Wildunfälle im Stadtgebiet - Vermeidung durch Einsatz von Wildwarnreflektoren
| Vorlage: | 2014/0812 |
|---|---|
| Art: | Anfrage |
| Datum: | 09.12.2014 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Offen |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 03.02.2015
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Kenntnisnahme
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadtrat Jürgen Wenzel (FW) vom 2. Dezember 2014 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 8. Plenarsitzung Gemeinderat 03.02.2015 2014/0812 30 öffentlich Wildunfälle im Stadtgebiet - Vermeidung durch Einsatz von Wildwarnreflektoren A. Ist bekannt, zu wie vielen Wildunfälle mit Rehen, Hirschen, Wildschweinen und anderen Tieren es in den vergangenen Jahren im Stadtgebiet Karlsruhe gekommen ist? 1. Könnte der Einsatz von Wildwarnreflektoren hier Abhilfe schaffen? B. Im Landkreis und Autobahnnähe (BAB Zufahrt Nord) sind einige Straßen bereits mit Wildwarnreflektoren ausgestattet. Ist ein Einsatz auch im Stadtgebiet - bei Straßen in Waldnähe oder den Höhenstadtteilen - vorgesehen? C. Es wurde in der Vergangenheit von der „Naturschutz-Notruf-Bergung“ (NNB) bemängelt, dass es keine fachlich kompetente Wildtierstation in Karlsruhe gibt, die sich um verletzte Wildtiere kümmert. Wie wird derzeit mit verletzten Wildtieren umgegangen? Im Jahr 2012 gab es im Landkreis Karlsruhe schätzungsweise über 1.000 Wildunfälle, woraufhin im Landkreis im Jahr darauf 5.000 Wildwarnreflektoren angeschafft wurden. Diese speziellen Reflektoren schrecken mit ihren blauen Punkten, sobald sie das Scheinwerferlicht von Autos reflektieren, Rehe, Hirsche und Sachverhalt/Begründung: Seite 2 __________________________________________________________________________________________ auch Wildschweine ab. Dieser Abschreckungseffekt wurde auch vom ADAC bestätigt. Derzeit wird mit der „Aktion Lichtzaun“ auf dieses Thema aufmerksam gemacht. unterzeichnet von: Jürgen Wenzel Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 23. Januar 2015
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadtrat Jürgen Wenzel (FW) vom: 02.12.2014 eingegangen: 02.12.2014 Gremium: 8. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 03.02.2015 2014/0812 30 öffentlich Dez. 4 Wildunfälle im Stadtgebiet - Vermeidung durch Einsatz von Wildwarnreflektoren A. Ist bekannt, zu wie vielen Wildunfällen mit Rehen, Hirschen, Wildschweinen und anderen Tieren es in den vergangenen Jahren im Stadtgebiet Karlsruhe gekom- men ist? 1. Könnte der Einsatz von Wildwarnreflektoren hier Abhilfe schaffen? Nach den bei Kreisjagdamt und Forstamt eingegangenen Meldungen sind im Jagdjahr 2013/2014 (01.04.2013 - 31.03.2014) 83 Rehe, 51 Wildschweine und 13 Füchse durch Verkehrsunfälle getötet worden. Der Einsatz insbesondere der blauen Wildwarnreflektoren wird in der Fachpresse als Möglichkeit der Reduktion von Wildunfällen positiv bewertet. Insofern ist eine Reduktion von Wildunfällen bei sachgemäßer Anbringung und Wartung der Reflektoren sowie entsprechend geeigneten Geländeverhältnissen zu erwarten. B. Im Landkreis und Autobahnnähe (BAB Zufahrt Nord) sind einige Straßen bereits mit Wildwarnreflektoren ausgestattet. Ist ein Einsatz auch im Stadtgebiet - bei Straßen in Waldnähe oder den Höhenstadtteilen - vorgesehen? Der Einsatz ist nicht nur vorgesehen, sondern zwischenzeitlich an den Schwerpunkten mit Wildunfällen auch weitgehend umgesetzt. In einer gemeinschaftlichen Aktion von Jagd- pächtern, Kreisjagdamt, Forst- und Tiefbauamt wurden Wildunfallschwerpunkte erfasst, der Bedarf an Reflektoren ermittelt, diese beschafft und auch angebracht. Die Materialkos- ten übernehmen die Jagdpächter bzw. die Eigenjagdbetreiber in den jeweils betroffenen Straßenbereichen, die Anbringung erfolgte durch das städtische Tiefbauamt. Seite 2 ________________________________________________________________________________________________ C. Es wurde in der Vergangenheit von der "Naturschutz-Notruf-Bergung" (NNB) be- mängelt, dass es keine fachlich kompetente Wildtierstation in Karlsruhe gibt, die sich um verletzte Tiere kümmert. Wie wird derzeit mit verletzten Wildtieren um- gegangen? Das Ordnungsamt, Lebensmittelüberwachung und Veterinärwesen hat eine Handlungs- matrix zum Verfahren im Umgang mit Tieren erstellt. Darin sind die Zuständigkeiten und Ansprechpartner dargestellt bzw. aufgelistet. Zudem sind in einer Anlage Unterbrin- gungsmöglichkeiten geordnet nach Tiergruppen mit den jeweiligen Adressen erfasst. Auch das Merkblatt der Stadtverwaltung "Wildtiere erobern die Stadt" (http://www.karlsruhe.de/b4/buergerdienste/oa/HF_sections/content/ZZjTsStdZ7A4kM/ZZl Nnk1BUzxOkV/2014-10-13_Merkblatt_Wildtiere%20erobern%20die%20Stadt.pdf) sowie die Internetpräsenz der Stadt zum Thema "Tiere in Not" (http://www.karlsruhe.de/b3/natur_und_umwelt/naturschutz/artenschutz/tiere_in_not) gehen auf die Thematik verletzter Wildtiere ein und nennen Ansprechpartner. Derzeit wird nach diesem Leitfaden gehandelt. Zentraler Ansprechpartner während der Dienstzeiten ist das Ordnungs- und Bürgeramt, Abt. Lebensmittelüberwachung und Vete- rinärwesen. Außerhalb der Dienstzeiten ist die Polizei zentraler Ansprechpartner.
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NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 8. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 3. Februar 2015, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 33. Punkt 30 der Tagesordnung: Wildunfälle im Stadtgebiet – Vermeidung durch Einsatz von Wildwarnreflektoren Anfrage des Stadtrats Jürgen Wenzel (FW) vom 2. Dezember 2014 Vorlage: 2014/0812 Beschluss: Kenntnisnahme von der Stellungnahme der Verwaltung Abstimmungsergebnis: keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 30 zur Behandlung auf und stellt fest, die Stellungnahme der Verwaltung liege vor, der Gemeinderat habe Kenntnis genommen. (Keine Wortmeldung) Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 26. Februar 2015