Räumlichkeiten für das Jugendorchester Stadt Karlsruhe e. V.

Vorlage: 2014/0482
Art: Antrag
Datum: 14.03.2014
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Offen
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 20.05.2014

    TOP: 16

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: verwiesen an Kulturausschuss

Zusätzliche Dateien

  • CDU-Räumlichkeiten Jugendorchester
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANTRAG Stadträtin Gabriele Luczak-Schwarz (CDU) Stadtrat Dr. Albert Käuflein (CDU) Stadtrat Dr. Klaus Heilgeist (CDU) Stadtrat Rainer Weinbrecht (CDU) CDU-Gemeinderatsfraktion vom 12.03.2014 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 61. Plenarsitzung Gemeinderat 20.05.2014 2014/0482 16 öffentlich Räumlichkeiten für das Jugendorchester Stadt Karlsruhe e. V. Die CDU-Fraktion beantragt: Die Stadtverwaltung prüft neue Unterbringungsmöglichkeiten für das Ju- gendorchester Stadt Karlsruhe e. V. und legt diese dem Kulturausschuss vor. Sachverhalt/Begründung: Die aktuellen Proberäume in der Gartenschule sind zu klein. Die Lagerräume für die Instrumente, Noten etc. liegen im Dachgeschoss und sind nicht gut zugänglich. In die Prüfung werden die künftigen Räume des Badischen Konservatoriums mit ein- bezogen. Gemeinsam genutzte Proberäume vom Jugendorchester Stadt Karlsruhe und einer anderen Vereinigung sind grundsätzlich möglich. Vor der Prüfung nimmt die Verwaltung mit dem Jugendorchester Kontakt auf, um den Raumbedarf näher zu spezifizieren. unterzeichnet von: Gabriele Luczak-Schwarz Dr. Albert Käuflein Dr. Klaus Heilgeist Rainer Weinbrecht Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 8. Mai 2014

  • Stellungnahme TOP 16
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Antrag CDU-Gemeinderatsfraktion vom: 12.03.2014 eingegangen: 12.03.2014 Gremium: 61. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 20.05.2014 2014/0482 16 öffentlich Dez. 6 Räumlichkeiten für das Jugendorchester Stadt Karlsruhe e.V. - Kurzfassung - Die Raumproblematik des Jugendorchesters Stadt Karlsruhe e. V. ist der Verwaltung bekannt. Raumalternativen wurden mit dem Jugendorchester Stadt Karlsruhe e. V. erör- tert. Im kommunalen Gebäudebestand stehen derzeit keine freien Flächen zur Verfügung, welche sich zur Nutzung durch das Jugendorchester eignen würden. Überlegungen einer Unterbringung im Zusammenhang mit der geplanten neuen Veror- tung des Badischen Konservatoriums sind seitens der Verwaltung noch nicht abge- schlossen. Das Kulturamt sieht die Lösung der Raumfrage des Jugendorchesters Stadt Karlsruhe e. V. als dringlich an. Eine Behandlung des Themas ist für eine der nächsten Sitzungen des Kulturausschusses vorgesehen. Finanzielle Auswirkungen des Antrages nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Kontierungsobjekt: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Die Raumproblematik des Jugendorchesters Stadt Karlsruhe e. V. ist der Verwaltung seit längerem bekannt. Das Kulturbüro des Kulturamtes ist mit dem Vorstand und der Or- chesterleitung im Gespräch. Das Jugendorchester Stadt Karlsruhe e. V. verfügt über einen eigenen Orchesterproben- raum in der Gartenschule, der speziell hierfür hergerichtet wurde. Der Raum ist jedoch zu klein, sowohl hinsichtlich der Grundfläche als auch hinsichtlich der Akustik. Das Or- chester hat aufgrund der räumlichen Begrenzung keinerlei Möglichkeiten der Orches- tererweiterung; die Aufnahme neuer Orchestermitglieder ist begrenzt. An die Grenzen stößt das Orchester seit Jahren in der Gartenschule auch mit dem In- strumentalunterricht, der in den Schulräumen stattfindet; er ist schwer zu koordinieren mit den schulischen Erfordernissen der als Montessori-Schule geführten Gartenschule. Raumalternativen wurden mit dem Jugendorchester Stadt Karlsruhe e. V. erörtert. Sei- tens des Orchesters wurden die Räume des Luftwaffenmusikkorps in der Kaiserallee ins Gespräch gebracht, ebenso die derzeitigen Räume des Konservatoriums in der Kaiseral- lee sowie auch die Räume der Feuerwache. Dabei wurde auch ein Zusammengehen mit dem Karlsruher Mädchen- und Knabenchor "Cantus Juvenum" in Betracht gezogen; auch dort besteht ein entsprechender Raumbedarf. Die Verantwortlichen des Jugendorchesters Stadt Karlsruhe e. V. wurden von der Ver- waltung im Oktober 2013 darauf hingewiesen, dass bezüglich der Räume des Luftwaf- fenmusikkorps die Volkshochschule dringenden Bedarf angemeldet hat und dass be- züglich der anderen Liegenschaften eine Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich ist. Diese Situation hat sich bisher nicht geändert. Im kommunalen Gebäudebestand stehen derzeit keine freien Flächen zur Verfügung, welche sich zur Nutzung durch das Ju- gendorchester eignen würden. Die Überlegungen einer räumlichen Zusammenführung der beiden derzeitigen Standor- te des Badischen Konservatoriums sind noch nicht abgeschlossen. Hier ist mit einer Entscheidung frühestens Mitte dieses Jahres zu rechnen. Soweit die Entscheidung über die künftige Verortung des Badischen Konservatoriums (Umnutzung Gartenhalle, Neu- bau etc.) getroffen ist, kann im Benehmen mit dem Badischen Konservatorium und der Verwaltung über mögliche parallele Nutzungen am neuen Standort oder Folgenutzun- gen der derzeit vom Konservatorium belegten Gebäude Kaiserallee 11 c (Ordenstein- saal) und Jahnstr. 20 gesprochen werden. Die Verwaltung wird dann den Raumbedarf des Jugendorchesters in Bezug auf die dann optional zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten mit dem Vorstand des Ju- gendorchester Stadt Karlsruhe e. V. abstimmen. Die Verwaltung sieht die Lösung der Raumfrage des Jugendorchesters Stadt Karlsruhe e. V. als dringlich an. Eine Behandlung des Themas ist für eine der nächsten Sitzungen des Kulturausschusses vorgesehen.

