Beteiligung der Stadt Karlsruhe an rechtlich selbstständigen wirtschaftlichen Unternehmen und Stiftungen

Vorlage: 2014/0694
Art: Beschlussvorlage
Datum: 17.06.2014
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Stadtkämmerei
Erwähnte Stadtteile: Beiertheim-Bulach, Grötzingen, Knielingen, Neureut, Oberreut, Rintheim, Waldstadt

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 22.07.2014

    TOP: 13

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: einstimmig beschlossen

Zusätzliche Dateien

  • Beteiligungsbericht
    Extrahierter Text

    BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 63. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 22.07.2014 2014/0694 13 öffentlich Dez. 4 Beteiligung der Stadt Karlsruhe an rechtlich selbständigen wirtschaftlichen Unternehmen und Stiftungen; Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2013 Beratungsfolge dieser Vorlage am TOP ö nö Ergebnis Hauptausschuss 15.07.2014 13 Gemeinderat 22.07.2014 13 Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Der Gemeinderat nimmt - nach Vorberatung im Hauptausschuss - von dem Beteiligungsbe- richt 2013 Kenntnis. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Kontierungsobjekt: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit KVVH u. a. Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Die Stadt Karlsruhe betreibt seit Jahren ein aktives Beteiligungsmanagement (Steuerung und Überwachung) hinsichtlich ihrer direkten und indirekten Beteiligungen. Neben dem stra- tegischen und operativen Beteiligungscontrolling, dem Vertragsmanagement, der Wahrneh- mung von Gesellschafterrechten und der Mandatsbetreuung ist der Beteiligungsbericht ein zentraler Baustein des Beteiligungsmanagements. Er stellt für alle Entscheidungsträger der Stadt Karlsruhe eine umfassende Informationsbasis für die Aktivitäten des Konzerns Stadt Karlsruhe dar. Hierfür sind im Bericht (II. Überblick) die Verflechtungen der Stadt Karlsruhe mit den Beteiligungsgesellschaften sowie die wesentlichen Kenndaten der Stadt im Ver- gleich dargestellt. Im Vergleich zum Beteiligungsbericht 2012 sind keine Gesellschaften und Stiftungen neu hinzugekommen bzw. weggefallen. Für den eiligen Leser sind die wesentlichen Entwicklungen in Kürze im Bericht auf den Sei- ten 6 und 7 aufgezeigt. Beschluss: Antrag an den Gemeinderat Der Gemeinderat nimmt - nach Vorberatung im Hauptausschuss - von dem Beteiligungs- bericht 2013 Kenntnis. Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 4. Juli 2014

  • Beteiligungsbericht 2013 Stand 25.06.2014
    Extrahierter Text

    Beteiligungsbericht 2013 der Stadt Karlsruhe Impressum Herausgegeben von Dezernat 4 und Stadtkämmerei - Abteilung Vermögen und Schulden, Beteiligungsmanagement - der Stadt Karlsruhe Ansprechpartner: Torsten Dollinger Telefon 133-2000 Dr. rer. pol. Roland Vogel Telefon 133-2020 Udo Bäuerlein Telefon 133-2021 Frank Binder Telefon 133-2022 Carola Reich Telefon 133-2024 Juliane Güldner Telefon 133-2025 Karlsruhe, 30.06.2014 Druck: Rathausdruckerei Papier: Inhalt 100 % Recycling Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Inhaltsverzeichnis 1 Inhaltsverzeichnis Seite I. Einführung 1. Vorwort 5 2. Wesentliche Entwicklungen in Kürze 6 II. Überblick 1. Beteiligungsübersicht 11 2. Graphische Darstellung der Beteiligungen über 25 Prozent 14 3. Wesentliche Verträge innerhalb des Konzerns Stadt Karlsruhe 16 4. Personalentwicklung Stadt – Beteiligungsgesellschaften 18 5. Entwicklung der Investitionen, Abschreibungen, Zahlungsströme und Rückstellungen Stadt – Beteiligungsgesellschaften 20 6. Entwicklung der Darlehensverbindlichkeiten 26 7. Übersicht der Abschlussprüfer 28 8. Erläuterung der wichtigsten Bilanzkennzahlen 29 III. Kapital- und Personengesellschaften Ver- und Entsorgung, Verkehr und Bäder 1. KVVH - Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- und Hafen GmbH (KVVH) 33 2. KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH 40 3. Fächerbad Karlsruhe GmbH 44 4. KASIG - Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH 48 5. Stadtwerke Karlsruhe GmbH (SWK) 52 6. Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH (SWK Netzservice) 58 7. SWK - Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 62 8. SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG – Solarpark I 65 9. SWK-NOVATEC GmbH 68 10. KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 71 11. PS Project Systems GmbH & Co. KG Projekt Karlsruhe-West 74 12. TelemaxX Telekommunikation GmbH 77 13. VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH (VBK) 82 14. Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG) 88 15. TTK Transport-Technologie-Consult Karlsruhe GmbH 93 16. Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV) 97 17. Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH 102 18. Gesellschaft für Wertstoffrecycling Karlsruhe mbH i. L. (GWK) 107 Wohnungswesen und Stadtentwicklung 19. VOLKSWOHNUNG GmbH 111 20. VOLKSWOHNUNG Service GmbH 117 21. Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH (KGK) 121 22. VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH 124 23. Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 127 24. Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 131 25. KES - Karlsruher Energieservice GmbH 135 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Inhaltsverzeichnis 2 Seite III. Kapital- bzw. Personengesellschaften (Fortsetzung von Seite 1) Wohnungswesen und Stadtentwicklung 26. Karlsruher Fächer GmbH (KFG) 139 27 . Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG (KFE) 144 Gesundheit und Soziales 28. Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH 149 29. Karlsruher Versorgungsdienste im Sozial- und Gesundheitswesen GmbH (KVD) 155 30. MVZ - Medizinisches Versorgungszentrum am Städtischen Klinikum Karlsruhe GmbH 159 31. AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 163 Messe, Touristik, Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing, Event und Sportstätten 32. Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK) 169 33. DAS FEST GmbH (künftig: KEG Karlsruhe Event GmbH) 175 34. Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG (NMK) 179 35. Messe Karlsruhe GmbH 182 36. Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 185 37. Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH (KSBG) 189 IV. Rechtlich selbständige Stiftungen 1. Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) 195 2. Heimstiftung Karlsruhe 201 3. Wirtschaftsstiftung Südwest (KKFB) 207 4. Stiftung Centre Culturel Franco - Allemand de Karlsruhe 210 5. Majolika-Stiftung für Kunst- und Kulturförderung Karlsruhe 213 I. Einführung Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Einführung 5 1. Vorwort Der von der Stadtkämmerei erarbeitete Beteiligungsbericht enthält alle wesentlichen Unternehmensdaten der städtischen Beteiligungsgesellschaften und dokumentiert die hohe wirtschaftliche und finanzielle Bedeutung der kommunalen Beteiligungen und Stiftungen für die Stadt Karlsruhe. Aus dem Bericht wird ersichtlich, dass die Stadt Karlsruhe einen Teil ihrer Aufgaben auf eigenständige Unternehmen, Stiftungen und Zweckverbände übertragen hat, an denen sie entweder als Gesellschafterin beteiligt ist oder die ihr als Alleingesellschafterin zu 100 Prozent gehören. Das Aufgabenspektrum umfasst insbesondere die Versorgung, den Verkehr, das Wohnungswesen, die Gesundheit, die Messen und Kongresse, Touristik sowie Stadtmarketing. Auf folgende wichtige neue Weichenstellung im Aufgabenspektrum möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich hinweisen: Mit Beschluss des Gemeinderates vom 18.02.2014 wird die DAS FEST GmbH zur KEG Karlsruhe Event GmbH weiterentwickelt sowie die Sparte Tourismus von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH abgespalten und zukünftig als KTG Karlsruhe Tourismus GmbH firmieren. Mit diesem Schritt wollen wir erreichen, dass die Aufgabenbereiche Event und Tourismus sich neben Messe / Kongresse sowie Stadtmarketing stärker profilieren und am Markt orientieren können. Bei der Implementierung der Neustrukturierung werden wir ein besonderes Augenmerk darauf richten, dass alle vier Aufgabenbereiche trotz rechtlicher Eigenständigkeit kooperativ zusammenarbeiten, um so die von der Stadt vorgegebenen strategischen Ziele gemeinsam erreichen zu können. Der Beteiligungsbericht 2013 ist nicht nur als Druckwerk erhältlich, sondern ist auch für Interessierte über das Internetportal der Stadt Karlsruhe unter www.karlsruhe.de/b4/stadtverwaltung/stadtfinanzen/beteiligungsbericht abrufbar. Karlsruhe, im Juli 2014 Dr. Frank Mentrup Oberbürgermeister Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Einführung 6 2. Wesentliche Entwicklungen in Kürze 2.1 Allgemeines Gemäß dem am 18.03.2014 im Gemeinderat behandelten Antrag "Frauen nach vorn..." wird die Stadtverwaltung mit den angesprochenen Gesellschaften (Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH, Stadtwerke Karlsruhe GmbH, Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH und VOLKSWOHNUNG GmbH) ein Rahmenkonzept zur Förderung von Frauen in Führungspositionen erstellen. Das entwickelte Rahmenkonzept wird - nachdem es in den städtischen Gremien vorgestellt wurde - entsprechend seines Fortschrittes dann in den Beteiligungs- bericht aufgenommen. 2.2 Gesellschaften und Stiftungen Im Geschäftsjahr 2013 weist die Holdinggesellschaft KVVH GmbH (S. 33 ff) einen Jahresüberschuss von 0,1 Mio. € aus, was einen Ergebnisrückgang gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Mio. € darstellt. Im Wesentlichen resultiert diese Entwicklung aus einem Ergebnisrückgang bei der Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH (S. 82 ff) und einer entsprechend höheren Verlustübernahme durch die KVVH GmbH sowie verminderten Erträgen aus der Ergebnisabführung mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH (S. 52 ff). Im Wirtschaftsplan 2014 rechnet die KVVH GmbH mit einem Verlust in Höhe von 4,9 Mio. € und damit mit einer Ergebnisverschlechterung um 5,0 Mio. €. Infolge der bereits heute erkennbaren Belastungen im Bereich der Stadtwerke und bei den Dividendenerträgen wird sich der im Wirtschaftsplan prognostizierte Verlust voraussichtlich weiter erhöhen. Gemäß der aktuellen Mittelfristplanung prognostiziert die KVVH GmbH bis 2017 einen weiteren starken Anstieg der Fehlbeträge. Dieser korrespondiert mit dem weiteren Verlustanstieg bei der VBK. Die KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH (S. 40 ff) konnte in 2013 erstmals ein positives operatives Ergebnis ausweisen. Die im Frühjahr 2014 erfolgte Übernahme sämtlicher Anteile an der Fächerbad Karlsruhe GmbH (S. 44 ff) durch die Stadt Karlsruhe ist ein wichtiger Schritt Richtung einheitlicher Steuerung aller Bäder. Der im Geschäftsjahr 2013 beschlossene Umbau des Fächerbades zum Kombibad sowie die beschlossene Komplettsanierung des Bestandsbaus bietet die Chance, die Stagnation der Besucherzahlen zu beenden sowie neue Besuchergruppen zu gewinnen. Die KASIG – Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH (S. 48 ff) geht davon aus, dass die Inbetriebnahme des Stadtbahntunnels Mitte 2018 erfolgen kann. Für das Gesamtprojekt Kombilösung ist die Fertigstellung nach wie vor zum Jahr 2019 avisiert. Dazu ist es erforderlich, dass mit dem Bau des Teilprojekts Kriegsstraße planmäßig in 2014/2015 begonnen werden kann. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Einführung 7 Die Gespräche der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (S. 88 ff) mit dem Landkreis Karlsruhe bezüglich Abschluss eines neuen Verkehrsvertrages sind noch nicht abgeschlossen. Der Vertragsabschluss soll zügig erfolgen. Die weitere positive Entwicklung der Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH (S. 102 ff) ist eng mit der Entwicklung der Baden Airpark GmbH verbunden. Die Geschäftsführung rechnet für 2014 mit einem gegenüber 2013 nochmals rückläufigen, aber weiterhin positiven operativen Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen. Trotz weiterhin hoher Investitionen in den Wohnungsbestand erwartet die VOLKSWOHNUNG GmbH (S. 111 ff) in den Jahren 2014 bis 2018 stabile Jahresüberschüsse. Die Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH (S. 149 ff) konnte den Fehlbetrag 2013 auf 3,5 Mio. € mehr als halbieren. Der Wirtschaftsplan 2013 ging davon aus, dass durch die Konsolidierungsmaßnahmen das ansonsten zu erwartende Defizit vollständig ausgeglichen werden kann. Allerdings konnten die ab April eingeleiteten Konsolidierungsmaßnahmen, insbesondere die umgesetzten Einsparungen im Personalbereich, ihre volle Kostenwirksamkeit in 2013 noch nicht entfalten. Die in 2013 begonnenen Konsolidierungsmaßnahmen werden in 2014 fortgesetzt. Das Voranbringen der Neubauplanung ist ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zur Lösung der drängenden infrastrukturellen Probleme. Zusätzlich werden für die Sanierung der Altbauten voraussichtlich 97,6 Mio. € benötigt. Durch die vom Gemeinderat am 18.02.2014 beschlossene Neustrukturierung (Ausgliederung des Geschäftsbereiches Tourismus und Neugründung der KTG Karlsruhe Tourismus GmbH sowie Weiterentwicklung der DAS FEST GmbH zur KEG Karlsruhe Event GmbH) kann sich die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (S. 169 ff) künftig ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Dies führt in 2014 zu einem Rückgang des prognostizierten Fehlbetrages gegenüber der Ursprungsplanung 2014 um rd. 1,3 Mio. € auf 12,6 Mio. €. Beim Zentrum für Kunst und Medientechnologie (S. 195 ff) ist der Austausch der Sprinkleranlage die erste große Reinvestitionsmaßnahme in der gebäudetechnischen Infrastruktur und bedingt eine monatelange Schließung des Medienmuseums. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des neu eingerichteten Baukorridors. Der bei der Heimstiftung Karlsruhe (S. 201 ff) im Wirtschaftsjahr 2013 erzielte Überschuss in Höhe von 451 T€ ist Ergebnis einerseits der in 2012 abgeschlossenen kostendeckenden Entgeltvereinbarung für das Kinder- und Jugendhilfezentrum und andererseits einer Verbesserung der Ertragssituation im Seniorenzentrum Parkschlössle. Das Seniorenzentrum am Klosterweg ist ohne grundlegende Sanierung und Entwicklung neuer Konzepte auf dem Pflegemarkt in den nächsten Jahren in Karlsruhe nicht mehr konkurrenzfähig. II. Überblick Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Überblick 11 1. Beteiligungsübersicht Durch die Gemeindeordnung Baden-Württemberg (GemO) ist die Stadt Karlsruhe (Beteiligungsmanagement) aufgefordert, eine aktive Beteiligungssteuerung und - überwachung zu implementieren. Hierzu gehört auch die Verpflichtung jährlich einen Beteiligungsbericht zu erstellen (§ 105 Abs. 2 GemO), der zudem öffentlich bekannt gegeben und ausgelegt werden muss (§ 105 Abs. 3 GemO). In Tabelle 1 sind die jeweiligen Anteile der Stadt Karlsruhe an den dort aufgeführten Unternehmen, unabhängig von der Beteiligungsquote, dargestellt. Eigenbetriebe hatte die Stadt Karlsruhe im Berichtszeitraum keine. Nachfolgend wird in Kurzform über die Unternehmen berichtet, an denen die Stadt Karlsruhe unmittelbar oder mittelbar mit i. d. R. mehr als 25 % beteiligt ist. Über Stiftungen wird nur dann berichtet, wenn die Stadt Karlsruhe aus eigenen Mitteln zum Stiftungskapital beigetragen hat. Die Mehrzahl der vorgelegten Jahresabschlüsse 2013 wurde bis zum 30.06.2014 von den beauftragten Abschlussprüfern geprüft. Die Feststellung durch die Beschlussgremien steht zum Teil noch aus. Nachfolgend werden nur die zum Stichtag 30.06.2014 noch nicht abschließend geprüften Jahresabschlüsse 2013 mit dem Vermerk „vorläufig“ versehen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Überblick 12 Tabelle 1: Übersicht über sämtliche direkte städtische Beteiligungen unabhängig von der jeweiligen Beteiligungsquote Betei ligungenStand der Geschäftsanteil e bzw. Stammeinlagen am 31.12.2013 Stammk apit al antei l Bet eiligungswert 1) - € - - € - 1 Abwasserverband "Mitt leres Pf inz- und Bocksbachtal"857. 519,33857. 519, 33 2 AFB - Arbeit sf örderungsbet riebe gGmbH52. 000,0052. 000, 00 3 Albtal-Verkehrs-Gesellschaf t mbH7.000. 000,007. 000. 000, 00 4 Baden Airpark Bet eiligungsgesellschaf t mbH14. 400,0017. 887. 441, 00 5 Badi scher Gemeinde-Versicherungs-Verband20. 300,0020. 300, 00 6 Gesellschaf t f ür Wert st off recycl ing Karlsruhe mbH i. L. 2) 0,000, 00 7 Grundst ückseigent ümergemeinschaf t RRZ K ́he GbR1.444. 651,781. 444. 651, 78 8 KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH12. 500,0012. 500, 00 9 Karlsruher Fächer GmbH270. 000,008. 590. 151, 72 10 Karlsruher Fächer GmbH & Co. St adtent wicklungs-KG4.000. 000,0013. 320. 000, 00 11 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH3.100. 000,0023. 572. 126, 93 12 Karlsruher Sportstät t en-Betriebs-GmbH14. 400,0011. 100, 01 13 Karlsruher Verkehrsver bund GmbH33. 233,9733. 233, 97 14 Konversionsgesellschaft Kar lsruhe mbH50. 000,0050. 000, 00 15 Kunst st ift ung Baden-Würt temberg gGmbH511,29511, 29 16 KVVH - Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- u. Haf en GmbH107.371. 300,00223. 331. 817, 24 17 Neue Messe K ́he GmbH & Co.KG58.277. 048,6241. 195. 900, 65 18 Stadt marketing Karlsr uhe GmbH300. 500,001. 303. 000, 00 19 Städt isches Klinikum Karlsruhe gGmbH26.000. 000,0043. 176. 922, 89 20 SWK - Regenerat iv-GmbH & Co. KG - Solarpark I500. 000,00272. 500, 00 21 VOLKSWOHNUNG GmbH37.000. 000,0036. 817. 159, 69 22 Zweckverband KIVBF724. 232,71724. 232, 71 Zusammen247.042.597,70419.673.069,21 1) Ent spre chen d den "An sch af fu ng s- u nd Herst ell ung sko ste n", d. h. ent spre ch en d den t at sächl ichen Buch ung en un d Zuga ngsa nor dnu nge n. 2) Am 29. 1 1. 201 3 wu rde d er stä dt ische St ammka pit ala nt eil (1 3. 00 0 €) sowie 50 % des in de r Gesel l- sch af t verb lieb ene n Rest ve rmög ens (32 .2 17 ,1 4 €) an d ie St ad t Ka rl sruh e übe rwiesen . Die L öschun g der Gesell sch af t im Hand lesre gist er wurd e vo n den Liqu ida to ren Ende 2 013 b ea nt ragt . Eing et rag en wu rde d ie Be end igu ng de r Liqu ida ti on un d Löschu ng d er Gese llschaf t a m 14. 01 .2 014 . Auf gr und d er Pr üf ung sf est st ellu nge n der Gemei nde prü fu ngsan sta lt Bade n-Würt t embe rg zur Erö ff nu ngsb ilan z werd en St if t ung en ni ch t me hr als Be te iligu ng en - sond ern a ls ver lore ner Zuschuss - und Geno sse nscha ft en a ls Auslei hun gen d arg est ellt . Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Überblick 13 Tabelle 2: Übersicht über Unternehmen, an denen die Stadt Karlsruhe direkt 1) mit mindestens 25 % beteiligt ist Lfd.Nr. Unternehmen Beteiligungs- Bilanz- Ergebnis 2013 Plan 2013 2 ) quote summe + Gewinn + Gewinn Stadt - Verlust - Verlust % -T€- -T€- -T€- 1. KVVH - Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- 100,00 342.177 + 77 - 2.618 und Hafen GmbH 2. SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG – Solarpark I 26,15 2.084 + 19 4) 3. KEK – Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 50,00 216 + 22 - 36 4. Albtal - Verkehrs-Gesellschaft mbH 100,00 237.761 + 324 - 937 5. Karlsruher Verkehrsverbund GmbH 52,00 15.333 + 0 + 0 6. Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH 43,90 40.930 + 0 3) + 0 7. Gesellschaft für Wertstoffrecycling Karlsruhe GmbH i.L.50,00 103 7)+ 3 7) 4) 8. VOLKSWOHNUNG GmbH 100,00 603.609 + 4.702 + 4.850 9. Karlsruher Fächer GmbH 100,00 5) 19.419 + 381 + 486 10. Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG 100,00 18.196 - 1.095 + 45 11. Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH 100,00 292.856 - 3.474 + 0 12. AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 100,00 703 - 121 - 365 13. Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 100,00 22.947 - 12.947 - 13.841 14. Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG 69,91 100.484 - 1.801 - 1.807 15. Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 100,00 6) 2.743 + 419 - 4 16. Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH 48,00 779 + 41 3) + 16 1) Über deren Tochterunternehmen, an denen die Stadt Karlsruhe mit mindestens 25% beteiligt ist (z.B. VBK GmbH und Stadtwerke Karlsruhe GmbH), wird nachfolgend in Kapitel III berichtet. 2) I.d.R. der vom Beschlussgremium genehmigte Urplan; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 3) Vorläufige Zahlen 4) Planzahlen liegen nicht vor 5) Hiervon hält die Gesellschaft eigene Anteile in Höhe von 28,2 % am Stammkapital. 6) Hiervon hält die Gesellschaft eigene Anteile in Höhe von 59,6 % am Stammkapital. 7) Schlussbilanz zum 22.11.2013. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Überblick 14 Unmittelbare und mittelbare Beteiligungen der Stadt Karlsruhe *) KVVH-Karlsruher Albtal-Verkehrs- Versorgungs-,Gesellschaft Verkehrs- undmbH Hafen GmbH Stammkapital:Stammkapital: 107.371,3 T€7.000 T€ Ver- und Entsorgung, Verkehr und Bäder StadtwerkeKBG - KarlsruherFächerbad VBK-Verkehrs-KASIG-KarlsruherTransport Tech- KarlsruheBädergesellschaftKarlsruhe GmbHbetriebe KarlsruheSchienen-nologie- Consult GmbHmbHGmbHinfrastruktur-Karlsruhe GmbH gesellschaft mbH Stammkapital:Stammkapital:Stammkapital:Stammkapital:Stammkapital:Stammkapital: 116.785,5 T€3.200 T€62,5 T€100.000 T€5.500 T€76,7 T€ Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote: KVVH 80,0 %KVVH 100,0 %KVVH 60,0 %KVVH 100,0 %KVVH 100,0 %AVG 44,0 % StadtwerkeSWK-NOVATEC TelemaxXPS ProjectSWK-Regenerativ-SWK-Reg.- Karlsruhe Netz-GmbHTelekommunika-Systems GmbHVerwaltungs-GmbH & Co. KG - service GmbHtion GmbH& Co. KGGmbHSolarpark I Kommanditeinl.: Stammkapital:Stammkapital:Stammkapital:Kommanditeinl.:Stammkapital:1.912 T€ 100,0 T€25,0 T€2.000,0 T€68,8 T€25,6 T€Bet. Quote: Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote:SWK 14,3 % SWK 100,0 %SWK 50,0 %SWK 42,0 %SWK 40,0 %SWK 100,0 %Stadt KA 26,2 % Karlsruher Verkehrsverbund GmbH Stammkapital: 63,9 T€ Bet. Quote: 52,0% KEK - Karlsruher Baden AirparkGesellschaft für Energie- undBeteiligungsge-Wertstoffrecycling Klimaschutz-sellschaft mbHKarlsruhe GmbH agentur gGmbHi.L. StammkapitalStammkapital:Stammkapital: 25,0 T€32,8 T€26,0 T€ Bet.Quote:Bet. Quote:Bet. Quote: Stadt, SWK je 50%43,9%50,0% *) ohne Beteiligungen unter 25% AlleingesellschafterStadt StadtMitgesellschafter Tochter-gesellschaften MehrheitsgesellschafterStadt Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Überblick 15 Stand 31.12.2013 Karlsruher VOLKSWOHNUNG AFB -StädtischesStadtmarketing Fächer GmbHGmbHArbeitsförderungs-KlinikumKarlsruhe GmbH & Co. Stadtent-betriebe gGmbHKarlsruhe gGmbH wicklungs-KG Kommanditeinl:Stammkapital:Stammkapital:Stammkapital:Stammkapital: 4.000 T€37.000 T€52 T€26.000 T€300,5 T€ KarlsruherKarlsruher FächerMesse- und GmbHKongress GmbH Stammkapital:Stammkapital: 376 T€3.100 T€ VOWO ServiceEntwicklungs-Wohnbau WörthK'her Versorgungs-Messe Karlsruhe GmbHgesellschafta. Rh. GmbHdienste im Sozial-GmbH Cité mbHund Gesundheits- wesen GmbH Stammkapital:Stammkapital:Stammkapital:Stammkapital:Stammkapital: 1.100 T€5.150 T€5.200 T€25 T€130 T€ Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote: VoWo 100,0 %VoWo 38,8 %VoWo 50,0 %Kli 100,0 %KMK 100,0 % KES - KarlsruherVOWOKonversionsge-Medizinisches Ver-DAS FEST GmbH EnergieserviceBauträger GmbHsellschaft Karls-sorgungszentrum GmbHruhe mbH (KGK)am Städt. Klinikum Stammkapital:Stammkapital:Karlsruhe GmbH 100 T€Stammkapital:500 T€Kommanditeinl.:Stammkapital: Bet. Quote:1.000 T€Bet. Quote:25,6 T€100 T€ SWK 50,0 %Bet. Quote:VoWo 60,0 %Bet. Quote:Bet.Quote: VoWo 50,0 %VoWo 100,0 %Stadt KA 10,0 %Kli 100,0 %KMK 26,0 % Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG Wohnungswesen Gesundheit und und Kommanditeinl.: Stadtentwicklung Soziales 83.361 T€ Bet. Quote: 69,9% Karlsruher Messe, Sportstätten- Wirtschaftsförderung, Betriebs- GmbH Stadtmarketing, Event, Stammkapital: Sportstätten 30 T€ Bet. Quote: 48,0% Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Überblick 16 3. Wesentliche Verträge innerhalb des Konzerns Stadt Karlsruhe Gesellschaft Vertrag Vertragspartner Stadt Karlsruhe Weitere Gesellschaften des Dritte Konzerns Stadt Karlsruhe KVVH GmbH Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge VBK GmbH + KBG + KASIG Ergebnisabführungsvertrag Stadtwerke Karlsruhe GmbH KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag KVVH GmbH Fächerbad Karlsruhe GmbH Geschäftsbesorgungsvertrag Stadtwerke Karlsruhe GmbH Erbbauvertrag X KASIG mbH Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag KVVH GmbH Stadtwerke Karlsruhe GmbH Erdgasbezugsvertrag E.ON Ruhrgas AG, Statoil Fernwärmelieferungsvertrag EnBW Erneuerbare und Konventionelle Erzeugung AG Konzessionsvertrag X Ergebnisabführungsverträge KVVH GmbH + SWK Netzservice GmbH Pachtvertrag (bezüglich Strom- und Gasverteilnetz) SWK Netzservice GmbH SWK - Regenerativ GmbH & Co. KG - Solarpark I Geschäftsbesorgungsvertrag SWK-Regenerativ-Verw. GmbH KEK gGmbH Geschäftsbesorgungsvertrag Stadtwerke Karlsruhe GmbH VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH Konzessionsvertrag X Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag KVVH GmbH Verkehrs- und Einnahmeaufteilungsvertrag Karlsruher Verkehrsverbund GmbH Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH Verkehrsvertrag (über Angebote im SPNV im Raum Karlsruhe) Land Baden-Württemberg Verkehrsvertrag (über Angebote im SPNV im Land Rheinland-Pfalz) Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Süd Vereinbarungen über den Bau, Betrieb und Finanzierung von Stadtbahnverbindungen Betroffene Gebietskörperschaften Karlsruher Verkehrsverbund GmbH Vereinbarungen über die weitere Finanzierung des KVV X Länder Baden-Württemberg + Rheinland-Pfalz,Landkreise Karlsruhe, Rastatt + Germersheim,Städte Karlsruhe + Baden-Baden Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Überblick 17 3. Wesentliche Verträge innerhalb des Konzerns Stadt Karlsruhe (Fortsetzung) Gesellschaft Vertrag Vertragspartner Stadt Karlsruhe Weitere Gesellschaften des Dritte Konzerns Stadt Karlsruhe Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH Rahmenvereinbarung über die Weiterentwicklung des Gewerbeparks und Land Baden-Württemberg + des Flughafens (Baden Airpark GmbH) Flughafen Stuttgart GmbH VOLKSWOHNUNG GmbH Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge VOWO Service + KGK Geschäftsbesorgungsverträge VOWO Service + VOWO Bauträger + KES + KGK + Cité + Wohnbau Wörth Karlsruher Fächer GmbH (KFG) Mietverträge zum Ständehaus, Rathauserweiterung u. Teilen des Techn. Rathauses X Pachtvertrag (Hauptbahnhof-Garage) X Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG (KFE) Einbringungsvertrag (Einbringung von Grundstücken in die Gesellschaft) X Vertrag über den Verkauf der öffentlichen Flächen X Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH Dienstleistungsvertrag (u. a. Bezügerechnung, Personalbetreuung) X Besondere Vereinbarungen über den Umfang der Nebentätigkeit Leitende Ärzte am Klinikum Beteiligung des Klinikums als akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Freiburg Land Baden-Württemberg Beherrschungsverträge KVD, MVZ Vertrag über die Durchführung der Gebäudereinigung KVD Budgetvereinbarung Krankenkassen Pflegesatzvereinbarung Krankenkassen Karlsruher Messe- und Kongress GmbH Pachtverträge (Tiefgarage am Festplatz + städt. Hallen am Festplatz) X Facility Management-Vertrag VOWO Service Mietvertrag (Anmietung der Messe auf 29 Jahre) Neue Messe (NMK) Überlassungs- und Dienstleistungsvertrag (techn. Anlagen auf dem Gelände der NMK). Stadtwerke Karlsruhe GmbH Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG (NMK) Erbbaurechtsvertrag Stadt Rheinstetten Stadtmarketing Karlsruhe GmbH Kooperationsvereinbarung bezüglich Baustellenmarketing KASIG Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH Mietvertrag (über die Anmietung diverser Sportstätten) X Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Überblick 18 4. Personalentwicklung Stadt Karlsruhe - Beteiligungsgesell- schaften Bei den Personalzahlen handelt es sich i.d.R. um umgerechnete Vollkraftstellen. Die Stadt Karlsruhe arbeitet mit Stichtagszahlen (Dezember), während die Beteiligungsgesellschaften (hier sind auch die von der Stadt Karlsruhe abgeordneten Beschäftigten erfasst) i.d.R. Durchschnittszahlen verwenden. Nicht berücksichtigt sind die rechtlich selbständigen Stiftungen ZKM, Heimstiftung, Karlsruher Kompetenzzentrum für Finanzierung und Beratung, Centre Culturel Franco-Allemand de Karlsruhe sowie Majolika - Stiftung für Kunst- und Kulturförderung Karlsruhe. Diagramm 1: Personalentwicklung 1995 – 2013 0 2.000 4.000 6.000 8.000 10.000 12.000 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 Jahr Mitarbeiter Stadt KarlsruheEigenbetrieb Stadtwerke Beteiligungsgesellschaften 10.234 10.826 10.060 4.278 (42%) 4.094 (38%) 4.466 (45%) 2.034 (20%) 3.560 (35%) 5.956 (58%) 6.732 (62%) 6.951 (62%) 11.220 4.269 (38%) Von der Gesamtzahl der Beschäftigten beim Konzern Stadt Karlsruhe arbeitet ein kontinuierlich steigender Anteil bei den Beteiligungsgesellschaften. Im Jahre 2013 betrug dieser Anteil 62,0 Prozent, vor 10 Jahren lag er noch bei 58,9 Prozent. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Überblick 19 Tabelle 3: Personalaufwand bei Stadt und Gesellschaften 2009 – 2013 Lfd. Nr. Unternehmen 2009 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. KVVH GmbH (nur Personal Rheinhäfen) 2.0971.5821.708 1.982 2.012 2. KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH 1.0111.1801.216 1.386 1.625 3. Fächerbad Karlsruhe GmbH 823843902 932 1.000 4. KASIG 610 0 0 5. Stadtwerke Karlsruhe GmbH 67.70067.44668.238 69.901 72.522 6. Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH 1.1701.4281.553 1.571 1.663 7. SWK - Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 1) 1) 1) 1) 1) 8. SWK - Regenerativ GmbH & Co. KG-Solarpark I 1) 1) 1) 1) 1) 9. SWK-NOVATEC GmbH 1) 1) 1) 1) 1) 10. KEK 127301323 396 414 11. PS Project Systems GmbH & Co. KG 1) 1) 1) 1) 1) 12. TelemaxX Telekommunikation GmbH 3.2203.3683.451 3.750 4.398 13. VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH 54.52954.91157.209 59.570 62.161 14. Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG) 37.41429.97131.806 35.806 43.831 15. TTK Transport-Technologie-Consult K ́he GmbH 1.6211.7301.850 1.910 1.996 16. Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV) 1.6741.7411.766 1.814 1.911 17. Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH 111111 11 10 18. Gesellschaft f. Wertstoffrecycling K ́he GmbH i. L. 222 2 2 19. VOLKSWOHNUNG GmbH 11.02910.78012.448 11.029 10.721 20. VOLKSWOHNUNG Service GmbH 1.6431.6592.732 2.773 2.583 21. Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH (KGK) 1) 1) 1) 1) 1) 22. VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH 1) 1) 1) 1) 1) 23. Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 720671713 853 827 24. Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 283304285 265 296 25. KES - Karlsruher Energieservice GmbH 1) 1) 1) 1) 1) 26. Karlsruher Fächer GmbH 297332359 413 441 27. Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentw.-KG 546559648 671 710 28. Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH 175.821180.516189.074 199.858 203.075 29. Karlsruher Versorgungsdienste 2.0392.2362.384 2.683 2.878 30. MVZ 310476560 537 781 31. AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 2.2312.1712.102 2.044 2.197 32. Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 7.7217.9507.967 8.936 9.232 33. DAS FEST GmbH 2) 14791 112 144 34. Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG 1) 1) 1) 1) 1) 35. Messe Karlsruhe GmbH 1) 1) 1) 1) 1) 36. Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 655786956 1.021 1.220 37. Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH 171176184 190 194 Personalaufwand Gesellschaften 374.871373.278390.538 410.416 428.844 Personalaufwand Stadt 3) 4) 248.984254.638260.556 269.544 270.877 1) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. 2) Im April 2010 ist die KMK der Ende 2009 gegründeten Gesellschaft beigetreten. 3) Um eine Vergleichbarkeit zur Zahl des Jahres 2008 herzustellen wurden die Beihilferückstellungen sowie die Pensionsrückstellungen (Pflichtrückstellung bis einschl. 2010) herausgerechnet. 4) In 2013 vorläufiges Rechnungsergebnis (Stand: 13.05.2014) Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Überblick 20 5. Entwicklung der Investitionen, Abschreibungen, Zahlungs- ströme und Rückstellungen Stadt Karlsruhe – Beteiligungs- gesellschaften Nicht berücksichtigt sind die rechtlich selbständigen Stiftungen ZKM, Heimstiftung, Karlsruher Kompetenzzentrum für Finanzierung und Beratung, Centre Culturel Franco-Allemand de Karlsruhe sowie Majolika - Stiftung für Kunst- und Kulturförderung Karlsruhe. Diagramm 2: Investitionsentwicklung 1995 – 2013 0 100.000 200.000 300.000 400.000 500.000 199 5 1996 19 97 1998 199 9 2000 20 01 2002 200 3 2004 20 05 2006 200 7 2008 20 09 2010 201 1 2012 20 13 Jahr Investitionen - in TEUR - Stadt KarlsruheEigenbetrieb StadtwerkeBeteiligungsgesellschaften 412.729 359.646 197.886 284.556 243.225 (68 % ) 318.374 (77%) 152.337 (54%) 116.421 (32%) 134.924 (68%) 70.832 (25%) 61.387 (21%) 94.355 (23%) 62.962 (32%) Der größte Teil der Investitionen innerhalb des Konzerns Stadt Karlsruhe entfällt auf die Beteiligungsgesellschaften. Ihr Anteil schwankt zwischen 59,2 Prozent (2004) und 77,1 Prozent (2003 / Bau der Neuen Messe). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Überblick 21 Tabelle 4: Entwicklung der Investitionen und Abschreibungen bei Stadt und Beteiligungsgesellschaften 2009 – 2013 Gesellschaft 2009 1) 2010 1) 2011 1) 2012 1) 2013 1) Investi- Abschreib- Investi- Abschreib- Investi- Abschreib- Investi- Abschreib- Investi- Abschreib- tionen ungen tionen ungen tionen ungen tionen ungen tionen ungen -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- Dienstleistungsgruppe KVVH GmbH: a) KVVH GmbH 3,8 2,2 1,4 2,5 42,5 4,4 23,2 2,1 3,0 2,2 b) Stadtwerke Karlsruhe GmbH 50,8 24,6 51,4 23,8 44,1 25,4 41,3 24,9 47,9 24,4 c) VBK GmbH 30,4 14,5 33,4 15,2 20,1 15,9 58,7 15,9 28,5 16,7 d) KASIG 3,8 0,0 49,2 0,1 36,0 0,1 53,1 0,2 90,7 0,3 e) Karlsruher Bädergesellschaft 0,1 1,6 0,6 1,7 0,2 1,7 2,2 1,7 0,7 1,8 f) Fächerbad Karlsruhe GmbH 0,1 0,1 0,2 0,1 0,2 0,1 0,5 0,1 0,2 0,1 zusammen: 89,0 43,0 136,2 43,4 143,1 47,6 179,0 44,9 171,0 45,5 TelemaxX Telekommunikation GmbH 5,1 3,5 3,3 3,5 4,9 3,5 10,8 3,5 5,9 3,8 PS Project Systems GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG 0,0 0,3 0,0 0,3 0,0 0,3 0,0 0,2 0,0 0,2 SWK-NOVATEC GmbH 0,00,00,00,00,00,00,00,00,00,0 KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH 41,4 1,4 42,6 1,8 18,3 2,1 11,5 2,8 23,0 1,8 TTK Transport-Technologie-Consult K ́he 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 0,1 0,1 0,0 0,0 K ́her Verkehrsverbund GmbH 0,0 0,1 0,1 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 VOLKSWOHNUNG GmbH 31,8 9,6 37,4 10,9 36,0 10,8 20,8 12,6 19,1 18,0 VOLKSWOHNUNG Service GmbH 2,5 1,2 0,2 1,2 3,1 1,7 0,7 1,8 0,7 1,8 Konversionsgesellschaft K ́he 0,0 0,0 1,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,1 0,1 VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 0,0 0,5 0,3 0,5 0,2 0,5 0,1 0,5 1,2 0,5 Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 0,6 0,4 0,2 0,4 0,0 0,3 0,0 0,3 0,0 0,3 KES - Energieservice GmbH 0,0 0,5 0,0 0,3 0,0 0,3 0,0 0,3 0,0 0,3 Karlsruher Fächer GmbH 0,2 1,0 0,1 1,1 0,9 1,1 0,0 1,1 0,0 1,1 Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG 0,2 1,8 0,4 0,1 2,2 0,2 3,3 0,2 4,8 0,3 Städtisches Klinikum K ́he gGmbH 8,5 16,0 7,6 15,7 17,9 15,3 14,4 15,7 11,9 15,4 KVD 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 MVZ 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,2 0,0 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 0,8 1,0 0,3 1,0 0,8 1,1 8,2 1,8 2,0 1,5 DAS FEST GmbH 4) 4) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Messe K ́he GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG 0,2 4,8 0,1 4,8 0,3 4,8 0,1 4,7 0,1 4,7 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 0,0 0,0 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,0 0,1 Gesellschaft für Wertstoffrecycling K ́he i. L. 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 K ́her Sportstätten-Betriebs-GmbH 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,2 0,2 0,1 0,1 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft 2,9 0,0 2,9 0,0 2,9 0,0 2,9 0,0 2,9 0,0 Gesamt: 183,5 85,2 233,1 85,2 230,9 89,7 252,2 90,8 243,2 95,5 Nachrichtlich:Stadt Karlsruhe 5) 82,0 56,8 88,3 75,9 87,9 61,6 83,9 60,9 116,4 63,7 1) Stand 31.12. (Ausnahme: DAS FEST GmbH, 30.09.) 2) Gesellschaften wurden erst in 2009 gegründet. 3) Die Beteiligung der VOLKSWOHNUNG GmbH an der Gesellschaft (50%) erfolgte erst in 2009. 4) Die KMK GmbH ist im April 2010 der Ende 2009 gegründeten Gesellschaft beigetreten. 5) In 2013 vorläufiges Rechnungsergebnis (Stand: 18.06.2014) Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Überblick 22 Diagramm 3: Entwicklung der Zahlungsströme 2000 - 2013 Bei den Ausschüttungen handelt es sich im Wesentlichen um Konzessionsabgaben Versorgung und Verkehr. Unter die sonstigen Zuwendungen der Stadt fallen u.a. (Ertrags-) Zuschüsse, Stammkapitalerhöhungen und zinslose Darlehen. Minuszahlen beim Saldo bedeuten eine Belastung des städtischen Haushalts. -20.529 -3.402 -19 -1.005 -5.514 -13.305 3.733 -3.933 6.030 -1.119 -5.426 -1.925 7.365 -2.910 -80.000 -60.000 -40.000 -20.000 0 20.000 40.000 60.000 200 0 2001 2 00 2 200 3 200 4 2005 2 00 6 200 7 200 8 2009 2 01 0 201 1 201 2 2013 Jahr - Zahlungsströme in TEUR - Ausschüttungen an die StadtVerlustausgleiche und sonstige ZuwendungenSaldo Der deutliche Anstieg der Belastung im Geschäftsjahr 2013 im Vergleich zu 2012 hängt im Wesentlichen mit den gewährten Gesellschafterdarlehen an das Klinikum (10,0 Mio. €) und an die Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG (5,5 Mio. €) zusammen. Die deutliche Verbesserung im Geschäftsjahr 2009 im Vergleich zu 2008 hängt im Wesentlichen damit zusammen, dass im Zuge der Kapitalrestrukturierungsmaßnahmen bei der KMK (s. u.) in 2008 abschließend die Kapitalrücklage um weitere 6 Mio. € aufgestockt wurde. Die Verbesserung im Geschäftsjahr 2008 im Vergleich zu 2007 ist im Wesentlichen auf die erste Tilgungszahlung der KMK von 7,5 Mio. € aus dem eigenkapitalersetzenden Darlehen der Stadt Karlsruhe zurückzuführen. Diese Rückzahlung wurde ermöglicht durch die in 2007 begonnene Kapitalrestrukturierungsmaßnahme bei der KMK. Die große Abweichung von 2002 nach 2003 hängt damit zusammen, dass die Abschlagszahlungen auf die Konzessionsabgabe ab dem Haushaltsjahr 2003 im laufenden Haushaltsjahr veranschlagt werden (zuvor im Folgejahr). Dadurch wurden im Haushaltsjahr 2003 die Konzessionsabgaben für 2002 und 2003 vereinnahmt. Nähere Details können der folgenden Tabelle „Entwicklung der Zahlungsströme 2011 - 2013“ entnommen werden. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Überblick 23 Tabelle 5: Entwicklung der Zahlungsströme 2011 – 2013 Entwicklung der Zahlungsströme St adt / Beteiligungsgesellschaften 1) - ohne Stiftungen - 2011 2012 2013 Aus- V erlust- sonstige Saldo A us- V erlust- sonstige Saldo Aus- V erlust- sonstige Saldo schütt- aus- Zuwend- schütt- aus- Zuwend- schütt- aus- Zuwend- ungen 2) gleiche ungen 3) ungen 2) gleiche ungen 3) ungen 2) gleiche ungen 3) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - KVVH GmbH - Konzern 23.263 0 -2.192 21.071 23.200 0 -4.108 19.092 22.029 0 -3.585 18.444 SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG -Solarpark I 35 0 0 35 35 0 0 35 40 0 0 40 KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur 0 0 -250 -250 0 0 -250 -250 0 0 -250 -250 AVG 42 0 0 42 42 0 0 42 42 0 0 42 Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) 0 -1.055 0 -1.055 0 -1.062 0 -1.062 0-1.284 0 -1.284 V OLKSWOHNUNG GmbH 299 0 0 299 275 0 0 275 299 0 0 299 Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH 20 0 2 20 0 2 20 0 2 Karlsruher Fächer GmbH 28 0 0 28 26 0 0 26 26 0 0 26 Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG 15 0 -3.200 -3.185 10 0 -1.000 -990 10 0 -6.500 -6.490 Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH 70 0 7 70 0 7 7 0 -10.000 -9.993 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK) 10 -12.732 -1.111 -13.833 10 -13.819 -1.181 -14.990 10 -13.913 -1.087 -14.990 DAS FEST GmbH 0 -180 0 -180 0-58 -40 -98 0 0 -140 -140 Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG 90 0 0 90 72 0 0 72 72 0 0 72 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 0 0 -3.260 -3.260 0 0 -2.634 -2.634 0 0 -3.412 -3.412 AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH (AFB) 0 0 -1.427 -1.427 0 0 -1.638 -1.638 0 0 -1.647 -1.647 GWK i. L. 00 0 0 00 0 0 45 0 0 45 Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH 10 0 1 10 0 1 10 0 1 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH 0 0 -1.295 -1.295 0 0 -1.292 -1.292 0 0 -1.294 -1.294 Gesamt 23.792 -13.967 -12.735 -2.910 23.680 -14.939 -12.143 -3.402 22.583 -15.197 -27.915 -20.529 1) Ohne Heimstiftung, Stiftung Kompetenzzentrum für Finanzierung und Beratung, Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand de Karl sruhe, Majolika - Stiftung für Kunst- und Kulturförderung Karlsruhe sowie ohne Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM). 2) Im Wesentlichen Konzessionsabgabe Stadtwerke sowie Bürgschaftsgebühren 3) z. B. Zuschüsse und Stammkapitalerhöhungen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Überblick 24 Tabelle 6: Ergebnisübersicht 2009 – 2013 über Unternehmen, an denen die Stadt Karlsruhe direkt 1) mit mindestens 25% beteiligt ist. Lfd. Unternehmen20092010201120122013 Nr. - in T€ - - i n T€ - - in T€ - - in T€ - - i n T€ - Kapital- bzw. Personengesellschaften: 1. KVVH - Ka rlsruh er Ve rsorg ung s- , Ve rkehr s- u nd Haf en GmbH+ 5. 49 5 + 2 .5 77 + 2. 375 + 1 .6 35 + 77 2. SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG - Solarpark I + 1 6 + 1 + 85 + 68 + 19 3. KEK+ 8 4 + 18 + 41 -36 + 22 4. Albt al - Ve rkehr s - Ge sellscha ft mbH+ 70 3 + 1 08 + 153 + 3 18 + 3 24 5. Karl sr uhe r Verke hrsverbu nd GmbH+ 0 + 0 + 0 + 0 + 0 6. Bad en Air park Be te ilig ung sg esell sch af t mbH+ 0 + 0 + 0 + 0 + 0 7. GWK GmbH i. L .+ 8 + 42 -35 -2 + 3 8. VOL KSWOHNUNG Gmb H+ 3. 87 6 + 3 .7 25 + 4. 229 + 4 .8 64 + 4 .7 02 9. Karl sr uhe r Fä ch er Gmb H+ 32 5 + 7 31 - 247 + 6 35 + 3 81 10 . Karl sr uhe r Fä ch er Gmb H & Co . KG-2. 53 3 + 8 15 - 721 -1 .0 72 -1 .0 95 11 . St ädt isches Kli nikum Ka rlsruh e gGmbH+ 2. 00 5 + 2 .0 38 + 186 -7 .9 46 -3 .4 74 12 . AFB - Arbe it sfö rder ung sb et rie be gGmbH+ 18 0 + 1 40 - 136 -1 26 -1 21 13 . Karl sr uhe r Me sse - u nd Kong ress GmbH -12. 91 0 -12 .7 41 -1 2. 732 -19 .6 87 -12 .9 47 14 . Ne ue Messe Ka rlsruh e GmbH & Co. KG-2. 70 5 -2 .2 08 - 2. 393 -1 .9 54 -1 .8 01 15 . St adt marke tin g Ka rlsruh e GmbH+ 5 -1 .0 59 -13 -27 + 4 19 16 . Karl sr uhe r Spo rtst ät t en-Bet rie bs-Gmb H+ 6 2 + 74 + 68 + 81 + 41 Stadt Karlsruhe: 2) Erge bni sh aush alt : -11.137 + 19.696 + 15.148 + 62.054 + 68.492 Gele iste te Verlu sta usgle iche un d sonst ige Zu we ndu ng en an GmbH ́s: -24.292 -23.369 -26.702 -27.082 - 43.112 1) Üb er de ren Tocht er unt ern eh men, an de nen d ie St ad t Ka rlsruh e mit min dest en s 2 5% be te ilig t ist (z. B. VBK GmbH und Stadtwerke Karl sruhe GmbH ), wird nachfolgend in Kapitel III berichtet. 2) Vorl äuf ige s Rech nun gserg ebn is ( St and : 08 .0 5. 201 4) Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Überblick 25 Tabelle 7: Entwicklung der Rückstellungen bei Stadt und Beteiligungs- gesellschaften 2009 – 2013 Gesellschaft 2009 1) 2010 1) 2011 1) 2012 1) 2013 1) Gesamt davon: Gesamt davon: Gesamt davon: Gesamt davon: Gesamt davon: Pensionsrück- Pensionsrück- Pensionsrück- Pensionsrück- Pensionsrück- stellungen stellungen stellungen stellungen stellungen -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- Dienstleistungsgruppe KVVH GmbH: a) KVVH GmbH 4,3 2,4 6,5 2,4 4,5 2,5 5,1 2,5 5,5 2,6 b) Stadtwerke Karlsruhe GmbH 47,9 6,5 45,3 6,3 38,5 6,6 36,9 6,3 40,6 6,4 c) VBK GmbH 46,6 10,7 58,2 11,4 56,8 11,2 62,6 11,6 62,1 12,5 d) KASIG 0,4 0,0 0,3 0,0 1,4 0,0 1,5 0,0 4,6 0,0 e) Karlsruher Bädergesellschaft mbH 0,3 0,0 0,5 0,0 0,4 0,0 0,3 0,0 0,2 0,0 f) Fächerbad Karlsruhe GmbH 0,2 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,2 0,0 0,0 0,0 zusammen: 99,7 19,6 110,9 20,1 101,7 20,3 106,6 20,4 113,0 21,5 TelemaxX Telekommunikation GmbH 1,7 0,0 1,9 0,0 2,0 0,0 2,6 0,0 2,8 0,0 PS Project Systems GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH 8,9 0,0 9,7 0,0 7,5 0,0 9,2 0,0 7,2 0,0 SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-NOVATEC GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH 55,7 16,9 45,0 17,0 50,3 17,0 56,4 17,7 70,4 22,9 TTK Transport-Technologie-Consult K ́he 0,2 0,0 0,2 0,0 0,3 0,0 0,3 0,0 0,2 0,0 K ́her Verkehrsverbund GmbH 0,7 0,0 0,5 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 VOLKSWOHNUNG GmbH 5,4 0,0 7,3 0,0 8,5 0,0 8,6 0,0 7,6 0,0 VOLKSWOHNUNG Service GmbH 0,4 0,0 0,4 0,0 1,4 0,0 1,4 0,0 1,3 0,0 Konversionsgesellschaft K ́he 9,4 0,0 9,2 0,0 9,4 0,0 8,8 0,0 9,5 0,0 VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH 0,1 0,0 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 0,3 0,0 0,4 0,0 0,6 0,0 0,6 0,0 0,5 0,0 Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 0,6 0,0 1,1 0,0 1,2 0,0 1,4 0,0 0,9 0,0 KES - Energieservice GmbH 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Karlsruher Fächer GmbH 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG 0,3 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 Städtisches Klinikum K ́he gGmbH 36,3 12,4 35,4 12,5 34,3 12,7 36,9 12,8 39,3 13,7 KVD 0,4 0,0 0,4 0,0 0,4 0,0 0,3 0,0 0,3 0,0 MVZ 0,7 0,0 0,6 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 5,1 0,2 5,7 0,2 6,0 0,2 6,3 0,2 6,4 0,2 DAS FEST GmbH 2) 2) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 Messe K ́he GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 0,1 0,0 1,4 0,0 1,0 0,0 1,1 0,0 0,3 0,0 AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 Gesellschaft für Wertstoffrecycling K ́he i. L. 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 K ́her Sportstätten-Betriebs-GmbH 0,1 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Gesamt: 226,4 49,1 230,9 49,8 225,6 50,2 241,3 51,1 260,7 58,3 Nachrichtlich: Rückstellungen Stadt Karlsruhe 3) 4) 628,8 321,7 238,2 - 87,4 - 123,7 - 144,2 - 1) Stand 31.12. (Ausnahme: DAS FEST GmbH, 30.09.) 2) Die KMK GmbH ist im April 2010 der Ende 2009 gegründeten Gesellschaft beigetreten. 3) Gemäß § 41 Abs. 2 Satz 2 der Gemeindehaushaltsverordnung Baden-Württemberg ist ab 01.01.2010 die Bilanzierung von Pensionsrück stellungen verboten. 4) In 2013 vorläufiges Rechnungsergebnis (Stand: 13.05.2014) Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Überblick 26 6. Darlehensverbindlichkeiten 2009 bis 2013 (Tabelle 8 ) Gesellschaft 2009 1) 2010 1) 2011 1) 2012 1) 2013 1) Gesamt davon: Gesamt davon: Gesamt davon: Gesamt davon: Gesamt davon: Gesellschafter Gesellschafter Gesellschafter Gesellschafter Gesellschafter -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- Dienstleistungsgruppe KVVH GmbH: a) KVVH GmbH 54,9 13,3 52,5 13,3 90,9 0,0 89,4 0,0 87,7 0,0 b) Stadtwerke Karlsruhe GmbH 58,2 0,0 90,9 0,0 111,0 0,0 130,9 0,0 150,3 0,0 c) VBK GmbH 54,3 23,3 51,7 23,3 36,0 10,7 51,1 10,7 48,2 10,7 d) KASIG 0,0 0,0 39,7 0,0 53,3 0,0 76,5 0,0 114,7 0,0 e) Karlsruher Bädergesellschaft mbH 18,8 0,0 18,2 0,0 17,8 0,0 17,3 0,0 16,8 0,0 f) Fächerbad Karlsruhe GmbH 1,0 0,0 0,8 0,0 0,6 0,0 0,4 0,0 0,2 0,0 zusammen: 187,2 36,6 253,8 36,6 309,6 10,7 365,6 10,7 417,9 10,7 TelemaxX Telekommunikation GmbH 5,0 0,0 3,3 0,0 4,9 0,0 10,4 0,0 8,8 0,0 PS Project Systems GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG 1,8 0,0 1,4 0,0 1,3 0,0 1,2 0,0 1,0 0,0 SWK-NOVATEC GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutza gentur gGmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH 34,0 0,0 32,4 0,0 30,8 0,0 31,8 0,0 29,2 0,0 TTK Transport-Technologie-Consult K ́he 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 K ́her Verkehrsverbund GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 VOLKSWOHNUNG GmbH 386,2 14,6 385,6 15,0 400,7 14,0 391,0 13,5 400,0 12,0 VOLKSWOHNUNG Service GmbH 25,9 14,1 22,3 12,9 25,3 14,8 23,8 14,1 20,9 12,4 Konversionsgesellschaft K ́he 65,7 65,7 58,6 58,6 36,9 36,9 15,2 15,2 14,8 14,8 VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH 3,1 3,1 2,6 2,6 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 6,3 0,4 5,7 0,4 5,7 0,4 5,3 0,4 4,8 0,3 Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 17,6 1,7 14,2 1,3 12,5 0,0 10,6 0,0 8,8 0,0 KES - Energieservice GmbH 3,6 0,6 4,3 1,4 3,1 0,2 3,0 0,2 2,9 0,2 Karlsruher Fächer GmbH 15,4 0,0 15,1 0,0 14,0 0,0 13,7 0,0 13,4 0,0 Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG 0,6 0,0 0,6 0,0 3,1 0,0 5,2 0,0 10,7 5,5 Städtisches Klinikum K ́he gGmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 10,0 10,0 KVD 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 MVZ 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 4,2 0,0 3,8 0,0 3,7 0,0 3,6 0,0 3,4 0,0 DAS FEST GmbH 2) 2) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Messe K ́he GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG 31,3 0,0 29,1 0,0 28,3 0,0 26,3 0,0 24,3 0,0 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Gesellschaft für Wertstoffrecycling K ́he i. L. 