Erlebnisraum Kronenplatz

Vorlage: 2014/0376
Art: Antrag
Datum: 28.01.2014
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Stadtplanungsamt
Erwähnte Stadtteile: Mühlburg

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 18.03.2014

    TOP: 19

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: mit Stellungnahme einverstanden

Zusätzliche Dateien

  • Stellungnahme TOP 19
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Antrag KAL-Gemeinderatsfraktion vom: 27.01.2014 eingegangen: 27.01.2014 Gremium: 59. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 18.03.2014 2014/0376 19 öffentlich Dez. 6 Erlebnisraum Kronenplatz - Kurzfassung - Die Verwaltung erarbeitet ein Konzept zur Zukunft der Innenstadt nach Fertigstellung der Kombilösung. Der Kronenplatz wird dabei ein Schwerpunkt der Betrachtung sein. Finanzielle Auswirkungen des Antrages nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Kontierungsobjekt: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: Zukunft Innenstadt und öffentl. Raum Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Das Stadtplanungsamt bereitet derzeit ein Konzept zur Entwicklung der Karlsruher In- nenstadt vor, abgeleitet aus den Handlungsfeldern des ISEK 2020 und aufbauend auf dem Konzept "Zukunftsfähige Innenstadt" von 2007 sowie auf den Erkenntnissen aus dem laufenden Prozess des Räumlichen Leitbilds. Die Stärken und Schwächen/Potentiale der Innenstadt sollen analysiert und Lösungsvorschläge unter Beteiligung der Öffent- lichkeit erarbeitet werden. Der Kronenplatz stellt einen Schwerpunkt der Betrachtung dar. Bedingt durch die Kombilösung und Neugestaltung der Kaiserstraße kann und soll der Platz eine Stärkung der Nutzung und Gestaltung erfahren. Ideen dafür könnten durch partizipative Verfahren oder in Kooperation mit einer Architekturfakultät gesammelt werden.

  • KAL-Erlebnisraum Kronenplatz
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANTRAG Stadtrat Lüppo Cramer (KAL) Stadträtin Margot Döring (KAL) KAL-Gemeinderatsfraktion vom 27. Januar 2014 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 59. Plenarsitzung Gemeinderat 18.03.2014 2014/0376 19 öffentlich Erlebnisraum Kronenplatz 1. Die Stadtverwaltung erarbeitet ein Konzept zur Umgestaltung des Kronenplatzes in einen Erlebnisraum für Kinder. 2. Der Planungszeitraum sowie der Umbau des Kronenplatzes werden abgestimmt auf die Fertigstellung der Kaiserstraße mit Beendigung der Kombilösungs-Bauarbeiten. Trotz der Umgestaltung des Kronenplatzes als einer der zentralen Plätze der Innenstadt mit Installation der Wasserspiele erscheint dieser unscheinbar und wird wenig genutzt. Dem Platz fehlt es an Aufenthaltsqualität, der Erlebniswert ist gleich Null. Zudem besteht im Innenstadtbereich ein sehr geringes Angebot an Spiel- und Sportmöglichkeiten für Kinder. Mit einer Umgestaltung des Platzes werden zum einen der Kronenplatz sowie die östliche Kaiserstraße aufgewertet und zum anderen ein Erlebnisraum für Kinder geschaffen. Zur Erarbeitung des Konzepts könnte die Fakultät für Architektur des KIT einbezogen werden. Beispiele für die sinnvolle Gestaltung eines solchen Platzes finden sich in Mühlburg (Fliederplatz) und auf dem Kirchplatz St. Stephan. unterzeichnet von: Lüppo Cramer Margot Döring Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 6. März 2014 Sachverhalt/Begründung:

