Neues Fußballstadion - weiteres Vorgehen/Pachtmodell

Vorlage: 2015/0107
Art: Beschlussvorlage
Datum: 10.02.2015
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Karlsruher Fächer GmbH
Erwähnte Stadtteile: Mühlburg

Beratungen

  • Hauptausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 24.02.2015

    TOP: 6

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • Anlage 1 Neues Fußballstadion
    Extrahierter Text

    Teilbericht Wirtschaftlichkeitsbetrachtung Anpassung Pachtmodell Stand Januar 2015 FUSSBALLSTADION SACHSTANDSBERICHT STADION Neues Fußballstadion im Wildpark PG 4 Kosten / Wirtschaftlichkeit Kostenrahmen / Kostenentwicklung Wirtschaftlichkeitsbetrachtung 3 Stand Januar 2015 Neues Fußballstadion im Wildpark Die Abschätzung des Kostenaufwands basiert auf unverbindlichen und überschlägigen Kostenkenn- werten (Quelle: BKI/Statistische Kostenkennwerte, Referenzprojekte, o.ä.). Diese Budgets dienen der Plausibilisierung, können jedoch zum jetzigen Zeitpunkt, aufgrund allgemeiner Zielvorgaben und ausstehender Planungskonkretisierung, lediglich orientierenden Charakter bieten. Die im Folgenden genannten Kosten können im Zuge der Vergabe aufgrund der Wettbewerbssituation bzw. der allge- meinen Marktentwicklung über- oder unterschritten werden. Für den Standortvergleich wurden 2013 die Kosten für einen Neubau im Wildpark mit rund 120 Mio. € brutto beziffert. Dieses Budget wurde im Zuge der nun konkretisierten Planung fortgeschrieben und sowohl an Planungsentscheidungen als auch an die Baupreisentwicklung angepasst. Programmati- sche Änderungen, die sich aus der detaillierten Planung ergeben und sich kostenrelevant auswirken, sind insbesondere durch das unter PG 2 vorgestellte dezentrale Parkierungssystem hervorgerufen. So geht man derzeit davon aus, die 2013 kalkulierten Kosten für ein Parkdeck auf dem Birkenparkplatz nicht zu investieren. Andererseits wurden zusätzliche Kosten für 20-40 Logen erst zum jetzigen Zeit- punkt mit einbezogen. Gleiches gilt für die Flächenverlagerung des Gästefanbereichs und die damit einhergehenden Maßnahmen für die Verlagerung der Spielstätte der 2. Mannschaft. Für den aktuellen Planungsstand wird daher ein Kostenumfang von insgesamt 88,8 Mio. € netto angenommen. Die Kosten beinhalten 25% Baunebenkosten, zum Beispiel für Planungskosten und Gutachten, sowie 10% für Unvorhergesehenes. Erste Gespräche mit Steuerfachleuten haben zur Folge, dass von einer Vorsteuerabzugsfähigkeit aus- gegangen werden kann, daher sind die für die Pachtberechnung angesetzten Budgets von nun an als Nettokosten ausgewiesen. PG 4 Kosten / Wirtschaftlichkeit Kostenrahmen 4 Kostenrahmen / Budgets *-.!),$(!) .) /'% ,/..* *-.!),$(!) .) /'% ,/..* *-.!),$(!) .) /'% )!..* *-.!),$(!) .) &.*!, *$)!,& !&%,& )!..* . %*)/&3,+!,  $68(3-$6-104536-5,10   A   A   A  A   (&+0,4&+(0.$*(0  A   A   A  A  6=(0).>&+(0 A   A   A   A  6445$5560* $60(%(0-145(0 A    A   A   A #8,4&+(046//((%>6'(  A A A  A  $6-104536-5,10 (&+0,- ::*.!0713+(3*(4(+(0(4  A   A  A  A ::*. 1*(0(,0+(,5(0 ::*. 1*(0(,0+(,5(0   A   A   A ::*.(38(,5(35(365:(3%('$3)   A    A    A /((!. %*)/&3,+!,  6  6   6  6 . %*)/-.2&*-.!) %%36&+$62553,%@0(   A   A  A   A $6(0,/(53,(%   A   A  A  A /((!. %*)/-.2&*-.!)  6   6  6   6 ,&%!,/)# $3-'(&-142,5$.,59 A   A   A  A $3-'(&-,3-(02$3-2.$5:  A    A    A /((!,&%!,/)#  6   6   6  6 )",-.,/&./, 642$3-2.$5:6=8(*((.(6&+560*  A   A   A   A $'$%45(..$0.$*(  A  A  A 1%-$!)-/((!(1!'.0!,/)  6   6   6   6 (6%$6  3$,0,0*42.>5:(  A   A  A 2,(.45>55($004&+$)5 A   A A (6%$65(*6)45(..).>&+(0  A   A  A 6)45(..).>&+(0,(045(60';%(353$*60*48$*(0  A !/)$+360*,3-(02$3-2.$5: A 1%-$!)-/((!.) *,.-%$!,$!%.   6   6   6 !$)%&/-)-$'5--! 6   6    6  6 #8,4&+(046//(  A !0713+(3*(4(+(0(4  A #8,4&+(046//(  A (%(0-145(0    A 0)3$4536-563#8,4&+(046//(   A ,/) !,1!,!,'#!,/)# 6  6  6  6 /((!)",-.,/&./, 6  6  6   6 !-(.%)0!-.%.%*)-&*-.!) 6   6    6   6 5 Stand Januar 2015 Neues Fußballstadion im Wildpark Kostenrahmen / Kostenentwicklung Datenblatt Kosten NEUBAU OHNE PD B Kostenrahmen Stand Gemeinderat 21.10.2014 netto Konsensmodell Stand 22.12.2014 netto Baukörper Stadion60.000.000 €60.000.000 € Stadion - Zusatzkosten 1.) 4.500.000 €4.500.000 € Parkdeck Hospitality10.000.000 €10.000.000 € Parkdeck Birkenparkplatz0 €0 € Parkierung10.000.000 €10.000.000 € Infrastruktur - Umweltverbund Infrastruktur Umweltverbund 2.) 1.600.000 €1.600.000 € Infrastruktur Standort 3.) 6.800.000 €6.800.000 € Infrastruktur Technik 4.) 1.200.000 €1.200.000 € Unvorhergesehenes 10%960.000 €960.000 € Nebenkosten 25%2.640.000 €2.640.000 € Infrastruktur - Zwischensumme13.200.000 €13.200.000 € Infrastruktur - Grunderwerb/Verlagerung1.100.000 €1.100.000 € Infrastruktur 14.300.000 €14.300.000 € Gesamtinvestitionskosten88.800.000 €88.800.000 € abzgl. Infrastrukturkosten14.300.000 €14.300.000 € zu refinanzierende Kosten 5.) 74.500.000 €74.500.000 € abzgl. Landesmittel11.000.000 €11.000.000 € Fremdkapitalbedarf63.500.000 €63.500.000 € Jährliche Kosten Summe Bauunterhaltung und Bewirtschaftung 6.) 1.396.281 €1.316.281 € Summe Abschreibung Jahr 1-20 7.) 2.482.125 €2.482.125 € Summe Abschreibung Jahr 21-40 7.) 2.645.062 €2.645.062 € Zinsen 8.) 1.587.500 €1.587.500 € Erlöse Auflösung Landeszuschuss550.000 €550.000 € Jahrespacht (Spielbetrieb) KSC 9.) 1.690.000 €1.790.000 € Instandhaltungspauschale KSC Jahr 1-5 10.) 1.300.000 €240.000 € Instandhaltungspauschale KSC Jahr 6 ff.1.300.000 €800.000 € Anteil Umsatz Veranstaltungen 11.) 40.000 €100.000 € Pacht Geschäftsstelle KSC 12.) 120.000 €120.000 € Beteiligung Ticketverkäufe 13.) 232.900 €325.700 € Sonderzahlung KSC an Stadt 14.) 0 € 500.000 € Einnahmen4.682.900 €3.875.700 € Namensrechte (Vergabe durch Stadt) 15.) 800.000 €800.000 € 1.) Rückbau Stadion, Bauen unter Betrieb, ohne evtl. Kosten baugrundbedingter Zusatzgründungen und Altlasten 2.) Fußwege/Beleuchtung/Radabstellanlage 3.) Verlagerung Gästeparkplatz mit Steg, Ersatztrainingsplätze, Umfahrung Birkenparkplatz 4.) Abwassersammler, Hausanschlüsse 5.) Basis für die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung 6.) 1,5% der Kosten für Baukonstruktion, 3,0% der Kosten der Technik, Personalkosten, indexiert mit 1% p. a.; Reduzierung um 1 VZ bis Jahr 10 7.) Abschreibungen, Gebäude auf 33 Jahre, Technik auf 20 Jahre. Höhere Abschreibung ab Jahr 21 auf Grund der Erneurung der Technik 8.) 9.) 10.) 11.) 20% vom Gewinn; mindestens jedoch 100.000 Euro garantiert; Garantiesumme ab dem 2. Jahr jährlich um 1% ansteigend. 12.) Pacht Gescchäftsstelle KSC, 1000 m² * 10 €/m² monatlich; ab dem 2. Jahr jährlich um 1% ansteigend. 13.) Beteiligung an Mehreinnahmen aus Ticketverkäufen ab 18.500 Zuschauern (ohne Hospitality-Tickets) in Höhe von 20% 14.) Sonderzahlung im Falle eines Aufstiegs in die 1. Liga. 15.) gemittelt aus der Ligazugehörigkeit der letzten 10 Jahre für 3. Liga 400.000 €, 2. Bundesliga 800.000€ und für 1. Bundesliga 1.000.000€ Zinsen im Jahr 1 dargestellt, Zinssätze angenommen: Jahr 1-15 2,5%; Jahr 16-33 3,5%; Entwicklung der Zinshöhe abhängig von Darlehenshöhe. Gemittelt aus der Ligazugehörigkeit der letzten 10 Jahre, 1. Liga 3,5 Mio, 2. Liga 1,5 Mio., 3. Liga 0,4 Mio €; ab dem 3. Jahr alle 2 Jahre um 5% ansteigend. Instandhaltungspauschale, anfänglich aufgrund Gewährleistungsansprüche nur in Höhe von 3 Stellen; Erhöhung ab Jahr 6 auf 800.000 Euro; ab dem 2. Jahr jährlich um 1% ansteigend. 6 Wirtschaftlichkeitsbetrachtung Der aktuelle Kostenrahmen sieht Gesamtinvestitionskosten in Höhe von 88,8 Millionen Euro netto für den Stadionneubau vor. In dieser Investitionssumme sind neben dem Stadionkörper auch 40 Logeneinheiten, der Neubau der Geschäftsstelle, das Parkdeck Hospitality, eine Radabstellanlage, der Neubau von zwei Trainingsplätzen, der Neubau der Spielstätte der II. Mannschaft und der Übergang vom Gästebusparkplatz zum Gästefanbereich im Stadion, um die Trennung der Gäste- und Heimfans zu gewährleisten, inklusive Zusatzkosten und den Kosten für die Infrastruktur enthalten. Die Kosten für den Stadionkörper sind dabei, in Rücksprache mit den Stadionfachplanern der Stadt und des Vereins, bei einer Höhe von 60 Millionen Euro nach oben gedeckelt, die Kosten für das Parkdeck Hospitality bei einer Höhe von 10 Millionen Euro. Sollte sich im Rahmen der Ausschreibung herausstellen, dass eine Realisierung innerhalb der oben genannten Kostengrenzen nicht möglich sein sollte, werden Quantitäten reduziert. Dazu würden beispielsweise eine Reduzierung der Logenanzahl oder der Stellplatzanzahl auf dem Parkdeck Hospitality gehören. Der Neubau eines Parkdecks auf dem Birkenparkplatz mit 1.600 Stellplätzen ist derzeit wirtschaftlich nicht darstellbar und wird deshalb, auch in Abstimmung mit dem Verein, nicht weiter verfolgt und ist somit auch nicht Bestandteil dieser Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. In den o. g. Gesamtinvestitionskosten sind aber Kosten für die Befestigung des aktuellen Birkenparkplatzes vorgesehen, der dadurch aufgewertet wird und eine Kapazität von 700 Stellplätzen aufweisen wird. Bauplanungsrechtlich wurden alle Vorraussetzungen geschaffen, zukünftig ein Parkdeck auf dem Birkenparkplatz realisieren zu können, so fern die fi nanzielle Leistungsfähigkeit des KSC eine Refi nanzierung ermöglicht. In die Ermittlung der Höhe der Pachtzahlung fl ießen Investitionskosten, die auf die Infrastruktur entfallen, nicht gleichermaßen mit ein, da es sich dabei um Investitionen handelt, die vom KSC nicht zu refi nanzieren sind, sondern der sicheren An- und Abreise der Stadionbesucher dienen. Lediglich die Investitionssumme für bauliche Anlagen, mit denen der Sport-Club durch den Spielbetrieb und sonstige Veranstaltungen Einnahmen generieren kann, ist in der Ermittlung der Höhe der Pachtzahlung berücksichtigt. Die nicht über die Pacht des Vereins zu refi nanzierenden Investitionskosten liegen bei 14,3 Mio. € netto und setzen sich aus den Kosten Infrastruktur Umweltverbund (Fußwege, Beleuchtung, Radabstellanlage), Infrastruktur Standort (Verlagerung Gästeparkplatz inklusive Bau eines Stegs für kreuzungsfreie und sicher Fanströme, Ersatztrainingsplätze, Umfahrung Birkenparkplatz), Infrastruktur Technik (Abwassersammler, Hausanschlüsse) und den Kosten für Grunderwerb und anfallende Verlagerungen an. In dieser Investitionssumme sind 1 Mio. € für Unvorhergesehenes (fi nanzieller „Puffer“) und 2,6 Mio. € für Baunebenkosten (Architekten- und Ingenieurleistungen, Gutacherleistungen, usw.) enthalten. Des Weiteren reduzieren sich die Gesamtinvestitionskosten in der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung um die vom Land Baden-Württemberg für das Projekt zugesagten Landesmittel in Höhe von 11 Mio. €. Daraus ergibt sich ein Kapitalbedarf für das Neubauprojekt in Höhe von 63,5 Mio. € netto. Dieser Kapitalbedarf wird mit Hilfe eines Darlehens gedeckt und in den ersten fünfzehn Jahren mit angenommenen 2,5%, in den zweiten fünfzehn Jahren mit angenommenen 3,5% verzinst. Die Zinsentwicklung der nächsten Jahre lässt sich nicht mit absoluter Genauigkeit vorhersagen, folglich sind die oben gewählten Zinssätze Prognosewerte, die von