Die Attraktivität der Durlacher Innenstadt
| Vorlage: | 2014/0688 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 17.06.2014 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Amt für Stadtentwicklung |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach, Grötzingen, Grünwettersbach, Hohenwettersbach, Innenstadt-West, Mühlburg, Palmbach, Rintheim, Südstadt, Wolfartsweier |
Beratungen
- Hauptausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 15.07.2014
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Kenntnisnahme
Zusätzliche Dateien
-
Extrahierter Text
Ergebnisse der Bürger- und Passantenumfrage 2013 DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT Stadt Karlsruhe Amt für Stadtentwicklung Beiträge zur Stadtentwicklung Nr. 41 2 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 IMPRESSUM Stadt Karlsruhe Amt für Stadtentwicklung Zähringerstraße 61 76133 Karlsruhe Leiterin: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bereich: Stadtentwicklung Otto Mansdörfer Bearbeitung: Daniel Götz Nadia Kasper-Snouci Ilona Forro Tel.: 0721 133-1220 Fax: 0721 133-1209 E-Mail: stadtentwicklung@afsta.karlsruhe.de Internet: www.karlsruhe.de/Stadtentwicklung Titelfoto: Amt für Stadtentwicklung Druck: Stadt Karlsruhe, Hauptamt, Rathausdruckerei auf 100 Prozent Recyclingpapier Stand: Mai 2014 AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 3 www.karlsruhe.de INHALTSVERZEICHNIS Seite 1. ZUSAMMENFASSUNG UND METHODIK 5 1.1 Zusammenfassung 5 1.2 Methodik 7 2. BESUCHSHÄUFIGKEIT UND VERKEHR IN DER DURLACHER INNENSTADT 9 2.1 Häufi gkeit der Innenstadtbesuche 9 2.2 Verkehrsmittelwahl 11 2.3 Park- Abstellmöglichkeiten 14 2.4 Brötchentaste 15 3. BESUCHS- UND EINKAUFSVERHALTEN 19 3.1 Anlass des Besuchs in der Durlacher Innenstadt/Art der Erledigung 19 3.2 Einkaufsverhalten 23 3.3 Veranstaltungen/Kultureinrichtungen 0 4. ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 43 4.1 Spontane Assoziationen zur Durlacher Innenstadt 43 4.2 Bewertung der Innenstadt 47 4.3 Verbesserungsvorschläge für eine attraktivere Innenstadt 56 ANHANG 61 Fragebogen: Bürgerumfrage Durlach, Grötzingen und Höhenstadtteile 2013 62 Fragebogen: Passantenbefragung Durlach 2013 71 AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 5 www.karlsruhe.de 1.1 ZUSAMMENFASSUNG Der Ortschaftsrat Durlach hatte die Verwaltung in seiner Sit- zung am 5. Juni 2013 mit den Untersuchungsbausteinen zur Erhebung der Nutzungsintensitäten und Einschätzungen zur Attraktivität des B-Zentrums Durlach beauftragt. Das Amt für Stadtentwicklung arbeitete daraufhin zusammen mit dem Stadtamt Durlach, der Wirtschaftsförderung, dem Stadtpla- nungsamt und der Vereinigung Durlacher Leben die Vorge- hensweise einer Untersuchung aus, deren Ergebnisse hier vorgelegt werden. Um zu Einschätzungen über die Attraktivität der Durlacher In- nenstadt zu gelangen, wurden in einer Passantenumfrage zum einen die im Durlacher Zentrum auf den Straßen angetroffe- nen Personen um ihre Meinung gebeten. Zum anderen wur- den Bürgerinnen und Bürger im potentiellen Einzugsbereich der Durlacher Innenstadt zuhause telefonisch interviewt. Die Ergebnisse unterscheiden sich insofern, als unter den im Zent- rum tatsächlich Anwesenden ein positiveres Meinungsbild zur Durlacher Innenstadt zu erkennen ist, als unter den Befragten zuhause. Diese sehen das Durlacher Zentrum etwas kritischer und treffen bei der Wahl ihres jeweiligen Ortes für Einkäufe oder Dienstleistungen auch andere Entscheidungen. BEFRAGTE AUS ALT-DURLACH UND DEM HANGGEBIET SIND HÄUFIG IN DER INNENSTADT Rund 83 % der Passantinnen und Passanten besuchen die Durlacher Innenstadt mindestens einmal pro Woche bis täg- lich. Nicht ganz so häufi g kommen die zuhause befragten Bür- gerinnen und Bürger in die Durlacher Innenstadt. Rund zwei Drittel (66 %) dieser Befragten besuchen mindestens einmal pro Woche bis täglich das Durlacher Zentrum, darunter vor allem Befragte aus Alt-Durlach (73,8 %) und dem Hanggebiet/ Bergwald (69,6 %). Die Verkehrsmittelwahl ist unter den auf den Straßen Befragten sehr umweltgerecht: Lediglich 28 % gaben an, für den Weg ins Durlacher Zentrum einen Pkw zu benutzen. Alle anderen kamen zu Fuß (40 %), mit öffentlichen Verkehrsmitteln (18 %) oder mit dem Fahrrad (13 %). Von den zuhause Befragten benutzt dagegen nahezu die Hälfte (46 %) für den Besuch der Durlacher City einen Pkw; dies häufi g wegen der längeren Anfahrtswege. Die Parkmöglich- keiten werden von den Passantinnen und Passanten insgesamt mit der Durchschnittsnote befriedigend (2,9) bewertet. Zu fast der gleichen Einschätzung gelangen die Befragten der Bür- gerumfrage (Note 3,0). Rund zwei Drittel (62,1 %) der PKW- Fahrerinnen und -fahrer aus der Passantenbefragung berichten von keinerlei Problemen bei der Parkplatzsuche. DIE BRÖTCHENTASTE IST UMFÄNGLICH BEKANNT Die Befragten auf den Straßen kennen zu 63 % die Brötchen- taste und bewerten diese mit einem überwältigenden Anteil von 95 % positiv. Allerdings nutzt die Hälfte dieser Befragten die Brötchentaste nie. Unter den zuhause Befragten ist der Bekanntheitsgrad der Brötchentaste noch bedeutend größer (78 %). Von ihnen nutzen 68 % die Brötchentaste häufi g oder ab und zu. EINKAUFEN UND BUMMELN IST DER HÄUFIGSTE GRUND FÜR EINEN BESUCH Der Hauptgrund, die Durlacher Innenstadt zu besuchen, ist für die Passantinnen und Passanten das Einkaufen und Bummeln (78 %). Auch die überwältigende Mehrheit der zuhause Inter- viewten (91 %) nennt vor allem diesen Grund, ins Durlacher Zentrum zu gehen. Darüber hinaus spielen für sie Restaurant-/ Cafebesuche (86 %), der Besuch von Ärzten bzw. Kranken- haus (75 %), Freunde oder Bekannte treffen (71 %) sowie Behördengänge (70 %) eine bedeutende Rolle. NACHFRAGE RICHTET SICH AUF WAREN DES TÄGLICHEN BEDARFS Unter den Befragten beider Umfragen steht vor allem der Kauf von Gütern des täglichen Bedarfs im Vordergrund des Innenstadtbesuchs, während Waren des mittelfristigen und langfristen Bedarfs, wie Bekleidung, Lederwaren, Elektro etc. mehrheitlich nur noch manchmal bis gar nicht in Durlach ge- kauft werden. Über 70 % der zuhause Befragten kaufen ihre Lebensmittel am häufi gsten in Durlach ein – darunter 43 % in der Durlacher Innenstadt und weitere 30 % außerhalb des Durlacher Citybereichs. SCHECK IN, WOCHENMARKT UND ALDI MÄRKTE SIND HAUPTANZIEHUNGSPUNKTE Der Edekamarkt Scheck In ist unter den zuhause Befragten der am stärksten frequentierte Lebensmittelmarkt in Durlach. Knapp die Hälfte (48 %) besucht den Scheck In in der Mar- stallstraße mindestens einmal pro Woche. Auch die beiden Aldi-Filialen in der Killisfeld- und Tiengener Straße sowie der Durlacher Wochenmarkt werden von jeweils über einem Fünf- tel (20 %) der zuhause Interviewten mindestens einmal wö- chentlich aufgesucht. 1. ZUSAMMENFASSUNG UND METHODIK 6 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 DIE HÄLFTE ALLER BEFRAGTEN BÜRGERINNEN UND BÜR- GER BESUCHEN SCHECK IN UND FUSSGÄNGERZONE. Mehr als die Hälfte (52 %) der zuhause befragten Bürgerinnen und Bürger verbinden ihren Einkauf im Scheck In Markt auch mit einem Bummel durch die Durlacher Fußgängerzone. Bei den Befragten aus Alt-Durlach sowie dem Hanggebiet/Berg- wald ist die Kopplung beider Bereiche besonders ausgeprägt (69 % bzw. 75 %). DURLACHER ZENTRUM HAT WENIG BEDEUTUNG BEIM KAUF VON BEKLEIDUNG UND SCHUHEN Als Einkaufsorte für Bekleidung und Schuhe gaben die zu- hause Befragten an erster Stelle die Karlsruher Innenstadt an: 37 % kaufen häufi g dort diese Waren. Die Durlacher Innen- stadt wird nur von 11 % bis 12 % der Interviewten als häufi - ger Einkaufsort für Bekleidung und Schuhe genannt. IN EIN BIS ZWEI STUNDEN WERDEN ZUMEIST ZWISCHEN 10 UND 30 EURO AUSGEGEBEN Rund ein Drittel der auf der Straße Befragten (29 %) steuert drei bis fünf Geschäfte in der Durlacher Innenstadt an und bleibt ein bis zwei Stunden. Die Ausgaben je Passant bzw. Passantin für Einkäufe und Dienstleistungen in der Durlacher Innenstadt belaufen sich meist auf Beträge zwischen 10 und 30 Euro (37 %). Ein Fünftel (20 %) gibt auch bis zu 50 Euro aus. DURLACHER VERANSTALTUNGEN: WEIHNACHTSMARKT UND DAS ALTSTADT-FEST VORNE Fast 94 % der telefonisch Befragten waren schon einmal auf dem Durlacher Weihnachtsmarkt und 78 % auf dem Altstadt- Fest. Mit annähernd 60 % folgen der Durlacher Fastnachtsum- zug sowie die Kruschtelmärkte in der Innenstadt. Bei der Be- wertung schneiden die Durlacher Vernissagen / offene Ateliers und die Kruschtelmärkte mit Durchschnittsnoten von 1,8 und 1,9 am besten ab. DURLACHER INNENSTADT LÖST SPONTAN EHER POSITIVE ASSOZIATIONEN AUS In beiden Umfragen übertreffen die positiven Assoziationen klar die negativen. So bezogen sich 80 % der Nennungen in der Passantenumfrage und 67 % der Äußerungen der Bürger- umfrage auf positive Eigenschaften des Durlacher Zentrums. Der geringere Antwortanteil in der Bürgerumfrage zeigt, dass in der Bevölkerung im Einzugsbereich eine etwas kritischere Haltung vorliegt. Spontan denken die Befragten beider Um- fragen an Wahrnehmungen wie „toll, (wunder-)schön, fühle mich wohl, Atmosphäre, gemütlich, Charme, lebhaft, es ist alles da, was man benötigt, gute Einkaufsmöglichkeiten, Alt- stadt, liegt zentral, nah und ist übersichtlich, ansprechende Gastronomie, Kneipen, Cafes“. BEFRAGTE GEBEN BESTNOTEN IN FRAGEN DER ATTRAK- TIVITÄT Für 80 % der befragten Passanten und für 57 % der zuhause Befragten entspricht die Durlacher Innenstadt den Vorstel- lungen von einem attraktiven Zentrum. Umgekehrt sehen 43 % der Antwortenden in der Bürgerumfrage, aber nur 20 % der Passantinnen und Passanten Verbesserungsbedarf. Damit urteilten die Bürgerinnen und Bürger zuhause deutlich kritischer als die im Zentrum Anwesenden. Diejenigen, die Verbesserungsbedarf zur Attraktivitätssteigerung anmahnen, sprechen sich für eine breitere Vielfalt an Geschäften, mehr Bekleidungsgeschäfte für unterschiedliche Altersgruppen und die Vermeidung von Leerständen aus. FUSSGÄNGERZONE ZWISCHEN RATHAUS UND HENGST- PLATZ AM BESTEN BEWERTET Der östliche Bereich der Fußgängerzone wird in beiden Um- fragen mit gut bewertet – ebenso wie die Seitenstraßen der Durlacher Innenstadt. Die westliche Fußgängerzone zwischen Bahnhof und Rathaus erhält hingegen in Durchschnitt nur die Note drei. Als Gründe nannten die Befragten in erster Linie einen ungepfl egten und unschönen Gesamteindruck, eine mangelnde Attraktivität sowie zu wenig Geschäfte. ERREICHBARKEIT WIRD BESONDERS GUT, WARENANGE- BOT UND PARKMÖGLICHKEITEN WERDEN SCHLECHTER BEWERTET Mit Schulnoten über 2,0 werden in beiden Umfragen die Erreichbarkeit mit Straßenbahn, Bus und Fahrrad sowie die Ausstattung mit Cafes und Restaurants beurteilt. Mit der Note „gut“ (2,0 bis 2,5) wird außerdem die öffentliche Sicherheit, die Beratungsqualität durch das Verkaufspersonal, die Erreich- barkeit mit dem PKW die Aufenthaltsqualität in der Fußgän- gerzone sowie die Sauberkeit und Gestaltung der Straßen und Plätze bewertet. Das Warenangebot sowie das Angebot an Parkmöglichkeiten werden als befriedigend eingestuft. STÖRFAKTOREN IM ZENTRUM SIND VOR ALLEM DER AUTO- UND STRASSENBAHNVERKEHR Von einem Drittel der Passantinnen und Passanten und der zuhause Befragten werden die durch die Fußgängerzone fah- renden Autos als störend empfunden. Auch parkende PKW, Fahrradfahrer und die Straßenbahn werden genannt. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 7 www.karlsruhe.de BEFRAGTE WOLLEN VOR ALLEM ATTRAKTIVERE EIN- KAUFSMÖGLICHKEITEN Der mit Abstand am häufi gsten genannte Ansatzpunkt für eine verbesserte Attraktivität der Durlacher Innenstadt ist der Themenbereich Einkaufen. Ein Neuntel aller Befragten der Passantenumfrage (11,7 %) und fast jeder dritte Befragte der Bürgerumfrage (27,7 %) gaben an, dass sie sich attraktivere Einkaufsmöglichkeiten, ein breiteres Branchen- und Waren- angebot sowie mehr Fachgeschäfte wünschen. Alle anderen Anliegen treten dagegen deutlich zurück. ETWA DIE HÄLFTE DER INTERVIEWTEN AUF DER STRASSE VERMISST NICHTS Über die Hälfte (52 %) der befragten Passantinnen und Pas- santen äußern, dass sie keine Angebote oder Branchen in der Durlacher Innenstadt vermissen würden. Unter den zuhause Interviewten sind nur 45 % dieser Auffassung. Mehr Geschäf- te im Bereich Mode, Bekleidung, Boutiquen wünschen 18 % (beide Umfragen). Einzelhandelsangebote aus dem Bereich Elektroartikel, Haushaltswaren vermissen 7,0 % der Passantin- nen und Passanten und 10,3 % der Befragten in der Bürger- umfrage. Insgesamt zeigen beide Befragungen einerseits eine hohe Zu- friedenheit mit der Durlacher Innenstadt. Die positiven Äuße- rungen gelten der Altstadtatmosphäre, der Gastronomie, der Kultur und anderen Wohlfühlfaktoren. Andererseits bringen beide Umfragen klar zum Ausdruck, dass sich nicht wenige befragte Bürgerinnen und Bürger - über die sehr geschätzten Angebote des täglichen Bedarfs hinaus - auch ein höherwer- tiges Einzelhandelsangebot wünschen. Sofern sich die hierfür notwendigen Rahmenbedingungen herstellen lassen, könnte Durlach sein in Karlsruhe einzigartiges Flair auch zur Kunden- bindung in Warengruppen ausbauen, die heute eher schwach vertreten sind. 1.2 METHODIK Der vorliegende Bericht basiert auf zwei getrennt durchgeführ- ten, inhaltlich aber teilweise identischen Umfragen zur Dur- lacher Innenstadt. Einmal wurden die im Zentrum tatsächlich anwesenden Passantinnen und Passanten mündlich auf der Straße befragt, zum anderen fand eine repräsentative Telefon- umfrage unter der Bevölkerung im Durlacher Einzugsbereich statt. Beide Umfragen wurden vom Karlsruher Institut für Marktforschung (KIM) durchgeführt. Die Passantenumfrage wurde im September/Oktober 2013 durchgeführt. Dabei wurden 600 zufällig ausgewählte Perso- nen in der Durlacher Innenstadt verteilt auf die verschiedenen Straßenbereiche und Wochentage angesprochen. Auf ein ausgewogenes Verhältnis nach Geschlecht und Alter wurde geachtet. Die Interviews fanden an Donnerstagen und Samsta- gen jeweils zwischen 10 und 18 Uhr statt. Zeitgleich mit der Passantenumfrage wurden 900 repräsen- tativ ausgewählte Haushalte telefonisch (CATI) befragt. Die Interviews fanden in Durlach, Grötzingen, Wolfartsweier, Grünwettersbach, Palmbach, Hohenwettersbach und Stupfe- rich statt. Alle Aussagen dieser Bürgerumfrage beziehen sich daher in der Summe auf die Antworten aus allen Teilgebieten zusammen und nicht nur auf die Durlacher Bevölkerung. Die Stichprobe wurde aber so geschichtet, dass eine zusätzliche Auswertung sowohl nach einzelnen Wohnbereichen als auch nach verschiedenen Befragtengruppen möglich war. Diese Er- gebnisse sind in großer Tiefe in den Abbildungen und Tabellen des Berichts dargestellt. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 9 www.karlsruhe.de 2. BESUCHSHÄUFIGKEIT UND VERKEHR IN DER DURLACHER INNENSTADT 2.1 HÄUFIGKEIT DER INNEN- STADTBESUCHE Die in der Durlacher Innenstadt anwesenden Passantinnen und Passanten besuchen das Zentrum in aller Regel recht häufi g: 73,3 % von ihnen geben an, täglich oder mehrmals pro Woche hierher zu kommen. Einmal pro Woche besuchen 9,5 % der Flanierenden das Durlacher Zentrum, seltenere Besuche werden nur in geringem Umfang angegeben – wie aus ABBILDUNG 2.01 hervorgeht. Damit wird deutlich, dass der allergrößte Teil der täglich in der Durlacher Altstadt auf den Straßen anwesenden Menschen mit hoher Regelmäßigkeit diesen Ort aufsucht, um Einkäufen, Erledigungen oder sonsti- gen Aktivitäten nachzugehen. WIE OFT BESUCHEN SIE DIE DURLACHER INNENSTADT? Anders fallen die Antworten aus, wenn man die Ergebnisse der Bürgerumfrage betrachtet. Zuhause befragt, wie oft sie die Durlacher Innenstadt besuchen, geben nur 43 % der Befrag- ten in Durlach, den Höhenstadtteilen und Grötzingen an, täg- lich oder mehrmals pro Woche das Zentrum aufzusuchen. Ein knappes Viertel (23,3 %) kommt einmal pro Woche, 15,3 % zwei bis dreimal im Monat und 8,7 % einmal im Monat. Auch diese Ergebnisse sind in ABBILDUNG 2.01 dargestellt. Weiteren Aufschluss über die regelmäßige Besucherschaft der Durlacher Innenstadt gibt eine Auswertung der Befragten der Bürgerumfrage nach Wohnbereichen, wie sie in ABBILDUNG 2.02 dargestellt ist. Es zeigt sich, dass große Teile der Befrag- ten in Alt-Durlach (73,8 %) und im Hanggebiet/Bergwald (69,6 %) täglich oder mehrmals pro Woche ins Durlacher Zentrum kommen. Aus Dornwald-Untermühl, Aue, Lohn-Lis- sen und Killisfeld suchen 41,4 % mit der gleichen Häufi gkeit die Altstadt auf. Wesentlich geringere Anteile ergeben sich dagegen in Grötzingen (20,3 %) und den Höhenstadtteilen (21,1 %). Wöchentliche Besuche oder zwei- bis dreimalige Besuche pro Monat werden dagegen aus diesen zuletzt er- wähnten Stadtteilen häufi ger genannt. So sucht rund die Hälfte der Befragten aus Grötzingen und den Höhenstadtteilen in diesem zeitlichen Rhythmus Durlach auf. Auch die Anteile der noch selteneren Besucherinnen und Besucher aus diesen Stadtteilen sind nicht unbeträchtlich, wie ABBILDUNG 2.02 zu entnehmen ist. Abbildung 2.01 BESUCHSHÄUFIGKEIT DER DURLACHER INNENSTADT 4&*("'-#$/+$'/+ *0 ./--"'$ (,+ *./--"'$ 3$(!(0#/$(+ *./- -, 1 (,+ *(+-, 1 $,(&$/ *0$(,+ *(+ -, 1 ($ 00 ,1$,2+%/ &$6/&$/2+%/ &$2/* "' 0(0 $%/ &1$ +(1,13-/1 1 #1 /*0/2'$+1%6/1 #1$,13(")*2,& 00 ,1$, 6/&$/2+%/ &$2/* "' ($-%1!$02"'$,($#($2/* "'$/,,$,01 #1 10 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 Abbildung 2.02 BESUCHSHÄUFIGKEIT DER DURLACHER INNENSTADT NACH WOHNBEREICHEN Aus dem Blickwinkel von Einzelhandel, Dienstleistung und Gastronomie ist es darüber hinaus wichtig zu wissen, aus welchen soziodemografi schen Gruppen sich die Besucherin- nen und Besucher der Durlacher Innenstadt zusammensetzen. Hier sind aus der Bürgerumfrage weitere Erkenntnisse zu gewinnen. Insgesamt besuchen 66,3 % aller Befragten das 7(,*$)/%&1 -&)1-",201/ /$)& *.-",01/ /$)& !5&*#*2 %1&*-",01//."3 *.-",*-/."3 &.*(&1",2 &*.-",*-/."3 *& ,341,"$) /1.5",%.3&1-:),4& /).*22&.*,,*2'&,% 41,"$)".((&#*&3&1(5",% 1936*.(&. 9)&.23"%33&*,& "2*2 &'1"(3& -*3.35/13 3"%3"1,214)&-3':13"%3&.35*$+,4.(:1(&14-'1"(&41,"$) *&/'3#&24$)&.*&%*&41,"$)&1..&.23"%3 Durlacher Zentrum einmal pro Woche oder häufi ger. Analysiert man diese Teilgruppe nach einzelnen Merkmalen zeigen sich leichte Unterschiede im Besuchsverhalten, die in TABELLE 2.01 dargestellt sind. Nach Altersgruppen fallen Befragte zwischen 30 und 44 Jahren (60,4 %) durch eine gewisse Zurückhal- tung auf. Diese Gruppe dürfte sich stark überschneiden mit den Haushalten mit Kindern (60,8 %), die ebenfalls weniger häufi g die Altstadt aufsuchen. Dagegen kommen ältere Be- fragte – vor allem im Alter von 65 Jahren und mehr (70,4 %) – regel mäßiger ins Zentrum. Nach dem Haushaltseinkommen zeigt sich ein leicht erhöhter Zuspruch der Einkommensgrup- pen zwischen 1.500 € und 3.000 €. Allerdings bleiben auch 66,1 % der bestverdienenden Befragten (> 5.000 €) der Durlacher Innenstadt treu. Nach Nationalität und Migrations- hintergrund ergeben sich kaum Abweichungen vom Gesamt- durchschnitt. Tabelle 2.01 BESUCHENDE DER DURLACHER INNENSTADT, DIE EINMAL PRO WOCHE ODER HÄUFIGER KOMMEN, NACH AUSGE- WÄHLTEN BEFRAGTENGRUPPEN 4-$"-0)#-$"0-( % &*.$".)/ (/"-.$-0,," &. %-" &.%-" &. %-" %-" 0.%(/.*"//+"&*'+))"* 0*/"- 5 5&.0*/"- 5 5&.0*/"- 5 5&.0*/"-5 5&.0*/"-5 50*!)"%- /&+*(&/2/ !"0/. % *& %/!"0/. % )&/&$-/&+*.%&*/"-$-0*! )&(&"*.//0. 0.%(/")&/&*!"-*0*/"-%-" 0.%(/" +%*"&*!"-*0*/"-%-" .&."#-$/")&/*/1+-/ /!/-(.-0%")/#4-/!/"*/1& '(0*$4-$"-0)#-$"0-( % AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 11 www.karlsruhe.de 2.2 VERKEHRSMITTELWAHL Die Wahl des Verkehrsmittels für den Besuch der Durlacher Innenstadt und die sich daraus ableitenden subjektiv erleb- ten Verkehrsverhältnisse hat vielerlei Rückwirkungen auf die Attraktivität des Zentrums. Beim Vergleich der Ergebnisse aus Passanten- und Bürgerumfrage darf auch die Besuchs- häufi gkeit nicht außer acht gelassen werden. Von den be- fragten Passanten gaben 26 % an, sie seien mit dem PKW gekommen, 40,2 % dagegen zu Fuß. Das Fahrrad benutzten 13 % der Passanten, öffentliche Verkehrsmittel 19,7 %. In der Bürgerumfrage gaben die Befragten eine deutlich andere Verkehrsmittelwahl an: Mit dem PKW reisten 43,9 % der zu- hause Interviewten an, zu Fuß nur 12,2 %. Bei Fahrrad (21 %) und öffentlichem Verkehr (19,7 %) sind die Unterschiede nicht ganz so groß. WELCHES VERKEHRSMITTEL BENUTZEN SIE DABEI AM HÄUFIGSTEN? Diese zunächst unplausiblen Abweichungen zwischen beiden Befragungen ergeben sich aus der Tatsache, dass die Passan- tenumfrage im Wesentlichen die jeweils gleichzeitig im Zen- trum anwesenden Menschen erfasst. Darunter befi nden sich naheliegenderweise viele, die häufi g kommen. Häufi ge Besu- cher – so wurde in Kapitel 2.1 gezeigt – wohnen zu großen Teilen in der Durlacher Altstadt (73,8 % tägliche Besucher) und kommen daher großteils zu Fuß. Umgekehrt sind unter den PKW-Nutzerinnen und -Nutzern viele, die seltener kom- men. Diese Gruppe ist überwiegend in entfernteren Wohnbe- reichen zu Hause. ABBILDUNG 2.03 zeigt die Antworten zur Verkehrsmittelwahl in beiden Umfragen. Nach den einzelnen Wohnbereichen fällt die Verkehrsmit- telwahl der Befragten in der Bürgerumfrage für den Weg in die Durlacher Innenstadt durchaus unterschiedlich aus: Aus Alt-Durlach kommen 37,4 % der Befragten zu Fuß und 26,7 % mit dem Fahrrad. Das sind zusammen annähernd zwei Drittel der befragten Alt-Durlacher. Die Straßenbahn benutzen 20,5 % und auf den PKW entfallen nur 13,8 %. Im Wohnbereich Dornwald-Untermühl, Aue, Lohn-Lissen, Killisfeld ist der Radverkehrsanteil mit 36 % noch höher. Zu Fuß gehen allerdings aufgrund der größeren Entfernung nur 8,4 %. Auf den PKW entfallen immerhin 30,5 %. Der ÖPNV-Anteil liegt mit 21,7 % ähnlich hoch wie in Alt-Durlach. Abbildung 2.03 VERKEHRSMITTELWAHL BEIM BESUCH DER DURLACHER INNENSTADT In den übrigen drei untersuchten Wohnbereichen dominiert die Nutzung des PKW. Dessen Verkehrsanteile belaufen sich in Durlach-Hanggebiet/Bergwald auf 60,7 %, in Grötzingen auf 54,9 % und in den Höhenstadtteilen auf 65 %. Das Fahrrad hat für Durlach-Hanggebiet (16,1 %) und Grötzingen (19 %) erhebliche Bedeutung, der ÖPNV für Grötzingen (22,2 %) und die Höhenstadtteile (22,4 %). Einen nennenswerten Fußgän- gerverkehr in die Durlacher Innenstadt weist nur das Hang- gebiet/Bergwald (14,3 %) auf. In ABBILDUNG 2.04 sind die Ergebnisse dargestellt. 40,2% 2,2% 0,7% 43,9% 21,0% 19,7% 1,9% 1,3% 18,0% 13,0% 26,0% 12,2% 0%10%20%30%40%50% PKW als Selbstfahrer Fahrrad öffentliche Verkehrsmittel (Bahn/Bus) zu Fuß PKW als Mitfahrer sonstige PassantenumfrageBürgerumfrage Durlach Basis: 600 / 900 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung, Passanten- /Bürgerumfrage Durlach 2013 Welches Verkehrsmittel benutzen Sie beim Besuch der Durlacher Innenstadt am häufigsten? bzw. Mit welchem Verkehrsmittel sind Sie in die Durlacher Innenstadt gekommen? 