Verlegung von Veranstaltungen während der Bauphase Kombilösung

Vorlage: 2014/0398
Art: Beschlussvorlage
Datum: 11.02.2014
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Karlsruhe Tourismus GmbH
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 18.03.2014

    TOP: 10

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: mehrheitlich beschlossen

Zusätzliche Dateien

  • Verlegung Veranstaltungen
    Extrahierter Text

    BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 59. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 18.03.2014 2014/0398 10 öffentlich Dez. 4 Verlegung von Veranstaltungen während der Bauphase Kombilösung Beratungsfolge dieser Vorlage am TOP ö nö Ergebnis AföE 27.02.2014 1 vorberaten Hauptausschuss 11.03.2014 5 vorberaten Gemeinderat 18.03.2014 10 Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Ausführungen siehe Seite 4, Beschlussvorschlag Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) 161.840 € pro Jahr Haushaltsmittel stehen teilweise zur Verfügung Kontierungsobjekt: 1.200.57.50.01.01. Kontenart: 43000000 Ergänzende Erläuterungen: ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Stadtmarketing GmbH Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 18.06.2013 entschieden, dass die Veranstal- tungen Christkindlesmarkt und „Stadtwerke Eiszeit“ für 2013 auf den Friedrichsplatz bzw. den Schlossplatz verlegt werden, was für die Folgejahre jedoch erneut zu überprü- fen sei. Diese Überprüfung wurde von der Verwaltung zugesagt und ist nun erfolgt. Nach der positiven Resonanz des Christkindlesmarktes auf dem Friedrichsplatz, des Kin- derlandes St. Stephan und der „Stadtwerke Eiszeit“ auf dem Schlossplatz am Großher- zog-Karl-Friedrich-Denkmal in Öffentlichkeit und Medien schlägt die Verwaltung vor, für die Zeit der Inanspruchnahme des Marktplatzes durch die Kombilösungsbaustelle die Hauptaktivitäten der Weihnachtsstadt Karlsruhe auf den im Jahr 2013 bewährten Plät- zen zu belassen. Bestätigt wird die positive Rückmeldung aus der Öffentlichkeit durch die Umfrageer- gebnisse des Marktforschungsinstituts Cobus, das zwischen dem 09.12.2013 und 15.12.2013 517 Personen zur Weihnachtstadt Karlsruhe befragte (siehe Anlage 1). Bei der Zufriedenheit wurden die drei Highlights der Weihnachtsstadt Karlsruhe Kinderland St. Stephan (mit 1,66), Christkindlesmarkt (mit 1,85) und „Stadtwerke Eiszeit“ (mit 1,93) in einer Schulnotenskala von 1 bis 6 bewertet. Auch die Standorte überzeugten: Der Friedrichsplatz mit dem Christkindlesmarkt wurde im Durchschnitt mit 1,65, der Schlossplatz mit der „Stadtwerke Eiszeit“ durchschnittlich mit 1,93 bewertet. Der Platz an der St. Stephanskirche mit der Veranstaltung „Kinderland“ erhielt eine Durch- schnittsnote von 1,62. Insgesamt befürworteten etwas über 60 Prozent der befragten Personen, die Veranstaltungen auch in den folgenden Jahren auf den Plätzen zu belas- sen, auf denen sie 2013 durchgeführt wurden. Basierend auf den Erfahrungen 2013 wird die Verwaltung weitere Verbesserungen in der Detailplanung prüfen. Insbesondere sind in einem verwaltungsinternen Gespräch am 10.02.2014 Möglichkeiten zur Optimierung der Fahrradumleitung unter verkehrs- rechtlichen Gesichtspunkten untersucht worden. Das Ergebnis wird mündlich in der Sitzung des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen am 27.02.2014 vorgetragen. Weitere Optimierungen in Bezug auf Barrierefreiheit, aber auch ein geändertes Beleuch- tungskonzept auf dem Friedrichsplatz, werden ebenfalls verwaltungsintern geprüft. Be- züglich der Barrierefreiheit wird in Absprache mit dem Gartenbauamt rechtzeitig ge- prüft, wo welche Menge Holzhackschnitzel nötig/sinnvoll ist und wie die durchgängige Befahrbarkeit – auch von mobilitätseingeschränkten Personen – sichergestellt werden kann, ohne auf den besonderen, "waldweihnachtlichen" Flair des Platzes zu verzichten (siehe Anlage 2 a). Die „Stadtwerke Eiszeit“ überzeugte 2013 durch eine stimmige Gestaltung (Bewertung in der Cobus-Umfrage: 1,85). Die Platzstruktur mit der Eisbahn rund um das Großher- zog-Karl-Friedrich-Denkmal hat sich dabei bewährt und soll beibehalten werden. Ein Zubau der Sichtachse Karl-Friedrich-Straße – Schloss (der Via Triumphalis) sowie der Frontseite der Eisbahn durch Zelte und Hütten steht auch in den Folgejahren nicht zur Disposition. Eine Optimierung von Größe und Positionierung der Gastronomiezelte wird unter Berücksichtigung der Vorgaben des Landes und der im Ältestenrat geforderten Machbarkeitsstudie zum Schlossplatz (siehe Anlage 2 b) geprüft. Daraus geht bereits hervor, dass grundlegende Änderungen auf dem Schlossplatz nicht möglich sind. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Zu entscheiden ist, ob das Kinderland St. Stephan bis Ende der Weihnachtsferien statt- finden soll. Neben der „Stadtwerke Eiszeit“ wird dadurch ein weiteres attraktives An- gebot für Familien geschaffen und der Laufverkehr zwischen Kirchplatz St. Stephan und Schlossplatz gefördert. Die Verwaltung empfiehlt die Verlängerung vor dem Hinter- grund, dass das Konzept des Kinderlands optimiert und weiterentwickelt wird. Mit den Anliegern wird darüber hinaus eine Lösung angestrebt, wie die gesamte Fläche einheit- lich bespielt werden kann. Das Einverständnis der Kirchengemeinde St. Stephan ist da- bei ebenso Grundvoraussetzung. Ein gemeinsames Gespräch mit Marktamt, Veranstal- ter und Kirchengemeinde ist im Februar vorgesehen. Auch über dieses Ergebnis wird mündlich im Ausschuss berichtet. Der Aufsichtsrat der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH tagte am 20.02.2014, dort wurde diese Fragestellung ebenfalls vorberaten. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine Verlängerung des Christkindles- marktes über den 23.12. hinaus mit seinen vielen kunsthandwerklichen, weihnachtli- chen Geschenkartikeln weder geplant noch möglich ist. Das Brigandefeschd soll gemäß der Übereinkunft mit den Veranstaltern mit fünf Veran- staltungstagen, zwei Aufbautagen und einem Abbautag auf dem Friedrichsplatz statt- finden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Veranstaltung nur auf der Nordseite des Platzes stattfinden kann, da die Fahrradroute für den gesamten Zeitraum erhalten blei- ben muss (siehe Anlage 3 a und 3 b). Die Höhe der einmaligen und wiederkehrenden Mehrkosten des Christkindlesmarktes wird detailliert im Rahmen einer neuen Gebührenkalkulation im Frühsommer offenge- legt. Zurzeit liegen noch nicht alle Zahlen abschließend vor. Die Platzmiete für die „Stadtwerke Eiszeit“ auf dem Schlossplatz beträgt 11 T €. Von den überplanmäßigen 125 T € netto ergab sich ein Bedarf von ca. 100 T € netto für Platzgestaltung, Dekorationskonzept, Programm, Marketingkonzept und Infrastruktur, inklusive der Hochrechnung für den Strom. Einzig der Posten zur Wiederherstellung des Platzes in Höhe von 25 T € netto ist noch offen und wird noch kalkuliert. Für die Folge- jahre ist mindestens vom gleichen Bedarf auszugehen. Als Anlagen sind beigefügt: 1. Umfrage des Marktforschungsinstituts Cobus 2. a) Stellungnahme zum Zustand des Friedrichsplatzes nach dem Christkindles- markt (GBA) b) Machbarkeitsstudie zum Schlossplatz (Stadtmarketing) 3. a) Tabelle mit Platzbelegungen 2014 bis 2017 (Wifö) b) Tabelle mit Veranstaltungen auf dem Friedrichsplatz 2014 (OA) 4. Antrag auf Genehmigung von Mehraufwendungen für die Verlagerung der "Stadtwerke Eiszeit" im Jahr 2014. Ergänzende Erläuterungen Seite 4 Beschluss: Antrag an den Gemeinderat 1. Der Gemeinderat beschließt - nach Vorberatung im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen und im Hauptausschuss - auf Grundlage der Erfahrungen von 2013, dass für die Zeit der Inanspruchnahme des Marktplatzes durch die Kombilösungsbaustelle von 2014 bis voraussichtlich 2017 der Christkindlesmarkt auf dem Friedrichsplatz und die „Stadtwerke Eiszeit“ auf dem Schlossplatz durchgeführt werden. Der Gemeinderat nimmt dazu auch die Machbarkeitsstu- die auf dem Schlossplatz zur Kenntnis. 2. Die Verwaltung schreibt das Konzept für das Kinderland St. Stephan fort und weitet die Laufzeit auf die Weihnachtsferien aus. 3. Der Gemeinderat nimmt vom aktuellen Belegungsplan für die übrigen Ver- anstaltungen in der Innenstadt Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, diese Planung bis zum Abschluss der Kombilösungsbaustellen jährlich in dieser Struktur fortzuschreiben. Das Brigandefeschd findet auf dem Friedrichsplatz statt und wird auf fünf Veranstaltungstage, zwei Aufbautage und einen Abbau- tag festgelegt. Die Fahrradroute muss erhalten bleiben. Das Fest darf nur auf der Nordseite des Platzes stattfinden. Über die Ergebnisse wird jeweils im AföE berichtet. 4. Der Gemeinderat beauftragt die Verwaltung, die für die Umsetzung im Jahr 2014 notwendigen Haushaltsmittel in Höhe von 161.840 € brutto für die „Stadtwerke Eiszeit“ überplanmäßig zur Verfügung zu stellen. Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 28. Februar 2014