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 K ́her Sportstätten-Betriebs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Gesamt: 787,9 136,8 832,8 128,8 879,9 77,0 906,7 54,1 970,9 65,9 Nachrichtlich: Darlehensverbindlichkeiten Stadt Karlsruhe 144,2 147,7 155,6 143,0 129,0 1) Stand 31.12. (Ausnahme: DAS FEST GmbH, 30.09.) 2) Die KMK GmbH ist im April 2010 der Ende 2009 gegründeten Gesellschaft beigetreten. Anmerkung : Die hier aufgeführten Darlehensverbindlichkeiten stellen nur ei nen Teil der Verbindlichkeiten der Gesellschaften dar. Hinzu kommen i.d.R. weitere Verbindlichkeiten i.S. des § 266 Handelsgesetzbuch (z.B. Verbindlichkeiten aus L ieferung und Leistung). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Überblick 27 Tabelle 9: Zins- und Tilgungsleistungen 2009 – 2013 Gesellschaft 2009 1) 2010 1) 2011 1) 2012 1) 2013 1) Zins Tilgung Zins Tilgung Zins Tilgung Zins Tilgung Zins Tilgung -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- Dienstleistungsgruppe KVVH GmbH: a) KVVH GmbH 1,9 6,9 2,0 2,1 2,9 14,8 3,3 1,6 3,2 1,6 b) Stadtwerke Karlsruhe GmbH 2,0 2,0 3,2 2,3 4,1 4,8 4,7 5,2 4,8 5,6 c) VBK GmbH 2,5 2,2 2,4 2,5 1,8 15,2 1,9 3,4 1,7 3,0 d) KASIG 0,0 0,0 0,1 0,0 1,9 0,0 3,0 0,0 4,7 0,0 e) Karlsruher Bädergesellschaft 0,8 0,4 0,8 0,5 1,0 0,5 0,9 0,5 0,7 0,5 f) Fächerbad Karlsruhe GmbH 0,1 0,2 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 0,2 zusammen: 7,3 11,7 8,5 7,6 11,7 35,5 13,8 10,9 15,1 10,9 TelemaxX Telekommunikation GmbH 0,3 1,4 0,4 1,7 0,2 0,8 0,2 1,1 0,2 1,5 PS Project Systems GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG 0,1 0,2 0,1 0,4 0,0 0,1 0,0 0,3 0,0 0,1 SWK-NOVATEC GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH 1,1 1,6 1,1 1,6 1,1 1,6 1,0 1,6 0,8 2,6 TTK Transport-Technologie-Consult K ́he 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 K ́her Verkehrsverbund GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 VOLKSWOHNUNG GmbH 13,3 18,0 13,5 30,3 12,2 14,2 13,0 17,0 12,1 19,9 VOLKSWOHNUNG Service GmbH 0,8 0,8 0,8 3,0 0,6 9,1 0,6 3,8 0,4 5,2 Konversionsgesellschaft K ́he 2,5 0,9 1,4 14,4 0,9 22,7 0,5 21,9 0,2 6,3 VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH 0,1 0,5 0,1 0,5 0,1 2,6 0,0 0,0 0,0 0,0 Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 0,3 0,4 0,3 0,6 0,2 0,6 0,2 0,0 0,2 0,0 Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 0,7 1,6 0,7 4,3 0,5 3,6 0,5 1,8 0,4 1,9 KES - Energieservice GmbH 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,4 0,1 0,1 0,1 0,1 Karlsruher Fächer GmbH 0,6 0,3 0,6 0,3 0,6 0,9 0,5 0,3 0,5 0,3 Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 0,2 0,0 0,3 0,1 Städtisches Klinikum K ́he gGmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 KVD 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 MVZ 0,00,00,00,00,00,00,00,00,00,0 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 0,2 7,6 0,2 0,3 0,2 0,1 0,2 0,1 0,1 0,1 DAS FEST GmbH 2) 2) 0,00,00,00,00,00,00,00,0 Messe K ́he GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG 1,3 2,7 1,2 2,2 1,1 1,8 1,0 2,0 0,9 2,0 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Gesellschaft für Wertstoffrecycling K ́he i. L. 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 K ́her Sportstätten-Betriebs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Gesamt: 28,7 47,8 29,0 67,3 29,6 94,0 31,8 60,9 31,3 51,0 Nachrichtlich:Zins- und Tilgungsleistungen Stadt Karlsruh e 7, 6 15,7 7, 2 16,6 6, 6 12,1 6,7 12,6 6, 2 13,9 1) Stand 31.12. (Ausnahme: DAS FEST GmbH, 30.09.) 2) Die KMK GmbH ist im April 2010 der Ende 2009 gegründeten Gesellschaft beigetreten. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Überblick 28 7. Übersicht Abschlussprüfer 2013 Gesellschaft Abschlussprüfer Beauftragt seit 1) 1 KVVH GmbH KPMG AG 2010 2 KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH KPMG AG 2010 3 Fächerbad Karlsruhe GmbH KPMG AG 2010 4 KASIG–Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH KPMG AG 2010 5 Stadtwerke Karlsruhe GmbH KPMG AG 2010 6 Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH KPMG AG 2010 7 SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH KPMG AG 2010 8 SWK-NOVATEC GmbH KPMG AG 2010 9 KEK – Karlsruher Energie- u. Klimaschutzagentur gGmbH KPMG AG 2010 10 PS Project Systems GmbH & Co. KG Projekt K ́he-West DanRevision GmbH 2008 11 TelemaxX Telekommunikation GmbH Treuhand Südwest GmbH 2013 12 VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH KPMG AG 2010 13 AVG mbH Deloitte & Touche 2011 14 Karlsruher Verkehrsverbund GmbH Ernst & Young GmbH 2012 15 VOLKSWOHNUNG GmbH Deloitte & Touche 2013 16 VOLKSWOHNUNG Service GmbH Deloitte & Touche 2013 17 Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH Deloitte & Touche 2013 18 VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH Deloitte & Touche 2013 19 Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH Deloitte & Touche 2013 20 Entwicklungsgesellschaft Cité Deloitte & Touche 2013 22 KES - Karlsruher Energieservice GmbH Deloitte & Touche 2013 18 Karlsruher Fächer GmbH Rechnungsprüfungsamt 2006 23 Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG Rechnungsprüfungsamt 2006 24 Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH PWC AG 2012 25 KVD PWC AG 2012 26 MVZ PWC AG 2012 27 KMK GmbH KPMG AG 2013 28 DAS FEST GmbH KPMG AG 2013 29 Neue Messe K ́he GmbH & Co. KG KPMG AG 2013 30 Messe Karlsruhe GmbH KPMG AG 2013 31 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH Rechnungsprüfungsamt 2012 32 AFB – Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH Rechnungsprüfungsamt 1988 33 Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH Rechnungsprüfungsamt 1975 34 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH RWM Wirtschaftsprüfung Steuerberatung 2013 Nachrichtlich : Stadt Karlsruhe Rechnungsprüfungsamt 1) Geschäftsjahr Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Überblick 29 8. Erläuterung der wichtigsten Bilanzkennzahlen Kennzahl Erläuterung Anlagenintensität Formel: Anlagevermögen x 100 Bilanzsumme Die Kennzahl ermöglicht Aussagen zum Vermögensaufbau. Eine hohe Anlagenintensität ist ein Indiz für einen kostenintensiven (Fixkosten) Betrieb des Unternehmens. Umlaufintensität Formel: Umlaufvermögen x 100 Bilanzsumme Sie gibt Auskunft darüber, wie lange das Umlaufvermögen im Unternehmen verweilt. Eine hohe Umlaufintensität ermöglicht es, sich in stärkerem Umfang mit kurzfristigem Fremdkapital zu finanzieren. Eigenkapitalquote Formel: Eigenkapital x 100 Bilanzsumme Eine hohe Eigenkapitalquote gilt als wichtiger Indikator für die Bonität eines Unternehmens und verschafft Sicherheit und Handlungsfähigkeit. Anlagendeckungsgrad I Formel: Eigenkapital x 100 Anlagevermögen Es gilt als grundlegende Finanzierungsregel, dass langfristig gebundene Vermögenswerte auch durch langfristige Mittel finanziert werden; die Fristigkeit der Finanzierungsmittel soll der Nutzungsdauer der damit finanzierten Objekte entsprechen. Hieraus wird die Regel abgeleitet, dass zumindest das Anlagevermögen eines Unternehmens langfristig, also durch Eigenkapital zu finanzieren sei. Die Kennzahl Anlagendeckung sagt aus, in welchem prozentualen Umfang diese Regel tatsächlich eingehalten wurde. Umsatzrentabilität Formel: Jahresüberschuss nach Steuern x 100 Umsatzerlöse Der Betriebserfolg wird hier am Geschäftsumfang, nämlich der Umsatztätigkeit, gemessen. Die Umsatzrentabilität (auch Gewinnspanne) gehört damit zu den wichtigsten Kennzahlen für die Beurteilung der Ertragskraft. Eigenkapitalrentabilität Formel: Jahresüberschuss nach Steuern x 100 Eigenkapital Die Kennzahl gibt an, in welcher Höhe sich das eingesetzte Eigenkapital im Geschäftsjahr verzinst hat. Gesamtkapitalrentabilität Formel: (Jahresüberschuss nach Steuern + Zinsaufwand) x 100 Gesamtkapital Sie zeigt an, welche Rendite das im Unternehmen gebundene Kapital erbracht hat. Mit der Berücksichtigung des Zinsaufwandes wird die unterschiedliche Ausstattung der Unternehmen mit Eigen- und Fremdkapital bzw. die daraus resultierende unterschiedliche Zinsbelastung neutralisiert. Die Kennzahl bietet so vor allem im Branchenvergleich eine gute Grundlage zu einer von der Kapitalstruktur unabhängigen Beurteilung der Ertragskraft. Kostendeckung Formel: Umsatzerlöse x 100 Gesamtaufwand Die Kennzahl gibt an, in welchem Maße ein Unternehmen seine Aufwendungen am Markt über Umsatzerlöse decken kann. Cash-flow Formel: Jahresüberschuss + Abschreibungen + / - Änderung der lang- fristigen Rückstellungen Der Cash-flow beschreibt den Mittelzufluss (Einzahlungen) des Geschäftsjahres, dem kein unmittelbarer Mittelabfluss (Auszahlungen) gegenübersteht. Er zeigt, in welchem Umfang Finanzmittel für Investitionen, zur Schuldentilgung oder für Gewinnausschüttungen für das Folgejahr zur Verfügung stehen. Personalkostenintensität Formel: Personalkosten x 100 Gesamtaufwand Die Kennzahl gibt an, wie personalintensiv ein Unternehmen arbeitet. Anmerkungen: 1. Jahresüberschuss vor Abführung oder Verlustübernahme 2. Gesamtkapital = Bilanzsumme 3. Gesamtaufwand gemäß § 275 Abs. 2 Nrn. 5-8, 12, 13, 16 und 19 HGB. 4. Mitarbeiterzahl entsprechend Tabelle „Personalentwicklung“. III. Kapital- bzw. Personengesellschaften Ver- und Entsorgung, Verkehr und Bäder Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KVVH 33 1. KVVH – Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- und Hafen GmbH Anschrift:Telefon/Fax: Daxlander Str. 72Telefon: 0721 / 599-0 76127 KarlsruheTelefax: 0721 / 599-1009 Gründung:Unternehmensgegenstand: 01.01.1997 (vorm. Eigenbetrieb Stadtwerke) GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Harald RosemannStadt Karlsruhe100% = 107.371.300 € (Sprecher) Dr. Walter Casazza (bis 31.12.2013) Patricia Erb-Korn Stefanie Haaks (ab 01.01.2014) Uwe Konrath (ab 01.01.2014) Aufsichtsrat: EB Margret Mergen ( Vorsitz ) Silke Gleitz Leonard Bauer ( stellv. Vorsitz ) Dirk Gümpel StR Doris BaitingerRudolf Hausmann (verdi) StR Thorsten Ehlgötz Harald Klingler StR Dr. Eberhard Fischer Michaela Kräutter (verdi) StR Thomas Hock Prof. Dr. Matthias Maier StR Detlef Hofmann(ltd. Angestellter) StR Bettina Lisbach Martina Stegemann StR Dr. Thomas MüllerUdo Unger StR Hans Pfalzgraf Susanne Wenz (verdi) StR Manfred Schubnell Beteiligungen (mind. 20%):Anteile am Stammkapital: Stadtwerke Karlsruhe GmbH 80% = 93.428.400,00 € VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH100% = 100.000.000,00 € KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH100% = 3.200.000,00 € KASIG - Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH100% = 5.500.000,00 € Fächerbad Karlsruhe GmbH (bis 31.12.2013) 60% = 37.500,00 € Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag (Organschaftsvertrag) mit der VBK GmbH Ergebnisabführungsvertrag (Organschaftsvertrag) mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der KBG-Karlsruher Bädergesellschaft mbH Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der KASIG - Karlsruher Schieneninfrastruktur- Gesellschaft GmbH 20 Mitglieder, davon 10 Vertreter der Anteilseigner und 10 Vertreter der Arbeitnehmer E-Mail/Internet: kvvh@stadtwerke-karlsruhe.de Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft mit Elektrizität, Gas, Fernwärme,Wasser,dasAnbietenvon TelekommunikationsdienstleistungenunddieDurchführungder Straßenbeleuchtung sowie die Verkehrsbedienung und das Betreiben der Rheinhäfen (GV vom 25.06.2002). www.kvvh.de Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KVVH 34 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates (KVVH Gruppe) 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 499 546 585 619 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 41 44 42 42 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der KPMG AG Wirtschafts- prüfungsgesellschaft geprüft (Abschlussprüfer im gesamten Konzern seit der Abschlussprüfung 2010). Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2010 2011 2012 2013 Beschäftigte 4) 272831 38 Beamte 4) 111 1 Gesamtbelegschaft 282932 39 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten und Beamten. Leistungszahlen KVVH - Geschäftsbereich Rheinhäfen 2010 - 2013: 2010 2011 2012 2013 1. Schiffsgüterumschlag (in Mio. to) - Mineralölprodukte 3,73,64,2 4,3 - andere Güter 2,32,42,6 2,6 Zusammen 6,06,06,8 6,9 2. Einnahmen aus Umschlag - Gesamt (in Mio. €) 2,72,83,1 2,9 - je Tonnen (in €) 0,450,470,45 0,42 3. Fahrgastschifffahrt - Anzahl der Teilnehmer 34.07437.43537.716 31.745 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KVVH 35 Wichtigste Zahlungsströme zwischen Stadt Karlsruhe und KVVH-Konzern in den Jahren 2010 - 2013 aus Sicht der Stadt Karlsruhe: 2010201120122013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Konzessionsabgabe Versorgung 1) 3) + 21.164 + 21.635 + 21.483 + 20.182 2. Konzessionsabgabe Verkehr (lfd. Jahr) 2) + 539+ 539+ 539+ 539 3. Liquiditätszuschuss an KVVH GmbH 4) -628-1.022-2.861-2.109 4. Zuschüsse an Fächerbad Karlsruhe GmbH: a) Betriebskostenzuschuss -757-827-797-757 b) Sportfördermittel-186-186-186-186 c) Investitionszuschüsse (X2-Maßnahmen)-3 -157-264-533 -946-1.170-1.247-1.476 Saldo+ 20.129 + 19.982 + 17.914 + 17.136 1) Über Stadtwerke Karlsruhe GmbH an Stadt Karlsruhe. 2) Über VBK GmbH an Stadt Karlsruhe. 3) Anteil Stadt Karlsruhe (d. h. ohne Anteil Rheinstetten/Gasversorgung Hardt). 4) Als Beitrag der KVVH GmbH zur städtischen Haushaltskonsolidierung wurde der für 2010 und 2011 vorgesehene Liquiditätszuschuss um 2 Mio. € reduziert. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Der Jahresüberschuss verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Mio. € auf 0,1 Mio. €. Im Wesentlichen resultiert diese Entwicklung aus einem Ergebnisrückgang bei der Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH (VBK) und einer entsprechend höheren Verlustübernahme durch die KVVH GmbH sowie verminderten Erträgen aus der Ergebnisabführung mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH. Entwicklung der Ergebnisse 2007 - 2013 0,0 1,0 2,0 3,0 4,0 5,0 6,0 2007200820092010201120122013 Jahr - in Mio. EURO - +1,3+0,1 +2,6 +1,6 +5,5 Das Gesamtergebnis der KVVH GmbH umfasst im Einzelnen das Ergebnis des Finanzbereiches sowie des eigenständigen Geschäftsbereichs Rheinhäfen. Der Finanzbereich der KVVH GmbH, der insbesondere den Querverbund im Rahmen der körperschafts- und gewerbesteuerlichen Organschaft beinhaltet, entwickelte sich rückläufig und musste das Wirtschaftsjahr 2013 mit einem negativen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KVVH 36 Ergebnisbeitrag in Höhe von 0,5 Mio. € (Vorjahr: Überschuss in Höhe von 1,2 Mio. €) abschließen. Die Erträge aus dem Aktienpaket der EnBW sind in 2013 um 0,6 Mio. € auf nunmehr 5,5 Mio. € gestiegen. Hier konnte aufgrund einer weiteren Aufstockung des EnBW-Aktienpaketes im Jahr 2012, wobei die neuen Aktien im Wirtschaftsjahr 2013 erstmals dividendenberechtigt waren, trotz konstanter Ausschüttung je Aktie in Höhe von 0,85 € ein Anstieg der Dividendenerträge erzielt werden. Der Ergebnisbeitrag der Stadtwerke Karlsruhe GmbH lag mit 25,5 Mio. € knapp unter dem Vorjahresniveau (25,7 Mio. €). Der Ergebnisbeitrag setzt sich aus der Gewinnabführung in Höhe von 21,2 Mio. € (Vorjahr 22,8 Mio. €) und der Organumlage in Höhe von 8,5 Mio. € (Vorjahr 7,4 Mio. €) zusammen. Abzüglich der dem Gesellschafter EnBW Kommunale Beteiligungen GmbH zustehenden Gewinnbeteiligung in Höhe von 4,2 Mio. € (Vorjahr 4,6 Mio. €) verbleibt damit ein Ergebnisbeitrag der Stadtwerke Karlsruhe GmbH in Höhe von 25,5 Mio. €. Der Fehlbetrag der VBK – Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Mio. € auf nun 25,7 Mio. €. Auch das Defizit der KASIG - Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH liegt mit 0,9 Mio. € um 0,2 Mio. über dem Niveau der Vorjahre. Für das Europabad weist die KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH im Wirtschaftsjahr 2013 einen Verlust in Höhe von 2,4 Mio. € aus, das sind 0,2 Mio. € weniger als im Vorjahr. Zur Verbesserung der Liquidität wurde der KVVH in 2013 ein städtischer Liquiditätszuschuss in Höhe von 2,2 Mio. € (Vorjahr: 2,9 Mio. €) gewährt. Der eigenständige Geschäftsbereich Rheinhäfen weist für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von 0,6 Mio. € aus und damit eine Verbesserung von 0,2 Mio. € gegenüber dem Vorjahr. G e sa m tu m sch l a g Rh e i n h ä fe n 1994 - 2013 0,0 2,0 4,0 6,0 8,0 10,0 12,0 19 9 4 1 99 6 1 998 20 0 0 20 0 2 2 004 2 006 20 0 8 20 1 0 2 012 Jahr - in Mio. t - 11,4 6,9 6,87,0 Die Investitionen der KVVH GmbH beliefen sich im Berichtsjahr auf insgesamt 3,0 Mio. € (Vorjahr: 23,2 Mio. €). Im Gegensatz zum Vorjahr, als ein Großteil der Mittel in das Finanzanlagevermögen zur Aufstockung des im Finanzbereich geführten EnBW-Aktienpaketes geflossen sind, betrifft die Investitionstätigkeit im Berichtsjahr nahezu ausschließlich den Geschäftsbereich Rheinhäfen mit dessen Investitionen in das Sachanlagevermögen. Ausblick Starken Einfluss auf die Ergebniserwartung der KVVH GmbH für 2014 haben die wirtschaftlichen Entwicklungen der einzelnen Tochtergesellschaften. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KVVH 37 Bei der Stadtwerke Karlsruhe GmbH wurde in der Wirtschaftsplanprognose 2014 von einem leicht rückläufigen Ergebnis ausgegangen, infolge dessen auch der Ergebnisbeitrag der Stadtwerke von 25,5 Mio. € im Jahr 2013 um 0,7 Mio. € auf voraussichtlich 24,8 Mio. € im kommenden Jahr zurückgehen wird. Hier ist bereits heute erkennbar, dass aufgrund aktueller Absatzmengenentwicklungen, vor allem in den temperaturabhängigen Sparten Erdgas und Fernwärme, die Planergebnisse kaum mehr zu erreichen sind. Darüber hinaus sorgt in der Sparte Fernwärme der Ausfall des Blocks 7 in Rheinhafendampfkraftwerk der EnBW AG sowie ein teilweiser Ausfall von Wärmebezugsquellen aus der Abwärmeauskopplung im Raffinerieprozess zu einem ungünstigeren Bezugsmix und somit zu steigenden und damit ergebnisbelastenden Wärmebeschaffungskosten. Es wird erwartet, dass sich der Fehlbetrag bei der VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH um voraussichtlich 4,6 Mio. € auf dann 30,3 Mio. € erhöhen wird. Der Verlustanstieg ist insbesondere auf tarif- und betriebsbedingt gestiegene Personalkosten zurückzuführen. Außerdem werden die Zinsaufwendungen infolge eines weiter zunehmenden Kapitalbedarfes vor allem aus der Fahrzeugbeschaffung weiter ansteigen. Bei den Dividendenerträgen aus dem EnBW-Aktienbesitz wurde im Wirtschaftsplan 2014 von einer Dividende auf Vorjahresniveau in Höhe von 0,85 € je Aktie und damit von stabilen Erträgen ausgegangen. Tatsächlich hat die Hauptversammlung der EnBW am 29.04.2014 jedoch eine Kürzung der Dividende auf 0,69 € je Aktie beschlossen, was zu einem Ertragsausfall in Höhe von 1,0 Mio. € führt. Insgesamt rechnet die KVVH GmbH im Wirtschaftsjahr 2014 mit einem Verlust in Höhe von 4,9 Mio. € und damit mit einer Ergebnisverschlechterung gegenüber dem Berichtsjahr um 5,0 Mio. €. Infolge der bereits heute erkennbaren Belastungen im Bereich der Stadtwerke und bei den Dividendenerträgen wird sich der im Wirtschaftsplan prognostizierte Verlust voraussichtlich weiter erhöhen. Gemäß der aktuellen Mittelfristplanung prognostiziert die KVVH GmbH bis 2017 einen weiteren starken Anstieg der Fehlbeträge. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei der Stadt Karlsruhe Rechnungsabgrenzungsposten 293.886.875 € 38.066 € 48.177.477 € 7.852 € 66.239 € 342.176.509 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnvortrag Jahresgewinn/-verlust Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 107.371.300 € 18.414.492 € 21.623.416 € 76.738 € 147.485.946 € 5.467.916 € 189.222.647 € 0 € 342.176.509 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KVVH 38 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2014 1) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“, eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)83,587,686,385,9 2. Umlaufintensität (in %)16,512,413,714,1 3. Investitionen (in Mio. €)1,442,523,23,0 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)51,146,943,443,1 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)61,253,550,250,2 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 33,2+ 28,3+ 18,6+ 0,9 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 1,8+ 1,6+ 1,1+ 0,1 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 1,8+ 2,2+ 1,7+ 1,2 4. Kostendeckung (in %)78,172,679,773,3 5. Cash Flow (in Mio. €) a ) vo r Er tr agsteuern+ 6,9+ 7.876+ 5.014+ 3.654 b ) nach Ertragsteuern+ 5,2+ 6.721+ 3.914+ 2.362 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)3,84,15,04,9 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)56.49858.90861.93251.575 Anm e rk un g : Die wichti gsten Bi lanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 20 10201 12 012201 3 Plan 2013 1) Plan 2014 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +7.756+8.391+8.786+8.828+8.343+8.873 2 . S onstige b etrieb liche Erträge+64 8+3.74 1+3 .0 33+2.673+2.78 5+2 .5 00 3 . P erson alau f wa nd-1.58 2-1. 70 8-1 .9 82- 2. 012-1. 97 0-2 .2 60 4 . Materi ala ufwa nd-2.97 0-2.47 1-2 .7 06- 2.558-2.56 5-2 .6 25 5 . A bschrei bun gen-2.46 5-4. 35 7-2 .1 25- 2. 171-2. 05 7-2 .1 09 6 . S onstige b etrieb liche Aufwe nd ung en-3.33 3-86 9-1 .0 91- 1.180-93 7-1 .0 63 7. Erträge aus Beteiligungen+0+0+0+0+0+0 8 . E rtr äge a us and eren Wer tp api eren u . a .+8.70 1+8. 85 3+4 .9 18+5. 465+5. 46 4+5 .4 65 9 . S onstige Zin sen un d ähn liche E rträge+4 0+2 7+9+1+3+3 10 . E rtr äge a us Gewin nab fü hru ng+19.60 3 +17. 48 7 +18 .2 69 +1 6. 997+15. 83 6+16 .6 56 11 . A uf we ndu nge n au s Ve rlust üb ern ahme- 28.21 3- 27. 80 1-27 .4 31-2 9. 010- 29. 87 7-33 .9 72 12 . S onstige Zin sen un d ähn l. Aufwe ndu ng en-2.58 1-4.31 4-4 .1 51- 3.913-4.68 9-3 .9 80 13 . E r gebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit-4.396-3.021-4.471-6.880-9.664-12.512 14 . A ußero rde nt liche Au f we ndu nge n-20 4-4 0- 40-40-4 0-40 15 . S te uern vo m Einkomme n un d vo m Ertrag+7.33 6+5.57 9+6 .3 14+7.163+7.23 8+7 .8 42 16 . S onstige S te uer n-15 9-14 3-1 68- 166-15 2-1 65 17 . Ja hre sübersc hus s / -fe hlbe tra g+2.57 7+2.37 5+1 .6 35+77-2.61 8-4 .8 75 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KVVH 39 Nachrichtlich: KVVH - Konzernabschluss 2013 Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Wertpapiere Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei der Stadt Karlsruhe Rechnungsabgrenzungsposten 909.781.758 € 28.399.716 € 111.838.535 € 15.338.700 € 43.199.371 € 2.957.634 € ______ _____ 1.111.515.714 € A. B. C. D. E. F. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Konzernbilanzgewinn Ausgleichsposten f. Anteile anderer Gesellschafter Sonderposten Zuschüsse von Dritten Empfangene Ertragszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenz.Posten 107.371.300 € 158.211.293 € 31.817.089 € 32.860.296 € 330.259.978 € 13.383 € 24.660.392 € 120.283.805 € 632.496.206 € 3.801.950 € 1.111.515.714 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2013 2 01020 11201 22 013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsa tze rlöse +1.047.504+832.089+755.084+756.096 2. Best an dsverän de rung en a n fe rti gen u nd unf er tig en Erze ug nissen+1 95+30 3-419-2 57 3. And ere a ktivie rte Eige nle istu nge n+10 .2 23+9. 97 4+9. 872+10 .2 13 4. Son stig e be tri ebli ch e Ert rä ge+27 .7 92+27. 94 6+1 9. 554+22 .1 40 5. Per so na lauf wan d-127 .3 93-1 30. 82 6-13 5. 341- 140 .9 82 6. Ma te ria lauf wan d-845 .8 10-6 28. 47 0-53 5. 432- 535 .0 92 7. Abschr eib ung en-43 .2 03- 45. 46 5-4 5. 100-45 .6 61 8. Son stig e be tri ebli ch e Au fwen dun ge n-54 .2 13- 53. 28 8-5 1. 069-52 .4 64 9. Ert räg e au s Be te ilig ung en+1 .3 53+1. 25 7+1. 524+1 .8 48 1 0. Ert räg e au s an de ren Wert pa pier en u. a.+8 .7 11+8. 86 1+4. 925+5 .4 70 1 1. Son stig e Zinsen u nd ä hnli ch e Ert rä ge+5 45+1. 95 5+916+9 22 12. Aufwendungen aus Beteiligungen+0-13-61-77 1 3. Son stig e Zinsen u . ä hnl. Auf wen dun gen-11 .0 64- 13. 79 1-1 4. 309-13 .7 77 14. Er gebnis der gewöhnl . Ges chäft stät igk ei t+14 .6 40+10. 53 2+1 0. 144+8 .3 79 1 5. Auße rord ent lich es Erge bn is-2 .7 07-40 9-409-4 09 16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-2.651-1.969-1.951-2.083 1 7. Son stig e St eu ern-7 19-87 4-889-6 56 1 8. Konzernergebni s+8 .5 63+7. 28 0+6. 895+5 .2 31 1 9. Ant ei le an dere r Gese llschaf t er-4 .9 41-4. 43 6- 4. 586-4 .2 35 2 0. Konzernübersc hus s / -fe hlbe tra g (+/-)+3 .6 22+2. 84 4+2. 309+9 96 2 1. Kon ze rng ewinn vo rt rag / -verlu st vort ra g +22 .0 46+25. 66 8+2 8. 512+30 .8 21 2 2. Ent na hme a us Kap ita lrückla ge+0+0+0+0 23. Ausschüttung der KVVH+0+0+0+0 24. Konzerngewinn / -verlust (+ / -)+25.668+28.512+30.821+31.817 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KBG 40 2. KBG – Karlsruher Bädergesellschaft mbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Hermann-Veit-Str. 7Telefon: 0721 / 133-5200info@baeder.karlsruhe.de 76135 KarlsruheTelefax: 0721 / 133-5248 Gründung:Unternehmensgegenstand: 17.04.2002 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Oliver Sternagel KVVH GmbH100% = 3,2 Mio. € Aufsichtsrat: BM Martin Lenz ( Vorsitz ) AStR Barbara Kofler 13 Mitglieder GF Harald Rosemann StR Dr. Christofer Leschinger ( stellv. Vorsitz ) StR Sven Maier StR Elke ErnemannStR Eduardo Mossuto StR Detlef HofmannStR Ute Müllerschön StR Friedemann Kalmbach StR Dr. Dorothea Polle-Holl StR Tanja KluthStR Reiner Weinbrecht Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der KVVH GmbH. Gegenstand der Gesellschaft ist die Planung, die Errichtung und der Betrieb von Hallen- und Freibädern, insbesondere in Karlsruhe (GV vom 25.07.2005). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der KPMG AG Wirtschafts- prüfungsgesellschaft geprüft. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 4 3 3 3 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KBG 41 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2010 2011 2012 2013 Beschäftigte 4) 31 33 35 36 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 31 33 35 36 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten und Beamten. Leistungszahlen 2010 - 2013 Europabad2010201120122013 1. Besucherzahlen - nur öffentlicher Badebetrieb - 400.661401.658429.042447.433 2. Durchschnittl. Eintrittserlös pro Besucher (in €) 6,977,577,968,85 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Die Gesellschaft weist einen Fehlbetrag von 2,4 Mio. € aus und liegt damit um 0,6 Mio. € unter dem bei der Planerstellung für das Geschäftsjahr 2013 erwarteten Verlust. Betrachtet man nur das rein operative Ergebnis (EBITDA / Jahresergebnis ohne Abschreibungen, Zins und Steuern) konnte der Fehlbetrag gegenüber 2012 von 23 T€ um 226 T€ auf einen erstmals positiven operativen Gewinn in Höhe von 203 T€ verbessert werden. Im Rahmen des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages wird der gesamte Fehlbetrag durch die Mutter- gesellschaft KVVH GmbH ausgeglichen. Der Besucherdurchschnitt pro Tag wurde erneut auf nunmehr 1.361 Besucher (2009: 1.131 Besucher, 2010: 1.192 Besucher, 2011: 1.209 Besucher, 2012: 1.302 Besucher) gesteigert. Da die Besuchersteigerung zum großen Teil den Saunabetrieb betraf (nach der im Jahr 2012 erfolgten Inbetriebnahme des karelischen Saunadorfs ist die Anzahl der Saunagäste gegenüber dem Vorjahr um rd. 20 % gestiegen), konnten die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr von 3.595 T€ um 564 T€ auf nunmehr 4.159 T€ deutlich gesteigert werden. Ausblick Seit dem ersten vollständigen Betriebsjahr 2009 hat sich das Gesamtergebnis der KBG im operativen Bereich von minus 1.039 T€ um 1.242 T€ auf nunmehr 203 T€ verbessert. Diese positive Entwicklung ist die Folge einer angemessenen und Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KBG 42 transparenten Tarifgestaltung in Verbindung mit einer permanenten Ausweitung der Angebote und den stetigen Verbesserungen der Aufenthaltsqualität im Europabad. Mit knapp einer halben Million Besuchern im Jahr ist zwischenzeitlich eine Besucherzahl erreicht, die sich nur noch sehr schwer steigern lässt. Während an „normalen“ Arbeitstagen stets mehr Besucher erwünscht wären, hat das Bad an Wochenenden und an Ferientagen seine Leistungsgrenze oftmals überschritten. Lange Wartezeiten an den Kassen und sogar vorübergehende Schließungen wegen Überfüllung waren die Folge. Eine größere Lenkung der Besucherströme auf schwächer frequentierte Zeiten wird stets angestrebt, ist aber aufgrund der von arbeitsfreien Zeiten abhängigen Badeaufenthalte nur schwer möglich. Die Gesellschaft geht davon aus, die durch die KVVH zugesicherte Verlustübernahme in den nächsten Jahren weiter zu verringern, wenn auch nicht in dem Ausmaß der letzten Jahre. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 29.426.804 € 45.900 € 2.572.347 € 135.259 € 25.513 € 32.205.823 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Jahresüberschuss /-fehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgr.posten 3.200.000 € 250.000 € 0 € 3.450.000 € 165.912 € 28.290.368 € 299.543 € 32.205.823 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KBG 43 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2014 2010201120122013 Plan 2013 1) Plan 2014 1) -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- 1. Umsatzerlöse+2.913 +3.203 +3.595 +4.159+3.525+4.150 2. Sonstige betriebliche Erträge+365+387+566+633+400+470 3. Materialaufwand-1.982-1.888-2.148-2.282-2.150-2.340 4. Personalaufwand-1.180-1.216-1.386-1.625-1.370-1.590 5. Abschreibungen-1.650-1.656-1.679-1.783-1.820-1.820 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-784-622-655-687-630-660 7. Erträge aus Beteiligungen+3+4+5+5+2+2 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+9+19+12+5+10+10 9. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen-907-951-868-811-950-850 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-3.213-2.720-2.558-2.386-2.983-2.628 11. Außerordentliche Aufwendungen-1+0+0+0+0+0 12. Erträge aus Verlustübernahme 2) +3.283 +2.789 +2.627 +2.446+3.051+2.696 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 14. Sonstige Steuern-69-69-69-60-68-68 15. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+0+0+0+0+0+0 1) vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" (d.h. nicht fortgeschrieben ) 2) Verlustausgleich erfolgt über die KVVH GmbH Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)89,790,490,491,4 2. Umlaufintensität (in %)10,29,59,58,5 3. Investitionen (in T€)5741762.181707 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)9,810,410,210,7 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)10,911,511,311,7 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 112,7- 87,1- 73,1- 58,8 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 95,2- 80,8- 76,2- 70,9 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 6,8- 5,5- 5,2- 5,1 4. Kostendeckung (in %)44,350,052,857,4 5. Cash Flow (in T€)- 1.633- 1.132- 948- 663 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)24,625,026,728,0 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)52.24948.40651.97256.361 Anm erkun g: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Fächerbad 44 3. Fächerbad Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax: Am Fächerbad 4Telefon: 0721 / 96701-0 76131 KarlsruheTelefax: 0721 / 96701-70 Gründung:Unternehmensgegenstand: 20.01.2009 Neufassung Gesell- schaftsvertrag mit Namens- änderung, zuvor Sportpark Karlsruhe-Nordost GmbH GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Joachim HornuffKVVH GmbH60,0 % = 37.500 € SSC Karlsruhe e.V.22,0 % = 13.750 € Bürgerverein Waldstadt e.V.10,4 % =6.500 € Polizeisportverein K ́he e.V. 4,0 % = 2.500 € KSV Rintheim-Waldstadt e.V. 3,6 % =2.250 € 100,0 % =62.500 € Aufsichtsrat: BM Martin Lenz ( Vorsitz ) StR Rainer Weinbrecht StR Dr. Eberhard Fischer GF Harald Rosemann ( stellv. Vorsitz ) Heinz Christ StR Detlef Hofmann Robert Gebhard AStR Barbara KoflerDieter Marschall StR Ute MüllerschönTom Siebert StR Dr. Dorothea Polle-Holl Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Erbbaurechtsvertrag vom 18.09.1980 mit der Stadt Karlsruhe. Zuschussvereinbarung vom 17.09.2008 zwischen der Stadt Karlsruhe und der KVVH GmbH. Geschäftsbesorgungsvertrag vom 13.11.2008 mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH. 12 Mitglieder E-Mail/Internet: info@faecherbad.de Betrieb des Fächerbades in Karlsruhe (GV vom 11.02.2014). www.faecherbad.de Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 3 3 3 4 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da die überwiegende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Fächerbad 45 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2010 2011 2012 2013 Arbeiter 6 6 6 7 Angestellte 9 10 11 11 Gesamtbelegschaft 15 16 17 18 Auszubildende 2 2 2 1 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. Leistungszahlen 2010 - 2013 2010201120122013 1. Besucherzahlen: 1.1 Badbesuche (Einzel-, Mehrfach- und Zeitkarten)170.107167.441170.414171.488 1.2 Sport (Schule, Verein, Gruppen)108.860120.044110.254113.599 1.3 Badbesuche mit Sauna61.18549.19349.08646.153 1.4 Freier Eintritt (Kinder unter 4 Jahre)8.1958.2339.2059.686 Zusammen348.347344.911338.959340.926 2. Durchschnittl. Eintrittserlös pro Besucher (in €) 3,984,194,294,39 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Im Geschäftsjahr 2013 wurden im Rahmen der Fortschreibung des Bäderkonzepts 2000 der Stadt Karlsruhe wesentliche Weichenstellungen getroffen. So hat der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe mit der Fortschreibung des Bäderkonzepts auch die Sanierung und Weiterentwicklung des Fächerbades zum Kombibad beschlossen. Darüber hinaus wurde dem Erwerb aller Gesellschaftsanteile durch die Stadt Karlsruhe mit dem Ausscheiden der KVVH sowie der vier Vereine als Gesellschafter der Fächerbad Karlsruhe GmbH zugestimmt (notarielle Beurkundung erfolgte am 11.02.2014). Bezüglich Sanierung und Weiterentwicklung des Fächerbades zum Kombibad wurden im Geschäftsjahr 2013 die weiteren Leistungsphasen mit der Genehmigungsplanung, der Ausführungsplanung bis hin zur Vorbereitung der Vergaben konsequent fortgesetzt. Die Gesellschaft weist erstmals seit fünf Jahren wieder einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 33 T€ aus und liegt damit um 84 T€ unter dem Ergebnis für das Geschäftsjahr 2012 (Jahresüberschuss von 51 T€). Die Erlöse aus dem Saunabetrieb gingen um 15 T€ zurück. Dieser Rückgang ist trotz einer Preiserhöhung auf die gegenüber dem Vorjahr um 6,0 % verringerten Saunabesuche zurück zu führen. Darüber hinaus haben ein weiterer Anstieg der Energiekosten sowie der Personalaufwendungen bei seit 2009 unveränderten Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Fächerbad 46 laufenden Betriebszuschüssen der Stadt Karlsruhe und der Wegfall einer Sonderzahlung im Vorjahr von 40 T€ das Ergebnis negativ beeinflusst. Ausblick Die Fächerbad Karlsruhe GmbH wird weiterhin durch ein entsprechendes Angebot an ihre Kunden ihre Position als Schwerpunktbad für Sport und Familien in Karlsruhe stärken. Der im Geschäftsjahr 2013 beschlossene Umbau des Fächerbades zum Kombibad sowie die beschlossene Komplettsanierung des Bestandsbaus bietet die langfristige Voraussetzung, die Stagnation der Besuchszahlen im öffentlichen Bade- und Saunabetrieb zu beenden und durch eine entsprechende Modernisierung und Attraktivitätssteigerung neue Besuchergruppen zu gewinnen. Während der Bauzeiten ist mit Besuchs- und damit Ertragsrückgängen aufgrund von Beeinträchtigungen oder zeitweisen Unterbrechungen des Bade- und Saunabetriebs zu rechnen. Entw icklung der (prognostizierten) Besucherzahlen 2000 - 2014 0 100.000 200.000 300.000 400.000 500.000 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 2014 Jahr 421.010 383.807 (340.000) Für das Geschäftsjahr 2014, das wiederum geprägt sein wird durch die Realisierung des Kombibadkonzeptes, erwartet die Gesellschaft gemäß Wirtschaftsplan eine Verschlechterung um 196 T€ gegenüber dem vorliegenden Jahresergebnis. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. D. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.190.753 € 15.044 € 123.393 € 49.628 € 19.678 € 1.286.081 € 2.684.577 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Verlustvortrag Jahresfehlbetrag Nicht d. EK gedeckter Fehlbetrag Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 62.500 € -1.315.415 € -33.166 € 1.286.081 € 0 € 49.424 € 2.376.177 € 258.976 € 2.684.577 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Fächerbad 47 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2014 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)23,628,140,944,4 2. Umlaufintensität (in %)14,818,412,07,0 3. Investitionen (in T€)176248510202 II. Finanzla ge 1. Ei genkapi tal quote (in %)- 61,0- 53,1- 46,7- 47,9 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)- 258,2- 188,8- 114,1- 108,0 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 12,6+ 5,4+ 4,0- 2,5 2. Eigenkapi tal rentabili tät (in %)- 11,2- 5,3- 4,1- 2,6 3. Gesamtkapitalrentabil ität (in %)+ 9,3+ 4,9+ 3,3- 0,3 4. Kostendeckung (in %)53,653,755,154,1 5. Cash Flow (in T€)+ 104+ 159+ 275- 71 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)37,037,839,840,8 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)56.17656.34854.80755.534 Anmerkun g: Die wichti gsten Bi lanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 20 102 011201 220 13 Plan 2013 1) Plan 2014 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsa tze rlöse+ 1. 22 2 +1 .2 80 + 1. 289+1 .3 26+1 .3 30+ 1. 36 3 2. Sonstige betriebliche Erträge+167+161+119+147+115+27 3. Materialaufwand-1.049-1.077-984-1.028-960-1.050 4. Personalaufwand-843-902-932-1.000-1.033-1.093 5. Abschr eibungen-69-89-102-110-100-125 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-255-258-276-278-256-265 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+0+0+0+0+0+0 8. Zinsen u . äh nlich e Aufwen dun gen-5 5-51-38-25- 32-2 1 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäft stät igkeit-882-936-924-968-936-1.164 10 . Auße rord entlich e Erträg e+10 0+0+0+0+0+0 11 . Erträg e au s Be tr ieb sko sten zuschuss und S po rtför derm ittel n+94 3 +1 .0 13+983+9 43+9 43+94 3 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 13 . Son stig e Steu ern- 7-8-8-8-7-8 14 . Jahres übe rs chuss / -fehl betrag+15 4+69+51-33+0-22 9 1) vom Be sch lussgre mium ge neh migter "Urplan" ; ei ne förmli ch e Fortschrei bun g des W irtsch aftsp lane s erfol gte n icht . Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KASIG 48 4. KASIG – Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Kriegsstr. 100Telefon: 0721 / 133-5591kasig.com@kasig.karlsruhe.de 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 133-5599www.kasig.info Gründung:Unternehmensgegenstand: 25.07.2003 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Walter Casazza KVVH GmbH100% = 5,5 Mio. € (bis 31.12.2013) Uwe Konrath Aufsichtsrat: 16 Mitglieder EB Margret Mergen ( Vorsitz ) StR Dr. Albert Käuflein GF Harald Rosemann (stellv. Vors. ) StR Bettina Lisbach StR Doris BaitingerStR Gabriele Luczak-Schwarz Bernd Breidohr StR Sven Maier StR Lüppo CramerUdo Unger StR Rita FrommStR Rainer Weinbrecht StR Angela GeigerTim Wirth StR Johannes Honné StR Michael Zeh Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der KVVH. Planung, Errichtung und Betrieb der insbesondere für die Entlastung der Kaiserstraße notwendigen Verkehrsinfrastruktureinrichtungen (GV vom 02.06.2005). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 13 12 14 17 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KASIG 49 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2010 2011 2012 2013 Angestellte 4) 7,5 11,5 11,5 17,6 Beamte 4) 1,0 3,0 4,0 4,0 Gesamtbelegschaft 8,5 14,5 15,5 21,6 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt Karlsruhe und AVG abgeordneten Beschäftigten. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Der Schwerpunkt der Arbeiten an der Kombilösung lag 2013 auf der Deckelherstellung für die unterirdischen Haltestellen. Wesentliche Teilmaßnahme der Baurealisierung war die Optimierung des Bauablaufs im Bereich des östlichen Teils des Gleisdreiecks am Marktplatz und am Kronenplatz. Durch die Sperrung der östlichen Kaiserstraße für den Schienenverkehr zwischen Marktplatz und Kronenplatz vom 29. April bis zum 18. November 2013 konnten die Baufelder konzentriert mit hohem Personal- und Geräteeinsatz abgewickelt werden und damit eine Reduzierung der hierfür zunächst vorgesehenen Bauzeit um etwa 12 Monate erreicht werden. Der bisher erreichte Gesamtbaufortschritt entspricht leider nicht dem vorgesehenen und vertraglich festgelegten Bauablaufplan. Neben den nicht zu erwartenden Erschwernissen aus dem Untergrund haben insbesondere bei der Bauausführung zutage getretene Defizite in der Qualitätssicherung und Baulogistik sowie bislang nicht erreichte Leistungsansätze der beauftragten Unternehmen zu bauzeitlichen Verzögerungen geführt. Der Rückstand auf den Soll-Zustand und dessen baubetrieblichen Ursachen werden derzeit im Rahmen von Untersuchungen eruiert und neu aufbereitet. Ziel ist es, einerseits einen neuen Vertragsterminplan zu generieren und zum anderen etwaige Ansprüche des ausführenden Auftragsnehmers z. B. aus Mehrkostenanmeldungen und Nachträgen abzuwehren. Ausblick Die Bautätigkeit im Geschäftsjahr 2014 wird sich im Wesentlichen auf den Spezialtiefbau konzentrieren. Beim Teilprojekt Stadtbahntunnel Kaiserstraße mit Südabzweig stellen sich die geplanten Einzelmaßnahmen wie folgt dar:  Bis Mitte des Jahres soll der Zielschacht Mühlburger Tor fertig gestellt werden und danach die Gleisbauarbeiten Verschwenkung Nord durchgeführt werden. Zum Ende des Jahres soll mit der Herstellung der Tunnel- und Rampenblöcke begonnen werden. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KASIG 50  Ab Mitte Juli soll die Tunnelvortriebsmaschine vor Ort montiert und ab November mit dem Tunnelvortrieb begonnen werden.  An der Haltestelle Europaplatz sollen bis Ende Mai die Deckelbauarbeiten auf der Nordseite beendet sein und sich danach die Gleisbauarbeiten und der Haltestellenbau anschließen.  Bei der Haltestelle Lammstraße werden im Wesentlichen die Spezialtiefbauarbeiten während des ganzen Jahres vorangetrieben.  Bis Ende August sind im Bereich der Haltestelle Marktplatz Spezialtiefbauarbeiten geplant. Im Anschluss sollen ab September die Arbeiten zur Deckelherstellung beginnen.  Bei der Haltestelle Kronenplatz werden in 2014 nur noch Restarbeiten der Telekom und sonstige Leitungsarbeiten durchgeführt.  Im Bereich der Rampe Durlacher Allee werden vor allem die Spezialtiefbauarbeiten vorangetrieben werden. Bis Mitte des Jahres sollen im Bereich der Haltestelle Durlacher Tor die Arbeiten des Stationsaushubs beendet sein.  Bei der Haltestelle Ettlinger Tor sollen die Spezialtiefbauarbeiten bis Mitte des Jahres abgeschlossen sein. Von Mai bis Ende August sind die Arbeiten zur Deckelherstellung Südkopf geplant. Mit der Deckelherstellung Nordkopf soll im Juli begonnen werden. Im vierten Quartal 2014 sollen die Arbeiten zum Kombibauwerk starten.  Im Bereich Tunnel Ettlinger Straße / Haltestelle Kongresszentrum / Rampe Ettlinger Straße wird der Fokus im Wesentlichen ganzjährig auf den Spezialtiefbauarbeiten liegen. Wesentliche Maßnahme beim Teilprojekt Straßenbahn in der Kriegsstraße mit Stadtbahntunnel wird die Ausschreibung der Rohbauarbeiten für den Straßentunnel sein. Darüber hinaus werden die vorbereitenden Maßnahmen wie Baufeldfreimachung und Baustelleneinrichtung sukzessive vorangetrieben, so dass 2015 mit der Hauptbaumaßnahme begonnen werden kann. Nach aktueller Erkenntnis ist die Inbetriebnahme des Stadtbahntunnels für Mitte 2018 vorgesehen. Derzeit werden die baulichen und technischen Ausbaugewerke in logistischer und bauzeitlicher Abwicklung in den Gesamtablauf eingearbeitet. Für das Gesamtprojekt Kombilösung ist die Fertigstellung nach wie vor zum Jahr 2019 avisiert. Dazu ist es erforderlich, dass mit dem Bau des Teilprojekts Kriegsstraße planmäßig in 2014/2015 begonnen werden kann. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 107.437.600 € 0 € 4.173.128 € 18.988.582 € 215.511 € 130.814.821 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgr.posten 5.500.000 € 0 € 5.500.000 € 4.582.111 € 120.732.710 € 0 € 130.814.821 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KASIG 51 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2014 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 Plan 2013 1) Plan 2014 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsa tz e rl ös e+0+0+0+0+ 0+ 0 2. Andere aktivierte Eigenleistungen+1+0+0+0+0+0 3. Son stig e be tri ebli ch e Ert rä ge+51+16+34+30+15+1 5 4. Ma te ria lauf wan d-308- 306- 260- 326-3 32-26 3 5. Personalaufwand-1+0+0+0+0+0 6. Abschr eib ung en-131- 142- 186- 260-2 56-24 3 7. Son stig e be tri ebli ch e Au fwen dun ge n-303- 249- 305- 330-4 98-48 5 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+7+4+4+1+4+2 9. Zinsen u . äh nlich e Auf wen dun gen-24-11-3-2-6-3 10 . Ergebnis de r gewöhnl . Ges chäft stät igk ei t-708- 688- 716- 887-1 .0 73-97 7 11 . Erträge aus Verlust übe rna hme 2) +708+690+718+889+1 .0 76+98 0 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 13 . Son stig e St eu ern+0-2-2-2-3-3 14 . Jahres übe rs chuss / -fehl betrag+0+0+0+0+0+0 1) vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" (d.h. nicht fortgeschrieben ) 2) Verlustaus gleich erfolgt du rch KVVH GmbH 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)74,377,078,682,1 2. Umlaufintensität (in %)25,322,721,117,7 3. Investitionen (in T€)49.21635.95353.11590.702 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)11,58,46,24,2 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)15,410,97,95,1 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)---- 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 12,9- 12,5- 13,0- 16,1 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 1,4- 1,0- 0,8- 0,7 4. Kostendeckung (in %)---- 5. Cash Flow (in T€)- 578- 548- 532- 629 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anm erku n g: Die wichti gsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 SWK 52 5. Stadtwerke Karlsruhe GmbH (SWK) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Daxlander Str. 72Telefon: 0721 / 599-0 Postbox@stadtwerke-karlsruhe 7 618 5 Ka rlsruh eTele fa x: 0 721 / 59 0-89 6 www.stadtwerke-karlsruhe.de Grün du ng:Unt erneh men sgegenstand: 01.07.1997 S ichere , wirtschaftliche u nd umwel tscho nen de V ersor gun g der Bevölkerung und der Wirtschaft mit Energie, Trinkwasser, Tele- kommu nikatio nsdie nstleistun gen u nd di e Du rchfüh run g der S tra ßen- beleuchtung - letztere nach Maßgabe eines Beleuchtungsvertrages mit der S ta dt K arlsr uhe - im Ve rsorg ung sgeb iet, in sbeson de re dem de r Stadt Ka rlsruh e (GV vom 25 .11.10 ). GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Harald RosemannKVVH GmbH 80% =93.428.400 € ( Spr echer )E nBW K ommu nal e Dr. Karl RothBeteiligungen GmbH 20% =23.357.100 € Mich ael Homa nn1 00% = 1 16 .7 85.50 0 € ( ab 01 .0 2.201 3) Aufsichtsrat: EB Margret Mergen ( Vorsitz ) Pr o f. Dr . Ma th i as Ma i e r Dr. Wolfgang Bruder St R J ür gen Marin ( stellv. Vorsitz / bis 31.03.2014)StR Dr. Thomas Müller S te ff en Ri ng wa l dTh om as Mü l l er sc hö n ( stellv. Vorsitz / ab 01.04.2014) Dr. Anke Weidlich StR Dr. Eberhard FischerLeonhard Bauer StR Alexander Geiger Dirk Gümpel Uli Huener Udo Unger StR Gabriele Luczak-SchwarzHugo Unser Bet eiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH100% =100.000,00 € SWK - Regenerativ-Verwaltungs- GmbH100% =25.600,00 € K EK - Ka rlsru her E nerg ie- u nd Kli maschutzag entur gGmbH 50% =1 2.500 ,0 0 € K ES - Ka rlsru her E nerg ieser vi ce GmbH 50% =5 0.000 ,0 0 € SWK-NOVATEC GmbH 50% =12.500,00 € TelemaxX Telekommunikation GmbH 42% =840.900,00 € P S Pro ject S ystems Gmb H & Co . KG P roj ekt Ka rlsru he-W est 40% =2 7.507 ,5 0 € Wi c h tige Verträge: Vereinbarung üb er Strombe zug au s d em RDK 4 S vom 16.07 .2 012 m it de r EnB W Trad ing GmbH. Gasllieferungsvertrag mit E.ON Ruhr gas AG vom 22 .0 7.201 1 mit e ine r Lau fzei t vom 01.10 .2 011 bis zum 3 0.09. 20 13 ei nschlie ßlich Ko nkretisier ung sve rein bar ung en. Am 28 .0 5.201 3 wu rde e in Ga s- l ieferu ngsver tra g mit S ta to il fü r den Ze itr aum vom 01 .1 0.201 3 bis 30 .0 9.201 4 abg eschlo sse n. Fernwärmelieferungsvertrag mit B ade nwerk AG ( jetzt: EnB W Ern eu erba re un d Kon vention ell e E rzeug ung AG) vom 11 .1 0.199 0. Miteigentumsvertrag RDK 4S mit Bad en we rk A G (je tzt: En BW E rne uerb are u nd K onven ti one lle Erzeu gung AG) u nd de r K MS Kra ftwerke G rund besi tzman age ment un d -service Gmb H u nd Betriebs- führungsvertrag RDK 4S mit d er En BW E rne uerb are u nd K onven tio ne lle Erze u gung AG . Konzes sions vertrag mit d er St ad t Ka rlsru he vom 30.10 .1 99 7 einschl ießl. Na chtra g vom 06 .0 9.19 99. O rga nscha ftsve rtra g mi t de r K VV H G mbH als Or ganträgerin vo m 1 4.12.20 00. Mit Vertra g vom 15.12.2006 wurde das gesamte S trom- und Ga sve rt eilnet z an die Stadtwerke Karlsruhe Netze verpachtet. Dieser Vertrag wurde zum 31.12.2013 beendet und durch einen neu a bge schlossen en P achtvertrag vom 12 .12.20 13 mit Wirku ng ab 0 1.01 .2 014 e rsetzt. 