  • Protokoll TOP 19
    Extrahierter Text

    NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 59. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 18. März 2014, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 20. Punkt 19 der Tagesordnung: Erlebnisraum Kronenplatz Antrag des Stadtrats Lüppo Cramer und der Stadträtin Margot Döring (KAL) vom 27. Januar 2014 Vorlage: 2014/0376 Beschluss: Einverstanden mit der Stellungnahme der Verwaltung Abstimmungsergebnis: keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 19 zur Behandlung auf und verweist auf die vorliegende Stellungnahme der Verwaltung. Stadträtin Döring (KAL): Die Antwort der Verwaltung auf unseren Antrag habe ich gelesen und gedacht, ach ja, das klingt gut. Der Kronenplatz ist als Schwerpunkt der Betrachtung der Verwaltung als ein Konzept zur Zukunft der Innenstadt zu sehen. Das klingt erst einmal gut. Aber das war nicht ganz das, was wir uns vorgestellt hatten. Wir wollten es schon ein bisschen konkreter. Wir wollten einen Erlebnisraum für Kinder. Spielplätze sind rar in der Innenstadt, aber wir können nicht so tun, als ob es in der In- nenstadt keine Kinder gibt, als ob sich dort keine aufhalten und als ob dort keine leben. Kinder, auch Kinder in der Innenstadt, brauchen Anregungen, um sich mehr zu bewe- gen, denn das wollen wir doch: eine lebendige Stadt mit lebendigen Plätzen, auf denen sich gerne quicklebendige große und kleine Menschen aufhalten. Das war der Hinter- grund unseres Antrags. Nutzen wir doch die Chance, die die Kombibaustelle bietet, egal wie man jetzt zu ihr steht. Eine verbesserte Nutzung eines der zentralen Innenstadtplätze kann überlegt werden. Fangen wir mit dem Kronenplatz als Eingang in die große Fußgängerzone doch einmal an. Wenn sich hier kreative Geister, z. B. auch Architekturstudentinnen und - studenten, austoben können, um ein lebendiges, attraktives, erlebnisorientiertes Ange- bot zu schaffen, dann können alle davon profitieren - nicht nur die Kinder, aber vor al- lem die. - 2 - Es gibt gute Beispiele für die Gestaltung öffentlichen Raums auch für Kinder, z. B. auf dem Kirchplatz St. Stephan oder in Mühlburg auf dem Fliederplatz. Der Kronenplatz hat einen anderen Charakter. Darauf muss man Rücksicht nehmen, und er braucht deshalb sicher ein anderes Konzept. Man muss neu denken. Das sollte man bald anfangen, die- ses Neu-Denken, denn die Jahre der Bautätigkeit sind irgendwann genauso schnell um wie die Zeit, bis dieser Antrag jetzt dran kam, also schneller als man denkt. Dann, wenn alles fertig ist, sollte der Erlebnisraum Kronenplatz zumindest schon auf dem Papier ent- standen sein und nur noch aus der Schublade geholt werden müssen, damit er dann auch sofort umgesetzt werden kann. (Beifall bei der KAL) Stadtrat Pfannkuch (CDU): Die CDU-Fraktion ist eigentlich dankbar darüber, dass die KAL jetzt mal die Beleuchtung eines Felder innerhalb der Innenstadt vorgenommen hat. Genauso richtig wie der Ansatz dieses Antrags ist aber auch der umfassende Griff der Antwort der Verwaltung. Jetzt wird es vielleicht wieder Wahlkampfdiffamierung geben, aber man sollte nicht vergessen, dass wir vor 1 ½ Jahren genau dieses vielleicht mit ei- ner wenig Skepsis bei der damaligen Planungsamtsleitung angeregt haben, nämliche eine umfassende Inangriffnahme dieser Innenstadt - als Einkaufsstadt, als Erlebnisstadt, als Wohninnenstadt. All das war damals als Vision vorgenommen für die Zeit nach der Kombilösung. Wir müssen an diese Zeit jetzt schon denken und mit einem Konzept an die Sache rangehen. Das steht jetzt in der Antwort. Da bin ich sehr dankbar dafür. Wir dürfen erwarten, dass dieses Konzept uns vorgestellt wird. Dann können wir auch ganz konkret absehen, was uns an dem Konzept gefällt. Wir können es verbessern oder