den Experten der Stadtkämmerei als realistisch eingeschätzt werden. Die aus dem Stadionbetrieb resultierenden Kosten, die bei der Stadt für Bauunterhaltung und Bewirtschaftung in Höhe von jährlich 1,3 Mio. € netto anfallen, setzten sich unter anderem aus den Unterhaltungskosten für die Baukonstruktion, also die „Stadionhülle“ und für die technischen Anlagen (Heizungsanlagen, Klimaanlagen, Be- und Entlüftungsanlagen, Sanitäreinrichtungen, elektrotechnische Gebäudeausrüstung) zusammen. Die dabei anfallenden jährlichen Unterhaltungskosten der Baukonstruktion werden mit 1,5%, die Unterhaltungskosten der technischen Anlagen mit 3% der jeweiligen Investitionssumme veranschlagt. Ein höherer Prozentsatz bei den technischen Anlagen resultiert aus dem erheblich größeren Wartungs- und Instandhaltungsbedarf im Vergleich zur Baukonstruktion. Die dabei gewählten Prozentsätze sind kalkulatorische Standardrichtwerte aus Lehre und Praxis. Außerdem fallen bei der Stadt kalkulierte Personalkosten für die Bewirtschaftung durch das 7 Stand Januar 2015 Neues Fußballstadion im Wildpark infrastrukturelle, kaufmännische und technische Gebäudemanagement an. Hierfür sind anfänglich vier Vollzeitstellen und ab dem 11. Jahr fünf Vollzeitstellen einkalkuliert, mit je 80.000 € Personalvollkosten pro Jahr. Die Summe der jährlichen Abschreibungen in Höhe von anfänglich 2,5 Mio. € setzen sich aus den Abschreibungen der technischen Anlagen und des Gebäudes zusammen. Bei der hier zu Grunde gelegten steuerlichen Regelmethode der linearen Abschreibung wird davon ausgegangen, dass jedes Wirtschaftsgut über die Dauer seiner Nutzung einem jährlich gleichbleibenden Werteverlust, beispielsweise durch Abnutzung, unterliegt. Die Höhe des jährlichen Werteverlustes ist dabei proportional abhängig von der angesetzten Lebenszeit, d. h., je länger die Nutzungsdauer, desto geringer der jährliche Werteverlust. Die angesetzten Lebenszeiten sind dabei nicht willkürlich zu wählen, sondern basieren auf Vorgaben, die von der Rechtsprechung, der Verwaltung und der Wirtschaft allgemein anerkannt sind. Die Wertminderung wird linear für dieses nutzungsspezifi sche Gebäude über eine Laufzeit von 33 Jahren angenommen, die der technischen Anlagen über eine Laufzeit von 20 Jahren. Die Reinvestition in die technischen Anlagen, also deren kompletter Neueinbau im Jahr 21 der Betrachtung, verursacht steigende Abschreibungskosten, da die Anschaffungskosten der neuen Technik infl ationär bedingt über den heutigen Kosten liegen werden. Folglich steigt die Summe der Abschreibungen ab dem 21. Jahr der Betrachtung auf 2,6 Mio. € an. Mit dem KSC konnte am 22.12.2014 eine jährliche Pachtzahlungshöhe in Abhängigkeit von der Ligazugehörigkeit vereinbart werden. Hierfür gelten folgende Parameter: Bundesliga: 3,5 Mio. €, Zweite Liga: 1,5 Mio. €, 3.Liga: 400.000 €. (Alle Beträge ab dem 3. Jahr alle 2 Jahre um 5% ansteigend.) Darauf aufbauend hat die Verwaltung für die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung eine durchschnittliche Pachtzahlungshöhe ermittelt, in der die Ligazugehörigkeit des KSC in den letzten zehn Spielzeiten (1 Jahr 3. Liga; 7 Jahre 2. Bundesliga, 2 Jahre 1. Bundesliga) zu Grunde gelegt und gemittelt wurde, um eine möglichst realitätsnahe Berechnungsgrundlage zu erhalten. Daraus ergibt sich eine Durchschnittspacht von 1,79 Mio. €. Zur Deckung der anfallenden Unterhaltungskosten erhöht sich die Pachtzahlung um einen ligaunabhängigen Betrag in Höhe von anfänglich 240.000 € jährlich, der ab dem Jahr 6 auf 800.000 Mio. € jährlich ansteigt.. Für die Berechnung der durch die Vergabe der Namensrechte zu erzielenden Einnahmen werden, analog der Berechnung der jährlichen Pachtzahlungshöhe, die Ligazugehörigkeit des KSC zu Grunde gelegt und somit ein durchschnittliches Erlöspotential des Namensrechts in Höhe von durchschnittlich 800.000 € kalkuliert. Um einer Fluktuation im Stadionnamen, wie beispielsweise bei der Heimspielstätte des Hamburger Sport Vereins, vorzubeugen, verbleibt die Vergabe des Namensrechts bei der Stadt. Der KSC wird die Stadt am Betreibergewinn aus Drittveranstaltungen (Veranstaltungen im Logen- und Businessbereich) in Höhe von 20% (mindestens jedoch garantiert 100.000 € jährlich) beteiligen, was ebenfalls als Erlös angesetzt werden kann. Für die neue Geschäftsstelle mit einer Fläche von 1.000 m² wird eine ortsübliche Gewerbemiete in Höhe von 10 €/m² angesetzt. Daraus ergibt sich eine Jahresmiete in Höhe von 120.000 €. Die Stadt partizipiert außerdem mit 20% an den Ticketverkäufen, die über 18.500 Zuschauer hinausgehen. Die sich daraus ergebenden Mehreinnahmen kalkuliert die Verwaltung, wiederum vor dem Hintergrund der Ligazugehörigkeit der letzten 10 Jahre, mit 325.700 € jährlich. Darüber hinaus wurde mit dem KSC eine Sonderzahlung in Höhe von 500.000 € vereinbart, die im Falle eines Aufstiegs der Profi mannschaft in die 1. Liga fällig wird. Dies wird in der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung dreimal angenommen (Jahr 5, 15 und 25). Die Jahresübersicht stellt alle o.g. Kosten- und Erlösfaktoren im Betrachtungszeitraum von 33 Jahren gegenüber. Dabei wurde, um die Infl ation mit abbilden zu können, von einer jährlichen Teuerungsrate von 1% ausgegangen. Ausgenommen davon ist die Jahrespacht, s.u.. 8 Zunächst werden die Abschreibungen der Baukonstruktion und der Technik addiert. Die Restabschreibung der aktuellen Haupttribüne ist, wie bereits erwähnt, im Jahr t=0 dargestellt und fl ießt in die weitere Berechnungen nicht mit ein. Die Summe der Abschreibungen ist in den Jahren 2 bis 20 konstant, ab Jahr 21 erhöht sich diese Summe, da eine Reinvestition der technischen Anlagen erforderlich wird. Anschließend werden Kosten aus den Zinsen für das Darlehen und Kosten für die Bauunterhaltung und Bewirtschaftung aufsummiert. Die Zinsen reduzieren sich im Verlauf der gesamten Betrachtung kontinuierlich, da das Darlehen jährlich um die Summe getilgt wird, wie aus dem liquiden Ergebnis Mittel zur Verfügung stehen. Ab dem Jahr 16 steigen die Zinsen leicht an, da ab diesem Zeitraum, wie oben bereits ausgeführt, mit einem höheren Zinssatz gerechnet wird. Im Jahr 21 steigt die Darlehenshöhe und somit die Zinsbelastung aufgrund der Reinvestition im Bereich der technischen Anlagen an. Der Landeszuschuss in Höhe von 11 Mio. Euro wird über die Dauer von 20 Jahren jährlich mit 550.000 € ergebniswirksam aufgelöst und steht somit auf der Ertragsseite Dazu addieren sich die Realmieteinnahmen, die Unterhaltungskosten, die Erlöse aus der Vermarktung des Namensrechts, die Erlöse aus der fi nanziellen Beteiligung an Veranstaltungen und den Ticketverkäufen, die über 18.500 Zuschauer hinaus gehen, eventuelle Sonderzahlungen aus Erfolgen der Profi mannschaft und die Einnahmen aus der Vermietung der Geschäftsstelle. Die Realmieteinnahme wird ab dem Jahr 3 in einem Zweijahresrhythmus um jeweils 5 % erhöht. Alle anderen Erlöse werden, wie auch die Kosten für die Bauunterhaltung und Bewirtschaftung, ab dem 2. Jahr mit 1 % jährlich indexiert. Das kaufmännische Ergebnis betrachtet neben den Kosten und Erlösen auch noch die Summe der jährlichen Abschreibungen als Aufwand und die Aufl ösungen aus dem Landeszuschuss als Ertrag. Das liquide Ergebnis (also die Fähigkeit, seine Verbindlichkeiten bezahlen zu können, wenn die Liquidität positiv ist) errechnet sich aus der Differenz der Erlöse (ohne Aufl ösung Landeszuschuss) und der Kosten und wird für die Tilgung (also die Rückzahlung) des Darlehens verwendet. Auf Grund dieser Tilgung reduziert sich das Darlehen im Betrachtungszeitraum von 33 Jahren auf ein Restdarlehen in Höhe von rund 13 Mio. €. Aufgrund der Reinvestition in die Technik ist das Anlagevermögen im Betrachtungszeitraum (Jahr 33) noch nicht vollständig abgeschrieben. Das kumulierte kaufmännische Ergebnis beträgt im Jahr 33 in dieser Wirtschaftlichkeitsbetrachtung +/- Null. Die hier vorgestellte Wirtschaftlichkeitsbetrachtung wurde von den städtischen Verantwortlichen und deren externen Experten erarbeitet und ist weitere Grundlage für die Ausarbeitung der Pacht- verträge mit dem KSC und deren Beratern. Darüber hinaus fl ießen diese Parameter in die bei den Finanzbehörden für die steuerliche Betrachtung zu beantragende „verbindliche Auskunft“ sowie in das europäische Notifi zierungsverfahren ein. 9 Stand Januar 2015 Neues Fußballstadion im Wildpark Wirtschaftlichkeitsbetrachtung Berechnung (mit Netto-Werten) Jahr 1Jahr 6Jahr 10Jahr 16Jahr 21Jahr 26Jahr 33 Summe Abschreibungen2.482.125 €2.482.125 €2.482.125 €2.482.125 €2.645.062 €2.645.062 €2.645.062 € Kosten Zinsen1.587.500 €1.503.057 €1.356.509 €1.479.244 €1.744.281 €1.318.438 €470.348 € Bauunterhaltung und Bewirtschaftung*1.316.281 €1.383.425 €1.439.597 €1.614.256 €1.696.599 €1.783.143 €1.911.771 € Summe Kosten2.903.781 €2.886.482 €2.796.106 €3.093.500 €3.440.880 €3.101.581 €2.382.119 € Erlöse Auflösung Landeszuschuss 550.000 €550.000 €550.000 €550.000 € Jahrespacht1.790.000 €1.973.475 €2.175.756 €2.518.710 €2.915.721 €3.214.583 €3.907.346 € Instandhaltungspauschale240.000 €800.000 €832.483 €883.698 €928.775 €976.152 €1.046.567 € Anteil Umsatz Veranstaltungen 100.000 €105.101 €109.369 €116.097 €122.019 €128.243 €137.494 € Pacht Geschäftsstelle KSC120.000 €126.121 €131.242 €139.316 €146.423 €153.892 €164.993 € Beteiligung Ticketverkäufe > 18.500 Zuschauer325.700 €342.314 €356.213 €378.128 €397.416 €417.688 €447.818 € Sonderzahlung bei Aufstieg in 1. Bundesliga Namensrecht800.000 €840.808 €874.948 €928.775 €976.152 €1.025.946 €1.099.953 € Summe Erlöse 3.925.700 €4.737.819 €5.030.012 €5.514.723 €5.486.506 €5.916.504 €6.804.170 € kaufmännisches Ergebnis -1.460.206 €-630.788 €-248.220 €-60.902 €-599.437 €169.860 €1.776.989 € liquides Ergebnis 471.919 €1.301.337 €1.683.905 €1.871.223 €2.045.626 €2.814.923 €4.422.052 € Restdarlehen -13.438.514 € Kum. Gewinne/Verluste nach 33 Jahren -51.025 € -3.000.000 € -1.000.000 € 1.000.000 € 3.000.000 € 5.000.000 € 7.000.000 € 9.000.000 € 0510152025 Summe Kosten + AbschreibungenSumme Erlöse kaufmännisches Ergebnis liquide rechnerisch enthalten in den Jahren 5, 15 u. 25 Impressum Sachstandsbericht - Teilauszug Wirtschaftlichkeitsbetrachtung Herausgeber: Karlsruher Fächer GmbH Bearbeitung: Barbara Rettenmaier Januar2015 fussballstadion@karlsruhe.de Projektteam Stadt Karlsruhe: DEZ. 1, DEZ. 2, DEZ. 3, DEZ. 4, DEZ. 5, DEZ. 6, BOA, BRANDDIR, GBA, HGW, KFG, LA, OA, PIA, SPC, STK, STPLA, SUS, TBA, UA, VBK, ZJD Projektleitung PG 01: KFG, Iris Scherer Projektleitung PG 02: STPLA, Birke Bronner Projektleitung PG 03: HGW, Andreas Ringle Projektleitung PG 04: STK, Torsten Dollinger Projektleitung PG 05: ZJD, Petra Becker Projektleitung PG 06: LA, Wolf-Dietrich Gierth Projektleitung PG 07: STK, Torsten Dollinger Projektleitung PG 08: STPLA, Prof. Dr. Anke Karmann-Wössner Projektleitung PG 09: PIA, Bernd Wnuck Projektleitung PG 10: SUS, Silke Hinken Projektleitung PG 11: ZJD, Reinhold Poguntke Gesamtprojektleitung: KFG, Barbara Rettenmaier Herzlich danken wir der Karlsruher Polizei, den Rettungsdiensten sowie den Supporters für ihr engagiertes Mitdenken.

