Fortschreibung des Flächennutzungsplans - Schwerpunkt Gewerbe, Stadt Karlsruhe

Vorlage: 2013/0227
Art: Beschlussvorlage
Datum: 19.11.2013
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Stadtplanungsamt
Erwähnte Stadtteile: Daxlanden, Durlach, Grötzingen, Hagsfeld, Knielingen, Neureut, Nordstadt, Nordweststadt, Oststadt, Palmbach, Rintheim, Südstadt, Wolfartsweier

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 18.02.2014

    TOP: 13

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: Beschlossen mit geändertem Beschlusstext

Zusätzliche Dateien

  • Anlage 2_Fortschreibung FNP
    Extrahierter Text

    Anlage FortschreibungFlächennutzungsplan des Nachbarschaftsverbands Karlsruhe „Prüfflächen“ Gewerbe -Steckbriefe- Stand: Oktober 2013 -2- Karlsruher Prüfflächen: KA.2-G-001Gottesauer Feld Ost KA.2-G-214Gottesauer Feld Erweiterung KA.2-G-030Südlich Hagsfelder Weg, Erw. KA.2-G-003Elfmorgenbruch, Nord KA.2-G-004Untere Hub, Nord KA.2-G-005.aHerdwegwiesen KA.2-G-005.bGiesbachniederung, Süd KA.2-G-006Büchenauwiesen KA.2-G-007Östl. Greschbachstr., Waidbruch KA.2-S-008Messplatz KA.2-S-009.aGleisbauhof, Nord KA.2-S-009.bGleisbauhof, Süd KA.2-G-010Güterbahngel. Fautenbruchstr. KA.2-G-226Obere Kohlplatte (Palmbach) KA.1-G-020_HHusarenlager-Nord KA.1-G-021_HBellenäcker KA.1-G-023_UDistelgrund KA.1-G-227_HHörgel KA.1-GI-999_HMIRO Erweiterung KA.1-GI-212_HKnielingen West I (Teilfl.) KA.1-GI-213_HKnielingen-West II Prüfflächen für interkommunalen Ansatz: ET.2-G-024SeehofSüd (Ettlingen) KB.2-G-004Im Steinig (Karlsbad) RH.2-G-001.aLTZ Augustenberg (Rheinstetten) ST.2-G-005.bWestlich der Bahn (Stutensee) FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand:01.10.2013 KA.2-G-001Gottesauer Feld Ost FNP 2030- Nr.Bezeichnung PRÜFERGEBNISSE- ÜBERSICHT ZusammenfassendeEignungsbewertung: Kompensationsaufwand überdurchschnittlich hochundfast alle Um- weltschutzgüter empfindlich betroffen.Hohe Anzahl an Eigentümern bei einer Umlegungvon Nachteil. Demgegenüberdeutliche Vorteile in Be- zug auf Regionalplan, Lage und Erschließungsaufwand. Liegt jedoch gesamträumlich eher ungünstig, da in KAlt. CIMA-Studievor allem Flächen im Osten gesucht werden. D.h. eher zurückstellen. Fazit undEmpfehlungen für weiteres Vorgehen: Eignung als Gewerbeflächeinsgesamt mit Tendenz zu „günstig“ (+/++) Eignungfürinterkommunales Gewerbegebiet (IKG) Fläche zur Berücksichtigung imVorentwurf FNP 2030weiter prüfen PrüfkategorienEignungseinstufung: stark eingeschränktmäßiggünstigoptimal Regionalplan --*-+++ Tragfähigkeitsstudie ---++ Umwelt und Landschaft ---+++ Siedlungsstruktur + Lagegunst + Erschließungsaufwand + Eigentumsverhältnisse -+ Lageund Größe Gemeinde: Karlsruhe Ortsteil: Neureut Größe der Prüffläche: 10,3 ha Digitales Orthofoto © LGL-BW 2009 ET.2-G-002.b FNP 2010 Aktuelle Darstellung: Landwirtschaftliche Fläche Flächennutzungsplan 2010 3.Aktualisierung © NVK 2012 FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand:01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN-DETAILS (1) Regionalplan---+++ Regionalplan Mittlerer Oberrhein 2003 © RVMO 2012 Konflikte mit ZIELEN der RO*FA* (%) - Grünzäsur0 -Regionaler Grünzug0 -Schutzbed. Bereich f. Landw. Stufe 10 Abgestimmter Bereich für SE*- keine Flächendarstellung, d.h. konfliktfreie Fläche Tragfähigkeitsstudie---+++ Empfindlichkeit Stufe*(%) Schutzgut: 1234R