12 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 Abbildung 2.04 VERKEHRSMITTELWAHL BEIM BESUCH DER DURLACHER INNENSTADT NACH WOHNBEREICHEN .452.$&+ 1206$.'!04(2/?+.5( 1+0,33(0,..,3)(.' 52.$&+$0**(%,(4(2*6$.' 2>47,0*(0 >+(034$'44(,.( #$.3 (.%34)$+2(2 $+22$'8))(04.,&+( "(2-(+23/,44(. $+053 755;#$.3,4)$+2(2 $3,3 ()2$*4( /,4046124 4$'4$2.325+(/4)?2 4$'4(046,&-.50*?2*(25/)2$*(52.$&+ #(.&+(3 "(2-(+23/,44(.%(0547(0 ,(%(,/(35&+'(252.$&+(200(034$'4 $/+<5),*34(0 Auch nach einzelnen Befragtengruppen zeigen sich Unter- schiede in der Verkehrsmittelwahl. Allerdings kommen dabei eher allgemeine Unterschiede im Verkehrsverhalten der Merk- malsgruppen zum Ausdruck - weniger dagegen Spezifi ka des B-Zentrums Durlach. Die Ergebnisse sind in TABELLE 2.02 zu- sammengestellt. Bei der PKW-Nutzung treten Spitzenwerte bei den 30- bis unter 44-jährigen Befragten (51,3 %) – also im Familien- alter – auf, sowie korrespondierend unter den Haushalten mit Kindern (50,2 %). Hierin kommt zum Ausdruck, dass ein PKW von mehrköpfi gen Familien grundsätzlich präferiert und – analog zu anderen zurückgelegten Wegen – auch für den Weg nach Durlach entsprechend häufi g genutzt wird. Auch die besondere Neigung zur PKW-Nutzung unter den Beziehern höherer Einkommen ist ein allgemeines Phänomen, verstärkt allerdings durch die Tatsache, dass diese Befragten überproportional in den Höhenstadtteilen leben. Recht geringe Schwankungen zeigt die Nutzung des Fahrrads in den einzel- nen Befragtengruppen. Lediglich im Seniorenalter und bei sehr hohem Einkommen fällt die Radnutzung etwas ab. Der ÖPNV besitzt für den Weg zur Durlacher Innenstadt unter den jünge- ren Befragten (<30 Jahre) und für die Bezieher niedriger Ein- kommen stärkere Bedeutung. Den Weg ins Durlacher Zentrum legen über alle Befragtengruppen hinweg anteilig etwa gleich viele Interviewte zu Fuß zurück. Lediglich Hochverdienende und Befragte mit Migrationshintergrund sind weniger häufi g als Fußgänger unterwegs. Gefragt nach den Gründen für die jeweilige Wahl des Ver- kehrsmittels geben die Befragten in der Passanten- und Bür- gerumfrage ähnliche Antworten. Rund die Hälfte (Passanten- umfrage: 53,7 %; Bürgerumfrage: 50,5 %) betont jeweils die Bequemlichkeit und Gewohnheit, die mit der Verkehrsmittel- wahl verbunden sei. Auf die mit dem Weg nach Durlach ver- bundene (körperliche) Bewegung und die Stressfreiheit weist jeweils ein rundes Drittel der Befragten hin - darunter bevor- zugt Radfahrende und Befragte, die zu Fuß unterwegs sind. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 13 www.karlsruhe.de #$'--' ! #-3 '-$34(#*2'2 #*22#&8 755;0/34+)'3 >2)'25.(2#)'52-#%* +/3)'3#.4 -4'23)2511' $+3 #*2' $+3#*2' $+3 #*2' #$ #*2' #53*#-43/'440'+/,0..'/ 5/4'2 ? ?$+35/4'2 ? ?$+35/4'2 ? ? $+35/4'2? ?$+35/4'2? ?5/&.'*2 #4+0/#-+4<4 &'543%* /+%*4&'543%* .+4+)2#4+0/3*+/4'2)25/& #.+-+'/34#453 #53*#-4'.+4+/&'2/ #53*#-4'0*/'+/&'2 """" #3+3'(2#)4'.+4/46024 4#&4#2-325*'.4(>24#&4'/46+%,-5/)>2)'25.(2#)'52-#%* !'-%*'3 '2,'*23.+44'-$'/547'/+'$'+.'35%*&'2 52-#%*'2//'/34#&4#.*<5(+)34'/ 14 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 UND WAS SIND DIE GRÜNDE FÜR IHRE VERKEHRSMITTEL- WAHL? In ABBILDUNG 2.06 sind die einzelnen Antwortanteile darge- stellt. Der Transport von Personen und Einkäufen ist 24,7 % der Befragten der Bürgerumfrage wichtig - darunter vor allem PKW-Fahrerinnen und -fahrern, aber nur 7,3 % der Passanten, da diese neben dem Einkaufen auch anderen Beschäftigungen in der Durlacher Innenstadt nachgehen. Die jeweilige Fahrzeit ist als Argument für die Verkehrsmittelwahl ebenfalls nicht unbedeutend - es wird bevorzugt von PKW- und Fahrrad-Nut- zenden vorgebracht, genauso wie die Verbindung mehrerer Erledigungen. Auf weitere angegebene Gründe entfallen klei- nere Antwortanteile, die alle ABBILDUNG 2.06 zu entnehmen sind. Abbildung 2.05 GRÜNDE FÜR DIE VERKEHRSMITTELWAHL 1) 39,7% 11,0% 7,8% 9,2% 53,7% 7,3% 7,1% 8,6% 3,1% 3,6% 3,2% 0,3% 50,6% 32,7% 24,7% 15,7% 10,9% 9,1% 8,7% 7,9% 7,2% 5,5% 1,4% 26,7% 0%20%40%60% Bequemlichkeit/ Gewohnheit Bewegung/stressfrei Transport von Personen oder Einkäufen etc. Fahrtzeit Verbindung mehrerer Erledigungen gute ÖPNV-Anbindung kostenloser Parkplatz Umweltschutzaspekt Fahrtkosten gesundheitliche Mobilitätseinschränkung Sicherheit sonstige Gründe PassantenumfrageBürgerumfrage Durlach 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe mehr als 100%. Basis: 600 / 900 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung, Passanten- /Bürgerumfrage Durlach 2013 Was sind die Gründe für Ihre Verkehrsmittelwahl? 2.3 PARK- UND ABSTELLMÖG- LICHKEITEN Die Passantenumfrage bot die Gelegenheit, von den Fahrzeug- Nutzern unter den Befragten ihre frischen Eindrücke bei der Suche nach einem Parkplatz/Abstellplatz zu erfahren. Rund zwei Drittel der PKW-Fahrerinnen und -fahrer (62,1 %) berich- ten von keinerlei Problemen bei der Parkplatzsuche, weitere 20,7 % waren der Ansicht, „es ging“. „Sehr schwierig“ fan- den 17,2 % ihre Parkplatzsuche. Die Ergebnisse sind in ABBIL- DUNG 2.06 dargestellt. Abbildung 2.06 SCHWIERIGKEITEN BEI DER PARKPLATZSUCHE FALLS SIE HEUTE MIT DEM AUTO GEKOMMEN SIND, FANDEN SIE ES SCHWIERIG; EINEN PARKPLATZ ZU FINDEN? FALLS SIE HEUTE MIT DEM FAHRRAD GEKOMMEN SIND, HABEN SIE EINE GEEIGNETE OFFIZIELLE ABSTELLMÖGLICHKEIT (STÄNDER) GEFUNDEN? Diejenigen Befragten, die ein Fahrrad für den Weg zur In- nenstadt benutzt hatten, wurden um Auskunft nach den Radabstellmöglichkeiten gebeten. Von den Radlerinnen und Radlern gaben 70,5 % an, sie hätten eine geeignete offi zielle Abstellmöglichkeit gefunden, 29,5 % verneinten die Frage. ABBILDUNG 2.07 zeigt die Ergebnisse. ( $ (' (+ ' ""( *)# )#*)%!%##$( $$$ ((+ ' $$'!&"),,* $$ ( ( ')# )$)+%') ))'"('*#)-'))$)+ !"*$(($)$*#' *'" $ '!&"),(*+' ! $'%"# AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 15 www.karlsruhe.de Abbildung 2.07 VERFÜGBARKEIT VON FAHRRADSTÄNDERN 2.4 BRÖTCHENTASTE Im Zusammenhang mit der Parkierung in der Durlacher Innen- stadt spielt die sog. „Brötchentaste“ eine besondere Rolle. Sie erlaubt es, in den ersten 30 Minuten kostenlos zu parken. Da die Brötchentaste immer wieder kontrovers im politischen Raum diskutiert wird, war es ein besonderes Anliegen beider Umfragen, die Einschätzungen der Bevölkerung hierzu auszu- loten. WISSEN SIE, DASS SIE BEI PARKSCHEINAUTOMATEN IN DER DURLACHER INNENSTADT IHR FAHRZEUG DIE ERSTEN 30 MINUTEN KOSTENLOS PARKEN DÜRFEN (SOGENANNTE BRÖTCHENTASTE)? Die Brötchentaste besitzt unter den Befragten in beiden Umfragen eine große Bekanntheit. So sagten 63 % der Pas- santinnen und Passanten, sie wüssten über die Brötchentaste Bescheid. Unter den Befragten der Bürgerumfrage waren sogar 78,1 % im Bilde über kostenlose 30-Minuten-Parkzeit. ABBILDUNG 2.08 zeigt die Antwortanteile. Wie schon die Bekanntheit der Brötchentaste wird auch ihre Nutzung in der Passanten- und der Bürgerumfrage unter- schiedlich bewertet. „Häufi g“ wird das kostenlose Parkange- "& $$)"!+*%"*%!(( #'%%&)"&!&""& " &*'"-"$$)*$$%0 $"!#"**.&( +&& )") ( *%"*&*,'(* **($)(+!%*1(**&*,"#$+& ))&*&+%( +($! bot von 24,6 % der befragten Passanten, aber von mehr als einem Drittel (34,8 %) der zuhause Befragten genutzt. „Ab und zu“ drücken 28,3 % der in der Passantenumfrage Inter- viewten die Brötchentaste, aber 33 % der in der Bürgerumfra- ge Angesprochenen. Abbildung 2.08 BEKANNTHEIT DER BRÖTCHENTASTE NUTZEN SIE DIE BRÖTCHENTASTE (30 MINUTEN KOSTENLOSES PARKEN AM PARKSCHEINAUTOMATEN) HÄUFIG, AB UND ZU ODER NIE? Die Anteile für die Antwort „nie“ fallen entsprechend aus (Passantenumfrage 47,1 %; Bürgerumfrage 32,2 %). Damit wirkt sich die stärkere Anwesenheit nicht motorisierter Besu- cher in der Durlacher Innenstadt (Erläuterung siehe Abschnitt Verkehrsmittelwahl) auch auf die Angaben zur Nutzung der Brötchentaste aus. Im räumlich breiter gestreuten Adressaten- kreis der Bürgerumfrage ist die Brötchentaste stärker in den Köpfen verankert. Die Ergebnisse sind in ABBILDUNG 2.09 zusammengestellt. $(, 00 ,1$,2+%/ &$7/&$/2+%/ &$ 0(0 $%/ &1$ +(1,13-/1 1 #1 /*0/2'$+1%7/1 #1$,13(")*2,& 00 ,1$,7/&$/2+%/ &$2/* "' (00$,($# 00($!$( /)0"'$(, 21-+ 1$,(,#$/2/* "'$/,,$,01 #1 '/ '/4$2&#($$/01$, (,21$,)-01$,*-0. /)$,#7/%$,0-& /51"'$,1 01$ 16 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 Abbildung 2.09 NUTZUNGSHÄUFIGKEIT DER BRÖTCHENTASTE Von den Befragten in den einzelnen Wohnbereichen wird die Brötchentaste in unterschiedlichem Umfang genutzt. Dies geht aus ABBILDUNG 2.10 hervor. Nur verhalten drücken Befragte aus Alt-Durlach und Dornwald-Untermühl, Aue, Lohn-Lissen, Killisfeld auf die Taste. Die Ursachen sind in der Verkehrs- mittelwahl zu fi nden: Aus diesen beiden Wohnbereichen kommen eher wenige Innenstadtbesuchende mit dem PKW. Dagegen sind 60 % der Befragten aus dem Hanggebiet/Berg- wald häufi ge Benutzer der Kostenlos-Taste. Die Interviewten in Grötzingen und den Höhenstadtteilen nutzen (trotz hoher Auto-Anteile) die Brötchentaste nur durchschnittlich „häufi g“ (rund 35 %), dafür fällt der Antwortanteil „ab und zu“ höher aus. Hier kommt einmal zum Tragen, dass die Bekanntheit der Brötchentaste in diesen beiden Wohnbereichen geringer ist als im Durchschnitt. Außerdem kommen die (Auto fahrenden) Befragten von dort schon von vorne herein seltener nach Dur- lach, so dass eine „häufi ge“ Nutzung auch aus der subjektiven Sicht des Einzelnen nicht so oft gegeben ist. ABBILDUNG 2.10 enthält die Ergebnisse. Abbildung 2.10 NUTZUNGSHÄUFIGKEIT DER BRÖTCHENTASTE NACH WOHNBEREICHEN Nach einzelnen Befragtengruppen zeigen sich ebenfalls Ab- weichungen in der Nutzungshäufi gkeit der Brötchentaste - wie aus TABELLE 2.03 hervorgeht. Dort sind die Antwortanteile für die „häufi ge“ Nutzung dargestellt. In der Altersgruppe bis 30 Jahre wird die Taste unterdurchschnittlich genutzt (23,3 %). Das Gleiche gilt für die Befragten im Seniorenalter. Die höchs- ten Angaben einer „häufi gen“ Nutzung kommen von den 30- bis 44-Jährigen (46,2 %). Mit dieser Altergruppe sind die Haushalte mit Kindern teilweise deckungsgleich (44,7 %). Nach Einkommensgruppen zeichnen sich eindeutig die Wohl- habenden mit mehr als 4.000 € Haushaltsnettoeinkommen als eifrigste Nutzer der Kostenlos-Taste ab (>5.000 €: 51,1 %). Letztere Gruppe enthält auch anteilig die meisten PKW-Fahrer. Darüber hinaus neigen nicht-deutsche Befragte und solche mit Migrationshintergrund zu einer erhöhten Nutzung der Brötchentaste. Alle Angaben sind in TABELLE 2.03 zusammen- gestellt. *01.* "' -.,2 *#,0$.+7'*1$ -',(//$,(**(/%$*# 1.* "' ,&&$!($0$.&2 *# .603(,&$, 6'$,/0 #00$(*$ '41%(& !1,#31 ,($ /(/$%. &0$+(0,02-.0 0 #0 .*/.1'$+0%7.0 #0$,02(")*1,&7.&$.1+%. &$1.* "' 103$,($#($.60"'$,0 /0$(,10$,)-/0$,*-/ .)$, + .)/"'$(, 10-+ 0'41%(&/$*0$,-#$.,($ $1."%# .) 0. )%! ,,)-!).("+#!4+#!+.("+#!.+'$ ,%, !"+#-! (%-)-/*+- - -+',+.$!(-"4+- -!)-/%&'.)#,,)-!)4+#!+.("+#!.+'$ .-0!)%! %!+3-$!)-,-! %).-!)&*,-!)'*,+&!)( +&,$!%).-*(-$1."%#,!'-!)* !+)%! AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 17 www.karlsruhe.de Tabelle 2.03 NUTZUNG DER BRÖTCHENTASTE NACH BEFRAGTENGRUP- PEN ANTWORTANTEIL "HÄUFIG" In beiden Umfragen wurden die Befragten gleichlautend um eine Bewertung der Brötchentaste gebeten. Jeweils fand eine Drei-Viertel-Mehrheit der Befragten die Brötchentaste „sehr positiv“ (Passantenumfrage: 73 %; Bürgerumfrage: 79 %). WIE BEWERTEN SIE DAS ANGEBOT, 30 MINUTEN KOSTENLOS AM PARKSCHEINAUTOMATEN PARKEN ZU KÖNNEN („BRÖTCHENTASTE“)? Die Unterschiede zwischen beiden Umfragen ebnen sich noch ein, wenn man den Antwortanteil „eher positiv“ mitbetrachtet (Passantenumfrage: 21,7 %; Bürgerumfrage: 14,1 %). Negati- ve Antworten äußerten nur wenige Befragte. Wesentlicher Ein- wand von ihnen war, der Autoverkehr würde durch die Bröt- chentaste bevorzugt. ABBILDUNG 2.11 zeigt die Ergeb nisse Bei solch eindeutigen Antworten der Befragten erscheint es wenig verwunderlich, dass auch nach einzelnen Wohnberei- chen und Befragtengruppen in der Bürgerumfrage nur geringe Abweichungen vom Gesamtergebnis sichtbar werden. In den beiden Wohnbereichen Alt-Durlach und Dornwald-Untermühl, Aue, Lohn-Lissen, Killisfeld, die für ihre Wege zur Durlacher Innenstadt eher die Fortbewegung per Rad oder zu Fuß be- vorzugen, fällt das positive Votum etwas ab. Der umgekehrte Effekt tritt in den drei stärker PKW-orientierten Wohnberei- 4-$" -0)#-$"0-( % &*.$".)/ (/"-.$-0,," &. %-" &.%-" &. %-" %-" 0.%(/.*"//+" &*'+))" * 0*/"- 5 5&.0*/"- 5 5 &.0*/"- 5 5 &.0*/"-5 5&.0*/"-5 50*!)" % - /&+*(&/2/ !"0/. % *& %/!"0/. % )&/&$-/&+*.%&*/" -$-0*! )&(&" *.//0. 0.%(/")&/&*!"-*0*/"-%-" 0.%(/"+% *"&*!"-* 0*/"-%-" .&."#-$/")&/*/1+-/ /!/-(.-0%")/#4-/!/"*/1& '(0*$4-$" -0)#-$"0-( % chen Durlach-Hanggebiet/Bergwald, Grötzingen und den Höhenstadtteilen ein. Dies wird in TABELLE 2.04 sichtbar. Nach Altergruppen zeichnen sich wiederum die eher autoaffi nen Jahrgänge zwischen 30 und 65 Jahren mit erhöhten Zustim- mungswerten ab, während Jüngere und Ältere sich etwas verhaltener äußern. In den Einkommensgruppen nimmt die positive Bewertung der Brötchentaste mit wachsendem Wohl- stand deutlich zu (>5.000 €: „sehr positiv“ 84,4 %). Auch in den übrigen Befragtengruppen verläuft die Bewertung synchron zum Grad der PKW-Nutzung für den Weg zur Durla- cher Innenstadt (s.o.). Je stärker der PKW genutzt wird, desto eher wird die Brötchentaste (sehr) positiv beurteilt. Eine voll- ständige Übersicht der Ergebnisse zeigt TABELLE 2.04. Abbildung 2.11 Bewertung der Brötchentaste ."%-,+.&/&1 "%"-,+.&/&1 /"&(./"&(. "%"-*"$/&1 ."%-*"$/&1 ..*/"*0)#-$"6-$"-0)#-$"0-( % .&. "#-$/" )&/*/2+-/ /!/-(.-0%")/#6-/!/"*/2& '(0*$..*/"* 6-$"-0)#-$"0-( % &""2"-/"*&"!.*$"+/ &*0/"*'+./"*(+.) -'. %"&*0/+)/,-'"*30'4**"*-4/ %"*/./" 18 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 Tabelle 2.04 BEWERTUNG DER BRÖTCHENTASTE NACH BEFRAGTENGRUPPEN sehr positiveher positivteils-teilseher negativsehr negativ Bürgerumfrage Durlach 2013 insgesamt79,0%14,1%4,5%1,9%0,6% WohnbereichAlt-Durlach78,5%8,9%8,9%3,8%--- Dornwald-Untermühl, Aue, Lohn-Lissen, Killisfeld67,9%23,3%6,3%1,3%1,3% Durlach-Hanggebiet, Bergwald86,3%10,5% --- 3,2%--- Grötzingen82,6%11,9%3,7%0,9%0,9% Höhenstadtteile83,4%13,7%1,7%0,6%0,6% Altersgruppe18 bis 29 Jahre74,0%20,5%5,5% --- --- 30 bis 44 Jahre85,4%8,9%5,7% --- --- 45 bis 64 Jahre81,7%12,9%2,2%2,9%0,4% ab 65 Jahre71,5%17,7%6,5%2,7%1,6% Haushaltsnettoeinkommenunter 1.500 €69,6%21,5%5,1%2,5%1,3% 1.500 € bis unter 2.250 €72,8%17,5%7,0%2,6%--- 2.250 € bis unter 3.000 €75,0%16,4%5,5%2,3%0,8% 3.000 € bis unter 4.000 €81,6%11,2%4,8%1,6%0,8% 4.000 € bis unter 5.000 €82,8%12,5%4,7% --- --- 5.000 € und mehr84,4%11,1% --- 2,2%2,2% Nationalitätdeutsch77,9%14,7%4,9%1,9%0,7% nicht-deutsch84,4%12,5%3,1% --- --- mit Migrationshintergrund85,9%9,9%1,4%2,8%--- HaushaltstypenAlleinerziehende mit Kind/ern unter 18 Jahre81,8%18,2% --- --- --- Paare mit Kind/ern unter 18 Jahre85,5%10,7%3,1%0,6%--- Singles69,5%18,3%8,4%3,8%--- Sonstige79,5%13,9%3,8%1,8%1,0% Verkerhsmittelwahl PKW als Selbstfahrer86,1%10,9%2,1%0,6%0,3% Fahrrad71,6%17,4%6,5%2,6%1,9% Öffentliche Verkehrsmittel (Bahn/Bus)73,1%18,3%6,7%1,9%--- zu Fuß75,6%14,4%4,4%5,6%--- ____ Basis: 696 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung, Bürgerumfrage Durlach 2013 Wie bewerten Sie das Angebot, 30 Minuten kostenlos am Parkscheinautomat parken zu können ("Brötchentaste")? AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 19 www.karlsruhe.de 3.1 ANLASS DES BESUCHS IN DER DURLACHER INNEN- STADT/ART DER ERLEDIGUNG Beinahe vier Fünftel (78 %) der befragten Passantinnen und Passanten nutzen den Besuch in der Durlacher Innenstadt zum Einkaufen und Bummeln. Jeweils etwa ein Drittel besucht den Wochenmarkt (33,3 %) oder bewegt sich wohnortbedingt im Zentrum (31,7 %). Cafés, Restaurants oder Kneipen besuchen 28,8 % der befragten Fußgängerinnen und Fußgänger – ein annähernd ebenso großer Anteil (28,5 %) ist im Kernbereich, um Dienstleister verschiedenster Art aufzusuchen, z.B. Friseur, Bank, Arzt etc. WAS MACHEN SIE HEUTE IN DER DURLACHER INNENSTADT? Etwa ein Fünftel (21 %) der vor Ort Befragten ist auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder zur Ausbildungsstätte. Kultu- relle Einrichtungen steuern 3,5 % der befragten Passantinnen und Passanten an. ABBILDUNG 3.01 gibt Aufschluss über die unterschiedlichen Aktivitäten, die von den Befragten auf der Straße in der Durlacher Innenstadt genannt wurden. Die zuhause interviewten Bürgerinnen und Bürger nennen vielfältigere Anlässe für einen Besuch der Durlacher Innen- stadt, was jedoch damit zusammenhängt, dass nicht nach Aktivitäten an einem bestimmten Tag, sondern nach Anlässen im Laufe eines Jahres gefragt wurde. Diese Ergebnisse der Bürgerumfrage sind in ABBILDUNG 3.02 dargestellt. 3. BESUCHS- UND EINKAUFSVERHALTEN Abbildung 3.01 ANLÄSSE FÜR EINEN BESUCH DER DURLACHER INNEN- STADT /30'8,+3822+13 +68).'8,*+2 &4).+32'507 &4.3+3 '6754342/+(+68). /+3671+/6783-+35/6+855;7 /73+66678*/4'30C +68). 943'2/1/+$5+,,+3 2/75+83*+3+0'337+3 &+-943;85 5(+/786(/1*83-+7) +.@5*+3(+68). #4367/-+6 81785 +.5,').3+3383-+3:'5+32@-1/).*'.+5#822+-5@?+5'16 '6/6 +,5'-7+2/737:457 #7'*7'51658.+27,B5#7'*7+37:/)0183-!'66'37+3B5-+582,5'-+851'). &'62').+3#/+.+87+/3*+5851').+533+367'*7 20 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 DENKEN SIE EINMAL DARAN, WAS SIE IM LAUFE EINES JAHRES BEI EINEM BESUCH IN DER DURLACHER INNENSTADT SO ALLES UNTERNEHMEN ODER ERLEDIGEN. SAGEN SIE MIR BEI DEN FOLGENDEN DINGEN JEWEILS EINFACH „JA“ ODER „NEIN“, OB DAS AUF SIE ZUTRIFFT? Daraus geht hervor, dass Einkaufen und Bummeln (91,1 %) der wichtigste Grund für einen Besuch im Durlacher Zentrum ist, gefolgt von Essen gehen, Cafébesuch (85,7 %) und Arzt-/ Krankenhausbesuch (74,8 %). Fast genau so viele (71,4 %) geben an, in die Durlacher Innenstadt zu gehen, um Freunde oder Bekannte zu treffen und 69,9 % erledigen dort Behör- dengänge. Deutlich häufi ger als die Passantinnen und Passan- ten nennen die zuhause befragten Bürgerinnen und Bürger kulturelle Anlässe für den Weg in den Kern von Durlach – z.B. ein Besuch der Karlsburg oder des Schlossgartens (61 %), der Orgelfabrik (38,8 %), des Pfi nzgaumuseums (35,7 %) oder den Gang zur Kirche (2,4 %). Auch für anderweitige kulturelle Veranstaltungen (50,2 %) sowie das Altstadtfest oder andere Feste (7,6 %) kommen viele Befragte in die Durlacher Innen- stadt. Weitere Gründe sind der Besuch von Steuer-, Rechts- oder Finanzdienstleistern (57,4 %), Kneipenbesuch, Nachtle- ben (54,2 %), das Aufsuchen verschiedener Dienstleistungs- betriebe wie z.B. Friseur oder Reisebüro (45,8 %) sowie der Besuch von Schwimmbad oder Sportgelegenheiten (7,3 %). Auch der Arbeitsplatz (9,1 %) sowie Ausbildung/Lehre/Schule (3,4 %) sind Anlass, das Zentrum anzusteuern. 274*=/.7=66.57 ;;.70.1.7*/G+.;=,1 :@< :*74.71*=;+.;=,1 :.=7-. .4*77<.<:.//.7 .1I:-.70E70. .;=,1-.:*:5;+=:0 -.;&,158;;0*:<.7; .;=,1>87&<.=.:%.,1<;8-.:27*7@-2.7;<5.2;<.:7 7.29.7+.;=,1"*,1<5.+.7 .;=,14=5<=:.55.:).:*7;<*5<=7087@.:< .;=70=;;<.55=70'1.*<.: ;87;<20.2.7;<5.2;<=70:2;.=: %.2;.+J:8.<, .;=,1-.:#:0.5/*+:24 .;=,1-.;$/27@0*=6=;.=6; :+.2< 5<;<*-</.;<;87;<20..;<. &,1?266+*-+.;=,1&98:<*550.6.27 =;+25-=70 .1:. &,1=5. 2:,1.7+.;=,1 &87;<20.; !.1/*,17.77=70.7?*:.76I052,1-*1.:&=66.0:ID.:*5; *;2; ./:*0<.62<7<?8:< &<*-<*:5;:=1.6</J:&<*-<.7<?2,45=70$*;;*7<.7 J:0.:=6/:*0.=:5*,1 .74.7&2..276*5-*:*7?*;&2.26 *=/..27.;*1:.;+.2.27.6.;=,127-.:=:5*,1.:77.7;<*-<;8*55.;=7<.:7.16.78-.:.:5.-20.7&*0.7&2.62:+.2 -.7/850.7-.7270.73.?.25;.27/*,13*8-.:7.278+-*;*=/&2.@=<:2//< $ Abbildung 3.02 ANLÄSSE FÜR EINEN BESUCH DER DURLACHER INNENSTADT AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 21 www.karlsruhe.de Betrachtet man die genannten Aktivitäten nach Wohnbe- reichen, so zeigt sich, dass zwischen den verschiedenen Wohnbereichen kaum Unterschiede auftreten. Lediglich bei ausgewählten Besuchsanlässen – dargestellt in ABBILDUNG 3.03 – werden Verhaltensunterschiede deutlich. Um Freunde und Bekannte zu treffen (80 %) oder Kneipen zu besuchen bzw. das Nachtleben auszukosten (71,6 %) kommen vor allem Befragte aus den nahegelegenen Quartieren Alt-Durlachs in die Innenstadt. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Hang- gebietes und Bergwalds gehen dort vergleichsweise häufi g zu Ärzten oder ins Krankenhaus (86,6 %) oder besuchen Steuer-, Rechts- oder Finanzdienstleister. Bewohnerinnen und Bewoh- ner aus Grötzingen und den Höhenstadtteilen sind diesbezüg- lich offensichtlich stärker auf andere Karlsruher Stadtbereiche orientiert. Aufschlussreich ist es auch, die einzelnen Aktivitäten, die Anlass für einen Besuch der Durlacher Innenstadt darstellen, nach soziodemografi schen Gesichtspunkten zu analysieren. In TABELLE 3.01 sind die wichtigsten fünf Anlässe, die Durlacher Innenstadt aufzusuchen, aufgeschlüsselt. Es zeigt sich, dass Einkaufen und Bummeln überwiegend Personen im Alter zwischen 45 und 64 Jahren (94,1 %) ins Durlacher Zentrum zieht. Auch gehen Spitzenverdiener mit einem Haushaltsnet- toeinkommen von 5.000 Euro und mehr (94,6 %) überdurch- schnittlich häufi g dieser Aktivität nach. Befragte ab 65 Jahre (87,4 %) und Haushalte mit geringerem Einkommen und Sin- gles (88,8 %) suchen hingegen etwas seltener die Durlacher Innenstadt zum Einkaufen und Bummeln auf. Für Nichtdeut- sche (94,1 %) ist Bummeln und Einkaufen dagegen eher einen Besuch in der Durlacher Innenstadt wert. Essen gehen im Restaurant oder Café führt häufi g Perso- nen im Alter zwischen 30 und 45 Jahren (90,9 %) ins Durla- cher Zentrum. Ab einem Alter von 65 Jahren (77,5 %) verliert diese Aktivität an Bedeutung. Befragte mit einem höheren Haushaltsnettoeinkommen (4.000 bis 5.000 Euro: 91,4 %) gehen wesentlich häufi ger in der Durlacher Innenstadt essen oder besuchen Cafés als Befragte mit weniger Geld (unter 1.500 Euro: 76,4 %). Erstaunlich hoch ist mit 90 % auch der Anteil an Familien mit Kindern unter 18 Jahren, die ihren Besuch in der Durlacher Innenstadt mit Essen und Trinken verbinden. Arzt- und Krankenhausbesuche werden von allen Al- tersgruppen in ähnlicher Weise zum Anlass genommen, die Durlacher Innenstadt aufzusuchen. Die Unterschiede in den Antworten fallen gering aus. Ähnlich wie beim „Einkaufen“ und „Essen gehen bzw. Cafés besuchen“ sind auch die Antworten hinsichtlich „Treffen mit Freunden und Bekannten“ ausgeprägt: Personen im Alter zwischen 30 und 45 Jahren (80,2 %) verabreden sich beson- ders häufi g mit Freunden und Bekannten in der Durlacher In- nenstadt. Seltener tun dies die älteren Befragten ab 65 Jahren (58,1 %) sowie Befragte mit geringerem Einkommen. Erstaun- lich ist, dass sich Haushalte ohne Kinder (69,9 %) seltener in der Durlacher Innenstadt mit Freunden und Bekannten treffen als Familien bzw. Alleinerziehende mit Kindern (76,6 %). Abbildung 3.03 ANLÄSSE FÜR EINEN BESUCH DER DURLACHER INNEN- STADT NACH WOHNBEREICHEN 8,;5+,,2(55:, :8,--,5 8>: 8(52,5/(;9),9;*/ ,9;*/<65$:,;,8 #,*/:9 6+,8 05(5>+0,59:3,09:,85 5,07,5),9;*/ (*/:3,),5 3:;83(*/ 685=(3+&5:,84D/3;,6/5099,503309-,3+ ;83(*/(5..,)0,:,8.