  • Anlage 1 Verlegung Veranstaltungen
    Extrahierter Text

    © COBUS Marktforschung GmbH 1 Befragung Weihnachtsstadt Karlsruhe Dezember 2013 Ergebnisbericht © COBUS Marktforschung GmbH 2 Seite A. Erhebungs- und Auswertungsmethodik 4 B. Besuch der Weihnachtsstadt Karlsruhe 5 C. Bewertung Eiszeit, Christkindlesmarkt und Kinderland 9 D. Standortbewertung Eiszeit und Christkindlesmarkt 14 E. Aktionen und Änderungswünsche 17 F. Statistik 19 G. Zusammenfassung und Handlungsempfehlungen 22 Kontaktdaten 26 Inhaltsverzeichnis © COBUS Marktforschung GmbH 3 A. Erhebungs- und Auswertungsmethodik © COBUS Marktforschung GmbH 4 1. Erhebungsverfahren Die Datenerhebung wurde mittels eines standardisierten Fragebogens und PDA-Geräten als FACE-TO-FACE Befragung in der Innenstadt Karlsruhe durchgeführt. 2. Befragungszeitraum Die Befragung fand in der Zeit vom 9. Dezember 2013 bis 15. Dezember 2013 statt. 3. Durchführung der Feldarbeit Die Feldarbeit erfolgte durch die COBUS Marktforschung GmbH, Karlsruhe. 3. Stichprobengröße Es wurden insgesamt 517 Personen befragt. 4. Erhebungsinhalt waren: - Besuch der Weihnachtsstadt Karlsruhe (Aufmerksamkeit, Anreise, Aufenthalt) - Bewertung Eiszeit, Christkindlesmarkt und Kinderland - Standortbewertung Eiszeit und Christkindlesmarkt - Aktionen und Änderungswünsche - statistische Daten Erhebungs- und Auswertungsmethodik © COBUS Marktforschung GmbH 5 B. Besuch der Weihnachtsstadt Karlsruhe © COBUS Marktforschung GmbH 6 Frage 2: Wie sind Sie auf die „Weihnachtsstadt Karlsruhe“ aufmerksam geworden? Besuch der Weihnachtsstadt Karlsruhe (1) DieMehrheit der Befragten (51,3%)ist auf die Weihnachtsstadt aufmerksam geworden, da siein Karlsruhe wohnen oder arbeiten,. Fürca. ein Viertelgehört ein Besuch zurTradition.Jeder Zehnte, insbesondere Männer (13,1%) und Befragte bis unter 30 Jahre (15,2%) sowie diejenigen, die außerhalb von Karlsruhe wohnen, haben durchFreunde oder Kollegenvon der Weihnachtsstadt Karlsruhe erfahren. © COBUS Marktforschung GmbH 7 Frage 3: Mit welchem Verkehrsmittel sind Sie heute von zuhause aus in die Weihnachtsstadt Karlsruhe gekommen? Frage 5: Wie oft kommen Sie in diesem Jahr gezielt in die Karlsruher Innenstadt um die Weihnachtsstadt zu besuchen? Mit46,1%sind die Besucher zumeist mit derStraßen- bzw. Stadtbahnnach Karlsruhe gekommen.Ein Drittelist mit demAutoangereist, wobei dieses vor allem von Besuchern, die nicht in Karlsruhe wohnen, genutzt wurde (49,9%). Mehr als die Hälfte der Befragten (sowohl Ortsansässige als auch Ortsfremde) plant zwischen2-5 MaldieWeihnachtsstadt Karlsruhe aufzusuchen, diedurchschnittliche Besuchshäufigkeitbei3,4 Mal. Besuch der Weihnachtsstadt Karlsruhe (2) MW 3,4 © COBUS Marktforschung GmbH 8 Frage 4: Wo bzw. in welchen Bereichen der Innenstadt bewegen Sie sich heute? Frage 6: Was haben Sie bei Ihrem Besuch heute alles vor bzw. warum sind Sie hier? (TOP-Nennungen) Dieüberwiegende Mehrheitder Befragten bewegt sich im Bereich desFriedrichsplatzes (86,7%), was vor allem auf den dort befindlichen Christkindlesmarktzurückzuführen ist, der von86,3%auch am häufigsten als Grund für den Besuch Karlsruhes angegebenwird. Weitere 44,1%halten sich im Bereich derKaiserstraßeauf, was mit den weiteren Besuchsanlässen„Einkaufen“ (29,6%)und„Bummeln“ (19,7%) einhergeht.21,6%geben an, sich auf demSchlossplatzaufzuhalten, wo sich in diesem Jahr dieEisbahnbefindet, die17,7% im Rahmen ihres Aufenthalts in Karlsruhe besuchen wollen (vor allem Personen bis zu 30 Jahren (26%)). Besuch der Weihnachtsstadt Karlsruhe (3) © COBUS Marktforschung GmbH 9 C. Bewertung Eiszeit, Christkindlesmarkt und Kinderland © COBUS Marktforschung GmbH 10 Von den drei Veranstaltungen sind die Besucher alles in allem mitdemKinderland an der St. Stephanskirche am zufriedensten, 97,1% vergeben hier die Note 1 bzw. 2. Anzweiter Stelle folgt der Christkindlesmarktmit89,5%.Die Eislaufbahn am Schlossplatz wird von 83,8% mit mindestens „2“ benotet. Frage 6: Übersicht „Zufriedenheit alles in allem“ (Schulnote 1 – 6) Bewertung Eiszeit, Christkindlesmarkt und Kinderland (1) Top Box (1+2): 83,8% Mittelwert:1,93 Basis: n=92 Eiszeit (Schlossplatz) Christkindlesmarkt (Friedrichplatz) Kinderland (St. Stephan) Top Box (1+2): 89,5% Mittelwert:1,85 Basis: n=446 Top Box (1+2): 97,1% Mittelwert:1,66 Basis: n=60 © COBUS Marktforschung GmbH 11 Bewertung Eiszeit, Christkindlesmarkt und Kinderland (2) Frage 6a: Wie bewerten Sie die „Stadtwerke Eiszeit“ im Hinblick auf die folgenden Aspekte? (Schulnote 1 – 6) Alles in allemsind dieBesucher der „Stadtwerke Eiszeit“zu83,8%(Note 1+2)zufrieden, zudem vergibt keiner eine Note, die schlechter als 3 ist. Innerhalb der einzelnen Aspekte wird dieGestaltung, Beleuchtung und Dekoam besten benotet(80,9% Note 1+2). DieGröße und Qualität der Eislaufbahnwird von60,2%mit der Note 1 bzw. 2 bewertet. DasGastronomieangebotwird hingegeneher kritischer eingestuft, insbesondere was diePreisebetrifft. MW 1,93 1,85 2,11 2,12 2,19 2,43 1,93 © COBUS Marktforschung GmbH 12 Frage 6b: Wie bewerten Sie den Christkindlesmarkt im Hinblick auf die folgenden Aspekte? (Schulnote 1 – 6) Frage 6b1: Wenn Bewertung > 3: Wieso sind Sie unzufrieden mit dem Christkindlesmarkt? Mit demChristkindlesmarktsind89,7% der Besucher (Bewertung 1+2)zufrieden, wo Kritik laut wurde, betraf dies vor allem das Ambiente (z.B. fehlende Musik...), die Enge und das Angebot der Stände. Am zufriedensten sind die Befragten mit derGestaltung, Beleuchtung und Dekoration des Christkindlesmarktes, 89,7%vergeben hier die Noten 1 oder 2. Auch dieAtmosphärewird von den Besuchernpositivbeurteilt(87,8% Note 1+2). Am kritischsten sind die Befragten mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Negative Beurteilung (n=10) -Schlechtes Ambiente (keine Musik, billig...) (n=3) - Zu klein/ eng/ Gedränge (n=3) -Angebot/ Auswahl der Stände (n=2) -zu unübersichtlich/ auseinandergezogen (n=2) -zu kalt (n=1) -war früher besser(n=1) -gefällt einfach nicht(n=1) Basis: n=10 MW 1,85 1,63 1,77 1,94 2,06 2,49 Bewertung Eiszeit, Christkindlesmarkt und Kinderland (3) © COBUS Marktforschung GmbH 13 Frage 6c: Wie bewerten Sie das Kinderland St. Stephan im Hinblick auf die folgenden Aspekte? (Schulnote 1 – 6) 97,1%der befragten Besucher desKinderlands St. Stephansind mit diesem alles in allem sehr zufrieden, zudem wurde keineBewertung, die schlechter als 3 war, abgegeben. Innerhalb der einzelnen Kategorien schneiden dieGestaltung, Beleuchtung und Dekosowie die Atmosphäream besten ab(jeweils 95,6% Note 1+2). Auch dieGrößewird von92,2%als gut empfunden. Kritik spiegelt sich vor allem beim Preis/Leistung wieder. Generell waren die befragten Besucher des Kinderlandes größtenteils Mütter mit Kindern. MW 1,66 1,45 1,65 1,64 1,63 2,29 Bewertung Eiszeit, Christkindlesmarkt und Kinderland (4) © COBUS Marktforschung GmbH 14 D. Standortbewertung Eiszeit und Christkindlesmarkt © COBUS Marktforschung GmbH 15 Frage 7: Wie gefallen Ihnen die neuen Standorte des Christkindlesmarktes und die weiteren Veranstaltungen in der Weihnachtsstadt? Bitte bewerten Sie anhand der Notenskala von 1= sehr gut bis 6= sehr schlecht (Schulnoten). 