Boden--20098- Wasser-0010000 Biologische Vielfalt-23255100 Freiraum/ Erholung+39700- Klima/ Lufthygiene-00980- Umwelt und Landschaft---+++ Schutzgebiet/-objekt gem. BNatSchG (§ 32-Biotope, LSG, NSG u.a.) +Keine Schutzgebiete/-objekte vorhanden. Schutz nach EU-Richtlinien (NATURA 2000) + FFH-Vorprüfung erforderlich Artenschutz (Arten- und Biotopschutzprogramm) -Vorkommen geschützter Arten wahrscheinlich Biotoptypen, Biotopverbund (Wertigkeit) - Acker, Gehölze; Abstand zur Bahnlinie von mindestens 20 m erforderlich, um die Artenschutzproblematik wesentlichzuentschärfen (Eidechsen) Kompensation (Aufwand für Ausgleich/ Ersatz) -- hoher Kompensationsaufwand, da bestehende Ausgleichsflächen und in- folge Inanspruchnahme Boden Landschaftsbild (Vorbelastungen) +wenig gegliederte Ackerflur; Lärmeinwirkung Straßentrassen LP 2010 (Ziele/Darstellungen) -Kompensationssuchraum; vorhandene Ausgleichsflächen Emissionen (Abstand zu empfindlichen Nutzungen) +Friedhof südlich davon gelegen. Landwirtschaft (Nahrungsmittelversorgung) -Wertvolle landwirtschaftliche Nutzflächen. Forstwirtschaft (Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen) +kein Eingriff in Wald- oder Aufforstungsfläche Kultur- und Sachgüter (Wertigkeit) +keine Eingriffe zu erwarten *Abkürzungen: FA = Flächenanteil; SE = Siedlungsentwicklung;RO = Raumordnung; Stufen TFS =(von 1:gering bis 4:sehr hoch, R-Restriktion) FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand:01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN- DETAILS (2) Raumbezugskarte Digitales Landschaftsmodell (DLM) Topografische Karte 25 © LGL-BW 2009 Siedlungsstruktur---+++ Innenentwicklung vs. "grüne Wiese"- Arrondierungbestehender Nutzung+ Belastung von Bestand durch Verkehr++ Konfliktmit angrenzenden Nutzungen- Standorttyp GewerbeflächenstudieG Fläche erscheint bei einer Entwicklung der im FNP 2010 bereits dargestellten Fläche KA-214 als sinnvolle Arrondie- rung und kann zur weiteren Stärkung des Bereiches Karls- ruhe Nord-West dienen. Bestehende Siedlungsbereiche (Wohnen) wären durch eine Erschließung nicht zusätzlich belastet. Lagegunst---+++ Entfernung zu:Anmerkungen: - Haltestelle S-Bahn/Tram+<1000m - IC/ICE-Bahnhof-->5000m -Anschluss:Autobahn-->5000m Bundesstraße++<300m - Stadt-/Ortszentrum+ -KIT, Forschungs-, Gründerzentren etc.+ Die Nähe zum ÖPNV-Netz sowie die Lage unmittelbar an der B 36 und zwischen Innenstadt und dem KIT-Nord er- gebenregional eine günstige Erreichbarkeit. Dieüberregi- onaleAnbindung ist hingegennicht sooptimal. Erschließungsaufwand---+++ Topografie(Geländeneigung)+ Untergrund(Auffüllungen/Altlasten)+ Straßenbau++ Entwässerung(Kanal, Versickerung,...)-EntwässerungstechnischeAbleitung müsste neu aufgebaut werden Versorgungsmedien(Breitband,...)? Leitungsverlegungen erforderlich+ Verlagern inkompatibler Nutzungen+ Eigentumsverhältnisse---+++ Anzahl Eigentümer--ca. 150 Eigentumsanteil Gemeinde-ca. 37 % Entwicklungsperspektive- FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 KA.2-G-214 Gottesauer Feld Erweiterung FNP 2030- Nr.Bezeichnung PRÜFERGEBNISSE- ÜBERSICHT ZusammenfassendeEignungsbewertung: Insgesamtkleine und„unkritische“ Ergänzung des Gebietes „Gottes- auer Feld“. Einziges Hemmnis ist der Umgang mit dem bestehenden Recycling Betrieb. Rücknahme der Entsorgungsfläche zur B36 und Ent- wicklung als Grünstreifen würde den Bereich städtebaulich