Pflege des Alten Flugplatzes
| Vorlage: | 2014/0016 |
|---|---|
| Art: | Anfrage |
| Datum: | 17.07.2014 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Umwelt- und Arbeitsschutz |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 23.09.2014
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Kenntnisnahme
Zusätzliche Dateien
-
Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadtrat Michael Zeh (SPD) SPD-Gemeinderatsfraktion vom 08.07.2014 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 2. Plenarsitzung Gemeinderat 23.09.2014 2014/0016 24.1 öffentlich Pflege von Naturschutzflächen: Pflege des Alten Flugplatzes 1. Wie plant die Stadt die weitere Pflege des Alten Flugplatzes nach Auslaufen des Vertrages mit Herrn Weber, und ist eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Herrn Weber noch möglich? 2. Welche Kosten waren derzeit pro Jahr für die Pflege erforderlich, welche Kosten kommen durch die neu zu organisierende Pflege auf die Stadt zu? 3. In welchem Umfang ist Vandalismus ein Problem auf dem Areal des Alten Flugplatzes? Pressemeldungen zufolge will Herr Weber die Pflege des Alten Flugplatzes durch die Eselherde aufgeben. Dies war eine effiziente und naturnahe Pflege, die auch bei der Bevölkerung Beachtung fand. Das empfindliche Naturschutzgebiet muss natürlich weiterhin umfangreich gepflegt werden, damit Brombeeren und anderer Bewuchs nicht überhand nehmen. unterzeichnet von: Doris Baitinger Michael Zeh Hauptamt - Ratsangelegenheiten 11.09.2014 Sachverhalt/Begründung:
-
Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadtrat Michael Zeh (SPD) SPD-Gemeinderatsfraktion vom: 08.07.2014 eingegangen: 08.07.2014 Gremium: 2. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 23.09.2014 2014/0016 24.1 öffentlich Dezernat 5 Pflege von Naturschutzflächen: Pflege des Alten Flugplatzes 1. Wie plant die Stadt die weitere Pflege des Alten Flugplatzes nach Auslaufen des Vertrages mit Herrn Weber und ist eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Herrn Weber noch möglich? Die Stadt Karlsruhe hält im Einvernehmen mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe als höhe- re Naturschutzbehörde eine Eselbeweidung des Alten Flugplatzes nach wie vor für die am besten geeignete Pflegemaßnahme. Grundsätzlich sind für den Alten Flugplatz, der den Charakter eines steppenartigen Trockengebietes hat, Esel, Ziegen und Schafe zur Beweidung geeignet. Da Esel weniger unternehmungslustig als Ziegen und weniger störanfällig als Scha- fe sind, werden diese Steppentiere als am besten geeignet eingeschätzt. Auch erfreut sich die Eselbeweidung des Alten Flugplatzes sowohl großer lokaler Aufmerksamkeit als auch überregionaler Anerkennung. Die bisherigen positiven Erfahrungen mit der Eselbeweidung fließen auch in den Entwurf des Managementplanes ein, in dem als geeignete Maßnahme zur Erhaltung und zur Förderung der wertvollen Sand- und Magerrasen des Gebietes eine Beweidung vorzugsweise mit Eseln vorgeschlagen wird. Es liegt daher auch im Bestreben der Naturschutzverwaltung, die Esel- beweidung auf dem Alten Flugplatz fortzuführen. Herr Carsten Weber führt die Beweidung des Alten Flugplatzes seit 2004 durch. Selbstver- ständlich hat er - sofern er selbst Interesse hat - die Möglichkeit, auch zukünftig diese Flä- chen zu beweiden. Angesichts der öffentlich geäußerten Bekundung von Herrn Weber, diese Pflegemaßnahme beenden zu wollen, wird die Naturschutzverwaltung Alternativen suchen, um den erfreulich guten Zustand des Naturschutzgebietes zu erhalten und die Gefahr einer raschen Verbuschung auszuschließen. Seite 2 Insgesamt ist es das Ziel, die Fragen des Naturschutzes und die Unterstützung der Landwirt- schaft auf den Weideflächen im gesamten Stadtgebiet noch stärker in den Fokus zu rücken, die künftige inhaltliche und förmliche Ausgestaltung der Beweidung in Karlsruhe neu zu be- werten und zu vereinheitlichen und umfassendere Lösungen für Probleme zu finden - und zwar gemeinsam mit dem federführenden Regierungspräsidium und allen beteiligten Fachäm- tern der Stadt. In der Vergangenheit wurden immer wieder Fragestellungen zu den Verträ- gen, zu Versicherungen, Ausweichweiden, Vandalismus und der Jagd aufgegriffen. 2. Welche Kosten waren derzeit pro Jahr für die Pflege erforderlich, welche Kosten kommen durch die neu zu organisierende Pflege auf die Stadt zu? Die Weideflächen des Alten Flugplatzes befinden sich im Besitz des Landes Baden- Württemberg, die Zuständigkeit für das Naturschutzgebiet liegt federführend bei der Höheren Naturschutzbehörde im Regierungspräsidium Karlsruhe. Von dort werden auch die Kosten der Pflegemaßnahmen getragen. Die Stadt Karlsruhe organisiert lediglich die Pflege des Alten Flugplatzes, im Benehmen mit dem Regierungspräsidium. 3. In welchem Umfang ist Vandalismus ein Problem auf dem Areal des Alten Flug- platzes? Auf dem Alten Flugplatz findet nach den Erfahrungen der Naturschutzverwaltung unter Be- rücksichtigung des Besucheraufkommens ein vergleichsweise geringer Vandalismus statt. So werden gelegentlich die Zäune durchschnitten. Derartige Schäden werden jedoch schnell wieder repariert.
-
Extrahierter Text
NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 2. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 23. September 2014, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 36. Punkt 24 der Tagesordnung: Pflege von Naturschutzflächen: 24.1 Pflege des Alten Flugplatzes Anfrage der Stadträtin Doris Baitinger und des Stadtrats Michael Zeh (SPD) so- wie der SPD-Gemeinderatsfraktion vom 8. Juli 2014 Vorlage: 2014/0016 24.2 Ökologische Beweidung von Naturschutzflächen Anfrage der Stadträte Friedemann Kalmbach und Reinhold Yabo (GfK) vom 31. Juli 2014 Vorlage: 2014/0040 Beschluss: Kenntnisnahme von den Stellungnahmen der Verwaltung Abstimmungsergebnis: keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 24 zur Behandlung auf und stellt fest, die Stellungnahmen der Verwaltung liegen vor, der Gemeinderat habe Kenntnis genom- men. (Keine Wortmeldung) Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 3. November 2014