Recycling von elektronischen und IT-Geräten bei der Stadtverwaltung

Vorlage: 2015/0266
Art: Anfrage
Datum: 04.05.2015
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Offen
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 30.06.2015

    TOP: 42

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • Stellungnahme TOP 42
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadtrat Johannes Honné (GRÜNE) Stadtrat Joschua Konrad (GRÜNE) Stadträtin Bettina Lisbach (GRÜNE) Stadträtin Dr. Ute Leidig (GRÜNE) Stadträtin Zoe Mayer (GRÜNE) vom: 29.04.2015 eingegangen: 29.04.2015 Gremium: 13. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 30.06.2015 2015/0266 42 öffentlich Dez. 2 Recycling von elektronischen und IT-Geräten bei der Stadtverwaltung Zu Frage 1: „durchschnittliche Nutzungsdauer“: Die durchschnittliche Nutzungsdauer beträgt – in Absprache mit der Stadtkämmerei- 4 Jahre. Zu Frage 2 : „Nachnutzungskonzept“: Sämtliche IT-Systeme der Stadt Karlsruhe werden am Ende der Nutzungsdauer zunächst einer daten- schutzkonformen Datenlöschung (nach BSI – Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) unterzogen. Noch funktionsfähige IT-Systeme sollen künftig zur Weiterverwertung an die AfB Ettlingen (Arbeit für Behinderte, gemeinnützige GmbH) abgegeben werden. Die diesbezüglichen Vereinbarungen stehen kurz vor dem Abschluss. Diese Systeme stellen aufgrund der langen Nutzungsdauer zunächst keinen wirtschaftlichen Wert mehr dar. Durch den Einbau von gebrauchten, ebenfalls noch funktionsfähigen, höherwertigen Kom- ponenten durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AfB werden die Geräte mit Garantie und (Be- triebssystem-) Lizenz günstig weitervermarktet. Zu Frage 3: „Recyclingkonzept“: Nicht mehr funktionsfähige Systeme werden durch das Amt für Abfallwirtschaft dem Recyclingkreis- lauf zugeführt. Ausnahme: Festplatten und sonstige Datenträger werden aus IT-Sicherheitsgründen grundsätzlich datenschutzkonform vernichtet (Shredder).

  • GRÜNE-Recycling IT-Geräte
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadtrat Johannes Honné (GRÜNE) Stadtrat Joschua Konrad (GRÜNE) Stadträtin Bettina Lisbach (GRÜNE) Stadträtin Dr. Ute Leidig (GRÜNE) Stadträtin Zoe Mayer (GRÜNE) vom 29.04.2015 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 13. Plenarsitzung Gemeinderat 30.06.2015 2015/0266 42 öffentlich Recycling von elektronischen und IT-Geräten bei der Stadtverwaltung 1. Wie hoch ist die durchschnittliche Nutzungsdauer von elektronischen und IT- Geräten im Zuständigkeitsbereich der Stadtverwaltung, wie z.B. Arbeitsplatz- PC ́s, Notebooks, Tablets, Bildschirme, Kopierer, Scanner und Drucker bzw. Multifunktionsgeräte? 2. Gibt es ein Nachnutzungskonzept für ausgemusterte elektronische und IT- Geräte?  Wenn ja, in welcher Weise werden z.B. Sozialeinrichtungen und Einrichtungen freier Träger in ein Nachnutzungskonzept eingebunden?  Wenn nein, wie und durch wen werden die ausgemusterten elektronischen und IT-Geräte entsorgt? 3. Gibt es ein Recyclingkonzept für defekte bzw. nicht mehr nutzbare elektronische und IT-Geräte? Die im Zuständigkeitsbereich der Verwaltung verwendeten elektronischen oder IT- Geräte wie z.B. PC ́s, Notebooks, Tablets, Bildschirme, Kopierer, Scanner und Dru- cker (oder Multifunktionsgeräte) haben eine begrenzte Nutzungsdauer und müssen in regelmäßigen Abständen ersetzt werden. Viele der ausgemusterten Geräte sind dennoch nicht defekt. Sie könnten beispiels- weise für Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden, für deren Arbeit nicht die neuesten Modelle notwendig sind. Für die meisten dieser Geräte wird bei der Her- stellung mehr Energie verbraucht, als sie in ihrer gesamten Betriebszeit an Strom verbrauchen. Zudem wird ein erheblicher Materialaufwand betrieben. Die Öko-Bilanz der Geräte würde sich deshalb mit einer längeren Nutzungsdauer verbessern. Sachverhalt / Begründung: Seite 2 __________________________________________________________________________________________ In den nicht mehr nutzbaren Geräten sind wertvolle Rohstoffe wie z.B. Kupfer, Alu- minium, Gold, Silber, Kupfer, Palladium und die sogenannten Seltenen Erden, gleichzeitig aber auch umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe wie Cadmium, Blei, Quecksilber oder polybromhaltige Flammschutzmittel enthalten. Ein städtisches Recyclingkonzept sollte daher eine hohe Rückgewinnung der in den Geräten enthal- tenen Rohstoffe sowie die umweltschonende Entsorgung des dann übriggebliebenen Elektroschrotts gewährleisten. Karlsruhe sollte nicht nur als führende IT-Stadt wahrgenommen werden wollen, son- dern sich auch vorbildlich um ein Nachnutzungs- bzw. Recyclingkonzept der ausge- musterten Alt-Geräte bemühen. unterzeichnet von: Johannes Honné Joschua Konrad Bettina Lisbach Dr. Ute Leidig Zoe Mayer Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 19. Juni 2015

  • Protokoll TOP 42
    Extrahierter Text

    NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 13. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 30. Juni 2015, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 45. Punkt 42 der Tagesordnung: Recycling von elektronischen und IT-Geräten bei der Stadtverwaltung Anfrage der Stadträte Johannes Honné und Joschua Konrad, der Stadträtinnen Bettina Lisbach, Dr. Ute Leidig und Zoe Mayer (GRÜNE) vom 29. April 2015 Vorlage: 2015/0266 Beschluss: Kenntnisnahme von der Stellungnahme der Verwaltung Abstimmungsergebnis: keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 42 zur Behandlung auf und stellt fest, die Stellungnahme der Verwaltung liege vor, der Gemeinderat habe Kenntnis genommen. (Keine Wortmeldung) Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 17. Juli 2015