  • Protokoll TOP 16
    Extrahierter Text

    NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 61. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 20. Mai 2014, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 17. Punkt 16 der Tagesordnung: Räumlichkeiten für das Jugendorchester Stadt Karlsruhe e. V. Antrag der Stadträtin Gabriele Luczak-Schwarz, der Stadträte Dr. Albert Käuf- lein, Dr. Klaus Heilgeist und Rainer Weinbrecht (CDU) sowie der CDU- Gemeinderatsfraktion vom 12. März 2014 Vorlage: 2014/0482 Beschluss: Kenntnisnahme von der Stellungnahme der Verwaltung und Weiterbehandlung im Kul- turausschuss Abstimmungsergebnis: Keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 16 zur Behandlung auf und verweist auf die vorliegende Stellungnahme der Verwaltung. Stadtrat Dr. Käuflein (CDU): Meine Fraktion hat beantragt, dass nach neuen Unter- bringungsmöglichkeiten für das Jugendorchester der Stadt Karlsruhe geschaut wird, dass diese Möglichkeiten geprüft werden. Wir haben mit der Fraktion einen Termin vor Ort gehabt. Die Räume sind zu klein. Uns bewegt schlicht und einfach, dass Kinder und Jugendliche abgewiesen werden müssen, die gerne in diesem Orchester spielen wür- den, weil der Probenraum zu klein ist. Das ist ein nicht akzeptabler Zustand. Mit unserem Antrag wollten wir Bewegung in die Sache bringen. Der Sachverhalt war freilich der Stadtverwaltung zuvor schon bekannt. Wir freuen uns, dass die Stadtverwal- tung unsere Auffassung teilt, dass es sich um eine dringliche Angelegenheit handelt. Wir freuen uns weiter darüber, dass uns - wie beantragt - zugesagt wurde, dass im Blick auf eine Lösung auch Kooperationen in den Blick genommen werden. Ich nenne nur das Stichwort: Eine Kooperation mit dem KONS - da suchen wir auch nach neuen Räu- men - und/oder mit anderen Akteuren. Es ist in Aussicht gestellt, dass uns in einer der kommenden Sitzungen des Kulturausschusses Überlegungen vorgestellt werden. Darauf sind wir dankbar gespannt. (Beifall bei der CDU) - 2 - Stadträtin Dr. Leidig (GRÜNE): Das Jugendorchester leidet unter Platznot. Die Verwal- tung ist schon seit geraumer Zeit in Gesprächen mit dem Jugendorchester und hat Raumalternativen erörtert. Es ist als Problem bekannt. Man versucht, Abhilfe zu schaf- fen. Leider ist es jetzt nicht so einfach möglich. Auch andere Einrichtungen, wie Volks- hochschule, aber auch viele andere, leiden unter Raumnot. Die im Antrag genannte Option, zukünftige Räume des KONS in die Prüfung miteinzu- beziehen, könnte eine Möglichkeit sein. Aber ich glaube, wir sollten zuerst einmal dar- über entscheiden, wie es mit den Räumlichkeiten für das KONS weitergeht, bevor wir irgendwie schon weiter planen über die Eier, die noch nicht gelegt sind. Eine Erörterung im Kulturausschuss begrüßen wir daher und erwarten vom Kulturamt, dass uns dort tatsächlich auch Lösungsmöglichkeiten für das Jugendorchester aufge- zeigt werden. Realisierbare Möglichkeiten, die ein angemessenes Platzangebot sichern. Wichtig ist uns auch, dass die Raumnot des Jugendorchesters nur ein Beispiel für die Raumnot im Bereich Kultur ist. Wie eine Anfrage der Grünen zu Proberäumen für Mu- sikbands schon vor einigen Jahren ergeben hat, gibt es auch in diesem Bereich wirklich große Engpässe. Wir bitten daher darum, im Kulturausschuss nicht nur die Raumsituati- on des Jugendorchesters zu erörtern, sondern den Raumbedarf für musikalisch tätige Gruppen, Vereine und Einrichtungen insgesamt darzustellen. Uns Grünen ist es ein wichtiges Anliegen in Kulturpolitik, dass kulturelle Aktivitäten un- serer Bürgerinnen und Bürger tatsächlich auch gefördert werden. Dazu gehört nun einmal auch, Räume zur