=(3+ 8B:>05.,5 B/,59:(+::,03, (909,-8(.:,40:5:=68: $:(+:(8398;/,4:-D8$:(+:,5:=0*23;5."(99(5:,5D8.,8;4-8(.,;83(*/ ,52,5$0,,054(3+(8(5=(9$0,04(;-,,05,9(/8,9),0,05,4,9;*/05 +,8;83(*/,855,59:(+:96(33,9;5:,85,/4,56+,8,83,+0.,5$(.,5$0,408 ),0+,5-63.,5+,505.,51,=,039,05-(*/1(6+,85,056)+(9(;-$0, >;:80--: # 22 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 Auch Behördengänge sind über alle Alters- und Einkom- mensgruppen hinweg Anlass, ins Durlacher Zentrum zu kom- men. Außer bei den fünf häufi gsten Anlässen lohnt es sich darüber hinaus, beim Besuch kultureller Veranstaltungen (Durch- schnitt: 50,2 %) die Befragtengruppen etwas näher zu be- trachten. Befragte zwischen 45 und 65 Jahren (57,8 %) kom- men kulturbezogen überdurchschnittlich häufi g ins Zentrum. Deutlich geringer ist das Interesse daran für Befragte unter 30 Jahren (41,6 %). Auch für Befragte mit höherem Einkommen (5.000 Euro und mehr: 67,9 %) sind kulturelle Veranstaltun- gen eher Anlass für einen Besuch der Durlacher Innenstadt als für Befragte mit weniger Geld (unter 1.500 Euro: 38,2 %). Am höchsten ist der Anteil kulturbedingter Innenstadtbesuche unter den Befragten in Alt-Durlach. Bürgerumfrage Durlach 201391,1%85,7%74,8%71,4%69,9% Altersgruppen 18 bis unter 30 Jahre89,6%88,0%69,4%76,8%63,7% 30 bis unter 45 Jahre91,9%90,9%74,5%80,2%75,6% 45 bis unter 65 Jahre94,1%88,0%76,6%74,4%76,6% 65 Jahre und älter87,4%77,5%75,5%58,1%59,7% Haushaltsnettoeinkommen/Monat unter 1.500 € 90,2%76,4%75,6%66,7%64,2% 1.500 € bis unter 2.250 € 89,7%87,0%80,8%74,7%76,0% 2.250 € bis unter 3.000 € 92,2%84,9%72,9%69,9%74,7% 3.000 € bis unter 4.000 € 92,0%88,7%74,7%70,0%68,0% 4.000 € bis unter 5.000 € 91,4%91,4%74,3%77,1%71,4% 5.000 € und mehr 94,6%91,1%69,6%69,6%71,4% Nationalität deutsch 90,9%86,7%75,3%71,0%69,1% nicht-deutsch 94,1%80,4%66,0%76,5%74,5% mit Migrationshintergrund 91,1%80,0%75,6%72,2%73,3% Familienstatus Haushalte mit Kind/ern unter 18 Jahre 91,4%90,0%74,6%76,6%74,2% Haushalte ohne Kind/ern unter 18 Jahre 91,0%84,4%74,9%69,9%68,6% ____ Basis: 900 Befragte mit Antwort Sta dt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung, Passanten-/Bürgerumfrage Durlach 2013 BehördengängeArzt-/ Krankenhausbesuch Anlässe für einen Besuch Anteile an den Befragten Denken Sie einmal daran, was Sie im Laufe eines Jahres bei einem Besuch in der Durlacher Innenstadt so alles unternehmen oder erledigen. Sagen Sie mir bei den folgenden Dingen jeweils einfach "ja" oder "nein", ob das auf Sie zutrifft. Anteile mit Nennung "ja". Essen gehen, Cafébesuch Einkaufen, Bummeln Freunde/Bekannte treffen Tabelle 3.01 TOP 5 - ANLÄSSE FÜR EINEN BESUCH DER DURLACHER INNENSTADT NACH BEFRAGTENGRUPPEN AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 23 www.karlsruhe.de 3.2 EINKAUFSVERHALTEN Bevorzugt gekaufte Warengruppen ABBILDUNG 3.04 gibt einen Überblick darüber, wie eng oder lose die Bindung der Passantinnen und Passanten an die Dur- lacher Innenstadt beim Kauf verschiedener Warengruppen ausgeprägt ist. Etwa die Hälfte der Befragten auf der Straße erwirbt Drogerieartikel (50,2 %) und Medikamente/Apotheke (49,3 %) ausschließlich in der Durlacher Innenstadt. Auch Brötchen, Brot, Backwaren (46,2%), Obst und Gemüse (45%) sowie Lebensmittel (44,3%) oder Fleisch und Wurst (40,5%) kaufen über 40 % der auf der Straße Befragten gänzlich in der Durlacher City. Für Bücher und Zeitschriften sowie Brillen und Optik suchen die Befragten häufi ger auch Einkaufsgele- genheiten außerhalb der Durlacher Innenstadt auf: Nur noch etwa jeder bzw. jede Dritte kauft diese Produkte ausschließlich in der Durlacher Innenstadt ein. MAN KANN IN DER DURLACHER INNENSTADT GANZ UNTERSCHIEDLICHE DINGE EINKAUFEN. SAGEN SIE MIR BITTE BEI DEN FOLGENDEN WARENGRUPPEN, OB SIE DIESE IMMER, MEISTENS, MANCHMAL ODER NIE IN DER DURLACHER INNENSTADT EINKAUFEN. Schuhe und Bekleidung fragt etwa die Hälfte der Befragten (50,5 %) zumindest manchmal in der Durlacher Innenstadt nach, die restlichen 49,5 % gehen hierzu niemals ins Durla- cher Zentrum. Auch der Kauf von „Handtaschen, Lederwaren, Accessoires“, „Uhren und Schmuck“, Elektro- und Haushalts- geräten“, „Spielwaren“ und „Möbel“ erfolgt überwiegend außerhalb der Durlacher Innenstadt. Die zuhause befragten Bürgerinnen und Bürger geben insge- samt seltener an, für den Kauf bestimmter Warengruppen die Durlacher Innenstadt zu bevorzugen – dies zeigt ABBILDUNG 3.05. Die am ehesten in der Durlacher Innenstadt erworbe- nen Produkte sind Drogerieartikel (immer: 34,3 %), Brötchen, Brot, Backwaren (immer: 30 %) und Medikamente/Apotheke (immer: 29,6 %). Auch werden Obst/Gemüse, Lebensmittel, Fleisch und Wurst von über einem Fünftel der Befragten aus- schließlich und von etwa einem weiteren Fünftel meistens in der Durlacher Innenstadt erworben. Auch Bücher und Zeit- schriften kauft rund ein Drittel der zuhause Befragten immer oder meistens in der Durlacher City ein. Um zum Optiker zu gehen, fahren 20,7 % der Befragten immer in die Durlacher Innenstadt, 8,3 % meistens und 13,2 % manchmal – 57,8 % geben jedoch an, hierfür niemals die Durlacher Innenstadt aufzusuchen. Auch für Bekleidung und Schuhe sucht rund die Hälfte der Befragten Geschäfte außerhalb Durlachs auf. Die Warengruppen Elektro- und Haushaltsgeräte, „Handtaschen, Lederwaren, Accessoires“, „Uhren, Schmuck“, „Spielwaren“ und „Möbel“ werden von hohen Anteilen der Befragten nie in Durlach eingekauft. Bei Betrachtung der Einkaufshäufi gkeit ausgewählter Waren- gruppen nach Wohnbereichen – dargestellt in TABELLE 3.02 – fällt auf, dass sich Befragte im Durlacher Hanggebiet/Bergwald sowie in Alt-Durlach besonders stark auf die Durlacher In- nenstadt orientieren. Sie geben anteilig eher als Befragte der anderen Wohnbereiche an, „immer“ oder „meistens“ in der Durlacher Innenstadt diese Warengruppen zu kaufen. Nach einzelnen Altersgruppen zeigt sich, dass ältere Befragte etwas häufi ger in der Durlacher Innenstadt einkaufen gehen – dies trifft mit Ausnahme der Lebensmittel auf alle Warengrup- pen der Tabelle 3.01 zu. Hinsichtlich des Einkommens sind die Differenzierungen vielfältiger: Häufi g sind es die mittleren Einkommensgruppen, die verstärkt in der Durlacher Innenstadt einkaufen. Zum Kauf von Optik-Artikeln gehen Befragte hö- heren Einkommens tendenziell etwas seltener in die Durlacher Innenstadt als Befragte mit weniger Geld. Nichtdeutsche kaufen häufi ger als Deutsche „Lebensmittel“, „Brötchen, Brot, Backwaren“, „Fleisch und Wurst“ sowie „Be- kleidung“ in der Durlacher Innenstadt ein. Deutsche wenden sich hingegen etwas häufi ger zum Kauf von Optik-Artikeln oder Elektro- und Haushaltsgeräten der Durlacher City zu. Haushalte mit Kindern gehen in fast allen Warengruppen etwas weniger regelmäßig in der Durlacher Innenstadt einkaufen. 24 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 Abbildung 3.04 EINKAUFSHÄUFIGKEIT BESTIMMTER WARENGRUPPEN IN DER DURLACHER INNENSTADT 20)'2+'6#2'/ 2:4%*'/204#%,6#2'/ $345/&'.;3' '$'/3.+44'- '&+,#.'/4'104*',' -'+3%*5/&!5234 ;%*'2"'+43%*2+(4'/ 2+--'/14+, %*5*' ',-'+&5/) #/&4#3%*'/'&'26#2'/%%'330+2'3 *2'/%*.5%, -',4205/5*#-43)'284' 1+'-6#2'/ :$'- +..'2.'+34'/3.#/%*.#-/+' #3+3 '(2#)4'.+4/46024 4#&4#2-325*'.4(;24#&4'/46+%,-5/)#33#/4'/;2)'25.(2#)'52-#%* #/,#//+/&'252-#%*'2//'/34#&4)#/75/4'23%*+'&-+%*'+/)''+/,#5('/#)'/+'.+2$+44'$'+&'/(0-)'/&'/!#2'/)2511'/0$+'&+'3'+..'2 .'+34'/3.#/%*.#-0&'2/+'+/&'252-#%*'2//'/34#&4'+/,#5('/ AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 25 www.karlsruhe.de 20)'2+'6#2'/ '$'/3.+44'- 2:4%*'/204#%,6#2'/ $345/&'.;3' '&+,#.'/4'104*',' -'+3%*5/&!5234 ;%*'2"'+43%*2+(4'/ 2+--'/14+, %*5*' ',-'+&5/) -',4205/5*#-43)'284' #/&4#3%*'/'&'26#2'/%%'330+2'3 *2'/%*.5%, 1+'-6#2'/ :$'- +..'2.'+34'/3.#/%*.#-/+' #3+3'(2#)4'.+4/46024 4#&4#2-325*'.4(;24#&4'/46+%,-5/)#33#/4'/;2)'25.(2#)'52-#%* #/,#//+/&'252-#%*'2//'/34#&4)#/75/4'23%*+'&-+%*'+/)''+/,#5('/#)'/+'.+2$+44'$'+&'/(0-)'/&'/!#2'/)2511'/0$+'&+'3'+..'2 .'+34'/3.#/%*.#-0&'2/+'+/&'252-#%*'2//'/34#&4'+/,#5('/ Abbildung 3.05 EINKAUFSHÄUFIGKEIT BESTIMMTER WARENGRUPPEN IN DER DURLACHER INNENSTADT 26 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 Räumliches Einkaufsverhalten bei Lebensmitteln Nach der Lage ihres am häufi gsten aufgesuchten Lebensmit- telgeschäfts wurden ausschließlich die zuhause Interviewten gefragt. Die Ergebnisse sind in ABBILDUNG 3.06 dargestellt. WO LIEGT DAS LEBENSMITTELGESCHÄFT, IN DEM SIE AM HÄUFIGSTEN EINKAUFEN? Demnach kaufen über 70 % der Befragten ihre Lebensmittel am häufi gsten in Durlach ein – darunter 43 % in der Durla- cher Innenstadt und weitere 29,7 % außerhalb des Durlacher Citybereichs. Knapp ein Fünftel (18,3 %) der Befragten be- vorzugt ein Lebensmittelgeschäft in einem anderen Karlsruher Stadtteil. Die Karlsruher Innenstadt wird von 4,2 %, Geschäfte außerhalb Karlsruhes werden von 4,8 % der Interviewten für den Lebensmittelkauf bevorzugt, darunter z.B. Karlsbad-Lan- gensteinbach, Waldbronn oder Ettlingen. ABBILDUNG 3.07 zeigt, dass die Lebensmittelgeschäfte der Durlacher Innenstadt überwiegend von Befragten aus Alt- Durlach (67,7 %) und dem Hanggebiet mit Bergwald (76,8 %) aufgesucht werden. In Durlacher Lebensmittelgeschäften außerhalb der Innenstadt gehen hauptsächlich Befragte aus Dornwald-Untermühl, Aue, Lohn-Lissen und Killisfeld (65,5 %) einkaufen. Einen anderen Stadtteil innerhalb Karlsruhes bevor- zugen vor allem Befragte aus Grötzingen (58,2 %) und den Höhenstadtteilen (26,6 %), die zum Lebensmittelkauf häufi g auch den Weg in die Innenstadt (jeweils 7,2 %) auf sich neh- men. Außerhalb Karlsruhes gehen in nennenswertem Umfang lediglich Befragte aus den Höhenstadtteilen (16,5 %) Lebens- mittel einkaufen. Bürgerumfrage Durlach 201359,3% 52,0%48,3%47,4%43,8% 40,0%35,1%29,0%10,9%9,7% Wohnbereich Alt-Durlach77,9%70,3%72,8%71,8%74,4%63,1%52,8%42,1%17,9%12,8% Dornwald-Untermühl/Aue/Lohn-Lissen/Killisfeld44,8%36,9%36,0%34,0%38,4%28,1%24,6%29,1%9,4%7,4% Durlach-Hanggebiet, Bergwald88,4%86,6%83,9%85,7%85,7%72,3%60,7%42,0%14,3%22,3% Grötzingen56,2%39,9%36,6%32,0%16,3%22,9%25,5%12,4%9,8%3,3% Höhenstadtteile44,7%41,4%29,5%30,8%21,1%27,0%23,6%22,8%5,5%7,2% Altersgruppen 18 bis unter 30 Jahre56,0%53,6%48,8%46,4%42,4%40,8%18,4%16,0%4,8%1,6% 30 bis unter 45 Jahre57,4%52,3%47,2%48,7%43,1%38,1%35,5%17,3%10,2%6,6% 45 bis unter 65 Jahre60,6%52,6%46,2%47,1%44,0%39,4%39,1%35,1%12,6%12,6% 65 Jahre und älter60,9%50,2%51,8%47,4%44,7%41,9%37,9%36,8%12,3%12,3% Haushaltsnettoeinkommen/Monat unter 1.500 € 51,2%47,2%45,5%43,9%47,2%33,3%29,3%30,9%8,1%7,3% 1.500 € bis unter 2.250 € 62,3%56,2%53,4%52,7%46,6%46,6%30,1%27,4%11,0%8,9% 2.250 € bis unter 3.000 € 63,3%47,6%51,2%44,0%45,8%38,6%36,7%30,7%9,6%9,6% 3.000 € bis unter 4.000 € 58,7%49,3%38,7%45,3%36,0%39,3%36,0%26,7%9,3%8,7% 4.000 € bis unter 5.000 € 55,7%50,0%40,0%38,6%31,4%35,7%34,3%18,6%12,9%7,1% 5.000 € und mehr 62,5%50,0%46,4%42,9%44,6%35,7%30,4%26,8%10,7%10,7% Nationalität deutsch 58,6%51,1%48,1%46,2%43,2%39,0%35,0%29,8%11,1%10,0% nicht-deutsch 60,8%62,7%56,9%62,7%56,9%47,1%29,4%21,6%15,7%5,9% mit Migrationshintergrund 64,4%53,3%45,6%48,9%41,1%44,4%38,9%26,7%6,7%8,9% Familienstatus Haushalte mit Kind/ern unter 18 Jahre 57,9%48,3%42,1%44,5%44,0%33,5%35,4%23,4%9,6%7,7% Haushalte ohne Kind/ern unter 18 Jahre 59,8%53,1%50,2%48,3%43,7%42,0%35,0%30,7%11,3%10,3% ____ Basis: 900 Befragte mit Antwort Sta dt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung, Passanten-/Bürgerumfrage Durlach 2013 Bücher, Zeit- schriften Brillen, Optik Bekleidung Man kann in der Durlacher Innenstadt ganz unterschiedliche Dinge einkaufen. Sagen Sie mir bitte bei den folgenden Warengruppen, ob Sie diese immer, meistens, manchmal oder nie in der Durlacher Innenstadt einkaufen. Anteile mit Nennung "immer" und "meistens". Brötchen, Brot, Backwaren Drogerie- waren Elektro- und Haushalts- geräte Obst und Gemüse Anteile an den Befragten Medika- mente/ Apotheke Lebens- mittel Fleisch und Wurst Tabelle 3.02 EINKAUFSHÄUFIGKEIT BESTIMMTER WARENGRUPPEN NACH EINZELNEN BEFRAGTENGRUPPEN AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 27 www.karlsruhe.de Abbildung 3.06 RÄUMLICHE LAGE DES AM HÄUFIGSTEN BESUCHTEN LEBENSMITTELGESCHÄFTS Abbildung 3.07 RÄUMLICHE LAGE DES AM HÄUFIGSTEN BESUCHTEN LEBENSMITTELGESCHÄFTS NACH WOHNBEREICHEN .2)*4740&(-*422*256&)6 .2740&(-&7;*4-&0')*422*256&)6 .2)*4&40547-*422*256&)6 .2*.2*1&2)*4*2"6&)66*.0 .22*4-&0'&40547-*5 &7;*4-&0'&40547-*5 %30.*,6)&5*'*251.66*0,*5(-<+6.2)*1".* &1 -<7+.,56*2 *.2/&7+*2 &5.5*+4&,6*1.6268346 "6&)6&40547-*16+>4"6&)6*268.(/072, &55&26*2>4,*471+4&,*740&(- '+"#-0-)!&#- ++#+./"/ '+0-)!& 03#-&) "#- ++#+./"/ '+"#--).-0&#- ++#+./"/ '+#'+#*+"#-#+ /"//#') '++#-&) -).-0&#. 03#-&) -).-0&#. )/0-)!& ,-+1)"+/#-*7&)0#,&+ '..#+'))'.$#)" 0-)!&+%%# '#/#-%1)" -6/2'+%#+ 6&#+./"//#')# .'.#$-%/#*'/+/1,-/ /"/-).-0&#*/$7-/"/#+/1'!()0+%..+/#+7-%#-0*$-%#0-)!& ,)'#%/".# #+.*'//#)%#.!&4$/'+"#*'# * &40$'%./#+#'+(0$#+ Weitere signifi kante soziodemographische Differenzierungen bei der Frage nach dem bevorzugten Lebensmittelgeschäft sind bei den Einkommensgruppen und nach der Staatsange- hörigkeit zu fi nden. Dies ist in ABBILDUNG 3.08 dargestellt. Das Durlacher Zentrum wird nach Einkommensklassen recht gleichmäßig aufgesucht. Alle Befragten unterhalb eines Haus- haltseinkommens von 2.250 Euro kaufen dagegen verhältnis- mäßig oft in Durlach außerhalb der Innenstadt ein, ebenso wie Nichtdeutsche, die nur selten Lebensmittelgeschäfte in ande- ren Stadtteilen oder außerhalb Karlsruhes aufsuchen. Besser Gestellte (4.000 - unter 5.000 Euro Haushaltseinkommen) sind beim Lebensmittelkauf auch oft in anderen Stadtteilen unter- wegs. Abbildung 3.08 RÄUMLICHE LAGE DES AM HÄUFIGSTEN BESUCHTEN LEBENSMITTELGESCHÄFTS NACH AUSGEWÄHLTEN MERK- MALSGRUPPEN &*!",/,( %", **"*-.!. &*/,( % /1",%(!", **"*-.!. &*!",,(-,/%", **"*-.!. &*"&*")*!","* .!.."&(&**",%( ,(-,/%"- /1",%( ,(-,/%"- /-%(.-*"..+"&*'+))"* 5&-/*.", 5 /-%(.-*"..+"&*'+))"* 5&-/*.",5 & %."/.- %" "/.- %" +(&"$.!-""*-)&.."($"- %2#.&*!")&" )%2/#&$-."*"&*'/#"* -&-"#,$.")&.*.0+,. .!.,(-,/%").#4,.!."*.0& '(/*$--*."*4,$",/)#,$"/,( % 28 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 Die telefonisch befragten Bürgerinnen und Bürger wurden auch direkt nach der Besuchshäufi gkeit bestimmter Lebens- mittelgeschäfte in Durlach gefragt. ABBILDUNG 3.09 veran- schaulicht die Ergebnisse. Der Edekamarkt Scheck In ist der am stärksten frequentierte Lebensmittelmarkt in Durlach. Knapp die Hälfte (48,1 %) aller Befragten besucht den Scheck In in der Marstallstraße mindestens einmal pro Woche, darunter 24,4 % sogar mehrmals wöchentlich. Lediglich 13,1 % der Befragten geben an, den Scheck In-Markt nie zu besuchen. WIE HÄUFIG NUTZEN SIE DIE FOLGENDEN EINKAUFS- MÖGLICHKEITEN FÜR LEBENSMITTEL IN DURLACH? Auch die beiden Aldi-Filialen in der Killisfeld- und Tiengener Straße sowie der Durlacher Wochenmarkt werden von jeweils über einem Fünftel (20 %) der zuhause Befragten mindestens einmal wöchentlich aufgesucht. Ebenfalls beliebt sind REWE und Cap-Markt: Dort gehen immerhin 18,2 % bzw. 13,1 % der Interviewten mindestens einmal wöchentlich einkaufen. Auch kleine (verstreute) Lebensmittelgeschäfte wie Reform- häuser, Gemüsegeschäfte o.ä. werden in der Summe gut angenommen und verzeichnen 11,3 % mindestens wöchent- liche Besucherinnen und Besucher. Etwas geringere Anteile entfallen auf Netto und Treff 3000, Nah und Gut und den Kaan Supermarkt. Den angebotenen Lebensmittellieferservice nehmen nur 3,7 % der telefonisch befragten Bürgerinnen und Bürger überhaupt in Anspruch – darunter 0,5 % regelmäßig mindestens einmal wöchentlich und 3,2 % seltener als zwei- mal pro Monat. Abbildung 3.09 BESUCHSHÄUFIGKEIT DES LEBENSMITTELEINZELHANDELS IN DURLACH '(-$!&+(&-0 .',,..,4)(.'453 #1&+(0/$3-5 .',",(0*(0(3!53 # $2$3-5 -.(,0(4(%(04/,55(.*(4&+:)5 (551 "3()) $+60'65 $$0!62(3/$3-5 ,()(34(37,&((,0(4 (%(04/,55(.*(4&+:)54,063.$&+ /(+3/$.4231#1&+((,0/$.231#1&+( /$.23110$5/(+3/$.4231$+34(.5(0(30,( $4,4()3$*5(/,5058135 !5$'5$3.436+(/5)=3!5$'5(058,&-.60*$44$05(0=3*(36/)3$*(63.$&+ #,(+:6),*0659(0!,(',()1.*(0'(0,0-$6)4/<*.,&+-(,5(0)=3(%(04/,55(.,063.$&+ )%#!%&$"% #! AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 29 www.karlsruhe.de Eine Betrachtung nach Wohnbereichen in ABBILDUNG 3.10 zeigt, dass der Scheck In-Markt sowie der Wochenmarkt über- durchschnittlich häufi g von Befragten aus Alt-Durlach sowie dem Hanggebiet/Bergwald besucht werden. Der Aldi-Markt in der Killisfeldstraße lockt hingegen vor allem Bewohnerinnen und Bewohner aus Dornwald-Untermühl, Aue, Lohn-Lissen und Killisfeld an, die Aldi-Filiale in der Tiengener Straße ist häufi g Ziel für Käuferinnen und Käufer des Hanggebiets/Berg- wald sowie aus Grötzingen. Bewohnerinnen und Bewohner der Höhenstadtteile suchen zum Lebensmitteleinkauf in Durlach überwiegend Scheck In oder Aldi in der Killisfeldstraße auf. Abbildung 3.10 BESUCHSHÄUFIGKEIT DES LEBENSMITTELEINZELHANDELS IN DURLACH NACH WOHNBEREICHEN 42,6% 28,7% 22,6% 32,0% 20,2% 43,1% 78,6% 47,3% 8,0% 33,3% 6,5% 2,6% 38,0% 7,6% 8,1% 28,7% 71,3% 10,0% 54,7% 35,7% 14,4% 33,3% 16,3% 19,8% 14,8% 0%20%40%60%80%100% Scheck In Wochenmarkt Aldi, Killisfeldstr. 46 Aldi, Tiengener Str. 2 REWE Alt-Durlach Dornwald-Untermühl, Aue, Lohn-Lissen, Killisfeld Durlach-Hanggebiet, Bergwald Grötzingen Höhenstadtteile Wie häufig nutzen Sie die folgenden Einkaufsmöglichkeiten für Lebensmittel in Durlach. Anteile mit Nennung "mehrmals pro Woche" und "einmal pro Woche". Basis: 900 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung, Passanten-/Bürgerumfrage Durlach 2013 Bürgerumfrage Der EDEKA-Markt Scheck In ist besonders in der Altersgrup- pe ab 65 Jahren (58,5 %) beliebt, wie ABBILDUNG 3.11 zeigt. Deutlich seltener gehen dort Befragte unter 30 Jahren (40,8 %) regelmäßig einkaufen. Je höher das Einkommen der Befragten ist, desto häufi ger besuchen sie mindestens einmal wöchentlich Scheck In in der Marstallstraße. Singles (50,3 %) gehen dort häufi ger einkaufen als Paare mit Kindern (39,3 %). Ganz anders sieht die Struktur der Einkaufenden im Aldi- Markt in der Killisfeldstraße aus, wie ABBILDUNG 3.12 zeigt: Er wird von allen Altersgruppen ähnlich stark frequentiert. Dafür zeigen sich Auffälligkeiten hinsichtlich Kaufkraft und der Haushaltstypen: Befragte mit einem Einkommen von un- ter 1.500 Euro gehen dort besonders häufi g einkaufen. Auch gehören Nichtdeutsche eher zum Kundenkreis des Aldis in der Killisfeldstraße als Deutsche und Paare eher als Singles. Abbildung 3.11 BESUCHSHÄUFIGKEIT DES SCHECK IN IN DURLACH NACH AUSGEWÄHLTEN MERKMALSGRUPPEN %,.)-!+ $+! $+!.) 1'-!+ .,$'-,)!--*!%)&*((!) .)-!+ 5 .,$'-,)!--*!%)&*((!) 5.) (!$+ .,$'-!(%-%) !+) .)-!+$+! .,$'-! *$)!%) !+) .)-!+$+! $!&).+'$ ,%,!"+#-!(%-)-/*+- - -+',+.$!(-"4+- -!)-/%&'.)#,,)-!)4+#!+.("+#!.+'$ %!$1."%#).-0!)%! %!"*'#!) !)%)&.",(3#'%$&!%-!)"4+!!),(%--!' %).+'$ !& &!!'! $ %#$""'! ! #$"" *$$' $ 30 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 Abbildung 3.12 BESUCHSHÄUFIGKEIT DES ALDIS IN DER KILLISFELDSTR. DURLACH NACH AUSGEWÄHLTEN MERKMALSGRUPPEN Häufi g wird der Einkauf im Scheck In-Markt mit einem Besuch in der Durlacher Fußgängerzone verbunden, wie aus ABBIL- DUNG 3.13 hervor geht. Über die Hälfte der zuhause be- fragten Bürgerinnen und Bürger (51,5 %) aus dem Durlacher Einzugsbereich gibt an, bei einem Einkauf im Scheck In in der Regel auch einen Abstecher in die Durlacher Fußgängerzone zu machen, weitere 28,6 % koppeln den Einkauf im Scheck In gelegentlich mit einem Besuch der Durlacher Innenstadt. WENN SIE BEIM SCHECK IN IN DURLACH EINKAUFEN, BESUCHEN SIE DANN AUCH DIE DURLACHER FUSSGÄNGERZONE? Nur 13,2 % geben an, eher selten das eine mit dem anderen zu verbinden und lediglich für 6,8 % stellt der Besuch des Scheck In-Marktes überhaupt kein Anlass dar, auch die Durla- cher Fußgängerzone aufzusuchen. Auch ABBILDUNG 3.14 veranschaulicht noch einmal die Be- deutung des Scheck In für die Fußgängerzone und umgekehrt: Über die Hälfte (57,7 %) der zuhause telefonisch interviewten Bürgerinnen und Bürger besuchen, wenn sie zum Einkaufen in die Durlacher Innenstadt kommen, sowohl die Fußgängerzone in der Pfi nztalstraße als auch den Scheck In-Markt. 33,0% 32,0% 32,1% 25,1% 17,9% 24,5% 0%10%20%30%40% 30 bis unter 45 Jahre 65 Jahre und älter Haushaltsnettoeinkommen unter 1.500 € Haushaltsnettoeinkommen 5.000 € und mehr Haushalte mit Kind/ern unter 18 Jahre Haushalte ohne Kind/ern unter 18 Jahre Aldi, Killisfeldstr. Basis: 900 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung, Passanten-/Bürgerumfrage Durlach 2013 Wie häufig nutzen Sie die folgenden Einkaufsmöglichkeiten für Lebensmittel in Durlach. Anteile mit Nennung "mehrmals pro Woche" und "einmal pro Woche". Bürgerumfrage Abbildung 3.13 KOPPLUNG SCHECK IN UND FUSSGÄNGERZONE DURLACH Abbildung 3.14 RÄUMLICHES EINKAUFSVERHALTEN %,<6*-+2()3 -00)3 % +)/)+)15/-', ,)34)/5)1 -) #)11!-)&)-0!',)'.1-163/%',)-1.%6*)1&)46',)1!-)(%11%6',(-) 63/%',)36;+<1+)3821) %4-4 )*3%+5)0-5157235 !5%(5%3/436,)05*>3!5%(5)157-'./61+%44%15)1>3+)360*3%+)63/%', )-()4 72%1()34,-1 ',)'.1 $)11 -)860-1.%6*)1-1(-)63/%',)311)145%(5.200)172,-1+),)1 -)(%-1()3)+)//-1(-)6;+<1+)3821)*-185%/453%;)2()3-1()1 ',)'. 1-1()3%345%//453%;) %4-4)*3%+5)0-5157235 5%(5%3/436,)05*>3 5%(5)157-'./61+%44%15)1>3+)360*3%+)63/%', 6;+<1+)3821) *-185%/453%;) AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 31 www.karlsruhe.de WENN SIE ZUM EINKAUFEN IN DIE DURLACHER INNENSTADT KOMMEN, WOHIN GEHEN SIE DA IN DER REGEL - IN DIE FUSSGÄNGERZONE PFINZTALSTRASSE ODER IN DEN SCHECK IN IN DER MARSTALLSTRASSE? Ein Viertel (25,8 %) bewegt sich lediglich in der Fußgänger- zone, während 13,8 % zum Einkaufen in der Innenstadt nur den Scheck In ansteuern. Gerade 2,7 % der Befragten gehen weder in den Scheck In-Markt noch in die Durlacher Fußgän- gerzone – dieses Verhalten ist in Grötzingen (4,7 %) und den Höhenstadtteilen (6 %) etwas stärker ausgeprägt. ABBILDUNG 3.15 ist zu entnehmen, dass vor allem für Befragte aus Alt- Durlach und dem Hanggebiet/Bergwald Fußgängerzone und Scheck In beim Einkaufen zusammengehören. Reine Scheck In-Käuferinnen und -Käufer kommen überdurchschnittlich aus Grötzingen (13,3 %) und den Höhenstadtteilen (20,9 %). Einzig die Fußgängerzone steuern viele Interviewte aus Dornwald-Untermühl, Aue, Lohn-Lissen und Killisfeld (40,6 %) an - aber auch ein erhöhter Anteil der Grötzinger Bevölkerung (31,3 %). TABELLE 3.03 gibt Aufschluss über das räumliche Einkaufs- verhalten hinsichtlich verschiedener soziodemographischer Merkmale. So besuchen Befragte unter 30 Jahren überdurch- schnittlich häufi g nur die Fußgängerzone, während ältere Be- fragte ab 45 Jahren in der Regel Fußgängerzone mit Scheck In kombinieren. Auch das verfügbare Einkommen wirkt sich auf das räumliche Einkaufsverhalten aus: Befragte mit bis zu 3.000 Euro monatlichem Haushaltsnettoeinkommen gehen häufi ger nur in die Fußgängerzone. Der Scheck In ist hingegen für Be- fragte mit höherem Einkommen ab 3.000 Euro häufi g einziger Anlaufpunkt im Rahmen des Innenstadtbesuchs. Befragte mit Einkommen zwischen 1.500 und 5.000 Euro verbinden häufi g das eine mit dem anderen. 