Kostenlose Online-Dienste in der Stadtbibliothek

Vorlage: 2015/0172
Art: Antrag
Datum: 19.03.2015
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Offen
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 28.04.2015

    TOP: 5.1

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: erledigt durch Stellungnahme der Verwaltung

Zusätzliche Dateien

  • GRÜNE-Online-Dienste Stadtbibliothek
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANTRAG Stadträtin Bettina Lisbach (GRÜNE) Stadträtin Dr. Ute Leidig (GRÜNE) Stadträtin Daniela Reiff (GRÜNE) Stadträtin Renate Rastätter (GRÜNE) Stadtrat Johannes Honné (GRÜNE) Stadtrat Alexander Geiger (GRÜNE) GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom 17. März 2015 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 11. Plenarsitzung Gemeinderat 28.04.2015 2015/0172 5 öffentlich Kostenlose Online-Dienste in der Stadtbibliothek 1. Die Benutzungsordnung der Stadtbibliothek Karlsruhe wird dahingehend geändert, dass für die Vormerkung eines Mediums nur dann eine Gebühr erhoben wird, wenn die Information über das Bereitliegen des Mediums per Post erfolgen soll. 2. Die Stadtbibliothek richtet einen Online-Service ein, der NutzerInnen, die ihre E-Mail Adresse hinterlegen, automatisch per E-Mail über den baldigen Ablauf der Ausleihfrist informiert. Der Passus „Ein unverlangter Hinweis auf fällige Medien ist leider nicht möglich“ wird aus der Benutzungsordnung der Stadtbibliothek Karlsruhe gestrichen. 3. Die Stadtbibliothek weist auf der Homepage, per Schildern an der Ausleihe sowie in Beratungsgesprächen auf diese Änderung hin. Laut Benutzungsordnung der Stadtbibliothek Karlsruhe ist derzeit für die Vormerkung eines Mediums zur Ausleihe eine Gebühr von 0,60 € zu entrichten. Die Höhe der Gebühr entspricht etwa den Portokosten für einen Brief zur Information über das Bereitliegen des Mediums. Mittlerweile besteht jedoch die Möglichkeit, sich per E- Mail über das Bereitliegen des Mediums informieren zu lassen, wodurch der Bibliothek keine Versandkosten entstehen. Die Versendung der E-Mails erfolgt automatisch über ein Betriebssystem, so dass auch keine Personalkosten resultieren. Dennoch sind auch in diesem Fall die o.g. Bearbeitungsgebühren fällig. Andere Bibliotheken, z.B. die Badische Landesbibliothek (BLB), verzichten seit geraumer Zeit darauf, Gebühren für die Benachrichtigung zu erheben, falls diese via E-Mail erfolgt. Ebenso bietet die BLB den Service, dass die NutzerInnen per E-Mail über den baldigen Ablauf der Ausleihfrist informiert werden. Auch diese Benachrichtigung erfolgt automatisch über ein Betriebssystem, so dass keine Personalkosten daraus resultieren. Diese Erinnerung erleichtert es den NutzerInnen, die Medien rechtzeitig zu verlängern oder zurückzugeben. Durch eine zeitgerechte Rückgabe stehen die Sachverhalt / Begründung: Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Medien für anderen NutzerInnen früher zu Verfügung. Das wünschen wir uns auch für die Stadtbibliothek. Es ist zu erwarten, dass bei Wegfall von Bearbeitungskosten deutlich mehr NutzerInnen der Stadtbibliothek von der Benachrichtigung per E-Mail Gebrauch machen werden. Das spart Papier, Druck und Versandwege und entlastet die Bürgerinnen und Bürger finanziell. Des Weiteren ist via E-Mail eine schnellere Benachrichtigung möglich, so dass die Ausleihe und damit der Wechsel der Medien rascher erfolgen können. Durch den Hinweis auf fällige Medien werden die NutzerInnen außerdem von möglichen Versäumnisgebühren entlastet. unterzeichnet von: Bettina Lisbach Dr. Ute Leidig Daniela Reiff Renate Rastätter Johannes Honné Alexander Geiger Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 17. April 2015

  • Stellungnahme TOP 5
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Antrag GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom: 17.03.2015 eingegangen: 17.03.2015 Gremium: 11. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 28.04.2015 2015/0172 5 öffentlich Dez. 2 Kostenlose Online-Dienste in der Stadtbibliothek - Kurzfassung - Die Verwaltung empfiehlt, dem Antrag der Gemeinderatsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen zu entsprechen. Gebühren für Vormerkungen entfallen, wenn die Information der Nutzerinnen und Nutzer per E-Mail erfolgt. Des Weiteren wird ein Informationsservice per E-Mail eingerichtet, der die Nutzerinnen und Nutzer vor Ablauf der Ausleihfrist ihrer Medien an das baldige Fristende erinnert. Finanzielle Auswirkungen des Antrages nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel Kontierungsobjekt: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: Hochschulen und Wissenschaft Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Die Umsetzung der beantragten Maßnahmen wurde von der Stadtbibliothek im Zuge eines Software Updates für 2015 bereits geplant. Die Serviceverbesserung entspricht der Leitlinie der Stadtbibliothek, einen zeitgemäßen Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern durch die Verwendung einfacher Module des E-Governments zu pflegen. Die Verwaltung empfiehlt deshalb, dem Antrag auf kostenlose Online-Dienste zu entsprechen. 1. Nach Beschluss wird eine Gebühr für Vormerkungen nur dann erhoben, wenn die Benachrichtigung des Kunden oder der Kundin per Post erfolgt. Für eine E-Mail-Benachrichtigung entsteht keine Gebühr. Die Benutzungsordnung der Stadtbibliothek wird unter Punkt 5, Bearbeitungskosten, entsprechend geändert. Sie lautet dann 5.1. Vormerkung pro Vorgang bei Benachrichtigung auf dem Postweg 0,60 € 2. Die Implementierung eines erweiterten Informationsservices per E-Mail soll ge- mäß Zeitplan im Herbst dieses Jahres abgeschlossen sein, so dass der Service frei geschaltet werden kann. Die Maßnahme wird im Rahmen eines ohnehin anstehenden Updates der Bibliothekssoftware vorgenommen. Wie im Antrag dargestellt, werden Kundinnen und Kunden dann vor Ablauf der Ausleihfrist ihrer Medien eine automatische Erinnerungsmail erhalten. Die Verwaltung teilt die Einschätzung der Vorteile (Einsparungen von Sachkos- ten, schnellere Bereitstellung der Medien sowie Entlastung von möglichen Ver- säumnisgebühren für Bibliotheksnutzerinnen und -nutzer). Der nicht mehr zutreffende Passus, wonach unverlangte Hinweise auf fällige Medien nicht möglich seien, wird aus der Benutzungsordnung der Stadtbibliothek gestrichen.