1,65 1,93 1,62 Christkindlesmarkt: auf dem Friedrichsplatz Eislaufbahn Stadtwerke Eiszeit: auf dem Schlossplatz am Denkmal Veranstaltung Kinderland: Platz an der Kirche St. Stephan MW Standortbewertung Eiszeit und Christkindlesmarkt (1) Am besten gefällt den Befragten insgesamt dieVeranstaltung „Kinderland“ auf dem Platz der St. Stephanskirche, der eine Durchschnittsnote von 1,62erhält, wobei hier der Anteil derjenigen, die das nicht beurteilen konnten, mit 36% am größten war. An zweiter Stelle folgt derChristkindlesmarkt auf dem Friedrichsplatz, der imDurchschnitt mit 1,65bewertet wird. DieEislaufbahn der Stadtwerke am Schlossplatzwird durchschnittlich mit 1,93 bewertet, wobei auch hier 27% keine Angaben machen konnten. 84 11 1 4 5616127 60436 © COBUS Marktforschung GmbH 16 Frage 8: An welchen Standorten sollten der Christkindlesmarkt und die Eisbahn aus Ihrer Sicht im nächsten Jahr sein? Mit60,2%würde es die Mehrheit der Befragten begrüßen, wenn dieEisbahn und der Christkindlesmarktes im nächsten Jahr wieder wie dieses Jahr auf dem Schloss- bzw. Friedrichsplatzaufgebaut werden würden. Insbesondere die Befragten ab 51 Jahren würde diese Konstellation präferieren (70%). Bei den unter 30 Jährigen wird diese Variante zwar auch bevorzugt gewünscht, doch könnten sich 30% auch den Schlossplatz als Standort für beide Veranstaltungen vorstellen. Standortbewertung Eiszeit und Christkindlesmarkt (2) Standortwunsch Genau gleich wie dieses Jahr Beides vor dem Schloss Beides auf dem Friedrich- platz Anderer Ort Männer60%19%9%12% Frauen61%26%7%6% < 30 Jahre49%30%12%9% 31-50 Jahre60%19%8%12% > 50 Jahre70%20%4%6% Karlsruhe58%21%9%12% außerhalb62%25%7%5% © COBUS Marktforschung GmbH 17 E. Aktionen und Änderungswünsche © COBUS Marktforschung GmbH 18 Frage 9: Gibt es aus Ihrer Sicht genügend Aktionen in der „Weihnachtsstadt Karlsruhe“, z. B. kulturell oder für Kinder? Frage 10: Welche Änderungswünsche hätten Sie für die „Weihnachtsstadt Karlsruhe“ im nächsten Jahr? (TOP-Nennungen) Aktionen und Änderungswünsche Fast zwei Drittelder Befragten sind der Ansicht, dass esgenügend Aktionen in der Weihnachtsstadt Karlsruhegibt, wobei dies vor allem von denBewohnernder Stadt Karlsruhemit 71,8% bejaht wird (vgl. außerhalb: 61%). 63,4%der befragten Besucher brachtenkeine Änderungswünschevor. Wurden Vorschläge gemacht, so betraf dies vor allem die Beleuchtung/ Dekoration (3,4%). Weiterhin wurden u.a.breitere Wege,mehr (Weihnachts-)Musikundgünstigere Preisegewünscht. © COBUS Marktforschung GmbH 19 F. Statistik © COBUS Marktforschung GmbH 20 Frage S1: Geschlecht Frage S2: Welcher Altersgruppe gehören Sie an? Statistik (1) 49,9% der Befragtenwaren Männer, 50,1% Frauen. Die Altersgruppen verteilen sich auf 30% unter 30 Jahre, 35,2% 30-50 Jahre und 34,8% über 50 Jahre. © COBUS Marktforschung GmbH 21 Frage S3: Wo wohnen Sie? Statistik (2) 50,2% der Befragten wohnen in Karlsruhe, 41,9% außerhalb, 7,9% wollten hierzu keine Angaben machen. © COBUS Marktforschung GmbH 22 G. Zusammenfassung und Handlungsempfehlungen © COBUS Marktforschung GmbH 23 1. Besuch der Weihnachtsstadt Die Weihnachtsstadt Karlsruhe wird überwiegend dadurch wahrgenommen, dass man hier wohnt oder arbeitet oder von Freunden bzw. Kollegen davon gehört hat.Damit ist Mund-zu-Mund-Propagandaein wichtiger Aspekt in der Kommunikation. Um diesen weiter auszubauen, könnten Flyer und Prospekte an ortsansässige Unternehmen verschickt werden, die diese an die Mitarbeiter verteilen können. Da die Mehrheit der Besucher mit öffentlichen Verkehrsmittelnanreist, istWerbung an Haltestellen und Bahnhöfeninteressant. Gegebenenfalls könnten auch spezielle „Weihnachtsstadt-Tickets“ (evtl. mit Gutscheinen für Glühwein, Bratwurst etc.) angeboten werden. Mehrheitlich planen die Befragten, die Weihnachtsstadt Karlsruhe öfters zu besuchen, so dass eine hohe Wiederbesuchsrate und somit einhohes Weiterempfehlungspotentialbesteht. Generell kommen die meisten Besucher wegen des Christkindlesmarktes, daher sollte an Ort und Stelle auch aktiv für die anderen Veranstaltungen (z.B. Eiszeit und Kinderland) geworben werden und deutliche Hinweisschilder und Wegweiser aufgestellt werden, so dass auch Ortsfremde bzw. weniger Ortskundige schnell und unkompliziert zu den weiteren Standorten finden. Auch hier könnten an Haltestellen oder in Partnergeschäften Pläne ausgehängt oder verteilt werden. Zusammenfassung und Handlungsempfehlungen (1) © COBUS Marktforschung GmbH 24 2. Zufriedenheit mit Veranstaltungen Insgesamt sind die Besucher der jeweiligen Veranstaltungsorte(Christkindlesmarkt, Eiszeit und Kinderland)mit diesen sehr zufrieden. Insbesondere derenGestaltung, Beleuchtung und Dekorationund die damit verbundene Atmosphäre werden positiv hervorgehoben. Nichtsdestotrotz bestehenweitere Verbesserungspotenziale. So könnte z.B. die Eisfläche bei der Eisbahn etwas größer und von besserer Qualität sein, damit das Schlittschuhfahren noch mehr Spaß macht. Auch das Angebot an dort befindlichen Ständen, insbesondere die Gastronomie betreffend, könnte ausgeweitet werden. Beim Christkindlesmarktwürden sich die Befragten mehr Rahmenprogramm wünschen, z.B. mitWeihnachtsmusik und Auftritten von Chören.Auch die Wege könnten breiter und behinderten- und kinderwagenfreundlicher sein, durch den ausliegenden Holzsplit wird das Fahren etwas erschwert. Zudemwürden sich die Befragten auch über ein abwechslungsreicheres Angebot jenseits der Gastronomie freuen. Mit demKinderland waren die Besucher am zufriedensten, jedoch wurde angeregt, die Märchenhäuser etwas weiter von einander entfernt zu platzieren, damit die Geräuschkulisse reduziert wird und man das Erzählte besser versteht. Generell werden sich auch mehr Parkplätze gewünscht. Auch hier könnten Wegweiser und übersichtliche Beschilderungen sowie die Kommunikation von Park & Ride-Plätzen bzw. das Fahren von Shuttlebussen hilfreich sein. Zusammenfassung und Handlungsempfehlungen (2) © COBUS Marktforschung GmbH 25 3. Standortwahl Insgesamt werdendie neuen Standorte der Veranstaltungen positiv aufgenommen, vor allem das Kinderland auf dem Platz bei der St. Stephanskirche und der Christkindlesmarkt auf demFriedrichsplatz, bei dem u.a. die Gefahr durch fahrende Stadt- und Straßenbahnen vermieden wird. Dementsprechend würden es die meisten Befragten (ca. 60%) begrüßen, wennauch im nächsten Jahr die Veranstaltungen wieder an denselben Orten stattfinden würden. Allerdings kam zuweilen auch der Wunsch nach einer Zusammenlegung der Eislaufbahn und des Christkindlesmarktes auf. Da dies aus organisatorischen Gründen schwierig sein könnte, wäre jedoch eine starke aktive gegenseitige Bewerbung der beiden Veranstaltungen förderlich. Angeregt wurde auch, zwischen Christkindlesmarkt und Schlossplatz, weitere Stände aufzustellen, um den Besucher sozusagen hinzuführen. Zusammenfassung und Handlungsempfehlungen (3) © COBUS Marktforschung GmbH 26 COBUS Marktforschung GmbH Leopoldstr. 1 76133 Karlsruhe Tel.: 0721-16009-0 Fax: 0721-16009-20 e-Mail: info@cobus.de Internet: www.cobus.de Ihr Ansprechpartner: Dipl.-Ing. MBM Uwe Leest Geschäftsführer Kontakt

