der Stadtwerke Karlsruhe GmbH sowie die Erfüllung von Verteilungsaufgaben. Ferner ist Gegenstand des Unternehmens der Betrieb, die Unterhaltung und der Ausbau von Trinkwassernetzen sowie der Bau von Fernwärmenetzen. Eingeschlossen ist die Wahrnehmung aller dazugehörigen Aufgaben und Dienstleistungen (GV vom 13.12.2013). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 2) - - - - 1)Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2)Aufwandsentschädigungen Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 SWK Netzservice 61 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt bzw. Muttergesellschaft abgeordneten Beschäftigten. Leistungszahlen SWK 2011 - 2014 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Mit Wirkung zum 01.01.2014 wurden 380 Mitarbeiterkapazitäten mit ihren jeweiligen Tätigkeiten von der Stadtwerke Karlsruhe GmbH in die Netzgesellschaft übergeleitet. Mit diesem Schritt möchte sich die Netzgesellschaft hinsichtlich der zu genehmigenden Netzentgelte optimal aber auch hinsichtlich regulatorischer Vorgaben rechtssicher aufstellen. Durch den Betriebsübergang ergibt sich eine Reduzierung der bisher durch die Stadtwerke Karlsruhe GmbH erbrachten technischen Dienstleistungen. Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2014 einen Verlust in Höhe von 5,3 Mio. € aus, der im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages in voller Höhe von der Stadtwerke Karlsruhe GmbH ausgeglichen wird. Sowohl im Bereich des Erdgasnetzes als auch im Stromnetzbereich ist eine deutlich negative Planabweichung zu verzeichnen. Die Abweichungen im Stromnetzbereich ergeben sich im Wesentlichen aus zwei Effekten. Zum einen konnte die in der Prognose angesetzte Erlösobergrenze nicht erreicht werden und zum anderen fielen die Aufwendungen aus der Pacht deutlich höher aus als geplant. Im Gasnetzbereich führten letztendlich die temperaturbedingten Absatzmengen- rückgänge bei den Netzentgelten zu der eingetretenen Ergebnisverschlechterung gegenüber der Prognose im Wirtschaftsplan 2014. 2011201220132014 Arbeiter 4) ---212 An ges tel lte 4) 222324205 Be amte 4) ---- Ges amtb elegschaft222324417 Auszubildende---33 2011201220132014 1. Netznutzung durch SWK-Vertrieb (in MWh)1.326.142 1.277.682 1.196.715 1.116.955 2. Netznutzung dur ch Dritte (in MWh) 408.686626.528662.263657.485 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 SWK Netzservice 62 Im Geschäftsjahr 2014 hat die Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH im Auftrag der Stadtwerke Karlsruhe GmbH Investitionen in Höhe von insgesamt 29,5 Mio. € in die Verteilanlagen getätigt. Die direkten Investitionen der Netzgesellschaft beliefen sich auf 0,4 Mio. €, da in 2014 lediglich Büro- und Werkstatteinrichtungen, geringwertige Wirtschaftsgüter sowie Fahrzeuge unmittelbar der Netzgesellschaft zugeordnet wurden. Ausblick Im Wirtschaftsjahr 2015 rechnet die Gesellschaft wieder mit einem leicht negativen Gesamtergebnis und liegt somit deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Für den regulierten Bereich des Strom- und Erdgasnetzes liegt die Ergebniserwartung bei einem leichten Verlust von 0,6 Mio. €, was gegenüber dem Vorjahr eine deutliche Ergebnisverbesserung darstellt. Für den nicht regulierten Geschäftsbereich der Sonstigen Dienstleistungen wird aus heutiger Sicht ein Gewinn in Höhe von 0,3 Mio. € erwartet und damit auch hier eine leichte Ergebnisverbesserung. Zur Erhaltung und zum Ausbau des Strom- und Erdgasversorgungsnetzes in Karlsruhe hat die Stadtwerke Karlsruhe GmbH für investive Maßnahmen der Netzgesellschaft für das Wirtschaftsjahr 2015 Finanzmittel in Höhe von insgesamt 20,7 Mio. € vorgesehen. Hiervon entfallen 9,4 Mio. € auf das Stromnetz, 5,1 Mio. € auf das Erdgasnetz und 6,2 Mio. € auf das Wassernetz. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Guthaben bei der Stadt Karlsruhe und bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 2.769.432 € 13.852.341 € 12.278.895 € 0 € 0 € 28.900.668 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenz.Posten 100.000 € 5.000.000 € 0 € 5.100.000 € 6.631.588 € 17.169.080 € 0 € 28.900.668 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 SWK Netzservice 63 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2015 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Ve rm ög en s l ag e 1. Anlagenintensität (in %)0,00,00,09,6 2. Umlaufintensität (in %)100,0100,0100,090,4 3. Investitionen (in T€)000445 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)0,40,40,517,6 2. An la ge nd e cku n g sg r ad I ( in %)---1 84 , 2 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 3,4- 5,4+ 0,2- 3,9 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 3.441- 5.741+ 184,4- 104,8 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 12,2- 20,7+ 2,6- 17,8 4. Kostendeckung (in %)96,194,298,887,2 5. Cash Flow (in T€)- 3.437- 5.740+ 188- 3.757 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)1,51,41,517,6 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)70.60468.28669.28166.464 An merkun g: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 201 1201 220 132 014 Plan 2014 1) Plan 2015 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +100.398 +105.865 +110.490 +137.523 +135 .8 97 +158 .1 60 2. Er höh ung d es Best an ds an un fertig en Er zeu gni ss e n +0+0+0+11.959 +0+0 3. So nstige betriebl iche Er träge+393+3 50+45 0+2 .8 34+70+3 00 4. Person alau fwand- 1.553-1 .5 71-1.66 3 -27 .7 15-26 .7 73-28 .2 68 5. Materialaufwand-87.943-96.820 - 97.626 -115.733 -93.203-114.201 6. Abschrei bungen+0+0+0-727-651-1.903 7. So nstige betriebl iche Auf wendu ngen-1 4.649-13 .6 77 - 12.18 1 -13 .2 76-14 .6 03-14 .2 38 8. So nstige Zi nsen u nd ähn liche Er träge+233+3 72+1.04 3+7+54+1 08 9. So nstige Zi nsen u . ähn l. Au fwend ung en- 320-2 60-32 9-1 87-2 02-2 21 10. Erg. d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit-3.441-5.741+184-5.315+587-263 11. Erträge aus Verlustübernahme+3.441+5.741+0+5.343+2.052+298 12. Aufw. aus Gewinnabf.vertrag+0+0-1840-2.604+0 13. St euern v om Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 1 4. So ns tige St eu er n+0+ 0+ 0-28-35-35 1 5. Ja hre sübe rs chuss / -f ehl bet ra g+0+ 0+ 0+ 0+ 0+ 0 1) vo m B esch lussgremium genehmig ter "Urplan"; eine förmli che Fortsch reibun g des Wir tsc haftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Regenerativ-GmbH 64 7. SWK – Regenerativ-Verwaltungs-GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o Stadtwerke Karlsruhe GmbHTelefon: 0721/599-0postbox@stadtwerke-karlsruhe.de Daxlander Str. 72Telefax: 0721/599-896www.stadtwerke-karlsruhe.de 76185 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 24.08.2005 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Jürgen Schmidt Stadtwerke Karlsruhe GmbH 100% = 25.600 € Dr. Thomas Schnepf Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Beteiligung an und die Verwaltung von anderen Unternehmen als deren persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin, insbesondere von Projektgesellschaften, deren Gegenstand das Erstellen und Betreiben von Kraftanlagen im Bereich regenerativer Energien ist. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 1)Aufwandsentschädigungen Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Regenerativ-GmbH 65 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2014 die in ihrem Gesellschaftsvertrag vorgesehene wirtschaftliche Betätigung durchgeführt. Wie bereits im Vorjahr wurde im Geschäftsjahr 2014 ein negatives Jahresergebnis in Höhe von 1 T€ (Vorjahr: Fehlbetrag von 2 T€) erwirtschaftet. Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftende Gesellschafterin – ohne Kapitaleinlage – der SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG-Solarpark I, der SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG-Solarpark Zwei, der SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG-Solarpark III und der SWK- Regenerativ-GmbH & Co. KG - Wind- und Solarpark. Als Komplementärin übernimmt sie deren Geschäftsführung, die Vertretung sowie die Verwaltung und erhält hierfür eine jährliche Vergütung. Hierbei bedient sie sich zur Sicherstellung effizienter und qualifizierter Abläufe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Karlsruhe GmbH. Ausblick Die Gesellschaft wird die Geschäftsführungstätigkeiten für die vier beschriebenen Kommanditgesellschaften auch im kommenden Geschäftsjahr weiter durchführen und geht für das Geschäftsjahr 2015 von einem negativen Jahresergebnis in Höhe von 1 T€ aus. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 0 € 0 € 5.998 € 43.154 € 49.152 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnvortrag Jahresfehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten 25.600 € 0 € 14.638 € -444 € 39.794 € 2.082 € 7.276 € 49.152 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Regenerativ-GmbH 66 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2015 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Ve rm ög en s l ag e 1. Anlagenintensität (in %)0,00,00,00,0 2. Umlaufintensität (in %)100,0100,0100,0100,0 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)89,591,782,281,0 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---- III. Ertragslag e 1. Umsatzrentabilität (in %)16,421,9- 7,6- 1,4 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 12,8+ 15,9- 5,6- 1,1 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 11,4+ 14,6- 4,6- 0,9 4. Kostendeckung (in %)123,0134,392,797,4 5. Cash Flow nach Ertragsteuern (in T€)+ 5+ 7- 2+ 0 IV. Personal 1. Pe rsonalk osteni ntensität (in %) ---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- An merkun g: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 2011201220132014 Plan 2014 1) Pl a n 2 0 15 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1 . Umsatzerlö se+2 7,9+30 ,7+29 ,5+31,0+33 ,0+31,3 2. Sonsti ge betr iebliche Erträge+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0 3. Personalaufwand+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0 4. Materialaufwand+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0 5 . Ab sc hreibu ngen+0, 0+0 ,0+0 ,0+0, 0+0 ,0+0, 0 6 . Sonsti ge b etr ieblich e Au fwend ung en-2 2,6-22 ,9-31 ,8- 31,8-32 ,5- 32,3 7. Sonsti ge Zinsen und ähnliche Erträge+0,1+0,2+0,1+0,0+0,1+0,1 8 . Sonsti ge Zinsen un d äh nl. A ufwen dun gen+0,0+0 ,0+0 ,0+0,0+0 ,0+0,0 9. Er gebnis de r gewöhnl. Geschäftstätigke it+5, 4+8 ,0-2 ,2-0,8+0 ,6-0, 9 10 . Steuern vom Einkommen un d vom Er trag- 0,8-1 ,3+0 ,0+0,4-0 ,5+0,0 11. Sonstige Steuern+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0 12. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+4,6+6,7-2,2-0, 4+0 ,1-0, 9 1) vo m B esch lussgremium genehmig ter "Urplan"; eine förmli che Fortschreibung des Wir tsc haftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Regenerativ-KG 67 8. SWK – Regenerativ GmbH & Co. KG - Solarpark I Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o Stadtwerke Karlsruhe GmbHTelefon: 0721/599-0postbox@stadtwerke-karlsruhe.de Daxlander Str. 72Telefax: 0721/599-896www.stadtwerke-karlsruhe.de 76185 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 02.12.2005 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Haftkapital: Die Geschäftsführung liegt bei der Stadt Karlsruhe26,15% =500.000 € SWK-Regenerativ-Verwaltungs- Stadtwerke Karlsruhe14,33% =274.000 € GmbH als persönlich haftende Weitere Kommanditisten59,52% =1.138.000 € Gesellschafterin (Komplementärin). 100,00% =1.912.000 € Diese ist am Kapital der SWK-Re-Hiervon wurden im Jahr 2014 weitere 8,0% an die Kommanditisten zurück- generativ-GmbH & Co.KG - Solar-gewährt. Der Beteiligungswert der Stadt Karlsruhe beträgt somit 232.500 €, park I nicht beteiligt und handelt das Haftkapital wird dadurch jedoch nicht reduziert. durch ihre Geschäftsführer Jürgen Schmidt und Dr. Thomas Schnepf Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschafterin hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Errichtung und Betrieb von Gemeinschaftsanlagen zur Nutzung regenerativer Energieträger, insbesondere Photovoltaikanlagen. (GV in der Fassung vom 03.11.2005) Geschäftsbesorgungsvertrag zwischen der SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH und der SWK-Regenerativ GmbH & Co. KG - Solarpark I Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 2) - - - - 1)Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. 2)Aufwandsentschädigungen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Regenerativ-KG 68 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss wird nicht geprüft. Eine Prüfungspflicht besteht weder aus handelsrechtlicher noch aus kommunalrechtlicher Sicht. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Wichtigste Zahlungsströme zwischen der Kommanditistin Stadt Karlsruhe und der Gesellschaft aus Sicht der Kommanditistin Stadt Karlsruhe: Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Der Solarpark I erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014 Einspeisevergütungen in Höhe von 367 T€ (Vorjahr: 336 T€). Die gesamte Stromerzeugung des Solarparks in 2014 lag bei 775.360 kWh (Vorjahr: 707.213 kWh). Die Gesellschaft konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 einen Jahresüberschuss von rd. 44 T€ (Vorjahr: + 19 T€) ausweisen. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.634.988 € 39.704 € 168.688 € 1.843.380 € A. B. C. Eigenkapital Kommanditkapital Variables Kapital Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten 1.912.000 € -1.000.937 € 911.063 € 18.447 € 913.870 € 1.843.380 € 2011201220132014 - in T€ - - in T€ - - i n T€ - - in T€ - 1. Kommanditanteil ---- 2. Rückfluss Kommanditanteil+ 35+ 35+ 40+ 40 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Regenerativ-KG 69 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2015 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Vermög en sl age 1. Anlagenintensität (in %)88,385,887,688,7 2. Umlaufintensität (in %)11,714,212,411,3 3. Investitionen (in T€)003140 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)48,249,349,049,4 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)54,657,455,955,7 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 20,3+ 17,2+ 5,7+ 12,0 2. Ei ge n kap i t al r en ta bi l i t ät ( i n %)+ 7, 0+ 5, 9+ 1 , 9+ 4 , 8 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 5,1+ 4,6+ 2,6+ 4,1 4. Kos tendeckung (in %)122,1123,2105,8113,9 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern+ 337+ 303+ 227+ 236 b) nac h Ert ragst euer n+ 336+ 294+ 227+ 232 IV. Pers on al 1. Pe rsonalkosteni nt ensität (in %) ---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €) ---- An mer k un g: Die wichti gst en Bilanzkennzahlen werden auf Sei te 29 erläut ert . 20 112 012201 320 14 Plan 2014 2) Pl an 2 0 15 1) - in T€ - - in T € - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse / Erlöse aus Einspeisung+421+396+336+367+365 2. Sonstige betriebl iche Er träge+8+0+0+3+0 3. Materialaufwand-14- 20-34-24+0 4. Person alau fwand+0+0+0+0+0 5. Absch rei bun gen-25 1-2 26- 207-18 8-1 47 6. Sonstige betriebl iche Auf wendungen-37- 37-42-79- 49 7. So nstige Zi nsen u nd ähn liche Er träge+2+2+1+0+9 8. Zi nsen u . ähnl iche Aufwendu ngen-4 3- 38-35-3 1- 24 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+86+77+19+48+154 10. St euern v om Einkommen und vom Ertrag- 1-9+0- 4- 20 11 . So ns ti ge St eu er n+ 0+ 0+0+ 0+ 0 12 . Ja hre sübe rs chuss / -fehlbetra g+8 5+68+19+4 4+1 34 1) Vom Beschluss gremium genehmigter " Ur plan "; eine förmli che F ortschrei bun g er folgte nicht. 2) Planzahlen lie gen ni cht vor. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 SWK-NOVATEC 70 9. SWK- NOVATEC GmbH Anschrift:Telefon/Fax: Daxlander Str. 72Telefon: 0721 / 599-0 76185 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 22.06.2009 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Ralf KneippStadtwerke Karlsruhe GmbH50% =12.500 € Martin Selig (bis 31.12.2014)NOVATEC-Verwaltungs-GmbH50% =12.500 € Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Stadtwerke GmbH. Contracting und Wärmelieferungsvertrag mit der Baugenossenschaft Familienheim. Contracting und Wärmelieferungsvertrag mit der WEG Neues Gritzner Zentrum. E-Mail/Internet: Planung,RealisierungundBetriebvonWärmeerzeugungs-und Wärmeversorgungsanlagen auf Basis innovativer Versorgungskonzepte im BereichregenerativerEnergienunddieErbringungderdamit zusammenhängenden Dienstleistungen (GV vom 15.05.2009). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 1) Aufwandsentschädigungen Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 SWK-NOVATEC 71 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Leistungszahlen 2011 - 2014 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 8 T€ (Vorjahr: Jahresüberschuss in Höhe von 20 T€). Die Ergebnisverschlechterung gegenüber dem Vorjahr beruht im Wesentlichen auf den witterungsbedingt gegenüber dem Vorjahr um 64 T€ sowie auf Grund des Wegfalls einer in 2013 fakturierten einmaligen Nachbelastung für Vorjahre (35 T€) gesunkenen Umsatzerlösen in Höhe von 99 T€, denen im Berichtsjahr um 74 T€ gesunkene Bezugsaufwendungen gegenüberstehen. Ausblick Mit Kauf- und Übereignungsvertrag vom 11. Dezember 2014 wurde die sich im Besitz der beiden Gesellschafter befindliche Holzhackschnitzelanlage mit Brennwertnutzung von der Stadtwerke Karlsruhe GmbH (SWK) vollständig übernommen. Eine Übertragung der Anlage auf die Gesellschaft ist nicht mehr angedacht. Gleichzeitig hat die SWK mit Kauf- und Abtretungsvertrag vom 11. Dezember 2014 den Geschäftsanteil der NOVATEC Verwaltungs-GmbH mit Wirkung zum 1. Januar 2015 übernommen und ist nunmehr alleiniger Gesellschafter der SWK-NOVATEC GmbH. Die Gesellschaft strebt im Geschäftsjahr 2015 ein leicht positives Jahresergebnis an. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 0 € 0 € 55.925 € 56.507 € 0 € 112.432 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Jahresfehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 25.000 € 42.389 € -7.538 € 59.851 € 2.202 € 50.379 € 0 € 112.432 € 2011201220132014 1. Wärmeverkäufe (in T€)20322525 3194 2. Wärmeverkäufe (in kWh)2.516.4592.950.43 63.254.5412.456.040 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 SWK-NOVATEC 72 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2015 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)0,00,00,00,0 2. Umlaufintensität (in %)100,0100,0100,0100,0 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (i n %)41,254,047,353,2 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)--- III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 2,2+ 1,8+ 6,7- 3,7 2. Eigenkapitalrentabi lität (i n %)- 10,5+ 8,5+ 29,9- 12,6 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 4,3+ 4,6+ 14,1- 6,7 4. Kostendeckung (in %)94,0101,8110,495,8 5. Cash Flow (in T€) a ) vor Ertragsteuern- 5+ 4+ 28- 8 b ) nach Ertragsteuern- 5+ 4+ 20- 8 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anm e rku n g: Die wichti gsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 201 12 01220 1320 14Plan 2014 1) Plan 2015 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsa tzer löse / Erlöse a us Einspe isung+202+2 25+30 3+204+2 80+25 0 2. Sonstige betriebliche Erträge+8+0+0+1+0+0 3. Ma te rial auf wand- 185-1 91-24 3- 169-2 32-21 0 4. Per so nal auf wand+0+0+0+0+0+0 5.Abschreibungen+0+0+0 +0+0+0 6. Son stig e bet rie blich e Auf wend ung en-30- 30-3 2-44- 32-3 0 7. Son stig e Zinsen u nd äh nlich e Ert räg e+0+0+0+0+0+0 8. Zi nsen u . äh nliche Auf wend ung en+0+0+0+0+0+0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-5+4+28-8+16+10 10 . St eue rn vom Ein ko mmen un d vo m Ert rag+0+0- 8+0-2- 2 11 . Son stig e St eue rn+0+0+0+0+0+0 12 . Jahres übe rs chuss / - fehl be trag-5+4+2 0-8+14+8 1) vom Beschl ussgremi um genehmi gter " Urplan "; e ine f örml iche Fort schre ibun g erf olg te n icht . Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KEK 73 10. KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH Anschrift:Telefon/Fax: Hebelstraße 15Telefon: 0721 / 48088-0 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 48088-19 Gründung:Unternehmensgegenstand: 03.06.2009 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dirk VogeleyStadt Karlsruhe 50% =12.500 € Stadtwerke Karlsruhe GmbH 50% =12.500 € 100% =25.000 € Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: E-Mail/Internet: www.kek-karlsruhe.de info@kek-karlsruhe.de Förderung von Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen (GV vom 12.05.2009). Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH vom 01.06.2009 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 2) - - - - 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Finanzielles Engagement der Mitgesellschafterin Stadt Karlsruhe 2011 – 2014 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Zuschuss Stadt Karlsruhe 250250 250 250 2. Zuschuss Stadt Karlsruhe (Projekt Stromsparpartner) 61 Zusammen 250 250 250 311 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KEK 74 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2011 2012 2013 2014 Angestellte 4) 4,88 6,39 6,39 8,90 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 4,88 6,39 6,39 8,90 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt und den Stadtwerken abgeordneten Beschäftigten. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 sowie Ausblick Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2014 einen Jahresüberschuss von 23 T€ erzielt (Vorjahr: 22 T€). Die Umsatzerlöse ergaben sich aus verschiedenen in 2014 durchgeführten Projekten, die überwiegend Beratungscharakter hatten. Im Geschäftsjahr 2015 erwartet die Gesellschaft ein negatives Jahresergebnis in Höhe von 32 T€. Dabei verfolgt die Gesellschaft das Ziel, die in den vorangegangenen Geschäftsjahren erwirtschafteten Finanzierungsüberschüsse in Klimaschutzprojekte zu investieren. Gleichzeitig ist es ein dauerhaftes Ziel, die durch die erweiterte Mitarbeiterzahl gestiegenen Personalkosten und den voraussichtlichen Anstieg der laufenden Kosten über Zuwächse bei den Umsatzerlösen zu kompensieren. Die Finanzierung der Gesellschaft ist bei Aufrechterhaltung der Zuschüsse gesichert. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 41.164 € 7.631 € 34.927 € 129.395 € 2.035 € 215.152 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnvortrag Jahresüberschuss /-fehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 25.000 € 129.279 € 23.391 € 177.670 € 21.329 € 16.099 € 54 € 215.152 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KEK 75 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2015 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensi tät (in %)25,040,321,519,1 2. Umlaufintensität (i n %)72,155,977,679,9 3. I nvestitionen (in T€)2032412 II. Finanzlage 1. Ei genkapitalquote (in %)72,480,571,382,6 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)289,4199,6331,5431,6 III. Ertra gsl age 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 27,3- 44,3+ 19,5+ 26,2 2. Ei genkapitalrentabili tät (in %)+ 24,4- 27,2+ 14,2+ 13,2 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 17,8- 21,7+ 10,2+ 11,0 4. Kostendeckung (in %)25,113,315,012,4 5. Cash Flow (i n T€)+ 62- 12+ 46+ 41 IV. Personal 1. Personal kosteni ntensi tät (in %)53,964, 855,464,0 2. Personal aufwand j e Mi tarbeiter (in €)66.23561.99464.76651.934 An me r k un g: Die wichti gsten Bil anzkennzahlen werden auf Seite 29 erl äutert. 2011201220132014 Plan 2014 1) Plan 2015 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+150+81+112+89+107+158 2. Best an dser höh ung an ferti gen Er zeugn issen+0+2+1+1+17-4 3. Sonstige betri ebliche Erträge+488+490+656+655+520+680 4. Materialaufwand- 152-46-175-101- 129-127 5. Person al au fwand- 323-39 6-4 14-46 2- 392-5 77 6. Abschreibungen-21-24-24-18-23-16 7. Sonstige betri ebliche Aufwendungen- 103-144-134-142- 133-146 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+2+1+0+1+0+0 9. Zi nsen u. ähnl iche Aufwendungen+0+0+0+0+0+0 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+41-36+22+23-33-32 11. St euer n vom Ei nkommen und vom Ert rag+0+0+0+0+0+0 12. Sonstige Steuern+0+0+0+0+0+0 13. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+41-36+22+23-33-32 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" ; eine förmliche Fortschreibung des Wir tschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 PS Project Systems 76 11. PS Project Systems GmbH & Co. KG Projekt Karlsruhe-West An sc h rift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Gadeland er Str. 172Telefo n: 0 432 1 / 87 8-0 2 453 9 Neumün st erTelefax: 0 432 1 / 87 8-22 8 Gründung:Unternehmensgegenstand: 2 3.07. 20 01 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Haftkapital: PS Project Systems GmbHStadtwerke Karlsruhe GmbH40% =27.507,50 € mit den GeschäftsführernHarry Haase, Großenaspe25% =17.192,19 € Jürgen Martens Jürgen Martens, Flintbek25% =17.192,19 € Oli ver MartensMatthias Hahm, Ki el10% =6.876,88 € 100 % =68.76 8,76 € Au fsic h tsrat: I n der Gesel lsc haft ist kein Aufsicht srat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesell schaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Errichtungund Betri ebvonanlagentechnisc hen Einr ichtungen z ur energetischen Depon ieg asverwer tung auf d er Depon ie Kar lsr uhe-West der Stadt Karlsruhe und an anderen Standorten. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 1) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der DanRevision GmbH, Flensburg-Handewitt, geprüft. Leistungszahlen 2011 - 2014 2011201220132014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 2011201220132014 Energieeinspeisung (in kWh) 4.797.6003.862.7402.616.0203.059.924 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 PS Projekt Systems 77 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Die Gesellschaft betrieb seit ihrer Gründung bis zum 31.10.2009 Anlagen zur Deponiegasverwertung auf der Mülldeponie Karlsruhe-West. Bei den Anlagen handelt es sich um zwei mobile Blockheizkraftwerke, die im Eigentum der Gesellschaft stehen. Seit dem 31.10.2009 wurden die beiden Anlagen zur Deponiegasverwertung an die vormalige Haase Energietechnik AG vermietet. Nach deren Insolvenz wurden die Mietverträge mit der neu gegründeten Haase Energietechnik GmbH weitergeführt. Die Haase Energietechnik GmbH hat die Mietverträge zum 31.05.2013 gekündigt. Seit dem 28.08.2013 betreibt die Gesellschaft die Motoren auf der Deponie Karlsruhe-West. Sie hat einen entsprechenden Betreibervertrag mit der Stadt Karlsruhe und einen Betriebsführungsvertrag mit der TDL Energie GmbH abgeschlossen. Seit dem 01.07.2014 werden die beiden Anlagen an die Stadtwerke Karlsruhe GmbH (SWK) verpachtet. Die jährliche Pacht beträgt 60 T€. Die SWK betreibt die Anlagen und hat die Gesellschaft mit der Betriebsführung beauftragt. Die Gesellschaft erhält für ihre Tätigkeit eine ertragsabhängige Vergütung. Energieeinspeisung 2001 - 2014 (in kWh) 0 1.000.000 2.000.000 3.000.000 4.000.000 5.000.000 6.000.000 7.000.000 20012002200320042005200620072008200920102011201220132014 Jahr 1,38 M io. 5,75 M io.5,84 M io. 3,85 M io. 0,92 M io. 4,80 M io. 2,62 M io. 3,06 M io. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3 € 83.274 € 54.668 € _____ ___ 137.945 € A. B. C. Eigenkapital Kommanditkapital Variables Kapital Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten 68.769 € -19.687 € 49.082 € 13.243 € 75.620 € _____ __ _ 137.945 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 PS Project Systems 78 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2015 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 Plan 2014 1) Plan 2015 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatz er löse+36+36+11 0+2 48+249+228 2. So nstige betriebl iche Er träge+9+30+10 1+1+0+0 3. Materialaufwand+0+0-166-178- 239- 218 4. Absch rei bun gen-22+0+0+0+0+0 5. Sonstige betriebl iche Auf wendungen-9-12-31-61+0+0 6. So nstige Zi nsen u nd ähn liche Er träge+1+1+0+0+0+0 7. So nstige Zi nsen u . ähn liche Auf wendu ngen+0+0+0+0+0+0 8. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+15+55+14+10+10+10 9. St euern v om Einkommen und vom Ertrag+0-4+0+0+0+0 10. Sonstige Steuern+0+0+0+0+0+0 1 1. Ja hre sübe rs chuss / -f ehl bet ra g+ 15+ 51+1 4+ 10+ 10+ 10 1) Vom Beschluss gremium genehmigter " Ur plan "; ei ne förmliche Fortschreibun g des Wirtschaft s- planes erfolgte nicht. 2011201220132014 I. Verm ög en s l ag e 1. Anlagenintensität (in %)0,00,00,00,0 2. Umlaufintensität (in %)100,0100,0100,0100,0 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)56,940,216,135,6 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---- III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 40,3+ 140,6+ 12,5+ 4,1 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 40,5+ 72,0+ 35,2+ 20,7 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 23,1+ 29,0+ 5,7+ 7,4 4. Kostendeckung (in %)114,5316,555,7103,7 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern+ 37+ 55+ 14+ 10 b) nach Ertragsteuern+ 37+ 51+ 14+ 10 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %) ---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- An merkun g: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Onshore 79 12. Onshore Bündelgesellschaft 2 GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Dax lander Str. 72Telefon: 0721/599-0 7 6185 Karlsruh eTelefax: 07 21/599 -896 Gründung:Unternehmensgegenstand: 0 8.05.201 4 GeschäftsführungGesellschaf ter:Anteile am Haf tkapital: Tho mas Aug at (bis 15.07 .20 14)Stadt werke Karlsruh e GmbH50% =15.00 0,0 0 € D r. Tho mas Sc hnepfN EV Erneuerb ar e Energien GmbH50% =15.00 0,0 0 € (ab 11.07 .20 14 bis 27.01 .20 15)100% =30.00 0,0 0 € R üdig er Br au n (ab 27 .0 1.2015 ) Jürgen Schmidt (ab 11.07.2014) Au fs ich ts rat: In der Gesel lsc haft ist kein Aufsic htsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 15%): EnBW Onshore Portfolio GmbH (Anteil am Stammkapital: 16,66 %). H alten vo n Beteilig ung en an Gesellsch af ten , die Onshor e- Windparks in Deutschland betreiben, insbesondere einer Beteiligung an der EnBW Onshore Por tfolio GmbH mi t Sit z i n Stuttgart. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 1) Gesellschaft wurde durch notarielle Beurkundung vom 08.05.2014 gegründet. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der Condit GmbH Wirtschaftsprüfungs- gesellschaft, Leinfelden-Echterdingen, geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. 2011 1) 20 1 2 1) 2013 1) 2014 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 2) - - - - Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Onshore 80 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Die Onshore Bündelgesellschaft 2 GmbH (BG 2) wurde im Geschäftsjahr 2014 durch die EnBW Energie Baden-Württemberg AG mit notarieller Beurkundung zum 08.05.2014 gegründet. Mit Kaufvertrag vom 15.07.2014 hat die Stadtwerke Karlsruhe GmbH 50 % des Stammkapitals (insgesamt 30 T€) erworben. Im Dezember 2014 erfolgte der Erwerb der übrigen Anteile der EnBW durch die NEV Erneuerbare Energien GmbH. Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft wird geprägt durch ihre Beteiligung an der EnBW Onshore Portfolio GmbH (EOP). Aufgrund des Rumpfgeschäftsjahres 2014 sowie der erst unterjährig erfolgten Beteiligung an der EOP werden im Geschäftsjahr 2014 noch keine Beteiligungserträge ausgewiesen. Somit schließt die Gesellschaft das Geschäftsjahr mit einem Jahresverlust in Höhe von rd. 6 T€ ab. Ausblick Für das Geschäftsjahr 2015 rechnet die Gesellschaft mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 596 T€. Dieser enthält die anteilige Gewinnausschüttung für das durch die EOP prognostizierte Ergebnis für das Geschäftsjahr 2014 (1,1 Mio. €) in Höhe von 183 T€ sowie eine anteilige Vorabausschüttung der EOP für das Geschäftsjahr 2015 in Höhe von 433 T€. Insgesamt erwartet die Gesellschaft somit Erträge aus Beteiligungen in Höhe von 616 T€. Den Beteiligungserträgen stehen Gesamtaufwendungen in Höhe von 20 T€ gegenüber. Der Sitz der Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2015 von Stuttgart nach Karlsruhe verlagert, da ab dem Geschäftsjahr 2015 die vollständige kaufmännische Abwicklung durch die Stadtwerke Karlsruhe GmbH erfolgt. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 32.202.294 € 0 € 0 € 29.445 € 0 € 32.231.739 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Jahresfehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 30.000 € 32.202.294 € -5.555 € 32.226.739 € 5.000 € 0 € 0 € 32.231.739 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Onshore 81 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2015 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 201 1 1) 20 12 1) 2013 1) 2014 Plan 2014 2) Plan 2015 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse---+0+0+0 2. So nstige betriebl iche Er träge---+0+0+0 3. Materialaufwand---+0+0+0 4. Absch rei bun gen---+0+0+0 5. Sonstige betriebl iche Auf wendungen----6,0-2,0-17,0 6. So nstige Zi nsen u nd ähn liche Er träge---+0+0+616 7. So nstige Zi nsen u . ähn liche Auf wendu ngen---+0+0+0 8. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit----6,0-2,0+599 9. St euern v om Einkommen und vom Ertrag---+0+0-3,0 10. Sonstige Steuern---+0+0+0 1 1. Ja hre sübe rs chuss / -f ehl bet ra g----6, 0-2 ,0+ 596 1) Die Gesellschaft wu rde d urc h notarielle Beurku ndu ng vom 08 .0 5.201 4 gegrü ndet. 2) Vom Beschluss gremium genehmigter " Ur plan "; ei ne förmliche Fortschreibun g des Wirtschaft s- planes erfolgte nicht. 2011 1) 2012 1) 2013 1) 2014 I. Ve rm ög en s l ag e 1. Anlagenintensität (in %)---99,9 2. Umlaufintensität (in %)---0,1 3. Investitionen (in T€)---32.202 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)---100,0 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---100,1 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)---- 2. Ei ge nkapitalrenta bi lität (in %)---0,0 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)---0,0 4. Kostendeckung (in %)---- 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern---- 6 b) nach Ertragsteuern---- 6 IV. Personal 1. Pe rsonalk osteni ntensität (in %)--- - 2. Pe rsonala ufwa nd j e Mitarbeiter (i n €)---- 1) Die Gesellschaft wurde durch notarielle Beurkundun g vom 08.05.2014 gegründet. An merkun g: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 TelemaxX 82 13. TelemaxX Telekommunikation GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Amalienbadstr. 41 (Bau 61)Telefon: 0721 / 13088-0 Info@telemaxx.de 76227 KarlsruheTelefax. 0721 / 13088-77wwww.telemaxx.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 02.03.1999 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dieter KettermannStadt/Stadtwerke Baden-Baden 9,1% =181.800 € Stephan Sluzewski (ab 06.02.2014) Stadtwerke Bretten GmbH 6,8% =136.350 € Energie- u. Wasserversorgung Bruchsal GmbH 8,0% =159.100 € Stadtwerke Bühl GmbH 5,7% =113.700 € Stadtwerke Ettlingen GmbH 8,0% =159.100 € Stadt/Stadtwerke Gaggenau 6,8% =136.350 € Stadtwerke Karlsruhe GmbH 42,0% =840.900 € star.ENERGIEWERKE GmbH&Co. 9,1% =181.800 € Stadt Stutensee 4,5% =90.900 € 100% =2.000.000 € Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital Breitbandkabel Landkreis Karlsruhe GmbH49% = 49.000 € Wichtige Verträge: Rahmenverträge über Vermietung, Neubau und Instandhaltung von Telekommunikationsdienstleistungen zwischen der Gesellschaft und den Gesellschaftern. Planen, Errichten, Betreiben und Vermarkten eines vor allem in der TechnologieRegion Karlsruhe gelegenen Übertragungsnetzes sowie Angebot und Vermarktung von Telekommunikationsdienstleistungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Treuhand Südwest GmbH geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 TelemaxX 83 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 2) 2 2 2 2 1)Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Leistungszahlen 2011 - 2014 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Die Gesellschaft kann für das Geschäftsjahr 2013 einen Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 5,8 Mio. € ausweisen (Vorjahr: 4,9 Mio. €). Der Umsatz konnte mit 28,7 Mio. € (Vorjahr: 27,4 Mio. €) um rd. 5 % gesteigert werden. Die Ergebnisverbesserung ist im Wesentlichen auf die überplanmäßige Entwicklung der Umsätze und auf den Rückgang der Personalkosten zurückzuführen. 2011201220132014 1. Erlöse aus Telekommunikation (in T€)13.58615.73618.16 219.160 2. Erlöse aus Vermietun g vo n Datenleitungen (in T€)8.8518.9399.2669.589 3. Anzahl der Kunden 1.1901.2531.3391.279 2011201220132014 Arbeiter 4) 0000 An ges tel lte 4) 53606563 Be am te 4) 0000 Ges amtb ele gschaft53606563 Auszubildende27202124 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 TelemaxX 84 Die TelemaxX hat durch eine solide Unternehmenspolitik auch im Geschäftsjahr 2014 die erfolgreiche Entwicklung fortsetzen und die gute Marktposition weiter festigen können. Der anhaltende Preisverfall in der Branche konnte durch den Verkauf höherwertiger Produkte und durch die erfolgreiche Vermarktung von Rechenzentrumsdienstleistungen mehr als ausgeglichen werden. Die Vermarktung von Rechenzentrumsdienstleistungen hat auch die Bereiche Datenleitungen, Netzinfrastruktur und Internet positiv beeinflusst, da Kunden im Rahmen eines Auftrags im Rechenzentrum oftmals auch weitere Dienstleistungen nachfragen. Erlöse aus Telekommunikation 1999 - 2014 (in T€) 0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013 Jahr 5 19.160 8.913 Die Investitionen im Geschäftsjahr 2014 betrugen rd. 3,7 Mio. €. Hierauf entfallen im Wesentlichen 1,9 Mio. € auf technische Anlagen und Maschinen, 0,7 Mio. € auf Grundstücke und Gebäude sowie 0,8 Mio. € auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Entwickung der Kundenzahlen 1999 - 2014 0 500 1.000 1.500 1999 2001 2003 2006 2007 2009 2 0 1 1 2013 Jahr 10 170 1.279 1.339 942 Ausblick Ziel der Gesellschaft ist es, im Geschäftsjahr 2015 mindestens das Umsatzniveau des Vorjahres zu erreichen. Auch in den Folgejahren gilt es, die durch Kündigungen und Preisverfall verursachten Umsatzeinbußen durch eine Umsatzsteigerung bei der Vermarktung der Rechenzentren zu kompensieren. Die Umsätze im ersten Quartal 2015 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 TelemaxX 85 bestätigen diese Annahme. Der um Kündigungen bereinigte Auftragseingang im ersten Quartal 2015 liegt deutlich unter dem Vorjahr. Dies ist insbesondere auf umfangreiche Kündigungen im Bereich Datenleitungen und Infrastruktur zurück zu führen. Das operative Ergebnis wird sich im Geschäftsjahr 2015 auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr bewegen. In Anbetracht der aktuellen Marktsituation und der erwarteten Entwicklung strebt die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2015 ein Ergebnis vor Steuern von 7,1 Mio. € an. Der erwartete Ergebnisrückgang resultiert aus der Summe von Effekten im Umsatz- und Ertragsbereich sowie aus einzelnen Aufwandspositionen im Berichtsjahr. Darüber hinaus ist mit Kostensteigerungen im Material- und Personalbereich zu rechnen. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 28.993.810 € 176.320 € 2.861.754 € 9.798.424 € 48.470 € 41.878.778 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Jahresüberschuss Gewinnvortrag Gewinnverwendung Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 2.000.000 € 5.786.069 € 21.072.068 € -2.893.034 € 25.965.103 € 2.502.074 € 12.679.286 € 732.315 € 41.878.778 € Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2011 bis 2015 2011 2012 2013 2014 Plan 2014 1) Plan 2015 1) - in T€ - - in T€ -- in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +22.437 +24.675 +27.428 +28.749+26.571 +28.028 2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen +0+0+0+0+0 +0 3. Sonstige betriebliche Erträge +421+259+419+879+400 +400 4. Personalaufwand -3.451 -3.750-4.398 -4.214-4.450 -4.743 5. Materialaufwand -6.643 -8.679-9.627 -10.288-6.695 -10.164 6. Abschreibungen -3.548 -3.519-3.816 -3.842-3.873 -3.692 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.855 -2.525-2.588-2.501-5.259 -2.444 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +10+55+41+47+10 +15 9. Sonstige Zinsen u. ähnl. Aufwendungen -153-160-191-321-193 -259 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit +5.218 +6.357 +7.268 +8.509 +6.511 +7.141 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.626 -2.010-2.323-2.692-2.200 -2.357 12. Sonstige Steuern -5-14-18-31+0 +0 13. Jahresüberschuss / -fehlbetrag +3.587 +4.332 +4.927 +5.786 +4.311 +4.784 1)Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 TelemaxX 86 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Ve r m ög en s l ag e 1. Anlagenintensität (in %)77,476,776,469,2 2. Umlaufintensität (in %)22,022,923,430,7 3. Investitionen (in T€)4.94210.8505.9133.679 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)63,555,060,362,0 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)82,171,779,089,6 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 16,0+ 17,6+ 18,0+ 20,1 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 21,9+ 22,3+ 21,4+ 22,3 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 14,5+ 12,7+ 13,4+ 14,6 4. Kostendeckung (in %)127,1132,3132,9135,6 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern+ 8.761+ 9.861+ 11.065+ 12.320 b) nac h Ertragsteuern+ 7.135+ 7.851+ 8.743+ 9.628 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)19,520,121,319,9 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)65.11762.49767.66366.885 An merkun g: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 VBK 87 14. VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Tullastr. 