Benennung Platz vor dem Badischen Staatstheater nach Hermann Levi
| Vorlage: | 2015/0283 |
|---|---|
| Art: | Antrag |
| Datum: | 08.05.2015 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Offen |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 30.06.2015
Rolle: Entscheidung
Ergebnis: einstimmig zugestimmt
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister INTERFRAKTIONELLER ANTRAG Stadtrat Tilman Pfannkuch (CDU) Stadtrat Dr. Albert Käuflein (CDU) CDU-Gemeinderatsfraktion Stadtrat Parsa Marvi (SPD) Stadträtin Elke Ernemann (SPD) SPD-Gemeinderatsfraktion Stadträtin Bettina Lisbach (GRÜNE) Stadträtin Dr. Ute Leidig (GRÜNE) GRÜNE-Gemeinderatsfraktion Stadtrat Lüppo Cramer (KULT) Stadtrat Dr. Eberhard Fischer (KULT) KULT-Gemeinderatsfraktion Stadtrat Tom Høyem (FDP) FDP-Gemeinderatfraktion vom 06.05.2015 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 13. Plenarsitzung Gemeinderat 30.06.2015 2015/0283 25 öffentlich Benennung Platz vor dem Badischen Staatstheater nach Hermann Levi Prüfantrag Die unterzeichnenden Fraktionen beantragen: Der Platz vor dem Badischen Staatstheater wird Hermann Levi-Platz be- nannt. Sachverhalt/Begründung: Hermann Levi (1839-1900) war (1864-1872) Badischer Hofkapellmeister und einer der bedeutendsten Dirigenten seiner Zeit. Höhepunkt seiner Laufbahn war das Dirigat der Uraufführung von Parsifal 1882 - ge- gen den Widerstand von Richard Wagner: Ein Ungetaufter - Levi war Jude - könne diese christliche Oper nicht dirigieren, war Wagner überzeugt. Durch die Platzbenen- nung wird an diesen herausragenden Karlsruher Musiker jüdischen Glaubens erin- nert. - 2 - Die Stadtverwaltung prüft die Zuständigkeit für die Platzbenennung. Falls diese beim Land Baden-Württemberg liegt, leitet sie die erforderlichen Schritte ein. In jedem Fall stellt sie Einvernehmen mit dem Land und dem Theater her. Der Verwaltungsrat des Badischen Staatstheaters hatte sich bereits 2001 für diese Platzbenennung ausgesprochen, ohne dass sie weiter verfolgt wurde. Der Antrag greift auch diesen Beschluss auf. unterzeichnet von: Tilman Pfannkuch Dr. Albert Käuflein Parsa Marvi Elke Ernemann Bettina Lisbach Dr. Ute Leidig Lüppo Cramer Dr. Eberhard Fischer Tom Høyem Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 19. Juni 2015
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum interfrak- tionellen Antrag CDU-Gemeinderatsfraktion SPD-Gemeinderatsfraktion GRÜNE-Gemeinderatsfraktion KULT-Gemeinderatsfraktion FDP-Gemeinderatsfraktion vom: 06.05.2015 eingegangen: 06.05.2015 Gremium: 13. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 30.06.2015 2015/0283 25 öffentlich Dez. 4 Benennung Platz vor dem Badischen Staatstheater nach Hermann Levi Das Badische Staatstheater wird umfangreich saniert und erweitert werden. Eine Vorgabe im Rahmen des dazu stattgefundenen Architektenwettbewerbs war auch die Schaffung eines städte- baulich aufgewerteten Platzes mit einer ca. 3000 m² großen Fläche. Nach der Durchführung des Architektenwettbewerbs ist sicher, dass es auch künftig einen respektablen Platz an dieser Stelle geben wird. Die Platzsituation soll sich im Vergleich zu heute auch räumlich und gestalterisch verbessern. Mit der Fertigstellung des ersten geplanten Moduls - Neubau Schauspielhaus - wird aller Voraussicht nach erst ab dem Jahre 2020 zu rechnen sein. Trotz dieser sich erst in den nächsten Jahren verändernden Situation spricht sich der Generalin- tendant des Badischen Staatstheaters, Peter Spuhler, dafür aus, dass die offizielle Benennung des Platzes nach dem bedeutenden früheren Hofkapellmeister Hermann Levi so schnell wie mög- lich realisiert wird. Die Motivation dazu ist, in Karlsruhe ein Erinnerungsprojekt für den jüdischen Dirigenten Hermann Levi zu schaffen. In Garmisch-Partenkirchen arbeitet derzeit das Badische Staatstheater daran, das in der Zeit des Nationalsozialismus zerstörte Grabmal Levis wieder zu einem Ort des Gedenkens zu machen. Am 17. Juni 2015 soll unter den drei als preiswürdig eingestuften Arbeiten der Gewinner dieses Architektenwettbewerbs ausgewählt werden. Das Liegenschaftsamt wird dann den nach dem Sie- gerentwurf zu realisierenden Platz dem Bauausschuss bzw. dem Gemeinderat zur Benennung vorschlagen. Das Land Baden-Württemberg, als Miteigentümer des Theatergrundstücks, unter- stützt diese vorgesehene Benennung. Finanzielle Auswirkungen des Antrages nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel (bitte auswählen) Kontierungsobjekt: (bitte auswählen) Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: (bitte auswählen) Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2
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Extrahierter Text
NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 13. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 30. Juni 2015, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 28. Punkt 25 der Tagesordnung: Benennung Platz vor dem Badischen Staatstheater nach Hermann Levi Interfraktioneller Antrag der Stadträte Tilman Pfannkuch und Dr. Albert Käuf- lein (CDU) sowie der CDU-Gemeinderatsfraktion, des Stadtrats Parsa Marvi und der Stadträtin Elke Ernemann (SPD) sowie der SPD-Gemeinderatsfraktion, der Stadträtinnen Bettina Lisbach und Dr. Ute Leidig (GRÜNE) sowie der GRÜNE-Gemeinderatsfraktion, der Stadträte Lüppo Cramer und Dr. Eberhard Fischer (KULT) sowie der KULT-Gemeinderatsfraktion, des Stadtrats Tom Høyem (FDP) sowie der FDP-Gemeinderatsfraktion vom 6. Mai 2015 Vorlage: 2015/0283 Beschluss: Zustimmende Kenntnisnahme von der Stellungnahme der Verwaltung Abstimmungsergebnis: einstimmig angenommen Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 25 zur Behandlung auf und verweist auf die vorliegende Stellungnahme der Verwaltung: Da haben wir einen relativ klaren Vorschlag gemacht, wie wir da verfahren. Sie möch- ten gerne alle abstimmen. Das können wir machen. Das ist dann noch ein stärkeres Signal. - Einstimmig. Die Verwaltung hat sich verpflichtet, sie ist jetzt noch einmal zu- sätzlich bestärkt. Damit kann das dann zügig seinen Weg nehmen. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 14. Juli 2015