  • Anlage 3 Letter of Intent
    Extrahierter Text

    1 test LETTER OF INTENT zwischen Stadt Karlsruhe, Rathaus am Marktplatz, 76133 Karlsruhe, in dieser Sache vertreten durch Herrn Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup im Folgenden „Stadt Karlsruhe“ und Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix e. V., Adenauerring 17, 76131 Karlsruhe, vertreten durch den Präsidenten Ingo Wellenreuther, den Vizepräsidenten Günter Pilarsky und den Vizepräsidenten Georg Schattling im Folgenden „KSC“ gemeinschaftlich im Folgenden „Parteien“ 1. Gegenstand, Projekt „neues Wildparkstadion“ 1.1 Der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe hat am 21.10.2014 beschlossen, das bestehende Wildparkstadion als modernes, zukunftsfähiges und multifunktional nutzbares Stadion neu zu errichten (nachfolgend auch „Projekt“ genannt). Der Baukörper Stadion, das Parkdeck Hospitality und die TV-Aufstellfläche des Stadions sowie weitere, nicht zu dem Projekt gehörende Flächen sind in Anlage L-1 „Masterplan in der Variante 4“ näher be- schrieben. Das Stadion soll nach dem Neubau Veranstaltungsstätte für die Heimspiele des KSC sein, verschiedenen sportlichen Nutzungszwecken dienen und zudem multifunk- tional genutzt werden. Nach Fertigstellung der Baumaßnahmen soll allen Interessenten ein offener und diskriminierungsfreier Zugang eröffnet werden. 1.2 Das Planungsrecht für das neue Wildparkstadion muss noch geschaffen werden. Der Pla- nungsausschuss der Stadt Karlsruhe hat am 03.04.2014 beschlossen, den Bebauungsplan „Fußballstadion im Wildpark“ aufzustellen. Zudem sind der Flächennutzungsplan und der Regionalplan zu ändern. Ferner bedarf es einer Änderung der Landschaftsschutzgebiets- verordnung für den Bereich des Bebauungsplans. Darüber hinaus sind für die Realisierung des Projekts notwendige Teilflächen derzeit noch im Eigentum des Landes Baden- Württemberg. 1.3 Die Parteien beabsichtigen, die zwischen ihnen derzeit bestehenden, das Wildparkstadi- on betreffenden Mietverträge zu beenden und einen neuen Pachtvertrag über das neue, noch zu errichtende Wildparkstadion (nachfolgend „Pacht- und Betreibervertrag“) abzu- schließen. 1.4 Der KSC beabsichtigt, eine Gesellschaft zu gründen, an der er alle Anteile hält und die als Pächterin des neuen Wildparkstadions fungieren soll. In diesem Fall wird der KSC den in Ziffer 4 dieses Letter of Intent aufgeführten Verträgen als Garant seiner Tochtergesell- schaft beitreten. 2 LOI W ildparkstadion_Entwurf_03_20_02_15-clean 1.5 Die bereits zwischen den Parteien vereinbarten Rahmendaten des künftigen Pacht- und Betreibervertrages für das neue Wildparkstadion sowie die geplante weitere Vorgehens- weise bis zum Abschluss des Pacht- und Betreibervertrages sollen mit diesem Letter of In- tent dokumentiert werden. 2. Wirtschaftliche Rahmendaten 2.1 Die Parteien haben auf Grundlage der als Anlage L-2 beigefügten Wirtschaftlichkeitsbe- rechnung vereinbart, dass der KSC während der Laufzeit des Pacht- und Betreibervertra- ges eine Pacht zahlt, die sich wie folgt zusammensetzt: 2.1.1 Grundpacht A) Für die Büroräume (Geschäftsstelle) 10 Euro/m² netto, somit bei 1.000 m² Mietfläche EUR 120.000,00 p.a. netto (unabhängig von Ligazugehörigkeit des KSC). Die Grund- pacht A) erhöht sich jährlich um 1% des Vorjahresbetrages. 2.1.2 Grundpacht B) Abhängig von der Ligazugehörigkeit des KSC 1. Bundesliga: EUR 3,5 Mio. (netto) / Pachtjahr (EUR 291.666,67 netto/Monat) 2. Bundesliga: EUR 1,5 Mio. (netto) / Pachtjahr (EUR 125.000,00 netto/Monat) 3. Liga: EUR 400.000,00 (netto) / Pachtjahr (EUR 33.333,33 netto/Monat) Regionalliga: EUR 400.000,00 (netto) / Pachtjahr (EUR 33.333,33 netto/Monat) Mit Beginn des 3. Pachtjahres erhöht sich die jeweils gültige Grundpacht B) alle zwei Jah- re um 5% des Vorjahresbetrages bzw. -bei Ligawechsel- des dann gültigen Betrages für die aktuelle Ligazugehörigkeit. 2.1.3 Pachtsonderzahlung Bei jedem Aufstieg des KSC in die 1. Bundesliga wird eine Pachtsonderzahlung in Höhe von EUR 500.000,00 netto fällig. 2.1.4 Instandhaltungspauschale Als weiteren Bestandteil der Grundpacht zahlt der KSC eine Instandhaltungspauschale: 1. Pachtjahr EUR 240.000,00 netto; 2. bis 5. Pachtjahr jährliche Erhöhung um 1% des Vorjahresbetrages; Ab dem 6. Pachtjahr EUR 850.000,00 netto (1. oder 2. Bundesliga); mit Beginn des 7. Pachtjahres bis Pachtende jährliche Erhöhung um 1% des Vorjahres- betrages. Für den Fall, dass der KSC aus der 2. Bundesliga abgestiegen ist, beträgt die Instandhal- tungspauschale mit Beginn des 6. Pachtjahres lediglich EUR 400.000,00 netto. Die jährlichen Erhöhungen von 1% finden auch in diesem Fall weiter Anwendung. Im Falle eines erneuten Aufstiegs des KSC (ab 2. Bundesliga), erhöht sich die Instandhaltungs- pauschale wieder auf den Ausgangbetrag (1. oder 2. Bundesliga) zuzüglich jährlicher Erhöhungen seit dem 6. Pachtjahr. 3 LOI W ildparkstadion_Entwurf_03_20_02_15-clean Sofern und solange kein Abstieg in die 3. Liga (oder darunter) erfolgt ist, wird von der Instandhaltungspauschale ab dem 11. Pachtjahr jährlich EUR 50.000,00 netto in Abzug gebracht. Es wird klargestellt, dass der Abzug nur in den Pachtjahren (ab 11. Pachtjahr bis Pachtende) erfolgt, in denen der KSC in der 1. oder 2. Bundesliga spielt. Sofern bis zum Pachtende kein Abstieg in die 3. Liga (oder darunter) erfolgt ist, wird im letzten Pachtjahr von der Instandhaltungspauschale EUR 250.000,00 in Abzug ge- bracht. 2.1.5 Umsatzabhängige Pacht, Gewinnpauschale Bei mehr als 18.500 Zuschauern je Pflichtspiel der Profimannschaft des KSC im Durch- schnitt pro Spielsaison erhält die Stadt Karlsruhe 20% der Netto-Ticketumsätze aller Pflichtspiele der Profimannschaft des KSC von dem Zuschaueranteil über 18.500 Zu- schauern. Zur Abgeltung sonstiger Veranstaltungen (alle Veranstaltungen, die keine Fußballspie- le sind) erhält die Stadt Karlsruhe ein Gewinnpauschale in Höhe von EUR 100.000,00 netto p.a. („Gewinnpauschale“). Die Gewinnpauschale steigt jährlich mit Beginn des 2. Pachtjahres bis Pachtende um 1% des Vorjahresbetrages. 2.2 Zur Absicherung der Pachtzahlungen sowie Instandhaltungspauschale bei Ligazugehö- rigkeit unterhalb 2. Bundesliga bietet der KSC an , eine entsprechende Rücklage zu bil- den. 2.3 Alle Zahlungsbeträge gemäß vorstehender Ziffer 2.1 verstehen sich zuzüglich Umsatz- steuer in gesetzlicher Höhe, soweit diese Anwendung findet. 2.4 Die Instandhaltung von Dach und Fach sowie der von der Stadt eingebrachten zentralen technischen Anlagen obliegt der Stadt Karlsruhe, die Instandhaltung im Übrigen dem KSC. 2.5 Die Namensrechte in Bezug auf das Stadion stehen der Stadt Karlsruhe zu. 2.6 Die Pachtdauer soll 20 Jahre betragen. 2.7 Der Pacht- und Betreibervertrag wird eine Ankaufsoption enthalten. 3. Weiteres Vorgehen 3.1 Um einen Pacht- und Betreibervertrag abschließen zu können, muss das neue Wildpark- stadion zunächst geplant und alle Unterlagen erstellt werden, die erforderlich sind, um das zukünftige Pachtobjekt (z.B. Lage der darin befindlichen Flächen und Einrichtungen, Quantitäten und Qualitäten) hinreichend zu bestimmen. Die Vergabe der Planungs- und Bauleistungen wird im Rahmen eines Vergabeverfahrens gemäß VOB/A erfolgen. 3.2 Die Parteien haben sich bereits auf ein Raumprogramm verständigt, das als Anlage L-3 beigefügt wird. Die Parteien werden als weitere Grundlage für die Ausschreibung des Pro- jekts eine funktionale Leistungsbeschreibung erarbeiten. Die Stadt Karlsruhe wird hierfür einen Vorschlag unterbreiten, der mit dem KSC besprochen und abgestimmt wird. Ziel der Parteien ist es, auf diese Weise eine Ausschreibungsgrundlage zu erstellen, die Quali- täten und Quantitäten soweit wie notwendig konkretisiert und zugleich genügend Spiel- raum für die Bieter ermöglicht, damit diese ihr Know How zugunsten des Projekts ein- 4 LOI W ildparkstadion_Entwurf_03_20_02_15-clean bringen und Optimierungsvorschläge unterbreiten können. Die Parteien sind sich einig, dass das gemäß Anlage L-2 ermittelte Budget in Höhe von insgesamt 74,5 Mio. Euro net- to für die von der Stadt Karlsruhe für das Projekt zu erbringenden Leistungen mit den Ti- teln „Baukörper Stadion“, „Stadion Zusatzkosten“ und „Parkdeck Hospitality“ als Ober- grenze zu verstehen ist und auf keinen Fall überschritten werden darf. Sollte sich heraus- stellen, dass das vorstehende Budget nicht eingehalten werden kann, verpflichten die Parteien sich, die Leistungen der Stadt Karlsruhe einvernehmlich so anzupassen und ge- gebenenfalls Quantitäten und/oder Qualitäten zu reduzieren, dass das Projekt im Budget liegt. Zu diesem Zweck werden bereits in der funktionalen Leistungsbeschreibung Positi- onen festgelegt, die im Falle von Budgetüberschreitungen nicht ausgeführt werden. 3.3 Als weitere Planungsgrundlage wird der KSC der Stadt Karlsruhe bis spätestens acht Wochen nach Unterzeichnung dieses Letter of Intent ein aussagekräftiges Betriebskon- zept für das neue Wildparkstadion vorlegen, das insbesondere Angaben zur beabsichtig- ten Durchführung des Spiel- und Hospitalitybetriebs, zur Organisation des Facilitymana- gements , enthält. 3.4 Die Parteien werden nach Abschluss dieses LOI jeweils das auf Ihrer Seite verantwortliche Team für die gemeinsame Entwicklung des Projekts benennen. 4. Abzuschließende Verträge 4.1 Die Parteien beabsichtigen, folgende Verträge im Zusammenhang mit dem Projekt abzu- schließen: A) Vorvertrag: Die Zusammenarbeit der Parteien während der Vorbereitung und Durchführung der Aus- schreibung sowie der Planung des Projekts bis zum Abschluss des Pachtvertrages soll durch einen Vorvertrag geregelt werden. B) Pacht-und Betreibervertrag: Der Abschluss eines Pacht- und Betreibervertrages ist erst möglich, wenn die erforderli- chen Vertragsunterlagen (funktionale Leistungsbeschreibung, Raumbuch, Planung, Bau- beschreibung etc.) erstellt worden sind. Da die Planung des Projektes auch bei Abschluss des Pacht- und Betreibervertrages noch nicht abgeschlossen und die Baugenehmigung hierfür noch nicht erteilt sein wird, soll der Pachtvertrag diesbezügliche Rücktrittsrechte vorsehen. B) Entwicklungsvertrag: Für die weitere Entwicklung des Projekts nach Abschluss des Pacht-und Betreibervertra- ges soll zusammen mit dem Pacht- und Betreibervertrag ein Entwicklungsvertrag abge- schlossen werden. Der Entwicklungsvertrag regelt die Zusammenarbeit der Parteien ab Unterzeichnung des Pacht- und Betreibervertrages und endet mit der kompletten Fertig- stellung des neuen Wildparkstadions. 4.2 Die Stadt Karlsruhe wird für die vorstehenden Verträge Entwürfe erarbeiten und dem KSC vorlegen. Die Parteien verpflichten sich wechselseitig, die Verträge zügig zu verhan- deln und zum Abschluss zu bringen, damit mit der Vorbereitung der Ausschreibung für das neue Wildparkstadion begonnen werden kann. 5 LOI W ildparkstadion_Entwurf_03_20_02_15-clean 5. Zusammenarbeit, rechtliche Bindung 5.1 Die Parteien verpflichten sich wechselseitig, konstruktiv und kooperativ zusammenzuar- beiten, das Projekt nach besten Kräften zu fördern und fair miteinander umzugehen. Die in Ziffer 4 dieses Letter of Intent aufgeführten Verträge wollen die Parteien zügig und einvernehmlich zum Abschluss bringen. Als Voraussetzung für den Abschluss eines wirk- samen Pacht- und Betreibervertrages wird von der Stadt Karlsruhe ein beihilferechtliches Notifizierungsverfahren vor der Europäischen Kommission durchgeführt werden. Die Stadt Karlsruhe wird dabei den zwischen den Parteien abgestimmten Gegenstand und Umfang des Projekts sowie die zwischen den Parteien verhandelten Verträge zugrunde legen. Sollte die Europäische Kommission Änderungen an dem Projekt und/oder den Ver- trägen verlangen, verpflichten sich die Parteien bereits heute, konstruktiv in der Weise zusammenzuarbeiten, dass den Anforderungen der Europäischen Kommission an eine beihilfenrechtskonforme Ausgestaltung des Projekts und den das Projekt betreffenden Verträgen entsprochen und gleichzeitig den Interessen beider Parteien im größtmögli- chen Umfang Rechnung getragen wird. 5.2 Dieser Letter of Intent gibt den aktuellen Verhandlungsstand zwischen den Parteien wie- der. Er beinhaltet keine Verpflichtung zum Abschluss der in Ziffer 4 bezeichneten Ver- träge oder sonstiger Verträge. Eine Verpflichtung seitens der Stadt Karlsruhe ein neues Wildparkstadion zu entwickeln und/oder zu errichten und/oder die öffentlich-rechtlichen Voraussetzungen hierfür zu schaffen wird durch diesen Letter of Intent ebenfalls nicht begründet. Voraussetzung für die Umsetzung dieses Letter of Intent ist das Eintreten der in Ziffer 1.2 genannten Punkte. 6. Vertraulichkeit Die Parteien sind sich einig, dass der Inhalt dieses Letter of Intent aufgrund der Beson- derheiten der Verwirklichung eines kommunalen Projektes einer Vertraulichkeit nicht un- terliegt. 7. Schriftform / Ausfertigungen Änderungen und Ergänzungen dieses Letter of Intent bedürfen der Schriftform. Dieser Letter of Intent wird für jede Partei einmal ausgefertigt. 6 LOI W ildparkstadion_Entwurf_03_20_02_15-clean Karlsruhe, den .................................. Für die Stadt Karlsruhe: Für den KSC: ........................................................... .......................................................... Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup Ingo Wellenreuther .......................................................... Günter Pilarsky .......................................................... Georg Schattling Anlagen

  • Wildparkstadion-neu
    Extrahierter Text

    BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Bitte austauschen! Gremium: 4. Sitzung Hauptausschuss Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 24.02.2015 2015/0107 6 öffentlich Dez. 6 Neues Fußballstadion - weiteres Vorgehen/Pachtmodell Beratungsfolge dieser Vorlage am TOP ö nö Ergebnis Hauptausschuss 24.02.2015 6 genehmigt Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Der Hauptausschuss befürwortet auf Basis des am 22.12.2014 mit dem Karlsruher SC ab- gestimmten Pachtmodells den Abschluss eines Letter of Intent zur Absicherung des Pacht- modells sowie den weiteren Verhandlungen mit dem Karlsruher SC. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) 88,8 Mio. Euro siehe ergänzende Erläuterungen Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung Kontierungsobjekt: (bitte auswählen) Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: siehe Einzelpositionen des dargestellten Pachtmodells ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: Sport, Freizeit und Gesundheit Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit KFG Ergänzende Erläuterungen Seite 2 In einer gemeinsamen Sitzung mit Mitgliedern des Präsidiums und des Verwaltungsrats des Karlsruher SC am 22.12.2014 hat sich das Bürgermeisteramt - vorbehaltlich einer Zustim- mung durch die entsprechenden Gremien - mit dem Karlsruher SC auf ein Pachtmodell ge- einigt. Es hat sich in den Verhandlungen gezeigt, dass für den Karlsruher SC ein ausdiffe- renzierteres Pachtmodell mit einem stärkeren Schwerpunkt bei den erfolgreicheren Spielsai- sons und mit größeren finanziellen Spielräumen in schwachen Jahren ein machbareres Mo- dell darstellt, welches die tatsächlichen Möglichkeiten des Vereins besser abbildet. Die Ein- zelpositionen des Pachtmodells gestalten sich nunmehr wie folgt:  Festpacht: 1. Liga: 3,5 Mio. Euro / 2. Liga: 1,5 Mio. Euro / 3. Liga und Regionalliga 400.000 Euro (jeweils ab dem 3. Jahr alle 2 Jahre um 5 % ansteigend);  Instandhaltungspauschale: Jahr 1-5: jeweils 240.000 Euro; ab Jahr 6: 850.000 Euro (1. oder 2. Liga), 400.000 Euro (3. Liga und Regionalliga), ansteigend ab dem 2. Jahr mit jährlich 1 % des Vorjahresbetrages. Sofern und solange kein Abstieg in die 3. Li- ga (oder darunter) erfolgt ist, wird von der Instandhaltungspauschale für die 1. und 2. Liga ab dem 11. Pachtjahr jährlich 50.000 Euro in Abzug gebracht.  Ticketing: Bei mehr als 18.500 Zuschauer je Pflichtspiel der Profimannschaft des KSC im Durchschnitt pro Spielsaison erhält die Stadt Karlsruhe 20 % der Ticketumsätze aller Pflichtspiele der Profimannschaft des KSC von dem Zuschaueranteil über 18.500 Zu- schauern.  Geschäftsstelle: 10 Euro/m²/Monat, somit bei 1.000 m² Mietfläche 120.000 Euro pro Jahr (ansteigend ab dem 2. Jahr mit jährlich 1 % des Vorjahresbetrages);  Drittveranstaltungen: 100.000 Euro jährlich garantiert (Garantiesumme ansteigend ab dem 2. Jahr mit jährlich 1 % des Vorjahresbetrages);  Pachtsonderzahlung: Im Falle eines Aufstiegs in die 1. Liga wird im gleichen Jahr eine Sonderzahlung von 500.000 Euro geleistet (Im Modell in den Jahren 5, 15 und 25 einge- flossen);  Namensrecht: Bleibt bei der Stadt: Wertansatz: 800.000 Euro jährlich (ansteigend ab dem 2. Jahr mit 1 % jährlich). In einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung (siehe Anlage) wurden alle Kosten- und Erlösfaktoren im Betrachtungszeitraum von 33 Jahren gegenübergestellt. Dabei wurde, um die Inflation mit abbilden zu können, bei den Kosten von einer jährlichen Teuerungsrate von 1 % ausgegan- gen. Das kumulierte kaufmännische Ergebnis beträgt im Jahr 33 in dieser Wirtschaftlichkeitsbetrachtung -51.025 Euro, es kann also von einem betriebswirtschaftlich nahezu ausgeglichenen Ergebnis gesprochen werden. Aufgrund der Tilgung reduzieren sich die zu Beginn des Projekts und bei Reinvestition der Technik im Pachtjahr 20/21 aufgenommenen Darlehen im Betrachtungszeitraum von 33 Jahren auf eine Restsumme in Höhe von rund 13 Mio. Euro. Aufgrund der Reinvestition in die Technik ist das Anlagevermögen im Betrachtungszeitraum (Jahr 33) noch nicht vollständig abgeschrieben. In der Gesamtbewertung des neuen Pachtmodells ist festzuhalten, dass auch hiermit, bei Zutreffen der Berechnungsannahmen, die Refinanzierung des Stadions durch den Hauptnutzer KSC gewährleistet wird. Das im Beschluss des Gemeinderates vom 21.10.2014 dargestellte Modell muss in Teilen ergänzt und abgeändert werden. Der Sachstandsbericht "Neues Fußballstadion im Wild- park" wird fortgeschrieben (siehe beiliegenden "Teilbericht Wirtschaftlichkeit - Anpassung Pachtmodell Stand 2015"). Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Die angehängte Wirtschaftlichkeitsbetrachtung wurde von den städtischen Verantwortlichen und deren externen Experten erarbeitet und soll weitere Grundlage für die Ausarbeitung der Pachtverträge mit dem KSC und deren Beratern sein. Darüber hinaus sollen diese Parame- ter in die bei den Finanzbehörden für die steuerliche Betrachtung zu beantragende "verbind- liche Auskunft" sowie in das europäische Notifizierungsverfahren einfließen. Das Modell soll in einem Letter of Intent (LOI) fixiert werden. Dieser enthält neben den Aus- führungen zum Pachtmodell und den wirtschaftlichen Rahmendaten Ausführungen zum wei- teren Vorgehen, zur Art des Vergabeverfahrens (Kombiniertes Verhandlungsverfahren nach VOB(A)) sowie zu den weiteren Mitwirkungspflichten des Karlsruher SC. Der LOI wird bis zur Sitzung mit dem Verein abgestimmt und dann spätestens als Tischvor- lage verteilt. Beschluss: Antrag an den Hauptausschuss Der Hauptausschuss befürwortet auf Basis des am 22.12.2014 mit dem Karlsruher SC ab- gestimmten Pachtmodells den Abschluss eines Letter of Intent zur Absicherung des Pacht- modells sowie den weiteren Verhandlungen mit dem Karlsruher SC. Hauptamt – Ratsangelegenheiten – 24. Februar 2015