  • Anlage 2 a Verlegung Veranstaltungen
    Extrahierter Text

    Anlage 2 a Gartenbauamt Bilanz zur Durchführung des Christkindlesmarktes 2013 auf dem Friedrichsplatz  Das mit dem Marktamt vereinbarte Konzept zur Platzierung der Stände auf den zusätzlich befestigten Flächen und Abzäunung der Schutzbereiche wurde ohne Abstriche umgesetzt. Damit war der Schutz der Wurzelbereiche der Bäume gegen Überfahren und schwere Lasten gewährleistet.  Der Schutz der Rasenflächen im Bereich der Wegeverbreiterungen mittels eines Geotextils mit Holzhackschnitzelauflage hat gut funktioniert. Es dürfen deutlich geringere Schäden zu erwarten sein, als bei den in Vergangenheit für die Eiszeit verwendeten Abdeckungen aus Kunststoff-Waben. Eine abschließende Beurteilung ist erst im Frühjahr möglich.  Positiv erkennbar ist auch, dass die Verlagerung der Eiszeit und die damit einhergehende kürzere Belegungszeit der Fläche sehr zugute kommt. Dank des milden Januars war es sogar möglich, die beiden überbauten Blumenbeete noch nachträglich zu bepflanzen.  Leider kaum vermeidbar scheinen Schäden an den Belägen beim der Auf- und Abbau der Veranstaltung zu sein. Sowohl die Gründungsarbeiten für Glühweinpyramide etc. in den Wechselbeetflächen, als auch das Befahren der Pflasterflächen mit Fahrzeugen und Baumaschinen haben Schäden an Einfassungen und Belägen hinterlassen, die nicht bis zur vollständigen Sanierung des Platzes ab 2017 belassen werden können, sondern alljährlich behoben werden müssen.  Aufgrund der vorliegenden Erfahrungen hält das Gartenbauamt aus gärtnerischer Sicht eine Wiederholung des Christkindlesmarktes auf dem Friedrichsplatz in den kommenden Jahren bis 2017 für vertretbar.

  • Anlage 2 b Verlegung Veranstaltungen.doc.
    Extrahierter Text

    Anlage 2b: Machbarkeitsstudie zum Schlossplatz 1 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 12.02.2014 Machbarkeitsstudie zum Schlossplatz 1. Stellungnahme des Landes Baden-Württemberg, Vermögen und Bau, Amt Karlsruhe im Schreiben an Stadtmarketing Karlsruhe GmbH vom 27.01.2014 Schlossplatz Karlsruhe - Eislaufbahn am Denkmal 2014 Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Frau Cherubini, die Veranstaltungszeit neigt sich dem Ende zu. Sie hatten uns gebeten, Ihnen unsere Eindrücke und festgestellten Bedürfnisse auszudrücken. Wir haben die Bespielung des Platzes rund um das Denkmal als sehr ansprechend empfunden. Die Beleuchtung der Bäume und der Arkaden hat sich stilvoll in das Ambiente eingefügt und ist sehr gut auch bei den Bürgern angekommen. Die gesamte Abwicklung des Aufbaus und der Kontakt zu allen beteiligten Verantwortlichen war außerordentlich gut. Wir sehen keinen Grund, Ihnen für die nächste Saison eine Genehmigung in diesem Ausmaß zu verwehren, die Zustimmung des Bundesverfassungsgerichts vorausgesetzt. Wir haben einvernehmlich mit Ihnen einige Punkte besprochen, die einer näheren Betrachtung bzw. Änderung bedürfen, für deren Regelung wir kein Problem sehen. Eine Ausdehnung der zu bespielenden Fläche im Bereich der Bosquets ist nicht möglich - man könnte sich über eine Ausdehnung Richtung Multi-Kulti (Lammstrasse) oder L-Bank (Kreuzstrasse) unterhalten.Wir waren uns einig, dass eine Fortsetzung der Beziehung rechtzeitig in Details zu prüfen sein wird. Die Übergabe von verwertbaren Plänen als künftige Grundlage wurde zugesagt. Der Termin wird Ihnen auf der Basis der diesjährigen Zeitspanne reserviert. Mit freundlichen Grüßen, Ehrbrecht 2. Machbarkeit unter Berücksichtigung der Bedingungen des Landes Das Land Baden-Württemberg sichert in seinem oben zitierten Schreiben sowie in Gesprächen im Februar d. J. zu, den Termin für die „Stadtwerke Eiszeit" – wie in der vergangenen Saison – offenzuhalten. Vorausgesetzt sind dabei die bekannten Bedingungen und die Zustimmung des Bundesverfassungsgerichts, die zum augenblicklichen Zeitpunkt und auch nicht kurzfristig erhalten werden kann, da hierzu aktuelle Einzelheiten darzulegen sind. Die Zusage wird – wenn auch unter möglichen Auflagen – sicher erfolgen, es sei denn, es stehen außerordentliche Gründe im Raum, die eine solche Entscheidung über die Zusage des Grundstückseigentümers hinweg nicht rechtfertigen. Grundsätzlich ist laut Stellungnahme des Landes vom 10.01.2012 zu berücksichtigen, dass die Sichtachse Schloss freigehalten werden muss. Aufgrund der fehlenden Infrastruktur vor dem Schlossplatz, ist der Platz nach wie vor nicht für Veranstaltungen ausgelegt. Unmissverständlich abgelehnt wird durch die Vertreter des Amtes Vermögen und Bau in Telefonaten vom 17. und 19.04.2013 eine regelmäßige Bespielung des Schlossplatzes bzw. Anlage 2b: Machbarkeitsstudie zum Schlossplatz 2 konkret die Veranstaltung Christkindlesmarkt. Unter anderem wird hierfür die Störung der Behörden und des Gerichtes, die mangelnden Voraussetzung für den Abfluss von Wasser auf dem Platz und dem zwangsweisen Aufbau in der Sichtachse angeführt. Letzterer wäre aus Platzgründen mit Sicherheit unvermeidlich, weil außerhalb des Platzes um das Denkmal ein Aufbau generell nicht erlaubt sei. Auch wird eine finanzielle Beteiligung an einer dauerhaften Installation der Wasser- und Stromversorgung ausgeschlossen. 3. Machbarkeit unter technischen Gesichtspunkten Die statischen und infrastrukturellen Begebenheiten des Schlossplatzes für die Umsetzung von Veranstaltungen sind anspruchsvoll. Eine Befahrbarkeit des Platzes ist durch die Lammstraße möglich, wobei hier bestimmte Schwerlastfahrzeuge aufgrund ihrer Länge nicht vom Zirkel her in die Straße einbiegen können. Durch die Kreuzstraße ist eine Durchfahrt nur mit maximal 3,5 Tonnen (E-Mail des Ordnungsamtes vom 13.11.2013) erlaubt, also mit Schwerlastfahrzeugen nicht möglich. Das Befahren des Platzes ist auch nach Aussagen von Vertretern des Landes vom 11.11.2013 generell nur mit luftbereiften, für Freigelände geeignete Gabelstapler möglich, die Durchfahrt zwischen den Bäumen jedoch gar nicht. Wie aus Ausführungen vom 18.11.2013 des Büros Harrer Ingenieure GmbH, Abteilung Hochbau hervorgeht, ist die uneingeschränkte Befahrbarkeit des Schlossplatzes wegen der darunter befindlichen Tunneldecke für LKWs nur bis zu einer maximalen Fahrzeuglast von 9 Tonnen möglich (s. auch entsprechender Hinweis am Schlossplatz, Ende Lammstraße). Ein einzelner 16 Tonnen-LKW darf den Platz befahren, jedoch nur, falls sich keine weitere Last auf der Tunneldecke nördlich (d. h. Richtung Schloss) oder südlich (d.h. Richtung Kaiserstraße) des LKWs befindet. Falls sich also ein 16 Tonnen-LKW auf dem leeren Platz befindet, darf kein zweites Fahrzeug südlich oder nördlich davon fahren oder stehen. Aussagen des Tiefbauamtes per E-Mail vom 19.11.2013 bestätigen weiterhin, dass das Überschreiten der zulässigen Fahrzeuglast nur in Ausnahmefällen und nur für das kurzfristige Überfahren genehmigt werden kann. In diesem Fall sind zudem Maßnahmen zur Lastverteilung erforderlich (z. B. Baggermatten). Bei Gabelstaplern ist ferner zu beachten, dass sich ihr Gewicht auf eine geringere Grundfläche als bei LKWs verteilt. Daher können auch bei einem Gewicht des Gabelstaplers von weniger als 9 Tonnen lastverteilende Maßnahmen erforderlich werden. Laut E-Mail-Auskunft des Ingenieurbüros vom 17.12.2013 ist die Decke des Schlossplatztunnels für eine Belastung von max. 500 kg je m² ausgelegt. Für den Aufbau von Zelten erlauben der 1. Prüfbericht des Ingenieurbüros vom 04.07.2012, das Land und das Tiefbauamt keine Verankerungen. Die Zelte müssen ballastiert werden. Laut dem 2. ergänzten Prüfbericht des Ingenieurbüros vom 05.11.2013 sind hierfür eine charakteristische Gesamtlast von ca. 26,75 bis 29,40 kN/m² sowie eine Einzellast von 2,76 m² zu berücksichtigen. Daraus ergeben sich Teilflächenbelastungen von 1,35 bis 4,85 kN/m². Insgesamt ist es in statischer Hinsicht möglich, in den Folgejahren weitere Hütten oder Zelte aufzustellen oder die Eisbahn auszuweiten. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass die Belastung, inkl. Last aus Menschenmenge, nicht größer als 500 kg je m² werden darf. Anlage 2b: Machbarkeitsstudie zum Schlossplatz 3 Auch die begrenzte Strom- und Wasserversorgung während des Veranstaltungszeitraums beschränken das mögliche Angebot auf dem Schlossplatz. Eine Versorgung mit insgesamt 500 Ampere ist nach Aussage der Stadtwerke über eine Abnahmestelle direkt vor dem Schloss und vom Zirkel möglich. Eine Wasserentnahme ist nur vom Anschluss auf dem Platz der Grundrechte möglich. Abwassereinleitungen sind ausschließlich an zwei Stellen am Rand des Schlossplatzes Richtung Zirkel möglich. Insgesamt werden die Kapazitätsgrenzen hinsichtlich Strom- und Wasserversorgung des Schlossplatzes mit der „Stadtwerke Eiszeit“ weitgehend ausgereizt. Zur regelmäßigen Bespielung des Platzes ist keine Infrastruktur vorhanden. Ein möglicher Ausbau der Infrastruktur wurde bereits überprüft. Die Investitionskosten für die Erschließung Wasser belaufen sich laut Schreiben vom 10.12.2010 der Stadtwerke Karlsruhe Netze GmbH, Geschäftsführung Dipl.-Ing Michael Worch unter dem Betreff „Kostenrahmen für Strom- und Wasserversorgung am Schlossplatz rund um das Friedrichsdenkmal“ auf ca. 60.000 Euro und 500 Euro jährliche Betriebskosten (veranstaltungsunabhängig) plus veranstaltungsabhängige Kosten für die Anbindung aus dem Schacht bis zu den Abnahmestellen mit Wasser. Die Investitionskosten für die Erschließung Strom belaufen sich auf ca. 480.000 Euro.

