Kindertageseinrichtungen in Karlsruhe bis 2016

Vorlage: 2014/0160
Art: Beschlussvorlage
Datum: 26.09.2014
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Sozial- und Jugendbehörde
Erwähnte Stadtteile: Durlach, Grünwettersbach, Hagsfeld, Palmbach, Südstadt, Waldstadt

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 21.10.2014

    TOP: 13

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: einstimmig beschlossen

Zusätzliche Dateien

  • Kitas bis 2016
    Extrahierter Text

    BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 3. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 21.10.2014 2014/0160 13 öffentlich Dez. 3 Kindertageseinrichtungen in Karlsruhe bis 2016 Beratungsfolge dieser Vorlage am TOP ö nö Ergebnis Jugendhilfeausschuss 08.10.2014 5 Zustimmung Gemeinderat 21.10.2014 13 genehmigt Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Der Gemeinderat beschließt nach Vorberatung im Jugendhilfeausschuss die Aufnahme der neu- en Kita-Projekte mit 113 Plätzen für Kinder unter drei Jahren und mit 64 Plätzen für Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt in die Bedarfsplanung und die Bereitstellung der in der Vorlage genannten Finanzmittel. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Freie Träger: Ergebnis-HH 2015 = 329.800 Euro Ergebnis-HH 2016 = 847.910 Euro Städt. Träger: Ergebnis-HH 2016 = 557.720 Euro Finanz-HH 2016 = 70.400 Euro Städt. Träger: Ergebnis-HH 2016 = 173.220 € Freie Träger: Ergebnis-HH 2015 = 329.800 Euro Ergebnis-HH 2016 = 847.910 Euro Städt. Träger: Ergebnis-HH 2016 = 384.500 Euro Finanz-HH 2016 = 70.400 Euro Städt. Träger: 384.500 Euro Haushaltsmittel stehen in voller Höhe zur Verfügung. Kontierungsobjekt: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: siehe Vorlage S. 7/8 ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: Sozialer Zusammenhalt und Bildung Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Rückblick auf den Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren seit 2008 Der Bereich der Kindertagesbetreuung unterlag in den vergangenen zehn Jahren bundesweit und somit auch in Karlsruhe gewaltigen Veränderungen. Herrschten beispielsweise 2003 noch Regelkindergärten vor, mit einer Betreuungszeit am Vormittag und mit einem Betreuungsange- bot an wenigen Nachmittagen nach der Mittagspause, welche die Kinder zu Hause verbrachten, ist heute die Ganztagsbetreuung das gängige Betreuungsangebot. Wir wissen um die gesellschafts-, arbeitsmarkt- und bildungspolitische Bedeutung der Betreu- ung und frühkindlichen Bildung, auch und gerade angesichts der demographischen Entwick- lung und des Fachkräftemangels. Um Beruf und Familie vereinbaren zu können, brauchen Eltern zuverlässige Angebote, Einrichtungen, bei denen sie das Gefühl haben, dass ihre Kinder sich wohl fühlen und gut versorgt sind, während sie ihren beruflichen Aufgaben nachgehen. Kinder besuchen inzwischen in einem früheren Alter eine Kindertageseinrichtung und verbringen auch eine längere Zeit ihres Alltags in einer Einrichtung als noch vor einigen Jahren. Die Stadt Karlsruhe hat als Trägerin der öffentlichen Jugendhilfe die Aufgabe, ein bedarfsge- rechtes quantitatives und qualitatives Angebot für Kinder im Vorschulalter zu schaffen. Hierzu erfolgte in den letzten Jahren ein Ausbau an Plätzen in Kindertageseinrichtungen für Vorschul- kinder. Im Jahr 2008 fasste der Gemeinderat den Beschluss, bis zum Inkrafttreten des Rechtan- spruchs für Kinder ab dem ersten Lebensjahr im August 2013 für mindestens 35 Prozent der Kinder dieser Altersgruppe ein Platzangebot vorzuhalten und bis zum Stadtgeburtstag 2015 eine Betreuungsquote von 40 Prozent zu erzielen. Diese Ziele wurden bereits übertroffen, in- dem zum Jahresende 2013 für 37,3 Prozent der unter Dreijährigen ein Betreuungsangebot vor- handen war. Bis Ende 2014 wird voraussichtlich eine Betreuungsquote von 45,2 Prozent und bis Ende 2015 sogar für 46,1 Prozent der U3-Kinder erreicht. Im Jahr 2008 wurde in Karlsruhe davon ausgegangen, dass das bundesweit angestrebte Ziel von 35 Prozent an Plätzen für Kinder unter drei Jahren bedarfsgerecht sei. Für 2015 hatte der Ge- meinderat mit 40 Prozent eine höhere Ausbauquote beschlossen. Eine Befragung aller Eltern im April 2012 zeigte uns, dass ein Bedarf für 46 Prozent der unter Dreijährigen besteht, so dass die Anstrengungen weiter erhöht wurden, um den ermittelten Betreuungsbedarf der Eltern stillen zu können. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Aktueller Sachstand und Prognose Auf der Grundlage der Bevölkerungsstatistik (31.12.2013) ergibt sich ein Rechtsanspruch für 4 995 1- bis 3-jährige Kinder in Karlsruhe. Es gab und gibt keine Klagen zum Rechtsanspruch. Mit der Infostelle und der zusätzlichen Servicestelle können Eltern informiert sowie Beschwer- den aufgenommen werden. Die Eltern haben eine Anlaufstelle, die sie dabei unterstützt, eine Lösung für den konkreten Betreuungsbedarf zu finden. Im Januar 2014 wurde das onlinebasierte Such- und Vormerksystem smartKITA eingeführt. Lei- der lässt sich die Gesamtzahl der in Karlsruher Kindertageseinrichtungen betreuten Kinder noch nicht aus dem System entnehmen, da bislang nur die Neuanträge auf einen Betreuungsplatz im System registriert sind. Im Lauf der kommenden Monate werden auch die Bestandskinder ein- gepflegt, woraufhin zukünftig die Versorgungsquote systemseitig abrufbar sein wird. Seit 2014 wurde der Bedarfsanhalt mit 46 Prozent für die Altersgruppe der unter Dreijährigen an das Ergebnis der Elternbefragung angepasst, welches nun den Planungen zugrunde liegt. Der Betreuungsbedarf variiert allerdings je nach Stadtteilen. Teilweise entspricht der rechneri- sche Bedarf aber nicht dem realen Bedarf eines Stadtteils, was auch mit den Angebotsformen vor Ort zusammenhängt. Es fehlen aktuell vor allem Ganztagsplätze für 3- bis 6-jährige Kinder. Die betreuten Spielgruppen (Betreuung bis maximal 15 Stunden/Woche) mit 100 Plätzen, de- cken inzwischen auch einen Teil des Bedarfes für U3 ab. Idealerweise sollte in jedem Stadtteil ein Betreuungsangebot vorgehalten werden, das sich über betreute Spielgruppen für Familien mit geringem Betreuungsbedarf bis zu Ganztagsplätzen für Familien mit hohem Betreuungsbe- darf erstreckt. Die Gesamtkosten für den Kita-Ausbau 2013 beliefen sich auf rund 11 Mio. Euro, wovon 3,5 Mio. Euro auf die Betriebskosten entfallen und 7,5 Mio. Euro investiv getätigt wurden. 2014 sind es rund 6,9 Mio. Euro davon 4,1 Mio. € Betriebskosten und 2,8 Mio. € investiv. Die Prognose des Amts für Stadtentwicklung zur Bevölkerungsentwicklung der unter 6-jährigen Wohnberechtigten in Karlsruhe ergibt bei einem prosperierenden Szenario steigende Kinderzah- len bis zum Jahr 2030. Dies hat zur Konsequenz, dass der Kita-Ausbau weiterverfolgt werden muss, um den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz einlösen zu können. Es gilt folglich, unvermindert an der Zielperspektive festzuhalten, für die Karlsruher Familien ein bedarfsgerech- tes, wohnortnahes und qualitativ hochwertiges Betreuungsangebot vorzuhalten. Ergänzende Erläuterungen Seite 4 Neue Planungen für 2015/2016 Mit den neuen Kita-Projekten 2015/2016 werden insgesamt 177 neue Plätze geschaffen, wo- von 113 Plätze auf den U3-Bereich und 64 Plätze auf den Ü3-Bereich entfallen. In der Innenstadt West plant die Caritas für den Neubau der Kita Haus Sonnensang als Ergän- zung des Betreuungsangebots zusätzlich zwei betreute Spielgruppen mit 20 Plätzen für Kinder im Alter von 1 - 3 Jahren. Der Neubau wird als Familienzentrum konzipiert. In der trilingualen Kindertageseinrichtung Polyglott in der Waldstadt mit bislang vier Krippen- gruppen wird das Betreuungsangebot um zwei Krippengruppen mit 20 Plätzen für Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren erweitert. In Hagsfeld wurde in der Kindertageseinrichtung im Parzival-Schulzentrum in Trägerschaft des Karlsruher Vereins zur Förderung junger Menschen e. V. eine Gruppe des