abrunden.. Fazit undEmpfehlungen für weiteres Vorgehen: Eignung als Gewerbeflächeinsgesamt mit Tendenz zu „günstig“ (+/++) Eignungfürinterkommunales Gewerbegebiet (IKG) Fläche zur Berücksichtigung imVorentwurf FNP 2030weiter prüfen PrüfkategorienEignungseinstufung: stark eingeschränktmäßiggünstigoptimal Regionalplan --*-+++ Tragfähigkeitsstudie ---+++ Umwelt und Landschaft ---+++ Siedlungsstruktur + Lagegunst + Erschließungsaufwand +++ Eigentumsverhältnisse -+ Lageund Größe Gemeinde: Karlsruhe Ortsteil: Neureut Größe der Prüffläche: 1,3 ha Digitales Orthofoto © LGL-BW 2009 ET.2-G-002.b FNP 2010 Aktuelle Darstellung: sonstige Flächen für Ver- und Entsor- gung ( mit Zweckbestimmung) Flächennutzungsplan 2010 3.Aktualisierung © NVK 2012 FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN-DETAILS (1) Regionalplan---+++ Regionalplan Mittlerer Oberrhein 2003 © RVMO 2012 Konflikte mit ZIELEN der RO*FA* (%) - Grünzäsur- -Regionaler Grünzug- -Schutzbed. Bereich f. Landw. Stufe 1- Fläche ohne Restriktion. Recyclinganlage entspricht gewerb- licher Nutzung. Abgestimmter Bereich für SE*- Tragfähigkeitsstudie---+++ Empfindlichkeit Stufe*(%) Schutzgut: 1234R Boden++1000000 Wasser-0010000 Biologische Vielfalt++1000000 Freiraum/ Erholung++1000000 Klima/ Lufthygiene+094000 Umwelt und Landschaft---+++ Schutzgebiet/-objekt gem. BNatSchG (§ 32-Biotope, LSG, NSG u.a.) -geplantes LSG Schutz nach EU-Richtlinien (NATURA 2000) + FFH-Vorprüfung erforderlich Artenschutz (Arten- und Biotopschutzprogramm) +Vorkommen geschützter Arten wahrscheinlich Biotoptypen, Biotopverbund (Wertigkeit) +derzeit Lager-/Recyclingfläche Kompensation (Aufwand für Ausgleich/ Ersatz) +geringer Kompensationsbedarf Landschaftsbild (Vorbelastungen) +derzeit Lager-/Recyclingfläche LP 2010 (Ziele/Darstellungen) - Teil eines geplanten LSG; geplante Baumreihe entlangder östlich gelegenen Strasse. Emissionen (Abstand zu empfindlichen Nutzungen) - bei Fortbestand der Recyclinganlage, Lärmschutz auch in Richtung Gewerbe beachtlich Landwirtschaft (Nahrungsmittelversorgung) ++keine landwirtschaftliche Nutzfläche betroffen Forstwirtschaft (Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen) +kein Eingriff in Wald/-Aufforstungsflächen Kultur- und Sachgüter (Wertigkeit) -derzeit Betriebsgelände mit baulichen Anlagen *Abkürzungen: FA = Flächenanteil; SE = Siedlungsentwicklung;RO = Raumordnung; Stufen TFS =(von 1:gering bis 4:sehr hoch, R-Restriktion) FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN- DETAILS (2) Raumbezugskarte Digitales Landschaftsmodell (DLM) Topografische Karte 25 © LGL-BW 2009 Siedlungsstruktur---+++ Innenentwicklung vs. "grüne Wiese"+ Arrondierungbestehender Nutzung++ Belastung von Bestand durch Verkehr++ Konfliktmit angrenzenden Nutzungen- Standorttyp GewerbeflächenstudieG Fläche erscheint bei einer Entwicklung der im FNP 2010 bereits dargestellten Fläche KA-214 als sinnvolle Arrondie- rung und kann zur weiteren Stärkung des Bereiches Karlsru- he Nord-West dienen. Bestehende Siedlungsbereiche (Woh- nen) wärendurch eine Erschließung nicht zusätzlich belastet. Recyclinganlage stellt Einschränkung für angrenzende Nut- zungen dar. Lagegunst---+++ Entfernung zu:Anmerkungen: - Haltestelle S-Bahn/Tram+<1000m - IC/ICE-Bahnhof-->5000m -Anschluss:Autobahn-->5000m Bundesstraße++?m - Stadt-/Ortszentrum+ -KIT, Forschungs-, Gründerzentren etc.