  • Anlage 3 a Verlegung Veransdtaltungen
    Extrahierter Text

    Kein Text verfügbar

  • Anlage 3 b Verlegung Veranstaltungen
    Extrahierter Text

    Veranstaltungen auf dem Friedrichsplatz 2014 Termin in 2014BeschreibungVeranstalterArt der Nutzung Frühlingsfest/Ostermarkt 05.04. + 06.04. VA zum Thema Ostern / Frühling mit Charakter eines Bauernmarktes unter Einbeziehung des verkaufsoffenen Sonntags StadtmarketingPlatznutzung CVJM03.05.175-jähriges Jubiläum CVJM, Aktion für Kinder und JugendlicheCVJMPlatznutzung Europafest10.05.Pagodenzelte, Bühne, VerzehrständeEuropa-Union Deutschland Platznutzung Brigande-Feschd28.05. - 01.06.Veranstaltung der FestwirteKarlsruher Festwirte e.V.Platznutzung Music to go28.06. Auftritt der Studierenden der Hochschule für Musik an ca. 15 Orten in der Innenstadt StadtmarketingPlatznutzung Veranstaltung Umweltamt13.09. oder 20.09.KlimaschutzkampagneUmweltamt, vertreten durch projektartPlatznutzung Stadtfest11.10. + 12.10.Stadtfest mit verkaufsoffenem Sonntag in der gesamten InnenstadtStadtmarketingPlatznutzung Christkindlesmarkt27.11. - 23.12.Weihnachtsmarkt Marktamt Platznutzung und Fahrradstraßenumleitung Tag des FahrradesPlatznutzung

  • Anlage 4 Verlegung Veranstaltungen
    Extrahierter Text

    Seite 1 von 1 Medienbüro - 15.06.2010/Nr.8 Stadtkämmerei Tel.: 0721 133 2044 Rathaus Marktplatz Fax: 0721 133-2009 76124 Karlsruhe E-Mail: stk@karlsruhe.de Verteiler Stadt Karlsruhe Stadtkämmerei An die Stadtkämmerei über: Antrag auf Genehmigung von: Mehraufwendungen/- auszahlungenapl./üpl. VE Dezernat 1 Dezernat 4 Dezernat 3Dezernat 2 Dezernat 5Dezernat 6 E-Mail Fax: Telefon: Sachbearbeiter/in: Dienststelle: Planungsobjekt KST.Stelle/PSP-Element/ inv. Projekt ÜPL APL ED PlankontoBetrag € Sender (Deckung Mehreinnahmen - ME oder Sperre - SP) Begründung des Sachverhalts (Bei Bedarf bitte Zusatzblatt beifügen.) Datum Unterschrift der Amtsleitung B-Vermerk Stk Interne Nr. Version Erfasst (Hz. Datum) Stk-Abt. 0400 Stk-Abt. 0500 RPA Vorlage an: Gemeinderat Offenlage Formblatt Sitzung: öffentlich Hauptausschuss nicht öffentlich Vorberatung im: Sitzungsdienst Handzeichen /Datum Dezernat 4 Stadtkämmerei Ortsvorsteher/in Achtung! Nach Unterschriften zurück an die Stk-Abt.0400 Haushaltsjahr Empfänger (ÜPLA/APL/ED) Planungsobjekt KST.Stelle/PSP-Element/ inv. Projekt ME SP PlankontoBetrag € Für:

  • Protokoll TOP 10
    Extrahierter Text

    NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 59. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 18. März 2014, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 11. Punkt 10 der Tagesordnung: Verlegung von Veranstaltungen während der Bauphase Kombilösung Vorlage: 2014/0398 dazu: Ergänzungsantrag der Stadträtinnen Gabriele Luczak-Schwarz und Bettina Meier-Augenstein, der Stadträte Thorsten Ehlgötz, Dr. Klaus Heilgeist und Det- lef Hofmann (CDU) sowie der CDU-Gemeinderatsfraktion vom 18. März 2014 Vorlage: 2014/0489 Beschluss: 1. Der Gemeinderat beschließt - nach Vorberatung im Ausschuss für öffentliche Ein- richtungen und im Hauptausschuss - auf Grundlage der Erfahrungen von 2013, das für die Zeit der Inanspruchnahme des Marktplatzes durch die Kombilösungsbaustel- le von 2014 bis voraussichtlich 2017 der Christkindlesmarkt auf dem Friedrichsplatz und die "Stadtwerke Eiszeit" auf dem Schlossplatz durchgeführt werden. Der Ge- meinderat nimmt dazu auch die Machbarkeitsstudie auf dem Schlossplatz zur Kenntnis. 2. Die Verwaltung schreibt das Konzept für das Kinderland St. Stephan fort und weitet die Laufzeit auf die Weihnachtsferien aus. 3. Der Gemeinderat nimmt vom aktuellen Belegungsplan für die übrigen Veranstal- tungen in der Innenstadt Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, diese Planung bis zum Abschluss der Kombilösungsbaustellen jährlich in dieser Struktur fortzu- schreiben. Das Brigandefeschd findet auf dem Friedrichsplatz statt und wird auf fünf Veranstaltungstage, zwei Aufbautage und einen Abbautag festgelegt. Die Fahrradroute muss erhalten bleiben. Das Fest darf nur auf der Nordseite des Platzes stattfinden. Über die Ergebnisse wird jeweils im Ausschuss für öffentliche Einrich- tungen berichtet. 4. Der Gemeinderat beauftragt die Verwaltung, die für die Umsetzung im Jahr 2014 notwendigen Haushaltsmittel in Höhe von 161.840 € brutto für die "Stadtwerke Eiszeit" überplanmäßig zur Verfügung zu stellen. - 2 - Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 10 zur Behandlung auf und verweist auf die vorliegende Stellungnahme der Verwaltung: Ich löse ein Versprechen ein, das ich Ihnen letztes Jahr schon gegeben habe, dass wir hier immer wieder darüber berichten. Ich hatte auch vor einem Jahr gesagt, dass ich mich dafür verwenden werde, das Brigandefeschd vom Friedrichsplatz wegzubekom- men bzw. in seinen negativen Auswirkungen einzuschränken. Die Gespräche mit den Veranstaltern haben ergeben, dass es keine akzeptable Alternative als den Friedrichs- platz gibt. Die Veranstalter sind uns aber jetzt, was bestimmte Kritikpunkte betraf, sehr entgegen gekommen. Die Fahrradverbindung wird aufrecht erhalten. Man kann sich mit dem nördlichen Teil des Friedrichsplatzes begnügen. Da sind auch umfangreiche Maßnahmen getroffen worden, den Boden so zu festigen, dass das auch möglich ist. Die Gesamtbelastung ist von der Anzahl der Tage noch einmal erheblich reduziert wor- den, so dass ich Ihnen, ohne von meinen Ankündigungen abzuweichen, jetzt auch für dieses Jahr empfehlen kann, das Brigandefeschd wieder auf dem Friedrichsplatz statt- finden zu lassen. Ansonsten gelten alle weiteren Zusagen, die wir hier auch gemeinsam vereinbart hat- ten, dass außer dem Christkindlesmarkt keine mehrtägigen Veranstaltungen dergestalt stattfinden, dass die Grünflächen in erhebliche Mitleidenschaft gezogen werden. Die Thematik des Schutzes der entsprechenden Bäume hat sich durchaus schon beim Christkindlesmarkt entsprechend bewährt. Die Stellungnahme zum Ergänzungsantrag der CDU-Fraktion bitte ich so zu verstehen, dass wir versuchen, dem Begehr Ihres Antrags so weit es uns irgendwie möglich ist, nachzukommen, weil es auch im städtischen Interesse ist, den jährlichen Zuschuss zu reduzieren, der schon, wenn man sich die Veranstaltung anschaut, zunächst einmal un- angemessen hoch erscheint. Wenn man sich die technischen Voraussetzungen dort an- schaut, relativiert sich das dann aber doch wieder. Aber wir müssen gemeinsam daran arbeiten, dass wir nicht jedes Jahr wieder diesen Aufwand haben, sondern dass wir zu einer allmählichen Reduzierung kommen. Das wird aber nicht ganz einfach sein. Das will ich auch deutlich sagen. Stadträtin Meier-Augenstein (CDU): Was war das im letzten Jahr für eine Aufre- gung. Der Christkindlesmarkt auf dem Friedrichsplatz war für viele unvorstellbar. Es gab skeptische Stimmen dazu: Es wäre besser gewesen, die Veranstaltung am Schloss durchzuführen. Aber kaum war der Markt eröffnet, waren die Karlsruher und auch die Gäste aus nah und fern begeistert und haben vom schönsten Weihnachtsmarkt aller Zeiten in unserer Stadt gesprochen. Wir, die CDU-Fraktion, freuen uns, dass das Konzept aufgegangen ist und möchten uns hierfür auch bei allen Beteiligten bedanken, die es ermöglicht haben, die auch maßgeb- lich mitgearbeitet haben. Wir wissen, es war im Vorfeld nicht einfach gewesen, auch mit den geänderten Bedingungen: Weniger Standfläche, es mussten Absagen erteilt - 3 - werden an langjährige Beschicker usw. Insofern unser herzliches Dankeschön. Wir freu- en uns natürlich, dass alles so gut geklappt hat und der Weihnachtsmarkt bei unserer Bevölkerung so gut angekommen ist. Gut angekommen ist auch das Kinderland vor St. Stephan. Insofern freut sich meine Fraktion, dass hier an eine Ausdehnung gedacht wird. Das hatten wir im letzten Jahr schon einmal angesprochen. Jetzt muss die Sache ausgeschrieben werden. Das akzep- tieren wir natürlich. Aber wir bitten darum, dass jetzt möglichst alles zeitnah angegan- gen wird, damit auch rechtzeitig vor Beginn dieser Weihnachtssaison alles geregelt ist und die Betroffenen sich auch entsprechend einstellen können. Die anderen Punkte in der Vorlage sind soweit unkritisch. Das Brigandefeschd haben Sie schon angesprochen, Herr Oberbürgermeister, und auch die Liste der sonstigen Veran- staltungen, die betroffen sind. Meine Fraktion geht insofern den Punkten 1 - 3 mit. Zu Punkt 4 haben wir den Ergänzungsantrag gestellt. Es liegt daran, dass uns der Betrag doch sehr hoch vorgekommen ist. In Ihrer Vorlage steht auch drin, dass beim Christ- kindlesmarkt aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen eine neue Gebührenkalku- lation durchgeführt wird. So etwas erwarten wir für die Eiszeit auch. Auch hier haben sich die Rahmenbedingungen geändert. Wir waren jetzt überrascht über die Größe des Betrags und sehen den tendenziell als zu hoch an. Deswegen wäre es meiner Fraktion schon recht, dass wir rechtzeitig vor der neuen Eislaufsaison ein Konzept vorgelegt be- kommen. Ich habe Sie, Herr Oberbürgermeister, aber jetzt so verstanden, dass Sie uns zusagen, dass daran gearbeitet wird. Insofern könnte meine Fraktion mit der Beantwortung mitgehen. Wir möchten aller- dings darum bitten, dass die Vorschläge, wie der Zuschussbedarf zukünftig verringert werden kann, nicht nur im Aufsichtsrat Stadtmarketing vorgelegt und besprochen wer- den, sondern auch im Hauptausschuss. Denn der Hauptausschuss ist für die städtischen Mittel verantwortlich, bevor es in die Haushaltsberatungen geht. Insofern könnten wir das so mittragen. Wir danken nochmals allen Beteiligten, dass es so gut geklappt hat. Wir freuen uns auf die zukünftigen Jahre. (Beifall bei der CDU) Stadträtin Dr. Leidig (GRÜNE): Baustellen erfordern Veränderungen. So musste für vieles ein neuer Platz gefunden werden, u. a. auch für den Weihnachtsmarkt. Er hat sich auf dem Friedrichsplatz gut gemacht. Er wurde angenommen von Bürgerinnen und Bürgern und auch von den Beschickern, so dass für uns während der Baustellenzeit der Weihnachtsmarkt dort weiter bestehen bleiben kann. Sofern die zugesagten Verbesse- rungen, die in der Vorlage erwähnt werden, z. B. die Zugänglichkeit des Weihnachts- markts für Personen mit Behinderungen oder für Personen, die mit Kinderwägen un- terwegs sind, tatsächlich