15 Mitglieder, davon 10 Vertreter der Anteilseigner und 5 Vertreter d er Ar beitne hme r Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 SWK 53 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 516 404 413 648 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 23 21 22 22 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungs- gesellschaft geprüft. Leistungszahlen SWK 2010 - 2013 2010 2011 2012 2013 1. Stromversorgung (Verkauf in MWh) - Tarifkunden 575.793531.163519.025 501.863 - Sondervertragskunden 888.392884.760758.657 694.852 Zusammen (nutzbare Abgabe) 1.464.1851.415.9231.277.682 1.196.715 2. Regenerative Energien (Verkauf in MWh) 16.55618.18725.871 28.463 3. Erdgasversorgung (Verkauf in MWh) - Tarifkunden 468.282370.510391.305 431.243 - Sondervertragskunden 3.374.530 1.463.253 1.378.886 1.329.919 Zusammen (nutzbare Abgabe) 3.842.8121.833.7631.770.191 1.761.162 4. Wasserversorgung (Verkauf in Mio. m 3 ) 22,722,222,2 22,9 5. Fernwärmeversorgung (Verkauf in MWh) 705.973602.736667.045 719.943 6. Erwirtschaftete Konzessionsabgabe(in T€) - Strom 11.76611.65811.543 11.365 - Erdgas 2.0292.0021.874 397 - Wasser 4.2634.4074.551 4.748 - Fernwärme 3.6973.2993.840 4.209 Zusammen 21.75521.36621.808 20.719 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 SWK 54 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2010 2011 2012 2013 Arbeiter 4) 461461458 454 Angestellte 4) 645645649 647 Beamte 4) 433 3 Gesamtbelegschaft 1.1101.1091.110 1.104 Auszubildende 103103103 102 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt Karlsruhe abgeordneten Beschäftigten. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Mit einem Gewinn vor Ertragsteuern in Höhe von 30,5 Mio. € weist die Stadtwerke Karlsruhe GmbH eine Ergebnisverschlechterung gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 0,6 Mio. € aus. Der ausgewiesene Jahresgewinn beläuft sich nach Abzug der Ertragsteuer auf 21,2 Mio. €, er liegt damit um 1,6 Mio. € unter dem Vorjahresergebnis von 22,8 Mio. €. Das positive Jahresergebnis der Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH in Höhe von 0,2 Mio. €, welches im Rahmen des bestehenden Gewinnabführungsvertrages mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH abgeführt wird, ist in diesem Ergebnis bereits enthalten. Geprägt wurde der Geschäftsverlauf bei den Stadtwerken im Jahr 2013 vor allem durch die gegenüber dem Vorjahr deutlich längere Heizperiode zu Beginn des Berichtsjahres, die bis Anfang Juni andauerte. Diese Entwicklung führte im Bereich der Heizenergien Erdgas und Fernwärme zu einer deutlichen Steigerung der Absatzmengen. Das Jahresergebnis der Stromsparte liegt unter dem Rechnungsergebnis des Vorjahres. Gründe für die Ergebnisbelastung sind im Wesentlichen weitere wettbewerbsbedingte Absatzmengenrückgänge sowie die sehr schwierige Vermarktung der Stadtwerke-Beteiligung am Block 4 der Gas- und Dampfturbinenanlage im Rheinhafen (RDK4S). Aufgrund gestiegener Strompreisumlagen (insbesondere EEG-Umlage) mussten auch unter Berücksichtigung eines günstigeren Stromeinkaufs die Stromtarifpreise zum 01.01.2013 angepasst werden. Die Erdgassparte hingegen verzeichnete eine deutliche Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr. Bei den Tarif- und Heizgaskunden war gegenüber dem Vorjahr aufgrund der bis Anfang Juni sehr lange anhaltenden kühlen Witterung ein Anstieg der Absatzmengen um 4,1 % zu verzeichnen. Damit konnten die auch im Erdgasbereich eingetretenen Absatzeinbußen durch wettbewerbsbedingte Kundenverluste mehr als Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 SWK 55 kompensiert werden. Eine erfreuliche Entwicklung bei der Absatzmenge zeigte sich bei den Vertriebsabgaben außerhalb des Netzgebietes. Die Erdgastarifpreise blieben im Berichtsjahr unverändert. Die in den ersten neun Monaten des Jahres 2013 leicht angestiegenen Erdgasbezugspreise konnten durch den Abschluss eines neuen, temperaturabhängigen Erdgasbezugsvertrages zum 01.10.2013 ergebnisseitig größtenteils kompensiert werden. Aus dem Verkauf des Erdgasnetzes Rheinstetten an die zum 01.08.2013 neu gegründete Netzeigentumsgesellschaft Rheinstetten GmbH & Co. KG (NEG), an welcher die Stadtwerke mit 24,5 % beteiligt sind, konnten die Stadtwerke einen außerordentlichen Ertrag erzielen. Bei der Trinkwasserversorgung war eine positive Entwicklung bei den Absatzmengen im margenstarken Tarifkundensegment zu beobachten. In Verbindung mit der in 2013 erstmals über ein volles Geschäftsjahr wirkenden Preismaßnahme um 10 ct/m 3 zum 01.10.2012 führte dies zu einem Anstieg der Umsatzerlöse um rd. 1,6 Mio. €. Insgesamt konnten aber die negativen Ergebniseinflüsse aus einem gestiegenen Personalaufwand aufgrund des Tarifabschlusses des Jahres 2012 und einem erhöhten Aufwand für Pumpstrom aufgrund der gestiegenen Stromumlagesätze nicht vollständig kompensiert werden, so dass der Ergebnisbeitrag im Berichtsjahr leicht unter dem Vorjahresniveau liegt. Das moderate Ergebnisplus bei der Fernwärmeversorgung ist auf den Anstieg der Absatzmengen (witterungsbedingt, aber auch durch Kundenzugänge infolge des weiter forcierten Ausbaus der Fernwärme) und den kostengünstigen Mix bei der Fernwärmebereitstellung zurückzuführen. Einen deutlichen Ergebnisrückgang weisen die Stadtwerke bei den Sonstigen Geschäftsfeldern aus. Ergebnisbelastend wirkte sich der Wegfall eines im Vorjahr einmalig eingetretenen positiven Ergebniseffekts aus der Abrechnung von Hausanschlüssen aus. Weiter belasteten gestiegene Personalaufwendungen sowie gestiegene Betriebs- und Unterhaltungsaufwendungen aus dem Contractingbereich das Ergebnis. Die Gesamtinvestitionen beliefen sich im Geschäftsjahr 2013 unter Zurechnung erhaltener Zuschüsse für die Wärmeauskopplung MiRO auf 47,9 Mio. €. Davon wurden 43,1 Mio. € in Sachanlagen und 1,5 Mio. € in immaterielle Vermögensgegenstände investiert. Auf die Finanzanlagen entfielen weitere 3,3 Mio. € (vorwiegend für die Beteiligung der Stadtwerke an der Windpool GmbH und der Netzeigentumsgesellschaft Rheinstetten GmbH & Co. KG). Die Konzessionsabgabe ist das wichtigste finanzielle Bindeglied zwischen der Stadt Karlsruhe und der Stadtwerke Karlsruhe GmbH. Trotz witterungsbedingt gestiegener Absatzmengen liegt die im Berichtsjahr erwirtschaftete und an die Stadt Karlsruhe abzuführende Konzessionsabgabe mit insgesamt rd. 20,7 Mio. € um rd. 1,1 Mio. € unter dem Wert des Vorjahres. Dieser Rückgang resultiert aus einer in Abstimmung mit dem Bundeskartellamt erfolgten rückwirkenden Minderung der Konzessionsabgabe bei diversen Verbrauchsgruppen in der Sparte Erdgas. Die Entwicklung der Jahre 1994 bis 2013 ergibt sich aus der nachfolgenden Abbildung: Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 SWK 56 Entwicklung Konzessionsabgabe 1994 - 2013 0,0 5,0 10,0 15,0 20,0 25,0 30,0 19 94 1996 19 98 20 00 2 0 02 20 0 4 20 06 2008 20 10 2012 Jahr - in Mio. € StromErdgasWasserWärme 28,5 21,8 20,7 18,4 21,8 Ausblick Die Stadtwerke Karlsruhe GmbH prognostizierte im Wirtschaftsplan 2014 ein Konzernergebnis vor Ertragsteuern und Ergebnisabführung, welches sich leicht unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2013 bewegen würde. Allerdings ist aufgrund aktueller Entwicklungen in den ersten drei Monaten 2014 schon heute zu erkennen, dass vor allem in den temperatursensiblen Sparten Erdgas und Fernwärme die Planergebnisse kaum mehr zu erreichen sind und somit das Konzernergebnis aus heutiger Sicht deutlich unter dem Vorjahreswert liegen wird. So wirkt sich der außerordentlich milde Winter in den ersten drei Monaten des Jahres 2014 stark negativ auf die temperaturabhängigen Absatzmengen aus. Darüber hinaus sorgen in der Sparte Fernwärme ein Komplettausfall des EnBW-Kraftwerksblockes RDK7 sowie der Ausfall von Teilkapazitäten beim Abwärmebezug aus der MiRO-Raffinerie infolge der deshalb notwendigen Erhöhung der Eigenerzeugungsmengen zu Verteuerungen bei der Fernwärmebereitstellung und damit zu Ergebnisbelastungen. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Wertpapiere Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei der Stadt Rechnungsabgrenzungsposten 353.829.376 € 4.334.828 € 83.180.458 € 15.338.700 € 16.412.076 € __2.530.434 € 475.625.872 € A. B. C. D. E. F. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnvortrag Jahresüberschuss Sonderposten Empfangene Ertragszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenz.Posten 116.785.500 € 48.923.996 € 624 € 0 € 165.710.120 € 13.383 € 16.405.677 € 40.642.482 € 252.834.210 € 20.000 € 475.625.872 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 SWK 57 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2014 1) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“, eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 20 102 01 1201 2201 3 Plan 2013 1) Plan 2014 1) - i n T€ - - i n T€ - - i n T€ - - i n T€ - - i n T € - - i n T€ - 1 . Umsat zerlö se+999 .1 67+7 62. 00 7 +682.038+671.702 +710 .3 88+69 6. 880 2 . Besta ndsver änd eru nge n an f ert ige n un d un f ert ige n Erzeu gni sse n+3 27-1 0-37 4-32 9+0+0 3 . Ande re akt iviert e Ei gen leist un gen+8 .3 12+8. 03 1+7. 58 1+8. 47 5+8 .0 45+1. 268 4 . Sonst ige b et rieb liche Ert räge+28 .1 91+25. 42 5+19. 64 5+1 9. 11 5+3 .7 83+3. 835 5 . Person alau f wa nd-67 .4 46-68. 23 8- 69. 90 1-7 2. 52 2-73 .5 82-7 4. 706 6 . Mat eri ala uf wa nd- 870 .0 26-6 29. 02 8-5 34. 37 4-52 9. 47 9- 544 .8 79-52 8. 583 7 . Abschrei bun gen-23 .8 32-25. 40 5- 24. 86 9-2 4. 38 9-25 .2 77-2 5. 329 8 . Sonst ige b et rieb liche Auf we nd ung en-38 .0 31-36. 63 5- 37. 66 1-3 6. 52 1-44 .3 71-3 6. 850 9 . Ertr äge a us Bet eil igu nge n+5 67+57 3+55 7+56 9+5 50+559 10 . Sonst ige Zin sen un d ähn liche Ert räge+5 90+2. 10 7+95 3+35 1+4 70+344 11 . Sonst ige Zin sen un d ähn l. Auf we ndu ng en-4 .1 17-5. 53 4-6. 31 1-6. 23 2-6 .8 17-7. 218 12 .Ergebnis d. gewöhnl. Geschäft stätigk ei t+33 .7 02+33. 29 3+37. 28 4+3 0. 74 0+28 .3 10+3 0. 200 13 . Ergeb nis au s Ve rlust üb ern . Net zgese llschaf t+2 .2 19-3. 44 1-5. 74 1+18 4+2 90+0 14 . Außero rde nt liches Er geb nis-1 .1 03-12 3-12 3-12 3-1 23-123 15 . Ste uern vo m Einkomme n un d vo m Ert rag-9 .9 87-7. 54 8-8. 26 5-9. 24 5-8 .3 56-8. 931 16 . Sonst ige Ste uer n-3 27-32 3-31 9-31 0-3 26-325 17 .Ergebnis vor Gewinnabf ührung+24 .5 04+21. 858+22. 83 6+2 1. 24 6+19 .7 95+2 0. 821 18 . Abge fü hrt e Ge wi nne a uf gru nd Gewinn abf üh run gsve rt rag-24 .5 04-21. 85 8- 22. 83 6-2 1. 24 6-19 .7 95 19 . Ja hre sübersc hus s / -fe hlbe tra g+0+0+0+0+0+2 0. 821 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)71,172,874,073,5 2. Umlaufintensität (in %)28,827,025,626,0 3. Investitionen (in Mio. €)51,444,141,747,9 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)40,239,238,036,1 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)56,553,851,449,1 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 2,5+ 2,9+ 3,3+ 3,2 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 14,8+ 13,2+ 13,8+ 12,8 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 6,7+ 6,3+ 6,5+ 5,8 4. Kostendeckung (in %)99,599,6101,3100,3 5. Cash Flow (in Mio. €) a ) vo r Ertragsteuern+ 60,2+ 53.517+ 52.833+ 52.128 b ) nach Ertragsteuern+ 50,2+ 45.969+ 44.568+ 42.883 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)6,78,910,410,8 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)60.76361.53162.97465.690 Anm erkun g : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 SWK Netzservice 58 6. Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Stadtwerke Karlsruhe Netz- Telefon: 0721 / 599-0netze@stadtwerke-karlsruhe.de service GmbH, Daxlander Str. 72,Telefax: 0721 / 599-4109 76185 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 30.01.2007 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Michael BeckerStadtwerke Karlsruhe GmbH100% = 100.000,00 € Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Gewinnabführungsvertrag mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH vom 13.12.2013 Durch Vertrag vom 15.12.2006 mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH wurde das gesamte Strom- und Gasverteilnetz einschließlich Messstellen gepachtet. Dieser Vertrag wurde zum 31.12.2013 beendet und durch einen neu abgeschlossenen Vertrag vom 12.12.2013 mit Wirkung ab 01.01.2014 ersetzt. Netzbetreiber gemäß dem Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz - EnWG), insbesondere der Betrieb, die Unterhaltung und der Ausbau des Elektrizitäts- und des Gasversorgungsnetzes der Stadtwerke Karlsruhe GmbH sowie die Erfüllung von Verteilungsaufgaben. Ferner ist Gegenstand des Unternehmens der Betrieb, die Unterhaltung und der Ausbau von TrinkwassernetzensowiederBauvonFernwärmenetzen. Eingeschlossen ist die Wahrnehmung aller dazugehörigen Aufgaben und Dienstleistungen (GV vom 13.12.2013). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 2) - - - - 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungs- gesellschaft geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 SWK Netzservice 59 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt bzw. Muttergesellschaft abgeordneten Beschäftigten. Leistungszahlen SWK 2010 - 2013 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2013 einen Gewinn in Höhe von 0,2 Mio. € aus, der im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Stadtwerke Karlsruhe GmbH abgeführt wird. Damit hat sich im Vergleich zum Vorjahr, als noch ein Verlust von 5,7 Mio. € ausgewiesen werden musste, das Ergebnis um 5,9 Mio. € verbessert. Eine deutliche Steigerung war bei den Erlösen aus Netznutzungsentgelten zu verzeichnen. Diese stiegen um 6,6 Mio. € auf nunmehr insgesamt 74,6 Mio. € an, wobei sich die insgesamt positive Absatzmengenentwicklung, aber auch die Weitergabe gestiegener vorgelagerter Netzkosten in Höhe von insgesamt 2,5 Mio. € in dieser Entwicklung widerspiegelt. Darüber hinaus wirkte sich bei den Netzentgelten im Strombereich eine im Vorjahr vorzunehmende außerordentliche Absenkung der Erlösobergrenze um 3,7 Mio. € im Berichtsjahr positiv aus. Hierbei mussten im Vorjahr auf Vorgabe der Bundesnetzagentur (BNetzA) die im Jahr 2010 vereinnahmten und über der genehmigten Erlösobergrenze 2010 liegenden Mehrerlöse unmittelbar den Netznutzern rückvergütet werden. Auch bei den Netznutzungsentgelten beim Erdgas stieg die Erlösobergrenze gegenüber dem Vorjahr aufgrund einer höheren Kostenbasis sowie eines ab der 2. Regulierungsperiode gestiegenen Effizienzwertes an. Zudem wirkt sich im Ergebnis der Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH ein Rückgang bei den an die Stadtwerke Karlsruhe GmbH zu entrichtenden 2010201120122013 Arbeiter 4) ---- Angestellte 4) 22222324 Beamte 4) ---- Gesamtbelegschaft22222324 Auszubildende--- 2010201120122013 1. N etz nu tzu n g durch SWK-Ver trieb (in MWh)1.385.143 1.326.142 1.277.682 1.196.715 2. Netznutzung durch Dritte (in MWh) 534.281408.686626.528662.263 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 SWK Netzservice 60 Dienstleistungs- und Pachtentgelten positiv aus, die mit 57,2 Mio. € um 2,6 Mio. € geringer ausfielen als im Vorjahr. Des Weiteren konnte bei der Beschaffung der Verlustenergie eine Einsparung in Höhe von 0,4 Mio. € erzielt werden. Im Geschäftsjahr 2013 hat die Stadtwerke Karlsruhe GmbH im Auftrag der Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH Investitionen in Höhe von insgesamt 16,7 Mio. € in die Verteilanlagen der Strom- und Erdgasversorgung getätigt. Dies entspricht einer Steigerung von 6,3 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr. Ausblick Laut Wirtschaftsplan 2014, der unter Ansatz eines durchschnittlichen Temperaturverlaufes erstellt wurde, soll die Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH wiederum einen leichten Gewinn vor Ergebnisabführung in Höhe von 0,6 Mio. € erreichen können. Aufgrund der äußerst milden Witterung in den ersten drei Monaten des Wirtschaftsjahres 2014 mit Absatzrückgängen bei den Heizenergien um über 20 Prozent muss jedoch mit deutlichen Rückgängen bei den erwirtschafteten Netznutzungsentgelten gerechnet werden, die sich entsprechend negativ im Jahresergebnis 2014 niederschlagen können. Aktuell wird daher - unter der Voraussetzung eines im restlichen Jahresverlauf durchschnittlichen Witterungsverlaufs - ein gegenüber dem Vorjahr wesentlich geringeres Jahresergebnis vor Ergebnisabführung erwartet. Mit Wirkung zum 01. Januar 2014 nahm die neu strukturierte Netzgesellschaft ihre Arbeit auf. Mit seither rund 460 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bündelt die Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH den Netzbetrieb für Strom und Erdgas sowie die Ausführung technischer Dienstleistungen für die Wassernetze und Baudienstleistungen für das Fernwärmenetz. Ebenfalls integriert ist das Mess- und Zählerwesen. Die Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH bleibt Netzbetreiber gemäß EnWG für die Versorgungsnetze Strom und Erdgas in Karlsruhe sowie Erdgas in Rheinstetten. Darüber hinaus werden Dienstleistungen an Dritte in den Bereichen Messwesen und Betriebsführungen Wasser, Erdgas und Strom erbracht. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 0 € 13.351.585 € 6.668.682 € 0 € 20.020.267 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenz.Posten 100.000 € 0 € 0 € 100.000 € 7.241.828 € 4.014.542 € 8.663.897 € 20.020.267 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 SWK Netzservice 61 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2014 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)0,00,00,00,0 2. Umlaufintensität (in %)100,0100,0100,0100,0 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)0,40,40,40,5 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---- III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 2,2- 3,4- 5,4+ 0,2 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 2.220- 3.441- 5.741+ 184,4 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 9,4- 12,2- 20,7+ 2,6 4. Kostendeckung (in %)101,496,194,298,8 5. Cash Flow (in T€)+ 2.131- 3.437- 5.740+ 188 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)1,41,51,41,5 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)64.91170.60468.28669.281 Anm erkun g : Die wichti gsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 2 01020 1120122013 Pl an 2 01 3 1) Plan 2014 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsa tzer löse +101.598 +100.398 +105.865 +110.490 +106.295+135.897 2. Son stig e betrieb liche Erträg e+507+39 3+35 0+45 0+298+7 0 3. Per so nala ufwa nd-1. 428-1. 55 3-1.57 1-1.66 3- 1.654-26.77 3 4. Materia laufwand-8 3.011-87.94 3-96.82 0-97.62 6-8 4.941-93.20 3 5. Abschre ibun gen+0+0+0+0+0-65 1 6. Son stig e betrieb liche Aufwend unge n-1 5.470-14.64 9-13.67 7-12.18 1-1 9.711-14.60 3 7. Son stig e Zin sen und ä hnliche E rträge+314+23 3+37 2+1.04 3+275+5 4 8. Son stig e Zin sen u. ä hnl. Aufwend unge n-263-32 0-26 0-32 9- 272-20 2 9. Ergebnis d. ge wöhnl. Ge schäf tstät igke it+2.247-3.44 1-5.74 1+18 4+290+58 7 10. Erträge aus Verlustübernahme+0+3.441+5.741+0+0+2.052 11. Aufwendungen aus Gewinna bf.v ert ra g-2.219+0+0-18 4- 290-2.60 4 12. Steue rn vom Einkommen u nd vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 13. Son stig e Steuer n-28+0+0+0+0-3 5 14. Jahresübersc hus s / -fe hlbet rag+0+0+0+0+0+0 1) vom Beschlu ssg remium gen ehmig te r "Urplan" ; ein e fö rmliche Fort schreib ung de s Wirtschaftsp lane s erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Regenerativ-GmbH 62 7. SWK – Regenerativ-Verwaltungs-GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o Stadtwerke Karlsruhe GmbHTelefon: 0721/599-0postbox@stadtwerke-karlsruhe.de Daxlander Str. 72Telefax: 0721/599-896www.stadtwerke-karlsruhe.de 76185 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 24.08.2005 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Jürgen Schmidt Stadtwerke Karlsruhe GmbH 100% = 25.600 € Dr. Thomas Schnepf Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Beteiligung an und die Verwaltung von anderen Unternehmen als deren persönlich haftende geschäftsführendeGesellschafterin, insbesondere von Projektgesellschaften, deren Gegenstand das Erstellen und Betreiben von Kraftanlagen im Bereich regenerativer Energien ist. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 1) Aufwandsentschädigungen Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Regenerativ-GmbH 63 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2013 die in ihrem Gesellschaftsvertrag vorgesehene wirtschaftliche Betätigung durchgeführt. Gegenüber den Vorjahren wurde im Geschäftsjahr 2013 ein negatives Jahresergebnis in Höhe von 2 T€ (Vorjahr: Jahresüberschuss von 7 T€) erwirtschaftet. Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftende Gesellschafterin – ohne Kapitaleinlage – der SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG-Solarpark I, der SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG-Solarpark Zwei, der SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG-Solarpark III und der SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG - Wind- und Solarpark. Als Komplementärin übernimmt sie deren Geschäftsführung, die Vertretung sowie die Verwaltung und erhält hierfür eine jährliche Vergütung. Hierbei bedient sie sich zur Sicherstellung effizienter und qualifizierter Abläufe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Karlsruhe GmbH. Ausblick Die Gesellschaft wird die Geschäftsführungstätigkeiten für die vier beschriebenen Kommanditgesellschaften auch im kommenden Geschäftsjahr weiter durchführen und strebt für das Jahr 2014 ein positives Jahresergebnis an. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 0 € 0 € 4.240 € 44.710 € 48.950 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnvortrag Jahresfehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten 25.600 € 0 € 16.879 € -2.241 € 40.238 € 2.042 € 6.670 € 48.950 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Regenerativ-GmbH 64 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2014 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)0,00,00,00,0 2. Umlaufintensität (in %)100,0100,0100,0100,0 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)87,789,591,782,2 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---- II I . Ert ra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)24,916,421,9- 7,6 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 15,0+ 12,8+ 15,9- 5,6 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 13,2+ 11,4+ 14,6- 4,6 4. Kostendeckung (in %)140,3123,0134,392,7 5. Cash Flow nach Ertragsteuern (in T€)+ 5+ 5+ 7- 2 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anm erkun g: Die wichti gsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 20 1020 1120 122 013 Plan 2013 1) Plan 2014 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1 . Umsatzerlö se+18,8+27,9+30,7+2 9,5+28 ,0+33,0 2 . S onstige b etrieb liche Erträge+0,0+0,0+0,0+0,0+0 ,0+0,0 3 . P erson alau f wa nd+0, 0+0, 0+0, 0+0,0+0 ,0+0, 0 4. Materialaufwand+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0 5. Abschreibungen+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0 6 . S onstige b etrieb liche Aufwe nd ung en-13,4- 22,6- 22,9-3 1,8-24 ,0- 32,5 7 . S onstige Zin sen un d ähn liche Erträge+0,1+0,1+0,2+0,1+0 ,2+0,1 8. Sonstige Zinsen und ähnl. Aufwendungen+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0 9 .Ergebni s der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+5,5+5,4+8,0-2,2+4,2+0,6 10 . S te uern vo m E inkomme n un d vo m Ertrag-0,8-0,8-1,3+0,0-0 ,6-0,5 11 . S onst ige S te uer n+0, 0+0, 0+0, 0+0,0+0 ,0+0, 0 12 .Ja hre sübersc hus s / -fe hlbe tra g+4,7+4,6+6,7- 2,2+3 ,6+0,1 1) vom Be schlussgr emiu m g ene hmig te r "Urplan"; ein e fö rmliche Fo rt sch reib ung d es Wir tscha ft spla nes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Regenerativ-KG 65 8. SWK – Regenerativ GmbH & Co. KG - Solarpark I Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o Stadtwerke Karlsruhe GmbHTelefon: 0721/599-0postbox@stadtwerke-karlsruhe.de Daxlander Str. 72Telefax: 0721/599-896www.stadtwerke-karlsruhe.de 76185 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 02.12.2005 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Haftkapital: Die Geschäftsführung liegt bei der Stadt Karlsruhe26,15% =500.000 € SWK-Regenerativ-Verwaltungs- Stadtwerke Karlsruhe14,33% =274.000 € GmbH als persönlich haftende Weitere Kommanditisten59,52% =1.138.000 € Gesellschafterin (Komplementärin). 100,00% =1.912.000 € Diese ist am Kapital der SWK-Re-Hiervon wurden im Jahr 2013 weitere 8,0% an die Kommanditisten zurück- generativ-GmbH & Co.KG - Solar-gewährt. Der Beteiligungswert der Stadt Karlsruhe beträgt somit 272.500 €, park I nicht beteiligt und handelt das Haftkapital wird dadurch jedoch nicht reduziert. durch ihre Geschäftsführer Jürgen Schmidt und Dr. Thomas Schnepf Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschafterin hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: ErrichtungundBetriebvonGemeinschaftsanlagenzurNutzung regenerativer Energieträger, insbesondere Photovoltaikanlagen. (GV in der Fassung vom 03.11.2005) Geschäftsbesorgungsvertrag zwischen der SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH und der SWK-Regenerativ GmbH & Co. KG - Solarpark I Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 2) - - - - 1) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. 2) Aufwandsentschädigungen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Regenerativ-KG 66 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss wird nicht geprüft. Eine Prüfungspflicht besteht weder aus handelsrechtlicher noch aus kommunalrechtlicher Sicht. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Wichtigste Zahlungsströme zwischen der Kommanditistin Stadt Karlsruhe und der Gesellschaft aus Sicht der Kommanditistin Stadt Karlsruhe: Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Der Solarpark I erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 Einspeisevergütungen in Höhe von 336 T€ (Vorjahr: 396 T€). Die gesamte Stromerzeugung des Solarparks in 2013 lag bei 707.213 kWh (Vorjahr: 832.836 kWh). Die Gesellschaft konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 einen Jahresüberschuss von rd. 19 T€ (Vorjahr: + 68 T€) ausweisen. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.825.727 € 18.053 € 239.857 € 2.083.637 € A. B. C. Eigenkapital Kommanditkapital Variables Kapital Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten 1.912.000 € -891.929 € 1.020.071 € 15.921 € 1.047.645 € 2.083.637 € 2010201120122013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Kommanditanteil --- - 2. Rückfluss Kommanditanteil + 38+ 35+ 35+ 40 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Regenerativ-KG 67 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2014 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)91,488,385,887,6 2. Umlaufintensität (in %)8,611,714,212,4 3. Investi tionen (in T€)00031 II. Finanzlage 1. Ei genkapi tal quote (in %)46,648,249,349,0 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)51,054,657,455,9 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabil ität (in %)+ 0,2+ 20,3+ 17,2+ 5,7 2. Eigenkapi talrentabilität (in %)+ 0,0+ 7,0+ 5,9+ 1,9 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 2,0+ 5,1+ 4,6+ 2,6 4. Kostendeckung (in %)98,6122,1123,2105,8 5. C a sh Fl ow ( i n T€ ) a ) vor Er tr agsteuern+ 279+ 337+ 303+ 227 b) nach Er tragsteuern+ 278+ 336+ 294+ 227 IV. Perso nal 1. Personalkosteni ntensi tät (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (i n €)---- Anm er kun g: Die wichti gsten Bi lanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 2010201120122013 Plan 2013 1) Plan 2014 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse / Erlöse aus Einspeisung+365+421+396+336+346 2. Sonstige betriebliche Erträge+3+8+0+0+0 3. Ma te ria laufwan d-5-1 4- 20-34-23 4. Personalaufwand+0+0+0+0+0 5. Abschr eib ung en-2 78-25 1-2 26- 207-2 06 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-34-37-37-42-35 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+4+2+2+1+1 8. Zinsen u . äh nlich e Aufwen dun gen-53-4 3- 38-35-35 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+2+86+77+19+48 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-1-1-9+0-5 11 . Son stig e Steu ern+0+0+0+0+0 12. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+1+85+68+19+43 1 ) Vom Beschlussgremi um gen ehmigter " Ur pla n "; e ine för mliche For tschre ibu n g er efolgte n ic ht . 2 ) Pl anzah len li ege n nicht vo r. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 SWK-NOVATEC 68 9. SWK- NOVATEC GmbH Anschrift:Telefon/Fax: Daxlander Str. 72Telefon: 0721 / 599-0 76185 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 22.06.2009 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Ralf KneippStadtwerke Karlsruhe GmbH50% =12.500 € Martin SeligNOVATEC-Verwaltungs-GmbH50% =12.500 € 100% =25.000 € Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Stadtwerke GmbH. Contracting und Wärmelieferungsvertrag mit der Baugenossenschaft Familienheim. Contracting und Wärmelieferungsvertrag mit der WEG Neues Gritzner Zentrum. E-Mail/Internet: Planung,RealisierungundBetriebvonWärmeerzeugungs-und Wärmeversorgungsanlagen auf Basis innovativer Versorgungskonzepte im BereichregenerativerEnergienunddieErbringungderdamit zusammenhängenden Dienstleistungen (GV vom 15.05.2009). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 1) Aufwandsentschädigungen Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 SWK-NOVATEC 69 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Leistungszahlen 2010 - 2013 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2013 einen Jahresüberschuss in Höhe von 20 T€ (Vorjahr: 4 T€). Die Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr beruht im Wesentlichen auf Nachberechnungen für Vorjahre in Höhe von 35 T€ sowie auf den witterungsbedingt gegenüber dem Vorjahr um 43 T€ gestiegenen Umsatzerlösen, denen im Berichtsjahr um 52 T€ gestiegene Bezugsaufwendungen gegenüberstehen. Ausblick Im Geschäftsjahr 2014 ist angedacht, eine endgültige Entscheidung über die Funktions- und Nutzungsfähigkeit der sich im Besitz der beiden Gesellschafter befindlichen Holzhackschnitzelanlage mit Brennwertnutzung zu treffen. Die Gesellschaft strebt im Geschäftsjahr 2014 erneut ein positives Jahresergebnis an. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 0 € 0 € 126.774 € 15.714 € 0 € 142.488 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 25.000 € 22.233 € 20.156 € 67.389 € 9.460 € 65.639 € 0 € 142.488 € 2010201120122013 1. Wärmeverkäufe (in T€)213203225253 2. Wärmeverkäufe (i n kWh) 3.069.2342.516.4592.950.4363.254.541 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 SWK-NOVATEC 70 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2014 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)0,00,00,00,0 2. Umlaufintensität (in %)100,0100,0100,0100,0 3. Investi tionen (in T€)0000 II. Finanzlage 1. Ei ge n k ap i t al q uo t e ( in %)40 , 741 , 25 4, 04 7, 3 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)--- III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 0,3- 2,2+ 1,8+ 6,7 2. Eigenkapi tal rentabili tät (in %)- 1,3- 10,5+ 8,5+ 29,9 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 0,5- 4,3+ 4,6+ 14,1 4. Kostendeckung (in %)97,894,0101,8110,4 5. Cash Fl ow ( in T€) a ) vor Ertragsteuern- 1- 5+ 4+ 28 b ) nach Ertragsteuern- 1- 5+ 4+ 20 IV. Perso nal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anm e rk un g: Die wichti gsten Bi lanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 20 1020 11201 2201 3Plan 2013 2) Plan 2014 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse / Erlöse aus Einspeisung+213+202+225+303+303+280 2. Son stig e be tri ebli ch e Ert rä ge+4+8+0+0+0+0 3. Ma te ria lauf wan d-1 88-18 5- 191-2 43-2 43-23 2 4. Personalaufwand+0+0+0+0+0+0 5. Abschreibungen+0+0+0+0+0+0 6. Son stig e be tri ebli ch e Au fwen dun ge n- 30-3 0-30-32- 32-3 2 7. Son stig e Zinsen u nd ä hnli ch e Ert rä ge+0+0+0+0+0+0 8. Zinsen u . äh nlich e Auf wen dun gen+0+0+0+0+0+0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäft stät igkeit-1- 5+4+28+28+16 10 . St eue rn vom Ein kommen u nd vom Ert ra g+0+0+0-8-8- 2 11 . Son stig e St eu ern+0+0+0+0+0+0 12. Jahresüberschuss / -fehlbetrag-1- 5+4+20+20+14 1 ) vom Beschlussgremium ge neh migter " Ur plan "; eine förmliche Fortschreibun g erfolgte n icht . Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KEK 71 10. KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH Anschrift:Telefon/Fax: Hebelstraße 15Telefon: 0721 / 48088-0 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 48088-19 Gründung:Unternehmensgegenstand: 03.06.2009 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dirk VogeleyStadt Karlsruhe 50% =12.500 € Stadtwerke Karlsruhe GmbH 50% =12.500 € 100% =25.000 € Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: E-Mail/Internet: www.kek-karlsruhe.de info@kek-karlsruhe.de Förderung von Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen (GV vom 12.05.2009). Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH vom 01.06.2009 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 2) - - - - 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da die überwiegende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. 2) Aufwandsentschädigungen. Finanzielles Engagement der Mitgesellschafterin Stadt Karlsruhe 2010 – 2013 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Stammkapitaleinzahlung Stadt Karlsruhe 000 0 2. Zuschuss Stadt Karlsruhe 250250250 250 Zusammen 250250250 250 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KEK 72 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der KPMG AG Wirtschafts- prüfungsgesellschaft geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2010 2011 2012 2013 Angestellte 4) 4,55 4,88 6,39 6,39 Beamte 4) - - - . Gesamtbelegschaft 4,55 4,88 6,39 6,39 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt und den Stadtwerken abgeordneten Beschäftigten. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 sowie Ausblick Die Umsatzerlöse aus Projekten und die damit verbundenen Kosten hängen in den Jahren 2013 und 2014 maßgeblich vom Verlauf von drei Großprojekten ab. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2013 einen Jahresüberschuss von 22 T€ erzielt (Vorjahr: Jahresfehlbetrag von 36 T€). Im Geschäftsjahr 2014 erwartet die Gesellschaft ein negatives Jahresergebnis auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2012. Dabei verfolgt die Gesellschaft das Ziel, die in den vorangegangenen Geschäftsjahren erwirtschafteten Finanzierungsüber- schüsse in Klimaschutzprojekte zu investieren. Gleichzeitig ist es ein dauerhaftes Ziel, den voraussichtlichen Anstieg der Personalkosten und der laufenden Kosten über Zuwächse bei den Umsatzerlösen zu kompensieren. Die Finanzierung der Gesellschaft ist bei Aufrechterhaltung der Zuschüsse gesichert. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 46.533 € 5.447 € 24.506 € 137.987 € 1.970 € 216.443 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnvortrag Jahresüberschuss /-fehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 25.000 € 107.354 € 21.926 € 154.280 € 13.770 € 48.327 € 66 € 216.443 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KEK 73 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2014 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)40,125,040,321,5 2. Umlaufintensität (in %)55,972,155,977,6 3. Investi tionen (in T€)320324 II. Finanzlage 1. Ei genkapi tal quote (in %)86,372,480,571,3 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)215,3289,4199,6331,5 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 1.199+ 27,3- 44,3+ 19,5 2. Eigenkapi tal rentabili tät (in %)+ 14,3+ 24,4- 27,2+ 14,2 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 12,5+ 17,8- 21,7+ 10,2 4. Kostendeckung (in %)0,325,113,315,0 5. Cash Fl ow (in T€)+ 39+ 62- 12+ 46 IV. Personal 1. Personalkosteni ntensi tät (in %)58,053,964,855,4 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (i n €)66.20666.23561.99464.766 Anme r k un g : Die wichti gsten Bi lanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 20 102 01 1201 220 13 Plan 2013 1) Plan 2014 1) - in T€ - - i n T€ - - i n T€ - - in T€ - - i n T€ - - i n T € - 1. Umsa tzer löse+2+1 50+81+11 2+223+1 07 2. Best an dserh öhu ng an f er tig en Er ze ugn issen+0+0+2+1+0+17 3. Son stig e bet rie blich e Ert räg e+53 6+4 88+490+65 6+524+5 20 4. Ma te rial auf wand-3 6-1 52-46-17 5-214-1 29 5. Per so nal auf wand-30 1-3 23-396-41 4-393-3 92 6. Abschr eibu nge n-2 0-21-24-2 4-23-23 7. Son stig e bet rie blich e Auf wend un gen-16 2-1 03-144-13 4-153-1 33 8. Son stig e Zinsen u nd äh nlich e Ert räg e+1+2+1+0+0+0 9. Zi nsen u . äh nliche Auf wend ung en+0+0+0+0+0+0 10 . Ergebnis der gewöhnl . Gesc häfts täti gke it+2 0+41-36+2 2-36-33 11 . Auße rord ent liche Auf wend ung en-2+0+0+0+0+0 12 . St eue rn vom Ein ko mmen un d vom Ert rag+0+0+0+0+0+0 13 . Son stig e St eue rn+0+0+0+0+0+0 14 . Jahres übe rs chuss / - fehl betrag+1 8+41-36+2 2-36-33 1) Vo m B eschl u ss gremium gene hmigter "Urplan" ; e ine f örml iche Fort schrei bung des Wi rtscha f tspl ane s erfol gte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 PS Project Systems 74 11. PS Project Systems GmbH & Co. KG Projekt Karlsruhe-West Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Gadelander Str. 172Telefon: 04321 / 878-0 24539 NeumünsterTelefax: 04321 / 878-228 Gründung:Unternehmensgegenstand: 23.07.2001 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Haftkapital: PS Project Systems GmbHStadtwerke Karlsruhe GmbH40% =27.507,50 € mit dem GeschäftsführerHarry Haase, Großenaspe25% =17.192,19 € Jürgen Martens Jürgen Martens, Flintbek25% =17.192,19 € Matthias Hahm, Kiel10% =6.876,88 € 100% =68.768,76 € Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Errichtung und Betrieb von anlagentechnischen Einrichtungen zur energetischen Deponiegasverwertungauf der Deponie Karlsruhe-West der Stadt Karlsruhe und an anderen Standorten. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 1) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der DanRevision GmbH, Flensburg- Handewitt, geprüft. Leistungszahlen 2010 - 2013 2010201120122013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 2010201120122013 Energieeinspeisung (in kWh) 916.4204.797.6003.862.7402.616.020 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 PS Projekt Systems 75 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Die Gesellschaft betrieb seit ihrer Gründung bis zum 31.10.2009 Anlagen zur Deponiegasverwertung auf der Mülldeponie Karlsruhe-West. Bei den Anlagen handelt es sich um zwei mobile Blockheizkraftwerke, die im Eigentum der Gesellschaft stehen. Seit dem 31.10.2009 wurden die beiden Anlagen zur Deponiegasverwertung an die vormalige Haase Energietechnik AG vermietet. Nach deren Insolvenz wurden die Mietverträge mit der neu gegründeten Haase Energietechnik GmbH weitergeführt. Die Haase Energietechnik GmbH hat die Mietverträge zum 31.05.2013 gekündigt. Seit dem 28.08.2013 betreibt die Gesellschaft die Motoren auf der Deponie Karlsruhe-West. Sie hat einen entsprechenden Betreibervertrag mit der Stadt Karlsruhe und einen Betriebsführungsvertrag mit der TDL Energie GmbH abgeschlossen. Energieeinspeisung 2001 - 2013 (in kWh) 0 1.000.000 2.000.000 3.000.000 4.000.000 5.000.000 6.000.000 7.000.000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 Jahr 1,38 M io. 5,75 M io.5,84 M io. 3,85 M io. 0,92 M io. 4,80 M io. 2,62 M io. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3 € 130.526 € 112.088 € _____ ___ 242.617 € A. B. C. Eigenkapital Kommanditkapital Variables Kapital Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten 68.769 € -29.827 € 38.942 € 116.858 € 86.817 € _____ ___ 242.617 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 PS Project Systems 76 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2014 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 20 102 011201 220 13 Plan 2013 1) Plan 2014 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsa tze rlöse+3 6+36+36+11 0+2 11+147 2. Sonstige betriebliche Erträge+11+9+30+101+0+0 3. Ma te ria laufwan d- 3+0+0-16 6-1 97- 203 4. Abschr eib ung en-4 5- 22+0+0+0+0 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen-6-9-12-31+0+0 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+0+1+1+0+0+0 7. Sonstige Zinsen u. ähnliche Aufwendungen+0+0+0+0+0+0 8. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-7+15+55+14+14-56 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0-4+0+0+0 1 0. Son stig e Steu ern+0+0+0+0+0+0 11. Jahresüberschuss / -fehlbetrag-7+15+51+14+14-56 1) Vom Beschluss gremium gene hmigte r " Urplan " ; ei ne förmli ch e Fortschre ibung des Wirtschafts- planes erfolgte nicht. 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)22,10,00,00,0 2. Umlaufintensität (in %)77,9100,0100,0100,0 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)75,556,940,216,1 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)341,2--- III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 20,4+ 40,3+ 140,6+ 12,5 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 9,6+ 40,5+ 72,0+ 35,2 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 7,2+ 23,1+ 29,0+ 5,7 4. Kostendeckung (in %)66,8114,5316,555,7 5. Cash Flow (in T€) a ) vor Ertragsteuern+ 38+ 37+ 55+ 14 b ) nach Ertragsteuern+ 37+ 37+ 51+ 14 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anm erkun g : Die wichti gsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 TelemaxX 77 12. TelemaxX Telekommunikation GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Amalienbadstr. 41 (Bau 61)Telefon: 0721 / 13088-0Info@telemaxx.de 76227 KarlsruheTelefax. 0721 / 13088-77wwww.telemaxx.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 02.03.1999 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dieter KettermannStadt/Stadtwerke Baden-Baden 9,1% =181.800 € Stephan Sluzewski (ab 06.02.2014 / Stadtwerke Bretten GmbH 6,8% =136.350 € befristet bis zum 31.12.2014) Energie- u. Wasserversorgung Bruchsal GmbH 8,0% =159.100 € Stadtwerke Bühl GmbH 5,7% =113.700 € Stadtwerke Ettlingen GmbH 8,0% =159.100 € Stadt/Stadtwerke Gaggenau 6,8% =136.350 € Stadtwerke Karlsruhe GmbH 42,0% =840.900 € star.ENERGIEWERKE GmbH&Co. 9,1% =181.800 € Stadt Stutensee 4,5% =90.900 € 100% = 2.000.000 € Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Rahmenverträge über Vermietung, Neubau und Instandhaltung von Telekommunikationsdienstleistungen zwischen der Gesellschaft und den Gesellschaftern. Planen, Errichten, Betreiben und Vermarkten eines vor allem in der TechnologieRegionKarlsruhegelegenenÜbertragungsnetzessowie Angebot und Vermarktung von Telekommunikationsdienstleistungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Treuhand Südwest GmbH geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 TelemaxX 78 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 2) 2 2 2 2 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Leistungszahlen 2010 - 2013 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Die Gesellschaft kann für das Geschäftsjahr 2013 einen Jahresüberschuss in Höhe von 4,9 Mio. € ausweisen (Vorjahr: 4,3 Mio. €). Der Umsatz konnte mit 27,4 Mio. € (Vorjahr: 24,7 Mio. €) um rd. 11 % gesteigert werden. 2010201120122013 1. Erlöse aus Telekommunikation (in T€)12.01813.58615.73618.162 2. Erlöse aus Vermietun g von Datenleitungen (in T€)9.0908.8518.9399.266 3. Anzahl der Kunden 1.0841.1901.2531.339 2010201120122013 Arbeiter 4) 0000 Angestellte 4) 51536065 Beamte 4) 0000 Gesamtbelegschaft51536065 Auszubildende27272021 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 TelemaxX 79 Die TelemaxX hat durch eine solide Unternehmenspolitik auch in 2013 die erfolgreiche Entwicklung fortsetzen und die gute Marktposition weiter festigen können. Der anhaltende Preisverfall in der Telekommunikationsbranche konnte durch den Verkauf höherwertiger Produkte und durch die erfolgreiche Vermarktung von Rechenzentrumsdienstleistungen mehr als ausgeglichen werden. Im Bereich Rechenzentrum ist in Abweichung zu den anderen Produkten eine höhere Nachfrage bei den Unternehmen festzustellen, da diese durch Outsourcing ihrer unternehmensinternen IT-Strukturen Kosteneinsparungen und höhere IT-Sicherheit erreichen möchten. Erlöse aus Telekommunikation 1999 - 2013 (in T€) 0 5.000 10.000 15.000 20.000 199920002001200220032004200520062007200820092010201120122013 Jahr 5 15.736 18.162 6.919 Die Investitionen im Geschäftsjahr 2013 betrugen rd. 5,9 Mio. €. Hierauf entfallen im Wesentlichen 1,9 Mio. € auf Grundstücke und Gebäude, 2,7 Mio. € auf technische Anlagen und Maschinen sowie 1,0 Mio. € auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung. In 2013 wurde ein weiteres Rechenzentrum mit einer Bausumme in Höhe von 12 Mio. € in Betrieb genommen. Entwickung der Kundenzahlen 1999 - 2013 0 500 1.000 1.500 199920002001200220032004200620062007200820092010201120122013 Jahr 10 170 1.253 1.339 778 Ausblick Die gute Stimmung am Markt lässt auch die Gesellschaft vorsichtig optimistisch in die Zukunft blicken. Es wird davon ausgegangen, dass sich der Unternehmenserfolg Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 TelemaxX 80 der letzten Jahre auch in Zukunft mindestens halten lässt. Ein weiteres Wachstum des Unternehmens hängt maßgeblich von der Investitionsbereitschaft der Unternehmen und der Preisentwicklung der IT- und Telekommunikationsprodukte ab. Der kontinuierliche Preisverfall wird sich weiter fortsetzen, insbesondere bei den klassischen Produkten Datenleitungen, Infrastruktur, Sprachdienste und Internet. Der Preisverfall bei diesen Produkten kann teilweise kompensiert werden durch die Nachfrage nach höheren Bandbreiten, aber auch durch die stärkere Vermarktung von Rechenzentrumsdienstleistungen. Auch die personelle Verstärkung im Vertriebsbereich zeigt die ersten Erfolge, so dass sich die Entwicklung des Auftragseingangs voraussichtlich auch im Jahr 2014 positiv darstellen wird. Ziel der Gesellschaft ist es, einen Auftragseingang auf dem Niveau des Vorjahres zu erzielen. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 29.191.655 € 156.803 € 2.288.114 € 6.507.451 € 87.150 € 38.231.173 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Jahresüberschuss Gewinnvortrag Gewinnverwendung Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 2.000.000 € 4.927.056 € 17.445.012 € -1.300.000 € 23.072.068 € 2.754.465 € 12.350.365 € 54.275 € 38.231.173 € Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2010 bis 2014 2010 2011 2012 2013 Plan 2013 1) Plan 2014 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +21.108 +22.437 +24.675 +27.428+23.708 +26.571 2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen +0+0+0+0+0 +0 3. Sonstige betriebliche Erträge +940+421+259+419+350 +400 4. Personalaufwand -3.368 -3.451-3.750 -4.398-4.085 -4.450 5. Materialaufwand -6.521 -6.643-8.679 -9.627-8.351 -6.695 6. Abschreibungen -3.510 -3.548-3.519-3.816-3.569 -3.873 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.434 -3.855-2.525-2.588-2.443 -5.259 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +13+10+55+41+10 +10 9. Sonstige Zinsen u. ähnl. Aufwendungen -446-153-160-191-299 -193 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit +4.782+5.218+6.357+7.268+5.321 +6.511 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.855 -1.626-2.010-2.323-1.810 -2.200 12. Sonstige Steuern -8-5-14-18+0 +0 13. Jahresüberschuss / -fehlbetrag +2.919+3.587+4.332+4.927+3.511 +4.311 1) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 TelemaxX 81 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Verm ög en sl a ge 1. Anlagenintensität (in %)85,477,476,776,4 2. Umlaufintensität (in %)13,122,022,923,4 3. Investitionen (in T€)3.2774.94210.8505.913 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)64,563,555,060,3 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)75,582,171,779,0 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 13,8+ 16,0+ 17,6+ 18,0 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 20,7+ 21,9+ 22,3+ 21,4 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 15,4+ 14,5+ 12,7+ 13,4 4. Kostendeckung (in %)122,1127,1132,3132,9 5. Cash Flow (in T€) a ) vor Ertragsteuern+ 8.284+ 8.761+ 9.861+ 11.065 b ) nach Ertragsteuern+ 6.428+ 7.135+ 7.851+ 8.743 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)19,519,520,121,3 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)66.03365.11762.49767.663 Anm erku n g: Die wichti gsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 VBK 82 13. VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Tullastr. 