kriti- sieren. Genau darauf wartet die CDU-Fraktion. (Beifall bei der CDU) Stadtrat Geiger (GRÜNE): Die GRÜNE-Fraktion teilt auch das Ansinnen der Karlsruher Liste, die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu steigern. Speziell beim Kronenplatz wurde auf Kinder und Jugendliche ein Schwerpunkt gelegt. Wir möchten auch diesen Schwerpunkt teilen, würden es aber tatsächlich intergenerativ, also für alle Generatio- nen anlegen wollen. Da war dann auch ein bisschen das Beispiel des Fliederplatzes aus- schlaggebend. Das war in seiner Grundkonzeption auch so angelegt, dass sowohl die Kinder, die dort spielen, als auch die Erwachsenen, die sie dort begleiten, eventuell was dann tun können. Der Kronenplatz, um den es jetzt hier im Speziellen geht, ist nach meiner Ansicht nicht von großer Aufenthaltsqualität geprägt. Er dient im Moment hauptsächlich als Que- rungsfläche. Dabei hätte er als Platz mit vier Zugängen das Potential zu deutlich mehr. Die Wasserspiele auf der Seite zur Kaiserstraße bzw. zur Überbrückung in die Zähringer- straße ziehen zwar bei heißem Wetter durchaus Menschen an. Das allein ist aber zu wenig, um eine hohe Aufenthaltsqualität hier zu gewährleisten. Die Verwaltung verweist in ihrer Stellungnahme auf das Integrierte Stadtentwicklungs- konzept 2020 und das Konzept Zukünftige Innenstadt aus 2007. Da habe tatsächlich im ISEK ein schönes Zitat gefunden, welchem wir uns anschließen können, auch in der Er- wartung, dass der Kronenplatz nach dieser Zielvorstellung mit den Bürgerinnen und - 3 - Bürgern gestaltet wird. Das Zitat lautet: „Ziel ist, den öffentlichen Raum so zu gestalten und zu unterhalten, dass sämtliche positiven Ausdrucksformen individuellen und sozia- len Lebens darin Platz finden und befördert werden. Er soll gemeinschaftliches Gut im besten Sinne sein und als solches von den Bürgerinnen und Bürgern verstanden, be- handelt, benutzt und angeeignet werden.“ Das fand ich eigentlich ganz passend. Mir ist aber bei der Lektüre dieses ISEK-Kapitels genauso aufgefallen, dass Kinder und Ju- gendliche in diesem Fachkapitel fast gar keine Rolle gespielt haben. Vielmehr werden sie nur an einer einzigen Stelle dieses Abschnittes erwähnt. Hier frage ich mal in die Runde, bei welchem Stichwort? Bei Sauberkeit und Sicherheit. (Heiterkeit) Uns ist aber die Beteiligung und Aufwertung des Kronenplatzes auch für Kinder und Jugendliche als Erlebniswelt wichtig, weshalb wir anregen, nicht nur eine klassische Bürgerbeteiligung für den Kronenplatz anzustoßen, wie es schon in der Stellungnahme der Verwaltung dargestellt ist, sondern tatsächlich auch Jugendbeteiligungsformate so- wie ein Jugendforum durchzuführen, denn die zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer wissen am besten selbst, woran sie Spaß haben. Ansonsten können wir uns der Stellungnahme der Verwaltung anschließen, vor dem Ende der Bautätigkeit in und unter der Kaierstraße mit der Aufwertung des Kronenplat- zes zu beginnen, wäre sehr aufwändig. Denken darf man trotzdem. Die Bautätigkeit in der Kaiserstraße mit Bautätigkeiten auf dem Kronenplatz zu umrahmen, wäre dann doch für uns auch über das Ziel hinausgeschossen. (Beifall bei den Grünen) Stadtrat Dr. Maul (SPD): Ich danke der Karlsruher Liste, dass sie sich des trostlosen Schicksals, dass der Kronenplatz bis jetzt erlitten hat, wieder einmal angenommen hat. Eigentlich war das ja gar kein Platz, es war ein Bauplatz für ein Kaufhaus, das nie ge- baut wurde. Dann wurde er mit Bäumen bepflanzt. Das war auch nichts rechtes. Dann wurde das Zentrum von L’Oreal dort errichtet. L’Oreal aber begab sich nach Berlin. Spä- ter wurde es dann mit einigen Wasserspielen verziert, aber wirklich schön ist dieser Platz nicht geworden, und man kann ihn auch nicht wirklich nutzen, obwohl der