Schulkindergartens geschlossen, wodurch räumliche Kapazität frei geworden ist. Nun soll dort eine halbe Ganz- tagsgruppe mit 10 Plätzen für Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt eingerichtet werden. In der städtischen Kindertagesstätte in der Lußstraße in Durlach gibt es seit langem Probleme mit der Bausubstanz und zu wenig Platz für die drei bestehenden Gruppen, so dass aufgrund der räumlichen Voraussetzungen keine Ganztagsplätze angeboten werden können. Da eine Erweiterung oder ein Umbau am bisherigen Standort nach mehrfacher eingehender Prüfung nicht möglich ist, soll in der Badener Straße Ersatz geschaffen werden. Um darüber hinaus dem Fehlbedarf an U3-Betreuungsplätzen in Durlach zu begegnen, ist die Schaffung von zwei zu- sätzlichen Krippengruppen geplant. In der neuen Einrichtung mit fünf Gruppen sollen dem Fehlbedarf entsprechend drei Krippengruppen für Kinder im Alter von 0 - 3 Jahren mit 30 Plät- zen sowie zwei altersgemischte Gruppen für Kinder ab zwei Jahren bis zum Schuleintritt mit acht Plätzen für 2- bis 3-Jährige und 24 Plätzen für Kinder ab drei Jahren entstehen. In Wettersbach fehlen in großem Ausmaß Betreuungsplätze, da sich in den Neubaugebieten in Palmbach viele junge Familien ansiedeln. Da die bestehenden vier Kindertageseinrichtungen ihre Kapazitätsgrenzen erreicht haben und sich keine zur Erweiterung anbietet, ist ein neues fünf- gruppiges Containerprovisorium geplant. Derzeit werden zwei Standorte auf ihre Eignung hin geprüft. Die Betriebsträgerschaft für das Containerprovisorium und für den späteren Neubau soll ausgeschrieben werden. Ergänzende Erläuterungen Seite 5 Der aktuelle Sachstand stellt sich in Zahlen wie folgt für die Altersgruppen der unter Dreijähri- gen sowie der Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt dar: Kinder im Alter von 0 - 3 Jahren Kinder 0 bis 3 Jahre (Stand 31.12.2013)* 7.727 Kinder vorhandene Kapazität in Tageseinrichtungen (Stand 01.03.2014) 2.321 Plätze Neuschaffung (genehmigt vom Gemeinderat) in bestehenden und neuen Einrich- tungen bis Ende 2014 + 578 Plätze voraussichtlicher Stand Ende 2014 2.899 Plätze Kinder in Tagespflege (belegte Plätze Stand 01.03.2014) + 454 Plätze geplante Projekte der Tagespflege in anderen geeigneten Räumen + 36 Plätze Kinder in betreuten Spielgruppen, einschl. Planungen** + 100 Plätze voraussichtliche Gesamtkapazität Ende 2014 Versorgungsquote 3.489 Plätze 45,2 % Kita-Projekte (in Bedarfsplanung), Fertigstellung bis Ende 2015 + 8 Plätze Betreute Spielgruppen (Aufnahme in die Bedarfsplanung) bis Ende 2015 + 30 Plätze neue Kita-Projekte (Aufnahme in die Bedarfsplanung) + 35 Plätze voraussichtlicher Stand Ende 2015 Versorgungsquote 3.562 Plätze 46,1 % Kita-Projekte (in Bedarfsplanung), Fertigstellung bis Ende 2016 + 10 Plätze neue Kita-Projekte (Aufnahme in die Bedarfsplanung) + 58 Plätze voraussichtlicher Stand Ende 2016 Versorgungsquote 3.630 Plätze 47,0 % *Quelle: Bevölkerungsdaten, Amt für Stadtentwicklung ** Angebot an drei Tagen mit wöchentlich 15 Stunden, Betriebserlaubnis erforderlich, Finanzierung über FAG-Zuweisungen Ergänzende Erläuterungen Seite 6 Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt Kinder 3 Jahre bis Schuleintritt (Stand 31.12.2013)* 8.307 Kinder vorhandene Kapazität in Tageseinrichtungen (Stand 01.03.2014) 7.817 Plätze Neuschaffung (genehmigt vom Gemeinderat) in bestehenden und neuen Einrich- tungen bis Ende 2014 + 240 Plätze voraussichtliche Gesamtkapazität Ende 2014 Versorgungsquote 8.057 Plätze 97,0 % Projekte (in Bedarfsplanung) Fertigstellung bis Ende 2015 + 74 Plätze neue Kita-Projekte 2015 (Aufnahme in die Bedarfsplanung) + 40 Plätze voraussichtlicher Stand Ende 2015 Versorgungsquote 8.171 Plätze 98,4 % neue Kita-Projekte 2016 (Aufnahme in die Bedarfsplanung) + 24 Plätze voraussichtlicher Stand Ende 2016 Versorgungsquote 8.195 Plätze 98,7 % *Quelle: Bevölkerungsdaten, Amt für Stadtentwicklung Finanzielle Auswirkungen der neuen Kita-Projekte A. Freie