Klärwerk Karlsruhe: Bau einer Flockungsfiltration: Vergabe der Arbeiten für die maschinentechnischen Einrichtungen
| Vorlage: | 2014/0157 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 26.09.2014 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Tiefbauamt |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 21.10.2014
Rolle: Entscheidung
Ergebnis: einstimmig beschlossen
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 3. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 21.10.2014 2014/0157 27 öffentlich Dez. 6 Klärwerk Karlsruhe, Bau einer Flockungsfiltration Vergabe der Arbeiten für die maschinentechnischen Einrichtungen Beratungsfolge dieser Vorlage am TOP ö nö Ergebnis Bauausschuss 26.09.2014 7 vorberaten Gemeinderat 21.10.2014 27 genehmigt Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Der Gemeinderat genehmigt nach Vorberatung im Bauausschuss die Vergabe Klärwerk Karlsruhe, Bau einer Flockungsfiltration Vergabe der Arbeiten für die maschinentechnischen Einrichtungen an die Gesellschaft für Wassertechnik und Apparatebau GmbH & Co. KG, Nellingen zum Angebot vom 03.07.2014, abschließend mit: 7.494.507 €. Die Verwaltung wird ermächtigt, den Zuschlag zu erteilen. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) 29.700.000 € 5.940.000 € Haushaltsmittel stehen in voller Höhe zur Verfügung Kontierungsobjekt: Projekt: 7.740212 Kontenart: 7872 0000 Ergänzende Erläuterungen: ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 1.1 Kurzbeschreibung des Bauvorhabens und der Leistungen Um die gesetzlich geforderten Ablaufwerte im Klärwerk jederzeit sicher und stabil einhalten zu können, soll durch den Bau einer Flockungsfiltration (Sandfilter) eine Reduzierung der beiden Parameter "organische Restverschmutzung" (gemessen als Chemischer Sauerstoffbedarf, CSB) und Phosphor (P), die in Form von Feinststoffen in den Ablauf gelangen, erreicht werden. Die Rohbauarbeiten hierfür wurden bereits im Jahr 2013 beauftragt. Durch einen zusätzlichen, zweiten Ausbauschritt, den Bau einer Adsorptionsstufe, ist neben einer weiteren deutlichen Reduzierung der bereits genannten Parameter (CSB und P) auch die Entfernung von Spurenstoffen wie Medikamentenrückstände, Hormonstoffe, Röntgenkon- trastmittel etc. aus dem System möglich. Für den ersten Ausbauschritt (Filtrationsstufe) liegt bereits die Förderzusage des Landes Baden- Württemberg vor. Die bautechnisch optimale Abwicklung der Projekte umfasst ca. drei Jahre pro Bauabschnitt. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, die Abwasserabgabe für diesen Zeitraum voll einzusparen. In der vorliegenden Beschlussvorlage steht die Vergabe der Arbeiten für die maschinentechni- schen Einrichtungen der Filtrationsanlage an. Im Einzelnen sind folgende Arbeiten und Lieferleis- tungen auszuführen: - Einbau von beigestellten Pumpen bis 750 l/s 31 Stück - Filterdüsenboden mit je 8,90 m x 4,40 m und Filtermaterial 32 Stück - Fällmitteldosierstationen mit je 25 m³ Vorlagebehältern 2 Stück - Drehkolbengebläse mit bis 3.300 m³/h 8 Stück - Rohrleitungen Edelstahl DN 50 bis DN 1000, ca. 2.700m 2.700 m - Rohrleitungen HDPE DN 50 bis DN 400, ca. 400 m 400 m - Rohrleitungshalterungen Profilstahl, ca. 15 t 15 t - Armaturen DN 50 bis DN 700, ca. 400 Stück 400 Stück - Dammtafeln, Gerinneschütze, Wehrklappen, ca. 50 Stück 50 Stück - Pressfittingrohrleitung DN 20 bis DN 40, ca. 300 m 300 m - 6 Stück MIDs DN 600 bis DN 1800 6 Stück - Zu- und Abluftanlage Maschinengebäude 1 Stück - Schlosserarbeiten für Gitterroste, Treppengeländer, Kranschienen Ergänzende Erläuterungen Seite 3 1.2 Projektvorstellung beim Gemeinderat (1. Bauabschnitt): Vorberatung Bauausschuss: 20.07.2012 Beratung Hauptausschuss: 11.09.2012 1.3 Ausschreibung nach VOB: offenes Verfahren, EU-weit Die Ausschreibungsunterlagen wurden von 23 Firmen angefordert. Bei der Submission am 04.07.2014 lagen Angebote von 6 Bietern vor. Submissionsergebnis: 1. Gesellschaft für