71Telefon: 0721 / 6107-0info@vbk.karlsruhe.de 76131 KarlsruheTelefax: 0721 / 6107-5009www.vbk.info Gründung:Unternehmensgegenstand: 01.07.1997 Bau und Betrieb von Verkehrsanlagen des öffentlichen Personen- nahverkehrs (ÖPNV) und Erbringung von Nahverkehrsdienst- leistungen in der Stadt Karlsruhe und deren Umland (GV in der Fassung vom 26.06.2002). GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Walter CasazzaKVVH GmbH100% = 100 Mio. € (bis 31.12.2013) Stefanie Haaks (ab 01.01.2014) Christian Höglmeier (ab 01.01.2014) Aufsichtsrat: EB Margret Mergen ( Vorsitz ) StR Bettina Lisbach StR Hans Pfalzgraf ( stellv. Vors. ) StR Gabriele Luczak-Schwarz StR Dr. Eberhard FischerStR Sven Maier StR Angela GeigerVolker Dürr StR Johannes HonnéSilke Gleitz StR Dr. Albert Käuflein Harald Klingler StR Thomas KalesseStefan Oberacker Bertram Wagner Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag sowie ein Personalüberleitungs- u. -überlassungs- vertrag mit der KVVH GmbH. Konzessionsvertrag über gegenseitige Recht und Pflichten, die sich aus der Durchführung der ÖPNV mit Schienenbahnen ergeben mit der Stadt Karlsruhe. Verkehrs- und Einnahmeaufteilungsvertrag mit dem Karlsruher Verkehrsverbund. 15 Mitglieder, davon 10 Vertreter des Anteilseigners und 5 Vertreter der Arbeitnehmer Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungs- gesellschaft geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 VBK 83 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 20 20 20 20 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Leistungszahlen 2010 – 2013 2010 2011 2012 2013 1. Anzahl der beförderten Personen 1) (in Mio.) 106,1107,6107,9 108,2 2. Beförderungsleistung (in Mio Wagenkilometer) - Straßenbahn 9,19,19,2 9,0 - Omnibus 4,34,14,2 4,2 Zusammen 13,413,213,4 13,2 3. Zuschussbedarf je beförderter Person (in €) 0,230,230,22 0,24 4. Fahrgelderträge - Gesamt (in Mio. €) 49,756,559,4 62,0 - je Fahrgast (in €) 0,470,530,55 0,57 1) Gesamtverkehr mit Freifahrern und Gelegenheitsverkehr „brutto“ ohne Schwerbehinderte Entwicklung Fahrgäste 1) und Defizit 1994 - 2013 0,0 20,0 40,0 60,0 80,0 100,0 120,0 1 99 4 199 6 19 9 8 2 00 0 2002 2 00 4 2 00 6 20 0 8 20 1 0 2012 Jahr 1) Gesamtverkehr mit Freif ahrern und Gelegenheitsverkehr ohne Schw erbehinderte 25,7 27,9 68,5 108,2 Fahrgäste in Mio. De fizit in Mio. € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 VBK 84 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2010 2011 2012 2013 Angestellte 4) 1.0631.0901.099 1.107 Beamte 4) 282727 27 Zwischensumme 1 1.0911.1171.126 1.134 An AVG / KVV / KASIG zu 100% abgeordnet: - Beamte 555 5 - Angestellte 101315 19 Zwischensumme 2 151820 24 Gesamtbelegschaft 1.0761.0991.106 1.110 Auszubildende 313438 30 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Die VBK konnte die Zahl der beförderten Personen im Geschäftsjahr 2013 verglichen mit dem sehr hohen Niveau von 2012 noch einmal steigern: Die vorläufige Fahrgastzahl ohne die schwerbehinderten Fahrgäste stieg auf 108,2 Mio. (Vorjahr: 107,9 Mio.) Die endgültige Schlussabrechnung mit dem Verbund steht jedoch noch aus. Die Betriebsleistung der VBK betrug 2012 13,2 Mio. Wagenkilometer (Vorjahr: 13,4 Mio.). Die Betriebsleistungen auf der Schiene waren mit 9,0 Mio. Wagenkilometer (Vorjahr: 9,2 Mio.) leicht rückläufig, im Omnibusverkehr mit 4,2 Mio. Wagenkilometer nahezu konstant. Der Personalaufwand stieg um 4,4 % auf 62,2 Mio. €. Der geplante Wert wurde um 0,9 Mio. € überschritten. Hier wurden in 2013 Leiharbeitsverhältnisse in Firmenarbeitsverhältnisse umgewandelt und notwendige Einstellungen im Fahrbetrieb vorgenommen. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Wert um 2,6 Mio. € an. Ursächlich hierfür sind die tariflichen Entgelterhöhungen. Der Anteil des Personalaufwands am Gesamtaufwand inkl. außerordentlichem Aufwand beträgt 43,3 % und stellt nach wie vor den größten Posten auf der Aufwandsseite dar. Die Beförderungserlöse betrugen 74,3 Mio. € und damit 2,7 Mio. € mehr als im Vorjahr. Dies ist auf die gute Akzeptanz der Tariferhöhung und gestiegene Fahrgastzahlen zurückzuführen. Die Ausgleichszahlungen nach § 45a Personenbeförderungsgesetz wurden mit dem vertraglich vereinbarten Pauschalbetrag von 10,3 Mio. € vereinnahmt. Die staatlichen Ausgleichszahlungen für die unentgeltlich beförderten Schwerbehinderten wurden mit dem Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 VBK 85 betriebsindividuellen Satz von 3,33 % zu den Fahrgeldeinnahmen des Jahres 2013 hinzugerechnet. Das Defizit, welches durch die Alleingesellschafterin KVVH GmbH getragen wird, erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 24,1 Mio. € auf 25,7 Mio. €. Verantwortlich für die Ergebnisverschlechterung sind in erster Linie die höheren Kosten für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Personal, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen, die stärker angestiegen sind als die Umsatzerlöse. In 2013 wurden Investitionen von insgesamt 28,5 Mio. € getätigt. 11,7 Mio. € entfielen auf die Beschaffung von Fahrzeugen für die Personenbeförderung. 9,4 Mio. € wurden in die Streckeninfrastruktur und 1,8 Mio. € für Gebäude investiert. Weitere 4,8 Mio. € wurden für die Beschaffung von Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie für die nächste Generation des rechnergestützten Betriebsleitsystem (ITCS) ausgegeben. Der Rest in Höhe von 0,8 Mio. € entfiel auf immaterielle Wertgegenstände und sonstige Anlagegüter. Die VBK bestellten am 25. Oktober 2011 für den künftigen Betrieb im Karlsruher Schienennetz 25 Niederflur-Stadtbahnwagen. Der Auftragswert beträgt rund 75 Mio. €. Die neuen Fahrzeuge sollen ab Oktober 2014 im Fahrgastbetrieb eingesetzt werden und vor allem die letzten noch vorhandenen Straßenbahnwagen aus den 1960er und 1970er Jahren ersetzen. Ausblick Das prognostizierte Defizit 2014 beträgt nach aktuellem Wirtschaftsplan 30,3 Mio. € und liegt damit deutlich über den Zahlen der Jahre 2012 (24,1 Mio. €) und 2013 (25,7 Mio. €). Der Verlustanstieg ist insbesondere auf tarif- und betriebsbedingt gestiegene Personalkosten zurückzuführen. Außerdem werden die Zinsaufwendungen infolge eines weiter zunehmenden Kapitalbedarfes vor allem aus der Fahrzeugbeschaffung weiter ansteigen. Um die Kosten für die Beseitigung von Vandalismusschäden weiter zu verringern, werden die VBK ihr Programm Stadtbahnwagen und bestimmte Haltestellen mit Videoschutzanlagen auszustatten fortführen. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben bewiesen, dass sich die Maßnahme bewährt und der Vandalismus in den mit Video ausgestatteten Bereichen und Fahrzeugen spürbar zurückgegangen ist. Die Föderalismuskommission hat beschlossen, die Zuständigkeit für das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) vollständig auf die Länderebene zu verlagern. Die Mittel allerdings werden nur bis 2019 bereitgestellt. Das in 2011 verabschiedete neue Landes-GVFG ersetzt das im Zuge der Föderalismusreform abgeschaffte GVFG und wird eine neue und verlässliche Rechtsgrundlage für die Förderung von Investitionsvorhaben der VBK bilden. Die Landesregierung sieht zwar eine Verlagerung von Mitteln zugunsten des ÖPNV-Anteils zu Lasten des Straßenbaus vor, hat jedoch ab 01.04.2014 den Fördersatz für Infrastrukturvorhaben von 75 % auf 50 % gesenkt. Hiervon betroffen sind alle Vorhaben, die am 01.04.2014 noch nicht nachhaltig begonnen wurden. Der Eigenanteil der VBK an den förderfähigen Infrastrukturmaßnahmen wird sich damit in der Zukunft verdoppeln. Die ausgesetzte Förderung für Schienenfahrzeuge sowie die nicht ersichtliche Dynamisierung der im Landeshaushalt für die Busförderung zur Verfügung Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 VBK 86 stehenden Mittel werden das Ergebnis der VBK weiterhin belasten, wenn entsprechende Ersatzbeschaffungen notwendig werden. Erste Auswirkungen hierzu haben sich bereits im Jahr 2014 gezeigt, da die Fördermittel bereits zwei Tage nach Freischaltung des Antragsformulars durch die L-Bank ausgeschöpft waren. Für die VBK sind die Ausgleichszahlungen für die Ausbildungskarten und die Studikarten bis Ende 2014 gesichert, da die VBK mit dem Land Baden-Württemberg eine Pauschalregelung vereinbart haben. Ab 2016 plant das Land Baden- Württemberg eine Neuregelung der Ausgleichszahlungen gemäß § 45a Personenbeförderungsgesetz. In dieser Neuregelung erfolgen in der ersten Stufe ab dem 01.01.2016 die Ausgleichszahlungen nicht mehr an die Verkehrsunternehmen direkt, sondern an die Aufgabenträger Städte und Landkreise. Dabei beabsichtigt der Gesetzgeber das Ausgleichsvolumen zunächst konstant zu belassen. Allerdings ist im Verordnungsentwurf in der zweiten Stufe die Stärkung des ländlichen Raums vorgesehen, wodurch die VBK deutliche Einbußen erleiden würden. Für die VBK ist es daher wichtig, dass die vorgesehene Härtefallregelung beibehalten und damit die Einbußen auf das bisherige Volumen begrenzt wird. Ob und inwieweit der für die VBK zuständige Aufgabenträger diese Mittel zur ÖPNV- Finanzierung einsetzt, liegt in dessen Ermessen. Die damit verbundenen Auswirkungen für die VBK sind noch nicht absehbar. Die Realisierung der Kombilösung in Teilen der Karlsruher Innenstadt wird für die VBK einige Jahre lang den gewohnten Betriebsablauf ändern. Abhängig vom Baufortschritt werden die VBK Stadt- und Straßenbahnlinien zeitweise umleiten oder kurzzeitig durch Schienenersatzverkehre ersetzen. Die VBK werden ihren Fahrgästen auch während der Bauzeit akzeptable Lösungen anbieten, so dass weder die Kosten wesentlich steigen noch Fahrgäste auf andere Verkehrmittel umsteigen. Im Dezember 2013 hat die EU-Kommission ein Prüfverfahren zum EEG eingeleitet. Gegenstand des Prüfverfahrens ist u. a. die Geltung der gewährten Teilbefreiungen von der EEG-Umlage. Die VKB hat antragsgemäß derartige Befreiungen in der Vergangenheit erhalten. Die Bundesregierung plant eine Novellierung der EEG- Umlage. Im Zuge dieser Änderung ist zu befürchten, dass die Höhe der Befreiung bzw. der Umfang der antragsberechtigten Unternehmen weiter eingeschränkt wird. Die finanziellen Auswirkungen für die VBK sind noch nicht absehbar. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand Guthaben bei der Stadt Karlsruhe Rechnungsabgrenzungsposten 258.609.679 € 23.965.878 € 48.209.320 € 937.292 € 100.259 € 331.822.428 € A B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Sonderposten Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 100.000.000 € 38.864.426 € 138.864.426 € 2.000.000 € 62.134.133 € 125.600.438 € 3.223.431 € 331.822.428 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 VBK 87 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2014 2010 2011 2012 2013 Plan 2013 1) Plan 2014 1) - in T€ -- in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +89.559 +100.472 +100.256 +105.186 +103.063 +104.602 2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -132+313-46+72 +0 +0 3. Andere aktivierte Eigenleistungen +824+883+935+496 +858 +970 4. Sonstige betriebliche Erträge +12.464 +12.358 +10.483 +12.170 +12.219 +12.201 5. Personalaufwand -54.911-57.209-59.570-62.161 -61.299 -66.542 6. Materialaufwand -41.112-49.437-44.956-47.598 -50.025 -47.221 7. Abschreibungen -15.226-15.885-15.907-16.716 -16.200 -17.100 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -10.539-12.208-11.608-13.829 -9.989 -12.564 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +153+172+140+66 +223 +124 10. Sonstige Zinsen u. ähnl. Aufwendungen -3.676-3.209-3.244-3.004 -4.031 -4.427 11. 12. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit Außerordentliches Ergebnis -22.596 -1.471 -23.750 -246 -23.517 -246 -25.318 -246 -25.181 -246 -29.957 -246 13. Erträge aus Verlustübernahme 2) +24.222+24.322+24.086+25.675 +25.750 +30.296 14. Sonstige Steuern -155-326-323-111 -323 -93 15. Jahresüberschuss +0+0+0+0 +0 +0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2) Verlustausgleich erfolgt durch KVVH GmbH. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Verm ög en s l age 1. Anlagenintensität (in %)76,277,077,177,9 2. Umlaufintensität (in %)23,823,022,922,0 3. Investitionen (in T€)33.36220.06358.74128.522 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)49,95143,341,8 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)65,466,256,153,7 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 27,0- 24,2- 24,0- 24,4 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 17,4- 17,5- 17,3- 18,5 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 7,4- 7,8- 6,5- 6,8 4. Kostendeckung (in %)71,372,773,973,3 5. Cash Flow (in T€)- 10.514- 9.520- 8.482- 9.300 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)43,241,443,943,3 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)51.03452.05553.86156.001 Anm erku n g: Die wichti gsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 AVG 88 14. Albtal-Verkehrs- Gesellschaft mbH (AVG) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Tullastr. 71Telefon: 0721 / 6107-0info@avg.karlsruhe.de 76131 KarlsruheTelefax: 0721 / 6107-5009www.avg.info Gründung:Unternehmensgegenstand: GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Walter CasazzaStadt Karlsruhe100% = 7,0 Mio. € (bis 31.12.2013) Stefanie Haaks (ab 01.01.2014) Christian Höglmeier (ab 01.01.2014) Aufsichtsrat: 15 Mitglieder, davon 10 OB Dr. Frank MentrupStR Ute Müllerschon Vertreter der Anteilseigner (Vorsitz / ab 01.03.2013) LR Helmut Riegger und 5 Vertreter der OB a. D. Heinz Fenrich LR Dr. Christoph Schnaudigel Arbeitnehmer (Vorsitz / bis 28.02.2013) Ralph Gutschmidt MD Elmar Steinbacher (stellv. Vorsitz) Uwe Klein OB Johannes Arnold Kurt Lackinger LR Jürgen Bäuerle Iris Preiß StR Karl-Heinz Jooß Joachim Sahner StR Sven Maier Daniel Van Vlem Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: Transport Technologie-Consult 44% = 33.745,27 € Karlsruhe GmbH (TKK) Wichtige Verträge: Vertrag vom 26.07.1995 mit der Deutschen Bahn AG, Geschäftsbereich Netz, Regionalbereich KA, über die Verpachtung der Strecke Grötzingen-Bretten, Bretten-Eppingen und mit dem 2. Nach- tragsvertrag vom 04.12.1997 die Strecke Eppingen-Heilbronn sowie von Teilbereichen der Bahn- höfe Bretten, Grötzingen und Heilbronn und des gesamten Bahnhofs Eppingen. Mit Nachtrags- vertrag Nr. 4 vom 20.06.2000 wurde die Vertragsdauer bis zum 31.12.2025 verlängert. Verkehrsvertrag mit dem Land Baden-Württemberg vom 29.10.2004 über Angebote im Schienen- personennahverkehr im Raum Karlsruhe. Der Vertrag trat rückwirkend zum Fahrplanwechsel Dezember 2003 in Kraft und ist befristet bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013. Die neue Vereinbarung gilt bis zu einer Neuvergabe der Verkehrsleistungen, längstens jedoch für einen Zeitraum von zwei Jahren. Vertrag vom 17.06.1999 mit der Deutschen Bahn AG, DB Netz, Niederlassung Südwest und der Stadt Maulbronn über die Verpachtung der zur DB-Strecke Maulbronn-Maulbronn-West gehörenden Grundstücke und Teilflächen, der sich hierauf befindlichen Betriebsanlagen sowie die Übernahme des Betriebes der Eisenbahninfrastruktur für den öffentlichen Verkehr durch die AVG. Die Vertragslaufzeit endet am 31.12.2025. Verkehrsvertrag vom 16.03.2009 mit dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd über Angebote im Schienenpersonnenahverkehr im Land Rheinland- Pfalz. Der Vertrag trat rückwirkend zum 01.01.2009 in Kraft und endet am 31.12.2016. Daneben bestehen zahlreiche Vereinbarungen mit angeschlossenen Gebietskörperschaften . Bau und Betrieb von Verkehrs- und artverwandten Unternehmen (Personen- und Güterverkehr) sowie die Beteiligungen an solchen (GV in der Fassung vom 01.02.2006). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 AVG 89 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH, Niederlassung Stuttgart geprüft. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 8,6 8,1 8,7 8,6 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2010 2011 2012 2013 Arbeiter 4) 158155 163 164 Angestellte 4) 461480 517 569 Beamte 4) 00 0 0 Zwischensumme 1 619635 680 733 Über VBK GmbH zu 100% an AVG mbH abgeordnet: - Beamte 33 3 3 - Angestellte 22 2 2 Zwischensumme 2 55 5 5 von AVG an KASIG abgeordnet: - Angestellte 22 3 4 Gesamtbelegschaft 622638 682 734 Auszubildende 33 5 11 1) lt. Anhang zum Prüfungsbericht. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche MitarbeiterInnen. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Entwicklung der Fahrgastzahlen 1994 - 2013 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 60,0 70,0 80,0 19 9 4 19 9 6 1998 2000 2 0 02 2 0 04 20 0 6 20 0 8 2010 2012 Jahr - in Mio. - 28,2 54,1 71,1 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 AVG 90 Leistungszahlen 2010 - 2013 2010 2011 2012 2013 1. Fahrgastzahlen ÖPNV (in Mio.) 69,870,3070,4 71,1 2. Beförderungsleistung ÖPNV (in Mio Wagenkilometer): - Bahnverkehr 18,1218,1318,00 17,80 - Kraftomnibusverkehr 3,993,993,42 2,91 Zusammen 22,1122,1221,42 20,71 3. Durchschnittliche Fahrgeldeinnahmen im 0,500,580,58 0,58 ÖPNV je beförderte Person (netto) in € 4. Omnibusgelegenheitsverkehr (Ausflugs- und Mietwagenverkehr): - beförderte Personen 24.64826.87424.572 12.792 - km-Leistung (in Mio.) 0,330,360,30 0,08 5. Güterverkehr (Beförderungsleistung in to) - Bahn 471.521518.084570.763 619.349 - Lastkraftwagen 000 0 Zusammen 471.521518.084570.763 619.319 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Im Geschäftsjahr 2013 stieg die Fahrgastzahl auf 71,1 Mio. (Vorjahr: 70,4 Mio.). In diesem Wert sind die in Kooperation mit DB Regio AG betriebenen Strecken im Enztal, im Murgtal und Heilbronn-Öhringen enthalten. Die Betriebsleistung im Straßen- und Stadtbahnbetrieb sank geringfügig auf 17,8 Mio. Wagenkilometer. Bei der AVG entwickelte sich der Schienengüterverkehr im Jahr 2013 positiv und somit gegenläufig zur allgemeinen Entwicklung. Die Transportmenge stieg um 8,4 % gegenüber dem Vorjahr. Vor allem durch den weiteren Ausbau der Kooperationsverkehre konnten neue Leistungen bzw. Mehrverkehre generiert werden. Der Aufbau der zentralen Leitstelle im neuen Betriebshof Gerwigstraße wurde im August 2012 begonnen, im Dezember 2013 erfolgte der Umzug der Zugleitung Gernsbach. Mit der Inbetriebnahme des Elektronischen Stellwerks (ESTW) Ettlingen ist Mitte 2015 zu rechnen. Auf der Strecke Freudenstadt-Eutingen werden neue Haltepunkte gebaut. Auf der Kraichgaubahn, der Murgtalbahn und der Enztalbahn wurden umfassende Gleiserneuerungen vorgenommen. Ansonsten war der Bereich Infrastruktur 2013 überwiegend von Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten geprägt. Die Umsatzerlöse erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 8,8 Mio. € auf 149,6 Mio. €. Die Bestellerentgelte des Landes Baden-Württemberg stiegen erneut planmäßig leicht an. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bezogene Leistungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 4,5 Mio. €. Die Steigerung ist vor allem auf die Ersatzteile für Fahrzeuge, die Fremdleistungen für Fahrzeuge und die weiter berechneten Aufwendungen der VBK an die AVG beim Fahrpersonal zurück zu führen. Der Personalaufwand stieg im Vergleich zum Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 AVG 91 Vorjahr um 22,4 % auf 43,8 Mio. €. Ursächlich waren hierfür eine Tariferhöhung, der höhere Mitarbeiterbestand während des Geschäftsjahres sowie die Zuführung zu den Rückstellungen für ausstehende Urlaubsansprüche, des Gleitzeitübertrags sowie die Zuführung zur mittelbaren Pensionsrückstellung. Die AVG schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 324 T€ (Vorjahr: 318 T€) ab. Ausblick Für 2014 rechnet die AVG mit einer Konsolidierung der Fahrgastzahlen auf dem hohen Niveau des Jahres 2013. Zur Verbesserung der Einnahmen führen alle Verkehrsverbünde, in denen die AVG tätig ist, für 2014 Tariferhöhungen durch. So hat der KVV zum Fahrplanwechsel am 15.12.2013 eine Tariferhöhung von durchschnittlich 3,9 % beschlossen. Infolge der Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 vom 23.10.2007 sind Verkehrsleistungen durch Aufgabenträger (Land und Kommune) zu vergeben. Hier wird sich die AVG zukünftig verstärkt im Wettbewerb behaupten müssen, um den Verkehr auf ihren Stammstrecken wie auch weitere Verkehre zu generieren. Die Angebotsabgabe beinhaltet unter Berücksichtigung der Überkompensationsregelung einen Risiko-, Wagnis- und Gewinnzuschlag. Deshalb weist der Erfolgsplan 2014 trotz steigender Kosten einen Gewinn in Höhe von 1,9 Mio. € aus. Der Landkreis Karlsruhe hat den Vertrag mit der Stadt Karlsruhe über die Abwicklung der Verkehre im Landkreis durch die Verkehrsunternehmen der Stadt Karlsruhe zum 31.12.2013 gekündigt. Die Gespräche mit dem Landkreis Karlsruhe bezüglich Abschluss eines neuen Verkehrsvertrages (betroffene Linien: S1/S11, S2 und S31/32) sind noch nicht abgeschlossen. Der Vertragsabschluss soll zügig erfolgen. Wegen Risiken wird im Wesentlichen auf die Ausführungen bei der VBK unter Nr. 13 dieses Kapitels entsprechend verwiesen. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. D. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.ä. Rechnungsabgrenzungsposten Aktive latente Steuern 101.092.996 € 1.030.637 € 126.443.610 € 4.135.918 € 31.890 € 5.025.614 € 237.760.665 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Bilanzgewinn Sonderposten mit Rücklageanteil Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 7.000.000 € 28.249.235 € 17.897.242 € 7.522.229 € 60.668.706 € 0 € 70.401.030 € 105.903.701 € 787.228 € 237.760.665 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 AVG 92 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2014 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 20 102 011201 220 13 Plan 2013 1)2) Pl an 2014 1) 2) - in T€ - - i n T€ - - i n T€ - - i n T € - - i n T€ - - i n T€ - 1. Umsatzerlöse +148.912 +138. 794 +140. 796 +149.636+132.118+155.812 2. Best an dsverän de rung en a n unf ert i g en Bau te n un d Leist un gen-4. 55 7-1 42-11+23 3+0+0 3. Andere aktivierte Eigenleistungen+125+116+55+168+100+100 4. Sonstige betriebli che Erträge+16.287 +16.288 +13.752 +23.451+15.215+10.199 5. Ma te ria l auf wan d und Fre mdle i stu nge n-1 13. 50 8 - 104 .3 87 -99. 568 -104.082 -9 5. 70 6-1 03. 5 98 6. Per sonalauf wand- 29. 97 1 -31.806 -35. 806 -43. 831-34. 669-40. 039 7. Abschr ei b ung en-1. 79 2-2 .1 20- 2. 805-1. 77 6-4. 00 0-3. 3 22 8. Son stig e be tri ebli ch e Au fwen dun ge n- 13. 07 3 -15 .3 06 -1 5. 119 -2 2. 40 8-1 2. 75 1-13. 4 47 9. Ert räg e au s Be te i li g ung en, sonst i ge Zinsen u nd äh nl ich e Ert räg e+23 9+3 27+352+33 1+0+0 1 0. Zinsen u nd äh nl ich e Auf wen dun gen-2. 42 6-1 .4 62- 1. 374-2. 72 1-99 4-3. 7 50 11. Er gebnis der gewöhnl . Ges chäft stät igk ei t+23 6+3 02+272-999-687+1. 9 55 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-93-111+98+1.386+0+0 1 3. Son stig e St eu ern-3 5- 38-52-6 3-25 0- 54 1 4. Jahr es übe rs chuss+10 8+1 53+318+32 4-937+1. 9 01 15. Ergebnisvortrag aus dem Vorjahr+6.620+6.728+6.880+7.198 1 6. Ein st el l un gen i n Gewi nn rückl a gen+0+0+0+0 1 7. Bil anzgewi nn+6. 72 8+6 .8 80+7. 198+7. 52 2 1) vom Beschlussgremium genehmigt er "Urpl an" ; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaf tsplanes erfolgt e nicht. 2) ohne Bauleist ungen für Dritt e (bet rif ft Umsatzerlöse und Mat erialaufwand) und Sonderpostenverrechnung (in "sonstige bet riebliche Erträge" und "sonst ige betriebliche Aufwendungen" enthalten). 2010201120122013 I. Vermög en slage 1. Anlagenintensität (i n %)51,755,548,342,5 2. Umlaufintensität (in %)46,342,649,955,4 3. Investitionen (in T€)42.61718.28811.51323.026 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)30,931,430,925,5 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)59,856,764,060,0 II I. Ert ra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 0,1+ 0,1+ 0,2+ 0,2 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 0,2+ 0,3+ 0,5+ 0,5 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 1,5+ 0,9+ 0,9+ 1,3 4. Kostendeckung (in %)89,889,491,085,7 5. Cash Flow (in T€) a ) vor Ertragsteuern- 1.869+3.508+ 5.047- 9.111 b ) nac h Ertragsteuern- 1.962+ 3.359+ 5.145- 7.725 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)18,620,523,125,1 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)48.18649.85352.50159.716 Anm e r ku ng : Die wichti gsten Bil anzkennzahl en werden auf Seite 29 erl äutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 TTK 93 15. TTK Transport-Technologie-Consult Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Gerwigstr. 53Telefon: 0721 / 62503-0Info@ttk.de 76131 KarlsruheTelefax: 0721 / 62503-33www.ttk.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 30.07.1996 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Udo SparmannAlbtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH 44% = 33.745,27 € Dr. Ing. Udo Sparmann 5% = 3.834,69 € PTV Planung Transport Consult 51% = 39.113,82 € GmbH 100% = 76.693,78 € Gesellschafterversammlung: Dr. Ing. Gerd Bahm (PTV TC) Dr. Walter Casazza (AVG / bis 31.12.2013) Stefanie Haaks (AVG / ab 01.01.2014) Christian Höglmeier (AVG / ab 01.01.2014) Dr. Ing. Udo Sparmann Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Mietvertrag mit Herlan Grundstücksgesellschaft GdbR vom 20.09.1996 sowie Anschlussmietvertrag vom 26.11.2002 über die Anmietung von Erweiterungsflächen in einem Neubau ab August 2003 am gleichen Standort. Beratung und Planung im Verkehrswesen mit ingenieurwissenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Methoden unter Verwendung DV-gestützer Verfahren (GV in der Fassung vom 20.01.1998). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 2) - - - - 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen Abschlussprüfer Der Jahresabschluss wird nicht geprüft. Eine Prüfungspflicht besteht weder aus handelsrechtlicher noch aus kommunalrechtlicher Sicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 TTK 94 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2010 2011 2012 2013 Arbeiter 4) - - - - Angestellte 4) 26,0 26,0 28,0 29,0 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 26,0 26,0 28,0 29,0 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Leistungszahlen 2010 - 2013 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Insgesamt verlief das Jahr zufriedenstellend. Gewachsen sind die Umsatzanteile in Skandinavien, in Großbritannien und in Deutschland. Der Auslandsanteil an den Erlösen hat sich reduziert. Das Berichtsjahr war geprägt von einer anhaltenden Schwäche im französischen Markt. Lagen die Anteile am Umsatz in Frankreich in den Vorjahren bei 40 % wurden aktuell nur 27 % erreicht. Hintergrund ist eine negative Marktentwicklung verbunden mit einer schwierigen Wettbewerbssituation. Die großen Consultingunternehmen in Frankreich interessieren sich verstärkt auch für kleinere Projekte, da sie im internationalen Geschäft weniger ausgelastet sind. Dadurch verschärft sich der Wettbewerb. Es wird schwieriger auskömmliche Preise durchzusetzen. Vor diesem Hintergrund wurde eine neue Strategie und Konzeption bei der Akquisition in Frankreich entwickelt und umgesetzt. Diese ist erfolgreich, wie die aktuelle Entwicklung zeigt. Planmäßig zum 01.04.2013 nahm die ausgegründete PTV Transport Consult GmbH ihren Geschäftsbetrieb auf. Im Zuge dieser Ausgründung sind die Anteile an der TTK GmbH in Höhe von 51 % von der PTV AG auf die TC GmbH übergegangen. 2010201120122013 1. Betriebsleistun g pro Mitarbeiter (in T€)108112119103 2. Auftra gssumme (in T€) 1) 1.7001.9002.3002.450 3. Auslandsanteil am Erlös 2) (in %) 55465045 1) Zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres 2) Rohertra g Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 TTK 95 Hintergrund ist die Erwartung, dass sich die TC GmbH losgelöst von der PTV AG mit dem Schwerpunkt Softwareerstellung und -vertrieb freier entfalten und entwickeln kann. Mit der erfolgreichen Akquisition des Projektes Schönbuchbahn mit 2 Mio. € Budget für die erste der drei Projektstufen, ist auch die Gründung der Ingenieurgemeinschaft Schönbuchbahn (INGE) Anfang 2013 erfolgt. Neben der TTK sind das Architekturbüro basicc aus Karlsruhe und das Ingenieurbüro SIGNON aus Dresden Mitglieder der INGE. Das Projekt hat den zweigleisigen Ausbau der Strecke sowie die Elektrifizierung und den Neubau einer Betriebswerkstatt zum Ziel. Am 14.12.2013 nahm die Stadtbahn Heilbronn Nord zwischen Heilbronn und Neckarsulm den Betrieb auf. Die TTK hat als Teil der ARGE Stadtbahn Heilbronn Nord die Planungsleistungen für Verkehrsanlagen und Bauwerke für den innerstädtischen Teil übernommen. Entwicklung des Auftragsbestandes 1999 - 2013 (in T€) 0 1.000 2.000 3.000 4.000 199920002001200220032004200520062007200820092010201120122013 Jahr 1.900 1.600 3.400 1.700 3.300 2.450 Ausblick Für das Jahr 2014 rechnet die TTK dank der guten Auslastung wiederum mit einem guten Ergebnis. Für den geplanten Umsatz liegen entsprechende Bestellungen vor. Zusammen mit einem dänischen Partner hat die TTK ein Großprojekt gewonnen. Geplant werden 28 km Stadtbahnstrecke in Kopenhagen im Rahmen eines städtebaulichen Projekts. Die Laufzeit wird mit fünf Jahren veranschlagt. Das sichert eine langfristige Grundauslastung. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 89.082 € 222.626 € 616.247 € 452.628 € 12.431 € 1.393.014 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Gewinnvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten 76.694 € 200.000 € 354.628 € 161.295 € 792.617 € 167.795 € 432.602 € 1.393.014 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 TTK 96 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2013 2010201120122013 -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- 1. Umsatzerlöse+3.380+2.684+2.893+2.548 2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen-584+224+433+434 3. Sonstige betriebliche Erträge+61+48+51+55 4. Personalaufwand-1.730-1.850-1.910-1.996 5. Aufwendungen für bezogene Leistungen-166-142-447-219 6. Abschreibungen-37-32-53-50 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen-494-457-541-535 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+3+7+4+2 9. Sonstige Zinsen u. ähnliche Aufwendungen+0+0+0+0 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+433+482+430+239 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-135-150-135-77 12. Sonstige Steuern-1-1-1-1 13. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+297+331+294+161 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Verm ög en s l age 1. Anlagenintensität (in %)3,54,35,96,4 2. Umlaufintensität (in %)96,295,593,492,7 3. Investitionen (in T€)24546537 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)49,552,054,856,9 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)1.432,81.206,3923,6889,8 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 10,6+ 11,4+ 8,8+ 5,4 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 36,9+ 35,3+ 31,6+ 20,3 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 18,3 18,417,311,6 4. Kostendeckung (in %)115,2117,1112,7106,5 5. Cash Flow (in T€) a ) vor Ertragsteuern+ 470+ 514+ 483+ 289 b ) nach Ertragsteuern+ 334+ 363+ 347+ 211 IV. Perso nal 1. Personalkostenintensität (in %)71,374,564,771,3 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)66.54871.16368.21268.825 Anm erku ng : Die wichti gsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KVV 97 16. Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Tu llastr. 7 1Tele fo n: 0 72 1 / 61 07- 0 Inf o@kvv.karlsruhe.de 7 613 1 Ka rlsruh eTele fa x: 0 721 / 61 07-7 15 9 ww w.k vv.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 29.07.1994 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Walter CasazzaStadt Karlsruhe 52% =33.233,97 € (bis 31.12.2013)Landkreis Karlsruhe 20% =12.782,30 € S te fanie Ha aks ( ab 01 .0 1.201 4)La nd kr eis Ger mershe im 8% =5.112 ,9 2 € La nd kr eis Rasta tt 8% =5.112 ,9 2 € S ta dt B ade n-B ade n 8% =5.112 ,9 2 € La nd kr eis Süd l. W ein stra ße 2% =1.278 ,2 3 € S ta dt L and au 2% =1.278 ,2 3 € 1 00 % =6 3.911 ,4 9 € Aufsichtsrat: OB Dr. Frank MentrupKR G ünter Kast ( Vorsitz / ab 01.03.2013)Ltd. MR Dr. Lothar Kaufmann OB a. D. Heinz Fenrich StR Gabriele Luczak-Schwarz ( Vorsitz / bis 28.02.2013) Klaus Maas LR Dr. Fritz Brechtel ( stellv. Vorsitz ) StR Sven Mai er LR Dr. Christoph SchnaudigelStR Yvette Melchien ( stellv. Vorsitz ) KR Jürgen Nelson LR Jürgen BäuerleOB a. D. Josef Offele BM Wolfgang BratzelStR Hans Pfalzgraf Sonja Döring LR Theresia Riedmaier OB Wol fgang G er stnerOB Hans-Dieter Schlimmer MdL Heinz Golombeck Günter Seifermann BM Dietmar Späth BM Harald Seiter BM Walter Heiler, MdL Ltd. MR Elmar Steinbacher StR Johannes HonnéStR Rainer Weinbrecht BM Toni HuberTim Wirth Wi c h ti g e V er tr ä g e: Vereinbarung zwischen dem Land Baden-Württemberg, den Landkreisen Karlsruhe und Rastatt, den Städten Karlsruhe und Baden-Baden sowie der Karlsruher Verkehrsverbund GmbH über die weitere Finanzierung des Karlsruher Verkehrsverbundes . Die n eue V ere inba run g tr at zum 01 .01.20 10 in K raft u nd g ilt b is zu m 3 1.12.20 18. Die Ve rein bar ung mi t de m L and Rh ein land -Pfal z wurd e bis zu m 3 1.12 .2 014 verlängert. Er gä nzend e Ve rein bar ung zum KVV-Gesellschaftsvertrag üb er die Finanzierun g der Verbundorganisation sowie der verbundbedin gten Lasten des KV V zwische n dem K VV un d der S ta dt K arlsru he , de r S tadt B ad en-B ade n, den L and kreisen Karl sr uhe , Ge rmer sh eim un d Süd liche W ein str aße sowie de r Stadt Lan dau vom 1 5.11.20 13. Sie r ege lt di e Zuwend ung en d es L and es Bad en -Wü rtte mberg b is zu m 3 1.12.20 18 . Für da s L and Rh ein lan d-Pfal z wird d ie Ver ein baru ng vom 01 .0 1.199 6 de rze it j ährl ich pro long iert . 28 Mitglieder , davon 10 Verteter der Stadt Karlsruhe, 5 Ver treter des L and kreise s K arlsru he, je 3 Vertreter der Landkreise Germersheim und Rastatt sowie d er Stad t Ba de n-Ba de n, je e in Vertreter des Landkreises Südl iche W ei nstr aße un d der S ta dt L and au und je ein Vertreter der Länder B ad en-W ür ttemb erg u nd Rhe inla nd - Pfalz Die Gesell sch aft di ent den Zwecken des öffentliche n Per sone nna hverkeh rs. Sie wurde geg rün det, u m die Wettbewerbsfähigkeit des öffentlichen Personennahverkehrs in der Region Karlsruhe vor allem durch die Einführung von einheitlichen Tarifen (V erb und ta rif ) f ür all e ö ff en tli ch en Verkehrsmittel und die Abstimmung der Fahrpläne der verschiedenen V erkeh rsunter neh men zu verbes sern (GV in der Fassung vom 14.12.1998). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KVV 98 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 13 13 13 15 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young GmbH geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2010 2011 2012 2013 Arbeiter 4) 000 0 Angestellte 4) 454446 48 Beamte 4) 000 0 Gesamtbelegschaft 454446 48 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Leistungszahlen 2010 – 2013 2010201120122013 1. Zahl der Fahrgäste i m Verbundgebi et 177178178177 (in Mio.) 2. Fahrgeldei nnahmen i m Verbundgebi et 119122126133 (in Mio. €) -ohne Schwerbehinderte und ohne Abgeltung Schüler nach § 45 a PBfG- 3. Fahrgeldei nnahmen j e Fahr gast (in €) 0,670,690,710,75 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KVV 99 Finanzielles Engagement der Gesellschafter 2010 – 2013 (Verlustabdeckung) 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - Stadt Karlsruhe 1.1281.0551.062 1.284 Landkreis Karlsruhe 434406408 494 Landkreis Germersheim 173162163 198 Landkreis Rastatt 173162163 198 Stadt Baden-Baden 173162163 198 Landkreis Südliche Weinstraße 121212 12 Stadt Landau 121212 12 Zusammen 2.1061.9711.983 2.396 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Die Zahl der beförderten Personen der Verbundunternehmen sank im Geschäftsjahr 2013, im Vergleich zum Vorjahr, geringfügig um 0,6 % auf 177,2 Millionen. Bedingt durch eine Tarifänderung bei den 24-Stunden-Karten kam es zu einem Rückgang beim Verkauf dieser Karten. Dabei handelt es sich um sogenannte „Verbundbeförderungsfälle“, das heißt Umsteiger zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln und -unternehmen werden nur einmal gewertet. In dieser Zahl sind die ohne Entgelt beförderten schwerbehinderten Fahrgäste enthalten. Erstmals seit Gründung des KVV 1994 sind damit die Fahrgastzahlen nicht gestiegen. Seit 2011 werden die Fahrgelder auf der Grundlage der Ergebnisse der Fahrgasterhebung, die im Auftrag des KVV 2008 und 2009 im Verbundgebiet durchgeführt worden ist, zugeschieden. Darauf haben sich die Gesellschafter des KVV im Jahr 2010 verständigt. Die Fahrgeldeinnahmen der Verbundunternehmen im Verbundgebiet erhöhten sich um 4,97 % € auf 132,9 Mio. €. Entwicklung der Fahrgeldeinnahmen 1994 - 2013 0 20 40 60 80 100 120 140 19 9 4 1 9 9 6 1 9 9 8 2000 20 0 2 2 0 0 4 2006 2008 20 1 0 2 0 1 2 Jahr - in Mio. € - 25 133 100 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KVV 100 Der KVV erhielt auch im Jahr 2013 als Ausgleich für die verbundbedingten Lasten sowie für die Verbundorganisation Zuschüsse von den Ländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Entwicklung der Fahrgastzahlen 1994 - 2013 0 50 100 150 200 1994 1996 1 9 9 8 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 Jahr - in Mio. - 55 177 160 Die neue EU-Verordnung 1370 zwingt die Bundesländer und die Verkehrsverbünde dazu, die Verbundförderung neu zu gestalten. Mit dem Land Baden-Württemberg hat der KVV darauf hin eine Finanzierungsvereinbarung Vertrag mit einer Laufzeit bis 2018 abgeschlossen. Ausblick Für 2014 rechnet der KVV mit einer Konsolidierung der Fahrgastzahlen in seinem Verbundgebiet. Unter Berücksichtigung der Tarifanpassung zum 15.12.2013 um durchschnittlich 3,9 % geht der KVV davon aus, dass die Fahrgeldeinnahmen der Verbundunternehmen im Jahr 2014 voraussichtlich leicht steigen. Der KVV wird weiter mit attraktiven Angeboten und hoher Qualität versuchen, zusätzliche Stammkunden zu gewinnen und zu halten, um die Einnahmen zu verbessern. Bezüglich Risiken wird auf die Ausführungen bei der VBK – Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH unter Nr. 13 dieses Kapitels entsprechend verwiesen. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand Rechnungsabgrenzungsposten 114.130 € 15.204.271 € 879 € 13.664 € 15.332.944 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Jahresüberschuss / -fehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten 63.911 € 0 € 63.911 € 150.689 € 15.118.344 € 15.332.944 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KVV 101 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2014 2010 2011 2012 2013 Plan 2013 1) Plan 2014 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse 2) +6.245+5.955+7.774+2.599 +6.293 +2.300 2. Sonstige betriebliche Erträge +9.783+9.831+9.866+10.342 +10.168 +10.108 3. Personalaufwand -1.741-1.766-1.814-1.911 -2.110 -2.152 4. Abschreibungen -89-48-17-22 -130 -83 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2) -16.320 -15.965-17.809-13.418 -17.142 -13.151 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +17+22+16+15 +10 +15 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen +0+0+0+0 -5 -1 8. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-2.105-1.971-1.984-2.395 -2.916 -2.964 9. Steuern vom Einkommen und Ertrag +0+0+0+0 +0 +0 10. Sonstige Steuern -1+0+0-1 -3 -1 11. Zuschüsse der Gesellschafter nach § 5 des Gesellschaftervertrages +2.106+1.971+1.984+2.396 +2.919 +2.965 12. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag +0+0+0+0 +0 +0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2) Die Vertriebskosten werden ab dem Wirtschaftsjahr 2001 brutto verbucht, d. h. als Umsatzerlöse und als Aufwendungen aus Vertriebskostenübernahme (AVG / VBK / BBL). Bilanz- und sonstige Kennzahlen 201 020 11201 220 13 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)1,10,40,30,7 2. Umlaufintensität (in %)98,799,499,799,2 3. Investitionen (in T€)5761099 II. Finanzlage 1. Eigenkapi tal quote (i n %)0,70,60,40,4 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)63,6143,4170,656,0 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 33,7- 33,1- 25,5- 92,2 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)-3.296- 3.083- 3.104- 3.748 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 23,1- 18,0- 13,4- 15,6 4. Kostendeckung (in %)34,433,539,617,1 5. Cash Flow (i n T€)- 2.018-1.923- 1.967- 2.374 IV. Perso nal 1. Personalkostenintensi tät (in %)9,69,99,212,5 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)38.69040.12039.43839.813 Anm er ku ng : Die wichti gsten Bilanzkennzahl en werden auf Seite 29 erl äutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Baden Airpark 102 17. Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Victoria Boulevard A 106Telefon: 07229 / 66-2125Amt11@Landkreis-Rastatt.de 77836 RheinmünsterTelefax: 07229 / 66-2309 Gründung:Unternehmensgegenstand: 20.03.2001 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Hermann Merx (bis 28.02.2013)Stadt Karlsruhe43,90% =14.400 € Dieter Au (ab 01.05.2013)Stadt Baden-Baden15,55% = 5.100 € Landkreis Karlsruhe12,65% = 4.150 € Landkreis Rastatt12,65% = 4.150 € Stadt Bühl 4,27% = 1.400 € Gemeinde Hügelsheim 4,88% = 1.600 € Gemeinde Rheinmünster 4,88% = 1.600 € Stadt Rheinau 1,22% = 400 € 100% = 32.800 € Gesellschafterversammlung: OB a. D. Heinz Fenrich (Vorsitz / bis 21.04.2013) OB Dr. Frank Mentrup ( Vorsitz / ab 22.04.2013) Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: Baden Airpark GmbH34,17% = 8,559 Mio. € Wichtige Verträge: In der Rahmenvereinbarung vom 30.07.2003 zwischen dem Land Baden-Württemberg, der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) und der Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH (BTG) haben sich die FSG und die BTG als Gesellschafter der Baden-Airpark GmbH (BAG) verpflichtet, zu deren Fortentwicklung, insbesondere für Investitionen und Folgelasten in den Jahren 2003 bis 2015, in jährlich gleichen Teilbeträgen Gesellschafterzuschüsse an die BAG in Höhe von insgesamt 114 Mio. € im Verhältnis zwei Drittel (FSG) zu einem Drittel (BTG) zu leisten. Beteiligung von Kommunen, Landkreisen und sonstigen öffentlichen Körperschaften sowie ggf. Privaten aus der Region an der als Tochtergesellschaft der Flughafen Stuttgart GmbH gegründeten Baden Airpark Erwerbs GmbH heute Baden Airpark GmbH (GV in der Fassung vom 11.07.2007). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wird von der RWM Wirtschaftsprüfung Steuerberatung, Sinzheim geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Baden Airpark 103 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung - - - - 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. Finanzielles Engagement der Gesellschafterin Stadt Karlsruhe 2010 – 2013 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Erhöhung Kapitalrücklage 1.2831.2831.283 1.283 2. Verwaltungskostenumlage 10129 11 Zusammen 1.2931.2951.292 1.294 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 2010201120122013 Arbeiter 3) 0,00,00,00,0 Angestellte 3) 0,00,00,00,0 Beamte 3) 2,02,02,02,0 Gesamtbelegschaft2,02,02,02,0 Auszubildende---- 1) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 2) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 3) Sonderregelung als geringfügig Beschäftigte. Leistungszahlen Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) 2010 2011 2012 2013 1. Flugbewegungen 44.78945.29842.269 38.195 2. Passagiere 1.192.894 1.126.500 1.299.291 1.073.911 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Baden Airpark 104 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Die wirtschaftliche Entwicklung der Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH (BTG) ist an die Entwicklung der Baden Airpark GmbH (BAG) gekoppelt. Im Geschäftsjahr 2013 folgte dem passagierstärksten Jahr 2012 seit dem Bestehen der Gesellschaft ein Rückgang der Passagierzahlen um 17,3 %. Wesentlich hierfür waren ein historisch hoher Rückgang beim Pauschalreiseverkehr und Rückgänge im Linienverkehr durch Einstellung von Strecken bei Ryanair. Entwicklung der Passagierzahlen 1997 - 2013 0 200.000 400.000 600.000 800.000 1.000.000 1.200.000 1.400.000 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2 0 1 1 2013 Jahr 20.544 292.456 623.052 1.299.291 1.151.583 1.073.911 Der Linienverkehr stellt mit 892.415 Fluggästen (83 %) weiterhin die wichtigste Säule des Verkehrsaufkommens dar. Hauptumsatzträger mit 142.681 Fluggästen blieb die Verbindung in die Hauptstadt Berlin gefolgt von der Verbindung nach Mallorca mit 139.757 Passagieren. Das zweite deutsche Inlandsziel Hamburg wird von der Region insbesondere von den Geschäftsreisenden sehr geschätzt, was die 123.000 Passagiere aus dem Jahr 2010 belegen. Leider war diese Destination nun im dritten Jahr Spielball der Airlines. Nach der Insolvenz der Fluggesellschaft OLT Express übernahm Intersky die Route und konnte in der verbleibenden Zeit 30.169 Passagiere befördern. Seit Ende März 2014 wird die Strecke von Germanwings bedient. Trotz der vielen neuen Kostenfaktoren speziell durch die EU-Verordnungen und neue höhere Sicherheitsanforderungen kann die Baden Airpark GmbH auch 2013 - seit 2004 bereits zum zehnten Mal - ein positives Betriebsergebnis vor Abschrei- bungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) von rd. 3,4 Mio. € erzielen. Unter Berück- sichtigung eines Grundstückverkaufes ist das positive operative Ergebnis aufgrund der Passagierrückgänge aber geringer als im Vorjahr. Die Finanzierung der BAG ist aufgrund der Vereinbarung vom 30.07.2003 zwischen der BAG und den Gesellschaf- tern Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) und Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH (BTG) gesichert. Ausblick Das dreizehnte Betriebsjahr der Baden-Airpark GmbH begann mit einem aufgrund der Witterung ausgabeintensiven Winter und der Insolvenz der Fluggesellschaft OLT Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Baden Airpark 105 mit Folge der zeitweiligen Einstellung der Verbindung nach Hamburg. Der darauffol- gende Sommer- und Winterflugplan führte zum bekannten Rückgang der Passagier- zahlen. Nachdem im November auch Ryanair Flugstreichungen bekanntgegeben hat, rechnet die Geschäftsführung erstmals seit 2007 für 2014 mit weniger als 1 Mio. Passagieren (975.000). Für 2014 wurde dem Aufsichtsrat im April 2014 ein aktualisierter Wirtschaftsplan vorgelegt, in dem die veränderte Grundlage verarbeitet wurde. Aufgrund der hohen Fixkostenbelastungen sind die Handlungsmöglichkeiten begrenzt. Der Aufsichtsrat hat eine "Gutachterliche Stellungnahme zur Geschäftsperspektive der Baden Airpark GmbH" beauftragt. Die aktuelle Entwicklung an den verschiedenen Regio- nalflughäfen steht bei den Gesellschaftern im Fokus. Von den externen Spezialisten erwartet man die Erarbeitung realistischer Szenarien bezüglich der potentiellen Ge- schäftsentwicklung für die nächsten 10 Jahre. Weiterhin soll dargestellt werden, wel- che positiven volkswirtschaftlichen Effekte die Luftverkehrinfrastruktur Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden für die Region erbringt. Positiv ist die im Dezember 2013 gestartete direkte Verbindung nach Moskau, die von der Germania zweimal pro Woche bedient wird. Die Region Baden-Baden hofft mit der Geschäftsführung damit den größten Auslandsmarkt der Kurstadt noch effek- tiver und bequemer für die russischen Gäste zu machen. Für den Gewerbepark blickt die Geschäftsführung zuversichtlich ins Jahr 2014. So plant ein Landmaschinenunternehmen mittelfristig auf ca. 12.000 qm Grundfläche die Erweiterung seines Firmensitzes mit Produktion, Verwaltung und Ausbildungswerk- statt. Die dafür notwendige Änderung des Bebauungsplanes wird zusammen mit dem Zweckverband in 2014 erarbeitet. Die Baden Airpark GmbH rechnet für 2014 mit einem gegenüber 2013 nochmals rückläufigen, aber weiterhin positiven operativen Ergebnis vor Abschreibungen und Steuern. Die hohe Abschreibungslast aus dem Ausbau kann nur zu einem ge- ringen Anteil selbst geleistet werden und führt zu einem weiterem buchmäßigen Ei- genkapitalverzehr. Unter Berücksichtigung dieser Abschreibungen werden die Jah- resergebnisse auch der nächsten Jahre negativ sein. Vorläufige Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 40.712.848 € 174.701 € 42.528 € 40.930.077 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Rückstellungen Verbindlichkeiten 32.800 € 40.712.848 € 40.745.647 € 7.200 € 177.230 € 40.930.077 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Baden Airpark 106 Gewinn und Verlustrechnungen der Jahre 2010 - 2014 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 201 02 011201 2 20 13 2) Plan 2013 1) Plan 2014 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+0+0+0+0+0+0 2. Sonstige betriebliche Erträge+25+25+25+25+27+28 3. Materialaufwand+0+0+0+0+0+0 4. Personalaufwand-11-11-11-10-11-11 5 . Ab sc hr e i bu n g en+ 0+ 0+ 0+0+0+0 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-15-14-15-15-16-17 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+8+8+8+7+0+0 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-7-8-7-7+0+0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+0+0+0+0+0+0 1 0 . St eu e r n vo m E i nk omme n u n d vo m E r tr ag+ 0+ 0+ 0+0+0+0 11. Sonstige Steuern+0+0+0+0+0+0 12. Jahresübersc hus s / -fe hlbet rag+0+0+0+0+0+0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter " Ur pl an "; eine förmlich e Fortschreibung des Wirtschaftsplan es erf olgte nicht . 2) Vorläufige Za hlen. 