Frühe Prävention - Ergebnisse der Maßnahmenerweiterung

Vorlage: 2013/0317
Art: Anfrage
Datum: 20.12.2013
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Offen
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 21.01.2014

    TOP: 31

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • CDU-Frühe Prävention
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadträtin Gabriele Luczak-Schwarz (CDU) Stadträtin Bettina Meier-Augenstein (CDU) Stadträtin Isolde Haller (CDU) Stadträtin Karin Wiedemann (CDU) CDU-Gemeinderatsfraktion vom 18. Dezember 2013 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 57. Plenarsitzung Gemeinderat 21.01.2014 2013/0317 31 öffentlich Frühe Prävention - Ergebnisse der Maßnahmenerweiterung 1. Bei welchen Angeboten der Frühen Prävention nahm die Nachfrage zu, bei welchen ab? 2. Erfolgt eine umfängliche Evaluation der Maßnahmenerweiterungen? Falls nein, wa- rum nicht? 3. Welche Anpassungen wurden bzw. werden bei den einzelnen Maßnahmen zur Quali- tätsverbesserung ergriffen? 4. Sind aus Sicht der Verwaltung weitere Maßnahmen zu ergreifen? Wenn ja, welche? 5. In welcher Höhe erhielt die Stadt Karlsruhe bzw. die beteiligten Organisationen För- dermittel für die Maßnahmen aus Landes- und Bundesmitteln? Sachstand/Begründung: In der Gemeinderatssitzung am 16.10.2012 wurden Maßnahmenerweiterungen der Frühen Prävention beschlossen. Im Jahr 2013 kamen die beschlossenen Änderungen erstmals zum Tragen. Insbesondere wurde das Fachteam Frühe Kindheit gestärkt, die Startpunktfamilien- zentren ausgebaut, die Finanzierung der SAFE-Kurse gesichert und die Zuschüsse für Heb- ammen erhöht. Die Frühen Hilfen wurden durch die Änderung des Bundeskinderschutzgesetzes zum 01.01.12 zu Pflichtleistungen erklärt. Durch die Ausweitung der bisherigen Maßnahmen im Rahmen der Frühen Prävention erwartete die Stadtverwaltung eine erhöhte Leistungsnach- frage. Eine Evaluation der Erweiterungsmaßnahmen sollte zu einer Angebotsverbesserung erfol- gen, um den Schutz der Kinder und die Unterstützung der Eltern weiter zu erhöhen. Durch Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Anpassungen und Nachsteuerungen auf Basis der gemachten Erfahrung lässt sich das An- gebot noch zielgerichteter gestalten. unterzeichnet von: Gabriele Luczak-Schwarz Bettina Meier-Augenstein Isolde Haller Karin Wiedemann Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 9. Januar 2014