20,0% 10,3% 68,7% 1,0% 40,6% 9,9% 49,0% 0,5% 12,5% 50,7% 4,7% 20,9% 20,9% 6,0% 12,5% 75,0% 13,3% 31,3% 52,3% 0%20%40%60%80% Fußgängerzone Pfinztalstraße Scheck In beides woanders hin Alt-Durlach Dornwald-Untermühl, Aue, Lohn-Lissen, Killisfeld Durlach-Hanggebiet, Bergwald Grötzingen Höhenstadtteile Basis: 894 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung, Passanten-/Bürgerumfrage Durlach 2013 Wenn Sie zum Einkaufen in die Durlacher Innenstadt kommen, wohin gehen Sie da in der Regel - in die Fußgängerzone Pfinztalstraße oder in den Scheck In in der Marstallstraße? Bürgerumfrage Abbildung 3.15 RÄUMLICHES EINKAUFSVERHALTEN INNERHALB DER DURLACHER INNENSTADT NACH WOHNBEREICHEN 32 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 Unabhängig vom benutzten Verkehrsmittel besucht jeweils die große Mehrheit der Befragten sowohl Fußgängerzone als auch Scheck In. Dies geht aus ABBILDUNG 3.16 hervor. Einen be- sonders hohen Anteil haben die „Kombinationsbesuche“ un- ter den Fußgängern (72,7 %). Die Fußgängerzone allein wird von Nutzern des ÖPNV (30,7 %) und Rad Fahrenden (32,8 %) verstärkt angesteuert, während der Scheck In-Markt am ehes- ten für Autobenutzende (17,2 %) das alleinige Ziel ist. Die Ergebnisse in ABBILDUNG 3.17 zeigen anschaulich, dass vor allem die häufi gen Besucherinnen und Besucher der Dur- lacher Innenstadt beide Einkaufsgelegenheiten – also sowohl Scheck In als auch Fußgängerzone – nutzen. Während die Fußgängerzone über alle Besuchsfrequenzen hinweg etwa gleichmäßig aufgesucht wird, erlebt der Scheck In-Markt auch alleinigen Zuspruch von Personen, die eher selten in die Durla- cher Innenstadt kommen. 3-$"-0)#- $"0-( !% (/"-.$-0,,"* #*13.2&0 ")0& #*13.2&0")0& #*13.2&0 ")0& ")0&3.%7,2&0 0.% (/.*"//+"&*'+))"*+* / 3.2&0 : :#*13.2&0 : :#*13.2&0 : :#*13.2&0: : #*13.2&0: :3. %-&)0 !!!! "1*1&'0"(2&-*2.24/02 2"%2"0,103)&-2'902"%2&.24*$+,3.("11".2&.90(&03-'0"(&30,"$) 36(7.(&05/.& '*.52",120"6& &..*&53-*.+"3'&.*.%*&30,"$)&0..&.12"%2 +/--&.4/)*.(&)&.*&%"*.%&0&(&,*.%*& 36(7.(&05/.&'*.52",120"6&/%&0*.%&.$)&$+.*. %&0"012",,120"6& .2&*,&".%&.&'0"(2&. 4/".%&01)*.&*%&1$)&$+. Tabelle 3.03 RÄUMLICHES EINKAUFSVERHALTEN IN DER DURLACHER INNENSTADT NACH AUSGEWÄHLTEN MERKMALSGRUPPEN AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 33 www.karlsruhe.de Abbildung 3.17 BESUCHSHÄUFIGKEIT UND RÄUMLICHES EINKAUFSVER- HALTEN IN DER DURLACHER INNENSTADT 21,7% 10,1% 67,4% 0,8% 27,6% 10,0% 61,0% 1,4% 29,7% 18,8% 50,7% 26,0% 23,4% 44,2% 25,0% 30,6% 9,7% 30,0% 10,0% 10,0% 50,0% 0,7% 34,7% 0%20%40%60%80% Fußgängerzone Pfinztalstraße Scheck In beides woanders hin täglich oder mehrmals pro Woche einmal pro Woche zwei- bis dreimal pro Monat einmal im Monat weniger als einmal im Monat nie Wenn Sie zum Einkaufen in die Durlacher Innenstadt kommen, wohin gehen Sie da in der Regel - in die Fußgängerzone Pfinztalstraße oder in den Scheck In in der Marstallstraße? Basis: 894 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung, Passanten-/Bürgerumfrage Durlach 2013 Bürgerumfrage Abbildung 3.16 VERKEHRSMITTELWAHL UND RÄUMLICHES EINKAUFS- VERHALTEN IN DER DURLACHER INNENSTADT %&05 !*0'56+&-4*4 ?++*260.(-* $*4/*-451.66*0 &-44&) 977< &2)*4*5 $*4/*-451.66*0 7<,=2,*4932* +.296&0564&<* !(-*(/2*.)*583&2)*45-.2 %*22!.*971.2/&7+*2.2).*740&(-*422*256&)6/311*283-.2,*-*2 !.*)&.2)*4 *,*0.2).*7<,=2,*4932*+.296&0564&<*3)*4.2)*2!(-*(/2 .2)*4&456&00564&<* &5.5*+4&,6*1.6268346 !6&)6&40547-*16+@4!6&)6*268.(/072,&55&26*2@4,*471+4&,*740&(- 34 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 WIE IST DAS MIT DEM EINKAUF VON BEKLEIDUNG UND SCHUHEN - SAGEN SIE MIR JEWEILS BITTE, OB SIE DAFÜR FOLGENDE EINKAUFSORTE HÄUFIG, MANCHMAL ODER NIE AUFSUCHEN. WIE HÄUFIG KAUFEN SIE BEKLEIDUNG, SCHUHE IN ... Am ehesten kommen Befragte aus Alt-Durlach und dem Hanggebiet/Bergwald zum Kauf von Schuhen und Beklei- dung in die Durlacher Innenstadt, wie aus ABBILDUNG 3.19 hervorgeht. Sichtbar wird aber auch, dass ein gelegentlicher Einkauf dieser Artikel in Durlach in allen Wohnbereichen fest- zustellen ist. ABBILDUNG 3.20 zeigt auf, dass die Durlacher Innenstadt meist von älteren Personen ab 45 Jahren wegen Bekleidung und Schuhen aufgesucht wird. Nach Einkommens- klassen bevorzugen sowohl Personen mit niedrigerem (unter 1.5000 Euro) als auch mit gehobenem Einkommen ab 4.000 Euro das Durlacher Zentrum, während Befragte mit mittlerem Haushaltseinkommen (3.000 Euro bis unter 4.000 Euro) sich zurückhaltend zeigen. 5$) ++',+.# +)) ),-- 5$) +.+'# +)) ),-- 54 +,)- +) - 5) +,0*$)+',+.# 5$)--'$)" ) 5$)+.#,' 5) +,0*.1 +#'+',+.# , #2.!$"()#(')$ ,$, !+"- ($-)-0*+- --+',+.# (-!4+-- )-0$&'.)",,)- )4+" +.(!+" .+'# $ $,-,($- ($)&.!/*) &' $.)".)#.# )," )$ ($+% 0 $',$-- *$ !4+!*'" ) $)&.!,*+- #2.!$"()#('* +)$ .!,.# )$ #2.!$"&.! )$ &' $.)"#.# Abbildung 3.18 EINKAUFSORTE FÜR SCHUHE UND BEKLEIDUNG Räumliches Einkaufsverhalten bei Schuhen und Beklei- dung Bekleidung und Schuhe kaufen die zuhause befragten Bür- gerinnen und Bürger eher in der Karlsruher Innenstadt als in Durlach. ABBILDUNG 3.18 zeigt, dass 37 % der Befragten ihre Schuhe und Bekleidung häufi g und 43,9 % manchmal in der Karlsruher Innenstadt erwerben. Die Durlacher Innenstadt wird hingegen nur von 10,1 % der Befragten häufi g und von 44 % manchmal im Rahmen des Schuh- und Bekleidungskaufs aufgesucht. Auch das Internet spielt eine wichtige Rolle beim Kauf von Schuhen und Bekleidung: 11,2 % der zuhause be- fragten Bürgerinnen und Bürger erwerben Textilien und Schu- he häufi g übers Internet, 27,6 % manchmal. Andere Einkaufs- möglichkeiten in Karlsruhe, Ettlingen oder anderswo sind für die Befragten weniger relevant. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 35 www.karlsruhe.de %40#&$ *+ %*) +&" )/0-) % ,-+2)!+/"-*7%)0",%+&.."+&))&.#")! 0-) %+$$"&"/"-$2)! -6/3&+$"+ 6%"+./!//"&)" .&."#-$/"*&/+/2,-/ /!/-).-0%"*/#7-/!/"+/2& ()0+$..+/"+7-$"-0*#-$"0-) % &"&./!.*&/!"*&+(0#1,+"()"&!0+$0+! %0%"+.$"+&"*&- '"2"&).&//",&"!#7-#,)$"+!"&+(0#.,-/"%40#&$*+ %*),!"-+&" 0#.0 %"+&"%40#&$(0#"+&""()"&!0+$ %0%" !$!! "## '!!$! Abbildung 3.19 EINKAUFSHÄUFIGKEIT VON SCHUHEN UND BEKLEIDUNG IN DER DURLACHER INNENSTADT NACH WOHNBEREICHEN 2,4% 29,0% 68,5% 13,0% 46,7% 40,2% 12,2% 41,5% 46,3% 7,4% 43,0% 49,7% 48,6% 40,0% 11,4% 0%20%40%60%80% häufig manchmal nie 18 bis unter 30 Jahre 45 bis unter 65 Jahre Haushaltsnettoeinkommen unter 1500 € 3.000 € bis unter 4.000 € 4.000 € bis unter 5.000 € Basis: 897 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung, Passanten-/Bürgerumfrage Durlach 2013 Wie ist das mit dem Einkauf von Bekleidung und Schuhen - sagen Sie mir jeweils bitte, ob Sie dafür folgende Einkaufsorte häufig, manchmal oder nie aufsuchen. Wie häufig kaufen Sie Bekleidung, Schuhe in der Durlacher Innenstadt? Bürgerumfrage Abbildung 3.20 EINKAUFSHÄUFIGKEIT VON SCHUHEN UND BEKLEIDUNG IN DER DURLACHER INNENSTADT NACH EINZELNEN BE- FRAGTENGRUPPEN 36 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 Räumliches Einkaufsverhalten bei elektrischen Großge- räten Bei elektrischen Großgeräten kann sich das Durlacher Zentrum etwas besser behaupten als bei Schuhen und Bekleidung. Wie in ABBILDUNG 3.21 deutlich wird, kaufen 17,9 % der Befrag- ten solche Artikel „hauptsächlich“ in der Durlacher Innenstadt, 18,8 % in der Karlsruher City. „Hin und wieder“ tun dies 16,9 % in Durlach und 31,1 % in der Karlsruher Innenstadt. Die übrigen Einkaufsquellen treten dagegen deutlich zurück. 6&*!"--(.-0%"-**"*./!/ 6&*!"-0-( %"-**"*./!/ 6*!"-.1+&*-(.-0%" 65"-!.*/"-*"/ 6&*//(&*$"* 6&*-0 %.( 6 *!"-.1+02"-%(-(.-0%". %0,/.3 %(& %%&*0*!1&"!"-*&" .&. "#-$/")&/*/1+-/ /!/-(.-0%")/#5-/!/"*/1& '(0*$..*/"*5-$"-0)#-$"0-( % +'0#"*&"&*!"-"$"("-*."%$"-3/"5%(. %-*'. %). %&*"0.1 WO KAUFEN SIE IN DER REGEL FERNSEHGERÄTE, KÜHLSCHRANK, WASCHMASCHINE USW. ... Vor allem Befragte aus Alt-Durlach und dem Hanggebiet/ Bergwald bevorzugen die Durlacher Innenstadt. Allerdings wird in TABELLE 3.04 auch sichtbar, dass die große Mehrheit der Interviewten in allen Wohnbereichen sich bei Elektroge- räten anderen Einkaufsquellen zuwendet. In den einzelnen Befragtengruppen ist - wie schon bei anderen Produktberei- chen - eine gewisse Zuwendung der Älteren und der sehr gut Verdienenden zur Durlacher Innenstadt festzustellen. Abbildung 3.21 EINKAUFSORTE FÜR ELEKTRISCHE GROSSGERÄTE AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 37 www.karlsruhe.de Bürgerumfrage Durlach 201317,9%16,9%65,2% Geschlecht männlich 15,7%17,5%66,8% weiblich 20,0%16,3%63,7% Altersgruppen 18 bis unter 30 Jahre6,5%10,5%83,1% 30 bis unter 45 Jahre19,3%14,2%66,5% 45 bis unter 65 Jahre18,5%19,8%61,7% 65 Jahre und älter21,8%18,5%59,7% Haushaltsnettoeinkommen/Monat unter 1.500 € 14,9%16,5%68,6% 1.500 € bis unter 2.250 € 11,0%17,9%71,0% 2.250 € bis unter 3.000 € 16,3%14,5%69,3% 3.000 € bis unter 4.000 € 16,7%18,7%64,7% 4.000 € bis unter 5.000 € 12,9%18,6%68,6% 5.000 € und mehr 21,4%21,4%57,1% Nationalität deutsch 18,0%17,0%65,0% nicht-deutsch 13,7%15,7%70,6% mit Migrationshintergrund 20,0%16,7%63,3% Familienstatus Haushalte mit Kind/ern unter 18 Jahre 17,2%13,9%68,9% Haushalte ohne Kind/ern unter 18 Jahre 18,1%17,8%64,0% Wohnbereich Alt-Durlach27,7%10,5%61,8% Dornwald-Untermühl/Aue/Lohn-Lissen/Killisfeld12,4%19,8%67,8% Durlach-Hanggebiet, Bergwald26,8%21,4%51,8% Grötzingen10,6%17,2%72,2% Höhenstadtteile15,2%17,3%67,5% ____ Basis: 893 Befragte mit Antwort Sta dt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung, Passanten-/Bürgerumfrage Durlach 2013 Wie häufig kaufen Sie Fernsehgeräte, Kühlschrank, Waschmaschine usw. in der Durlacher Innenstadt? Anteile an den Befragten niehin und wiederhauptsächlich Tabelle 3.04 EINKAUFSHÄUFIGKEIT VON ELEKTRISCHEN GROSSGERÄTEN IN DER DURLACHER INNENSTADT 38 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 Besuchte Geschäfte, Aufenthaltsdauer und Ausgaben (Passanten) Rund ein Drittel der auf der Straße Befragten (29,3 %) steuert drei bis fünf Geschäfte in der Durlacher Innenstadt an. Etwa ein Viertel (26,3 %) der befragten Passantinnen und Passanten gibt an, zwei Geschäfte aufsuchen zu wollen, während 20 % gezielt nur wegen eines bestimmten Geschäfts unterwegs sind. WIE VIELE EINZELHANDELSGESCHÄFTE HABEN SIE HIER IN DER DURLACHER INNENSTADT HEUTE BEREITS AUFGESUCHT ODER PLANEN SIE NOCH AUFZUSUCHEN? Weitere 23 % sind in ihrem Besuchsverhalten noch nicht fest- gelegt. Die Ergebnisse sind in ABBILDUNG 3.22 zusammenge- fasst. Abbildung 3.22 ANZAHL DER BESUCHTEN EINZELHANDELSGESCHÄFTE IN DER DURLACHER INNENSTADT Die (relativ) meisten der befragten Passantinnen und Passanten (29 %) bleiben ein bis zwei Stunden in der Durlacher Innen- stadt, 14,7 % sogar bis zu vier Stunden. Ein Viertel der auf der Straße Befragten (25,3 %) plant, sich 30 Minuten bis eine Stunde im Zentrum aufzuhalten. "&*!1+ /."*!1+ )""*3&*!1+ *!**!1+,&%!) ."0"!&'!&"!+ "-"$"&/$!&$* *!1+!&"!")"&),)$!)&&&*++ !,+)"+*, *,!+')($&&"&'!,/,*,!& *"*) +%"+&+.')+ ++)$*),!%+3)++&+."#$,& **&+&3) ),%) ,)$! 615)3 -165)1 -165)1&-4615)3!561() &-4615)3 !561()1 &-4615)3!561()1 0),3%/4 !561()1()1+%19)1"%+ .)-1),161+ $-)/%1+)(%6)35-,3,)65-+)36*)15,%/5,-)3-1()363/%',)311)145%(5 723%644-',5/-', %4-4 )*3%+5)0-5158235 !5%(5%3/436,)05*:3!5%(5)158-'./61+%44%15)1:3+)360*3%+)63/%', WIE LANGE DAUERT IHR HEUTIGER AUFENTHALT HIER IN DER DURLACHER INNENSTADT VORAUSSICHTLICH? Auf Kurzzeitbesucher mit weniger als 30 Minuten Aufenthalts- dauer entfallen 12 %. Dagegen meinen 9,2 % der Befragten, sie würden mehr als sechs Stunden oder sogar den ganzen Tag in der Durlacher Innenstadt verbringen. Ebenfalls rund jede zehnte vor Ort befragte Person (9,8 %) kann die Aufent- haltsdauer nicht einschätzen. ABBILDUNG 3.23 veranschau- licht die Ergebnisse. Abbildung 3.23 AUFENTHALTSDAUER IN DER DURLACHER INNENSTADT AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 39 www.karlsruhe.de WIE VIEL GELD GEBEN SIE BEI IHREM HEUTIGEN BESUCH IN DER DURLACHER INNENSTADT INSGESAMT AUS? Die Ausgaben je Passant bzw. Passantin für Einkäufe und Dienstleistungen in der Durlacher Innenstadt belaufen sich meist auf Beträge zwischen 10 und 30 Euro (36,5 %). Ein Fünftel (20,2 %) gibt auch bis zu 50 Euro aus, 10,8 % bis 100 Euro - wie ABBILDUNG 3.24 zeigt. Für kleine Einkäufe bis zehn Euro sind 16,8 % der auf der Straße Befragten ins Zentrum gekommen. Abbildung 3.24 HÖHE DER FINANZIELLEN AUSGABEN IN DER DURLACHER INNENSTADT Veranstaltungen / Kultureinrichtungen Wie bereits in Kapitel 3.1 aufgezeigt, ist die Durlacher Innen- stadt für viele der zuhause befragten Bürgerinnen und Bürger auch Ziel, wenn sie kulturelle Veranstaltungen oder Einrich- tungen besuchen. Auch die in der Fußgängerzone befragten Passantinnen und Passanten geben erstaunlich häufi g an, in den letzten 12 Monaten bestimmte Kultureinrichtungen oder kulturelle Veranstaltungen in Durlach besucht zu haben. -(, * 2 $+ 2 $+ 2 $+ 2 $+ 2 2-(' #* ($#,+ % $( #(-(" $ .$ & &" ($ $#* '# -,$" ( +-#$( *-*&# * (( (+,,$(+" +',-+ +$+ !*", '$,(,/)*, ,,*&+*-# ',!0*,, (,/$%&-("++(, (0*" *-'!*" -*&# ICH NENNE IHNEN JETZT EINIGE KULTURELLE EINRICHTUNGEN UND VERANSTALTUNGEN IN DURLACH - BITTE SAGEN SIE MIR, WELCHE SIE IN DEN LETZTEN 12 MONATEN BESUCHT HABEN. ABBILDUNG 3.25 zeigt die Anteile der einzelnen besuchten Einrichtungen. An erster Stelle steht die Orgelfabrik, die von 31,7 % der befragten Passantinnen und Passanten im letzten Jahr besucht wurde. Ähnlich hoch sind die Anteile für das Pfi nzgaumuseum (28,7 %) und Galerien (27 %). Auch Kon- zerte in der Karlsburg zogen 21 % der befragten Passantinnen und Passanten im vergangenen Jahr an. Musikforen (8,3 %), das Karpatendeutsche Museum (7 %), das Badische Konserva- torium (4 %), die Diapason Musikakademie (3,3 %) oder das Max-Reger-Institut (3 %) wurden etwas seltener frequentiert. Abbildung 3.25 BESUCHSHÄUFIGKEIT KULTURELLER VERANSTALTUNGEN IN DURLACH 5+)0*%&5-/ *-2<+%8186)81 %0)5-)2 32<)57)-2()5 %506&85+ 86-/*3581 %54%7)2()876',)6 86)81 %(-6',)6326)5 9%735-81 -%4%63286-/ %/%() 1-) %; )+)5267-787 !3267-+) ',2)22),2)2.)7<7)-2-+)/80785)00)-25-',782+)282($)5%267%0782+)2 -2850%',-77)6%+)2!-)1-5:)0',)!-)-2()20)7<7)2 32%7)2 &)68',7,%&)2 %6-6 )*5%+7)1-727:357 !7%(7%50658,)17*?5!7%(7)27:-'/082+%66%27)2?5+)581*5%+)850%', 40 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 Den zu Hause befragten Bürgerinnen und Bürgern wurden Fragen nach der Bekanntheit und Besuchshäufi gkeit ausge- wählter Kulturveranstaltungen gestellt. Die Ergebnisse sind in ABBILDUNG 3.26 dargestellt. Der Weihnachtsmarkt ist die bekannteste (98,2 %) und am meisten besuchte (93,8 %) Veranstaltung in Durlach – gefolgt vom Durlacher Altstadtfest (bekannt: 96,3 %, besucht: 77,8 %). JETZT LESE ICH IHNEN EINIGE VERANSTALTUNGEN IN DURLACH VOR. SAGEN SIE BITTE ZU JEDER, OB SIE SIE KENNEN UND OB SIE SCHON MAL DORT WAREN. Auch der Fastnachtsumzug ist neun von zehn Befragten (90,7 %) bekannt, etwa jede bzw. jeder zweite Befragte (59,8 %) hat ihn auch schon besucht. Ähnlich hoch ist der Bekanntheitsgrad und die Besuchshäufi gkeit der Durlacher Kruschtlmärkte (bekannt: 84,2 %, besucht: 59 %). Auch vom verkaufsoffenen Sonntag (84,1 %) und dem verkaufs- langen Samstag (80,7 %) haben vier von fünf Befragten bereits gehört – genutzt haben ihn jedoch nur rund 46,1 % bzw. 36,4 %. Weniger bekannt, dafür jedoch vergleichsweise häufi g besucht ist die Durlacher Vernissage bzw. die offenen Ateliers (bekannt: 60,5 %, besucht: 35,3 %). Auch der Dur- lacher Kultursommer (bekannt: 44,3 %) sowie der Aktiv- und Erlebnistag (bekannt: 24,1 %) sind Befragten ein Begriff und werden auch von rund jedem bzw. jeder dritten bzw. fünften Person (33,8 % / 22,7 %) besucht. ABBILDUNG 3.27 zeigt die Besuchshäufi gkeit der Durlacher Kulturveranstaltungen unter den zuhause Befragten nach Wohnbereichen. Dabei wird deutlich, dass Bewohnerinnen und Bewohner aus Alt-Durlach die Veranstaltungen durchweg häufi ger besuchen als die Befragten aus den anderen Ortstei- len. Der Durlacher Weihnachtsmarkt erhält von den Befragten aller Wohnbereiche einen hohen Zuspruch. Größer sind die Unterschiede hinsichtlich des Altstadtfests: Daran nehmen Befragte umso eher teil, je näher an der Altstadt sie leben. Der Fastnachtsumzug zieht neben den Bewohnerinnen und Be- wohnern aus Alt-Durlach (69,1 %) vor allem Interessenten aus 851&(-*5%*.-3&(-762&507 851&(-*51767&)7*67 &673&(-7682;8, 586(-712>507* $*50&8+64++*3*5!4337&, $*50&8+61&3,*5!&267& , 851&(-*5$*53.66&,*4++*3*7*1.*56 851&(-*5817856422*5 07.983)51*'3.67&, 0*33*.(--&'*.(-'*68(-7 *7;71*6*.(--3*3*.3.,*$*5&367&1783,*3.3851&(-945!&,*3!.*'.77*;8/*)*54'!.*6.*0*33*383)4'!.*6(-432&1)457:&5*3 &6.6*+5&,7*2.737:457 !7&)7&51658-*27+@5!7&)7*37:.(0183,&66&37*3@5,*582+5&,*851&(- Abbildung 3.26 BEKANNTHEITSGRAD UND BESUCHSHÄUFIGKEIT AUSGEWÄHLTER KULTURVERANSTALTUNGEN IN DURLACH AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 41 Dornwald-Untermühl, Aue, Lohn-Lissen und Killisfeld (64,4 %) an. Kruschtlmärkte sind unter Alt-Durlachern (70,1 %) und bei Befragten des Hanggebiets / Bergwald (70,3 %) beson- ders beliebt. Der verkaufsoffene Sonntag und verkaufslange Samstag fi nden vor allem aus den unmittelbar angrenzenden Teilräumen Zuspruch. An Kulturveranstaltungen im klassischen Sinne sind neben den Alt-Durlachern vor allem die Bewohne- rinnen und Bewohner des Hanggebiets / Bergwald interessiert – wie die hohen Anteile für die Durlacher Vernissage / Offene Ateliers und des Durlacher Kultursommers zeigen. Die einzelnen Kulturveranstaltungen werden von den telefo- nisch befragten Bürgerinnen und Bürgern mit um so besseren Schulnoten bewertet, je spezifi scher die Veranstaltung ausge- richtet ist. So erhalten die Durlacher Vernissage / offene Ate- liers (1,8), die Kruschtlmärkte (1,9) und der Aktiv- und Erleb- nistag (2,0) Bestnoten. Nur unwesentlich dahinter platzieren sich der Durlacher Weihnachtsmarkt (2,0) und der Durlacher Kultursommer (2,0). Die einzelnen Bewertungen sind in AB- BILDUNG 3.28 dargestellt. Es zeigt sich, dass die Bewertungen insgesamt positiv ausfallen und die Note 2,3 nicht unterschrit- ten wird. Zwischen den einzelnen Wohnbereichen zeigen sich gewisse Unterschiede in der Bewertung, die aber nicht all zu groß aus fallen. Sie sind in ABBILDUNG 3.29 dargestellt. Fast durch- gängig vergeben die Befragten in Alt-Durlach die besten Noten, vor allem für die Durlacher Vernissage (1,7), Kruschtl- märkte (1,8) und den Weihnachtsmarkt (1,9). Bewohnerinnen und Bewohnern aus Dornwald-Untermühl, Aue, Lohn-Lissen und Killisfeld urteilen erkennbar schlechter und rücken die Kruschtlmärkte (1,9) und den Weihnachtsmarkt (2,0) nach vorne. Die zuhause Interviewten im Hanggebiet/Bergwald ver- geben Spitzennoten für die Durlacher Vernissage (1,8) und die Kruschtlmärkte (1,9), beuteilen aber alle anderen Veranstaltun- gen deutlich schlechter. Für die Grötzinger Befragten stehen die Durlacher Vernissage (1,8), der Durlacher Kultursommer (1,8) und der Aktiv- und Erlebnistag (1,8) an der Spitze, während sie den Fastnachtumzug (2,7) mit der schlechtesten Bewertung insgesamt versehen. Für die Befragten in den Hö- henstadtteilen besitzt nur der Aktiv- und Erlebnistag (1,7) und die Durlacher Vernissage (2,0) Spitzencharakter, alle anderen abgefragten Kulturveranstaltungen erhalten unterdurchschnitt- liche Einschätzungen. Abbildung 3.27 BESUCHSHÄUFIGKEIT AUSGEWÄHLTER KULTURVERAN- STALTUNGEN IN DURLACH NACH WOHNBEREICHEN 85,5% 69,1% 70,1% 47,2% 83,2% 64,4% 59,8% 39,4% 40,3% 96,4% 79,2% 70,3% 39,8% 70,3% 57,4% 92,5% 46,5% 15,9% 21,5% 92,7% 25,9% 24,7% 96,9% 49,5% 52,0% 33,1% 22,8% 36,9% 91,5% 37,9% 34,8% 55,6% 37,6% 25,0% 55,2% 71,2% 44,6% 37,9% 13,6% 47,9% 15,2% 70,2% 55,0% 34,6% 31,7% 0%20%40%60%80%100% Durlacher Weihnachtsmarkt Durlacher Altstadt-Fest Fastnachtsumzug Kruschtlmärkte Verkaufsoffener Sonntag Verkaufslanger Samstag Durlacher Vernissage / offene Ateliers Durlacher Kultursommer Aktiv- und Erlebnistag Alt-Durlach Dornwald-Untermühl, Aue, Lohn-Lissen, Killisfeld Durlach-Hanggebiet, Bergwald Grötzingen Höhenstadtteile Basis: 884 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung, Passanten-/Bürgerumfrage Durlach 2013 Jetzt lese ich Ihnen einige Veranstaltungen in Durlach vor. Sagen Sie bitte zu jeder, ob Sie sie kennen und ob Sie schon mal dort waren. Anteile mit Nennung "habe ich besucht". Bürgerumfrage AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 43 www.karlsruhe.de 4. ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 4.1 SPONTANE ASSOZIATIONEN ZUR DURLACHER INNENSTADT Bevor die Befragten in den beiden Umfragen um Auskunft zu konkreten Verhaltensweisen beim Besuch der Durlacher Innen- stadt gebeten wurden, erhielten sie Gelegenheit, ihre sponta- nen Assoziationen zum Durlacher Zentrum zu äußern. WAS FÄLLT IHNEN SPONTAN ZUR DURLACHER INNENSTADT EIN? Spontane positive Assoziationen Da viele Befragte sowohl positive als auch negative Eigen- schaften der Durlacher Innenstadt genannt haben, gelingt ein Gesamtüberblick am ehesten auf der Basis der geäußerten Nennungen. Eine solche Auswertung ist in ABBILDUNG 4.01 dargestellt. Darin zeigt sich, dass sowohl die befragten Pas- santinnen und Passanten als auch die zuhause Befragten der Bürgerumfrage weitaus mehr positive als negative Assoziatio- nen zum Durlacher Zentrum haben. So bezogen sich 80,4 % der Nennungen in der Passantenumfrage und 67,2 % der Äußerungen der Bürgerumfrage spontan auf positive Eigen- schaften des Durlacher Zentrums. Der geringere Antwortanteil in der Bürgerumfrage zeigt, dass in der Bevölkerung im Ein- zugsbereich eine etwas kritischere Haltung vorliegt, während die aktuell im Zentrum Anwesenden günstiger urteilen. Die positiven Äußerungen werden von „Wohlfühl“-Assoziatio- nen dominiert. So meinte jeweils ein knappes Drittel der Be- fragten in beiden Umfragen, „es ist toll /(wunder)schön, ich fühle mich wohl“ (Passanten 31 %; zuhause Befragte 28 %). Ein weiterer bedeutender Anteil lobte die „Atmosphäre, Ge mütlichkeit, Charme und das pulsierende Leben“ in der Durlacher Innenstadt (Passanten 17,4 %; zuhause Befragte 22 %). Mehr als 10 % der Befragten betonten die guten Einkaufsmög lichkeiten und die Vielfalt (Passanten 13,6 %; zuhause Befrag te 11,6 %). Gastronomie, Kneipen und Cafés wurden in der Bürgerumfrage (10 %) stärker wahrgenommen als von den Passanten (4 %). Für eine Reihe von Interviewten bildet die bauliche Gestalt Alt-Durlachs ein besonderes Merk- mal. So wer den Altstadt, die Altbauten, Marktplatz, Turmberg und Schloss (Karlsburg) mit der Durlacher Innenstadt in Ver- bindung gebracht. Die zentrale Lage, die Nähe und Übersicht- lichkeit des Zentrums ist für 6,7 % der Passanten ein erwäh- nenswerter Gesichtspunkt, weniger für zuhause Interviewte (2,6 %). In ABBILDUNG 4.02 sind noch weitere (kleinere) Antwortanteile dargestellt. Abbildung 4.01 SPONTANE ASSOZIATIONEN MIT DER DURLACHER INNEN- STADT Betrachtet man die vier höchsten Antwortanteile in der Bür- gerumfrage nach den fünf Wohnbereichen, so zeigt sich, dass die aufgezeigten „Wohlfühl“-Assoziationen mit wachsender Entfernung vom Zentrum weniger deutlich wahrgenommen werden, wie aus ABBILDUNG 4.03 hervorgeht. Nur 24,8 % der Befragten in den Höhenstadtteilen nannten die Eigen- schaft „es ist toll /(wunder)schön, ich fühle mich wohl“ ge- genüber 32,1 % aus Alt-Durlach. Dasselbe gilt für die Empfi n- dung von „Atmosphäre, Gemütlichkeit und Charme, lebhaft“ Hier bleibt der Antwortanteil in Dornwald-Untermühl/Aue/ *),$-$/ ((.