Raum als solcher groß ist und man manches daraus machen könnte. Der Antrag, darüber einmal nachzudenken, ist in Ordnung. Die Antwort der Verwaltung hat eigentlich eher ein bisschen Heiterkeit bei mir erregt. Herr Oberbürgermeister, ich bitte um Nachsicht, dass ich die Handlungsfelder der ISEK 2020 und auch des Konzeptes Zukunftsfähige Innenstadt von 2007 nicht nachschauen konnte. Meine Zeit hat dazu nicht gereicht. Ich denke auch nicht, dass über den Kro- nenplatz dort etwas drinsteht. Dies ist eine Antwort, die ist wirklich sehr überhöht und geht auf den konkreten Antrag überhaupt gar nicht richtig ein. Das finde ich eigentlich schade. Ich denke auch, man kann jetzt nicht gleich irgendwie mit Bauen beginnen. Man sollte aber in so einer Antwort zumindest mal versprechen, dass man sich ein paar neue Gedanken macht, und nicht nur einfach auf irgendwelche Konzepte hinweisen, die mit dem Antrag selbst nicht wirklich etwas zu tun haben. - 4 - Ob man da eine Kindererlebniswelt einrichten kann. Ich weiß es nicht. Darüber müsste man nachdenken, aber man sollte darüber nachdenken. Man sollte auch nachdenken, bevor diese Bauarbeiten endgültig abgeschlossen sind. Wir wissen, dass das noch dau- ern wird. Vielleicht kann man nicht vorher bauen, aber darüber nachdenken sollte man. Dann sollte man diese Ergebnisse, vielleicht in einem Jahr oder in einer ähnlichen Zeit, dem Gemeinderat vorlegen. (Beifall bei der SPD) Stadtrat Kalesse (FDP): Ich erinnere an die Wasserspiele am Kronenplatz. Das ist der erste Karlsruher Narrenbrunnen, der damals von den Karlsruher Narren mitfinanziert wurde. Wir können den Antrag der Karlsruher Liste nur unterstützen. Zusätzlich wären hier meine Gedanken an einen etwas größeren Wochenmarkt mit mehr Angeboten für die Bewohner der neuen Altstadt. Schade, dass hier kein größeres Interesse besteht von den Beschickern. Ansonsten aber trägt meine Fraktion den Antrag mit. (Beifall bei der FDP) Stadtrat Wenzel (FW): Die Antwort der Verwaltung, die Kombilösung wird irgend- wann einmal fertig sein, ist richtig. Man muss die Innenstadt als Ganzes sehen. Auch wenn der Kronenplatz Potential hat, sollte man ihn nicht isoliert sehen, denn anders als der Platz an der Stephanskirche oder der Lidellplatz ist der Kronenplatz ja bewohnt. Deshalb muss man darauf Rücksicht nehmen und auch die Bewohner, nicht nur die Be- sucher, mit einbinden. Deshalb bin ich zufrieden mit dem, was Sie im ersten Satz Ihrer Stellungnahme geschrieben haben. Bürgermeister Obert: Ich räume ein, dass die Antwort vielleicht doch etwas zu knapp ausgefallen ist, um deutlich zu machen, was gemeint war. Lassen Sie mich aber vorab mal sagen, der Kronenplatz ist ein Sorgenkind der Stadtplanung. Das ist unstrittig. Er besteht eigentlich aus zwei Teilen. Es gibt noch diesen hinteren Kronenplatz, wo diese ursprüngliche Markthalle, die mal jemand als Sackbahnhof bezeichnet hat im doppel- deutigen Sinne, wo auch Überlegungen waren, nimmt man die nicht vielleicht weg. Dort hat der Bürgerverein gesagt, lasst uns eine Boulebahn machen. Das hat auch nicht funktioniert. Wir hatten es fast erwartet. Der Kronenplatz hat keine Aufenthaltsqualität. Die hat er auch nicht dadurch errungen - ich bin jetzt einmal ein bisschen bösartig -, dass man da für teures Geld eine schwarze Wand hingestellt hat, wo etwas Wasser herunterrieselt, denn das sind die so genannten Wasserspiele, wenn man es sich mal genau anschaut. Man hat dann die Hoffnung gehabt, dass vorne, da ist noch etwas Wasserbereich, Kinder spielen. Gelegentlich kommt es mal vor, dass ein Kind da barfuss drin herumspringt, aber Kinder spielen da letztendlich auch nicht, weil die Aufenthalts- qualität nicht da ist. Letztendlich klappt es auch mit dem Wochenmarkt nicht, weil die Marktbeschicker, die wenigen, die