  • TOP 31
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadträtin Gabriele Luczak-Schwarz (CDU) Stadträtin Bettina Meier-Augenstein (CDU) Stadträtin Isolde Haller (CDU) Stadträtin Karin Wiedemann (CDU) CDU-Gemeinderatsfraktion vom: 18.12.2013 eingegangen: 18.12.2013 Gremium: 57. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwort- lich: 21.01.2014 2013/0317 31 öffentlich Dez. 3 Frühe Prävention - Ergebnisse der Maßnahmenerweiterung 1. Bei welchen Angeboten der Frühen Prävention nahm die Nachfrage zu, bei welchen ab? Die Nachfrage der Angebote hat in allen Bereichen der Frühen Prävention stetig zugenom- men. Im Folgenden werden einige Trends dargestellt, die sich 2013 nach der Etablierung der Maßnahmen zeigten. Die exakten Ergebnisse der Evaluation für 2013 werden voraussichtlich Anfang April 2014 vor- liegen. Sie werden wie in den Jahren zuvor im Jugendhilfebericht der Stadt Karlsruhe veröf- fentlicht. Angebot/Maßnahme Trends 2013 Begleitung der Familien durch die festan- gestellten Familienhebammen und durch die freien Familienhebammen (tätig auf Honorarbasis, Koordination durch die pro familia Karlsruhe) Weitere Auslastung der festangestellten Famili- enhebammen (genaue Zahlen Ende Februar). 60 Familien wurden 2013 durch die freien Fa- milienhebammen begleitet. Fachteam Frühe Kindheit Längere Begleitung der Familien durch Zunah- me von psychischen Belastungen der Familien und Wohnungsnot. Es bleiben keine Ressourcen für zusätzliche Angebote wie Babygruppen etc. Startpunkt-Familienzentren Stetige Auslastung der bestehenden Start- punkt-Familienzentren. Familienunterstützende Dienste: wellcome Die Nachfrage kann trotz verstärkter Anstren- gung zur Gewinnung von Ehrenamtlichen nicht gedeckt werden. SAFE-Kurse (Elternbildungskurse) Das Angebot ist ausreichend. Beratungsstelle Frühe Hilfen Gute Annahme des Beratungsangebotes. Durch die Stellenerweiterung in 2012 geringere War- tezeiten für Familien. Fazit Die Nachfrage der angebotenen Leistungen hat erwartungsgemäß quantitativ zugenommen. Insbesondere durch die Erweiterung der Startpunkt-Familienzentren auf nun insgesamt 16 Seite 2 Startpunkte in 14 Stadtteilen stieg die Anzahl der Familien, die eine Familienhebamme, eine Sozialpädagogin des Fachteams Frühe Kindheit, eine Mitarbeitende der Beratungsstelle Frühe Hilfen oder die Ärztinnen des Gesundheitsamtes über den Startpunkt hinaus hinzuziehen. Durch den wachsenden Bekanntheitsgrad der Frühen Hilfen bundesweit und der Frühen Prä- vention in Karlsruhe bei den Geburtskliniken, Ärztinnen und Ärzten sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und die Etablierung der Angebote bei (werdenden) Eltern zeigt sich ein erhebliches Bedürfnis nach entsprechenden Unterstützungssystemen. 2. Erfolgt eine umfängliche Evaluation der Maßnahmenerweiterungen? Falls nein, wa- rum nicht? Bereits seit 2008 wird eine jährliche umfängliche Evaluation durch das Gesundheitsamt der Stadt Karlsruhe in Kooperation mit der Koordinatorin der Frühen Prävention durchgeführt. Die Ergebnisse finden sich in den jährlichen Jugendhilfeberichten. (http://www.karlsruhe.de/b3/soziales/hilfsangebote/kinderschutz/infomaterial). 3. Welche Anpassungen wurden bzw. werden bei den einzelnen Maßnahmen zur Qua- litätsverbesserung ergriffen? Es findet eine ständige Qualitätsentwicklung durch die Koordinatorin und die Träger der An- gebote in Karlsruhe statt. Einzelne Qualitätsentwicklungsmaßnahmen:  2009/2010 Teilnahme an dem Bundesprojekt des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen "Aus Fehlern lernen - Qualitätsentwicklung im Kinderschutz". Abschlussarbeit der Koordinato- rin der Frühen Prävention mit dem Thema "Qualitätsentwicklung in der Frühen Prävention in Karlsruhe".  2012 Teilnahme der Stadt Karlsruhe an dem Projekt des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales Baden-Württemberg und dem Universitätsklinikum Ulm "Netzwerk Frühe Hilfen und Kinderschutz".  Jährlich stattfindende Strategieworkshops der Frühen Prävention. 4. Sind aus Sicht der Verwaltung weitere Maßnahmen zu ergreifen? Wenn ja, welche? Der Auf- und Ausbau familienunterstützender Dienstleistungen mit Zugang auch für Familien in prekären Verhältnissen (z. B. Aufbau einer Babysittervermittlung in Karlsruhe, Kompensati- onsmöglichkeiten bei Betreuungslücken) wäre sinnvoll. 5. In welcher Höhe erhielt die Stadt Karlsruhe bzw. die beteiligten Organisationen För- dermittel für die Maßnahmen aus Landes- und Bundesmitteln? Landesmittel "Förderprogramm Familienhebammen und Familienkinderkranken- schwestern": 2011: 4.280 € 2012: 4.000 € 2013: 3.720 € Die Höhe der Förderung berechnet sich auf der Grundlage der Anzahl der Geburten in den Kommunen und Landkreisen und einem Verteilungsschlüssel. Der Zuschuss für Karlsruhe ist gesunken, weil die Anzahl der Kommunen und Landkreise, die den Zuschuss in Anspruch nehmen, stetig gewachsen ist. Bundesmittel "Bundesinitiative Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen" 2. Hj. 2012: 108.787 € (Beginn der Förderung durch die Bundesinitiative) 2013: 132.883 €

  • Protokoll TOP 31
    Extrahierter Text

    NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 57. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 21. Januar 2014, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 30. Punkt 31 der Tagesordnung: Frühe Prävention - Ergebnisse der Maßnahmener- weiterung Anfrage der Stadträtinnen Gabriele Luczak-Schwarz, Bettina Meier-Augenstein, Isolde Haller und Karin Wiedemann (CDU) sowie der CDU-Gemeinderatsfraktion vom 18. Dezember 2013 Vorlage: 2013/0317 Beschluss: Kenntnisnahme von der Stellungnahme der Verwaltung Abstimmungsergebnis: keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 31 zur Behandlung auf und stellt fest, die Stellungnahme der Verwaltung liege vor, der Gemeinderat habe Kenntnis genommen. (Keine Wortmeldung) Zur Beurkundung: Der Schriftführer: Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 31. März 2014