  • Anlage 2 Neues Fußballstadion_neu
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    Wirtschaftlichkeit Neubau Stadion im Wildpark Jahresübersicht - Konsensmodell 22.12.2014 Berechnung (mit Netto-Werten) Jahr 1Jahr 2Jahr 3Jahr 4Jahr 5Jahr 6Jahr 7Jahr 8Jahr 9Jahr 10Jahr 11Jahr 12Jahr 13Jahr 14 Abschreibungen Sonderabschreibung Haupttribüne Abschreibung Baukonstruktion1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € Abschreibung Technik814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € Abschreibung Möblierung0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € Summe Abschreibungen2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € Kosten Zinsen1.587.500 € 1.575.702 € 1.563.542 € 1.548.772 € 1.533.564 € 1.503.057 € 1.470.524 € 1.434.503 € 1.397.371 € 1.356.509 € 1.314.411 € 1.270.373 € 1.225.036 € 1.175.511 € Bauunterhaltung und Bewirtschaftung1.316.281 € 1.329.444 € 1.342.739 € 1.356.166 € 1.369.728 € 1.383.425 € 1.397.259 € 1.411.232 € 1.425.344 € 1.439.597 € 1.535.909 € 1.551.268 € 1.566.781 € 1.582.449 € Bauen unter Betrieb0 € Summe Kosten2.903.781 € 2.905.146 € 2.906.280 € 2.904.938 € 2.903.292 € 2.886.482 € 2.867.783 € 2.845.734 € 2.822.715 € 2.796.106 € 2.850.321 € 2.821.642 € 2.791.818 € 2.757.960 € Summe Abschreibungen + Kosten5.385.906 € 5.387.271 € 5.388.405 € 5.387.063 € 5.385.417 € 5.368.607 € 5.349.908 € 5.327.859 € 5.304.840 € 5.278.231 € 5.332.446 € 5.303.767 € 5.273.943 € 5.240.085 € Erlöse Auflösung Landeszuschuss 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € Jahrespacht1.790.000 € 1.790.000 € 1.879.500 € 1.879.500 € 1.973.475 € 1.973.475 € 2.072.149 € 2.072.149 € 2.175.756 € 2.175.756 € 2.284.544 € 2.284.544 € 2.398.771 € 2.398.771 € Instandhaltungspauschale240.000 € 242.400 € 244.824 € 247.272 € 249.745 € 800.000 € 808.000 € 816.080 € 824.241 € 832.483 € 840.808 € 849.216 € 857.708 € 866.285 € Anteil Umsatz Veranstaltungen 100.000 € 101.000 € 102.010 € 103.030 € 104.060 € 105.101 € 106.152 € 107.214 € 108.286 € 109.369 € 110.462 € 111.567 € 112.683 € 113.809 € Pacht Geschäftsstelle KSC120.000 € 121.200 € 122.412 € 123.636 € 124.872 € 126.121 € 127.382 € 128.656 € 129.943 € 131.242 € 132.555 € 133.880 € 135.219 € 136.571 € Beteiligung Ticketverkäufe > 18.500 Zuschauer325.700 € 328.957 € 332.247 € 335.569 € 338.925 € 342.314 € 345.737 € 349.194 € 352.686 € 356.213 € 359.775 € 363.373 € 367.007 € 370.677 € Namensrecht800.000 € 808.000 € 816.080 € 824.241 € 832.483 € 840.808 € 849.216 € 857.708 € 866.285 € 874.948 € 883.698 € 892.535 € 901.460 € 910.475 € Sonderzahlung bei Aufstieg in 1. Bundesliga500.000 € Summe Erlöse3.925.700 € 3.941.557 € 4.047.073 € 4.063.248 € 4.673.561 € 4.737.819 € 4.858.636 € 4.881.001 € 5.007.197 € 5.030.012 € 5.161.842 € 5.185.115 € 5.322.848 € 5.346.589 € kaufmännisches Ergebnis -1.460.206 € -1.445.714 € -1.341.333 € -1.323.815 € -711.856 € -630.788 € -491.272 € -446.858 € -297.643 € -248.220 € -170.604 € -118.652 € 48.905 € 106.504 € Kumulierte Gewinne/Verluste -1.460.206 € -2.905.920 € -4.247.253 € -5.571.068 € -6.282.924 € -6.913.712 € -7.404.983 € -7.851.841 € -8.149.484 € -8.397.704 € -8.568.308 € -8.686.959 € -8.638.054 € -8.531.550 € liquides Ergebnis 471.919 € 486.411 € 590.792 € 608.310 € 1.220.269 € 1.301.337 € 1.440.853 € 1.485.267 € 1.634.482 € 1.683.905 € 1.761.521 € 1.813.473 € 1.981.030 € 2.038.629 € Darlehen 63.500.000 € 63.028.081 € 62.541.670 € 61.950.878 € 61.342.568 € 60.122.299 € 58.820.962 € 57.380.108 € 55.894.841 € 54.260.359 € 52.576.454 € 50.814.933 € 49.001.459 € 47.020.429 € Tilgung471.919 € 486.411 € 590.792 € 608.310 € 1.220.269 € 1.301.337 € 1.440.853 € 1.485.267 € 1.634.482 € 1.683.905 € 1.761.521 € 1.813.473 € 1.981.030 € 2.038.629 € Restdarlehen -13.438.514 € Kum. Gewinne/Verluste nach 33 Jahren -51.025 € Neues Stadion im Wildpark - Wirtschaftlichkeit 24.02.2015 Jahr 15Jahr 16Jahr 17Jahr 18Jahr 19Jahr 20Jahr 21Jahr 22Jahr 23Jahr 24Jahr 25Jahr 26Jahr 27Jahr 28Jahr 29Jahr 30Jahr 31Jahr 32Jahr 33 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 977.625 € 977.625 € 977.625 € 977.625 € 977.625 € 977.625 € 977.625 € 977.625 € 977.625 € 977.625 € 977.625 € 977.625 € 977.625 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.645.062 € 2.645.062 € 2.645.062 € 2.645.062 € 2.645.062 € 2.645.062 € 2.645.062 € 2.645.062 € 2.645.062 € 2.645.062 € 2.645.062 € 2.645.062 € 2.645.062 € 1.124.545 € 1.479.244 € 1.413.751 € 1.341.267 € 1.265.952 € 1.183.076 € 1.744.281 € 1.672.684 € 1.598.275 € 1.515.851 € 1.430.229 € 1.318.438 € 1.219.916 € 1.111.998 € 999.978 € 877.803 € 751.021 € 613.264 € 470.348 € 1.598.273 € 1.614.256 € 1.630.399 € 1.646.703 € 1.663.170 € 1.679.801 € 1.696.599 € 1.713.565 € 1.730.701 € 1.748.008 € 1.765.488 € 1.783.143 € 1.800.975 € 1.818.984 € 1.837.174 € 1.855.546 € 1.874.101 € 1.892.842 € 1.911.771 € 2.722.818 € 3.093.500 € 3.044.150 € 2.987.970 € 2.929.122 € 2.862.878 € 3.440.880 € 3.386.250 € 3.328.976 € 3.263.859 € 3.195.717 € 3.101.581 € 3.020.890 € 2.930.982 € 2.837.153 € 2.733.349 € 2.625.122 € 2.506.106 € 2.382.119 € 5.204.943 € 5.575.625 € 5.526.275 € 5.470.095 € 5.411.247 € 5.345.003 € 6.085.943 € 6.031.312 € 5.974.039 € 5.908.921 € 5.840.780 € 5.746.644 € 5.665.953 € 5.576.045 € 5.482.215 € 5.378.412 € 5.270.185 € 5.151.169 € 5.027.181 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 2.518.710 € 2.518.710 € 2.644.645 € 2.644.645 € 2.776.878 € 2.776.878 € 2.915.721 € 2.915.721 € 3.061.507 € 3.061.507 € 3.214.583 € 3.214.583 € 3.375.312 € 3.375.312 € 3.544.078 € 3.544.078 € 3.721.281 € 3.721.281 € 3.907.346 € 874.948 € 883.698 € 892.535 € 901.460 € 910.475 € 919.579 € 928.775 € 938.063 € 947.444 € 956.918 € 966.487 € 976.152 € 985.914 € 995.773 € 1.005.730 € 1.015.788 € 1.025.946 € 1.036.205 € 1.046.567 € 114.947 € 116.097 € 117.258 € 118.430 € 119.615 € 120.811 € 122.019 € 123.239 € 124.472 € 125.716 € 126.973 € 128.243 € 129.526 € 130.821 € 132.129 € 133.450 € 134.785 € 136.133 € 137.494 € 137.937 € 139.316 € 140.709 € 142.117 € 143.538 € 144.973 € 146.423 € 147.887 € 149.366 € 150.860 € 152.368 € 153.892 € 155.431 € 156.985 € 158.555 € 160.140 € 161.742 € 163.359 € 164.993 € 374.384 € 378.128 € 381.909 € 385.728 € 389.585 € 393.481 € 397.416 € 401.390 € 405.404 € 409.458 € 413.553 € 417.688 € 421.865 € 426.084 € 430.344 € 434.648 € 438.994 € 443.384 € 447.818 € 919.579 € 928.775 € 938.063 € 947.444 € 956.918 € 966.487 € 976.152 € 985.914 € 995.773 € 1.005.730 € 1.015.788 € 1.025.946 € 1.036.205 € 1.046.567 € 1.057.033 € 1.067.603 € 1.078.279 € 1.089.062 € 1.099.953 € 500.000 € 500.000 € 5.990.505 € 5.514.723 € 5.665.119 € 5.689.824 € 5.847.008 € 5.872.209 € 5.486.506 € 5.512.214 € 5.683.965 € 5.710.190 € 6.389.752 € 5.916.504 € 6.104.252 € 6.131.541 € 6.327.869 € 6.355.707 € 6.561.027 € 6.589.425 € 6.804.170 € 785.562 € -60.902 € 138.844 € 219.729 € 435.761 € 527.206 € -599.437 € -519.098 € -290.074 € -198.732 € 548.972 € 169.860 € 438.299 € 555.497 € 845.654 € 977.295 € 1.290.843 € 1.438.256 € 1.776.989 € -7.745.988 € -7.806.890 € -7.668.046 € -7.448.317 € -7.012.556 € -6.485.350 € -7.084.787 € -7.603.885 € -7.893.958 € -8.092.690 € -7.543.718 € -7.373.858 € -6.935.559 € -6.380.062 € -5.534.408 € -4.557.113 € -3.266.270 € -1.828.014 € -51.025 € 2.717.687 € 1.871.223 € 2.070.969 € 2.151.854 € 2.367.886 € 2.459.331 € 2.045.626 € 2.125.965 € 2.354.989 € 2.446.331 € 3.194.035 € 2.814.923 € 3.083.362 € 3.200.559 € 3.490.717 € 3.622.358 € 3.935.905 € 4.083.318 € 4.422.052 € 44.981.800 € 42.264.113 € 40.392.890 € 38.321.921 € 36.170.067 € 33.802.181 € 49.836.600 € 47.790.974 € 45.665.010 € 43.310.021 € 40.863.690 € 37.669.656 € 34.854.733 € 31.771.371 € 28.570.812 € 25.080.095 € 21.457.738 € 17.521.832 € 13.438.514 € 2.717.687 € 1.871.223 € 2.070.969 € 2.151.854 € 2.367.886 € 2.459.331 € 2.045.626 € 2.125.965 € 2.354.989 € 2.446.331 € 3.194.035 € 2.814.923 € 3.083.362 € 3.200.559 € 3.490.717 € 3.622.358 € 3.935.905 € 4.083.318 € 4.422.052 € Neues Stadion im Wildpark - Wirtschaftlichkeit 24.02.2015