(" ( ( "-$/ ((.(" ( ,,(- (.'!+" 4+" +.'!+" .+&# ,$, !+"- '$-(-0)+- --+&,+.# '-!4+-- (-0$%&.(",,(- (4+" +.'!+" .+&# ,!2&&-#( (,*)(-(1.+.+&# +(( (,-- $( 44 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 Lohn-Lissen und Killisfeld stark zurück (16,9 %). Anders fallen die Unterschiede bei der Einschätzung „es ist alles da, was man braucht, gute Einkaufsmöglichkeiten, Vielfalt“ aus. Wäh- rend nur 8,5 % der Befragten in Dornwald-Untermühl/Aue/ Lohn-Lissen/Killisfeld die guten Einkaufsmöglichkeiten nennen, werden diese in Grötzingen (15,4 %) und den Höhenstadttei- len (12,4 %) stärker gewichtet. Die Gastronomie im Zentrum wird in vier Wohnbereichen sehr gleichgewichtig von rund 8 - 9 % der Befragten hervorgehoben, in Grötzingen schätzen dagegen 16,8 % Durlacher Kneipen und Cafés. In ABBILDUNG 4.03 sind alle Antwortanteile dargestellt. Abbildung 4.02 SPONTANE POSITIVE ASSOZIATIONEN MIT DER DURLA- CHER INNENSTADT 1) Abbildung 4.03 SPONTANE POSITIVE ASSOZIATIONEN – TOP-VIER-NEN- NUNGEN NACH WOHNBEREICHEN 1) Auch in den einzelnen Befragtengruppen werden in der Bür- gerumfrage Unterschiede in den Wahrnehmungen der vier wichtigsten Nennungen deutlich. Die Empfi ndung „toll, (wun- der)schön, fühle mich wohl“ wird etwas stärker von den unter 45-Jährigen geäußert, recht deutlich von der Einkommens- gruppe 1.500 € - 2.250 € sowie von den Wohlhabenderen unter den Befragten. Auch von den nicht-deutschen Befragten und solchen mit Migrationshintergrund wird dieses Gefühl stärker empfunden. Genauso geht es Haushalten mit Kindern. TABELLE 4.01 enthält die Zahlenangaben. Die Wahrnehmung von „Atmosphäre, Gemütlichkeit, Charme und Lebhaftigkeit“ 51..860'(34&+A0)B+.(/,&+81+. 5/142+=3(*(/B5.,&+ +$3/(.(%+$)5 (4,45$..(4'$8$4/$0%(0A5,*5 *65(A*.,&+-(,5(0" ,(.)$.5 $453101/,(0(,2(0$)?4 $.5.545$'5.5%$65(0 $3-52.$59!63/%(3* &+.144 )6<.=6),*96(33(,&+(0 *65(33(,&+%$3-(,5 .,(*59(053$.,450$+B% (34,&+5.,&+ .545$'5)(45#(,+0$&+54/$3-5 .1+/$3-5 36+,*=+(963 5$'5 )3(60'.,&+((04&+(0 /$0-(0054,&+ 41045,*(214,5,7(:6<(360*(0 $44$05(06/)3$*(B3*(36/)3$*(63.$&+ (+3)$&+0(0060*(08$3(0/A*.,&+'$+(3 6//(0*3A<(3$.4 $4,4 ()3$*5(/,5058135 5$'5$3.436+(/5)B3 5$'5(0 58,&-.60*$44$05(0B3*(36/)3$*(63.$&+ #$4)=..5+0(042105$096363.$&+(300(045$'5(,0 3/,,54.%&12$);. '<),&-*$)5/), 3-/20)71&(&-<3,*$) )"1-& ,&#)"'3 &2*23",,&2%"5"2-". #&.;3*(3(43& ;(,*$)+&*3&. *&,'",3 "231/./-*& .&*0&."'92 ,341,"$) /1.5",%.3&1-<),4&/).*22&.*,,*2'&,% 41,"$)".((&#*&3&1(5",% 1;36*.(&. ;)&.23"%33&*,& &)1'"$).&..4.(&.5"1&.-;(,*$) "2*2&'1"(3&-*3.35/13 3"%3"1,214)&-3'<13"%3&.35*$+,4.(<1(&14-'1"(&41,"$) !"2'7,,3).&.20/.3".64141,"$)&1..&.23"%3&*. !!&!! % !'#)$%!!%("#%!%! +##& # AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 45 www.karlsruhe.de nimmt klar mit dem Alter ab und wird vor allem noch von der gleichen mittleren Einkommensgruppe (s.o.) sowie von Haushalten mit Kindern verspürt. Gute Einkaufsmöglichkei- ten assoziieren vor allem Befragte im Alter zwischen 45 und 64 Jahren und gut verdienende Haushalte, aber weniger die Spitzenverdiener. Auch Befragte mit Migrationshintergrund sehen diese Eigenschaft deutlicher. Die Durlacher Gastronomie kommt vor allem den mittleren Jahrgängen unter den Befrag- ten verstärkt in den Sinn und recht deutlich allen Interviewten mit Einkommen von 3.000 € aufwärts. Eine Übersicht über alle Antwortanteile gibt TABELLE 4.01. Spontane negative Assoziationen Negativ waren 19,6 % der spontanen Äußerungen in der Passantenbefragung und 32,8 % in der Bürgerumfrage. Bei den einzelnen genannten Punkten liegen die Antwortanteile beider Umfragen teilweise weit auseinander. Wichtigster spon- taner Befund zur Durlacher Innenstadt ist die Wahrnehmung „zu viele Geschäfte schließen, Leerstand“. Dies meinten in der Passantenumfrage 6,4 %, in der Bürgerumfrage aber 11,3 % der Befragten. Den Eindruck, es gebe zu wenig (Bekleidungs-) Geschäfte und Fachgeschäfte haben 8,6 % der zu Hause Be- fragten, aber nur 1,5 % der Passanten. Die Empfi ndung, die Durlacher Innenstadt sei „unattraktiv, tote Hose“ äußerten 3,2 % der in den Straßen Befragten und 6,2 % der Bürge- rinnen und Bürger zu Hause. Drei weitere genannte Punkte befassten sich mit Verkehrsaspekten. Die Straßenbahn in der Fußgängerzone fanden 5,5 % der zuhause Befragten störend (Passanten 3,2 %), fehlende Parkplätze wurden erwähnt (Bürgerumfrage 4,1 %) und auch zu viele Autos im Zentrum fanden 2,5 % bzw. 2,6 % der Befragten unangenehm. Diese und weitere Angaben zu kleineren Antwortanteilen sind AB- BILDUNG 4.04 zu entnehmen. 7300982)*56(-?2 +@-0*1.(-93-0 71364-;5*,*1@70.(- -&51*0*'-&+7 *6.67&00*6)&9&6 1&2'*2?7.,7,87* ?,0.(-/*.7*2 #.*0+&07 &6753231.*2*.4*2 &+=6 +'#!'(&"'#!('% $ 07*56,5844* '.6 &-5* '.6&-5* '.6 &-5* &' &-5* &86-&0762*773*.2/311*2 827*5 A A'.6827*5 A A'.6827*5 A A '.6827*5A A'.6827*5A A82)1*-5 &7.32&0.7;7 )*876(- 2.(-7)*876(- 1.7.,5&7.326-.27*5,582) &1.0.*267&786 &86-&07*1.7.2)*52827*5&-5* &86-&07*3-2*.2)*52827*5&-5* %%%% &6.6*+5&,7*1.7279357 !7&)7&50658-*17+@5!7&)7*279.(/082, &66&27*2@5,*581+5&,*850&(- $&6+;007-2*264327&2:85850&(-*522*267&)7*.2 Tabelle 4.01 SPONTANE POSITIVE ASSOZIATIONEN – TOP-VIER-NENNUNGEN NACH AUSGEWÄHLTEN BEFRAGTENGRUPPEN 46 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 Abbildung 4.04 SPONTANE NEGATIVE ASSOZIATIONEN MIT DER DURLA- CHER INNENSTADT 1) Untersucht man wiederum unter den zuhause Befragten die vier am häufi gsten genannten negativen Assoziationen näher nach den fünf Wohnbereichen, so zeigt sich, dass Geschäfts- schließungen und Leerstand vor allem von Befragten aus dem Hanggebiet/Bergwald (18,9 %) und Alt-Durlach selbst (17,1 %) wahrgenommen werden. Für Grötzingen und die Höhenstadtteile steht diese Assoziation dagegen nicht im Vordergrund. Auch ein Mangel an Bekleidungs- und Fachge- schäften wird in Alt-Durlach (12,4 %), Dornwald-Untermühl/ Aue/Lohn-Lissen/Killisfeld (10 %) und im Hanggebiet (9 %) stärker empfunden. Mangelnde Attraktivität stellen am deut- lichsten die Interviewten in Dornwald-Untermühl/Aue/Lohn- Lissen/Killisfeld (9,5 %) fest. Störungen durch die Straßenbahn in der Fußgängerzone sind eher ein Thema für Befragte aus dem Hanggebiet (9 %) sowie aus Grötzingen (6 %) und den Höhenstadtteilen (6,8 %). Alle Ergebnisse sind in ABBILDUNG 4.05 zusammengestellt. Abbildung 4.05 SPONTANE NEGATIVE ASSOZIATIONEN – TOP-VIER-NEN- NUNGEN NACH WOHNBEREICHEN 1) Auch in den einzelnen Befragtengruppen der Bürgerumfrage werden die vier hauptsächlich genannten negativen Assoziati- onen unterschiedlich empfunden. Geschäftsschließungen und Leerstand sind vor allem in den Köpfen der Altersgruppe ab 45 Jahren präsent und werden von Befragten mit mittlerem bis gehobenem Einkommen geäußert. Einen empfundenen Mangel an Bekleidungs- und anderen Fachgeschäften nehmen Befragte ab 45 Jahren verstärkt wahr. Er schlägt sich auch in den spontanen Äußerungen der (sehr) gut Verdienenden deutlich nieder. Störungen durch die Straßenbahn empfi nden Befragte mit gehobenem und sehr hohem Einkommen stärker. Eine deutlichere Wahrnehmung zeigt sich auch bei Haushal- ten mit Kindern. TABELLE 4.02 enthält alle Antwortanteile im Überblick. <89.*0**6(-@+7* 6(-0.*?*2 **567&2) <8:*2.,*/0*.)82,6 *6(-@+7*&(-,*6(-@+7* 82&775&/7.9737*36* /*.2*5.(-7.,*% #75&?*2'&-267D572,* +*-0*2)*"&5/40@7<* 873667D5*2&873+5*.*6 %*27581,*:E26(-7 34+67*.2"+0&67*5 <89.*0*5.6*85* .6).*0*2&+B6 <89.*0**77*2.00., 0@)*2&2);0@)*2 63267.,*2*,&7.9* =8?*582,*2 "&66&27*281+5&,*E5,*581+5&,*850&(- !*-5+&(-2*2282,*2:&5*21D,0.(- &6.6 *+5&,7*1.727:357 #7&)7&50658-*17+E5#7&)7*27:.(/082,"&66&27*2 E5,*581+5&,*850&(- $&6+@007-2*264327&2<85850&(-*522*267&)7*.2 967,(.((4&+;)5( 4&+.,(:(0((345$0' 968(0,* (-.(,'60*4 (4&+;)5( $&+*(4&+;)5( 60$553$-5,7 515(14( -(,0(3,&+5,*(# 53$:(0%$+045=35 0*( .563.$&+ 1308$.'!05(3/>+.6(1+0,44(0,..,4)(.' 63.$&+$0**(%,(5(3*8$.' 3=59,0*(0 =+(045$'55(,.( (+3)$&+0(0060*(08$3(0/=*.,&+ $4,4()3$*5(/,5058135 5$'5$3.436+(/5)>3 5$'5(058,&-.60*>3*(36/)3$*(63.$&+ "$4);..5+0(042105$096363.$&+(300(045$'5(,0 !!&!! %! '#)$%!!%("#%!%! +##& # AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 47 www.karlsruhe.de 4.2 BEWERTUNG DER INNENSTADT Zentrum insgesamt Die spontanen Assoziationen zur Durlacher Innenstadt liefern erste Schlaglichter zur Wertschätzung des Zentrums durch die Befragten. Bürgerinnen und Bürger konnten aber in einer weiteren Frage ein dezidiertes Urteil zum Durlacher Zentrum abgeben. ENTSPRICHT DIE DURLACHER INNENSTADT IHREN VORSTELLUNGEN VON EINEM ATTRAKTIVEN ZENTRUM, ODER GIBT ES DA NOCH DINGE, DIE FEHLEN ODER VERBESSERT WERDEN MÜSSEN? Auch bei dieser Frage gehen die Antworten zwischen Passan- tenumfrage und Bürgerumfrage in der bekannten Weise aus einander. Für 79,8 % der befragten Passanten, aber nur für 56,9 % der zuhause Befragten, entspricht die Durlacher Innenstadt den Vorstellungen von einem attraktiven Zentrum. Umgekehrt meinten 20,2 % der Passanten, aber 43,1 % der Antwortenden in der Bürgerumfrage, „es fehlt einiges, Verbes serungen sind nötig“. ABBILDUNG 4.06 zeigt die Ergeb- nisse. In den einzelnen Wohnbereichen – mit Ausnahme von Alt- Durlach – fällt die Einschätzung in der Bürgerumfrage ähnlich aus. Nur für 43,3 % der in Alt-Durlach Wohnenden entspricht die Durlacher Innenstadt ihren Vorstellungen von einem at- traktiven Zentrum, 56,7 % sehen Verbesserungsbedarf. In allen anderen Wohnbereichen sind rund 60 % der Befragten mit dem Durlacher Zentrum zufrieden. Die höchste Zustim- mung äußern die Grötzinger Befragten (63,8 %). In ABBIL- DUNG 4.07 sind alle Antwortanteile dargestellt. >:;0,2,,8*/@-9, 8*/20,?,4,8*/@-982,,7 89(4+ >:<,40.,12,0+:4.8 ,8*/@-9,(*/.,8*/@-9, :4(997(190;959,58, 1,04,70*/90.,& #97(?,4)(/489B794., /+$"+-(#+ $"-+' !% 29,78.7:66, )08(/7, )08(/7, )08(/7, ()(/7, (:8/(2984,995,041533,4 :49,7 D D )08:49,7 D D )08:49,7 D D)08:49,7 D D)08:49,7 D D:4+3,/7 !(9054(209@9 +,:98*/ 40*/9+,:98*/ 309 0.7(90548/049,7.7:4+ (:8/(2989=6,4 (:8/(29,30904+ ,74:49,7(/7, (:8/(29,5/4,04+ ,74:49,7(/7, '''' (808,-7(.9,30949<579 #9(+9(7287:/,39-C7#9(+9,49<0*12:4."(88(49,4 C7.,7:3-7(.,:72(*/ %(8-@229/4,486549(4>:7:72(*/,7 44,489(+9,04 -+"))-)$")(&, )"$ ,&."+*))*, ,&*) Tabelle 4.02 SPONTANE NEGATIVE ASSOZIATIONEN – TOP-VIER-NENNUNGEN NACH BEFRAGTENGRUPPEN 48 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 Abbildung 4.06 GENERELLE BEWERTUNG DER DURLACHER INNENSTADT Abbildung 4.07 GENERELLE BEWERTUNG DER DURLACHER INNENSTADT NACH WOHNBEREICHEN !).-+,%$. !) *,-.!''/)#!) !-"!$'.!%)%#!- !,!--!,/)#!) )2.%# --).!)/(",#!4,#!,/(",#!/,'$ -%- !",#.!(%.).1*,. . .,'-,/$!(."4,. .!).1%&'/)#--).!)4,#!,/(",#!/,'$ ).-+,%$. %!/,'$!,))!)-. .$,!)*,-.!''/)#!)0*)!%)!( ..,&.%0!)!).,/(* !,#%.!- )*$%)#! %!"!$'!)* !,0!,!--!,. 1!, !)(4--.!) %-21/0)#(2$%- .012%++3-'%- %1&%(+2%)-)'%1 %0"%11%03-'%- -72)' +230+!#( .0-5!+$-2%0,9(+3%.(-)11%-)++)1&%+$ 30+!#(!-''%")%2%0'5!+$ 0726)-'%- 7(%-12!$22%)+% !1)1 %&0!'2%,)2-25.02 2!$2!0+103(%,2&902!$2%-25)#*+3-'!11!-2%-90'%03,&0!'%30+!#( -21/0)#(2$)%30+!#(%0--%-12!$2(0%-.012%++3-'%-4.-%)-%, !220!*2)4%- %-203,.$%0')"2%1$!-.#()-'%$)%&%(+%-.$%04%0"%11%02 5%0$%-,9112%- Die Bewertungen der Durlacher Innenstadt variieren auch in den einzelnen Befragtengruppen der Bürgerumfrage. So entwickeln Frauen („Verbesserungen nötig“ 49,1 %) einen strengeren Blick auf das Zentrum als Männer (36,5 %). Nach Altersgruppen zeigt sich, dass das Gesamtergebnis stark von vom Urteil der 45- bis 64-Jährigen geprägt ist. In dieser Alters- gruppe, die die Durlacher Innenstadt am häufi gsten besucht, sind 51 % der Interviewten der Meinung, es seien „Verbes- serungen nötig“. Alle anderen Altersgruppen vertreten diese Auffassung weitaus weniger deutlich (ca. 39 %). In den geho- benen und den bestsituierten Einkommensgruppen wird eben- falls der Verbesserungsbedarf stärker betont. Rund die Hälfte der regelmäßigen Besucherinnen und Besucher (51,6 %) sehen Verbesserungsbedarf, darüber hinaus die ganz selten im Zentrum Durlach Anwesenden (46,9 %). Eine Übersicht über alle Zahlen bietet TABELLE 4.03. Tabelle 4.03 GENERELLE BEWERTUNG DER DURLACHER INNENSTADT NACH EINZELNEN BEFRAGTENGRUPPEN )16534-',6()1 !2456)//71+)1 )5*),/6)-1-+)5 !)4&)55)471+)1 1=6-+ )%!%&$ %!&%#" )5',/)',6 0;11/-', 9)-&/-', /6)45+4733) &-5 %,4) &-5%,4) &-5 %,4) %& %,4) %75,%/651)662)-1.200)1 716)4 ? ? &-5716)4 ? ? &-5716)4 ? ?&-5716)4? ?&-5716)4? ?71(0),4 %6-21%/-6;6 ()765', 1-',6()765', 0-6-+4%6-215,-16)4+471( )57',5,;7*-+.)-6 6;+/-',2()40),40%/5342"2',) )-10%/342"2',) :9)-&-5(4)-0%/34221%6 )-10%/-021%6 9)1-+)4%/5)-10%/-021%6 1-) $$$$ %5-5 )*4%+6)0-6169246 6%(6%4/547,)06*>46%(6)169-'./71+%55%16)1>4+)470*4%+)74/%', 16534-',6(-)74/%',)411)156%(6,4)1 !2456)//71+)1821)-1)0%664%.6-8)1 #)164702()4+-&6)5(%12',-1+)(-) *),/)12()48)4&)55)469)4()10>556)1 AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 49 www.karlsruhe.de Einzelne Teilbereiche der Durlacher Innenstadt Auch die einzelnen Teilbereiche der Durlacher Innenstadt wur- den in beiden Umfragen einer Bewertung unterzogen. Dabei ging es um die östliche Pfi nztalstraße zwischen Rathaus und Hengstplatz, die westliche Pfi nztalstraße zwischen Durlacher Allee und Rathaus sowie um die Seitenstraßen. WIE BEWERTEN SIE DIE ATTRAKTIVITÄT FOLGENDER BEREICHE IN DER DURLACHER INNENSTADT? BITTE VERTEILEN SIE SCHULNOTEN VON 1 (SEHR GUT) BIS 6 (UNGENÜGEND). Wiederum fallen die Antworten aus der Passantenumfrage weniger kritisch aus als die Bewertungen der Befragten in der Bürgerumfrage, wenngleich die Einschätzungen der beiden Befragtengruppen nur gering voneinander abweichen. Die östliche Pfi nztalstraße sowie die Seitenstraßen der Durlacher Innenstadt erhielten von den Passanten jeweils eine Durch- schnittsnote von 2,3. Nur unwesentlich schlechter (2,5) wurde die westliche Pfi nztalstraße zwischen Rathaus und Bahnhof bewertet. Auch in der Bürgerumfrage schneidet die westliche Pfi nztalstraße mit 2,7 am schlechtesten ab. Die östliche Pfi nz- talstraße sowie die Seitenstraßen der Innenstadt erhielten eine durchschnittliche Bewertung von jeweils 2,5. Graphisch wird dieses Meinungsbild in ABBILDUNG 4.08 dargestellt. Abbildung 4.08 BEWERTUNG EINZELNER TEILBEREICHE DER DURLACHER INNENSTADT 7./(& %"#&*3/(./-4" 32&. %"*/%0. 0*!"*$./,(/3 2"./(& %"#&*3/(./-4" 32&. %"*0-( %"-(("" 0*!/%0. "&/"*./-4"* ..*/"*0)#-$"8-$"-0)#-$"0-( % .&."#-$/")&/*/2+-/ /!/-(.-0%")/#8-/!/"*/2& '(0*$..*/"*8-$"-0)#-$"0-( % &""2"-/"*&"!&"//-'/&1&/5/#+($"*!"-"-"& %"&*!"-0-( %"- **"*./!/&//"1"-/"&("*&" %0(*+/"*1+* . "%-$0/&. 0*$"*8$"*! Bei Personen, die einzelne Teilbereiche der Durlacher Innen- stadt schlechter als mit Note drei bewerteten, wurde nach den Ursachen für die Unzufriedenheit gefragt. Insgesamt wa- ren sich die Befragten (beider Umfragen) relativ einig in den Gründen, die sie zu ihrer schlechten Bewertung veranlassten: Der entsprechende Teilbereich sei in weiten Teilen ungepfl egt (Fassaden und Geschäfte), dadurch wirke das Gebiet insge- samt trostlos und unattraktiv und überhaupt gebe es in diesen Bereichen zu wenig (Fach-)Geschäfte. Darauf hinzuweisen ist noch, dass fast ein Drittel derjenigen, die negativ über die östliche Pfi nztalstraße urteilen (Bürgerumfrage), die Verkehrs- situation dort als Grund für die schlechte Bewertung benannt haben (vgl. Textkästen). Gründe für schlechte Benotungen (Note 4 bis 6) in der Bürgerumfrage: östliche Pfi nztalstraße: ganzer Bereich unattraktiv und langweilig (29,8%) Verkehrssituation (zu viel Verkehr, zugeparkt, Straßen- bahn) (27,4%) schmaler, enger Gehweg (20,2%) westliche Pfi nztalstraße: nicht schön gestaltet, ungepfl egt (76,5%) ganzer Bereich unattraktiv, langweilig (42,0%) trist, trostlos, zu wenig Geschäfte (37,8%) Seitenstraßen: nicht schön gestaltet, ungepfl egt (46,2%) trist, trostlos, zu wenig Geschäfte (24,4%) ganzer Bereich unattraktiv und langweilig (20,5%) Gründe für schlechte Benotungen (Note 4 bis 6) in der Passantenbefragung: östliche Pfi nztalstraße: nicht schön gestaltet, trist, dunkel (20%) unattraktive Geschäfte, zu wenig Fachgeschäfte (20%) westliche Pfi nztalstraße: nicht schön gestaltet, trist, dunkel (27,3%) unattraktive Geschäfte, zu wenig Fachgeschäfte (25,5%) Seitenstraßen: unattraktive Geschäfte, zu wenig Fachgeschäfte (39,5%) nichts los, uninteressant (21,1%) 50 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 Insgesamt sind sich die verschiedenen Befragtengruppen in ihrem Urteil über die drei Teilbereiche der Durlacher Innenstadt relativ einig, so dass an dieser Stelle auf eine weitere Differen- zierung verzichtet werden kann. Räumliche Ausdehnung der Durlacher Fußgängerzone In einer weiteren Frage wurden die Befragten beider Umfragen (Bürgerumfrage und Passantenbefragung) gebeten, die Größe bzw. räumliche Ausdehnung der Durlacher Fußgängerzone aus ihrer subjektiven Sicht zu beurteilen. WIE BEURTEILEN SIE DIE GRÖSSE BZW. DIE AUSDEHNUNG DER DURLACHER FUSSGÄNGERZONE? Bei dieser Frage unterscheiden sich die Einschätzungen der Befragten der Bürger- und der Passantenbefragung kaum. Rund fünf Sechstel der Befragten sind mit der Größe der Fuß- gängerzone vollauf zufrieden (Passantenbefragung 84,7 %; Bürgerumfrage 83,2 %). Nur etwa 15 % sind der Auffassung, dass die Fußgängerzone erweitert werden sollte (Passantenbe- fragung 14,8 %; Bürgerumfrage 15,9 %). Der Anteil derer, die für eine Verkleinerung der Fußgängerzone in Durlachs Innen- stadt votierten lag in beiden Umfragen jeweils bei unter einem Prozent (vgl. ABBILDUNG 4.09). Abbildung 4.09 BEWERTUNG DER GRÖSSE DER FUSSGÄNGERZONE IN DER DURLACHER INNENSTADT Auch in den verschiedenen Wohnbereichen herrscht große Übereinstimmung hinsichtlich der Einschätzung zur räumlichen Ausdehnung der Durlacher Fußgängerzone. Wie ABBILDUNG 4.10 zeigt, erreicht die Zufriedenheit mit dem Status quo in al- len Wohnbereichen Anteile zwischen 80 % und 85 %. Andeu- tungsweise sind die Befragten in den Höhenstadtteilen mit der aktuellen Größe der Fußgängerzone weniger einverstanden (80,3 %). Dementsprechend ist dort auch der Anteil derer, die gerne eine Erweiterung des exklusiv für Fußgänger reservierten Innenstadtbereichs sehen würden, mit 17,9 % etwas höher. In den anderen Wohnbereichen schwankt dieser Anteil um Werte zwischen 14 % und 16 %. Am geringsten ist der Anteil der Befürworter einer Fußgängerzonenerweiterung im Durlacher Hanggebiet/Bergwald (14,3 %). Abbildung 4.10 BEWERTUNG DER GRÖSSE DER FUSSGÄNGERZONE IN DER DURLACHER INNENSTADT NACH WOHNBEREICHEN Deutlich unterschiedlicher als in den verschiedenen Wohnbe- reichen fällt die Bewertung der Größe der Durlacher Fußgän- gerzone bei den verschiedenen Befragtengruppen aus (vgl. TABELLE 4.04). Besonders unter den 45- bis unter 65-Jährigen sowie unter den Haushalten mit einem Nettoeinkommen von mehr als 5.000 Euro (beide Gruppen überschneiden sich $ -1"2(" *0)( +)&&, */ $, *, / * ( $ *41 * -1"2(" *0)( $+, " (-*$#,$" * * $# * -1"2(" *0)( +)&&, . *%& $( *, / * ( ++(, (-'!*" 5*" *-'!*" -*&# +$+ !*", '$,(,/)*, ,,*&+*-# ',!5*,, (,/$%&-("++(, (5*" *-'!*" -*&# $ -*, $& ($ $ *41 0/$ -+ #(-(" *-*&# * -1"2(" *0)( "'# 04%5+%#-3,+# .,))/##-2#'/#-/ 2#-"#+ "'#-74#"#- 04%5+%#-3,+# './%#+0-'!&/'% "#-#-#'!&"#- 04%5+%#-3,+# .,))/#1#-()#'+#-/ 2#-"#+ )/0-)!& ,-+2)"+/#-*8&)0#,&+'..#+'))'.$#)" 0-)!&+%%# '#/#-%2)" -7/3'+%#+ 7&#+./"//#')# '# #0-/#')#+'#"'#-74# 32"'#0."#&+0+%"#-0-)!&#- 04%5+%#-3,+# .'.#$-%/#*'/+/2,-/ /"/-).-0&#*/$8-/"/#+/2'!()0+%..+/#+8-%#-0*$-%#0-)!& AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 51 www.karlsruhe.de erheblich) fi nden sich viele Befragte, die sich für eine Vergrö- ßerung der Fußgängerzone in der Durlacher Innenstadt aus- sprechen (19,2 % bzw. 21,4 %). Am häufi gsten äußern aber nicht-deutsche Befragte den Wunsch, die Durlacher Fußgän- gerzone auszuweiten (26,0 %). Überdurchschnittlich zufrieden mit dem aktuellen Zuschnitt der Durlacher Fußgängerzone zeigen sich hingegen die Befragten mit vergleichsweise gerin- gem Haushaltsnettoeinkommen unter 1.500 Euro (85,2 %), sowie Befragte über 65 Jahre (87,9 %). Bewertung wichtiger Eigenschaften der Durlacher Innen- stadt In einem weiteren Fragenblock wurden die Teilnehmenden beider Umfragen gebeten, zentrale Funktionen der Durlacher Innenstadt zu bewerten und zwar mit Schulnoten zwischen 1 und 6. SAGEN SIE MIR DOCH BITTE, WIE SIE DIE FOLGENDEN DINGE IN DER DURLACHER INNENSTADT BEWERTEN. VERTEILEN SIE DAZU SCHULNOTEN VON 1 (SEHR GUT) BIS 6 (UNGENÜGEND). Ein Vergleich beider Umfragen zeigt zwar auch in diesem Fall, dass die auf der Straße befragten Passantinnen und Passanten die Situation in der Durlacher Innenstadt tendenziell besser bewerten als die zuhause Befragten in der Bürgerumfrage. Dennoch sind die Abweichungen der Ergebnisse eher gering und der Grundtenor der Einschätzungen in beiden Umfragen relativ ähnlich (vgl. ABBILDUNG 4.11). Überdurchschnittlich positiv bewerteten die Befragten beider Umfragen die Erreichbarkeit mit ÖPNV und Fahrrad sowie die Ausstattung mit Cafés und Restaurants (Schulnoten zwischen 1,6 und 1,9). Ebenfalls mit „gut“ werden die öffentliche Si- cherheit (2,2 / 2,1), die Beratung durch das Verkaufspersonal (2,1 / 2,2), die Erreichbarkeit mit dem Auto (2,1 / 2,2), die Aufenthaltsqualität in der Fußgängerzone (2,2), die Sauber- keit im öffentlichen Raum (2,2), die Gestaltung der Straßen und Plätze (2,1 / 2,3), die Kinderfreundlichkeit (2,3), und das Angebot an Sitzmöglichkeiten und Ruheplätzen (2,2 / 2,3) eingeschätzt. Die zuhause Befragten beurteilen die Gestaltung der Geschäfte (2,2 / 2,4) sowie deren Öffnungszeiten (2,2 / 2,4) etwas ungünstiger. Nicht mehr ganz so positiv fällt die Bewertung des Warenangebots der Einzelhändler in der Durla- cher Innenstadt (Bürgerumfrage 2,6) aus. In der Passantenbe- fragung wurde das Warenangebot nicht abgefragt. Schließlich besteht in beiden Umfragen große Einigkeit darüber, dass das Angebot an Parkmöglichkeiten in der Durlacher Innenstadt allenfalls als befriedigend einzustufen sei (2,9 / 3,0). Befragt nach den Gründen für eine schlechte Bewertung (No- ten zwischen 4 und 6) des Warenangebots in der Durlacher Innenstadt äußerten die betroffenen Befragten (Bürgerumfra- ge), dass es ihnen vor allem an der dargebotenen Warenviel- falt und dem begrenzten Sortiment und an Fachgeschäften im Allgemeinen fehle. Mit Abstand das Hauptargument für die nur mäßige Bewertung der Parkplatzsituation in der Durla- cher Innenstadt war mit 96 % die geringe Zahl vorhandener Parkplätze. Einschätzung verschiedener Aspekte zur Aufenthaltsqua- lität Im weiteren Verlauf der Umfrage wurde das Hauptaugenmerk auf etwaige Mängel, die die Aufenthaltsqualität in der Durla- cher Innenstadt nachhaltig beeinträchtigen (könnten), gelenkt. BITTE SAGEN SIE MIR, DURCH WELCHE SITUATIONEN SIE DIE AUFENTHALTSQUALITÄT IN DER DURLACHER INNENSTADT BEEINTRÄCHTIGT SEHEN. BITTE GEBEN SIE ZU JEDEM ASPEKT AN, OB ER DIE AUFENTHALTSQUALITÄT IN IHREN AUGEN GAR NICHT, EIN WENIG ODER STARK EINSCHRÄNKT. In der Passantenbefragung trat ganz deutlich zu Tage, dass sich die Befragten in erster Linie durch den Autoverkehr in der Innenstadt gestört fühlen. An erster Stelle wurden hier durch die Fußgängerzone fahrende Autos genannt. Stark davon beeinträchtigt sahen sich 30,8 % der Befragten und weiter 30,7 % gaben an, dass sie sich zumindest ein wenig dadurch gestört fühlten (vgl. ABBILDUNG 4.12). Aber nicht nur fahren- de Autos sondern auch die in der Fußgängerzone parkenden PKWs führten bei den befragten Passanten zu Verstimmungen (stark 16,5%; ein wenig 26,5%). Weiter wurden die durch die Fußgängerzone verkehrenden Straßenbahnen (stark 16,2 %; ein wenig 28,3 %) sowie Radfahrer (stark 11,2 %; ein wenig 27,7 %) von den befragten Passanten als Störfaktoren ge- nannt. Die spärliche Ausstattung der Innenstadt mit Sitzmög- lichkeiten und Ruhezonen, die in der Umfrage an mehreren Stellen genannt wurde, taucht auch hier als Kritikpunkt auf: Immerhin 11,5 % der befragten Passanten fühlen sich durch fehlende Bänke stark eingeschränkt, weitere 25,3 % ein we- nig. Aspekte wie zu wenig Grünfl ächen, Verschmutzung oder zu viele Menschen/Besucher werden nur von weniger als 30 % der auf der Straße Befragten als problematisch thematisiert. 52 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 00$("'! 0)$(2+(220 :$,! ',3,#31 00$("'! 0)$(2+(2#$+ '00 # 3112 223,&+(2 %=1$12 30 ,21 7%%$,2*("'$0'$(2 3%#$,20 :$,3,#*;26$,#$0,,$,12 #2 $0 23,"'$0) 3%1.$01-, * 00$("'! 0)$(2+(2 #$+32- 3%$,2' *21/3 *(2;2#$03:&;,&$06-,$ 3!$0)$(2 3%#$,20 :$,*;26$,3,#0@, ,* &$, $12 *23,&#$020 :$,3,#*;26$ (,#$0%0$3,#*("')$(2 3'$6-,$,(26+?&*("')$(2$,0$%%.3,)2$(+0$($, $12 *23,&#$0$ 1"';%2$ 7%%,3,&16$(2$,#$0$1"';%2$ 0$, ,&$!-2 0)+?&*("')$(2$, 11 ,2$,3+%0 &$@0&$03+%0 &$30* "' 30#$(,#$0 11 ,2$,3+%0 &$,("'2 !&$%0 &2 1(1 $%0 &2$+(2,25-02 2 #2 0*103'$+2%@02 #2$,25(")*3,& 11 ,2$,@0&$03+%0 &$30* "' &$,($+(0#-"'!(22$5($($#($%-*&$,#$,(,&$(,#$030* "'$0,,$,12 #2!$5$02$,$02$(*$,($# 63"'3*,-2$,4-, 1$'0&32!(1 3,&$,@&$,# Abbildung 4.11 BEWERTUNG WICHTIGER EIGENSCHAFTEN DER DURLACHER INNENSTADT AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 53 www.karlsruhe.de Abbildung 4.12 BEEINTRÄCHTIGUNG DER AUFENTHALTSQUALITÄT IN DER DURLACHER INNENSTADT 1.$ %!15#6*#!.4+*!"$.!* ! 10+/ ,.'!* !10+/ $.. "$.!. 0.5!*$*!*%* !.15#6*#!.4+*! 413!*%#6*'! 413!*%#.8* !./$)1041*#!* 412%!(!!*/$!* /0.'!%*3!*%##.*%$0 /%/ !".#0!)%0*03+.0 0 0.(/.1$!)0"8.0 0!*03%'(1*#//*0!*8.#!.1)".#!1.($ %00!/#!*%!)%. 1.$3!($!%010%+*!*%! %!1"!*0$(0/-1(%060%* !.1.($!.**!*/0 0!!%*0.6$0%#0/!$!*%00!#!!*%!41&! !)/,!'0* +!. %!1"!*0$(0/-1(%060%*$.!*1#!*#.*%$0!%*3!*%#+ !./0.'!%*/$.6*'0 54 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 Auch die Befragten der Bürgerumfrage wurden gebeten, einzelne Aspekte der Aufenthaltsqualität in der Durlacher Innenstadt zu bewerten (vgl. ABBILDUNG 4.13). Hierbei zeigte sich, dass auch in der Bürgerumfrage Autos in der Innenstadt als häufi gster Störfaktor benannt wurden. Mehr als ein Viertel der Probanden (26,4 %) fühlten sich durch fahrende Autos in der Fußgängerzone stark und ein weiteres Drittel (30,7 %) ein wenig gestört. Danach folgen die in der Fußgängerzone parkenden Autos (stark: 17,8 %; ein wenig: 27,8 %). Ge- nauso wie in der Passantenbefragung wird der Straßenbahn- sowie der Radverkehr negativ wahrgenommen. Die aus ihrer Sicht spärliche Ausstattung mit Sitzmöbeln im öffentlichen Raum empfi ndet etwa ein Zehntel (11,2 %) der Befragten als Schwachpunkt (stark 11,2%; ein wenig 27,2%). Die Themen Stadtgrün, Verschmutzung und zu viele Menschen werden auch in der Bürgerumfrage nur von vergleichsweise wenigen Befragten genannt. Wenig verwunderlich ist die Tatsache, dass sich die Alt-Durla- cher Befragten deutlich stärker gestört fühlen. Schließlich sind die als Be-und Anwohner der Durlacher Innenstadt auch am häufi gsten von etwaigen Beeinträchtigungen betroffen (vgl. TABELLE 4.05). Deshalb nehmen sie fahrende Autos in der Fußgängerzone (32,8 %) und parkende Autos in der Innen- stadt (27,8 %), Radfahrer (19,6 %) und „zu wenig Bänke“ (16,9 %) verstärkt wahr. Weiterhin auffällig ist, dass Befragte aus den Wohnbereichen, aus denen relativ viele mit dem Auto in die Durlacher Innenstadt kommen, gegenüber dem Auto- verkehr eher tolerant sind. So fühlen sich nur 11,6 % der Be- fragten aus Grötzingen von parkenden Autos stark beeinträch- tigt. Ähnliches gilt für die Wohnbereiche Hanggebiet/Bergwald sowie die Höhenstadtteile. Auf der anderen Seite fühlen sich die Interviewten aus dem Hanggebiet/Bergwald (21,4 %) vom Straßenbahnverkehr in der Innenstadt besonders gestört. 1.$ %!15#6*#!.4+*!"$.!* ! 10+/ ,.'!* !10+/ $.. "$.!. 0.5!*$*!*%* !.15#6*#!.4+*! 413!*%#6*'! 413!*%#.8* !./$)1041*#!* 412%!(!!*/$!* /0.'!%*3!*%##.*%$0 /%/!".#0!)%0*03+.0 0 0.(/.1$!)0"8.0 0!*03%'(1*#//*0!*8.#!.1)".#!1.($ %00!/#!*%!)%. 1.$3!($!%010%+*!*%! %!1"!*0$(0/-1(%060%* !.1.($!.**!*/0 0!!%*0.6$0%#0/!$!*%00!#!!*%!41&! !)/,!'0 *+!. %!1"!*0$(0/-1(%060%*$.!*1#!*#.*%$0!%*3!*%#+ !./0.'!%*/$.6*'0 Abbildung 4.13 BEEINTRÄCHTIGUNG DER AUFENTHALTSQUALITÄT IN DER DURLACHER INNENSTADT AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 55 www.karlsruhe.de Differenziert nach Altersgruppen ist festzustellen, dass sich die jüngeren Befragen unter 30 Jahren nur geringfügig bei ihrem Aufenthalt in der Durlacher Innenstadt von potentiellen Störeinfl üssen beeinträchtigen lassen. Der Anteil der Antwor- ten „stark störend“ ist bei allen abgefragten Themen deutlich unterhalb des Gesamtdurchschnitts aller Befragten. Auf der anderen Seite sind es die über 65-Jährigen, die sich überdurch- schnittlich häufi g von äußeren Einfl üssen beeinträchtigt sehen - vor allem vom Autoverkehr (fahrend und ruhend) sowie dem Fahrradverkehr (29 %). Verständlicher Weise wird gerade von den Seniorinnen und Senioren das geringe Angebot an Sitzge- legenheiten in der Durlacher Innenstadt bemängelt (14,8 %). Ebenfalls überdurchschnittlich unzufrieden zeigen sich die Befragten der Altersgruppe 45 bis unter 65 Jahre. Sie sehen vor allem die durch die Innenstadt fahrenden Straßenbahnen (19,0 %) als Problem. Wie bereits im Absatz zu den Wohnbereichen angedeutet, benennen PKW-Benutzende den Autoverkehr nur relativ nach- rangig als Störfaktor, während sie den Straßenbahnverkehr überdurchschnittlich stark als Beeinträchtigung empfi nden (19,5 %). Besonderes sensibel reagieren aber die zu Fuß in die Innenstadt gekommenen auf Störungen durch Autos und Radfahrer, nicht dagegen auf Beeinträchtigungen durch die Straßenbahn. (85',(-) 8?+@1+)5;21) *%,5)1()8726 3%5.)1()8726%,55%(*%,5)575%?)1&%,1)1-1 ()58?+@1+)5;21) ;89)1-+@1.) 7/(&/2-'/$(&2/,$%) #2,1&)5)-',) /785/%', 2519%/(!17)50C,/8)2,1-66)1-//-6*)/( 85/%',%1++)&-)7)5+9%/( 5B7;-1+)1 B,)167%(77)-/) /7)56+5833)1 &-6 %,5) &-6%,5) &-6 %,5) %& %,5) %7-21%/-7@7 ()876', 1-',7()876', 0-7-+5%7-216,-17)5+581( %86,%/767:3)1 %86,%/7)0-7-1( )51817)5%,5) %86,%/7)2,1)-1()51817)5%,5) ")5.),560-77)/9%,/ #%/6)/&67*%,5)5 <" %,55%( ;88? %1()5)6")5.),560-77)/ $$$$ %6-6)*5%+7)0-7179257 7%(7%5/658,)07*C57%(7)179-'./81+%66%17)1C5+)580*5%+)85/%', -77)6%+)1-)0-5(85',9)/',)-78%7-21)1-)(-) 8*)17,%/7648%/-7@7-1()585/%',)511)167%(7 &))-175@',7-+76),)1 2/&..2.(&.01$/+& *.0%)/ 5.+2.( Tabelle 4.05 TOP 5-BEEINTRÄCHTIGUNGEN DER AUFENTHALTSQUALITÄT IN DER DURLACHER INNENSTADT NACH WOHNBEREICHEN UND EINZELNEN BEFRAGTENGRUPPEN 56 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 4.3 VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE FÜR EINE ATTRAKTIVERE INNENSTADT Grundsätzliche Verbesserungsvorschläge Schließlich wurden die Befragten auch noch gebeten, nicht nur die Stärken und Schwächen der Durlacher Innenstadt zu benennen, sondern auch konkret Vorschläge und Ideen zu unterbreiten, wie empfundenen Mängeln künftig begegnet werden könnte bzw. was getan werden sollte, um die Attrakti- vität der Durlacher Innenstadt zu verbessern. SIE HABEN GESAGT, ES SIND VERBESSERUNGEN NÖTIG. AN WAS DENKEN SIE DABEI VOR ALLEM? An den Ergebnissen dieser Frage zeigt sich wieder ganz deut- lich ein Unterschied in der Bewertung der Durlacher Innen- stadt durch die auf der Straße angesprochenen Passantinnen und Passanten und die zuhause befragten Bürgerinnen und Bürger. Zwar werden die gleichen Vorschläge formuliert, die zuhause Interviewten zeigen sich bei den meisten Punkten aber wesentlich entschiedener. (vgl. ABBILDUNG 4.14). ,,*$,#.#'$- +&4!%#"$#,' *#,*+'!(,"!+"2 , *$"*+*-"#!-'!-,(+,*1'"' .#% 2%,#!*+'!(,'*+'#)'-+!"&4!%#"$#,' +"2 ,+%*+,2' &"**$&4!%#"$#,' +,4*'+() +,#') %+,* 0-/'#!%#* 0-/'#!2'$ #'( (*#%,,%#'!' +('+,#!+ ))% *%+$ (3( (+$ ( +(# ( % %%+%%-(%$ 2#! )!) ( *$ !* % *- & (* * * (#)(+ $ *3(* *%*-!"#+% ))% *%3( (+$ ( +(# #"'!+!,++#'*++*-'!''4,#!'/+'$'##.(*%%& Abbildung 4.14 VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE FÜR DIE DURLACHER INNENSTADT AUS DER SICHT DER BEFRAGTEN AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 57 www.karlsruhe.de Der mit Abstand am häufi gste genannte Ansatzpunkt für eine verbesserte Attraktivität der Durlacher Innenstadt ist der Themenbereich Einkaufen. Ein Neuntel aller Befragten der Passantenumfrage (11,7 %) und fast jeder Dritte Befragte (27,7 %) der Bürgerumfrage gaben an, dass sie sich attrak- tivere Einkaufsmöglichkeiten, ein breiteres Branchen- und Warenangebot sowie mehr Fachgeschäfte wünschen. Sehr viel weniger Befragte (Passantenumfrage 4,3 %; Bürgerumfrage 6,5 %) nannten die Verkehrsberuhigung (Straßenbahn und PKW) als ein zentrales Anliegen. Ein vielfältigeres Angebots an Bars, Kneipen und Ausgehmöglichkeiten wurde von 4,2 % der zuhause Befragten, aber nur von 1,2 % der Passanten angeregt. Maßnahmen, um gegen Geschäftsleerstände vorzu- gehen, erbaten sich 4,0 % der Befragten der Bürgerumfrage. Nur von ihnen kommen auch nennenswerte Wünsche (2,3 %) nach mehr Parkmöglichkeiten. Auf alle anderen genannten Gesichtpunkte entfi elen dagegen nur vergleichsweise geringe Antwortanteile. Differenziert nach Wohnbereichen äußern besonders die Be- fragten aus Alt-Durlach und dem Hanggebiet/Bergwald Ver- besserungsbedarf im Bereich Einkaufsmöglichkeiten (36,6 % bzw. 33,0 %). Unter den Befragten in Grötzingen und den Höhenstadtteilen liegt dieser Anteil nur bei rund einem Fünf- tel (21,3 % bzw. 22,0 %). Das Thema Verkehrsberuhigung (Autos und Straßenbahn) ist vor allem für die Befragten aus dem Hanggebiet/Bergwald (9,8 %) und den Höhenstadtteilen (7,3 %) von hoher Priorität. Interesse an weiteren Kneipen, Bars und Ausgehmöglichkeiten äußern vor allem die Alt-Durla- cher (5,2 %). Weniger Geschäftsleerstände sind in erster Linie den Befragten in Alt-Durlach ein Anliegen (7,7 %). Unter den verschiedenen Altersgruppen ist der Wunsch nach einem weiteren Ausbau des Einzelhandelsangebots beson- ders bei den 45- bis unter 65-Jährigen häufi ger anzutreffen (33,9 %). Dabei handelt es sich auch um diejenige Altersgrup- pe, die die Durlacher Innenstadt am häufi gsten frequentiert. Im Vergleich dazu äußern die unter 30-Jährigen relativ selten dieses Bedürfnis. Ihnen liegt eher das Thema Ausgehmöglich- keiten am Herzen (9,8 %). Die Themenbereiche Verkehrsberu- higung (Auto und Straßenbahn) sowie Geschäftsleerstände be- wegen vor allem die 45- bis unter 65-Jährigen. Am häufi gsten äußern Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen zwischen 3.000 und 4.000 Euro sowie mit mehr als 5.000 Euro den Wunsch nach einer attraktiveren Einzelhandelsland- schaft in der Durlacher Innenstadt (39,5 % bzw. 34,5 %). Vergleichsweise selten sind diese Bestrebungen hingegen von Befragten mit einem Haushaltsnettoeinkommen von unter 1.500 Euro (19,7 %). Beim Themenbereich Verkehrsberuhi- gung (Auto und Straßenbahn) fällt der vergleichsweise hohe Antwortanteil unter den Befragten mit einem Haushaltsnet- toeinkommen von über 5.000 Euro (14,5 %) auf. Bei den Haushalten mit Kindern ist der Wunsch nach einer weiteren Verkehrsberuhigung der Durlacher Innenstadt mit 9,9 % über- durchschnittlich ausgeprägt. 58 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 Erwünschte zusätzliche Angebote in der Durlacher In- nenstadt Der abschließende Themenblock beider Umfragen behandelte die Frage, welche zusätzlichen Angebote sich die Befragten in der Durlacher Innenstadt wünschen bzw. was sie an der der- zeitigen Angebotspalette vermissen. WENN SIE AN DIE DURLACHER INNENSTADT DENKEN, FALLEN IHNEN DA BRANCHEN ODER ANGEBOTE EIN, DIE SIE VERMISSEN? Über die Hälfte (52,2 %) der befragten Passantinnen und Pas- santen äußern auf diese Frage, dass sie keine Angebote oder Branchen vermissen würden und alles vorhanden sei, was sie sich vorstellen. Unter den Interviewten der Bürgerumfrage sind nur 44,9 % dieser Auffassung. Mehr Geschäfte im Bereich Mode, Bekleidung, Boutiquen wünschen dagegen 18,3 % der auf der Straße Befragten und 17,7 % der zuhause Interview- ten. Einzelhandelsangebote aus dem Bereich Elektroartikel, Haushaltswaren vermissen 7,0 % der Passanten und 10,3 % der Teilnehmenden an der Bürgerumfrage. Jeweils rund fünf Prozent der Befragten in beiden Umfragen hegen den Wunsch nach mehr Angeboten in den Bereichen Kinderbekleidung/ Spielzeug, Fachgeschäfte/kleine Geschäfte sowie (Bio-)Lebens- mittel/Feinkost. Eine Übersicht – inklusive weiterer kleinerer Antwortanteile – liefert ABBILDUNG 4.15. '886'08/:+/3 0'9,72A-1/).0+/8+3 (6+/8+6+73-+(48 ').-+7).?,8+ $+60+.67(+69./-93- 9847!86'>+3('.3 :/+1,?18/-+6+73-+(48 '3' 673+/5+397 -+.2A-1/).0+/8+3 +7).?,871++6 78?3*+ .)%#)*($)!%#*)'!"& %4.3(+6+/).+ 18961'). 463;'1*#38+62 B.19+4.3/77+3/11/7,+1* 961').'3--+(/+8+6-;'1* 6A8=/3-+3 A.+378'*88+/1+ 18+67-6955+3 (/7'.6+ (/7 '.6+ (/7 '.6+ '('.6+ '97.'1873+884+/30422+3 938+6 C C (/7938+6 C C(/7938+6 C C(/7938+6 C C(/7938+6 C C93 *2+.6 '97.'1878<5+3 '97.'18+2/8/3*+63938+6 '.6+ '97.'18+4.3+/3*+63938+6 '.6+ &&&& +.6,').3+3393-+3;'6+32A-1/). '7/7+,6'-8+2/838;468 !8'*8'61769.+28,B6!8'*8+38;/)0193- '77'38+3B6-+692,6'-+961'). !/+.'(+3-+7'-8+77/3*$+6(+77+693-+33A8/-3;'7 *+30+3!/+*'(+/:46'11+2 Tabelle 4.06 TOP 4-VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE FÜR DIE DURLACHER INNENSTADT NACH WOHNBEREICHEN UND EINZELNEN BEFRAGTENGRUPPEN AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 59 www.karlsruhe.de Abbildung 4.15 ERWÜNSCHTE ZUSÄTZLICHE ANGEBOTE IN DER DURLA- CHER INNENSTADT In TABELLE 4.07 sind die fünf meistempfundenen Defi zite der Durlacher Innenstadt in der Bürgerumfrage nach Wohnbe- reichen und Befragtengruppen dargestellt. Die Befragten aus Dornwald-Untermühl, Aue, Lohnlissen, Killisfeld sind mit deut- lichem Abstand am wenigsten zufrieden mit dem derzeit be- stehenden Angebot an Waren und Branchen in der Durlacher Innenstadt. Nur 23,4 % der dortigen Befragten geben an, nichts im Durlacher Zentrum zu vermissen. In Alt-Durlach liegt dieser Anteil bei 42,9 %, alle anderen Wohnbereiche liegen über dem Durchschnitt. Wünsche nach mehr Bekleidungs- und Modegeschäften werden vor allem in Dornwald-Untermühl, Aue, Lohn-Lissen, Killisfeld, aber auch im Hanggebiet/Berg- wald vermehrt artikuliert, weniger dagegen in Grötzingen und den Höhenstadtteilen. Ein sehr ähnliches Antwortmuster zeigt sich bei Elektroartikeln und Haushaltswaren (Dornwald-Unter- mühl, Aue, Lohn-Lissen, Killisfeld 19,7 %). Im Bereich (Bio-) Lebensmittel/Feinkost vermissen vor allem die Befragten aus Alt-Durlach überdurchschnittlich oft Angebote (10,5 %). Auch in den einzelnen Befragtengruppen treten einige Unter- schiede auf. Während von den befragten Männern mehr als die Hälfte der Befragte mit dem derzeitigen Status quo vollauf zufrieden sind (50,5 %), haben nur 40,0 % der befragten Frauen keine zusätzlichen Wünsche hinsichtlich Warenvielfalt und Branchenmix. Besonders in den Themenbereichen Mode/ Bekleidung sowie Kinderbekleidung/Spielwaren gehen die Meinungen der Geschlechter relativ weit auseinander. Fast genau ein Viertel (25,1 %) der befragten Frauen wünschen sich mehr Bekleidungs- und Modegeschäfte in der Durlacher Innenstadt. Bei den Männern liegt dieser Anteil gerade einmal bei 9,1 %. Ähnliches gilt für Kinderbekleidung/Spielwaren (Frauen: 8,3 %; Männer: 3,6 %). Hinsichtlich des Alters sind die Unterschiede zwischen den Befragten relativ gering. Tendenziell kann gelten, dass die unter 30-Jährigen und die über 65-Jährigen mit dem derzeiti- gen Einzelhandelsangebot am zufriedensten sind, während die mittleren Altersgruppen (30 bis unter 65 Jahre) sich häufi ger eine Ausweitung des Waren- und Ladenangebots wünschen. Bezeichnend ist der geringe Anteil von Senioren und Senio- rinnen, die sich für eine Erweiterung des Angebots an Beklei- dungs- und Modegeschäften aussprechen (13,3 %). Auf der anderen Seite votieren gerade Befragte im Alter zwischen 30 und 45 Jahren – der Familienphase mit kleineren Kindern – häufi g für mehr Kinderbekleidungs- und Spielzeuggeschäfte in der Durlacher Innenstadt (12,5 %). !++%25.1(!-$%- )#(5%1,)22%*%)-% .$%%*+%)$4-' .43)04%- +%*31.!13)*%+ !42(!+326!1%- )-$%1"%*+%)$4-' /)%+6!1%- ,%(1 !#('%2#(9&3% ).%"%-2,)33%+ %)-*.23 4176!1%- !23%++!$%- (1%-#(,4#* 46%+)%1 '1.8%%2#(9&3% !1%-(!42 )2%-6!1%- !-$6%1*%1"%$!1& =#(%14-$ 42)*'%2#(9&3% )-. !&;2!231.-.,)% 2.-23)'% ..)/!)0("-#!:-#!-0("-#! 0-'$ !$-"$)!))0)#!)2-!)(9#'%$ .%. !"-#/!(%/ )/2*-/ / /-'.-0$! (/":-/ /!)/2%&'0)#..)/!):-#!-0("-#! 0-'$ %--)%!-$)%41+!#(%1--%-23!$3$%-*%-&!++%-(-%-$!1!-#(%-.$%1 -'%".3%%)-$)%)%5%1,)22%- 60 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 Bei der Betrachtung nach Haushaltnettoeinkommen fallen vor allem die Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen zwischen 4.000 und 5.000 Euro als diejenige Befragtengruppe mit den meisten Verbesserungswünschen auf. Nur 40,3 % dieser Einkommensklasse sind mit dem derzeitigen Ausbauzu- stand der Durlacher Innenstadt zufrieden. Vor allem bei Be- kleidungs- und Modegeschäften (25,8 %), Kinderbekleidung/ Spielwaren (12,9 %) sowie „mehr Fachgeschäfte“ (11,3 %) liegen die vorgetragenen Wünsche dieser Befragtengruppe deutlich über dem Gesamtdurchschnitt. Darüber hinaus spre- chen sich 9,4 % der Spitzenverdiener (>5.000 Euro) für ein größeres Angebot an (Bio-)Lebensmittel- oder Feinkostläden aus. Haushalte mit Kindern sehen vermehrt Defi zite in der Durla- cher Innenstadt. So ist der Anteil derer, die in der Durlacher City nichts vermissen, unter ihnen mit 40,5 % auch vergleichs- weise niedrig. Besonders hoch (12,6 %) fällt bei ihnen der Anteil der Befragten aus, die gerne ein größeres Angebot an Kinderbekleidungs- und Spielwarenläden in der Durlacher Innenstadt vorfi nden würden. Dieser Wert korrespondiert im Übrigen eng mit dem Wert der Altersgruppe der 30- bis unter 45-Jährigen (12,5 %). Haushalte mit Kindern wünschen sich auch vermehrt (Bio-)Lebensmittel und Feinkost. TABELLE 4.07 enthält alle Ergebnisse. '11+8;47.'3*+3 /).;+72/88+ 0+/3+ 4*+ +01+/*:3- 4:9/6:+3 1+0974 '79/0+1 ':8.'198 <'7+3 /3*+7 (+01+/*:3- "5/+1<'7+3 2+.7 ').-+8).?,9+ 01+/3++8).?,9+ /4 +(+382/99+1 +/30489 ,'#!'(&"'#!('% $ %4.3(+7+/).+ 19:71'). 473<'1*$39+72B.1:+4.3/88+3/11/8,+1* :71').'3--+(/+9+7-<'1* 7A9>/3-+3 A.+389'*99+/1+ +8).1+).9 2?331/). <+/(1/). 19+78-7:55+3 (/8'.7+ (/8 '.7+ (/8 '.7+ '('.7+ ':8.'1983+994+/30422+3 :39+7 C C(/8:39+7 C C(/8:39+7 C C (/8:39+7 C C (/8:39+7 C C:3*2+.7 ':8.'1989=5+3 ':8.'19+2/9/3*+73:39+7 '.7+ ':8.'19+4.3+/3*+73:39+7 '.7+ &&&& +.7,').3+33:3-+3<'7+32A-1/). '8/8 +,7'-9+2/939<479 "9'*9'7187:.+29,B7"9'*9+39</)01:3-!'88'39+3B7-+7:2,7'-+:71'). %+33"/+'3*/+:71').+733+389'*9*+30+3,'11+3 .3+3*'7'3).+34*+73-+(49++/3*/+"/+ ;+72/88+3 Tabelle 4.07 ERWÜNSCHTE ZUSÄTZLICHE ANGEBOTE IN DER DURLACHER INNENSTADT 1) NACH WOHNBEREICHEN UND BEFRAGTENGRUPPEN AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 61 www.karlsruhe.de ANHANG 62 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 Bürgerumfrage Durlach, Grötzingen und Höhenstadtteile 2013 Guten Tag, mein Name ist .............. im Auftrag der Stadt Karlsruhe führt KIM in Durlach, Grötzingen und in den Höhenstadtteilen eine Bür- gerumfrage durch. Ich möchte Ihnen einige Fragen zum Einkaufen und zur Durlacher Innenstadt stellen. Ihr Name wird nicht bekannt. Ihre Antworten sind jedoch für die Arbeit des Durlacher Ortschaftsrats und des Gemeinderats der Stadt Karlsruhe sehr wichtig. Einkaufen 1. Wo liegt das Lebensmittelgeschäft, in dem Sie am häufigsten einkaufen? (Vorlesen - nur eine Nennung zulassen ! - Antwort kringeln) in der Durlacher Innenstadt 1 in Durlach außerhalb der Innenstadt 2 in der Karlsruher Innenstadt 3 in einem anderen Stadtteil innerhalb Karlsruhes 4 außerhalb Karlsruhes, und zwar ________________________ 5 Keine Antwort 99 2. Wie häufig nutzen Sie die folgenden Einkaufsmöglichkeiten für Lebensmittel in Durlach? (Rotierend vorlesen - entsprechende Ziffer eintragen) Edeka Scheck In, Marstallstraße 18 Wenn hier 6=nie, entfällt Frage 3 Netto, Hauptbahnstraße 5 Wochenmarkt, Durlacher Marktplatz kleines Lebensmittelgeschäft (z.B. Reformhaus, Gemüsegeschäft etc.) Cap-Markt, Pfinztalstraße 62 Aldi, Tiengener Str. 2 (beim Turmbergbad) Aldi, Killisfeldstr. 46 Kaan Supermarkt, Killisfeldstr. 40 REWE, Raiherwiesenstr. 38 Nah und Gut, Ellmendinger Str. 17 Treff 3000, Rommelstr. 5 Lieferservice eines Lebensmittelgeschäfts in Durlach nach Bestellung per Telefon oder Internet 3. Wenn Sie beim Scheck In in Durlach einkaufen, besuchen Sie dann auch die Durlacher Fußgängerzone? Ja, häufig oder immer 1 Ja, gelegentlich 2 Eher selten 3 Nie 4 1 = mehrmals pro Woche 2 = einmal pro Woche 3 = 1- 2 mal pro Monat 4 = mehrmals pro Jahr 5 = seltener 6 = nie 99=keine Antwort Interview-Nr. Teilraum AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 63 4. Wie ist das mit dem Einkauf von Bekleidung und Schuhen - sagen Sie mir jeweils bitte, ob Sie dafür folgende Einkaufsorte häufig, manchmal oder nie aufsuchen. Wie häufig kaufen Sie Bekleidung, Schuhe ... (Vorlesen - entsprechende Ziffer eintragen) ... in der Durlacher Innenstadt? ... in der Karlsruher Innenstadt? ... anderswo in Karlsruhe ... in Ettlingen ... in Bruchsal ... außerhalb Karlsruhes und zwar in _______________ ... über das Internet? 