Träger Jahr 2015 Betrag Bezeichnung Kontierung Ergebnishaushalt 329.800 Euro Betriebskostenzuschüsse PSP-Elemente 1.500.36.50.01.02 = 180.000 Euro 1.500.36.50.02.02 = 136.300 Euro 1.500.36.50.04.02 = 13.500 Euro Sachkonto 43 Jahr 2016 Betrag Bezeichnung Kontierung Ergebnishaushalt 847.910 Euro Betriebskostenzuschüsse PSP-Elemente 1.500.36.50.01.02 = 512.910 Euro 1.500.36.50.02.02 = 230.000 Euro 1.500.36.50.04.02 = 105.000 Euro Sachkonto 43 Entsprechende Haushaltsmittel für freie Träger wurden im Verwaltungsentwurf für den Doppel- haushalt 2015/2016 bereits eingeplant und sind im Rahmen der Beratung und Beschlussfassung des Doppelhaushalts 2015/2016 vom Gemeinderat zu genehmigen. Ergänzende Erläuterungen Seite 7 B. Städtische Einrichtungen Jahr 2016 Betrag Bezeichnung Kontierung Ergebnishaushalt 557.720 Euro davon 515.330 Euro für 9,6 VZW in S06 42.390 Euro für 0,9 VZW in E03 Personalaufwendungen Kostenstelle: 5070 6033 Sachkonto: 4000/4100 Finanzhaushalt 70.400 Euro Erstausstattung PSP-Element: 7.500001.700.821.31 Sachkonto: 7832 Ergebnishaushalt 173.220 Euro Erträge PSP-Element: 1.500.36.50.01.01 Sachkonto: 3300 Haushaltsmittel für die Personalmehraufwendungen werden in den Planungen des Doppelhaus- halts 2015/2016 berücksichtigt. Die Auszahlungen für die Erstausstattung in Höhe von 70.400 Euro stehen im Doppelhaushalt 2015/2016 zur Verfügung. Zur Höhe der voraussichtlichen Mietzahlungen können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Ausblick bis 2016 Die Stadt Karlsruhe hat sich 2008 zum Ziel gesetzt, ein qualitativ gutes, bedarfsgerechtes Ange- bot zu schaffen und in diesem Bereich viel erreicht. Angesichts der Prognosen des Amtes für Stadtentwicklung, die auf weiter steigende Kinderzahlen hinweisen, und der Rückmeldungen von Eltern beim städtischen Infotelefon für Kindertageseinrichtungen und der Servicestelle Kin- derbetreuung, keinen Betreuungsplatz erhalten zu haben, ist das Ende des Kita-Ausbaus jedoch noch nicht erreicht. Besonders viele Betreuungsplätze fehlen in der Südstadt und der Südwest- stadt. Auch in weiteren Stadtteilen besteht, insbesondere bei den Betreuungsplätzen für unter Dreijährige, noch Ausbaubedarf. Es zeigt sich auch, dass in manchen Stadtteilen zwar rechnerisch ausreichend viele Plätze vor- handen sind, aber bisweilen das Betreuungsangebot nicht mit der Nachfrage übereinstimmt. So bleiben Plätze in Regelgruppen und in Gruppen mit verlängerter Öffnungszeit unbesetzt, wäh- rend Ganztagsplätze fehlen. Momentan gibt es jedoch kaum Spielraum für Umwandlungen des Betreuungsangebots in mehr Ganztagsplätze, wenn die Träger den höheren Personalbedarf aufgrund des Fachkräftemangels nicht decken können. Ergänzende Erläuterungen Seite 8 Dieser wird sich aber voraussichtlich ab dem Kindergartenjahr 2015/2016 regulieren, da dort die Absolventen der ersten Kohorte der praxisintegrierten Ausbildung (PIA) dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen werden. Mit der Entspannung bei der Gewinnung pädagogischer Fachkräfte kann die Entwicklung von Qualitätsstandards für alle Karlsruher Einrichtungen und deren Umsetzung durch eine entspre- chende Qualitätssicherung verstärkt in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken. Deshalb fördert die Stadt Karlsruhe Einrichtungen, die sich inhaltlich an den sozialräumlichen Bedingungen und den Lebenslagen der Familien orientieren und allen Kindern, auch benachtei- ligten Kindern, bestmögliche Entwicklungschancen eröffnen. Kindertageseinrichtungen sind wichtige frühkindliche Bildungseinrichtungen. Beschluss: Antrag an den Gemeinderat Der Gemeinderat beschließt - nach Vorberatung im Jugendhilfeausschuss - die Aufnahme der neuen Kita-Projekte mit 113 Plätzen für Kinder unter drei Jahren und mit 64 Plätzen für Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt in die Bedarfsplanung und die Bereitstellung der in der Vor- lage genannten Finanzmittel. Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 9. Oktober 2014