Wassertechnik und Apparatebau GmbH & Co. KG, Nellingen, inkl. 15 % Nachlass 7.494.507 € 100,0 % 2. Bieter B 7.620.373 € 101,7 % 3. Bieter C 7.990.198 € 106,6 % 4. Bieter D 8.783.817 € 117,2 % 5. Bieter E 8.801.313 € 117,4 % 6. Bieter F 9.753.566 € 130,1 % Ablauf der Zuschlagsfrist: 31.10.2014 Bauzeit: Oktober 2014 bis Dezember 2016 1.4 Angebotsbeurteilung mit Vergabevorschlag: Günstigste Bieterin im Wettbewerb ist die Gesellschaft für Wassertechnik und Apparatebau GmbH & Co. KG aus Nellingen mit einer Angebotssumme von 7.494.507 € unter Berücksichti- gung eines Nachlasses von 15 %. Das Tiefbauamt schlägt vor, dieses Angebot als das wirt- schaftlichste anzunehmen und hierauf den Zuschlag zu erteilen. Das Unternehmen verfügt über die erforderliche Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit sowie über Personal und Gerät, um die Arbeiten ordnungs- und termingemäß ausführen zu können. Ein Hinweis auf eine Vergabesperre bei der Melde- und Informationsstelle liegt nicht vor. Ergänzende Erläuterungen Seite 4 1.5 Veranschlagung der Kosten: - Unternehmerleistung lt. Angebot 7.494.507 € - Ingenieurleistungen 690.000 € - Unvorhergesehenes 700.000 € - Bauverwaltungskosten Tiefbauamt 165.493 € insgesamt: 9.050.000 € 1.6 Kostenvergleich: Summe lt. Kostenberechnung 9.250.000 € Summe lt. Vergabevorschlag 9.050.000 € Minderbetrag 200.000 € 1.7 Angaben über die Finanzierung (Haushaltsmittel, Verpflichtungsermächtigungen, Zuschüsse): Der Aufwand wird beim Projekt 7.740212 (Abwasserreinigung, Neubau Filtrati- on/Aktivkohleadsorption) verrechnet. Im HJ 2014 werden 1.800.000 € kassenwirksam. Für die Auszahlungsbeträge im HJ 2015 wird die Verpflichtungsermächtigung i. H. v. 3.460.000 € in Anspruch genommen. Eine weitere Verpflichtungsermächtigung i. H. v. 3.625.000 € steht für das HJ 2016 zur Verfügung. Das Projekt wird mit 20 % nach den Förderrichtlinien Wasserwirtschaft (FrWw) bezuschusst. Ergänzende Erläuterungen Seite 5 Beschluss: Antrag an den Gemeinderat 1. Nach Vorberatung im Bauausschuss genehmigt der Gemeinderat aufgrund der Vorbemer- kungen die Vergabe Klärwerk Karlsruhe, Bau einer Flockungsfiltration Vergabe der Arbeiten für die maschinentechnischen Einrichtungen an die Gesellschaft für Wassertechnik und Apparatebau GmbH & Co. KG, Nellingen zum Angebot vom 03.07.2014 abschließend mit: 7.494.507 €. Die Verwaltung wird ermächtigt, den Zuschlag zu erteilen. 2. Der Aufwand in Höhe von 9.050.000 € wird beim PSP-Element 7.740212.700.002 (Abwasserreinigung, Neubau Filtration/Aktivkohleadsorption) verrechnet. Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 9. Oktober 2014
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Extrahierter Text
NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 3. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 21. Oktober 2014, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 33. Punkt 27 der Tagesordnung: Klärwerk Karlsruhe: Bau einer Flockungsfiltration: Vergabe der Arbeiten für die maschinentechnischen Einrichtungen Vorlage: 2014/0157 Beschluss: 1. Nach Vorberatung im Bauausschuss genehmigt der Gemeinderat aufgrund der Vorbemerkungen die Vergabe Klärwerk Karlsruhe, Bau einer Flockungsfiltration: Vergabe der Arbeiten für die maschinentechnischen Einrichtungen an die Gesellschaft für Wassertechnik und Apparatebau GmbH & Co. KG, Nellin- gen, zum Angebot vom 03.07.2014, abschließend mit 7.494.507 €. Die Verwaltung wird ermächtigt, den Zuschlag zu erteilen. 2. Der Aufwand in Höhe von 9.050.000 € wird beim PSP-Element 7.740212.700.002 (Abwasserreinigung, Neubau Filtration/Aktivkohleadsorption) verrechnet. Abstimmungsergebnis: Einstimmige Zustimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 27 zur Behandlung auf, verweist auf die erfolgte Vorberatung Bauausschuss und stellt die Abstimmungsbereitschaft des Hauses fest: Dem stimmen Sie alle so zu. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 13. November 2014 - 2 -