  • Protokoll TOP 6
    Extrahierter Text

    NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 4. Sitzung Hauptausschuss Termin: 24. Februar 2015, 16:30 Uhr öffentlich Ort: Großer Sitzungssaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 6. Punkt 6 der Tagesordnung: Neues Fußballstadion - weiteres Vorgehen/Pacht- modell Vorlage: 2015/0107 Beschluss: Der Hauptausschuss befürwortet auf Basis des am 22.12.2014 mit dem Karlsruher SC ab- gestimmten Pachtmodells den Abschluss eines Letter of Intent zur Absicherung des Pacht- modells sowie den weiteren Verhandlungen mit dem Karlsruher SC. Abstimmungsergebnis: mehrheitliche Zustimmung (fünf Gegenstimmen) Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 6 zur Behandlung auf. Man habe sich schon in mehreren Sitzungen mit dem KSC als Hauptpächter auseinander- gesetzt und in einem ersten umrissenen Pachtmodell - zum Stand der Gemeinderatssitzung vom 21. Oktober 2014 - die bis dahin vorgenommenen Vereinbarungen besprochen und Übereinstimmung über einige strittige Punkte erzielt. Das Pachtmodell, das die Verwaltung heute vorstelle, habe sich dahingehend zur Vorlage Ende Oktober verändert, dass die Fest- pacht in der 1. Liga auf 3,5 Millionen Euro ansteige - es seien ursprünglich 3 Millionen Euro vorgesehen gewesen. Im Gegenzug dazu reduziere sich die Instandhaltungspauschale von 1,3 Millionen Euro oder weniger - das sei ein strittiger Punkt gewesen - auf 240.000 Euro in den Jahren eins bis fünf und auf 800.000 Euro ab dem Jahr sechs. Dabei habe sich aus einer Verhandlungsrunde vom letzten Freitag noch eine Modifizierung insoweit ergeben, dass man in einer gewissen Zeit auf 850.000 Euro hoch gehe, bis man ein kompensatori- sches Polster für den Fall der 3. Liga habe, weil dann die 800.000 Euro Instandhaltungs- pauschale nicht erwartet werden können. Wenn das Polster aufgefüllt sei, werde man wie- der auf 800.000 Euro heruntergehen. Falls man das Polster abschöpfen müsse, werde man wieder auf 850.000 Euro erhöhen, bis es wieder aufgefüllt sei. Eine weitere Veränderung sei, dass man schon beim Ticketing ab 18.500 Zuschauern ein- steige und nicht erst ab 20.000 Zuschauern. Bei den Drittveranstaltungen gebe es einen Fixbetrag von 100.000 Euro jährlich garantiert. Dieser laufe durch, ohne dass man eine prozentuale Gewinnbeteiligung vorsehe. Eine weitere Erneuerung sei eine Sonderzahlung für das Jahr des Aufstiegs, welche man brauche, um in der gesamten Laufzeit auf die Be- - 2 - träge für eine wirtschaftliche Darstellung zu kommen. Man komme jetzt betriebswirt- schaftlich ein fast ausgeglichenes Verhältnis. Es bleiben nach den 33 Jahren noch 50.000 Euro übrig und ein Restdarlehen von 13,5 Millionen Euro. Dies immer unter der Annahme, dass man von zehn Jahren Liga sieben Jahre 2. Liga, 2 Jahre 1. Liga und ein Jahr 3. Liga habe. Das könne sich durchaus auch anders entwickeln. Ein strittiger Punkt, der durchaus von der EU diskutiert werde, sei, dass man die Drittveran- staltungen auf einen festen Betrag von 100.000 Euro pauschaliere und nicht mehr eine prozentuale Beteiligung veranschlage. Ein strittiger Punkt zwischen dem KSC und der Stadt sei, was die Instandhaltungspauschale an festen Neben- und Betriebskosten beinhalte und was, im Rahmen üblicher Pachtverträge, noch an zusätzlichen Nebenkosten hinzukomme. Dabei gehe es um Positionen wie Grundsteuer und ähnlichem, nicht aber um Energiekos- ten, die natürlich separat laufen. Diese Positionen seien jedoch keine Beträge, die die Fi- nanzierungssystematik ins Kippen bringen können. Wenn der Hauptausschuss zustimme, werde ein Letter of Intent mit dem KSC unterzeich- net und damit das Pachtmodell fixiert. Diesen Letter of Intent benötige man auch, um die Pränotifizierungsunterlagen einzureichen. Danach werde ein Vorvertrag bis April/Mai 2015 ausgehandelt. Die funktionale Leistungs- beschreibung werde weiter erarbeitet. Mit der endgültigen Ratifizierung des Pachtmodells und des Vorvertrags werde man im Mai/Juni 2015 in den Gemeinderat gehen. Den Ausle- gungsbeschluss für den Bebauungsplan werde man sich für Juli 2015 vornehmen. Sobald dies alles abgelaufen sei, komme es aus der funktionellen Leistungsbeschreibung heraus zu einer detaillierten Ausschreibung. Man wolle Planung und Bauleistung im Rah- men eines europaweiten Verhandlungsverfahrens insgesamt ausschreiben. Dies sichere eine möglichst rationale und wirtschaftliche Gesamtlösung und vor allem ein architektoni- sches Modell, welches sich am Ende in der Umsetzung auch an den Kostenrahmen halte. Der Letter of Intent diene als Grundlage der weiteren, detaillierteren Pachtvertragsverhand- lungen und gegenüber der EU als Grundlage für ein Gespräch im Rahmen des Notifizie- rungsverfahrens. Er sei aber noch nicht die bis ins Detail abgeschlossene vertragliche Ver- einbarung. Das Ganze sei eine Gratwanderung zwischen zwei Ansprüchen. Der eine Anspruch sei, dass man während der 33 Jahre betriebswirtschaftlich ein ausgeglichenes Ergebnis haben und einen Korridor aufzeigen wolle, in dem man mit einer Refinanzierung durch die Nut- zung des Stadions rechnen könne. Auf der anderen Seite wolle man keine Lösung verein- baren, die der Verein nicht wirtschaftlich tragen könne. Deshalb sei man auf den Einspruch des Vereins, dass dieser in der 3. Liga keine 800.000 Euro Instandhaltungspauschale leisten könne, eingegangen. Aus seiner Sicht habe es in der Verhandlung keine Situation gege- ben, in der die Stadt sich gegen den Verein - trotz der Aussage des Vereins, dass dieser etwas nicht wirtschaftlich leisten könne - durchgesetzt habe. Wichtig sei auch, dass der Verein eine Art Sperrkonto auffüllen werde, bis zu einer Höhe der Pacht für die 1. Liga. Sollte es in folgenden Jahren zu Schwierigkeiten kommen, wäre es möglich, von diesem Sperrkonto Beträge auszugleichen. - 3 - Mit den Vereinbarungen liege man im Rahmen, was andere Vereine in den jeweiligen Klas- sen zu bringen in der Lage seien. Stadtrat Hofmann (CDU) bestätigt, man habe seiner Meinung nach eine vernünftige Lö- sung mit einer Refinanzierung und der Möglichkeit, dass der Verein überleben und sich positiv weiterentwickeln könne. Er habe die Hoffnung, dass die Wirtschaft in ein solches Stadion mehr investieren werde. In anderen Stadien sei dies auch so gekommen. Es sei damit eine sehr faire Lösung. Es folge noch eine große Hürde sobald die Ausschreibungs- unterlagen kommen. Dazu müsse man die funktionellen Leistungsbeschreibungen klar de- finieren. Man habe aber schon im Vorfeld viele Dinge gut angerissen. Man müsse auch die Konkurrenz zur KMK in der Vermietung der Räume beachten. Er glaube, es gebe mit einer gewissen Schwerpunktsetzung auf beiden Seiten Lösungen. Seine Fraktion sei über den heutigen Vorschlag sehr erfreut und gebe ihre Zustimmung. Sie sehe auch die Chance, die verkehrliche Situation im Osten der Stadt zu überdenken. Stadtrat Marvi (SPD) führt aus, seine Fraktion sei der Meinung, dass die Verhandlungs- führung den Grundlinien des Gemeinderatsbeschlusses vom Oktober 2014 entspreche und sei optimistisch, dass man zu einem finalen Ergebnis kommen könne. Die Erlöse seien zwar gegenüber der Vorlage im Oktober etwas zurückgegangen. Seine Fraktion wolle sich aber auch nicht an der Instandhaltungspauschale festbeißen. Es habe im Zuge der Verhandlun- gen ein faires Geben und Nehmen gegeben. Der KSC sei etwas höher gegangen, bei der Pacht im Falle der Zugehörigkeit zur 1. Liga und habe seine Maximalforderung eines Park- decks auf dem Birkenparkplatz geräumt. Die Spielräume für die Erlöse seien aber fast aus- gereizt. Er sei beruhigt, dass nur noch minimale Änderungen zu befürchten seien. Er möch- te wissen, was mit der Stadionmiete passiere, die jetzt per Antrag im Doppelhaushalt ver- doppelt werden solle und ob diese im Pachtmodell aufgehe. Stadtrat Wohlfeil (KULT) findet das Pachtmodell in Ordnung. Seine Fraktion habe noch etwas Bedenken, da es keinen Sicherheitszuschlag für Unvorhergesehenes gebe und weil das Ergebnis mit minus 50.000 Euro knapp ausfalle. Man könne bei Unvorhergesehenen zwar abspecken, dem seien aber tatsächlich Grenzen gesetzt. Auch betreffe dies keine Kostensteigerung bei der späteren Bauunterhaltung. Seine Fraktion befürchte Risiken und Unsicherheiten für die Stadt. Es gebe noch offene Fragen, die geklärt werden müssen, z. B. wer sei zuständig für die Sauberkeit im Stadion, für die Rasenpflege und für die Unterhal- tung der Gebäudeteile. Man sei aber auf einem guten Weg. Stadträtin Lisbach (GRÜNE) erklärt, die GRÜNE-Fraktion sei nach wie vor der Meinung, dass der Neubau des KSC-Stadions nicht tragfähig sei. Sie halte die enorme Reduktion der Instandhaltungspauschale für sehr problematisch. Auch die Reduzierung der Jahrespacht in der 2. und 3. Liga bedeute eine Risikoübernahme durch die Stadt. Es seien Risiken ausge- blendet worden, wie zum Beispiel das Abtragen der Wälle und der Werteverlust durch den Abriss der Haupttribüne. Auch halte ihre Fraktion die Teuerung von 1 % über den langen Zeitraum für unrealistisch. Ihre Fraktion werde der Vorlage nicht zustimmen. Stadtrat Hock (FDP) betont, das Stadion sei kein Sanierungsfall sondern ein Abrissfall. Deshalb gehe seine Fraktion der Vorlage gerne mit. Stadtrat Dr. Schmidt (AfD) äußert, er stimme Stadträtin Lisbach zu. Er glaube, dass die Finanzen des Projektes nicht so seien, dass der KSC oder die Stadt diese stemmen können. - 4 - Ein großes Problem sei, dass man 33 Jahre brauche, um das Projekt zu einer schwarzen Null zu bringen. Nach 20 Jahren seien aber bereits sehr viele Kosten fällig. Man habe ein Projekt, das über 33 Jahre laufe, der Letter of Intent werde aber nur über 20 Jahre abge- schlossen. Das könne er nicht akzeptieren. Aus Sicht der Stadt seien die Verhandlungen nicht gut. Er habe Probleme damit, dass die Instandhaltungspauschale flexibilisiert werde. Die Instandhaltung sei immer gleich, egal, in welcher Liga man spiele. Auch lege man ein finanzielles Volumen fest, halte aber die Leistung flexibel. Er frage sich, ob dies ein sinnvol- les Vorgehen sei. Stadtrat Fostiropoulos (Die Linke) bemerkt, er sei überzeugt, dass die Stadt am Ende drauf lege. Der Begriff Absicherung sei irreführend und lediglich ein Wunsch. Stadtrat Kalmbach (GfK) betont, jedes der vorgestellten Modelle sei ein Risiko - wie auch das Leben ein Risiko sei. Der Vorschlag der GRÜNEN, einer Sanierung des bestehenden Stadions, sei für ihn ein größeres Risiko, da die Wirtschaftlichkeit nicht gegeben sei. Der Neubau ergebe für den Verein die Möglichkeit mehr zu verdienen und dann mehr zu zah- len. Er könne dem Vorschlag der Verwaltung folgen. Der Vorsitzende betont, er verwahre sich gegen den Begriff der Irreführung. Er hole sich hier lediglich die politische Absicherung für die Gestaltung eines Pachtvertrags. Wenn man heute nicht zustimme, werden die detaillierten Pachtverträge nicht ausgehandelt. Solche Dinge, wie Rasenpflege, Sauberkeit und Ähnliches werden fest vereinbart. Man habe Lö- sungen, welche die Stadt stark aus ihren Verpflichtungen herausnehmen. Offen seien le- diglich noch normale betriebliche Kosten wie Grundsteuer und Versicherungsleistungen. Das was bisher an Miete gezahlt werde, gehe in den Pachtvertrag ein. Die Heraufsetzung der Miete habe damit zu tun, dass in den letzten Jahren die Miete für den KSC immer re- duziert wurde. Jetzt handle es sich um keine Verdopplung, sondern um ein Zurückgehen auf die Grundlinie. Das man in den ersten fünf Jahren bei den Instandsetzungskosten nur 240.000 Euro veran- schlagt habe, liege daran, dass es in der Zeit noch Gewährleistung gebe und man daher nicht mit Instandhaltungskosten wie in den folgenden 15 Jahren rechne. Der KSC solle vielmehr in dieser Phase das Polster ansparen, welches dafür gedacht sei, wenn es später in einem Jahr für den KSC etwas enger werde. Die Instandhaltungspauschale betrage immer 800.000 Euro ab dem sechsten Jahr und sei nicht von der Ligazugehörigkeit abhängig, bis auf den Sonderfall, dass der KSC in die dritte Liga komme. Man wisse genau, dann werde der KSC die 800.000 Euro nicht leisten können. Deswegen werde in den anderen Jahren ein Polster angesammelt. Zur Erreichung der schwarzen Null lege man die Spielergebnisse der letzten zehn Jahre zu- grunde. Falls der KSC immer in der ersten Liga spielen würde, wäre man bereits nach 17 Jahren schon so weit, dass das Stadion abbezahlt wäre. Es hänge viel vom sportlichen Er- folg des Vereins ab. Man mache eine pachtvertragliche Vereinbarung, die ein Zahlenwerk über die Dauer von 33 Jahren zugrunde lege. Man schließe aber einen Pachtvertrag über 20 Jahre ab. Das sei das Maximum, was man üblicherweise mache, denn nach 20 Jahren müsse die Technik theoretisch wieder erneuert werden. Dies sei das übliche Verfahren. Die grundsätzlichen - 5 - Vereinbarungen die man treffe, gelten danach aber wieder als Grundlage für den neuen Vertrag. Die Aussage, der KSC könne mit den Vereinbarungen gut leben und die Stadt zahle drauf, weise er von sich. Der KSC habe sicher zu tun die 100.000 Euro jährlich aus Drittveranstal- tungen zu leisten. Für die Stadt sei es auf alle Fälle besser, wenn sie damit rechnen könne, dass der KSC in der Lage sei, seine finanziellen Pflichten zu erfüllen. Die Stadt wolle das abschöpfen was abzuschöpfen sei, ohne den Verein in die Knie zu zwingen. Die Wälle seien kein Risiko, da man diese beim weiteren Verfahren optional ausschreibe. Die Firmen, die sich bewerben, können selbst entscheiden, ob sie die Wälle stehen lassen, ganz oder teilweise abtragen. Sie müssten lediglich im Kostenrahmen bleiben. Mit dieser Vorgehensweise sei der Verein einverstanden. Bezüglich der Abstriche bei den Leistungen habe man beim Staatstheater die gleiche Vor- gehensweise, dass eben Firmen schon bei der Ausschreibung sagen müssen, auf was man verzichten könne, wenn es von den Kosten her nicht tragbar sei. Das sei nicht unüblich. Es gebe mit dem Verein erste Richtungen. Man könne zum Beispiel die Logen größer oder kleiner bauen. Man habe Sollbruchstellen, mit denen man arbeiten könne. Stadtrat Pfannkuch (CDU) empfiehlt, nicht nur die Risiken zu sehen, sondern auch die Chancen, die sich für die Stadt ergeben. Das Stadion sei nicht nur für den KSC, sondern für die Stadt, wenn es wirtschaftlich darstellbar sei. Er habe noch Fragen hinsichtlich der Auf- füllung des vorgesehenen finanziellen Polsters. Es sollte nicht der reinen Freiwilligkeit unter- liegen. Auch bittet er um Vorlage der vorstellbaren Geschäftsmodelle für eine Drittvermark- tung und der Darstellung der Konkurrenz zur KMK. Ebenfalls sei es der CDU-Fraktion sehr wichtig, dass die Verkehrskonzeption aufgearbeitet werde. Stadträtin Dr. Leidig (GRÜNE) bittet um Beantwortung, wie die Verwaltung sicherstellen wolle, dass die Pachtzahlungen tatsächlich erfolgen und nicht nur Schuldscheine anwach- sen. Ein Knackpunkt in den Verhandlungen seien auch Regelungen hinsichtlich der Bauzeit. Im Letter of Intent tauche eine Ankaufsoption auf, zu der sie Näheres wissen wolle. Hin- sichtlich der Einnahmen aus Drittveranstaltungen bittet sie um Vergleichszahlen von Stadi- en aus anderen Städten, zum Beispiel aus Mainz. Zur Teuerungsrate von 1 % wolle sie wis- sen, ob dies künftig bei städtischen Vorhaben vorgesehen werde. Stadtrat Wohlfeil (KULT) fragt, ob noch eine Pachtminderung für die Bauzeit vorgesehen sei. Stadtrat Hofmann (CDU) bemerkt, der Unterschied zu Mainz sei, dass dem Verein in Mainz das Stadion selbst gehöre, und bei uns bleibe es in Eigentum der Stadt. Deshalb könne man dies nicht vergleichen. Er denke, man sei auf einem guten Weg, denn man ha- be bei der Vereinszugehörigkeit die schlechteste Variante angenommen - nämlich, dass man in zehn Jahren nur zwei Jahre in der 1. Liga spiele. Man dürfe nicht nur die negativen Seiten sehen. Man habe Vergleichswerte in Hoffenheim und Augsburg. Die Mieten hier seien realistisch. Herr Dollinger (Stadtkämmerei) erklärt zur Teuerungsrate, dass man sich festgelegt ha- be, dies zukünftig bei Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen einfließen zu lassen. Dies jedoch - 6 - nicht nur auf der Ertrags-, sondern auch auf der Aufwandsseite. Bei dieser Wirtschaftlich- keitsbetrachtung müsse man zusätzlich sehen, dass man die Jahrespacht ab dem dritten Jahr für alle zwei Jahre mit 5 % Steigerungsrate versehen habe. Die Erträge steigen damit stärker, wie die Aufwendungen. Zu den Einnahmen aus Drittveranstaltungen habe man im Oktober 20 % aus dem Umsatz angenommen und etwa 40.000 Euro jährlich taxiert. Der KSC habe bei den Verhandlungen angeboten, 100.000 Euro jährlich zu garantieren. Bei 20 % aus dem Umsatz müsste der KSC schon ein bis zwei Millionen Umsatz machen. Man glaube von Seiten der Verwaltung, dass der 20 %-Gewinnanteil sich nie realisieren lasse und man mit der Garantiesumme von 100.000 Euro besser fahre. Der Vorsitzende sagt zu, dass die Verkehrssituation noch dargestellt werde. Die Konkur- renz zur KMK wolle man diskutieren, indem man sich ein Betreiberkonzept vorstellen lasse. Man habe Interesse daran, dies mit der KMK abzustimmen. Der Punkt mit der Ankaufsoption sei dem Verein sehr wichtig. Es werde im Rahmen des Vorvertrags darum gehen, wie man eine solche beschreibe. Man könne darüber diskutie- ren, was die Rahmenbedingungen sein können. Er wolle noch darauf hinweisen, dass auf der letzen Seite der Broschüre ein kleiner Fehler aufgetaucht sei. Die Zahl im Jahr 25 von 6.889.752 Euro sei falsch, nämlich um 500.000 Euro zu hoch. Der Rest der Zahlen in der Kolonne stimme aber. Dies führe dazu, dass auf Seite 9 im Kurvendiagramm die grüne Linie im Jahr 25 nicht so ansteigen dürfe gegenüber der roten Linie. Zur Sicherstellung der Pachtzahlungen erklärt er, man werde im Rahmen des Vorvertrags das Auffüllen des Polsters definieren. Wesentlich mehr könne man nicht machen. Man müsse darauf vertrauen, dass der KSC keine pachtvertragliche Regelung eingehe, die er nicht erfüllen könne. Deshalb sei es auch wichtig, keine Forderungen zu stellen, die der KSC nicht leisten könne. Stadtrat Dr. Schmidt (AfD) führt hinsichtlich der Ankaufsoption aus, dass es nicht sein könne, dass man den KSC mit einer relativ geringen Pacht schone und er am Ende dann das Stadion aufkaufen könne. Er bittet darum, diese Vorgehensweise - dass man den KSC schone - in der Klausel der Ankaufsoption einfließen zu lassen, so dass die für den KSC gesparten Kosten wieder an die Stadt zurückfließen. Der Vorsitzende betont, wenn alles so komme, wie es vereinbart werde, mache die Stadt am Ende betriebswirtschaftlich einen Gewinn. Das müsse sie auch, weil sie sonst kommu- nalrechtlich und EU-rechtlich keine Genehmigung erhalte. Da der KSC selbst nicht in der Lage sei, ein neues Stadion zu bauen, sei dies auch die einzige Möglichkeit, an ein neues Stadion zu kommen. Falls es dem KSC am Ende des Vertrages möglich sein sollte, das Sta- dion zu erwerben, bekomme er dieses nicht geschenkt, es gebe immer noch einen Rest- wert, der veranschlagt werde. Im Moment gehe man davon aus, man behalte das Stadion im Bestand, da man nicht die Erwartung habe, es jemals abverkauft zu bekommen. Es sei keine Grundlage des Finanzierungsmodells. Nachdem keine weiteren Wortmeldungen vorliegen, lässt er über die Vorlage abstimmen und stellt mehrheitliche Zustimmung fest - bei fünf Gegenstimmen. - 7 - Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten 9. März 2015

