Aktualität und Qualität der IT-Geräte-Ausstattung an Karlsruher Schulen
| Vorlage: | 2015/0104 |
|---|---|
| Art: | Anfrage |
| Datum: | 06.02.2015 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Offen |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 24.03.2015
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Kenntnisnahme
Zusätzliche Dateien
-
Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadträtin Sabine Zürn (Die Linke) Stadtrat Niko Fostiropoulos (Die Linke) vom 3. Februar 2015 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 10. Plenarsitzung Gemeinderat 24.03.2015 2015/0104 29 öffentlich Aktualität und Qualität der IT-Geräte-Ausstattung an Karlsruher Schulen 1. Hat die Stadtverwaltung einen Überblick über die Ausstattung der Schulen und Klassen mit PCs, Notebooks, Tablets und Beamern sowie deren Aktualität und Leistungsfähigkeit in den jeweiligen Schulen? a) Wenn ja, wie sieht dieser Überblick aus? b) Wenn nein, warum nicht? 2. Hat die Stadt Informationen darüber, wie hoch der Anteil an Schülerinnen und Schülern in Karlsruher Schulen ist, die ihre eigenen Notebooks, Tablets im Unterricht nutzen, weil diese ihre eigenen Geräte wesentlich leistungsfähiger sind als der IT-Gerätepark der jeweiligen Schule? a) Wenn ja, welche Informationen sind das? b) Wenn nein, hält es die Stadtverwaltung für relevant, solche Informationen an den Schulen zu eruieren? 3. Hat die Stadtverwaltung Informationen darüber, in welcher Intensität die mit Steuergeldern angeschafften IT-Geräte in den Schulen auch tatsächlich genutzt werden? a) Wenn nein, warum nicht? 4. Nach welchen Kriterien erfolgen Ausstattung und Folgebeschaffung von IT- Geräten an den Schulen in Karlsruhe - und wie kommen diese Kriterien zustande? a) Hält die Stadtverwaltung diese Vorgehensweise für sachgerecht? Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Eine Bitcom-Umfrage vom Dezember 2014 hatte u.a. folgende Ergebnisse - Mehr als jede/-r zweite Schüler/-in beurteilt den Zustand der Computertechnik an der eigenen Schule als mittelmäßig oder schlecht - diese Unzufriedenheit hat in den letzten Jahren nicht abgenommen, sondern zugenommen - Jede/-r dritte Schüler/-in bringt deshalb das eigene Notebook in die Schule mit, jede/-r fünfte das eigene Tablet. Hier ist es nach Aussage der Bitcom- Umfrage so, dass sich die Schere zwischen der privaten IT-Ausstattung der Schüler/-innen und den IT-Geräten an den Schulen immer weiter öffnet. – Das verstärkt einen sozialen Auslese-Effekt: Je mangelhafter die IT-Ausstattung an der Schule ist, desto gravierender wirkt sich das Einkommen der Eltern aus. Besser situierte Eltern können ihre Kinder eher mit leistungsfähigen „Ersatzgeräten“ ausstatten. Die Anfrage soll klären, ob und inwieweit in Sachen IT-Ausstattung der Karlsruher Schulen Handlungsbedarf besteht. unterzeichnet von: Sabine Zürn Niko Fostiropoulos Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 13. März 2015 Sachverhalt/Begründung:
-
Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadtrat Niko Fostiropoulos (Die Linke) Stadträtin Sabine Zürn (Die Linke) vom: 03.02.2015 eingegangen: 03.02.2015 Gremium: 10. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 24.03.2015 2015/0104 29 öffentlich Dez. 3 Aktualität und Qualität der IT-Geräte-Ausstattung an Karlsruher Schulen 1. Hat die Stadtverwaltung einen Überblick über die Ausstattung der Schulen und Klassen mit PC's, Notebooks, Tablets und Beamern sowie deren Aktualität und Leistungsfähigkeit in den jeweiligen Schulen? a) Wenn ja, wie sieht dieser Überblick aus? Eine Übersicht über die eingesetzte Hardware wird zusammen mit der amtlichen Schulstatistik an den Schulen erhoben. Die Anzahl der an den Karlsruher Schulen eingesetzten PCs und Notebooks beläuft sich derzeit auf ca. 8.600 Geräte. Die Leistungsfähigkeit der Geräte orientiert sich an der IT-Ausstattung der Stadtverwaltung. Die Kon- figuration richtet sich im Einzelnen am Bedarf der Schule aus und entspricht den Anforderungen der Multimediaempfehlungen. 2. Hat die Stadt Informationen darüber, wie hoch der Anteil an Schülerinnen und Schülern in Karlsruher Schulen ist, die ihre eigenen Notebooks, Tablets im Unterricht nutzen, weil diese ihre eigenen Geräte wesentlich leistungsfähiger sind als der IT-Gerätepark der jeweiligen Schule? a) Wenn ja, welche Informationen sind das? In Karlsruhe sind grundsätzlich keine privaten Geräte im Unterricht im Einsatz, da entsprechende Leit- linien der Kultusverwaltung nicht vorliegen. Lediglich die Rennbuckel-Realschule erprobt in einem Pi- lotprojekt, mit Unterstützung durch das Stadtmedienzentrum, den Einsatz von Tablets, welche durch Sponsoring erworben wurden und im Eigentum der Schülerinnen und Schüler sind. 3. Hat die Stadtverwaltung Informationen darüber, in welcher Intensität die mit Steuergel- dern angeschafften IT-Geräte in den Schulen auch tatsächlich genutzt werden? Die Nutzung im Unterricht fällt in den Bereich innerer Schulbetrieb und ist somit Aufgabe des Landes. Der Stadtverwaltung liegen daher auch keine entsprechenden Informationen vor. Seite 2 4. Nach welchen Kriterien erfolgen Ausstattung und Folgebeschaffung von IT-Geräten an den Schulen in Karlsruhe - und wie kommen diese Kriterien zustande? a) Hält die Stadtverwaltung diese Vorgehensweise für sachgerecht? Die Stadt Karlsruhe orientiert sich bei der Beschaffung von Hardware und multimedialer Ausstattung an den Multimediaempfehlungen des Landes. Folge- und Ersatzbeschaffungen erfolgen in der Regel für PCs und Notebooks alle 5 Jahre. Besondere Anliegen der Schulen finden im Einzelfall Berücksichtigung.
-
Extrahierter Text
NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 10. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 24. März 2015, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 31. Punkt 29 der Tagesordnung: Aktualität und Qualität der IT-Geräte-Ausstattung an Karlsruher Schulen Anfrage der Stadträtin Sabine Zürn und des Stadtrats Niko Fostiropoulos (Die Linke) vom 3. Februar 2015 Vorlage: 2015/0104 Beschluss: Kenntnisnahme von der Stellungnahme der Verwaltung Abstimmungsergebnis: keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 29 zur Behandlung auf und stellt fest, die Stellungnahme der Verwaltung liege vor, der Gemeinderat habe Kenntnis genommen. (Keine Wortmeldung) Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 24. April 2015