  • Anlage Kita-Projekte bis 2016
    Extrahierter Text

    Neue Kita-Projekte 2015/2016 Anzahl Stadtteil Träger Anschrift geplante Eröffnung Anzahl Gruppen Gruppenart 0-3 2-3 3-6 1 Innenstadt West Caritas Moltkestraße 5 September 2015 2,0 Betreute Spielgruppe 20 1-3 Jahre 2 Waldstadt AWO Albert-Schweitzer-Straße 1a Dezember 2016 2,0 KK-GT 0-3 Jahre 20 Karlsruher Verein 3 Hagsfeld zur Förderung Parzivalstraße 1 Januar 2015 0,5 GT 3-6 Jahre 10 junger Menschen e.V. 4 Durlach städtisch Badener Straße 37 Januar 2016 3,0 KK-GT 0-3 Jahre 30 2,0 AM-GT 2-6 Jahre 8 24 5 Wettersbach offen offen September 2015 3,0 KK-GT 0-3 Jahre 30 (Grünwettersbach) (Containerprovisorium) 1,0 AM-GT 1-6 Jahre 5 10 1,0 GT 3-6 Jahre 20 105 8 64 neue Plätze Anlage

  • Protokoll TOP 13
    Extrahierter Text

    NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 3. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 21. Oktober 2014, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 19. Punkt 13 der Tagesordnung: Kindertageseinrichtungen in Karlsruhe bis 2016 Vorlage: 2014/0160 Beschluss: Der Gemeinderat beschließt - nach Vorberatung im Jugendhilfeausschuss - die Auf- nahme der neuen Kita-Projekte mit 113 Plätzen für Kinder unter drei Jahren und mit 64 Plätzen für Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt in die Bedarfsplanung und die Bereitstellung der in der Vorlage genannten Finanzmittel. Abstimmungsergebnis: Einstimmige Zustimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 13 zur Behandlung auf und verweist auf die erfolgte Vorberatung im Jugendhilfeausschuss: Sie möchten alle gleich abstimmen. Ich sehe nur gelbe Karten. Das sieht nach Zustim- mung aus. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 12. November 2014