  • Protokoll TOP 5
    Extrahierter Text

    NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 11. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 28. April 2015, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 7. Punkt 5 der Tagesordnung: Aktualisierung der Benutzungsordnung der Stadt- bibliothek Vorlage: 2015/0212 dazu: Kostenlose Online-Dienste in der Stadtbibliothek Antrag der Stadträtinnen Bettina Lisbach, Dr. Ute Leidig, Daniela Reiff und Re- nate Rastätter, der Stadträte Johannes Honné und Alexander Geiger (GRÜNE) sowie der GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom 17. März 2015 Vorlage: 2015/0172 Beschluss: Der Gemeinderat stimmt der vorliegenden Aktualisierung der Benutzungsordnung zu. Abstimmungsergebnis: einstimmig zugestimmt Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 5 zur Behandlung auf. Stadträtin Dr. Leidig (GRÜNE): IT bietet neue Möglichkeiten, Informationen aufzu- nehmen, z. B. durch E-Book-Reader Literatur zu lesen. Damit unsere Bürgerinnen und Bürger diese Möglichkeit einmal ausprobieren können, ist es sinnvoll, dass diese zur Ausleihe angeboten werden. Wir finden die Ergänzung in der Benutzungsordnung der Stadtbibliothek gut und sinnvoll. Darüber bietet IT aber auch Möglichkeiten, Abläufe zu vereinfachen. Wenn diese unse- ren Bürgerinnen und Bürgern zugute kommen, sollten wir sie nutzen. Als im Kulturaus- schuss Änderungen der Benutzungsordnung vorberaten wurden, haben wir nachge- fragt, ob auch Verbesserungen des Online-Services geplant seien. Die Antwort lautete dort, das sei nicht geplant. Das müsse von uns beantragt werden, wenn wir das woll- ten. Das haben wir jetzt auch getan. Wir freuen uns sehr, dass die Verwaltung das jetzt doch so schnell aufgegriffen hat, nachdem wir den Antrag gestellt haben und damit kostenlose Online- Benachrichtigungen beim Bereitstellen von vorgemerkten Büchern sowie Online- - 2 - Benachrichtigungen über das baldige Ende von Ausleihfristen möglich sind. Ich habe es schon verschiedenen Leuten erzählt, dass wir diesen Antrag gestellt haben. Sie haben sich alle gefreut, weil sie dadurch Geld sparen und außerdem wirklich noch einen ver- besserten Service haben. Wir danken der Verwaltung sehr, dass sie so schnell reagiert und das jetzt schon in die entsprechende Vorlage eingearbeitet haben, so dass wir letzten Endes dann auch hof- fen, dass es sehr schnell umgesetzt wird. Eine Anmerkung noch: Einige Nutzerinnen/Nutzer werden vielleicht nicht davon Ge- brauch machen und nach wie vor postalisch informiert werden wollen. Da wollten wir noch anregen zu prüfen, ob vielleicht eine Postkarte auch ausreicht, oder ob es ein Brief sein muss. Eine Postkarte muss nicht eingetütet werden. Es wird noch ein bisschen Pa- pier gespart. Das einfach noch einmal aus Auftrag. Ob das möglich ist, sollten Sie letz- ten Endes prüfen. Insgesamt wird unser Ausleihsystem in der Stadtbibliothek reibungsloser und noch be- nutzungsfreundlicher verlaufen. Wir danken der Verwaltung nochmals hierfür. Stadtrat Dr. Schmidt (AfD): Ich habe eine sachliche Frage. Bisher hat eine Vorbestel- lung 0,60 Euro gekostet. Jetzt wird sie nichts mehr kosten. Wie verhindern wir, dass einzelne Leute unermesslich viele Vorbestellungen abgeben? Da bräuchte man noch eine zusätzliche Regelung, um genau das zu verhindern. Der Vorsitzende: Ich würde vorschlagen, dass wir das jetzt einmal aufnehmen und die Fachleute können einmal mit Ihnen diskutieren. Dann müsste man schauen, ob man es noch einmal in den Ausschuss nimmt. Aber ich würde es jetzt erst einmal so stehen las- sen wollen. Wir kommen jetzt zum Beschluss. Ich bitte Sie um das Kartenzeichen. - Sie können dem alle so zustimmen. Das ist einstimmig. Herzlichen Dank an die Stadtbibliothek, hier die Dinge so schnell aufzunehmen und in erfolgreicher Weise auch eine Einstimmigkeit zu erzeugen. Das gelingt nicht immer in allen Bereichen bei dem, was wir so tun. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 12. Mai 2015