5. Wo kaufen Sie in der Regel Fernsehgerät, Kühlschrank, Waschmaschine usw. ... (Vorlesen - entsprechende Ziffer eintragen) ... in der Durlacher Innenstadt? ... in der Karlsruher Innenstadt? ... anderswo in Karlsruhe ... in Ettlingen ... in Bruchsal ... außerhalb Karlsruhes und zwar in _______________ ... über das Internet? Durlacher Innenstadt 6. Was fällt Ihnen spontan zur Durlacher Innenstadt ein? _______________________________________________________ 7. Wie oft besuchen Sie die Durlacher Innenstadt? (Abgrenzung s. Karte) (Vorlesen - Antwort kringeln) Täglich oder mehrmals pro Woche 1 Einmal pro Woche 2 Zwei- bis dreimal pro Monat 3 Einmal im Monat 4 Weniger als einmal im Monat 5 Nie 6 weiter mit 10 Keine Antwort 99 Vorlage C häufig = 1 manchmal = 2 nie = 3 keine Antwort = 99 Vorlage C Hauptsächlich = 1 hin und wieder = 2 nie = 3 keine Antwort = 99 64 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 3 8. Welches Verkehrsmittel benutzen Sie dabei am häufigsten? Maximal 1 Nennung (Hauptverkehrsmittel) Pkw als Selbstfahrer 1 Pkw als Mitfahrer 2 Carsharing-Fahrzeug 3 Öffentliche Verkehrsmittel (Straßenbahn/Stadtbahn/Bus) 4 Taxi 5 Motorrad/ Motorroller 6 Fahrrad 7 Zu Fuß 8 Anderes Verkehrsmittel 9 keine Antwort 99 9. Und was sind die Gründe für Ihre Verkehrsmittelwahl? Bitte nennen Sie max. drei für Sie wesentliche Gründe für Ihr Hauptverkehrsmittel aus Frage 8. (Nicht vorlesen, Antwort zuordnen) Sicherheit 1 Fahrtkosten 2 Gute ÖPNV-Anbindung 3 Verbindung mehrerer Erledigungen 4 Umweltschutzaspekt 5 Fahrtzeit 6 Kostenloser Parkplatz 7 Bewegung / stressfrei 8 Bequemlichkeit / Gewohnheit 9 Gesundheitliche Mobilitätseinschränkung 10 Transport von Personen oder Einkäufen etc. 11 Sonstige Gründe 12 Keine Antwort 99 10. Wissen Sie, dass Sie bei Parkscheinautomaten in der Durlacher Innenstadt Ihr Fahrzeug die ersten 30 Minuten kostenlos parken dürfen (sogenannte Brötchentaste)? Ja 1 weiter mit Frage 11 Nein 2 weiter mit Frage 14 Keine Antwort 99 weiter mit Frage 14 11. Nutzen Sie die Brötchentaste (30 Minuten kostenloses Parken am Parkscheinautomat) häufig, ab und zu oder nie? Ich nutze die Brötchentaste in Durlach häufig 1 Ich nutze die Brötchentaste in Durlach ab und zu 2 Ich nutze die Brötchentaste in Durlach nie 3 Keine Antwort 99 AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 65 12. Wie bewerten Sie das Angebot, 30 Minuten kostenlos am Parkscheinautomat parken zu können ("Brötchentaste")? Sehr positiv 1 weiter mit 14 Eher positiv 2 weiter mit 14 Teils-teils 3 weiter mit 14 Eher negativ 4 weiter mit 13 Sehr negativ 5 weiter mit 13 Keine Antwort 99 weiter mit 14 13. Sie bewerten die Brötchentaste eher oder sehr negativ, warum? ______________________________________________________________ (Bitte Begründung in Stichworten notieren) Wieder an alle 14. Denken Sie einmal daran, was Sie im Laufe eines Jahres bei einem Besuch in der Durla- cher Innenstadt so alles unternehmen oder erledigen. Sagen Sie mir bei den folgenden Dingen jeweils einfach „ja“ oder „nein“, ob das auf Sie zutrifft? (Vorlesen, ankreuzen) ja nein Arbeite in der Durlacher Innenstadt Gehe in der Innenstadt zur Berufsausbildung/Lehre/Schule Einkaufen, Bummeln Freunde / Bekannte treffen Essen gehen, Cafébesuch Besuch der Karlsburg / des Schlossgartens Behördengänge Aufsuchen von Krankenhäusern, Ärzten, Fachärzten Aufsuchen von Anwälten, Steuerberatern, Banken, Bausparkassen Nutzung anderer Dienstleistungen (z.B. Friseur, Reisebüro etc.) Besuch von Kneipen, Nachtleben Besuch des Pfinzgaumuseums Besuch der Orgelfabrik Besuch von kulturellen Veranstaltungen (Konzerte, Lesungen, Ausstellungen oder Theatervorführungen, z.B. Konzerte in der Karlsburg, Musikforum etc.) Sonstiges _____________________________________ Keine Antwort 15. Jetzt lese ich Ihnen einige Veranstaltungen in Durlach vor. Sagen Sie bitte zu jeder, ob Sie sie kennen und ob Sie schon mal dort waren. Wenn Sie schon dort waren, dann geben Sie der Veranstaltung bitte eine Schulnote zwischen 1 (sehr gut) und 6 (ungenügend). (Rollierend vorlesen) kenne ich 1= ja 2= nein 9= k.A. habe ich besucht 1= ja 2= nein 9= k.A. Schulnote von 1 bis 6 (nur wenn be- sucht) Durlacher Weihnachtsmarkt Durlacher Kultursommer Durlacher Altstadt-Fest Fastnachtsumzug Kruschtlmärkte Durlacher Vernissage / offene Ateliers Verkaufslanger Samstag Verkaufsoffener Sonntag Aktiv- und Erlebnistag 66 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 16. Wie bewerten Sie die Anzahl der Veranstaltungen und Feste in der Durlacher Innenstadt? (Vorlesen) Es sollten mehr Veranstaltungen und Feste in der Durlacher Innenstadt stattfinden. 1 Die Zahl der Veranstaltungen und Feste ist gerade richtig und sollte nicht verändert werden. 2 Es sollten weniger Veranstaltungen und Feste in der Durlacher Innenstadt stattfinden. 3 Keine Antwort 99 17. Wenn Sie zum Einkaufen in die Durlacher Innenstadt kommen, wohin gehen Sie da in der Regel - in die Fußgängerzone Pfinztalstraße oder in den Scheck In in der Marstall- straße? Fußgängerzone Pfinztalstraße 1 Scheck In 2 Beides 3 Woanders hin 4 18. Man kann in der Durlacher Innenstadt ganz unterschiedliche Dinge einkaufen. Sagen Sie mir bitte bei den folgenden Warengruppen, ob Sie diese immer, meistens, manchmal oder nie in der Durlacher Innenstadt einkaufen. (Vorlesen, ankreuzen) immer meistens manchmal nie Brötchen, Brot, Backwaren Fleisch und Wurst Obst und Gemüse Lebensmittel Bücher, Zeitschriften Bekleidung Schuhe Elektro- oder Haushaltsgeräte Spielwaren Handtaschen, Lederwaren, Accessoires Uhren, Schmuck Brillen, Optik Drogeriewaren Medikamente / Apotheke Möbel 19. Entspricht die Durlacher Innenstadt Ihren Vorstellungen von einem attraktiven Zentrum, oder gibt es da noch Dinge, die fehlen oder verbessert werden müssten? (Antwort kringeln) Entspricht den Vorstellungen 1 weiter mit 21 Es fehlt einiges, Verbesserungen nötig 2 weiter mit 20 Keine Antwort 99 weiter mit 21 AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 67 20. Sie haben gesagt, es sind Verbesserungen nötig. An was denken Sie dabei vor allem? (Bitte Stichworte notieren) ___________________________________________________________________ Keine Antwort 99 21. Wenn Sie an die Durlacher Innenstadt denken, fallen Ihnen da Branchen oder Angebote ein, die Sie vermissen? ________________________________________________________________ ________________________________________________________________ (Nicht vorlesen, Vorschläge für Codeplan) - Fach- u. Spezialgeschäfte, inhabergeführte, alteingesessene Geschäfte - Haushaltswaren, Porzellanfachgeschäfte - Bekleidung, individuelle Modegeschäfte, Bekleidung für alle Altersgruppen, Boutiquen - Lebensmittel, Delikatessen - Spielwaren - Kauf- / Warenhäuser - Cafés, mehr Gastronomie - Herrenbekleidung - Elektronik, Handy-, Computerläden - Buchhandlung - Sportgeschäfte, Outdoor - Kino - Sonstige: ... - Nein, alles vorhanden, ich vermisse keine 22. Bitte sagen Sie mir, durch welche Situationen Sie die Aufenthaltsqualität in der Durlacher Innenstadt beeinträchtigt sehen. Bitte geben Sie zu jedem Aspekt an, ob er die Aufenthaltsqualität in Ihren Augen gar nicht, ein wenig oder stark einschränkt. Einschränkung der Aufenthaltsqualität gar nicht ein wenigstark k.A. Durch die Fußgängerzone fahrende Autos Parkende Autos Straßenbahnen in der Fußgängerzone Fahrradfahrer Zu viele Menschen Verschmutzung Zu wenige Bänke Zu wenig Grün Sonstiges und zwar __________________ 68 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 7 23. Sagen Sie mir doch bitte, wie Sie die folgenden Dinge in der Durlacher Innenstadt be- werten. Verteilen Sie dazu Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend). (Rotierend vorlesen - Schulnoten eintragen - bei Note 4 oder schlechter Nachfrage: Womit sind Sie im Bereich ...... unzufrieden?) SchulnoteGründe bei Note 4-6 Warenangebot Beratung durch Verkaufspersonal Gestaltung der Geschäfte Öffnungszeiten der Geschäfte Ausstattung mit Cafes, Restaurants Erreichbarkeit mit Straßenbahn und Bus Erreichbarkeit mit dem Auto Parkmöglichkeiten Erreichbarkeit mit dem Fahrrad Öffentliche Sicherheit auf den Straßen und Plätzen der Durlacher Innenstadt Gestaltung der Straßen und Plätze Sauberkeit auf den Straßen, Plätzen und Grünanlagen Ruhezonen, Sitzmöglichkeiten, Treffpunkte im Freien Kinderfreundlichkeit Aufenthaltsqualität in der Fußgängerzone 24. Wie bewerten Sie die Attraktivität folgender Bereiche in der Durlacher Innenstadt? Bitte verteilen Sie wieder Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend). (Vorlesen - Schulnoten eintragen - bei Note 4 oder schlechter Nachfrage: Womit sind Sie im Bereich ...... unzufrieden?) SchulnoteGründe bei Note 4-6 Attraktivität der Pfinztalstraße zwischen Rathaus und Hengstplatz Attraktivität der Pfinztalstraße zwischen Rathaus und Anfang Pfinztalstraße (vom Bahnhof kommend) Attraktivität der Seitenstraßen 25. Wie beurteilen Sie die Größe bzw. die Ausdehnung der Durlacher Fußgängerzone? ( Vorlesen) Die Fußgängerzone sollte erweitert werden 1 Die Größe der Fußgängerzone ist genau richtig und sollte nicht verändert werden 2 Der Fußgängerzonenbereich sollte verkleinert werden 3 keine Antwort =99 AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 69 Demografie Abschließend noch einige Angaben für die Statistik S1 Geschlecht der/des Befragten Männlich 1 Weiblich 2 S2 Wie alt sind Sie? Alter in Jahren: ____________ S3 Wie viele Personen leben in Ihrem Haushalt - Sie selbst eingeschlossen? Haushalt mit ____________ Personen (Bewohner einer Wohngemeinschaft sind Einpersonenhaushalte) (Falls Wohngemeinschaft: bitte kringeln) Wohngemeinschaft 88 Wenn bei S3 mehr als 1 Person im Haushalt: S4 Welche Personen leben in Ihrem Haushalt? (Bezugsperson ist der/die Befragte ! – Vorlesen - Anzahl und Gesamtsumme eintragen!) Befragte/r 1 Ehepartner/in Lebensgefährte / Lebensgefährtin Vater / Lebensgefährte der Mutter Mutter / Lebensgefährtin des Vaters Kinder unter 10 Jahre Kinder 10 bis unter 18 Jahre Kinder 18 Jahre und älter Andere Personen Haushaltsmitglieder insgesamt =S3 Keine Antwort 99 S5 Welche Staatsangehörigkeit haben Sie? (Antwort kringeln !) deutsch 1 weiter mit S6 andere Nationalität 2 weiter mit S7 beides 3 weiter mit S7 keine Antwort 99weiter mit S7 S6 Hatten Sie vor der deutschen Staatsangehörigkeit eine andere? ja 1 nein 2 keine Antwort 99 keine Antwort=999 Schwager, Schwiegersohn, Schwiegermutter, Enkel, Tan- te, Onkel, Großvater usw. als andere Personen eintragen ! 70 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 S7 Seit wann leben Sie schon in Deutschland? _______ (Jahr des Zuzugs) S8 Welchen Schulabschluss haben Sie? (oder vergleichbarer Schulabschluss der neuen Bundesländer) (jeweils nur eine Nennung zulassen !) Noch Schüler/Schülerin 1 Ohne Abschluss/ Sonderschulabschluss 2 Volksschule/Hauptschulabschluss 3 Realschulabschluss/Mittlere Reife 4 Abitur / (Fach-)Hochschulreife 5 Keine Antwort 99 S10 Wenn Sie einmal alles zusammenrechnen, was alle Personen in Ihrem Haushalt zusam- men an Einkommen haben, wie hoch ist dann das Nettoeinkommen nach Abzug von Steuern und Sozialversicherung, über das der Haushalt insgesamt monatlich verfügt? 1 - 7 Vorlesen bis 750 € 1 750 € bis unter 1.500 € 2 1.500 € bis unter 2.250 € 3 2.250 € bis unter 3.000 € 4 3.000 € bis unter 4.000 € 5 4.000 € bis unter 5.000 € 6 5.000 € und mehr 7 Keine Antwort 9 nicht vorlesen Wir haben keine weiteren Fragen mehr und danken Ihnen für Ihre freundliche Mitarbeit ! Seit Geburt =1000 Keine Antwort =9999 Wohngemeinschaften hier nicht zusammenfassen, sondern nur Einkommen des/der einzelnen Befragten erfassen! AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 71 Passantenbefragung Durlach 2013 Guten Tag, mein Name ist .... Im Auftrag der Stadt Karlsruhe führt KIM eine Umfrage zu den Gewohnheiten der Besucherinnen und Besucher in Durlach durch. Ich möchte Ihnen einige Fragen zu Ihrem Aufenthalt in Durlach stellen. Die Befragung ist völlig anonym. Ihr Name wird nicht bekannt. Ihre Antworten sind jedoch für die Weiterentwicklung von Durlach wichtig. a) Interviewer b) Interviewnummer c) Tag d) Uhrzeit e) Erhebungsstandort Östliche Pfinztalstraße zwischen Rathaus und Badener Straße 1 Westliche Pfinztalstraße zwischen Zehntstraße und Durlacher Allee 2 Seitenstraßen in der Altstadt (Marstallstr., Bienleintorstr., Mittelstr., Am Zwinger, Ochsentorstr., Amthausstr. etc.) 3 1. Wo wohnen Sie? Bei Bedarf Karte mit Durlacher Teilräumen zeigen In Alt-Durlach (Teilraum 1) 1 In Dornwald-Untermühl, Durlach-Aue, Lohn-Lissen oder Killisfeld (Teilraum 2) 2 In Durlach-Hanggebiet oder Bergwald (Teilraum 3) 3 In einem anderen Karlsruher Stadtteil, und zwar _________________ (Stadtteil) 4 Außerhalb Karlsruhes, und zwar _________________ (Wohnort) 5 2. Arbeiten Sie in Durlach? Ja 1 Nein 2 Keine Antwort 99 3. Mit welchem Verkehrsmittel sind Sie in die Durlacher Innenstadt gekommen? Maximal 1 Nennung (Hauptverkehrsmittel) Pkw als Selbstfahrer 1 Pkw als Mitfahrer 2 Carsharing-Fahrzeug 3 Öffentliche Verkehrsmittel (Bahn/Bus) 4 Taxi 5 Motorrad/ Motorroller 6 Fahrrad 7 Zu Fuß 8 Anderes Verkehrsmittel 9 keine Antwort 99 72 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 4. Und was sind die Gründe für Ihre Verkehrsmittelwahl? Bitte nennen Sie max. drei für Sie wesentliche Gründe für Ihr Hauptverkehrsmittel aus Frage 3. Nicht vorlesen, Antwort zuordnen Sicherheit 1 Fahrtkosten 2 Gute ÖPNV-Anbindung 3 Verbindung mehrerer Erledigungen 4 Umweltschutzaspekt 5 Fahrtzeit 6 Kostenloser Parkplatz 7 Bewegung/Stressfrei 8 Bequemlichkeit/Gewohnheit 9 Gesundheitliche Mobilitätseinschränkung 10 Transport von Personen oder Einkäufen etc. 11 Sonstige Gründe 12 Keine Antwort 99 5. Falls Sie heute mit dem Auto gekommen sind, fanden Sie es schwierig, einen Parkplatz zu finden? Ja, sehr schwierig. 1 Es ging. 2 Nein, die Parkplatzsuche war kein Problem 3 Ich bin nicht mit dem Auto gekommen 4 6. Falls Sie heute mit dem Fahrrad gekommen sind, haben Sie eine geeignete offizielle Abstellmöglichkeit (Ständer) gefunden? Ja 1 Nein 2 Ich bin nicht mit dem Fahrrad gekommen 3 7. Wissen Sie, dass Sie bei Parkscheinautomaten in der Durlacher Innenstadt Ihr Fahrzeug die ersten 30 Minuten kostenlos parken dürfen (sogenannte Brötchentaste)? Ja 1 weiter mit 8 Nein 2 weiter mit 11 Keine Antwort 99 weiter mit 11 8. Nutzen Sie die Brötchentaste (30 Minuten kostenloses Parken am Parkscheinautomat) häufig, ab und zu oder nie? Ich nutze die Brötchentaste in Durlach häufig 1 Ich nutze die Brötchentaste in Durlach ab und zu 2 Ich nutze die Brötchentaste in Durlach nie 3 Keine Antwort 99 AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 73 9. Wie bewerten Sie das Angebot, 30 Minuten kostenlos am Parkscheinautomat parken zu können ("Brötchentaste")? Sehr positiv 1 weiter mit 11 Eher positiv 2 weiter mit 11 Teils-teils 3 weiter mit 11 Eher negativ 4 weiter mit 10 Sehr negativ 5 weiter mit 10 Keine Antwort 99 weiter mit 11 10. Sie bewerten die Brötchentaste eher oder sehr negativ, warum? ______________________________________________________________ (Bitte Begründung in Stichworten notieren) Wieder an alle 11. Was fällt Ihnen spontan zur Durlacher Innenstadt ein? ______________________________________________________________ 12. Was machen Sie heute in der Durlacher Innenstadt? Alle vorlesen, ankreuzen - Mehrfachnennungen möglich ja nein Einkaufen, Bummeln weiter mit 13 Besuch auf dem Wochenmarkt weiter mit 13 Gastronomiebesuch weiter mit 14 Inanspruchnahme von Dienstleistungen (Friseur/ Arzt/ Fitnessstudio / Bank ...) weiter mit 14 Behördenbesuch / Amt weiter mit 14 Kultur weiter mit 14 Besuch von Familie / Freunden, Treffen mit Freunden / Bekannten weiter mit 14 Wohnen weiter mit 14 Weg von oder zur Arbeit/ Ausbildungsstätte etc. weiter mit 14 Sonstiges: ______________________ weiter mit 14 Keine Antwort weiter mit 14 13. Wie viele Einzelhandelsgeschäfte haben Sie hier in der Durlacher Innenstadt heute bereits aufgesucht oder planen Sie noch aufzusuchen? Ein Geschäft 1 Zwei Geschäfte 2 Drei bis fünf Geschäfte 3 Sechs Geschäfte und mehr 4 Weiß ich noch nicht 5 14. Wie lange dauert ihr heutiger Aufenthalt hier in der Durlacher Innenstadt voraussichtlich? Unter 30 Minuten 1 30 Minuten bis unter 1 Stunde 2 1 bis unter 2 Stunden 3 2 bis unter 4 Stunden 4 Mehr als 6 Stunden / den ganzen Tag 5 Keine Antwort 99 74 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 15. Wie viel Geld geben bei Ihrem heutigen Besuch in der Durlacher Innenstadt insgesamt aus? Unter 10 € 1 10 bis 29 2 30 bis 49 € 3 50 bis 99 € 4 100 bis 149 € 5 150 bis 199 € 6 200 bis 299 € 7 300 bis 499 € 8 500 € und mehr 9 Nichts 10 Keine Antwort 99 16. Wie oft besuchen Sie die Durlacher Innenstadt in der Regel? (Vorlesen - Antwort kringeln !) Täglich oder mehrmals pro Woche 1 Einmal pro Woche 2 Zwei- bis dreimal pro Monat 3 Einmal im Monat 4 Weniger als einmal im Monat 5 Nie 6 Keine Antwort 99 17. Man kann in der Durlacher Innenstadt ganz unterschiedliche Dinge einkaufen. Sagen Sie mir bitte bei den folgenden Warengruppen, ob Sie diese immer, meistens, manchmal oder nie in der Durlacher Innenstadt einkaufen. (Vorlesen, ankreuzen) immer meistens manchmal nie Brötchen, Brot, Backwaren Fleisch und Wurst Obst und Gemüse Lebensmittel Bücher, Zeitschriften Bekleidung Schuhe Elektro- oder Haushaltsgeräte Spielwaren Handtaschen, Lederwaren, Accessoires Uhren, Schmuck Brillen, Optik Drogeriewaren Medikamente / Apotheke Möbel Keine Antwort 18. Wenn Sie an die Durlacher Innenstadt denken, fallen Ihnen da Branchen oder Angebote ein, die Sie vermissen? ________________________________________________________________ ________________________________________________________________ AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 75 19. Sagen Sie mir doch bitte, wie Sie die folgenden Dinge in der Durlacher Innenstadt bewerten. Verteilen Sie dazu Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend). (Rotierend vorlesen - Schulnoten eintragen - bei Note 4 oder schlechter Nachfrage: Womit sind Sie im Bereich ...... unzufrieden?) Schulnote Gründe bei Note 4-6 Beratung durch Verkaufspersonal Gestaltung der Geschäfte Öffnungszeiten der Geschäfte Ausstattung mit Cafes, Restaurants Erreichbarkeit mit Straßenbahn und Bus Erreichbarkeit mit dem Auto Parkmöglichkeiten Erreichbarkeit mit dem Fahrrad Öffentliche Sicherheit auf den Straßen und Plätzen der Durlacher Innenstadt Gestaltung der Straßen und Plätze Sauberkeit auf den Straßen, Plätzen und Grünanlagen Ruhezonen, Sitzmöglichkeiten, Treffpunkte im Freien Kinderfreundlichkeit Aufenthaltsqualität in der Fußgängerzone 20. Bitte sagen Sie mir, durch welche Situationen Sie die Aufenthaltsqualität in der Durlacher Innenstadt beeinträchtigt sehen. Bitte geben Sie zu jedem Aspekt an, ob er die Aufenthaltsqualität in Ihren Augen gar nicht, ein wenig oder stark einschränkt. Einschränkung der Aufenthaltsqualität gar nicht ein wenigstark k.A. Durch die Fußgängerzone fahrende Autos Parkende Autos Straßenbahnen in der Fußgängerzone Fahrradfahrer Zu viele Menschen Verschmutzungen Zu wenige Bänke Zu wenig Grün Sonstiges und zwar ___________ 21. Wie bewerten Sie die Attraktivität folgender Bereiche in der Durlacher Innenstadt? Bitte verteilen Sie wieder Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend). (Vorlesen - Schulnoten eintragen - bei Note 4 oder schlechter Nachfrage: Womit sind Sie im Bereich ...... unzufrieden?) Schulnote Gründe bei Note 4-6 Attraktivität der Pfinztalstraße zwischen Rathaus und Hengstplatz Attraktivität der Pfinztalstraße zwischen Rathaus und Anfang Pfinztalstraße (vom Bahnhof kommend) Attraktivität der Seitenstraßen keine Antwort = 99 76 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 22. Wie beurteilen Sie die Größe bzw. die Ausdehnung der Durlacher Fußgängerzone? Die Fußgängerzone sollte erweitert werden 1 Die Größe der Fußgängerzone ist genau richtig und sollte nicht verändert werden 2 Der Fußgängerzonenbereich sollte verkleinert werden 3 Keine Antwort 99 23. Entspricht die Durlacher Innenstadt Ihren Vorstellungen von einem attraktiven Zentrum, oder gibt es da noch Dinge, die fehlen oder verbessert werden müssten? (Antwort kringeln !) Entspricht den Vorstellungen 1 weiter mit 25 Es fehlt einiges, Verbesserungen nötig 2 weiter mit 24 Keine Antwort 99 weiter mit 25 24. Sie haben gesagt, es sind Verbesserungen nötig. An was denken Sie dabei vor allem? (Bitte Stichworte notieren) ___________________________________________________________________ Keine Antwort 99 25. Ich nennen Ihnen jetzt einige kulturelle Einrichtungen und Veranstaltungen in Durlach. Bitte sagen Sie mir, welche Sie in den letzten 12 Monaten besucht haben. Besuch innerhalb der letzten 12 Monate Ja Nein Orgelfabrik Konzerte in der Karlsburg Galerien Max-Reger-Institut Badisches Konservatorium Diapason Musikakademie Musikforum Pfinzgaumuseum Karpatendeutsches Museum Sonstiges AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 77 Abschließend noch einige Angaben für die Statistik S1 Mit wie vielen Personen sind Sie heute in Durlach unterwegs? Einzelperson 1 Zu zweit 2 Zu dritt 3 Vier und mehr Personen 4 Keine Angabe 99 S2 Geschlecht Männlich 1 Weiblich 2 S3 Wie alt sind Sie? Alter in Jahren: ____________ S4 Welchen Schulabschluss haben Sie? (oder vergleichbarer Schulabschluss der neuen Bundesländer) (jeweils nur eine Nennung zulassen !) noch Schüler/Schülerin 1 ohne Abschluss/ Sonderschulabschluss 2 Volksschule/Hauptschulabschluss 3 Realschulabschluss/Mittlere Reife 4 Abitur / (Fach-)Hochschulreife 5 keine Antwort 99 S5 Wenn Sie einmal alles zusammenrechnen, was alle Personen in Ihrem Haushalt zusammen an Einkommen haben, wie hoch ist dann das Nettoeinkommen nach Abzug von Steuern und Sozialversicherung, über das der Haushalt insgesamt monatlich verfügt? 