  • Letter_of_intent: Stand 15.04.15
    Extrahierter Text

    1 test LETTER OF INTENT zwischen Stadt Karlsruhe, Rathaus am Marktplatz, 76133 Karlsruhe,in dieser Sache vertreten durch Herrn Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup im Folgenden „StadtKarlsruhe“ und Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix e. V., Adenauerring 17, 76131 Karlsruhe,vertreten durchden Präsidenten Ingo Wellenreuther, den Vizepräsidenten Günter Pilarsky und den Vizepräsidenten Georg Schattling im Folgenden „KSC“ gemeinschaftlich im Folgenden „Parteien“ 1.Gegenstand, Projekt „neues Wildparkstadion“ 1.1Der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe hat am 21.10.2014 beschlossen, das bestehen- de Wildparkstadion als modernes, zukunftsfähigesundmultifunktional nutzbaresSta- dion neu zu errichten (nachfolgend auch „Projekt“ genannt).Der Baukörper Stadi- on, das Parkdeck Hospitality und die TV-Aufstellfläche des Stadionssowie weitere, nicht zu dem Projekt gehörende Flächen sind inAnlage L-1„Masterplan in der Variante 4“näher beschrieben.Das Stadion soll nach dem NeubauVeranstaltungs- stätte für die Heimspiele des KSC sein, verschiedenen sportlichen Nutzungszwecken dienen und zudemmultifunktional genutzt werden.Nach Fertigstellung der Bau- maßnahmen soll allenInteressenten ein offener und diskriminierungsfreier Zugang er- öffnet werden. 1.2Das Planungsrecht für das neue Wildparkstadion muss noch geschaffen werden. Der Planungsausschuss der Stadt Karlsruhe hat am 03.04.2014 beschlossen, den Bebau- ungsplan „Fußballstadion im Wildpark“ aufzustellen. Zudem sind der Flächennut- zungsplan und der Regionalplan zu ändern.Ferner bedarf es einer Änderung der Landschaftsschutzgebietsverordnung für den Bereich des Bebauungsplans. Darüber hinaus sind für die Realisierung desProjekts notwendige Teilflächen derzeit noch im Eigentum des Landes Baden-Württemberg. 1.3Die Parteien beabsichtigen, die zwischen ihnen derzeit bestehenden, das Wildparksta- dion betreffenden Mietverträge zu beenden und einen neuen Pachtvertrag über das neue, noch zu errichtende Wildparkstadion (nachfolgend „Pacht-und Betreiberver- trag“) abzuschließen. 1.4Der KSC beabsichtigt, eine Gesellschaft zu gründen, an der er alle Anteile hält und die als Pächterin des neuen Wildparkstadions fungieren soll. In diesem Fall wird der KSC den in Ziffer 4 dieses Letter of Intent aufgeführten Verträgen als Garant seiner Toch- tergesellschaft beitreten. 2 LOI Wildparkstadion_Entwurf_04_14_04_15-clean.docx 1.5Die bereits zwischen den Parteien vereinbarten Rahmendaten des künftigen Pacht- und Betreibervertrages für das neue Wildparkstadion sowie die geplante weitere Vor- gehensweise bis zum Abschluss des Pacht-und Betreibervertrages sollen mit diesem Letter of Intent dokumentiert werden. 2.Wirtschaftliche Rahmendaten 2.1Die Parteien haben auf Grundlage der alsAnlage L-2beigefügten Wirtschaftlich- keitsberechnung vereinbart, dass der KSC während der Laufzeit des Pacht-und Be- treibervertrages eine Pacht zahlt, die sich wie folgt zusammensetzt: 2.1.1Grundpacht A) Für die Büroräume (Geschäftsstelle) 10 Euro/m² netto, somit bei 1.000 m²Mietflä- cheEUR 120.000,00p.a. netto (unabhängig von Ligazugehörigkeit des KSC). Die Grundpacht A) erhöht sich jährlich um 1% des Vorjahresbetrages. 2.1.2Grundpacht B) Abhängig von der Ligazugehörigkeit des KSC 1. Bundesliga:EUR 3,5 Mio.(netto) / Pachtjahr (EUR 291.666,67 netto/Monat) 2. Bundesliga:EUR 1,5 Mio.(netto) / Pachtjahr (EUR 125.000,00 netto/Monat) 3. Liga:EUR 400.000,00(netto) / Pachtjahr (EUR 33.333,33 netto/Monat) Regionalliga:EUR 400.000,00(netto) / Pachtjahr (EUR 33.333,33 netto/Monat) Mit Beginn des3. Pachtjahres erhöht sich die jeweils gültige Grundpacht B) alle zwei Jahre um 5% des Vorjahresbetrages bzw.-bei Ligawechsel-des dann gültigen Betra- ges für die aktuelle Ligazugehörigkeit. 2.1.3Pachtsonderzahlung Bei jedem Aufstieg des KSC in die 1. Bundesliga wird eine Pachtsonderzahlung in Höhe vonEUR 500.000,00netto fällig. 2.1.4Instandhaltungspauschale Als weiteren Bestandteil der Grundpacht zahlt der KSCeine Instandhaltungspau- schale: 1. PachtjahrEUR 240.000,00netto; 2. bis 5. Pachtjahr jährliche Erhöhung um 1% des Vorjahresbetrages; Ab dem 6. PachtjahrEUR 850.000,00netto(1. oder 2. Bundesliga); mit Beginn des 7. Pachtjahres bis Pachtende jährliche Erhöhung um 1% des Vorjah- resbetrages. Für den Fall, dass der KSC aus der 2. Bundesliga abgestiegen ist, beträgt die In- standhaltungspauschale mit Beginn des 6. Pachtjahres lediglichEUR 400.000,00 netto. Die jährlichen Erhöhungen von 1% finden auch in diesem Fall weiter Anwen- dung. Im Falle eines erneuten Aufstiegs des KSC (ab 2. Bundesliga), erhöht sich die 3 LOI Wildparkstadion_Entwurf_04_14_04_15-clean.docx Instandhaltungspauschalewieder auf den Ausgangbetrag (1.oder2. Bundesliga) zuzüglich jährlicher Erhöhungenseitdem 6. Pachtjahr. Sofernund solangekein Abstieg in die 3. Liga (oderdarunter) erfolgt ist, wird von der Instandhaltungspauschale ab dem 11. Pachtjahr jährlich EUR 50.000,00 netto in Abzug gebracht. Es wird klargestellt, dass der Abzug nur in den Pachtjahren (ab 11. Pachtjahr bis Pachtende) erfolgt, in denen der KSC in der1. oder 2. Bundesliga spielt. Sofern bis zum Pachtende kein Abstieg in die 3. Liga (oder darunter) erfolgt ist, wird im letzten Pachtjahr von der Instandhaltungspauschale EUR 250.000,00 in Abzug gebracht. 2.1.5Umsatzabhängige Pacht, Gewinnpauschale Bei mehr als 18.500 Zuschauern je Pflichtspiel der Profimannschaft des KSC im Durchschnitt pro Spielsaison erhält die Stadt Karlsruhe 20% derNetto- Ticketumsätze(ohne Hospitality-Tickets)aller Pflichtspiele der Profimannschaft des KSC von dem Zuschaueranteil über 18.500 Zuschauern. Zur AbgeltungsonstigerVeranstaltungen (alle Veranstaltungen, die keine Fußball- spiele sind) erhält die Stadt KarlsruheeineGewinnpauschale in HöhevonEUR 100.000,00 netto p.a. („Gewinnpauschale“). Die Gewinnpauschalesteigt jährlich mit Beginn des 2. Pachtjahres bis Pachtende um 1% des Vorjahresbetrages. 2.2Zur Absicherung derPachtzahlungen sowieInstandhaltungspauschalebei Ligazugehö- rigkeit unterhalb2. Bundesliga bietet der KSC an, eine entsprechende Rücklage zu bilden. 2.3Alle Zahlungsbeträge gemäß vorstehender Ziffer 2.1 verstehen sich zuzüglich Umsatz- steuer in gesetzlicher Höhe, soweit diese Anwendung findet. 2.4Die Instandhaltung von Dach und Fach sowie der von der Stadt eingebrachten zentra- len technischen Anlagen obliegt der Stadt Karlsruhe, die Instandhaltung im Übrigen dem KSC. 2.5Die Namensrechte in Bezug auf das Stadion stehen der Stadt Karlsruhe zu. 2.6Die Pachtdauer soll 20 Jahre betragen. 2.7Der Pacht-undBetreibervertrag wird eine Ankaufsoption enthalten. 3.Weiteres Vorgehen 3.1Um einen Pacht-und Betreibervertrag abschließen zu können, muss das neue Wild- parkstadion zunächst geplant und alle Unterlagen erstellt werden, die erforderlich sind, um das zukünftigePachtobjekt (z.B. Lage der darin befindlichen Flächen und Ein- richtungen, Quantitäten und Qualitäten) hinreichend zu bestimmen. Die Vergabe der Planungs-und Bauleistungen wird im Rahmen einesVergabeverfahrens gemäß VOB/A erfolgen. 3.2Die Parteien haben sich bereits auf ein Raumprogramm verständigt, das alsAnlage L- 3beigefügt wird. Die Parteien werden als weitere Grundlage für die Ausschreibung des Projekts eine funktionale Leistungsbeschreibung erarbeiten. Die Stadt Karlsruhe 4 LOI Wildparkstadion_Entwurf_04_14_04_15-clean.docx wird hierfür einen Vorschlagunterbreiten, der mit dem KSC besprochen und abge- stimmt wird. Ziel der Parteien ist es, auf diese Weise eine Ausschreibungsgrundlage zu erstellen, die Qualitäten und Quantitäten soweit wie notwendig konkretisiert und zugleich genügend Spielraum für die Bieter ermöglicht, damit diese ihr Know How zugunsten des Projekts einbringen und Optimierungsvorschläge unterbreiten können. Die Parteien sind sich einig, dass das gemäßAnlage L-2ermittelteBudgetin Höhe von insgesamt 74,5 Mio. Euro netto für die von der Stadt Karlsruhe für das Projekt zu erbringenden Leistungenmit den Titeln „Baukörper Stadion“, „Stadion Zusatzkosten“ und „Parkdeck Hospitality“als Obergrenze zu verstehen ist und auf keinen Fall über- schritten werden darf. Sollte sich herausstellen, dass das vorstehende Budget nicht eingehalten werden kann, verpflichten die Parteien sich, die Leistungen der Stadt Karlsruhe einvernehmlich so anzupassen und gegebenenfalls Quantitäten und/oder Qualitäten zu reduzieren, dass das Projekt im Budget liegt. Zu diesem Zweck werden bereits in der funktionalen Leistungsbeschreibung Positionen festgelegt, die im Falle von Budgetüberschreitungen nicht ausgeführt werden. 3.3Als weitere Planungsgrundlage wird der KSC der Stadt Karlsruhe bis spätestensacht Wochen nach Unterzeichnung dieses Letter of Intentein aussagekräftiges Betriebs- konzept für das neue Wildparkstadion vorlegen, das insbesondere Angaben zur beab- sichtigten Durchführung des Spiel-und Hospitalitybetriebs, zur Organisation des Facili- tymanagements, enthält. 3.4Die Parteien werden nach Abschluss dieses LOI jeweils das auf Ihrer Seite verantwortli- che Team für die gemeinsame Entwicklung des Projekts benennen. 4.Abzuschließende Verträge 4.1Die Parteien beabsichtigen, folgende Verträge im Zusammenhang mit dem Projekt abzuschließen: A) Vorvertrag: Die Zusammenarbeit der Parteien während der Vorbereitung und Durchführung der Ausschreibung sowie der Planung des Projekts bis zum Abschluss des Pachtvertrages soll durch einen Vorvertrag geregelt werden. B) Pacht-undBetreibervertrag: Der Abschluss eines Pacht-und Betreibervertrages ist erst möglich, wenn die erforder- lichen Vertragsunterlagen (funktionale Leistungsbeschreibung, Raumbuch, Planung, Baubeschreibung etc.) erstellt worden sind. Da die Planung des Projektes auch bei Abschluss des Pacht-und Betreibervertrages noch nicht abgeschlossen und die Baugenehmigung hierfür noch nicht erteilt sein wird, soll der Pachtvertrag diesbezügliche Rücktrittsrechte vorsehen. B) Entwicklungsvertrag: Für die weitere Entwicklung des Projekts nach Abschluss des Pacht-und Betreiberver- trages soll zusammen mit dem Pacht-und Betreibervertrag ein Entwicklungsvertrag abgeschlossen werden. Der Entwicklungsvertrag regelt die Zusammenarbeit der Par- teien ab Unterzeichnung des Pacht-undBetreibervertrages und endet mit der kom- pletten Fertigstellung des neuen Wildparkstadions. 