Abbrecherquote an Karlsruher Schulen
| Vorlage: | 2014/0540 |
|---|---|
| Art: | Anfrage |
| Datum: | 09.04.2014 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Offen |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 20.05.2014
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Kenntnisnahme
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadträtin Gabriele Luczak-Schwarz (CDU) Stadträtin Karin Wiedemann (CDU) Stadtrat Thorsten Ehlgötz (CDU) Stadtrat Johannes Krug (CDU) Stadtrat Rainer Weinbrecht (CDU) CDU-Gemeinderatsfraktion vom 08.04.2014 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 61. Plenarsitzung Gemeinderat 20.05.2014 2014/0540 40 öffentlich Abbrecherquote an Karlsruher Schulen 1. Wie haben sich die Abschlusszahlen von Schülerinnen und Schülern nach Schulart, Abschlussart und Geschlecht an Karlsruher Schulen in den letzten fünf Jahren entwi- ckelt? 2. Wie hat sich die Abbrecherquote nach Schulart und Geschlecht an Karlsruher Schu- len der letzten fünf Jahren entwickelt? 3. Gibt es Fördermöglichkeiten, die sich gezielt an Mädchen und Jungen richten? 4. Wie beurteilt die Stadtverwaltung die Entwicklung der Abbrecherquote an Karlsruher Schulen? 5. Welche Angebote bestehen, die den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit ge- ben, den Schulabschluss nachzuholen? Sachstand/Begründung: In Baden-Württemberg lag die Abbrecherquote im Jahr 2013 bei 5,1 %. Viele Jugendliche verlassen die Schule, ohne eine adäquate berufliche und gesellschaftliche Perspektive zu haben. Wer keinen Hauptschulabschluss hat, findet selten eine passende Beschäftigung, ist oft auf staatliche Unterstützung angewiesen oder muss mit einem geringen Einkommen le- ben. Für die Jugendlichen bedeutet der Schulabbruch oftmals auch, kaum am gesellschaftli- chen Leben teilhaben zu können. Daher möchte die CDU-Fraktion wissen, wie sich die Si- tuation an Karlsruher Schulen darstellt. unterzeichnet von: Gabriele Luczak-Schwarz Karin Wiedemann Thorsten Ehlgötz Johannes Krug Rainer Weinbrecht Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 8. Mai 2014
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STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadträtin Gabriele Luczak-Schwarz (CDU) Stadträtin Karin Wiedemann (CDU) Stadtrat Detlef Hofmann (CDU) Stadtrat Johannes Krug (CDU) Stadtrat Rainer Weinbrecht (CDU) CDU-Gemeinderatsfraktion vom: 08.04.2014 eingegangen: 08.04.2014 Gremium: 61. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 20.05.2014 2014/0540 40 öffentlich Dez.3 Abbrecherquote an Karlsruher Schulen 1. Wie haben sich die Abschlusszahlen von Schülerinnen und Schülern nach Schulart, Abschlussart und Geschlecht an Karlsruher Schulen in den letzten fünf Jahren entwi- ckelt? Schuljahr Gymnasium Realschule Haupt- /Werkrealschule männlich weiblich männlich weiblich männlich weiblich 2008/09 426 430 310 319 324 293 2009/10 419 495 338 307 182 250 2010/11 444 461 283 292 270 257 2011/12 855 825 302 320 217 238 2012/13 450 442 294 324 276 249 2. Wie hat sich die Abbrecherquote nach Schulart und Geschlecht an Karlsruher Schulen in den letzten fünf Jahren entwickelt? Die Abbrecherquote ist definiert „ohne Hauptschulabschluss“, da die amtliche Schulstatistik keine andere Abfrage vorsieht. Schuljahr Gymnasium (ohne Abschluss oder mit HS-Abschluss) Realschule (ohne HS-Abschluss) Haupt- /Werkrealschule (ohne HS-Abschluss) männlich weiblich männlich weiblich männlich weiblich 2008/09 8 7 18 6 23 19 2009/10 6 4 12 5 28 16 2010/11 8 5 15 2 17 10 2011/12 11 8 8 2 13 6 2012/13 7 5 12 8 6 8 3. Gibt es Fördermöglichkeiten, die sich gezielt an Mädchen und Jungen richten? Der Verwaltung sind keine Fördermöglichkeiten bekannt, die sich gezielt an Mädchen und Jungen richten. Seite 2 4. Wie beurteilt die Stadtverwaltung die Entwicklung der Abbrecherquote an Karlsruher Schulen? Die Abbrecherquote beträgt in den letzten fünf Schuljahren durchschnittlich an - Gymnasien 1,2 % - Realschulen 2,7 % - Haupt-/Werkrealschulen 5,0 % Die Abbrecherquote an Haupt- und Werkrealschulen verringerte sich von Schuljahr zu Schuljahr kontinuierlich und betrug zum Schuljahr 2012/13 nur noch 2,6 %. Insgesamt zeigt sich, dass die verschiedenen Unterstützungssysteme z. B. Hausaufgabenbetreu- ung, pädagogische Assistentinnen und Assistenten und Intensivkurse für die einzelnen Schularten greifen, da sie nur geringe Abbrecherquoten zulassen. 5. Welche Angebote bestehen, die den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, den Schulabschluss nachzuholen? Im Rahmen des Schulbesuchs kümmern sich um Schülerinnen und Schüler, bei denen die Gefahr besteht, die Schule ohne Abschluss zu verlassen, die Jugendhilfe und Betreuungshelferinnen und Betreuungshelfer. Nach Beendigung der Schulpflicht kann der externe Hauptschulabschluss nachgeholt werden - mit Unterstützung der Jugendhilfe - im Rahmen des BVJ (Berufsvorbereitungsjahr) - im Rahmen der Flex-Fernschule (Die Flex-Fernschule bereitet junge Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in einer Schule lernen, u. a. auf den Hauptabschluss vor.)
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NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 61. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 20. Mai 2014, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 41. Punkt 40 der Tagesordnung: Abbrecherquote an Karlsruher Schulen Anfrage des Stadträtinnen Gabriele Luczak-Schwarz und Karin Wiedemann, der Stadträte Detlef Hofmann, Johannes Krug und Rainer Weinbrecht (CDU) sowie der CDU-Gemeinderatsfraktion vom 8. April 2014 Vorlage: 2014/0540 Beschluss: Kenntnisnahme von Stellungnahme der Verwaltung Abstimmungsergebnis: Keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 40 zur Behandlung auf und stellt fest, die Stellungnahme der Verwaltung liege vor, der Gemeinderat habe Kenntnis genommen. (Keine Wortmeldung) Zur Beurkundung: Der Schriftführer: Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 25. August 2014