Der zentrale Citybereich - Einschätzungen aus Passantensicht 2013

Vorlage: 2014/0533
Art: Beschlussvorlage
Datum: 08.04.2014
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Amt für Stadtentwicklung
Erwähnte Stadtteile: Durlach, Innenstadt-West, Mühlburg, Rintheim, Südstadt

Beratungen

  • Hauptausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 06.05.2014

    TOP: 2

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • Der zentrale Citybereich
    Extrahierter Text

    BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 36. Sitzung Hauptausschuss Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 06.05.2014 2014/0533 2 öffentlich Dez. 2 Der zentrale Citybereich - Einschätzungen aus Passantensicht 2013 Beratungsfolge dieser Vorlage am TOP ö nö Ergebnis Hauptausschuss 06.05.2014 2 Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Der Hauptausschuss nimmt den Ergebnisbericht der Umfrage „Der zentrale Citybereich - Einschätzungen aus Passantensicht 2013“ zur Kenntnis. Die Stadtmarketing Karlsruhe GmbH wird beauftragt, in Kooperation mit der KASIG, der KMK, der AG Innenstadt und weiteren Ämtern und Gesellschaften geeignete Maßnahmen zu koordinieren, um insbesondere trotz des Innenstadtumbaus die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und die Attraktivität der City zu stärken. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Kontierungsobjekt: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: Zukunft Innenstadt und öffentl. Raum Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Die im Herbst 2012 durchgeführte Umfrage in der Region Karlsruhe zur Attraktivität von Karlsruhe insgesamt sowie der Karlsruher Innenstadt wurde am 14. Mai 2013 dem Gemein- derat vorgelegt. Der Ergebnisbericht "Karlsruhe aus Sicht der Region 2012" wurde zustim- mend zur Kenntnis genommen. Allerdings fand die Umfrage in der Region vor Abschluss der Umstrukturierung der Postgalerie und vor Eröffnung der neuen Mieter (Primark, Depot, Ta- maris, Tkmaxx u. a.) statt und damit vor der Neuausrichtung der Einzelhandelsstruktur in der City. Aus der Diskussion ergab sich daher der Auftrag an die Verwaltung, eine Passanten- umfrage im zentralen Citybereich zwischen der Postgalerie, dem Einkaufszentrum Ettlinger Tor sowie der zentralen Kaiserstraße durchzuführen. Im Herbst 2013 wurden 1 100 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Passantinnen und Pas- santen in den drei Citybereichen Postgalerie, Einkaufzentrum Ettlinger Tor und zentrale Kai- serstraße auf freiwilliger Basis mündlich an Donnerstagen und Samstagen befragt. Der Ein- zugsbereich, die Verkehrsmittelwahl, das Ausgabeverhalten, die Aktivitäten und Bewe- gungsmuster, die Einschätzungen zur Innenstadt und zu den drei Einkaufsbereichen sowie die Erwartungen für die Zeit nach dem Abschluss der Bauarbeiten zur Kombilösung standen im Mittelpunkt der Befragung. Diese Einschätzungen und Bewertungen der Besucherinnen und Besucher der Karlsruher Innenstadt zur Attraktivität ihrer Angebote und deren Nutzung sind wichtige Rückmeldungen für Politik und Verwaltung, Einzelhandel, Kultur und Stadt- marketing. Die verschiedenen Einkaufsbereiche der Karlsruher City weisen sehr unterschiedliche Be- suchsstrukturen auf. Gerade das Publikum im Einkaufszentrum Postgalerie kommt aus ei- nem deutlich größeren Einzugsbereich nach Karlsruhe. Der zentrale Bereich der Kaiserstra- ße und das Einkaufszentrum Ettlinger Tor weisen dagegen einen deutlichen Besucher- schwerpunkt aus Karlsruhe und der Region Karlsruhe auf. Auch das Besuchs- und Ein- kaufsverhalten sowie die Bewertungen und Einschätzungen zur Karlsruher Innenstadt unter- scheiden sich nach den untersuchten Einkaufsbereichen. Junges Publikum ist in der Karlsruher Innenstadt stark vertreten: Über die Hälfte der Befragten (52,5 %) in der City ist unter 30 Jahre alt. Jeder Fünfte ist im Alter zwischen 30 und 45 Jahre alt, weitere 18,6 % zwischen 45 und 65 Jahren, während Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren nur zu 8,4 % unter den befragten Passantinnen und Passanten sind. Besonders jung ist das Publikum in der Postgalerie mit einem Anteil von 64,9 % unter 30-Jähriger, während das Einkaufszentrum Ettlinger Tor diese Altersgruppe nur zu 41,2 % anzieht, die zentrale Kaiserstraße sogar nur zu 33,8 %. Ältere Besucherinnen und Besucher im Alter ab 45 Jahren sind dagegen in der zentralen Kaiserstraße und im E- CE-Center am häufigsten angetroffen worden und zwar zu 32,2 % bzw. 31,6 %. Dagegen ist diese Altersgruppe in der Postgalerie nur zu 16,7 % präsent. Auswärtige Besucherinnen und Besucher sind in der Karlsruher Innenstadt in der Mehrheit: Über die Hälfte, und zwar 54,2 %, sind für ihren Besuch von Karlsruhe von außerhalb ange- reist, nur 45,8 % der Befragten wohnen in Karlsruhe. Während im zentralen Bereich der Kai- serstraße mit 55,2 % die Karlsruher Bürgerschaft in der Mehrheit ist, ist das Verhältnis am Einkaufszentrum Ettlinger Tor ausgeglichen. Besonders viele Auswärtige sind in der Postga- lerie anzutreffen: Mehr als zwei Drittel (67,2 %) kommen aus einer der Regionsgemeinden, aus nahezu allen anderen baden-württembergischen Kreisen, aber auch aus Südhessen oder der Nordschweiz. Damit hat die Postgalerie mit dem Textilanbieter Primark ein weitaus größeres Einzugsgebiet als die anderen beiden Einkaufsbereiche der City. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Ein Viertel der Befragten (26,1 %) kommt täglich oder mehrmals pro Woche zum Shopping in die Karlsruher City: Mindestens ein Mal im Monat kommen 69,6 % der Umfrageteilnehmer. Erstmals in der Karlsruher Innenstadt sind 7,6 % der Befragten unterwegs. Am Standort Postgalerie sind es sogar 16,1 %, die Karlsruhe zum ersten Mal zum Einkaufen besuchen. ÖPNV (40,3 %) ist das meistgenutzte Verkehrsmittel in die Karlsruher City: Die Verkehrsmittel des ÖPNV werden am häufigsten für die Anreise in die Karlsruher Innen- stadt genutzt, gefolgt vom PKW als Selbst- oder Mitfahrende (zusammen 38,7 %). Der Anteil der hauptsächlich zu Fuß in die City gelangten Befragten liegt bei 11,6 %, mit dem Fahrrad kommen 9,1 %. Die Kaiserstraße wird von jedem Zweiten (49 %) mit der Straßenbahn er- reicht, während die Besucherinnen und Besucher der Postgalerie am häufigsten mit dem Pkw (46,6%) in die City fahren. Dies resultiert auch aus den zum Teil weiten Anfahrtswe- gen. Häufig die Innenstadt Besuchende holen vermehrt Baustelleninformationen ein: Insgesamt informieren sich 17 % vor ihrer Fahrt in die Karlsruher City über die Baustellensi- tuation - meist über das Internet -, während vier von fünf Befragten (83,0 %) keine Informati- onen einholen. Dagegen informieren sich diejenigen, die regelmäßig zum Shopping in die Innenstadt kommen, deutlich häufiger (zu 27 %) über die Baustellensituation und passen sich somit an die sich verändernden Verkehrsbedingungen an. Über 60 % der Besucherinnen und Besucher nutzen den Einkaufsbummel für einen Rundgang zu den verschiedenen Citybereichen: Postgalerie und Kaiserstraße werden von 19,9 % bei ihrem Besuch in der City aufgesucht, ECE-Center plus Kaiserstraße nutzen 16,2 % und 12,9 % kombinieren das ECE-Center mit der Postgalerie. Fast ein Achtel (12,3 %) aller Anwesenden besucht sogar alle drei Ein- kaufsbereiche der Innenstadt. Ausschließlich die Kaiserstraße besuchen lediglich 18,5 %, nur das ECE-Center 10,7 % und nur die Postgalerie 9,5 % der Befragten. Einkaufen ist die häufigste Aktivität in der Karlsruher Innenstadt: Vier von fünf Besuchenden (78,1 %) kaufen während ihres Innenstadtaufenthalts ein. In der Postgalerie steht sogar für 80,8 % das Einkaufen an der ersten Stelle. Der Einkaufsbummel wird häufig mit einem Gastronomiebesuch (34,3 %) verbunden. Unter den Besucherinnen und Besuchern der Postgalerie, die sich besonders lange in der City aufhalten, gehen dann auch 45,4 % essen. Auf dem Weg von oder zur Arbeit oder Ausbildungsstätte befinden sich 12,0 % der Befragten. Des Weiteren besuchen 11,5 % Freunde oder Familie, 7,8 % nehmen Dienstleistungen wie Friseur, Bank, Arzt, Fitnessstudio etc. wahr und weitere 6,4 % wohnen in der City. 34,0 % der Interviewten planen Ausgaben von mehr als 100 Euro: In der Postgalerie sind es sogar 41,3 %, die mindestens 100 Euro ausgeben. Insgesamt tendieren Befragte, die seltener die City besuchen, zu höheren Ausgaben als regelmäßig Besuchende. Outlet-Center Roppenheim wurde bereits von 17,0 % der Befragten besucht: Der größte Anreiz geht vom Outlet-Center Roppenheim auf die Altersgruppen unter 18 Jah- ren und im Alter von 45 bis unter 65 Jahren aus. Unter ihnen waren bereits 22,7 % bzw. 22,5 % im elsässischen Einkaufsdorf. Befragte in der Postgalerie waren erst zu 11,1 % im Outlet-Center. Baustellen werden am häufigsten mit der Karlsruher Innenstadt assoziiert: 44,4 % der Befragten bringen mit der City Baustellen, Staus, Chaos, Verkehrsprobleme und Umleitungen in Verbindung. Danach werden Schloss, Schlossgarten, Zoo, Stadtgarten und Ergänzende Erläuterungen Seite 4 viel Grün genannt (19,3 %), gefolgt von Postgalerie, Primark (14,4 %) und generell guten Einkaufsmöglichkeiten (12,7 %). Einkaufszentrum Ettlinger Tor wird als besonders attraktiv angesehen: Das ECE-Center erhält von 78,9 % der Befragten für seine Attraktivität die Note sehr gut oder gut. Die durchschnittliche Attraktivität liegt bei der Schulnote 2,09. An zweiter Stelle wird die Postgalerie mit einer durchschnittlichen Note von 2,51 eingestuft. Der Bereich der Kaiserstraße zwischen Europaplatz und Karstadt erhält die Note 2,61, zwischen Karstadt und C&A wird die Attraktivität mit 3,27 benotet. Schlechte Benotungen in der Kaiserstraße werden vor allem mit der Baustellensituation begründet. Gute Noten für Ausstattung mit Cafés und Restaurants sowie Warenangebot: Unter den Eigenschaften in der Karlsruher Innenstadt schneiden die Ausstattung mit Cafés und Restaurants mit einer Durchschnittsnote von 2,0 und das Warenangebot (2,11) am bes- ten ab. Außerdem werden vor allem die Erreichbarkeit mit Straßenbahn und Bus (2,29), die Gestaltung der Geschäfte (2,31) und der Service der Geschäfte rund ums Einkaufen von den Besucherinnen und Besuchern in der Innenstadt geschätzt. Schlechter als befriedigend werden lediglich die Ausgestaltung der Fußgängerzone (3,17) und die Erreichbarkeit mit dem Auto (3,31) bewertet. Über die Hälfte vermisst keine Einzelhandelsangebote in der City: Die Mehrheit (54,6 %) der Passantinnen und Passanten geben an, dass Sie keine Branchen oder Angebote im Einzelhandel in der Karlsruher Innenstadt vermissen und alles Nötige vor- handen ist. Bedarf wird am häufigsten bei Fach- und Spezialgeschäften, inhabergeführten, alteingesessenen Geschäften (8,0 %), individuellen Modegeschäften, Boutiquen (7,4 %) und Cafés bzw. mehr Gastronomie (6,3 %) gesehen. Baustellensituation wird von fast der Hälfte der Befragten als sehr stark oder stark behindernd empfunden: Die aktuelle Baustellensituation an mehreren Stellen in der Karlsruher Innenstadt wird von jeweils einem Viertel der Befragten als sehr stark (23,3 %) oder stark (25,0 %) behindernd eingeschätzt. Lediglich 14,1 % geben an, gar nicht von den Baumaßnahmen zur Tieferle- gung der Straßenbahn behindert zu werden. Sehr interessant ist, dass diejenigen, die zum Zeitpunkt der Befragung das erste Mal in Karlsruhe sind, sich dagegen zu hohen Anteilen (40,5 %) gar nicht von den Baustellen bei ihrem Einkaufsbummel behindert sehen. Klare Vorstellungen für die Zeit nach Abschluss aller Bauarbeiten: Die zentrale Erwartung der Befragten ist für die Zukunft ein schöneres Stadtbild (41,6 %), das nach den Umbaumaßnahmen die Karlsruher Innenstadt prägen wird. Mehr als ein Drittel erwartet außerdem mehr Komfort für Fußgänger (36,4 %) und generell eine ruhigere Atmo- sphäre in der Innenstadt (34,4 %), keine Baustellen mehr (21,5 %) und eine schienenfreie Kaiserstraße (20,3 %) für ein ungestörtes Einkaufen in der Innenstadt (19,8 %) mit mehr Sicherheit (15,6 %). Ergänzende Erläuterungen Seite 5 Beschluss: Antrag an den Hauptausschuss Der Hauptausschuss nimmt den Ergebnisbericht der Umfrage „Der zentrale Citybereich - Einschätzungen aus Passantensicht 2013“ zur Kenntnis. Die Stadtmarketing Karlsruhe GmbH wird beauftragt, in Kooperation mit der KASIG, der KMK, der AG Innenstadt und weiteren Ämtern und Gesellschaften geeignete Maßnahmen zu koordinieren, um insbesondere trotz des Innenstadtumbaus die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und die Attraktivität der City zu stärken. Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 25. April 2014

  • Anlage Der zentrale Citybereich