71Telefon: 0721 / 6107-0info@vbk.karlsruhe.de 76131 KarlsruheTelefax: 0721 / 6107-5009www.vbk.info Gründung:Unternehmensgegenstand: 01.07.1997 Bau und Betrieb von Verkehrsanlagen des öffentlichen Personen- nahverkehrs (ÖPNV) und Erbringung von Nahverkehrsdienst- leistungen in der Stadt Karlsruhe und deren Umland (GV in der Fassung vom 26.06.2002). GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Ascan Egerer (ab 01.08.2014)KVVH GmbH100% = 100 Mio. € Stefanie Haaks (bis 30.06.2014) Christian Höglmeier (bis 31.07.2014) Dr. Alexander Pischon (ab 01.07.2014) Aufsichtsrat: EB Margret Mergen StR Dr. Albert Käuflein (Vorsitz / bis 09.06.2014) StR Thomas Kalesse (bis 23.10.2014) OB Dr. Frank MentrupStR Bettina Lisbach (Vorsitz / ab 10.06.2014) StR Sven Maier StR Hans Pfalzgraf (stellv. Vors.) StR Daniela Reiff (ab 24.10.2014) StR Hermann Brenk (ab 24.10.2014)StR Sibel Uysal (ab 24.10.2014) StR Dr. Eberhard Fischer StR Erik Wohlfeil (ab 24.10.2014) (bis 23.10.2014)Volker Dürr StR Angela Geiger (bis 23.10.2014)Silke Gleitz StR Johannes Honné (bis 23.10.2014)Harald Klingler StR Karl-Heinz Jooß (ab 24.10.2014)Stefan Oberacker StR Gabriele Luczak-Schwarz (bis 23.10.2014) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag sowie ein Personalüberleitungs- und überlassungsvertrag mit der KVVH GmbH. Konzessionsvertrag mit der Stadt Karlsruhe über gegenseitige Recht und Pflichten, die sich aus der Durchführung des ÖPNV mit Schienenbahnen ergeben. Verkehrs- und Einnahmeaufteilungsvertrag mit dem Karlsruher Verkehrsverbund. 15 Mitglieder, davon 10 Vertreter des Anteilseigners und 5 Vertreter der Arbeitnehmer Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 VBK 88 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 20 20 20 22 1)Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2)Aufwandsentschädigungen. Leistungszahlen 2011 – 2014 2011 2012 2013 2014 1. Anzahl der beförderten Personen 1) (in Mio.) 107,6107,9108,2 109,2 2. Beförderungsleistung (in Mio Wagenkilometer) - Straßenbahn 9,19,29,0 8,5 - Omnibus 4,14,24,2 4,6 Zusammen 13,2 13,4 13,2 13,1 3. Zuschussbedarf je beförderter Person (in €) 0,230,220,22 0,25 4. Fahrgelderträge - Gesamt (in Mio. €) 56,559,462,0 65,9 - je Fahrgast (in €) 0,530,550,57 0,60 1) Gesamtverkehr mit Freifahrern und Gelegenheitsverkehr „brutto“ ohne Schwerbehinderte. Geschätzte Werte aus den jeweiligen Lageberichten. Entwicklung Fahrgäste 1) und Defizit 1994 - 2014 0,0 20,0 40,0 60,0 80,0 100,0 120,0 19 94 1996 19 98 200 0 2 002 20 04 2006 20 08 2010 2 012 20 14 Jahr 1) Gesamtverkehr mit Freif ahrern und Gelegenheitsverkehr ohne Schw erbehinderte 27,6 27,9 68,5 109,2 Fahrgäste in Mio. Defizit in Mio. € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 VBK 89 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2011 2012 2013 2014 Angestellte 4) 1.0901.0991.107 1.153 Beamte 4) 272727 25 Zwischensumme 1 1.117 1.126 1.134 1.178 An AVG / KVV / KASIG zu 100% abgeordnet: - Beamte 555 5 - Angestellte 131519 23 Zwischensumme 2 18 20 24 28 Gesamtbelegschaft 1.099 1.106 1.110 1.150 Auszubildende 343830 29 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Die VBK konnten die Zahl der beförderten Personen im Geschäftsjahr 2014, verglichen mit dem sehr hohen Niveau von 2013, halten. Die endgültige Schlussabrechnung mit dem Verbund steht jedoch noch aus. Die Betriebsleistung der VBK betrug 2014 13,1 Mio. Wagenkilometer (Vorjahr: 13,2 Mio.). Die Betriebsleistungen auf der Schiene waren mit 8,5 Mio. Wagenkilometer (Vorjahr: 9,0 Mio.) rückläufig, im Omnibusverkehr konnte die Leistung mit 4,6 Mio. Wagenkilometer (Vorjahr: 4,2 Mio.) um 0,4 Mio. gesteigert werden. Der Personalaufwand stieg um 4,0 % auf 64,6 Mio. €. Der geplante Wert wurde um 1,9 Mio. € unterschritten. Hier wirken sich niedrigere Zuführungsraten zu langfristigen Personalrückstellungen aus. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Wert um 2,5 Mio. € an. Ursächlich hierfür sind die tariflichen Entgelterhöhungen sowie planmäßig vorgenommene Neueinstellungen. Der Anteil des Personalaufwands am Gesamtaufwand inkl. außerordentlichen Aufwands beträgt 43,1 % und stellt nach wie vor den größten Posten auf der Aufwandsseite dar. Die Beförderungserlöse betrugen 78,3 Mio. € und damit 3,9 Mio. € mehr als im Vorjahr und 4,3 Mio. € mehr als geplant. Die hohe Anzahl der Baustellen im Stadtgebiet und die damit verbundenen Einschränkungen wirkten sich damit weniger negativ aus, als im Plan angenommen. Die Ausgleichszahlungen nach § 45a Personenbeförderungsgesetz wurden mit dem vertraglich vereinbarten Pauschalbetrag von 10,3 Mio. € vereinnahmt. Die staatlichen Ausgleichszahlungen für die unentgeltlich Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 VBK 90 beförderten Schwerbehinderten wurden mit dem betriebsindividuellen Satz von 3,31 % zu den Fahrgeldeinnahmen des Jahres 2014 hinzugerechnet. Das Defizit, welches durch die Alleingesellschafterin KVVH GmbH getragen wird, erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 25,7 Mio. € auf 27,6 Mio. €. Verantwortlich für die Ergebnisverschlechterung sind in erster Linie die höheren Kosten für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, bezogene Leistungen, Personal, Abschreibungen und Zinsen, die stärker angestiegen sind als die Umsatzerlöse. In 2014 wurden Investitionen von insgesamt 40,1 Mio. € getätigt. 16,5 Mio. € entfielen auf die Beschaffung von Fahrzeugen für die Personenbeförderung. 16,4 Mio. € wurden in die Streckeninfrastruktur und 3,8 Mio. € für Gebäude investiert. Weitere 2,8 Mio. € wurden für die Beschaffung von Betriebs- und Geschäftsausstattung ausgegeben. Der Rest in Höhe von 0,6 Mio. € entfiel auf immaterielle Wertgegenstände und sonstige Anlagegüter. Die VBK bestellten am 25. Oktober 2011 für den künftigen Betrieb im Karlsruher Schienennetz 25 Niederflur-Stadtbahnwagen. Der Auftragswert beträgt rund 75 Mio. €. Die neuen Fahrzeuge werden seit Oktober 2014 im Fahrgastbetrieb eingesetzt und sollen vor allem die letzten noch vorhandenen Straßenbahnwagen aus den 1960er und 1970er Jahren ersetzen. Aufgrund von Abnahmeverzögerungen bei einzelnen Fahrzeugen, Softwareproblemen und ähnlichem verzögert sich die volle betriebliche Nutzung der neuen Fahrzeuge bis in das Jahr 2015 hinein. Ausblick Das prognostizierte Defizit 2015 beträgt nach aktuellem Wirtschaftsplan 28,0 Mio. € und liegt damit über den Zahlen der Jahre 2013 (25,7 Mio. €) und 2014 (27,6 Mio. €). Zur teilweisen Finanzierung der im Geschäftsjahr 2015 geplanten Investitionen in Höhe von 76,4 Mio. € sind Darlehensaufnahmen von 41,5 Mio. € vorgesehen. Die Föderalismuskommission hat beschlossen, die Zuständigkeit für das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) vollständig auf die Länderebene zu verlagern. Die Mittel allerdings werden nur bis 2019 bereitgestellt. Das in 2011 verabschiedete neue Landes-GVFG ersetzt das im Zuge der Föderalismusreform abgeschaffte GVFG und wird eine neue und verlässliche Rechtsgrundlage für die Förderung von Investitionsvorhaben der VBK bilden. Die Landesregierung sieht zwar eine Verlagerung von Mitteln zugunsten des ÖPNV-Anteils zu Lasten des Straßenbaus vor, hat jedoch ab 01.04.2014 den Fördersatz für Infrastrukturvorhaben von 75 % auf 50 % gesenkt. Hiervon betroffen sind alle Vorhaben, die am 01.04.2014 noch nicht nachhaltig begonnen wurden. Der Eigenanteil der VBK an den förderfähigen Infrastrukturmaßnahmen wird sich damit in der Zukunft verdoppeln. Die ausgesetzte Förderung für Schienenfahrzeuge sowie die nicht ersichtliche Dynamisierung der im Landeshaushalt für die Busförderung zur Verfügung stehenden Mittel werden das Ergebnis der VBK weiterhin belasten, wenn entsprechende Ersatzbeschaffungen notwendig werden. Erste Auswirkungen hierzu haben sich bereits im Jahr 2014 gezeigt, als die Fördermittel bereits zwei Tage nach Freischaltung des Antragsformulars durch die L-Bank ausgeschöpft waren. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 VBK 91 Als Folge der demographischen Entwicklung in Deutschland ist mittelfristig mit sinkenden Schülerzahlen und damit verbundenen geringeren Einnahmen aus der Schülerbeförderung zu rechnen. Schon in 2014 wurde erstmals ein deutliches Absinken der Verkaufszahlen der Scoolcard im KVV registriert. Für die VBK waren die Ausgleichszahlungen für die Ausbildungskarten und die Studikarten bis Ende 2014 gesichert, da die VBK mit dem Land Baden-Württemberg eine Pauschalregelung vereinbart haben. Zwischenzeitlich ist der geplante Prozess zur Neuordnung dieser Ausgleichszahlungen gemäß § 45a Personenbeförderungs- gesetz gestoppt worden und das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur hat darüber informiert, dass an alle Verkehrsunternehmen neue Verträge zur Verlängerung der Pauschalierungsregelung bis Ende 2016 versandt werden. Derzeit ist davon auszugehen, dass nach dem Auslaufen der Pauschalierungsregelung neue europarechtskonforme Bestimmungen im Rahmen einer ÖPNV-Finanzierungsreform des Landes Baden-Württemberg zum Tragen kommen. Die damit verbundenen finanziellen Auswirkungen für die VBK sind noch nicht bewertbar. Die VBK ist neben der Schaffung von Rechtssicherheit aber insbesondere daran interessiert, dass die Stärkung des ländlichen Raums keine Belastung für die Städte darstellt. In den letzten Jahren hat sich die Situation bei den VBK dahingehend entwickelt, dass für den normalen Fahrbetrieb genügend Personal vorhanden ist, es jedoch bei Sondersituationen (wie etwa einer Grippewelle) bereits sehr schnell zu Verspätungen bzw. Ausfällen auf den Linien kommen kann. Bereits seit einigen Jahren wird deshalb in die Ausbildung von Triebfahrzeugführern verstärkt investiert. Bedingt durch die demographische Entwicklung wird es jedoch immer schwieriger, geeignete junge Leute für diese Berufsausbildung zu begeistern. Sollte es nicht gelingen, den Mitarbeiterstamm durch Erhöhung der Ausbildungszahlen nachhaltig zu stärken, besteht das Risiko von hohen Qualitätsverlusten und damit gegebenenfalls verbunden Pönalen und Kundenverlusten. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand Guthaben bei der Stadt Karlsruhe Rechnungsabgrenzungsposten 240.442.107 € 27.451.870 € 77.433.398 € 951.257 € 0 € 346.278.632 € A B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Sonderposten Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 100.000.000 € 38.864.426 € 138.864.426 € 2.000.000 € 61.557.815 € 141.048.704 € 2.807.687 € 346.278.632 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 VBK 92 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2015 2011 2012 2013 2014 Plan 2014 1) Plan 2015 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +100.472 +100.256 +105.186 +108.722 +104.602 110.474 2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen +313-46+72+120 +0 +0 3. Andere aktivierte Eigenleistungen +883+935+496+694 +970 +517 4. Sonstige betriebliche Erträge +12.358 +10.483 +12.170 +12.766 +12.201 +16.717 5. Personalaufwand -57.209-59.570-62.161-64.630 -66.542 -67.193 6. Materialaufwand -49.437-44.956-47.598-51.548 -47.221 -56.330 7. Abschreibungen -15.885-15.907-16.716-17.075 -17.100 -19.200 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -12.208-11.608-13.829-11.987 -12.564 -8.622 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +172+140+66+79 +124 +91 10. Sonstige Zinsen u. ähnl. Aufwendungen -3.209-3.244-3.004-4.375 -4.427 -4.135 11. 12. Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit Außerordentliches Ergebnis -23.750 -246 -23.517 -246 -25.318 -246 -27.234 -246 -29.957 -246 -27.681 -246 13. Erträge aus Verlustübernahme 2) +24.322+24.086+25.675+27.581 +30.296 +28.040 14. Sonstige Steuern -326-323-111-101 -93 -113 15. Jahresüberschuss +0 +0 +0 +0 +0 +0 1)Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2)Verlustausgleich erfolgt durch KVVH GmbH. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)77,077,177,969,4 2. Umlaufintensität (in %)23,022,922,030,6 3. Investitionen (in T€)20.06358.74128.52240.083 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)5143,341,840,1 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)66,256,153,757,8 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 24,2- 24,0- 24,4- 25,4 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 17,5- 17,3- 18,5- 19,9 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 7,8- 6,5- 6,8- 6,7 4. Kostendeckung (in %)72,773,973,372,6 5. Cash Flow (in T€)- 9.520- 8.482- 9.300- 10.358 IV . P ers on al 1. Personalkostenintensität (in %)41,443,943,343,1 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)52.05553.86156.00156.200 An merku n g: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 AVG 93 15. Albtal-Verkehrs- Gesellschaft mbH (AVG) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Tullastr. 71Telefon: 0721 / 6107-0 info@avg.karlsruhe.de 76131 KarlsruheTelefax: 0721 / 6107-5009www.avg.info Gründung:Unternehmensgegenstand: Geschäftsführun gGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Ascan Egerer (ab 01.08.2014)Stadt Karlsruhe100% = 7,0 Mio. € Dr. Alexander Pischon (ab 01.07.2014) Stefanie Haaks (bis 30.06.2014) Christian Höglmeier (bis 31.07.2014) Aufsichtsrat: 15 Mitglieder, davon 10 OB Dr. Frank Mentrup ( Vorsitz ) StR Ute Müllerschon (bis 22.09.2014) Vertreter der Anteilseigner MD Elmar Steinbacher (stellv. Vors.) LR Helmut Riegger und 5 Vertreter der OB Johannes Arnold LR Dr. Christoph Schnaudigel Arbeitnehmer LR Jürgen Bäuerle Ralph Gutschmidt (bis 22.09.2014) StR Elke Ernemann (ab 23.09.2014)Uwe Klein StR Johannes Honné (ab 23.09.2014)Kurt Lackinger StR Thomas Hock (ab 23.09.2014)Iris Preiß StR Karl-Heinz Jooß (bis 22.09.2014)Joachim Sahner StR Sven Maier Daniel Van Vlem Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: Transport Technologie-Consult 44% = 33.745,27 € Karlsruhe GmbH (TKK) Wichtige Verträge: Vertrag vom 26.07.1995 mit der Deutschen Bahn AG, Geschäftsbereich Netz, Regionalbereich KA, über die Verpachtung der Strecke Grötzingen-Bretten, Bretten-Eppingen und mit dem 2. Nach- tragsvertrag vom 04.12.1997 die Strecke Eppingen-Heilbronn sowie von Teilbereichen der Bahn- höfe Bretten, Grötzingen und Heilbronn und des gesamten Bahnhofs Eppingen. Mit Nachtrags- vertrag Nr. 4 vom 20.06.2000 wurde die Vertragsdauer bis zum 31.12.2025 verlängert. Verkehrsvertrag mit dem Land Baden-Württemberg vom 29.10.2004 über Angebote im Schienen- personennahverkehr im Raum Karlsruhe. Vertrag vom 17.06.1999 mit der Deutschen Bahn AG, DB Netz, Niederlassung Südwest und der Stadt Maulbronn über die Verpachtung der zur DB-Strecke Maulbronn-Maulbronn-West gehörenden Grundstücke und Teilflächen, der sich hierauf befindlichen Betriebsanlagen sowie die Übernahme des Betriebes der Eisenbahninfrastruktur für den öffentlichen Verkehr durch die AVG. Die Vertragslaufzeit endet am 31.12.2025. Verkehrsvertrag vom 16.03.2009 mit dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd über Angebote im Schienenpersonnenahverkehr im Land Rheinland- Pfalz. Der Vertrag trat rückwirkend zum 01.01.2009 in Kraft und endet am 31.12.2016. Daneben bestehen zahlreiche Vereinbarungen mit angeschlossenen Gebietskörperschaften . Bau und Betrieb von Verkehrs- und artverwandten Unternehmen (Personen- und Güterverkehr) sowie die Beteiligungen an solchen(GV in der Fassung vom 01.02.2006). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 AVG 94 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 8,1 8,7 8,6 10,6 1)Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2)Aufwandsentschädigungen. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2011 2012 2013 2014 Arbeiter 4) 155163 164 170 Angestellte 4) 480517 569 601 Beamte 4) 00 0 0 Zwischensumme 1 635 680 733 771 Über VBK GmbH zu 100% an AVG mbH abgeordnet: - Beamte 33 3 3 - Angestellte 22 2 2 Zwischensumme 2 5 5 5 5 von AVG an KASIG abgeordnet: - Angestellte 23 4 4 Gesamtbelegschaft 638 682 734 772 Auszubildende 35 11 13 1) lt. Anhang zum Prüfungsbericht. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche MitarbeiterInnen. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Entwicklung der Fahrgastzahlen 1994 - 2014 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 60,0 70,0 80,0 1994 1 9 9 6 1 9 9 8 2 0 0 0 2 0 0 2 2004 2 0 0 6 2008 2 0 1 0 2 0 1 2 201 4 Jahr - in Mio. - 28,2 57,3 71,1 67,1 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 AVG 95 Leistungszahlen 2011 - 2014 2011 2012 2013 2014 1. Fahrgastzahlen ÖPNV (in Mio.) 70,3070,471,1 67,1 2. Beförderungsleistung ÖPNV (in Mio. Wagenkilometer): - Bahnverkehr 18,1318,0017,80 16,80 - Kraftomnibusverkehr 3,993,422,91 2,19 Zusammen 22,12 21,42 20,71 18,99 3. Durchschnittliche Fahrgeldeinnahmen im 0,580,580,58 0,60 ÖPNV je beförderte Person (netto) in € 4. Omnibusgelegenheitsverkehr (Ausflugs- und Mietwagenverkehr): - beförderte Personen 26.87424.57212.792 12.477 - km-Leistung (in Mio.) 0,360,300,08 0,08 5. Güterverkehr (Beförderungsleistung in to) - Bahn 518.084570.763619.349 554.538 - Lastkraftwagen 000 0 Zusammen 518.084 570.763 619.319 554.538 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Im Geschäftsjahr 2014 fiel die Fahrgastzahl auf 67,1 Mio. (Vorjahr: 71,1 Mio.). In diesem Wert sind die in Kooperation mit DB Regio AG betriebenen Strecken im Enztal, im Murgtal und Heilbronn-Öhringen enthalten. Die Betriebsleistung im Straßen- und Stadtbahnbetrieb sank unter anderem aufgrund umfangreicher Baumaßnahmen im Sommer 2014 von 17,8 auf 16,8 Mio. Wagenkilometer. Im Bereich Schienengüterverkehr sank die Transportmenge um 10,5 % gegenüber dem Vorjahr. Hauptgrund ist der Wegfall der wöchentlichen Containerfahrten in Wörth am Rhein. Die Umsatzerlöse erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 10,7 Mio. € auf 160,4 Mio. €. Die Bestellerentgelte des Landes Baden-Württemberg und die Aufgabenträgerzuschüsse Kraftomnibus (KOM) und Schiene sind gestiegen. Im Kernbereich Personenbeförderung sind die Umsatzerlöse um 1,45 Mio. € gestiegen. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bezogene Leistungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Mio. €. Die Steigerung ist vor allem auf erhöhte Fremdleistungen für Fahrzeuge und die weiter berechneten Aufwendungen der VBK an die AVG beim Fahrpersonal zurück zu führen. Der Personalaufwand reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Mio. € auf 42,2 Mio. €. Ursächlich hierfür war die im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 Mio. € geringere Zuführung zu der mittelbaren Pensionsrückstellung. Gegenläufig wirkte sich Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 AVG 96 eine Tariferhöhung, der höhere Mitarbeiterbestand während des Geschäftsjahres sowie die Zuführung zu den Rückstellungen für ausstehende Urlaubsansprüche und des Gleitzeitübertrags aus. Die AVG schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von rd. 1,0 Mio. € (Vorjahr: 0,3 Mio. €) ab. Einschließlich der Bauleistungen für Dritte betrug das 2014 getätigte Investitionsvolumen inklusive aktivierter Eigenleistungen 69,5 Mio. €. Darin enthalten waren im Wesentlichen Anzahlungen über 8 Stadtbahnwagen der Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH für den Betrieb der Stadtbahn Heilbronn-Nord in Höhe von 36,6 Mio. € und über 11 als Ersatz beschaffte Stadtbahnwagen der Firma Bombardier in Höhe von 12,0 Mio. €; außerdem Anschaffungskosten für die Weiterführung der Stadtbahn von Heilbronn bis Bahnhof Neckarsulm in Höhe von 4,2 Mio. €. Der stadtbahnmäßige Ausbau von der Stadtgrenze Heilbronn bis Neckarsulm Bahnhof und die Anschaffung der für dessen Betrieb notwendigen Stadtbahnwagen werden von den betroffenen Gebietskörperschaften in der Region Heilbronn durch Zuschüsse finanziert Ausblick Für das Geschäftsjahr 2015 rechnet die AVG gemäß dem aktuellen Wirtschaftsplan mit einem Jahresüberschuss in Höhe von rd. 6,5 Mio. €. Zur teilweise Finanzierung der geplanten Investitionen in Höhe von 55,4 Mio. € sind Darlehensaufnahmen von 18,6 Mio. € vorgesehen. Wegen Risiken wird im Wesentlichen auf die Ausführungen bei der VBK unter Nr. 14 dieses Kapitels entsprechend verwiesen. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. D. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.ä. Rechnungsabgrenzungsposten Aktive latente Steuern 97.817.957 € 646.958 € 132.564.206 € 4.001.227 € 10.836 € 4.260.791 € 239.301.975 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Bilanzgewinn Sonderposten mit Rücklageanteil Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 7.000.000 € 28.249.235 € 17.897.242 € 8.565.032 € 61.711.509 € 0 € 76.514.401 € 100.311.798 € 764.267 € 239.301.975 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 AVG 97 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2015 2011201220132014 Plan 2014 1)2) Plan 2015 1)2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - -in T€- -in T€- 1. Umsatzerlöse+138.794 +140.796 +149.636 +160.365+155.812+182.975 2. Bestandsveränderungen an unfertigen Bauten und Leistungen-142-11+233-303+0+0 3. Andere aktivierte Eigenleistungen+116+55+168+461+100+100 4. Sonstige betriebliche Erträge+16.288+13.752+23.451+15.758+10.199+16.964 5. Materialaufwand und Fremdleistungen-104.387-99.568 -104.082 -105.206-103.598-122.965 6. Personalaufwand-31.806-35.806-43.831-42.204-40.039-44.442 7. Abschreibungen-2.120-2.805-1.776-1.800-3.322-9.956 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-15.306-15.119-22.408-22.665-13.447-13.174 9. Erträge aus Beteiligungen, sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+327+352+331+204+0+0 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-1.462-1.374-2.721-2.463-3.750-2.150 11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit+302+272-999+2.147+1.955+7.352 12. Steuern vom Einkommen u. vom Ertrag-111+98+1.386-1.068+0-800 13. Sonstige Steuern-38-52-63-37-54-64 14. Jahresüberschuss+153+318+324+1.042+1.901+6.488 15. Ergebnisvortrag aus dem Vorjahr+6.728+6.880+7.198+7.522 16. Einstellungen in Gewinnrücklagen+0+0+0+0 17. Bilanzgewinn+6.880+7.198+7.522+8.564 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan", eine förmliche Fortschreibung des Planes erfolgte nicht. 2) Ohne Bauleistungen für Dritte (betrifft Umsatzerlöse und Materialaufwand) und Sonderpostenverrechnung. Bilanz- und sonstige Kennzahlen Anmerkung: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf S. 29 erläutert. 2011201220132014 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)55,548,342,540,9 2. Umlaufintens ität (in %)42,649,955,457,3 3. Inves titionen (in T€)18.28811.51323.02660.173 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)31,430,925,525,8 2. Anlagendeckungs grad I (in %)56,764,060,063,1 III. Ertragslage 1. Ums atzrentabilität (in %)+ 0,1+ 0,2+ 0,2+ 0,7 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 0,3+ 0,5+ 0,5+ 1,7 3. Ges amtkapitalrentabilität (in %)+ 0,9+ 0,9+ 1,3+ 1,5 4. Kostendeckung (in %)89,491,085,791,8 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertrags teuern+ 3.508+ 5.047- 9.111+ 6.109 b) nach Ertrags teuern+ 3.359+ 5.145- 7.725+ 5.042 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)20,523,125,124,2 2. Pers onalaufwand je Mitarbeiter (in €)49.85352.50159.71654.668 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 TTK 98 16. TTK Transport-Technologie-Consult Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Gerwigstr. 53Telefon: 0721 / 62503-0 Info@ttk.de 76131 KarlsruheTelefax: 0721 / 62503-33 www.ttk.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 30.07.1996 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Udo SparmannAlbtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH 44% = 33.745,27 € Dr. Ing. Udo Sparmann 5% = 3.834,69 € PTV Planung Transport Consult 51% = 39.113,82 € GmbH 100% = 76.693,78 € Gesellschafterversammlung: Dr. Ing. Gerd Bahm (PTV TC) Christian Höglmeier (AVG / ab 01.01.2014) Dr. Ing. Udo Sparmann Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Mietvertrag mit Herlan Grundstücksgesellschaft GdbR vom 20.09.1996 sowie Anschlussmietvertrag vom 26.11.2002 über die Anmietung von Erweiterungsflächen in einem Neubau ab August 2003 am gleichen Standort. Beratung und Planung im Verkehrswesen mit ingenieurwissenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Methoden unter Verwendung DV-gestützer Verfahren (GV in der Fassung vom 20.01.1998). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 2) - - - - 1)Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2)Aufwandsentschädigungen Abschlussprüfer Der Jahresabschluss wird nicht geprüft. Eine Prüfungspflicht besteht weder aus handelsrechtlicher noch aus kommunalrechtlicher Sicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 TTK 99 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2011 2012 2013 2014 Arbeiter 4) - - - - Angestellte 4) 26,0 28,0 29,0 28,0 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 26,0 28,0 29,0 28,0 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Leistungszahlen 2010 - 2014 2011201220132014 1. Betriebsleistung pro Mitarbeiter (in T€)11211910399 2. Auftragssumme (in T€) 1) 1.9002.3002.4502.000 3. Auslandsanteil am Erlös (in %) 2) 46504556 1) Zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres 2) Rohertrag Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Der Ablauf des Geschäftsjahres gestaltete sich im 1. Halbjahr zufriedenstellend. Insbesondere zu erwähnen ist die Hereinnahme eines Großprojekts in Skandinavien für die Technische Beratung zur Erstellung und Begleitung der Gesamtsystemausschreibung einer neuen ca. 30 km langen Stadtbahnstrecke. Dieses Projekt sollte über fünf Jahre laufen. Für das Jahr 2014 war dafür ein Budget für die TTK von rund 700 T€ vorgesehen. Im 3. Quartal stellte sich heraus, dass ein Geschäftspartner aus diesem Projekt eine Niederlassung im süddeutschen Raum aufbauen wollte. Die zahlreichen Stellenangebote entsprachen dem Portfolio der TTK. In diesem Zusammenhang haben die beiden Prokuristen und weitere sechs Mitarbeiter die TTK verlassen. Die weitere Bearbeitung dieses Projektes ist infolgedessen durch einvernehmliche Regelung von TTK übergeleitet worden. Der größere Teil der Belegschaft ist weiterhin für die TTK beschäftigt. Bereits mit Bekanntwerden der Entwicklung wurden die erforderlichen Gegenmaßnahmen ergriffen. Insbesondere wurden praktisch in einem Monat fünf neue Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 TTK 100 Projektingenieure eingestellt. Daher war es möglich, die laufenden Projekte zur Zufriedenheit der Kunden fertig zu bearbeiten. Vereinzelt gab es zeitliche Verzögerungen. Die neue Führungsmannschaft ist etabliert und erfüllt die in sie gesetzten Erwartungen vollumfänglich. Nur so ist zu erklären, dass nach dem kritischen Personalengpass und unter besonders schwierigen Randbedingungen ein gutes Ergebnis erzielt werden konnte. Hinsichtlich der Ausrichtung auf bestimmte Auslandsmärkte wird Skandinavien an Bedeutung verlieren. Es ist damit zu rechnen, dass die Anteile der Projekte im deutschen Markt, aber auch in Frankreich wachsen. Der Auftragsbestand hat sich aufgrund des Ausfalls eines Großprojektes reduziert, ist aber mit 2,0 Mio. € am Ende des Berichtsjahres auf einem guten Niveau. Entwicklung des Auftragsbestandes 1999 - 2014 (in T€) 0 1.000 2.000 3.000 4.000 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2 013 Jahr 1.900 1.600 3.400 1.700 3.300 2.450 2.000 Ausblick Für das Jahr 2015 rechnet die TTK dank der guten Auslastung wiederum mit einem guten Ergebnis. Für den geplanten Umsatz liegen entsprechende Bestellungen vor. Das laufende Geschäftsjahr zeigt einen positiven Trend im deutschen Markt. In Großbritannien herrscht weiterhin Zurückhaltung hinsichtlich von Projekten im Portfolio der TTK. Im französischen Markt zeichnet sich eine positive Entwicklung ab. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 60.449 € 310.067 € 394.979 € 542.204 € 16.718 € 1.324.417 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Gewinnvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten 76.694 € 200.000 € 365.923 € 110.717 € 753.334 € 163.801 € 407.282 € 1.324.417 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 TTK 101 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2014 2011201220132014 -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- 1. Umsatzerlöse+2.684+2.893+2.548+2.272 2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen+224+433+434+547 3. Sonstige betriebliche Erträge+48+51+55+142 4. Personalaufwand-1.850-1.910-1.996-1.846 5. Aufwendungen für bezogene Leistungen-142-447-219-376 6. Abschreibungen-32-53-50-49 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen-457-541-535-537 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+7+4+2+1 9. Sonstige Zinsen u. ähnliche Aufwendungen+0+0+0+0 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+482+430+239+154 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-150-135-77-43 12. Sonstige Steuern-1-1-1+0 13. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+331+294+161+111 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Ve rm ög en s l ag e 1. Anlagenintensität (in %)4,35,96,44,6 2. Umlaufintensität (in %)95,593,492,794,2 3. Investitionen (in T€)54653720 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)52,054,856,956,9 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)1.206,3923,6889,81.246,2 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 11,4+ 8,8+ 5,4+ 3,9 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 35,3+ 31,6+ 20,3+ 14,7 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %) 18,417,311,6+ 8,4 4. Kostendeckung (in %)117,1112,7106,5100,4 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertra gsteuern+ 514+ 483+ 289+ 202 b) nach Ertragsteuern+ 363+ 347+ 211+ 160 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)74,564,771,365,7 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)71.16368.21268.82565.931 An merkun g: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KVV 102 17. Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Tul lastr . 71Telefon: 0721 / 6107-0 Info@kvv.karlsruhe.de 7 613 1 Kar lsr uheTelefax: 0 721 / 610 7-71 59 ww w.kvv.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 2 9.07.19 94 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: D r. A lexan der Pi sch on Stad t Karl sru he 52% =3 3.233 ,9 7 € (ab 01 .0 7.201 4)Landkreis Karlsru he 20% =1 2.782 ,3 0 € Stefanie Haaks (b is 3 0.06.20 14)Landkreis Germersheim 8% =5.112 ,9 2 € Landkreis Rastatt 8% =5.112 ,9 2 € Stad t Baden-B ad en 8% =5.112 ,9 2 € Landkreis Sü dl. Wein st raß e 2% =1.278 ,2 3 € Stad t Landau 2% =1.278 ,2 3 € 1 00% =6 3.911 ,4 9 € Au fsic h tsrat: OB Dr. Frank Mentrup ( Vorsitz ) StR Gabriele Luczak-Schwarz LR Dr. Fr itz Brechtel ( stellv. Vorsitz ) (bis 31.08.2014) LR Dr. Christoph SchnaudigelStR Sven Maier ( stellv. Vorsitz ) OB Margret Mergen (ab 01.07.2014) LR Jürgen BäuerleStR Yvette Melchien BM Wolfgang Bratzel (bis 31.08.2014)KR Jürgen Nelson KR Heinz-Jürgen-Deckers (ab 01.09.2014) OB a. D. Josef Offele Sonja Döring StR Hans P falzgra f OB Wolfgang Gerstner (bis 30.06.2014)LR Theresia Riedmaier Heinz Golombeck (bis 31.08.2014)KR Gerhard Rinck (ab 01.09.2014) BM Walter Heiler, MdL (bis 31.08.2014)OB Hans-Dieter Schlimmer StR Johannes HonnéGünter Seifermann BM Toni HuberBM Harald Seiter StR Karl-Heinz Jooß (ab 01.09.2014)BM Dietmar Späth (bis 31.08.2014) StR Dr. Albert Käuflein (ab 01.09.2014)MD Elmar Steinbacher KR Günter Kast (bis 31.08.2014)Simon Sterbenk (ab 01.09.2014) MD Dr. Lothar KaufmannBM Robert Wein (ab 01.09.2014) BM Tony Löffler (ab 01.09.2014)StR Rainer Weinbrecht (bis 31.08.2014) Klaus Maas Tim Wirth Wichtige Verträge: Vereinbarung zwischen dem Land Baden-Württemberg, den Landkreisen Karlsruhe und Rastatt, den Städt en Karlsruh e un d Baden-B aden so wie der Karlsru her Verkehrsverbu nd GmbH über di e weite re Finanzierung des Karlsruher Verkehrsverbundes . Die neue Vereinbarung trat zum 01.01.2010 in Kraft u nd gi lt bis zum 31.12 .2 018 . Er gän ze nde V ere in ba rung zum KVV-Gesel lsc haftsvertrag üb er di e Finanzierung der Verbundorganisation sowie der verbundbedingten Lasten des KVV z wischen dem KVV und der St adt Karlsruhe, der Stadt B ad en-Baden, den Land kreisen Karl sru he, Germersh ei m u nd Südli che Wein straße sowie d er Stadt Land au v om 15.11.2013. Sie regelt die Zuwendungen des Landes Baden-Württemberg bi s zum 31.12.2018. Für das Land Rheinland-Pfalz wird die Vereinbarung vom 01.01.1996 derzeit jährlich prolongiert. 28 Mitglieder , davo n 10 Ver teter der Stadt Karlsruhe, 5 Vert ret er des L andkreises Karlsruhe, je 3 Vert ret er der Landkreise Germersheim und Rastatt sowie der Stadt Baden-Baden, j e ein Ver treter des Landkreises Südliche Weinstraße und der Stadt L andau und j e ein Ver treter der L än der Baden-Wü rttemberg un d Rheinland-Pfalz Die Gesellschaft dient den Zwecken des öffentlichen Personennahverkehrs. Sie wurdegegründet,umdie Wettbewerbsfähigkeitdesöffentlichen Personennahv erkehrs in der Region Karl sruhe vor al lem durch die Einführung von einheitlichen Tarifen (Verbundtar if) für alle öff entlichen Ver kehr smitt el und die Abstimmung der Fahrpläne der verschiedenen Verkehrsunternehmen zu verbes sern (GV in der Fassung vom 14.12.1998). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KVV 103 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 13 13 15 15 1)Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2)Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young GmbH geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2011 2012 2013 2014 Arbeiter 4) 000 0 Angestellte 4) 444648 53 Beamte 4) 000 0 Gesamtbelegschaft 44 46 48 53 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Leistungszahlen 2011 – 2014 2011201220132014 1. Zahl der Fahrgäste im Verbundgebiet 178178177174 (in Mio.) 2. Tarifeinnahmen im Verbundgebiet 122126133135 (in Mio. €) - ohne Schwerbehinderte und ohne Abgeltung Schüler nach § 45 a PBfG - 3. Tarifeinnahmen je Fahrgast (in €) 0,690,710,750,78 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KVV 104 Finanzielles Engagement der Mitgesellschafterin Stadt Karlsruhe 2011 – 2014 2011201220132014 -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- 1. Verlustabdeckung (Anteil Stadt Karlsruhe)1.0551.0621.2841.300 2. Tarifausgleich für KVV/VRN-Übergangsregelung184 Gesamt1.0551.0621.2841.484 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Die statistische Zahl der beförderten Personen der Verbundunternehmen sank im Geschäftsjahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 % auf 173,7 Millionen. Dabei handelt es sich um sogenannte „Verbundbeförderungsfälle“, das heißt Umsteiger zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln und -unternehmen werden nur einmal gewertet. In dieser Zahl sind die ohne Entgelt beförderten schwerbehinderten Fahrgäste enthalten. Bedingt durch eine Tarifänderung 2013 bei den 24-Stunden-Karten kam es zu einem Rückgang beim Verkauf dieser Karten, dessen Nachwirkungen auch 2014 noch spürbar waren. Dazu kommt der 2014 erstmalig anzutreffende, demographisch bedingte starke Rückgang der Schülerzahlen. Entwicklung der Fahrgastzahlen 1994 - 2014 0 50 100 150 200 1994 1996 1 9 9 8 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 2014 Jahr - in Mio. - 55 174 160 Seit 2011 werden die Fahrgelder auf der Grundlage der Ergebnisse der Fahrgasterhebung, die im Auftrag des KVV 2008 und 2009 im Verbundgebiet durchgeführt worden ist, zugeschieden. Darauf haben sich die Gesellschafter des KVV im Jahr 2010 verständigt. Der Rückgang der Umsatzerlöse ist Folge des neuen Vertriebskostenmodells, welches erstmalig ab dem 01.01.2014 angewandt wurde. Die im Rahmen der Verbundabrechnung auf die Verkehrsunternehmen des Verbunds zuzuscheidenden Fahrgeldeinnahmen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 1,77 % € auf 135,3 Mio. €. Hierzu trugen vor allem die attraktiven neuen Tarifangebote des KVV bei. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KVV 105 Entw icklung der Fahrgeldeinnahmen 1994 - 2014 0 50 100 150 1994 1996 1998 2000 2002 2004 2006 2008 2 0 1 0 2012 2014 Jahr - in Mio. € - 25 135 100 Der KVV erhielt auch im Jahr 2014 als Ausgleich für die verbundbedingten Lasten sowie für die Verbundorganisation Zuschüsse von den Ländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Die neue EU-Verordnung 1370 zwingt die Bundesländer und die Verkehrsverbünde dazu, die Verbundförderung neu zu gestalten. Mit dem Land Baden-Württemberg hat der KVV darauf hin im Jahr 2010 eine Finanzierungsvereinbarung mit einer Laufzeit bis 2018 abgeschlossen. Ausblick Im Jahr 2014 hat die Diskussion um die Einführung eines Landestarifes in Baden- Württemberg erneut Fahrt aufgenommen. Ziel der Landesregierung ist es, in mehreren Stufen eine Situation zu schaffen, in der Fahrgäste ohne Beachtung von Verbund– oder Tarifgrenzen mit dem Nahverkehr alle Gebiete des Landes erreichen können. Wenn es zu diesem Landestarif kommt, besteht ein strukturelles Risiko für die gesamte Tarifstruktur des KVV und damit für die von ihm verwalteten Einnahmen. Auswirkungen, etwa durch die vorgesehene obligatorische Anschlussmöglichkeit des Fahrgastes an ÖPNV-Verbindungen am Zielort lassen sich nur schwer prognostizieren und stellen ein hohes Risiko dar. Bezüglich weiterer Risiken wird auf die Ausführungen bei der VBK – Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH unter Nr. 14 dieses Kapitels entsprechend verwiesen. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand Rechnungsabgrenzungsposten 160.716 € 13.165.544 € 1.832 € 12.230 € 13.340.322 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Jahresüberschuss / -fehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten 63.912 € 0 € 63.912 € 340.581 € 12.935.829 € 13.340.322 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KVV 106 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2015 2011 2012 2013 2014 Plan 2014 1) Plan 2015 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse 2) +5.955+7.774+2.599+2.058 +2.300 +2.343 2. Sonstige betriebliche Erträge +9.831+9.866+10.342+11.034 +10.108 +10.417 3. Personalaufwand -1.766-1.814-1.911-2.090 -2.152 -2.329 4. Abschreibungen -48-17-22-42 -83 -63 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2) -15.965 -17.809-13.418-13.392 -13.151 -13.658 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +22+16+15+9 +15 +15 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen +0+0+0+0 -1 -1 8. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -1.971 -1.984 -2.395 -2.423 -2.964 -3.276 9. Steuern vom Einkommen und Ertrag +0+0+0+0 +0 +0 10. Sonstige Steuern +0+0-1-1 -1 -1 11. Zuschüsse der Gesellschafter nach § 5 des Gesellschaftervertrages +1.971+1.984+2.396+2.424 +2.965 +3.277 12. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag +0 +0 +0 +0 +0 +0 1)Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2) Die Vertriebskosten werden ab dem Wirtschaftsjahr 2001 brutto verbucht, d. h. als Umsatzerlöse und als Aufwendungen aus Vertriebskostenübernahme (AVG / VBK / BBL). Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Vermög en slage 1. Anlagenintensität (in %)0,40,30,71,2 2. Umlaufintensität (in %)99,499,799,298,7 3. Investitionen (in T€)6109989 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)0,60,40,40,5 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)143,4170,656,039,8 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 33,1- 25,5- 92,2- 117,8 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 3.083- 3.104- 3.748- 3.793 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 18,0- 13,4- 15,6- 18,2 4. Kostendeckung (in %)33,539,617,113,3 5. Cash Flow (in T€)-1.923- 1.967- 2.374- 2.381 IV. Personal 1. Personalkosteni nt ensität (in %)9,99,212,513,5 2. Personalaufwa nd j e Mit arbeiter (i n €)40.12039.43839.81339.435 An me r kun g: Die wichti gsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Baden Airpark 107 18. Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Victoria Boulevard A 106Telefon: 07229 / 66-2125Amt11@Landkreis-Rastatt.de 77836 RheinmünsterTelefax: 07229 / 66-2309 Gründung:Unternehmensgegenstand: 20.03.2001 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dieter AuStadt Karlsruhe43,90% =14.400 € Stadt Baden-Baden15,55% = 5.100 € Landkreis Karlsruhe12,65% = 4.150 € Landkreis Rastatt12,65% = 4.150 € Stadt Bühl 4,27% = 1.400 € Gemeinde Hügelsheim 4,88% = 1.600 € Gemeinde Rheinmünster 4,88% = 1.600 € Stadt Rheinau 1,22% = 400 € 100% = 32.800 € Gesellschafterversammlung: OB Dr. Frank Mentrup ( Vorsitz ) Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: Baden Airpark GmbH34,17% = 8,559 Mio. € Wichtige Verträge: In der Rahmenvereinbarung vom 30.07.2003 zwischen dem Land Baden-Württemberg, der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) und der Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH (BTG) haben sich die FSG und die BTG als Gesellschafter der Baden-Airpark GmbH (BAG) verpflichtet, zu deren Fortentwicklung, insbesondere für Investitionen und Folgelasten in den Jahren 2003 bis 2015, in jährlich gleichen Teilbeträgen Gesellschafterzuschüsse an die BAG in Höhe von insgesamt 114 Mio. € im Verhältnis zwei Drittel (FSG) zu einem Drittel (BTG) zu leisten. Beteiligung von Kommunen, Landkreisen und sonstigen öffentlichen Körperschaften sowie ggf. Privaten aus der Region an der als Tochtergesellschaft der Flughafen Stuttgart GmbH gegründeten Baden Airpark Erwerbs GmbH heute Baden Airpark GmbH (GV in der Fassung vom 11.07.2007). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wird von der RWM Wirtschaftsprüfung Steuerberatung, Sinz- heim geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Baden Airpark 108 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung - - - - 1)Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. Finanzielles Engagement der Gesellschafterin Stadt Karlsruhe 2011 – 2014 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Erhöhung Kapitalrücklage 1.2831.2831.283 1.283 2. Verwaltungskostenumlage 12911 12 Zusammen 1.293 1.295 1.292 1.295 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 2011201220132014 Arbeiter 3) 0,00,00,00,0 Angestellte 3) 0,00,00,00,0 Beamte 3) 2,02,02,02,0 Gesamtbelegschaft2,02,02,02,0 Auszubildende-- - - 1) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 2) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 3) Sonderregelung als geringfügig Beschäftigte. Leistungszahlen Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) 2011 2012 2013 2014 1. Flugbewegungen 45.29842.26938.195 35.566 2. Passagiere 1.126.500 1.299.291 1.073.911 997.013 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Baden Airpark 109 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Die wirtschaftliche Entwicklung der Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH (BTG) ist an die Entwicklung der Baden Airpark GmbH (BAG) gekoppelt. Mit insgesamt 997.013 Fluggästen im Geschäftsjahr 2014 verfehlte der Flughafen Karls- ruhe/Baden-Baden (FKB) nur knapp die Million. Damit musste die Baden-Airpark GmbH den zweiten Passagierrückgang seit dem Bestehen der Gesellschaft kommunizieren. Der Rückgang von 6,9 % bei den Flugbewegungen und insgesamt 7,2 % bei den Pas- sagierzahlen ist von allen Segmenten gespeist worden. Neben den Belastungen aus der deutschen Luftverkehrssteuer führten die oftmals kurzfristigen Veränderungen in der Angebotspolitik der Fluggesellschaften und Reiseveranstalter zu Rückgängen und leider auch zum Verdruss einiger Reisekunden am FKB. Entwicklung der Passagierzahlen 1997 - 2014 0 200.000 400.000 600.000 800.000 1.000.000 1.200.000 1.400.000 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2 0 1 1 2013 Jahr 20.544 292.456 623.052 1.299.291 1.151.583 997.013 Der Gewerbepark entwickelte sich im Jahr 2014 erfreulich. Es konnten weitere Grund- stücksverkäufe abgeschlossen werden, die den Gewerbepark innerhalb des Branchen- Mix bereichern. Insbesondere mit der Ansiedlung einer Tankstelle wird sowohl den ge- werblichen Kunden als auch den Reisenden eine weitere Dienstleistung vor Ort angebo- ten werden. Die Erweiterungen der bereits ansässigen Firmen sprechen für den Standort auf dem Baden-Airpark-Gelände. Der Bau eines Bürogebäudes für die Europazentrale des Weltmarktführers für 3 D-Drucker an exponierter Stelle am Airport Boulevard konn- te im Frühjahr 2015 fertig gestellt und bezogen werden. Allgemein konnte der Vermietungsstand 2014 beibehalten werden, jedoch zeigt sich die Überkapazität an Büroflächen in der Region nun auch auf dem Baden-Airpark-Gelände. Leerstände sind nicht mehr zeitnah neu zu belegen. Trotz aktiver Parkierungspolitik und dem Angebot von Parkplätzen in verschiedenen Preisklassen entstehen im Umfeld des Flughafens mehr und mehr private Vermarkter, die Flächen und Service für Reisende anbieten. Die Chance für eigenes Wachstum neh- men weiter Flughafenzubringer und Taxiunternehmen für sich auf. Beide Entwicklungen gehen direkt zu Lasten der Umsätze der Baden-Airpark GmbH. Die geringeren Einnahmen und die gestiegenen Kosten führten zu einem gegenüber den Vorjahren geringeren positiven Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA). Für das Wirtschaftsjahr 2014 beträgt das EBITDA rd. 2,4 Mio. €. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Baden Airpark 110 Ausblick Das aktuelle McKinsey-Gutachten zur Geschäftsperspektive der Baden Airpark GmbH bescheinigt dem Projekt ein gutes Potenzial, hohe positive volkswirtschaftliche Effekte und bietet Ansatzpunkte für eine Intensivierung der Angebote und weitere An- strengungen beim Kostenmanagement. Bei erfolgreicher Umsetzung einer Reihe von strategischer Initiativen erscheint der Flugbetrieb -auch ohne weitere Kapitaleinlagen der Gesellschafter- zumindest für die kommenden zehn Jahre gesichert. Die entsprechenden Vorschläge der McKinsey Untersuchung werden in einer Arbeitsgruppe des Aufsichtsrats bewertet. Erste Ergebnisse wurden im Wirtschaftsplan 2015 eingearbeitet. Weitere Er- gebnisse werden 2015 zu erwarten sein. Die Baden-Airpark GmbH rechnet für 2015 mit einem gegenüber 2014 wieder anstei- genden Passagieraufkommen, sodass der FKB wieder mehr als eine Million Fluggäs- te verzeichnen kann. Auch lassen die erkennbaren Gewerbeansiedlungen auf ein gutes Jahr hoffen. Die weiterhin steigenden Kosten dürften ein nochmals rückläufiges, aber weiterhin positives operatives Ergebnis vor Abschreibungen und Steuern ergeben. Die hohe Abschreibungslast aus dem Ausbau, die 2014 ihren höchsten Stand aufweist, kann nur zu einem geringen Anteil selbst geleistet werden und führt zu weiterem buchmäßigen Eigenkapitalverzehr. Unter Berücksichtigung dieser Abschreibungen wer- den die Jahresergebnisse auch der nächsten Jahre weiterhin negativ sein. Dem gegen- über steht eine ausgesprochen positive Liquiditätslage. Die Entwicklung der BTG ist an die Entwicklung des Baden-Airparks gekoppelt. Nach Einschätzung der Geschäftsführung der BAG sind derzeit keine Faktoren zu erkennen, die Bestand gefährdend seien oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Baden- Airpark GmbH wesentlich beeinträchtigen könnten. Die Geschäftsführung der Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft schließt sich dieser Einschätzung an. Dem entsprechend finden seit 2014 und damit rechtzeitig vor der Ende 2015 auslau- fenden Rahmenvereinbarung aus 2003 zwischen den Gesellschaftern der BAG Gesprä- che zur Fortführung des Projekts statt. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im Herbst 2015 den Gremien zur Entscheidung vorgelegt. Vorläufige Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 43.635.924 € 182.000 € 42.510 € 43.860.434 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Rückstellungen Verbindlichkeiten 32.800 € 43.635.924 € 43.668.724 € 7.200 € 184.510 € 43.860.434 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Baden Airpark 111 Gewinn und Verlustrechnungen der Jahre 2011 - 2015 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 201 1201 2201 32 014 2) Plan 2014 1) Plan 2015 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Ums atzerl ös e+0+0+0+0+0+0 2. Sonstige betriebliche Erträge+25+25+25+26+28+28 3. Mat e ri a l aufwand+0+0+0+0+0+0 4. Personalaufwand-11-11-10-10-11-11 5. Abschreibungen+0+0+0+0+0+0 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-14-15-15-16-17-17 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+8+8+7+7+0+0 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-8-7-7-7+0+0 9. Er geb nis der gewöhnl . Geschäft st ät igkeit+0+0+0+0+0+0 10. Steuern vom Ei nkomme n und vom E rtrag+0+0+0+0+0+0 11. Sonstige Steuern+0+0+0+0+0+0 12. Jahresübers chuss / -fehlbetrag+0+0+0+0+0+0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Ur pl an"; eine förmliche Fortschreibung des Wirt schaftsplanes erfolgte nicht. 2) Vorläufige Zahlen. 2011201220132014 I. Ve rmög en s l ag e 1. Anlageni ntensi tät (in %)99,499,499,599,5 2. Umlaufintensität (in %)0,60,60,50,5 3. Investitionen (in T€)2.9232.9232.9232.923 II. Finanzlage 1. Ei genkapitalquote (i n %)99,599,599,599,6 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)100,1100,1100,1100,1 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)---- 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 0,0+ 0,0+ 0,0+ 0,0 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 0,0+ 0,0+ 0,0+ 0,0 4. Kostendeckung (in %)---- 5. Cash Flow (in T€)+ 0+ 0+ 0+ 0 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)33,533, 431,530,4 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)5.4645.4635.1945.208 An me rk ung: Die wichti gsten Bilanzke nnzahle n werden auf Sei te 29 er läutert . Wohnungswesen und Stadtentwicklung Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 VOWO 113 19. VOLKSWOHNUNG GmbH (VOWO) Anschrift:Telefon/ Fax:E-Mail/Internet: Ettl inger - Tor - Pl atz 2Telefon: 0721 / 3506-0Info@volkswohnung.com 7 613 7 Kar lsr uheTelefax: 0 721 / 350 6-10 0www.volkswohnung.com Gründung:Unternehmensgegenstand: 0 8.03.19 51 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: R ei ner Ku kl inskiStad t Karl sru he100 % =37.00 0.000 € Au fsic h tsrat: BM Michael O be rt ( Vorsitz ) StR Angela Geiger (bis 30.09.2014) StR Dr. Heinrich Maul StR Karl-Heinz Jooß ( stellv. Vorsitz / bis 30.09.2014) Eduardo Mossuto (ab 01.10.2014) StR Bettina Meier-AugensteinStR Hans Pfalzgraf ( stellv. Vorsitz / ab 01.10.2014) StR Tilman Pfannkuch StR Michael BornerAnne Segor StR Margot Döring StR Karin Wiedemann StR Dr. Raphael Fechler (ab 01.10.2014) Beteiligungen (m i nd . 25 % ):A nt ei l e a m S ta mm k apital: VOLKSWOHN UNG Serv ice GmbH100 % =1.100 .0 00,00 € VOLKSWOHN UNG Bautr äg er GmbH 100 % =1.000 .0 00,00 € Ko nversion sg esellschaft Karlsruh e mbH 60 % =300 .0 00,00 € KES - Karlsruh er Energ ieservic e GmbH 50 % =50 .0 00,00 € Wo hnb au Wörth a. R h. Gmb H 50 % =2.600 .0 00,00 € Ent wicklu ngsgesel lsc haft Cité mbH38 ,8 % =2.000 .0 00,00 € Wi c htige Verträge: Mit der VOLKSWOH NUN G Service GmbH sowi e der Konv ersio nsgesellsch af t Karlsru he GmbH wurd en B eh er rschun gs- u. Erg eb nisabfüh run gsverträge (Org an sc haftsverträge) g esch lossen. B esteht aus 6 bis höch st en s 11 stimmberechtigt en Mitgliedern. Ver so rgun g breiter Sch icht en der Bevöl kerun g mi t Wo hnu ngen. Dazu gehör t auchd ieang emesseneWoh nversorg ungeinko mmensschwac her Bevöl keru ngskrei se. Die Gesellschaft errich tet und bewirtsch af tet im eig en en Namen Woh nun gen in allen R ec hts- un d N utzu ngsfo rmen . Si e kann auch die Errich tung solch er Woh nun gen betr eu en un d fremde Wo hnu ngen ver walten. In Erfüllung ihres öffentl ichen Zwec ks kann di e Gesell sc haft auch andere Bauten errich ten , betreuen, b ewirtsch aft en od er verwalten, so weit d iese wo hnu ngswir tschaftlic h, städtebaul ich oder infr astru kt urell beding t sin d o der der Wirtsch af tsf örd eru ng d ienen. Sie kan n inso weit auch Träger von Ersc hließu ngs- un d San ierung smaßn ah men sein (GV in der Fassung v om 12.11.2007). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 VOWO 114 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Aufsichtsrates 2) 20 19 19 20 1)Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da die überwie- gende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. 2)Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH, Niederlassung Mannheim geprüft (Abschlussprüfer im gesamten Kon- zern seit Prüfung 2013). Leistungszahlen 2011 - 2014 2011 2012 2013 2014 1. Zahl der Mietinteressenten (Warteliste) 6.4415.6825.717 5.714 2. Bestand an eigenen Objekten: - Mietwohnungen 12.57812.57812.609 12.785 - Gewerbe 143156154 161 - Garagen, Tiefgaragen u. Abstellplätze 3.3513.4533.519 3.648 - sonstige Mietverhältnisse 788281 95 - eigengenutzte Einheiten 141449 50 Zusammen 16.164 16.283 16.412 16.739 3. Bautätigkeit eigene Objekte -fertiggestellt- - Mietwohnungen 09233 103 - Gewerbe 061 0 - Garagen, Tiefgaragen u. Abstellplätze 011627 76 Zusammen 0 214 61 179 4. Verwaltete Objekte Dritter: - Miet- und Eigentumswohnungen 432 2 - Gewerbe 646461 61 - Garagen, Tiefgaragen u. Abstellplätze 323232 32 - sonstige Mietverhältnisse 101010 10 Zusammen 110 109 105 105 5. Eigentumswohnungen - im Bau 3200 0 - verkauft 3110 2 - zum Verkauf angeboten 3210 4 - Mietkauf 000 2 - noch nicht verkauft 1 0 0 0 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 VOWO 115 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2011 2012 2013 2014 Arbeiter 4) - - - - Angestellte 4) 183 173 168 166 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 183 173 168 166 Auszubildende 8 9 9 11 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Im Geschäftsjahr 2014 konnte ein Jahresüberschuss von 5,5 Mio. € (Vorjahr: 4,7 Mio. €) erzielt werden. Das Ergebnis der Hausbewirtschaftung verbesserte sich erneut aufgrund gestiegener Umsatzerlöse. Der im Vergleich zum Vorjahr gesunkene Verwaltungsaufwand sowie der Anstieg des Ergebnisses aus Bau- und Verkaufstätigkeit beeinflussten das Betriebser- gebnis positiv. Ergebnisentw icklung 1994 - 2014 -20,0 -15,0 -10,0 -5,0 0,0 5,0 10,0 15,0 199 4 199 6 19 98 2 000 2002 2004 200 6 20 08 2 010 2012 2014 Jahr - in Mio. € - + 4,1 - 15,2 + 9,7 + 8,2 + 5,5 Neben dem konsequenten Engagement in innovative Konzepte zur Energieeinsparung und Energieeffizienz sowie zum Umweltschutz zählt die kontinuierliche Modernisierung des Bestandes nach wie vor zu den Hauptaufgaben der Gesellschaft. Das umfangreiche Modernisierungs- und Instandhaltungsprogramm entspricht den gestiegenen Er- wartungen der Mieter. Im Jahr 2014 wurden rd. 21 Mio. € zur Modernisierung und In- standhaltung investiert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 VOWO 116 Die VOLKSWOHNUNG investiert in den neu entstehenden Stadtteilen neben dem Woh- nungsneubau auch in Infrastrukturmaßnahmen, um ein attraktives Wohnumfeld zu ges- talten. In 2014 führte die Gesellschaft ihr umfangreiches Mietneubauprogramm im Karlsruher Stadtgebiet weiter. Aufgrund der Lage und der anhaltenden Nachfrage für attraktive Mietobjekte sieht die VOLKSWOHNUNG keine Vermarktungsschwierigkeiten. Ausblick Die kontinuierliche Modernisierung des Wohnungsbestandes führt zu einer nachhalti- gen Aufwertung und Attraktivität des Immobilienportfolios sowie zu stabilen Mietum- sätzen. Für das Geschäftsjahr 2015 ist ein Jahresüberschuss von rd. 5,6 Mio. € geplant. Der Wohnungsbestand wird aufgrund der geplanten Neubaufertigstellungen um etwa 140 Wohnungseinheiten zunehmen. Die Jahresplanung für 2015 sieht Investitionen in Höhe von rd. 65,2 Mio. € vor. Enthal- ten sind darin 50,5 Mio. € für Neubauvorhaben und rd. 14,7 Mio. € für Modernisierun- gen. Die geplanten Instandhaltungskosten werden rd. 13,6 Mio. € betragen. Die Gesellschaft erwartet in den Jahren 2015 bis 2019 trotz weiterhin hoher Investitio- nen in den Wohnungsbestand stabile Jahresüberschüsse. Die Erträge aus Hausbewirtschaftung basieren auf langfristigen Verträgen und stellen nachhaltige Einnahmen dar. Die Modernisierungsmaßnahmen verbessern in der Haus- bewirtschaftung die Vermietbarkeit und ermöglichen eine moderate Steigerung der Umsatzerlöse. Die Modernisierungsmaßnahmen sind mittelfristig geplant, die Finanzie- rung ist über einen entsprechenden Liquiditätsplan sichergestellt. Durch den verstärkten Neubau von Wohnungen und Gewerbeeinheiten optimiert die Gesellschaft ihr Mietbestandsportfolio, um auch zukünftig als Immobilienspezialist in der Region ein breites Leistungsspektrum anbieten zu können. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 517.454.226 € 33.146.641 € 22.775.277 € 26.432.132 € 231.979 € 600.040.255 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Bilanzgewinn/ -verlust Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 37.000.000 € 121.569.768 € 5.473.861 € 164.043.629 € 6.862.500 € 427.906.879 € 1.227.247 € 600.040.255 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 VOWO 117 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2015 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 201 12 0122 01320 14 Plan 2014 1) Pl an 2 01 5 1) - in T € - - in T € - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T € - 1. Umsatzerlöse+78.496 +85.537 +81.897 +85.636+86.416+90.390 2. Er höh ung / Vermin derun g des Bestandes an zu m Verkauf bestimmten Grun dstücken mit unfert igen Bauten sowi e un fer tigen Leistun gen +5 .6 31+2. 78 9+97 8+7 22-4 50+2 .0 90 3. Andere aktivierte Eigenleistungen+1.247+902+385+887+570+1.100 4. So nstige betriebl iche Er träge+3 .2 50+5. 93 5+5. 32 8+3 .0 79+9 94+7 30 5. Auf wendu ngen fü r b ez ogene Lieferun gen und L eistu ngen-43 .9 00- 52. 45 1-4 3. 52 4 -46 .1 36-45 .3 92-52 .5 50 6. Person alau fwand-12 .4 48- 11. 02 9-1 0. 72 1 -10 .4 20-11 .6 91-11 .2 20 7. Absch rei bun gen-10 .8 07- 12. 63 2-1 8. 02 4 -14 .9 39-13 .6 88-13 .7 30 8. So nstige betriebl iche Auf wendu ngen-5 .3 60-5. 79 2-5. 57 0-4 .1 39-5 .1 01-5 .1 00 9. So nstige Zi nsen u nd ähn liche Er träge+3 .8 80+7. 26 1+6. 62 3+2 .9 63+6 .9 57+6 .7 30 10 . Zi nsen u nd ähnl iche Auf wendu ngen-13 .7 99- 13. 68 9-1 2. 72 5 -12 .0 61-12 .9 68-12 .7 90 11 . Auf wand aus Erg eb nisabfüh run gsvertrag mit ver bun denen Unt er nehmen+0+0+0+0+0+0 12 . Auß er ordent lich e Fin an zaufwen dun gen+0+0+0+0+0+0 13 .Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+6 .1 90+6. 83 1+4. 64 7+5 .5 92+5 .6 47+5 .6 50 14. Steuern-1.961-1.967+55-118-47-50 15. Jahresüberschuss/ -fehlbetrag+4.229+4.864+4.702 +5.474+5.600+5.600 16 . Ei nstel lung i n Gewinnr ücklagen+0+0+0+0 17 . En tnahme au s Rü cklag en+0+0+0+0 1 8. Bi l anzgewi nn+4 .2 29+4. 86 4+4. 70 2+5 .4 74 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Ur pl an"; eine förmliche Fortschreibung des Wirt schaftsplanes erfolgte nicht. 2011201220132014 I. Ver mög en s l ag e 1. Anlageni ntensi tät (in %)86,986,184,286,2 2. Umlaufintensität (i n %)13,113,815,713,7 3. Investitionen (in T€)35.99920.75519.05431.441 II. Finanzlag e 1. Ei genkapitalquote (i n %)24,726,026,327,3 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)28,530,231,231,7 III. Ertra gsl age 1. Umsatzrentabili tät (in %)+ 5,6+ 5,7+ 5,7+ 6,4 2. Ei genkapitalrentabi lität (in %)+ 2,8+ 3,2+ 3,0+ 3,3 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 3,0+ 3,1+ 2,9+ 2,9 4. Kos tendeckung (in %)88,987,790,497,7 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern+ 16.354+ 15.930+ 23.008+ 20.202 b) nac h Er t ragst euer n+ 16.362+ 15.892+ 23.063+ 20.085 IV. Personal 1. Personalkosteni ntensität (in %)14,111,311,811,9 2. Personalaufwand j e Mitarbeiter (i n €)68.02663.75363.81462.771 An me r k un g: Die wichti gsten Bilanzkennzahlen werden auf Sei te 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 VoWo 118 Nachrichtlich: VOLKSWOHNUNG - Konzernabschluss 2014 Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 522.501.116 € 61.861.220 € 4.855.683 € 28.601.173 € 218.609 € 618.037.801€ A. B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Bilanzgewinn/ -verlust Ausgleichsposten für Anteile fremder Gesellschafter Passiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 37.000.000 € 120.168.247 € 5.287.541 € 200.000 € 162.655.788 € 999.999 € 16.586.130 € 436.425.646 € 1.370.238 € 618.037.801 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2014 2011201220132014 - in T€ -- in T€ -- in T€ -- in T€ - 1. Umsatzerlöse+114.502+126.817+109.652+104.168 2. Erhöhung/Verminderung des Bestandes an zum Verkauf bestimmten Grundstücken mit unfertigen Bauten / Leistungen +5.451+1.262+4.828-3.102 3. Andere aktivierte Eigenleistungen+1.254+909+399+967 4. Sonstige betriebliche Erträge+4.789+7.495+5.668+3.808 5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen-74.968-81.964-62.705-51.363 6. Personalaufwand-15.181-13.803-13.304-13.369 7. Abschreibungen-12.511-14.500-19.913-16.786 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-5.410-5.528-5.788-4.416 9. Erträge / Aufwendungen aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen+690+868+786+778 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+380+367+897+213 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-14.159-14.093-13.033-12.601 12. Aufwand aus Ergebnisabführungsvertrag mit verbundenen Unternehmen+0+0+0+0 13. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+4.837+7.830+7.487+8.297 14. Außerordentliche Aufwendungen+0+0+0+0 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+7-42+54-119 16. Sonstige Steuern-2.052-2.022-2.024-2.047 17. Konzernüberschuss / -fehlbetrag (+/-)+2.792+5.766+5.517+6.131 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 VOWO Service 119 20. VOLKSWOHNUNG Service GmbH An sc h rift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Ettl inger- Tor-Platz 2Telefon: 0721 / 3506-0Info@volkswohnung.com 7 613 7 Kar lsr uheTelefax: 0 721 / 350 6-10 0 www.volkswohnung.c o m Gründung:Unternehmensgegenstand: 2 0.12.19 89 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: R ei ner Ku kl inskiVOLKSWOH NUN G GmbH 1 00% = 1,1 Mi o. € Au fsic h tsrat: Aufsichtsrat besteht aus BM Michael O be rt ( Vorsitz ) StR Angela Geiger (bis 30.09.2014) dem Aufsichtsrat derStR Dr. Heinrich Ma ulStR K arl-Heinz Jooß VOLKSWOHNUNG GmbH ( stellv. Vorsitz / bi s 3 0. 0 9. 20 1 4 ) Eduardo Mossuto (ab 01.10.2014) StR Bettina Meier-AugensteinStR Hans Pfalzgra f ( stellv. Vorsitz / ab 01.10.2014) StR Tilman Pfannkuch StR Michae l BornerAnne Se gor StR Margot Döring StR Karin Wiedemann StR Dr. Raphael Fechler (ab 01.10.2014) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesell schaft hält keine entsprechenden Beteiligungen Wichtige Vertr äge: Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der VOL KSWOHNUNG GmbH. Darüber hinaus erledigt die VOLKSWOHNUNG GmbH alle bei der VOLKSWOHNUNG Service GmbH anfallenden A ufg ab en a uf d er Gru ndla g e e ine s e ntg el tlich en Geschäftsbesorgungsvertrages . Die Gesel lsc haft ü bernimmt Bau- u. Ver so rgu ngsaufg ab en im I nteresse der VOLKSWOHNUNG GmbH wie auch Aufgaben mit öffentlichem Zweck in wohnungswir tschaftlic her, st ädtebaulicher oder infrastruktureller Hinsi cht sowie im Interesse der Wirtschaftsförderung. Sie ist zu all en Maßnahmen und Gesch äf ten berechti gt, dur ch die der Gesellsch af tsz weck unmit tel bar oder mittelbar gefördert werden kann (GV in der Fassung vom 08.11.2012). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates - 1) - 1) - 1) - 1) 1) Aufsichtsrat besteht aus dem Aufsichtsrat der Muttergesellschaft VOLKSWOHNUNG GmbH. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 VOWO Service 120 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH, Niederlassung Mannheim geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2011 2012 2013 2014 Arbeiter 4) 43,0 48,0 48,0 45,0 Angestellte 4) 5,5 4,5 9,0 10,0 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 48,5 52,5 57,0 55,0 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Bei der Durchführung ihrer Bauvorhaben wird die Gesellschaft von der VOLKSWOHNUNG GmbH technisch und kaufmännisch betreut. Des Weiteren erledigt die Muttergesellschaft alle anfallenden Verwaltungsarbeiten wie z. B. Personalwesen und Buchführung. Leistungszahlen 2011 - 2014 2011201220132014 1. Bestand an eigenen Objekten: - Mietwohnungen96969696 - Gewerbe46464545 - Garagen + TG + Abstellplätze110110110110 - sonstige Mietverhältnisse7777 - eigengenutzte Einheiten11 Zusammen259259259259 2. Verwaltete Objekte - Verwaltete Wohnungen1.0591.1581.1901.625 - Verwaltete Garagen9021.0021.0021.744 - Verwaltete Gewerbe27272741 Zusammen 1)1.9882.1872.2193.410 3. Geschäftsfeld Telemetrie - angeschlossene Einheiten 10.00510.47410.41310.527 1) Im Zuge der Neustrukturierung zum 01.01.2011 übernahm das Unternehmen von der VOLKSWOHNUNG GmbH die komplette Verwaltung der Wohnungseigentümergemeinschaften . Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 VOWO Service 121 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Insbesondere durch gestiegene Personal- und Geschäftsbesorgungskosten reduzierte sich der Jahresüberschuss in 2014 auf rd. 1,1 Mio. € (Vorjahr: 1,7 Mio. €). Ergebnisentw icklung 2002 - 2014 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0 200 2 2003 2 0 0 4 200 5 2006 2 007 2 0 0 8 2 0 0 9 2 0 1 0 2011 2 012 2 0 1 3 201 4 Jahr - in Mio. € - + 1,0 + 0,6+ 1,1 + 1,7 + 0,4 + 0,1 Die Zahl der durch die Gesellschaft mit Breitbandkommunikationstechnik (Kabel- fernsehen) ausgestatteten Objekte hat sich auf 14.623 Einheiten (Vorjahr 14.415) er- höht. Durch die Erschließungsmaßnahmen der Konversionsflächen in Knielingen wird sich die Anzahl der Anschlüsse weiter erhöhen und zu Umsatzsteigerungen in diesem Bereich führen. Ausblick Der aktuelle Wirtschaftsplan sieht in den nächsten Jahren stabile Jahresüberschüsse vor. Nach Einschätzung der Geschäftsführung existieren keine bestandsgefährdenden Risiken. Die Erträge aus der Hausbewirtschaftung sowie aus dem Breitbandkabel und Telemetriegeschäft basieren auf langfristigen Verträgen und stellen nachhaltige Ein- nahmen dar. Ein Großteil der Verträge wurde mit der Muttergesellschaft abgeschlossen und stellt daher ein geringes Risiko dar. Die Risiken der Finanzierung konnten durch langfristige Verträge und durch frühzeitige Prolongationen bzw. Refinanzierungen der auslaufenden Darlehen reduziert werden. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsbegrenzungsposten 22.438.758 € 570.581 € 1.534.861 € 1.161.334 € 0 € 25.705.534 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 1.100.000 € 0 € 1.100.000 € 830.028 € 23.632.515 € 142.991 € 25.705.534 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 VOWO Service 122 Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2011 bis 2015 2011 2012 2013 2014 Plan 2014 1) Plan 2015 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +9.289 +11.194 +11.511 +12.063 +12.046 +12.550 2. Erhöhung / Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen -15+87-7-4 +0 +0 3. Andere aktivierte Eigenleistungen +0+0+10+68 +47 +80 4. Sonstige betriebliche Erträge +243+60+222+230 +12 +10 5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen -2.910-4.456-4.536-5.053 -4.896 -5.240 6. Personalaufwand -2.732-2.773-2.583-2.949 -2.896 -3.240 7. Abschreibungen -1.734-1.797-1.791-1.736 -1.783 -1.800 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -937-679-706-1.112 -498 -870 9. Zinserträge +2+31+31+32 +31 +30 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -644-627-428-391 -500 -470 11. Außerordentliche Finanzaufwendungen +0+0+0+0 +0 +0 12. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit +562 +1.040 +1.723 +1.148 +1.563 +1.050 13. Steuern -36-5-33-35 -3 +0 14. Jahresüberschuss / -fehlbetrag +526 +1.035 +1.690 +1.113 +1.560 +1.050 15. Abzuführender Überschuss -526-1.035-1.690-1.113 -1.560 -1.050 16. Bilanzgewinn +0 +0 +0 +0 +0 +0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Vermög en sl age 1. Anlagenintensität (in %)81,986,289,087,3 2. Umlaufintensität (i n %)18,113,811,012,7 3. Investitionen (in T€)3.065662688494 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)3,73,84,14,3 2. An la ge nde cku ng sg r ad I ( in %)4, 54, 44, 64 , 9 III. Ertra gslage 1. Umsat zr en t abili tät ( in %)+ 5, 7+ 9, 2+ 14, 7+ 9 , 2 2. Ei genkapitalrentabi lität (in %)+ 47,8+ 94,1+ 153,6+ 101,2 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 3,9+ 5,8+ 7,9+ 5,9 4. Kostendeckung (in %)103,3108,3114,2107,0 5. Cash Flow (in T€)+ 2.955+ 2.870+ 3.321+ 2.655 IV. Pers on al 1. Personalkostenintensität (in %)30, 426,825,626,1 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)56.33452.82645.32253.610 An merkun g: Die wichti gsten Bilanzkennzahlen werden auf Sei te 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KGK 123 21. Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH (KGK) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c /o VOLKSWOHNU NG Gmb HTelefo n: 0 721 / 350 6-0 Info@volkswohnung.com Ettl inger- Tor-Platz 2Telefax: 0721 / 3506-100 www.volkswohnung.com 7 613 7 Kar lsr uhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 1 6. 06.19 99 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital R ei ner Ku kl inskiVOLKSWOH NUN G GmbH6 0% = 3 00.00 0 € Sparkasse Kar lsruhe Et tlin gen3 0% = 1 50.00 0 € Stadt Karlsruhe10% = 50.000 € 1 00% = 5 00.00 0 € Au fsic h tsrat: 9 s timmb ere ch tigt e M itgli ed er BM Michael O be rt ( Vorsitz ) M i ch ae l H u be r (b i s Mä rz 20 1 4) StR Bettina Meier-Augenstein(Vorstandsvorsitzender Sparkasse) ( stellv. Vorsitz / bi s Se pt . 2 01 4 ) StR Dr. He inrich Maul (bis Sept. 2014) StR Karin Wiedemann Eduardo Mossuto (ab Okt. 2014) ( stellv. Vorsitz / ab Ok t. 2014) Thomas Schroff (ab April 2014) StR Michae l Borner ( bis S ept. 2014)(V ors ta ndsmitglied S pa rk ass e) StR Margot Döring (ab Okt. 2014)Anne Segor StR Dr. Raphael Fechle r (a b Okt. 2014)Marc Se sema nn (Vorstandsmitglied Sparkasse) Gäste (mit den Recht en ein es OR Prof. Hans Müller beratenden Mitglieds) Thom as Müllerschön Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesell sc haft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wi c htige Verträge: B e he r rsc hu ngs- und Ergebnisführungsvertrag (Organschaftsve rtrag)mit der VOL KSWOHNUNG GmbH. Darüber hinaus erledigt die VOLKSWOHNUNG GmbH alle bei der KGK anfallenden Aufgaben auf der Grundlage eines entgel tlichen Geschäftsbesorgungsv ert rages. Haup tau fgabe ist die Du rchf ühru ng derKonversion von Liegenschaften insbesond er e i m Raum Kar lsr uhe, besond ers d urch Er werb, Neuo rdn ung u nd Ver wertung, um ei ne Wohnraumversorgung für breite Schi chten der Bevöl keru ng si cherzu stellen , ko mmunal u. r eg ional die St äd teb aupo litik u nd Maßnahmen der Infrast ruktur und Wirtschaft sf örderung z u unterstützen so wiestädtebauli cheEn twi ckl ung s- ,Erschli eß ung s-u nd San ier ung smaßn ah men zu übernehmen (GV i.d.F. vom 17.03 .1 999 ). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH, Niederlassung Mannheim geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KGK 124 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 1) 5 4 4 5 1) Aufwandsentschädigungen Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt seit 2007 kein eigenes Personal. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2014 ein Jahresüberschuss in Höhe von rd. 1,3 Mio. € (2013: 3,8 Mio. €) erwirtschaften. Das Jahresergebnis wird maßgeblich durch das Ergebnis der Bau- und Verkaufstätigkeit beeinflusst, das sich aufgrund der planmäßig geringeren Anzahl von Verkäufen im Vergleich zum Vorjahr verringert hat. Ausblick Das Jahr 2015 wird von weiteren Aktivitäten im Bauträgerbereich geprägt sein. Gerade durch diese Maßnahmen werden Impulse für die Entwicklung neuer Stadtteile gesetzt. Durch steigende Erlöse aus der Bau- und Verkaufstätigkeit wird mit einem Jahresüber- schuss vor Gewinnabführung in Höhe von rd. 5,1 Mio. € gerechnet. Da bis Ende 2017 die vollständige Verwertung der restlichen Wohnflächen vorgese- hen ist, gilt es rechtzeitig zukunftsfähige Strategien zu erarbeiten, um den gesellschaftli- chen Zweck der KGK zu erhalten. Dazu ist es erforderlich, dass Aufsichtsrat und Ge- meinderat ein gemeinsames Konzept erstellen. Parallel dazu werden in Kirchfeld-Nord und Knielingen die Gewerbeflächen stärker im Mittelpunkt des Bauprogramms stehen. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a.Vorräte Forderungen und sonstige Ver- mögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 5.712.944 € 28.143.998 € 497.116 € 864.516 € 0 € 35.218.574 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgr.posten 500.000 € 0 € 500.000 € 8.889.832 € 25.815.372 € 13.370 € 35.218.574 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KGK 125 Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2011 bis 2015 Bilanz und sonstige Kennzahlen 2 0112 012201 3201 4 Plan 2014 1) Plan 2015 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatz er löse+3 8.174 +37 .7 76 +23 .9 39+14 .3 49+2 0.55 6+19 .6 00 2. Er höh ung / Vermin derun g des Bestandes an u nfertig en Lei stu ng en-663-1 .6 68+3 .8 30-3 .8 22+2.85 1+12 .1 50 3. So nstige betriebl iche Er träge+1.887+1 .4 89+1 18+4 63+2.40 5+4 10 4. Auf wendu ngen fü r b ez ogene Lieferun gen und Leistungen-35.281-30.429-22.277-8.233-20.162-25.740 5. Pe rs on ala u fwa nd+0+ 0+ 0+ 0+ 0+ 0 6. Absch rei bun gen-9-1 10-1 31-1 35-11 0-2 10 7. So nstige betriebl iche Auf wendu ngen-1.416-1 .3 31-1 .4 78-8 61-59 2-8 70 8. Zi nsert räg e+60+67+2 25+56+5 1+50 9. Zi nsen u nd ähnl iche Auf wendu ngen-971-5 84-3 30-4 30-37 7-3 00 10. Erg. der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+1.781+5.210+3.896+1.387+4.622+5.090 1 1. St eu ern-46- 60-53- 42-4 2-40 1 2. Er träge aus Verl ustüb ern ah me+0+0+0+0 13. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+1.735+5.150+3.843+1.345+4.580+5.050 1 4. Abz ufüh render Üb ersch uss-1.735-5 .1 50-3 .8 43-1 .3 45-4.58 0-5 .0 50 1 5. Bilanzgewinn+0+0+0+0+0+0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Ur pl an"; eine förmliche Fortschreibung des Wirt schaftsplanes erfolgte nicht. 2011201220132014 I. Verm ög en s l ag e 1. Anlagenintensität (in %)4,810,413,816,2 2. Umlaufintensität (in %)95,289,686,283,8 3. Investitionen (in T€)00661 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)0,71,21,21,4 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---- III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 4,5+ 13,6+ 16,1+ 9,4 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 346,8+ 1.029,9+ 768,6+ 269,1 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 4,0+ 13,5+ 9,8+ 5,0 4. Kostendeckung (in %)101,2116,298,6147,9 5. Cash Flow vor Ertragsteuer (in T€)+ 1.858+ 4.648+ 4.609+ 901 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %) ---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- An merkun g: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 VOWO Bauträger 126 22. VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o VOLKSWOHNUNG GmbHTelefon: 0721 / 3506-0 Info@volkswohnung.com Ettlinger-Tor-Platz 2 Telefax: 0721 / 3506-100 www.volkswohnung.com 76137 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 27.10.1994 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital Reiner KuklinskiVOLKSWOHNUNG GmbH 100% = 1.000.000,00 € Aufsichtsrat: BM Michael Obert ( Vorsitz ) StR Angela Geiger (bis 30.09.2014) StR Dr. Heinrich MaulStR Karl-Heinz Jooß ( stellv. Vorsitz / bis 30.09.2014) Eduardo Mossuto (ab 01.10.2014) StR Bettina Meier-AugensteinStR Hans Pfalzgraf ( stellv. Vorsitz / ab 01.10.2014) StR Tilman Pfannkuch StR Michael Borner Anne Segor Margot DöringStR Karin Wiedemann Dr. Raphael Fechler (ab 01.10.2014) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Die Volkswohnung GmbH erledigt alle bei der VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH anfallenden Aufgaben auf der Grundlage eines entgeltlichen Geschäftsbesorgungsvertrages. Im Rahmen der am öffentlichen Interesse orientierten Aufgabenstellung, vorrangig eine sozial verantwortbare Wohnraumversorgung für breite Schichten der Bevölkerungsicherzustellen, kommunal u. regional die Städtebaupolitik und Maßnahmen der Infrastruktur zu unterstützen sowie städtebauliche Entwicklungs-, Erschließungs- u. Sanierungsmaßnahmen zu übernehmen (GV in der Fassung vom 08.11.2012). Besteht aus 6 bis höchstens 11 stimmberechtigten Mitgliedern. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH, Niederlassung Mannheim geprüft. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 1) 3 2 1 1 1)Aufwandsentschädigungen Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 VOWO Bauträger 127 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Seit dem Geschäftsjahr 2012 ruht die operative Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Ausblick Derzeit sind keine Aktivitäten geplant. Die Gesellschaft verfügt über eine ausreichende Ausstattung an Liquidität und Eigenkapital. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 0 € 0 € 195 € 143.190 € 0 € 143.385 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Bilanzverlust Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 1.000.000 € -881.496 € 118.504 € 3.770 € 21.111 € 0 € 143.385 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 – 2015 2011 2012 2013 2014 Plan 2014 2) Plan 2015 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +1.641+0+0+0 +0 +0 2. Veränderung des Bestandes an unfertigen Leistungen -34+0+0+0 +0 +0 3. Sonstige betriebliche Erträge +967+11+4+1 +0 +0 4. Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke -1.821+0+0+0 +0 +0 5. Aufwendungen für Hausbewirtschaftung +0+0+0+0 +0 +0 6. Abschreibungen +0+0+0+0 +0 +0 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -33-16-16-39 -20 -20 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +1+0+0+0 +0 +0 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -48+0+0+0 +0 +0 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit +673 -5 -12 -38 -20 -20 11. Sonstige Steuern -2+0+0+0 +0 +0 12. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag +671 -5 -12 -38 -20 -20 13. Verlust- / Gewinnvortrag -1.497-826-831-843 14. Ertrag aus Kapitalherabsetzung +0+0+0+0 15. Bilanzgewinn / -verlust -826 -831 -843 -881 1) Planzahlen liegen nicht vor. 2) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 VOWO Bauträger 128 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Vermögen s lag e 1. Anlagenintensität (in %)---- 2. Umlaufintensität (in %)100,0100,0100,0100,0 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)+ 88,492,394,182,6 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---- III. Ertragslag e 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 40,9--- 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 386,0- 3,0- 7,7- 32,2 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 365,7- 2,8- 7,3- 26,6 4. Kostendeckung (in %)86,2--- 5. Cash Flow (in T€)+ 671- 5- 12- 38 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkung: Die wichti gsten Bilanzkennzahlen werden auf Sei te 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Wohnbau Wörth 129 23. Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH Anschrift:Telefon/Fax: Hanns-Martin-Schleyer-Str. 4Telefon: 07271 / 9226-0 76744 Wörth am RheinTelefax: 07271 / 9226-55 Gründung:Unternehmensgegenstand: 16.04.1963 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Petra PfeifferVOLKSWOHNUNG GmbH50,00% = 2.600.000 € Stadt Wörth44,23% = 2.300.000 € Landkreis Germersheim5,77% = 300.000 € 100,00% = 5.200.000 € Aufsichtsrat: Reiner Kuklinski ( Vorsitz ) Werner Emmerich BM Harald Seiter(bis Januar 2014) ( stellv. Vorsit z) Mario Rösner (ab Juli 2014) LR Dr. Fritz Brechtel Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages nimmt die VOLKSWOHNUNG GmbH kauf- männische und technische Betreuungsaufgaben für die Gesellschaft wahr. 4 Mitglieder, davon 2 Mitglieder vom Gesellschafter VOLKSWOHNUNG GmbH sowie je 1 Mitglied von den Gesellschaftern Stadt Wörth und Landkreis Germersheim. E-Mail/Internet: info@wohnbauwoerth.de Bereitstellung von Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten zu wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen unter Berücksichtigung der Interessen der Gesellschafter (GV vom 28.04.2009). www.wohnbauwoerth.de Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) - - - - 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, weil die überwie gende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. 