+ Die Nähe zum ÖPNV-Netz sowie die Lage unmittelbar an der B 36 und zwischen Innenstadt und dem KIT-Nord ergeben regional insgesamt eine günstige Erreichbarkeit. Erschließungsaufwand---+++ Topografie(Geländeneigung)+ Untergrund(Auffüllungen/Altlasten)-Vorbelastung der Fläche durch Bauschutt Straßenbau+Erschließung vorhanden Entwässerung(Kanal, Versickerung,...)+ Versorgungsmedien(Breitband,...)? Leitungsverlegungen erforderlich+ Verlagern inkompatibler Nutzungen+ Eigentumsvrehältnisse---+++ Anzahl Eigentümer++2 Eigentumsanteil Gemeinde--Ca 6 % Entwicklungsperspektive-Abhängig von Mitwirkung Recyclingbetrieb FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand:1.10.2013 KA.2-G-030 Südlich Hagsfelder Weg, Erweiterung FNP 2030- Nr.Bezeichnung PRÜFERGEBNISSE- ÜBERSICHT ZusammenfassendeEignungsbewertung: Regionalplanerische Einschränkungen undsehr geringer städtischer Ei- gentumsanteil bei einer hohen Zahl anEigentümern.Auch Umweltbe- langestarkbetroffen.Außerdem an dieser Stelle nicht bedarfsorientiert. Insofernaktuellkeinegünstige Entwicklungsoption für die Nachfrage in Karlsruhe. Fazit undEmpfehlungen für weiteres Vorgehen: Eignung als Gewerbeflächeinsgesamt mit Tendenz zu „günstig“ (+/++) Eignungfürinterkommunales Gewerbegebiet (IKG) Fläche zur Berücksichtigung imVorentwurf FNP 2030weiter prüfen PrüfkategorienEignungseinstufung: stark eingeschränktmäßiggünstigoptimal Regionalplan ---+++ Tragfähigkeitsstudie ---++ Umwelt und Landschaft ---+++ Siedlungsstruktur + Lagegunst + Erschließungsaufwand -++ Eigentumsverhältnisse ---+ Lageund Größe Gemeinde: Karlsruhe Ortsteil: Neureut Größe der Prüffläche: 7,0 ha Digitales Orthofoto © LGL-BW 2009 ET.2-G-002.b FNP 2010 Aktuelle Darstellung: Landwirtschaftliche Fläche Flächennutzungsplan 2010 3.Aktualisierung © NVK 2012 FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN-DETAILS (1) Regionalplan---+++ Regionalplan Mittlerer Oberrhein 2003 © RVMO 2012 Konflikte mit ZIELEN der RO*FA* (%) - Grünzäsur -- 85 -Regionaler Grünzug- -Schutzbed. Bereich f. Landw. Stufe 1- Abgestimmter Bereich für SE*- Tragfähigkeitsstudie---+++ Empfindlichkeit Stufe*(%) Schutzgut: 1234R Boden--109890 Wasser-0010000 Biologische Vielfalt-0198100 Freiraum/ Erholung+298000 Klima/ Lufthygiene++990000 Umwelt und Landschaft---+++ Schutzgebiet/-objekt gem. BNatSchG (§ 32-Biotope, LSG, NSG u.a.) +lineare §32-Biotope entlang der Bahntrasse Schutz nach EU-Richtlinien (NATURA 2000) + FFH-Vorprüfung erforderlich Artenschutz (Arten- und Biotopschutzprogramm) -Vorkommen geschützter Arten wahrscheinlich am Bahndamm Biotoptypen, Biotopverbund (Wertigkeit) - vereinzelt Gehölze, magere Flachland-Mähwiese, Umbruchverbot nach Umweltschadensgesetz, juristische Bewertung erforderlich Kompensation (Aufwand für Ausgleich/ Ersatz) - hoher Kompensationsaufwand, v. a. infolge Inanspruchnahme Boden; Beanspruchung §32-Biotope vermeidbar Landschaftsbild (Vorbelastungen) -Zäsur, umgebende störende Verkehrstrassen LP 2010 (Ziele/Darstellungen) +Kompensationssuchraum Emissionen (Abstand zu empfindlichen Nutzungen) + keine unmittelbar angrenzende sensiblen Hauptnutzungen, Nebennutzung „Wohnen“ (Gärtnerei) nördlich angrenzend Landwirtschaft (Nahrungsmittelversorgung) -Wertvolle landwirtschaftliche Flächen Forstwirtschaft (Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen) +keine Waldfläche Kultur- und Sachgüter (Wertigkeit) -unterirdische Leitungstrasse (Erdgas) *Abkürzungen: FA = Flächenanteil; SE = Siedlungsentwicklung;RO = Raumordnung; Stufen TFS =(von 1:gering bis 4:sehr hoch, R-Restriktion) FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN- DETAILS (2) Raumbezugskarte Digitales Landschaftsmodell (DLM) Topografische Karte 25 © LGL-BW 2009 Siedlungsstruktur---+++ Innenentwicklung vs. "grüne Wiese"- Arrondierungbestehender Nutzung- Belastung von Bestand durch Verkehr++ Konfliktmit angrenzenden Nutzungen+ Standorttyp GewerbeflächenstudieG Fläche kann nur im Zusammenhang mit der im FNP 2010 bereits dargestellten Fläche KA.1-G-030 entwickelt wer- den. Dies kann erfolgen, sobalddie bestehende Gärtnerei- nutzung aufgegeben wird. Bestehende Siedlungsbereiche (Wohnen) wären durch eine Erschließung nicht zusätzlich belastet. Nutzungstypjedochan dieser Stelle nicht be- darfsorientiert. Lagegunst---+++ Entfernung zu:Anmerkungen: - Haltestelle S-Bahn/Tram+<1000m - IC/ICE-Bahnhof-->5000m -Anschluss:Autobahn-->5000m Bundesstraße++<500m - Stadt-/Ortszentrum- -KIT, Forschungs-, Gründerzentren etc.+ Die vorhandene Nähe zum ÖPNV-Netz sowie die Lage un- mittelbar an der B 36 und zwischen Innenstadt und dem KIT-Nord ergebenregionalinsgesamt eine günstige Er- reichbarkeit. Die überregionale Anbindung ist eher un- günstig. Erschließungsaufwand---+++ Topografie(Geländeneigung)+ Untergrund(Auffüllungen/Altlasten)+ Straßenbau+Erschließung nur über Eggenstein möglich Entwässerung(Kanal, Versickerung,...)-keine Entwässerungskanäle der Stadt Karlsruhe in diesem Bereich Versorgungsmedien(Breitband,...)? Leitungsverlegungen erforderlich--das Gebiet querende Erdgasleitung Verlagern inkompatibler Nutzungen-Aufgabe/Verlagerung der Gärtnereiflächen. Eigentumsverhältnisse---+++ Anzahl Eigentümer-78 Eigentumsanteil Gemeinde--6% Entwicklungsperspektive--. Entwicklungsperspektive hängt von Entwicklung der nörd- lich angrenzenden FlächeKA.2-G-001 ab FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 KA.2-G-003Elfmorgenbruch, Nord FNP 2030- Nr.Bezeichnung PRÜFERGEBNISSE- ÜBERSICHT ZusammenfassendeEignungsbewertung: 1a-Lagein Bezug auf das Flächentauschziel.Eigentumsverhältnissesind von besonderem Gewicht, auch wennsehrempfindliche Beein- trächtigungen vonLandschafts- undUmweltbelangen(LSG, Arten- schutz, Waldumwandlung etc.)vorliegen undein hoher Verfahrensauf- wand erforderlich ist.Regionalplanerisch zumindest prüfenswert. Fazit undEmpfehlungen für weiteres Vorgehen: Eignung als Gewerbeflächeinsgesamt mit Tendenz zu „günstig“ (+/++) Eignungfürinterkommunales Gewerbegebiet (IKG) Fläche zur Berücksichtigung imVorentwurf FNP 2030weiter prüfen PrüfkategorienEignungseinstufung: stark eingeschränktmäßiggünstigoptimal Regionalplan (--)-+++ Tragfähigkeitsstudie ---++ Umwelt und Landschaft ---+++ Siedlungsstruktur + Lagegunst +++ Erschließungsaufwand +++ Eigentumsverhältnisse +++ Lageund Größe Gemeinde: Karlsruhe Ortsteil: Rintheim Größe der Prüffläche: 18,4 ha Digitales Orthofoto © LGL-BW 2009 ET.2-G-002.b FNP 2010 Aktuelle Darstellung: Grünfläche; Wald; LSG Flächennutzungsplan 2010 3.Aktualisierung © NVK 2012 FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN-DETAILS (1) Regionalplan(--)-+++ Regionalplan Mittlerer Oberrhein 2003 © RVMO 2012 Konflikte mit ZIELEN der RO*FA* (%) - Grünzäsur -- 23 - Regionaler Grünzug -- 76 -Schutzbed. Bereich