Zukunft der Sprachförderung

Vorlage: 2014/0522
Art: Antrag
Datum: 03.04.2014
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Offen
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 20.05.2014

    TOP: 17

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: mit Stellungnahme einverstanden

Zusätzliche Dateien

  • Stellungnahme TOP 17
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Antrag SPD-Gemeinderatsfraktion vom: 01.04.2014 eingegangen: 01.04.2014 Gremium: 61. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 20.05.2014 2014/0522 17 öffentlich Dez. 3 Zukunft der Sprachförderung - Kurzfassung - In den "Städtischen Richtlinien zur Sprachförderung in Kindertagesstätten in Karlsruhe" vom 28.02.2012 ist vorgesehen, einen Qualitätszirkel zur Begleitung und Unterstützung der Sprachförderung in den Kindertagesstätten einzurichten. Dieser hat seine Arbeit im Sommer 2013 begonnen. Der Qualitätszirkel ist dabei nicht konzipiert als wissenschaftliche Begleitung des Sprach- förderprojektes, sondern er soll den Prozess der Sprachförderung in den Kindertages- stätten unterstützen und begleiten. Zur Planung der künftigen Sprachförderung in den Kindertagesstätten nach dem Aus- laufen der städtischen Förderung am 31.08.2015 trägt die Verwaltung aktuell Ergebnisse aus dem Monitoring der Bundesoffensive "Frühe Chancen" und aus den Berichten der vom städtischen Programm geförderten Kindertageseinrichtungen sowie die ersten Ergebnisse aus dem Qualitätszirkel zusammen. Die Ergebnisse werden dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt. Finanzielle Auswirkungen des Antrages nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Kontierungsobjekt: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 1. Die Verwaltung erarbeitet eine Evaluation der Sprachförderung in Kinderta- gesstätten und legt diese dem Gemeinderat vor. In den "Städtischen Richtlinien zur Sprachförderung in Kindertagesstätten in Karls- ruhe" vom 28.02.2012 ist vorgesehen, einen Qualitätszirkel zur Begleitung und Un- terstützung der Sprachförderung in den Kindertagesstätten einzurichten. Dieser hat seine Arbeit im Sommer 2013 begonnen. Der Qualitätszirkel ist dabei nicht konzipiert als wissenschaftliche Begleitung des Sprachförderprojektes. Die Wirksamkeit der Sprachförderung in den einzelnen Kin- dertagesstätten wird nicht wissenschaftlich untersucht. Dies würde ein umfangrei- ches Forschungsvorhaben zur Voraussetzung haben, welches unter anderem in jeder einzelnen Kindertagesstätte sprachdiagnostisch den Sprachstand vor und nach Ein- führung der Maßnahme erhebt und die Ergebnisse auswertet. Der Qualitätszirkel ist vielmehr auf den Prozess fokussiert, der sich durch die Einfüh- rung der Sprachförderung in den Kindertagesstätten entwickelt. Dieser Prozess soll unterstützt und begleitet werden. Damit soll der Qualitätszirkel zur Qualitätsverbes- serung der Sprachförderung in den einzelnen Kindertageseinrichtungen beitragen. Freiwilligkeit und Interesse der Einrichtungen sind hierbei wichtig. Langfristig soll sich die Sprachförderung in den Kindertageseinrichtungen etablieren. Standards und Instrumente, die sich an den Rahmenbedingen und Standortfaktoren der Einrich- tungen orientieren, sollen geschaffen werden. Konkret wird dies erreicht durch das Angebot von Tutorien für die Kindertagesein- richtungen. Teilnehmende sind die Sprachförderkräfte und Leitungen der aktuell durch die Stadt geförderten Einrichtungen. Es wurden trägerübergreifend drei Gruppen gebildet. Die Sitzungen werden von Fachkräften aus dem Bereich Sprach- förderung/Sprachbildung vorbereitet und geleitet. Bis zum Ende des Projektes sind ca. zehn Treffen geplant. Die Tutorinnen geben einen Input über wichtige Themen aus der Sprachförderung und der Sprachbildung, inklusive der Möglichkeit zur Re- flexion. Die Themenauswahl ist an den drei Säulen des städtischen Sprachförderkon- zeptes Sprachförderung, Elternarbeit, Teamentwicklung (SET) orientiert. Die Tuto- rien sollen - die aktive Auseinandersetzung von sprachbildenden Prozessen in der Kinderta- geseinrichtung fördern, - den Transfer in das Team anstreben und unterstützen sowie - eine Plattform für einen trägerübergreifenden fachlichen Austausch bieten. Parallel werden den Einrichtungen bei Bedarf Begleitung und Beratung durch die Tu- torinnen angeboten. Die Ergebnisse des Qualitätszirkels sollen nach Beendigung des Projekts in einer Do- kumentation zusammengefasst werden, in die die Ergebnisse der Tutorien und die Schlussberichte der Kindertagesstätten einfließen. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 2. Die Verwaltung erstellt auf Basis der Evaluation einen Maßnahmenkatalog zur Zukunft der Sprachförderung und legt diesen dem Gemeinderat zur Be- ratung und Beschlussfassung vor. Die Verwaltung trägt aktuell Ergebnisse aus dem Monitoring der Bundesoffensive "Frühe Chancen" und aus den Berichten der vom städtischen Programm geförder- ten Kindertageseinrichtungen sowie die ersten Ergebnisse aus den Tutorien zu- sammen. Die Ergebnisse werden dem Gemeinderat nach Vorberatung im Migrationsbeirat und im Jugendhilfeausschuss im Oktober 2014 vorgestellt. Geplant sind eine Fort- schreibung der "Städtischen Richtlinien zur Sprachförderung in Kindertageseinrich- tungen" und eine Ausweitung der Förderung auf weitere Einrichtungen. Finanzielle Mittel für das städtische Förderprogramm stehen bis zum Auslaufen der städtischen Förderung bis 31. August 2015 zur Verfügung. Die Fortschreibung und eventuelle Ausweitung des Programms müssen mit dem nächsten Doppelhaushalt verhandelt werden. 3. Bei der Evaluation und der Erstellung des Maßnahmenkatalogs bezieht die Verwaltung die Kompetenzen der Karlsruher Hochschulen, insbesondere der Pädagogischen Hochschule, im Bereich der Sprachförderung ein. Die Pädagogische Hochschule Karlsruhe war bis Herbst 2013 am Qualitätszirkel be- teiligt. Aufgrund fehlender personeller Ressourcen wurde die Mitarbeit beendet. Mitglieder des Qualitätszirkels, unter der Leitung des Büros für Integration, sind: - die Katholische Fachschule für Sozialpädagogik Karlsruhe, Agneshaus - die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Haus Bethlehem in Karlsruhe - die Sozial- und Jugendbehörde, Bereich Jugendhilfeplanung/Kindertagesstätten - drei Fachkräfte aus dem Bereich Sprachförderung, die als Tutorinnen den Quali- tätsprozess begleiten.