2) Aufwandsentschädigungen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Wohnbau Wörth 130 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH, Niederlassung Mannheim geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2011 2012 2013 2014 Arbeiter 4) 6,0 6,0 6,0 6,0 Angestellte 4) 7,0 6,0 7,0 7,5 Gesamtbelegschaft 13,0 12,0 13,0 13,5 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von Stadt und VOLKSWOHNUNG GmbH abgeordneten Beschäftigten. Leistungszahlen 2011 - 2014 2011201220132014 1. Bestand an eigenen Objekten: - Mietwohnungen825825824824 - Gewerbe2255 - Garagen + Tiefgaragen + Abstellplätze650650644642 - sonstige Mietverhältnisse2266 - eigengenutzte Einheiten151517 Zusammen1.4791.4941.4941.494 2. Verwaltete Objekte Dritter: - Miet- und Eigentumswohnungen717171111 - Gewerbe9999 - Garagen + Tiefgaragen + Abstellplätze121121121131 - sonstige Mietverhältnisse0000 Zusammen201201201251 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Jahresüberschuss von 754 T€ (2013: 829 T€). 2014 wurden nach erfolgreichem Abschluss des Pilotprojektes zwei weitere Gebäude in der Keltenstraße mit 40 Wohnungen saniert. Die Maßnahmen sind (bis auf die Außen- Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Wohnbau Wörth 131 anlage) zwischenzeitlich abgeschlossen. Darüber hinaus wurden beide Hochhäuser Dorschbergstraße 2-8 mit insgesamt 212 Wohnungen energetisch saniert. Die Maß- nahme wurde größtenteils im Dezember abgeschlossen. Ergebnisentwicklung 2009 - 2014 0,0 0,2 0,4 0,6 0,8 1,0 200920102011201220132014 Jahr - in Mio. € - + 0,5 + 0,6 + 0,5 + 0,9 + 0,8 Ausblick In 2015 wird mit dem Bau der ersten beiden zum Vertrieb bestimmten Häuser begon- nen. Außerdem werden zwei weitere Bestandsgebäude mit insgesamt 40 Wohnungen in der Keltenstraße saniert. Insgesamt werden 2016 rund 8,5 Mio. € in diese Baumaß- nahmen investiert. Die Umsatzerlöse werden sich um ca. 120 T€ auf 5.710 T€ wegen der Mehrerlöse nach Modernisierungen weiter erhöhen. Der Jahresüberschuss ist mit 500 T€ prognostiziert und liegt wegen der hohen Investiti- onen etwas unter dem Vorjahresniveau. In den folgenden Jahren wird dann mit stei- genden Überschüssen aus Verkaufserlösen und Neuvermietungen gerechnet. Nach Ab- schluss der Baumaßnahme Keltenstraße werden dann Überschüsse in Höhe von ca. 1,0 Mio. € p.a. zu erzielen sein. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a.Vorräte Forderungen und sonstige Ver- mögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 22.622.320 € 2.338.991 € 675.150 € 4.110.145 € 668 € 29.747.274 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Gewinnvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgr.posten 5.200.000 € 5.529.015 € 2.294.574 € 754.107 € 13.777.696 € 604.702 € 15.364.876 € 0 € 29.747.274 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Wohnbau Wörth 132 Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2011 bis 2015 2011 2012 2013 2014 Plan 2014 1) Plan 2015 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +5.026 +4.997 +5.257 +5.590+5.403 +5.740 2. Erhöhung / Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen -36+123+190+165+4.906 +4.640 3. Andere aktivierte Eigenleistungen +0+0+0+139+0 +0 4. Sonstige betriebliche Erträge +79+183+274+219+23 +100 5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen -2.907 -2.703-3.125 -3.338-7.949 -8.000 6. Personalaufwand -713-853-827-884-824 -910 7. Abschreibungen -467-457-492-707-640 -780 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -174-194-286-265-178 -180 9. Zinserträge +36+40+24+9+18 +20 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -228-202-185-173-257 -280 11. Außerordentliche Finanzaufwendungen +0+0+0+0+0 +0 12. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit +616 +933 +830 +755 +502 +350 13. 14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Sonstige Steuern +0 -83 +0 -1 +0 -1 +0 -1 +0 -2 +0 +0 15. Jahresüberschuss / -fehlbetrag +533 +932 +829 +754 +500 +350 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)75,572,674,476,0 2. Umlaufintensität (in %)24,527,425,624,0 3. Investitionen (in T€)1811391.2388.024 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)56,460,062,946,3 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)74,782,784,560,9 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 10,6+ 18,7+ 15,8+ 13,5 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 4,7+ 7,6+ 6,4+ 5,5 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 3,8+ 5,6+ 4,9+ 3,1 4. Kostendeckung (in %)109,9113,3107,0104,1 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern+ 1.012+ 1.403+ 1.322+ 1.461 b) nach Ertragsteuern+ 1.012+ 1.403+ 1.322+ 1.460 IV . Pe rs on a l 1. Personalkostenintensität (in %)15,619,316,816,5 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)54.84171.09466.12965.461 An merku ng : Die wichti gsten Bil anzkennzahle n werden auf Sei te 29 e rl äute rt. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Cité 133 24. Entwicklungsgesellschaft Cité mbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Pariser Ring 37Telefon: 07221 / 80954-0 Info@cite-baden-baden.de 76532 Baden-BadenTelefax: 07221 / 80954-5 www.cite-baden-baden.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 27.12.2001 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Markus Börsig Stadt Baden-Baden38,8% = 2.000.000 € EB Werner Friedrich HirthGesellschaft für Stadterneuerung (Stadt Baden-Baden) u. Stadtentw. Baden-Baden mbH11,7% = 600.000 € Peter SchmidVOLKSWOHNUNG GmbH38,8% = 2.000.000 € Baugenossenschaft Familien- heim Baden-Baden e.G.10,7% = 550.000 € 100% = 5.150.000 € Aufsichtsrat: 11 Mitglieder OB Wolfgang Gerstner * StR Dr. Heinrich Maul ( Vorsitz / bis Juni 2014) (bis Oktober 2014) OB Margret Mergen *StR Hans Pfalzgraf (ab Oktober 2014) ( Vorsitz / ab Juni 2014) StR Marianne Raven (ab Juli 2014) * StR Tilman Pfannkuch StR Werner Schmoll * ( 1. stellv. Vorsitz ) StR Tobias Wald (ab Februar 2014) * Klaus Blödt-Werner * ( 2. stellv. Vorsitz ) Gäste mit den Rechten eines StR Beate Böhlen (ab Juli 2014) * beratenden Mitgliedes: StR Michael BornerStadtkämmerer Thomas Eibl * StR Margot Döring (bis Oktober 2014)BM Michael Geggus * StR Heinz Gehri (bis Juli 2014) *BM Michael Obert StR Karl-Heinz Jooß (ab Oktober 2014)Stadtkämmerer Torsten Dollinger StR Joachim Knöpfel (bis Juli 2014) * * Vetreter der Stadt Baden-Baden Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechende Beteiligungen. Wichtige Verträge: Zwischen der Entwicklungsgesellschaft Cité mbH und der VOLKSWOHNUNG GmbH ist ein Geschäftsbesorgungsvertrag geschlossen, in dem eine umfangreiche technische und kaufmännische Zusammenarbeit vereinbart ist. Die Konversion von Liegenschaften in Baden-Baden insbesondere durch Erwerb, Neuordnung und Verwertung, um städtebauliche Entwicklungs-, Erschließungs- und Sanierungsmaßnahmen zu übernehmen, kommunal und regional die Städtebaupolitik und Maßnahmen der Infrastruktur zu unterstützen, Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen anzusiedeln und damit zu einer Wirtschaftsförderung in Baden-Baden beizutragen sowie eine Wohnraumversorgung für breite Schichten der Bevölkerung sicherzustellen (GV in der Fassung vom19.10.2010). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Cité 134 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH, Niederlassung Mannheim geprüft. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 4 4 4 2 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, weil die über- wiegende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentli- chung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. 2) Aufwandsentschädigungen. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2011 2012 2013 2014 Arbeiter 4) - - - - Angestellte 4) 4,25 4,00 4,00 5,00 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 4,25 4,00 4,00 5,00 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten Leistungszahlen 2011 – 2014 2011201220132014 1. Bestand an ei genen Objekten: - Mietwohnungen0000 - Gewerbe16161616 - Sonstige Mietverhältniss e0111 Zusammen16171717 2. E i gentumswohnungen - im Bau0000 - ve rka uft12421 - zum Ve rka uf an gebote n17631 - noch nicht verkauft5210 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Cité 135 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Im Geschäftsjahr 2014 erzielte die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von 1,1 Mio. € (Vorjahr: 1,2 Mio. €). Ergebnisentwicklung 2002 - 2014 -2,0 -1,0 0,0 1,0 2,0 3,0 20 0 2 200 3 20 0 4 200 5 2006 2 00 7 2008 2 00 9 2010 2 01 1 201 2 20 1 3 201 4 Jahr - in Mio. € - + 2,0 + 1,3 - 0,9 + 1,1 + 0,5 - 1,7 + 1,5 Das letzte „Krahn-Loft“ im Sanierungsprojekt der ehemaligen Grundschule École Paris konnte im Geschäftsjahr 2014 veräußert werden. Damit ist das mit einem Verkaufsvo- lumen von über acht Millionen Euro größte Einzelprojekt der Entwicklungsgesellschaft Cité mbH abgeschlossen. Die Vertriebsaktivitäten der Entwicklungsgesellschaft Cité mbH konzentrierten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr fast ausschließlich auf das Quartier Bretagne. Ausblick Angesichts der aktuellen Entwicklung sowie der laufenden Verhandlungen kann auch für das Jahr 2015 sowie die Folgejahre von einer positiven Entwicklung ausgegangen werden. Auf Basis des aktuell noch vorhandenen Potenzials an Grundstücken kann aus heutiger Sicht noch von einem Entwicklungshorizont von weiteren ca. drei Jahren ausgegangen werden. Die Geschäftsleitung sowie die auf fünf Jahre ausgelegten Wirt- schaftspläne setzen sich bereits heute mit der Zeit danach auseinander. Der Aufsichtsrat der Entwicklungsgesellschaft Cité hat sich einstimmig für den langfristigen Erhalt der Gesellschaft ausgesprochen. Entsprechend wird aktuell auch für den über drei Jahre hi- nausgehenden Zeitraum geplant. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 3.845.629 € 5.920.155 € 125.946 € 9.508.383 € 2.374 € 19.402.487 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 5.150.000 € 5.280.115 € 1.072.882 € 11.502.997 € 678.567 € 7.220.923 € 0 € 19.402.487 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Cité 136 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2015 2011201220132014 Plan 2014 1) Plan 2015 1) - in T€ -- in T€ -- in T€ -- in T€ - - in T€- - in T€- 1. Umsatzerlöse+7.874 +6.618 +7.088 +4.923+5.430+4.930 2. Bestandsveränderungen an fertigen und und unfertigen Erzeugnissen-2.936-708-237-264-50-50 3. Andere aktivierte Eigenleistungen+0+0+0+0+0+0 4. Sonstige betriebliche Erträge+1.899+802+107+284+40+0 5. Personalaufwand-285-265-296-195-250-120 6. Materialaufwand-3.393-3.174-3.627-2.102-2.940-2.900 7. Abschreibungen-315-320-298-326-320-300 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-360-364-570-520-360-410 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+12+27+26+38+20+30 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-578-506-432-325-330-170 11. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+1.918 +2.110 +1.761 +1.513+1.240+1.010 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-304-552-511-377+0-320 13. Sonstige Steuern-110-69-95-63-420+0 14. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+1.504 +1.489 +1.155 +1.073+820+690 15. Gewinn- / Verlustvortrag+1.133 +2.637 +4.126 +5.280 16. Bilanzgewinn / -verlust+2.637 +4.126 +5.280 +6.353 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" , eine förmliche Fortschreibung des Wirtschafts- planes erfolgte nicht. Bilanz und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Ve rm ög en s l ag e 1. Anlagenintensität (in %)18,820,320,319,8 2. Umlaufintensität (in %)81,279,779,780,2 3. Investitionen (in T€)115318 II. Finanzlag e 1. Eigenkapitalquote (in %)35,542,451,059,3 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)189,1208,5251,1299,1 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 19,1+ 22,5+ 16,3+ 21,8 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 19,3+ 16,1+ 11,1+ 9,3 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 9,5+ 9,1+ 7,8+ 7,2 4. Kostendeckung (in %)156,2140,9133,3139,4 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern+ 1.843+ 1.866+ 1.939+ 1.660 b) nach Ertragsteuern+ 1.538+ 1.314+ 1.428+ 1.283 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)5,75,65,65,5 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)67.11366.16473.92939.018 An merkun g: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KES 137 25. KES – Karlsruher Energieservice GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o VOLKSWOHNUNG GmbH,Telefon: 0721 / 3506-0 Info@volkswohnung.com Ettlinger-Tor-Platz 2Telefax: 0721 / 3506-100 www.Volkswohnung.com 76137 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 04.07.2003 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Manuel Rink Stadtwerke Karlsruhe GmbH50% = 50.000 € Reiner Kuklinski VOLKSWOHNUNG GmbH50% = 50.000 € 100%= 100.000 € Aufsichtsrat: Die Gesellschaft hat keinen Aufsichtsrat. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Zwischen der KES - Karlsruher Energieservice GmbH und der VOLKSWOHNUNG GmbH wurde mit Wirkung vom 19.05.2003 ein Geschäftsbesorgungsvertrag geschlossen, in dem eine umfangreiche technische und kaufmännische Zusammenarbeit vereinbart ist. Dieser wurde auf Grund der Über- nahme des Geschäftsbereiches Telemetrie an die VOLKSWOHNUNG Bauträger- und Verwaltungs- GmbH neu überarbeitet und am 30.06.2011 neu geschlossen. Die Bereitstellung von Wärme und Kälte, insbesondere für die Liegenschaften der VOLKSWOHNUNG GmbH. Hierzu kann die Gesellschaft alle technischen Einrichtungen errichten und betreiben, die der Erzeugung und Lieferung von Wärme und Kälte dienen. Die Gesellschaft kann für die Gesellschafter und deren Gesellschaften sowie die Stadt Karlsruhe weitere energienahe Dienstleistungen wie z.B. die Verbrauchsablesung und Abrechnung von Energie, Wasser und Abwasser übernehmen (GV vom 19.05.2003). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 1) Aufwandsentschädigungen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KES 138 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH, Niederlassung Mannheim geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr kein eigenes Personal beschäftigt. Leistungszahlen 2011 - 2014 2011201220132014 1. Bestand eigene Objekte - Blockheizkraftwerk incl. Nahwärmenetz4444 - angeschlossene Wohnungen1.4611.4611.4611.563 - angeschlossenes Schulzentrum1111 2. Bestand genutzte Objekte - Nahwärmenetz1111 - angeschlossene Einheiten180180180180 3. Geschäftsfeld Nahwärme (Anzahl der Anschlüsse) - Neureut278305372387 - Rintheim20262758 - Knielingen (in Betrieb ab 01.10.2010) 6095150179 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Die KES - Karlsruher Energieservice GmbH (KES) weist für 2014 einen Jahresfehlbe- trag in Höhe von 31 T€ aus (Vorjahr: Überschuss von 45 T€). Die KES betreibt Nahwärmenetze in den Bestandsgebieten der VOLKSWOHNUNG GmbH. Die Netze werden teilweise aus dem zentralen Fernwärmenetz der Stadtwerke Karlsruhe GmbH gespeist (Smiley, Rintheim), teilweise gibt es örtlich betriebene Heiz- zentralen auf Erdgasbasis, die vorrangig in Kraft-Wärme-Kopplung betrieben werden (Oberreut, Bernsteinstraße, Edelbergstraße). Hier wird jedoch ebenfalls auf eine fern- wärmebasierte Versorgung umgestellt werden. Ausblick Durch sukzessive Umstellung der mit Brennstoff beheizten Versorgungszentralen in den Gebieten Oberreut, Edelbergstraße, Bernsteinstraße und in Zukunft in der Lindenallee auf eine Fernwärmeversorgung wird die Volatilität der Beschaffungskosten deutlich re- duziert und der technische Aufwand erheblich vermindert. Dadurch werden die Auf- wendungen sinken und die Ergebnisse in diesen Gebieten stabilisiert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KES 139 Für das Geschäftsjahr 2015 wird bei leicht steigenden Umsatzerlösen und sinkenden Aufwendungen für andere Lieferungen und Leistungen mit einem operativen Ergebnis von 534 T€ sowie einem Jahresfehlbetrag von 20 T€ gerechnet. Weitere künftige Aufsiedlungen in Knielingen sowie Neuanschlüsse in Rintheim sollen im Wesentlichen zu dieser positiven Entwicklung beitragen. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 2.165.156 € 7.218 € 730.927 € 1.179.333 € 9.544 € 4.092.178 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Verlustvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 100.000 € 1.000.000 € -504.148 € -31.222 € 564.630 € 351.210 € 3.176.338 € 0 € 4.092.178 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2015 201 120 12201320 14 Pl an 20 1 4 1) Plan 2015 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+2.26 7 +2.392+2 .7 28 +2.446+2.78 0+2 .6 10 2. Sonstige betriebl iche Er träge+1 4+8+45+99+0+0 3. Auf wendu ngen für b ez ogene Lieferung en und L eistu ngen-1.88 8-2.057-2 .2 32-1.960-2.26 0-2 .0 40 4. Materialaufwand+0+0+0+0+0+0 5. Personalaufwand+0+0+0+0+0+0 6. Abschreibungen-269- 264-255-319-250-320 7. Sonstige betriebl iche Aufwendun gen-16 5- 160-1 71-217-14 0-2 00 8. Sonstige Zinsen u nd ähnlic he Ert räge+2+3+2+2+0+0 9. Zinsen u . ähnli che Aufwendun gen-7 8-74- 72-71-7 0-60 10 . Auß erordent liche Finan zaufwen dung en+0+0+0+0+0+0 11. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-117-152+45-20+60-10 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 13. Sonstige Steuern-4-2+0-11+0-10 14. Erträge aus Verlustüber nahme+0+0+0+0+0+0 15 . Jahre süberschuss / - fehlbetrag-12 1- 154+45-31+6 0-20 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmlich e Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KES 140 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Verm ög en s l ag e 1. Anlagenintensität (in %)62,355,053,852,9 2. Umlaufintensität (in %)37,744,845,946,9 3. Investitionen (in T€)705179 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)15,611,813,913,8 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)25,021,625,926,1 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 5,3- 6,5+ 1,7- 1,3 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 17,2- 28,1+ 7,6- 5,5 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 0,9- 1,7+ 2,8+ 1,0 4. Kostendeckung (in %)94,393,699,994,9 5. Cash Flow (in T€)+ 148+ 110+ 300+ 288 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %) ---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- An merkun g: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Fächer 141 26. Karlsruher Fächer GmbH (KFG) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Zähringerstr. 72Telefon: 0721 / 133-2401Kfg@karlsruhe.de 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 133-2409 Gründung:Unternehmensgegenstand: 15.12.2004 Neufassung Gesell- schaftsvertrag mit Namensände- rung, zuvor Ständehaus Bau- träger und Verw. GmbH, eingetragen ins Handelsregister am 18.02.2005. GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Klaus LehmannStadt Karlsruhe71,8 % = 270.000 € Karlsruher Fächer GmbH mit eigenen Anteilen28,2 % = 106.000 € 100% = 376.000 € Aufsichtsrat: 6 bis höchstens 13 Mitglieder BM Michael Obert (Vorsitz) StR David Hermanns (ab 02.10.2014) StR Dr. Ute Leidig (stellv. Vorsitz) StR Detlef Hofmann StR Doris Baitinger (bis 01.10.2014)StR Tom Hoyem StR Marc Bernhard (ab 02.10.2014)StR Dr. Albert Käuflein StR Lüppo CramerStR Joshua Konrad (ab 02.10.2014) Lars Erhan Dragmanli StR Irene Moser (ab 02.10.2014) StR Thorsten EhlgötzStR Ute Müllerschön (bis 01.10.2014) StR Elke Ernemann (bis 01.10.2014)StR Uta van Hoffs (bis 01.10.2014) StR Dr. Klaus Heilgeist (bis 01.10.2014)StR Sabine Zürn (ab 02.10.2014) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Mietverträge mit der Stadt Karlsruhe zum Ständehaus, Rathauserweiterung und Teilen des Technischen Rathauses. Pachtvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die Verpachtung des Grund und Bodens - Anwesen Fritz- Erler-Str. 7-11. Mietvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die Vermietung der städtischen Grundstücke westlich der Brauerstraße zur Errichtung und zum Betrieb einer Tiefgarage. Pachtvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die Verpachtung der Hauptbahnhof-Garage. u. a. Planung, Errichtung und Modernisierung kommunaler und sonstiger öffentlicher Einrichtungen mit undohne privatwirtschaftliche Randnutzungen auf eigene und fremde Rechnung im Stadtgebiet Karlsruhe, Verwaltung und Betrieb solcher Einrichtungen, Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Personengesellschaften. In Erfüllung ihres öffentlichen Zwecks die Verwaltung eigener und fremder Grundstücke und baulicher Anlagen (GV in der Fassung vom 23.09.2005, geändert am 09.10.2006). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe ge- prüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Fächer 142 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 3 3 2 3 1)Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da die überwie- gende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. 2)Aufwandsentschädigungen. Leistungszahlen 2011 - 2014 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2011201220132014 Beschäftigte 4) 3,54,14,35,5 Beamte 4) 1,31,41,31,3 Nebenberuflich Tätige 4) 5,85,35,75,0 Gesamtbelegschaft10,610,811,311,8 Auszubildende---- 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. 2011201220132014 1. Parkhaus Kronenplatz / Auslastung (in %) - Dauer parker (Verträge) 39, 3037,803 7,8137 ,96 - Kurzzeitparker (tägli ch) 44,0148,604 9,5443 ,56 2. Z KM- G ar age / Auslastung (in %) - Dauer parker (Verträge) 99, 0075,837 6,6791 ,00 - Kurzzeitparker (täglich) 38, 3337,833 9,0037 ,83 3. H a uptbahnhof-Garage / Auslastung (in %) - Dauerparker (Verträge) 60, 5859,005 6,0064 ,23 - Kurzzeitparker (täglich) 54, 5356,005 5,0052 ,26 4. Immobilien (ohne Parkgaragen): - Anza hl ve rmi ete te r Läde n 17181616 - Anza hl ve rmi ete te r Gast r onomie bet ri ebe 11999 - Hauptnut zf lä che ve rmie te te r Büros 3.4173.4173 .4 173.417 - Hauptnutzfläche vermieteter öffentl. Einrichtungen 3.9783.9783.9783.978 - Anza hl ve rmi ete te r Wohngebä ude3333 5. Anteil der Grundmieten an den Gesamtumsätzen (in %) 58 ,857,657,65 4,6 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Fächer 143 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Schwerpunkte der Gesellschaft im Jahre 2014 waren der Umbau der Rathauspassage, der Einbau einer Gastronomie im Exotenhaus sowie die Organisation des Projektes "Pla- nung Fußballstadion Wildpark". Die nur noch gering frequentierte Rathauspassage wurde 2014 umgebaut um ca. 220 qm zusätzliche Verkaufsfläche zu schaffen. Dabei wurde auch die Gebäudetechnik auf den neuesten Stand gebracht. Entsprechend dem Zeitplan konnten die Mieter im Okto- ber in die umgebauten Räumlichkeiten einziehen. Als weiteres Neubauprojekt hat die Gesellschaft in von der Stadt angemietete Räumlich- keiten im ehemaligen Tullabad eine gastronomische Einrichtung mit ca. 100 Innen- und 400 Außensitzplätzen eingebaut. Das Projekt liegt im Zeit- und Kostenplan. Außerdem hat die Gesellschaft die Organisation des Prozesses "Planung Fußballstadion" begleitet. Der Gemeinderat hat im Oktober die Grundsatzentscheidung getroffen, das Projekt am Standort Wildpark weiter zu planen. Die Gesellschaft hat im Jahr 2014 einen Überschuss in Höhe von rd. 346 T€ nach Steuern erzielt. Ausblick Die Eröffnung des Gastronomiegebäudes im Exotenhaus erfolgt im Mai 2015. Außer- dem hat die Gesellschaft den ehemaligen Schuler-Pavillon von der Stadt angemietet und führt derzeit Instandsetzungsarbeiten durch. Ebenfalls im Mai wird dort die Saftbar "mjam" eröffnet. Im Technischen Rathaus sind die Mieten aufgrund der laufenden Baumaßnahme zur Kombi-Lösung erst einmal geringer. Die Stadt plant für 2016 für das Technische Rathaus eine Fassadensanierung an der Lamm-/Zähringerstraße. Im Zuge dieser Maßnahme möchte die Gesellschaft auch die betroffenen Läden und Gastronomiebetriebe sanieren. In dieser Zeit können diese nicht vermietet bleiben. Diese Aufwendungen zuzüglich der Mietausfälle werden das Jahresergebnis im kommenden Jahr beeinträchtigen. Darüber hinaus sind in den nächsten Jahren weitere größere Instandsetzungen und Modernisie- rungen vorzunehmen, um die Immobilien längerfristig gut vermieten zu können. Ab dem Jahr 2017 ist wieder mit deutlich höheren Mieterträgen zu rechnen, die zu Jahres- überschüssen führen werden. Die Ertragssituation bei der ZKM-Garage wird sich weiter verbessern. Die Garage ist derzeit voll ausgelastet. In diesem Jahr wird diese Garage mit einer neuen Parkabferti- gungsanlage ausgestattet. Beim Parkhaus Kronenplatz sind in Anbetracht der Konkurrenzsituation zu besser ge- legenen Garagen keine Zuwächse zu erwarten. Bei der Hauptbahnhof-Garage ist davon auszugehen, dass an diesem exponierten Standort auch in den nächsten Jahren hohe Erträge erzielt werden können. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Fächer 144 Die Gesellschaft hat derzeit die Organisation der Projekte „Neues Fußballstadion“ und "Entwicklungskonzept Zoologischer Stadtgarten" inne. Diesbezügliche Aufwendungen Werden von der Stadt ersetzt. Da bis zum Jahre 2019 die Abschreibungen um jährlich über 700 T€ zurückgehen wer- den und auch die Zinsen rückläufig sind, ergeben sich bei der Gesellschaft mittelfristig hohe Überschüsse, für die allerdings nach Wegfall der Verlustvorträge Gewerbesteuer und künftig auch Körperschaftssteuer zu zahlen sind. Da die Gesellschaft außerdem über hohe liquide Mittel verfügt, wurde die strategische Neuausrichtung initiiert. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 14.360.957 € 0 € 4.747.654 € 253.987 € 14.821 € 19.377.419 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Gewinnvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 270.000 € 1.732.059 € 91.400 € 2.742.959 € 346.416 € 5.182.834 € 91.143 € 13.889.040 € 214.402 € 19.377.419 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2015 201 1201 2201 3201 4 Pl an 2 01 4 1) Plan 2015 1) -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+4.669 +4.66 6+4 .832+4 .6 43+4. 61 3+5. 033 2 . Erhö hun g oder Verminderung des Bestands an fertig en u nd unfert igen Erzeugn issen+0+0+0+0+0+0 3. Akti vierte Ei gen l e i stu ngen+0+0+0+11+0+0 4 . Sonstig e betr ieb liche Erträge+5 6+14 8+32 4+2 76+9 5+120 5. Materialaufwan d-1.349 -1.414 -1.441 -1.447-1.465-1.475 6 . Personalaufwan d-35 9-41 3-44 1-5 49-50 0-563 7. Abschreibungen-1.058 -1.062 -1.062 -1.073-1.115-1.060 8 . Sonsti ge betr ieb liche Au fwendu ngen -632-632-1.157-857-1. 60 0-875 9 . Sonsti ge Zinsen und ähnliche Erträge+48+20+15+13+15+20 10 . Zinsen und ähn liche Auf wendu ngen-59 0-53 8-52 8-5 17-53 0-520 11 . Er gebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkei t+785+775+542+500-48 7+680 12 . Steuern vo m Einkommen un d vom Er tra g+0-52-73- 66+0-93 13 . Sonstig e Steuern-1. 03 2-8 8-8 8- 88-9 0-93 14 . Jahresüberschuss / -fe hlbetra g-247+635+381+346-57 7+494 15 . Einstellun g in Rücklage für eigene Ant ei le+0+0+0+0+0+0 16 . Bi la nzgewinn-24 7+63 5+38 1+3 46-57 7+494 1) Vom Beschlu ssgremium genehmi gter "Ur pla n" , d. h. nicht fortgeschrieben . Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Fächer 145 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Vermögens lage 1. Anl agenintensi tät (in %)82,779,672,774,1 2. Umlaufi ntens ität (i n %)17,120,327,125,8 3. Investitionen (in T€)87612171.314 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)19,523,424,926,7 2. Anl agendeckungsgrad I (i n %)23,629,534,336,1 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)-5,3+ 13,6+ 7,9+ 7,5 2. Eigenkapitalrentabil ität (i n %)-6,5+ 14,3+ 7,9+ 6,7 3. Gesamtkapitalrentabil ität (i n %)1,8+ 6,2+ 4,7+ 4,5 4. Kostendeckung (in %)93,0112,5102,5102,5 5. Cash Flow (in T€) a) vor Er tr agst euer+ 811+ 1.750+ 1.517+ 1.485 b) nac h Ertragsteuer+ 811+ 1.698+ 1.444+ 1.419 IV . Personal 1. Personalkostenintensität (in %)7,210, 09,312,1 2. Pers onalaufwand j e Mi tarbei ter (i n €)33.88338.20839.00246.557 An me r k u n g: Di e wi cht i gst en Bil anzkennzahlen wer den auf Sei te 29 erl äutert . Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KFE 146 27. Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG (KFE) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Zähringerstr. 72Telefon: 0721 / 133-2401 Kfg@karlsruhe.de 76133 KarlsruheTelefax. 0721 / 133-2409 Gründung:Unternehmensgegenstand: 05.08.2005 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Haftkapital: Karlsruher Fächer GmbH alsGesellschafter sind die Stadt100% = 4.000.000 € persönlich haftende Gesell-Karlsruhe als Kommanditistin schafterin. Diese handelt durchund die Karlsruher Fächer GmbH ihren Geschäftsführer Klausals Komplementärin. Diese ist Lehmann.am Kapital nicht beteiligt. Aufsichtsrat: 6 bis höchstens 13 Mitglieder BM Michael Obert ( Vorsitz ) StR David Hermanns (ab 02.10.14) StR Dr. Ute Leidig ( stellv. Vorsitz ) StR Detlef Hofmann StR Doris Baitinger (bis 01.10.14)StR Tom Hoyem StR Lüppo CramerStR Dr. Albert Käuflein Lars Erhan Dragmanli StR Joshua Konrad (ab 02.10.14) StR Thorsten EhlgötzStR Irene Moser (ab 02.10.14) StR Elke Ernemann StR Ute Müllerschön (bis 01.10.14) StR Dr. Klaus Heilgeist (bis 01.10.14)StR Uta van Hoffs (bis 01.10.14) StR Sabine Zürn (ab 02.10.14) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Einbringungsvertrag vom 26.07.2005, mit dem die Stadt Karlsruhe in Erfüllung ihrer Einlageverpflicht- ung als Kommanditistin im einzelnen bezeichnete Grundstücke in die Gesellschaft eingebracht hat. Vertrag mit der Stadt Karlsruhe über den Verkauf der öffentlichen Flächen vom 29.11.2010. Entschädigungsvertrag vom 16.12.2010 mit der Firma Färber nach Auslaufen des Erbbaurechts. Mietverträge bezüglich Tollhaus (07.08.2009) und Substage (10.10.2008). Der Besitz, die Verwaltung und die Verwertung von bebautem und unbebautem Grundvermögen, das aus dem Eigentum der Stadt Karlsruhe eingebracht wird, zum Zwecke der Stadtentwicklung auf der Gemarkung der Stadt Karlsruhe (GV vom 26.07.2005). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe ge- prüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KFE 147 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 3 3 2 3 1)Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da die überwiegende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezü- ge nicht einverstanden ist. 2)Aufwandsentschädigungen Finanzielles Engagement des Gesellschafters Stadt Karlsruhe Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Im Jahr 2014 sind die Arbeiten im Konversionsgebiet "Alter Schlachthof" weiter fortge- schritten: Der Kaufvertrag mit der Firma Vollack wurde im Februar beurkundet. Die Arbeiten an Baden-Württembergs größtem Passivhaus gehen zügig voran, so dass das Gebäude 2015 fertig gestellt sein wird. 2011201220132014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - i n T€ - Kapitalaufsto cku ng 3.2001.0001.0000 Gesellschafterdarlehen (verzinslich) 5.5000 2011201220132014 Be sc h äft i gte 4) 7,588,298,878,95 Be am t e 4) 0,750,750,730,70 Nebenberuflich Täti ge1,552,333,253,25 Ges amtb el e gschaft 4) 9,8811,3712,8512,90 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte, und ohne im Erziehun gsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter- innen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Prakt ikanten und Aushilf skr äft e. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten / Beamten. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KFE 148 Die Arbeiten am Atelierhaus, das an die ehemalige Fleischmarkthalle grenzt, wurden abgeschlossen. Das Gebäude konnte von ca. 25 Künstlern und Kunstschaffenden be- zogen werden und ist zwischenzeitlich voll belegt. Die Arbeiten im Kühlhaus sind ebenfalls abgeschlossen. Das Gebäude ist nahezu voll ausgelastet. Unter anderem sind hier die Musikschule von Pedro Weiss, die Landesar- beitsgemeinschaft Kulturinitiativen und soziokulturellen Zentren Baden-Württembergs sowie Mode- und Designateliers und die Karlsruher Event GmbH eingezogen. Auch der Großviehstall wurde 2014 saniert und ist voll vermietet. Die FGS-Halle wurde im Jahre 2014 überplant, mit der Umnutzung wurde begonnen. Eingerichtet werden soll eine Halle für Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker mit ca. 15 Werkstätten. Umgesetzt wird, ähnlich wie bei Perfekt Futur, eine Raum-in- Raum Lösung. Auch die angrenzende Fettschmelze wird saniert. Die Umbauarbeiten des Freibank-Werkstattgebäudes laufen im Kostenplan. Im Frühling 2015 wird das Gebäude fertig gestellt. Auch hier sind die Räume bereits vergeben. Das Jahresergebnis schließt mit einem Fehlbetrag von rd. 157 T€. Die Mieteinnah- men sind nach Abschluss weiterer Modernisierungen zwar um rd. 170 T€ gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Allerdings sind immer noch einige Gebäude im Umbau, so dass erst in den nächsten Jahren für alle Liegenschaften höhere Mieterträge eingehen wer- den. Auf der Aufwandseite ergeben sich inzwischen gestiegene Aufwendungen für Zin- sen und Abschreibungen. Das Jahresergebnis wurde begünstigt durch den Grund- stücksverkauf an die Firma Vollack mit einem Erlös von rd. 695 T€ nach Abzug der Er- schließungskosten und des Restbuchwertes zuzüglich dem Entgelt für die Übernahme einer Baulast für Stellplätze in Höhe von rd. 196 T€. Ausblick In der ersten Ergebnisvorausschau (Stand: Mitte März 2015) rechnet die Gesellschaft für 2015 mit einem Fehlbetrag in Höhe von 766 T€. Hauptgrund für die Verschlechte- rung gegenüber der Planung (Fehlbetrag von 107 T€) ist, dass der im Wirtschaftsplan enthaltene Grundstücksverkauf an die Firma BOB nicht zustande kommt. Das Freibank-Gebäude wird 2015 fertig gestellt. Im südlichen Teil soll bereits im Mai eine Kaffeerösterei mit Espressobar eröffnen. Im Sommer 2015 ist die Eröffnung des Vollack-Neubaus samt Gastronomie geplant. In diesem Zuge erfolgt die Herstellung und Gestaltung des Platzes zwischen dem Neu- bau und westlich gelegenen Großviehstall. Für das geplante Wachstums- und Festigungszentrum hat ein Workshop stattgefun- den. Bis Ende 2015 wird das Architektenwettbewerbsverfahren abgeschlossen sein. Für weitere Neubauvorhaben gibt es konkrete Überlegungen. Der Umbau der FGS-Halle läuft, die Fertigstellung ist für 2016 geplant. Das Schweine- schlachthaus wird derzeit als Atelier für Bewegungskünste von der Gruppe Urban Mo- Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KFE 149 ves zwischengenutzt. Unter Regie des Tollhauses verbinden sich einige kreative Instituti- onen um gemeinsam ein "Haus der Bewegungskünste" zu schaffen. Auch der Umbau des Pferdeschlachthauses wird weiter voran getrieben. Für 2015 ist geplant, der Firma Vollack das an das verkaufte Grundstück angrenzende östliche Baufeld zu veräußern. Für die Grundstücksveräußerung und die Übernahme einer Baulast für Stellplätze verbleibt der Gesellschaft ein Erlös von voraussichtlich 410 T€. Im Hinblick auf die hohen Kosten für Modernisierungen, Erschließungsarbeiten und Altlastenbeseitigung wird die Gesellschaft bekanntermaßen in den nächsten Jahren, in denen keine größeren Grundstücksverkäufe stattfinden, mit Jahresfehlbeträgen ab- schließen. Auch nach der Investitionsphase sind erst einmal moderate Verluste zu er- warten, die die Gesellschaft aber nicht existenziell gefährden. Dabei ist zu berücksichti- gen, dass in Anbetracht der positiven Entwicklung des Gebietes die Verkehrswerte über den Buchwerten liegen werden und somit nicht unerhebliche stille Reserven entste- hen werden Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 16.450.407 € 1.163.828 € 347.789 € 7.620 € 17.969.644 € A. B. C. D. Eigenkapital Kommanditkapital Variables Kapital Jahresfehlbetrag Summe Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 4.000.000 € 2.550.535 € -156.990 € 6.393.545 € 460.129 € 11.115.970 € 0 € 17.969.644 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KFE 150 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2015 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Vermög enslage 1. Anlagenintensität (in %)78,787,381,791,5 2. Umlaufintensität (in %)20,912,718,28,4 3 . Investitio nen (in T€)2. 23 03. 2714 .7 622. 106 II. Finanzlage 1 . Ei genkap italquo te ( in %)6 3, 450 ,735, 93 5,6 2 . Anlagend eckungsgr ad I ( in %)8 0, 558 ,243, 93 8,9 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)-174,8-246,9-178,2-19,0 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)-10,8-16,2-16,8-2,5 3. Gesamtkapital rentabilität (in %)-5,9-6,8-4,8+1,1 4. Kostendeckung (in %)30,925,732,939,1 5 . Cash Flo w ( in T€ )-56 0- 865-7 51+309 IV . Person al 1. Personalkostenintensität (in %)48,539,738,533,7 2 . Person alau fwand je Mitarb ei ter ( in €)65. 62 55 9. 06255 .2 4955. 167 An me r ku ng : Di e wi cht igst en Bil anzkennzahlen werden auf Sei te 29 erl äutert . 2011201220132014 Plan 2014 1) Plan 2015 1) - i n T€ - - i n T€ - - i n T€ - - i n T€ - - i n T€ - - i n T€ - 1. Umsatzerl öse+413+434+614+826+1. 385+1. 17 8 2. Grundst ückerl ös e+0+0+0+997+1. 312+895 3. Akti vi er te Ei genl ei s tungen+158+142+100+121+134+121 4. Sons ti ge betri ebl i che Er träge+24+26+56+5+15+15 5. Per sonalaufwand-648- 671-710- 712-637-631 6. Materi al aufwand-171- 352-261- 296-336-23 0 7. Abs chrei bungen-161- 207-323- 466-532-644 8. Sons ti ge betri ebl i che Aufwendungen-242- 252-283- 267-275-385 9. Sons ti ge Zi ns en und ähnl i c he Ert räge+21+16+0+6+1+1 10. Sons ti ge Zi ns en u. ähnl i che Aufwendungen-101- 181-229- 355-365-40 4 11. Ergebnis der gewöhnl . Gesc häft st ät i gkei t-707 - 1. 045 -1. 036- 141+702-84 12. Steuern vom Ei nkommen und vom Ert rag+0+0+0+0+0+0 13. Sonstige Steuern-14-27-38-16-28-23 14. J ahresüber schuss / - fehl bet r ag-721 - 1. 072 -1. 074- 157+674-107 1) Vom Bes chl uss gremi um genehmi gter "Urplan" ; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Gesundheit und Soziales Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Klinikum 151 28. Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Moltkestr. 90Telefon: 0721 / 974-0Gesc haef tsführ ung@klinikum- 7 618 7 Kar lsruheTelefax: 07 21 / 9 74- 100 9karlsruhe.de www.klinikum-karlsruhe.com Gründung:Unternehmensgegenstand: 01.01.1994 (Umwandlungs- erklärun g vom 09 .0 6.199 4) GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Pro f. D r. Mar tin Hansis Stadt Karlsruh e1 00% = 26 ,0 Mio. € (bi s 31 .0 8.201 4) Markus Heming Prof. Hans-Jürgen Hennes (ab 01 .0 3.201 5) Au fsic h tsr at: BM Klaus Stapf ( Vorsitz ) StR Jürgen Marin (bis 23.09.2014) S tR Dr. Klaus Heilgeist ( 1. stel lv.Vors. ) StR T ilm an Pfa nnkuch StR Manfred Schubnell StR Dr. Dorothea Polle-Holl ( 2. stel lv. Vo rs. / bis 23.09.2014) (bis 23.09.2014) StR Gisela Fischer StR Renate Rastätter (ab 24.09.2014) ( 2. stel lv. Vo rs. / ab 09.10.2014) StR Sibel Uysal (ab 24.09.2014) StR Margot Döring (bis 23.09.2014)Willi Vollmar StR Dr. Rahsan Dogan (ab 24.09.2014)(Betriebsratsvors. / bis 30.06.2014) StR Alexander Geiger Thomas Förster (Betriebsrat) StR Thomas Hock Dr. Martina Hillesheimer StR Tom Hoyem (ab 24.09.2014)(Betriebsrätin) StR Johannes Krug (bis 23.09.2014)Marek Hintsches StR Uwe Lancier (ab 24.09.2014)(Betriebsratsvors. / ab 01.07.2014) Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: KVD1 00% = 25 .0 00,00 € MVZ 1 00% = 25 .0 00,00 € Wichtige Ver träge: Mit den leitend en Ärzten bestehen besondere Vereinbarungen über den Umfang der Neben- tätigkeit , d ie zu leis tend en A b gab en u nd deren Ab rechn ung. Mit dem Min ister ium für Wissenschaft un d Kunst besteh t ei n Vertrag über die Beteiligung de s Klinikums a ls Ak ademis ches Lehrkranke nha us de r Univ ersitä t Freiburg. Mit der KVD wur den sechs Verträge gesc hlossen ( u.a. Vertrag über die Dienstleistung f ür Gebäude- reini gung, Personalüberlassungsv ert rag). Außerdem besteht ein Beherrschun gsvertrag . Mit dem zum 01.04.2006 gegründeten MVZ wurden drei Verträge gesc hlossen (u.a. Vereinbar ung über die Erbringung von ärztlichen Leistungen durch das MVZ sowie einen Vertrag über die B et ei ligu ng der Ärz te an den H ono rar an teilen der KV- Erl öse des MVZ). Budget- und Entgeltvereinbarung vo m 0 9.12.20 14 mit den Krankenkassen (Laufzeit 1 Jahr). Darlehensvertrag mit der Stadt Karl sruhe über 10 Mio. €. Err ichtung,Verwal tung und Betrieb des St ädtischen Klinikums als Kran kenh au sderMaximalversorg un gmitEinri chtu ngenfü reine h och diff eren zierte Diagno st ik u nd Therapie ei nschli eß lich d er o rganisator isc h u nd wirtsch af tlich mit ihm verb und en en Ei nric htun gen u nd N eb en betriebe sowie von Au sb ildu ngs- und Fort bild ung smaßn ah men (GV in d er Fassun g vom 08.06.2010). 14 Mi tglieder ( Oberbürgermeis te r ode r ein von ihm beauftragter Beigeordneter + 10 Mitglieder des Gemeinderats + 3 vom Betriebsrat benannte Mitglieder). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Klinikum 152 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewa- terhouseCoopers AG geprüft (Abschlussprüfer im gesamten Konzern seit Abschlussprü- fung 2012). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 23,8 24,2 25,0 25,0 1)Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da die überwiegende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht einverstan- den ist. 2) Aufwandsentschädigungen. Finanzielles Engagement des Gesellschafters Stadt Karlsruhe 2011201220132014 -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- 1. Liquiditätsdarlehen (zinslos)--10.0000 2. Sanierungsfond 1) ---2.500 Zusammen10.0002.500 1) 2014: davon 290 T€ im Ertragshaushalt, 2.210 T€ im Finanzhaushalt Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2011 2012 2013 2014 Beschäftigte 4) 3.0923.1483.146 3.118 Beamte 4) 232117 17 Gesamtbelegschaft 3.115 3.169 3.163 3.135 Sonstiges Personal 5) 114131135 129 Gesamtbelegschaft lt. Prüfungsbericht 3.229 3.300 3.298 3.264 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten / Beamten. 5) Bundesfreiwilligendienst sowie Auszubildende (ohne Pflegebereich). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Klinikum 153 Leistungszahlen 2011 – 2014 2011 2012 2013 2014 1. Auslastung der aufgestellten Betten (in %) 87,887,2 87,4 88,5 2. Zahl der behandelten Patienten (stationär) 59.36060.745 61.398 62.149 4. Verweildauer pro Patient (Tage) 7,87,7 7,6 7,5 5. Belegungstage 462.843468.195 468.173 466.159 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Die aus den Vorjahren deutlich auseinander gehende Schere zwischen gedeckelten Ein- nahmen einerseits und den Kostenstrukturen andererseits konnte im Jahr 2014 weiter geschlossen werden. Das Klinikum schließt das Jahr 2014 mit einem Jahresfehlbetrag von rd. 2,1 Mio. € (Vorjahr: - 3,5 Mio. €) ab. Darin enthalten ist erstmals eine Rückstellung für Brand- schutzmaßnahmen in Höhe von 2,25 Mio. €, die das Ergebnis entsprechend belastet. Im vergangenen Jahr sind zahlreiche Maßnahmen zur Reduzierung von Vorhaltekosten und der Nutzung von Synergien durch Strukturanpassungen ergriffen worden. Entwicklung der Ergebnisse 2004 - 2014 -10 -8 -6 -4 -2 0 2 4 20052007200920112013 Jahr - in Mio. € - +1,4 +2,0 +0,8 -7,9 -3,5 -2,1 Im Einzelnen waren folgende Gründe für die Verbesserung des Jahresergebnisses ge- genüber dem Vorjahr verantwortlich: 1.Der Anstieg der Bewertungsrelationen (Case-Mix-Punkte) um +1.635 Punkte. Insgesamt stieg der Umsatz aus allgemeinen Krankenhausleistungen um ca. 12,4 Mio. € bzw. 4,5 %. 2.Das Klinikum überschritt in 2014 zusätzlich mit 627 Case-Mix-Punkten die vereinbarten Leistungen von 64.067,43 Punkten. 3.Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Personalkosten um rd. 6,4 Mio. € bzw. um 3,1 %. Die Tarifstei- gerungen sind hierbei mit rd. 5 Mio. € bereits berücksichtigt. 4.Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe trotz der Leistungssteigerungen von 2,6 % bei den Case-Mixe-Punkten nur um 0,5 Mio. € bzw. um 0,8 %. Die sonstigen betriebli- chen Aufwendungen stiegen um ca. 1,8 Mio. €. Obwohl sich das operative Ergebnis in 2014 mit einem Überschuss von rd. 2,7 Mio. € (Vorjahr: 0,6 Mio. €) wesentlich verbessert hat, liegt das Jahresergebnis 2014 bei einem Verlust von rd. 2,1 Mio. €. Allen Verantwortlichen ist die Problematik dieses Ergebnisses und der sich daraus für die Jahre 2015 ff ergebenden Konsequenzen voll bewusst. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Klinikum 154 Ausblick Das Städtische Klinikum plant in den nächsten Jahren umfangreiche Sanierungs- und Neubaumaßnahmen, diese sollen zu einer Optimierung im medizinisch-pflegerischen Bereich führen. Grundsätzlich können erst mit der Umsetzung des Neubaus Haus M die damit verbundenen Wirtschaftlichkeitspotentiale generiert werden und wettbewerbsfä- hige Kostenstrukturen geschaffen werden. Trotzdem müssen die bestehenden Potentia- le in den vorhandenen Strukturen schon jetzt genutzt werden. Über einen Maßnah- menkatalog soll die Erlössituation verbessert, die Personalressourcen optimiert, im Sach- kostenbereich Einsparpotentiale ermittelt, durch Prozessoptimierung die Binnenorgani- sation verbessert und im tertiären Bereich die Wirtschaftlichkeit erhöht werden . Die veröffentlichte Veränderungsrate der durchschnittlichen beitragspflichtigen Ein- nahmen der Krankenkassen liegt für 2015 bei 2,53 %. Mit dem Rundschreiben vom 31.03.2015 wurde der Landesbasisfallwert (LBFW) 2015 veröffentlicht, dieser liegt mit nur +1,04 % (+2,1 Mio. €) erheblich unter dem Anstieg der Veränderungsrate von 2,53 % (+5,2 Mio. €), die Basis für den Wirtschaftsplan 2015 ist. Es fehlen somit 3,1 Mio. € im Erlösvolumen durch den unerwartet niedrigen LBFW 2015. Diese externen Rahmenbedingungen führen zu einer weiteren Finanzierungslücke für das Wirtschafts- jahr 2015. Neben den unzureichenden Vergütungsregelungen und Vergütungsanpassungen an die tariflichen Steigerungen ist die schlechte Bausubstanz und die besondere Infrastruktur im Klinikum das größte Problem. Die Neubauplanung ist ein großer Schritt, um die dringend notwendigen infrastrukturellen Probleme zu lösen und damit die Zukunft des Klinikums zu sichern. Parallel dazu muss der Einstieg in die Sanierung der Altgebäude erfolgen, damit eine weiterhin hohe Akzeptanz der Patienten bis zur Realisierung des neuen Bettenhauses erhalten bleibt. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. D. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Ausgleichsposten nach dem KHG Rechnungsabgrenzungsposten 193.115.752 € 11.202.394 € 86.520.375 € 92.715 € 994.369 € 145.397 € 292.071.002 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen Gewinnvortrag Jahresfehlbetrag Sonderposten Rückstellungen Verbindlichkeiten einschl. Ausgleichsposten aus Darlehensförderung Rechnungsabgrenzungsposten 26.000.000 € 17.174.422 € 5.408.596 € 171.024 € -2.053.389 € 46.700.653 € 139.482.290 € 43.859.526 € 61.933.873 € 94.660 € 292.071.002 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Klinikum 155 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 – 2015 2011 2012 2013 2014 Plan 2014 1) Plan 2015 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +255.689 +263.967 +275.170 +287.611 +282.190 +289.947 2. Sonstige betriebliche Erträge +31.505 +26.134 +26.071 +26.571 +25.369 +26.140 3. Veränderungen des Bestands an un- fertigen Leistungen -261+278+1.025-194 +0 +0 4. Andere aktivierte Eigenleistungen +634+424+160+289 +46 +0 5. Zuweisungen u. Zuschüsse öffentl. Hand +472+505+430+271 +481 +438 6. Personalaufwand -189.074 -199.858 -203.075 -209.459 -206.784 -212.019 7. Materialaufwand -68.776-70.483-72.057-73.445 -74.760 -75.326 8. Sonder- u. Ausgleichsposten n.d.KHG +12.785 +13.086 +12.809 +13.544 +13.479 +13.731 9. Abschreibungen -15.330-15.727-15.376-16.757 -16.453 -16.993 10. Sonstige betriebliche Aufwendungen -26.194-24.827-27.143-28.961 -25.362 -25.766 11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +323+109+41+68 +16 +59 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.242-1.196-1.228-1.169 -1.261 -1.385 13. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit +531 -7.588 -3.173 -1.631 -3.039 -1.174 14. Außerordentliche Erträge/Aufwendungen -170-170-170-170 -172 -172 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -158-172-111-237 -190 -172 16. Sonstige Steuern -17-16-20-15 +0 -20 17. Jahresüberschuss +186 -7.946 -3.474 -2.053 -3.401 -1.538 1)Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2)Aktueller, vom Beschlussgremium genehmigter fortgeschriebener Wirtschaftsplan. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Verm ög en s l ag e 1. Anlagenintensität (in %)66,068,565,866,1 2. Umlaufintensität (in %)33,631,133,833,5 3. Investitionen (in T€)17.86914.37411.92617.196 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)20,218,417,016,3 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)29,725,924,823,7 III. Ertragslag e 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 0,1- 3,0- 1,3- 0,7 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 0,3- 14,9- 7,0- 4,3 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 0,5- 2,3- 0,8- 0,3 4. Kostendeckung (in %)85,786,688,288,3 5. Cash Flow (in T€)+ 6.100- 10.046+ 6.184+ 8.975 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)60,362,461,961,4 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)58.55560.56361.57564.173 An merkun g: Die wichtigsten Bila nzke nnzahle n w erde n a uf Sei te 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Klinikum 156 Nachrichtlich: Klinikum - Konzernabschluss 2014 Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 193.192.169 € 11.222.624 € 86.748.417 € 141.556 € 161.158 € 291.465.924 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen Gewinnvortrag Jahresfehlbetrag Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Sonderposten Rückstellungen Verbindlichkeiten einschl. Ausgleichsposten aus Darlehensförderung Rechnungsabgrenzungsposten 26.000.000 € 16.390.483 € 5.408.596 € 456.998 € -2.085.905 € 46.244 € 46.216.416 € 139.482.290 € 43.968.926 € 61.703.632 € 94.660 € 291.465.924 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2014 2011201220132014 - in T€ -- in T€ -- in T€ -- in T€ - 1. Umsatzerlöse+259.435+267.513+278.986+291.173 2. Sonstige betriebliche Erträge+24.655+19.587+19.291+20.105 3. Veränderungen des Bestands an unfertigen Leistungen-261+278+1.025-194 4. Andere aktivierte Eigenleistungen+634+423+160+289 5. Zuweisungen und Zuschüsse öffentliche Hand+472+505+430+271 6. Personalaufwand-192.017-203.078-206.596-213.372 7. Materialaufwand-62.393-63.967-65.282-66.347 8. Sonder- und Ausgleichsposten n. d. KHG+12.778+13.081+12.732+13.457 9. Abschreibungen-15.337-15.734-15.412-16.795 10. Sonstige betriebliche Aufwendungen-26.391-24.992-27.305-29.138 11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+324+105+41+73 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-1.242-1.195-1.228-1.174 13. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+657-7.474-3.158-1.652 14. Außerordentliche Erträge / Aufwendungen-170-170-170-170 15. Ertragsteuern-166-184-116-249 16. Sonstige Steuern-17-16-17-15 17. Konzernüberschuss / -fehlbetrag (+/-)+304-7.844-3.461-2.086 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KVD 157 29. Karlsruher Versorgungsdienste im Sozial- und Gesundheits- wesen GmbH (KVD) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o Städtisches KlinikumTelefon: 0721 / 974-1235 KVD-Geschaeftsfuehrung@ Karlsruhe gGmbH, Moltkestr. 90Telefax: 0721/ 974-1282klinikum-karlsruhe.de 76187 Karlsruhewww.klinikum-karlsruhe.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 14.04.2003 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Sabine ZeitlerStädtisches Klinikum 100% = 25.000 € Karlsruhe gGmbH Aufsichtsrat: BM Klaus Stapf ( Vorsitz ) StR Jürgen Marin (bis 23.09.2014) StR Dr. Klaus Heilgeist ( 1. stellv. Vors. ) StR Tilman Pfannkuch StR Manfred Schubnell StR Dr. Dorothea Polle-Holl ( 2. stellv. Vors. / bis 23.09.2014) (bis 23.09.2014) StR Gisela Fischer StR Renate Rastätter (ab 24.09.2014) ( 2. stellv. Vors. / ab 09.10.2014) StR Sibel Uysal (ab 24.09.2014) StR Margot Döring (bis 23.09.2014)Willi Vollmar StR Dr. Rahsan Dogan (ab 24.09.2014)(Betriebsratsvors. / bis 30.06.2014) StR Alexander Geiger Thomas Förster (Betriebsrat) StR Thomas Hock Dr. Martina Hillesheimer StR Tom Hoyem (ab 24.09.2014)(Betriebsrätin) StR Johannes Krug (bis 23.09.2014)Marek Hintsches StR Uwe Lancier (ab 24.09.2014)(Betriebsratsvors. / ab 01.07.2014) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Vertrag über die Durchführung der Gebäudeinnenreinigung zwischen KVD und Klinikum. Organschaftssvertrag vom 18.08.2004 zwischen KVD und Klinikum. Für die von der KVD genutzten Räume sowie für die vom Klinikum der KVD überlassenen Reinigungs- geräte sind Mietverträge abgestimmt. Für die Durchführung der Aufgabe der gesamten Reinigung im Klinikum hat das Klinikum die dort be- schäftigten Mitarbeiterinnen im Reinigungsdienst und die Hauswirtschaftsleiterinnen der KVD über- lassen. Hierfür wurde ein Personalüberlassungsvertrag abgeschlossen. Die Personalangelegenheiten der KVD werden vom Klinikum verwaltet. Hierfür wurde ein Dienstleitungs- vertrag abgeschlossen. Ab 01.06.2004 übernahm die KDV die Wohnheimverwaltung der klinikeigenen Wohnheime. Hierzu wurde zwischen der KVD und dem Klinikum ein Vertrag für Wohnheimverwaltung abgeschlossen. Am 01.04.05 übernahm die KVD den Gardinenservice für das Klinikum. Hierzu wurde ein Vertrag "Dienstleistung Gardinenservice" abgeschlossen . Erbringung von Servicedienstleistungen im Gesundheitswesen im Bereich der Wirtschafts- und Versorgungsdienste, insbesondere Reinigung, Wäscherei und Küche. Das Unternehmen arbeitet vorrangig für die Städt. Klinikum gGmbH und für die Stadt Karlsruhe sowie deren Gesellschaften und Stiftungen (GV in der Fassung vom 20.03.2003). Der Aufsichtsrat besteht aus dem Aufsichtsrat des städtischen Klinikums. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KVD 158 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewa- terhouseCoopers AG geprüft. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 2) 2) 2) 1)Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2)Aufsichtsrat besteht aus dem Aufsichtsrat der Muttergesellschaft Städt. Klinikum Karlsruhe gGmbH . Es erfolgt daher keine gesonderte Vergütung. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2011 2012 2013 2014 Arbeiter 4) 98,89 106,45 112,09 117,86 Angestellte 4) 1,50 1,50 1,50 1,50 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 4) 100,39 107,95 113,59 119,36 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten / Beamten. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Bedingt durch die Änderung der Bewertungsgrundlage für die Rückstellungen für Rest- urlaub und Freizeitansprüche (handelssteuerliche Bewertung) erzielte die KVD in 2014 einen Verlust in Höhe von 48 T€. Dieser Verlust kann durch den Gewinnvortrag aus den Vorjahren gedeckt werden. Beim Leistungsumfang gab es 2014 folgende Änderungen: Neben dem kompletten Bezug der B14 sind auch wieder die Flächen in der Nuk- learmedizin nach Abschluss der Baumaßnahmen voll im Betrieb. Die Flächen der MTL und MTR-Schule im Haus D wurden leer gezogen. Zum Teil sind hiefür Flächen im Haus N genutzt. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KVD 159 Im Haus W wurde die Station (W 22) geschlossen. Die Flächen werden jetzt als Büroräume von den internen und externen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Neubauplanung genutzt. Das Gebäude O wurde für den Abriss geräumt. Zum Tätigkeitsfeld der KVD gehört in erster Linie die Reinigungstätigkeit im Städtischen Klinikum Karlsruhe. Hier werden auf ca. 150.000 m 2 Fläche Reinigungsdienstleistungen erbracht. Diese Fläche wurde zu 70 % durch die KVD und zu ca. 30 % durch dritte Dienstleister gereinigt. Ausblick Im Rahmen der natürlichen Personalfluktuation wird es auch in 2015 eine Abnahme der vom Städtischen Klinikum überlassenen Mitarbeiterinnen und einen Zuwachs an Mitarbeiterinnen der KVD geben. Die Reinigungsorganisation der Karlsruher Versorgungsdienste wird sich an Verände- rungen im Klinikum Karlsruhe in gewohnter Weise mit ihren Dienstleistungen anpassen. Das wirtschaftliche Risiko der KVD hat sich gegenüber der Gründungssituation nicht verändert. Die KVD rechnet für das Geschäftsjahr 2015 mit einem positiven Ergeb- nis. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 36.417 € 20.230 € 567.508 € 42.287 € 0 € 666.442 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnvortrag Jahresfehlbetrag Sonderposten mit Rücklageanteil Rückstellungen Verbindlichkeiten 25.000 € 154.629 € -48.300 € 131.329 € 0 € 376.492 € 158.621 € 666.442 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KVD 160 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2015 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 201 12 01220 132 014 Plan 2014 1) Plan 2015 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+7.697 +7.908 +8.151 +8.442+8.080+8.477 2. Sonstige betriebl iche Er träge+3+3+7+58+3+11 3. Materialaufwan d-4 .4 66-4. 32 9- 4. 382-4 . 453-4 .2 39-3. 72 0 4. Person alau fwand-2 .3 84-2. 68 3- 2. 878-3 . 198-2 .9 88-3. 81 0 5. Absch rei bun gen-7-7-6-8-9-8 6. Sonstige betriebl iche Auf wendungen-819-868- 868- 871-816-911 7. So nstige Zi nsen u nd ähn liche Er träge+1+0+0+1+0+0 8. Zi nsen u. ähnl iche Aufwendungen-9-7-5-8-7-5 9. Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit+16+17+19-37+24+34 10. Außer ordent liche Erträge+0+0+0+0+0+0 11 . St eu ern v om Ein kommen u nd vo m Ertrag-8-1 1-2-11- 16+0 12 . So ns ti ge St eu er n+ 0+ 0+0+0+ 0-9 13 . Ja hre sübe rs chuss / -f ehl bet ra g+8+6+17-48+8+2 5 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Ur pl an" ; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftspl anes erfolgte nicht. 2011201220132014 I. Ve rm ög en s l ag e 1. Anlagenintensität (in %)4,25,36,65,5 2. Umlaufintensität (in %)95,894,793,494,5 3. Investitionen (in T€)611103 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)24,527,628,519,7 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)580,4520,8433,2360,8 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 0,1+ 0,1+ 0,2- 0,6 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 5,2+ 3,6+ 9,4- 36,8 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 1,3+ 1,0+3,5- 6,1 4. Kostendeckung (in %)100,1100,0100,198,7 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern+ 22+ 25+ 25- 28 b) nach Ertragsteuern+ 15+ 13+ 23- 40 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)31,033,935,337,4 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)23.74524.85325.33426.794 An merkun g: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 MVZ 161 30. MVZ – Medizinisches Versorgungszentrum am Städtischen Klinikum Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o Städtisches KlinikumTelefon: 0721 / 974-1001 Karlsruhe gGmbH,Telefax: 0721 / 974-1009www.klinikum-karlsruhe.de Moltkestr. 90 76187 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 01.04.2006 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Prof. Dr. Martin Hansis Städtisches Klinikum Karlsruhe100% = 25.000 € (bis 31.08.2014)gGmbH Markus Heming (ab 01.09.2014) Aufsichtsrat: BM Klaus Stapf ( Vorsitz ) StR Jürgen Marin (bis 23.09.2014) StR Dr. Klaus Heilgeist ( 1. stellv.Vors. ) StR Tilman Pfannkuch StR Manfred Schubnell StR Dr. Dorothea Polle-Holl ( 2. stellv. Vors. / bis 23.09.2014) (bis 23.09.2014) StR Gisela Fischer StR Renate Rastätter (ab 24.09.2014) ( 2. stellv. Vors. / ab 09.10.2014) StR Sibel Uysal (ab 24.09.2014) StR Margot Döring (bis 23.09.2014)Willi Vollmar StR Dr. Rahsan Dogan (ab 24.09.2014)(Betriebsratsvors. / bis 30.06.2014) StR Alexander Geiger Thomas Förster (Betriebsrat) StR Thomas Hock Dr. Martina Hillesheimer StR Tom Hoyem (ab 24.09.2014)(Betriebsrätin) StR Johannes Krug (bis 23.09.2014)Marek Hintsches StR Uwe Lancier (ab 24.09.2014)(Betriebsratsvors. / ab 01.07.2014) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge mit dem Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH: Beherrschungsvertrag vom 25.01.2006 zwischen MVZ und Klinikum. Nutzungsvertrag über die Bereitstellung von Personal, Räumen, Einrichtungen und Material des Klinikums. Vereinbarung über die Erbringung von ärztlichen Leistungen durch das MVZ. Vertrag über die Beteiligung der Ärzte an den Honoraranteilen der KV-Erlöse des MVZ in den Gebieten Nuklear-, Labor-, Transfusionsmedizin, Mikrobiologie, Strahlentherapie und Pathologie. 14 Mitglieder (Oberbürgermeister oder ein von ihm beauftragter Beigeordneter + 3 vom Betriebsrat bestimmte Mitglieder). Der Betrieb eines Medizinischen Versorgungszentrums im Sinne des § 95 SGB V, insbesondere im Rahmen der vertragsärztlichen sowie der sonstigen ärztlichen Tätigkeiten (GV in der Fassung vom 10.12.2008). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewa- terhouseCoopers AG geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 MVZ 162 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 2) 2) 2) 1)Die Geschäftsführung bekam keine Bezüge vom MVZ. 2)Der Aufsichtsrat ist personenidentisch mit dem Aufsichtsrat der Muttergesellschaft Städt. Klinikum Karlsruhe gGmbH. Es erfolgt daher keine gesonderte Vergütung. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2011 2012 2013 2014 Beschäftigte 4) 4,28 4,37 5,48 5,49 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 4) 4,28 4,37 5,48 5,49 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Leistungszahlen 2011 - 2014 2011 2012 2013 2014 Abgerechnete Fälle mit der Kassenärztlichen Vereinigung 22.016 27.052 27.962 27.816 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Um den Patienten weiterhin den Zugang zur ambulanten fachärztlichen Versorgung am Klinikum gewähren zu können, werden folgende Bereiche vom MVZ angeboten: Nukle- armedizin, Labormedizin, Transfusionsmedizin, Mikrobiologie, Strahlentherapie, Patho- logie und Onkologie. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von 42 T€ (Vorjahr: 22 T€) ab. Die Umsatzerlöse liegen bei 3.543 T€ und betreffen ausschließlich Erlöse aus ambulan- ter ärztlicher Behandlung. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 52 T€ Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 MVZ 163 (Vorjahr: 6 T€) und resultieren im Wesentlichen aus periodenfremden Erträgen aus der Abrechnung des 4. Quartals 2013 der Kassenärztlichen Vereinigung. Der Rückgang der Personalaufwendungen auf 733 T€ (2013: 782 T€) beruht im Wesentlichen auf der Verminderung der tariflichen Einmalzahlungen. Abgerechnete Fälle mit der Kassenärztlichen Vereinigung 2006 - 2014 0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000 30.000 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 Jahr 7.869 27.816 13.978 22.016 Ausblick Bestandsgefährdende Risiken und Entwicklungen der Gesellschaft sind der Geschäfts- führung nicht bekannt. Zwar ist die ambulante Versorgung mit ihren Unabdingbarkeiten insbesondere bei den ambulanten vertragsärztlichen Vergütungen nicht leicht prognostizierbar, dennoch sind Wachstums- und damit Erlöspotentiale vorhanden. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 90.000 € 0 € 624.653 € 6.554 € 15.761 € 736.968 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinn- / Verlustvortrag Jahresüberschuss Sonderposten mit Rücklageanteil Rückstellungen Verbindlichkeiten 25.000 € 361.714 € 42.088 € 428.802 € 0 € 17.100 € 291.066 € 736.968 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 MVZ 164 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2015 2011 2012 2013 2014 Plan 2014 1) Plan 2015 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +3.720 +3.519+3.797 +3.542 +3.768 +3.755 2. Sonstige betriebliche Erträge +152+17+7+52 +0 +1 3. Materialaufwand -2.911 -2.756 -2.752 -2.533 -2.949 -2.945 4. Personalaufwand -560-537-781-733 -633 -635 5. Abschreibungen +0+0-30-30 -10 -30 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -301-150-223-260 -114 -137 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +10+3+4+4 +1 +1 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen +0+0+0+0 +0 +0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit +110 +96 +22 +42 +63 +11 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag +0+0+0+0 +0 +0 11. Sonstige Steuern +0+0+0+0 +0 +0 12. Jahresüberschuss / -fehlbetrag +110 +96 +22 +42 +63 +11 1)Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung der Wirtschaftspläne erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Ve rm ög en s l ag e 1. An la ge ni n ten si tät ( in %)0 , 00 , 01 2 , 91 2 , 2 2. Umlaufintensität (in %)100,071,287,185,6 3. Investitionen (in T€)001200 II. Finanzlag e 1. Eigenkapitalquote (in %)41,970,141,458,2 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)--322,3476,4 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 3,0+ 2,7+ 0,6+ 1,2 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 40,9+ 26,4+ 5,6+ 9,8 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 17,1+ 18,5+ 2,3+ 5,7 4. Kostendeckung (in %)98,6102,2100,399,5 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern+ 110+ 96+ 52+ 72 b) nach Ertragsteuern+ 110+ 96+ 52+ 72 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)14,815,620,620,6 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)130.801122.789142.613133.600 An merkun g: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 AFB 165 31. AFB – Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Daimler Str. 8Telefon: 0721 / 97246-0 info@afb-karlsruhe.de 76185 KarlsruheTelefax: 0721 / 755160 Gründung:Unternehmensgegenstand: 05.07.1988 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Ariane NeumannStadt Karlsruhe100% = 52.000 € Aufsichtsrat: BM Martin Lenz ( Vorsitz ) StR Thomas Kalesse (bis 30.09.2014) StR Gisela Fischer ( stellv. Vorsitz ) StR Christa Köhler (bis 30.09.2014) StR Michael Borner StR Joschua Konrad (ab 01.10.2014) StR Max Braun (ab 01.10.2014)StR Johannes Krug Jens Diefenbacher (ab 01.10.2014)StR Yvette Melchien StR Margot Döring (bis 30.09.2014)StR Dr. Thomas Müller StR Thorsten Ehlgötz(ab 01.10.2014) StR Uta van Hoffs (bis 30.09.2014) Beratende Mitglieder:Frank Binder, Beteiligungsmanagement der Stadt Karlsruhe Brigitte Dorwarth-Walter, stellv. Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Karlsruhe Günter Breuninger, IHK Karlsruhe (bis 06.04.2014) Frau Wencke Rathsack, Bildungsreferentin IHK Karlsruhe (ab 07.04.2014) Engelbert Wangler, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Die vorübergende Beschäftigung und Betreuung von sozial benachteiligten, insbesondere jungen Menschen mit dem Ziel, ihre Vermittlungsfähigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt zu erhöhen oder sie für eine Ausbildung zu befähigen (GV in der Fassung vom 22.07.2002). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates: 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 3,6 3,7 3,6 3,5 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe ge- prüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 AFB 166 Leistungszahlen 2011 – 2014 1) Änderung ab 01.01.2014: Erfassung der Erstgespräche und aller stattgefundener Gespräche. Finanzielles Engagement des Gesellschafters und sonstiger öffentlicher Kassen 2011 - 2014 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Stadt Karlsruhe - Pauschaler Zuschuss 1) 1.0531.1701.170 1.437 - Zuschuss BAI 2) 130144183 177 - Beschäftigungsförderung Stadt Karlsruhe 64 - Freiwillige Zuwendungen im Rahmen der Sozial- und Jugendhilfe 3) 244324294 192 Zusammen 1.427 1.638 1.647 1.870 2. Arbeitsagentur 3) 1.0131.0351.240 1.163 3. Sonstige Stellen (z.B. EU) 340280338 496 Gesamt 2.780 2.953 3.225 3.529 1)incl. Zuschuss für arbeitstherapeutische Werkstatt Hertzstraße 12 2)Beschäftigungs- und Ausbildungsinitiative 3)findet nicht oder nur teilweise Eingang in Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) 2011201220132014 1. Zahl der Arbeitsplätze a) Ungefördert sozialversicherungspflichtig18,5020,5021,6721,17 b) Gefördert sozialversicherungspflichtig (ABM u.a.)81,0483,4191,2571,91 c) Zusatzjobs (Mehraufwandsentschädigung)70,0857,4162,1742,83 d) Sonderprogramm "Beschäftigungsförderung Stadt KA"---38,42 Gesamtzahl (Summe a bis c) 169,62161,32175,09174,33 2. Bei Clearin gstelle vorsprechende Personen a) Erstgespräche26263215 b) Beratun gsgesprä che 1) ---54 3. Vermittlun gsqu ote (1. Arbeitsmarkt) -in %- - aus AFB-Zeitverträgen 20,6521,6729,6331,65 - aus AF B- Zu s at zjob s 10,736,034,556,45 - Clearingstelle 15,387,696,2540,00 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 AFB 167 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 4) 5) 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) die von der Stadt abgeordneten Beschäftigten/Beamte. 5) ohne geförderte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Zur Beurteilung der geförderten Beschäftigung sind die Daten des Arbeitsmarktes im Stadtkreis Karlsruhe und insbesondere die Daten zur Grundsicherung für Arbeitssu- chende nach SGB II (Hartz IV) wichtig, da die AFB-Beschäftigungsangebote zu 98 % von SGB II-Kunden in Anspruch genommen werden. Im Stadtkreis Karlsruhe gingen die Arbeitslosenzahlen im Vergleich zum Vorjahr von 8.560 Personen geringfügig auf 8.542 Personen (Jahresdurchschnitt) zurück, dies ent- spricht einer Arbeitslosenquote von 5,5 % (Vorjahr: 5,6 %). Der Anteil der Langzeit- arbeitslosen unter den arbeitslosen erwerbsfähigen SGB II-Kunden stieg im Vorjahres- vergleich leicht an. Angesichts der verfestigten Langzeitarbeitslosigkeit und der damit verbundenen sozia- len Folgen entschied die Stadt Karlsruhe für die Schwächsten unter den Langzeitarbeits- losen Abhilfe zu schaffen und verabschiedete am 22.10.2013 einstimmig das Gesamt- konzept Arbeit. Wesentliches Element des Gesamtkonzepts Arbeit ist die Schaffung von Beschäftigungsangeboten für den 3. Arbeitsmarkt. Zielgruppe für den 3. Arbeits- markt sind arbeitslose SGB II-Leistungsberechtigte mit langem Leistungsbezug, die trotz intensiver vermittlerischer Bemühungen und vielfältiger Eingliederungsmaßnahmen des 2. Arbeitsmarkts nicht in den 1. Arbeitsmarkt integriert werden konnten und die freiwil- lig Beschäftigungsangebote am 3. Arbeitsmarkt annehmen, um wieder an unserer Ge- sellschaft teilhaben zu können. Durch den Gemeinderatsbeschluss wurden die AFB mit der Koordinierung des Gesamtkonzepts beauftragt. Die positive Arbeitsmarktentwicklung, die Kürzungen bei den Eingliederungsmaßnah- men, das Inkrafttreten des Gesetzes zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt (=Instrumentenreform) im Jahr 2012 und die Umsetzung des Gesamtkon- zepts Arbeit prägte auch die wirtschaftliche Lage der AFB. Im August 2014 hat der Gemeinderat einer überplanmäßigen Erhöhung des städti- schen Betriebskostenzuschusses um 300 T€ zugestimmt, um den Fortbestand der Gesellschaft zu sichern. 2011201220132014 Beschäfti gte 2,541,961,771,77 Beamte 3,003,003,003,92 Gesamtbele gschaft 5,544,964,775,69 Auszubildende---- Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 AFB 168 Im Jahr 2014 wurden ca. 77 % des wirtschaftlichen Umsatzes für Personalkosten auf- gewandt. Dies verdeutlicht den Zweck der AFB als Beschäftigungsgesellschaft. Ausblick Für das Jahr 2015 wurde den AFB Ende 2014 insgesamt 48 Arbeitsgelegenheiten nach § 16 d SGB II bewilligt. Sozialversicherungspflichtige Zeitverträge werden die AFB im Jahr 2015 nur noch über die Förderung nach § 16 e SGB II oder über Eingliederungszu- schüsse anbieten können. Da die Fördeinstrumente im Vergleich zur ersatzlos ausgelau- fenen Bürgerarbeit teuer sind, wird die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftig- ten Teilnehmer im Jahr 2015 weiter zurückgehen und die Mittel der Bundesagentur für Arbeit weiter sinken. Im Rahmen des Gesamtkonzepts Arbeit werden von 01.05.2015 bis 30.04.2016 bei acht verschiedenen Trägern 150 Plätze für arbeitsmarktferne langzeitarbeitslose SGB II- Kunden gefördert. Jeder Träger erhält pro Maßnahmeplatz und Maßnahmemonat pau- schal 120 Euro sowie die Erstattung der tatsächlich geleisteten Mehraufwands- entschädigung. Den AFB wurden aus diesem Programm 40 Plätze für ihr Projekt TArGes (Tagesstrukturierung, Arbeit und Gesundheit) und 12 Plätze für das Projekt „Frauen Kreativ“ bewilligt. Im Rahmen der Haushaltsberatungen für den Doppelhaushalt 2015/2016 hat der Ge- meinderat für die Jahre 2015 und 2016 eine weitere Erhöhung des städtischen Be- triebskostenzuschusses beschlossen. Gründe hierfür sind u. a. die Einführung der betrieblichen Altersvorsorge, Tarif- und Mieterhöhungen sowie die Folgekosten durch die Anmietung des Obergeschosses in der Hertzstraße 2. Die AFB haben im Jahr 2015 ein sehr breites Angebot zur Beschäftigung, Qualifizierung und Beratung von sozial benachteiligten Menschen in Karlsruhe vorzuweisen. Um den Fortbestand der Gesellschaft auch für die Folgejahre zu sichern, wurden zunächst Stra- tegien für mögliche Zukunftsszenarien der AFB in einer Klausursitzung des AFB- Aufsichtsrats Ende April 2015 diskutiert. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonst. Vermögens- gegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 110.195 € 1.200 € 1.042.560 € 51.524 € 21.681 € 1.227.160 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnvortrag Jahresfehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 52.000 € 1.022 € 369.579 € 103.784 € 526.385 € 114.653 € 132.622 € 453.500 € 1.227.160 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 AFB 169 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2015 2011 2012 2013 2014 Plan 2014 1) Plan 2015 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ -- in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse - Pauschaler Zuschuss Stadt K ́he 2) +1.182 +1.314 +1.352+1.614+1.314 +1.815 - Beschäftigungsförderung Stadt Karlsruhe +64+0 +80 - Zuschüsse ARGE / Agentur für Arbeit +537+526+559+479+450 +241 - Kostenersatz Werkstätten +432+348+417+442+319 +400 - Sonstiges +340+280+337+496+350 +436 +2.491 +2.468 +2.665 +3.095 +2.433 +2.972 2. Sonstige betriebliche Erträge +7+11+12+6+6 +7 3. Materialaufwand -114-92-88-88-87 -88 4. Personalaufwand -2.102 -2.044 -2.197 -2.378-2.329 -2.291 5. Abschreibungen -40-42-51-41-47 -45 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -388-412-458-482-540 -553 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +11+5+2+2+2 +2 8. Sonstige Zinsen und ähnl. Aufwendungen +0+0-3+0-2 -1 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -136 -106 -118 +114 -564 +3 10. Außerordentliche Erträge +2+0 +0 11. Sonstige Steuern +0-20-3+0+0 +0 12. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag -136 -126 -121 +116 -564 +3 13. Gewinnvortrag +0+0+0+0 14. Rücklageneinstellung (-) / -entnahme (+) +136+126+121-116 15. Bilanzgewinn +0 +0 +0 +0 1)Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung erfolgte nicht. 2)Einschließlich Zuschuss für Beschäftigungs- und Ausbildungsinitiative (BAI). Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Verm ög en s l ag e 1. Anlagenintensität (in %)14,318,218,89,0 2. Umlaufintensität (in %)85,281,480,989,2 3. Investitionen (in T€)81632419 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)68,461,258,542,9 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)479336312478 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)-5,5-5,1-4,5+3,7 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)-20,6-23,7-29,4+22,0 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)-14,1-14,5-16,7+9,4 4. Kostendeckung (in %)94,294,695,2103,6 5. Cash Flow (in T€)-95,8-84,2-70,2+156,9 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)79,578,378,579,5 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)31.30929.42830.29134.569 An merkung: Die wichtigsten Bila nzke nnzahle n werde n a uf Sei te 29 erläutert. Messe, Touristik, Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing, Event und Sportstätten Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KMK 171 32. Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK) An sc h rift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: F estp lat z 9Telefo n: 0 721 / 372 0-0Info@kmkg.de 7 613 7 Kar lsr uheTelefax: 0 721 / 372 0-21 16 w ww.messe-karlsruhe.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 2 7.09.19 50 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Klaus Ho ffmann (bis 2 4.07.20 14 )Stad t Karl sru he1 00% = 3,1 Mi o. € Britta Wirtz Au fsic h tsrat: BM Gabri ele Luc zak-Schwarz StR Detl ef Hofmann ( Vorsitz / ab 0 1.10. 20 14)StR Jo sc hua Ko nrad OB Dr. Frank Mentru p ( Vorsitz / (ab 01.10 .2 014) 10.0 6.201 4 bis 3 0.09.2 014 )StR Dr . Ut e Leidig EB Margret Mergen(ab 01.10.2014) ( Vorsitz / bis 09.06 .2 014 )StR Dr . Hein rich Mau l StR Th orsten Ehlgö tz(bis 30.09 .2 014 ) ( stellv. Vorsitz ) StR Bett ina Meier-Au genstein Mic hael H au g (bis 30.09 .2 014 ) S tR Dr. Kl au s He ilg ei stA StR P ro f. D r. Jü rge n Mo rlok (ab 0 1.10.20 14)LR D r. C hristo ph Schn au digel StR David H ermann sStR Man fred Sc hub nell (ab 0 1.10.20 14)(bis 30.09 .2 014 ) StR Uta van Hoffs StR Michael Zeh (b is 3 0.09.20 14) Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: Messe Karlsru he GmbH 1 00% = 13 0.000 € Wichtige Vertr äge: Pachtvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die Ti efgarage a m Fe stpla tz . Pachtvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die städtischen Halle n am Fe stplatz . Facility Management-Vertrag mit der VOLKSWOHNUNG Bauträger- und Ver waltungs-GmbH (jetzt : VOLKSWOHNUNG Service GmbH). P ersonalgestellungsv ertrag mit der Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG. Mietvertra g mit der Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG über di e Anmiet ung der Messe auf 29 Jahre. Überlassun gs- und Dienstleistungsv ertrag mit der St adtwerke Karlsruhe GmbH über das Nutzun gsre ch t de r i m E igentum der Stadtwerke befindlichen technischen Anla gen auf de m Gelände der NMK . Du rchfü hru ng vo n Messen , A usst ell ung en , Ko ngr essen , Tagun gen, Ver sammlun gen,Kund gebun gensowieku ltur el len ,spo rtlic hen, unt er haltendenun dsonstig enVeranstaltun gen.Vermietun gund Ver pachtu ng städtischer Hallen. Betrieb der Messe Karlsru he. Organisation und Abwicklun g des Karlsru her Touri smu s ( GV in der Fassu ng v om 20.1 1.200 1). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Karlsruhe geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KMK 172 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 17 16 17 16 1)Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2)Aufwandsentschädigungen. Finanzielles Engagement des Gesellschafters 2011 – 2014 2011 - in T€ - 2012 - in T€ - 2013 - in T€ - 2014 - in T€ - 1. Verlustausgleich / Budget 12.73213.819 12.947 11.158 2. Abdeckung Verlustvortrag - - 966 3.743 3. Zuschuss für Geschäftsbereich Tourismus 941960 977 0 4. Weitere Veranstaltungszuschüsse 170221 110 99 5. Eigenkapitalersetzendes Darlehen (Tilgung) - - - - Zusammen 13.843 15.000 15.000 15.000 Leistungszahlen 2011 - 2014 2011201220132014 1. Zahl der Veranstaltungen: - Eigenveranstaltung25322422 - Gastveranstaltung294288288315 Zusammen319320312337 2. Anzahl der Besucher und Teilnehmer: - Regional439.760385.328377.636391.129 - Überregional313.055338.098349.319368.396 Zusammen752.815723.426726.955759.525 3. Anzahl der Aussteller: - Innland7.3636.8997.1227.051 - Ausland472760421809 Zusammen7.8357.6597.5437.860 4. Saalbelegungen (Belegungstage) 3.8693.5433.7453.910 5. Umschlagshäufigkeit am Standort Neue Messe 10,5010,4610,7310,92 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KMK 173 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 2011201220132014 Angestelle / Beschäftigte 1) 5) 139,8149,2149,8123,8 Beamte 2) 0,00,00,00,0 Gesamtbelegschaft 3) 139,8149,2149,8123,8 davon aktive Mitarbeiter 3) 130,9138,9140,7115,1 davon passive Mitarbeiter 4) 8,910,39,18,7 Nicht voll beschäftigtes Garderobenpersonal 3,03,03,03,0 Auszubildende6,07,07,07,0 1) Ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 2) Einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. 3) In 2014 sind hierin 18 Teilzeitbeschäftigte enthalten. In den Vorjahren waren dies 23 (2013), 21 (2012) bzw. 19 (2011) 4) Altersteilzeit, Elternzeit, Erziehungsurlaub, Beurlaubte, etc. 5) Die Reduzierung in 2014 ergibt sich u. a. durch die rückwirkende Abspaltung des Geschäftsbereiches Tourismus zum 01.01.2014 sowie die Auslagerung des Geschäftsbereiches Events zum 01.05.2014. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2014 einen Jahresfehlbetrag von 11,2 Mio. € aus. Davon entfallen auf die Standorte Messe und Festplatz 9,1 Mio. € bzw. 2,1 Mio. €. Die Hallenkosten (insb. Miete, Wartung, Instandhaltung, Betriebskos- ten) betragen am Standort Messe 7,4 Mio. € und am Standort Festplatz 1,4 Mio. €. Die deutliche Verbesserung gegenüber der Planung (Fehlbetrag von 12,6 Mio. €) ist im Wesentlichen auf eine positive Entwicklung im operativen Geschäft zurückzuführen. Weitere positive Effekte sind geringere Personalkosten und Einsparungen bei den Hal- lenkosten. Mehrbelastungen ergaben sich hingegen aus der brandschutzbedingten Ver- legung der Veranstaltungen aus der Europahalle sowie durch eine weitere Zuführung zur Rückstellung für den Brandschutz in der Stadthalle. Entwicklung der Jahresfehlbeträge 2008 - 2014 -25,0 -20,0 -15,0 -10,0 -5,0 0,0 2008200920102011201220132014 Jahr - in Mio. € - -19,7 -11,2 -12,9 -12,7 -11,9 Anmerkung: Das Ergebnis 2012 ist einmalig belastet mit einem Buchverlust in Höhe von 6,2 Mio. € aus der Übertragung der Gartenhalle an die Stadt Karlsruhe. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KMK 174 Im Zuge der strategischen Neuausrichtung der Gesellschaft auf die Kernkompeten- zen Messen und Kongresse hat die Gesellschafterin Stadt Karlsruhe am 18.02.2014 ent- schieden, den Geschäftsbereich Tourismus rückwirkend zum 01.01.2014 abzuspalten und die KTG Karlsruhe Tourismus GmbH zu gründen. Außerdem wurde der Geschäfts- bereich Events neu aufgestellt und ab 01.05.2014 zur KEG Karlsruhe Event GmbH aus- gelagert. Weiterhin belasten hohe Fixkosten aus dem Mietvertragsverhältnis mit der Neue Mes- se Karlsruhe GmbH & Co. KG, der Contracting-Vereinbarung mit den Stadtwerken so- wie weitere Instandhaltungsverträge das Ergebnis. Insbesondere die vertragliche Ver- pflichtung zum Unterhalt der Messe bedingt zukünftige Vorsorge für erhöhten Instand- haltungsbedarf. Die Gewährleistungsfrist für die Messe ist abgelaufen. Der Alterungs- prozess schreitet voran, daher ist mit höheren Instandhaltungskosten zu rechnen, die die KMK zu tragen hat. Im Geschäftsjahr wurde diesem Umstand durch die planmäßige Fortschreibung der erstmals in 2009 gebildeten Instandhaltungsrückstellung Rechnung getragen. Zur Stärkung der Eigenkapitalausstattung hat die Stadt Karlsruhe als alleinige Ge- sellschafterin in 2014 eine weitere Einzahlung in die Kapitalrücklage von 13,9 Mio. € zur Abdeckung des Fehlbetrages 2013 (12,9 Mio. €) sowie zur teilweisen Abdeckung des Verlustvortrages aus dem Vorjahr vorgenommen. Der Bereich Eigenmessen war im Jahr 2014 geprägt durch die konsequente Weiter- entwicklung des bestehenden Portfolios. Der Geschäftsverlauf in diesem Bereich läuft mit turnusmäßigen Schwankungen weiterhin stabil. Entsprechend der Portfoliostrategie wurden Anteile der Markenrechte an der Weltmesse für Gebraucht-Technik USETEC supported by ReSale erworben. Im Bereich der Gastmessen wurde durch die Neuakqui- se von Veranstaltungen sowie dem sich fortsetzenden positiven Trend bei den etablier- ten Messen ein überplanmäßiger Geschäftsverlauf erzielt. Das langfristige Binden weite- rer Gastveranstalter ist ebenso geglückt. Im Geschäftsbereich Kongress & Kultur konnten die strategischen Themenfelder Wis- senschaft, IT, Recht, Handel & Wirtschaft, Medizin sowie Gesellschaft, Religion und Poli- tik weiter vertieft und wichtige Veranstaltungen neu hinzugewonnen werden. Das hier- aus resultierende Wachstum des Veranstaltungsvolumens in 2014 ermöglichte (ein- schließlich des Bereiches Kultur) unter Umsatz- und Ertragsgesichtspunkten den erfolg- reichsten Abschluss dieses Bereiches im Jahresvergleich. Um auf Dauer ein attraktiver Veranstaltungsstandort zu sein, hat der Aufsichts- und Gemeinderat bereits vor rd. zwei Jahren ein Modernisierungskonzept für die Stadt- halle (Eigentümerin Stadt Karlsruhe) beschlossen. Aktuelle Vorgaben für Versamm- lungsstätten bedingen hierzu ergänzend eine zeitnahe Anpassung des Brandschutzkon- zeptes. Alle mittlerweile vorliegenden Aspekte werden nun in einem Projekt bestehend aus den vier Säulen Technik, Energie, gestalterische Modernisierung sowie Sicherheit und Brandschutz zusammengeführt. Zusammen mit einem Brandschutzgutachter sowie einem Planungsbüro entwickelt das Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft (HGW) für die Stadt als Eigentümerin der Halle derzeit ein auf die Architektur zugeschnittenes Brandschutzkonzept, welches mit den übrigen technischen Maßnahmen des Großpro- jektes verzahnt wird. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KMK 175 Ausblick In ihrer Mittelfristplanung erwartet die KMK einen Rückgang der Fehlbeträge von 12,6 Mio. € (2015) auf 11,6 Mio. € (2019). Durch die anhaltend positive Entwicklung im operativen Geschäft reduziert sich im gleichen Zeitraum das Defizit nach dem Her- ausrechnen der Strukturkosten (hierunter fallen die Mietkosten an die Neue Messe, Abschreibungen, Pacht- und Versicherungsaufwand sowie das Finanzergebnis) von 5,7 Mio. € (2015) auf 4,5 Mio. € (2019). Der Anstieg des Fehlbetrages gegenüber 2014 resultiert im Wesentlichen aus der verhalteneren Planung des Bereiches Kongress & Kul- tur aufgrund der anstehenden Sanierung der Stadthalle. Entwicklung der (prognostizierten) Fehlbeträge nach Strukturkosten 2011 - 2019 -8,0 -6,0 -4,0 -2,0 0,0 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 Jahr - in Mio. € - 6,46,5 (5,7) (4,5) 6,2 (4,3) Im Geschäftsbereich Messen müssen sich neue Veranstaltungen am Markt zunächst etablieren, daher ist die zukünftige Entwicklung abzuwarten. Hierbei spielt auch die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung eine wesentliche Rolle. Für 2015 ist zunächst die Marktpositionierung der teilweise noch jungen Messeprojekte zu überprüfen, um dar- aus eventuelle Themenmodifizierungen abzuleiten. Die im Sinne der Standortbindung verfolgte Kundenpflegestrategie im Gastmessebereich hat zum Abschluss von Mehrjah- resverträgen mit Premiumkunden geführt. Die sich im Geschäftsbereich Kongress & Kultur ergebenden neuen Vermarktungs- chancen durch eine technisch und gestalterisch sanierte Stadthalle sollten perspektivisch für die Ansprache wichtiger und neuer Zielgruppen genutzt werden. Eine klare bauzeit- liche Perspektive für die Stadthalle hat für den Bereich Kongresse derzeit somit oberste Priorität. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 9.107.966 € 413.660 € 11.944.807 € 91.012 € 0 € 21.557.445 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Bilanzverlust Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 3.100.000 € 20.451.675 € -16.060.712 € 7.490.963 € 5.897.878 € 7.602.104 € 566.500 € 21.557.445 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KMK 176 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 - 2015 2011 2012 2013 2014 Plan 2014 1) Plan 2015 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +20.135 +25.146+25.867 +29.048 +25.800 +27.687 2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen +95-52+294+41 +0 +0 3. Sonstige betriebliche Erträge +1.429+1.274+1.298+839 +792 +891 4. Aufwendungen für bezogene Leistungen -15.879-18.897-19.133-21.515 -17.595 -19.756 5. Personalaufwand -7.967-8.936-9.232-8.054 -8.394 -8.667 6. Abschreibungen -1.148-1.830-1.524-1.514 -1.634 -1.647 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.405-10.100-10.380-9.895 -11.528 -11.112 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +227+89+45+48 +45 +23 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -196-193-182-156 -131 -64 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -12.709 -13.499 -12.947 -11.158 -12.645 -12.645 11. 12. Außerordentliche Erträge Außerordentliche Aufwendungen +0 +0 +0 -6.165 +0 +0 +0 +0 +0 +0 +0 +0 13. Sonstige Steuern -23-23+0+0 +0 +0 14. Jahresfehlbetrag -12.732 -19.687 -12.947 -11.158 -12.645 12.645 1)Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschafts- planes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Ve rmög en s l ag e 1. Anlagenintensität (in %)34,746,842,542,2 2. Umlaufintensität (in %)65,353,257,557,8 3. Investitionen (in T€)7728.1812.008915 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)+ 41,4+ 19,5+ 20,6+ 34,7 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)+ 119,2+ 41,7+ 48,6+ 82,2 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 63,2- 78,3- 50,1- 38,4 2. Ei genkapitalrentabi lität (in %)- 117,7- 509,5- 273,4- 149,0 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 48,0- 98,6- 55,6- 51,0 4. Kostendeckung (in %)58,262,963,970,6 5. Cash Flow (in T€)- 11.447- 18.012- 11.273- 9.639 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)23,022, 422,819,6 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)56.99159.89661.63165.057 An merkun g: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KEG 177 33. KEG Karlsruhe Event GmbH An sc h rift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: A lter Sc hlacht hof 7ATelefon : 0 721 / 782 045 -0 info@karlsruhe-event.de 7 613 1 Kar lsr uheTelefax: 07 21 / 7 820 45 -999 www.karlsruhe-e vent.de Gründung:Unternehmensgegenstand: Die Gesell sc haft ist ent standen infolge Ausgliederung des Ge- schäftsbereichs "Das Fest" aus dem Vermögen des Vereins "Stadtjugendausschuss e.V." n ac h Ma ßg ab e de s S p alt ung s- plans vom 1 6.12.2 009 u nd des Versammlungsbeschlusses vom 21.01.2010. GeschäftsführungGes el lsc h af ter:Anteile am Stammkapital: Martin Wacker Stadt Karlsruhe75,00% = 75.000 € St ad tjug en daussc huss e.V.25 ,0 0% = 2 5.000 € 10 0, 0% = 10 0.000 € Au fsic h tsrat: I n der Gesel lsc haft ist kein Aufsicht srat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesell sc haft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Vorbereitung und Durchf ührung der Veranstaltung "Das Fest", ei ne generations- und spart enübergrei fende Kulturveranstaltung für Karlsruhe und die Regio n unt er b eson derer Berüc ksich tigu ng d er In teressen von Kindern u nd Jug en dlic hen so wie die Kon zeptio n, Vo rbereitun g und Dur chfü hrun g and er er ein zelner kult ureller, sp ortl icher, un terhaltend er und sonstiger Events, die im städtischen I nteresse und im Rahmen einer strategischen Gesamtaufstellung der Stadt Karlsruhe erforderlich sind (GV in der Fassun g vom 31 .0 3.201 4). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2010/11 1) 2011/12 1) 2012/13 1) 2013/14 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder d. Geschäftsführung - - - 2) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 3) - - - - 1) Die Geschäftsjahre beginnen jeweils am 01.10. eines Kalenderjahres und enden am 30.09. des folgenden Jahres. 2) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 3) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013/2014 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KEG 178 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2011 2012 2013 2014 Arbeiter 4) - - - 0,0 Angestellte 4) - - - 2,1 Beamte 4) - - - 0,0 Gesamtbelegschaft - - - 2,1 Auszubildende - - - 0,4 1) umgerechnete Vollkraftstellen (ab 01.05.2014). 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Finanzielles Engagement der Stadt Karlsruhe 2011 – 2014 2011201220132014 -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- 1. Verlustausgleich 1805800 2. Erwerb Stammkapitalanteil 75 3. Konsumtive Zuschüsse 40140645 4. Investive Zuschüsse 00503 5. A bwicklung der Europäischen Jonglierconvention 55 Zusammen180981401.278 Leistungszahlen DAS FEST 2011 - 2014 2011201220132014 1. Besucherzahlen 1.1 Sport- und Familienbereich - Vorwoche10.00012.50020.00017.000 - Freitag13.00025.00025.00025.000 - Samstag30.00035.00035.00040.000 - Sonntag39.00045.00040.00045.000 92.000117.500120.000127.000 1.2 Hügelbereich - Freitag29.00030.00045.00045.000 - Samstag40.00045.00045.00045.000 - Sonntag50.00045.00045.00045.000 119.000120.000135.000135.000 1.3 Gesamt211.000237.500255.000262.000 2. Getränkeerlös pro Kopf (in €) 2,342,603,452,87 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KEG 179 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Die in 2014 erfolgte Umfirmierung der DAS FEST GmbH in die KEG Karlsruhe Event GmbH geht einher mit der notwendigen Neuausrichtung der Stadt Karlsruhe in den Bereichen Veranstaltungskonzeption und -umsetzung, Sicherheitskonzeption sowie Steigerung von Sponsoringerlösen. Beim FEST 2014 ergab sich unter Berücksichtigung des gewährten städtischen Zuschus- ses von 140 T€ ein leichter Überschuss von 2 T€. Wesentliche Faktoren für das erneut positive Ergebnis waren die nochmals gesteigerten Sponsoringerlöse, die gegenüber der Planung höheren Getränkeerlöse sowie die Erlöse aus den Ticketverkäufen. Die Ticketer- löse waren zwar gegenüber der Planung leicht rückläufig. Dies hängt aber damit zu- sammen, dass Tickets in Partnerpaketen enthalten sind und über die Sponsoringerlöse in das Budget einfließen. Insgesamt schließt die Gesellschaft das Geschäftsjahr mit einem Fehlbetrag von 13 T€ ab. Grund für das im Vergleich zum Vorjahr (Überschuss von 88 T€) schwächere Ergeb- nis ist im Wesentlichen das entsprechend schwächere operative Ergebnis der Veranstal- tung DAS FEST 2014. Ausblick Ab dem Wirtschaftsjahr 2014/2015 hat die Gesellschaft über DAS FEST hinaus noch die Durchführung weiterer Veranstaltungen übernommen. Zu nennen sind insbesonde- re das INDOOR MEETING KARLSRUHE. Für das Lichterfest hat die Gesellschaft ein Spon- soringkonzept entwickelt. Darüber hinaus tritt die KEG bei einer Vielzahl von Veranstaltungen als Berater auf. Zu nennen sind insbesondere der Baden Marathon (Streckenführung und Sicherheit), der Theaterball (inhaltliche Unterstützung), der Sportlerball (inhaltliche Unterstützung, Pro- grammgestaltung), der Stadtgeburtstag (Food & Beverage, Sicherheit), die Herbst- und Frühjahrs-Mess (Künstlerverpflichtung incl. Organisation der Auftritte), der Christkind- lesmarkt (Künstlerverpflichtung incl. Organisation der Auftritte), der Bürgerempfang (Programm und Infrastruktur) und die Arbeiterjubilarsfeier (Programm). Der Gemeinderat hat am 22.07.2014 die Weichen für die Verlegung der Sportveran- staltungen aus der Europahalle in die Messe gestellt und die KEG mit der temporären Ertüchtigung der Messehalle 2 als Sportarena sowie der operativen Umsetzung ver- schiedener Sportveranstaltungen beauftragt. In der Zeit vom 05.01.2015 bis 22.02.2015 fanden sieben Veranstaltungen statt (u. a. INDOOR-MEETING Karlsruhe, Deutsche Hallenleichtathletikmeisterschaften). Die Zufriedenheit bei den Sportverbän- den, Akteuren und Besuchern war sehr hoch. Vor diesem Hintergrund hat sich der Ge- meinderat in seiner Sitzung am 28. April 2015 damit einverstanden erklärt, dass für die temporäre Ersatzinfrastruktur in Messehalle 2 für sechs Sportveranstaltungen in der Sai- son 2015/2016 zusätzliche Haushaltsmittel der KEG Karlsruhe Event GmbH zur Verfü- gung gestellt werden. Die Sportveranstaltungen werden in der Zeit von Anfang Dezem- ber 2015 bis Anfang Februar 2016 von der KEG durchgeführt. Unwägbarkeiten in der Zukunft bleiben die Sportveranstaltungen in der Messe sowie die veranstaltungsunabhängigen Aufwendungen der Gesellschaft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KEG 180 Kurzbilanz 2013/14 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 23.210 € 148.576 € 251.744 € 428.152 € 0 € 851.682 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Bilanzverlust Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 100.000 € -1.501 € 98.499 € 112.323 € 492.200 € 148.660 € 851.682 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 - 2015 2010/11 1) 2011/12 1) 2012/13 1) 2013/14 1) Plan 13/14 1) 3) Plan 14/15 1) 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +1.571+1.866+2.281+2.151+2.027 +2.364 2. Sonstige betriebliche Erträge +211+98+140+473+473 +1.854 3. Materialaufwand -1.460-1.657-1.959-2.056-1.748 -3.193 4. Personalaufwand -91-112-144-334-403 -620 5. Abschreibungen -14-10-12-19-18 -75 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -275-185-215-228-331 -330 7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 58 +0 +91 -13 +0 +0 8. Steuern vom Einkommen u. v. Ertrag +0+0-3+0+0 +0 9. Jahresüberschuss / -fehlbetrag -58 +0 +88 -13 +0 +0 1) Die Geschäftsjahre beginnen jew. am 01.10. eines Kalenderjahres u. enden am 30.09. des folgenden Jahres. 2) Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung des Planes erfolgte nicht. 3) Aktueller, vom Beschlussgremium genehmigter fortgeschriebener Wirtschaftsplan. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Ve rm ög en s l ag e 1. Anlagenintensität (in %)16,910,66,62,7 2. Umlaufintensität (i n %)83,189,493,497,3 3. Investitionen (in T€)101224 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)14,113,440,411,6 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)83,0126,9612,6424,4 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 3,7+ 0,0+ 3,8- 0,6 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 236,3- 0,1+ 78,2- 13,7 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 33,0+ 0,0+ 31,6- 1,6 4. Kostendeckung (in %)85,495,097,981,6 5. Cash Flow (in T€)- 44+ 10+ 104+ 6 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %) ---12,7 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---66.763 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KTG 181 34. KTG Karlsruhe Tourismus GmbH An sc h rift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Beiertheimer Allee 11aTelefon: 0721 / 3720-5383 info@karlsruhe-tourismus.de 7 613 7 Kar lsr uheTelefax: 07 21 / 3 720 -53 99 www.karlsruhe-tourismus.de Gründung:Unternehmensgegenstand: Die Gesell sc haft wur de durch Ab- spaltung des Geschäftsbereiches Tou rismus v on der Kar lsruher Messe- und Kongress GmbH g eg rün det. D ie Eint rag ung in das Handelsregister erfolgte am 0 4.06.20 14 . GeschäftsführungGes el lsc h af ter:Anteile am Stammkapital: Klaus HoffmannSt adt Karlsruhe100% = 25.000 € Au fsic h tsrat: I n der Gesel lsc haft ist kein Aufsicht srat vorgesehen. Beteiligungen (m i nd . 25 % ): Die Gesell sc haft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Konzept ion, Organisatio n und A bwi ckl ung d es Karl sru her To urismus ei nschließl ich Ho telvermittlu ng u nd Betrieb vo n tou ristischen Info rmat ion sstellen (GV in der Fassu ng vo m 23 .0 5.201 4). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2011 1) 2012 1) 2013 1) 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung - - - - 1) Gesellschaft wurde in 2014 durch Abspaltung des Geschäftsbereiches Tourismus von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH gegründet. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wird vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe ge- prüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KTG 182 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2011 4) 2012 4) 2013 4) 2014 Arbeiter 5) - - - - Angestellte 5) - - - 24,87 Beamte 5) - - - - Gesamtbelegschaft - - - 24,87 Auszubildende - - - 1,00 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) Gesellschaft wurde in 2014 durch Abspaltung des Geschäftsbereiches Tourismus von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH gegründet. 5) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Finanzielles Engagement der Stadt Karlsruhe 2011 – 2014 2011 1) 2012 1) 2013 1) 2014 -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- 1. Betriebskostenzuschuss ---2.279 2. Projektzuschuss Auslandsmarktbearbeitung---38 3. Projektzuschuss Touristische Vermarktung Stadtgeburtstag 2015---104 Zusammen2.421 1) Gesellschaft wurde in 2014 durch Abspaltung des Geschäftsbereiches Tourismus von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH gegründet. Leistungszahlen 2011 - 2014 2011201220132014 1. Anzahl der Gästeankünfte 539.010548.859571.039596.689 davon Ausland107.644120.910134.196136.608 2. Anzahl der Übernachtungen 986.8601.007.2171.024.2751.047.422 davon Ausland225.882252.416267.545274.254 3.Verweildauer pro Gast 1,831,841,791,76 davon Ausland2,102,091,992,01 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KTG 183 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Die KTG wurde im Laufe des Jahres 2014 durch Abspaltung des Geschäftsbereiches Tourismus von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH gegründet und hat rückwir- kend zum 01.01.2014 die Aufgabe des Destinationsmanagements der Stadt Karlsruhe übernommen. Mit der Abspaltung ging auch das dem Tourismus angegliederte Con- vention Bureau über. Damit ist die Gesellschaft ein Baustein für die Wirtschaftsförde- rung im Wirtschaftsraum Karlsruhe. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2014 mit einem Überschuss von 60 T€ ab. Hauptgrund für den Überschuss sind krankheitsbedingt geringere Personalkosten. Die positive Entwicklung bei Ankünften und Übernachtungen in Karlsruhe hat sich 2014 fortgesetzt. Die Zahl der Ankünfte stieg von 571.039 um 4,5% auf 596.689. Mit 1.047.422 Übernachtungen wurde die Vorjahresmarke um 2,3% übertroffen. Auch im Jahr 2014 stieg die bereits in den letzten Jahren deutlich gestiegene Zahl der ausländi- schen Übernachtungsgäste weiter an. Damit wurde die erwartete positive Entwicklung erreicht. Ausblick Wichtige Projekte der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2015 sind neben der touristischen Vermarktung des Festivalsommers 2015 insbesondere die Kampagne "150 Jahre Zoo", der Städte- und Kulturtourismus, die Auslandsmarktbearbeitung sowie die regionalen Kooperationen. Die KTG arbeitet konsequent daran, die touristische Vermarktung verstärkt in Koopera- tionen mit regionalen Partnern durchzuführen. Die verstärkte regionale Ausrichtung ist ein zentraler Baustein, um eine nachhaltige Positionierung der Tourismus-Destination Karlsruhe zu erreichen. Auf diese Weise will die Gesellschaft am wachsenden Geschäfts- feld des Kultur- und Städtetourismus noch stärker als bisher partizipieren. Im Jahr 2015 wird die KTG Vorbereitungen treffen, um 2016 eine neue Internetplatt- form einzuführen. Die derzeit genutzte Plattform inkl. der Hotelbuchungssoftware ent- spricht nicht mehr den gängigen Anforderungen. Vorläufige Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 21.686 € 0 € 295.392 € 1.469.636 € 0 € 1.786.714 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Jahresüberschuss Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 25.000 € 0 € 60.306 € 85.306 € 219.627 € 1.480.154 € 1.627 € 1.786.714 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KTG 184 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 - 2015 2011 1) 2012 1) 2013 1) 2014 2) Plan 2014 3) Plan 2015 3) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse - - - +404 +435 +505 2. Sonstige betriebliche Erträge - - - +2.421 +2.467 +3.058 3. Materialaufwand - - - -135 -145 -168 4. Personalaufwand - - - -1.469 -1.603 -1.826 5. Abschreibungen - - - -14 -13 -14 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen - - - -1.120 -1.140 -1.555 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge - - - +0 +0 +0 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - - - +0 +0 +0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit - - - +87 +0 +0 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - - - -27 +0 +0 11. Sonstige Steuern - - - +0 +0 +0 12. Jahresüberschuss / -fehlbetrag - - - +60 +0 +0 1) Gesellschaft wurde in 2014 durch Abspaltung des Geschäftsbereiches Tourismus von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH gegründet. 2) Vorläufige Zahlen. 3) Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschafts- planes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011 1) 2012 1) 2013 1) 2014 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)---1,2 2. Umlaufintensität (in %)---98,8 3. Investitionen (in T€)---25 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)---4,8 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---393,4 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)---+ 14,9 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)---+ 70,7 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)---+ 3,4 4. Kostendeckung (in %)---14,8 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern---+ 102 b) nach Ertragsteuern---+ 75 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---53,6 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---59.044 1)Gesellschaft wurde in 2014 durch Abspaltung des Geschäftsbereiches Tourismus von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH gegründet. Anmerkung: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 NMK 185 35. Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG (NMK) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Festplatz 9Telefon: 0721 / 3720-0Info@kmkg.de 76137 KarlsruheTelefax: 0721 / 3720-2106www.messe-karlsruhe.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 31.07.2000 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Haftkapital: Die Geschäftsführung liegt bei Stadt Karlsruhe69,90% =58,277 Mio. € der Messe Karlsruhe GmbH alsLandkreis Karlsruhe28,51% =23,775 Mio. € persönlich haftende Gesell-Stadt Baden-Baden 1,23% =1,022 Mio. € schafterin. Diese ist am KapitalHandwerkskammer Karlsruhe 0,12% =0,102 Mio. € der NMK nicht beteiligt und IHK Karlsruhe 0,12% =0,102 Mio. € handelt durch ihre Geschäfts-Landkreis Germersheim 0,03% =0,021 Mio. € führung.Landkreis Südliche Weinstraße 0,03% =0,021 Mio. € Regionalverb. Mittlerer Oberrhein 0,03% =0,021 Mio. € Stadt Landau 0,03% =0,021 Mio. € 100% = 83,361 Mio. € Gesellschafterversammlung: OB Dr. Frank Mentrup (Vorsitz) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Erbbaurechtsvertrag mit der Stadt Rheinstetten über das zu bebauende Grundstück (Laufzeit 99 Jahre). Personalgestellungsvertrag mit der KMK. Mietvertrag mit der KMK über die Anmietung der Neuen Messe auf 29 Jahre. Erarbeitung der Planung, Projektentwicklung, Finanzierung und Realisierung derNeuenMesseKarlsruheaufdemGeländedesehemaligen Verkerhrslandeplatzes Karlsruhe-Forchheim zum Zwecke der anschließenden Vermietung an eine Messebetriebsgesellschaft. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Karlsruhe geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 NMK 186 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 1)Aufwandsentschädigungen. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Die Gesellschaft schließt 2014 mit einem Jahresfehlbetrag von 1.398 T€ (Vorjahr: -1.801 T€) ab. Hauptgrund für die deutliche Verbesserung ist der rückläufige Zinsauf- wand. Ergebnis verbessernd wirken sich auch der steigende Erbbauzins sowie die rück- läufigen Abschreibungen aus. Wie in den Vorjahren befasste sich die Gesellschaft auch im Geschäftsjahr 2014 haupt- sächlich mit der Beseitigung von nach der Fertigstellung aufgetretenen Mängeln sowie mit der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen und der Abwehr von über- höhten Honorarforderungen von beauftragten Ingenieurbüros. Zwischenzeitlich sind alle beauftragten gerichtlichen Beweisverfahren abgeschlossen. Da sich die Antragsgegner und deren Streitverkündete in der Schadensverursachung unein- sichtig zeigten, waren Hauptverfahren auf Schadenersatz die zwangsläufige Folge. Ausblick Auch in den nächsten Jahren der Vermietungsphase werden negative Ergebnisse erwartet, da die Mietstufe 3 der von der Betriebsgesellschaft Karlsruher Messe- und Kongress GmbH zu zahlenden Miete aufgrund der dort zu erwartenden Jahresfehlbe- träge ausbleiben wird und damit die Abschreibungen nicht in voller Höhe gedeckt wer- den können. Für das Geschäftsjahr 2015 wird ein Jahresfehlbetrag von 1.172 T€ prog- nostiziert, in den Folgejahren bis 2019 fallen diese auf rd. -1.005 T€. Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2014 konnte die von der Firma Hegele auf dem Messegelände finanzierte Lagerhalle (Kopfbau 3) übernommen werden. Dadurch kann sich die logistische Flexibilität zukünftig wesentlich verbessern. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 NMK 187 Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 95.233.545 € 618.901 € 0 € 0 € 95.852.446 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Kommanditkapital Variables Kapitel Buchmäßiges Eigenkapital Sonderposten f. Inv.zuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 83.361.028 € -25.831.322 € 57.529.706 € 15.464.681 € 57.000 € 22.801.059 € 0 € 95.852.446 € Gewinn- und Verlustrechnungen 2011 - 2015 2011201220132014 Plan 2014 1) Plan 2015 1) - in T€ -- in T€ -- in T€ -- in T€ - - in T€- - in T€- 1. Umsatzerlöse+4.140 +4.140 +4.079 +4.169+4.173+4.204 2. Sonstige betriebliche Erträge+1.125 +1.132 +1.109 +1.079+1.076+1.081 3. Abschreibungen-4.809-4.744-4.705-4.525-4.514-4.545 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen-1.375-1.142-1.023-1.190-1.136-1.118 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-1.138-1.004-925-595-622-459 6. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-2.057-1.618-1.465-1.062-1.023-837 7. Sonstige Steuern-336-336-336-336-336-336 8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+000+0+0 9. Jahresüberschuss / -fehlbetrag-2.393-1.954-1.801-1.398-1.359-1.173 10. Vortrag variables Kapital-18.286 -20.679 -22.633 -24.434 11. Einlagen (+) / Entnahmen (-) der Kommanditisten+0+0+0+0 12. Variables Kapital-20.679 -22.633 -24.434 -25.832 Bilanz und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Ve rm ög en s l ag e 1. An la genintensität (in %)99,499,399,399,4 2. Umlaufintensität (in %)0,60,70,70,6 3. Investitionen (in T€)322146610 II. Finanzlage 1. Ei genkapitalquote (in %)57,257,858,660 2. An la gendeckungsgrad I (in %)57,558,259,160,4 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)-57,8-47,2-44,1-33,5 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)-3,8-3,2-3,1-2,4 3. G esamt ka pitalrentabilität (in %)-1,1-0,9-0,9-0,8 4. K os ten d ec ku n g (in %)54,157,358,462,7 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertra gsteuer+ 2.416+ 2.790+ 2.905+ 3.128 b) nach Ertragsteuer + 2.416+ 2.790+ 2.905+ 3.128 An merkun g: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Messe 188 36. Messe Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o KarlsruherTelefon: 0721 / 3720-0 Info@kmkg.de Messe- und Kongress GmbHTelefax: 0721 / 3720-2116 www.messe-karlsruhe.de Festplatz 9 76137 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 31.07.1996 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Britta Wirtz (ab 29.09.2014)Karlsruher Messe- und 100% = 130.000 € Klaus Hoffmann (bis 29.09.2014)Kongress GmbH Aufsichtsrat: Die Gesellschaft hat keinen Aufsichtsrat. Beteiligungen, verbundene Unternehmen (mind. 25%): Die Gesellschaft ist alleinige Komplementärin (ohne Einlage) der Neuen Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG. PersönlichhaftendeGesellschafterin(Komplementärin)der Kommanditgesellschaft Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG (NMK). In dieser Funktion übt sie die Geschäfte der NMK aus (GV in der Fassung vom 20.11.2001). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung - - - - Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Karlsruhe geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Messe 189 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Die Messe Karlsruhe GmbH (MK) ist ausschließlich als Komplementärin der Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG (NMK) tätig und übt sonst keine Tätigkeiten aus. Für die Ge- schäftsführertätigkeit bei der NMK erhält die Gesellschaft eine Vergütung. Für die Ge- stellung von Personal der KMK an die MK zur Erledigung ihrer Aufgaben hat die MK Personalkostenersatz zu leisten. Ausblick Aus der Geschäftstätigkeit sind derzeit weder Risiken noch Chancen ersichtlich. Erträge sowie Aufwendungen werden in den Folgejahren auf gleichem Niveau erwartet, ein anhaltend niedriges Zinsniveau wird gleich bleibende Ergebnisse bewirken. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. 0 € 156.238 € 0 € 156.238 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Bilanzgewinn Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten 130.000 € 19.921 € 149.921 € 4.100 € 2.217 € 156.238 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 – 2015 2011 2012 2013 2014 Plan 2014 1) Plan 2015 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +0+0+0+0+0 +0 2. Sonstige betriebliche Erträge +10+10+10+14+10 +10 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen -17-15-16+17-14 -16 4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +2+1+1+0+1 +1 5. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -5 -4 -5 -3 -3 -5 6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag +0+0+0+0+0 +0 7. Jahresüberschuss / -fehlbetrag -5 -4 -5 -3 -3 -5 1)Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Messe 190 Bilanz- und sonstige Kennzahlen Anmerkung: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 2011201220132014 I. Verm ög en s l ag e 1. Anlagenintensität (in %)0,00,00,00,0 2. Umlaufintensität (in %)100,0100,0100,0100,0 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)92,390,397,296,0 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)- --- III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- --- 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 3,1- 2,5- 3,6- 1,9 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 2,9- 2,3- 3,5- 1,9 4. Kostendeckung (in %)- --- 5. Cash Flow (in T€)- 5- 4- 5- 3 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %) ---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Stadtmarketing 191 37. Stadtmarketing Karlsruhe GmbH An sc h rift:Te l e fo n/F a x:E-Mail/Internet: Kaiserst raße 1 42-1 44Telefon : 072 1 / 35 236- 0 info@st adtma rke ti ng-ka rl sruhe .de 7 6133 Karlsruh eTelefax: 07 21 / 35 236 -20www.stadtmarketing-karlsruhe.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 1 7.12.200 1 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: N orbert KäthlerStadt Karlsruh erd. 40, 4 % =300. 50 0 € Martin Wacker (ab 02.07.2014)Stadtmarketing Karlsruhe GmbH mit eigenen A nteilenrd. 59,6 % =442.50 0 € 1 00 % =742. 50 0 € Au fs ich ts rat: OB D r. Fran k Men trupStR D r. Ute Leid ig ( Vor si tz / ab 10.06.2014) StR Bettina Lisbach (bis 01.10.2014) EB Margret Me rgen StR G. Luczack-Schwarz ( bis 01. 10. 2014) ( Vor si tz / bis 09.06.2014) StR Bettina M eier-Augenstein StR Doris Baitinger (bis 01.10.2014)(bis 01.10.2014) Thomas Balser (bis 01.10.2014)StR Renate Rastätter (ab 02.10.2014) StR Dr. Rahsan Dogan (ab 02.10.14)Susanne Trauth (ab 02.10.2014) StR Dr.Raphael FechlerStR Sibel Uysal (ab 02.10.2014) (ab 02.10.2014)Herbert Arthen StR Dr. Eberhard Fischer(dm-drogerie markt GmbH & Co. KG) StR D etlef Hofma nnDr. G erd Keysberg (FIDU CIA IT AG) StR Tom Hoyem (bis 01.10.2014)Gerhard Rastetter StR Dr. Albert Käuflein (ab 02.10.14)(Volksbank Karlsruhe eG) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gese lls cha ft hält kei ne entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Koo peration smanagement mit der KASIG b ez üglic h Baustellenmanagement (Kombi -Lösung ). 13 Mitglieder Erarb eit ung vo n St rat eg ien und Konz ep ten zur Position ierung u nd Er höh ung des Bekanntheitsgrades für Karlsruhe, zur Förderung ihres identitätsstiftenden Profils ei nschließli ch deren Umsetzung. Sie kann im Einzelfall eigene Veranstaltun gen oder Ver an st alt ungen im Auf trage D ritter du rchfü hren (GV in d er F assung vo m 2 8.03.201 1). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 1)Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da die überwiegende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht einverstan- den ist. 2)Aufwandsentschädigungen. 2011201220132014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezü ge der Mi tglieder d. Geschäft sführun g 1 )1)1)1) 2. Gesamtbezüge des Au fs i ch ts rates 2) -555 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Stadtmarketing 192 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe ge- prüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Finanzielles Engagement des Mitgesellschafters Stadt Karlsruhe 2011 – 2014 2011201220132014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Grund- und Projektzuschüsse Stadt Karlsruhe 2.2572.6343.4124.735 2. Erhöhung Stammkapital 1000 3. Erhöhung Kapitalrücklage 1.002000 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Das Jahr 2014 war u. a. geprägt durch die Schaffung neuer Strukturen der Stadtmarke- tingorganisation im Bereich Stadtjubiläum/Stadtgeburtstag. Hier wurde für die Umset- zung der operativen Endstrecke des Großprojekts Stadtgeburtstag 2015/KA300 Mar- tin Wacker als zusätzlicher Projektgeschäftsführer berufen. Die zu diesem Zeitpunkt be- reits eingeworbenen Sponsoringmittel in Höhe von ca. 3 Mio. € konnten Stand 20.05.2015 auf über 3,7 Mio. € gesteigert werden. Im zweiten Halbjahr wurden die Planungen zu den ca. 600 Veranstaltungen im Jubi- läumsjahr 2015 weiter konkretisiert und umgesetzt. Zudem gelang es durch gezielte Marketingmaßnahmen die Aufmerksamkeit auf die Stadtgeburtstagsaktivitäten erheb- lich zu verbessern, wozu u. a. auch die Eröffnung des KA300-Ladens als offizielle An- laufstelle speziell für interessierte Bürgerinnen und Bürger Karlsruhes im August 2014 beitrug. Die zwei Leuchtturmprojekte - die große Eröffnungsshow am 20. Juni 2015 sowie die Erstellung des multifunktionalen Pavillons - schreiten weiter voran und laufen nach Plan. 2011201220132014 Arbeiter 4) ---- Angestellte/Beschäftigte 4) 11,414,117,221,2 Be amte 4) 1,71,30,70,5 Ges amtb ele gschaft13,115,417,921,7 Aus zubildende---- Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Stadtmarketing 193 Das Kooperationsmarketing wurde in 2014 stärker auf die Baustellen ausgerichtet, hierbei war jedoch ein direkter Bezug auf konkrete Baustellen und die Fertigstellungs- zeitpunkte von Baustellen bislang nicht gewünscht bzw. umsetzbar. Eine solche Count- down-Strategie wird nun für 2016 und die Folgejahre konzipiert. In 2013 führte eine Umsatzsteuerrückerstattung des Finanzamtes für das Jahr 2009 bei der Gesellschaft zu einem unvorhergesehenen Jahresüberschuss von 419 T€. Dies wur- de bei der Ermittlung des Zuschussbedarfs 2014 berücksichtigt und stellt den Haupt- grund für den ausgewiesenen Jahresfehlbetrag 2014 in Höhe von 452 T€ dar. Ausblick Die Gesellschaft plant ab 2015 mit ausgeglichenen Ergebnissen. Der Wirtschaftsplan 2015 beruht auf der Neukalkulation der für den Stadtgeburtstag 2015 erwarteten Er- träge und Aufwendungen, die nach der erfolgten Umstrukturierung der Gesellschaft vorgenommen wurde. Der Umfang und die Komplexität des sehr beteiligungsorientierten Stadtgeburtstages mit insgesamt mehr als 10.000 Mitwirkenden stellt für das Stadtmarketing eine nie da- gewesene Intensität an Projekten und Aktionen dar. Im Jahr 2015 werden insbesondere während dem Festivalsommer alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtge- burtstages sehr stark eingebunden. Hier werden alle Teams des Stadtmarketings auf Aktivitäten zum Stadtgeburtstag ausgerichtet, so zum Beispiel das Kooperationsmarke- ting mit gezielten Stadtgeburtstagsaktionen und das Wissenschaftsbüro mit dem Wis- senschaftsfestival EFFEKTE. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 141.745 € 32.184 € 2.219.672 € 151.318 € 215.895 € 2.760.814 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital eigene Anteile eingefordertes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Verlustvortrag Jahresfehlbetrag Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 743.000 € -442.500 € 300.500 € 1.223.750 € 1.700 € -682.151 € -451.257 € 392.542 € 383.694 € 735.889 € 1.248.689 € 2.760.814 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Stadtmarketing 194 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 - 2015 2011 2012 2013 2014 Plan 2014 1) Plan 2015 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +1.078 +1.213 +1.280 +1.338 +1.495 +2.889 2. Bestandsveränderung an unfertigen Arbeiten +0+0+0+0 +0 +0 3. Sonstige betriebliche Erträge +2.888 +2.581 +2.903 +3.034 +6.451 +9.251 4. Materialaufwand -2.303 -2.088 -2.684 -3.046 -6.375 -10.363 5. Personalaufwand -955 -1.021 -1.220 -1.410 -1.283 -1.477 6. Abschreibungen -38-39-40-40 -39 -41 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -297-265-264-326 -250 -259 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +4+1+1+1 +1 +0 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -12+0+0-2 +0 +0 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit +365 +382 -24 -451 +0 +0 11. Außerordentliche Erträge +0+0+444+0 +0 +0 12. Außerordentliche Aufwendungen +0+0-1+0 +0 +0 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag +0+0+0+0 +0 +0 12. Sonstige Steuern -378-409+0+0 +0 +0 13. Jahresüberschuss / -fehlbetrag -13 -27 +419 -451 +0 +0 1)Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“ (d. h. nicht fortgeschrieben). Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Ve rm ög e ns l a ge 1. Anlagenintensität (in %)6,74,54,35,1 2. Umlaufintensität (in %)91,894,593,087,0 3. I nvestitionen (in T€)20107174 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)2521,130,814,2 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)375,7467,2719,7276,9 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 1,2- 2,2+ 32,7-33,7 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 2,9- 6,4+ 49,6-115,0 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 0,1- 1,3+ 15,3-16,3 4. Kostendeckung (in %)27,131,730,427,7 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern+ 25+ 11+ 458-411 b) nach Ertra gsteuern+ 25+ 12+ 458-411 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)24,026,729,029,2 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)72.94966.32368.13364.961 An merkun g: Di e wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KSBG 195 38. Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH (KSBG) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Hermann-Veit-Str. 7Telefon: 0721 / 811016 ksbg@karlsruhe.de 76135 KarlsruheTelefax: 0721 / 133-5209 www.europahalle.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 1975 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Britta Wirtz (ab 24.07.2014)Stadt Karlsruhe48% = 14.400,00 € Herr Theobald Jopke13% =3.900,00 € Herr Ralph-Jürgen Grotz13% =3.900,00 € Herr Heinz Fütterer13% =3.900,00 € Herr Peter Mayer13% =3.900,00 € 100% = 30.000,00 € hiervon insgesamt 50% einbezahlt Gesellschafterversammlung: BM Gabriele Luczak-Schwarz (Vorsitz / ab 05.12.2014) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Mietvertrag mit der Stadt Karlsruhe vom 23.04.1975 über die Anmietung diverser Sportstätten (städt. Turn- und Sporthallen) in der Fassung des vierten Nachtragsvertrages vom 13.04./28.04.1994. An- und Vermietung sowie Bau, bauliche Erweiterung von Anlagen und Einrichtungen in Sportstätten, Betrieb und Vermarktung von Sportstätten bzw. deren Einrichtungen sowie Förderung des Sports und Durchführung von Veranstaltungen (GV in der Fassung vom 20.11.2001). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 1)Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wird vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe ge- prüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KSBG 196 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2011 2012 2013 2014 Beschäftigte 4) 2,70 2,70 2,70 2,70 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 2,70 2,70 2,70 2,70 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten / Beamten. Leistungszahlen 2011 - 2014 Gastveranstaltungen 2011 2012 2013 2014 1. Anzahl der Veranstaltungen 474741 24 2. Veranstaltungstage 525547 28 3. Anzahl der Besucher 155.100152.500144.020 62.100 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2014 einen Jahresüberschuss von 63 T€ aus. Hierin berücksichtigt ist die aufgrund der Nutzungsuntersagung Europahalle ge- währte Mietminderung ab Juni 2014. Die KSBG hat aufgrund der o. g. Nutzungsuntersagung Ausgleichszahlungen an den Caterer der Gastronomie in der Europahalle geleistet; Zahlungen an Veranstalter, deren Veranstaltungen in 2014 nicht in KMK-Hallen verlegt werden konnten, erfolgen nach Übernahme des Schadens durch die Stadt Karlsruhe. Zur Abgeltung dieser Ansprüche sind im städtischen Haushalt in 2015 entsprechende Mittel veranschlagt worden. Ausblick In dem in der ersten Ergebnisvorausschau für 2015 ausgewiesenen Fehlbetrag von 77 T€ sind die Auswirkungen der Sperrung Europahalle (einschließlich der reduzierten Hallenpachtzahlungen an die Stadt Karlsruhe) in voller Höhe berücksichtigt. Bei unver- änderten Rahmenbedingungen rechnet die KSBG daher auch in den Jahren 2016 bis 2019 mit jährlichen Verlusten in ähnlicher Höhe. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KSBG 197 Im Rahmen der Gesellschafterversammlung am 05.12.2014 wurde die Geschäftsfüh- rung daher beauftragt, unter Einbeziehung der vier privaten Gesellschafter und der Stadt Karlsruhe, ein zukunftsfähiges Konzept für den Betrieb der Europahalle sowie für die Wirtschaftlichkeit der Gesellschaft zu erstellen. Die aufgrund der Europahallenschließung verlagerten Veranstaltungen haben in der Messehalle 2 und in der dm-arena stattgefunden. Die Zufriedenheit bei den Sportver- bänden, Akteuren und Besuchern war sehr hoch. Vor diesem Hintergrund hat sich der Gemeinderat in seiner Sitzung am 28. April 2015 damit einverstanden erklärt, dass für die temporäre Ersatzinfrastruktur in Messehalle 2 für sechs Sportveranstaltungen in der Saison 2015/2016 zusätzliche Haushaltsmittel der KEG Karlsruhe Event GmbH zur Ver- fügung gestellt werden. Vorläufige Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermö- gensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 40.589 € 213.792 € 505.243 € 0 € 759.624 € A. B. C. D. Eigenkapitel Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklage Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 15.000 € 529.146 € 63.164 € 607.310 € 31.306 € 111.757 € 9.251 € 759.624 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2015 2011 2012 2013 2014 1) Plan 2014 2) Plan 2015 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +1.066 +1.128+1.012+853 +952 +582 2. Aufwendungen für bezogene Leistungen -694-571-590-507 -533 -370 3. Sonstige betriebliche Erträge +1+17+0+197 +8 +0 4. Personalaufwand -184-190-194-200 -214 -205 5. Abschreibungen -44-212-82-16 -56 -21 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -49-50-76-233 -132 -90 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +2+2+0+0 +0 +0 8. Zinsen und andere Aufwendungen +0+0+0+0 +0 +0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit +98 +124 +70 +94 +25 -104 10. Außerordentliche Aufwendungen +0+0+0+0 +0 +0 11. Steuern von Einkommen und vom Ertrag -30-43-34-31 -8 +0 12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag +68 +81 +36 +63 +17 -104 1)Vorläufige Angaben 2)Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“; eine förmliche Fortschreibung des Wirt- schaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 KSBG 198 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Verm ög en s l age 1. Anlagenintensität (in %)11,07,97,45,3 2. Umlaufintensität (in %)89,092,192,694,7 3. Investitionen (in T€)45201660 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)56,855,771,279,9 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)516,8706,5956,91.496,2 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 6,4+ 7,2+ 3,5+ 7,4 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 15,9+ 15,8+ 6,6+ 10,4 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 9,0+ 8,9+ 4,7+ 8,3 4. Kostendeckung (in %)109,8110,3107,389,2 5. Cash Flow (in T€) a ) vor Ertragsteuern+ 142+ 336+ 151+ 110 b ) nac h Ertragsteuern+ 112+ 293+ 117+ 79 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)19,018,620,620,9 2. Personalauf wand je Mitarbeiter (in €)44.88146.28352.06353.704 Anm erku n g: Die wichti gsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. IV. Rechtlich selbständige Stiftungen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 ZKM 201 1. Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Lorenzstr. 19Telefon: 0721 / 8100-1200 Info@zkm.de 76135 KarlsruheTelefax: 0721 / 8100-1139 www.zkm.de Gründung:Stiftungszweck: 1989 als Stiftung des öffentlichen Rechts Vorstand:Stifter:Stiftungskapital: Professor Peter WeibelLand Baden-Württemberg50% = 127.822,97 € Stadt Karlsruhe50% = 127.822,97 € 100% = 255.645,94 € Stiftungsrat (stimmberechtigte Mitglieder): OB Dr. Frank Mentrup StR Dr. Klaus Heilgeist ( Vorsitz ) Prof. Dr. Gregor Hopf Staatssekretär Jürgen Walter (bis 03.04.2014) ( stellv. Vorsitz ) MR Markus Wiedemann Ltd. MR Alfred Dietenberger(ab 04.04.2014) StR Elke ErnemannUlrike Maier (bis 22.09.2014) (ab 23.09.2014) Kuratorium: Prof. Dr. Manfred Popp ( Vorsitz ) Beteiligungen (mind. 25%): Die Stiftung hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Mietvertrag vom 20.11.1997 mit der Stadt Karlsruhe über die Anmietung der Lichthöfe 1,2, 6-9 und des Glaswürfels des ehemaligen IWKA-Hallenbaus in der Fassung vom 11./16.10.2007. Stromliefervertrag mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH. Die Stiftung hat die Aufgabe, als Einrichtung der Forschung, der KulturvermittlungundderWeiterbildungeineumfassende Auseinandersetzung mit Kunst und Medientechnologie, insbesondere in den Bereichen Bild, Musik, Wort und Verbindungen unter ihnen, zu ermöglichen (aktualisierteStiftungssatzungvom12.11.2010,veröffentlichtim Gemeinsamen Amtsblatt für Baden-Württemberg am 26.02.2011). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 ZKM 202 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Mitarbeiter) 1) 2) 3) 2011 4) 2012 4) 2013 4) 2014 4) Beschäftigte / Angestellte 5) 767974 77 Beamte 5) 222 2 Gesamtbelegschaft 78 81 76 79 Nachrichtlich: Sonstiges Personal 6) 162223 23 Auszubildende 122 1 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) mit Personal des Museums für Neue Kunst 5) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten 6) Werkverträge, Volontäre Leistungszahlen 2011 - 2014 2011 2012 2013 2014 1. Anzahl der Besucher 220.450210.360223.838 206.632 2. Zuschuss pro Besucher (in €) 697371 78 3. Finanzierung (in %) - Eigenfinanzierungsquote 1) 6,154,785,67 4,91 - Drittmittelfinanzierungsquote 2) 10,759,239,00 6,44 4. Zahl der Veranstaltungen - Ausstellungen 171522 14 - Vorträge / Symposien 232429 32 - Musikveranstaltungen 243537 31 - Gruppenführungen 1.5841.5371.510 1.382 - Sonstiges 1177697 102 Zusammen 1.765 1.687 1.695 1.561 1)Verhältnis Umsatzerlöse – Summe der Aufwendungen. 2)Verhältnis Zuwendungen Dritter – Summe der Aufwendungen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 ZKM 203 Finanzielles Engagement der Stifter in den Jahren 2011 bis 2014 1) In den Zuwendungen ab 2013 nicht berücksichtigt sind die zusätzlichen Mittel für den sog. Baukorridor. Hierfür stehen jährlich pro Stifter je 600 T€ zur Verfügung. Der Abruf der Mittel er- folgt bedarfsgerecht, nicht abgerufene Mittel werden auf das Folgejahr vorgetragen. Blick auf den Kubus bei Nacht Geschäftsverlauf 2014 Im Jahr 2014 haben 206.632 Personen (Vorjahr: 223.838) das ZKM besucht. Die Besu- cherzahl setzt sich zusammen aus 155.550 Museumsbesuchern (2013: 181.280) und 51.082 Besuchern von Veranstaltungen und der Mediathek (2013: 42.558). Während die Anzahl der Veranstaltungsbesucher deutlich gestiegen ist, haben sich die Museums- besuche durch die schrittweise Schließung des Medienmuseums ab August 2014 erwar- tungsgemäß reduziert. Entwicklung der Besucherzahlen 1998 - 2014 0 50.000 100.000 150.000 200.000 250.000 300.000 1998 2000 2 00 2 2 00 4 20 0 6 20 0 8 2010 2 01 2 2 01 4 Jahr 189.861 154.498 185.000 262.241 223.838 206.632 201120122013 1) 2014 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - i n T€ - 1. Land Baden-Württemberg 7.5757.6677.9778.133 2. Stadt Karlsruhe 7.5757.6677.9778.133 Zusamme n15.15015.33415.95416.266 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 ZKM 204 Das Jahr 2014 stand ganz im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums des ZKM, das 1989 als Institution gegründet wurde. Den zentralen Jubiläumsveranstaltungen "25 Jahre ZKM" wurde ein ganzes Wochen- ende gewidmet (12. bis 14. September). Den Auftakt machte ein Festakt im Medienmu- seum. Der Bühnenhintergrund bestand aus 52 Monitoren, die mit ZKM-Ereignissen aus 25 Jahren bespielt wurden. Den Festvortrag Zur Zukunft des Universums lieferte der Astronom Adam Riess, der 2011 den Physik-Nobelpreis für seine Forschung zur Zukunft des Kosmos und die Dunkle Energie erhielt. Dem Festakt schlossen sich drei restlos aus- verkaufte Konzerte der legendären Band KRAFTWERK an, die bereits beim Einzug des ZKM in den Hallenbau 1997 erstmals in einem Museum auftrat. Am Sonntag wurde bei freiem Eintritt im gesamten ZKM ein breites Familienprogramm geboten, so dass das Jubiläum nochmals mit allen BürgerInnen gefeiert werden konnte. In dichter Abfolge gaben berühmte KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen sowie be- kannte PolitikerInnen dem ZKM zu seinem Jubiläum die Ehre. So kam z. B. Sasha Waltz zur Finnisage ihrer Ausstellung "Sasha Waltz. Installationen Objekte Performances" er- neut mit ihrer Compagnie ins ZKM. Ende Februar kam Herr Ministerpräsident Kretsch- mann für das Cicero-Foyergespräch ins ZKM, um vor einer großen Öffentlichkeit die Frage zur Debatte zu stellen, wie viel Bürgerbeteiligung das Land verträgt. Es war dem ZKM ein Anliegen, in seinem 25. Jubiläumsjahr sowohl die historischen Grundlagen seines Auftrags als auch die aktuellen Entwicklungen, die sich daraus erge- ben, in möglichst vielen Facetten einer möglichst breiten Öffentlichkeit zu vermitteln. Viele KooperationspartnerInnen vor Ort und aus dem Ausland haben zu diesem an- spruchsvollen Programm beigetragen, von Amnesty International Karlsruhe, dem Jazz Club und dem Kulturzentrum Tempel bis zu den großen internationalen Museen. Das große Publikumsinteresse wie auch die nationale und internationale Wahrnehmung der Aktivitäten im Jubiläumsjahr zeigten, dass der "Spagat" einer regionalen Verankerung bei gleichzeitiger internationaler Ausstrahlung, einer Präsenz vor Ort und einer Präsenz im Netz, von Publikumsnähe und künstlerischer Innovation gelingen kann. Mit dem Launch der neuen Website zur Jubiläumsfeier ging die Beta-Version der neuen Digitalen Dependance des ZKM an den Start, die den Anspruch hat, nicht nur Infor- mationen für die Besucher und zum aktuellen Programm zu vermitteln, sondern auch als Wissensplattform zu fungieren und sukzessive Archiv- und Sammlungsbestände für eine internationale Öffentlichkeit zu erschließen. Als Auftakt zur digitalen ZKM- Dependance wurde bereits im Mai die neue Ausstellungsplattform Art On Your Screen (AOYS). Jeden Monat wurde eine neue, speziell für AOYS produzierte künstleri- sche Arbeit mit einem extra dafür konzipierten Vermittlungsprogramm veröffentlicht. AOYS soll auch in Zukunft als digitaler Showroom betrieben und kuratiert werden. Der Haushaltsverlauf 2014 entsprach in etwa dem beschlossenen Wirtschaftsplan. Auf das Instrument der globalen Minderausgabe mussten das Land und die Stadt nicht zu- rückgreifen. Die Drittmittel konnten gegenüber dem Ansatz im Wirtschaftsplan gestei- gert werden, wodurch sich jedoch auch höhere Ausgaben ergaben. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 ZKM 205 Ausblick Nach wie vor stellt die Sprinklersanierung, die die Städtische Galerie in Lichthof 10, das Medienmuseum und die Depots in den Lichthöfen 8 und 9 sowie Teile der Lichthöfe 6 und 7 (Foyer) umfasst, eine große Herausforderung dar. Die Gesamtmaßnahme soll April 2015 abgeschlossen sein, so dass Mitte April der Rücktransport der Kunstwerke aus den temporären Depots im MNK und aus dem Außenlager wieder in die Depots im Medienmuseum erfolgen kann. Mit der Eröffnung der GLOBALE am 21. Juni 2015 sol- len die Lichthöfe 1 und 2 sowie die Lichthöfe 8 und 9 neu bespielt sein. Auch die Gast- ronomie wird neu gestaltet und eingerichtet, damit sie zur Eröffnung der GLOBALE den Betrieb aufnehmen kann. Neben der laufenden Sprinklersanierung sind bereits weitere Sanierungsmaßnahmen am Gebäude und in der Gebäudetechnik in Planung. Inhaltlich sind alle Abteilungen auf ihre Teilprogramme zur GLOBALE ausgerichtet. Die GLOBALE hat eine Laufzeit von 300 Tagen und zieht sich daher bis weit in das Jahr 2016. Darüber hinaus laufen bereits die Vorbereitungen für eine Ausstellung zur Kunst von 1945 bis 1968 in Europa und Russland. Partner sind das BOZAR Palais des Beaux- Arts de Bruxelles und das Pushkin Museum of Fine Arts in Moskau. Die Zahlen der mittelfristigen Finanzplanung beruhen auf den Haushaltsplanungen des Landes (2015 + 2016) bzw. wurden auf der aktuellen Basis der mittelfristigen Finanz- planung des Landes ermittelt (2017 + 2018). Erfreulicherweise wurde die dort ur- sprünglich vorgesehene Nichtfortschreibung der ab 2013/2014 zur Behebung der struk- turellen Unterfinanzierung erhöhten Grundfinanzierungsmittel landesseits wieder korrigiert. Nun werden die Mittel auf altem Niveau etwa mit jährlich +1 % fortgeschrie- ben. Die jährlichen Mittel des Baukorridors wurden in unveränderter Höhe (600 T€) beibehalten. Vorläufige Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Forderungen Kassenbestand, Forderungen gegenüber der Stadt Karlsruhe Barkasse Rechnungsabgrenzungsposten 13.781.053 € 85.258 € 1.408.652 € 0 € 500.187 € 9.772 € 4.194 € 15.789.116 € A. B. C. D. E. F. Eigenkapital Stiftungsstock Gewinnvortrag Vorjahre Rücklagen Jahresüberschuss Erhaltene Anzahlungen Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt Verbindlichkeiten aus L + L Rückstellungen Rechnungsabgrenzungsposten 255.646 € 13.157.220 € 1.400.000 € 229.523 € 15.042.389 € 99.484 € 3.049 € 496.401 € 18.747 € 129.046 € 15.789.116 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 ZKM 206 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 - 2015 Bilanz und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 1) Plan 2014 2) Plan 2015 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+1. 116+8 70+1. 061+9 65+750+47 0 2. Bestandveränder ungen an fertig en und un fer tigen Erzeug nissen+2-5+0+0+0+0 3. Sonstig e Zuwen dun gen Drit ter+1 7. 101 +17 .0 13 +1 7. 736 +18 .7 56+1 7. 095+20. 99 2 4. Sonstig e betri eb lich e Erträge+120+8 14+113+1 60+100+5 0 5. Perso nalau fwand-5. 925-5 .8 74-5. 876-6 .1 01-6. 300-6. 45 0 6. Aufwendungen für bezogene Leistungen-8.245-8.427-8.937-9.536-7.640-11.020 7. Ab sch reibu ngen-601-6 07-606-5 55-600-57 5 8. Sonstig e betri eb lich e Au fwend ung en-3. 375-3 .2 84-3. 377-3 .4 41-3. 167-3. 18 7 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+8+6+2+2+2+2 10. Sonstige Zinsen u. ähnliche Aufwendungen-2-3-3-2-3-3 11. Ergebnis de r gewöhnl . Ges chäfts tä ti gke it+199+5 03+113+2 48+237+27 9 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0-12+0+0 13. Sons tig e Steuern+0+0+0+0+0+0 14. Neutr al er Ertrag+560+6 31+282+2 59+250+20 0 15. Neutr al er Aufwand-483-474-292-266-250-200 16. Jahre süberschuss / -fehl betrag+276+6 60+103+2 29+237+27 9 1) Vorl äufi ge Angab en . 2) Vom Beschlussgremium genehmigter "Ur pla n" (d.h. ni cht f ort gesc hr i eben ). 2011201220132014 I. Vermögenslage 1. Anlagenintens ität (in %)89,991,786,987,3 2. Umlaufintens ität (in %)10,18,313,112,7 3. Inves titionen (in T€)9607821.001729 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)94,294,693,595,3 2. Anlagendeckungs grad I (in %)104,8103,2107,6109,2 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)24,875,99,823,8 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)2,14,90,71,5 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)2,04,60,71,5 4. Kostendeckung (in %)6,14,85,64,9 5. Cas h Flow (in T€)8781.268710784 IV. Personal 1. Pers onalkos tenintens ität (in %)32,632,331,331,1 2. Pers onalaufw and je Mitarbeiter (in €)75.96072.52177.31177.228 Anmerkung : Die w ichtigs ten Bilanzkennzahlen w erden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Heimstiftung 207 2. Heimstiftung Karlsruhe Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Lammstraße 9Telefon: 0721 / 133-5437 verwaltung@heimstiftung- 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 133-5109karlsruhe.de www.heimstiftung-karlsruhe.de Gründung:Stiftungszweck: 17.08.1994 Vorstand:Stifter:Stiftungskapital: BM Martin Lenz (als ständiger Stadt Karlsruhe6,22 Mio.€ Vertreter des Oberbürgermeisters) Stiftungsrat: BM Martin Lenz ( Vorsitz ) StR Jürgen Marin (bis 23.09.2014) StR Dr. Dorothea Polle-HollStR Yvette Melchin (ab 23.09.2014) ( stellv. Vorsitz / bis 23.09.2014) StR Ute Müllerschön (bis 23.09.2014) StR Dr. Thomas Müller StR Sibel Uysal (ab 23.09.2014) ( stellv. Vorsitz / ab 23.09.2014) StR Jürgen Wenzel (ab 23.09.2014) StR Michael Borner StR Karin Wiedemann StR Max Braun (ab 23.09.2014)(ab 23.09.2014) StR Margot Döring (bis 23.09.2014) StR Alexander Geiger (ab 23.09.2014)Alexandra Ries, berat. Mitglied StR Thomas Kalesse (bis 23.09.2014) Josef Seekircher, berat. Mitglied StR Christa Köhler (bis 23.09.2014)Frank Binder, berat. Mitglied Beteiligungen (mind. 25%): Die Stiftung hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Vertrag über die Speiseanlieferung für die Einrichtungen der Heimstiftung vom 29.10.2010. Zweck der Stiftung ist die Errichtung und der Betrieb von Kinder- und Jugendheimen, Alten- und Pflegeheimen, betreuten Seniorenwohnungen sowie stationären, teilstationären und ambulanten Einrichtungen der Sozialhilfe und der Jugendhilfe. Zu den Einrichtungen der Jugendhilfe zählt auch eine Schule am Heim (Schule für Erziehungshilfe). Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" (§§ 51ff) der Abgabenordnung (Stiftungssatzung vom 27.07.2010). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wird vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe ge- prüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Heimstiftung 208 Leistungszahlen 2011 - 2014 Finanzielles Engagement der Stadt Karlsruhe in den Jahren 2011 – 2014 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2011 2012 2013 2014 Beschäftigte 4) 304282317 271 Beamte 4) 5) 121210 12 Gesamtbelegschaft 316 294 327 283 Auszubildende 303224 16 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten / Beamten. 5) einschließlich vom Land Baden-Württemberg abgeordneter Lehrer an der Augartenschule. 2011201220132014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Investitionszuschüsse (Wohnun gslosenhilfe)4 000 2. Leistungsentgelte 43465052 3. Sonstige Zuschüsse (Augartenschule) 5 555 4. Leistungsentgelte IGLU 110110118118 5. Leistungsentgelte NOKU 62626271 6. Leistungsentgelte JUNO 15171717 7. Leistungsentgelte Projekt Esperanza -465459 8. Zuschuss Miete Adler-/Amalienstr. -271012 Zusammen239313316334 Au sl a s t ung der Einrichtungen2011201220132014 - i n % - - in % - - in % - - in % - 1. Seniorenzentrum am Klosterweg - Betreutes Wohnen93,5794,6093,9898,53 - Pfle geheim97,2492,0890,1790,06 2. Seniorenzentrum Parkschlössle - Betreutes Wohnen96,2793,5093,8694,16 - Pfl egeheim96,9794,7594,6295,08 3. Kinder- und Jugendhilfezentrum - voll stationäre Gruppen97,3888,0989,9691,80 - Ta gesgruppen88,4987,8591,40103,55 - Plätze im betreuten Wohnen100,00100,00100,0088,42 4. Wohnun gslosenhilfe (Langzei twohngruppe)98,7797,2399,5996,54 5. Seniorenresi denz am Wettersbach (Pflegeheim) 97,4285,8885,2487,94 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Heimstiftung 209 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Das Wirtschaftsjahr 2014 schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 147 T€ ab. Damit ist das Ergebnis um rd. 256 T€ besser als das kalkulierte Defizit von rd. 403 T€. Fast alle Einrichtungen haben ein besseres Ergebnis erwirtschaftet als geplant. Im Senio- renzentrum am Klosterweg gab es keinen weiteren Umsatzrückgang. Aufgrund der schweren Vermarktbarkeit der überalterten Gebäudebestandteile ist es als Erfolg zu werten, dass die geplante Belegung von 90% leicht übertroffen wurde. Ebenso wie im Kinder- und Jugendhilfezentrum fielen im Klosterweg aufgrund der teilweise maroden Gebäudesubstanz deutlich höhere Instandhaltungskosten als geplant an. Entw icklung der Ergebnisse 2009 - 2014 -800 -600 -400 -200 0 200 400 600 200920102011201220132014 Jahr - in T€ - - 374 - 624 + 26 + 451 - 147 Im Seniorenzentrum Klosterweg entstand ein Fehlbetrag in Höhe von 283 T€ (Plan: - 247 T€). Die geplanten Belegungszahlen konnten zwar erreicht werden. Es zeigt sich jedoch erneut, das das Seniorenzentrum, vor allem bedingt durch die schlechte, nicht mehr wettbewerbsfähige Bausubstanz, hohe Bewirtschaftungskosten sowie hohe In- standhaltungskosten verursacht und nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden kann. Das generalsanierte Seniorenzentrum Parkschlößle erfreut sich eines ausgesprochen guten Rufs sowie hoher fachlicher Anerkennung. Insgesamt konnte ein Überschuss in Höhe von 37 T€ (Plan: Fehlbetrag in Höhe von 49 T€) erwirtschaftet werden. Die Einrichtung der Seniorenresidenz am Wettersbach in Grünwettersach wird gut nachgefragt. Bei den Benutzungsentgelten gab es eine deutliche Verbesserung. Die Be- legung war besser als geplant. Es entstand ein Überschuss von 1 T€, während im Wirt- schaftplan noch ein Fehlbetrag von 41 T€ prognostiziert wurde. Das Berichtsjahr 2014 zeigt erneut, wie schwierig es ist, diese Einrichtung wirtschaftlich zu einem positiven Ergebnis zu führen. Beim Ambulanten Dienst (Mobile Pflege Fidelitas) wurde das Berichtjahr 2014 mit einem Fehlbetrag von 20 T€ abgeschlossen (Plan: - 22 T€). Mit der vorhandenen Perso- nalmenge sind weitere Umsatzsteigerungen kaum noch möglich. Die Personalneuge- winnung im ambulanten Bereich ist sehr schwierig geworden. Hier zeigt sich am deut- lichsten der Fachkräftemangel, da im ambulanten Bereich ausschließlich mit examinier- ten Kräften gearbeitet werden kann. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Heimstiftung 210 Im Bereich Betreutes Wohnen / Tagespflege betrug der Fehlbetrag 91 T€. Die Tagespflege erwirtschaftet derzeit aufgrund unbefriedigender Auslastung noch ein Fehlbetrag von 54 T€ (Plan -10 T€). Das Betreute Wohnen konnte in diesem Berichtjahr trotz befriedigender Auslastung das geplante Ergebnis ebenfalls nicht erreichen. Der Jahresfehlbetrag lag mit 37 T€ um rd. 11 T€ über dem geplanten Defizit von 26 T€. Das Betreute Wohnen stellt ein wichtiges Standbein im Bereich der erweiterten Altenhilfe dar. In den Wohnanlagen in Wetterbach gibt es wegen der fehlenden obligatorischen Verpflichtung einen Betreuungsvertrag abzuschließen Probleme, das Betreuungsange- bot wirtschaftlich aufrecht zu erhalten. Aus diesem Grund wurde das Betreuungsange- bot in Hohenwettersbach zum 31.12.2014 beendet. Beim Kinder- und Jugendhilfezentrum entstand ein Überschuss in Höhe von 146 T€ (Plan: + 6 T€). Da im zurückliegenden Jahr die vorhandenen Kapazitäten für die Inobhutnahme un- begleiteter minderjähriger Flüchtlinge nicht ausreichten, wurde gemeinsam mit der AWO gGmbH eine zusätzliche Einrichtung mit 20 Plätzen am 17. November 2014 in Betrieb genommen. Dabei handelt es sich um eine niederschwellige Erstbetreuung der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge bis zur Aufnahme in einer regulären Inobhut- nahmeeinrichtung. Im Personalbereich mussten aufgrund der starken Auslastung und der zusätzlich ge- schaffenen Plätze einige Stellen zusätzlich besetzt werden. Dadurch wird das geplante Budget im Kinder- und Jugendhilfezentrum überschritten. Gleiches gilt für das Sachkos- tenbudget. Im Segment der Wohnungslosenhilfe entstand ein Überschuss von 63 T€ (Plan: Fehlbetrag in Höhe von 14 T€). Durch die Ausweitung der Betreuungsangebote stiegen die Kosten um 185 T€ gegen- über dem Vorjahr. Die Erlöse konnten gegenüber dem Vorjahr um 248 T€ gesteigert werden und lagen um 17,9 % über dem Planansatz. Die Hilfsangebote der Heimstiftung Karlsruhe für Wohnungslose sind auf die unter- schiedlichsten Bedürfnisse zugeschnitten. Nach der Ausweitung der Angebote in den letzten Jahren soll nun zunächst eine Stabilisierung der Angebote erreicht und eine Per- spektive für den stationären Langzeitwohnbereich erarbeitet werden. Ausblick Gemäß dem aktuellen Wirtschaftsplan 2015 erwartet die Heimstiftung einen Fehlbe- trag von 281 T€. Mit Ausnahme des Seniorenzentrums Parkschlössle, des Kinder- und Jugendhilfezentrums und der Wohnungslosenhilfe sind sämtliche Einrichtungen defizi- tär. Das Seniorenzentrum am Klosterweg ist ohne grundlegende Sanierung und Entwicklung neuer Konzepte auf dem Pflegemarkt in den nächsten Jahren in Karlsruhe nicht mehr konkurrenzfähig. Mit der Planung des neuen Pflegeheims von Dr. Hoepfner an der Haid-und-Neu-Straße kann eine Umsetzung des Sanierungskonzeptes am Stand- ort Klosterweg nicht mehr verfolgt werden. Falls es nicht gelingt, die Betriebsträger- schaft für die neue Einrichtung zu übernehmen, muss über die weitere Perspektive des Standortes nachgedacht werden, der in bisheriger Form nicht mehr sinnvoll und wirt- schaftlich betrieben werden kann. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Heimstiftung 211 Im Kinder- und Jugendhilfezentrum muss das Haupthaus saniert und umgebaut werden. Bereits jetzt belasten hohe Instandhaltungskosten eine wirtschaftliche Erbrin- gung der Jugendhilfeangebote. Vorläufige Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Bestand Neubauwohnungen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 23.992.338 € 73.076 € 0 € 3.340.148 € 218.547 € 11.783 € 27.635.892 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Rücklagen Verlustvortrag Jahresfehlbetrag Sonderposten Fördermittel für Investitionen Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 6.219.919 € 1.163 € -1.161.208 € -147.315 € 4.912.559 € 7.211.485 € 863.893 € 14.647.955 € 0 € 27.635.892 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2015 201 12 01220 132 01 4 1) Plan 2014 2) Plan 2015 2) - in T € -- in T€ -- in T€ -- in T € - - in T€ - - in T€ - 1. Erträge aus allg. Pflegeleistungen+7.342+7.337+7.512+7.631+7.616+7.718 2. Erträge aus Unterkunft u. Verpflegung+2.182+2.188+2.237+2.32 3+2.343+2.393 3. Erträ ge aus Inve stitionskosten+1.437+1.414+ 1. 402+1.39 7+1.422+1.407 4. Zuweis. u. Zuschüsse zu Betriebskosten+972+1.193+1.304+1.353+1.290+1.448 5. Sonstige betriebliche Erträge+7.675+7.394+8.401+8.634+8.013+8.845 = Summe der Erlöse und Erträge+19.608+19.526+20.856+21.338+20.684+21.811 6. Personalaufwand-13.655-14.229-14.436-15.348-15.191-15.920 7.Materialaufwand -3.495-3.231-3.20 5-3.464-3.38 0-3.484 8.Steuern, Abgaben, V ersicherungen-97-97-101-107-104-114 9.Sachaufwendungen für Nebenbetriebe-8-12-19-22-21-25 10. M iete n, Pa cht und Leasing-837-841-886-896-860-946 = Zwischenergebnis I+1.516+1.116+2.209+1.501+1.128+1.322 11. Ertr. aus öffentl./nichtöffentl. Förderung+0+0+0+0+0+0 1 2. Ertr. aus Auflösung von Sonderposte n +373+443+28 0+288+23 0+232 13. Aufwe nd. für Zufü hrung zu Sonder po st e n- 7 9- 2 89- 10 7-3 1 8+0+0 14. A bschreibun g en-1 .004-999-1.03 0-955-98 0-988 15. Aufwe ndu n ge n für Instandsetzungen-432-607-676-609-473-523 = Zwischenergebnis II+374-336+676-93-95+43 16. Zinsen und ähnliche Erträge+22+17+8+11+3+4 17. Z ins en u nd ähnliche Aufwe ndu n ge n-4 6 8- 4 19- 40 5-3 92-393-384 = Zinssaldo-446-402-397-381-390-380 18. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-72-738+279-474-485-337 19. Außerordentliche Erträge+204+399+175+351+82+54 20.Außerordentliche Aufwendun g en-123-66-44-37+0+2 21.Weitere Erträge+17+31+41+14+0+0 22. Außerordentliches Ergebnis+98+364+172+328+82+56 23. Jahresüberschuss/ -verlust+26-374+451-146-403-281 1) Vorläufige Angaben. 2) Vom Beschlussgremium genehmigter "Ur plan" ; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Heimstiftung 212 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Ver mögens l age 1. Anl a ge ni nt ens i t ät ( i n %)88, 989, 487,986,8 2. Umlaufintensität (in %)11, 010, 512,113,1 3. Invest it ionen (in T€)199550411253 II. Finanzla ge 1. Ei genkapit alquote (i n %)17, 216, 318,017,8 2. Anlagendeckungsgr ad I (in %)19, 318, 220,520,5 II I. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 0, 1- 1, 9+ 2,2- 0,7 2. Ei genkapi t al r entabi l i t ät ( i n %)+ 0, 5- 8, 1+ 8,9- 3,0 3. Ges amt kapit alr entabi li t ät ( in %)+ 1, 7+ 0,2+ 3,0+ 0,9 4. Kos tendeckung (in %)97, 595, 2100,397,7 5. Cas h F l ow (in T€)+ 912+ 568+ 1.451+ 845 IV. Personal 1. Personalkosteni nt ensit ät ( in %)67, 969, 469,470,3 2. Personalaufwand j e Mit ar beit er (i n €)43. 21148.39944.14 754. 235 Anmerkun g: Di e wichtigst en Bilanzkennzahlen werden auf Sei te 29 er läut ert . Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Wirtschaftsstiftung 213 3. Wirtschaftsstiftung Südwest An sc h rift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Zähri nger St r. 6 5 aTelefo n: 0 721 / 133 -73 30info@wir tsc haftsst iftung.de 7 613 3 Kar lsr uheTelefax: 0 721 / 13 3-73 39www.wi rtschaftsstiftu ng.de Grü nd ung:Stiftungszweck: 1 9.12. 20 00 För derung der Volks- und Berufsbi ldung der Allgemeinheit im Wirtschaft sr aum Südwest (Stiftun gssatzung v om 14. 12 .2 011 ). Vorstand:Gesellschafter:Stiftungskapital: Michael Kaiser ( Vors itz )Stadt Karlsruhe98% =250.000 € M a rc Se s e ma nn S pa rka s s e K ar ls ruhe Et tlin ge n 1 % =2. 500 € Andreas Lorenz Volksbank Karlsruhe eG 1% =2.500 € Dr. Olaf Sauer 100% =255.000 € Sti ft ungskuratoriumOB Dr. Frank Mentrup Mic hael Huber (V orstandsvorsitze nder Sparkas se Karlsruhe E ttlingen) Hubert Meier (Vorstandsmitglied Volksbank Karlsruhe) Beteiligungen : An der Gesellschaft für Beratun gen und Beteiligungen mbH (GfBB) ist die Stiftun g mit nominal 6 4.500 € (1 0 %) b et ei ligt. Die übr igen Ant eil e halten Sparkasse Karlsruh e Ettli ngen un d Vo lksb an k Karlsruhe eG mit jeweils 290.250 € (45%). Abschlussprüfer Die Bestellung eines Abschlussprüfers ist nach § 9 Abs. 3 Stiftungsgesetz Baden- Württemberg nicht zwingend notwendig und daher nicht erfolgt. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. 2011201220132014 Arbeiter 4) ---- Anges tellte 4) 3,03,03,03,0 Be am te 4) ---- Ges amtb eleg sc h af t3,03,03,03,0 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Wirtschaftsstiftung 214 Finanzielles Engagement der Stadt Karlsruhe Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 sowie Ausblick Im Rahmen ihres Bildungsauftrages verfolgt die Stiftung eine langfristige Stärkung des Unternehmertums im Raum Karlsruhe. Zum achten Mal schrieb sie an den örtlichen Schulen einen Wettbewerb zur Berufsorientierung aus und prämierte fünf innovative Projekte mit jeweils 500 Euro. Ziel ist, Aufklärungsarbeit zu leisten und Schülerinnen und Schülern Wege zur Selbstständigkeit aufzuzeigen. Um den Fachkräftemangel in der TechnologieRegion Karlsruhe entgegenzuwirken, brachte die Stiftung auf der Kooperationsplattform my-KAreer (www.my-kareer.de) Studierende und kleine und mittelständische Unternehmen aus Karlsruhe bzw. der Region zusammen. 2015 legt die Wirtschaftsstiftung Südwest in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Karlsruhe das Projekt als Förderprogramm "Wirtschaft fördert Studierende" in verbesserter Form neu auf. Die Kontaktstelle Frau und Beruf erschloss mit einer Vielzahl von Beratungen, Veran- staltungen und Weiterbildungen das Fachkräftepotenzial von Frauen für die Wirtschaft und verfolgte die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen am Erwerbsleben sowie die Un- terstützung der Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit. Darüber hinaus bündelte die Stiftung auf www.beraternetz-karlsruhe.de das berateri- sche Know-how und Unternehmerwissen der Region, um kleinen und mittleren Unter- nehmen schnell zur Seite zu stehen. Ihr angeschlossen sind Wirtschafts-, Technologie-, Finanz-, Steuer- und Rechtsberaterinnen und -berater. Sie unterstützen Unternehmen in Phasen der Gründung, der Umstrukturierung, des schwierigen Wachstums, der Qualifi- zierung und Personalentwicklung oder in Krisensituationen sowie Firmen bei anstehen- dem Generationswechsel. Die Beratungsvermittlung wird in der angeschlossenen GfBB Gesellschaft für Beratungen und Beteiligungen mbH vorgenommen. Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsbegrenzungsposten 71.619 € 327 € 475.683 € 63 € 547.692 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Rücklagen Bilanzgewinn Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 255.000 € 64.919 € 111.817 € 431.736 € 2.285 € 113.671 € 0 € 547.692 € 2011201220132014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - i n T€ - Betriebsmittelzuschuss47474747 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Wirtschaftsstiftung 215 Gewinn und Verlustrechnungen der Jahre 2011 bis 2014 2011 2012 2013 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse 1) + 213+ 221+241 +241 2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen + 1+ 1+1 +0 3. Sonstige betriebliche Erträge + 1+ 0+10 +0 4. Personalaufwand - 138- 143-152 -158 5. Abschreibungen -2- 1-2 -2 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 68- 65-54 -48 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge + 8+ 2+4 +2 8. Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit + 15 + 15 +48 +35 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag + 0+0+0 +0 10. Sonstige Steuern + 0+0+0 +0 11. Jahresüberschuss / -fehlbetrag + 15 +15 +48 +35 12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr + 24+ 30+38 +87 13. Entnahme aus Gewinnrücklagen + 0+ 0+12 +0 14. Einstellung in Gewinnrücklagen - 9- 7-11 -10 15. Bilanzgewinn + 30 + 38 +87 +112 1)Hierin enthalten ist der Betriebsmittelzuschuss der Stadt Karlsruhe. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2011201220132014 I. Vermög en s lage 1. Anlagenintensität (in %)13,413,214,013,1 2. Umlaufintensität (in %)86,686,886,086,9 3. Investitionen (in T€)0310 II. Finanzla ge 1. Ei genkapitalquote (i n %)73,974,275,978,8 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)551,7562,1543,3602,8 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 7,2+ 6,8+ 20,1+ 14,4 2. Ei genkapitalrentabi lität (in %)+ 4,6+ 4,3+ 12,2+ 8,1 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 3,4+ 3,2+ 9,2+ 6,4 4. Kostendeckung (in %)102,5105,8116,2115,8 5. Cash Flow (in T€)+ 17+ 16+ 50+ 36 IV. Pers on al 1. Pe rsonalkosteni ntensität (in %)66, 468,573,276,0 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)45.90 547.64750.59652.672 An me rk un g: Die wichti gsten Bila nzke nnzahle n werde n a uf Sei te 29 er läut ert . Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Centre Culturel 216 4. Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand de Karlsruhe Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Kaiserstr. 160-162Telefon: 0721 / 16038-0 Info@ccf-ka.de 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 16038-29 www.ccf-ka.de Gründung:Stiftungszweck: 23.01.2002 Vorstand:Stifter:Stiftungskapital: Robert WalterRepublik Frankreich 50% =12.800 € Stadt Karlsruhe 50% =12.800 € 100% =25.600 € Stiftungsrat: BM Wolfram Jäger ( Vorsitz ) Emmanuel Suard, Kulturgesandter der franz. Botschaft in Berlin ( stellv. Vorsitz ) Nicolas Eybalin, Generalkonsul der Republik Frankreich in Stuttgart Philippe Richert, Präsident der Région Alsace Dr. Frank Mastiaux, Vorstandsvorsitzender der EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Dr. Susanne Asche, Leiterin des Kulturamtes der Stadt Karlsruhe Peter Dangelmaier, Abteilungsleiter des Vorstandssekretariats der Sparkasse Karlsruhe Ettlingen Sabine Aichholz, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg Beteiligungen (mind. 25%): Die Stiftung hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Mietvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die Räumlichkeiten im Gebäude Karlstraße 16 b. Die Vertiefung der deutsch-französischen Beziehungen, die Verbreitung der französischen Sprache und Kultur in Karlsruhe und die Herstellung und Pflege der Beziehungen und des Austauschs zwischen französischen und deutschen Wissenschaftlern, Künstlern, Wirtschaftsleuten sowie in den sonstigen Bereichen der Gesellschaft (Stiftungsurkunde vom 23.01.2002). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe ge- prüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 1) Vollkraftstellen 2) Ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) Ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 2011201220132014 Angestellte / Beschäftigte 3,03,03,03,0 Beamte---- Gesamtbelegschaft3,03,03,03,0 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Centre Culturel 217 Finanzielles Engagement der Stadt Karlsruhe in den Jahren 2011 – 2014 Leistungszahlen 2011 – 2014 1)ab 2014 Ausleihungen (keine Anmeldung mehr notwendig, gegen Pfand kann jeder ausleihen) Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Die Stiftung setzte sich auch im Jahr 2014 für die deutsch-französischen Beziehungen ein, indem sie ihrem Publikum ein breit gefächertes Veranstaltungsprogramm bot, häu- fig in Zusammenarbeit mit anderen französischen und / oder deutschen Kulturinstituti- onen. Diese Veranstaltungen zeugten von dem großen Wunsch der Stiftung, die fran- zösische Kultur in Deutschland zu fördern und die Freundschaft zwischen den beiden Ländern zu festigen. Neben den traditionellen Veranstaltungen im Jahr 2014 wie beispielsweise dem Deutsch-Französischen Tag, dem Elsässische Autorenabend, Beaujolais Nouveau und zahlreichen Ausstellungen, die die Stiftung jedes Jahr ins Leben ruft, gab es drei weitere Highlights: Den Literatursommer, das Projekt „Kunst kennt keine Grenzen“ im Rahmen des Programms „Vielfalt gefällt! 60 Orte der Integration“, beide unterstützt von der Baden-Württemberg Stiftung und die Europäischen Kulturtage Karlsruhe. Letztere wurden von der Stadt Karlsruhe organisiert und die Stiftung bot in deren Rah- men eine Vielzahl von Veranstaltungen an. 2011201220132014 1. Sprachkurse1231058 798 2. DEL F -P rü f u ng e n6 10820773606 3. Bibl iothek (Neuanmeldungen) 1) 26124150 4. Ausstellungen16151213 5. K o nz er t e5 443 6. Vort rä ge, Lesungen14131113 7. Th e ate r 4272 8. F i l m1 57 913 9. Diverse Veranstaltungen711109 Zusammen820989917907 2011201220132014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Betriebsmittelzuschuss Stadt Karlsruhe 1) 165165165192 2. Pr o jektzuschüsse11513 3. Sonder zuschuss St adt Kar lsr uhe 2) 00500 3. Zuschuss für Umzu g 3) 20000 Zusammen186166220205 1) Betriebsmittelzuschuss stellt nur die Infrastruktur wie Miete und Personalkosten für den Direktor und die stel lvertretende Leiterin sicher. 2) Son derzu sch uss fü r den Abb au best eh en der Sc huld en der Sti ftun g au s Vorjah ren (i nsb. Personalkosten) . 3) Für die mit dem Umzu g in die Postgalerie verbundenen Aufwendungen leistete di e Stadt Karlsruhe ei ne Einmalzahlu ng. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Centre Culturel 218 Ausblick Im Mittelpunkt des Jahres 2015 steht zweifelsohne das 60-jährige Jubiläum der Städte- partnerschaft Karlsruhe-Nancy. Zahlreiche Organisationen und Institutionen gestalten das Programm aktiv mit, welches im Januar mit dem Deutsch-Französischen Tag begann und bis Dezember dauern wird. Der Deutsch-Französische Tag bot zahlreiche Informati- onsstände, Workshops und Veranstaltungen zu Themen wie Austauschprogramme, Reisen, Ausbildung und Studium und war somit Gelegenheit für Schüler sich der fran- zösischen Kultur und Sprache spielerisch anzunähern. Die Veranstaltungen des Jahres 2015 reichen von Konzerten, Ausstellungen, Theateraufführungen über Autorenlesun- gen, Kunst-Projekte, Bürgerreisen bis hin zu den Deutsch-Französischen Wochen. Letz- tere wurden in diesem Jahr aufgrund des 300. Stadtgeburtstages in den Mai vorverlegt und würdigen das Jubiläum der Städtepartnerschaft mit einer Reihe verschiedener Ver- anstaltungen. Jahresabschlüsse 2011 bis 2015 Das Rechnungswesen wird in Form einer Einnahmen- / Überschussrechnung abge- wickelt. Eine Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnung ist daher nicht zu erstellen. 