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)99,499,499,499,5 2. Umlaufintensität (in %)0,60,60,60,5 3. Investitionen (in T€)2.9232.9232.9232.923 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)99,599,599,599,5 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)100,1100,1100,1100,1 II I. Ert ra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)---- 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 0,0+ 0,0+ 0,0+ 0,0 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 0,0+ 0,0+ 0,0+ 0,0 4. Kostendeckung (in %)---- 5. Cash Flow (in T€)+ 0+ 0+ 0+ 0 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)32,833,533,431,5 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)5.4285.4645.4635.194 Anm e r ku n g: Die wichti gsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 GWK 107 18. Gesellschaft für Wertstoffrecycling Karlsruhe mbH (GWK) i. L. Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Ottostr. 21, 76227 Karlsruhe;Telefon: 0721 / 133-7081 hanselmann@afa.karlsruhe.de Industriestr. 1, 76189 Karlsruheoder 0721 / 5000657robert.kassel@alba.info Gründung:Unternehmensgegenstand: 02.03.1993 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Udo HanselmannALBA Nordbaden GmbH 50% =13.000 € (Stadt Karlsruhe)Stadt Karlsruhe 50% =13.000 € Robert Kassel100% =26.000 € (ALBA Nordbaden GmbH) Gesellschafterversammlung: Der Vorsitz wechselt jährlich zwischen den Gesellschaften und lag im Jahr 2013 bei der Stadt Karlsruhe, vertreten durch Frau Stadtverwaltungsrätin Carola Reich. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Duale Systeme - Leistungsvertrag vom 11.07./26.07.07 mit EKO-Punkt GmbH, beendet zum 31.08.11 Duale Systeme-Leistungsvertrag vom 22.01./28.01.08 mit Redual GmbH, beendet zum 31.08.11 Duale Systeme-Leistungsvertrag vom 08.01./14.01.08 mit Zentek GmbH & Co. KG, beendet zum 31.08.11 Sammlung u. Sortierung vom 02.03. bzw. 26.03.1993 mit Stadt Karlsruhe, Laufzeit wie Leistungsverträge Entsorgung von Wertstoffen, insbesondere Einsammeln, Transportieren, Sortieren, und Vermarkten von Altstoffen nach der Verpackungsverordnung. Die Gesellschaft hat von der "Dualen System Deutschland" den Alleinauftrag für den Aufbau und Betrieb eines Systems zur Erfassung und Sortierung von Verkaufsverpackungen in der Stadt Karlsruhe. Zur Erfüllung dieser Aufgaben setzt die Gesellschaft Subunternehmer ein (GV in der Fassung vom 24.01.2002). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 GWK 108 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung - - - - 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, weil die überwie- gende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Leistungszahlen 2010 – 2013 Verwertete Mengen (pro Einwohner und Jahr) 2010 1) 2011 1) 2012 2) 2013 2) - in kg - - in kg - - in kg - - in kg - 1. Papier, Pappe, Karton (incl. Vereinssammlungen) 5251 0 0 2. Glas 00 0 0 3. Kunststoff, Dosen 99 0 0 4. Verbunde 22 0 0 1) Die ab 2010 ausgewiesenen Mengen stellen aus Gründen der Vergleichbarkeit mit den Vorjahren weiterhin die jeweilige Gesamtmenge aller Systembetreiber dar, wobei ab 2010 nur noch die Mengen der Systembetreiber Eko-Punkt, Redual und Zentek über die GWK abgewickelt wurden. 2) Keine operative Tätigkeit seit 2012 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Die Gesellschaft ist seit 2012 nicht mehr operativ tätig. Bereits in der Gesellschaf- terversammlung vom 04.11.2011 wurde die Auflösung und Liquidation der Gesell- schaft beschlossen. Der Liquidationsbeschluss wurde ins Handelsregister eingetra- gen. Die Anmeldung zur Löschung erfolgte auf der Grundlage der Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnung zum 22.11.2013. Am 29.11.2013 wurde der städtische Stammkapitalanteil sowie 50 % des in der Ge- sellschaft verbliebenen Restvermögens (32.217,14 € netto) an die Stadt Karlsruhe überwiesen. Die Löschung der Gesellschaft im Handelsregister wurde von den Liqui- Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 GWK 109 datoren Ende 2013 beantragt. Eingetragen wurde die Beendigung der Liquidation und Löschung der Gesellschaft am 14.01.2014. Schlussbilanz zum 22.11.2013 Aktiva Passiva A. B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 0 € 2.755,60 € 100.743,54 € 103.499,14 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten 26.000,00 € 73.145,18 € 3.403,96 € 102.549,14 € 950,00 € 0,00 € 103.499,14 € Erläuterungen zur Schlussbilanz: Bis auf einen Betrag von 950,00 € (entsprechend der Höhe der Rückstellungen wurde das vorhandene Bankguthaben (100.743,54 €) wie folgt verwendet: Verbleibendes Bankguthaben 99.793,54 € ALBA Nordbaden (Beteiligung 50 %) Rückzahlung Stammkapital 10.244,40 € 13.000,00 € abzüglich Abtretung 2.755,60 €) Ausschüttung Gewinnvortrag/Jahresüberschuss 38.274,57 € 48.518,97 € Stadt Karlsruhe (Beteiligung 50 %) Rückzahlung Stammkapital 13.000,00 € Ausschüttung Gewinnvortrag/Jahresüberschuss 38.274,57 € 51.274,57 € Das Reinvermögen der Gesellschaft (102.549,14 €) ist somit wie folgt verwendet: Zahlung Bank gesamt 99.793,54 € Abtretung Körperschaftsteueransprüche Finanzamt 2.755,60 € Gesamt 102.549,14 €. Der Betrag von 950,00 € steht für noch zu begleichende Gebühren u. ä. bereit. Der nach vollständiger Abwicklung verbleibende Restbetrag wird hälftig an die Gesell- schafter ausgeschüttet. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 GWK 110 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 – 2013 2010 2011 2012 2013 1) Plan 2013 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +671+450-3+7 2. Sonstige betriebliche Erträge +171+39+5+0 3. Aufwand für bezogene Leistungen -675-451+0+0 4. Personalaufwand -2-2-2+0 5. Abschreibungen +0+0+0+0 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -108-79-3-4 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +3+1+0+0 8. Sonstige Zinsen u. ähnl. Aufwendungen +0+0+0+0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit +60-42-3+3 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -18+7+0+0 11. Sonstige Steuern +0+0+0+0 12. Jahresüberschuss +42-35-3+3 1) 01.01.2013 bis 22.11.2013 2) Die Gesellschaft erstellt keinen Wirtschaftsplan. Wohnungswesen und Stadtentwicklung Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 VOWO 111 19. VOLKSWOHNUNG GmbH (VOWO) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Ettlinger - Tor - Platz 2Telefon: 0721 / 3506-0 Info@volkswohnung.com 76137 KarlsruheTelefax: 0721 / 3506-100 www.volkswohnung.com Gründung:Unternehmensgegenstand: 08.03.1951 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Thomas Hain (bis 31.03.2013) Stadt Karlsruhe100% =37.000.000 € Reiner Kuklinski Aufsichtsrat: BM Michael Obert (Vorsitz) StR Karl-Heinz Jooß StR Dr. Heinrich Maul StR Bettina Meier-Augenstein (stellv. Vorsitz) StR Hans Pfalzgraf StR Michael BornerStR Tilman Pfannkuch StR Margot Döring Anne Segor StR Angela Geiger StR Karin Wiedemann Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: VOLKSWOHNUNG Service GmbH100% =1.100.000,00 € VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH 100% =1.000.000,00 € Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH 60% =300.000,00 € KES - Karlsruher Energieservice GmbH 50% =50.000,00 € Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 50% =2.600.000,00 € Entwicklungsgesellschaft Cité mbH38,8% =2.000.000,00 € Wichtige Verträge: Mit der VOLKSWOHNUNG Service GmbH sowie der Konversionsgesellschaft Karlsruhe GmbH wurden Beherrschungs- u. Ergebnisabführungsverträge (Organschaftsverträge) geschlossen. Besteht aus 6 bis höchstens 11 stimmberechtigten Mitgliedern. Versorgung breiter Schichten der Bevölkerung mit Wohnungen. Dazu gehört auch die angemessene Wohnversorgung einkommensschwacher Bevölkerungskreise. Die Gesellschaft errichtet und bewirtschaftet im eigenen Namen Wohnungen in allen Rechts- und Nutzungsformen. Sie kann auch die Errichtung solcher Wohnungen betreuen und fremde Wohnungen verwalten. In Erfüllung ihres öffentlichen Zwecks kann die Gesellschaft auch andere Bauten errichten, betreuen, bewirtschaften oder verwalten, soweit diese wohnungswirtschaftlich, städtebaulich oder infrastrukturell bedingt sind oder der Wirtschaftsförderung dienen. Sie kanninsoweitauchTrägervonErschließungs-und Sanierungsmaßnahmen sein (GV in der Fassung vom 12.11.2007). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 VOWO 112 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Aufsichtsrates 2) 20 20 19 19 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da die überwie- gende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentli- chung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH, Niederlassung Mannheim geprüft (Abschlussprüfer im gesamten Konzern seit Prüfung 2013). Leistungszahlen 2010 - 2013 2010 2011 2012 2013 1. Zahl der Mietinteressenten (Warteliste) 6.7756.4415.682 5.717 2. Bestand an eigenen Objekten: - Mietwohnungen 12.50912.57812.578 12.609 - Gewerbe 138143156 154 - Garagen, Tiefgaragen u. Abstellplätze 3.2523.3513.453 3.519 - sonstige Mietverhältnisse 1037882 81 - eigengenutzte Einheiten 1414 49 Zusammen 16.00216.16416.283 16.412 3. Bautätigkeit eigene Objekte -fertiggestellt- - Mietwohnungen 0092 33 - Gewerbe 006 1 - Garagen, Tiefgaragen u. Abstellplätze 00116 27 Zusammen 00214 61 4. Verwaltete Objekte Dritter: - Miet- und Eigentumswohnungen 59243 2 - Gewerbe 816464 61 - Garagen, Tiefgaragen u. Abstellplätze 5933232 32 - sonstige Mietverhältnisse 101010 10 Zusammen 1.276110109 105 5. Eigentumswohnungen - im Bau 16320 0 - verkauft 0311 0 - zum Verkauf angeboten 0321 0 - Mietkauf 000 0 - noch nicht verkauft 010 0 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 VOWO 113 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2010 2011 2012 2013 Arbeiter 4) - - - - Angestellte 4) 177 183 173 168 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 177 183 173 168 Auszubildende 10 8 9 9 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Im Geschäftsjahr 2013 konnte ein Jahresüberschuss von 4,7 Mio. € (Vorjahr: 4,9 Mio. €) erzielt werden. Insbesondere die Erträge der Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH (rd. 3,8 Mio. €) und der VOLKSWOHNUNG Service GmbH (rd. 1,7 Mio. €) trugen zu dem Ergebnis bei. Durch diese Erträge war es möglich, das hohe Modernisierungs- und Instandhaltungsprogramm in 2013 zu finanzieren. Ergebnisentwicklung 1994 - 2013 -20,0 -15,0 -10,0 -5,0 0,0 5,0 10,0 15,0 1994 1996 1998 2000 20 02 2004 2006 2008 2010 2012 Jahr - in Mio. € - + 4,1 - 15,2 + 9,7 + 8,2 + 4,7 Die Nachfrage nach Mietwohnungen ist weiterhin hoch. Allein im abgelaufenen Ge- schäftsjahr 2013 ließen sich 2.366 Wohnungssuchende bei der VOLKSWOHNUNG GmbH erstmalig vormerken. Per 31.12.2013 standen 303 Wohnungen leer (Vorjahr: 362). Die Leerstandsquote lag per 31.12.2013 bei 2,8 % (Vorjahr: 2,4 %). Neben dem konsequenten Engagement in innovative Konzepte zur Energieeinspa- rung, Energieeffizienz und zum Umweltschutz zählt die kontinuierliche Modernisie- rung des Bestandes nach wie vor zu den Hauptaufgaben der Gesellschaft. Das um- Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 VOWO 114 fangreiche Modernisierungs- und Instandhaltungsprogramm entspricht den ge- stiegenen Erwartungen der Mieter. Die VOLKSWOHNUNG investiert in den neu entstehenden Stadtteilgebieten und bestehenden Quartieren sowohl in Wohnungsneubau wie auch in Infrastrukturmaß- nahmen, um die Attraktivität des Bestandes und der dazugehörigen Außenbereiche nachhaltig zu sichern. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage und damit guten Vermarktungschancen wurde das Mietwohnungsneubauprogramm ausgeweitet. Ausblick Die Entwicklung des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2014 ist positiv. Die kon- tinuierliche Modernisierung des Wohnungsbestandes führt zu einer nachhaltigen Aufwertung und Attraktivität des Immobilienportfolios sowie zu stabilen Mietumsät- zen. Für das Geschäftsjahr 2014 ist ein Jahresüberschuss von rd. 5,6 Mio. € geplant. Der Wohnungsbestand wird aufgrund der in 2014 vorgesehenen Neubaufertigstellungen um etwa 185 Wohnungseinheiten zunehmen. Die Jahresplanung für 2014 sieht Investitionen in Höhe von rd. 43,3 Mio. € vor. Ent- halten sind darin 31,6 Mio. € für Neubauvorhaben und rd. 11,7 Mio. € für Modernisie- rungen. Die geplanten Instandhaltungskosten werden rd. 13,8 Mio. € betragen. Die Gesellschaft erwartet in den Jahren 2014 bis 2018 trotz weiterhin hoher Investi- tionen in den Wohnungsbestand stabile Jahresüberschüsse. Die Erträge aus Hausbewirtschaftung basieren auf langfristigen Verträgen und stel- len nachhaltige Einnahmen dar. Die kontinuierliche Modernisierung des Wohnungs- bestandes verbessert die Vermietbarkeit und ermöglicht eine moderate Steigerung der Umsatzerlöse. Die Modernisierungsmaßnahmen sind mittelfristig geplant, die Finanzierung ist über einen entsprechenden Liquiditätsplan sichergestellt. Durch den verstärkten Neubau von Wohnungen und Gewerbeeinheiten optimiert die Gesellschaft ihr Mietbestandsportfolio, um auch zukünftig als Immobilienspezialist in der Region ein breites Leistungsspektrum anbieten zu können. Speziell der Soziale Mietwohnungsbau wird bei der Gesellschaft verstärkt in den Fokus rücken. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 508.236.780 € 32.405.665 € 21.979.305 € 40.655.403 € 331.574 € 603.608.727 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Bilanzgewinn/ -verlust Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 37.000.000 € 116.867.542 € 4.702.226 € 158.569.768 € 7.564.603 € 437.474.237 € 119 € 603.608.727 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 VOWO 115 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2014 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 20 1020 1120 12201 3 Plan 2013 1) Plan 2014 1) - in T€ - - i n T€ - - in T € - - in T€ - - i n T€ - - i n T€ - 1. Umsa tze rlöse+7 2. 82 0 +7 8. 496+85. 537 +81 .8 97+81 .4 80+86 .4 16 2. Erh öhu ng / Vermi nde rung des Best an des an zum Verkauf bestimmten Grundstücken mit unfertigen Bau te n sowie un fe rt igen Leist un gen +2. 21 7+5. 631+2. 789+9 78+5 99-4 50 3. And ere a ktivie rte Eige nle istunge n+1. 26 2+1. 247+902+3 85+3 50+5 70 4. Son stige be tri ebli ch e Ert rä ge+4. 47 3+3. 250+5. 935+5 .3 28+1 .2 85+9 94 5. Auf wendun gen f ür b ezoge ne L ief eru nge n und L eist un gen-3 6. 52 0-4 3. 900-52. 451 -43 .5 24-38 .5 48-45 .3 92 6. Per so na lauf wan d-1 0. 78 0-1 2. 448-11. 029 -10 .7 21-12 .1 74-11 .6 91 7. Abschr eib ung en-1 0. 89 9-1 0. 807-12. 632 -18 .0 24-12 .6 89-13 .6 88 8. Son stige be tri ebli ch e Au fwen dun ge n-5. 43 0-5. 360- 5. 792-5 .5 70-5 .2 16-5 .1 01 9. Son stige Zinsen und ä hnli ch e Ert rä ge+4. 71 7+3. 880+7. 261+6 .6 23+6 .2 84+6 .9 57 10 . Zinsen u nd äh nlich e Auf wen dun gen-1 4. 02 4-1 3. 799-13. 689 -12 .7 25-14 .5 41-12 .9 68 11 . Auf wan d aus Erg ebn isab fü hrun gsvert ra g mit verb unden en Unt ern eh men+0+0+0+0+0+0 12 . Auße rord ent lich e Finan za uf wendung en-2. 20 1+0+0+0+0+0 13 . Er gebnis der gewöhnl. Geschäft stät igkeit+5.635+6.190+6.831+4.647+6 .8 30+5 .6 47 14 . St eue rn-1. 91 0-1. 961- 1. 967+55-1 .9 80-47 15. Jahresüberschuss/ -fehlbetra g+3.725+4. 229+4. 864+4 .7 02+4 .8 50+5 .6 00 16 . Ein st el lun g in Gewin nrü ckl age n+0+0+0+0 17 . Ent na hme a us Rückl age n+0+0+0+0 1 8. Bil anzgewi nn+3. 72 5+4. 229+4. 864+4 .7 02 1) Vom Beschlussgremium genehmigter " Ur pl an "; ei ne förmliche Fortschreibung des Wirtschaftspl anes erfolgte nicht. 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)90,686,986,184,2 2. Umlaufintensität (in %)9,413,113,815,7 3. Investi tionen (in T€)37.44135.99920.75519.054 II. Finanzla ge 1. Ei genkapi tal quote (in %)25,424,726,026,3 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)28,028,530,231,2 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabil ität (in %)+ 5,1+ 5,6+ 5,7+ 5,7 2. Eigenkapi tal rentabili tät (in %)+ 2,6+ 2,8+ 3,2+ 3,0 3. Gesamtkapitalrentabil ität (in %)+ 3,1+ 3,0+ 3,1+ 2,9 4. Kostendeckung (in %)91,588,987,790,4 5. Cash Flow (in T€) a ) vor Er tr agsteuern+ 14.170+ 16.354+ 15.930+ 23.008 b) nach Er t ragsteuern+ 14.170+ 16.362+ 15.892+ 23.063 IV. Personal 1. Personalkosteni ntensi tät (in %)13,514,111,311,8 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (i n €)67.58468.02663.75363.814 Anme r k un g: Die wichti gsten Bi lanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 VoWo 116 Nachrichtlich: VOLKSWOHNUNG - Konzernabschluss 2013 Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 507.586.797 € 65.110.886 € 8.851.060 € 41.559.011 € 331.980 € 623.439.734 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Bilanzgewinn/ -verlust Ausgleichsposten für Anteile fremder Gesellschafter Passiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 37.000.000 € 114.639.138 € 4.685.785 € 200.000 € 156.524.923 € 999.999 € 18.327.452 € 447.441.641 € 145.719 € 623.439.734 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2013 2010201120122013 - in T€ -- in T€ -- in T€ -- in T€ - 1. Umsatzerlöse+93.012+114.502+126.817+109.652 2. Erhöhung/Verminderung des Bestandes an zum Verkauf bestimmten Grundstücken mit unfertigen Bauten / Leistungen +2.856+5.451+1.262+4.828 3. Andere aktivierte Eigenleistungen+2.613+1.254+909+399 4. Sonstige betriebliche Erträge+6.905+4.789+7.495+5.668 5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen-54.547-74.968-81.964-62.705 6. Personalaufwand-12.439-15.181-13.803-13.304 7. Abschreibungen-12.109-12.511-14.500-19.913 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-5.598-5.410-5.528-5.788 9. Erträge / Aufwendungen aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen+224+690+868+786 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+404+380+367+897 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-14.398-14.159-14.093-13.033 12. Aufwand aus Ergebnisabführungsvertrag mit verbundenen Unternehmen+0+0+0+0 13. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+6.923+4.837+7.830+7.487 14. Außerordentliche Aufwendungen-133+0+0+0 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+7-42+54 16. Sonstige Steuern-2.027-2.052-2.022-2.024 17. Konzernüberschuss / -fehlbetrag (+/-)+4.763+2.792+5.766+5.517 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 VOWO Service 117 20. VOLKSWOHNUNG Service GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Ettlinger-Tor-Platz 2Telefon: 0721 / 3506-0Info@volkswohnung.com 76137 KarlsruheTelefax: 0721 / 3506-100www.volkswohnung.com Gründung:Unternehmensgegenstand: 20.12.1989 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Thomas Hain (bis 31.03.2013) VOLKSWOHNUNG GmbH 100% = 1,1 Mio. € Reiner Kuklinski Aufsichtsrat: Aufsichtsrat besteht aus BM Michael Obert ( Vorsitz ) StR Karl-Heinz Jooß dem Aufsichtsrat der StR Dr. Heinrich MaulStR Bettina Meier-Augenstein VOLKSWOHNUNG GmbH ( stellv. Vorsitz ) StR Hans Pfalzgraf StR Michael BornerStR Tilman Pfannkuch StR Margot Döring Anne Segor StR Angela GeigerStR Karin Wiedemann Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der VOLKSWOHNUNG GmbH. Darüber hinaus erledigt die VOLKSWOHNUNG GmbH alle bei der VOLKSWOHNUNG Service GmbH anfallenden Aufgaben auf der Grundlage eines entgeltlichen Geschäftsbesorgungsvertrages . Facility Management-Vertrag mit der Stadt Karlsruhe vom 20.05.2011 bzw. 23.05.2011. Die Gesellschaft übernimmt Bau- u. Versorgungsaufgaben im Interesse der VOLKSWOHNUNG GmbH wie auch Aufgaben mit öffentlichem Zweck inwohnungswirtschaftlicher,städtebaulicheroderinfrastruktureller Hinsicht sowie im Interesse der Wirtschaftsförderung. Sie ist zu allen MaßnahmenundGeschäftenberechtigt,durchdieder Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar gefördert werden kann (GV in der Fassung vom 08.11.2012). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates - 1) - 1) - 1) - 1) 1) Aufsichtsrat besteht aus dem Aufsichtsrat der Muttergesellschaft VOLKSWOHNUNG GmbH. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 VOWO Service 118 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH, Niederlassung Mannheim geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2010 2011 2012 2013 Arbeiter 4) 39,0 43,0 48,0 48,0 Angestellte 4) 2,5 5,5 4,5 9,0 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 41,5 48,5 52,5 57,0 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Bei der Durchführung ihrer Bauvorhaben wird die Gesellschaft von der VOLKSWOHNUNG GmbH technisch und kaufmännisch betreut. Des Weiteren erledigt die Muttergesellschaft alle anfallenden Verwaltungsarbeiten wie z. B. Personalwesen und Buchführung. Leistungszahlen 2010 - 2013 2010201120122013 1. Bestand an eigenen Objekten: - Mietwohnungen96969696 - Gewerbe46464645 - Garagen + TG + Abstellplätze110110110110 - sonstige Mietverhältnisse7777 - eigengenutzte Einheiten1 Zusammen259259259259 2. Verwaltete Objekte - Verwaltete Wohnungen4491.0591.1581.190 - Verwaltete Garagen3699021.0021.002 - Verwaltete Gewerbe18272727 Zusammen 1)8361.9882.1872.219 3. Geschäftsfeld Telemetrie - angeschlossene Einheiten 2) -10.00510.47410.413 1) Im Zuge der Neustrukturierung zum 01.01.2011 übernahm das Unternehmen von der VOLKSWOHNUNG GmbH die komplette Verwaltung der Wohnungseigentümergemeinschaften. 2) Geschäftsfeld wurde zum 01.01.2011 von der KES - Karlsruher Energieservice GmbH übernommen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 VOWO Service 119 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Insbesondere durch gestiegene Umsatzerlöse im Bereich Hausservice und bei den Neuen Medien / Telemetrie erhöhte sich der Jahresüberschuss in 2013 auf 1.690 T€ (Vorjahr: 1.035 T€). Ergebnisentw icklung 2002 - 2013 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 Jahr - in Mio. € - + 1,0 + 0,6 + 1,0 + 1,7 + 0,4 + 0,1 Die Zahl der durch die Gesellschaft mit Breitbandkommunikationstechnik (Kabel- fernsehen) ausgestatteten Objekte hat sich auf 14.415 Einheiten (Vorjahr 14.269) erhöht. Durch die Erschließungsmaßnahmen der Konversionsflächen in Knielingen wird sich die Anzahl der Anschlüsse weiter erhöhen und zu Umsatzsteigerungen in diesem Bereich führen. Ausblick Der aktuelle Wirtschaftsplan sieht in den nächsten Jahren stabile Jahresüber- schüsse vor. Nach Einschätzung der Geschäftsführung existieren keine bestandsgefährdenden Risiken. Die Erträge aus der Hausbewirtschaftung sowie aus dem Breitbandkabel und Telemetriegeschäft basieren auf langfristigen Verträgen und stellen nachhaltige Einnahmen dar. Ein Großteil der Verträge wurde mit der Muttergesellschaft abge- schlossen und stellen daher ein geringes Risiko dar. Die Risiken der Finanzierung konnten durch langfristige Verträge und durch frühzeitige Prolongationen bzw. Refi- nanzierungen der auslaufenden Darlehen reduziert werden, die Liquiditätslage ist gut. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsbegrenzungsposten 23.752.477 € 605.894 € 1.948.431 € 367.784 € 0 € 26.674.586 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 1.100.000 € 0 € 1.100.000 € 1.267.255 € 24.161.731 € 145.600 € 26.674.586 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 VOWO Service 120 Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2010 bis 2014 2010 2011 2012 2013 Plan 2013 1) Plan 2014 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +6.472 +9.289 +11.194 +11.511 +11.079 +12.046 2. Erhöhung / Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen -7-15+87-7 +0 +0 3. Andere aktivierte Eigenleistungen +0+0+0+10 +0 +47 4. Sonstige betriebliche Erträge +94+243+60+222 +16 +12 5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen -2.037-2.910-4.456-4.536 -4.052 -4.896 6. Personalaufwand -1.659-2.732-2.773-2.583 -2.937 -2.896 7. Abschreibungen -1.210-1.734-1.797-1.791 -1.850 -1.783 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -470-937-679-706 -613 -498 9. Zinserträge +2+2+31+31 +29 +31 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -802-644-627-428 -550 -500 11. Außerordentliche Finanzaufwendungen -1+0+0+0 +0 +0 12. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+381+562+1.040+1.723 +1.123 +1.563 13. Steuern -43-36-5-33 -3 -3 14. Jahresüberschuss / -fehlbetrag +338+526+1.035+1.690 +1.120 +1.560 15. Abzuführender Überschuss -338-526-1.035-1.690 -1.120 -1.560 16. Bilanzgewinn +0+0+0+0 +0 +0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Vermög en sl age 1. Anlagenintensität (in %)94,881,986,289,0 2. Umlaufintensität (in %)5,218,113,811,0 3. Investitionen (in T€)1893.065662688 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)4,23,73,84,1 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)4,54,54,44,6 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 5,2+ 5,7+ 9,2+ 14,7 2. Eigenkapital rentabilität (in %)+ 30,7+ 47,8+ 94,1+ 153,6 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 4,4+ 3,9+ 5,8+ 7,9 4. Kostendeckung (in %)104,0103,3108,3114,2 5. Cash Flow (in T€)+ 1.557+ 2.955+ 2.870+ 3.321 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)26,730,426,825,6 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)39.97556.33452.82645.322 Anm er ku ng : Die wichti gsten Bil anzkennzahl en werden auf Seite 29 erl äutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KGK 121 21. Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH (KGK) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o VO LKS WO HNUNG G mbHTele fo n: 0 72 1 / 35 06- 0Info@volkswohnung.com E ttlin ge r-Tor-P latz 2Tele fa x: 0 721 / 35 06-1 00www.volkswohnung.com 7 613 7 Ka rlsruh e Grün du ng:Unt erneh men sgegenstand: 16.06.1999 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital Dr. Thomas Hai n (bis 31.03.2013) VOLKSWOHNUNG GmbH60% = 300.000 € Reiner KuklinskiSparkasse Karlsruhe Ettlingen30% = 150.000 € Stadt Karlsruhe10% = 50.000 € 10 0% = 500 .000 € Aufsichtsrat: 9 stimmb erech ti gte Mi tg lied er BM Michael Obert ( Vorsitz )Michael Huber (bis 31.03.2014) StR Bettina Meier-Augenstein(Vorstandsvorsitzender Sparkasse) ( stellv. Vorsitz ) Thomas Schroff (ab 01.04.2014) StR Michael Borner (Vorstandsmitglied Sparkasse) Heinrich G. Birken (bis 30.09.2013)StR Karl-Heinz Jooß (Vorstandsmitglied Sparkasse)StR Dr. Heinrich Maul Marc Sesemann (ab 01.10.2013)Anne Segor (Vorstandsmitglied Sparkasse)StR Karin Wiedemann Gäste (mit den Rechten eines O R P r of . Ha ns Mü l l er b era te nde n Mitg lied s) Thomas Müllerschön Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Ergebnisführungsvertrag (Organschaftsvertrag) mit d er VO LK SWO HNUNG GmbH. Darüber hinaus erl edi gt die VOLKSWOHNUNG GmbH alle bei der KGK anfallenden Aufgaben auf der Grundlage eines entgeltlichen Geschäftsbesorgungsvertrages. Hau ptaufg abe ist d ie Dur ch führu ng der Konversion von Liegenschaften insbesondere im Raum Karlsruhe, besonders durch Erwerb, Neuordnung und Verwertung, um eine Wohnraumversorgung für breite Schichten der B evölkeru ng siche rzustelle n, ko mmuna l u. r egio na l d ie Städ te bau pol iti k un d Maßn ahme n de rIn frastrukturu nd W irtsch aftsför der ung zu unterstützen sowie städtebauliche Entwicklungs-, Erschließungs- und S anie run gsmaßna hme n zu ü ber neh men (GV i.d.F. vom 17.03 .1 999 ). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH, Niederlassung Mannheim geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KGK 122 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 1) 5 5 4 4 1) Aufwandsentschädigungen Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt seit 2007 kein eigenes Personal. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2013 ein Jahresüberschuss in Höhe von rd. 3,8 Mio. € (2012: 5,2 Mio. €) erwirtschaften. Das Jahresergebnis wird maßgeblich durch das Ergebnis der Bau- und Verkaufstätigkeit beeinflusst, die sich im Vergleich zum Vorjahr verringert hat. Im Jahr 2013 hat die Gesellschaft in Knielingen, Am Sandberg 2 eine Fläche von ca. 38.500 qm von der Stadt Karlsruhe erworben. Die Erschließung des Areals erfolgt durch die KGK. Mit dem Vertrieb der Grundstücke wird in der zweiten Jahreshälfte 2014 begonnen. Ausblick Die Erschließung der beiden Konversionsareale in Neureut und Knielingen war bis Ende 2013 mit Ausnahme der Gewerbeflächen größtenteils abgeschlossen und zu großen Teilen vermarktet. Die vollständige Verwertung der restlichen Wohnflächen ist bis zum Jahr 2015 geplant. Daher gilt es, rechtzeitig zukunftsfähige Strategien zu erarbeiten, um den gesellschaftlichen Zweck der KGK zu erhalten. Dazu ist es erfor- derlich, dass Aufsichtsrat und Gemeinderat ein gemeinsames Konzept erstellen. Parallel dazu werden in Kirchfeld-Nord und Knielingen die Gewerbeflächen stärker im Mittelpunkt des Bauprogramms stehen. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a.Vorräte Forderungen und sonstige Ver- mögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 5.861.147 € 32.099.327 € 4.105.766 € 374.408 € 406 € 42.441.054 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgr.posten 500.000 € 0 € 500.000 € 9.491.643 € 32.449.411 € 0 € 42.441.054 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KGK 123 Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2010 bis 2014 Bilanz und sonstige Kennzahlen 2 01 02 011201 2201 3 Plan 2013 1) Plan 2014 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsa tzer löse+2 3.835 +38 .1 74+37 .7 76+23 .9 39+22.82 2+20 .5 56 2. Erh öhu ng / V ermin der ung d es B estand es an un fe rtigen L eistung en+1.951-6 63-1 .6 68+3 .8 30-2.40 7+2 .8 51 3. Sonstige betriebliche Erträge+2.644+1.887+1.489+118+860+2.405 4. Aufwend ung en für be zo ge ne Lie fe run gen und L eistung en-2 3.112-35 .2 81-30 .4 29-22 .2 77- 15.48 6-20 .1 62 5. Per so nal aufwand+0+0+0+0+0+0 6. Abschr eibu nge n+0-9-1 10-1 31-11 2-1 10 7. Son stig e betrie blich e Aufwend un gen-1.739-1 .4 16-1 .3 31-1 .4 78-1.00 0-5 92 8. Zi nserträ ge+27+60+67+2 25+4 8+51 9. Zi nsen u nd äh nliche A ufwend ung en-1.366-9 71-5 84-3 30-33 3-3 77 1 0. Ergebnis der gew öhnl. G esc häfts tätigke it+2.240+1 .7 81+5 .2 10+3 .8 96+4.39 2+4 .6 22 1 1. Steue rn-72- 46-60- 53-4 2-42 12. Erträge aus Verlustübernahme+0+0+0+0 13. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+2.168+1.735+5.150+3.843+4.350+4.580 1 4. Abzufüh ren der Übe rschuss-2.168-1 .7 35-5 .1 50-3 .8 43-4.35 0-4 .5 80 1 5. Bilanzgew inn+0+0+0+0+0+0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter " Urplan "; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2010201120122013 I. Verm ög en sl a ge 1. Anlagenintensität (in %)2,74,810,413,8 2. Umlaufintensität (in %)97,395,289,686,2 3. Investitionen (in T€)1.1130066 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)0,70,71,21,2 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---- III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 9,1+ 4,5+ 13,6+ 16,1 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 433,6+ 346,8+ 1.029,9+ 768,6 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 4,7+ 4,0+ 13,5+ 9,8 4. Kostendeckung (in %)90,7101,2116,298,6 5. Cash Flow vor Ertragsteuer (in T€)+ 1.883+ 1.858+ 4.648+ 4.609 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anm erku n g: Die wichti gsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 VOWO Bauträger 124 22. VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o VOLKSWOHNUNG GmbHTelefon: 0721 / 3506-0 Info@volkswohnung.com Ettlinger-Tor-Platz 2 Telefax: 0721 / 3506-100www.volkswohnung.com 76137 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 27.10.1994 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital Dr. Thomas Hain (bis 31.03.2013) VOLKSWOHNUNG GmbH 100% = 1.000.000,00 € Reiner Kuklinski Aufsichtsrat: BM Michael Obert (Vorsitz) StR Bettina Meier-Augenstein StR Michael Borner StR Hans Pfalzgraf StR Dr. Heinrich MaulStR Tilman Pfannkuch StR Margot DöringAnne Segor StR Angela GeigerStR Karin Wiedemann StR Karl-Heinz Jooß Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Die Volkswohnung GmbH erledigt alle bei der VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH anfallenden Aufgaben auf der Grundlage eines entgeltlichen Geschäftsbesorgungsvertrages. Im Rahmen der am öffentlichen Interesse orientierten Aufgabenstellung, vorrangig eine sozial verantwortbare Wohnraumversorgung für breite Schichten der Bevölkerung sicherzustellen, kommunal u. regional die Städtebaupolitik und Maßnahmen der Infrastruktur zu unterstützen sowie städtebauliche Entwicklungs-, Erschließungs- u. Sanierungsmaßnahmen zu übernehmen (GV in der Fassung vom 08.11.2012). Besteht aus 6 bis höchstens 11 stimmberechtigten Mitgliedern. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH, Niederlassung Mannheim geprüft. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 1) 4 3 2 1 1) Aufwandsentschädigungen Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 VOWO Bauträger 125 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Seit dem Geschäftsjahr 2012 ruhte die operative Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Ausblick Derzeit sind keine Aktivitäten geplant. Die Gesellschaft verfügt über eine ausrei- chende Ausstattung an Liquidität und Eigenkapital. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 0 € 0 € 5.052 € 161.417 € 0 € 166.469 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Bilanzverlust Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 1.000.000 € -843.324 € 156.676 € 3.950 € 5.823 € 0 € 166.469 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 – 2014 2010 2011 2012 2013 Plan 2013 1) Plan 2014 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +329+1.641+0+0 +0 +0 2. Veränderung des Bestandes an unfertigen Leistungen +0-34+0+0 +0 +0 3. Sonstige betriebliche Erträge +1+967+11+4 +0 +0 4. Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke -402-1.821+0+0 +0 +0 5. Aufwendungen für Hausbewirtschaftung +0+0+0+0 +0 +0 6. Abschreibungen +0+0+0+0 +0 +0 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -40-33-16-16 -14 -20 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +1+1+0+0 +0 +0 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -42-48+0+0 +0 +0 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-153+673-5-12 -14 -20 11. Sonstige Steuern -2-2+0+0 +0 +0 12. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -155+671-5-12 -14 -20 13. Verlust- / Gewinnvortrag -1.342-1.497-826-831 14. Ertrag aus Kapitalherabsetzung +0+0+0+0 15. Bilanzgewinn / -verlust -1.497-826-831-843 1) Planzahlen liegen nicht vor. 2) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 VOWO Bauträger 126 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)---- 2. Umlaufintensität (in %)81,5100,0100,0100,0 3. Investi tionen (in T€)0000 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)- 18,5+ 88,492,394,1 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---- III. Ertragslage 1. Umsatzrentabili tät (in %)- 46,8+ 40,9-- 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 31,0+ 386,0- 3,0- 7,7 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 4,2+ 365,7- 2,8- 7,3 4. Kostendeckung (in %)67,986,2-- 5. Cash Flow (in T€)- 154+ 671- 5- 12 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anm erku ng : Die wichti gsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Wohnbau Wörth 127 23. Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH Anschrift:Telefon/Fax: Hanns-Martin-Schleyer-Str. 4Telefon: 07271 / 9226-0 76744 Wörth am RheinTelefax: 07271 / 9226-55 Gründung:Unternehmensgegenstand: 16.04.1963 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Petra PfeifferVOLKSWOHNUNG GmbH50,00% = 2.600.000 € Stadt Wörth44,23% = 2.300.000 € Landkreis Germersheim5,77% = 300.000 € 100,00% = 5.200.000 € Aufsichtsrat: Reiner Kuklinski ( Vorsitz ) Dr. Thomas Hain BM Harald Seiter(bis 31.03.2013) ( stellv. Vorsit z) Werner Emmerich LR Dr. Fritz Brechtel(ab 03.07.2013) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages nimmt die VOLKSWOHNUNG GmbH kauf- männische und technische Betreuungsaufgaben für die Gesellschaft wahr. 4 Mitglieder, davon 2 Mitglieder vom Gesellschafter VOLKSWOHNUNG GmbH sowie je 1 Mitglied von den Gesellschaftern Stadt Wörth und Landkreis Germersheim. E-Mail/Internet: info@wohnbauwoerth.de Bereitstellung von Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten zu wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen unter Berücksichtigung der Interessen der Gesellschafter (GV vom 28.04.2009). www.wohnbauwoerth.de Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) - - - - 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, weil die über- wiegende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffent- lichung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. 2) Aufwandsentschädigungen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Wohnbau Wörth 128 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH, Niederlassung Mannheim geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2010 2011 2012 2013 Arbeiter 4) 6 6 6 6 Angestellte 4) 6 7 6 7 Gesamtbelegschaft 12 13 12 13 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von Stadt und VOLKSWOHNUNG GmbH abgeordneten Beschäftigten. Leistungszahlen 2010 - 2013 2010201120122013 1. Bestand an eigenen Objekten: - Mietwohnungen826825825824 - Gewerbe2225 - Garagen + Tiefgaragen + Abstellplätze651650650644 - sonstige Mietverhältnisse2226 - eigengenutzte Einheiten1515 Zusammen1.4811.4791.4941.494 2. Verwaltete Objekte Dritter: - Miet- und Eigentumswohnungen71717171 - Gewerbe9999 - Garagen + Tiefgaragen + Abstellplätze121121121121 - sonstige Mietverhältnisse0000 Zusammen201201201201 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2013 einen Jahresüberschuss von 829 T€ (2012: 932 T€). Ein wichtiger Meilenstein zur Sicherung der ordentlichen Bewirtschaftung und Mo- dernisierung der Bestände wurde 2013 mit der Durchführung von Mietanpassungen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Wohnbau Wörth 129 gelegt. Die Mehrerträge sollen überwiegend in notwendige Maßnahmen zur Be- standspflege fließen. Die Sanierung eines Bestandshauses in der Keltenstraße wurde 2013 als Pilotprojekt gestartet und ist in weiten Teilen abgeschlossen. Alle leerstehenden Wohnungen in dem ersten Bauabschnitt wurden neu vermietet. Insgesamt wurden hierfür 1,65 Mio. € investiert. In den ersten drei Monaten 2013 wurden zudem 15 leer stehende Wohnungen in anderen Häusern der Keltenstraße komplett saniert und neu vermietet. Die Planungen zur energetischen Sanierung der beiden Wohnhochhäuser wurden in 2013 abgeschlossen. Die Umsetzung wird in 2014 erfolgen. Die Investitionssumme liegt bei rd. 6,0 Mio. € und wird weitgehend mit einem KfW-Darlehen finanziert. In beiden Häusern wird nach Abschluss der Maßnahmen barrierefreies und energieeffi- zientes Wohnen ermöglicht. Ausblick Der aktuelle Wirtschaftsplan sieht in den nächsten Jahren Jahresüberschüsse zwi- schen 500 T€ (2014) und 990 T€ (2016) vor. In 2014 werden die Umsätze aufgrund der Mietanpassungen und der Umsetzung der Modernisierungsmaßnahmen weiter steigen. Durch den im dritten Quartal 2014 ge- planten Start des Neubaus, der Modernisierungen der zwei Hochhäuser sowie den Modernisierungen von zwei weiteren Häusern in der Keltenstraße wird sich das Ge- schäftsvolumen erheblich vergrößern. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a.Vorräte Forderungen und sonstige Ver- mögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 15.412.399 € 2.181.135 € 174.282 € 2.939.837 € 647 € 20.708.300 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Gewinnvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgr.posten 5.200.000 € 5.529.015 € 1.465.149 € 829.426 € 13.023.590 € 512.061 € 7.172.649 € 0 € 20.708.300 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Wohnbau Wörth 130 Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2010 bis 2014 2010 2011 2012 2013 Plan 2013 1) Plan 2014 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +5.106 +5.026 +4.997 +5.257+5.300 +5.403 2. Erhöhung / Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen -49-36+123+190+2.545 +4.906 3. Andere aktivierte Eigenleistungen +0+0+0+0+0 +0 4. Sonstige betriebliche Erträge +90+79+183+274+52 +23 5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen -2.848-2.907-2.703 -3.125-5.760 -7.949 6. Personalaufwand -671-713-853-827-786 -824 7. Abschreibungen -483-467-457-492-463 -640 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -224-174-194-286-199 -178 9. Zinserträge +28+36+40+24+23 +18 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -258-228-202-185-214 -257 11. Außerordentliche Finanzaufwendungen -1+0+0+0+0 +0 12. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+689+616+933+830+501 +502 13. 14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Sonstige Steuern -18 -78 +0 -83 +0 -1 +0 -1 +0 -91 +0 -2 15. Jahresüberschuss / -fehlbetrag +593+533+932+829+410 +500 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)80,375,572,674,4 2. Umlaufintensität (in %)19,724,527,425,6 3. Investitionen (in T€)2791811391.238 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)55,856,460,062,9 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)69,574,782,784,5 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 11,6+ 10,6+ 18,7+ 15,8 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 5,5+ 4,7+ 7,6+ 6,4 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 4,4+ 3,8+ 5,6+ 4,9 4. Kostendeckung (in %)111,9109,9113,3107,0 5. Cash Flow (in T€) a ) vor Ertragsteuern+ 1.452+ 1.012+ 1.403+ 1.322 b) nach Ertragsteuern+ 1.434+ 1.012+ 1.403+ 1.322 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)14,715,619,316,8 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)54.58654.84171.09466.129 Anm erku ng : Die wichti gsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Cité 131 24. Entwicklungsgesellschaft Cité mbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Pariser Ring 37Telefon: 07221 / 80954-0Info@cite-baden-baden.de 76532 Baden-BadenTelefax: 07221 / 80954-5www.cite-baden-baden.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 27.12.2001 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Markus Börsig Stadt Baden-Baden38,8% = 2.000.000 € Dr. Thomas Hain (bis 31.03.2013) Gesellschaft für Stadterneuerung EB Werner Friedrich Hirthu. Stadtentw. Baden-Baden mbH11,7% = 600.000 € (Stadt Baden-Baden) VOLKSWOHNUNG GmbH38,8% = 2.000.000 € Peter SchmidBaugenossenschaft Familien- heim Baden-Baden e.G.10,7% = 550.000 € 100% = 5.150.000 € Aufsichtsrat: 11 Mitglieder OB Wolfgang Gerstner ( Vorsitz ) * StR Dr. Heinrich Maul StR Tilman Pfannkuch StR Werner Schmoll * ( 1. stellv. Vorsitz ) Klaus Blödt-Werner * Gäste mit den Rechten eines ( 2. stellv. Vorsitz ) beratenden Mitgliedes: StR Michael BornerStadtkämmerer Thomas Eibl * StR Margot DöringBM Michael Geggus * StR Heinz Gehri *BM Michael Obert Günter Hoferer *Stadtkämmerer Torsten Dollinger StR Joachim Knöpfel *(ab 30.06.2013) * Vetreter der Stadt Baden-Baden Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechende Beteiligungen. Wichtige Verträge: Zwischen der Entwicklungsgesellschaft Cité mbH und der VOLKSWOHNUNG GmbH ist ein Geschäftsbesorgungsvertrag geschlossen, in dem eine umfangreiche technische und kaufmännische Zusammenarbeit vereinbart ist. Die Konversion von Liegenschaften in Baden-Baden insbesondere durchErwerb,NeuordnungundVerwertung,umstädtebauliche Entwicklungs-,Erschließungs-undSanierungsmaßnahmenzu übernehmen,kommunalundregionaldieStädtebaupolitikund MaßnahmenderInfrastrukturzuunterstützen,Gewerbe-und Dienstleistungsunternehmenanzusiedelnunddamitzueiner WirtschaftsförderunginBaden-Badenbeizutragensowieeine Wohnraumversorgung für breite Schichten der Bevölkerung sicherzustellen (GV in der Fassung vom19.10.2010). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH, Niederlassung Mannheim geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Cité 132 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 4 4 4 4 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, weil die über- wiegende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffent- lichung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. 2) Aufwandsentschädigungen. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2010 2011 2012 2013 Arbeiter 4) - - - - Angestellte 4) 4,50 4,25 4,00 4,00 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 4,50 4,25 4,00 4,00 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten Leistungszahlen 2010 – 2013 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Im Geschäftsjahr 2013 erzielte die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von 1,2 Mio. € (Vorjahr: 1,5 Mio. €). Das Jahresergebnis wird maßgeblich durch die 2010201120122013 1. Bestand an ei genen Objekten: - Mietwohnungen0000 - Gewerbe16161616 - Sonstige Mietverhältnisse0011 Zusammen16161717 2. Ei gentumswohnungen - im Bau30000 - verkauft131242 - zum Verkauf angeboten171763 - noch nicht verkauft4521 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Cité 133 Erlöse aus dem Verkauf von unbebauten Grundstücken bestimmt, die im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind. Korrespondierend hierzu sind auch die Aufwendungen für bezogene Leistungen in ähnlicher Höhe gestiegen. Ergebnisentw icklung 2002 - 2013 -2,0 -1,0 0,0 1,0 2,0 3,0 200 2 2003 2004 2005 2006 2007 20 08 2009 2010 20 11 2012 2013 Jahr - in Mio. € - + 2,0 + 1,3 - 0,9 + 1,2 + 0,5 - 1,7 + 1,5 Die Vermarktung des größten Einzelprojekts der Cité, die „Krahn-Lofts“, mit einem Verkaufsvolumen von über 8 Mio. € nähert sich dem Ende. Bis zum 31.12.2013 konnten 29 der insgesamt 30 Wohnungen verkauft und an ihre Erwerber übergeben werden. Der Verkauf der letzten Einheit ist für 2014 vorgesehen. Ausblick Inzwischen sind über 2/3 der Flächen vermarktet. Aufgrund der Tatsache, dass die Cité inzwischen überaus positiv wahrgenommen wird, kann von einer weiterhin posi- tiven Nachfrage ausgegangen werden. Für die Folgejahre gilt es innerhalb des Quar- tiers Bretagne noch die letzten Grundstücke für freistehende Häuser zu vermarkten und vor allem zwei noch vakante Baufelder zu konzipieren und umzusetzen. Insgesamt wird für das Wirtschaftsjahr 2014 aufgrund sinkender Erlöse aus der Bau- und Verkaufstätigkeit mit einem Jahresüberschuss in Höhe von rd. 0,8 Mio. € ge- rechnet. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 4.153.438 € 7.897.640 € 274.539 € 8.121.879 € 362 € 20.447.858 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 5.150.000 € 4.125.428 € 1.154.687 € 10.430.115 € 867.832 € 9.149.911 € 0 € 20.447.858 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Cité 134 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2014 2010201120122013 Plan 2013 1) Plan 2014 1) - in T€ -- in T€ -- in T€ -- in T€ - - in T€- - in T€- 1. Umsatzerlöse+7.842 +7.874 +6.618 +7.088+5.836+5.430 2. Bestandsveränderungen an fertigen und und unfertigen Erzeugnissen+264-2.936-708-237-630-50 3. Andere aktivierte Eigenleistungen+5+0+0+0+0+0 4. Sonstige betriebliche Erträge+226 +1.899+802+107+53+40 5. Personalaufwand-304-285-265-296-272-250 6. Materialaufwand-6.096-3.393-3.174-3.627-2.852-2.940 7. Abschreibungen-430-315-320-298-320-320 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-568-360-364-570-372-360 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+61+12+27+26+8+20 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-683-578-506-432-410-330 11. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+317 +1.918 +2.110 +1.761+1.040+1.240 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-99-304-552-511+0+0 13. Sonstige Steuern-114-110-69-95-420-420 14. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+104 +1.504 +1.489 +1.155+620+820 15. Gewinn- / Verlustvortrag+1.029 +1.133 +2.637 +4.126 16. Bilanzgewinn / -verlust+1.133 +2.637 +4.126 +5.281 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" , eine förmliche Fortschreibung des Wirtschafts- planes erfolgte nicht. Bilanz und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Verm ög en sl a ge 1. Anlagenintensität (in %)20,118,820,320,3 2. Umlaufintensität (in %)79,981,279,779,7 3. Investitionen (in T€)1611153 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)24,835,542,451,0 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)123,5189,1208,5251,1 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 1,3+ 19,1+ 22,5+ 16,3 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 1,7+ 19,3+ 16,1+ 11,1 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 3,1+ 9,5+ 9,1+ 7,8 4. Kostendeckung (in %)95,7156,2140,9133,3 5. Cash Flow (in T€) a ) vo r Ertragsteuern+ 1.366+ 1.843+ 1.866+ 1.939 b) nach Ertragsteuern + 1.267+ 1.538+ 1.314+ 1.428 IV. Perso nal 1. Personalkostenintensität (in %)3,75,75,65,6 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)67.45167.11366.16473.929 Anm erku ng : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KES 135 25. KES – Karlsruher Energieservice GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o VOLKSWOHNUNG GmbH,Telefon: 0721 / 3506-0Info@volkswohnung.com Ettlinger-Tor-Platz 2Telefax: 0721 / 3506-100www.Volkswohnung.com 76137 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 04.07.2003 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Manuel Rink Stadtwerke Karlsruhe GmbH50% = 50.000 € Reiner Kuklinski VOLKSWOHNUNG GmbH50% = 50.000 € 100%= 100.000 € Aufsichtsrat: Die Gesellschaft hat keinen Aufsichtsrat. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Zwischen der KES - Karlsruher Energieservice GmbH und der VOLKSWOHNUNG GmbH wurde mit Wirkung vom 19.05.2003 ein Geschäftsbesorgungsvertrag geschlossen, in dem eine umfangreiche technische und kaufmännische Zusammenarbeit vereinbart ist. Dieser wurde auf Grund der Über- nahme des Geschäftsbereiches Telemetrie an die VOLKSWOHNUNG Bauträger- und Verwaltungs- GmbH neu überarbeitet und am 30.06.2011 neu geschlossen. Die Bereitstellung von Wärme und Kälte, insbesondere für die Liegenschaften der VOLKSWOHNUNG GmbH. Hierzu kann die Gesellschaft alle technischen Einrichtungen errichten und betreiben, die der Erzeugung und Lieferung von Wärme und Kälte dienen. Die Gesellschaft kann für die Gesellschafter und deren Gesellschaften sowie die Stadt Karlsruhe weitere energienahe Dienstleistungen wie z.B. die Verbrauchsablesung und Abrechnung von Energie, Wasser und Abwasser übernehmen (GV vom 19.05.2003). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 1) Aufwandsentschädigungen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KES 136 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH, Niederlassung Mannheim geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr kein eigenes Personal beschäftigt. Leistungszahlen 2010 - 2013 2010201120122013 1. Bestand eigene Objekte - Blockheizkraftwerk incl. Nahwärmenetz4444 - angeschlossene Wohnungen1.4611.4611.4611.461 - angeschlossenes Schulzentrum1111 2. Bestand genutzte Objekte - Nahwärmenetz1111 - angeschlossene Einheiten180180180180 3. Geschäftsfeld Mess- und Abrechnungsdienstleistungen (Telemetrie) - angeschlossene Einheiten 1) 9.540 2)2)2) 4. Geschäftsfeld Nahwärme (Anzahl der Anschlüsse) - Neureut 232278305372 - Rintheim 17202627 - Knielingen (in Betrieb ab 01.10.2010) 276095150 1) Bis 2008 nur VoWo-Einheiten und Stadtobjekte, ab 2009 Ausweis aller angeschlossenen Einhei- ten (z. B. auch WEG-Objekte). 2) Geschäftsfeld wurde zum 01.01.2011 in die VOLKSWOHNUNG Service GmbH übernommen. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Die KES - Karlsruher Energieservice GmbH (KES) weist für 2013 einen Jahresge- winn in Höhe von 45 T€ aus (Vorjahr: Fehlbetrag von 154 T€). Ursächlich für diese deutliche Ergebnisverbesserung ist der erhöhte Deckungsbeitrag der Wärme- und Stromlieferung. Die KES betreibt derzeit Nahwärmenetze in verschiedenen Stadtteilen von Karlsru- he. Die Netze werden teilweise aus dem zentralen Fernwärmenetz der Stadtwerke Karlsruhe GmbH gespeist (Smiley, Rintheim), teilweise gibt es örtlich betriebene Heizzentralen auf Erdgasbasis, die vorrangig in Kraft-Wärme-Kopplung betrieben werden (Oberreut, Bernsteinstraße, Edelbergstraße). Die beiden Nahwärmenetze in Knielingen und Neureut wurden im Laufe des Jahres 2013 von der übergangsweisen Versorgung aus Erdgaskesselanlagen auf die Abwärmenutzung der MiRO Mineralöl- raffinerie Oberrhein umgestellt. Auch gibt es eine Versorgung mit regenerativen Energien in der Lindenallee. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KES 137 Ausblick Durch sukzessive Umstellung der mit Brennstoff beheizten Versorgungszentralen in den Gebieten Oberreut, Lindenallee, Bernsteinstraße und Edelbergstraße auf eine Fernwärmeversorgung wird die Volatilität der Beschaffungskosten deutlich reduziert und der technische Aufwand erheblich vermindert. Dadurch werden die Aufwendun- gen sinken und die Ergebnisse in diesen Gebieten stabilisieren. Für das Geschäftsjahr 2014 wird bei steigenden Umsatzerlösen und leicht steigen- den Aufwendungen für andere Lieferungen und Leistungen mit einem operativen Er- gebnis von 530 T€ sowie einem Jahresüberschuss von 60 T€ gerechnet. Weitere künftige Aufsiedlungen in Knielingen sowie Neuanschlüsse in Rintheim sollen im Wesentlichen zu dieser positiven Entwicklung beitragen. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 2.304.678 € 3.690 € 694.914 € 1.267.171 € 10.610 € 4.281.063 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Verlustvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 100.000 € 1.000.000 € -549.481 € 45.333 € 595.852 € 40.820 € 3.644.391 € 0 € 4.281.063 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2014 2010201120122013 Plan 2013 1) Plan 2014 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsa tze rlöse+2 .5 97 +2.267 +2.39 2 +2.72 8+3.16 5+2. 780 2. Sonstige betriebliche Erträge+78+14+8+45+0+0 3. Aufwen dun gen für b ezoge ne L ieferu nge n und Leistungen-2.152-1.888-2.057-2.232-2.718-2.260 4. Ma te ria laufwan d+0+0+0+0+0+0 5. Per so na laufwan d+0+0+0+0+0+0 6. Abschr eib ung en-3 08- 269-26 4-25 5-25 5-250 7. Son stig e be tri ebli ch e Au fwen dun ge n-6 14- 165-16 0-17 1-14 1-140 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+1+2+3+2+1+0 9. Zinsen u . äh nlich e Aufwen dun gen-77-78-7 4-7 2-7 3-70 10 . Auße rord entlich e Finan za ufwend ung en-1+0+0+0+0+0 11. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-476-117-152+45-21+60 12 . St eue rn vom Ein kommen u nd vom Ertra g+0+0+0+0+0+0 13 . Son stig e Steu ern-7-4- 2+0- 4+0 14. Erträge aus Verlustübernahme+457+0+0+0+0+0 15 . Jahres übe rs chuss / -fehlbetrag-26- 121-15 4+4 5-2 5+60 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KES 138 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)58,862,355,053,8 2. Umlaufintensität (in %)41,237,744,845,9 3. Investitionen (in T€)15705 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)15,615,611,813,9 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)26,525,021,625,9 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 1,0- 5,3- 6,5+ 1,7 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 3,1- 17,2- 28,1+ 7,6 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 1,0- 0,9- 1,7+ 2,8 4. Kostendeckung (in %)82,294,393,699,9 5. C a sh Fl ow ( in T€ )+ 2 8 2+ 14 8+ 11 0+ 3 00 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anm erkun g : Die wichti gsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Fächer 139 26. Karlsruher Fächer GmbH (KFG) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Zähringerstr. 72Telefon: 0721 / 133-2401Kfg@karlsruhe.de 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 133-2409 Gründung:Unternehmensgegenstand: 15.12.2004 Neufassung Gesell- schaftsvertrag mit Namensände- rung, zuvor Ständehaus Bau- träger und Verw. GmbH, eingetragen ins Handelsregister am 18.02.2005. GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Klaus LehmannStadt Karlsruhe71,8 % = 270.000 € Karlsruher Fächer GmbH mit eigenen Anteilen28,2 % = 106.000 € 100% = 376.000 € Aufsichtsrat: 6 bis höchstens 13 Mitglieder BM Michael Obert ( Vorsitz ) StR Elke Ernemann StR Dr. Ute Leidig StR Dr. Klaus Heilgeist ( stellv. Vorsitz / ab 12.04.2013) StR Detlef Hofmann StR Doris BaitingerStR Tom Hoyem StR Lüppo CramerStR Dr. Albert Käuflein Lars Erhan Dragmanli StR Ute Müllerschön StR Thorsten EhlgötzStR Uta van Hoffs Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Mietverträge mit der Stadt Karlsruhe zum Ständehaus, Rathauserweiterung und Teilen des Technischen Rathauses. Pachtvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die Verpachtung des Grund und Bodens - Anwesen Fritz- Erler-Str. 7-11. Mietvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die Vermietung der städtischen Grundstücke westlich der Brauerstraße zur Errichtung und zum Betrieb einer Tiefgarage. Pachtvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die Verpachtung der Hauptbahnhof-Garage. u. a. Planung, Errichtung und Modernisierung kommunaler und sonstiger öffentlicherEinrichtungenmitundohneprivatwirtschaftliche Randnutzungen auf eigene und fremde Rechnung im Stadtgebiet Karlsruhe, Verwaltung und Betrieb solcher Einrichtungen, Übernahme der persönlichenHaftungundderGeschäftsführungbei Personengesellschaften. In Erfüllung ihres öffentlichen Zwecks die Verwaltung eigener und fremder Grundstücke und baulicher Anlagen (GV in der Fassung vom 23.09.2005, geändert am 09.10.2006). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Fächer 140 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 3 3 3 2 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da die überwie- gende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentli- chung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. 2) Aufwandsentschädigungen. Leistungszahlen Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2010201120122013 Beschäftigte 4) 3,13,54,14,3 Beamte 4) 1,41,31,41,3 Nebenberuflich Tätige 4) 7,05,85,35,7 Gesamtbelegschaft11,510,610,811,3 Auszubildende---- 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. 2010201120122013 1. Parkh au s Kro nen plat z / Au slast un g ( in %) - Dauerparker (Verträge) 40,3639,3037,8037,81 - Kurzzei tpar ker (tägli ch) 40,6744,0148,6049,54 2. ZKM-Garage / Auslastung (in %) - Dauerparker (Verträge) 11 0,8399,0 07 5,8376,67 - Kurzzei tpar ker (tägli ch) 38,5038,3337,8339,00 3. Hauptbahnhof-Garage / Auslastung (in %) - Dauerparker (Verträge) 59,4260,5859,0056,00 - Kurzzei tpar ker (tägli ch) 53,8754,5356,0055,00 4. Immobilien (ohne Parkgaragen): - Anzahl vermieteter Läden 171 71816 - Anzahl vermieteter Gastronomiebetriebe 111199 - Hauptnutzfläche vermieteter Büros 3.4173.4173.4173.417 - Hauptnutzfläche vermieteter öffentl. Einrichtungen 3.9783.9783.9783.978 - Anzahl vermieteter Wohngebäude 3 333 5. Anteil der Grundmieten an den Gesamtumsätzen (in %) 59,258,857,657,6 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Fächer 141 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Die Gesellschaft hat im Jahr 2013 mit einen Überschuss i. H. v. rd. 381 T€ erzielt. Der Geschäftsverlauf in den einzelnen Bereichen stellt sich wie folgt dar: Auch im Jahr 2013 war die Ertragslage im Vermietungsbereich insgesamt gut, ob- gleich die Mieter im Rathausbereich im Hinblick auf die KASIG-Baustelle spürbare Beeinträchtigungen hinnehmen mussten. Die Instandhaltungskosten sind deutlich angestiegen: Im Ständehaus mussten die lüftungstechnische Anlage und die Sicher- heitsbeleuchtung erneuert werden. Im Rathausbereich und im Technischen Rathaus waren größere Arbeiten an den Heizungsanlagen sowie der Austausch eines Fettab- scheiders erforderlich. Die Hauptbahnhof-Garage war auch im Jahre 2013 gut ausgelastet. Bei der ZKM- Garage sind die Parkentgelte nach Erhöhung der Tarife für Dauerparker um rd. 17 T€ gestiegen. Die Erträge beim Parkhaus Kronenplatz haben sich trotz erhebli- cher Beeinträchtigungen durch Baustellen im Umfeld geringfügig erhöht. Ausblick Im Hinblick auf die laufenden Baumaßnahmen zur Kombi-Lösung im Bereich Marktplatz/Lammstraße (Haltestelle Marktplatz) rechnet die Gesellschaft noch in den nächsten Jahren mit einem Rückgang der Mieterlöse durch den Rückgang der um- satzabhängigen Mieten und durch Mietminderungsansprüche der Mieter. Nach Ab- schluss der Bauarbeiten können wieder beträchtliche Mieterträge erzielt werden. Bei der ZKM-Garage können ab Sommer 2014 ca. 100 weitere Plätze an zwei Großmieter vermietet werden, so dass mit den Dauerparkern eine hohe Vollauslas- tung erreicht wird. Das Parkhaus Kronenplatz wird 2014 mit einer neuen modernen Parkhausabfertigungsanlage ausgestattet. Bei der Hauptbahnhof-Garage ist davon auszugehen, dass an diesem exponierten Standort auch in den nächsten Jahren hohe Erträge erzielt werden können. Allerdings muss dort damit gerechnet werden, dass die Stadt (Verpächterin) im Hinblick auf Verkaufsüberlegungen Plätze im Frei- bereich kündigt. Danach würden die Erlöse spürbar zurückgehen. Im Jahr 2014 wird der Umbau der Rathauspassage durchgeführt. Hierfür müssen angrenzende Mieter ausgelagert werden. Ab Herbst ist dann eine Wiederinbetrieb- nahme der nunmehr erheblich vergrößerten Flächen möglich. In den nächsten Jahren sind darüber hinaus weitere größere Instandsetzungen und Modernisierungen vorzunehmen, um längerfristig die Immobilien gut vermieten zu können (u. a. aufwendige Verlegung der Technikzentrale des Café Böckeler in das Dachgeschoss des Technischen Rathauses). Im Jahr 2014 kann im Hinblick auf die geplante Maßnahme "Sanierung Technikzent- rale Café Böckeler", die Mietausfälle durch den Umbau der Rathauspassage und Mietminderungen im Hinblick auf die KASIG-Baustelle kein ausgeglichenes Ergeb- nis erzielt werden. Nach Abschluss der Bauarbeiten zur Kombilösung ist davon auszugehen, dass die Mieterlöse wieder über dem Ausgangsniveau liegen werden. Da bis zum Jahr 2019 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Fächer 142 die Abschreibungen deutlich zurückgehen werden und auch die Zinsaufwendungen rückläufig sind, ergeben sich mittelfristig beträchtliche Überschüsse. Die Gesellschaft plant das Projekt "Zoogastronomie im Exotenhaus" mit insgesamt 500 Sitzplätzen. Die KFG wird die Räumlichkeiten von der Stadt langfristig anmieten, den Einbau der gastronomischen Einrichtung einschließlich Möblierung übernehmen und danach weiter verpachten. Darüber hinaus hat die Gesellschaft die Federfüh- rung der Organisation des Beteiligungsprozesses "Neues Fußballstadion in Karls- ruhe" sowie die anschließende weitere organisatorische Betreuung übernommen. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 14.119.852 € 0 € 4.767.495 € 502.200 € 29.138 € 19.418.685 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Gewinnvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 270.000 € 1.732.059 € 91.400 € 2.361.470 € 381.490 € 4.836.419 € 101.897 € 14.212.607 € 267.762 € 19.418.685 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2014 2 01020 11201 2201 3 Plan 2013 1) Pl a n 2 0 14 1) -i n T€- -i n T€- -i n T€- -i n T€- - in T€ - - i n T€ - 1. Umsatzerlöse+4.659 +4.669 +4.666 +4.832+4.640+4.613 2 . Er höh ung o der Vermin de rung d es Best an ds an f er tig en u nd un fe rt igen Erzeug nissen+0+0+0+0+0+0 3 . Akt ivier te Eigen lei st un gen+0+0+0+0+0+0 4 . So nst ige b et rieb liche Ertr äge+83+5 6+14 8+324+20 0+95 5 . Mat eri alau fwa nd-1 .3 64 -1. 34 9 -1. 41 4 - 1. 441-1. 40 5-1 .4 65 6 . Pe rsona lau fwa nd-3 32-35 9-41 3- 441-43 0-5 00 7 . Ab sch rei bun gen-1 .0 56 -1. 05 8 -1. 06 2 - 1. 062-1. 08 5-1 .1 15 8 . So nst ige b et rieb liche Auf we ndu ng en -5 90-63 2-63 2 - 1. 157-80 0-1 .6 00 9 . So nst ige Zin se n un d ähn liche Ertr äge+18+4 8+2 0+15+6 5+15 10 . Zinse n und ä hnl iche Au fwe ndu nge n-6 00-59 0-53 8- 528-53 0-5 30 11 .Ergebni s der ge wöhnl. Ge schä ftstä ti gkei t+8 18+78 5+77 5+542+655-487 12 . St eu ern vom Einkomme n und vo m Ertr ag+0+0-5 2-73-8 2+0 13 . So nst ige Ste uern-87 -1. 03 2-8 8-88-8 7- 90 14 . Ja hre süberschus s / -fe hlbet ra g+7 31-24 7+63 5+381+48 6-5 77 15. Ei nstellung in Rücklage für eigene Anteil e+0+0+0+0+0+0 16 .Bi la nzge wi nn+7 31-24 7+63 5+381+486-577 1) Vo m Beschlu ssg remi um gen ehmi gt er "Ur pl an" , d. h. nicht fortgeschrieben . Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Fächer 143 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)82,082,779,672,7 2. Umlaufintensität (in %)17,717,120,327,1 3. Investi tionen (in T€)1428761217 II. Finanzla ge 1. Ei genkapitalquote (in %)23,319,523,424,9 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)28,423,629,534,3 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabil ität (in %)+ 15,7-5,3+ 13,6+ 7,9 2. Eigenkapi tal rentabili tät (in %)+ 15,0-6,5+ 14,3+ 7,9 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 6,41,8+ 6,2+ 4,7 4. Kostendeckung (in %)115,693,0112,5102,5 5. Cash Flow (in T€) a ) vor Ertragsteuer+ 1.787+ 811+ 1.750+ 1.517 b) nach Ertragsteuer+ 1.787+ 811+ 1.698+ 1.444 IV. Personal 1. Personalkosteni ntensi tät (in %)8,27,210,09,3 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (i n €)24.53833.88338.20839.002 Anme r k un g: Die wichti gsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KFE 144 27. Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG (KFE) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Zähringerstr. 72Telefon: 0721 / 133-2401Kfg@karlsruhe.de 76133 KarlsruheTelefax. 0721 / 133-2409 Gründung:Unternehmensgegenstand: 05.08.2005 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Haftkapital: Karlsruher Fächer GmbH alsGesellschafter sind die Stadt100% = 4.000.000 € persönlich haftende Gesell-Karlsruhe als Kommanditistin schafterin. Diese handelt durchund die Karlsruher Fächer GmbH ihren Geschäftsführer Klausals Komplementärin. Diese ist Lehmann.am Kapital nicht beteiligt. Aufsichtsrat: 6 bis höchstens 13 Mitglieder BM Michael Obert ( Vorsitz ) StR Elke Ernemann StR Dr. Ute Leidig StR Dr. Klaus Heilgeist ( stellv. Vorsitz / ab 12.04.2013) StR Detlef Hofmann StR Doris BaitingerStR Tom Hoyem StR Lüppo CramerStR Dr. Albert Käuflein Lars Erhan Dragmanli StR Ute Müllerschön StR Thorsten EhlgötzStR Uta van Hoffs Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Einbringungsvertrag vom 26.07.2005, mit dem die Stadt Karlsruhe in Erfüllung ihrer Einlageverpflicht- ung als Kommanditistin im einzelnen bezeichnete Grundstücke in die Gesellschaft eingebracht hat. Vertrag vom 16.04.2008/18.05.2009 zur Aufhebung des Erbbaurechts der Fleischerei + Gastronomie Service Nordbaden eG (FGS). Vertrag mit der Stadt Karlsruhe über den Verkauf der öffentlichen Flächen vom 29.11.2010. Entschädigungsvertrag vom 16.12.2010 mit der Firma Färber nach Auslaufen des Erbbaurechts. Der Besitz, die Verwaltung und die Verwertung von bebautem und unbebautem Grundvermögen, das aus dem Eigentum der Stadt Karlsruhe eingebracht wird, zum Zwecke der Stadtentwicklung auf der Gemarkung der Stadt Karlsruhe (GV vom 26.07.2005). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KFE 145 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 3 3 3 2 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da die überwiegen- de Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. 2) Aufwandsentschädigungen Finanzielles Engagement des Gesellschafters Stadt Karlsruhe Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Im Jahr 2013 sind die Arbeiten im Konversionsgebiet "Alter Schlachthof" gut voran- gekommen: Die Erschließungsarbeiten konnten verkehrlich und infrastrukturell abgeschlossen werden. Die meisten der in den Planungen vorgesehenen Bäume wurden auf dem Areal gepflanzt. 2010201120122013 - in T€ - - i n T€ - - in T€ - - in T€ - Kapitalaufstockung 1.0003.2001.0001.000 Gesellschafterdarlehen (verzinslich) 5.500 2010201120122013 Beschäfti gte 4) 6,657,588,298,87 Beamte 4) 1,680,750,750,73 Nebenberuflich Tätige0,831,552,333,25 Gesamtbele gschaft 4) 9,169,8811,3712,85 Auszubildende- - - - 1) um ge re ch ne t e Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte, und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter- innen und Mitarbeiter. 3) oh ne A uszu bi ld en d e, Pr ak ti kan t en un d A u shi lfskr äft e. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten / Beamten. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KFE 146 Die Umbaumaßnahmen der Bestandsgebäude sind im Jahre 2013 weiter fortge- schritten. In der Remise konnte die letzte noch freie Büroeinheit vermietet werden. Mit den Arbeiten am Großviehstall wurde 2013 wie geplant begonnen. Fortgesetzt wurden die Arbeiten am Kühlhaus und am Atelierhaus. Beide Gebäude sollen im Frühjahr 2014 bezugsfertig sein. Das Pferdeschlachthaus und die FGS-Halle wurden 2013 überplant. Zur Finanzierung der Baumaßnahmen wurden neben Darlehen eine weitere Rate der städtischen Kapitalerhöhung in Höhe von 1,0 Mio. € und ca. 0,5 Mio. € Zuschüs- se aus dem Programm "Stadtumbau West" eingesetzt. Im Dezember wurde bei der Stadt Karlsruhe ein Darlehen in Höhe von 5,5 Mio. € zu günstigen marktüblichen Konditionen aufgenommen. Das Gründerzentrum Perfect Futur konnte am 12.04.2013 eröffnet werden. Es hat sich im Laufe des Jahres 2013 als großer Erfolg erwiesen, das bei den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt sowie in Fachkreisen Beachtung erfährt. Bis Ende des Jahres wurde eine Vollbelegung beinahe erreicht und damit aufgrund der großen Nachfrage mehr Räume vermietet als ursprünglich geplant. Im Jahre 2013 wurden über den Verkauf des zweiten Neubaugrundstückes intensive Verhandlungen mit der Firma Vollack geführt. Nach Abschluss des Kaufvertrages Anfang 2014 hat die Firma unverzüglich mit den Bauarbeiten begonnen. Das Geschäftsjahr 2013 schließt mit einem Fehlbetrag von rd. 1.095 T€. Zwar sind die Mieteinnahmen nach weiteren Vermietungen spürbar gestiegen, gleichzeitig ha- ben sich aber auch die Abschreibungen und Zinsaufwendungen erhöht. Zudem ist die laufende Neugestaltung des Areals mit erheblichen Personalkosten verbunden. Auch wurden im Jahr 2013 keine Grundstücke veräußert, so dass keine stillen Re- serven realisiert werden konnten. Ausblick In der ersten Ergebnisvorausschau (Stand: Ende März 2014) rechnet die Gesell- schaft für 2014 im Hinblick auf die in diesem Jahr vorgesehenen Grundstücksver- Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KFE 147 käufe mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 603 T€ (Vorjahr: Fehlbetrag in Höhe von 1.095 T€). Aufgrund der hohen Akzeptanz des Existenzgründerzentrums plant die Gesellschaft nunmehr gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe ein Wachstums- und Festigungs- zentrum auf dem Areal. Nutzerinnen und Nutzer, die dem Perfect Futur entwachsen, sollen auf dem Alten Schlachthof weiterhin tätig sein können. Dabei werden die Jungunternehmungen begleitet. Die sich bisher noch im Umbau befindlichen Gebäude Kühlhaus, Atelierhaus und Großviehstall sollen 2014 fertig gestellt werden. Die Pferdeschlachthalle und die FGS-Halle werden zunächst weiter überplant, anschließend wird mit der Umnutzung begonnen. Für die genannten Baumaßnahmen müssen noch weitere Darlehen aufgenommen werden. Die derzeit günstigen Kreditkonditionen wirken sich positiv auf die Gesamt- finanzierung der Konversion aus. Bei der Langzeitbetrachtung bestehen insbesondere noch finanzielle Unsicherheiten hinsichtlich der Veräußerung der weiteren Grundstücke und der Höhe der Sanie- rungskosten an den noch zu modernisierenden Gebäuden. Bis zum Stadtgeburtstag 2015 werden die Sanierungen an den denkmalgeschützten Bestandsgebäuden abgeschlossen sein. Nach dem derzeitigen Stand der Grund- stücksverhandlungen ist nicht davon auszugehen, dass alle Neubaugrundstücke auf dem Viehhof bis dahin bebaut sind. In den Jahren ohne größere Grundstücksverkäufe wird die Gesellschaft aufgrund der hohen Kosten für Modernisierungen, Erschließungsarbeiten und Altlastenbeseitigung mit Jahresfehlbeträgen abschließen. Auch nach der Investitionsphase sind erst ein- mal moderate Verluste zu erwarten, die die Gesellschaft aber nicht existenziell ge- fährden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass in Anbetracht der positiven Entwicklung des Gebietes die Verkehrswerte voraussichtlich über den Buchwerten liegen und somit stille Reserven vorhanden sind. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 14.869.475 € 2.897.528 € 420.625 € 8.819 € 18.196.447 € A. B. C. D. Eigenkapital Kommanditkapital Variables Kapital Jahresfehlbetrag Summe Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 4.000.000 € 3.624.105 € -1.094.705 € 6.529.400 € 214.328 € 11.452.719 € 0 € 18.196.447 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KFE 148 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2014 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)97,478,787,381,7 2 . Umlau fin te nsit ät (in %)2, 22 0, 912, 718, 2 3 . In vesti tio ne n (in T€)35 72. 2 303 .2 714 .7 62 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)65,763,450,735,9 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)67,580,558,243,9 III. Ertragslage 1 . Umsa tzre nt abil itä t (i n %)+ 21 7, 4-17 4, 8-2 46, 9-1 78, 2 2 . Eige nkap it alre nt abil itä t (i n %)+ 1 9, 3-1 0, 8- 16, 2- 16, 8 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 13,4-5,9-6,8-4,8 4. Kostendeckung (in %)27,130,925,732,9 5 . Ca sh Fl ow ( in T€)+ 95 8-5 60-8 65-7 51 IV. Perso nal 1 . Pe rsona lkost enin te nsit ät (in %)4 0, 44 8, 539, 738, 0 2 . Pe rsona lau fwan d je Mit arbe it er (in € )60. 99 065. 6 2559 .0 6255 .2 49 Anm e rk ung: Die wichti gsten Bi lanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 2010201120122013Plan 2013 1) Pl an 2014 1) - i n T€ - - i n T€ - - i n T€ - - i n T€ - - i n T€ - - in T€ - 1. Umsatzer l öse+375+413+434+614+1. 155+1. 385 2. Grundst ückerl öse+1. 732+0+0+0+890+1. 312 3. Akt i vi ert e Ei genl ei st ungen+70+158+142+100+150+134 4. Sonstige betriebliche Erträge+21+24+26+56+15+15 5. Per sonal auf wand-559-648-671-710-650- 637 6. Material aufwand-268-171-352-261-625-336 7. Abschr ei bungen-143-161-207-344-400- 532 8. Sonsti ge bet ri ebl i che Auf wendungen-353-242-252-283-200- 275 9. Sonsti ge Zi nsen und ähnl i che Ert räge+0+21+16+0+4+1 10. Sonsti ge Zi nsen u. ähnl i che Auf wendungen- 46-101-181-229-270- 365 11. Er gebnis der gewöhnl . Geschäftstäti gkeit+829-707 -1. 045-1.057+69+702 12. St euern vom Ei nkommen und vom Ert rag+0+0+0+0+0+0 13. Sonsti ge St euern- 14-14-27- 38-24-28 14. Jahr esüberschuss / - fehl betr ag+815-721 -1. 072-1.095+45+674 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" ; eine f örml iche Fort schreibung des Wirt schaft splanes erfolgt e nicht. Gesundheit und Soziales Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Klinikum 149 28. Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Mo ltke str. 90Tele fo n: 0 721 / 97 4-0Gescha eftsfüh rung @kli nikum- 7 618 7 Ka rlsruh eTele fa x: 0 721 / 974 -10 09ka rlsruh e.de www.kl inikum-karlsruhe.com Grün du ng:Unt erneh mensgegenstand: 0 1.01. 19 94 (Umwan dlu ngs- e rkläru ng vom 09 .0 6.199 4) GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapit al : Prof. Dr. Martin HansisStadt Karlsruhe100% = 26,0 Mio. € Markus Hemin g (ab 01 .0 9 .2 0 13) Aufsichtsrat: BM Klaus Stapf ( Vorsitz )StR Jürgen Mar i n StR Dr. Klaus Heil gei s t ( 1. stellv.Vors. )StR Tilman Pfannkuch StR Manfred Schubnell ( 2. stellv. Vors. )St R Dr. Dorot hea Polle-Holl StR Margot DöringWilli Vollmar (Betriebsratvors.) StR Gisela Fischer Thomas Förster (Betriebsrat) S tR Al e xa n de r G ei g e r D r. Ma r ti n a Hi l l es he i me r S tR Th om as Ho ck ( B e tr i e bs rä t in ) S tR Jo ha n n es K r ug Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: K VD100 % = 25 .0 00 ,0 0 € MV Z 100 % = 25 .0 00 ,0 0 € Wichtige Verträge: Mit den l eitend en Ä rzten bestehen besondere Vereinbarungen über den Umfang der Neben- tätigkeit , die zu leist en den A b gaben und deren Abrechnung. Mit dem Mini ster ium fü r Wissen sch aft un d Kun st be ste ht e in Vertrag über die Beteiligung de s Klinik ums als Aka de misc hes Lehrkranke nha us de r Univ ersität Freiburg. Mit der K VD wu rden se chs V erträg e ge sch lossen ( u.a. Ver tra g übe r die Die nstl eistung für Gebä ude - reini gung, P erson alü berl assungsvertrag). Außerdem besteht ein Beherrschungsvertrag . Mit dem zum 01 .0 4.200 6 geg rün deten MVZ wurde n dre i Verträ ge ge sch lossen (u .a . V erei nba rung ü ber d ie Erb ring ung vo n ärztl ichen L eistung en du rch das MVZ so wie ein en Ve rtrag üb er die Beteiligung der Ärzte an den Honoraranteilen der KV-Erlöse des MVZ). Budgetvereinbarung vo m 2 9.11.20 12 u nd Pfleg esatzve rein bar ung vom 05 .0 7.201 2 mit d en K ran ke nkassen ( Lau fzei t jewei ls 1 Jah r). Da rleh ensvertra g mit d er Stadt Ka rlsruh e übe r 1 0 Mio. € . Errichtung, Verwaltung und Betrieb des Städtischen Klinikums als K ranke nha us d erMaximalver so rgu ng mitEinr ichtung en f ürei ne ho chdi ffere nzierteDiag nostiku ndTh era pieei nschlie ßl ichd er or gan isatorisch und wirtschaftlich m it ihm ve rbu nde nen Ei nrichtun ge n u nd Neb enb etrieb e so wi e von A usbild un gs- u nd Fortbil dun gsmaßna hmen (GV in der Fassung vom 08.06.2010). 14 Mi tglieder (Oberbürgermeister oder ein von ihm beauftragter Beigeordneter + 10 Mitglieder des Gemeinderats + 3 vom Betriebsrat benannte Mitglieder). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewa- terhouseCoopers AG geprüft (Abschlussprüfer im gesamten Konzern seit Ab- schlussprüfung 2012). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Klinikum 150 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 23,0 23,8 24,2 25,0 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da die überwiegende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht einver- standen ist. 2) Aufwandsentschädigungen. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2010 2011 2012 2013 Beschäftigte 4) 3.0243.0923.148 3.146 Beamte 4) 232321 17 Gesamtbelegschaft 3.0473.1153.169 3.163 Sonstiges Personal 5) 85114131 135 Gesamtbelegschaft lt. Prüfungsbericht 3.1323.2293.300 3.298 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten / Beamten. 5) Bundesfreiwilligendienst sowie Auszubildende (ohne Pflegebereich). Leistungszahlen 2010 – 2013 2010 2011 2012 2013 1. Auslastung der aufgestellten Betten (in %) 87,587,8 87,2 87,4 2. Zahl der behandelten Patienten (stationär) 57.61659.360 60.745 61.398 4. Verweildauer pro Patient (Tage) 7,97,8 7,7 7,6 5. Belegungstage 457.619462.843 468.195 468.173 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Klinikum 151 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Im Jahr 2013 stand die Krankenhausbranche weiterhin unter dem Einfluss der sich weiter öffnenden Kosten- und Erlösschere. Fast die Hälfte aller Krankenhäuser im Land haben inzwischen negative Jahresabschlüsse. Das Städtische Klinikum Karlsru- he ist ein Anbieter von Hochleistungsmedizin, die mit den Durchschnittspreisen des DRG-Systems nicht zu finanzieren ist. Das Klinikum schließt in 2013 mit einem Jahresfehlbetrag von rd. 3,5 Mio. € (Vor- jahr: - 7,9 Mio. €) ab. Im vergangenen Jahr sind zahlreiche Maßnahmen ergriffen worden zur Reduzierung von Vorhaltekosten und der Nutzung von Synergien durch Strukturanpassungen. Diese Mitte April eingeleitete Konsolidierung konnte den Ver- lust aus 2012 etwas mehr als halbieren. Der Wirtschaftsplan 2013 ging davon aus, dass durch die Konsolidierungsmaßnahmen das ansonsten zu erwartende Defizit vollständig ausgeglichen werden kann. Allerdings konnte ein Großteil der Gegen- maßnahmen in 2013 noch nicht voll kostenwirksam umgesetzt werden. Gerade bei den Einsparungen im Personalbereich wird sich die Wirkung erst in 2014 zeigen. Im Bereich der Personalrückstellungen für Urlaub und Überstunden liegt die Reali- sierungsquote bei 60 %. Die Quote der geplanten Stelleneinsparungen wurde mit 86 % erreicht. Diese positiven Effekte wurden teilweise durch den Anstieg der Pen- sions- und Beihilferückstellungen kompensiert. Entwicklung der Ergebnisse 2004 - 2013 -10 -8 -6 -4 -2 0 2 4 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 Jahr - in Mio. € - +1,4 +2,0 +0,8 -7,9 -3,5 Im Einzelnen waren folgende Gründe für die Verbesserung des Jahresergebnisses gegenüber dem Vorjahr verantwortlich: 1. Der Anstieg der Bewertungsrelationen (Case-Mix-Punkte) um +1.352 Punkte gegenüber dem Vorjahr bedeuten knapp 10 Mio. € mehr Erlöse im DRG-Bereich. Insgesamt stieg der Umsatz aus allgemeinen Krankenhausleistungen um ca. 13 Mio. € bzw. 4,99 %. 2. Das Klinikum überschritt in 2013 zusätzlich mit 131 Case-Mix-Punkten leicht die vereinbarten Leistungen von 62.928,45 Punkten. 3. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Personalkosten um rd. 3,2 Mio. € bzw. um 1,61 % und lagen deutlich unter der Vorjahressteigerung von 10,8 Mio. €. Die Tarifsteigerungen sind hierbei mit rd. 4,2 Mio. € bereits berücksichtigt. 4. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Materialaufwendungen hauptsächlich im medizinischen Bedarf um 1,5 Mio. € bzw. 2,2 % entsprechend der Leistungssteigerung. Die sonstigen betriebli- chen Aufwendungen stiegen durch die Bereiche der Instandhaltung und der Versicherungen um ca. 1,8 Mio. €. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Klinikum 152 Das operative Ergebnis wurde 2013 deutlich verbessert und liegt bei einem leichten Überschuss von 580 T€ (Vorjahr: - 3,9 Mio. €). Um die Zukunftsfähigkeit des Klinikums zu sichern wurden im Jahr 2013 die Förder- anträge für das inzwischen zweigeteilte Institutsgebäude beim Sozialministerium eingereicht. Die Planungen der weiteren Neubaumaßnahmen werden vorangetrie- ben. Ausblick Die begonnenen Konsolidierungsmaßnahmen mit dem Ziel der Verbesserung des operativen Ergebnisses werden in 2014 fortgeführt. Gleichzeitig richtet man in medi- zinischer Hinsicht das Augenmerk auf die Erhaltung und die Verbesserung des An- gebots für eine hochwertige stationäre Versorgung. Die Konsolidierungsmaßnahmen dürfen nicht das medizinische Leistungsvermögen betreffen, denn nur wer mit kom- petenter und hochwertiger Medizin überzeugt, wird auf Dauer das Vertrauen der Pa- tienten gewinnen und nachhaltig erfolgreich sein. Die Schere zwischen gedeckelten Einnahmen und Kosten wird auch im Jahr 2014 zu einer weiteren Finanzierungslü- cke führen. Die Neubauplanung, welche einen neuen Betten- und Funktionsbau, ein zweigeteil- tes Institutsgebäude, eine Produktionsküche und einen Speisesaal vorsieht, wird bezüglich der Planung und des Kostenrahmens weiterentwickelt. Das Voranbringen der Neubauplanung ist ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zur Lösung der drängenden infrastrukturellen Probleme. Zusätzlich werden für die Sanierung der Altbauten voraussichtlich 97,6 Mio. € be- nötigt. Hierfür stellt die Stadt Karlsruhe einen Sanierungsfonds zur Verfügung. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. D. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Ausgleichsposten nach dem KHG Rechnungsabgrenzungsposten 192.799.200 € 11.844.174 € 87.042.309 € 69.090 € 968.064 € 132.692 € 292.855.529 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen Gewinnvortrag Jahresüberschuss Sonderposten Rückstellungen Verbindlichkeiten einschl. Ausgleichsposten aus Darlehensförderung Rechnungsabgrenzungsposten 26.000.000 € 17.174.422 € 5.408.596 € 3.645.149 € -3.474.125 € 48.557.595 € 140.283.109 € 39.271.120 € 64.440.463 € 106.795 € 292.855.529 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Klinikum 153 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 – 2014 2010 2011 2012 2013 Plan 2013 2) Plan 2014 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +244.991 +255.689 +263.967 +275.170 +273.117 +282.190 2. Sonstige betriebliche Erträge +30.307 +31.505 +26.134 +26.071 +26.988 25.369 3. Veränderungen des Bestands an un- fertigen Leistungen +680-261+278+1.025 +0 +0 4. Andere aktivierte Eigenleistungen +2+634+424+160 +0 +46 5. Zuweisungen u. Zuschüsse öffentl. Hand +513+472+505+430 +605 +481 6. Personalaufwand -180.516 -189.074 -199.858 -203.075 -198.935 -206.784 7. Materialaufwand -68.033-68.776-70.483-72.057 -71.663 -74.760 8. Sonder- u. Ausgleichsposten n.d.KHG +13.108 +12.785 +13.086 +12.809 +13.454 +13.479 9. Abschreibungen -15.701-15.330-15.727-15.376 -16.241 -16.453 10. Sonstige betriebliche Aufwendungen -21.627-26.194-24.827-27.143 -25.810 -25.362 11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +239+323+109+41 +41 +16 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.243-1.242-1.196-1.228 -1.242 -1.261 13. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+2.720+531-7.588-3.173 +314 -3.039 14. Außerordentliche Erträge/Aufwendungen -562-170-170-170 -171 -172 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -146-158-172-111 -143 -190 16. Sonstige Steuern +26-17-16-20 +0 +0 17. Jahresüberschuss +2.038+186-7.946-3.474 +0 -3.401 1) Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschafts- planes erfolgte nicht. 2) Aktueller, vom Beschlussgremium genehmigter fortgeschriebener Wirtschaftsplan. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Verm ög en s l age 1. Anlagenintensität (in %)65,966,068,565,8 2. Umlaufintensität (in %)33,733,631,133,8 3. Investitionen (in T€)7.56517.86914.37411.926 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)20,320,218,417,0 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)29,929,725,924,8 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 0,8+ 0,1- 3,0- 1,3 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 3,3+ 0,3- 14,9- 7,0 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 1,1+ 0,5- 2,3- 0,8 4. Kostendeckung (in %)89,989,588,890,8 5. Cash Flow (in T€)+ 3.719+ 6.100- 10.0465.805 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)62,962,964,063,7 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)57.63658.55560.56361.575 Anm erku n g: Die wichti gsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Klinikum 154 Nachrichtlich: Klinikum - Konzernabschluss 2013 Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 192.910.670 € 11.867.856 € 86.994.034 € 302.594 € 132.692 € 292.207.846 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen Gewinnvortrag Jahresüberschuss Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Sonderposten Rückstellungen Verbindlichkeiten einschl. Ausgleichsposten aus Darlehensförderung Rechnungsabgrenzungsposten 26.000.000 € 16.390.483 € 5.408.596 € 3.918.754 € -3.461.756 € 46.244 € 48.302.321 € 140.283.109 € 39.360.310 € 64.155.311 € 106.795 € 292.207.846 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2013 2010201120122013 - in T€ -- in T€ -- in T€ -- in T€ - 1. Umsatzerlöse+248.341+259.435+267.513+278.986 2. Sonstige betriebliche Erträge+23.489+24.655+19.587+19.291 3. Veränderungen des Bestands an unfertigen Leistungen+681-261+278+1.025 4. Andere aktivierte Eigenleistungen+1+634+423+160 5. Zuweisungen und Zuschüsse öffentliche Hand+513+472+505+430 6. Personalaufwand-183.242-192.017-203.078-206.596 7. Materialaufwand-61.597-62.393-63.967-65.282 8. Sonder- und Ausgleichsposten n. d. KHG+13.098+12.778+13.081+12.732 9. Abschreibungen-15.709-15.337-15.734-15.412 10. Sonstige betriebliche Aufwendungen-21.771-26.391-24.992-27.305 11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+245+324+105+41 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-1.254-1.242-1.195-1.228 13. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+2.795+657-7.474-3.158 14. Außerordentliche Erträge / Aufwendungen-535-170-170-170 15. Ertragsteuern-166-184-116 16. Sonstige Steuern-128-17-16-17 17. Konzernüberschuss / -fehlbetrag (+/-)+2.132+304-7.844-3.461 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KVD 155 29. Karlsruher Versorgungsdienste im Sozial- und Gesundheits- wesen GmbH (KVD) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o Städtisches KlinikumTelefon: 0721 / 974-1235KVD-Geschaeftsfuehrung@ Karlsruhe gGmbH, Moltkestr. 90Telefax: 0721/ 974-1282klinikum-karlsruhe.de 76187 Karlsruhewww.klinikum-karlsruhe.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 14.04.2003 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Sabine ZeitlerStädtisches Klinikum 100% = 25.000 € Karlsruhe gGmbH Aufsichtsrat: BM Klaus Stapf ( Vorsitz ) StR Jürgen Marin StR Dr. Klaus Heilgeist ( 1. stellv.Vors. ) StR Tilman Pfannkuch StR Manfred Schubnell ( 2. stellv. Vors. ) StR Dr. Dorothea Polle-Holl StR Margot DöringWilli Vollmar (Betriebsratvors.) StR Gisela Fischer Thomas Förster (Betriebsrat) StR Alexander Geiger Dr. Martina Hillesheimer StR Thomas Hock (Betriebsrätin) StR Johannes Krug Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Vertrag über die Durchführung der Gebäudeinnenreinigung zwischen KVD und Klinikum v. 12.09.03. Organschaftssvertrag vom 18.08.2004 zwischen KVD und Klinikum. Für die von der KVD genutzten Räume sowie für die vom Klinikum der KVD überlassenen Reinigungs- geräte sind Mietverträge abgestimmt. Für die Durchführung der Aufgabe der gesamten Reinigung im Klinikum hat das Klinikum die dort be- schäftigten Mitarbeiterinnen im Reinigungsdienst und die Hauswirtschaftsleiterinnen der KVD über- lassen. Hierfür wurde am 21.08.03 ein Personalüberlassungsvertrag abgeschlossen. Die Personalangelegenheiten der KVD werden vom Klinikum verwaltet. Hierfür wurde am 21.08.2003 ein Dienstleistungsvertrag abgeschlossen. Ab dem 01.06.2004 übernahm die KDV die Wohnheimverwaltung der klinikeigenen Wohnheime. Hierzu wurde am 26.08.04 zwischen der KVD und dem Klinikum ein Vertrag für Wohnheimverwaltung abgeschlossen. Am 01.04.05 übernahm die KVD den Gardinenservice für das Klinikum. Hierzu wurde am 14.06.2005 ein Vertrag "Dienst- leistung Gardinenservice" abgeschlossen . Erbringung von Servicedienstleistungen im Gesundheitswesen im Bereich der Wirtschafts- und Versorgungsdienste, insbesondere Reinigung, Wäscherei und Küche. Das Unternehmen arbeitet vorrangig für die Städt. Klinikum gGmbH und für die Stadt Karlsruhe sowie deren Gesellschaften und Stiftungen (GV in der Fassung vom 20.03.2003). Der Aufsichtsrat besteht aus dem Aufsichtsrat des städtischen Klinikums. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KVD 156 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewa- terhouseCoopers AG geprüft. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 2) 2) 2) 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufsichtsrat besteht aus dem Aufsichtsrat der Muttergesellschaft Städt. Klinikum Karlsruhe gGmbH . Es erfolgt daher keine gesonderte Vergütung. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2010 2011 2012 2013 Arbeiter 4) 93,19 98,89 106,45 112,09 Angestellte 4) 1,51 1,50 1,50 1,50 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 4) 94,70 100,39 107,95 113,59 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten / Beamten. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Die Karlsruher Versorgungsdienste konnten bei leicht gestiegenen Umsatzerlösen wiederum ein positives Betriebsergebnis ausweisen. Beim Leistungsumfang gab es 2013 zahlreiche Veränderungen. Die Reinigungs- technik im Haus C wurde auf das Twixter-System umgestellt. Die hierdurch erzielten Rationalisierungseffekte konnten genutzt werden, um im Haus C Leistungs- und Qualitätsausweitungen vorzunehmen. Zum 01.02.2013 hat die KVD die Unterhaltsreinigung der Umkleiden sowie der Sani- tär- und Aufenthaltsbereiche der Wäscherei übernommen. Im August 2013 wurden nach dem Brand in einem Appartement des Wohnheims in der Eugen-Richter-Straße 11 vierzehn Wohneinheiten unbewohnbar. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KVD 157 Die KVD erbrachte in 2013 auf ca. 150.000 m 2 Fläche Reinigungsdienstleistungen für das Klinikum Karlsruhe. Diese Fläche wurde zu 70 % durch die KVD und zu ca. 30 % durch dritte Dienstleister gereinigt. Ausblick Im Rahmen der natürlichen Personalfluktuation wird es auch in 2014 eine Abnah- me der vom Städtischen Klinikum überlassenen Mitarbeiterinnen und einen Zuwachs an Mitarbeiterinnen der KVD geben. Die Reinigungsorganisation der Karlsruher Versorgungsdienste wird sich an Verän- derungen im Klinikum Karlsruhe in gewohnter Weise mit ihren Dienstleistungen an- passen. In Bezug auf den von der KVD erbrachten Leistungsumfang gab es bisher folgende Veränderungen: Neben dem kompletten Bezug der B14 sind jetzt auch wieder die Flächen in der Nuklearmedizin im Betrieb, so dass hier ein Mehrbedarf entsteht. Die Flächen der MTL- und MTR-Schulen im Haus D sind leer gezogen. Zum Teil werden hierfür Flä- chen im Haus N genutzt. Im Haus W wurde eine Station (W22) geschlossen. Die Reinigungsleistung reduziert sich um diese Flächen. Die Räumung der Gebäude O und U zur Baufeldfreimachung für das neue Institutsgebäude steht noch an. Im Be- reich der Wohnheime konnten die 14 betroffenen „Brandappartements“ wieder zum Bezug freigegeben werden. Die Wohnheime Südliche Hildapromenade werden in zwei Schritten für eine Elektrosanierung über die Sommermonate leer gezogen. Das wirtschaftliche Risiko der KVD hat sich gegenüber der Gründungssituation nicht verändert. Die KVD rechnet für das Geschäftsjahr 2014 wiederum mit einem positiven Er- gebnis. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 41.470 € 23.683 € 527.266 € 36.947 € 0 € 629.366 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnvortrag Jahresüberschuss Sonderposten mit Rücklageanteil Rückstellungen Verbindlichkeiten 25.000 € 137.754 € 16.875 € 179.629 € 0 € 318.840 € 130.897 € 629.366 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KVD 158 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2014 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 Plan 2013 1) Plan 2014 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+7.719+7.697+7.908+8.151+7.697+8.080 2. Sonstige betriebliche Erträge+3+3+3+7+2+3 3. Ma te ria laufwan d-4 .9 47-4.46 6- 4.329- 4.382- 4.073-4 .2 39 4. Per so na laufwan d-2 .2 36-2.38 4- 2.683- 2.878- 2.708-2 .9 88 5. Abschr eib ung en-7-7-7-6-11-9 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-512-819-868-868-842-816 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+2+1+0+0+0+0 8. Zinsen u . äh nlich e Aufwen dun gen- 10-9-7-5-9-7 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+12+16+17+19+56+24 10 . Auße rord entlich e Erträg e+27+0+0+0+0+0 11 . Steue rn vom Ein kommen u nd vom Ertra g- 12-8-11-2-15-16 12 . Son stig e Steu ern+0+0+0+0+0+0 13 . Jahres übe rs chuss / -fehlbetrag+27+8+6+17+41+8 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "U rplan"; eine förml iche Fortschreibung des Wir tschaftsplanes erfolgte nicht. 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)4,04,25,36,6 2. Umlaufintensität (in %)96,095,894,793,4 3. Investitionen (in T€)461110 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)21,724,527,628,5 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)547,2580,4520,8433,2 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 0,3+ 0,1+ 0,1+ 0,2 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 18,0+ 5,2+ 3,6+ 9,4 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 3,9+ 1,3+ 1,0+3,5 4. Kostendeckung (in %)99,9100,1100,0100,1 5. Cash Flow (in T€) a ) vor Ertragsteuern+ 46+ 22+ 25+ 25 b ) nach Ertragsteuern+ 34+ 15+ 13+ 23 IV. Pe rs o na l 1. Personalkostenintensität (in %)28,931,033,935,3 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)23.60 723.74524.85325.334 Anm erkun g : Die wichti gsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 MVZ 159 30. MVZ – Medizinisches Versorgungszentrum am Städtischen Klinikum Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o Städtisches KlinikumTelefon: 0721 / 974-1001 Karlsruhe gGmbH,Telefax: 0721 / 974-1009www.klinikum-karlsruhe.de Moltkestr. 90 76187 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 01.04.2006 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Prof. Dr. Martin Hansis Städtisches Klinikum Karlsruhe100% = 25.000 € gGmbH Aufsichtsrat: BM Klaus Stapf ( Vorsitz ) StR Jürgen Marin StR Dr. Klaus Heilgeist ( 1. stellv.Vors. ) StR Tilman Pfannkuch StR Manfred Schubnell ( 2. stellv. Vors. ) StR Dr. Dorothea Polle-Holl StR Margot DöringWilli Vollmar (Betriebsratvors.) StR Gisela Fischer Thomas Förster (Betriebsrat) StR Alexander Geiger Dr. Martina Hillesheimer StR Thomas Hock (Betriebsrätin) StR Johannes Krug Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge mit dem Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH: Beherrschungsvertrag vom 25.01.2006 zwischen MVZ und Klinikum. Nutzungsvertrag über die Bereitstellung von Personal, Räumen, Einrichtungen und Material des Klinikums. Vereinbarung über die Erbringung von ärztlichen Leistungen durch das MVZ. Vertrag über die Beteiligung der Ärzte an den Honoraranteilen der KV-Erlöse des MVZ in den Gebieten Nuklear-, Labor-, Transfusionsmedizin, Mikrobiologie, Strahlentherapie und Pathologie. 14 Mitglieder (Oberbürgermeister oder ein von ihm beauftragter Beigeordneter + 3 vom Betriebsrat bestimmte Mitglieder). Der Betrieb eines Medizinischen Versorgungszentrums im Sinne des § 95 SGB V, insbesondere im Rahmen der vertragsärztlichen sowie der sonstigen ärztlichen Tätigkeiten (GV in der Fassung vom 10.12.2008). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 2) 2) 2) 1) Die Geschäftsführung bekam keine Bezüge vom MVZ. 2) Der Aufsichtsrat ist personenidentisch mit dem Aufsichtsrat der Muttergesellschaft Städt. Klinikum Karlsruhe gGmbH. Es erfolgt daher keine gesonderte Vergütung. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 MVZ 160 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewa- terhouseCoopers AG geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2010 2011 2012 2013 Beschäftigte 4) 2,98 4,28 4,37 5,48 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 4) 2,98 4,28 4,37 5,48 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Leistungszahlen 2010 - 2013 2010 2011 2012 2013 Abgerechnete Fälle mit der Kassenärztlichen Vereinigung 13.978 22.016 27.052 27.962 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Um den Patienten weiterhin den Zugang zur ambulanten fachärztlichen Versorgung am Klinikum gewähren zu können, werden folgende Bereiche vom MVZ angeboten: Nuklearmedizin, Labormedizin, Transfusionsmedizin, Mikrobiologie, Strahlenthera- pie, Pathologie und Onkologie (ab 01.01.2013). Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von 22 T€ (Vorjahr: 96 T€) ab. Die Umsatzerlöse liegen bei 3.797 T€ und betreffen ausschließlich Erlöse aus ambu- lanter ärztlicher Behandlung. Der Steigerung gegenüber dem Vorjahr liegt an der Einbindung des neuen Fachbereichs Innere Medizin in das MVZ. Die sonstigen be- trieblichen Erträge belaufen sich auf 7 T€ (Vorjahr: 17 T€) und resultieren im We- sentlichen aus periodenfremden Erträgen aus der Abrechnung des 4. Quartals 2012 der Kassenärztlichen Vereinigung. Der Anstieg der Personalkosten auf 781 T€ (2012: 537 T€) beruht im Wesentlichen auf Neu-Einstellungen von Ärzten im Bereich der Onkologie/Innere Medizin, Tarifsteigerungen und Umgliederung der Beteili- gungsvergütungen aus den bezogenen Leistungen in die Personalkosten (126 T€). Der Materialaufwand bewegt sich auf Vorjahresniveau. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 MVZ 161 Abgerechnete Fälle mit der Kassenärztlichen Vereinigung 2006 - 2013 0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000 30.000 20062007200820092010201120122013 Jahr 7.869 27.962 13.978 22.016 Ausblick Das MVZ hat mit dem Erwerb und der Übernahme eines Facharztsitzes für Innere Medizin sowie dessen Verlegung auf den Campus des Klinikums zum 01.01.2013 die Möglichkeit erhalten, künftig ambulante Krebspatienten internistisch-onkologisch betreuen zu können. Dies hat für eine Onkologie auf der Stufe der Maximalversor- gung große Bedeutung, da die Behandlung bei vielen Patienten stationäre und am- bulante Therapiephasen beinhaltet, und das in mehrfachem zeitlichem Wechsel. Ge- rade bei den hochkomplexen Behandlungen, die das Klinikum anbieten, muss die Kontinuität der Versorgung - gleichgültig, ob eine Behandlung stationär oder ambu- lant durchgeführt wird - unbedingt erhalten bleiben. Zwar ist die ambulante Versorgung mit ihren Unabdingbarkeiten insbesondere bei den ambulanten vertragsärztlichen Vergütungen nicht leicht prognostizierbar, den- noch sind Wachstums- und damit Erlöspotentiale vorhanden. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 120.000 € 0 € 616.432 € 196.556 € 0 € 932.988 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinn- / Verlustvortrag Jahresüberschuss Sonderposten mit Rücklageanteil Rückstellungen Verbindlichkeiten 25.000 € 339.916 € 21.798 € 386.714 € 0 € 21.100 € 525.174 € 932.988 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 MVZ 162 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2014 2010 2011 2012 2013 Plan 2013 1) Plan 2014 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +3.326 +3.720 +3.519 +3.797 +3.956 +3.768 2. Sonstige betriebliche Erträge +28+152+17+7 +1 +0 3. Materialaufwand -2.658 -2.911 -2.756 -2.752 -2.969 -2.949 4. Personalaufwand -476-560-537-781 -727 -633 5. Abschreibungen +0+0+0-30 -13 -10 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -160-301-150-223 -160 -114 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +3+10+3+4 +2 +1 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen +0+0+0+0 +0 +0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit +63+110+96+22 +90 +63 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag +4+0+0+0 +0 +0 11. Sonstige Steuern +0+0+0+0 +0 +0 12. Jahresüberschuss / -fehlbetrag +67+110+96+22 +90 +63 1) Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung der Wirtschaftsplä- ne erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)0,00,00,012,9 2. Umlaufintensität (in %)100,0100,071,287,1 3. Investitionen (in T€)000150 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)15,741,970,141,4 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---322,3 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 2,0+ 3,0+ 2,7+ 0,6 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 42,5+ 40,9+ 26,4+ 5,6 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 6,6+ 17,1+ 18,5+ 2,3 4. Kostendeckung (in %)101,098,6102,2100,3 5. Cash Flow (in T€) a ) vor Ertragsteuern+ 63+ 110+ 96+ 52 b ) nach Ertragsteuern+ 67+ 110+ 96+ 52 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)14,414,815,620,6 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)159.936130.801122.789142.613 Anm erkun g : Die wichti gsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 AFB 163 31. AFB – Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Daimler Str. 8Telefon: 0721 / 97246-0info@afb-karlsruhe.de 76185 KarlsruheTelefax: 0721 / 755160 Gründung:Unternehmensgegenstand: 05.07.1988 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Ariane NeumannStadt Karlsruhe100% = 52.000 € Aufsichtsrat: BM Martin Lenz ( Vorsitz ) StR Thomas Kalesse StR Gisela Fischer ( stellv. Vorsitz ) StR Christa Köhler StR Michael Borner StR Johannes Krug StR Margot Döring StR Yvette Melchien StR Thorsten EhlgötzStR Uta van Hoffs Beratende Mitglieder:Frank Binder, Beteiligungsmanagement der Stadt Karlsruhe Brigitte Dorwarth-Walter, stellv. Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Karlsruhe Alfons Moritz, IHK Karlsruhe Engelbert Wangler, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Die vorübergende Beschäftigung und Betreuung von sozial benachteiligten, insbesondere jungen Menschen mit dem Ziel, ihre Vermittlungsfähigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt zu erhöhen oder sie für eine Ausbildung zu befähigen (GV in der Fassung vom 22.07.2002). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates: 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 3,5 3,6 3,7 3,6 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 AFB 164 Leistungszahlen 2010 – 2013 Finanzielles Engagement des Gesellschafters und sonstiger öffentlicher Kas- sen 2010 - 2013 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Stadt Karlsruhe - Pauschaler Zuschuss 1) 1.1701.0531.170 1.170 - Zuschuss BAI 2) 144130144 183 - Freiwillige Zuwendungen im Rahmen der Sozial- und Jugendhilfe 3) 365244324 294 Zusammen 1.6791.4271.638 1.647 2. Arbeitsagentur 3) 1.2751.0131.035 1.240 3. Sonstige Stellen (z.B. EU) 366340280 338 Gesamt 3.3202.7802.953 3.225 1) incl. Zuschuss für arbeitstherapeutische Werkstatt Hertzstraße 12 2) Beschäftigungs- und Ausbildungsinitiative 3) findet nicht oder nur teilweise Eingang in Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) 2010201120122013 1. Zahl der Arbeitsplätze a) Ungefördert sozialversicherungspfli chtig19,2918,5020,5021,67 b) Gefördert sozialversicherungspfli chtig (ABM u.a.)82,6381,0483,4191,25 c) Zusatzjobs (Mehrauf wandsentschädigung)113,1770,0857,4162,17 Gesamtzahl (Summe a bis c) 215,09169,62161,32175,09 2. Bei Clearin gstelle vorsprechende Personen 30262632 (Sozialhil feempf änger) 3. Ver mi tt l un gsq uo te (1. Arbeitsmar kt) -in %- - aus AFB- Zei t vert rägen 27,2720,6521,6729,63 - aus AFB- Zusat zj obs 13,4510,736,034,55 - Clearingstelle 13,3315,387,696,25 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 AFB 165 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 4) 5) 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) die von der Stadt abgeordneten Beschäftigten/Beamte. 5) ohne geförderte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Zur Beurteilung der geförderten Beschäftigung sind die Daten des Arbeitsmarktes im Stadtkreis Karlsruhe und insbesondere die Daten zur Grundsicherung für Arbeitssu- chende nach SGB II (Hartz IV) wichtig, da die AFB-Beschäftigungsangebote zu 98 % von SGB II-Kunden in Anspruch genommen werden. Im Stadtkreis Karlsruhe waren im Jahr 2013 im Jahresdurchschnitt 8.560 Menschen ohne Arbeit, dies entspricht einer gegenüber dem Vorjahr unveränderten Arbeitslo- senquote von 5,6 %. Die Zahl der arbeitslosen erwerbsfähigen SGB II-Kunden re- duzierte sich leicht um 0,4 % auf mit 5.960 Personen im Jahresdurchschnitt. Der An- teil der Langzeitarbeitslosen unter den arbeitslosen erwerbsfähigen SGB II-Kunden stagniert auf Vorjahresniveau. Die positive Arbeitsmarktentwicklung, die Kürzungen bei den Eingliederungsmaß- nahmen und das Inkrafttreten des Gesetzes zur Verbesserung der Eingliederungs- chancen am Arbeitsmarkt (=Instrumentenreform) im Jahr 2012 prägte auch die wirt- schaftliche Lage der AFB. Als Folge der Instrumentenreform wurden und werden den AFB insbesondere die Arbeitslosen zugewiesen, bei denen sämtliche Vermittlungsbemühungen sowie Coa- ching- und Qualifizierungsangebote bisher erfolglos blieben. Im Jahresdurchschnitt 2013 waren im Stadtkreis Karlsruhe 32 Personen über die Förderung von Arbeits- verhältnissen nach § 16 e SGB II beschäftigt. Davon standen 14 Personen bei den AFB unter Vertrag. Des Weiteren beschäftigten die AFB auch im Jahr 2013 Schwerbehinderte, Rehabili- tanden oder ältere Langzeitarbeitslose über Eingliederungszuschüsse. Insgesamt 35 Personen konnten über dieses Förderinstrument beschäftigt werden, darunter 13 junge Schwerbehinderte. Das Jobcenter Stadt Karlsruhe bewilligte den AFB 52 Plätze für Arbeitsgelegenhei- ten (Vorjahr: 54), die in AFB-Werkstätten, städtischen Dienststellen und gemeinnüt- zigen Einrichtungen angeboten wurden. 2010201120122013 Beschäfti gte 2,542,541,961,77 Beamte 3,003,003,003,00 Gesamtbele gschaft 5,545,544,964,77 Auszubildende---- Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 AFB 166 Die Zahl der Beschäftigten in geförderten Zeitverträgen erhöhte sich im Jahres- durchschnitt von 83 Personen auf 91 Personen, die Zahl der Beschäftigten in „Ein- Euro-Jobs“ von 58 auf 63,75 Teilnehmer im Jahresdurchschnitt. Daher stiegen die Zuschüsse der Agentur für Arbeit und des Jobcenter Stadt Karlsruhe gegen- über dem Vorjahr von 526 T€ auf 559 T€. Im Jahr 2013 wurden ca. 82 % des wirtschaftlichen Umsatzes für Personalkosten aufgewandt. Dies verdeutlicht den Zweck der AFB als Beschäftigungsgesellschaft. Ausblick Wie alle Maßnahmenträger im Stadtkreis Karlsruhe sind auch die AFB von den er- heblichen Kürzungen der Eingliederungsmittel betroffen. Obwohl der Aufschwung am Personenkreis der Langzeitarbeitslosen vorbei geht und Bedarf für öffentliche Beschäftigung besteht, bleiben die Fördermittel des Bundes auch im Jahr 2014 auf dem niedrigen Vorjahresniveau. Dagegen leistet das Landes- programm "Gute und sichere Arbeit" einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Integ- ration von Langzeitarbeitslosen. Der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe hat ein "Gesamtkonzept Arbeit" verabschie- det. Dabei wurde die Gesellschaft mit der Koordinierung des Gesamtkonzepts be- traut. Wesentliches Element ist die Schaffung von Beschäftigungsangeboten für den dritten Arbeitsmarkt. Zielgruppe für den dritten Arbeitsmarkt sind arbeitslose SGB II- Leistungsempfänger mit langem Leistungsbezug, die trotz intensiver vermittlerischer Bemühungen und vielfältiger Eingliederungsmaßnahmen des zweiten Arbeitsmark- tes nicht in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden konnten. Die AFB wird ihre Angebote zur Beschäftigung, Qualifizierung und Beratung von so- zial benachteiligten Menschen in Karlsruhe in unveränderter Qualität aufrechterhal- ten. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonst. Vermögens- gegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 132.067 € 3.300 € 514.196 € 51.335 € 2.241 € 703.139 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnvortrag Jahresfehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 52.000 € 1.022 € 479.133 € -120.764 € 411.391 € 96.458 € 195.290 € 0 € 703.139 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 AFB 167 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2014 2010 2011 2012 2013 Plan 2013 1) Plan 2014 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ -- in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse - Pauschaler Zuschuss Stadt K ́he 2) +1.314 +1.182 +1.314 +1.352+1.314 +1.314 - Zuschüsse ARGE / Agentur für Arbeit +715+537+526+559+547 +450 - Kostenersatz Werkstätten +484+432+348+417+348 +319 - Sonstiges +366+340+280+337+288 +350 +2.879 +2.491 +2.468 +2.665+2.497 +2.433 2. Sonstige betriebliche Erträge +19+7+11+12+7 +6 3. Materialaufwand -114-114-92-88-85 -87 4. Personalaufwand -2.171 -2.102 -2.044 -2.197-2.289 -2.329 5. Abschreibungen -40-40-42-51-38 -47 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -435-388-412-458-461 -540 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +4+11+5+2+4 +2 8. Sonstige Zinsen und ähnl. Aufwendungen -2+0+0-3+0 -2 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+140-136-106-118-365 -564 10. Sonstige Steuern +0+0-20-3+0 +0 11. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag +140-136-126-121-365 -564 12. Gewinnvortrag +0+0+0+0+0 13. Rücklageneinstellung (-) / -entnahme (+) -140+136+126+121+365 14. Bilanzgewinn +0+0+0+0+0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung erfolgte nicht. 2) Einschließlich Zuschuss für Beschäftigungs- und Ausbildungsinitiative (BAI). Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)17,014,318,218,8 2. Umlaufintensität (in %)82,585,281,480,9 3. Investitionen (in T€)81816324 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)78,468,461,258,5 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)460479336312 II I . Ert ra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 4,9-5,5-5,1-4,5 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 17,7-20,6-23,7-29,4 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 13,8-14,1-14,5-16,7 4. Kostendeckung (in %)104,394,294,695,2 5. Cash Flow (in T€)+ 181-95,8-84,2-70,2 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)78,779,578,378,5 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)29.95431.30929.42830.291 Anm erkun g : Die wichti gsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Messe, Touristik, Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing, Event und Sportstätten Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KMK 169 32. Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Festplatz 9Telefon: 0721 / 3720-0 Info@kmkg.de 7 613 7 Ka rlsruh eTele fa x: 0 721 / 37 20-2 11 6 www.messe-karlsruhe.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 27.09.1950 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Klaus Hoffmann Stadt Karlsruhe100% = 3,1 Mio. € Britta Wirtz (Spr echerin) Aufsichtsrat: EB Margret Mergen ( Vorsitz )StR Dr. Heinrich Maul S tR Th orsten E hlg ötzStR B ettina Meie r-A uge nste in ( stellv. Vorsitz )AS tR Pro f. Dr. Jürgen Mor lok Micha el Haug LR Dr. Chr isto ph Sch nau dig el StR Uta van HoffsStR Manfred Schubnell StR Detlef HofmannStR Michael Zeh Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: Me sse K arlsru he G mbH 10 0% = 1 30.0 00 € DAS FEST GmbH 26% = 26.000 € Wi c h tige Verträge: P ac ht vertrag mit d er Stad t Ka rlsruh e übe r die Tiefgarage am Festplatz vo m 3 0.09.19 86. Pachtvertra g mit d er Stad t Ka rlsruh e übe r die s tädtisc he n Ha llen am Fe stplatz vom 18.05.2011 bzw. 23.05.2011. Facility Management-Vertrag mit der VOLKSWOHNUNG Bauträger- und Verwal tungs-GmbH ( jetzt: VOLKSWOHNUNG Service GmbH) vom 13.05.2011 bzw. 16.05.2011. Personalgestellungsvertrag mit der Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG vom 20.12.2001. Miet vertrag mit der Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG über die Anmietun g der Messe auf 2 9 Jahr e. Überlassungs- und Dienstleistungsvertrag mit de r Stadtwerke K arlsru he GmbH ü be r d as Nutzun gsrecht der im Eige ntum de r S tadtwerke be fi ndl ichen technischen Anlagen auf dem Gelände der NMK vo m 2 9.12.20 03. Durchführung von Messen, Ausstellungen, Kongressen, Tagungen, Versammlungen,Kundgebungensowiekulturellen,sportlichen, un terha ltend en u nd so nsti gen Ver anstaltun gen . Vermi etung und V erpa chtung städtische r Hall en. B etrieb de r Messe Ka rlsruh e. O rgan isation und Abwicklun g de s K arlsru he r To uri smu s ( GV i n de r Fassun g vom 20.11 .2 001 ). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 17 17 16 17 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KMK 170 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesell- schaft, Niederlassung Karlsruhe geprüft. Finanzielles Engagement des Gesellschafters 2010 – 2013 2010 - in T€ - 2011 - in T€ - 2012 - in T€ - 2013 - in T€ - 1. Verlustausgleich / Budget 12.74112.732 13.819 12.947 2. Aufstockung Kapitalrücklage - - - - 3. Abdeckung Verlustvortrag - - - 966 3. Zuschuss für Geschäftsbereich Tourismus 982941 960 977 4. Weitere Veranstaltungszuschüsse 194170 221 110 5. Eigenkapitalersetzendes Darlehen (Tilgung) - - - - Zusammen 13.91713.843 15.000 15.000 Leistungszahlen 2010 - 2013 2010201120122013 1. Zahl der Veranstaltungen: - Eigenveranstaltung23253224 - Gastveranstaltung278294288288 Zusammen301319320312 2. Anzahl der Besucher und Teilnehmer: - Regional465.406439.760385.328377.636 - Überregional254.806313.055338.098349.319 Zusammen720.212752.815723.426726.955 3. Anzahl der Aussteller: - Innland6.9767.3636.8997.122 - Ausland867472760421 Zusammen7.8437.8357.6597.543 4. Saalbelegungen (Belegungstage) 3.5673.8693.5433.745 5. Umschlagshäufigkeit am Standort Neue Messe 9,2310,5010,4610,73 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KMK 171 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 2010201120122013 Angestelle / Beschäftigte 1) 139,2139,8149,2149,8 Beamte 2) 0,00,00,00,0 Gesamtbelegschaft 3) 139,2139,8149,2149,8 davon aktive Mitarbeiter 3) 130,0130,9138,9140,7 davon passive Mitarbeiter 4) 9,28,910,39,1 Nicht voll beschäftigtes Garderobenpersonal3,03,03,03,0 Auszubildende8,06,07,07,0 1) Ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 2) Einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. 3) In 2013 sind hierin 23 Teilzeitbeschäftigte enthalten. In den Vorjahren waren dies 21 (2012) bzw. 19 (2010) + 2011. 4) Altersteilzeit, Elternzeit, Erziehungsurlaub, Beurlaubte, etc. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2013 Jahresfehlbetrag von 12,9 Mio. € aus. Davon entfallen auf dem Standort Messe 8,2 Mio. € und auf dem Standort Festplatz 4,7 Mio. €. Die Hallenkosten (insb. Miete, Wartung, Instandhal- tung, Betriebskosten) betragen am Standort Messe 7,3 Mio. € und am Standort Festplatz 1,4 Mio. €. Die deutliche Verbesserung gegenüber der Planung (Fehlbetrag von 13,8 Mio. €) ist im Wesentlichen auf eine positive Entwicklung im operativen Geschäft, Einsparun- gen bei den Personalkosten sowie auf die Auflösung der Drohverlustrückstellung (ermöglicht durch die positive Entwicklung der Deckungsbeiträge zukünftiger Projek- te) zurückzuführen. Ergebnisbelastend wirkt hingegen die erstmalige Bildung einer Rückstellung für den organisatorischen Brandschutz in der Stadthalle. Entw icklung der Jahresfehlbeträge 2001 - 2013 -25,0 -20,0 -15,0 -10,0 -5,0 0,0 20 0 1 2 002 2 00 3 20 0 4 2005 2 006 20 0 7 2 008 2 00 9 20 1 0 20 1 1 2 012 2 01 3 Jahr - in Mio. € - -19,7 -12,7-12,9 -13,6 -13,5 -5,3 Anmerkung: Das Ergebnis 2012 ist einmalig belastet mit einem Buchverlust in Höhe von 6,2 Mio. € aus der Übertragung der Gartenhalle an die Stadt Karlsruhe. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KMK 172 Im Geschäftsjahr 2013 wurde der strategischen Weiterentwicklung großes Gewicht beigemessen. Es wurden Strategien zur Auslastungssteigerung und Kostensenkung weiterentwickelt. Weiterhin belasten hohe Fixkosten aus dem Mietvertragsverhältnis mit der Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG, der Contracting-Vereinbarung mit den Stadtwer- ken sowie weitere Instandhaltungsverträge das Ergebnis. Insbesondere die vertrag- liche Verpflichtung zum Unterhalt der Messe bedingt zukünftige Vorsorge für erhöh- ten Instandhaltungsbedarf. Die Gewährleistungsfrist für die Messe ist abgelaufen. Der Alterungsprozess schreitet voran, daher ist mit höheren Instandhaltungskosten zu rechnen, die die KMK zu tragen hat. Im Geschäftsjahr wurde diesem Umstand durch die planmäßige Fortschreibung der erstmals in 2009 gebildeten Instandhal- tungsrückstellung Rechnung getragen. Zur Stärkung der Eigenkapitalausstattung hat die Stadt Karlsruhe als alleinige Gesellschafterin in 2013 eine Kapitalrücklage von 13,8 Mio. € zur teilweisen Über- nahme des Fehlbetrages aus 2012 eingezahlt. Der Bereich Eigenmessen und Kongresse war im Jahr 2013 geprägt durch die konsequente Weiterentwicklung des bestehenden Portfolios. Der Geschäftsverlauf in diesem Geschäftsbereich kann als stabil und ohne größere Schwankungen einge- schätzt werden. Im Bereich der Gastmessen wurde ein Abgang verzeichnet, der je- doch durch die Neuakquise einer Veranstaltung kompensiert werden kann. Das langfristige Binden weiterer Gastveranstalter ist ebenso geglückt. Die strategische Akquise von Veranstaltungen in den Kernkompetenzfeldern Wis- senschaft, IT, Recht, Handel & Wirtschaft, Medizin sowie Politik & Gesellschaft wirkt sich positiv auf den Kongresskalender aus. Durch wissenschaftliche Konferenzen, z. T. auch mit starker internationaler Ausrichtung wie der ICRA mit 1.500 Wissen- schaftlern aus aller Welt zeigt sich die erfolgreiche Netzwerkarbeit des Bereichs am Standort Karlsruhe. Auf dem Messegelände wurden 2013 das 40-jährige Jubiläum von dm-drogerie markt und das 50-jährige Jubiläum von MIRO durchgeführt. Mit der in 2013 erfolgten Übernahme der REHAB baut die KMK ihr Gesundheits- segment aus. Bisher führte die KMK die Messe als Gastveranstaltung durch, erst- mals 2015 erfolgt dies in Form einer Eigenveranstaltung. Im Rahmen der Modernisierungsmaßnahmen der Stadthalle wurden Gutachten zum Thema Brandschutz eingeholt. Hier ist entsprechender Nachrüstungsbedarf festge- stellt worden, der verschiedene aktuelle Einschnitte in die bisherigen Veranstal- tungskonzeptionen erfordert. Entsprechende Maßnahmen sind bereits mit der Stadt Karlsruhe als Gebäudeeigentümerin besprochen und in Form einer Arbeitsgruppe initialisiert worden. Trotzdem ist u. U. mit Umsatzeinbußen und Mehrkosten zu rech- nen. Hierfür wurde im Geschäftsjahr 2013 eine Rückstellung gebildet. Im Geschäftsfeld Tourismus hat sich die positive Entwicklung bei den Übernach- tungszahlen in Karlsruhe fortgesetzt. Mit 1.024.275 Übernachtungen wurde die Vor- jahresmarke um 1,7 % übertroffen. Die in den letzten Jahren deutlich gestiegene Zahl der ausländischen Übernachtungsgäste stieg weiter an. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KMK 173 Ausblick Durch die vom Gemeinderat am 18.02.2014 beschlossene Ausgliederung des Ge- schäftsbereiches Tourismus und Neugründung der KTG Karlsruhe Tourismus GmbH sowie die Weiterentwicklung der DAS FEST GmbH zur KEG Karlsruhe Event GmbH kann sich die KMK künftig ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Dies führt in 2014 zu einem Rückgang des prognostizierten Fehlbetrages gegenüber der Ur- sprungsplanung 2014 um rd. 1,3 Mio. € auf 12,6 Mio. €. In ihrer Mittelfristplanung erwartet die KMK einen kontinuierlichen Rückgang der Fehlbeträge von 12,6 Mio. € (2014) auf 12,0 Mio. € (2018). Durch die anhaltend po- sitive Entwicklung im operativen Geschäft reduziert sich im gleichen Zeitraum das Defizit nach dem Herausrechnen der Strukturkosten (hierunter fallen die Mietkos- ten an die Neue Messe, Abschreibungen, Pacht- und Versicherungsaufwand sowie das Finanzergebnis) von 5,7 Mio. € (2014) auf 4,7 Mio. € (2018). Entwicklung der (prognostizierten) Fehlbeträge nach Strukturkosten 2011 - 2018 -8,0 -6,0 -4,0 -2,0 0,0 20112012201320142015201620172018 Jahr - in Mio. € - 6,46,5 (5,7) (4,7) 6,2 Eine noch bessere Auslastung wird durch den Aufbau neuer, aber auch durch die Weiterentwicklung bestehender Eigen- und Kooperationsmessen sowie die verstärk- te Akquise von Gastveranstaltungen angestrebt. Auch wird der Erwerb von Messen erwogen. Der Fortbestand der Gesellschaft hängt mittelfristig und langfristig davon ab, dass die Gesellschafterin Stadt Karlsruhe in ausreichendem Umfang Kapital und Liquidität zur Verfügung stellt. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 9.744.592 € 378.698 € 12.041.598 € 782.135 € 0 € 22.947.023 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Bilanzverlust Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 3.100.000 € 20.451.675 € -18.815.872 € 4.735.803 € 6.405.360 € 11.173.360 € 632.500 € 22.947.023 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KMK 174 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 - 2014 2010 2011 2012 2013 Plan 2013 1) Plan 2014 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +18.143 +20.135 +25.146 +25.867 +24.209 +25.800 2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -129+95-52+294 +0 +0 3. Sonstige betriebliche Erträge +1.679+1.429+1.274+1.298 +1.327 +792 4. Aufwendungen für bezogene Leistungen -13.682-15.879-18.897-19.133 -18.212 -17.595 5. Personalaufwand -7.950-7.967-8.936-9.232 -9.401 -8.394 6. Abschreibungen -1.029-1.148-1.830-1.524 -1.437 -1.634 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.567-9.405-10.100-10.380 -10.244 -11.528 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +96+227+89+45 +56 +45 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -195-196-193-182 -139 -131 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-12.634-12.709-13.499-12.947 -13.841 -12.645 11. 12. Außerordentliche Erträge Außerordentliche Aufwendungen +0 -84 +0 +0 +0 -6.165 +0 +0 +0 +0 +0 +0 13. Sonstige Steuern -23-23-23+0 +0 +0 14. Jahresfehlbetrag -12.741-12.732-19.687-12.947 -13.841 -12.645 1) Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung des Wirt- schaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)38,434,746,842,5 2. Umlaufintensität (in %)61,665,353,257,5 3. Investitionen (in T€)3047728.1812.008 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)+ 43,9+ 41,4+ 19,5+ 20,6 2. Anl agendeckungsgrad I (in %)+ 114,3+ 119,2+ 41,7+ 48,6 II I. Ert ra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 70,2- 63,2- 78,3- 50,1 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 117,9- 117,7- 509,5- 273,4 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 50,9- 48,0- 98,6- 55,6 4. Kostendeckung (in %)55,958,262,963,9 5. Cash Flow (in T€)- 11.110- 11.447- 18.012- 11.273 IV . Perso nal 1. Personalkostenintensität (in %)24,523,022,422,8 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)57.11256.99159.89661.631 An me r ku n g: Die wichti gsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Das Fest 175 33. DAS FEST GmbH (künftig: KEG Karlsruhe Event GmbH) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Durlacher Allee 64Telefon: 0721 / 664879-00martin.wacker@kmkg.de 76131 KarlsruheTelefax: 0721 / 664879-49www.dasfest.net Gründung:Unternehmensgegenstand: Die Gesellschaft ist entstanden infolge Ausgliederung des Ge- schäftsbereichs "Das Fest" aus dem Vermögen des Vereins "Stadtjugendausschuss e.V." nach Maßgabe des Spaltungs- plans vom 16.12.2009 und des Versammlungsbeschlusses vom 21.01.2010. GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Martin Wacker Stadtjugendausschuss e.V.25,00% = 25.000 € Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK)26,00% = 26.000 € ROCKSHOP Musikinstrumenten- handlung GmbH12,25% = 12.250 € Privatbrauerei Hoepfner GmbH12,25% = 12.250 € b.i.g. sicherheit GmbH12,25% = 12.250 € Thomas Geiger12,25% = 12.250 € 100,0% = 100.000 € Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung "Das Fest", eine generations- und spartenübergreifende Kulturveranstaltung für Karlsruhe und die Region unter besonderer Berücksichtigung der Interessen von Kindern und Jugendlichen (GV in der Fassung vom 31.03.2010). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2010/11 2) 2011/12 2) 2012/13 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 3) - - - 1) Im April 2010 ist die KMK der Ende 2009 gegründeten Gesellschaft beigetreten. 2) Die Geschäftsjahre beginnen jeweils am 01.10. eines Kalenderjahres und enden am 30.09. des folgenden Jahres. 3) Aufwandsentschädigungen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Das Fest 176 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012/2013 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsge- sellschaft, Niederlassung Karlsruhe geprüft. Finanzielles Engagement der Stadt Karlsruhe 2010 – 2013 2010201120122013 -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- 1. Verlustausgleich 316180580 2. Zuschuss --40140 Zusammen31618098140 Leistungszahlen 2010 - 2013 2010201120122013 1. Besucherzahlen 1.1 Sport- und Familienbereich - Vorwoche10.00012.50020.000 - Freitag20.00013.00025.00025.000 - Samstag35.00030.00035.00035.000 - Sonntag40.00039.00045.00040.000 95.00092.000117.500120.000 1.2 Hügelbereich - Freitag43.09229.00030.00045.000 - Samstag45.18740.00045.00045.000 - Sonntag55.00050.00045.00045.000 143.279119.000120.000135.000 1.3 Gesamt238.279211.000237.500255.000 2. Getränkeerlös pro Kopf (in €) 2,452,342,603,45 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Die Gesellschaft war 2010 erstmals mit der Planung und Durchführung der Veran- staltung DAS FEST betraut. Das FEST 2013 kann sowohl in finanzieller als auch in sicherheitstechnischer Hin- sicht als eines der erfolgreichsten Veranstaltungen überhaupt bezeichnet werden. Erstmals konnte unter Berücksichtigung der gewährten städtischen Zuschüsse von 140 T€ ein Überschuss in Höhe von rd. 88 T€ erwirtschaftet werden. Damit konnte der in den Jahren 2010 bis 2012 angefallene Verlustvortrag in Höhe von rd. 76 T€ vollständig ausgeglichen werden. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Das Fest 177 Deutliche Verbesserungen ergaben sich 2013 beim geplanten Getränkeumsatz (der Getränkeumsatz pro Kopf ist gegenüber dem Vorjahr von 2,60 € auf 3,45 € gestie- gen), bei den Erlösen im Bereich Werbung/Sponsoring sowie beim Ticketverkauf (die Zahl der verkauften Tickets sowie der Zuschauer erreichten die Maximalauslas- tung). Ausblick Für die Zukunft geht die Gesellschaft von einer gleich bleibend positiven Ergeb- nissituation aus. Die weitere Einwerbung von Sponsorengeldern, gestützt vom her- vorragenden Ruf des "DAS FEST" und die konsequente Weiterentwicklung des Ver- anstaltungskonzepts werden diese Entwicklung nachhaltig ermöglichen. Das hohe wirtschaftliche Risiko, bspw. durch drei Tage Regenwetter, kann nicht ausgeschlossen und auch nicht versichert werden. In seiner Sitzung am 18.02.2014 hat der Gemeinderat die Weiterentwicklung der DAS FEST GmbH zur KEG Karlsruhe Event GmbH mit städtischer Mehrheitsbetei- ligung beschlossen, die notarielle Beurkundung erfolgte am 31.03.2014. Die Stadt Karlsruhe hat somit sämtliche Anteile der kommerziellen Gesellschafter einschließ- lich KMK an der DAS FEST GmbH in Höhe von zusammen 75 T€ erworben. Der Stadtjugendausschuss e. V. Karlsruhe verbleibt zunächst als nichtkommerzieller Ge- sellschafter in der GmbH, um bei der aktuellen Hauptveranstaltung der Gesellschaft DAS FEST die Interessen und Belange der Kinder und Jugendlichen vorrangig im kostenfreien Kinder- und Kulturbereich zu sichern. Der Übergang der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur KEG ist zum 01.05.2014 er- folgt. Damit kann die Gesellschaft nunmehr vollumfänglich ihre Aufgaben angehen. Kurzbilanz 2012/13 1) Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 18.278 € 0 € 37.533 € 221.481 € 0 € 277.292 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Bilanzgewinn Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 100.000 € 11.971 € 111.971 € 77.565 € 87.756 € 0 € 277.292 € 1) Das Geschäftsjahr 2012/2013 begann am 01.10.2012 und endete am 30.09.2013. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Das Fest 178 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 - 2014 2010/11 1) 2011/12 1) 2012/13 1) Plan 2012/13 1) 2) Plan 2013/14 1) 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +1.571+1.866+2.281+1.958 +2.027 2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen +0+0+0+0 +0 3. Sonstige betriebliche Erträge +211+98+140+0 +140 4. Materialaufwand -1.460-1.657-1.959-1.608 -1.748 5. Personalaufwand -91-112-144-120 -174 6. Abschreibungen -14-10-12-10 -11 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -275-185-215-220 -234 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +0+0+0+0 +0 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen +0+0+0+0 +0 10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 58+0+91+0 +0 11. Steuern vom Einkommen u. v. Ertrag +0+0-3+0 +0 12. Sonstige Steuern +0+0+0+0 +0 13. Jahresfehlbetrag -58+0+88+0 +0 1) Die Geschäftsjahre beginnen jeweils am 01.10. eines Kalenderjahres und enden am 30.09. des folgenden Jahres. 2) Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)8,816,910,66,6 2. Umlaufintensität (in %)91,283,189,493,4 3. Investitionen (in T€)11012 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)17,014,113,440,4 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)193,483,0126,9612,6 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 1,3- 3,7+ 0,0+ 3,8 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 21,6- 236,3- 0,1+ 78,2 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 3,7- 33,0+ 0,0+ 31,6 4. Kostendeckung (in %)80,485,495,097,9 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuer - 3- 44+ 10+ 104 b) nach Ertragsteuer - 3- 44+ 10+ 100 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 NMK 179 34. Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG (NMK) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Festplatz 9Telefon: 0721 / 3720-0Info@kmkg.de 76137 KarlsruheTelefax: 0721 / 3720-2106www.messe-karlsruhe.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 31.07.2000 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Haftkapital: Die Geschäftsführung liegt bei Stadt Karlsruhe69,90% =58,277 Mio. € der Messe Karlsruhe GmbH alsLandkreis Karlsruhe28,51% =23,775 Mio. € persönlich haftende Gesell-Stadt Baden-Baden 1,23% =1,022 Mio. € schafterin. Diese ist am KapitalHandwerkskammer Karlsruhe 0,12% =0,102 Mio. € der NMK nicht beteiligt und IHK Karlsruhe 0,12% =0,102 Mio. € handelt durch ihre Geschäfts-Landkreis Germersheim 0,03% =0,021 Mio. € führung.Landkreis Südliche Weinstraße 0,03% =0,021 Mio. € Regionalverb. Mittlerer Oberrhein 0,03% =0,021 Mio. € Stadt Landau 0,03% =0,021 Mio. € 100% = 83,361 Mio. € Gesellschafterversammlung: OB Dr. Frank Mentrup ( Vorsitz / ab 03.07.2013) OB a. D. Heinz Fenrich ( Vorsitz / bis 28.02.2013) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Erbbaurechtsvertrag mit der Stadt Rheinstetten über das zu bebauende Grundstück (Laufzeit 99 Jahre). Personalgestellungsvertrag mit der KMK. Mietvertrag mit der KMK über die Anmietung der Neuen Messe auf 29 Jahre. ErarbeitungderPlanung,Projektentwicklung,Finanzierungund Realisierung der Neuen Messe Karlsruhe auf dem Gelände des ehemaligen Verkerhrslandeplatzes Karlsruhe-Forchheim zum Zwecke der anschließenden Vermietung an eine Messebetriebsgesellschaft. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesell- schaft, Niederlassung Karlsruhe geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 NMK 180 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 1) Aufwandsentschädigungen. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Die Gesellschaft schließt 2013 mit einem Jahresfehlbetrag von 1.801 T€ (Vorjahr: -1.954 T€) ab. Wie in den Vorjahren befasste sich die Gesellschaft auch im Geschäftsjahr 2013 hauptsächlich mit der Beseitigung von nach der Fertigstellung aufgetretenen Män- geln sowie mit der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen und der Ab- wehr von überhöhten Honorarforderungen von beauftragten Ingenieurbüros. Zwischenzeitlich sind alle beauftragten gerichtlichen Beweisverfahren abgeschlos- sen. Da sich die Antragsgegner in der Schadensverursachung uneinsichtig zeigten, waren die Eröffnungen von Hauptverfahren auf Schadenersatz die zwangsläufige Folge. Ausblick Die Gesellschaft prognostiziert für das Geschäftsjahr 2014 einen Jahresfehlbetrag von 1.359 T€. Hauptgrund für die deutliche Verbesserung ist der rückläufige Zins- aufwand. Ergebnisverbessernd wirken sich auch der steigende Erbbauzins sowie die rückläufigen Abschreibungen aus. Auch in den nächsten Jahren werden negative Ergebnisse erwartet, in den Folgejah- ren bis 2017 fallend auf rd. - 1.185 T€. Aufgrund der Ergebnissituation bei der Mieterin KMK ist weiterhin von einem Ausfall der ursprünglich ab 2007 geplanten erfolgsabhängigen Miete M3 auszugehen. Ohne Einnahme der Miete M3 können die Abschreibungen von jährlich rd. 4,7 Mio. € (Plan 2013) nicht erwirtschaftet werden und das Kommanditkapital wird langfristig aufge- zehrt. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 NMK 181 Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 99.759.188 € 725.145 € 0 € 0 € 100.484.333 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Kommanditkapital Variables Kapitel Buchmäßiges Eigenkapital Sonderposten f. Inv.zuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 83.361.028 € -24.433.325 € 58.927.703 € 16.203.919 € 83.629 € 25.269.082 € 0 € 100.484.333 € Gewinn- und Verlustrechnungen 2010 - 2014 2010201120122013 Plan 2013 1) Plan 2014 1) - in T€ -- in T€ -- in T€ -- in T€ - - in T€- - in T€- 1. Umsatzerlöse+4.140 +4.140 +4.140 +4.079+4.080+4.173 2. Sonstige betriebliche Erträge+1.115 +1.125 +1.132 +1.109+1.106+1.076 3. Abschreibungen-4.810-4.809-4.744-4.705-4.700-4.514 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen-1.089-1.375-1.142-1.023-1.031-1.136 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-1.237-1.138-1.004-925-926-622 6. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-1.881-2.057-1.618-1.465-1.471-1.023 7. Sonstige Steuern-327-336-336-336-336-336 8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+00+0 9. Jahresüberschuss / -fehlbetrag-2.208-2.393-1.954-1.801-1.807-1.359 10. Vortrag variables Kapital-16.078 -18.286 -20.679 -22.633 11. Einlagen (+) / Entnahmen (-) der Kommanditisten+0+0+0+0 12. Variables Kapital-18.286 -20.679 -22.633 -24.434 Bilanz und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. An la genintensität (in %)99,599,499,399,3 2. Umlaufintensität (in %)0,50,60,70,7 3. Investitionen (in T€)6132214661 II. Finanzlage 1. Ei genkapitalquo t e (in %)57,057,257,858,6 2. An la gendeckungsgrad I (in %)57,357,558,259,1 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 53,3-57,8-47,2-44,1 2. Ei genkapitalrentabilität (in %)- 3,4-3,8-3,2-3,1 3. Gesamtka pitalrentabilität (in %)- 0,9-1,1-0,9-0,9 4. Kostendeckun g (in %)55,554,157,358,4 5. Cash Flow (in T€) a) vo r Ertragsteuer+ 2.603+ 2.416+ 2.790+ 2.905 b) nach Ertragsteuer + 2.60 3+ 2.416+ 2.790+ 2.905 Anm erkun g: Die wichti gsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Messe 182 35. Messe Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o KarlsruherTelefon: 0721 / 3720-0Info@kmkg.de Messe- und Kongress GmbHTelefax: 0721 / 3720-2116www.messe-karlsruhe.de Festplatz 9 76137 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 31.07.1996 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Klaus Hoffmann Karlsruher Messe- und 100% = 130.000 € Kongress GmbH Aufsichtsrat: Die Gesellschaft hat keinen Aufsichtsrat. Beteiligungen, verbundene Unternehmen (mind. 25%): Die Gesellschaft ist alleinige Komplementärin (ohne Einlage) der Neuen Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG. PersönlichhaftendeGesellschafterin(Komplementärin)der Kommanditgesellschaft Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG (NMK). In dieser Funktion übt sie die Geschäfte der NMK aus (GV in der Fassung vom 20.11.2001). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung - - - - Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesell- schaft, Niederlassung Karlsruhe geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Messe 183 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Die Messe Karlsruhe GmbH (MK) ist ausschließlich als Komplementärin der Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG (NMK) tätig und übt sonst keine Tätigkeiten aus. Für die Geschäftsführertätigkeit bei der NMK erhält die Gesellschaft eine Vergütung. Für die Gestellung von Personal der KMK an die MK zur Erledigung ihrer Aufgaben hat die MK Personalkostenersatz zu leisten. Ausblick Aus der Geschäftstätigkeit sind derzeit weder Risiken noch Chancen ersichtlich. Die Aufwendungen werden in den Folgejahren auf gleichem Niveau erwartet, ein anhal- tend niedriges Zinsniveau wird gleich bleibende Ergebnisse bewirken. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. 0 € 157.198 € 0 € 157.198 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Bilanzgewinn Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten 130.000 € 22.831 € 152.831 € 3.500 € 867 € 157.198 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 – 2014 2010 2011 2012 2013 Plan 2013 1) Plan 2014 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +0+0+0+0+0 +0 2. Sonstige betriebliche Erträge +10+10+10+10+10 +10 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen -11-17-15-16-14 -14 4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +1+2+1+1+1 +1 5. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+0-5-4-5-3 -3 6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag +0+0+0+0+0 +0 7. Jahresüberschuss / -fehlbetrag +0-5-4-5-3 -3 1) Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftspla- nes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Messe 184 Bilanz- und sonstige Kennzahlen Anmerkung: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)0,00,00,00,0 2. Umlaufintensität (in %)100,0100,0100,0100,0 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)92,192,390,397,2 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)-- -- III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)-- -- 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 0,1- 3,1- 2,5- 3,6 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 0,1- 2,9- 2,3- 3,5 4. Kostendeckung (in %)-- -- 5. Cash Flow (in T€)+ 0- 5- 4- 5 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Stadtmarketing 185 36. Stadtmarketing Karlsruhe GmbH An sch rif t:T elef o n/Fax:E- Mail/Int ernet: Kaiserstraße 142-144Telefon: 0721 / 35236-0 info@stadtmarketing-karlsruhe.de 7 613 3 Ka rlsruh eTele fa x: 0 721 / 35 236 -20 www.stadtmarketing-karlsruhe.de Grün du ng:Unternehmensgegenstand: 17.12.2001 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Norbert KäthlerStadt Karlsruherd. 40,4 % =300.500 € Sta dtmarketin g Kar lsruhe GmbH mit eig ene n Antei lenrd. 5 9,6 % =4 42.50 0 € 100 % =742.500 € Au fs icht s rat: EB Margret Mergen ( Vorsitz ) StR Gabriele Luczak-Schwarz StR Doris BaitingerStR Bettina Meier-Augenstein Thomas BalserHerbert Arthen S tR Dr . E b e rh a r d Fi sc he r( dm -d r o ge r i e ma r kt Gm bH & Co . K G) StR Detlef H of mannDr. Gerd Keys berg (FI DUCIA IT AG) StR Tom HoyemGerhard Rast etter StR Dr. Ute Leidig(Volksbank Karlsruhe eG) S tR Be t ti n a Li s ba c h Bet e iligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wi c h ti ge Verträge: K oo pera ti onsma nagemen t mit der K ASIG be zügli ch Baustellenmanagement (Kombi-Lösung). 13 Mitglieder E rarb eit un g vo n St rate gien und K onze pt en zur P osit ion ieru ng u nd Erhöh ung des Be ka nn th eitsgra des für Ka rlsruh e, zur Fö rder ung ih res identitätsstiftenden Profi ls einschließl ich deren Umsetzung. Sie kann im E inzelf all eig en e V eran sta ltung en ode r V era nst altung en im A uft rage Dritt er du rchf üh ren (GV in de r Fa ssung vom 28 .0 3. 20 11). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da die überwiegende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht einver- standen ist. 2) Aufwandsentschädigungen. 2010201120122013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder d. Geschäftsführung 1 )1)1)1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) --55 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Stadtmarketing 186 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Finanzielles Engagement des Mitgesellschafters Stadt Karlsruhe 2010 – 2013 2010201120122013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Grund- und Projektzuschüsse Stadt Karlsruhe 2.2122.2572.6343.412 2. Erhöhung Stammkapital 0100 3. Erhöhung Kapitalrücklage 01.00200 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Im Bereich Stadtjubiläum wurde in 2013 mit dem Stadtgeburtstag unter dem Motto "Karlsruhe will es wissen" ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Stadtjubiläum erfolgreich umgesetzt. Die Kombination von Stadtgeburtstag und Wissenschaftsfes- tival lieferte zudem wichtige Erkenntnisse im Hinblick auf das Stadtjubiläum 2015. Die Vorbereitungen für den Festivalsommer 2015 laufen nach Plan und befinden sich seit Anfang 2013 in der Umsetzung. Durch den enormen Vorbereitungsaufwand waren zusätzliche Projektmitarbeiter sowie eine veränderte Teamstruktur erforder- lich. Die nationale Vergabe der Eröffnungsveranstaltung 2015 konnte erfolgreich durchgeführt werden. Die europaweite Ausschreibung des Pavillons wurde ebenfalls erfolgreich umgesetzt und im Februar 2014 abgeschlossen. In Kooperation mit Ort- schaftsräten und Bürgervereinen erfolgte die Auswahl von 89 Stadtteilprojekten für das Stadtjubiläum. Der Ideenwettbewerb wurde fortgeschrieben. Im Bereich Sponso- ring konnte eine Premiumpartnerschaft mit der EnBW abgeschlossen werden sowie ein Hauptsponsoring der Firmen Siemens und Hoepfner. Der Startschuss für die überregionale Vermarktung des Jubiläums erfolgte auf der ITB Berlin 2013. Hier ist 2010201120122013 Arbeiter 4) ---- Angestellte/Beschäftigte 4) 9,811,414,117,2 Beamte 4) 1,71,71,30,7 Gesamtbele gschaft11,513,115,417,9 Auszubildende---- Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Stadtmarketing 187 eine Kooperation mit dem Tourismus sowie wichtigen Institutionen aus der Kultur gestartet worden. Das Kooperationsmarketing hat auf die starke Belastung der Innenstadt durch die Baustellensituation reagiert. Mit Veranstaltungen wie der Langen Einkaufsnacht, music to go sowie dem Stadtfest unter dem Motto "Spiel des Lebens", das mit einem innovativen Konzept die Innenstadt in eine Spielfläche verwandelte, wurde die In- nenstadt belebt. Während der Sperrung der östlichen Kaiserstraße von März bis No- vember konnten mit zahlreichen Aktionen Frequenzverluste in diesem Bereich redu- ziert werden. Die finanzwirtschaftliche Situation ist weiterhin stabil. Der Jahresabschluss entspricht insgesamt der Planung. Außerordentliche Steuererträge in Höhe von 444 T€ füh- ren zwar zu einem Jahresüberschuss von 419 T€. Diese Erträge sind jedoch nur darauf zurückzuführen, dass das Finanzamt für die Umsatzsteuer 2009 nachträglich Vertrauensschutz gewährt hat und die für 2009 auf die Zuschüsse der Stadt Karlsru- he abgeführte Umsatzsteuer nach Änderung des entsprechenden Umsatzsteuerbe- scheides 2009 vom Dezember 2013 im Februar 2014 erstattet wurde. Ausblick Im Fokus der Gesellschaft steht derzeit die Organisation des 300-jährigen Stadtge- burtstages der Stadt Karlsruhe, der in 2015 gefeiert wird. Mittelfristig ist die Koordination und Steuerung der Markenführung der Stadt Karlsruhe eine Kernaufgabe der Gesellschaft, weniger die operative Ausführung. Die Entwicklung einer gesamtstädtischen Kommunikationsstrategie, Themensetzung für die gesamte Stadt sowie die Weiterentwicklung der Markenstrategie sind auch zukünftig wesentliche Handlungsfelder des Stadtmarketings. Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 117.238 € 16.527 € 2.499.709 € 34.370 € 75.157 € 2.743.001 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital eigene Anteile eingefordertes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Verlustvortrag Jahresüberschuss Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 743.000 € -442.500 € 300.500 € 1.223.750 € 1.700 € -1.100.814 € 418.663 € 843.799 € 312.297 € 1.234.822 € 352.083 € 2.743.001 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Stadtmarketing 188 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 - 2014 2010 2011 2012 2013 Plan 2013 1) Plan 2014 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +1.018 +1.078 +1.213 +1.280 +1.345 +1.495 2. Bestandsveränderung an unfertigen Arbeiten -25+0+0+0 +0 +0 3. Sonstige betriebliche Erträge +2.335 +2.888 +2.581 +2.903 +3.509 +6.451 4. Materialaufwand -2.059 -2.303-2.088-2.684 -3.355 -6.375 5. Personalaufwand -786-955-1.021-1.220 -1.242 -1.283 6. Abschreibungen -34-38-39-40 -34 -39 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -352-297-265-264 -230 -250 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +3+4+1+1 +3 +1 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -18-12+0+0 +0 +0 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit +82+365+382-24 -4 +0 11. Außerordentliche Erträge +0+0+0+444 +0 +0 12. Außerordentliche Aufwendungen +0+0+0-1 +0 +0 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag +1+0+0+0 +0 +0 12. Sonstige Steuern 2) -1.142 -378-409+0 +0 +0 13. Jahresüberschuss / -fehlbetrag -1.059-13-27+419 -4 +0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“ (d. h. nicht fortgeschrieben). 2) Berücksichtigt ist eine Rückstellungsbildung aufgrund möglicher Steuernachforderung. Die Gespräche mit dem Finanzamt sind noch nicht abgeschlossen. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)8,06,74,54,3 2. Umlaufintensität (in %)72,691,894,593,0 3. Investitionen (in T€)119201071 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)18,22521,130,8 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)228,9375,7467,2719,7 II I . Ert ra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 103,9- 1,2- 2,2+ 32,7 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 334,4- 2,9- 6,4+ 49,6 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 59,9- 0,1- 1,3+ 15,3 4. Kostendeckung (in %)23,227,131,730,4 5. Cash Flow (in T€) a ) vo r Ertragsteuern- 1.025+ 25+ 11+ 458 b ) nac h Ertragsteuern- 1.024+ 25+ 12+ 458 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)17,924,026,729,0 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)68.32072.94966.32368.133 Anm erkun g: Die wichti gsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KSBG 189 37. Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH (KSBG) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Hermann-Veit-Str. 7Telefon: 0721 / 811016ksbg@karlsruhe.de 76135 KarlsruheTelefax: 0721 / 133-5209www.europahalle.