  • SPD-Zukunft Sprachförderung
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANTRAG Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Yvette Melchien (SPD) Stadträtin Gisela Fischer (SPD) Stadträtin Angela Geiger (SPD) SPD-Gemeinderatsfraktion vom 01.04.2014 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 61. Plenarsitzung Gemeinderat 20.05.2014 2014/0522 17 öffentlich Zukunft der Sprachförderung 1. Die Verwaltung erarbeitet eine Evaluation der Sprachförderung in Kinderta- gesstätten und legt diese dem Gemeinderat vor. 2. Die Verwaltung erstellt auf Basis der Evaluation einen Maßnahmenkatalog zur Zukunft der Sprachförderung und legt diesen dem Gemeinderat zur Beratung und Beschlussfassung vor. 3. Bei der Evaluation und der Erstellung des Maßnahmenkatalogs bezieht die Verwaltung die Kompetenzen der Karlsruher Hochschulen, insbesondere der Pädagogischen Hochschule, im Bereich der Sprachförderung ein. Begründung: Mit Beschluss vom 22.06.2010 beauftragte der Gemeinderat die Verwaltung mit der Aufstellung eines Konzeptes zur Sprachförderung in Karlsruhe. In der Folge be- schloss der Gemeinderat am 28.02.2012 die Förderichtlinie „Sprachförderung in Kin- dertagesstätten in Karlsruhe“. Ziel der Richtlinie ist es, die sprachliche Bildung und Förderung der Kinder in der pädagogischen Arbeit noch weiter zu intensivieren und insbesondere Kinder mit einem hohen Sprachförderbedarf durch eine alltagsinte- grierte, frühe Sprachförderung nachhaltig zu unterstützen. Derzeit werden neben der städtischen Förderung auch 14 Kindertagesstätten in Karlsruhe über das Bundes- programm „Offensive Frühe Chancen“ gefördert. Die Förderung des Bundes endet am 31.12.2014. Der Förderzeitraum der städtischen Förderrichtlinie endet am 31.08.2015. Aus Sicht der SPD-Gemeinderatsfraktion sind deshalb eine Evaluation Seite 2 __________________________________________________________________________________________ der bisherigen Sprachförderung in den Kindertagesstätten sowie eine Konzeption für die Zukunft der Sprachförderung erforderlich. unterzeichnet von: Doris Baitinger Yvette Melchien Gisela Fischer Angela Geiger Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 8. Mai 2014