f. Landw. Stufe 1- Aus regionalplanerischer Sicht zumindestprüfenswert, was trotz der eindeutigen formeller Restriktionen eine abschlie- ßende Bewertung offen lässt (deshalb Bewertung mit Klam- mer). Abgestimmter Bereich für SE*- Tragfähigkeitsstudie---+++ Empfindlichkeit Stufe*(%) Schutzgut: 1234R Boden--002472- Wasser-0010000Überschwemmungsgefährdeter Bereich Biologische Vielfalt+0168400 Freiraum/ Erholung+39700- Klima/ Lufthygiene-083160- Umwelt und Landschaft---+++ Schutzgebiet/-objekt gem. BNatSchG (§ 32-Biotope, LSG, NSG u.a.) --mehrere Waldbiotope nach § 32; bestehendes LSG Schutz nach EU-Richtlinien (NATURA 2000) - FFH-Vorprüfung erforderlich Artenschutz (Arten- und Biotopschutzprogramm) -- Vorkommen geschützter Arten, mehrere Vogel- und Amphibienarten der Roten Liste Baden-Württemberg Biotoptypen, Biotopverbund (Wertigkeit) --Feuchtwald, Wiesen, Gräben Kompensation (Aufwand für Ausgleich/ Ersatz) -Kompensationsflächen für Nordtangente/BAB-Anschlussbetroffen Landschaftsbild (Vorbelastungen) -Wald/Offenland, Wiesen, Gehölze; Vorbelastungen durch Straßentrassen LP 2010 (Ziele/Darstellungen) - Bestehendes LSG; naturnahe Umgestaltung der Pfinz; längerfristige Um- wandlung von Acker in Grünland Emissionen (Abstand zu empfindlichen Nutzungen) +Kleingartenanlage westlich davon gelegen Landwirtschaft (Nahrungsmittelversorgung) +Grünlandflächen vorhanden Forstwirtschaft (Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen) --Ersatzaufforstungenin hohem Umfangerforderlich Kultur- und Sachgüter (Wertigkeit) + *Abkürzungen: FA = Flächenanteil; SE = Siedlungsentwicklung;RO = Raumordnung; Stufen TFS =(von 1:gering bis 4:sehr hoch, R-Restriktion) FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN- DETAILS (2) Raumbezugskarte Digitales Landschaftsmodell (DLM) Topografische Karte 25 © LGL-BW 2009 Siedlungsstruktur---+++ Innenentwicklung vs. "grüne Wiese"-- Arrondierungbestehender Nutzung+ Belastung von Bestand durch Verkehr++ Konfliktmit angrenzenden Nutzungen+ Standorttyp GewerbeflächenstudieB Siedlungsstrukturell sinnvolle Erweiterung des Gewerbe- Standortes „Nord-Ost“direkt am Autobahnanschluss Nord zur Stärkung des gesamtenöstlichen Wirtschaftsraumes in Karlsruhe. Lagegunst---+++ Entfernung zu:Anmerkungen: - Haltestelle S-Bahn/Tram++<1000m - IC/ICE-Bahnhof+<3000m -Anschluss:Autobahn++<1000m Bundesstraße+<1000m - Stadt-/Ortszentrum+ -KIT, Forschungs-, Gründerzentren etc.+ IdealtypischerAutobahn-Standort, gleichzeitig nahe zu Technologiepark und Zentrum. Erschließungsaufwand---+++ Topografie(Geländeneigung)+ Untergrund(Auffüllungen/Altlasten)- Sehr hohe Grundwasserstände (Kinzig-Murg-Rinne). Vermutl. schlechter Baugrund, deshalbAuffüllungen erforderlich Straßenbau+ Entwässerung(Kanal, Versickerung,...)- Regenwasserrückhaltung bzw.-behandlungsanlage erforderlich. (Tiefen- talgraben kreuzt); Ableitung müsste neu aufgebaut werden. Versorgungsmedien(Breitband,...)