Verfügung zu stellen, dass dafür eine umfassende Lösung ge- sucht wird und zukunftsweisende Konzepte. Das Jugendorchester kann nur ein Aus- schnitt sein. Aber auch andere sind davon betroffen. (Beifall bei den Grünen) Stadträtin Ernemann (SPD): Uns ist auch die Raumproblematik des Jugendorchesters bekannt. Aber wie wir eben gehört haben, ist jetzt auch Bewegung in die Landschaft der in Zukunft zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten gekommen durch den eventu- ellen Neu- oder Umbau - das ist alles noch in der Schwebe - der Gartenhalle und des Badischen Konservatoriums. Da werden Räume frei. Wir begrüßen auf jeden Fall den Vorschlag der Verwaltung, dass wir das im Kulturausschuss noch einmal diskutieren. Es sind auch die Räume des Luftwaffenmusikcorps in der Kaiserallee angedacht, die aber offensichtlich schon durch den Bedarf der Volkshochschule genutzt werden sollen. Es ist ein unheimlicher Bedarf da. Aber gleichzeitig sieht man auch, wie eng der Spiel- raum ist, Räume zur Verfügung zu stellen. Da gebe ich der Kollegin von den Grünen Recht. Das ist wirklich ein Mangel hier in Karlsruhe, geeignete Räume für Musizierende, sei es aus der freien Kulturträgerschaft oder auch, wie in diesem Beispiel, das Jugendor- chester zur Verfügung zu stellen. Aber ich erhoffe mir - wie gesagt - durch die Umwid- mung der Gartenhalle, dass wiederum Räumlichkeiten in der Jahnstraße und an anderer Stelle frei werden. - 3 - Deshalb: Im Kulturausschuss sehe ich die Sache gut aufgehoben. Wir würden uns dort ein Konzept vorstellen lassen und darüber diskutieren. (Beifall bei der SPD) Stadtrat Jooß (FDP): Dirigent Paha und seine tollen jungen Musiker und Musikerinnen sind hervorragende Botschafter für unsere Stadt auf höchstem Niveau. Sie werden als Verein geführt und liegen der Stadt nicht besonders auf dem Geldbeutel. Sie proben in der Gartenschule, meiner Volksschule, unter nicht sehr tollen Bedingungen, sowohl beim Proberaum als auch bei der Lagerung von Instrumenten. Bis jetzt ist leider noch keine Lösung in Sichtweite. Wir würden gerne eine Lösung aus einem Guss sehen, und zwar Jugendorchester, KONS und Cantus Juvenum. Das KONS schieben wir schon ewig lange vor uns her. Nun kommt noch die Raumnot von Ju- gendorchester und Cantus Juvenum hinzu. Wir warten dringend auf sinnvolle Lösungen von der Verwaltung, wie immer sie auch aussehen mögen. Der Antrag spricht uns aus dem Herzen. (Beifall bei der FDP) Stadtrat Mossuto (GfK): Wir begrüßen den Antrag der CDU zur Überprüfung der Un- terbringungsmöglichkeiten des Jugendorchesters. Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass die aktuellen Proberäume in der Gar- tenschule gelinde gesagt, viel zu klein sind. Sie sind nicht nur klein, sie sind fast unzu- mutbar und unsicher. Das Jugendorchester, wie mein Kollege Karl-Heinz Jooß schon erwähnt hat, verdient unsere Unterstützung, denn die Arbeit des Jugendorchesters ist beispielhaft, sowohl für Förderung junger zukünftiger Musiker, als auch beim Engage- ment durch die Zusammenarbeit mit den Jugendorchester der befreundeten Partner- städte, wie Nancy, Nottingham und Halle. Auch wenn die Verwaltung heute keine unmittelbare Lösung für das Raumproblem sieht, begrüßen wir, dass das Kulturamt das Raumproblem als dringlich ansieht und die Behandlung des Themas für eine nächste Sitzung annimmt. Der Vorsitzende: Damit wären Sie mit der Befassung im Kulturausschuss einverstan- den und wir können zum nächsten Tagesordnungspunkt gehen. (Zurufe: Pause!) - Gut, dann sehen wir uns um 18:30 Uhr wieder. (Unterbrechung der Sitzung von 18:12 - 18:35 Uhr) - 4 - Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 10. Juni 2014