  • Protokoll TOP 17
    Extrahierter Text

    NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 61. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 20. Mai 2014, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 18. Punkt 17 der Tagesordnung: Zukunft der Sprachförderung Antrag der Stadträtinnen Doris Baitinger, Yvette Melchien, Gisela Fischer und Angela Geiger (SPD) sowie der SPD-Gemeinderatsfraktion vom 1. April 2014 Vorlage: 2014/0522 Beschluss: Zustimmende Kenntnisnahme von der Stellungnahme der Verwaltung Abstimmungsergebnis: Keine Abstimmung Der Vorsitzende setzt um 18:35 Uhr die unterbrochene Sitzung fort, ruft Tagesord- nungspunkt 17 zur Behandlung auf und verweist auf die vorliegende Stellungnahme der Verwaltung. Stadträtin Melchien (SPD): "Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen mei- ner Welt." Dieser Satz von Ludwig Wittgenstein ist nicht nur wahr, er beinhaltet aus sozialpolitischer Sicht eine große Dramatik. Wenige nur würden diesem Satz widerspre- chen. Als diejenigen, die politische Verantwortung in dieser Stadt tragen und damit zu- letzt politische Verantwortung für die Zukunft der Kinder in unserer Stadt übernehmen, sollten wir uns hinterfragen, ob wir tatsächlich die richtigen Konsequenzen aus dem Satz dieses bekannten Philosophen gezogen haben. Jeder, der das Glück hat, im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis Kinder aufwach- sen zu sehen, der wird bestätigen können, wie fantastisch es ist, wenn Kinder begin- nen, sich auch mittels ihrer Sprache die Welt zu erobern, sie zu benennen, Begriffe zu finden und wenn sie beginnen, auch verbal zu kommunizieren. Jedes Kind tut dies. Die wichtige Aufgabe der Eltern hierbei will, wird und kann die Politik nicht ersetzen. Wie schlimm es ist und welche fatalen Konsequenzen es hat, wenn junge Menschen sprach- los bleiben, wenn ihnen die Mittel fehlen, so zu kommunizieren, dass sie ernst genom- men werden, welche Folgen es hat, wenn sie aufgrund fehlender Sprachfähigkeit nicht teilhaben können, ist uns allen bekannt. - 2 - Der Karlsruher Gemeinderat hat, damit ganz im Sinne Wittgensteins die Grenzen unse- rer Kleinsten nicht zu klein bleiben, ein Modellprojekt zur integrierten Sprachförderung in Kindertagesstätten auf den Weg gebracht. Unser Antrag fordert nun, aus diesem richtigen Schritt die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Deshalb fordern wir die Verwal- tung auf, rechtzeitig von den Haushaltsberatungen den Gemeinderat über die Ergebnis- se dieses Modells zu informieren und ihm einen Maßnahmenkatalog zum Ausbau der Sprachförderung vorzulegen. Die Stellungnahme der Verwaltung nehmen wir erfreut zur Kenntnis und hoffen, dass wir im Rahmen der Haushaltsberatung mit der notwendigen Mehrheit im Gemeinderat auch die personellen Rahmenbedingungen für die Zukunft der Sprachförderung schaf- fen können, damit in Karlsruhe Kinder im Umgang mit dem wichtigsten Werkzeug, nämlich der Sprache, das sie für ihre Zukunft auch benötigen, weiter gestärkt werden. In diesem Sinne bedanke ich mich für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall bei der SPD) Stadträtin Dr. Polle-Holl (GRÜNE): Natürlich ist Sprachförderung wichtig, immens wichtig. Sie kann aber auch noch intensiviert werden. Vor allen Dingen muss sie früh genug angesetzt werden. Denn hier gilt, wie auch bei manchen anderen Dingen: Was Hänschen nicht lernt, muss sich Hans mühsam erarbeiten. Alles andere wurde von mei- ner Vorrednerin schon mit schönen Worten gesagt. Dem stimmen wir zu. Die Verwaltung geht auf dem gleichen Weg. Sie hat einen Qualitätszirkel eingerichtet, schon seit längerem, und wird uns demnächst präsentieren, wie es weitergehen könnte. Das einzige, auf das ich