Zoopädagogik in Karlsruhe stärken
| Vorlage: | 2014/0205 |
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| Art: | Anfrage |
| Datum: | 16.10.2014 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Offen |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 18.11.2014
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Kenntnisnahme
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadtrat Parsa Marvi (SPD) Stadtrat Dr. Raphael Fechler (SPD) Stadtrat Hans Pfalzgraf (SPD) Stadträtin Gisela Fischer (SPD) SPD-Gemeinderatsfraktion vom 14.10.2014 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 4. Plenarsitzung Gemeinderat 18.11.2014 2014/0205 22 öffentlich Zoopädagogik in Karlsruhe stärken 1. Wie ist die Zoopädagogik derzeit personell ausgestattet und welcher Sachmitteletat steht der Zoopädagogik zur Verfügung? 2. Von welchem Personalbedarf ist auszugehen, um die Nachfrage zufriedenstellend zu erfüllen? 3. Welche Möglichkeiten der Angebotserweiterung sind mit der Eröffnung des Exotenhauses gegeben? 4. Wie ist Zoopädagogik in vergleichbaren Zoos ausgestattet? Sachverhalt/Begründung: Der Ausbau der Zoopädagogik wurde in der Vergangenheit von allen Fraktionen des Gemeinderates befürwortet und durch entsprechende Stellenschaffungen eingefordert. Mit der Begründung nicht vorhandener Räumlichkeiten verfügt die Zoopädagogik bisher nur über unzureichende Arbeitsmöglichkeiten. Eine gut ausgestattete Zoopädagogik ist jedoch ein wesentlicher und wichtiger Bestandteil eines jeden Zoos. Mit der Eröffnung des Exotenhauses im kommenden Jahr stehen der Zoopädagogik im Zoo Karlsruhe endlich Schulungs- und Veranstaltungsräume zur Verfügung. Da die Angebote der Zoopädagogik stark nachgefragt werden und bisher diese Nachfrage wegen der unzureichenden Räumlichkeiten und vor allem wegen des fehlenden Personals nur unzureichend erfüllt werden konnte, ist eine Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Bestandsaufnahme zur Bemessung der zukünftigen Ausstattung dringend geboten. Dabei sind insbesondere Vergleichszahlen anderer Zoos heranzuziehen. unterzeichnet von: Parsa Marvi Dr. Raphael Fechler Hans Pfalzgraf Gisela Fischer Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 7. November 2014
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadtrat Parsa Marvi (SPD) Stadtrat Dr. Raphael Fechler (SPD) Stadtrat Hans Pfalzgraf (SPD) Stadträin Gisela Fischer (SPD) SPD-Gemeinderatsfraktion vom: 14.10.2014 eingegangen: 14.10.2014 Gremium: 4. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 18.11.2014 2014/0205 22 öffentlich Dez. 6 Zoopädagogik in Karlsruhe stärken 1. Wie ist die Zoopädagogik derzeit personell ausgestattet und welcher Sachmitteletat steht der Zoopädagogik zur Verfügung? Dem Bereich der Zoopädagogik sind insgesamt 3,0 Vollkraftstellen zugeordnet, die sich wie folgt aufteilen: > 1,5 Vollkraftstellen (Planstellen) für Zoopädagogen/Zoopädagoginnen; aufgeteilt auf 2 Mitarbeiterinnen. > 1,5 Vollkraftstellen (überplanmäßig eingerichtete Saisonstellen) für Zoo-Scouts; aufgeteilt auf 5 Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen mit je 0,3 Vollkraftstellen. Folgende Sachmittel waren/sind für die folgenden Haushaltsjahre eingeplant: DHH 2011/2012: je 32.000 €/Jahr DHH 2013/2014: je 32.270 €/Jahr Haushalt 2015: 70.000 € (zuzüglich Ausstattung pädagogisches Material für Exotenhaus) Haushalt 2016: 50.000 € 2. Von welchem Personalbedarf ist auszugehen, um die Nachfrage zufriedenstellend zu erfüllen? Der Personalbedarf des Bereichs Zoopädagogik wird derzeit im Rahmen einer externen Per- sonalbedarfsbemessung für den gesamten Zoo durch die Unternehmensberatung Dr. Mal- cher GmbH festgestellt. Die Ergebnisse dieser Personalbemessung dürften Novem- ber/Dezember 2014 vorliegen. 3. Welche Möglichkeiten der Angebotserweiterung sind mit der Eröffnung des Exo- tenhauses gegeben? Eine Angebotserweiterung in der Abteilung Zoopädagogik ist wie folgt möglich, sobald das Exotenhaus mit seinen Räumlichkeiten eröffnet ist: > in den Räumlichkeiten für Kindergärten und Klassen: Ganz - und mehrtägige Workshops (Beispiel: Mikroskopierkurse u. v. m.) Ferienaktionen mit Basteln, Spielen, etc. (auch mehrtägig) Unterrichtseinheiten, die schulischen Ersatz bieten können (nach Lehrinhaltskatalog- z. B. Le- bensraum Savanne Afrikas etc.) Projekttage und -wochen für Schulklassen aller Bildungsstufen Seite 2 Kooperationsprojekte mit anderen städtischen pädagogischen Einrichtungen (z. B. Natur- schutzzentrum, Naturkundemuseum) Aktionstage, Ausstellungen und Sonderpädagogische Veranstaltungen mit Inklusionscharak- ter > im Exotenhaus(Tierbereich) Spezifische Führungen, Events (Kindergeburtstag z. B. mit Tropenhelm) und Veranstaltungen für alle anderen Interessengruppen mit Themenführungen (z. B. Aquarianer zum Thema Süßwasserfische, etc.), Aktionstage und Ausstellungen > im Vortragsraum mit Galerie Vortragsserien zur internen Fortbildung, zum Einbezug von externen Fachverbänden, im Rahmen der Kooperation mit PH, KIT , Umweltakademie und anderen Partnern und für Zoo- besucherinnen und -besucher > im Foyer Fachpublikumsempfänge und Vorträge Führungen zur Historie des Tullabades, Rhein, Tulla Expositionsraum für externe Interessenten (Majolika, KIT etc.) 4. Wie ist Zoopädagogik in vergleichbaren Zoos ausgestattet? Im Rahmen der unter Punkt 3 erwähnten Personalbedarfsbemessung wird ein Vergleich mit mehreren bundesdeutschen Zoos durchgeführt. Ergebnisse dieses Vergleichs dürften eben- falls November/Dezember 2014 vorliegen.
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Extrahierter Text
NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 4. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 18. November 2014, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 23. Punkt 22 der Tagesordnung: Zoopädagogik in Karlsruhe stärken Anfrage der Stadträte Parsa Marvi, Dr. Raphael Fechler und Hans Pfalzgraf, der Stadträtin Gisela Fischer (SPD) sowie der SPD-Gemeinderatsfraktion vom 14. Oktober 2014 Vorlage: 2014/0205 Beschluss: Kenntnisnahme von der Stellungnahme der Verwaltung Abstimmungsergebnis: keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 22 zur Behandlung auf und stellt fest, die Stellungnahme der Verwaltung liege vor, der Gemeinderat habe Kenntnis genommen. (Keine Wortmeldung) Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 14. Januar 2015