? Leitungsverlegungen erforderlich+ Verlagern inkompatibler Nutzungen++ Eigentumsverhältnisse---+++ Anzahl Eigentümer++1 Eigentumsanteil Gemeinde++100 % Entwicklungsperspektive-hoher fachrechtlicher Verfahrensaufwand FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.08.2013 KA.2-G-004Untere Hub, Nord FNP 2030- Nr.Bezeichnung PRÜFERGEBNISSE- ÜBERSICHT ZusammenfassendeEignungsbewertung: Hinsichtlich Lage und Realisierungsaussichten (hoher städtischer Eigen- tumsanteil) undwegen insgesamtgeringer Empfindlichkeitgemäß TFS im Vergleich zuAlternativestandorten im räumlichen Umfeldeine attrak- tive Flächenoption für Gewerbe an der A5. Fazit undEmpfehlungen für weiteres Vorgehen: Eignung als Gewerbeflächeinsgesamt mit Tendenz zu „günstig“(+/++) Eignungfürinterkommunales Gewerbegebiet (IKG) Fläche zur Berücksichtigung imVorentwurf FNP 2030weiter prüfen PrüfkategorienEignungseinstufung: stark eingeschränktmäßiggünstigoptimal Regionalplan (--)-+++ Tragfähigkeitsstudie ---+++ Umwelt und Landschaft ---+++ Siedlungsstruktur + Lagegunst + Erschließungsaufwand +++ Eigentumsverhältnisse + Lageund Größe Gemeinde: Karlsruhe Ortsteil: Durlach Größe der Prüffläche: 24,0 ha Digitales Orthofoto © LGL-BW 2009 ET.2-G-002.b FNP 2010 Aktuelle Darstellung: Landwirtschaftliche Fläche Flächennutzungsplan 2010 3.Aktualisierung © NVK 2012 FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.08.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN-DETAILS (1) Regionalplan(--)-+++ Regionalplan Mittlerer Oberrhein 2003 © RVMO 2012 Konflikte mit ZIELEN der RO*FA* (%) - Grünzäsur -- 100 -Regionaler Grünzug- -Schutzbed. Bereich f. Landw. Stufe 10 Aus regionalplanerischer Sicht zumindestprüfenswert, was trotz der eindeutigen formeller Restriktionen eine abschlie- ßende Bewertung offen lässt (deshalb Bewertung mit Klam- mer).Änderungsverfahren war schon einmal eingeleitet. Abgestimmter Bereich für SE*- Tragfähigkeitsstudie---+++ Empfindlichkeit Stufe*(%) Schutzgut: 1234R Boden--415242- Wasser-0088120 Biologische Vielfalt+1881100 Freiraum/ Erholung+99100- Klima/ Lufthygiene++96000- Umwelt und Landschaft---+++ Schutzgebiet/-objekt gem. BNatSchG (§ 32-Biotope, LSG, NSG u.a.) -Vorhandensein mehrerer § 32-Biotope; Bereich liegt im geplanten LSG Schutz nach EU-Richtlinien (NATURA 2000) + FFH-Vorprüfung erforderlich Artenschutz (Arten- und Biotopschutzprogramm) +Vorkommen geschützter Arten wahrscheinlich Biotoptypen, Biotopverbund (Wertigkeit) -Feldflur mit Äckern, Wiesen, Gräben Kompensation (Aufwand für Ausgleich/ Ersatz) -hoher Ausgleichsbedarf, dabereits Kompensationsflächenvorhanden Landschaftsbild (Vorbelastungen) - rel. strukturreiche Feldflur, Lärmeinwirkung BAB und Nordtangente, Ge- werbe LP 2010 (Ziele/Darstellungen) - geplantes LSG; Kompensationssuchraum; längerfristige Umwandlung von Acker in Grünland; Anlage von Streuobstwiesen Emissionen (Abstand zu empfindlichen Nutzungen) +Sportplätze und Dauerkleingartenanlage südlich angrenzend. Landwirtschaft (Nahrungsmittelversorgung) -Wertvolle landwirtschaftliche Nutzflächen. Forstwirtschaft (Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen) +Kein Eingriff in Wald-/ Aufforstungsflächen. Kultur- und Sachgüter (Wertigkeit) + *Abkürzungen: FA = Flächenanteil; SE = Siedlungsentwicklung;RO = Raumordnung; Stufen TFS =(von 1:gering bis 4:sehr hoch, R-Restriktion) FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.08.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN- DETAILS (2) Raumbezugskarte Digitales Landschaftsmodell (DLM) Topografische Karte 25 © LGL-BW 2009 Siedlungsstruktur---+++ Innenentwicklung vs. "grüne Wiese"- Arrondierungbestehender Nutzung+ Belastung von Bestand durch Verkehr++ Konfliktmit angrenzenden Nutzungen+ Standorttyp GewerbeflächenstudieB Arrondierung zur Stärkung des Gewerbeschwerpunktes Nord-Ost und Ausnutzung des Autobahnanschlusses Nord. Lagegunst---+++ Entfernung zu:Anmerkungen: - Haltestelle S-Bahn/Tram+<1000m - IC/ICE-Bahnhof+<3000m -Anschluss:Autobahn++<1000m Bundesstraße++?m - Stadt-/Ortszentrum+ -KIT, Forschungs-, Gründerzentren etc.