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Amt für Stadtentwicklung DER ZENTRALE CITYBEREICH EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013 Beiträge zur Stadtentwicklung Nr. 40 IMPRESSUM Stadt Karlsruhe Amt für Stadtentwicklung Zähringerstraße 61 76133 Karlsruhe Leiterin: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bereich: Stadtentwicklung Otto Mansdörfer Bearbeitung: Benedikt Dierßen Ilona Forro Martin Noth Tel.: 0721 133-1220 Fax: 0721 133-1209 E-Mail: stadtentwicklung@afsta.karlsruhe.de Internet: www.karlsruhe.de/Stadtentwicklung Titelfoto: Benedikt Dierßen Druck: Stadt Karlsruhe, Hauptamt, Rathausdruckerei auf 100 Prozent Recyclingpapier Stand: März 2014 2 | DER ZENTRALE CITYBEREICH – EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013 LIEBE BÜRGERINNEN, LIEBE BÜRGER, Um die Attraktivität der Karlsruher Innenstadt einschätzen zu können, wurden Passantinnen und Passanten zu ihren Verhal- tensweisen, Einschätzungen und Eindrücken zur Karlsruher City befragt. Die Umfrage wurde an den drei großen Einkaufsbereichen Einkaufszentrum Postgalerie, Einkaufszentrum Ettlinger Tor sowie dem zentralen Bereich der Kaiserstraße durchgeführt. Vor dem Hintergrund der veränderten Strukturen im innenstädtischen Ein- zelhandel fördert die vorliegende Untersuchung aufschlussreiche Unterschiede zwischen den drei Einkaufsbereichen der Karlsruher City zu Tage. Das Einkaufszentrum Postgalerie zieht stärker als die anderen Einkaufsbereiche Besuchende auch von außerhalb der Region Karlsruhe in die Fächerstadt. Gleichzeitig wird vor allem das Ein- kaufszentrum Ettlinger Tor von den Passantinnen und Passanten als besonders attraktiv wahrgenommen und der zentrale Bereich der Kaiserstraße am stärksten frequentiert. Während des Innenstadtumbaus bleibt es eine ständige Heraus- forderung, Beeinträchtigungen durch die Baustellen so gering wie möglich zu halten und trotz der Einschränkungen die Attraktivität Karlsruhes zu stärken. Langfristig wird sich die Karlsruher Innen- stadt mit einer schienenfreien Fußgängerzone und einer umge- stalteten Kriegsstraße noch einladender präsentieren als zuvor. Die befragten Besucherinnen und Besucher erwarten sich zu Recht für die Zeit nach den Baustellen ein schöneres Stadtbild, mehr Komfort für Fußgänger und eine ruhigere Atmosphäre in der Innenstadt. Allen Befragten, die uns mit ihren Auskünften wichtige Informatio- nen geliefert haben, danke ich für Ihre Teilnahme. Dr. Frank Mentrup Oberbürgermeister AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 3 4 | DER ZENTRALE CITYBEREICH – EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013 AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 5 www.karlsruhe.de INHALT Seite 1. EINFÜHRUNG UND ZUSAMMENFASSUNG 7 1.1 Zusammenfassung 7 1.2 Methodik 8 2. BESUCHS- UND EINKAUFSVERHALTEN IN DER KARLSRUHER INNENSTADT 9 2.1 Altersstruktur und Einzugsbereich 9 2.2 Besuchsverhalten in der Karlsruher Innenstadt 14 2.3 Einkaufsverhalten in der Karlsruher Innenstadt 19 3. EINSCHÄTZUNGEN ZUR KARLSRUHER INNENSTADT 25 3.1 Spontane Assoziationen zur Karlsruher Innenstadt 25 3.2 Attraktivität der Karlsruher Innenstadt 25 3.3 Bewertung der Karlsruher Innenstadt 30 4. INNENSTADTBEREICHE IM FOKUS 35 4.1 Einkaufszentrum Postgalerie 35 4.2 Einkaufszentrum Ettlinger Tor (ECE-Center) 36 4.3 Zentraler Bereich der Kaiserstraße 37 ANHANG 39 6 | DER ZENTRALE CITYBEREICH – EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013 AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 7 www.karlsruhe.de 1.1 ZUSAMMENFASSUNG Ziel der Studie ist die Analyse der Attraktivität der Karlsruher Innenstadt aus Sicht der Passantinnen und Passanten sowie deren Besuchs- und Einkaufsverhalten. Die Passantenumfrage bietet neben der regelmäßig durchgeführten Regionsumfra- ge und der Bürgerumfrage detaillierte Erkenntnisse für die Karlsruher Innenstadt von tatsächlich vor Ort angetroffenen Besucherinnen und Besuchern. Vor allem in Kapitel 4 wird fokussiert auf die Unterschiede zwischen den drei ausge- wählten Befragungsbereichen Einkaufszentrum Postgalerie, Einkaufszentrum Ettlinger Tor und dem zentralen Bereich der Kaiserstraße eingegangen. Junges Publikum ist in der Karlsruher Innenstadt stark vertreten Über die Hälfte der Befragten (52,5 %) befi ndet sich im Alter unter 30 Jahren. Davon sind 42,5 % im Alter von 18 bis unter 30 Jahren. Im Alter von 65 Jahren und älter sind 8,4 % der befragten Passantinnen und Passanten. Besonders jung ist das Publikum in der Postgalerie. Auswärtige Besucherinnen und Besucher sind in der Karlsruher Innenstadt in der Mehrheit Insgesamt sind 45,8 % der Befragten aus Karlsruhe und 54,2 % Besuchende von auswärts. Während im zentralen Be- reich der Kaiserstraße mit 55,2 % die Karlsruher Bürgerschaft in der Mehrheit ist, ist das Verhältnis am Einkaufszentrum Ettlinger Tor ausgeglichen. Besonders viele Auswärtige sind in der Postgalerie anzutreffen: Mehr als zwei Drittel (67,2 %) sind hier von außerhalb nach Karlsruhe angereist. ÖPNV (40,3 %) ist das meistgenutzte Verkehrsmittel in die Karlsruher City Die Verkehrsmittel des ÖPNV werden am häufi gsten für die Anreise in die Karlsruher Innenstadt genutzt, gefolgt vom PKW als Selbst- oder Mitfahrende (zusammen 38,7 %). Der Anteil der hauptsächlich zu Fuß in die City gelangten Befragten liegt bei 11,6 %, mit dem Fahrrad sind 9,1 % angereist. Ein Drittel (30,3 %) der Befragten ist ohne Begleitung in der Innenstadt unterwegs Auch die Besuchergruppengrößen in der Karlsruher Innenstadt zeigen strukturelle Unterschiede nach dem jeweiligen Standort in der Innenstadt. Insgesamt sind die meisten Befragten alleine unterwegs, gefolgt von Gruppen mit drei Personen (25,5 %) und Befragten, die zu zweit unterwegs sind (22,0 %). 40,1 % der Befragten sind mindestens vier Stunden in der Innenstadt Die häufi gste Aufenthaltsdauer in der Karlsruher Innenstadt beträgt zwischen zwei und vier Stunden (33,4 %). Mehr als sechs Stunden bzw. den ganzen Tag halten sich 21,5 % der Befragten im Innenstadtbereich auf. Häufi g die Innenstadt Besuchende holen vermehrt Bau- stelleninformationen ein Vier von fünf Befragten (83,0 %) haben vor ihrem Besuch keine Informationen zur aktuellen Baustellenlage eingeholt. Mehr als ein Neuntel (12,3 %) nutzt das Internet zur Infor- mationsgewinnung vorab. Gerade diejenigen, die regelmäßig zum Shopping in die Innenstadt kommen, informieren sich besonders häufi g über die Baustellensituation und passen sich somit an die veränderten Verkehrsbedingungen an. Fast ein Achtel (12,3 %) aller Anwesenden besucht alle drei Einkaufsbereiche der Innenstadt Ausschließlich die Kaiserstraße besuchen 18,5 %, das ECE- Center 10,7 % und die Postgalerie 9,5 % der Befragten. Post- galerie und Kaiserstraße besuchen 19,9 %, ECE und Kaiser- straße 16,2 %, ECE-Center und Postgalerie schließlich 12,9 % der Interviewten am Befragungstag. Einkaufen ist die häufi gste Aktivität in der Karlsruher Innenstadt Vier von fünf Besuchenden (78,1  %) kaufen während ihres Innenstadtaufenthalts ein, ein Drittel (34,3 %) nimmt gastro- nomische Angebote wahr. Auf dem Weg von oder zur Arbeit/ Ausbildungsstätte befi nden sich 12,0 % der Befragten. Ein Viertel der Befragten (26,1 %) kommt täglich oder mehrmals pro Woche zum Shopping in die Karlsruher City Mindestens ein Mal im Monat kommen 69,6 % der Umfrage- teilnehmer. Erstmals in der Karlsruher Innenstadt sind 7,6 % der Befragten unterwegs. Am Standort Postgalerie sind es sogar 16,1 %, die Karlsruhe zum ersten Mal zum Einkaufen besuchen. 1. EINFÜHRUNG UND ZUSAMMENFASSUNG 8 | DER ZENTRALE CITYBEREICH – EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013 Vor allem das Internet wird zur Informationsgewinnung über den Karlsruher Einzelhandel genutzt Vor einem Besuch in der Karlsruher Innenstadt haben sich zusammengenommen 15,5 % der Passanten vorab über das Einzelhandelsangebot informiert. Die beiden am häufi gsten genannten Informationsquellen sind das Internet mit 8,5 % und Radio/Zeitung/Werbung mit 6,6 %. Ein Drittel (32,5 %) der Befragten besucht zwischen drei und fünf Geschäfte Der Anteil derjenigen, die sechs und mehr Geschäfte besuchen liegt bei 27,3 %. Nur 10,0 % planen, gar kein Geschäft auf- zusuchen. 34,0 % der Interviewten planen Ausgaben von mehr als 100 Euro Zwischen 50 bis unter 100 Euro geben 17,7 % der Befragten aus. Ein weiteres knappes Drittel (29,2 %) plant Ausgaben zwischen zehn bis unter 50 Euro. Outlet-Center Roppenheim wurde bereits von 17,0 % der Befragten besucht Der größte Anreiz geht vom Outlet-Center Roppenheim auf die Altersgruppen unter 18 Jahren und im Alter von 45 bis unter 65 Jahren aus. Unter ihnen waren bereits 22,7 % bzw. 22,5 % im elsässischen Einkaufsdorf. Baustellen werden am häufi gsten mit der Karlsruher Innenstadt assoziiert 44,4 % der Befragten bringen mit der City Baustellen, Staus, Chaos, Verkehrsprobleme und Umleitungen in Verbindung. Danach werden Schloss, Schlossgarten, Zoo/Stadtgarten und viel Grün genannt (19,3 %), gefolgt von Postgalerie/Primark (14,4 %) und generell guten Einkaufsmöglichkeiten (12,7 %). Einkaufszentrum Ettlinger Tor wird als besonders attrak- tiv angesehen Das ECE-Center erhält von 78,9 % der Befragten für seine Attraktivität die Note sehr gut oder gut. Die durchschnittliche Attraktivität liegt bei der Schulnote 2,09. An zweiter Stelle wird die Postgalerie mit einer durchschnittlichen Note von 2,51 eingestuft. Der Bereich der Kaiserstraße zwischen Euro- paplatz und Karstadt erhält die Note 2,61, zwischen Karstadt und C&A wird die Attraktivität mit 3,27 benotet. Schlechte Benotungen in der Kaiserstraße werden vor allem mit der Baustellensituation begründet. Gute Noten für Ausstattung mit Cafés und Restaurants sowie Warenangebot Unter den Eigenschaften in der Karlsruher Innenstadt schnei- den die Ausstattung mit Cafés und Restaurants mit einer Durchschnittsnote von 2,0 und das Warenangebot (2,11) am besten ab. Außerdem werden vor allem die Erreichbarkeit mit Straßenbahn und Bus (2,29), die Gestaltung der Geschäfte (2,31) und der Service der Geschäfte rund ums Einkaufen von den Besucherinnen und Besuchern in der Innenstadt ge- schätzt. Schlechter als befriedigend werden lediglich die Aus- gestaltung der Fußgängerzone (3,17) und die Erreichbarkeit mit dem Auto (3,31) bewertet. Über die Hälfte vermisst keine Einzelhandelsangebote in der City Die Mehrheit (54,6 %) der Passantinnen und Passanten geben an, dass Sie keine Branchen oder Angebote im Einzelhandel in der Karlsruher Innenstadt vermissen und alles Nötige vor- handen ist. Bedarf wird am häufi gsten bei Fach- und Spezial- geschäften, inhabergeführten, alteingesessenen Geschäften (8,0 %), individuellen Modegeschäften, Boutiquen (7,4 %) und Cafés bzw. mehr Gastronomie (6,3 %) gesehen. Baustellensituation wird von fast der Hälfte der Befrag- ten als sehr stark oder stark behindernd empfunden Die aktuelle Baustellensituation an mehreren Stellen in der Karlsruher Innenstadt wird von jeweils einem Viertel der Befragten als sehr stark (23,3 %) oder stark (25,0 %) behin- dernd eingeschätzt. Lediglich 14,1 % geben an gar nicht von den Baumaßnahmen zur Tieferlegung der Straßenbahn behin- dert zu werden. Klare Vorstellungen für die Zeit nach Abschluss aller Bauarbeiten Die zentrale Erwartung der Befragten ist für die Zukunft ein schöneres Stadtbild (41,6 %), das nach den Umbaumaß- nahmen die Karlsruher Innenstadt prägen wird. Mehr als ein Drittel erwarten sich außerdem mehr Komfort für Fußgänger (36,4 %) und generell eine ruhigere Atmosphäre in der Innen- stadt (34,4 %). 1.2 METHODIK Für die Passantenumfrage wurden im Herbst 2013 1.100 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Besucherinnen und Besucher in drei Bereichen der Karlsruher City auf freiwilliger Basis münd lich mit Tabletcomputern befragt. Die Interviews wurden von einem Karlsruher Markt- und Meinungsforschungsinstitut unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen des Daten- schutzes realisiert. Bei der Auswahl der Interviewpartnerinnen und Interviewpartner wurde bezüglich Alter und Geschlecht der Befragten auf ein ausgewogenes Verhältnis geachtet. Befragungstage waren zwei Donnerstage und zwei Samstage, wobei auf die Samstage entsprechend dem erhöhten Besu- cheraufkommen 63,2 % der Interviews entfi elen. Befragt wur- den Personen im Bereich Postgalerie am Europaplatz (34,9 % der realisierten Interviews), um das Einkaufszentrum Ettlinger Tor (27,5 %) und im zentralen Bereich der Fußgängerzone in der Kaiserstraße (37,5 %). Als Aufwandsentschädigung erhiel- ten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeweils eine Bonus- Münze „Karlsruher“. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 9 2.1 ALTERSSTRUKTUR UND EINZUGSBEREICH Die angetroffenen und befragten Besuchenden in der Karls- ruher Innenstadt unterscheiden sich an den drei Befragungs- punkten in ihrer Altersstruktur (vgl. ABBILDUNG 2.01). Im Einkaufszentrum Postgalerie fi ndet sich ein deutlich jüngeres Publikum als an den anderen beiden Standorten: Über die Hälfte (52,9 %) befi ndet sich hier im Alter von 18 bis unter 30 Jahren, über 65 Jahre sind hingegen nur 2,9 % der Befragten. Außerdem fällt beim relativ jungen Publikum in der Postgalerie der hohe Frauenanteil auf. Das Einkaufszentrum Ettlinger Tor wird dagegen vorwiegend von Passantinnen und Passanten mittleren Alters aufgesucht: 27,1 % der dort Befragten sind der Altersgruppe von 30 bis unter 45 Jahren zuzurechnen. Schließlich war in der Kaiserstraße beinahe jeder achte Befrag- te im Alter von 65 Jahren und älter (11,9 %). WOHNEN SIE IN KARLSRUHE? Die Herkunft der Befragten lässt Rückschlüsse auf den Ein- zugsbereich der einzelnen Einkaufsbereiche in der Karlsruher City zu. Unter den Besucherinnen und Besuchern des Ein- kaufszentrums Ettlinger Tor ist das Verhältnis von Karlsruhern (49,5 %) und Auswärtigen (50,5 %) ausgeglichen (vgl. AB- BILDUNG 2.02). Im zentralen Bereich der Kaiserstraße über- wiegen dagegen mit 55,2 % die Karlsruher Bürgerinnen und Bürger. Das Publikum im Einkaufszentrum Postgalerie sticht schließlich mit mehr als zwei Drit teln (67,2 %) von außerhalb nach Karlsruhe Angereisten hervor. Zusammen betrachtet waren unter allen Befragten 45,8 % in Karlsruhe und hier vor allem in den Stadtteilen der Innenstadt und in Durlach wohn- haft. 2. BESUCHS- UND EINKAUFSVERHALTEN IN DER KARLSRUHER INNENSTADT ABB. 2.01 BESUCHENDE DER KARLSRUHER INNENSTADT NACH ALTERSGRUPPEN UND BEFRAGUNGS- STANDORTEN 2013 Welcher Altersgruppe gehören Sie an?                                          #+ .(1&- + $,.(- + #+ $,.(- + #+ $,.(- + #+ $,.(- +  #+ .(- +#+ ),-"& +$  (- + $, +,-+0  ,'- ,$, !+"- '$-(-/)+- --+&,+.# '-!4+-- (-/$%&.(",,(- (.'!+"   !+".(",,-()+- 10 | DER ZENTRALE CITYBEREICH – EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013 Bei genauerer Untersuchung der von auswärts angereisten Innenstadtbesucherinnen und -besucher ergibt sich ein inte- ressantes Bild der drei Einkaufsbereiche. Der Anteil der von außerhalb Karlsruhes Kommenden ist in der Postgalerie deut- lich am höchsten. 1 Am Standort Postgalerie ist mit 47,6 % fast die Hälfte der Befragten von außerhalb der Region Karlsruhe                -&*($(("!(")()*(. "&#+)-&*(+%**$"& ('( "&#+)-&*(+%')* $("  "'&($)(+!+.(!$( "'& )") ( *%"*&*,'(* **($)(+!%*/(**&*,"#$+& ))&*&+%(   ( +& ))*&'(* ____________ 1 Dieser Anziehungseffekt, der vermutlich zu einem großen Teil auf die im Oktober 2013 eröffnete erste Primark-Filiale in Baden-Württemberg zurückgeht, kann in der Zukunft natürlich durch weitere Neueröffnungen in der Umgebung beeinfl usst werden. Aktuell befi nden sich die nächsten Primark- Filialen an den Standorten Frankfurt am Main und Saarbrücken. angereist (vgl. ABBILDUNG 2.03). Jeweils nur ein Fünftel sind dagegen an den anderen Standorten Ettlinger Tor (19,0 %) und zentraler Bereich der Kaiserstraße (18,0 %) von außerhalb der Region Karlsruhe. In den ABBILDUNGEN 2.04 bis 2.06 ist die Herkunft der Passanten an den drei Befragungsstandorten kartografi sch abgebildet.              .'+)%))"!)"*)*+)/ "'$,*.'+),&++%"' )() "'$,*.'+),&(*+ %)" #'"' *"*) +&"+'+-()+ ++)%*),!&+0)++'+-"$%,' **'+',&)   ) ,' **+'()+ ABB 2.02 HERKUNFT DER BEFRAGTEN IN DER KARLSRUHER INNENSTADT 2013 NACH BEFRAGUNGSSTANDORTEN Wohnen Sie in Karlsruhe? ABB 2.03 HERKUNFT DER BEFRAGTEN IN DER KARLSRUHER INNENSTADT 2013 NACH BEFRAGUNGSSTANDORTEN Wie ist die Postleitzahl Ihres Wohnorts? AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 11 ABB. 2.04 HERKUNFT DER BEFRAGTEN IN DER KARLSRUHER INNENSTADT 2013 BEFRAGUNGSSTANDORT: EINKAUFSZENTRUM POSTGALERIE                 12 | DER ZENTRALE CITYBEREICH – EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013 ABB. 2.05 HERKUNFT DER BEFRAGTEN IN DER KARLSRUHER INNENSTADT 2013 BEFRAGUNGSSTANDORT: EINKAUFSZENTRUM ETTLINGER TOR                 AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 13 ABB. 2.06 HERKUNFT DER BEFRAGTEN IN DER KARLSRUHER INNENSTADT 2013 BEFRAGUNGSSTANDORT: ZENTRALER BEREICH DER KAISERSTRASSE                 14 | DER ZENTRALE CITYBEREICH – EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013 2.2 BESUCHSVERHALTEN IN DER KARLSRUHER INNENSTADT An den drei Befragungsorten Einkaufszentrum Postgalerie, Einkaufszentrum Ettlinger Tor und zentraler Bereich der Kaiser- straße lassen sich deutliche Unterschiede im Besuchsverhalten, bei den genutzten Verkehrsmitteln, der Besuchergruppengrö- ße, dem Informationsverhalten über die Baustellensituation und der Besuchsdauer in der Innenstadt feststellen. MIT WELCHEM VERKEHRSMITTEL SIND SIE HEUTE IN DIE KARLSRUHER CITY GEKOMMEN? ABBILDUNG 2.07 zeigt die Verkehrsmittelwahl der City-Besu- chenden. Sie legen den Weg in die Innenstadt hauptsächlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln (40,3 %) zurück. Am zweit- häufi gsten wird der PKW als Selbst- oder Mitfahrer für die Anreise genutzt (zusammen 38,7 %). Da sich unter den zufäl- lig ausgewählten Passantinnen und Passanten auch Befragte befi nden, die in der Innenstadt wohnen, kommt etwa ein Neuntel (11,6 %) zu Fuß in die City. Das Rad nutzen schließ- lich 9,1 % der Befragten. Im von der Straßenbahn besonders gut erschlossenen zent- ralen Bereich der Kaiserstraße ist beinahe die Hälfte (49,0 %) der Befragten mit dem Öffentlichen Verkehr angereist. Mit 32,1 % ist dieser Anteil am Einkaufszentrum Ettlinger Tor deutlich am niedrigsten. Hier reisen fast genauso viele Befrag- te mit dem Auto als Selbstfahrer an (30,8 %). Der hohe Anteil der zur Fuß in die City gelangten Befragten des ECE-Centers (15,9 %) lässt auf dessen hohe Bedeutung für in unmittelbarer Nähe wohnende oder arbeitende Befragte schließen. Das zu großen Anteilen von Auswärtigen besuchte Einkaufszentrum Postgalerie fällt durch hohe PKW-Anteile, vor allem zahlreiche Mitfahrer (16,2 %) auf. Zusammengenommen 46,6 % der Passanten sind mit dem PKW zur Postgalerie gelangt. Bei genauerer Betrachtung fallen bei der Verkehrsmittelwahl Unterschiede nach Geschlecht, Alter, Wohnort und monat- lichem Haushaltsnettoeinkommen der Befragten auf (vgl. TABELLE 2.01). Männer kommen besonders häufi g als PKW- Selbstfahrer (32,1 %) oder zu Fuß (15,3 %) in die Innenstadt, während Frauen deutlich häufi ger öffentliche Verkehrsmittel (43,3 %) nutzen oder als PKW-Mitfahrende (14,7 %) anreisen. Junge Befragte unter 18 Jahren und ältere Befragte im Alter von 60 und mehr Jahren nutzen überdurchschnittlich häufi g die öffentlichen Verkehrsmittel, während Befragte im Alter von 30 bis unter 60 Jahren am häufi gsten den PKW selbst fahren. Die Tatsache, dass lediglich 15,2 % der in Karlsruhe wohnhaften Befragten den PKW als Selbst- oder Mitfahrende nutzten und gleichzeitig 38,3 % der außerhalb Wohnenden den Öffentlichen Verkehr nutzen, bestätigt die tragende Rolle des öffentlichen Personennahverkehrs für die Erreichbarkeit der Karlsruher City. Schließlich wird bei der Betrachtung des monatlichen Haushaltsnettoeinkommens deutlich, dass Personen mit einem relativ niedrigen Einkommen besonders selten mit dem PKW anreisen, während der Anteil der PKW- Selbstfahrenden mit steigendem monatlichen Haushaltsnet- toeinkommen zunimmt und in der bestsituierten Gruppe auf 50,3 % ansteigt. ABB. 2.07 BENUTZTE VERKEHRSMITTEL BEI FAHRTEN IN DIE KARLSRUHER INNENSTADT 2013 NACH BEFRAGUNGSSTANDORTEN Mit welchem Verkehrsmittel sind Sie heute in die Karlsruher City gekommen?                                       +#+,"!+/+--! %--! '1(.&/#%-"-&* 3007 '1(."(./#%-"-&* 4##"*/(& %"-"-'"%- +./$("-&" "*/"- &."-./-7" ".)/ .&. "#-$/")&/*/1+-/ /!/-(.-0%")/#8-/!/"*/1& '(0*$..*/"*0)#-$"  "#-$0*$../*!+-/ AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 15 www.karlsruhe.de HABEN SIE SICH VOR IHREM HEUTIGEN BESUCH DER KARLSRUHER INNENSTADT GEZIELT ÜBER DIE BAUSTELLENSITUATION IN KARLSRUHE INFORMIERT? ABBILDUNG 2.08 zeigt für die Besucherinnen und Besucher der Karlsruher Innenstadt das Informationsverhalten über die Baustellensituation. Etwa vier von fünf Befragten (83,0 %) haben vor ihrem Besuch keine Informationen zur aktuellen Baustellenlage eingeholt. Mehr als ein Neuntel (12,3 %) nutzt das Internet zur Informationsgewinnung vorab. Eine App nutzen 0,5 % der Befragten. Am stärksten ist das aktive Infor- mationsverhalten am Standort Einkaufszentrum Ettlinger Tor ausgeprägt, wo sich 22,4 % informierten (vgl. ABBILDUNG 2.09). Im zentralen Bereich der Kaiserstraße sind es 16,5 %, im Einkaufszentrum Postgalerie nur ein Achtel (13,3 %). Hier- bei fällt auf, dass sich gerade die Besucher, die regelmäßig zum Shopping in die Innenstadt kommen, besonders häufi g über die Baustellensituation informieren und sich somit an die veränderten Verkehrsbedingungen anpassen. Gleichzeitig lässt der geringe Anteil der sich vorab Informierenden unter den seltenen oder sogar erstmaligen Besucherinnen und Besuchern vermuten, dass Karlsruhe überregional nicht als „Baustellen- stadt“ bekannt ist. %&0!'2% 33:.++%0 ,)2-24.02 .2.00!$ )-1'  "00",1$,2+%/"&$         $0#'*$#'1 ,;-- +)#(           4%) "+)#(          *1$/0&/2..$, 3-2%0 ! (0%        ")13-2%0 !(0%            ")13-2%0 !(0%           ")13-2%0 !(0%         ")13-2%0!(0%        ! (0%3-$;+2%0     -',-/1 !0+103(%        3:%0(!+"         "20'"*10,$11-$(,)-++$,-,"1 3-2%0 >        > ")13-2%0  >         >")13-2%0   >           >")13-2%0  >       >")13-2%0  >        >3- $,%(0         2!$2!0+103(%,2&=02!$2%-24)#*+3-'!11!-2%-3,&0!'% $,2131$$/)$'/0+(11$* -2%)+%!-$%-%&0!'2%- )24%+#(%,%0*%(01,)22%+1)-$)%(%32% )-$)%!0+103(%0)25'%*.,,%- -30(!3/21;#(+)#('%-3262%1 %0*%(01,)22%+ *4!+1 %+"12&!(0%0 7&&%-2+)#(%0 %0*%(0 *4!+1 )2&!(0%0 !(00!$ TAB. 2.01 BENUTZTE VERKEHRSMITTEL BEI FAHRTEN IN DIE KARLSRUHER INNENSTADT 2013               (#("'#"(#"-#( )+'#+- (+.&&( .(*+)*!( #-.(! $#'(-+(- "+ "(((.(!(0+('2!&#""+.'''"+&, ,#, +!-'#-(-0)+- --+&,+."'- 4+--(-0#%&.(!,,(-(.' +!  ABB. 2.08 INFORMATION ZUR BAUSTELLENSITUATION IN DER KARLSRUHER INNENSTADT 2013 1) Haben Sie sich vor Ihrem heutigen Besuch der Karlsruher Innenstadt gezielt über die Baustellensituation in Karlsruhe informiert? 16 | DER ZENTRALE CITYBEREICH – EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013                                               .&*($(("! (")()*(/ "&#+).&*(+% **$"& ('( "&#+).&*(+% ')* $(" "&$$"&()'&()'&& ()'&& +&%!(()'&& )")( *%"*&*-'(* **($)(+!%*0(**&*-"#$+& ))&*&+%(   ( +& ))*&'(*                       (-* 3%16$-203,.12& +$0($ 6$-20 +$0$0$("'#$0 (1$0120 7$ (-* 3%16$-203,22+(-&$0.0 ) -$(-  1(1 $%0 &2$,(2-25.02 2 #2 0+103'$,2%:02 #2$-25("*+3-& 11 -2$-3,%0 &$  83%(&*$(2#$0'.//(-&!$13"'$  $%0 &3-&112 -#.02                               !(-# 1$012$ (+'($0 1$+2$-$0 #0$(!(1%:-% +/0. '0 $(-, +(,.- 2 65$(!(1#0$( +/0..- 2 $(-, +/0.."'$ 28&+("'.#$0,$'0, +1/0.."'$ ABB. 2.10 BESUCHERGRUPPENGRÖSSEN IN DER KARLSRUHER INNENSTADT 2013 NACH BEFRAGUNGSSTANDORTEN Mit wie vielen Personen sind Sie heute unterwegs? ABB. 2.09 INFORMATION ZUR BAUSTELLENSITUATION IN DER KARLSRUHER INNENSTADT 2013 NACH BEFRAGUNGSSTANDORTEN Haben Sie sich vor Ihrem heutigen Besuch der Karlsruher Innenstadt gezielt über die Baustellensituation in Karlsruhe informiert? MIT WIE VIELEN PERSONEN SIND SIE HEUTE UNTERWEGS? Auch die Besuchergruppengrößen in der Karlsruher Innen- stadt zeigen strukturelle Unterschiede nach dem jeweiligen Standort in der Innenstadt (vgl. ABBILDUNG 2.10). Während im Einkaufszentrum Ettlinger Tor 40,9 % der Befragten und im zentralen Bereich der Kaiserstraße ein Drittel (32,4 %) al- lein unterwegs ist, trifft das im Einkaufszentrum Postgalerie nur auf 19,5 % der Befragten zu. Nicht weniger als 18,5 % der Befragten sind in der Postgalerie gemeinsam mit vier und mehr Personen unterwegs. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 17                                               0 (,*& * * $#  *$+ *+,*1 $(%-!+0 (,*-' ,,&$(" *)* $(%-!+0 (,*-' )+,"& *$ ' #*&+ #0/  ("(0 (" $+ #$+ #$+# '$($+#-(, * '$( +$+  !*", '$,(,/)*, ,,*&+*-# ',!2*,, (,/$%&-("++(, (-'!*"    !*"-("++,()*, ABB. 2.11 AUFENTHALTSDAUER IN DER KARLSRUHER INNENSTADT 2013 NACH BEFRAGUNGSSTANDORTEN Wie lange dauert Ihr heutiger Aufenthalt in der Karlsruher Innenstadt voraussichtlich? WIE LANGE DAUERT IHR HEUTIGER AUFENTHALT IN DER KARLSRUHER INNENSTADT VORAUSSICHTLICH? Die in ABBILDUNG 2.11 veranschaulichte Aufenthaltsdauer in der Innenstadt verdeutlicht, dass der Anteil der Befragten mit ausgedehnten Besuchen vor allem im Einkaufszentrum Postgalerie hoch ist: Hier geben 45,0 % an, einen Aufenthalt von mindestens vier Stunden zu planen. Besuche von unter einer Stunde sind hingegen im Einkaufszentrum Ettlinger Tor (11,3 %) und im zentralen Bereich der Kaiserstraße (8,7 %) häufi ger als in der Postgalerie (5,2 %). Diese unterschied- lichen Anteile hängen aber auch stark mit der Herkunft der Befragten zusammen: Unter den Befragten mit weniger als zwei Stunden Aufenthalt sind die Karlsruher Bürgerinnen und Bürger klar in der Mehrheit, einen längeren Aufenthalt bis zu einem ganzen Tag planen hingegen vorwiegend Besuchende von außerhalb. 