Änderung der Verbandssatzung des Zweckverbandes Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken (KIV BF)
| Vorlage: | 2014/0320 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 21.11.2014 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Zentraler Juristischer Dienst |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Hauptausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 09.12.2014
Rolle: Entscheidung
Ergebnis: einstimmig zugestimmt
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 2. Sitzung Hauptausschuss Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 09.12.2014 2014/0320 2 öffentlich Dez. 1 Änderung der Verbandssatzung des Zweckverbandes Kommunale Informationsverarbei- tung Baden-Franken (KIVBF) Beratungsfolge dieser Vorlage am TOP ö nö Ergebnis Hauptausschuss 09.12.2014 2 Zustimmung Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Der Hauptausschuss stimmt der Änderung der Verbandssatzung des Zweckverbandes Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken (KIVBF) gemäß Anlage 1 zu und er- mächtigt den Oberbürgermeister zur entsprechenden Stimmabgabe in der Verbandsver- sammlung am 11.12.2014. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Kontierungsobjekt: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Aufgrund des sich aktuell in der Abstimmung befindlichen Gesetzentwurfs zur Umsatzbe- steuerung der interkommunalen Zusammenarbeit (Vorschlag einer Neuregelung in § 2 b UStG-E, Stand Juni 2014) schlägt der Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken (KIVBF) eine Änderung der Verbandssatzung vor. Damit besteht die Chan- ce, dass die Umsatzsteuerfreiheit für öffentlich-rechtliche IT-Dienstleister ganz oder zumin- dest teilweise erhalten werden kann. Ein notwendiges Element hierfür ist die öffentlich- rechtliche Ausgestaltung der vertraglichen Beziehungen zwischen IT-Dienstleister und Kun- den, um die Tätigkeit für einen Hoheitsbetrieb zu begründen (vgl. Vorlage zu TOP 16 der Verbandsversammlung am 11.12.2014 in Anlage 2). Die bisher geübte Praxis formloser Beauftragung des KIVBF kann nicht aufrechterhalten bleiben. Um den rechtlich vorgeschriebenen Formerfordernissen gerecht zu werden, soll daher in § 3 Abs. 2 (neu) der Verbandssatzung geregelt werden, dass die entsprechenden Verträge in Schriftform, elektronischer Form oder Textform geschlossen werden können. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat laut Auskunft von KIVBF dieser Satzungsänderung bereits zugestimmt. Dem Gemeinderat wird empfohlen, den Oberbürgermeister zu ermächtigen, in der Ver- bandsversammlung am 11.12.2014 der entsprechenden Satzungsänderung gemäß Anla- ge 1 zuzustimmen. Beschluss: Antrag an den Hauptausschuss Der Hauptausschuss stimmt der Änderung der Verbandssatzung des Zweckverbandes Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken (KIVBF) gemäß Anlage 1 zu und ermächtigt den Oberbürgermeister zur entsprechenden Stimmabgabe in der Verbands- versammlung am 11.12.2014. Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 5. Dezember 2014
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www.kivbf.de Übliche und bewährte Praxis für das Zustandekommen von Kundenverträgen b ei KI VBF ist d as sogenannte Bestellscheinverfahren. Die Kunden b estellen überwiegend auf Basise ines vorbereiteten standardisierten B estellscheins, der sich inhaltlich auf ein S tandardangebot bezieht undauf die AAB verweist. Erweiterungen, Nachbestellungen, Abrufdienstleistungen und ähnliche V ertragsergänzungen erfolgen oft a uf formloser Basis. Um d ieses sicherzustellen, haben wi r bereits in den Allgemeinen Auftragsbedingungen (AAB) des