gestoßen bin: Die Tatsache, dass die Pädagogische Hochschule bei dem Qualitätszirkel nicht mehr vertreten ist - aus personellen Gründen, so steht es in der Begründung -, finde ich sehr schade. Da möchte ich anregen, dass man noch einmal Wege sucht, wie die PH wieder miteinbezogen werden kann. (Beifall bei den Grünen) Stadträtin Meier-Augenstein (CDU): Kollegin Melchien hat in der Antragsbegrün- dung schon ausgeführt, wie wichtig Sprache ist. Ich möchte das unterstreichen. Deswe- gen ist es auch wichtig, dass wir früh beginnen in den Kitas und Kindergärten, damit die Kinder, wenn sie dann in die Schule kommen, mit den gleichen Startvoraussetzun- gen beginnen. Wir wissen aber sehr wohl, dass das oft nicht der Fall ist. Das bestärkt uns auch in unserem Handeln für die Sprachförderung weiter einzustehen. Wir haben hier im Gemeinderat auch schon vorbildlich eigene Richtlinien beschlossen und auch lange diskutiert. Es ist sehr richtig und wichtig, was die SPD heute beantragt hat, dass wir jetzt an die Evaluation gehen, um dann rechtzeitig zum Auslaufen des Pro- jektes die Weichen zu stellen, damit es weitergeht. Das unterstützt meine Fraktion voll und ganz. Wir danken Ihnen für die Antrag. (Beifall bei der CDU) - 3 - Stadträtin Döring (KAL): Die beste Sprachförderung ist das ständige Gespräch mit dem Kind, und zwar von Geburt an. Wie Sprache sich explosionsartig vermehren kann, ist schon in der Kita bei Einjährigen zu sehen. Von daher ist Sprachförderung etwas, was ständig passieren kann, und es gibt trotzdem Situationen, in denen nachgefördert werden muss. Da ist Karlsruhe dabei, indem in Modellkitas und Modellkindertagesstät- ten Sprachförderung betrieben wird. Meine Frage ist: Langt das, was bis jetzt läuft? Oder gibt es noch andere Kitas, die sa- gen, wir hätten auch gerne Sprachförderung. Wir würden auch gerne das Programm gehen. Meine Frage ist: Gibt es eine Chance, dass der Sitz der PH, der jetzt frei ist, wieder be- setzt werden kann in diesem Qualitätszirkel, damit auch aus der Sicht weiter mitgear- beitet werden kann? Ansonsten danken wir für den Antrag der SPD, der uns deutlich gemacht hat: Es gibt einen Qualitätszirkel, der arbeitet, der ist soundso zusammengesetzt. Wir werden dem- nächst auch ein Ergebnis bekommen. Ob man das nun Evaluation nennt oder anders, ist egal. Wir werden sehen: Wie hilfreich ist dieses Sprachförderprogramm, wie machen wir weiter. (Beifall bei der KAL) Stadtrat Jooß (FDP): Mein Leitwort für die Kommunalwahl ist und war: Bildung fängt schon vor der Schule an. Da fängt nämlich Bildungsgerechtigkeit an. Denn was vor der Schule versäumt wird, ist nur mit hohem Aufwand wieder aufzufangen. Die alte Landesregierung wollte Bildungshäuser, die neue Landesregierung frühkindliche Erziehung. Beides ist bis heute leider noch nicht umgesetzt. Gott sei Dank hat aber die alte Bundesregierung das Heft durch finanzielle Zuschüsse in die Hand genommen. Es kann aber nicht sein, dass die Stadt diesen Anschub, wie so oft, mit ihren Finanzen wei- terführt. An dieser Weiterführung ist das Land in der Pflicht. Denn das Land hat Bil- dungs- und Kulturhoheit. Wir stimmen aber gerne dem Antrag der SPD auf Evaluation zu. Denn Sprachförderung ist sowohl für Migranten als auch für Inländerkinder - wie anfangs gesagt - gelebte Bil- dungsgerechtigkeit. (Beifall bei der FDP) Der Vorsitzende: Die Anregung, sich noch einmal um eine Person für den Sitz der PH im Qualitätszirkel zu kümmern, ist angekommen. Ich denke, dann können wir so ver- bleiben, und warten den Bericht ab, der Ihnen im Herbst vorgelegt wird. Im Jugendhil- feausschuss und Migrationsbeirat ist er auch schon angekündigt. - 4 - Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 10. Juni 2014