Bilanz Ferienbetreuung in Karlsruhe

Vorlage: 2014/0310
Art: Anfrage
Datum: 19.11.2014
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Offen
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 16.12.2014

    TOP: 38

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • SPD-Bilanz Ferienbetreuung
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadtrat Parsa Marvi (SPD) Stadträtin Yvette Melchien (SPD) Stadträtin Irene Moser (SPD) SPD-Gemeinderatsfraktion vom 18. November 2014 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 6. Plenarsitzung Gemeinderat 16.12.2014 2014/0310 38 öffentlich Bilanz Ferienbetreuung in Karlsruhe 1. Wie viele Kinder und Jugendliche wurden im Jahr 2014 in der Ferienbetreuung des Stadtjugendausschusses und anderer Träger erreicht? 2. Konnten alle Anfragen auf Plätze in der Ferienbetreuung positiv beantwortet werden? 3. Gibt es einen Bedarf an zusätzlichen Plätzen für Kinder und Jugendliche mit Behinde- rungen in der Ferienbetreuung? Die Ferienbetreuung von Kindern und Jugendlichen ist ein wichtiges Betreuungsangebot in Karlsruhe. Aus Sicht der SPD-Gemeinderatsfraktion sollte deshalb Bilanz zur diesjähri- gen Ferienbetreuung gezogen und Verbesserungsmöglichkeiten ermittelt werden. unterzeichnet von: Parsa Marvi Yvette Melchien lrene Moser Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 5. Dezember 2014 Sachverhalt/Begründung:

  • Stellungnahme TOP 38
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadtrat Parsa Marvi (SPD) Stadträtin Yvette Melchien (SPD) Stadträtin Irene Moser (SPD) SPD-Gemeinderatsfraktion vom: 18.11.2014 eingegangen: 18.11.2014 Gremium: 6. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 16.12.2014 2014/0310 38 öffentlich Dez. 3 Bilanz Ferienbetreuung in Karlsruhe 1. Wie viele Kinder und Jugendliche wurden im Jahr 2014 in der Ferienbetreuung des Stadtjugendausschuss e. V. und anderer Träger erreicht? Erfasst wurden Kinder und Jugendliche, die „ohne Koffer“ beim jfbw, den kostenfreien Ferienspielak- tionen, Klever, Aktivspielplätzen und der Mobilen Spielaktion ihre Ferientage verbrachten; außerdem wurden Freizeiten „mit Koffer“ erfasst und Ferienangebote der Jugendverbände. Dargestellt werden die Anzahl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen und die Teilnehmertage (Teilnehmer x Tage). Nicht dargestellt sind Freizeiten/Schulungen und mehrtägige Wochenendaktivitäten außerhalb der Ferien. Die endgültigen Zahlen stehen erst nach Prüfung der Jahresberichte und Abrechnung der Zuschussan- träge am Anfang des neuen Jahres fest. Ferien ohne Koffer: 5.727 Kinder = 34.371 Teilnehmertage Ferien mit Koffer 594 Kinder/Jugendliche = 3.441 Teilnehmertage Jugendverbände 6.224 Kinder/Jugendliche = 41.339 Teilnehmertage 2. Konnten alle Anfragen auf Plätze in der Ferienbetreuung positiv beantwortet werden? Der Stadtjugendausschuss e. V. konzipiert seine Ferienangebote in verschiedenen Formaten, um mög- lichst passgenaue Angebote machen zu können. Mit den Angeboten soll möglichst flexibel auf den Bedarf reagiert werden können. Das kann nicht unbegrenzt ausgedehnt werden. Seite 2 Die größte Nachfrage ist in der ersten und zweiten Sommerferienwoche zu verzeichnen, hier könnten mehr Plätze verkauft werden, als es gibt. Für Kinder, die „ohne Koffer“ in Karlsruhe und Umgebung ihre Ferien verbringen wollen, können auch kurzfristig, durch Erhöhung der Betreuungspersonen (jfbw-Teamer), zusätzliche Plätze angebo- ten werden. Häufig kann auch im Netzwerk mit anderen Ferienanbietern ein Platz weitervermittelt werden. Eine große Nachfrage besteht nach attraktiven Angeboten wie „Zirkus live“, „Abenteuerland“ oder „Auf dem Rücken der Pferde“, die am ersten Verkaufstag komplett ausverkauft sind. Diese Angebote können die Nachfrage nicht decken. Sie können auch nicht flexibel ausgeweitet werden, weil sie kos- tenintensiv sind und Fachpersonal benötigen. 3. Gibt es einen Bedarf an zusätzlichen Plätzen für Kinder und Jugendliche mit Behinderun- gen in der Ferienbetreuung? 2014 haben insgesamt 49 Kinder und Jugendliche mit Behinderung an den Angeboten des Stadtju- gendausschuss e. V. teilgenommen. Grundsätzlich sind beim Stadtjugendausschuss e. V. alle Ferienangebote für Kinder und Jugendliche mit Behinderung offen. Voraussetzungen sind ein Beratungsgespräch mit den Eltern und Kindern, um das bestgeeignetste Angebot für das jeweilige Kind zu finden und eine passende Betreuung für das Kind zu organisieren. Wenn die Hilfeleistungen in den pflegerischen Bereich gehen, ist das Angebot eingeschränkt. Für Kinder und Jugendliche mit erhöhtem Pflege- und Betreuungsaufwand bietet das Jugendfreizeit- und Bildungswerk zwei Angebote in der ersten und letzten Ferienwoche an („Auf dem Rücken der Pferde“ und „Abenteuerland“). Bei diesen Angeboten ist zusätzlich eine examinierte Krankenschwes- ter vor Ort. Mit einer 1:1-Betreuung wird gewährleistet, dass die Kinder ausreichend versorgt sind und aktiv zu- sammen mit Kindern ohne Behinderung teilnehmen können. Die zusätzlichen Kosten werden über Spenden finanziert. Diese beiden Angebote sind sehr stark nachgefragt, so dass der Bedarf leider nicht gedeckt werden kann. 2014 haben insgesamt 49 Kinder und Jugendliche mit Behinderung an den Angeboten des Stadtjugendausschuss e. V. teilgenommen.

  • Protokoll TOP 38
    Extrahierter Text

    NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 6. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 16. Dezember 2014, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 39. Punkt 38 der Tagesordnung: Bilanz Ferienbetreuung in Karlsruhe Anfrage des Stadtrats Parsa Marvi, der Stadträtinnen Yvette Melchien und Irene Moser (SPD) sowie der SPD-Gemeinderatsfraktion vom 18. November 2014 Vorlage: 2014/0310 Beschluss: Kenntnisnahme von der Stellungnahme der Verwaltung Abstimmungsergebnis: keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 38 zur Behandlung auf und stellt fest, die Stellungnahme der Verwaltung liege vor, der Gemeinderat habe Kenntnis genommen. (Keine Wortmeldung) Zur Beurkundung: Der Schriftführer: Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 28. Januar 2015