18 | DER ZENTRALE CITYBEREICH – EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013 WELCHE DER FOLGENDEN EINRICHTUNGEN BESUCHEN SIE HEUTE IN KARLSRUHE ODER HABEN SIE HEUTE SCHON BESUCHT? Um etwaige Kombinationen besuchter Einkaufsbereiche zu er- fassen, wurde an den jeweiligen Standorten auch der Besuch der anderen Standorte abgefragt. Am häufi gsten wird neben dem Befragungsstandort zusätzlich der zentrale Bereich der Kaiserstraße besucht. Befragte im Einkaufszentrum Postgalerie besuchen zu 31,0 % auch das Einkaufszentrum Ettlinger Tor, aber zu 45,3 % auch die Fußgängerzone. Am Befragungss- tandort Ettlinger Tor gehen nur 26,1 % am selben Tag auch in die Postgalerie, aber fast die Hälfte (49,2 %) zusätzlich in die Fußgängerzone. Schließlich besuchen die Befragten im zen- tralen Bereich der Kaiserstraße jeweils zu etwa einem Drittel zusätzlich das Einkaufszentrum Postgalerie (36,6 %) und das Einkaufszentrum Ettlinger Tor (33,2 %). Fast ein Achtel der Be- fragten (12,3 %) besucht alle drei Einkaufsbereiche. Wie aus ABBILDUNG 2.12 hervorgeht, ist die am häufi gsten gewählte Kombination der Besuch von Einkaufszentrum Postgalerie und Kaiserstraße (19,9 %). Mit 18,5 % besucht die zweitgrößte Gruppe lediglich den zentralen Bereich der Kaiserstraße. Die Kombination von ECE-Center und Kaiserstraße bevorzugen 16,2 % der Befragten. Insgesamt wurde der zentrale Bereich der Kaiserstraße von 66,9 % der Befragten aufgesucht, das Einkaufszentrum Post- galerie von 55,8 % und das Einkaufszentrum Ettlinger Tor von 50,8 % der Befragten.  #'$, *.'+),& (*+!%)#    '+)    #*)*+)/   '+)  #*)*+)/    #'$, *.'+),&(*+!%)#  '+)   #'$, *.'+),&(*+!%)#  #*)*+)/  *#* )!+&#+'+-()+ ++)%*),"&+ 2)++'+-#$%,'!**'+',& )!                 ABB. 2.12 BESUCHTE EINRICHTUNGEN BEIM AUFENTHALT IN DER KARLSRUHER INNENSTADT 2013 Welche der folgenden Einrichtungen besuchen Sie heute in Karlsruhe oder haben Sie heute schon besucht? AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 19 www.karlsruhe.de In ABBILDUNG 2.13 sind die Besuchsanteile in den drei Ein- kaufsbereichen nach der Herkunft der Befragten dargestellt. So wird etwa das Einkaufszentrum Postgalerie von nur etwa der Hälfte der Befragten aus der Region Karlsruhe aufgesucht, während drei Viertel der Befragten von außerhalb der Region das Einkaufszentrum Postgalerie bei ihrem Besuch in Karlsruhe frequentieren. Für die anderen beiden Einkaufsbereiche ergibt sich ein anderes Bild: Sowohl das Einkaufszentrum Ettlinger Tor als auch der zentrale Bereich der Kaiserstraße werden häu- fi ger von Befragten aus der Region Karlsruhe besucht, als von Befragten mit Wohnort außerhalb der Region Karlsruhe. ABB. 2.13 GESAMTANTEILE DER BESUCHTEN EINRICH- TUNGEN IN DER KARLSRUHER INNENSTADT 2013 NACH HERKUNFT DER BEFRAGTEN 1) Welche der folgenden Einrichtungen besuchen Sie heute in Karlsruhe oder haben Sie heute schon besucht? 2.3 EINKAUFSVERHALTEN IN DER KARLSRUHER INNENSTADT Neben dem generellen Besuchsverhalten interessiert in ers- ter Linie das Einkaufsverhalten der Passanten an den drei Befragungsbereichen Einkaufszentrum Postgalerie, Einkaufs- zentrum Ettlinger Tor und zentraler Bereich der Kaiserstraße. Welche Aktivitäten die Befragten während ihres Aufenthalts in der Karlsruher Innenstadt ausüben, geht aus folgender ABBILDUNG 2.14 hervor, wobei mehrere Aktivitäten genannt werden konnten, die während des Besuchs in Karlsruhe mitei- nander kombiniert werden. WAS MACHEN SIE HEUTE IN DER KARLSRUHER CITY? Das Einkaufen ist die deutlich am häufi gsten ausgeübte Tätig- keit in der Karlsruher Innenstadt. Vier von fünf Befragten (78,1 %) kommen aus diesem Grund in die City. Im Einkaufs- zentrum Postgalerie sind es sogar 80,8 % und somit 2,4 Pro- zent punkte mehr als in der Kaiserstraße und 6,6 Prozentpunk- te mehr als im Einkaufszentrum Ettlinger Tor. Der zweithäu- fi gste Besuchsgrund ist der Gastronomiebesuch, der insgesamt von 34,3 % genannt wird. Hier zeigen sich wesentliche Unter schiede zwischen Einkaufszentrum Postgalerie (45,4 %), Einkaufszentrum Ettlinger Tor (25,2 %) und dem zentralen Be- reich der Kaiserstraße (30,8 %). Insgesamt 12,0 % geben an auf dem Weg von oder zur Arbeit/Ausbildungsstätte zu sein, wobei diese Aktivität im Einkaufszentrum Ettlinger Tor mit 14,9 % am deutlichsten in Erscheinung tritt. Der viert- und fünfthäufi gste Besuchsgrund, der Besuch von Freunden/Familie (11,5 %) und Inanspruchnahme von Dienstleistungen (7,8 %) wird schließlich überdurchschnittlich häufi g von den Befragten im zentralen Bereich der Kaiserstraße und im Einkaufszentrum Ettlinger Tor angeführt, eher selten dagegen am Standort Ein- kaufszentrum Postgalerie. ABBILDUNG 2.14 zeigt die übrigen Antwortanteile. WIE OFT BESUCHEN SIE DIE KARLSRUHER CITY ZUM EINKAUFEN? Grundlegend für die Bewertung der Karlsruher Innenstadt ist die Häufi gkeit der Einkaufsbesuche der City-Besucher. In der Passantenumfrage wurde deshalb gezielt das gewohnheitsmä- ßige Besuchsintervall erfragt, um auch die anderen erhobenen Meinungen und Einstellungen mit der Besuchshäufi gkeit in Relation setzen zu können. Die aktuell besondere Rolle des Einkaufszentrums Postgalerie im Innenstadtbereich geht be- sonders deutlich aus ABBILDUNG 2.15 hervor: Nicht weniger als 16,1 % der Befragten geben dort an, das erste Mal zum Einkaufen in die Karlsruher City gekommen zu sein. Im zent- ralen Bereich der Kaiserstraße sind 4,1 %, im Einkaufszentrum Ettlinger Tor nur 1,7 % Erstbesuchende. Zusätzlich verdeutlicht der über doppelt so hohe Anteil der Besucher die höchstens zwei Mal pro Jahr zum Shopping in die Karlsruher City kom- men die Anziehungskraft des umstrukturierten Einkaufszent- rums Postgalerie. Entsprechend ist in der Postgalerie lediglich ein Viertel (27,4 %) der Befragten zum Einkaufen mindestens einmal pro Woche in der Karlsruher City, im zentralen Bereich der Kaiserstraße (47,9 %) und im Einkaufszentrum Ettlinger Tor (49,8 %) sind es jeweils beinahe die Hälfte.              0!)-+'!+!+!%$ !+%,!+,-+1! %)&.",0!)-+.( --'%)#!+*+ %)&.",0!)-+.( *,-#'!+%! .1!+$' !+!#%*)+',+.$! !#%*)+',+.$! !$+"$)!)).)#!)/+!)(2#'%$ $!+.((!(!$+', ,%, !"+#-!(%-)-/*+- - -+',+.$!(-"4+- -!)-/%&'.)#,,)-!).("+#!  20 | DER ZENTRALE CITYBEREICH – EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013                                                                  .%&1&+3*5*3:3&. &)<1%&.#&24$)-3 0"8*&1&.(&)&. 3"%3#4--&, 4,341*./42&4- !/).&. .".2014$).")-&5/. *&.23,&*234.(&.1*2&41 ".+183*3.&22234%*/426 &24$)5/.1&4.%&. "-*,*& !&(5/./%&18411#&*3 42#*,%4.(223:33&&3$ "231/./-*&#&24$) *.+"4'&. /23(",&1*& &.3&1 "*2&1231"9& &2"-3 &)1'"$).&..4.(&.6"1&.-<(,*$)%")&1 4--&-&)1",2  "2*2  &'1"(3&-*3.36/13 3"%3"1,214)&-3'=1 3"%3&.36*$+,4.("22".3&.4-'1"(& &'1"(4.(223".%/13 ABB. 2.14 AKTIVITÄTEN WÄHREND DES BESUCHS IN DER KARLSRUHER INNENSTADT 2013 NACH BEFRAGUNGSSTANDORTEN 1) Was machen Sie heute in der Karlsruher City? AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 21 www.karlsruhe.de                                                         4#+0.)#.#.#'!& "#.'/#./0.5# '+(1$/4#+0.1* 00)'+%#.,. '+(1$/4#+0.1* ,/0%)#.'# 06%)'!&,"#.*#&.*)/-.,,!&##'+*)-.,,!&#42#' '/".#')-.,,+0 #'+*)'*,+0".#' '/$8+$)-.,&./#)0#+#. 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Das Einholen von Einzelhandelsinformationen via App nimmt dabei noch einen äußerst geringen Anteil von 0,6 % ein (vgl. ABBILDUNG 2.16). 22 | DER ZENTRALE CITYBEREICH – EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013 WIE VIELE GESCHÄFTE HABEN SIE HEUTE BEREITS AUFGESUCHT ODER PLANEN SIE NOCH AUFZUSUCHEN? Von allen Befragten besuchen 32,5 % zwischen drei und fünf Geschäften (vgl. ABBILDUNG 2.17). Ganz gezielt nur ein Ge- schäft steuern 17,6 % der Befragten an, wobei dieser Wert im Einkaufszentrum Postgalerie mit 22,1 % am höchsten ausfällt. Insgesamt liegt der Anteil derjenigen, die sechs und mehr Geschäfte besuchen bei 24,6 %. Nur 10,0 % planen gar kein Geschäft aufzusuchen. Unter den Besucherinnen und Besu- chern, die alle drei Einkaufsbereiche besuchen, besucht über die Hälfte (53,4 %) sechs und mehr Geschäfte während des Aufenthalts in der Innenstadt. ABB. 2.17 ANZAHL DER BESUCHTEN GESCHÄFTE IN DER KARLSRUHER INNENSTADT 2013 Wie viele Geschäfte haben Sie heute bereits aufgesucht oder planen Sie noch aufzusuchen? )#"& '-(    ' '-(   '-(    '-(    #  '' &("(#(+$&( ((&!'&)"(/&((#(+ !)#''#(#)"& WIE VIEL GELD PLANEN SIE INSGESAMT – MIT ALLEM DRUM & DRAN (ANFAHRT, ESSEN ETC.) – BEI IHREM HEUTIGEN BESUCH IN KARLSRUHE AUSZUGEBEN? Auch das Ausgabeverhalten der Innenstadtbesuchenden va- riiert zwischen den Befragungsorten. Gar keine Ausgaben planen 8,0 % aller Passantinnen und Passanten bei ihrem Aufenthalt ein, am Einkaufszentrum Ettlinger Tor sind dies 10,3 %, im Einkaufszentrum Postgalerie dagegen nur 6,3 % (vgl. ABBILDUNG 2.18). Insgesamt weniger als 50 Euro werden als Tagesbudget von etwas über der Hälfte der Befragten am Einkaufszentrum Ettlinger Tor (54,6 %), von 51,0 % in der Kaiserstraße und von 40,5 % in der Postgalerie veranschlagt. Hingegen möchten im Einkaufszentrum Postgalerie 16,9 % mehr als 200 Euro in Karlsruhe ausgeben, im Einkaufszentrum Ettlinger Tor sind dies 12,8 % und im zentralen Bereich der Kaiserstraße 10,9 %. Das Ausgabeverhalten hängt außerdem mit der Häufi gkeit der Einkaufsbesuche in der Innenstadt zusammen (vgl. ABBILDUNG 2.19): Die Besucher, die mindes- tens ein Mal pro Woche oder bis zu drei Mal im Monat zum Einkaufen in der Stadt sind geben zum größten Teil zwischen 10 und 49 Euro aus. Erstbesucher und seltene Besucher bis zu fünf Mal pro Jahr planen meistens zwischen 100 bis 199 Euro ein. Unter den Erstbesuchern möchte knapp ein Zehntel (9,8 %) mehr als 500 Euro ausgeben. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 23 www.karlsruhe.de                                                      5$,1/ *$/$/$("' #$/ (0$/01/ 6$ (,) 2%05$,1/2+ 11*(,&$/-/ (,) 2%05$,1/2+ -01& *$/($ ,("'102,1$/ 2/- !(0 2/- !(02/- !(0 2/- !(0 2/-7!$/ 2/-  0(0  $%/ &1$+(1,14-/1 1 #1 /*0/2'$+1%7/1 #1$,14(")*2,& 00 ,1$,2+%/ &$  $%/ &2,&001 ,#-/1 ABB. 2.18 GEPLANTE AUSGABEN WÄHREND DES BESUCHS IN KARLSRUHE 2013 NACH BEFRAGUNGSSTANDORTEN Wie viel Geld planen Sie insgesamt – mit allem Drum & Dran (Anfahrt, Essen etc.) – bei Ihrem heutigen Besuch in Karlsruhe auszugeben?           *& %/.0*/"- 0-+ &. 0-+  &. 0-+ &. 0-+ &.  0-+ 4"- 0-+ )&*!"./"*."&* (,-++ %" "&*&.!-"&( ,-++*/ &.30#4*#(,-+ %- &*!."-./"( %&"- .&.  "#-$/")&/*/2+-/ /!/-(.-0%")/#4-/!/"*/2& '(0*$..*/"*0)#-$" ABB. 2.19 GEPLANTE AUSGABEN WÄHREND DES BESUCHS NACH BESUCHSHÄUFIGKEIT IN KARLSRUHE 2013 Wie viel Geld planen Sie insgesamt – mit allem Drum & Dran (Anfahrt, Essen etc.) – bei Ihrem heutigen Besuch in Karlsruhe auszugeben? 24 | DER ZENTRALE CITYBEREICH – EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013 ABB. 2.20 BESUCH IM OUTLET-CENTER ROPPENHEIM NACH BEFRAGUNGSSTANDORT UND ALTERSGRUPPEN Waren Sie schon einmal im Outlet-Center Roppenheim?                ',)2$04#,1/2+-01%*#/'# 4#,1/*#/#/#'!&"#/'0#/01/5# ',)2$04#,1/2+11*',%#/-/ (,#', 0'0#$/%1#+'1,13-/1 1"1/*0/2&#+1$8/1"1#,13'!)*2,%00,1#,2+$/%# ,!&*1#/0%/2..#,  #$/%2,%001,"-/1                         &/#2,"6*1#/  '02,1#/ &/#  '02,1#/ &/#  '02,1#/ &/#  '02,1#/ &/# 2,1#/&/# WAREN SIE SCHON EINMAL IM OUTLET-CENTER ROPPENHEIM? Das im Frühjahr 2012 errichtete Outlet-Center Roppenheim wurde bereits von 17,0 % der Befragten besucht. Dieser Anteil ist unter den Besucherinnen und Besuchern im Ein- kaufszentrum Ettlinger Tor (20,4 %) und in der Kaiserstraße (20 %) etwa gleich hoch (vgl. ABBILDUNG 2.20). Unter den Postgalerie-Befragten war erst ein Neuntel (11,1 %) schon mal im elsässischen Einkaufsdorf. Der größte Anreiz scheint vom Outlet-Center Roppenheim auf die Altersgruppen unter 18 Jahren und im Alter von 30 bis unter 65 Jahren auszugehen, was die Vermutung nahe legt, dass es sich hierbei häufi g um Einkäufe von Familien handelt. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 25 www.karlsruhe.de 3.1 SPONTANE ASSOZIATIONEN ZUR KARLSRUHER INNENSTADT Außer nach ihrem Besuchs- und Einkaufsverhalten wurden die City-Besuchenden auch nach ihren Einschätzungen und Beurteilungen zur Karlsruher City gefragt. Was fällt spontan zur Karlsruher Innenstadt ein, wie attraktiv sind die einzelnen Bereiche der Innenstadt und wie werden verschiedene Aspekte der Karlsruher City bewertet? WAS FÄLLT IHNEN SPONTAN ZUR KARLSRUHER INNENSTADT EIN? Die offene Fragestellung bot den Befragten die Möglichkeit, ganz spontan Eigenschaften zu nennen, die sie mit der Karls- ruher Innenstadt in Verbindung bringen. Mit 44,4 % werden am häufi gsten die „Baustellen, Staus, Chaos, Verkehrspro- bleme und Umleitungen“ angeführt (vgl. ABBILDUNG 3.01). Etwa einem Fünftel (19,3 %) kommen Schloss, Schlossgarten, Zoo/Stadtgarten und viel Grün beim Thema Karlsruher In- nenstadt in den Sinn. Am dritthäufi gsten wird die Postgalerie und Primark erwähnt (14,4 %), gefolgt von generell guten Einkaufsmöglichkeiten, Shopping und Geschäften (12,7 %). Während 8,8 % der Befragten die Karlsruher Innenstadt als schöne Stadt, überschaubar, zentral und vielseitig betrachten, empfi nden 7,5 % den Innenstadtbereich als laut, hektisch und dreckig. Interessant sind die spontanen Assoziationen speziell auch unter den erstmaligen Besucherinnen und Besuchern: Die Karlsruher Innenstadt wird von ihnen deutlich häufi ger und damit an erster Stelle mit der Postgalerie und Primark (51,3 %) in Verbindung gebracht als mit dem Themenkomplex Baustellen (26,9 %). TABELLE 3.01 stellt die spontanen Assoziationen zur Karlsru- her Innenstadt getrennt nach Geschlecht und Altersgruppen dar. Während Frauen viel häufi ger die Postgalerie und Primark (18,7 %) sowie das Schloss mit Schlossgarten, Zoo/Stadtgarten und viel Grün allgemein (21,7 %) erwähnen, wird von Män- nern häufi ger die Arbeit, Ausbildung und Studium (10,4 %) oder der KSC/Sport/Bäder (6,5 %) genannt. Außerdem sehen 11,2 % der Männer die City als schöne Stadt, überschaubar, zentral und vielseitig an, was lediglich 6,6 % der Frauen äußern. Mit steigendem Alter werden häufi ger das Schloss und der Weihnachtsmarkt sowie Museen mit der Innenstadt in Ver- bindung gebracht. Je jünger die Befragten, desto häufi ger assoziieren sie hingegen die Postgalerie und Primark sowie die Eigenschaft Groß- oder Studentenstadt mit Karlsruhe. 3.2 AT TR AK TIVITÄT DER K ARLS- RUHER INNENSTADT Neben den spontanen Einschätzungen zur Karlsruher Innen- stadt wurde auch erfragt wie ansprechend die verschiedenen Citybereiche auf die Passantinnen und Passanten wirken. Die Attraktivität der Karlsruher Innenstadt wurde detailliert und getrennt nach vier Einkaufsbereichen in Schulnotenform erhoben. WIE BEWERTEN SIE DIE ATTRAKTIVITÄT FOLGENDER BEREICHE IN DER KARLSRUHER CITY? Sobald Befragte einem Innenstadtbereich die Note ausreichend (4) oder schlechter gaben, wurden die Gründe für diese Unzu- friedenheit erfragt. Die durchschnittliche Attraktivität der Post- galerie liegt für alle Befragten bei der Schulnote 2,51. Zusammengenommen vergeben 55,1 % die Note sehr gut (11,4 %) oder gut (43,7 %) (vgl. ABBILDUNG 3.02). Die Bewertung der Postgalerie fällt unter den Befragten im Ein- kaufszentrum Ettlinger Tor sehr viel anders aus. Nur 4,9 % von ihnen schätzten die Attraktivität der Postgalerie mit sehr gut und 38,4 % mit gut ein. Als Begründung bei besonders ne- gativer Bewertung wurden vor allem Primark und unattraktive Geschäfte angeführt. 3. EINSCHÄTZUNGEN ZUR KARLSRUHER INNENSTADT 26 | DER ZENTRALE CITYBEREICH – EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013                                                   '3*+6+6/3,'11 1C8=+'9;+60+ 7).1+).8+/30'9,72E-1/).0+/8+3+7).C,8+3-+(48 %+/.3').872'608 =9;+3/-91896'7864342/+ 7).1+).8+8+96+ '602E -1/).0+/8+3 '.66'*78'*8 '/7+6786'B+9B-C3-+6=43+ =9;+3/-6F3 93*+7-+6/).87.4,93*+7:+6,'7793-7-+6/).8 97++3& 0+/31'/60'1893-+2F81/). '3-+3+.2+76(+/8+3%4.3+3+(+3 +38'1/8C8*/++37).+3 !!5468C*+6 -98+7$+60+.673+8=@ $'.3+3977+ 9189697-+.2E-1/).0+/8+3'7864342/+ /30'9,7=+38692881/3-+6"46 C).+678'*8 64B78'*8!89*+38+378'*8 '60851'8= <6'2/*+ 1'98.+08/7).*6+)0/- 7).E3+!8'*8F(+67).'9('6 =+386'1:/+17+/8/- 6(+/86(+/8778+11+97(/1*93-!89*/92#3/" -98+/30'9,72E-1/).0+/8+3!.455/3-+7).C,8+ 478-'1+6/+ 6/2'60 !).1477!).1477-'68+3&44!8'*8-'68+3:/+16F3 '978+11+3!8'97.'47$+60+.67564(1+2+#21+/893-+3 +.6,').3+3393-+3;'6+32E-1/).*'.+6!922+2+.6'17  '7/7   +,6'-8+2/838;468 !8'*8'61769.+28,F6!8'*8+38;/)0193- '77'38+392,6'-+ 47/8/:+3+986'1+>9B+693-+3 +-'8/:+>9B+693-+3 ABB. 3.01 SPONTANE ÄUSSERUNGEN ZUR KARLSRUHER INNENSTADT 2013 1) Was fällt Ihnen spontan zur Karlsruher Innenstadt ein? AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 27 "#(!$*" %')$")!&* C44,77(:,4 :49,7 )08 )08 )08 )08 (/7, :49,7 :49,7  :49,7 :49,7 :4+  (/7,(/7,(/7,(/7,(/7,C29,7 (:89,22,4!9(:8/(58$,71,/78675)2,3,#32,09:4.,4              !*/2588!*/2588.(79,4&55!9(+9.(79,4;0,27F4            589.(2,70, 703(71             .:9,041(:-83E.20*/1,09,4!/56604.,8*/C-9,             7),097),09889,22,:8)02+:4.!9:+0:3#40"           8*/E4,!9(+9F),78*/(:)(7>,497(2;0,28,090.         2(:9/,1908*/+7,*10.          75B89(+9!9:+,49,489(+9          (71962(9> =7(30+,      C*/,789(+9         041(:-8>,497:399204.,7"57             :29:7:8.,/3E.20*/1,09,4(89754530,              .:9,8$,71,/784,9> ? $(/4,4:88,            !!6579C+,7        ,49(209C9+0,,48*/,4            (4.,4,/3,87),09,4%5/4,4,),4             1,04 2(071(29:4.,3F920*/            :4+,8.,70*/98/5-:4+,8;,7-(88:4.8.,70*/9             :8,,4&              >:<,40.7F4             (08,7897(B,:B. 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ABB. 3.02 ATTRAKTIVITÄT DES EINKAUFSZENTRUMS POSTGALERIE IN DER KARLSRUHER INNENSTADT 2013 NACH BEFRAGUNGSSTANDORTEN Wie bewerten Sie die Attraktivität des Einkaufszentrums Postgalerie? 28 | DER ZENTRALE CITYBEREICH – EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013 Das Einkaufszentrum Ettlinger Tor ist mit einer durchschnitt- lichen Schulnote von 2,09 der attraktivste Einkaufsbereich in der Karlsruher Innenstadt. Nicht weniger als 78,9 % der Be- fragten geben die Note sehr gut (20,1 %) oder gut (58,8 %), wobei diese positive Bewertung an allen Befragungsstandorten anzutreffen ist (vgl. ABBILDUNG 3.03). Als Begründung für die wenigen schlechten Benotungen (Note 4 bis 6) wurden vor allem Unübersichtlichkeit und zu viele Geschäfte angeführt und die Aussage, dass es zu eng oder voll sei. Die durchschnittliche Attraktivität der Kaiserstraße im Bereich zwischen Postgalerie (Europaplatz) und Karstadt liegt für alle Befragten bei der Schulnote 2,61. Zusammengenom- men 52,6 % geben ihr die Note sehr gut (5,2 %) oder gut (47,4 %) (vgl. ABBILDUNG 3.04). Diese Bewertung fällt vor al- lem unter Befragten im Einkaufszentrum Ettlinger Tor schlech- ter aus, wo lediglich 43,2 % der Attraktivität der westlichen Kaiserstraße ein sehr gut oder gut erteilen. Als Begründung für negative Bewertung (Note 4 bis 6) wurde vor allem auf die Baustellen und wenig Auswahl an Geschäften hingewiesen. Die Kaiserstraße im Bereich zwischen Karstadt und C&A wird von den Befragten mit der Schulnote 3,27 bewertet. Mehr als ein Drittel (34,7 %) geben diesem Einkaufsbereich nur ein ausreichend oder schlechter (vgl. ABBILDUNG 3.05). Dagegen bewerten nur 21,7 % mit der Note sehr gut oder gut. Selbst die Befragten in der Kaiserstraße vergeben nur zu 23,4 % die Note eins oder zwei. Die zahlreichen negativen Bewertungen werden vor allem mit den Baustellen und unattraktiven Ge- schäften gerechtfertigt.                                 1!)-+'!+!+!%$ !+%,!+,-+2! %)&.",1!)-+.( --'%)#!+*+ %)&.",1!)-+.( *,-#'!+%! ,!$+#.-#.-!"+%! %#!) .,+!%$!) ()#!'$"-.)#!)5#!) ,%, !"+#-!(%-)-0*+- - -+',+.$!(-"5+- -!)-0%&'.)#,,)-!).("+#!   !"+#.)#,,-) *+- ABB. 3.03 ATTRAKTIVITÄT DES EINKAUFSZENTRUMS ETTLINGER TOR IN DER KARLSRUHER INNENSTADT 2013 NACH BEFRAGUNGSSTANDORTEN Wie bewerten Sie die Attraktivität des Einkaufszentrums Ettlinger Tor (ECE-Center)? AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 29 www.karlsruhe.de                                     2!).,'!,!,!%$ !,%-!,-.,3! %)&/"-2!).,/( ..'%)#!,*, %)&/"-2!).,/( *-.#'!,%! -!$,#/.#/.!",%! %#!) /-,!%$!) ()#!'$"./)#!)6#!) -%-  !",#.!(%.).1*,. . .,'-,/$!(."6,. .!).1%&'/)#--).!)/(",#!   !",#/)#--.) *,. ABB. 3.04 ATTRAKTIVITÄT DER WESTLICHEN KAISERSTRASSE IN DER KARLSRUHER INNENSTADT 2013 NACH BEFRAGUNGSSTANDORTEN Wie bewerten Sie die Attraktivität der Kaiserstraße zwischen Einkaufszentrum Postgalerie (Europaplatz) und Karstadt?                                               0 (,*& * * $#  *$+ *+,*1 $(%-!+0 (,*- ' ,,&$(" *)* $(%-!+0 (,*-' )+,"& *$ + #*"-,"-, !*$ $" (-+* $# ('(" &#!,-(" (4" ( +$+  !*", '$,(,/)*, ,,*&+*-# ',!4*,, (,/$%&-("++(, (-'!*"    !*"-("++,()*, ABB. 3.05 ATTRAKTIVITÄT DER ÖSTLICHEN KAISERSTRASSE IN DER KARLSRUHER INNENSTADT 2013 NACH BEFRAGUNGSSTANDORTEN Wie bewerten Sie die Attraktivität der Kaiserstraße zwischen Karstadt und C&A? 30 | DER ZENTRALE CITYBEREICH – EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013 3.3 BEWERTUNG DER KARLS- RUHER INNENSTADT Neben der generellen Attraktivität der Einkaufsbereiche in der Karlsruher City interessiert wie einzelne Eigenschaften der Innenstadt von den Befragten am Standort bewertet werden und ob bestimmte Angebote im Einzelhandel vermisst werden. Zusätzlich ist von Interesse, inwiefern die aktuelle Baustellen- situation von den Befragten als störend empfunden wird und welche Erwartungen an die Karlsruher Innenstadt für die Zeit nach den Baustellen existieren. SAGEN SIE MIR DOCH BITTE, WIE SIE DIE FOLGENDEN DINGE IN DER KARLSRUHER INNENSTADT BEWERTEN. Die Ausstattung mit Cafés und Restaurants in der Karlsruher City wird mit einer Durchschnittsnote von 2,0 unter allen Einzelpunkten am besten bewertet (vgl. ABBILDUNG 3.06). Daneben werden vor allem das Warenangebot (2,11), die Erreichbarkeit mit Straßenbahn und Bus (2,29), die Gestaltung der Geschäfte (2,31) und der Service der Geschäfte rund ums Einkaufen von den Besucherinnen und Besuchern in der Innen- stadt geschätzt. Schlechter als befriedigend werden lediglich die Ausgestaltung der Fußgängerzone (3,17) und die Erreich- barkeit mit dem Auto (3,31) wahrgenommen. Diese Bewertun- gen der verschiedenen Aspekte in der City unterscheiden sich nach dem Wohnort der Befragten: Während die Karlsruher Bürger unter den Befragten die öffentliche Sicherheit auf Stra- ßen und Plätzen sowie die Ruhezonen, Sitzmöglichkeiten und Treffpunkte im Freien positiver wahrnehmen, stellen Befragte von auswärts vor allem der Erreichbarkeit mit Straßenbahn und Bus, dem Gesamteindruck der Straßen, Plätze und Gebäu- de, der Ausgestaltung der Fußgängerzone und der Erreichbar- keit mit dem Auto ein besseres Zeugnis aus.                      --"& %-'"&/)&/!")0/+ 0.$"./(/0*$!"-07$8*$"-3+*" 0%"3+*"*&/3)<$(& %'"&/"*0*!-"##,0*'/"&)-"&"* 4##"*/(& %"& %"-%"&/0#/-7"*0*!(8/3"* 0"-'"&/0#!"*/-7"*(8/3"*0*!-=**($"*  ".)/"&*!-0 '!"-/-7"*(8/3"0*!"80!" "-/0*$!0- %"-'0#.,"-.+*( "./(/0*$!"-"-&*!0*$.2"$"0*!..$"* "-1& "!"-". %8#/"-0*!0).&*'0#"* "./(/0*$!"-". %8#/" --"& %-'"&/)&//-7"*%*0*!0. -"**$"+/ 0..///0*$)&/#:.0*!"./0-*/. .&. "#-$/")&/*/2+-/ /!/-(.-0%")/#=-/!/"*/2& '(0*$..*/"*0)#-$"  ABB. 3.06 DURCHSCHNITTSNOTEN WICHTIGER EIGENSCHAFTEN DER KARLSRUHER INNENSTADT 2013 Sagen Sie mir doch bitte, wie Sie die folgenden Dinge in der Karlsruher Innenstadt bewerten. Verteilen Sie dazu Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend). AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 31 www.karlsruhe.de WENN SIE AN DEN EINZELHANDEL IN DER KARLSRUHER INNENSTADT DENKEN, FALLEN IHNEN DA BRANCHEN ODER ANGEBOTE EIN, DIE SIE VERMISSEN? Insgesamt zeigen sich die Befragten mit dem Einzelhandels- angebot in der Karlsruher Innenstadt zufrieden. Über die Hälfte (54,6 %) der Passantinnen und Passanten geben an, dass Sie keine Branchen oder Angebote im Einzelhandel in der Karlsruher Innenstadt vermissen und alles Nötige vorhanden ist (vgl. ABBILDUNG 3.07). Unter den erstmaligen Besuchern der Karlsruher Innenstadt geben sogar 74,2 % an, dass alle erwünschten Einzelhandelsangebote vorhanden sind. Wenn doch ein Bedarf besteht, werden am häufi gsten Fach- und Spezialgeschäfte, inhabergeführte, alteingesessene Geschäfte (8,0 %), individuelle Modegeschäfte, Boutiquen (7,4 %) und Cafés und mehr Gastronomie (6,3 %) gewünscht.                                $0'(4(4$0&+(0*(%16( $7/<4-6( 7&++$0'.70* @%(.+<75(4 $75+$.659$4(0!14;(..$0)$&+*(5&+<)6( 52(;,(..($0':1/276(4.<'(0.(-6410,- "2,(.9$4(0 $7)#$4(0+<75(4 52(;,(..("2146*(5&+<)6(  76'114 *(+1%(0(70'/,66.(4((-.(,'70*)A4$..(.6(45*4722(0 $5611'(067&-:4,('+,&-(0 (%(05/,66(.(.,-$6(55(0 (44(0%(-.(,'70* 1'(*(5&+<)6((66(0 $)>5/(+4$564101/,( 0',8,'7(..(1'(*(5&+<)6(176,37(0 $&+70'"2(;,$.*(5&+<)6(,0+$%(4*()A+46($.6(,0*(5(55(0((5&+<)6( 0(,0$..(5814+$0'(0,&+8(4/,55(-(,0( (+4)$&+0(0070*(09$4(0/@*.,&+'$+(4"7//(/(+4$.5  $5,5  ()4$*6(/,6069146 "6$'6$4.547+(/6)A4"6$'6(069,&-.70*!$55$06(07/)4$*( ABB. 3.07 ERWÜNSCHTE ZUSÄTZLICHE EINZELHANDELSANGEBOTE IN DER INNENSTADT 2013 1) Wenn Sie an den Einzelhandel in der Karlsruher Innenstadt denken, fallen Ihnen da Branchen oder Angebote ein, die Sie vermissen? 