5 LOI Wildparkstadion_Entwurf_04_14_04_15-clean.docx 4.2Die Stadt Karlsruhe wird für die vorstehenden Verträge Entwürfe erarbeiten und dem KSC vorlegen. Die Parteien verpflichten sich wechselseitig, die Verträge zügig zuver- handeln und zum Abschluss zu bringen, damit mit der Vorbereitung der Ausschrei- bung für das neue Wildparkstadion begonnen werden kann. 5.Zusammenarbeit, rechtliche Bindung 5.1Die Parteien verpflichten sich wechselseitig, konstruktiv und kooperativ zusammenzu- arbeiten, das Projekt nach besten Kräften zu fördern und fair miteinander umzuge- hen. Die in Ziffer 4 dieses Letter of Intent aufgeführten Verträge wollen die Parteien zügig und einvernehmlich zum Abschluss bringen.Als Voraussetzung für den Ab- schluss eines wirksamen Pacht-und Betreibervertrages wird von der Stadt Karlsruhe ein beihilferechtliches Notifizierungsverfahren vor der Europäischen Kommission durchgeführt werden. Die Stadt Karlsruhe wird dabei den zwischen den Parteien ab- gestimmten Gegenstand undUmfang des Projektssowie die zwischen den Parteien verhandelten Verträgezugrunde legen. Sollte die Europäische Kommission Änderun- gen an dem Projektund/oder den Verträgenverlangen, verpflichten sich die Parteien bereits heute, konstruktiv in der Weisezusammenzuarbeiten, dass den Anforderun- gen der Europäischen Kommission an eine beihilfenrechtskonforme Ausgestaltung des Projekts unddendas Projekt betreffenden Verträgenentsprochen und gleichzeitig den Interessen beider Parteien im größtmöglichen Umfang Rechnung getragen wird. 5.2Dieser Letter of Intent gibt den aktuellen Verhandlungsstand zwischen den Parteien wieder.Er beinhaltet keine Verpflichtung zum Abschlussder in Ziffer 4 bezeichneten Verträge oder sonstiger Verträge. Eine Verpflichtung seitens der Stadt Karlsruhe ein neues Wildparkstadion zu entwickeln und/oder zu errichten und/oder die öffentlich- rechtlichen Voraussetzungen hierfür zu schaffen wird durch diesen Letter of Intent ebenfalls nicht begründet.Voraussetzung für die Umsetzung diesesLetter of Intent ist das Eintreten der in Ziffer 1.2 genannten Punkte. 6.Vertraulichkeit Die Parteien sind sich einig, dass der Inhalt diesesLetter of Intent aufgrund der Beson- derheiten der Verwirklichung eines kommunalen Projektes einer Vertraulichkeitnicht unterliegt. 7.Schriftform / Ausfertigungen Änderungen und Ergänzungen dieses Letter of Intent bedürfen der Schriftform. Dieser Letter of Intent wird für jede Partei einmal ausgefertigt. 6 LOI Wildparkstadion_Entwurf_04_14_04_15-clean.docx Karlsruhe, den .................................. Fürdie Stadt Karlsruhe:Für den KSC: ..................................................................................................................... Oberbürgermeister Dr. Frank MentrupIngo Wellenreuther .......................................................... GünterPilarsky .......................................................... Georg Schattling Anlagen Gemeinderat Stand 21.10.2014 netto Konsensmodell Stand 22.12.2014 netto LOI Stand 07.02.2015 netto Baukörper Stadion60.000.000 €60.000.000 €60.000.000 € Stadion - Zusatzkosten 1.) 4.500.000 €4.500.000 €4.500.000 € Parkdeck Hospitality10.000.000 €10.000.000 €10.000.000 € Parkdeck Birkenparkplatz0 €0 €0 € Parkierung10.000.000 €10.000.000 €10.000.000 € Infrastruktur - Umweltverbund Infrastruktur Umweltverbund 2.) 1.600.000 €1.600.000 €1.600.000 € Infrastruktur Standort 3.) 6.800.000 €6.800.000 €6.800.000 € Infrastruktur Technik 4.) 1.200.000 €1.200.000 €1.200.000 € Unvorhergesehenes 10%960.000 €960.000 €960.000 € Nebenkosten 25%2.640.000 €2.640.000 €2.640.000 € Infrastruktur - Zwischensumme13.200.000 €13.200.000 €13.200.000 € Infrastruktur - Grunderwerb/Verlagerung1.100.000 €1.100.000 €1.100.000 € Infrastruktur 14.300.000 €14.300.000 €14.300.000 € Gesamtinvestitionskosten88.800.000 €88.800.000 €88.800.000 € abzgl. Infrastrukturkosten14.300.000 €14.300.000 €14.300.000 € zu refinanzierende Kosten 5.) 74.500.000 €74.500.000 €74.500.000 € abzgl. Landesmittel11.000.000 €11.000.000 €11.000.000 € Fremdkapitalbedarf63.500.000 €63.500.000 €63.500.000 € Jährliche Kosten Summe Bauunterhaltung und Bewirtschaftung 6.) 1.396.281 €1.396.281 €1.396.281 € Summe Abschreibung Jahr 1-20 7.) 2.482.125 €2.482.125 €2.482.125 € Summe Abschreibung Jahr 21-40 7.) 2.645.062 €2.645.062 €2.645.062 € Zinsen 8.) 1.587.500 €1.587.500 €1.587.500 € Erlöse Auflösung Landeszuschuss5,00%550.000 €550.000 €550.000 € Jahrespacht (Spielbetrieb) KSC 9.) 1.690.000 €1.790.000 €1.790.000 € Instandhaltungspauschale KSC anfänglich 10.) 1.300.000 €240.000 €240.000 € Anteil Umsatz Veranstaltungen 11.) 40.000 €100.000 €100.000 € Pacht Geschäftsstelle KSC 12.) 120.000 €120.000 €120.000 € Beteiligung Ticketverkäufe 13.) 232.900 €325.700 €325.700 € Aufstiegsprämie KSC an Stadt 14.) 500.000 €500.000 € Einnahmen3.382.900 €3.075.700 €3.075.700 € Namensrechte (Vergabe durch Stadt) 15.) 800.000 €800.000 €800.000 € 1.) 2.) 3.) 4.) 5.) 6.) 7.) 8.) 9.) 10.) 11.) 12.) 13.) 14.) 15.) gemittelt aus der Ligazugehörigkeit der letzten 10 Jahre für 3. Liga 400.000€, 2. Bundesliga 800.000€ und für 1. Bundesliga 1.000.000€ Fußwege/Beleuchtung/Radabstellanlage Annahme: 100 Veranstaltungen à 2.000 Euro Miete --> 200.000 Euro, davon lt. Businessplan KSC 20% an die Stadt, indexiert mit 1% p. a. Pacht Gescchäftsstelle KSC, 1000 m² * 10 €/m² monatlich, indexiert mit 1% p. a. Beteiligung an Mehreinnahmen aus Ticketverkäufen ab 20.001 (Stand GR 21.10.2014)/ 18.501 Zuschauern (Stand LOI 07.02.2015) (ohne Hospitality-Tickets) in Höhe von 20% Aufstiegsprämie in Höhe von 500.000 €, 3x angenommen im Betrachtungszeitraum. Abschreibungen, Gebäude auf 33 Jahre, Technik auf 20 Jahre. Höhere Abschreibung ab Jahr 21 auf Grund der Erneurung der Technik Zinsen im Jahr 1 dargestellt, Zinssätze angenommen: Jahr 1-15 zu 2,5%; Jahr 16-33 zu 3,5%. Entwicklung der Zinshöhe abhängig von der gemittelt aus der Ligazugehörigkeit der letzten 10 Jahre, 1. Liga 3,5 Mio, 2. Liga 1,5 Mio., 3. Liga 0,4 Mio €. Wirtschaftlichkeit Neubau Stadion im Wildpark Datenblatt Kosten 1,5% der Kosten für Baukonstruktion, 3,0% der Kosten der Technik, Personalkosten, indexiert mit 1% p. a. Instandhaltungspauschale, anfänglich Rückbau Stadion, Bauen unter Betrieb, ohne evtl. Kosten baugrundbedingter Zusatzgründungen und Altlasten Verlagerung Gästeparkplatz mit Steg, Ersatztrainingsplätze, Umfahrung Birkenparkplatz Abwassersammler, Hausanschlüsse Basis für die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung Neues Stadion im Wildpark - Wirtschaftlichkeit14.04.2015 Wirtschaftlichkeit Neubau Stadion im Wildpark Jahresübersicht - Konsensmodell 22.12.2014 Berechnung (mit Netto-Werten) Jahr 1Jahr 2Jahr 3Jahr 4Jahr 5Jahr 6Jahr 7Jahr 8Jahr 9Jahr 10Jahr 11Jahr 12Jahr 13Jahr 14 Abschreibungen Sonderabschreibung Haupttribüne Abschreibung Baukonstruktion1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € Abschreibung Technik814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € Abschreibung Möblierung0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € Summe Abschreibungen2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € Kosten Zinsen1.587.500 € 1.575.702 € 1.563.542 € 1.548.772 € 1.533.564 € 1.503.057 € 1.470.524 € 1.434.503 € 1.397.371 € 1.356.509 € 1.314.411 € 1.270.373 € 1.225.036 € 1.175.511 € Bauunterhaltung und Bewirtschaftung1.316.281 € 1.329.444 € 1.342.739 € 1.356.166 € 1.369.728 € 1.383.425 € 1.397.259 € 1.411.232 € 1.425.344 € 1.439.597 € 1.535.909 € 1.551.268 € 1.566.781 € 1.582.449 € Bauen unter Betrieb0 € Summe Kosten2.903.781 € 2.905.146 € 2.906.280 € 2.904.938 € 2.903.292 € 2.886.482 € 2.867.783 € 2.845.734 € 2.822.715 € 2.796.106 € 2.850.321 € 2.821.642 € 2.791.818 € 2.757.960 € Summe Abschreibungen + Kosten5.385.906 € 5.387.271 € 5.388.405 € 5.387.063 € 5.385.417 € 5.368.607 € 5.349.908 € 5.327.859 € 5.304.840 € 5.278.231 € 5.332.446 € 5.303.767 € 5.273.943 € 5.240.085 € Erlöse Auflösung Landeszuschuss 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € Jahrespacht1.790.000 € 1.790.000 € 1.879.500 € 1.879.500 € 1.973.475 € 1.973.475 € 2.072.149 € 2.072.149 € 2.175.756 € 2.175.756 € 2.284.544 € 2.284.544 € 2.398.771 € 2.398.771 € Instandhaltungspauschale240.000 € 242.400 € 244.824 € 247.272 € 249.745 € 800.000 € 808.000 € 816.080 € 824.241 € 832.483 € 840.808 € 849.216 € 857.708 € 866.285 € Anteil Umsatz Veranstaltungen 100.000 € 101.000 € 102.010 € 103.030 € 104.060 € 105.101 € 106.152 € 107.214 € 108.286 € 109.369 € 110.462 € 111.567 € 112.683 € 113.809 € Pacht Geschäftsstelle KSC120.000 € 121.200 € 122.412 € 123.636 € 124.872 € 126.121 € 127.382 € 128.656 € 129.943 € 131.242 € 132.555 € 133.880 € 135.219 € 136.571 € Beteiligung Ticketverkäufe > 18.500 Zuschauer325.700 € 328.957 € 332.247 € 335.569 € 338.925 € 342.314 € 345.737 € 349.194 € 352.686 € 356.213 € 359.775 € 363.373 € 367.007 € 370.677 € Namensrecht800.000 € 808.000 € 816.080 € 824.241 € 832.483 € 840.808 € 849.216 € 857.708 € 866.285 € 874.948 € 883.698 € 892.535 € 901.460 € 910.475 € Sonderzahlung bei Aufstieg in 1. Bundesliga500.000 € Summe Erlöse3.925.700 € 3.941.557 € 4.047.073 € 4.063.248 € 4.673.561 € 4.737.819 € 4.858.636 € 4.881.001 € 5.007.197 € 5.030.012 € 5.161.842 € 5.185.115 € 5.322.848 € 5.346.589 € kaufmännisches Ergebnis -1.460.206 € -1.445.714 € -1.341.333 € -1.323.815 € -711.856 € -630.788 € -491.272 € -446.858 € -297.643 € -248.220 € -170.604 € -118.652 € 48.905 € 106.504 € Kumulierte Gewinne/Verluste -1.460.206 € -2.905.920 € -4.247.253 € -5.571.068 € -6.282.924 € -6.913.712 € -7.404.983 € -7.851.841 € -8.149.484 € -8.397.704 € -8.568.308 € -8.686.959 € -8.638.054 € -8.531.550 € liquides Ergebnis 471.919 € 486.411 € 590.792 € 608.310 € 1.220.269 € 1.301.337 € 1.440.853 € 1.485.267 € 1.634.482 € 1.683.905 € 1.761.521 € 1.813.473 € 1.981.030 € 2.038.629 € Darlehen 63.500.000 € 63.028.081 € 62.541.670 € 61.950.878 € 61.342.568 € 60.122.299 € 58.820.962 € 57.380.108 € 55.894.841 € 54.260.359 € 52.576.454 € 50.814.933 € 49.001.459 € 47.020.429 € Tilgung471.919 € 486.411 € 590.792 € 608.310 € 1.220.269 € 1.301.337 € 1.440.853 € 1.485.267 € 1.634.482 € 1.683.905 € 1.761.521 € 1.813.473 € 1.981.030 € 2.038.629 € Restdarlehen -13.438.514 € Kum. Gewinne/Verluste nach 33 Jahren -51.025 € Neues Stadion im Wildpark - Wirtschaftlichkeit 24.02.2015 Jahr 15Jahr 16Jahr 17Jahr 18Jahr 19Jahr 20Jahr 21Jahr 22Jahr 23Jahr 24Jahr 25Jahr 26Jahr 27Jahr 28Jahr 29Jahr 30Jahr 31Jahr 32Jahr 33 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 1.667.437 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 814.687 € 977.625 € 977.625 € 977.625 € 977.625 € 977.625 € 977.625 € 977.625 € 977.625 € 977.625 € 977.625 € 977.625 € 977.625 € 977.625 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.482.125 € 2.645.062 € 2.645.062 € 2.645.062 € 2.645.062 € 2.645.062 € 2.645.062 € 2.645.062 € 2.645.062 € 2.645.062 € 2.645.062 € 2.645.062 € 2.645.062 € 2.645.062 € 1.124.545 € 1.479.244 € 1.413.751 € 1.341.267 € 1.265.952 € 1.183.076 € 1.744.281 € 1.672.684 € 1.598.275 € 1.515.851 € 1.430.229 € 1.318.438 € 1.219.916 € 1.111.998 € 999.978 € 877.803 € 751.021 € 613.264 € 470.348 € 1.598.273 € 1.614.256 € 1.630.399 € 1.646.703 € 1.663.170 € 1.679.801 € 1.696.599 € 1.713.565 € 1.730.701 € 1.748.008 € 1.765.488 € 1.783.143 € 1.800.975 € 1.818.984 € 1.837.174 € 1.855.546 € 1.874.101 € 1.892.842 € 1.911.771 € 2.722.818 € 3.093.500 € 3.044.150 € 2.987.970 € 2.929.122 € 2.862.878 € 3.440.880 € 3.386.250 € 3.328.976 € 3.263.859 € 3.195.717 € 3.101.581 € 3.020.890 € 2.930.982 € 2.837.153 € 2.733.349 € 2.625.122 € 2.506.106 € 2.382.119 € 5.204.943 € 5.575.625 € 5.526.275 € 5.470.095 € 5.411.247 € 5.345.003 € 6.085.943 € 6.031.312 € 5.974.039 € 5.908.921 € 5.840.780 € 5.746.644 € 5.665.953 € 5.576.045 € 5.482.215 € 5.378.412 € 5.270.185 € 5.151.169 € 5.027.181 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 550.000 € 2.518.710 € 2.518.710 € 2.644.645 € 2.644.645 € 2.776.878 € 2.776.878 € 2.915.721 € 2.915.721 € 3.061.507 € 3.061.507 € 3.214.583 € 3.214.583 € 3.375.312 € 