1)Ergebnisverbesserung durch Mehreinnahmen (Sprachunterricht, Spenden und Projektzuschüsse) sowie durch Einsparungen bei einzelnen Sachausgaben für den laufenden Betrieb und bei den Ausgaben für Pro- jekte und Kultur. 2)Unter Einbeziehung von drei Geschäftsvorfällen aus 2015, die wirtschaftlich zum Jahr 2014 gehören, ergibt sich ein bereinigter rechnerischer Überschuss zum 31.12.2014 von 56 T€. Bei der Einnahmen- / Überschussrechnung werden die Einnahmen und Ausgaben nicht periodengerecht, sondern nach dem Zuflussprinzip den einzelnen Geschäftsjahren zugeordnet. Genaue Aussagen zur Beurteilung der wirtschaftlichen Verhältnisse werden dadurch erschwert. 2 01120 1220 132 014 Pl a n 2 0 14 P la n 20 1 5 - in T € - - in T€ - - in T€ - - in T € - - in T€ - - in T€ - 1. Übertr ag li quide Mittel Vorjahr+19+28+6+9+9+65 2. Ku rse, Pr üfu ngsgebü hren+13 6+1 36+1 24+137+1 00+110 3. Zu sc hüsse ( al lgemei n)+24 4+2 32+2 75+242+2 42+270 4. Pr ojekt zuschü sse+9 8+92+79+116+1 11+65 5. So nstiges +1 1+4+33+37+2+2 6. Wer bun g+7+6+8+12+17+6 Gesamtei nna hmen +51 5+4 98+5 25+553+4 81+518 7. Personalausgaben (inkl. Aushi lfen)-175-191-209-212-216-223 8. Sachausgaben l fd. Betrieb-247-249-224-185-198-240 9. Ausgaben für Projekt e-66- 52-83-91- 67-55 Gesamtausgaben -48 8-4 92-5 16-488-4 81-518 Ergebnis 1) 2)+27+6+9+65+0+ 0 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Majolika 219 5. Majolika-Stiftung für Kunst- und Kulturförderung Karlsruhe Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Geschäftsstelle,Telefon: 0721 / 133-2023 Rathaus am MarktplatzTelefax: 0721 / 133-95-2023 www.majolika-stiftung.de 76124 Karlsruhe Gründung:Stiftungszweck: 15.08.2011 Vorstand:Stifter:Stiftungskapital: Klaus LindemannStadt Karlsruhe50.000 € Sparkasse Karlsruhe Ettlingen, Volksbank Karlsruhe, Unternehmen und Privatpersonen mit insg.236.100 € Stiftungsrat: Klaus-Dieter RohlfsEB Wolfram Jäger (ab 22.07.2014) (Vorsitz / ab 10.11.2014) Rigo Fay Ehrensenator Wolfgang Eichler Prof. Dr. Klaus Gallwitz (Vorsitz / bis 30.06.2014) Dr. Gottfried Greschner Heinz OhnmachtVolker Fink (ab 16.09.2014) (stellv. Vorsitz / ab 10.11.2014) Eberhard Oehler (ab 10.11.2014) EB Margret MergenAndreas Lorenz (ab 10.11.2014) (stellv. Vorsitz / bis 27.05.2014) Beteiligungen (mind. 25%): Die Stiftung ist Alleingesellschafterin der Staatlichen Majolika Manufaktur Karlsruhe GmbH. Zweck der Stiftung ist dieFörderung von Kunst und Kultur.Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Betreuung freischaffender Künstler bei der Herstellung von Kunstkeramiken sowie durch die Bewahrung historischer keramischer Produktionsverfahren, historischer Formen und Glasuren. Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbargemeinnützigeZweckeimSinnedesAbschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (Stiftungssatzung vom 15.08.2011). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014 wird von der Treuhand Südwest GmbH, Karlsruhe geprüft. Finanzielles Engagement der Stadt Karlsruhe in den Jahren 2011 – 2014 2011201220132014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - i n T€ - Einzahlung Stiftungskapital50000 Zuschuss00160160 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Majolika 220 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Stiftung hat im Berichtsjahr kein eigenes Personal beschäftigt. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2014 Auch im Jahr 2014 konnte der Stiftungszweck mit einer ganzen Reihe wichtiger Projek- te verwirklicht werden: Die in 160 Kisten aufgeteilten Fotos und Glasplatten, die die Arbeit der Majolika zwi- schen 1901 und dem Ende der 1970er Jahre repräsentieren und sich im Majolika-Archiv im Generallandesarchiv Baden-Württemberg in Karlsruhe befinden, wurden erschlossen und archiviert. Die verschiedenen Abläufen und Stationen der Restaurierungsarbeiten der Wandkera- miken von August Babberger, die die Stiftung im Jahr 2013 als Schenkung erhalten hat, wurde in einer ersten Publikation der Edition „Majolika“ dokumentiert. Das Preisgeld für die Preisträger der Internationalen Keramiktage 2014 wurde von der Majolika-Stiftung gespendet. Bei den traditionellen Empfängen auf den Messen Inventa, art Karlsruhe und Eunique wurden Freunden der Majolika-Kunst die neuesten Produkte präsentiert. Ein weiteres Benefizkonzert des Polizeimusikkorps Karlsruhe zugunsten der Majolika- Stiftung lockte zum Ende der Pfingstferien Gäste in den Innenhof der Majolika. Die Stiftung ist einzige Gesellschafterin der Staatlichen Majolika Manufaktur Karlsruhe GmbH (Majolika Manufaktur). Ausblick Auch im 2015 wird die Stiftung alles tun, um die Majolika Manufaktur weiter zu stabili- sieren und in eine gute Zukunft zu führen. Zugesagt ist eine Zustiftung des Landes Ba- den-Württemberg in Höhe von 50.000 Euro. Mitte des Jahres soll ein Freundeskreis der Majolika-Stiftung initiiert werden. Die Spenden aus diesem Kreis werden der Majolika- Stiftung zufließen. Die Stiftung hat wie alle Stiftungen das Problem, dass nur minimale Erträge aus dem Stiftungskapital zur Verwirklichung der Stiftungszwecke zur Verfügung stehen. Die Restrukturierungsmaßnahmen in der Majolika Manufaktur mit den Bereichen origi- närer Manufakturbetrieb und dem Kunstbetrieb, in dem das freie künstlerische Schaffen zum Tragen kommt, werden fortgeführt. Nach dem vorläufigen Jahresabschluss 2014 konnte der Fehlbetrag erneut reduziert werden. Die Majolika Manufaktur als Kunst- und Kulturträger präsentiert zum Stadtgeburtstag mehrere innovative und einfallsreiche künstlerische Beiträge, zum einen die aparte Jubi- Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2014 Majolika 221 läumsbecher-Kollektion der Künstlerin Hannelore Langhans, die stadtprägende Motive und Personen thematisiert, zum anderen ein aus 300 Erinnerungsstelen bestehendes Kompendium, das die Stadtgeschichte Jahr für Jahr auf markante Art und Weise nach- zeichnet. Tituliert ist diese ungewöhnliche Installation des Künstlers Enno-Ilka Uhde mit "Back to Bambi". Auf jeder der 220 x 40 cm großen Paneele erinnert ein Bambi-Kopf an diese seit 1936 in der Majolika gefertigte Figur der Künstlerin Else Bach. Nebenein- ander gestellt, bilden die 300 Einzelbilder eine eindrucksvolle 120 m lange Zeitschiene. Unter dem Titel „Majolika feiert 300 Jahre Karlsruhe“ zeigt die Majolika Galerie kerami- sche Kunst, die eng mit dem Stadtgründer Markgraf Karl Wilhelm und dessen Passionen verbunden sind. Die Majolika Manufaktur als Kunst- und Kulturträger benötigt noch weitere Zeit, um die nötigen Veränderungen und strukturellen Optimierungen umzusetzen. Vorläufige Kurzbilanz 2014 Aktiva Passiva A B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsbegrenzungsposten 2.962 € 31.900 € 267.059 € 0 € 301.921 € A. B. C. D. Eigenkapital Grundstockvermögen Rücklagen Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 236.100 € 65.321 € 301.421 € 500 € 0 € 0 € 301.921 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2011 - 2015 2011 2012 2013 2014 1) Plan 2013 2) Plan 2014 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Ideeller Bereich - Einnahmen + 8,3+ 78,9+ 42,7+ 58,0 - Ausgaben - 5,6- 40,8- 34,7- 47,9 + 2,7 + 38,1 + 8,0 + 10,1 2. Vermögensverwaltung - Einnahmen + 0,9+ 4,0+ 3,8+ 3,3 - Ausgaben + 0,0+ 0,0- 4,6- 5,0 + 0,9 + 4,0 - 0,8 - 1,7 3. Stiftungsergebnis + 3,6 + 42,1 + 7,2 + 8,4 4. Mittelvortrag aus Vorjahr - + 3,0+ 39,4 + 36,6 5. Einstellung in Rücklagen - 0,6- 5,7- 10,0- 6,3 6. Mittelvortrag + 3,0 + 39,4 + 36,6 + 38,7 1) Vorläufige Zahlen. 2) Die Stiftung erstellt keinen Wirtschaftsplan.

  • Protokoll GR TOP 11
    Extrahierter Text

    NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 14. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 28. Juli 2015, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Südwerk-Bürgerzentrum Südstadt, Henriette-Obermüller-Straße 10, Karlsruhe Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 11. Punkt 11 der Tagesordnung: Beteiligung der Stadt Karlsruhe an rechtlich selb- ständigen wirtschaftlichen Unternehmen und Stiftungen: Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2014 Vorlage: 2015/0349 Beschluss: Der Gemeinderat nimmt - nach Vorberatung im Hauptausschuss - von dem Beteili- gungsbericht 2014 Kenntnis. Abstimmungsergebnis: keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 11 zur Behandlung auf und verweist auf die erfolgte Vorberatung im Hauptausschuss: Gibt es da Diskussionsbedarf - Herr Stadtrat Kalmbach. Jetzt sprudeln die Wortmel- dungen. Fangen Sie trotzdem mal an, Herr Kalmbach. Stadtrat Kalmbach (GfK): Dieser Beteiligungsbericht macht auf den ersten Blick den Eindruck, gerade noch geht es ganz gut, gerade noch davon gekommen. Wenn man aber genauer hineinschaut, werden Entwicklungen sichtbar, die mir ehrlich gesagt et- was Angst machen. Schauen wir mal in die KVVH rein. Wir haben hier zum ersten Mal mit 7 Millionen eine negative Zahl stehen. Bislang haben wir als Stadt immer noch et- was abbekommen. Jetzt geht es in die andere Richtung, d. h. wir müssen jetzt unter- stützen. Wir müssen unsere Töchter jetzt von unserer Seite unterstützen. Wenn wir die Stadtwerke im Einzelfall angucken, haben wir bei den Stadtwerken immer über 20 bis 26 Millionen im Rahmen der Abführungsgewinnbeteiligung bekommen. Die Stadtwerke haben über Jahre hinweg permanent ein Minus an Gewinn eingefahren. Meine Sorge ist die, dass es so weitergeht. Wenn wir schauen, wie sich der ganze Energiebereich im Land entwickelt, wie es in Zukunft läuft, werden wir erfahren, dass mit dem Energiege- schäft, mit dem Gasgeschäft, zukünftig keine großen Geschäfte mehr zu machen sind. Schauen wir uns die VBK an. 28 Millionen Defizit, steigend. Schauen wir uns das ge- - 2 - nauer an, wie die Zukunft aussieht. Das Land wird zukünftig anstatt 75 % nur noch 50 % Zuschuss geben für Investitionen. Das bedeutet, dass künftig hier bei der VBK sehr viel höhere Investitionskosten auf uns zukommen werden. Das Land seinerseits hat wiederum den Zuschuss für unsere Schienenfahrzeuge völlig gestrichen. Wir stehen vor größeren Herausforderungen denn je, gerade bei der VBK. Ich möchte hier an der Stelle alle Parteien, die im Land etwas zu sagen haben, doch sehr ermuntern, hier aktiv zu werden und ihre Leute dazu zu bringen, dass der öffentliche Nahverkehr in der Stadt stärker gefördert wird. Das darf nicht auf Kosten der Städte gehen. Positiv sieht es bei der KMK aus. Ich freue mich immer wieder über die KMK, das Lieb- lingssteckenpferd des Kollegen Fostiropoulos. Er will sie ja am besten verkaufen. Wir haben hier tendenziell bessere Erträge als vor Jahren. Der operative Bereich wird immer besser. Hier an dieser Stelle Kompliment an die KMK. Ich freue mich über diese Ent- wicklung. Auch sehr erfreulich ist das Städtische Klinikum. Da kann man doch sagen, das ist eine tolle Entwicklung über die letzten zwei Jahre. Insgesamt möchte ich sagen, es sieht ganz gut in manchen Bereichen aus. Aber das, was in der KVVH auf uns zu- kommt, macht mir Sorge. Deswegen möchte ich sagen, dass diese Strukturkommission, die wir für die Stadt eingesetzt haben, total nötig ist auch für die städtischen Gesell- schaften. Wenn wir das nicht hinbekommen, wenn wir keinen Verschlankungsprozess hinbekommen, werden wir über kurz oder lang hier wirklich Schiffbruch erleiden. An dieser Stelle sollten wir nicht mit einem blauen Auge davonkommen, wir müssen eine Verschlankung ins Leben rufen, hineinbringen in die Stadt, so dass wir wirklich gesunde Töchtergesellschaften haben. Stadtrat Dr. Heilgeist (CDU): Dieser Beteiligungsbericht, der uns vorgelegt wird, ist sozusagen eine Kurzfassung aller Unternehmen, an denen die Stadt beteiligt ist, im We- sentlichen nur 25 %. Die einzelnen Informationen dazu erhält man über den komplet- ten Jahresabschluss. Wenn man jetzt sieht, was hier auf vier Seiten zusammengestellt ist und was in einem Jahresabschluss steht und was die Kolleginnen und Kollegen im Auf- sichtsrat noch diskutieren, so ist da eigentlich sehr wenig, was heute an Material zur Verfügung steht, um jetzt eine große Diskussion zu beginnen, wie es Herr Kalmbach gerade angesprochen hat, über die Frage z. B. KVVH, wie betrachten wir zukünftig den öffentlichen Nahverkehr hier im Bereich Karlsruhe. Das Problem ist bekannt. Wir wissen, dass die Bezuschussung durch KVVH, insgesamt der Verbund Strom, Gas und Verkehrs- betriebe, sich nicht mehr so entwickelt, wie wir es über Jahre hin gewohnt waren und wie wir es gehofft haben. Ich wollte eigentlich diesen Beteiligungsbericht, der alles so kurz gefasst bringt, auch etwas mehr von oben betrachten, wie es die Stadt getan hat, die uns einen Überblick zur Verfügung gestellt hat, wo all die verschiedenen Zahlen aufnotiert und gezeigt sind, sodass man sehen kann, dass uns diese Tochtergesellschaften lieb und teuer sind. Im- merhin 15 bis 16 Millionen fließen an Zuschüssen bzw. an Ergebnisübernahmen von den Gesellschaften an die Stadt. Die Stadt muss sich also mit diesen Beträgen daran beteiligen. Es sind aber Gesellschaften, die auch eben im Auftrag der Stadt im großen Bereich investieren. Welche Bedeutung diese Gesellschaften für uns haben, sieht man sowohl an der Zahl der Investitionen wie auch am Personalaufwand. Wenn man sieht, dass bei den Gesellschaften 440 Millionen Euro an Personalaufwand sind und bei der Stadt knapp 300 Millionen, dann sieht man schon, dass mehr Personalaufwand bei den - 3 - Gesellschaften ist als bei der Stadt, wobei die Zahlen nicht ganz vergleichbar sind, weil ja die Gesellschaften Pensionsrückstellungen bilden, die Stadt selber tut das nicht. Von der Größenordnung her kann man aber schon erkennen, dass diese Gesellschaften eine große Bedeutung haben. Die Investitionen, die dort vorgenommen werden, betragen immerhin 2014 400 Millionen Euro, während die Stadt selbst „nur“ 150 Millionen hier eingesetzt hat. Auch daran erkennt man die Bedeutung, die diese Beteiligungsgesell- schaften für uns haben. Natürlich ist immer eine Frage, wie wird das Ganze finanziert. Da wird hier auch aufge- listet, dass die Verschuldung, also die Darlehensverbindlichkeiten dieser Gesellschaften, steigen. Wir haben die Milliardenzahl überschritten. 1 Milliarde, 38 Millionen betrugen die Darlehen der Gesellschaften im Jahr 2014. Bei der Stadt selbst waren es nur 168 Millionen Euro, wobei man natürlich sagen muss, dass die Stadt Bürgschaften für die Darlehensverbindlichkeiten der Gesellschaften eingegangen ist, damit die Zinsen güns- tig sind, letztendlich auch die Stadt dafür haftet, was hier passiert. Die Investitionen so- wohl der Gesellschaften wie auch der Stadt selber müssen irgendwie finanziert werden. Normalerweise wäre es so, die Abschreibungen und ein Überschuss aus dem Verwal- tungshaushalt ist die Grundlage für die Investitionen. Der Restbetrag muss über Darle- hen finanziert werden. Nicht nur in Karlsruhe ist es leider so, dass in den vergangenen Jahren im Verwaltungshaushalt keine Überschüsse erzielt wurden, sondern stattdessen sogar Verluste gemacht wurden, die dann auch mit Darlehen finanziert wurden. Aus diesem Grunde ist es ganz wichtig, dass die vom Oberbürgermeister eingesetzte Struk- turkommission mit ihrer Arbeit zu einem Ergebnis kommt, das tatsächlich sicherstellen kann, dass dieses Defizit aus dem Verwaltungshaushalt nicht ins Uferlose steigt. Die Zins- und Tilgungsleistungen betrugen 2014 75 Millionen, Zinsen 33 Millionen. Da muss man, wenn man die Zahlen sieht, auch froh sein, dass die Zinsen so niedrig sind. Vieles könnten wir uns wahrscheinlich gar nicht leisten, wenn hier 2 bis 5 % Zinsen zu zahlen wären, weil das Ergebnis für uns dann viel schlechter wäre. Die Zahlen, die hier noch für 2014 ausgewiesen werden, sind gut, keine Frage, aber, Herr Kalmbach hat es angesprochen, wir müssen vorausplanen. Die Diskussion über die Entwicklung bei man- chen Gesellschaften, wo man gegensteuern müsste, ob wir uns alles weiter so leisten können, wie wir es bislang tun, diese Frage muss relativ schnell angegangen werden, denn je schneller wir hier Maßnahmen ergreifen, um die Defizite zu reduzieren, desto besser ist es auch für unseren zukünftigen Haushalt. Stadtrat Zeh (SPD): Wenn wir zuerst einen Blick auf die Personalentwicklung werfen, so sieht man, die Stadt hat in den letzten 10 Jahren die Mitarbeiter nahezu konstant bei 4.300 gehalten. Die Gesellschaften erhöhen ihre Zahl der Mitarbeiter auf jetzt über 7.000 kontinuierlich. Wir sprechen heute mal über unsere Gesellschaften, die sonst kaum mehr bei Gemeinderatsdebatten eine Rolle spielen. Ich erinnere nur an die frühe- ren heftigen Debatten, z. B. bei den Tariferhöhungen der Verkehrbetriebe. Ein Bereich macht uns in Bezug auf die Mitarbeiter aber Sorgen. Bereits letztes Jahr habe ich das Thema der fehlenden Straßenbahnfahrerinnen und -fahrer angesprochen. Bereits 2014 gab es Fahrplanreduzierungen. Es ist dieses Jahr mit der Grippewelle und jetzt zum Sommer noch viel schlimmer geworden. Wenn man die Mitarbeiterzahl der Verkehrsbe- triebe ansieht, ist die Gesamtbelegschaft von 1.110 auf 1.150 gestiegen, bei der AVG auch von 734 auf 772. Das Problem der ausfallenden Fahrten besteht weiterhin. Hier - 4 - muss etwas getan werden. Bei gestiegenen Kosten ist erstmalig auch die Zahl der Fahr- gäste bei der AVG gesunken von 71 Millionen auf 67 Millionen. Die VBK hat auf hohem Niveau die Fahrgastzahlen gehalten. Auch die Investitionen sind im Bereich der AVG und der VBK insgesamt imposant. Die neuen Straßenbahnwagen rollen verstärkt durch die Innenstadt. Aber es ist für uns als SPD unverständlich, dass diese deutlich mehr Lärm im Straßenraum machen als die alten Niederflurwagen. Innen sind sie barrierefrei, bes- ser als die alten Wagen. Aber ich denke auch an unseren Lärmaktionsplan. Fahrgeräu- sche müssen deutlich reduziert werden. Dass neue Investitionen mehr und schlechter sind als alte, kann nicht hingenommen werden. Die SPD ist auf die Lösungsvorschläge der Geschäftsführer weiterhin gespannt. Der gute innovative Ruf unserer Verkehrsbe- triebe unter Herrn Ludwig hat etwas gelitten. Wir hoffen, dass er bald wieder herge- stellt wird als sicheres, sauberes und zuverlässiges Transportsystem in Karlsruhe. Die Zahlungsströme zwischen der Stadt und der Gesellschaften erreichen mit minus 11,5 Millionen Euro nicht mehr ganz unseren Tiefstand mit 20,5 Millionen letztes Jahr. Herr Kalmbach hat es erwähnt, erstmalig hat die KVVH ein negatives Ergebnis. Die Be- gründung, Seite 39 ist klar. Das geringere Ergebnis der Stadtwerke, die EnBW- Dividende ist auch geringer ausgefallen, ist die Ursache. Auch in den kommenden bei- den Jahren werden die Gesellschaften wegen der Umstellung auf dem Energiemarkt und den damit notwendigen Investitionen in neue Geschäftsfelder beim Ergebnis zu kämpfen haben. Wir werden insbesondere beim Klinikum mit dem vielen geplanten Neubaumaßnahmen in Zukunft noch weitere Unterstützung für unsere Gesellschaft geben müssen. Für uns Sozialdemokraten ist das Klinikum der Maximalversorgung in Karlsruhe als Bestandteil der Daseinsvorsorge unverzichtbar. Daher begrüßen wir die Investitionen in einen ver- besserten Ablauf, auch wenn das Ergebnis damit für längere Zeit belastet ist. Insgesamt werden bei unseren Gesellschaften 408 Millionen Euro investiert, rd. das Dreifache der städtischen Investitionen. So beispielsweise bei der Volkswohnung die dringend benö- tigten Wohnungen oder die Fernwärme als ökologische Heizungsversorgung bei den Stadtwerken. Dies führt insgesamt dazu, dass wir erstmalig mehr als 1 Milliarde Euro Verbindlichkeiten bei unseren Gesellschaften zusammen haben, aber auch die entspre- chenden Vermögenswerte. Zins und Tilgung beanspruchen rd. 100 Millionen Euro 2014, eine ordentliche Summe. Aber auch bei unseren vielen kleinen Gesellschaften stecken auch eine Menge an Prob- lemen, die im dicken Bericht leicht untergehen, wenn man nicht bewusst sucht. So bei der KSBG natürlich die Zukunft der Europahalle. Die Sperrung sorgt dann für Verluste. Es wird nur über 2014 berichtet, aber wir wissen, dass im Laufe dieses Jahres noch Ent- scheidungen getroffen werden müssen. Die KMK, die Miete M 3, die Reinvestition der Erstellungskosten wird nie bezahlt. Instandhaltungs- und Erneuerungsprobleme der Messe werden uns in Zukunft einholen, die bereits vorhanden sind aufgrund des Brand- schutzes bei der Stadthalle. Es gibt aber auch gute Nachrichten. Die Fächer GmbH hat im dritten Jahr hintereinander positive Zahlen. Die Fächerentwicklungs-GmbH nähert sich beim Projekt Alter Schlachthof dem Ende. Sie hat Kapazitäten frei, sodass man sich neu weiteren Aufgaben widmen kann. Eventuell werden wir heute noch darauf zurück- kommen. - 5 - Im letzten Jahr ist als letztes die Majolika-Stiftung hinzugekommen. Ich führte damals aus: Künstlerisch sicherlich ein wertvolles Kleinod in Karlsruhe. Die privaten Stifter sind sehr engagiert. Ursprünglich ging die Stadt - als sie der Stiftung beitrat - davon aus, keine dauerhaften Zuschüsse leisten zu müssen. Die Stiftung wird die Majolika- Manufaktur stabilisieren. Diese verringert die Verluste, doch ob es ausreichen wird und wie die Zukunft aussieht, wissen wir heute noch nicht. Hier in diesem Bericht wird die Übersicht über die vielen einzelnen Gesellschaften offengelegt. Die SPD bedankt sich bei den Erstellern des Berichtes und nimmt diesen zustimmend zur Kenntnis. Vielen Dank. Stadträtin Lisbach (GRÜNE): Ich will mal mit etwas Positivem anfangen. Gleich am Anfang des Berichtes wird darauf hingewiesen, dass unser Antrag auf Frauenförderung in den Führungsebenen der städtischen Gesellschaften umgesetzt wird. Das hat uns natürlich sehr gefreut. Was dann danach an Erläuterungen kommt zeigt auch noch einmal deutlich, wie viel Handlungsbedarf besteht. In vielen Gesellschaften haben wir in der Geschäftsführungsebene überhaupt keine Frau sitzen. Auch in der zweiten und drit- ten Führungsebene sind die Frauen stark unterrepräsentiert. Da freut es uns, dass unse- re Anregungen jetzt positiv aufgegriffen werden und man hier auch konzeptionell für Verbesserung sorgen will. Insgesamt zeigt der Bericht mal wieder, das haben die Vorredner auch schon recht deutlich gesagt, dass der Raum, den die städtischen Gesellschaften insgesamt im Kon- zern Stadt einnehmen, immer noch steigt mit über 60 % des Personals und über 70 % der Investition - darauf wurde ja weitgehend auch schon hingewiesen - und mit Schul- den, die mittlerweile die Milliardengrenze überschreiten. Da will ich im Einzelnen nicht mehr so viel dazu sagen. Bei den Schulden ist es immer so, da muss man halt sehr ge- nau hingucken, für was die gemacht werden. Wenn beispielsweise die Volkswohnung Schulden macht, um jetzt in Mietwohnungen zu investieren, dann ist das natürlich rich- tig und wichtig. Es gibt eben auch Schulden, die weisen auf strukturelle Probleme hin. Da müssen wir uns dann im Einzelnen schon vieles auch genauer angucken. Wie auch schon die Vorredner erwähnt haben, die KVVH-Gruppe ist da sicher im Augenblick auch ein großes Sorgenkind, weil der Verlustausgleich zwischen Stadtwerken und VBK ein- fach absehbar in der Zukunft bei weitem nicht mehr möglich sein wird, und das - da- rauf muss man auch immer noch hinweisen - bei Folgekosten der Kombilösung mit ei- ner Größenordnung von, ich sage jetzt mal, 25 Millionen im Jahr. Obwohl die jetzt in der zukünftigen Planung schon komplett durch die Stadt übernommen werden, wir haben einmal dieses hohe zweistellige Defizit, was dann von der Stadt sowieso über- nommen wird, klappt der Verlustausgleich innerhalb der KVVH trotzdem nicht. Hier müssen wir tatsächlich an Maßnahmen ran. Das wird aber sehr schwierig sein. Da ist eine einfache Lösung noch nicht in Sicht, wenn ich gerade die VBK angucke. Wir wollen da auf gar keinen Fall am Personal sparen, denn man sieht schon heute, wie schnell eine Grippewelle das System wirklich zum Kollabieren bringt. Mit diesen Fahrtausfällen kann es so auch nicht weitergehen. Da muss noch Personal aufgebaut werden, gerade im Bereich der Fahrerinnen und Fahrer. Da sehen wir im Augenblick sehr wenig Ein- sparmöglichkeiten. Ganz wichtig ist natürlich, dass es eine Nachfolgeregelung für das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz auf Bundesebene gibt. Das schwebt ja auch noch im Raum, dass das 2019 ausläuft. Im Augenblick sind die Mittel auch schon deut- lich zu knapp, die der Bund an die Länder zahlt. Weil vorhin Kritik am Land kam, was - 6 - die Förderung angeht, muss man einfach sagen, das Land kann auch nur die Mittel, die es zur Verfügung hat, möglichst gut verteilen. Mit dieser Reduzierung der Förderquote des LVFG auf 50 % wurde immerhin erreicht, dass auch mehr Projekte gefördert wer- den können. Das muss man dabei auch immer betrachten. Auf eine weitere Gesellschaft will ich noch eingehen, das ist die Baden-Airpark-Gesell- schaft. Es hat sich jetzt glücklicherweise herausgestellt, dass immerhin das Finanzpolster Dank der großzügig geflossenen Investitionszuschüsse in den letzten Jahren doch so groß ist, dass es für die nächsten 10 Jahre ausreicht. Das ist erstmal beruhigend. Wir wollen keine weiteren städtischen Investitionszuschüsse mehr zahlen. Wir meinen auch, dass die GmbH diese Zeit von 10 Jahren wirklich nutzen muss, um finanziell auf eigene Füße zu kommen. Für uns ist klar, dass wir hier keine Nachfolgeregelung der bisherigen Rahmenvereinbarung wollen, die irgendwelche Investitionszuschüsse aus öffentlichen Mitteln in den Flugverkehr vorsieht. Was das Klinikum angeht gab es hier im Raum etwas unterschiedliche Einschätzungen, auch wenn es im Jahr 2014 vielleicht etwas besser aussah. Langfristig hat natürlich auch das Klinikum wirklich ein strukturelles Problem aufgrund der unzureichenden Vergü- tungen. Auch hier ist die Bundesebene gefragt. Das können wir kommunal nicht lösen. Dennoch stehen wir natürlich auch zu den wichtigen Investitionsvorhaben, die jetzt im Klinikum angegangen werden mit den Neubauvorhaben, mit den Altbausanierungen. Wir meinen, dass die Stadt hier auch in Zukunft ordentlich zuschießen muss. Die bisher so im Raum stehenden 5 Millionen pro Jahr sind aus unserer Sicht nicht ausreichend. Da wird doch noch deutlich mehr kommen müssen. Dann will ich noch auf zwei neue Gesellschaften eingehen, die Karlsruher Event GmbH und die Tourismus GmbH, die durchaus eine respektvolle engagierte Arbeit machen. Was ich aber leider in dem Beteiligungsbericht vermisst habe unter dem Ausblick, dass wir doch in den letzten Haushaltsberatungen beschlossen haben, dass die sich gemein- sam auch auf einen Konsolidierungsweg begeben und gemeinsam mit der KMK auch Vorschläge erarbeiten, wo Einsparungen möglich sind und sie so wieder auf das zu- rückkommen können, was ursprünglich Gemeinderatsbeschluss war, nämlich dass man im Vergleich zu der Zeit vor der Aufsplittung der Gesellschaften nur 300.000 Euro jähr- lich ausgeben will. Da vermisse ich sowohl Ansätze als auch Aussagen. Da habe ich den Eindruck, es soll doch so weitergehen wie bisher. Da werden wir aber durchaus kritisch auch weiter darauf achten, dass dieser Beschluss, den wir im Rahmen der Haushaltsbe- ratungen hier gefasst haben, auch wirklich umgesetzt wird, und dass da auch bald Vor- schläge kommen. Uns ist einfach wichtig, dass bei allem Respekt was da auch an neuen Ideen im Raum steht, dass die Stadt sich hier nicht noch mal zusätzliche Aufgaben auf- erlegt, denn wir müssen Aufgaben reduzieren. Es bleibt uns einfach keine Wahl. Wir können nicht immer noch mehr machen und noch mehr bezahlen. Wir sehen da ein- fach, dass dieser Weg eingeschlagen werden muss, wirklich zu sagen, das müssen wir jetzt sein lassen, das kann nicht Aufgabe der Stadt sein. Da sehen wir gerade bei der Event GmbH durchaus auch die Möglichkeit, hier nicht immer noch eines draufzuset- zen. Zusammenfassend befindet sich aus unserer Sicht der Konzern Stadt schon in einer durchaus schwierigen Situation. Es sind wirklich enorme Konsolidierungsanstrengungen - 7 - nötig, ohne dass wir schon so richtig sagen können, wo das im großen Umfang eigent- lich stattfinden kann und soll. Der Konzern muss sich natürlich zukunftsfähig aufstellen. Für uns ist es wichtig, dass bei der ganzen Diskussion, die da jetzt kommt, dass man auch die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen eng mit einbezieht, dass man da auch niemanden überfährt, sondern dass man hier gemeinsam zu Lösungen kommt, die eini- germaßen tragfähig sind. Für uns kann ich sagen, wir werden den Prozess konstruktiv und aufmerksam begleiten und uns natürlich auch einbringen, wo dies möglich ist und hoffen, dass wir da einen guten Weg finden. Stadtrat Wohlfeil (KULT): Zunächst auch von meiner Seite vielen Dank für den aus- führlichen Bericht. Es wurde jetzt schon in drei langen Redebeiträgen viel dazu gesagt. Auch ich möchte erst mal ganz allgemein sagen, die Entwicklung im Bereich der KVVH ist zunehmend negativ wie in den allermeisten Gesellschaften. Entsprechend dem muss auch das ein wichtiger Beitrag sein bei der Haushaltskonsolidierung. Natürlich muss es auch in den städtischen Gesellschaften Strukturverbesserung geben, um eben das Ver- hältnis von Einnahmen und Ausgaben wieder in eine vernünftige Waage zu bringen. Zum Zweiten ist es natürlich so, wir können vieles davon als Daseinsvorsorge deklarie- ren, aber irgendwann kommen wir dann in ein schwieriges Fahrwasser, weil wir in der Gemeindeordnung diese Sollregelung haben: Wirtschaftliche Betriebe der Kommune sollen einen Gewinn erwirtschaften. Das tun viele einfach nicht. Die Frage ist, wie lange man mit der Daseinsvorsorge sich drum herum winden kann. Zum Dritten. Auch die Aufspaltung der KMK in Messe und Tourismus ist eigentlich für uns ein Beispiel, wie es nicht laufen sollte. Da schließe ich mich meiner Vorrednerin an. Hier ist ganz klar, die Aufspaltung hat strukturell höhere Ausgaben gebracht, hat also die Situation nach derzeitigem Stand verschlechtert. Von daher möchte noch einmal darauf hinweisen, sich da die Netto-Brutto-Geldflüsse von der Stadt an die Gesellschaf- ten anzuschauen und da zu schauen, wo kann man es verbessern. Zu einem anderen Thema möchte ich noch etwas sagen. Bei den Fahrern der Verkehrs- betriebe ist natürlich auch ganz wichtig, dass wir am Krankenstand arbeiten. Da wird schon vieles getan. Wir müssen jetzt schauen, dass in unseren Gesellschaften die Ent- wicklungen, die angestoßen werden, laufen. Wir müssen natürlich noch andere Ent- wicklungen anstoßen, weil noch nicht alles getan ist, was hier getan werden muss, um hier auf einen guten Weg zu kommen. Stadtrat Hock (FDP): Kollege Kalmbach hat natürlich ganz am Anfang genau den Fin- ger in die Wunde gelegt. Dieser Beteiligungsbericht zeigt uns allen hier im Hause, dass es strukturell in der nächsten Zeit an Dinge gehen wird, die meine Fraktion auch schon zum Teil angesprochen hat, wo es wehtun wird. Wir werden strukturell Änderungen vornehmen müssen. Wir werden auch nicht drum herum kommen, dies dann hier in diesem Hause gemeinsam durchzuführen. Für meine Fraktion ist klar, dass das nur zu- sammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geht. Das ist selbstverständlich. Auch dort wird sich schon in vielen Bereichen Gedanken gemacht. Wir sind sehr zuver- sichtlich, dass in den einzelnen GmbH’s sich in vielen Bereichen dort auch etwas tun wird, nein, tun muss. Deshalb sind wir zuversichtlich, auch wenn vieles im Moment da- rauf hindeutet, dass es sehr schwierig wird, bis ins Jahr 2022 dieses riesige Defizit in - 8 - einen richtigen ausgeglichenen Haushalt wiederherzustellen. Das wird schwierig, aber wir sind zuversichtlich, dass wir das schaffen, aber nur zusammen mit diesem Haus und mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird dies gelingen. Wir werden eine riesige Kraftanstrengung unternehmen müssen, um dies zu bewerkstelligen. Meine Fraktion glaubt fest daran, dass wir das hinbekommen. Deshalb heute der Dank an die Mitarbei- ter und Mitarbeiterinnen für den Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2014. Wir wissen alle, ja, es kommt einiges auf uns zu. Stadtrat Dr. Schmidt (AfD): Auch ich möchte mich dem Herrn Kalmbach mit seiner umfassenden Kritik anschließen. Was mich allerdings wundert, dass der Herr Zeh, dass die Frau Lisbach und auch der Kollege von der KULT beklagen, dass es keine Quersub- ventionierung der KVVH von den Stadtwerken mehr gibt. Liebe Kolleginnen und Kolle- gen, das ist das Ergebnis der Politik Ihrer Parteien. Durch das Erneuerbare-Energien- Gesetz können auch die kommunalen Stadtwerke auf absehbare Zeit keinen Gewinn mehr erzielen. Wenn wir an der einen Stelle ein paar tausend Euro über Subventionen abgreifen, weil wir Photovoltaikanlagen selber bauen oder weil wir in irgendwelche Windkraftanlagen investieren, dann bedeutet das zur gleichen Zeit über denselben Me- chanismus, das uns an anderer Stelle Millionen kostet, auch über die Dividende der EnBW, die massiv unter dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz leidet und den dadurch massiv wegfallenden Steuergeldern. Darüber sollten Sie sich im Klaren sein. Es ist Ihre Politik, die dazu geführt hat. Von den deutschlandweit agierenden Parteien ist als einzi- ge die AfD gegen das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Stadtrat Wenzel (FW): Ich versuche es jetzt einmal hinzukriegen als Letzter beim Re- debeitrag, damit nicht alles wiederholt wird, was Kollege Kalmbach an Kritik an den sogenannten Schattenbanken, wie ich sie mal genannt habe, hatte. Ich fange mal mit dem Positiven an. Die Gesellschaften sind ein sehr großer Arbeitgeber mit sehr vielen Beschäftigten. Wir haben es gehört, fast 60 % der Beschäftigten des Gesamtkonzerns Stadt und 70 % des Kapitals gehen in die Gesellschaften. Sie sind Teil der Daseinsvor- sorge. Wir haben auch die Kritik gehört vom Kollegen Wohlfeil. Sie sind aber auch eine Gefahr, wenn wir nicht aufpassen, hier gegenzusteuern. Dieser Beteiligungsbericht be- deutet für mich als Einzelstadtrat, der nicht in den Aufsichtsräten ist, sehr viel. Er ist für mich so eine Bilanz des Geschehenen. Ich bin ein bisschen unzufrieden damit, das muss ich ganz ehrlich sagen. Ich vermisse hier diese Risikobewertungen für die Zukunft in manchen Punkten. Es ist klar, dass man ein Geschäftsunternehmen wie die KASIG letzt- endlich positiv bewertet und hofft, dass alles so kommt, wie es kommen soll, auch bei den Bädern. Man sollte auch eine Ehrlichkeit uns gegenüber zeigen, wo die Gefahr ist. Wir haben es gehört, über 1,038 Milliarden betragen die Bankverbindlichkeiten. Das ist ein Brocken. Wir haben es auch von den Kollegen gehört, wie gehen wir damit um, wie steuern wir dem entgegen. Vorschläge hier kann ich als Außenstehender, als gemeiner Stadtrat, Betonung auf gemein, nur erahnen. Wir müssen uns in Zukunft wirklich über- legen, ob wir uns das eine oder andere wirklich leisten wollen und die Reißleine ziehen, uns vielleicht auch trennen müssen von dem einen oder anderen, was uns lieb gewor- den ist oder vielleicht eine gewisse Rückführung wieder in den städtischen Haushalt. Ich bitte daher alle hier Sitzenden sich zu überlegen, wenn wir in die Strukturmaßnahmen für den Haushalt gehen, auch hierhin zu schauen. Es ist gut, das haben wir gehört, wenn die Volkswohnung baut. Aber wir wissen, jedes Gebäude, jedes Betongold fängt - 9 - auch wieder an zu bröseln. Wir haben es in der Vergangenheit gesehen, welche Ge- bäude, von der Stadthalle bis zur Europahalle, wieder erneuert werden müssen. Wir sollten weitsichtig handeln. Meine Bitte ist, in Zukunft einen solchen Bericht auch mit einem Ausblick für die Zukunft zu erstellen, mittelfristig und langfristig, damit man hier entsprechend gegensteuern kann. Mehr und Schlechteres will ich heute an der Stelle jetzt nicht sagen. Bürgermeisterin Luczak-Schwarz: Zunächst mal vielen Dank für das Lob, auch für den Bericht. Das ist auch eine Anerkennung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Ihnen diesen Bericht jährlich zusammenfassen. Es zeigt sich auch, dass unser Schritt, eine kurze Zusammenfassung voranzustellen, der richtige Weg ist, um Sie komprimiert über diese Ergebnisse des letzten Jahres zu informieren. Bereits bei der Haushaltsein- bringung, Herr Stadtrat Kalmbach, wurde das Defizit der KVVH von mir aufgezeigt bis 2019 minus 35 Millionen. Deswegen fordern wir auch bei dem gestarteten Stabilisie- rungsprozess, den Sie ja mit einer Grundsatzentscheidung mitgetragen haben mit den Eckpunkten in den nächsten sieben Jahren einen ausgeglichenen Ergebnishaushalt zu erzielen, einen Beitrag der Beteiligungen. Dass neue Aufgaben, zusätzliche Mittel, nur noch mit Gegenfinanzierung in diesem Haus beschlossen werden sollen, außer es gibt gesamtstädtische Grundsatzentscheidungen, die eine zusätzliche Belastung rechtferti- gen würden, zeigt, dass wir da auf dem richtigen Weg sind. Im Rahmen der Struktur- kommission haben wir Ihnen dargestellt, dass neben diesem mitarbeiterorientierten Prozess, der jetzt gestartet wird - diese Woche haben die so genannten Auftakt- Workshops in den einzelnen Ämtern begonnen -, wir einen zweiten Strang aufgebaut haben, nämlich die so genannten dezernatsübergreifenden Arbeitsgruppen. Eine davon beschäftigt sich genau mit dem Thema, wie gehen wir eigentlich mit der Situation bei der KVVH um. Frau Lisbach hat zu Recht gesagt, es gibt eine Aussage der Stadt Karlsru- he, dass ab 2020 das Defizit für die Kombilösung, weil es eine Infrastrukturprojekt der Stadt ist, übernommen wird aus dem Kernhaushalt. Natürlich, Herr Stadtrat Dr. Schmidt, erwirtschaften die Stadtwerke Gewinne, nur sind sie nicht mehr so hoch wie früher. Das ist der Unterschied. Es ist nicht so, dass die Ge- winne nicht da sind, nur die Defizite, die bei der VBK durch verschiedene Entscheidun- gen, auch durch Landesentscheidungen der Parteien jeglicher Couleur, entstanden sind, nicht mehr ausreichen, um diese Defizite auszugleichen. Deswegen haben die Ge- schäftsführer der KVVH einen Auftrag, dieses wieder hinzubekommen, nämlich einen Ausgleich, dass die Gewinne ausreichen, um die Defizite zu kompensieren. Das wird nicht einfach. Da werden wir natürlich schon in diese strukturelle Entscheidung eintre- ten müssen. Dann wird nicht mehr nur allgemein, wir müssen Standard senken, wir müssen Maßnahmen aufgeben, sondern dann wir es konkret. Dann sind Sie gefordert, dieses natürlich auch entsprechend positiv zu begleiten. Das habe ich jetzt aufgenom- men, dass Sie diesen Weg gehen wollen. Frau Lisbach, ich würde gerne noch aufgreifen das Thema mit den so genannten Hol- dinggesellschaften KMK, Tourismus, Event und auch Stadtmarketing. Deren Auftrag aus den Haushaltsberatungen ist ebenfalls eine dezernatsübergreifende Arbeitsgruppe. Wir haben Ihnen zugesagt, dass bei der Einbringung des Wirtschaftsplanes 2016 genau die- ses aufgeschlüsselt wird, dass Sie im Hauptausschuss im 4. Quartal eine entsprechende Vorlage bekommen. Da arbeiten die Gesellschaften mit Hochdruck dran. Ich denke, da - 10 - sind wir gut im Zeitplan, weil wir natürlich auch diese Hausaufgabe erledigen. Nur dies wird auch nicht ausreichen. Zusätzlich müssen wir uns Gedanken machen über die Strukturen unserer Beteiligungen. Da bin ich dann bei einer dritten dezernatsübergreifenden Arbeitsgruppe. Wir diskutie- ren auch: Können wir in anderen Bereichen andere Strukturen schaffen. Brauchen wir jede Gesellschaft. Brauchen wir andere Gesellschaftsformen, um halt diesen Konzern für die Zukunft aufzustellen. Da sind wir noch nicht so weit bei dieser Arbeitsgruppe. Natürlich ist das aber auch ein Prüfpunkt. Das Ziel muss sein, das hat auch Ihre Diskus- sion gezeigt, es reicht halt nicht nur auf den Ergebnishaushalt zu schauen und auf den Finanzhaushalt, wir müssen auch die Beteiligungen oder andersherum, wir müssen den Konzern der Stadt Karlsruhe auf den Prüfstand stellen. Der Konzern der Stadt Karlsruhe muss zukunftsfähig sein. Das haben wir mit diesem Prozess gestartet. Wir hoffen, dass wir Ihnen da auch Vorschläge übermitteln und mit Ihnen diskutieren können, dass wir auch Entscheidungen fällen können. Dazu bedarf es sehr viel Mut. Mut, Mut, Mut, ha- be ich letztens bei einer Führungsrunde gesagt, ist gefordert. Diesen Mut muss auch der Gemeinderat aufbringen. Der Vorsitzend: Vielen Dank. Es gibt keine Wortmeldungen mehr. Dann sind Sie mit mir der Meinung, dass wir das alle zur Kenntnis genommen haben. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 11. August 2015