realisiert werden und bei der Anordnung der Stände darauf geachtet wird, dass man einen Glühweinstand nicht gerade so platziert, dass die Leute automatisch da stehen, wo eigentlich der Radverkehr durchfahren muss, notfalls viel- leicht auch ein, zwei Stände weniger oder anders angeordnet, damit sicher ist, dass ein Radverkehr auch während der Weihnachtszeit möglich ist, sind wir damit einverstan- den. - 4 - Das Kinderland kann auch von unserer Seite aus über die Weihnachtsferien weiterlau- fen. Gerade für Familien ist es durchaus attraktiv dort hinzugehen, während der Feier- tage gemeinsame Dinge zu unternehmen und z. B. auch das Kinderland zu besuchen. Wir sehen auch, dass sich die Eiszeit vor dem Schloss bewert hat. Es ist eine schöne Ku- lisse und ansprechende Gestaltung, vor allen Dingen abends. Die Kostensteigerungen erfreuen uns nicht. Da lohnt es sich schon, kritisch hinzuschau- en. Die Kosten sollten immer im Auge behalten werden. Der Ergänzungsantrag der CDU ist uns allerdings zu weit gegangen. Dass die Verwaltung zusagt und die CDU es jetzt auch so einsieht, nach Kosteneinsparungen zu suchen, halten wir für den richtigen Weg. Eine Kostenneutralität, wie sie ursprünglich gefordert wurde, wäre letzten Endes nur mit erhöhten Eintrittspreisen möglich gewesen. Da die Eiszeit vor allen Dingen von Familien, Schulklassen und Jugendlichen genutzt wird, hätten wir das jetzt nicht für gut gehalten. Einerseits würde man das Stadtmarketing vor unlösbare Aufgaben stellen o- der auf Kosten von Familien an einer Schraube drehen. Das möchten wir nicht, aber die Kosten im Auge behalten auf jeden Fall. Auch außerhalb der Weihnachtszeit ist der Friedrichsplatz so wenig wie möglich zu nut- zen. Das ist schon immer unsere Devise gewesen. Zwischen all den Baustellen, dem Lärm, der Reizüberflutung, die derzeit in der Stadt herrscht und die nicht nur bei mir, sondern auch bei anderen Leuten öfter einmal den Wunsch "Nur raus hier" auslöst, ist der Friedrichsplatz eine rasch erreichbare Oase. Diese Ruheoase sollten wir unseren Bür- gerinnen und Bürgern gerade auch während der Baustellenzeit soweit wie möglich zur Verfügung stellen. Daher finden wir die Frage berechtigt, welches Fest unverzichtbar ist und welches auch ausgesetzt werden kann für eine bestimmte Zeit. "Music to go" und andere Feste, die raumgreifend sind, aber nur kurze Zeit dauern, einen Tag, sind durch- gängig beizubehalten. Wir sehen jedoch - zumindest für die Baustellenzeit - das Brigandefeschd in der derzei- tigen Form für verzichtbar an und möchten zu dieser Jahreszeit - es findet im Mai statt - unseren Bürgerinnen und Bürgern lieber einen ruhigen, entspannenden Ort bieten, den sie am Friedrichsplatz finden können. Wir möchten daher dem Unterpunkt von Punkt 3 nicht zustimmen und bitten daher um eine getrennte Abstimmung dieses Punktes. (Beifall bei den Grünen) Stadträtin Fischer (SPD): Ich kann es kurz machen. Auch wir haben im Friedrichsplatz einen sehr guten Standort gesehen. Es ist eine gelungene Alternative für die nächsten Jahre. Dank von unserer Seite an die Mitarbeiter des Marktamtes, die diese Herausforderung mit der Umverlagerung glänzend gemeistert haben und die für eine problemlose Durch- führung des Weihnachtsmarktes gesorgt haben. Wir sind ebenfalls mit der Verlänge- rung des Kinderlandes rund um St. Stephan einverstanden. Auch dies war eine schöne Bereicherung des Weihnachtsmarktes. Uns hat der Mehraufwand für die Eiszeit eben- falls Probleme bereitet. Ich nehme Sie beim Wort. Da können wir mit Ihnen gemeinsam davon ausgehen, dass wir die Einsparvorschläge in den nächsten Jahren im Auge ha- - 5 - ben. Ich denke auch, der Ausbau von Einnahmen sollte in diesem Bereich möglich sein. Ich denke ebenfalls nicht an Erhöhungen des Eintrittsgeldes. Es wurde gesagt, die Eis- zeit ist dieses Jahr sehr gut angenommen worden. Deshalb ist es sicher auch ein Platz, um hier noch mehrere Sponsoren zu gewinnen. Da haben wir bestimmt noch Alternati- ven für die nächsten Jahre. (Beifall bei der SPD) Stadträtin Fromm (FDP): Weihnachtsstadt Karlsruhe, ich denke, das war tatsächlich mehr als nur ein Leuchtturm. Es war etwas Besonderes, das wir der Region über Karls- ruhe hinaus geboten haben. Unter diesem Aspekt muss man auch betrachten, welche Kosten es sind, die wir vorhalten, die wir kritisieren. Teilweise muss man es auch unter dem politischen Aspekt sehen, dass es letztlich dem Image der Stadt Karlsruhe dient. Insofern hat das Stadtmarketing mit den drei Teilen tatsächlich einen Weg eingeschla- gen, den andere Großstädte noch suchen. Die verharren nämlich auf ihrem ganz nor- malen Weihnachtsmarkt. Da ist jetzt zu sagen, der Friedrichsplatz war richtig. Jetzt ha- ben wir die Ergebnisse. Meine Fraktion hatte sich zu Anfang kritisch geäußert, dass wir Sorge hatten, dass der Friedrichsplatz nicht so wieder herzustellen ist, dass er nach sol- chen intensiven Begehungen noch ein echter Platz, eine Ruheoase - die Kolleginnen und Kollegen der anderen Fraktionen haben das auch so gesehen - ist. Wenn jetzt das Gartenbauamt sagt: Okay, es ist vertretbar, dann machen wir es so, dann unterstützen wir das auch. Was uns eigentlich sehr gefällt, ist, dass es von Anfang an auch ein Prüfauftrag war. Was kann alles besser gemacht werden, was kann optimiert werden. Wenn etwas op- timiert wird, bedeutet das für meine Fraktion natürlich automatisch, dass die Qualität nicht leidet. Nicht, dass man jetzt mit dem Sparfuchs ankommt. Insofern, Frau Kollegin Meier-Augenstein, ist meine Fraktion positiv davon beeindruckt, dass Sie gesagt haben: Nein, wir wollen keine Abstriche machen am Konzept, sondern wir wollen einfach se- hen, dass es sparsam ausgegeben wird. Die Sparsamkeit ist bei unseren Stadtwerken genau wie bei der Kämmerei und beim ganzen Dezernat wichtig. Keiner der Beteiligten zieht das Geld nur so aus den Hosentaschen heraus und verplempert es. Die erhöhten Kosten sind durch besondere technische Voraussetzungen und letztlich bei der Eiszeit auch durch die milden Temperaturen zu betrachten. Alles in allem haben wir uns natürlich auch gefragt: Muss das Brigandefeschd so sein? Herr Oberbürgermeister, wir gehen Ihren Weg mit, auch manchmal ein bisschen zer- knirscht, dass wir sagen: Wir sehen den guten Willen, wenn Sie jetzt mit den Beschi- ckern darüber sprechen, dass die sich auch einmal - vielleicht gemeinsam mit dem Stadtmarketing - andere Akzente einfallen lassen, dass es wirklich ein Brigandefeschd ist und nicht ein Fest mit Buden, wie aller Orten. Da erwarten wir einfach mehr Qualität als bisher. Erfreulich ist, dass der Aufbau dann nur auf der Nordseite ist, so dass wir dann den Friedrichsplatz noch weiter nutzen können als kleine Oase in der Baustellen- stadt Karlsruhe. Vielleicht noch eine kleine Anmerkung: Die nächste Auflage der Postkarten könnte die Oase Friedrichsplatz auch noch beinhalten. Dann könnte man auch sehen: Wir sind sehr - 6 - bemüht, wie die Wühlmäuse in einer Stadt. Aber wir haben auch Ruhezonen. Dann kommen vielleicht die einen oder anderen wieder in unsere Stadt. (Beifall bei der FDP) Stadtrat Dr. Fischer (KAL): Frau Kollegin Meier-Augenstein, Sie hatten eben gemeint, einige hier im Raum konnten sich vor der Entscheidung nicht vorstellen, dass der Christ- kindlesmarkt auf dem Platz erfolgreich sei. Da haben Sie etwas missverstanden. Ich glaube, es hatte niemand Zweifel, dass auf einem so schönen Platz der Markt funktio- niert. Aber wir konnten uns umgekehrt sehr genau vorstellen, wie der Platz nachher aussieht, nachdem all diese Buden wieder weg sind. Wir haben für vier Wochen im Jahr einen Platz geopfert. Das ist der Punkt. Das hat eine Mehrheit entschieden. Das trägt meine Fraktion, die dagegen gestimmt hat, auch mit. Das ist das Wesen von Demokra- tie, dass es Mehrheitsentscheidungen gibt. Wir werden daran auch nicht mehr rütteln. Ich wollte nur noch einmal