32 | DER ZENTRALE CITYBEREICH – EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013 DURCH DIE TIEFERLEGUNG DER STRASSENBAHN GIBT ES DERZEIT IN DER KARLSRUHER INNENSTADT MEHRERE GROSSE BAUSTELLEN. WIE STARK WIRD DADURCH AUS IHRER SICHT DAS EINKAUFEN UND FLANIEREN IN DER CITY BEHINDERT? Unabhängig vom zuvor durchaus gut bewerteten Einzelhan- delsangebot in der Karlsruher Innenstadt werden die Umbau- maßnahmen im Zuge der Kombilösung deutlich als einschrän- kend wahrgenommen. Die aktuelle Baustellensituation an mehreren Stellen in der Karlsruher Innenstadt wird von jeweils einem Viertel der Befragten als sehr stark (23,3 %) oder stark (25,0 %) behindernd empfunden (vgl. ABBILDUNG 3.08). Lediglich 14,1 % geben an gar nicht von den Baumaßnahmen zur Tieferlegung der Straßenbahn behindert zu werden. Die Innenstadt seltener aufsuchende Befragte fühlen sich weniger beeinträchtigt: Unter den Erstbesuchenden geben nur 26,6 % an, sehr stark oder stark unter den Baustellen zu leiden. Dage- gen meinen 40,5 %, sie würden gar nicht von den Baustellen zur Tieferlegung der Straßenbahn behindert. ABB. 3.08 BEHINDERUNGEN DURCH BAUSTELLEN IN DER KARLSRUHER INNENSTADT 2013 Durch die Tieferlegung der Straßenbahn gibt es derzeit in der Karlsruher Innenstadt mehrere große Baustellen. Wie stark wird dadurch aus Ihrer Sicht das Einkaufen und Flanieren in der City behindert? ,!$+,-+&    /!)%#    ,-+&   #+)%$-   -!%',-!%',   ,%,!"+#-!(%-)-/*+- - -+',+.$!(-"3+- -!)-/%&'.)#,,)-!).("+#! WAS ERWARTEN SIE ALS BESUCHER VON DER KARLS- RUHER INNENSTADT NACH ABSCHLUSS ALLER BAUARBEITEN? Die momentan wahrgenommene Baustellensituation im Alltag der Innenstadtbesuchenden verstellt allerdings nicht den Blick auf das Bild der zukünftigen Karlsruher City nach Abschluss aller Bauarbeiten. So äußern 95,3 % der Befragten bereit- willig ihre Erwartungen für die Zeit nach Fertigstellung der Kombilösung. Der zentrale Wunsch der Befragten ist für die Zukunft ein schöneres Stadtbild (41,6 %), das nach den Um- baumaßnahmen die Karlsruher Innenstadt prägen wird (vgl. ABBILDUNG 3.09). Mehr als ein Drittel erwarten sich außer- dem mehr Komfort für Fußgänger (36,4 %) und generell eine ruhigere Atmosphäre in der Innenstadt (34,4 %). Die einfache Erwartung, dass es keine Baustellen mehr (21,5 %) und statt- dessen eine schienenfreie Kaiserstraße (20,3 %) geben wird, in der man ungestört einkaufen kann (19,8 %), ist außerdem in vielen Köpfen vorhanden. Negative Assoziationen werden lediglich von 2,8 % der Befragten in Form von weniger Si- cherheit in den unterirdischen Haltestellen befürchtet. Dem gegenüber stehen bei 15,6 % allerdings Hoffnungen auf eine erhöhte Sicherheit in der Innenstadt durch die Tieferlegung der Straßenbahn. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 33 www.karlsruhe.de                                 $0'(3(38$3560*(0 %(44(3(<%(34,&+5.,&+-(,5 %(44(3(33(,&+%$3-(,5#6*?0*.,&+-(,5 8(0,*(3 !(3-(+3 /(+33D0 8(0,*(3 ,&+(3+(,5,0'(0605(3,3',4&+(0$.5(45(..(0 /(+31/)135)D3$')$+3(3 7(3(,0)$&+5(03(,4(/,5'(/" /(+3 53$>(0&$)A4 7(3(,0)$&+5(03(,4(/,5'(/9! /(+3 ,&+(3+(,5,0'(300(045$'5 60*(45C35(4,0-$6)(0,0'(300(045$'5 4&+,(0(0)3(,($,4(3453$>( -(,0($645(..(0/(+3 36+,*(3(5/142+?3(,0'(300(045$'5 /(+31/)135)D36>*?0*(3 4&+C0(3(4 5$'5%,.' (+3)$&+0(0060*(08$3(0/C*.,&+'$+(3 6//(0/(+3$.4  $4,4  ()3$*5(/,5058135 5$'5$3.436+(/5)D3 5$'5(058,&-.60*$44$05(06/)3$*(  ABB. 3.09 ERWARTUNGEN FÜR DIE ZEIT NACH DEN BAUSTELLEN DER KOMBILÖSUNG 1) Was erwarten Sie als Besucher von der Karlsruher Innenstadt nach Abschluss aller Bauarbeiten? 34 | DER ZENTRALE CITYBEREICH – EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013 AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 35 www.karlsruhe.de Wie bereits in der ausführlichen Darstellung der Befragungs- ergebnisse deutlich wurde, unterscheiden sich die drei Befra- gungsbereiche in der Karlsruher City in einigen Verhaltenswei- sen und Einschätzungen der dortigen Besucherinnen und Be- sucher deutlich. Diese sollen nun für den jeweiligen Standort zusammengefasst werden. 4.1 EINKAUFSZENTRUM POSTGALERIE In der Postgalerie ist mit einem Durchschnittsalter von 30 Jah- ren das jüngste Publikum der Karlsruher City unterwegs. Der Frauenanteil an den Befragten ist hier mit 57 % am höchsten. Insgesamt besuchen 55,8 % aller 1.100 Interviewten das Ein kaufszentrum am Europaplatz. Von ihnen geben 45,3 % an, am selben Tag außerdem die Kaiserstraße besuchen zu wollen und 31,0 % das Einkaufszentrum Ettlinger Tor. Am Befragungs standort Postgalerie waren zwei Drittel der Besu- chenden (67,2 %) von außerhalb der Stadtgrenzen und sogar 14,7 % von außerhalb Baden-Württembergs angereist. Diese Anteile sind im Vergleich zu den anderen Standorten über- durchschnittlich hoch. Der Anteil Befragter von außerhalb der Region Karlsruhe liegt hier mit 47,6 % mehr als doppelt so hoch wie an den beiden anderen Befragungsstandorten. Entsprechend ist auch die Aufenthaltsdauer in der Karlsru- her Innenstadt unter den Besuchenden der Postgalerie mit durchschnittlich 4,0 Stunden am längsten. Über die Baustel- lensituation in Karlsruhe informieren sich diese nur zu 13,3 % vorab. Lediglich 27,4 % besuchen die Innenstadt mindestens ein Mal pro Woche zum Shopping. Gleichzeitig fi ndet sich hier der höchste Anteil von erstmalig zum Einkauf angereisten Passantinnen und Passanten (16,1 %). Diese kommen häufi g mit dem PKW und hierbei zu großen Teilen als Mitfahrende (16,2 %) an. Der Anteil der mit dem ÖPNV Angereisten liegt bei 37,4 %. Auch die Besuchergruppengröße liegt mit durch- schnittlich drei Personen höher als im zentralen Bereich der Kaiserstraße oder dem Einkaufszentrum Ettlinger Tor und nur 12,1 % sind ohne Begleitung unterwegs. Exklusive Besucher sind 10,7 % aller Befragten, die ausschließlich das Einkaufs- zentrum Postgalerie besuchen. Das Outlet-Center Roppenheim wurde erst von einem Neuntel (11,1 %) der Befragten be- sucht. ABB. 4.01 ZUSAMMENGEFASSTE INFORMATIONEN FÜR DEN STANDORT EINKAUFSZENTRUM POSTGALERIE 2013 Das Einkaufsverhalten weist ebenso wie das generelle Be- suchsverhalten einige Besonderheiten auf, wobei Besuchs- und Einkaufsverhalten natürlich im Zusammenhang gesehen wer- den müssen. Der Anteil derjenigen, die gekommen sind, um in der Innenstadt einzukaufen, liegt mit 80,8 % am Standort Postgalerie am höchsten und auch der Gastronomiebesuch wird von 45,4 % der Interviewten eingeplant. Der Besuch von Freunden oder Familie (8,9 %), Dienstleistungs- (4,7 %) oder Kulturangeboten (3,4 %) sowie von Behörden fällt dagegen unterdurchschnittlich aus. Vorab haben sich lediglich 13,5 % über das Einzelhandelsangebot in der Karlsruher Innenstadt informiert. Das Ausgabeverhalten in der Karlsruher Innenstadt ist recht großzügig: 41,3 % dieser Befragten planen Ausgaben von mindestens 100 Euro. Die durchschnittlichen Ausgaben während des Besuchs in Karlsruhe liegen bei den in der Post- galerie Befragten bei 121 Euro. #!  &#$"%% ,3&1%&1&'1"(3&. ")1& $)4,./3&'A1331"+3*5*3>3%&23".%/132  .3&*,"1,214)&1A1(&1  .3&*,&'1"(3&1"42%&1&(*/."1,214)&   &.9841.1&*2&.438&.   &. 841.1&*2&.438&.  &24$)&1(1400&.(1@=&  4'&.3)",32%"4&1*."1,214)&*.34.%&.  .3&*, .41%*&2&.3".%/13&24$)&.%&1  .3&*,*.+"4'&.%&1  .3&*,"231/./-*&.438&.%&1   42("#&.*."1,214)&*.41/  .3&*,123#&24$)&.%&1   .3&*,-*.%&23&.26@$)&.3,*$)&24$)&.%&1   -*.8&,)".%&,6&1%&.+&*.&.(&#/3&5&1-*2235/.B    -43,&3&.3&1/00&.)&*-6"1&.#&1&*32B   *&"1,214)&1*376*1%-*3"423&,,&."22/8**&135/.B  ;#&1%*&"423&,,&.2*34"3*/.*.'/1-*&1&.2*$)B   41$)"423&,,&.2&)123"1+#&)*.%&13'A),&.2*$)B   !!! 3"%3"1,214)&-3'A13"%3&.36*$+,4.("22".3&.4-'1"(&  4. INNENSTADTBEREICHE IM FOKUS 36 | DER ZENTRALE CITYBEREICH – EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013 Die durchschnittliche Attraktivität des Einkaufszentrums Post- galerie unter allen Befragten liegt bei der Schulnote 2,51 und damit 0,42 Notenpunkte schlechter als für das Einkaufszent- rum Ettlinger Tor, aber 0,1 bzw. 0,76 Notenpunkte besser als für die Bereiche der Fußgängerzone. Aus Sicht der Befragten im Einkaufszentrum Ettlinger Tor wird die Postgalerie schlech- ter bewertet. Als Begründung für negative Bewertung von ausreichend und schlechter werden von den Befragten vor allem Primark und unattraktive Geschäfte angeführt. Die Erreichbarkeit mit Straßenbahn und Bus wird in der Postgalerie positiver, die Beratung durch Verkaufspersonal, Sauberkeit und öffentliche Sicherheit auf Straßen und Plätzen sowie die Ruhezonen, Sitzmöglichkeiten und Treffpunkte im Freien negativer als an den übrigen Einkaufsbereichen in der Innenstadt eingeschätzt. Zwei Drittel der Befragten an der Postgalerie (64,4 %) geben an, keine Branchen oder Einzel- handelsangebote in der Karlsruher Innenstadt zu vermissen. Der Themenkomplex Baustellen wird von 38,8 % der Befrag- ten am Standort und somit seltener als an den anderen beiden Einkaufsbereichen spontan mit der Karlsruher Innenstadt in Verbindung gebracht. Sehr stark oder stark behindert fühlen sich von den Baustellen in der Innenstadt am Befragungs- standort Postgalerie 46,1 % der Passantinnen und Passanten. 4.2 EINKAUFSZENTRUM ETTLINGER TOR (ECE-CENTER) Das Einkaufszentrum Ettlinger Tor wird vorwiegend von Pas- santinnen und Passanten mittleren Alters aufgesucht – von den dort Befragten sind 27,1 % im Alter von 30 bis unter 45 Jahren. Das Durchschnittsalter liegt mit 38 Jahren ein Jahr über dem der Kaiserstraße und somit insgesamt am höchsten. Das angetroffene Geschlechterverhältnis ist ausgeglichen. Insgesamt besucht gut die Hälfte (50,8 %) der insgesamt 1.100 Interviewten das Einkaufszentrum Ettlinger Tor während eines Innenstadtaufenthalts. Ein Viertel (26,1 %) der Befragten gibt an, am selben Tag außerdem zusätzlich die Postgalerie besuchen zu wollen, fast die Hälfte (49,2 %) will zusätzlich in die Kaiserstraße. Ausschließlich das Einkaufszentrum Ett- linger Tor möchten 9,5 % aller Befragten am Befragungstag besuchen. Das am ECE befragte Publikum setzt sich jeweils zur Hälfte aus Auswärtigen und Karlsruhern zusammen und gelangt überdurchschnittlich häufi g zu Fuß (15,9 %) oder mit dem Fahrrad (11,9 %) in die Innenstadt. Den ÖPNV nutzen 32,1 %, mit dem PKW reisen 39,7 % der Befragten an. Der Anteil Befragter von außerhalb der Region Karlsruhe liegt hier bei 19,0 %, etwas höher als im zentralen Bereich der Kaiser- straße (18,0 %), aber nicht so hoch wie im Einkaufszentrum Postgalerie (47,6 %). ABB. 4.02 ZUSAMMENGEFASSTE INFORMATIONEN FÜR DEN STANDORT EINKAUFSZENTRUM ETTLINGER TOR 2013 Der Anteil derjenigen, die zum Einkaufen angereist sind, liegt bei 74,2 %, nur ein Viertel (25,2 %) plant einen Gastrono- miebesuch. Relativ viele geben hingegen an, in der Innenstadt zu wohnen (7,3 %) oder auf dem Weg zur Arbeit oder Aus- bildungsstätte zu sein (14,9 %). Als Aktivitäten geben am Einkaufszentrum Ettlinger Tor verhältnismäßig viele Interviewte die Inanspruchnahme von Dienstleistungen (9,3 %), Kultur, Kino oder Museum (5,0 %) oder Behördenbesuche (1,7 %) an. Ein Neuntel (11,3 %) plant hierzu eine Aufenthaltsdauer von weniger als einer Stunde an. Die durchschnittliche Besu- chergruppengröße liegt bei 2,2 Personen, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer bei 3,6 Stunden. Jedoch kommt fast die Hälfte der Passantinnen und Passanten (49,8 %) mindestens ein Mal pro Woche zum Einkaufen in die City. Der Anteil von Erstbesuchenden liegt bei nur 1,7 %. Dazu passend möch- te ein Viertel (24,5 %) der Befragten nur unter zehn Euro während des Besuchs in der Karlsruher Innenstadt ausgeben. Im Durchschnitt werden von den Befragten am ECE-Center 91 Euro während des Besuchs in Karlsruhe ausgegeben und etwa ein Drittel (30,1 %) plant Ausgaben zwischen 10 und 50 Euro. Informationen über das Einzelhandelsangebot in der Karlsruher Innenstadt haben 13,9 % vorab eingeholt. Ein Fünftel (20,4 %) der Befragten hat zurückliegend das Outlet- Center Roppenheim bereits besucht. "  %"#!$$ -4'2&'2'(2#)4'/ #*2' %*5-/04'(B2442#,4+6+4?4&'34#/&0243  /4'+-#2-325*'2B2)'2   /4'+-'(2#)4'2#53&'2')+0/#2-325*'   '/: 952/2'+3'/549'/   '/!952/2'+3'/549'/  '35%*'2)2511'/)2A>'  5('/4*#-43&#5'2+/#2-325*'+/45/&'/  /4'+-/52&+'3'/4#/&024 '35%*'/&'2   /4'+-+/,#5('/&'2    /4'+-#3420/0.+'/549'/&'2   53)#$'/+/#2-325*'+/520  /4'+-234$'35%*'/&'2  /4'+-.+/&'34'/37A%*'/4-+%*'35%*'/&'2  .+/9'-*#/&'-7'2&'/,'+/'/)'$04'6'2.+33460/C   .54-'4'/4'2011'/*'+.7#2'/$'2'+43C   +'#2-325*'2+487+2&.+4#534'--'/#3309++'2460/C  <$'2&+'#534'--'/3+45#4+0/+/(02.+'2'/3+%*C   52%*#534'--'/ 3'*234#2,$'*+/&'24(B*-'/3+%*C   """ 4#&4#2-325*'.4(B24#&4'/47+%,-5/)#33#/4'/5.