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 1975 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Klaus Hoffmann Stadt Karlsruhe48% = 14.400,00 € Herr Theobald Jopke13% =3.900,00 € Herr Ralph-Jürgen Grotz13% =3.900,00 € Herr Heinz Fütterer13% =3.900,00 € Herr Peter Mayer13% =3.900,00 € 100% = 30.000,00 € hiervon insgesamt 50% einbezahlt Gesellschafterversammlung: EB Margret Mergen ( Vorsitz ) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Mietvertrag mit der Stadt Karlsruhe vom 23.04.1975 über die Anmietung diverser Sportstätten (städt. Turn- und Sporthallen) in der Fassung des vierten Nachtragsvertrages vom 13.04./28.04.1994. An- und Vermietung sowie Bau, bauliche Erweiterung von Anlagen und Einrichtungen in Sportstätten, Betrieb und Vermarktung von Sportstätten bzw. deren Einrichtungen sowie Förderung des Sports und Durchführung von Veranstaltungen (GV in der Fassung vom 20.11.2001). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 1) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wird vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KSBG 190 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2010 2011 2012 2013 Beschäftigte 4) 2,70 2,70 2,70 2,70 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 2,70 2,70 2,70 2,70 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten / Beamten. Leistungszahlen 2010 - 2013 Gastveranstaltungen 2010 2011 2012 2013 1. Anzahl der Veranstaltungen 494747 41 2. Veranstaltungstage 535255 47 3. Anzahl der Besucher 169.249155.100152.500 144.020 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Aufgrund des Rückgangs umsatzstarker mehrtägiger Veranstaltungen in der Euro- pahalle im Jahr 2013 gegenüber 2012 wurde das Umsatzniveau des Vorjahres bei den Gastveranstaltungen unterschritten. Die Erlöse im Bereich der Sporthallen- und Nebenraumvermietung sind gegenüber dem Vorjahr durch die ganzjährige Vermietung der Sporthalle 2 der Merkur Akade- mie gestiegen. Aufgrund des positiven Geschäftsverlaufes kalkuliert die KSBG für 2013 mit einem Jahresüberschuss von 41 T€. Ausblick Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft hat sich seit 2004 auf das eigentliche Kern- geschäft der Hallenvermietung begrenzt und ermöglicht somit eine weitgehend kal- kulierbare Kosten- und Erlössituation im Vermietungsgeschäft. Die Vertragskonstel- lation bezüglich der Stadionvermietung des neuen Stadions „SVK Beiertheim“ wird einen Verlust der KSBG aus dieser Geschäftstätigkeit ebenfalls ausschließen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KSBG 191 Aufgrund des jüngsten Brandschutzgutachtens wurde die Europahalle Anfang Juni 2014 für Veranstaltungen mit über 200 Personen gesperrt. Durch den daraus resul- tierenden Wegfall der Mieteinnahmen für die Europahalle sowie die Mehrkosten für den organisatorischen Brandschutz im ersten Halbjahr 2014 wird die KSBG das ge- plante Jahresergebnis 2014 (Jahresüberschuss von 17 T€) nicht erreichen. Vorläufige Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Ver- mögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 51.848 € 91.172 € 635.542 € 0 € 778.562 € A. B. C. D. Eigenkapitel Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklage Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 15.000 € 494.623 € 40.734 € 550.357 € 102.160 € 92.926 € 33.119 € 778.562 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2014 2010 2011 2012 2013 1) Plan 2013 2) Plan 2014 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +1.066 +1.066+1.128+1.015 +1.033 +952 2. Aufwendungen für bezogene Leistungen -628-694-571-607 -540 -533 3. Sonstige betriebliche Erträge +844+1+17+14 +8 +8 4. Personalaufwand -176-184-190-194 -205 -214 5. Abschreibungen -73-44-212-85 -127 -56 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -912-49-50-82 -145 -132 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +2+2+2+0 +0 +0 8. Zinsen und andere Aufwendungen +0+0+0+0 +0 +0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+123+98+124+61 +24 +25 10. Außerordentliche Aufwendungen +0+0+0+0 +0 +0 11. Steuern von Einkommen und vom Ertrag -49-30-43-20 -8 -8 12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag +74+68+81+41 +16 +17 1) Vorläufige Angaben 2) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“; eine förmliche Fortschreibung des Wirt- schaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 KSBG 192 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)11,511,07,96,7 2. Umlaufintensität (in %)88,589,092,193,3 3. Investitionen (in T€)674520164 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)50,956,855,770,7 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)440,9516,8706,51.061,5 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 6,9+ 6,4+ 7,2+ 4,0 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 20,2+ 15,9+ 15,8+ 7,4 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 10,3+ 9,0+ 8,9+ 5,2 4. Kostendeckung (in %)59,6109,8110,3104,9 5. Cash Flow (in T€) a ) vor Ertragsteuern+ 196+ 142+ 336+ 146 b ) nach Ertragsteuern+ 147+ 112+ 293+ 126 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)9,819,018,620,1 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)43.12944.88146.28348.999 Anm erkun g : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. IV. Rechtlich selbständige Stiftungen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 ZKM 195 1. Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Lorenzstr. 19Telefon: 0721 / 8100-1200Info@zkm.de 76135 KarlsruheTelefax: 0721 / 8100-1139www.zkm.de Gründung:Stiftungszweck: 1989 als Stiftung des öffentlichen Rechts Vorstand:Stifter:Stiftungskapital: Professor Peter WeibelLand Baden-Württemberg50% = 127.822,97 € Stadt Karlsruhe50% = 127.822,97 € 100% = 255.645,94 € Stiftungsrat (stimmberechtigte Mitglieder): OB Dr. Frank Mentrup Prof. Dr. Gregor Hopf ( Vorsitz / ab 01.03.2013) (ab 22.02.2013 / bis 03.04.2014) OB a. D. Heinz Fenrich MR Markus Wiedemann ( Vorsitz / bis 28.02.2013) (ab 04.04.2014) Staatssekretär Jürgen Walter Prof. Dr. Birgit Locher-Finke ( stellv. Vorsitz ) (bis 21.02.2013) Ltd. MR Alfred DietenbergerUlrike Maier (ab 22.02.2013)StR Dr. Klaus Heilgeist Kuratorium: Prof. Dr. Manfred Popp ( Vorsitz ) Beteiligungen (mind. 25%): Die Stiftung hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Mietvertrag vom 20.11.1997 mit der Stadt Karlsruhe über die Anmietung der Lichthöfe 1,2, 6-9 und des Glaswürfels des ehemaligen IWKA-Hallenbaus in der Fassung vom 11./16.10.2007. Stromliefervertrag mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH. Die Stiftung hat die Aufgabe, als Einrichtung der Forschung, der KulturvermittlungundderWeiterbildungeineumfassende Auseinandersetzung mit Kunst und Medientechnologie, insbesondere in den Bereichen Bild, Musik, Wort und Verbindungen unter ihnen, zu ermöglichen (aktualisierte Stiftungssatzung vom 12.11.2010, veröffentlicht im Gemeinsamen Amtsblatt für Baden-Württemberg am 26.02.2011). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 ZKM 196 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Mitarbeiter) 1) 2) 3) 2010 4) 2011 4) 2012 4) 2013 4) Beschäftigte / Angestellte 5) 787679 74 Beamte 5) 322 2 Gesamtbelegschaft 817881 76 Nachrichtlich: Sonstiges Personal 6) 171622 23 Auszubildende 112 2 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) mit Personal des Museums für Neue Kunst 5) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten 6) Werkverträge, Volontäre Leistungszahlen 2010 - 2013 2010 2011 2012 2013 1. Anzahl der Besucher 233.264220.450210.360 223.838 2. Zuschuss pro Besucher (in €) 646973 71 3. Finanzierung (in %) - Eigenfinanzierungsquote 1) 4,976,154,78 5,66 - Drittmittelfinanzierungsquote 2) 11,7110,759,23 9,76 4. Zahl der Veranstaltungen - Ausstellungen 171715 22 - Vorträge / Symposien 332324 29 - Musikveranstaltungen 322435 37 - Gruppenführungen 1.8401.5841.537 1.510 - Sonstiges 7911776 97 Zusammen 2.0011.7651.687 1.695 1) Verhältnis Umsatzerlöse – Summe der Aufwendungen. 2) Verhältnis Zuwendungen Dritter – Summe der Aufwendungen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 ZKM 197 Finanzielles Engagement der Stifter in den Jahren 2010 bis 2013 1) In den Zuwendungen ab 2013 nicht berücksichtigt sind die zusätzlichen Mittel für den sog. Baukorridor. Hierfür stehen jährlich pro Stifter je 600 T€ zur Verfügung. Der Abruf der Mittel er- folgt bedarfsgerecht, nicht abgerufene Mittel werden auf das Folgejahr vorgetragen. Blick auf den Kubus bei Nacht Geschäftsverlauf 2013 Im Jahr 2013 haben 223.838 Personen (Vorjahr: 210.360) das ZKM besucht. Die Besucherzahl setzt sich zusammen aus 181.280 Museumsbesuchern (2012: 174.340) und 42.558 Besuchern von Veranstaltungen und der Mediathek (2012: 36.020). Entw icklung der Besucherzahlen 1998 - 2013 0 50.000 100.000 150.000 200.000 250.000 300.000 1 9 98 2 0 00 2002 2 0 0 4 2 0 0 6 2008 2 0 10 2012 Jahr 189.861 154.498 185.000 262.241 223.838 210.360 Vor allem das zweite Halbjahr 2013 war von außergewöhnlichen Veranstaltungen geprägt. Im September übergab die renommierte Kunstsammlerin Francesca von Habsburg dem ZKM den Sound Pavillon The Morning Line als Schenkung. Ende September wurde die Ausstellung Sasha Waltz. Performances Objekte Installationen 2010201120122013 1) - i n T€ - - i n T€ - - i n T € - - i n T € - 1. Land Baden-Württemberg 7.4857.5757.6677.977 2. Stadt Karlsruhe 7.48 57. 5 757.6677.977 Zusamme n14.97015.15015.33415.954 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 ZKM 198 mit einem dreitägigen Programm von der Compagnie Sasha Waltz & Guest eröffnet. Bereits nach der Hälfte der Laufzeit wurde die Ausstellung durch eine Umfrage unter tausend KünstlerInnen, MeinungsmacherInnen, Medienleuten und den wichtigsten Köpfen aus Theatern, Buchverlagen, Museen und Galerien durch das Magazin kul- turnews zur Ausstellung des Jahres 2013 gewählt. Direkt im Anschluss an die Eröffnung der Sasha Waltz-Ausstellung fand das 3D- Festival BEYOND statt, das die internationale Szene der avancierten 3D- Technologie zusammenbrachte. Mitte Oktober feierte die Gesellschaft zur Förderung von Kunst und Medientechnolo- gie ihr 25-jähriges Jubiläum und lud zur Podiumsdiskussion Engagiert Euch ein. En- de Oktober wurde aus Anlass des 60. Jubiläums des ifa (Institut für Auslandsbezie- hungen) die Ausstellung Weltreise. Kunst aus Deutschland unterwegs eröffnet. Nur zwei Tage zuvor lieferte das ZKM die multimediale Gestaltung des Gala-Abends der Ministerpräsidentenkonferenz auf dem Schloss Heidelberg. Am selben Abend waren das Bundesverfassungsgericht mit dem Obersten Gerichtshof (OGH) Österreich zu Gast im ZKM. Anfang November wurde im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums der ARD Hörspiel- tage sowohl das internationale Symposium Choreography of Sound - Between Abs- traction and Narration als auch mit Monsters of Grace die erste Hörspielproduktion des weltbekannten Regisseurs Robert Wilson präsentiert, die Schauspielgrößen wie Isabelle Huppert, Angela Winkler, Jürgen Holtz und Christopher Knowles ins ZKM brachte. Als letztes großes Ereignis wurde Anfang Dezember die Ausstellung global aCtIVISm eröffnet. Ausblick Neben dem normalen Programm in den Bereichen Forschung und Produktion sowie Ausstellung und Aufführung ist das ZKM im Jahr 2014 intensiv mit mehreren neuen, großen Arbeitsbereichen beschäftigt, an denen sich fast alle Abteilungen des Hau- ses beteiligen und die für die zukünftige Ausrichtung und Struktur des ZKM wesent- lich sind. Aus Anlass des 25-jährigen Gründungsjubiläums des ZKM wird es ein Programm geben, das die internationale Vernetzung und die globalen Impulse des ZKM auf- zeigt. Die erste Ausbaustufe einer ZKM-Online-Dependance startete mit dem Launch der neuen ZKM-Website Anfang Februar 2014. Damit einher geht auch die Inbetrieb- nahme von "ArtOnYourScreen" als Plattform für künstlerische Produktionen unter den Bedingungen der Netzkultur. "ArtOnYourScreen" ist eine Art Showcase bzw. das "Medienmuseum" für die Online-Dependance des ZKM. Sowohl mit der neuen Web- site als auch mit dem darin integrierten "ArtOnYourScreen"-Format wird sich das ZKM völlig neu und innovativ im Internet präsentieren. Die neu entstehende Archiv-Struktur bindet die Archivmaterialien aller Abteilungen und Sammlungen des ZKM mit ein. Um die Zusammenführung verschiedenster Be- stände und Datenbanken möglich zu machen, ist die Implementierung sowohl eines Digital Asset Managements (DAM) als auch eines Museumsmanagement-Systems (MMS) erforderlich. Damit die Bestände bzw. Teile davon zukünftig auch über die ZKM-Website zugänglich gemacht werden können, müssen Schnittstellen zwischen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 ZKM 199 diesen beiden Systemen zum Content Management System (CMS) der Website hergestellt werden. Die vernetzte Archivstruktur ist als horizontale Struktur durch alle Bereiche des ZKM angelegt und wird erstmals in der Geschichte des ZKM einen um- fassenden Überblick und Zugang zu den "Archiv-Schätzen" des ZKM ermöglichen. Dies ist sowohl für die internen Arbeitsprozesse als auch für die zukünftige Außen- wirkung des ZKM von großer Bedeutung. Das Programm "GLOBALE" wird der ZKM-Beitrag zum 300. Stadtjubiläum im Jahr 2015 sein. Die Vorbereitungen dazu sind bereits angelaufen. Bis zum Beginn der "GLOBALE" Mitte Juni 2015 werden thematische Teilbereiche als Zwischenberichte der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Austausch der Sprinkleranlage im Medienmuseum und den Depots der Licht- höfe 8 und 9 ist die erste große Reinvestitionsmaßnahme in der gebäudetechni- schen Infrastruktur des ZKM und bedingt eine monatelange Schließung des Me- dienmuseums. Bis November 2014, wenn die Arbeiten an der Sprinkleranlage be- ginnen, müssen alle notwendigen Vorbereitungen getroffen werden: Ein kompletter Abbau der künstlerischen Installationen, die Räumung aller Depots, Zwischen- und Auslagerungen aller Werke, Organisation von Verpackung und Transporten sowie konservatorischen und restauratorischen Maßnahmen. Auch dieses Vorhaben wird mehrere Abteilungen des ZKM intensiv beschäftigen. Von Seiten des Landes wurden weitere Kürzungen für das Jahr 2014 angedeutet, ohne diese genau zu beziffern. Dadurch würde die Anhebung der Grundfinanzie- rungsmittel für wachsende Aufgaben weiter reduziert. Die Weiterführung der zu- sätzlichen Mittel wurde mittlerweile in die mittelfristige Finanzplanung des Landes für die Jahre 2015-2018 aufgenommen; nun gilt es, die höheren Grundfinanzierungsmit- tel für den kommenden Doppelhaushalt des Landes unter Einbeziehung der Stadt zu sichern. Die anstehende Sprinklersanierung kann aus Mitteln des neu eingerichteten Baukorridors finanziert werden. Weitere Sanierungsmaßnahmen am Gebäude und in der Gebäudetechnik sind bereits in Planung. Vorläufige Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Forderungen Kassenbestand, Forderungen gegenüber der Stadt Karlsruhe Barkasse Rechnungsabgrenzungsposten 13.518.068 € 84.857 € 174.566 € 963.099 € 663.480 € 9.772 € 19.143 € 15.432.985 € A. B. C. D. E. F. Eigenkapital Stiftungsstock Gewinnvortrag Vorjahre Rücklagen Jahresüberschuss Erhaltene Anzahlungen Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt Verbindlichkeiten aus L + L Rückstellungen Rechnungsabgrenzungsposten 255.646 € 13.053.329 € 1.140.400 € 210.754 € 14.660.129 € 120.181 € 2.369 € 637.881 € 3.804 € 8.621 € 15.432.985 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 ZKM 200 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 - 2014 Bilanz und sonstige Kennzahlen 201 02 01120 122 013 1) Plan 2013 2) Pl an 2 0 14 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsat ze rlöse+864+1 .1 16+87 0+1 .0 61+795+75 0 2. Be st an dverä nde run gen a n fe rt igen u nd un fe rti gen Erzeug nissen+2+2- 5+0+0+0 3. So nsti ge Zuwen dun gen Dri tt er+1 7. 006 +17 .1 01 +1 7. 01 3 +17 .7 83+1 7. 021+17. 09 5 4. So nsti ge be tr iebl iche Ert rä ge+100+1 20+81 4+1 24+50+10 0 5. Pe rsona lauf wan d-5. 831-5 .9 25-5. 87 4-5 .8 84-6. 300-6. 30 0 6. Au fwen dun gen f ür b ezoge ne Le istu nge n-7. 454-8 .2 45-8. 42 7-8 .8 91-7. 490-7. 64 0 7. Ab sch reib ung en-515-6 01-60 7-5 91-580-60 0 8. So nsti ge be tr iebl iche Au fwen dun gen-3. 588-3 .3 75-3. 28 4-3 .3 80-3. 187-3. 16 7 9. So nsti ge Zinse n und ä hnli ch e Ert rä ge+3+8+6+2+5+2 10. So nsti ge Zinse n u. ä hnli ch e Auf wen dun gen-1-2- 3-4-3-3 11. Ergebni s de r gewöhnl . Ges chäfts tät igke it+586+1 99+50 3+2 20+311+23 7 12. St eu ern vom Ein kommen u nd vom Ert ra g+0+0+0+0+0+0 13. So nsti ge St eu ern+0+0+0+0+0+0 14. Neut ra ler Er tra g+562+5 60+63 1+2 57+300+25 0 15. Neut ra ler Au fwan d-570-4 83-47 4-2 67-300-25 0 16. Ja hres überschuss / -fehl betrag+578+2 76+66 0+2 10+311+23 7 1) Vorläufi ge Angab en. 2) Vo m Beschlu ssg remiu m g ene hmig te r "Urplan" (d.h. nicht fortgeschrieben ). 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)89,489,991,778,6 2. Umlaufintensität (in %)10,610,18,312,4 3. Investitionen (in T€)8289607821.001 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)94,494,294,695,0 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)105,6104,8103,2108,4 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)67,024,875,919,9 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)4,62,14,91,4 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)4,42,04,61,4 4. Kostendeckung (in %)5,06,14,85,7 5. Cash Flow (in T€)1.0948781.268802 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)33,532,632,331,4 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)71.99075.96072.52177.416 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Heimstiftung 201 2. Heimstiftung Karlsruhe Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Lammstraße 9Telefon: 0721 / 133-5437verwaltung@heimstiftung- 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 133-5109karlsruhe.de www.heimstiftung-karlsruhe.de Gründung:Stiftungszweck: 17.08.1994 Vorstand:Stifter:Stiftungskapital: BM Martin Lenz (als ständiger Stadt Karlsruhe6,22 Mio.€ Vertreter des Oberbürgermeisters) Stiftungsrat: BM Martin Lenz ( Vorsitz ) StR Thomas Kalesse StR Dr. Dorothea Polle-HollStR Christa Köhler ( stellv. Vorsitz / ab 01.01.2013) StR Jürgen Marin StR Dr. Thomas Müller StR Ute Müllerschön ( stellv. Vorsitz / bis 31.12.2012) Alexandra Ries, berat. Mitglied StR Michael Borner Josef Seekircher, berat. Mitglied StR Margot DöringFrank Binder, berat. Mitglied Beteiligungen (mind. 25%): Die Stiftung hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Vertrag über die Speiseanlieferung für die Einrichtungen der Heimstiftung vom 29.10.2010. Zweck der Stiftung ist die Errichtung und der Betrieb von Kinder- und Jugendheimen,Alten-undPflegeheimen,betreuten Seniorenwohnungen sowie stationären, teilstationären und ambulanten Einrichtungen der Sozialhilfe und der Jugendhilfe. Zu den Einrichtungen der Jugendhilfe zählt auch eine Schule am Heim (Schule für Erziehungshilfe).Sieverfolgtausschließlichundunmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" (§§ 51ff) der Abgabenordnung (Stiftungssatzung vom 27.07.2010). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wird vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Heimstiftung 202 Leistungszahlen 2010 - 2013 Finanzielles Engagement der Stadt Karlsruhe in den Jahren 2010 – 2013 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2010 2011 2012 2013 Beschäftigte 4) 295304282 317 Beamte 4) 81212 10 Gesamtbelegschaft 303316294 327 Auszubildende 323032 24 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten / Beamten. 2010201120122013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Investitionszuschüsse (Wohnungslosenhilfe) 0400 2. Betriebskostenzuschüsse 1) 45434650 3. Sonstige Zuschüsse (Augartenschule) 5555 4. Betriebskostenzuschüsse IGLU 2) 99110110118 5. Betriebskostenzuschüsse NOKU 39626262 6. Betriebskostenzuschüsse JUNO -151717 7. Zuschuss Projekt Esperanza --4654 8. Betriebskostenzuschuss Miete Adler-/Amalienstr. --2710 Zusammen188239313316 Auslastung der Einrichtungen2010201120122013 - in % - - in % - - in % - - in % - 1. Seniorenzentrum am Klosterweg - Betreutes Wohnen91,9093,5794,6093,98 - Pflegeheim95,7797,2492,0890,17 2. Seniorenzentrum Parkschlössle - Betreutes Wohnen95,0096,2793,5093,86 - Pflegeheim95,8196,9794,7594,62 3. Kinder- und Jugendhilfezentru m - vollstationäre Gruppen110,1797,3888,0989,96 - Tagesgruppen95,8488,4987,8591,40 - Plätze im betreuten Wohnen100,00100,00100,00100,00 4. Wohnungslosenhilfe (Langzeitwohngruppe) 94,9098,7797,2399,59 5. Seniorenresidenz am Wettersbac h (Pflegeheim) 89,5 997,4285,8885,24 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Heimstiftung 203 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Der im Wirtschaftsjahr 2013 erzielte Überschuss in Höhe von 451 T€ (Vorjahr: Fehlbetrag in Höhe von 374 T€) ist Ergebnis einerseits der in 2012 abgeschlossenen kostendeckenden Entgeltvereinbarung für das Kinder- und Jugendhilfezentrum und andererseits einer Verbesserung der Ertragssituation im Seniorenzentrum Parkschlössle. Entw icklung der (prognostizie rte n) Ergebnisse 2009 - 2017 -800 -600 -400 -200 0 200 400 600 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 Jahr - in T€ - (- 403)- 374 - 624 + 26 (+ 451) (- 300) Im Seniorenzentrum Klosterweg entstand ein Fehlbetrag in Höhe von 198 T€ (Plan: - 90 T€). Das Ergebnis ist im Wesentlichen durch die deutlich schwächere Belegung und dem damit verbundenen Rückgang der Benutzungsentgelte beein- flusst. Dies verdeutlicht den dringenden Sanierungsbedarf der Altbaubestandteile der Einrichtung, insbesondere vor dem Hintergrund weiter steigender Instandset- zungskosten. Das Seniorenzentrum Parkschlößle ist generalsaniert und erfreut sich eines aus- gesprochen guten Rufs sowie hoher fachlicher Anerkennung. Trotz der leicht niedri- geren Belegung von rd. 94,6 % statt der geplanten 96 % konnten höhere Benut- zungsentgelte generiert werden. Dies lag insbesondere daran, dass es in der Pfle- geklasseneinstufung positive Abweichungen gab und dadurch deutlich höhere Ent- gelte abgerechnet werden konnten. Insgesamt konnte so ein deutlicher Überschuss in Höhe von 107 T€ (Plan: Fehlbetrag in Höhe von 61 T€) erwirtschaftet werden. Die Einrichtung der Seniorenresidenz am Wettersbach in Grünwettersach wird gut nachgefragt. Der entstandene Fehlbetrag in Höhe von 14 T€ ist deutlich niedriger als im Wirtschaftsplan prognostiziert (- 37 T€). Bei den Benutzungsentgelten gab es deutliche Verbesserungen, da es in der Pflegeklasseneinteilung positive Abweichun- gen gab. Insgesamt ist es jedoch schwierig eine Einrichtung dieser Größenordnung wirtschaftlich zu führen. Beim Ambulanten Dienst (Mobile Pflege Fidelitas) wurde ein Überschuss von 1 T€ realisiert, nachdem in der Planung noch ein Fehlbetrag von 38 T€ zugrunde gelegt wurde. Mit der vorhandenen Personalstärke sind weitere Umsatzsteigerungen kaum noch möglich. Die Personalneugewinnung im ambulanten Bereich ist sehr schwierig geworden. Hier zeigt sich am deutlichsten der Fachkräftemängel, da im ambulanten Bereich ausschließlich mit examinierten Kräften gearbeitet werden kann. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Heimstiftung 204 Im Bereich Betreutes Wohnen / Therapiezentrum / Tagespflege gab es strukturel- le Veränderungen. Die seit 2006 vermieteten Praxisräume der Physio- und Ergothe- rapie des Klosterwegs 1a wurden zum 31.08.2013 vom Mieter gekündigt und zum 01.11.2013 eine Tagespflege mit 15 Plätzen eröffnet. Durch die Einführung des neu- en Angebotes entstanden jedoch zusätzliche Kosten. Zudem kamen Ertragsrück- gänge durch den Mietausfall und noch geringe Einnahmen während der sog. „Pre- opening“ - Phase hinzu. Der stabile Bereich des Betreuten Wohnens konnte diese Defizite trotz weiterhin guter Nachfrage nicht ausgleichen. Insgesamt entstand somit ein Fehlbetrag in Höhe von 24 T€. Beim Kinder- und Jugendhilfezentrum entstand ein Überschuss in Höhe von 591 T€. Die deutliche Verbesserung gegenüber der Planung (Fehlbetrag in Höhe von 185 T€) ist im Wesentlichen begründet durch die strukturellen Veränderungen im Bereich der Inobhutnahme von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen: Die Inobhutnahme wird durch die Heimstiftung als einziger Trägerin in Karlsruhe im Auftrag der Stadt Karlsruhe durchgeführt. Dies beinhaltete bis 2012 die Verpflichtung der unbegrenzten Aufnahme und dies zu jeder Zeit. Refinanziert wurden allerdings nur die jeweils belegten Plätze. Bei einer längerfristigen Überkapazität von nicht be- legten Plätzen wirkte sich dies durch die Vorhaltekosten für Personal und die Sach- kosten unmittelbar negativ auf das Ergebnis aus. Nach Verhandlungen mit der Sozi- al- und Jugendbehörde konnte in 2012 eine neue kostendeckende Entgeltverein- barung abgeschlossen werden. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Wirtschaftsplans 2013 gab es diese Vereinbarung noch nicht, so dass im Inobhutnahmebereich des Kinder- und Jugendhilfezentrums noch nach der alten Systematik mit einer geringeren Platzzahl kalkuliert wurde. Auch wurde eine neue Abrechnungssystematik vereinbart. Bei einer wie im Berichtsjahr besseren Belegung als angenommen wirkt, sich dies besonders positiv auf das Er- gebnis aus. Im Personalbereich mussten zudem viele Stellen neu besetzt werden, was erst im zweiten Halbjahr 2013 vollständig erreicht werden konnte. Dies wirkte sich neben der höheren Belegung deutlich auf das Ergebnis aus. Im Segment der Wohnungslosenhilfe entstand ein Fehlbetrag von 12 T€ (Plan: Überschuss in Höhe von 13 T€). Das Ergebnis ist stark beeinflusst vom neuen An- gebot des Betreuten Wohnens für psychisch erkrankte Menschen mit vorwiegend altersbedingt erhöhtem Hilfsbedarf (Thomas-Mann-Str. 3). Die seit Sommer 2013 angebotene Betreuung konnte sich im Berichtsjahr noch nicht vollständig etablieren. Zu Beginn des Jahres 2014 zeigt sich eine deutlich bessere Belegung, die ein kos- tendeckendes Ergebnis erwarten lässt. Ausblick Gemäß dem aktuellen Wirtschaftsplan 2014 erwartet die Heimstiftung einen Fehlbe- trag von 403 T€. Da sowohl die Entgeltvereinbarung im Kinder- und Jugendhilfe- zentrum als auch die Pflegesätze der Seniorenzentren in 2014 neu verhandelt wer- den müssen, kann derzeit nicht abgesehen werden, ob sich das Ergebnis für das laufende Geschäftsjahr 2014 deutlich verbessern wird. Das Seniorenzentrum am Klosterweg ist ohne grundlegende Sanierung und Entwicklung neuer Konzepte auf dem Pflegemarkt in den nächsten Jahren in Karls- ruhe nicht mehr konkurrenzfähig. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Heimstiftung 205 Das Kinder- und Jugendhilfezentrum hat ebenfalls eine marode Bausubstanz. Das zentral für eine Identifizierung erforderliche Haupthaus müsste entsprechend saniert und umgebaut werden. Bereits jetzt belasten hohe Instandhaltungskosten eine wirtschaftliche Erbringung der Jugendhilfeangebote. Vorläufige Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Bestand Neubauwohnungen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 24.692.840 € 60.896 € 0 € 3.180.016 € 151.119 € 11.059 € 28.095.930 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Rücklagen Verlustvortrag Jahresüberschuss Sonderposten Fördermittel für Investitionen Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 6.219.919 € 1.163 € -1.612.493 € 451.285 € 5.059.874 € 7.437.633 € 925.103 € 14.655.333 € 17.987 € 28.095.930 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2014 201020112012 2013 1) Plan 2013 2) Plan 2014 2) - in T€ -- in T€ -- in T€ -- in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Erträge aus allg. Pflegeleistungen+7.111+7.342+7.337+7.512+7.436+7.616 2. Erträge aus Unterkunft u. Verpflegung+2.134+2.182+2.188+2.237+2.311+2.343 3. Erträge aus Investitionskosten+1.417+1.437+1.414+1.402+1.408+1.422 4. Zuweis. u. Zuschüsse zu Betriebskosten+773+972+1.193+1.304+1.195+1.290 5. Sonstige betriebliche Erträge+8.071+7.675+7.394+8.401+6.653+8.013 = Summe der Erlöse und Erträge+19.506+19.608+19.526+20.856+19.003+20.684 6. Personalaufwand-13.551-13.655-14.229-14.436-13.467-15.191 7. Materialaufwand -3.380-3.495-3.231-3.205-3.425-3.380 8. Steuern, Abgaben, Versicherungen-92-97-97-101-79-104 9. Sachaufwendungen für Nebenbetriebe-14-8-12-19-22-21 10. Mieten, Pacht und Leasing-844-837-841-886-810-860 = Zwischenergebnis I+1.625+1.516+1.116+2.209+1.200+1.128 11. Ertr. aus öffentl./nichtöffentl. Förderung+0+0+0+0+0+0 12. Ertr. aus Auflösung von Sonderposten +449+373+443+280+241+230 13. Aufwend. für Zuführung zu Sonderposten-187-79-289-107+0+0 14. Abschreibungen-1.038-1.004-999-1.030-1.000-980 15. Aufwendungen für Instandsetzungen-474-432-607-676-441-473 = Zwischenergebnis II+375+374-336+676+1-95 16. Zinsen und ähnliche Erträge+10+22+17+8+8+3 17. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-543-468-419-405-408-393 = Zinssaldo-533-446-402-397-400-390 18. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-158-72-738+279-399-485 19. Außerordentliche Erträge+174+204+399+175+0+82 20. Außerordentliche Aufwendungen-122-123-66-44+0+0 21. Weitere Erträge+52+17+31+41+0+0 22. Außerordentliches Ergebnis+104+98+364+172+0+82 23. Jahresüberschuss/ -verlust-54+26-374+451-399-403 1) Vorläufige Angaben. 2) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" ; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Heimstiftung 206 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)91,688,989,487,9 2. Umlaufintensität (in %)8,311,010,512,1 3. Investitionen (in T€)496199550411 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)16,417,216,318,0 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)17,919,318,220,5 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 0,3+ 0,1- 1,9+ 2,2 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 1,1+ 0,5- 8,1+ 8,9 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 1,6+ 1,7+ 0,2+ 3,0 4. Kostendeckung (in %)97,297,595,2100,3 5. Cash Flow (in T€)+ 970+ 912+ 568+ 1.451 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)67,667,969,469,4 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)44.72 243.21148.39944.147 Anmerkung: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Wirtschaftsstiftung 207 3. Wirtschaftsstiftung Südwest Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Zä hrin ger S tr . 65 aTele fo n: 0 72 1 / 13 3-7 330info@wirtschaftsstiftung.de 76133 KarlsruheTelefax: 0721/ 133-7339www.wirtschaftsstiftung.de Gründung:Stiftungszweck: 19.12.2000 För deru ng d er Vol ks- u nd Be rufsbild un g der Al lge meinh eit im W irtsch aftsr aum Sü dwest ( St iftun gssatzung vom 14 .12.20 11) . Vorstand:Gesellschafter:Stiftungskapital: Mich ael K aiser ( Vorsitz )S ta dt K arlsru he98% =250 .000 € Ma rc S esema nn (a b 01.10 .2 013 )S parka sse K arlsru he E ttlin gen 1% =2 .500 € He inri ch B irken ( bis 30.09 .2 013 )V olksban k K arlsru he 1% =2 .500 € A nd reas Lo ren z 1 00% =255 .000 € Dr. Olaf Sauer Stiftungskuratorium OB Dr. Frank Mentrup (ab 23.07.2013) OB a. D. Heinz Fenrich (bis 22.07.2013) Michael Huber (Vorstandsvorsitzender Sparkasse Karlsruhe Ettlingen) Hubert Meier (Vorstandsmitglied Volksbank Karlsruhe / ab 23.07.2013) Gerhard J. Rastetter (ehem. Vorstandsvorsitzender Volksbank Karlsruhe / bis 22.07.2013) Bet eiligungen : An der Gesellschaft für Beratungen und Beteiligungen mbH (GfBB) ist die Stiftung mit 64.500 € ( 10% ) beteiligt. Die übrigen Anteile halten Sparkasse Karlsruhe Ettlingen und Volksbank Karlsruhe mit j eweils 29 0.250 € ( 45%) Abschlussprüfer Die Bestellung eines Abschlussprüfers ist nach § 9 Abs. 3 Stiftungsgesetz Baden- Württemberg nicht zwingend notwendig und daher nicht erfolgt. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. 2010201120122013 Arbeiter 4) ---- Angestellte 4) 3,03,03,03,0 Beamte 4) ---- Gesamtbelegschaft3,03,03,03,0 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Wirtschaftsstiftung 208 Finanzielles Engagement der Stadt Karlsruhe Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 sowie Ausblick Um dem Fachkräftemangel in der TechnologieRegion Karlsruhe entgegenzuwirken startete die Stiftung in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Karlsruhe 2009 das Förderprogramm „myKAreer!“ (www.my-kareer.de). Ziel der Plattform ist es, Studierende und kleine und mittelständische Unternehmen aus Karlsruhe bzw. der Region zusammenzubringen. In 2014 sollen Aufbau und Inhalt der Plattform durch eine Werbeagentur technisch und optisch überarbeitet werden. Zudem soll zusätz- lich eine englische Version erstellt werden. Das Ziel der Kontaktstelle Frau und Beruf, eine Scharnierfunktion zwischen Wirt- schaft und den Frauen wahrzunehmen, prägt die strategische Ausrichtung und spie- gelte sich in den in 2013 aufgegriffenen Themen wider. Darüber hinaus bündelt die Stiftung das beraterische Know-how der Region, um kleinen und mittleren Unternehmen in besonderen Situationen schnell zur Seite zu stehen. Ihr angeschlossen sind Wirtschafts-, Technologie-, Finanz- und Rechtsbera- ter. Sie unterstützen Unternehmen in Phasen der Gründung, der Umstrukturierung, des schwierigen Wachstums oder in Krisensituationen sowie Firmen bei anstehen- dem Generationswechsel. Die Beratungsvermittlung wird in der angeschlossenen GfBB Gesellschaft für Beratungen und Beteiligungen mbH vorgenommen. Schwerpunkte der Stiftungstätigkeit in 2014 sind u. a.: Weiterentwicklung der Initiative „Unternehmer und Ingenieure braucht das Land“, Erweiterung der Wissens- und Beraterdatenbank im www.beraternetz-karlsruhe.de sowie diverse Maßnahmen der Kontaktstelle Frau und Beruf (u. a. Frauenwirt- schaftstage). Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsbegrenzungsposten 73.061 € 1.228 € 448.965 € 63 € 523.317 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Rücklagen Bilanzgewinn Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 255.000 € 54.751 € 87.206 € 396.957 € 2.285 € 114.075 € 10.000 € 523.317 € 2010201120122013 - in T€ - - in T€ - - i n T€ - - in T€ - Betriebsmittelzuschuss31474747 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Wirtschaftsstiftung 209 Gewinn und Verlustrechnungen der Jahre 2010 bis 2013 2010 2011 2012 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse 1) +201+ 213+ 221 +241 2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen +1+ 1+ 1 +1 3. Sonstige betriebliche Erträge +0+ 1+ 0 +10 4. Personalaufwand -162- 138- 143 -152 5. Abschreibungen -1-2- 1 -2 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -46- 68- 65 -54 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +8+ 8+ 2 +4 8. Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit +1+ 15+ 15 +48 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag +0+ 0+0 +0 10. Sonstige Steuern +0+ 0+0 +0 11. Jahresüberschuss / -fehlbetrag +1+ 15+15 +48 12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr +30+ 24+ 30 +38 13. Entnahme aus Gewinnrücklagen + 0+ 0+ 0 +12 14. Einstellung in Gewinnrücklagen -7- 9- 7 -11 15. Bilanzgewinn +24+ 30+ 38 +87 1) Hierin enthalten ist der Betriebsmittelzuschuss der Stadt Karlsruhe. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2010201120122013 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)13,713,413,214,0 2. Umlaufintensität (in %)86,386,686,886,0 3. Investitionen (in T€)0031 II. Finanzlage 1. Ei genkapital quote (in %)71,473,974,275,9 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)520,4551,7562,1543,3 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 0,4+ 7,2+ 6,8+ 20,1 2. Eigenkapi tal rentabili tät (in %)+ 0,2+ 4,6+ 4,3+ 12,2 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 0,2+ 3,4+ 3,2+ 9,2 4. Kostendeckung (in %)95,8102,5105,8116,2 5. C a sh Fl ow ( i n T€ )+ 2+ 1 7+ 1 6+ 50 IV. Perso nal 1. Personalkostenintensität (in %)77,566,468,573,2 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (i n €)54.09745.90547.64750.596 Anm e rk un g : Die wichti gsten Bi lanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Centre Culturel 210 4. Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand de Karlsruhe Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Kaiserstr. 160-162Telefon: 0721 / 16038-0Info@ccf-ka.de 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 16038-29www.ccf-ka.de Gründung:Stiftungszweck: 23.01.2002 Vorstand:Stifter:Stiftungskapital: Robert WalterRepublik Frankreich 50% =12.800 € Stadt Karlsruhe 50% =12.800 € 100% =25.600 € Stiftungsrat: BM Wolfram Jäger ( Vorsitz ) Emmanuel Suard, Kulturgesandter der franz. Botschaft in Berlin ( stellv. Vorsitz ) Michel Charbonnier, Generalkonsul der Republik Frankreich in Stuttgart Philippe Richert, Präsident der Région Alsace Dr. Susanne Asche, Leiterin des Kulturamtes der Stadt Karlsruhe Heinrich G. Birken, ehem. Vorstandsmitglied der Sparkasse Karlsruhe Ettlingen Sabine Aichholz, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg Beteiligungen (mind. 25%): Die Stiftung hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Mietvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die Räumlichkeiten im Gebäude Karlstraße 16 b. Die Vertiefung der deutsch-französischen Beziehungen, die Verbreitung der französischen Sprache und Kultur in Karlsruhe und die Herstellung und Pflege der Beziehungen und des Austauschs zwischen französischen und deutschen Wissenschaftlern, Künstlern, Wirtschaftsleuten sowie in den sonstigen Bereichen der Gesellschaft (Stiftungsurkunde vom 23.01.2002). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 1) Vollkraftstellen 2) Ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) Ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 2010201120122013 Angestellte / Beschäftigte 3,03,03,03,0 Beamte---- Gesamtbelegschaft3,03,03,03,0 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Centre Culturel 211 Finanzielles Engagement der Stadt Karlsruhe in den Jahren 2010 – 2013 Leistungszahlen 2010 – 2013 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 In den Bereichen Kunst, Literatur, Theater, Musik sowie in Bezug auf Begegnungen mit französischen Persönlichkeiten war 2013 ein ereignisreiches Jahr mit vielen Ver- anstaltungen. Das Jahr 2013 stand ganz im Zeichen des 50-jährigen Jubiläums des Elysée- Vertrages. Die Stiftung hat mit originellen und innovativen Veranstaltungen zu den Feierlichkeiten rund um diesen Meilenstein der deutsch-französischen Geschichte beigetragen. Durch die Teilnahme an wichtigen Kunstmessen wie der Art Karlsruhe und der St’art Strasbourg hat die Stiftung Begegnungen zwischen Galerien und den deutschen oder französischen Künstlern gefördert. Ausblick Die Stiftung setzt sich auch im Jahr 2014 für die deutsch-französischen Beziehungen ein, indem sie dem Publikum ein breitgefächertes Veranstaltungsprogramm anbietet, 2010201120122013 1. Sprachkurse9612310587 2. DELF-Prüfungen694610820773 3. Bibliothek (Neuanmeldungen)3226124 4. Ausstellungen14161512 5. Konzerte12544 6. Vorträge, Lesungen18141311 7. Theater6427 8. Film161579 9. Diverse Veranstaltungen971110 Zusammen897820989917 2010201120122013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Betriebsmittelzuschuss Stadt Karlsruhe 1) 165165165165 2. Projektzuschüsse1115 3. Sonderzuschuss Stadt Karlsruhe 2) 50 3. Zuschuss für Umzug 3) 020 0 0 Zusammen166186166220 1) Betriebsmittelzuschuss stellt nur die Infrastruktur wie Miete und Personalkosten für den Direktor und die stellvertretende Leiterin sicher. 2) Sonderzuschuss für den Abbau bestehender Schulden der Stiftung aus Vorjahren (insb. Personalkosten). 3) Für die mit dem Umzug in die Postgalerie verbundenen Aufwendungen leistete die Stadt Karlsruhe eine Einmalzahlung. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Centre Culturel 212 häufig in Zusammenarbeit mit anderen französischen oder deutschen Kulturinstituti- onen. Die Zusammenarbeit mit Kulturinstitutionen der Stadt Karlsruhe und dem Elsass wird fortgesetzt bzw. erweitert. Die Stiftung wird nach den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen im Jahr 2012 in 2014 erneut eine besondere diplomatische Funktion einnehmen. Neben den konsu- larischen Beratungen, die regelmäßig in den Räumlichkeiten stattfinden, wird die Stiftung in diesem Jahr auch Wahlbüro für die Europawahl. Jahresabschlüsse 2010 bis 2014 Das Rechnungswesen wird in Form einer Einnahmen- / Überschussrechnung ab- gewickelt. Eine Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnung ist daher nicht zu erstellen. 1) In der Abrechnung 2013 fehlen verschiedene Ausgaben, welche mangels ausreichender Deckungsmittel zum Jahresende nicht mehr geleistet wurden, insbesondere der restliche Personalkostenersatz an die Stadt Karlsruhe für 2013 von 43 T€ sowie verschiedene Kosten aus 2013 von 8 T€. Weiterhin wurde ein Zuschuss von 8 T€ für eine Veranstaltung bereits in 2013 vereinnahmt. Diese drei genannten Posten entlasten das Jahresergebnis 2013 und belasten das Jahresergebnis 2014. 2) Dem gegenüber wurden als umgekehrter Fall in 2013 vorab Ausgaben für Projekte in 2014 von 5 T€ getätigt. Weiterhin konnten Erlöse für Sprachkurse aus 2013 von 3 T€ erst in 2014 vereinnahmt werden. Dies belastet das Ergebnis 2013 und entlastet das Ergebnis 2014. Bei der Einnahmen- / Überschussrechnung werden die Einnahmen und Ausgaben nicht periodengerecht, sondern nach dem Zuflussprinzip den einzelnen Ge- schäftsjahren zugeordnet. Genaue Aussagen zur Beurteilung der wirtschaftlichen Verhältnisse werden dadurch erschwert. 2 01020 1120 122 013Plan 2013 Plan 2014 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Übert ra g liqu ide Mit te l Vorj ahr+2 4+19+28+6- 65+9 2. Kur se , Pr üf ung sg eb ühre n+14 8+1 36+136+124+1 15+100 3. Zuschüsse (al lgemein)+237+244+232+275+282+242 4. Projektzuschüsse+140+98+92+79+75+111 5. Sonstiges +8+11+4+33+33+2 6. We rbun g+7+7+6+8+6+17 Gesamteinnahmen +564+515+498+525+446+481 7. Per so nal ausga ben ( inkl. Aushi lfe n)-15 5-1 75- 191-209-2 02-216 8. Sach ausga ben l fd . Be tr ieb-25 3-2 47- 249-224-2 02-198 9. Ausgaben für Proj ekte-137- 66-52-83- 42-67 Gesamtausgaben -545-488- 492-516-446-481 Ergebnis 1) 2)+19+27+6+9+0+0 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Majolika 213 5. Majolika-Stiftung für Kunst- und Kulturförderung Karlsruhe Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Geschäftsstelle,Telefon: 0721 / 133-2023 Rathaus am MarktplatzTelefax: 0721 / 133-95-2023 www.majolika-stiftung.de 76124 Karlsruhe Gründung:Stiftungszweck: 15.08.2011 Vorstand:Stifter:Stiftungskapital: Klaus LindemannStadt Karlsruhe50.000 € Sparkasse Karlsruhe Ettlingen, Volksbank Karlsruhe, Unternehmen und Privatpersonen mit insg.236.100 € Stiftungsrat: Ehrensenator Wolfgang Eichler Rigo Fay (Vorsitz) Prof. Dr. Klaus Gallwitz EB Margret MergenKlaus-Dieter Rohlfs (stellv. Vorsitz) Dr. Gottfried Greschner Manfred Blum (bis 04.06.2013)Heinz Ohnmacht (ab 25.07.2013) Beteiligungen (mind. 25%): Die Stiftung ist Alleingesellschafterin der Staatlichen Majolika Manufaktur Karlsruhe GmbH. Zweck der Stiftung ist dieFörderung von Kunst und Kultur.Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Betreuung freischaffender Künstler bei der Herstellung von Kunstkeramiken sowie durch die Bewahrung historischerkeramischer Produktionsverfahren, historischer Formen und Glasuren. Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (Stiftungssatzung vom 15.08.2011). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2013 wurde von der Treuhand Südwest GmbH, Karlsruhe ge- prüft. Finanzielles Engagement der Stadt Karlsruhe in den Jahren 2010 – 2013 1) Die Stiftung wurde vom Regierungspräsidium Karlsruhe mit Urkunde vom 15.08.2011 als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts anerkannt. 2010201120122013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - Einzahl ung Stiftungskapital 1) 5000 Zu sch uss 00 0 160 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Majolika 214 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Stiftung hat im Berichtsjahr kein eigenes Personal beschäftigt. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2013 Im Berichtsjahr sind weitere Zustiftungen in Höhe von rd. 96 T€ und Spenden in Hö- he von rd. 48 T€ eingegangen. Auch das Jahr 2013 war von zahlreichen Aktivitäten geprägt. Auf der "Inventa", der „art Karlsruhe 2014“ und auf der Messe für Angewandte Kunst und Design „Eunique“ hat die Stiftung zum Akquirieren von Spenden und Zustiftungen, weiterhin eine der Hauptaufgaben der Stiftung, erneut zu Empfängen und einem Dialog mit den Majoli- ka-Keramik-Künstlerinnen und -künstlern eingeladen. Die im Rahmen einer Schenkungsvereinbarung überlassenen Keramik-Arbeiten des Künstlers August Babberger (1885-1936), der zu den bedeutenden Protagonisten des Expressionismus in Südwest-Deutschland zählt, wurden restauriert und der Ma- nufaktur als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Die Stiftung ist einzige Gesellschafterin der Staatlichen Majolika Manufaktur Karlsru- he GmbH. Die Gesellschaft hat in 2013 einen vorläufigen Verlust in Höhe von 362 T€ ausgewiesen, so dass sich das Eigenkapital auf nunmehr 797 T€ reduziert. Ausblick Die Schenkung der Babberger Bilder soll zum Anlass genommen werden, in einer kleinen Dokumentation die Stiftungsarbeit exemplarisch dazustellen und damit neue zusätzliche Spenderinnen und Spender sowie Zustifterinnen und Zustifter zu gewin- nen. Die Dokumentation der Kunst-am-Bau-Werke, die einen Überblick über die breite Palette von Majolika-Arbeiten in aller Welt aus verschiedenen Epochen darstellt, soll auf der Homepage der Majolika-Stiftung veröffentlicht werden. Sie umfasst derzeit über 400 Arbeiten. Zum zweiten Mal soll der Keramik-Preis an eine Künstlerin oder einen Künstler ver- liehen werden, in deren oder dessen künstlerisches Schaffen Keramikarbeiten einen besonderen Stellenwert einnehmen. Die Stiftung wird auch die Verhandlungen mit dem Land zur Erneuerung des Blauen Strahls im Schlosspark im Hinblick auf das Stadtjubiläum 2015 fortführen. Der Betrieb der Staatlichen Majolika Karlsruhe GmbH, der aus dem originären Ma- nufakturbetrieb und dem Kunstbereich besteht, in dem das freie künstlerische Schaf- fen zum Tragen kommt, bedarf aktuell und über einen noch nicht exakt definierten Zeitraum finanzieller Unterstützung in Form von Sponsoring und Zuwendungen. Dies wird notwendig sein, um die notwendigen Restrukturierungsprozesse durchzuführen. Zudem wird mit Nachdruck daran gearbeitet, durch innovative Produkte, zeitgemä- Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 Majolika 215 ßes Design und Dekore sowie mit einer hohen Qualität und durch neue Zielgruppen neue Absatzmärkte zu erschließen. Die beiden Institutionen L-Bank und EnBW ha- ben den notwendigen Zeitfaktor erkannt und daher die bestehenden Sponsorenver- träge mit der Majolika Manufaktur bis 2015 verlängert. Die Majolika Manufaktur ist Produktionsstätte und Kunst- und Kulturträger zugleich. Dies zeigt sich insbesondere in den umgesetzten Kunst-am-Bau-Werken wie bei- spielsweise dem Majolika-Dampfbad im Vierordtbad, im Generallandesarchiv Karls- ruhe, in der Volksbank Rastatt, auf dem Gelände des KIT, in der Stiftung Kirchliches Rechenzentrum Südwestdeutschland, Eggenstein und der Büste von Luise von Ba- den im Stadtgarten (DRK). Auch die Kreation des Jubiläums-Bechers für den 300-jährigen Stadtgeburtstag in Karlsruhe und das 900 Jahre Baden-Set sind gute Beispiele hierfür. Vorläufige Kurzbilanz 2013 Aktiva Passiva A B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsbegrenzungsposten 6.085 € 2.591 € 281.549 € 0 € 290.225 € A. B. C. D. Eigenkapital Grundstockvermögen Rücklagen Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 236.100 € 52.925 € 289.025 € 1.200 € 0 € 0 € 290.225 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2010 - 2014 2010 1) 2011 2012 2013 3) Plan 2013 2) Plan 2014 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Ideeller Bereich - Einnahmen - + 8,3+ 78,942,7 - Ausgaben - - 5,6- 40,8-34,7 - + 2,7+ 38,1+ 8,0 2. Vermögensverwaltung - Einnahmen - + 0,9+ 4,0+ 3,8 - Ausgaben - + 0,0+ 0,0- 4,6 - + 0,9+ 4,0- 0,8 3. Stiftungsergebnis - + 3,6+ 42,1+ 7,2 4. Mittelvortrag aus Vorjahr - - + 3,0+ 40,0 5. Einstellung in Rücklagen - - 0,6- 5,1- 4,2 6. Mittelvortrag - + 3,0+ 40,0+ 43,0 1) Die Stiftung wurde vom Regierungspräsidium Karlsruhe mit Urkunde vom 15.08.2011 als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts anerkannt. 2) Die Stiftung erstellt keinen Wirtschaftsplan. 3) Vorläufige Zahlen.

  • Protokoll GR TOP 13
    Extrahierter Text

    NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 63. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 22.07.2014, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 15. Punkt 13 der Tagesordnung: Beteiligung der Stadt Karlsruhe an rechtlich selb- ständigen wirtschaftlichen Unternehmen und Stiftungen: Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2013 Vorlage: 2014/0694 Beschluss: Der Gemeinderat nimmt - nach Vorberatung im Hauptausschuss - von dem Beteili- gungsbericht 2013 Kenntnis Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 13 zur Behandlung auf und verweist auf die erfolgte Vorberatung im Hauptausschuss: Ich hätte jetzt einen längeren Bericht abzuliefern. Ich würde Ihnen vorschlagen, dass Sie den Beteiligungsbericht sehr ausführlich lesen - das haben Sie sowieso schon getan - und dass wir jetzt zur Abstimmung kommen. Es ist auch nichts Gravierendes, was hier zu diskutieren wäre. - Einstimmig zugestimmt. Ich darf mich bei der Gelegenheit bei allen Geschäftsführungen ganz herzlich bedanken für dieses hervorragende Ergebnis des Jahres 2013, das wir hier sehr ausführlich darge- stellt haben. Ich darf aber auch auf die Risiken für das Jahr 2014 ff. hinweisen, die Sie bitte auch alle zur Kenntnis genommen haben. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt -Ratsangelegenheiten - 3. September 2014