klarstellen: Es gab nie einen Zweifel, dass das funktioniert. Denn so attraktiv, wie der Friedrichsplatz ist, gab es immer schon großen Druck, darauf etwas zu machen. Das sehen wir grundsätzlich anders. Es ist ein echter Lebensraum in der Stadt. Ein Lebensraum, vom Punk bis zum Banker. Das finden wir sehr attraktiv. So bald - das will ich auch sagen - so bald es möglich ist, auf dem Marktplatz wieder etwas zu veranstalten, werden wir darauf drängen, dass der Friedrichsplatz wieder diese Ru- heoase wird, dass der Friedrichsplatz wieder dieser Erholungsraum wird, wo man am Brunnen sitzen, sein Mittagessen einnehmen kann, wo man flanieren kann, wo man sich spontan überlegen kann, ins Naturkundemuseum zu gehen. Der Platz hat eine un- glaubliche Qualität. Vielleicht gelingt es uns irgendwann einmal, einen der Gebäudebe- sitzer auf der Nordseite zu überzeugen, dass ein Café unter den Arkaden attraktiver wäre als eine, wie auch immer geartete, Schalterstelle. Eben wurde dem Marktamt gedankt. Ich danke dem Gartenbauamt und setze meine Hoffnung in die. Denn die müssen jetzt aus dem Platz etwas machen, nachdem das Marktamt es so zurückgelassen hat. (Unruhe) Deswegen habe ich Hoffnung, dass das Gartenbauamt eine gute Gestaltung findet und eine ruhige Bespielung für diesen Platz. Wir werden uns nicht gegen das Brigandefeschd stellen. Aber wenn das Brigandefeschd einmal so wäre, wie es ursprünglich konzipiert war - - (Stadtrat Cramer/KAL: Für Feinschmecker!) Für Feinschmecker! Ich kann mich erinnern, in meiner Anfangszeit als Stadtrat, wurden wir zum Spargel kochen eingeladen. Da konnten wir Stadträte mitkochen. Da gab es auch einmal Abende mit ruhiger Musik und nicht mit Rock 'n Roll-Beschallung die gan- ze Nacht. Da macht es auch viel mehr Spaß dort zu sitzen und etwas zu essen. Es gibt so viele laute Feste. Warum gibt es nicht wieder einmal ruhige Feste? Die könnte ich mir dann auf dem Friedrichsplatz sehr gut vorstellen. - 7 - (Zurufe) Was uns auch wichtig war und darum jetzt auch der Brief von Ihnen, Herr Oberbürger- meister: Der Schlossplatz und das Abwasser. Wir hatten nachgefragt: Was kostet es und was ist möglich auf dem Schlossplatz. Wenn ich jetzt die vielen Antworten, die es gibt, zusammennehme, und vor allen Dingen, wenn das in Stuttgart wäre, könnten wir alles machen auf dem Schlossplatz. Keine Sau würde es interessieren - Entschuldigung, dass ich das so gesagt habe. In Karlsruhe müssen wir uns drei Finger herausreißen, bis etwas möglich ist. In Stuttgart darf der ganze Schlossplatz bespielt werden. Kein Mensch regt sich darüber auf. Bei uns muss man sich für alles eine Genehmigung und Miete besor- gen. Das ist eben der Nachteil, wenn der Fürst nicht in der Stadt wohnt, um es einmal deutlich zu sagen. Aber neben dem Faktor, dass wir dort leider nicht alles machen dürfen: Wenn ich es richtig sehe, können wir manche Sachen auch gar nicht machen. Denn das mit dem Abwasser ist nicht nur ein Problem mit dem Einfrieren, sondern es ist vor allen Dingen bei 28 cm Überdeckung ein Problem des Gefälles. Ich muss Abwasser irgendwie zum Kanal bringen, wenn ich keine Pumpen einsetzen will. Wenn ich jetzt alles zusammen- nehme, was ich an Informationen habe, dann heißt das: Wir können die Eröffnungsver- anstaltung des Stadtjubiläums nur mit beschränkter Gestaltung machen, weil solche Großveranstaltungen dort nicht möglich sind. Das sollten wir noch einmal genau ausar- beiten. Da müssten wir wissen, was möglich ist. Zum CDU-Antrag: Auch wir sind dafür, dass solche Ausgaben möglichst gering sein sollten. Aber wenn Sie vorschreiben, (Zurufe: 5 Minuten!) wie viel das kosten darf, dann zwingen Sie das Stadtmarketing - - (Weitere Zurufe; der Vorsitzende: Es sind noch 10 Sekunden! Es wird nicht bes- ser, wenn Sie jetzt alle dazwischen schreien!) - Die 10 Sekunden nehme ich jetzt noch drauf. Wenn Sie das Stadtmarketing und die Stadtwerke zwingen, eine bestimmte Summe einzuhalten, wird es keine Eiszeit mehr geben. (Beifall bei der KAL) Stadtrat Wenzel (FW): Der Christkindlesmarkt hat seine Feuertaufe bestanden und kann sich einer großen Akzeptanz erfreuen. Die Wünsche einer Verlagerung vor das Schloss sind verstummt. Das ist gut. Weitere Optimierungen sind zugesagt, wie die Er- weiterung des Kinderlandes und die Verlagerung der Eiszeit samt Suche nach Kostenre- duzierungen. Auch weiterhin sollte der Friedrichsplatz über das gesamte Jahr hinweg als Ruhezone erhalten bleiben. Das ist sein ursprünglicher Grund. Daher ist es auch wichtig über die Art der weiteren Festlichkeiten über das Jahr auf dem Friedrichsplatz nachzu- denken in Richtung Qualitätssteigerungen oder auch Verlagerungen. - 8 - Im Weiteren stimmen wir dem Antrag zu. Wir würden jetzt nicht gegen das Brigande- feschd stimmen. Aber man sollte in Zukunft überlegen, ob man es noch besser machen könnte. Der Vorsitzende: Zur Sortierung noch ein Hinweis: Ich denke, Herr Baumbusch nimmt noch einmal die Wünsche mit, das Brigandefeschd gegebenenfalls von der Qualität noch nach oben weiter zu entwickeln. Ich hatte den Eindruck, dass das letztes Jahr schon begonnen hat. So sind wir auch mit den Beschickern verblieben. Aber auch das Thema Weinfest ist als Idee durchaus noch präsent. Da können wir auch noch weitere Gespräche führen. Ich möchte auch die Gelegenheit nutzen, mich beim Stadtmarketing auf der einen Seite als Zuständige, aber auch beim Marktamt noch einmal ganz herzlich zu bedanken. Mir persönlich ging es nicht so, einmal davon abgesehen, dass nicht das Marktamt den Platz anschließend so verlässt, sondern das das etwas mit der Nutzung durch die, die das Marktamt dort zugelassen hat, zu tun hat. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass der Friedrichsplatz - außer von den Flächen außen herum, wo wir die Böschung wegge- nommen haben - jetzt durch diesen Christkindlesmarkt in unangemessener Weise gelit- ten hätte .Ich kann das persönlich so nicht nachvollziehen. Das möchte ich ganz deut- lich sagen, sonst würde ich Ihnen das auch nicht empfehlen können. Jetzt gab es den Wunsch nach getrennter Abstimmung, was den Punkt Brigandefeschd betrifft. Das versuche ich gleich noch unterzubringen. Ansonsten würde ich es gerne so halten, Frau Luczak-Schwarz, dass wir Ihnen im ersten Halbjahr noch eine Information im Hauptausschuss zusagen über die verschiedenen Möglichkeiten. Aber - wie gesagt - ich habe jetzt keine riesigen Hoffnungen. Wir nehmen aber auch das Thema "Zusätzli- che Einnahmen" noch einmal auf und versuchen, dazu noch einmal Gespräche zu füh- ren und werden Sie darüber unterrichten in einer Information an den Hauptausschuss. So hatten Sie es gefordert. Wenn das so in Ordnung wäre? Stadträtin Luczak-Schwarz (CDU): Sowohl für 2014 - habe ich Sie verstanden - als auch für die Folgejahre. In der Antwort steht drin, für 2015 und 2016 nur im Aufsichts- rat Stadtmarketing. Es wäre uns wichtig, dass das weiterführende Konzept auch vorge- legt wird. Wenn es natürlich schon ein Gesamtkonzept im Laufe des Jahres gibt, das mittelfristige Planungen enthält, ist uns das auch recht. Der Vorsitzende: Wir nehmen es für 2014 in den Hauptausschuss. Das sagen wir zu. Bei allem Weiteren geben Sie uns das Signal, ob Sie es weiter wünschen oder nicht. Da- ran soll es am Ende nicht scheitern. Dann bitte ich Sie jetzt um die Zustimmung oder Ablehnung der Punkte 1 - 4 mit Aus- nahme des Brigandefeschdes. Das machen wir dann separat. Das ist einstimmig. Jetzt kommt noch das Thema "Durchführung des Brigandefeschds auf dem Friedrichs- platz": 11 Nein-Stimmen, der Rest sind Zustimmungen. - 9 - Noch einmal herzlichen Dank an alle, die vor Ort gearbeitet haben. Es war insbesondere auf dem Friedrichsplatz beim Christkindlesmarkt auch viel persönlicher Einsatz über das normale Geschäft hinaus zu spüren, was die Gestaltung durch das Marktamt betraf. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 25. März 2014