1 - 7 Vorlesen bis 750 € 1 750 € bis unter 1.500 € 2 1.500 € bis unter 2.250 € 3 2.250 € bis unter 3.000 € 4 3.000 € bis unter 4.000 € 5 4.000 € bis unter 5.000 € 6 5.000 € und mehr 7 keine Antwort 9 nicht vorlesen Damit sind wir am Ende der Befragung und danken für Ihre Teilnahme! keine Antwort=999 Wohngemeinschaften hier nicht zusammenfassen, sondern nur Einkommen des/der einzelnen Befragten erfassen! AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 79 Karlsruher Beiträge zur Stadtentwicklung: Heft 5 - 1997 Regional-Monitoring ‚97 Ergebnisse der Imagebefragung zu Karlsruhe in den Gemeinden der Region Bearbeitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Heft 5a - 1997 Karlsruhe im Urteil seiner Bürgerinnen und Bürger Ergebnisbericht der Umfrage zur Stadtentwicklung 1996 Projektleitung: Otto Mansdörfer Heft 6 - 1998 Motive der Stadt-Umland-Wanderung in der Region Karls ru he 1997 Ergebnisse einer Befragung zu den Wanderungsmotiven der Fortgezogenen von Karlsruhe in die Region Bearbeitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Heft 7 - 1999 Das Sicherheitsempfi nden der Bevölkerung in Karlsruhe Karlsruhe und seine Stadtteile im Überblick Bearbeitung: Otto Mansdörfer Franz Raab (Polizeipräsidium Karlsruhe) Heft 8 - 2000 Karlsruhe im Urteil seiner Bürgerinnen und Bürger 1999 Repräsentative Bürgerumfrage zur Stadtentwicklung 1999 – Teil 1 Projektleitung: Otto Mansdörfer Heft 9 - 2000 Karlsruhe im Urteil seiner Bürgerinnen und Bürger 1999 Repräsentative Bürgerumfrage zur Stadtentwicklung 1999 – Teil 2 Projektleitung: Otto Mansdörfer Heft 10 - 2001 Regionalmonitoring 2000 Ergebnisse der Imagebefragung über die Stadt Karlsruhe in den Ge mein den der Region Bearbeitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Heft 11 - 2002 Die Wahlbeteiligung bei der Gemeinderatswahl 1999 in Karlsruhe Ergebnisse einer Umfrage zum Wahlverhalten Bearbeitung: Otto Mansdörfer Heft 12 - 2003 Nachfrage nach Freizeit- und Sportangeboten in Karlsruhe Ergebnisse einer Umfrage zum Sport- und Freizeitverhalten Bearbeitung: Otto Mansdörfer Heft 13 - 2003 Bürgerumfrage 2001 Ergebnisbericht Bearbeitung: Otto Mansdörfer Heft 14 - 2003 Integrierte Bevölkerungsvorausrechnung für die Stadt Karlsruhe 2003 – 2015 Bearbeitung: Dr. Hans-Heinrich Hartung 80 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 Heft 15 - 2003 Regionalmonitoring 2003 Ergebnisse der Imagebefragung über die Stadt Karlsruhe in den Ge mein den der Region Bearbeitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Heft 16 - 2004 Cityprofi le 2003 Ergebnisse einer Passantenbefragung in der Karlsruher Innenstadt Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Markus Winkelmann Heft 17 - 2004 Bürgerumfrage 2002 Ergebnisbericht Bearbeitung: Otto Mansdörfer Heft 18 - 2005 Bürgerumfrage 2003 Ergebnisbericht Bearbeitung: Otto Mansdörfer Heft 19 - 2005 Demografi scher Wandel in Karlsruhe 1 Die Lebenssituation der älteren Menschen 2005 Bearbeitung: Otto Mansdörfer Heft 20 - 2006 Wohnen im Zentrum 2006 Rückkehr in die zentralen Stadtteile Bearbeitung: Otto Mansdörfer Tanja Kronenwett Heft 21 - 2006 Demografi scher Wandel in Karlsruhe 2 - Erste Ergebnisse der kleinräumigen Bevölkerungsprognose 2005 – 2030 Bearbeitung: Dr. Hans-Heinrich Hartung Heft 22 - 2007 Demografi scher Wandel in Karlsruhe 3 - Kleinräumige Bevölkerungsvorausrechnung der Stadt Kalsruhe 2005 bis 2030 Bearbeitung: Dr. Hans-Heinrich Hartung Daniel Götz Mai 2007 Zukunftsfähige Innenstadt Entwicklung der Karlsruher City Projektleitung: Otto Mansdörfer Sigrun Hüger (StPlA) In Zusammenarbeit mit: Wirtschaftsförderung und Stadtplanungsamt Heft 23 - 2007 Einkaufen und Nahversorgung in Karlsruhe 2007 Aktuelle Trends und Gestaltungsmöglichkeiten In Zusammenarbeit mit: Wirtschaftsförderung Bearbeitung: Christian Fulda Andreas Mangold (Wifö) AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 81 Heft 24 - 2008 Demografi scher Wandel in Karlsruhe 4 Lebensverhältnisse der Jugendlichen in Karlsruhe 2008 Ergebnisse der Jugendumfrage Bearbeitung: Dr. Hans-Heinrich Hartung In Zusammenarbeit mit: Sozial- und Jugendbehörde Stadtjugendausschuss e.V. Gartenbauamt Polizeipräsidium Karlsruhe Heft 25 - 2008 Wohnen und Bauen in der Stadt 7. Sachstandsbericht 2008 In Zusammenarbeit mit: Gutacherausschuss Liegenschaftsamt Sozial- und Jugendbehörde Stadtplanungsamt Volkswohnung GmbH Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Daniel Götz Heft 26 - 2009 Demografi scher Wandel in Karlsruhe 5 Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenzen 1999 – 2008 Projektleitung Otto Mansdörfer Bearbeitung: Daniel Götz Heft 27 - 2010 Das Sicherheitsempfi nden der Bevölkerung in Karlsruhe 2009 2. Sachstandsbericht zur öffentlichen Sicherheit und Ordnung Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Nadia Kasper-Snouci Heft 28 - 2010 Die Nutzung kultureller Einrichtungen in Karlsruhe 2009 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Nadia Kasper-Snouci Christian Fulda Daniel Götz Heft 29 - 2010 Image von Karlsruhe aus Sicht der Region 2009 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda Andrea Hammer Heft 30 - 2011 Unternehmens- und Betriebsumfrage 2010 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Andrea Hammer Heft 31 - 2011 Demografi scher Wandel in Karlsruhe 6 Zurück in die Stadt – Motive der Zu- und Fortziehenden 2010 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Maria Mertens Nadia Kasper-Snouci 82 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 Heft 32 - 2011 Wirtschaft und Arbeit 1 Analyse wichtiger Zukunftsbranchen 2011 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Andrea Hammer Heft 33 - 2011 Lebensqualität in Karlsruhe aus Bürgersicht 2011 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda Nadia Kasper-Snouci Andrea Hammer Heft 34 - 2012 Wirtschaft und Arbeit 2 Forschung und Entwicklung in der Region Mittlerer Oberrhein 2012 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Andrea Hammer Heft 35 - 2012 Bevölkerungsvorausrechnung Karlsruhe 2030 Neue Prognose 2012 – Grundlegende Ergebnisse Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Daniel Götz Heft 36 - 2012 Bürgerumfrage 2012 Kommunalpolitik, Bürgerengagement, Bürgerbeteiligung Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Andrea Hammer Christian Fulda Benedikt Dierßen Heft 37 - 2012 Konzept zur systematischen Bürgerbeteiligung in Karlsruhe Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Andrea Hammer Heft 38 - 2013 Regionsumfrage 2012 Karlsruhe aus Sicht der Region Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda Benedikt Dierßen Heft 39 - 2013 Bürgerumfrage 2013 Sport, Bewegung, Bäder Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda Daniel Götz Nadia Kasper-Snouci Ilona Forro AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 83 Heft 40 - 2014 Der zentrale Citybereich Einschätzungen aus Passantensicht 2013 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Benedikt Dierßen Ilona Forro Martin Noth Heft 41 - 2014 Die Attraktivität der Durlacher Innenstadt 2013 Ergebnisse der Bürger- und Passantenumfrage Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Daniel Götz Nadia Kasper-Snouci Ilona Forro Heft 42 - 2014 Sozialdaten 2013 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Benedikt Dierßen Ilona Forro Simone Smolik Berichte zur Stadtteilentwicklung: 1 - 2002 Stadtteilentwicklung Südstadt Vorbereitung des Stadtteilentwicklungsverfahrens – Bestandsaufnahme und Zielvorstellungen Projektleitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bearbeitung: Anja Gefken 2 - 2003 Stadtteilentwicklung Südstadt Beteiligungsprozess Südstadt - Erster Zwischenbericht Projektleitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bearbeitung: Christian Fulda 3 - 2004 Stadtteilentwicklung Südstadt Beteiligungsprozess Südstadt – Zweiter Zwischenbericht Januar – Dezember 2003 Projektleitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bearbeitung: Christian Fulda In Zusammenarbeit mit: Büro GRiPS Ute Kinn 4 - 2004 Stadtteilentwicklung Südstadt Beteiligungsprozess Südstadt – Abschlussbericht 2002– 2004 Projektleitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bearbeitung: Christian Fulda In Zusammenarbeit mit: Büro GRiPS Ute Kinn 84 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 1 - 2005 Stadtteilentwicklung Innenstadt-West Zwischenbericht 2004 / 2005 Projektleitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bearbeitung: Christian Fulda In Zusammenarbeit mit: Arbeitsgemeinschaft Ortsnetz / PLANzeit Edith Koschwitz / Axel Fricke 2 - 2006 Stadtteilentwicklung Innenstadt-West Abschlussbericht 2006 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda In Zusammenarbeit mit: Arbeitsgemeinschaft Ortsnetz / PLANzeit Edith Koschwitz / Axel Fricke 1-2008 Bürgerbeteiligung im Sanierungsgebiet City-West Abschlussbericht 2008 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Arbeitsgemeinschaft PLANzeit / transurbau Thomas Sippel Michael Kunert Redaktion: Christian Fulda 1-2009 Stadtteilentwicklung Sanierungsgebiet „Die Soziale Stadt“ Mühlburg Zwischenbericht 2007 bis 2009 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda 6-2010 Ressortforschungsprojekt des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung BBSR (Bonn) „Zurück in die Stadt? Gibt es eine neue Attraktivität der Städte“ Zwischenbericht zum 31. Mai 2010 der Stadt Karlsruhe Projektleitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig 04-2009 Sanierungsgebiet „Die Soziale Stadt“ Mühlburg Zwischenbericht 2007 bis 2009 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda 11-2010 Sanierungsgebiet „Die Soziale Stadt“ Mühlburg Dokumentation der Bürgerbeteiligung Oktober 2007 bis Dezember 2010 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda 03-2011 Stadtteilentwicklung Bürgerbeteiligung Rintheim April 2009 bis März 2011 Sanierungsgebiet „Die Soziale Stadt“ Rintheim Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Nadia Kasper-Snouci AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 85 Berichte zu Wahlen: 12-1994 Ergebnisse der Europawahl am 12. Juni 1994 Projektleitung: Otto Mansdörfer 12-1999 Ergebnisse der Europawahl am 13. Juni 1999 Projektleitung: Otto Mansdörfer 07-2004 Ergebnisse der Europawahl am 13. Juni 2004 Projektleitung: Otto Mansdörfer 08-2009 Europawahl am 7. Juni 2009 in Karlsruhe Ergebnisbericht Projektleitung: Pedro Keller Sylvia Spranck 10-1994 Ergebnisse der Bundestagswahl am 16. Oktober 1994 Projektleitung: Otto Mansdörfer 10-1998 Ergebnisse der Bundestagswahl am 27. September 1998 Projektleitung: Otto Mansdörfer 09-2002 Ergebnisse der Bundestagswahl am 22. September 2002 Projektleitung: Otto Mansdörfer 09-2005 Ergebnisse der Bundestagswahl am 18. September 2005 Projektleitung: Otto Mansdörfer 10-2009 Bundestagswahl in Karlsruhe am 27. September 2009 Ergebnisbericht Projektleitung: Pedro Keller Sylvia Spranck 02-2014 Bundestagswahl 22. September 2013 Ergebnisbericht Projektleitung: Pedro Keller Sylvia Spranck 03-1996 Die Landtagswahl am 24. März 1996 in Karlsruhe Projektleitung: Otto Mansdörfer 03-2001 Die Landtagswahl am 25. März 2001 in Karlsruhe Projektleitung: Otto Mansdörfer 04-2006 Die Landtagswahl am 26. März 2006 in Karlsruhe Projektleitung: Otto Mansdörfer 86 | DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT 2013 05-2011 Die Landtagswahl am 27. März 2011 in Karlsruhe Projektleitung: Pedro Keller Sylvia Spranck 01-1995 Ergebnisse der Wahl des Gemeinderates und der Ortschaftsräte am 12. Juni 1994 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Gerhard Stindl 02-2000 Ergebnisse der Wahl des Gemeinderates und der Ortschaftsräte am 24. Oktober 1999 Projektleitung: Otto Mansdörfer 07-2004 Ergebnisse der Wahl des Gemeinderates und der Ortschaftsräte am 13. Juni 2004 Projektleitung: Otto Mansdörfer 09-2009 Ergebnisse der Wahl des Gemeinderates und der Ortschaftsräte am 7. Juni 2009 Projektleitung: Otto Mansdörfer 11-1994 Ergebnisse der Oberbürgermeisterwahl am 17. April 1994 Projektleitung: Otto Mansdörfer 07-1998 Ergebnisse der Oberbürgermeisterwahl am 19. Juli 1998 Projektleitung: Otto Mansdörfer 07-2006 Oberbürgermeisterwahl am 2. Juli 2006 in Karlsruhe Projektleitung: Otto Mansdörfer 02-2013 Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe am 2. Dezember 2012 Projektleitung: Pedro Keller/Sylvia Spranck 12-2011 Volksabstimmung über das S 21-Kündigungsgesetz am 27. November 2011 Projektleitung: Pedro Keller Bearbeitung: Sylvia Spranck
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Extrahierter Text
BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 37. Sitzung Hauptausschuss Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 15.07.2014 2014/0688 2 öffentlich Dez. 2 Die Attraktivität der Durlacher Innenstadt – Einschätzungen aus Bürger- und Passantensicht 2013 Beratungsfolge dieser Vorlage am TOP ö nö Ergebnis OR Durlach 11.12.2013 3 Kenntnisnahme Ausschuss für Wirtschaftsför- derung 25.03.2014 4 Kenntnisnahme Hauptausschuss 15.07.2014 2 Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Der Hauptausschuss nimmt den Bericht zur Attraktivität der Durlacher Innenstadt zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, die gewonnenen Erkenntnisse bei der Aufwertung des B-Zentrums Durlach zu berücksichtigen. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen (bitte auswählen) Kontierungsobjekt: (bitte auswählen) Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: Wirtschaft und Arbeit Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am 11.12.2013 Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Der Ortschaftsrat Durlach hat die Verwaltung in seiner Sitzung am 5. Juni 2013 mit der Untersuchung der Nutzungsintensität und der Einschätzung der Attraktivität des B-Zentrums Durlach beauftragt. Daraufhin hat das Amt für Stadtentwicklung zusam- men mit dem Stadtamt Durlach, der Wirtschaftsförderung, dem Stadtplanungsamt und der Vereinigung Durlacher Leben die weitere Vorgehensweise konkretisiert und zwei inhaltlich weitgehend identische Umfragen (Passanten- und Bürgerumfrage) konzipiert und beauftragt. Erste Ergebnisse wurden dem Ortschaftsrat Durlach am 11. Dezember 2013 mündlich vorgestellt. Die Ergebnisse der beiden Befragungen wurden nun vom Amt für Stadtentwicklung detailliert ausgewertet und in der Broschüre „Die Attraktivität der Durlacher Innenstadt – Einschätzungen aus Bürger- und Passantensicht 2013“ dar- gestellt. Im September/Oktober 2013 wurden 600 Face-to-face-Interviews nach dem Zufallsprin- zip unter Passantinnen und Passanten in der Durlacher Innenstadt verteilt auf die ver- schiedenen Straßenbereiche durchgeführt. Dabei wurde auf ein ausgewogenes Verhält- nis nach Geschlecht und Alter geachtet. Die Interviews fanden an Donnerstagen und Samstagen jeweils zwischen 10 und 18 Uhr statt. Zeitgleich mit der Passantenumfrage wurden telefonische Interviews mit 900 repräsentativ ausgewählten Haushalten aus Durlach, Grötzingen, Wolfartsweier und den Höhenstadtteilen durchgeführt. Die fol- genden Aussagen aus der Bürgerumfrage beziehen sich daher auf die Antworten der Befragten aus allen Teilgebieten gleichermaßen und nicht nur auf die Durlacher Bevöl- kerung. Die Kundenbindung in der Durlacher Innenstadt ist sehr ausgeprägt Rund 83 % der Passantinnen und Passanten geben an, mindestens einmal pro Woche bis zu täglich die Durlacher Innenstadt zu besuchen. Nicht ganz so häufig kommen die zuhause befragten Bürgerinnen und Bürger in die Durlacher Innenstadt. Rund zwei Drit- tel dieser Befragten besuchen mindestens einmal pro Woche bis täglich die Durlacher Innenstadt, darunter vor allem Befragte aus Alt-Durlach (73,8 %) und dem Hangge- biet/Bergwald (69,6 %). Die Brötchentaste ist umfänglich bekannt Die Befragten auf den Straßen kennen zu 63 % die Brötchentaste und bewerten diese mit einem Anteil von 95 % positiv. Allerdings nutzt die Hälfte dieser Befragten die Bröt- chentaste nie. Unter den zuhause Befragten ist der Bekanntheitsgrad der Brötchentaste noch bedeutend größer (78 %). Von ihnen nutzen 68 % die Brötchentaste häufig oder ab und zu. Die unterschiedliche Nutzung ist auf die Verkehrsmittelwahl zurückzuführen: 46 % der zuhause Befragten kommen mit dem PKW, von den Passantinnen und Pas- santen nur 28 %. Einkaufen und Bummeln ist der häufigste Grund für einen Besuch Der Hauptgrund, die Durlacher Innenstadt zu besuchen, ist für die auf der Straße Be- fragten das Einkaufen und Bummeln (78 %). Auch die überwältigende Mehrheit der zuhause Interviewten (91 %) nennen vor allem diesen Grund, ins Durlacher Zentrum zu gehen. Darüber hinaus spielen für sie Restaurant-/Cafébesuche (86 %), der Besuch von Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Ärzten bzw. Krankenhaus (75 %), Freunde oder Bekannte treffen (71 %) sowie Behör- dengänge (70 %) eine bedeutende Rolle. Nachfrage richtet sich auf Waren des täglichen Bedarfs Unter den Befragten beider Umfragen steht vor allem der Kauf von Gütern des tägli- chen Bedarfs im Vordergrund des Innenstadtbesuchs, während Waren des mittel- und langfristigen Bedarfs, wie Bekleidung, Lederwaren, Elektroartikel etc. mehrheitlich nur noch manchmal bis gar nicht in Durlach gekauft werden. Der Edekamarkt Scheck In ist unter den zuhause Befragten der am stärksten frequentierte Lebensmittelmarkt in Dur- lach. Knapp die Hälfte (48 %) besucht den Scheck In in der Marstallstraße mindestens einmal pro Woche. Auch die beiden Aldi-Filialen in der Killisfeld- und Tiengener Straße sowie der Durlacher Wochenmarkt werden von jeweils über einem Fünftel (20 %) der zuhause Interviewten mindestens einmal wöchentlich aufgesucht. Mehr als die Hälfte (52 %) der zuhause befragten Bürgerinnen und Bürger verbinden ihren Einkauf im Scheck In Markt auch mit einem Bummel durch die Durlacher Fußgän- gerzone. Bei den Befragten aus Alt-Durlach sowie dem Hanggebiet/Bergwald ist die Kopplung beider Bereiche besonders ausgeprägt (69 % bzw. 75 %). Attraktivität der Durlacher Innenstadt ist beim Kauf von Bekleidung und Schu- hen noch ausbaufähig Als Einkaufsorte für Bekleidung und Schuhe gaben die Befragten des Einzugsgebietes an erster Stelle die Karlsruher Innenstadt an: 37 % kaufen häufig dort diese Waren. Die Durlacher Innenstadt wird von 11 -12 % der Interviewten immer oder meistens für den Bekleidungs- und Schuheinkauf aufgesucht. Weitere 41,2 % kaufen dort manchmal diese Waren. Durlacher Innenstadt löst spontan eher positive Assoziationen aus In beiden Umfragen übertreffen die positiven Assoziationen klar die negativen. So be- zogen sich 80 % der Nennungen in der Passantenumfrage und 67 % der Äußerungen in der Bürgerumfrage auf positive Eigenschaften des Durlacher Zentrums. Der geringere Antwortanteil in der Bürgerumfrage zeigt, dass in der Bevölkerung im Einzugsbereich eine etwas kritischere Haltung vorliegt. Spontan denken die Befragten beider Umfragen an Wahrnehmungen wie "toll, (wunder-)schön, fühle mich wohl, Atmosphäre, gemüt- lich, Charme, lebhaft, es ist alles da, was man benötigt, gute Einkaufsmöglichkeiten, Altstadt, liegt zentral, nah und ist übersichtlich, ansprechende Gastronomie, Kneipen, Cafés". Befragte geben Bestnoten in Fragen der Attraktivität Für 80 % der befragten Passantinnen und Passanten und für 57 % der zuhause Befrag- ten entspricht die Durlacher Innenstadt den Vorstellungen von einem attraktiven Zent- rum. Umgekehrt sehen 43 % der Antwortenden in der Bürgerumfrage, aber nur 20 % der auf der Straße Befragten Verbesserungsbedarf. Diejenigen, die Verbesserungsbedarf zur Attraktivitätssteigerung anmahnen, sprechen sich für eine breitere Vielfalt an Ge- schäften, darunter mehr Bekleidungsgeschäfte für unterschiedliche Altersgruppen und für die Vermeidung von Leerständen aus. Ergänzende Erläuterungen Seite 4 Mit Schulnoten besser als 2,0 werden in beiden Umfragen die Erreichbarkeit mit Stra- ßenbahn, Bus und Fahrrad sowie die Ausstattung mit Cafés und Restaurants beurteilt. Das Warenangebot sowie das Angebot an Parkmöglichkeiten werden lediglich als be- friedigend eingestuft. Von einem Drittel der Passantinnen und Passanten und der zu- hause Befragten werden die durch die Fußgängerzone fahrenden Autos als störend empfunden. Auch parkende PKW, Radfahrer und die Straßenbahn werden genannt. Befragte wollen vor allem attraktivere Einkaufsmöglichkeiten Insgesamt unterscheiden sich die Ergebnisse insofern, dass unter den im Zentrum tat- sächlich Anwesenden ein positiveres Meinungsbild zur Durlacher Innenstadt zu erken- nen ist, als unter den Befragten zuhause. Diese sehen das Durlacher Zentrum etwas kritischer und treffen bei der Wahl ihres jeweiligen Ortes für Einkäufe oder Dienstleis- tungen auch andere Entscheidungen. Der mit Abstand am häufigsten genannte Ansatzpunkt für eine verbesserte Attraktivität der Durlacher Innenstadt ist der Themenbereich Einkaufen. Ein Neuntel aller Befragten der Passantenumfrage (11,7 %) und fast jeder dritte Befragte der Bürgerumfrage (27,7 %) gaben an, dass sie sich attraktivere Einkaufsmöglichkeiten, ein breiteres Bran- chen- und Warenangebot sowie mehr Fachgeschäfte wünschen. Alle anderen Anliegen treten dagegen deutlich zurück. Insgesamt zeigen beide Befragungen einerseits eine hohe Zufriedenheit mit der Durla- cher Innenstadt. Die positiven Äußerungen gelten der Altstadtatmosphäre, der Gastro- nomie, der Kultur und anderen Wohlfühlfaktoren. Andererseits bringen beide Umfra- gen klar zum Ausdruck, dass sich nicht wenige befragte Bürgerinnen und Bürger - über die sehr geschätzten Angebote des täglichen Bedarfs hinaus - auch ein höherwertiges Einzelhandelsangebot wünschen. Sofern sich die hierfür notwendigen Rahmenbedin- gungen herstellen lassen, könnte Durlach sein in Karlsruhe einzigartiges Flair auch zur Kundenbindung in Warengruppen ausbauen, die heute eher schwach vertreten sind. Beschluss: Antrag an den Hauptausschuss Der Hauptausschuss nimmt den Bericht zur Attraktivität der Durlacher Innenstadt zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, die gewonnenen Erkenntnisse bei der Aufwertung des B-Zentrums Durlach zu berücksichtigen. Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 4. Juli 2014
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Extrahierter Text
NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 37. Sitzung Hauptausschuss Termin: 15. Juli 2014, 16:30 Uhr öffentlich Ort: Großer Sitzungssaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 2. Punkt 2 der Tagesordnung: Die Attraktivität der Durlacher Innenstadt - Ergebnisse der Bürger- und Passantenumfrage Vorlage: 2014/0688 Beschluss: Der Hauptausschuss nimmt den Bericht zur Attraktivität der Durlacher Innenstadt zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, die gewonnenen Erkenntnisse bei der Aufwer- tung des B-Zentrums Durlach zu berücksichtigen Abstimmungsergebnis: Kenntnisnahme Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 2 zur Behandlung auf. Bürgermeister Jäger erläutert die Ergebnisse der Umfrage. Der Vorsitzende stellt, nachdem keine Wortmeldungen vorliegen, die Kenntnisnahme des Berichtes und die Beauftragung der Verwaltung zur Aufwertung des B-Zentrums Durlach fest. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten 9. September 2014