(2#)'  AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 37 www.karlsruhe.de Mit einer durchschnittlichen Schulnote von 2,09 wird das Ein- kaufszentrum Ettlinger Tor von allen Befragten insgesamt als attraktivster Einkaufsbereich wahrgenommen. Die wenigen schlechten Bewertungen sind vor allem in der Unübersichtlich- keit, zu vielen Geschäften oder der Aussage, dass es zu eng oder voll sei, begründet. Besser bewertet als an den anderen Befragungsbereichen werden hier die Gestaltung der Geschäf- te, die Sauberkeit und öffentliche Sicherheit auf Straßen und Plätzen sowie die Ruhezonen, Sitzmöglic hkeiten und Treff- punkte im Freien. Am Befragungsstandort ECE sehen 53,2 % der Befragten keine fehlenden Branchen oder Einzelhandels- angebote. Am häufi gsten werden individuelle Modegeschäfte und Boutiquen (8,8 %) und inhabergeführte Fach- und Spezi- algeschäfte (7,7 %) vermisst. Das Thema Baustellen wird von 48,0 % der Befragten am Standort mit der Karlsruher Innenstadt verbunden. Das Infor- mationsverhalten zur aktuellen Baustellensituation ist dement- sprechend am Ettlinger Tor am stärksten ausgeprägt: 22,4 % der Befragten haben sich vorab informiert. Die Baustellen werden hier von zusammengenommen 53,5 % der Befragten und somit am häufi gsten als sehr stark oder stark behindernd wahrgenommen. Diese starke Baustellenwahrnehmung und empfundene Beeinfl ussung hat auch damit zu tun, dass der Zugang zu den nächstgelegenen Haltestellen Marktplatz, Ett- linger Tor und Volkswohnung/Staatstheater zum Befragungs- zeitpunkt stark eingeschränkt war. 4.3 ZENTRALER BEREICH DER KAISERSTRASSE In der Kaiserstraße ist fast die Hälfte der Befragten (49,4 %) jünger als 30 Jahre. Ein Neuntel (11,1 %) befi ndet sich im Alter unter 18 Jahren. Gleichzeitig ist mit 11,9 % beinahe ein Achtel im Alter von 65 Jahren und älter. Das durchschnittliche Alter der Befragten liegt in der Fußgängerzone bei 37 Jahren. Das angetroffene Geschlechterverhältnis ist auch hier ausgegli- chen. Insgesamt besuchen 66,9 % der insgesamt 1.100 Inter- viewten während ihres Innenstadtaufenthalts den zentralen Bereich der Kaiserstraße. Am Befragungsstandort Kaiserstraße geben 36,6 % der Befragten an, am selben Tag zusätzlich das Einkaufszentrum Postgalerie besuchen zu wollen, 33,2 % das Einkaufszentrum Ettlinger Tor. Ausschließlich die Kaiserstraße möchten 18,5 % der Befragten während des Innenstadtauf- enthalts besuchen. Der Anteil der Befragten von außerhalb der Region Karlsruhe liegt in der Kaiserstraße bei 19,0 %, dagegen sind über die Hälfte (55,2 %) Karlsruher Bürger. Den ÖPNV benutzten 49,0 % der Interviewten, das sind über zehn Prozentpunkte mehr als an den anderen beiden Befra- gungsstandorten. Der PKW wird von 30,5 % der Befragten und somit deutlich seltener als an den anderen Einkaufsbe- reichen der Innenstadt zur Anreise genutzt. Im Durchschnitt liegt die Besuchergruppengröße in der Kaiserstraße bei 2,3 Personen. ABB. 4.03 ZUSAMMENGEFASSTE INFORMATIONEN FÜR DEN STANDORT ZENTRALER BEREICH DER KAISERSTRASSE 2013 Der Anteil der zum Einkaufen in die Innenstadt Kommenden liegt bei 78,4 %, etwa ein Drittel (30,8 %) plant einen Gast- ronomiebesuch. Im zentralen Bereich der Kaiserstraße wollen anteilig mehr Befragte Freunde oder Verwandte besuchen (13,8 %) oder Dienstleistungsangebote wahrnehmen (9,5 %). Das sind mehr als an den anderen Befragungspunkten. Ein großer Teil der Befragten (29,4 %) kommt hier täglich oder mehrmals pro Woche zum Einkaufen in die Innenstadt. Min- destens einmal pro Woche kommen zusammengenommen 47,9 % der hier Befragten. Der Anteil von die Karlsruher Innenstadt erstmals Besuchenden liegt bei 4,1 %. Ein Fünftel (20,0 %) der Befragten hat das Outlet-Center Roppenheim bereits besucht. Das Einzelhandelsangebot in der Karlsruher Innenstadt wurde von 16,0 % vorab via Internet oder Radio, Zeitung oder Werbung in Erfahrung gebracht. 47,1 % der Passantinnen und Passanten und somit weniger als in den Einkaufszentren Ettlinger Tor und Postgalerie geben an, das sie keine Branchen oder Angebote im Einzelhandel der Karlsruher Innenstadt vermissen. Defi zite werden hier vor allem bei Gas- tronomie und Cafés gesehen. $ "! '$%#&& -4'2&'2'(2#)4'/ #*2' %*5-/04'(B2442#,4+6+4?4&'27'34-+%*'/#+3'2342#>'  %*5-/04'(B2442#,4+6+4?4&'2A34-+%*'/#+3'2342#>'   /4'+-#2-325*'2B2)'2   /4'+-'(2#)4'2#53&'2')+0/#2-325*'   '/: 952/2'+3'/549'/  '/!952/2'+3'/549'/   '35%*'2)2511'/)2A>'  5('/4*#-43&#5'2+/#2-325*'+/45/&'/   /4'+-/52&+'3'/4#/&024'35%*'/&'2   /4'+-+/,#5('/&'2   /4'+-#3420/0.+'/549'/&'2  53)#$'/+/#2-325*'+/520   /4'+-234$'35%*'/&'2   /4'+-.+/&'34'/37A%*'/4-+%*'35%*'/&'2  .+/9'-*#/&'-7'2&'/,'+/'/)'$04'6'2.+33460/C   .54-'4'/4'2011'/*'+.7#2'/$'2'+43C  +'#2-325*'2+487+2&.+4#534'--'/#3309++'2460/C  <$'2&+'#534'--'/3+45#4+0/+/(02.+'2'/ 3+%*C   52%*#534'--'/3'*234#2,$'*+/&'24(B*-'/3+%*C  """ 4#&4#2-325*'.4(B24#&4'/47+%,-5/)#33#/4'/5.(2#)'  38 | DER ZENTRALE CITYBEREICH – EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013 Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in der Innenstadt liegt bei 3,5 Stunden und im Vergleich am kürzesten. Während ihres Aufenthalts in Karlsruhe plant ein Drittel der Befragten (30,2 %), zwischen 10 und 50 Euro auszugeben. Die durch- schnittliche Ausgabenhöhe während des Karlsruheaufenthalts beträgt im zentralen Bereich der Kaiserstraße 101 Euro und somit im Schnitt zehn Euro mehr als im Einkaufszentrum Ett- linger Tor und 20 Euro weniger als im Einkaufszentrum Post- galerie. Die Ausgestaltung der Fußgängerzone wird von den Befragten in der Kaiserstraße besser als an den anderen Einkaufsberei- chen, die Ausstattung mit Cafés und Restaurants schlechter bewertet. Die durchschnittliche Attraktivität der Kaiserstraße wurde getrennt nach zwei Bereichen erfasst: im westlichen Bereich zwischen Europaplatz und Karstadt liegt sie bei der Schulnote 2,61, im östlichen Bereich zwischen Karstadt und C&A bei 3,27. Die stärker negativen Bewertungen für die östliche Kaiserstraße werden vor allem aufgrund der Baustel- len und der Auswahl an Geschäften erteilt. Spontan wird der Themenkomplex Baustellen von 47,0 % der Befragten in der Kaiserstraße mit der Innenstadt in Verbindung gebracht. Über die Baustellensituation in Karlsruhe informierten sich vorab 16,5 %. Zusammengenommen fühlen sich in der Kaiserstraße 46,6 % sehr stark oder stark durch die Baustellen behindert. Die Erwartung von mehr Komfort für Fußgänger (40,7 %) für die Zeit nach den Baustellen ist im zentralen Bereich der Kaiserstraße beinahe ebenso präsent wie die Erwartung eines schöneren Stadtbildes (42,2 %). AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 39 www.karlsruhe.de ANHANG 40 | DER ZENTRALE CITYBEREICH – EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013  ̹„ ›ƒ”–ˆ‘”•…Š—‰ „  Fragebogen Passantenbefragung 2013 Im Auftrag der Stadt Karlsruhe führt .die COBUS Marktforschung GmbH eine Umfrage der Citybesucher durch. Ich möchte Ihnen einige Fragen zum Ihrem Innenstadtbesuch stellen. Die Befragung ist völlig anonym. Ihr Name wird nicht bekannt. Ihre Antworten sind jedoch für die Weiterentwicklung der Karlsruher Innenstadt relevant. a) Interviewer (autom. Aus ID-Nr.:) b) Interviewnummer c) Tag (autom.) d) Uhrzeit (autom.) e) Erhebungsstandort 1= in der Postgalerie 2 = im ECE-Center 3 = Kaiserstraße, Fußgängerzone) 1. Mit welchem Verkehrsmittel sind Sie heute in die Karlsruher City gekommen? (nur hauptsächlich genutztes Verkehrsmittel) - Pkw als Selbstfahrer - Pkw als Mitfahrer - Öffentliche Verkehrsmittel (Straßenbahn/Bus) - Taxi - Roller/Motorrad - Fahrrad - zu Fuß - Sonstiges - keine Antwort 2. Haben Sie sich vor Ihrem heutigen Besuch der Karlsruher Innenstadt gezielt über die Baustellensituation in Karlsruhe informiert? Mehrfachantwort möglich Int.: Vorlesen - ja, im Internet - ja, über eine App - ja, über andere, nämlich ... - nein, habe mich nicht informiert 3. Welche der folgenden Einrichtungen besuchen Sie heute in Karlsruhe oder haben Sie heute schon besucht? Mehrfachantwort möglich, alle vorlesen (ja/ nein) - Postgalerie - Einkaufszentrum Ettlinger Tor (ECE) - die Kaiserstraße/ Fußgängerzone AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 41   ̹„›ƒ”–ˆ‘”•…Š—‰ „  4. Was machen Sie heute in der Karlsruher City? (alle vorlesen; Mehrfachnennungen möglich) ja/ nein - Einkaufen - Gastronomiebesuch - Inanspruchnahme von Dienstleistungen (Friseur/ Bank/ Arzt/ Fitnessstudio...) - Behördenbesuch (Amt) - Kultur/ Kino/ Museum - Besuch von Familie/Freunden - Wohnen - Weg von oder zur Arbeit/Ausbildungsstätte etc. - sonstiger Grund - keine Antwort 5. Wie viele Geschäfte haben Sie heute bereits aufgesucht oder planen Sie noch aufzusuchen? (nicht vorlesen) - 1 - 2 - 3 bis 5 - 6 und mehr - weiß ich noch nicht - keine 6. Wie oft besuchen Sie die Karlsruher City zum Einkaufen/Shopping? (nicht vorlesen) - täglich oder mehrmals pro Woche - einmal pro Woche - zwei- bis drei Mal pro Monat - einmal im Monat - drei bis fünf Mal pro Jahr - seltener - bin das erste Mal hier - keine Antwort 7. Sagen Sie mir doch bitte, wie Sie die folgenden Dinge in der Karlsruher Innentadt bewerten. Verteilen Sie dazu Schulnoten von 1 = sehr gut bis 6 = ungenügend. 1 Warenangebot 2 Beratung durch Verkaufspersonal 3 Gestaltung der Geschäfte 4 Service der Geschäfte rund ums Einkaufen Int.:z.B. Geschenkgutscheine, Kinderbetreuung, Bonus-Münze „Karlsruher“ 5 Ausstattung mit Cafés, Restaurants 6 Öffentliche Sicherheit auf den Straßen und Plätzen 7 Erreichbarkeit mit Straßenbahn und Bus 8 Erreichbarkeit mit dem Auto 9 Sauberkeit auf den Straßen, Plätzen und Grünanlagen 10 Gestaltung der Verbindungswege und Passagen 11 Ruhezonen, Sitzmöglichkeiten, Treffpunkte im Freien 12 Ausgestaltung der Fußgängerzone 13 Gesamteindruck der Straßen, Plätze und Gebäude 42 | DER ZENTRALE CITYBEREICH – EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013   ̹„›ƒ”–ˆ‘”•…Š—‰ „  8. Wie lange dauert Ihr heutiger Aufenthalt in der Karlsruher Innenstadt voraussichtlich? (Nicht vorlesen) - unter 30 min - 30 min - 1 h - 1 - 2 h - 2 - 4 h - 4 - 6 h - mehr als 6 h/den ganzen Tag - keine Antwort 9. Was fällt Ihnen spontan zur Karlsruher Innenstadt ein? (offen siehe Codeliste F9__________________________________ 10. Wie bewerten Sie die Attraktivität folgender Bereiche in der Karlsruher City? Bitte verteilen Sie Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend). (Vorlesen - Schulnoten eintragen - bei Note 4 oder schlechter Nachfrage: Womit sind Sie im Bereich ...... unzufrieden?) Schulnote Gründe bei Note 4 - 6 Attraktivität des ECE-Center (sofort nachhaken) Attraktivität der Postgalerie Attraktivität der Kaiserstraße zwischen Postgalerie (Europaplatz) und Karstadt Attraktivität der Kaiserstraße zwischen Karstadt und C&A 11. Haben Sie sich vorab über das Einzelhandelsangebot in Karlsruhe informiert? Mehrfachantwort möglich (vorlesen) - ja, im Internet - ja, über eine App - ja, im Radio/Zeitung/Werbung - nein, habe mich nicht informiert AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 43   ̹„›ƒ”–ˆ‘”•…Š—‰ „  ‹ Ͷ 12. Wenn Sie an den Einzelhandel in der Karlsruher Innenstadt denken, fallen Ihnen da Branchen oder Angebote ein, die Sie vermissen? (nicht vorlesen) Bekleidung - gehobene und mittlere für alle Altersgruppen Boutiquen - Individuelle Modegeschäfte Buchhandlung Cafés, mehr Gastronomie Delikatessen - Lebensmittel Fach- u. Spezialgeschäfte, inhabergeführte, alteingesessene Geschäfte Handy-, Computerläden, Elektronik (spezielle) Haushaltswaren, Porzellanfachgeschäfte Herrenbekleidung Kauf- /Warenhäuser Möbelhäuser Spielwaren Sportgeschäfte, Outdoor (spezielle) andere, und zwar: __________________________________ nein, alles vorhanden, ich vermisse keine 13. Durch die Tieferlegung der Straßenbahn gibt es derzeit in der Karlsruher Inenstadt mehrere große Baustellen. Wie stark wird dadurch aus Ihrer Sicht das Einkaufen und Flanieren in der City behindert? vorlesen - sehr stark - stark - teils teils - wenig - gar nicht 14. Was erwarten Sie als Besucher von der Karlsruher Innenstadt nach Abschluss aller Bauarbeiten? (offen) _____________________________________ ___________________________________________ ___________________________________________ 15. Waren Sie schon einmal im Outlet-Center Roppenheim? 