Zweckverbandes eine Klarsteilung zum Vorliegen öffentlich-rechtlicher Vertragsbeziehungen vorgesehen (siehe VR Drucksache KIV 3712013und Drucksache KIV VV-11/2014 d er h eutigen Verbandsversammlung). Dabei sind wir davon ausgegangen, dass nach einer B eschlussfassung des Gesetzesentwurfes z ur Umsatzbesteuerung der interkommunalenZusammenarbeit eine Prüfung der Voraussetzungen durch di e Finanzverwaltung erfolgen wird. Grundsätzlichsehen wirdie Chance, dass die Umsatzsteuerfreiheit für öffentlich-rechtliche ITDienstleister ganz oder zumindest t eilweise erhalten werdenkann. Ein notwendiges Element hierfür ist, dass die Vertragsbeziehungen zwischen IT -Dienstleister und Kunden öffentlich- rechtlich ausgestaltet sind, um die Tätigkeit füreinen H oheitsbetrieb zu begründen. Nach Auffassung der kommunalen IT-Rechenzentren, d es Branchenverbandes VITAKO und der KIVBF besteht h ier noch Klärungsbedarf. Eine e ntsprechende S tellungnahmehaben wir dem Städtetag Baden-Württemberg abgegeben. Aktuell befindet sich ein Gesetzesentwurf zurUmsatzbesteuerung der interkommunalen Zusammenarbeit in der Abstimmung (Vorschlageiner N euregelung in§2b UStG-E, Stand Juni 2014). Zusammenfassende Darstellung desSachverhalt~s: GeschäftsführungDrucksache KIV VV-12/2014 Zuständig:William Schmitt Tel.-Nr.0721 9529-400 William.Schmitt@kivbf.de Tagesordnungspunkt16 Änderung der Verbandssatzung Vorberatung Entscheidung Verwaltungsrat 06 .11.2014 Verbandsversammlung 11.12.2014 Öffentliche Sitzung Verbandsversammlung kommunale informationsverarbeitung ~baden-franken ~...._......-/. 11. Dezember 2014 'U9pjnMrunuusaöqePlaJJo/\ W!94njslje)iWniP!s!?JdsBunJ9!Ba~ W8p ~!Wos pun PUlSrziasaöumS~!8J8qUj81S!aI1SU9!a-l.IuajaununuoxUaJeq4:>!aI6ja/\!9q arp 'u8Bunl9B8jsBunzwsJne lJ8!Seq'6UnJ8!1nWJ0:l8!a 'U8pJ9M U8Wwou8BJne U J9P9!1Bl!WSpueqJ9/\ U9p ~!Wu 9Bun48!Z8qsBeJ~J8/\ u84:>m4:>8J-4:>!I~U8:IJ9uap n z Bun19B8~8!P ~ !8)jB!pU!?1SIl0/\ .mz B unzles J8p U ! 4:>neuuap alilos J8UJ9::l'4S!41 a6aJ96WJOJ4X91.U! ssnI4:>ss6eJlJ8/\ U!9 4:>ne9j9PUos9qsU! ssap os ' JO/\ ö unziesspueqrar, J9p 6 unzu!?6J3 9U!9 J !M uaBel4:>sJ94ea ·~S!uaqauqosafuox WJ0:l8J8pUe9U!9lJi.J4:>SjO/\Sl4:>8~4:>.JnP~4:>!U~!9MOS'(9J/\M/\1LS§)JO/\s !ujapjoJj8wJoJlJi.J4:>S 9!P ua595u!4~49!S6 J9qw9l+JOM-uapes J [)J Z~9S95u9J4eJj9/\s6un~leMJa/\s8puel sea 'j9P9!16~!Wj aj4! 14ezuaww!~s uaB!g!?wsBunzws .iapr.lz.uox ~!a4j4aw j aU!9 1!Wöuruunuesraxspueqrar, aiP öunziesspueqrax .iap1:jaJJiZE'sqV9§g!?waB 19a!14:>saqöunziasspuaqrax.iap uaöuruapuv Jaqo :6eIII ::JSJOASSn IlI::JSB9 ,'6unzwsspueqja/\ jap. öuruapuv a~1I9~Sa6j,?paSdOUASja~BOJ9B!aqU! 9!P ~99!ll.pS9q öuruunuesraxspuaqraz, 9!a öuruapuesöunziagaSdOUAS ("r) , :a6eluy M • rst
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NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 2. Sitzung Hauptausschuss Termin: 9. Dezember 2014, 16:30 Uhr öffentlich Ort: Großer Sitzungssaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 2. Punkt 2 der Tagesordnung: Änderung der Verbandssatzung des Zweckverbandes Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken (KIV BF) Vorlage: 2014/0320 Beschluss: Der Hauptausschuss stimmt der Änderung der Verbandssatzung des Zweckverbandes Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken (KIV BF) gemäß Anlage 1 zu und ermächtigt den Oberbürgermeister zur entsprechenden Stimmabgabe in der Verbandsver- sammlung am 11.12.2014 Abstimmungsergebnis: Einstimmige Zustimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 2 zur Behandlung auf. Nachdem keine Wortmeldungen vorliegen, stellt er die Vorlage zur Abstimmung. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten 27. Januar 2015