3.375.312 € 3.544.078 € 3.544.078 € 3.721.281 € 3.721.281 € 3.907.346 € 874.948 € 883.698 € 892.535 € 901.460 € 910.475 € 919.579 € 928.775 € 938.063 € 947.444 € 956.918 € 966.487 € 976.152 € 985.914 € 995.773 € 1.005.730 € 1.015.788 € 1.025.946 € 1.036.205 € 1.046.567 € 114.947 € 116.097 € 117.258 € 118.430 € 119.615 € 120.811 € 122.019 € 123.239 € 124.472 € 125.716 € 126.973 € 128.243 € 129.526 € 130.821 € 132.129 € 133.450 € 134.785 € 136.133 € 137.494 € 137.937 € 139.316 € 140.709 € 142.117 € 143.538 € 144.973 € 146.423 € 147.887 € 149.366 € 150.860 € 152.368 € 153.892 € 155.431 € 156.985 € 158.555 € 160.140 € 161.742 € 163.359 € 164.993 € 374.384 € 378.128 € 381.909 € 385.728 € 389.585 € 393.481 € 397.416 € 401.390 € 405.404 € 409.458 € 413.553 € 417.688 € 421.865 € 426.084 € 430.344 € 434.648 € 438.994 € 443.384 € 447.818 € 919.579 € 928.775 € 938.063 € 947.444 € 956.918 € 966.487 € 976.152 € 985.914 € 995.773 € 1.005.730 € 1.015.788 € 1.025.946 € 1.036.205 € 1.046.567 € 1.057.033 € 1.067.603 € 1.078.279 € 1.089.062 € 1.099.953 € 500.000 € 500.000 € 5.990.505 € 5.514.723 € 5.665.119 € 5.689.824 € 5.847.008 € 5.872.209 € 5.486.506 € 5.512.214 € 5.683.965 € 5.710.190 € 6.389.752 € 5.916.504 € 6.104.252 € 6.131.541 € 6.327.869 € 6.355.707 € 6.561.027 € 6.589.425 € 6.804.170 € 785.562 € -60.902 € 138.844 € 219.729 € 435.761 € 527.206 € -599.437 € -519.098 € -290.074 € -198.732 € 548.972 € 169.860 € 438.299 € 555.497 € 845.654 € 977.295 € 1.290.843 € 1.438.256 € 1.776.989 € -7.745.988 € -7.806.890 € -7.668.046 € -7.448.317 € -7.012.556 € -6.485.350 € -7.084.787 € -7.603.885 € -7.893.958 € -8.092.690 € -7.543.718 € -7.373.858 € -6.935.559 € -6.380.062 € -5.534.408 € -4.557.113 € -3.266.270 € -1.828.014 € -51.025 € 2.717.687 € 1.871.223 € 2.070.969 € 2.151.854 € 2.367.886 € 2.459.331 € 2.045.626 € 2.125.965 € 2.354.989 € 2.446.331 € 3.194.035 € 2.814.923 € 3.083.362 € 3.200.559 € 3.490.717 € 3.622.358 € 3.935.905 € 4.083.318 € 4.422.052 € 44.981.800 € 42.264.113 € 40.392.890 € 38.321.921 € 36.170.067 € 33.802.181 € 49.836.600 € 47.790.974 € 45.665.010 € 43.310.021 € 40.863.690 € 37.669.656 € 34.854.733 € 31.771.371 € 28.570.812 € 25.080.095 € 21.457.738 € 17.521.832 € 13.438.514 € 2.717.687 € 1.871.223 € 2.070.969 € 2.151.854 € 2.367.886 € 2.459.331 € 2.045.626 € 2.125.965 € 2.354.989 € 2.446.331 € 3.194.035 € 2.814.923 € 3.083.362 € 3.200.559 € 3.490.717 € 3.622.358 € 3.935.905 € 4.083.318 € 4.422.052 € Neues Stadion im Wildpark - Wirtschaftlichkeit 24.02.2015 Flächen- und Raumprogramm Stadionneubau im Wildpark (Stand 03.06.2014) Status Raum- und Flächenprogramm "Neues Wildparkstadion" (Konsens 28.05.14) MerkmalAnzahlAnmerkungen I ANFORDERUNGEN BAUKÖRPER Stadionneubau 1BESUCHER 1.1Kapazität Gesamtkapazität35.000 Sitzplatzkapazität22.500 Stehplatzkapazität12.500 Sitzplatzkapazität (f.intern.Spiele)30.000 Stellplätze für RollstuhlfahrerAnzahl gemäß Anforderung Genehmigungsbehörde 1.2Hospitality Gesamtkapazität Hospitality2.500 Gäste Business Seats2.000 Welcomezone für Hospitalitybereich Logen40 Logen, 2 Eventlogen Mindestbreite je Loge 4,50m, je 10-15 Gäste, klimatisiert, als 2 Logenbänder auf Haupttribüne, mit Wasseranschluß, allerdings ohne individuelle Sanitärfläche/Toilette innerhalb der Logen, ... Direkter Blick auf das Spielfeld (bodentiefe Sichtbeziehungen) Unmittelbarer Zugang von der Loge zu den Logenplätzen Lounge-Bereich vor den Logen Kommunikationsbereich (Business Club)4000 - 5000 m², klimatisiert1,5m je Sitzplatz / 1m2 je Stehplatz - Verteilung: 1/3 Stehe, 2/3 Sitzen; abtrennbar für Veranstaltungen á 300 Personen Ausgabenbereiche Essen, GetränkeAspekt seitens Gastronomiekonzeption; Grundansatz = Hauptbereich BC: 2 x Getränke & 2 x Buffet (4 x 8m Buffet mit Nachreichebereich innenliegend) Oberer Bereich BC: 1 x Getränke, 1 x Buffet Logenlounge: dito, aber reduziert... Deckenhöhe4,5 - 7,5angemessene Deckentraglast für Sonderveranstaltungen Küche und Lager 1.3Gastronomie + Merchandising Stadionrund KioskeThekenlänge über Nachweis aus Gesamtkapazität; 1 Kassenposition je 250 -300 Besucher System bargeldloser Zahlungsverkehr Fan-Shop mit integriertem Ticketcenter300 m²inkl.Ticketcenter und Lagerraum; falls nur Fanshop & Lagerraum: 150m2 Büro Supporters Info-Stelle60 m² Verkaufsraum Ultras30 m² Verkaufsraum Stadionheft10 m² Repräsentationsfläche des KSC80 m² Club-Gaststätte (plus Nebenraum)400 m² 2VERMARKTUNG / MEDIEN / VERKAUF 2.1Werbung Werbung im Stadion-Innenbereich, an den Tribünen (Haupt- und Gegentribüne) Höhendifferenz zwischen Innenraum und Brüstung ca. 1,50m (Referenz Stadion Mainz) > Sichtbarkeit auf 2 Werbungsbanden gegeben! LED-Videoleinwände2 Stückje 60m² 2.2Presse- + Öffentlichkeitsarbeit TV-Studio: Indoorca. 25 m² Gläsernes TV-Studio mit Blick aufs Spielfeldca. 25 m²Verein = Doppelloge; Teilloge kann im Bedarfsfall als gläsernes TV-Studio genutzt werden Pressekonferenzraum80 PlätzePodium, Kamerapodest > Stadionhandbuch Medien- und Fotografenarbeitsraum60 m² Interviewbereich Flash-Zone6 Positionennatürliche Belichtung Mixed-Zone: zentraler Bereich zw. Kabinen, Ausgängen u. Bus80 PersonenMaximalkapazität Sitzplätze Medien (alle mit Strom, WLAN) auf der Haupttribüne80 PlätzeStadionhandbuch Einhaltung des Stadionhandbuchs DFL/DFB als Grundanforderung Bei der nachfolgenden Liste handelt es sich um einen Programmentwurf zum Verfahren "Stadionneubau Wildpark". Die Auflistung wurde auf Grundlage des ursprünglichen Raumprogramms zum Stadionneubau erstellt, Ende April zwischen IFS und AS&P erörtert und weiterentwickelt. Seite 1 von 3 Flächen- und Raumprogramm Stadionneubau im Wildpark (Stand 03.06.2014) 3SPIELER / SPIELBETRIEB 3.1Spielfeld Spielfeldgröße ohne Auslaufzone105m x 68m Stadioninnenraum125m x 85mOrientierungswert! 3.2Heimmannschaft Heimkabine120 m²Heimkabine inkl. Sanitär; zuzügl. Besprechungsfunktion/Videoanalyse berücksichtigen; alternativ in Kombination mit Spielerlounge/Aufenthaltsraum (vgl. D) ... Trainerkabine 140 m² Trainerkabine 220 m² 2 Physioräume40 m²2 Räume je 20m2 AufwärmzoneÜberarbeitete Anforderungen FIFA/UEFA; zu klären... Aufenthaltsraum für 6-8 Personenabhängig Betreiberkonzept 3.3Gastmannschaft Gastkabine100m²Gastkabine inkl. Sanitär Trainerkabine, Gast20 m² Physioraum, Gast20 m² 3.3sonstige Kabinen und Aufenthaltsräume Arzt- und Dopingkontrollraum30 m² Schiedsrichter-KabinenMindestanforderung Stadionhandbuch Mehrgenerationen-Aufenthaltsbereich110 m² 4Trainingsbetrieb KSC Regeneration (Entmüdungsbecken, Sauna)50m²Modulare Elemente "Kaltwasserbecken", "Whirlpool", "Sauna/Schwitzraum" Kraft- und Gymnastikraum120 m² Aufenthaltsraum für Spieler80 m² Ruheraum (30 Liegen)75m² Lagerraum für Trainingsmaterialien50 m² Küche und Essensraum80 m²davon 20m² Küche Reha-Raum50 m² 5FACILITY BEREICH / LAGER etc. 5.1Lagerräume Lagerraum Zeugwart50m² Lagerraum Sonstige50m² Brennstofflagerabhängig Betreiberkonzept Düngerlagerabhängig Betreiberkonzept Getränkelagerabhängig Betreiberkonzept Lagerraum Supporters30 m² 5.2Betriebsräume Facility-Bereich100 m² Waschküche, Betriebsraum Zeugwart25 m² Maschinenbauhof mit großem Torabhängig Betreiberkonzept Werkstattabhängig Betreiberkonzept Waschraum Maschinenabhängig Betreiberkonzept 5.3Sicherheit Räume Polizei, DRK, FeuerwehrLeitzentrale = 15 Fensterarbeitsplätze + Backoffice Raum für Ordnungsdienst50 m² Verwahrzellen mit 20 Plätzen100 m²Mindestanforderung Stadionhandbuch Sicherheitszentrale (spielfreie Zeit)60 m² 6Stadionbetrieb 3-4 Büros + Besprecher/Sozialraum + Archiv/Lagerflächeoffen 7Geschäftsstelle KSC 6 Büros (Präsidium, Direktoren)180 m² HNF 8 Büros (Mitarbeiter einzeln)120 m² HNF 12 Büros (jeweils mehrere Mitarbeiter)300 m² HNF 1 Besprechungsraum 50 Personen80 m² HNF 1 Besprechungsraum25 m² HNF Aufenthaltsraum mit Küche50 m² HNF Kopie- und Lagerraum40 m² HNF Archivraum120 m² HNF Server-Technikraum20 m² HNF Seite 2 von 3 Flächen- und Raumprogramm Stadionneubau im Wildpark (Stand 03.06.2014) II ANFORDERUNGEN BEGLEITENDE INFRASTRUKTUR 8PKW Stellplätze Pkw VIP-Stellplätze (Logen-/Business Seat-Kunden) auf dem Gelände in Nähe der Haupttribüne ca. 1000 Orientierungswert: 2,5 Logen-/Businessbesucher je PKW Pkw Stellplätze in Parkdeck, 7-9m Höhe, 2-3 Parkebenen (in max. 300 m Entfernung, Standort Birkenparkplatz) 1600abhängig von Finanzierbarkeit, Entscheidung durch Gemeinderat Pkw Stellplätze (Parkhäuser, Parkdecks, Tiefgaragen bzw. auf Parkplätzen, o.ä.) 3500 - 4000Dezentrales Parkraumkonzept, Standorte in max. 2km Entfernung zum Stadion, ggf. in Kombinutzung mit anderen Einrichtungen, ... Pkw-Stellplätze für eigene Spieler, Funktionsteam und Verwaltungsmitarbeiter 80 Plätze Pkw-Stellplätze für Mannschaftsoffizielle10 Plätze Pkw-Stellplätze Presse180 Plätze 9Aufstellflächen Aufstellfläche Gästebereichmind. 40 BusseEinfriedung mit einem Zu- und einem Ausfahrtbereich, mit direktem, kreuzungsfreiem Zugang zu Gästesektor im Stadion; Sanitäreinrichtungen im Aufstellbereich Ü-Wagen-Platz (gesichert, eingezäunt und asphaltiert) direkt angrenzend an Haupttribüne, 40 t Traglast, Satellitenempfang 1.500 m²gemäß Stadionhandbuch bzw. Medienrichtlinien Busparkplätze Mannschaft (gesichert, eingezäunt, Nähe Kabineneingang) 2 Plätze Aufstellflächen für Polizei und Rettungsdienste 10Sonstige Außenflächen Zentrale Akkreditierungs- und Abholungsstelle außerhalb des Stadions Spielplatz1 Stück Verkaufskiosk für Spieltage1 Stück Toiletten für Zuschauer III ANFORDERUNGEN TRAININGSINFRASTRUKTUR Trainingsflächen / Trainingsfelder"Im Zuge des Stadionneubaus am Standort Wildpark ist der derzeitige Bestand an Trainingsfeldern und -einrichtungen zu sichern und entsprechend nachzuweisen. Entwicklungsflächen innerhalb des Verhandlungsumgriffs sind auf ihre Eignung als mögliche Erweiterungsflächen im Sinne einer perspektivischen Standortentwicklung des Trainingszentrums zu überprüfen..." 11Vorhandene Trainingsinstrastruktur Rasenspielfeld 105 m Länge und 68 m Breite, Flutlicht 300 luxBestand Rasenspielfeld 105 m Länge und 68 m Breite, Flutlicht 200 luxBestand Trainingsplatz Rasen, Flutlicht 200 luxBestand Trainingsplatz Rasen, Flutlicht 200 luxBestand Multifunktionshalle mit 40 m Länge und 20 m BreiteBestand Stadion 2. Mannschaft1 Stückmuss durch aktuelles Verkehrskonzept (Variante 4) an anderer Stelle wieder hergestellt werden 12Zusätzliche TrainingsinfrastrukturNicht Bestandteil des Projekts "Neues Fußballstadion im Wildpark", mögliche Erweiterugnsflächen werden geprüft und ggf. im Masterplan berücksichtigt, sind im Rahmen der üblichen Sportfördermöglichkeiten durch den KSC zu beantragen Spielfeld Kunstrasen 70 m Länge und 50 m Breite1 Stück Trainingsplatz Kunstrasen, Flutlicht 200 lux1 Stück Trainingsplatz Kunstrasen, Flutlicht 200 lux1 Stück Torwart-Trainingsfeld 30 m Länge und 15 m Breite1 Stück Beach-Soccer-Court mit Rund-um-Bande, 30 m Länge, 15 m Breite1 Stück Technikparcours mit 60 m Laufstrecke1 Stück Fußball-Tennis-Feld mit 10 m Länge und 8 m Breite1 Stück 13NachwuchsleistungszentrumBestandEine potentielle Erweiterung der bisherigen Fläche ist ebenfalls mit Mitteln der Sportförderung zu realisieren 14Internat-wird nicht weiter im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben "Neues Fußballstadion im Wildpark" betrachtet Seite 3 von 3