es da gibt, den Drang haben, nach vorne zu rücken, eben nicht in die Markthalle zu gehen, sondern nach vorne, wo die Straßenbahnhalte- stelle ist, damit da eben wenigstens ein bisschen Laufkundschaft kommt. Das funktio- niert alles nicht. - 5 - Deswegen müssen wir, natürlich mit Partizipation, natürlich mit Bürgerbeteiligung, die- sen Platz in die Hand nehmen und überlegen, was kann man mit ihm machen, auch mal bei den Bürgern nachfragen, was stellt ihr euch da vor. Ich bitte zwei Dinge ausei- nanderzuhalten. Das eine ist der Wettbewerb, den wir gemacht haben für die Oberflä- chengestaltung. Das ist mehr als das, was wir jetzt im K-Punkt noch mal vorgestellt ha- ben im Zusammenhang mit der Kombilösung. Da ist der Kronenplatz gar nicht dabei. Es gibt aber insgesamt ein Innenstadtkonzept, an dem weitergearbeitet wurde. Das ist das, was im ISEK auch benannt worden ist. Da sind wir auch dabei, das fortzuentwickeln. Da müssen wir natürlich die Bürger mitnehmen. Da ist der Kronenplatz, das steht jetzt lan- ger Rede kurzer Sinn letztendlich sehr knapp in dieser Antwort drin. Da steht auf dieser Agenda der Kronenplatz ganz oben. Da ist auch noch das JUBEZ, insofern ist natürlich ein Bezug zu Kindern und Jugendlichen auch nicht ganz falsch. Nur wir als Verwaltung sagen jetzt nicht Ja zu Ihrem Antrag, wir machen das genau so, wie Sie das jetzt vorge- schlagen haben, sondern wir würden es eben gerne erarbeiten, zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern. Das sagen wir ausdrücklich zu. Noch einmal: Der Kronenplatz und die anderen Plätze sind, bis auf wenige Ausnahmen, in diesem Konzept, das ein Wettbewerb war im Jahre 2010. Der ist damit nicht ge- meint, sondern es ist dieses Innenstadtkonzept gemeint, was im ISEK verortet ist. (Vereinzelter Beifall aus der Mitte des Hauses) Der Vorsitzende: Ich würde es gerne dahingehend ergänzen, dass wir auch zusagen, dass die Ergebnisse rechtzeitig vor Fertigstellung der Kombilösung natürlich klar sind. Ich sage es auch ausdrücklich: Wir müssen auch diese Diskussion jetzt beginnen, und zwar nicht nur über den Kronenplatz, sondern auch über die östliche Kaiserstraße. Das habe ich neulich auch den Geschäftsleuten zugesagt, die müssen jetzt einen Lichtstrahl am Ende des Horizonts sehen, an dem sie sich orientieren und an den sie sich klammern können. Da lassen sich östliche Kaiserstraße und Kronenplatz auch nicht voneinander getrennt diskutieren. Das an dieser Stelle noch einmal ganz klar. Stadtrat Pfannkuch (CDU): Erlauben Sie mir, Herr Oberbürgermeister, nur noch eine Frage. Bis wann können wir mit so einem Konzept rechnen? Denn das halte ich für sehr dringlich. (Stadträtin Baitinger/SPD: Nach der Wahl. Vorher nicht mehr!) Bürgermeister Obert: Jetzt bezogen auf den Kronenplatz oder das, was Sie umfas- send meinten? Da wird man schon ein gutes Jahr brauchen, wenn man auch Partizipa- tion machen will. Der Kronenplatz könnte da unter Umständen schon etwas früher an- gegangen werden. Unter einem Jahr, wenn man das vernünftig machen will, ist das nicht hinzukriegen. Es heißt nicht, dass wir da nicht schon dran sind. Es wird an diesem Innenstadtkonzept bereits gearbeitet. Nur wir sind da bisher noch nicht rausgegangen. Der Vorsitzende: Lassen Sie uns das aber dann auch auf eine vernünftige Zeitachse legen. Es macht keinen Sinn, heute etwas zu versprechen, was wir erst 2019 oder 2020 umsetzen. Das glaubt uns dann irgendwann auch keiner mehr. Wichtig ist, dass Sie ver- stehen, wir sind an dem Thema wirklich dran. Das ist jetzt keine Beschwichtigungsant- - 6 - wort gewesen, sondern es ist so gemeint, wie es drinsteht. - Okay, dann sind Sie mit dem Vorgehen so einverstanden. Zur Beurkundung: Der Schriftführer: Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 30. April 2014