1 = Ja 2 = Nein 44 | DER ZENTRALE CITYBEREICH – EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013   ̹„›ƒ”–ˆ‘”•…Š—‰ „  Nun nur noch ein paar statistische Angaben: S1. Feststellung: Geschlecht S2. Welcher Altersgruppe gehören Sie an? (Liste zeigen) A: unter 18 Jahre B: 18 - unter 30 Jahre C: 30 - unter 45 Jahre D: 45 - unter 65 Jahre E: 65 - unter 75 Jahre F: 75 Jahre und älter keine Antwort S3. Mit wie vielen Personen sind Sie heute unterwegs? - 1 - 2 - 3 - 4 und mehr keine Antwort S4. Wie viele Personen wohnen in Ihrem Haushalt? - 1 - 2 - 3 - 4 und mehr keine Antwort S5. Wohnen Sie in Karlsruhe? ja/nein Wenn ja - in welchem Stadtteil? (Liste): Wenn nein - wie ist die Postleitzahl Ihres Wohnorts? .................... AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 45   ̹„›ƒ”–ˆ‘”•…Š—‰ „  S6. Wenn Sie einmal alles zusammenrechnen, was alle Personen in Ihrem Haushalt zusammen an Einkommen haben, wie hoch ist dann das Nettoeinkommen nach Abzug von Steuern und Sozialversicherung, über das der Haushalt insgesamt monatlich verfügt? (Auswahl A-F zeigen und Buchstaben nennen lassen) A: bis 750 € B: 750 € bis unter 1.500 € C: 1.500 € bis unter 2.250 € D: 2.250 € bis unter 3.000 € E: 3.000 € bis unter 4.000 € F: 4.000 € und mehr keine Antwort S7. Wie viel Geld planen Sie insgesamt - mit allem Drum & Dran (Anfahrt, Essen etc.) - bei Ihrem heutigen Besuch in Karlsruhe auszugeben? (nicht vorlesen) - unter 10 Euro - 10 bis 29 Euro - 30 bis 49 Euro - 50 bis 99 Euro - 100 bis 149 Euro - 150 bis 199 Euro - 200 bis 299 Euro - 300 bis 500 Euro - über 500 Euro - nichts - keine Antwort 46 | DER ZENTRALE CITYBEREICH – EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013 Karlsruher Beiträge zur Stadtentwicklung: Heft 5 - 1997 Regional-Monitoring ‚97 Ergebnisse der Imagebefragung zu Karlsruhe in den Gemeinden der Region Bearbeitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Heft 5a - 1997 Karlsruhe im Urteil seiner Bürgerinnen und Bürger Ergebnisbericht der Umfrage zur Stadtentwicklung 1996 Projektleitung: Otto Mansdörfer Heft 6 - 1998 Motive der Stadt-Umland-Wanderung in der Region Karls ru he 1997 Ergebnisse einer Befragung zu den Wanderungsmotiven der Fortgezogenen von Karlsruhe in die Region Bearbeitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Heft 7 - 1999 Das Sicherheitsempfi nden der Bevölkerung in Karlsruhe Karlsruhe und seine Stadtteile im Überblick Bearbeitung: Otto Mansdörfer Franz Raab (Polizeipräsidium Karlsruhe) Heft 8 - 2000 Karlsruhe im Urteil seiner Bürgerinnen und Bürger 1999 Repräsentative Bürgerumfrage zur Stadtentwicklung 1999 – Teil 1 Projektleitung: Otto Mansdörfer Heft 9 - 2000 Karlsruhe im Urteil seiner Bürgerinnen und Bürger 1999 Repräsentative Bürgerumfrage zur Stadtentwicklung 1999 – Teil 2 Projektleitung: Otto Mansdörfer Heft 10 - 2001 Regionalmonitoring 2000 Ergebnisse der Imagebefragung über die Stadt Karlsruhe in den Ge mein den der Region Bearbeitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Heft 11 - 2002 Die Wahlbeteiligung bei der Gemeinderatswahl 1999 in Karlsruhe Ergebnisse einer Umfrage zum Wahlverhalten Bearbeitung: Otto Mansdörfer Heft 12 - 2003 Nachfrage nach Freizeit- und Sportangeboten in Karlsruhe Ergebnisse einer Umfrage zum Sport- und Freizeitverhalten Bearbeitung: Otto Mansdörfer AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 47 Heft 13 - 2003 Bürgerumfrage 2001 Ergebnisbericht Bearbeitung: Otto Mansdörfer Heft 14 - 2003 Integrierte Bevölkerungsvorausrechnung für die Stadt Karlsruhe 2003 – 2015 Bearbeitung: Dr. Hans-Heinrich Hartung Heft 15 - 2003 Regionalmonitoring 2003 Ergebnisse der Imagebefragung über die Stadt Karlsruhe in den Ge mein den der Region Bearbeitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Heft 16 - 2004 Cityprofi le 2003 Ergebnisse einer Passantenbefragung in der Karlsruher Innenstadt Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Markus Winkelmann Heft 17 - 2004 Bürgerumfrage 2002 Ergebnisbericht Bearbeitung: Otto Mansdörfer Heft 18 - 2005 Bürgerumfrage 2003 Ergebnisbericht Bearbeitung: Otto Mansdörfer Heft 19 - 2005 Demografi scher Wandel in Karlsruhe 1 Die Lebenssituation der älteren Menschen 2005 Bearbeitung: Otto Mansdörfer Heft 20 - 2006 Wohnen im Zentrum 2006 Rückkehr in die zentralen Stadtteile Bearbeitung: Otto Mansdörfer Tanja Kronenwett Heft 21 - 2006 Demografi scher Wandel in Karlsruhe 2 - Erste Ergebnisse der kleinräumigen Bevölkerungsprognose 2005 – 2030 Bearbeitung: Dr. Hans-Heinrich Hartung 48 | DER ZENTRALE CITYBEREICH – EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013 Heft 22 - 2007 Demografi scher Wandel in Karlsruhe 3 - Kleinräumige Bevölkerungsvorausrechnung der Stadt Kalsruhe 2005 bis 2030 Bearbeitung: Dr. Hans-Heinrich Hartung Daniel Götz Mai 2007 Zukunftsfähige Innenstadt Entwicklung der Karlsruher City Projektleitung: Otto Mansdörfer Sigrun Hüger (StPlA) In Zusammenarbeit mit: Wirtschaftsförderung und Stadtplanungsamt Heft 23 - 2007 Einkaufen und Nahversorgung in Karlsruhe 2007 Aktuelle Trends und Gestaltungsmöglichkeiten In Zusammenarbeit mit: Wirtschaftsförderung Bearbeitung: Christian Fulda Andreas Mangold (Wifö) Heft 24 - 2008 Demografi scher Wandel in Karlsruhe 4 Lebensverhältnisse der Jugendlichen in Karlsruhe 2008 Ergebnisse der Jugendumfrage Bearbeitung: Dr. Hans-Heinrich Hartung In Zusammenarbeit mit: Sozial- und Jugendbehörde Stadtjugendausschuss e.V. Gartenbauamt Polizeipräsidium Karlsruhe Heft 25 - 2008 Wohnen und Bauen in der Stadt 7. Sachstandsbericht 2008 In Zusammenarbeit mit: Gutacherausschuss Liegenschaftsamt Sozial- und Jugendbehörde Stadtplanungsamt Volkswohnung GmbH Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Daniel Götz Heft 26 - 2009 Demografi scher Wandel in Karlsruhe 5 Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenzen 1999 – 2008 Projektleitung Otto Mansdörfer Bearbeitung: Daniel Götz Heft 27 - 2010 Das Sicherheitsempfi nden der Bevölkerung in Karlsruhe 2009 2. Sachstandsbericht zur öffentlichen Sicherheit und Ordnung Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Nadia Kasper-Snouci AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 49 www.karlsruhe.de Heft 28 - 2010 Die Nutzung kultureller Einrichtungen in Karlsruhe 2009 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Nadia Kasper-Snouci Christian Fulda Daniel Götz Heft 29 - 2010 Image von Karlsruhe aus Sicht der Region 2009 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda Andrea Hammer Heft 30 - 2011 Unternehmens- und Betriebsumfrage 2010 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Andrea Hammer Heft 31 - 2011 Demografi scher Wandel in Karlsruhe 6 Zurück in die Stadt – Motive der Zu- und Fortziehenden 2010 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Maria Mertens Nadia Kasper-Snouci Heft 32 - 2011 Wirtschaft und Arbeit 1 Analyse wichtiger Zukunftsbranchen 2011 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Andrea Hammer Heft 33 - 2011 Lebensqualität in Karlsruhe aus Bürgersicht 2011 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda Nadia Kasper-Snouci Andrea Hammer Heft 34 - 2012 Wirtschaft und Arbeit 2 Forschung und Entwicklung in der Region Mittlerer Oberrhein 2012 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Andrea Hammer Heft 35 - 2012 Bevölkerungsvorausrechnung Karlsruhe 2030 Neue Prognose 2012 – Grundlegende Ergebnisse Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Daniel Götz 50 | DER ZENTRALE CITYBEREICH – EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013 Heft 36 - 2012 Bürgerumfrage 2012 Kommunalpolitik, Bürgerengagement, Bürgerbeteiligung Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Andrea Hammer Christian Fulda Benedikt Dierßen Heft 37 - 2012 Konzept zur systematischen Bürgerbeteiligung in Karlsruhe Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Andrea Hammer Heft 38 - 2013 Regionsumfrage 2012 Karlsruhe aus Sicht der Region Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda Benedikt Dierßen Heft 39 - 2013 Bürgerumfrage 2013 Sport, Bewegung, Bäder Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda Daniel Götz Nadia Kasper-Snouci Ilona Forro Heft 40 - 2014 Der zentrale Citybereich Einschätzungen aus Passantensicht 2013 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Benedikt Dierßen Ilona Forro Martin Noth AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 51 www.karlsruhe.de Berichte zur Stadtteilentwicklung: 1 - 2002 Stadtteilentwicklung Südstadt Vorbereitung des Stadtteilentwicklungsverfahrens – Bestandsaufnahme und Zielvorstellungen Projektleitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bearbeitung: Anja Gefken 2 - 2003 Stadtteilentwicklung Südstadt Beteiligungsprozess Südstadt - Erster Zwischenbericht Projektleitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bearbeitung: Christian Fulda 3 - 2004 Stadtteilentwicklung Südstadt Beteiligungsprozess Südstadt – Zweiter Zwischenbericht Januar – Dezember 2003 Projektleitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bearbeitung: Christian Fulda In Zusammenarbeit mit: Büro GRiPS Ute Kinn 4 - 2004 Stadtteilentwicklung Südstadt Beteiligungsprozess Südstadt – Abschlussbericht 2002– 2004 Projektleitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bearbeitung: Christian Fulda In Zusammenarbeit mit: Büro GRiPS Ute Kinn 1 - 2005 Stadtteilentwicklung Innenstadt-West Zwischenbericht 2004 / 2005 Projektleitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bearbeitung: Christian Fulda In Zusammenarbeit mit: Arbeitsgemeinschaft Ortsnetz / PLANzeit Edith Koschwitz / Axel Fricke 2 - 2006 Stadtteilentwicklung Innenstadt-West Abschlussbericht 2006 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda In Zusammenarbeit mit: Arbeitsgemeinschaft Ortsnetz / PLANzeit Edith Koschwitz / Axel Fricke 52 | DER ZENTRALE CITYBEREICH – EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013 1-2008 Bürgerbeteiligung im Sanierungsgebiet City-West Abschlussbericht 2008 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Arbeitsgemeinschaft PLANzeit / transurbau Thomas Sippel Michael Kunert Redaktion: Christian Fulda 1-2009 Stadtteilentwicklung Sanierungsgebiet „Die Soziale Stadt“ Mühlburg Zwischenbericht 2007 bis 2009 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda 6-2010 Ressortforschungsprojekt des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung BBSR (Bonn) „Zurück in die Stadt? Gibt es eine neue Attraktivität der Städte“ Zwischenbericht zum 31. Mai 2010 der Stadt Karlsruhe Projektleitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig 04-2009 Sanierungsgebiet „Die Soziale Stadt“ Mühlburg Zwischenbericht 2007 bis 2009 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda 11-2010 Sanierungsgebiet „Die Soziale Stadt“ Mühlburg Dokumentation der Bürgerbeteiligung Oktober 2007 bis Dezember 2010 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda 03-2011 Stadtteilentwicklung Bürgerbeteiligung Rintheim April 2009 bis März 2011 Sanierungsgebiet „Die Soziale Stadt“ Rintheim Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Nadia Kasper-Snouci AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 53 www.karlsruhe.de Berichte zu Wahlen: 12-1994 Ergebnisse der Europawahl am 12. Juni 1994 Projektleitung: Otto Mansdörfer 12-1999 Ergebnisse der Europawahl am 13. Juni 1999 Projektleitung: Otto Mansdörfer 07-2004 Ergebnisse der Europawahl am 13. Juni 2004 Projektleitung: Otto Mansdörfer 08-2009 Europawahl am 7. Juni 2009 in Karlsruhe Ergebnisbericht Projektleitung: Pedro Keller Sylvia Spranck 10-1994 Ergebnisse der Bundestagswahl am 16. Oktober 1994 Projektleitung: Otto Mansdörfer 10-1998 Ergebnisse der Bundestagswahl am 27. September 1998 Projektleitung: Otto Mansdörfer 09-2002 Ergebnisse der Bundestagswahl am 22. September 2002 Projektleitung: Otto Mansdörfer 09-2005 Ergebnisse der Bundestagswahl am 18. September 2005 Projektleitung: Otto Mansdörfer 10-2009 Bundestagswahl in Karlsruhe am 27. September 2009 Ergebnisbericht Projektleitung: Pedro Keller Sylvia Spranck 03-1996 Die Landtagswahl am 24. März 1996 in Karlsruhe Projektleitung: Otto Mansdörfer 54 | DER ZENTRALE CITYBEREICH – EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013 03-2001 Die Landtagswahl am 25. März 2001 in Karlsruhe Projektleitung: Otto Mansdörfer 04-2006 Die Landtagswahl am 26. März 2006 in Karlsruhe Projektleitung: Otto Mansdörfer 05-2011 Die Landtagswahl am 27. März 2011 in Karlsruhe Projektleitung: Pedro Keller Sylvia Spranck 01-1995 Ergebnisse der Wahl des Gemeinderates und der Ortschaftsräte am 12. Juni 1994 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Gerhard Stindl 02-2000 Ergebnisse der Wahl des Gemeinderates und der Ortschaftsräte am 24. Oktober 1999 Projektleitung: Otto Mansdörfer 07-2004 Ergebnisse der Wahl des Gemeinderates und der Ortschaftsräte am 13. Juni 2004 Projektleitung: Otto Mansdörfer 09-2009 Ergebnisse der Wahl des Gemeinderates und der Ortschaftsräte am 7. Juni 2009 Projektleitung: Otto Mansdörfer 11-1994 Ergebnisse der Oberbürgermeisterwahl am 17. April 1994 Projektleitung: Otto Mansdörfer 07-1998 Ergebnisse der Oberbürgermeisterwahl am 19. Juli 1998 Projektleitung: Otto Mansdörfer 07-2006 Oberbürgermeisterwahl am 2. Juli 2006 in Karlsruhe Projektleitung: Otto Mansdörfer 02-2013 Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe am 2. Dezember 2012 Projektleitung: Pedro Keller/Sylvia Spranck 12-2011 Volksabstimmung über das S 21-Kündigungsgesetz am 27. November 2011 Projektleitung: Pedro Keller Bearbeitung: Sylvia Spranck AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 55 www.karlsruhe.de 56 | TITEL DER BROSCHÜRE