+ Idealer autobahnnaher Standort mit guter Lage auch zur bzgl. Anbindung an ÖPNV-Schiene. Erschließungsaufwand---+++ Topografie(Geländeneigung)+Hohe Grundwasserstände (Kinzig-Murg-Rinne) Untergrund(Auffüllungen/Altlasten)-Geländeauffüllung erforderlich Straßenbau+ Entwässerung(Kanal, Versickerung,...)+Entwässerung über neuen Grötzinger Sammler Nord Versorgungsmedien(Breitband,...)? Leitungsverlegungen erforderlich+ Verlagern inkompatibler Nutzungen+ Eigentumsverhältnisse---+++ Anzahl Eigentümer+38 Eigentumsanteil Gemeinde+ca. 71 % Entwicklungsperspektive+ FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 KA.2-G-005.aHerdwegwiesen FNP 2030- Nr.Bezeichnung PRÜFERGEBNISSE- ÜBERSICHT ZusammenfassendeEignungsbewertung: DiesehrgünstigeErgänzung der bestehenden Strukturen und ein relativ hoher städtischer Eigentumsanteil gleichen die Nachteile aus demhohen Erschließungsaufwand im Verhältnis zur Fläche sowie den Restriktionen ausUmweltsicht(Wasserrecht)unddem Regionalplankaum auf. Ver- zicht auf Eingriff in LSG imnördlichen Bereich könnte zur Entschärfung beitragen (dann 7,3 ha verbleibend, sieheX inLuftbild/FNP). Fazit undEmpfehlungen für weiteres Vorgehen: Eignung als Gewerbeflächeinsgesamt mit Tendenz zu „günstig“ (+/++) Eignungfürinterkommunales Gewerbegebiet (IKG) Fläche zur Berücksichtigung imVorentwurfFNP 2030weiter prüfen PrüfkategorienEignungseinstufung: stark eingeschränktmäßiggünstigoptimal Regionalplan ---+++ Tragfähigkeitsstudie ---++ Umwelt und Landschaft ---+++ Siedlungsstruktur +++ Lagegunst -+ Erschließungsaufwand -++ Eigentumsverhältnisse + Lageund Größe Gemeinde: Karlsruhe Ortsteil: Durlach Größe der Prüffläche: 7,6 ha Digitales Orthofoto © LGL-BW 2009 ET.2-G-002.b FNP 2010 Aktuelle Darstellung: Landwirtschaftliche Fläche; Wald; Kompostanlage Flächennutzungsplan 2010 3.Aktualisierung © NVK 2012 FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN-DETAILS (1) Regionalplan---+++ Regionalplan Mittlerer Oberrhein 2003 © RVMO 2012 Konflikte mit ZIELEN der RO*FA* (%) - Grünzäsur- -Regionaler Grünzug -- 100 -Schutzbed. Bereich f. Landw. Stufe 1- Überschwemmungsgefährdeter Bereich bei Katastrophen- hochwasser. Aus regionalplanerischer Sicht ggfs. dennoch prüfenswert. Abgestimmter Bereich für SE*- Tragfähigkeitsstudie---+++ Empfindlichkeit Stufe*(%) Schutzgut: 1234R Boden--160078- Wasser--0017830Überschwemmungsgebiet (HQ 100) Biologische Vielfalt+0891100 Freiraum/ Erholung+465400- Klima/ Lufthygiene+18500- Umwelt und Landschaft---+++ Schutzgebiet/-objekt gem. BNatSchG (§ 32-Biotope, LSG, NSG u.a.) --Waldbereich geplantes NSG; landwirtschaftlicher Bereich geplantes LSG Schutz nach EU-Richtlinien (NATURA 2000) + FFH-Vorprüfung erforderlich Artenschutz (Arten- und Biotopschutzprogramm) -Vorkommen geschützter Arten wahrscheinlich Biotoptypen, Biotopverbund (Wertigkeit) - Wertvoller Waldbereich, wertvolleWiesenbereiche, Obstbaumreihen, He- ckenstreifen, Feldgehölz, Einzelbäume sowie Graben mit Vegetation. Kompensation (Aufwand für Ausgleich/ Ersatz) - Höherer Kompensationsbedarf, der im Planungsgebiet nicht ausgeglichen werden kann. Landschaftsbild (Vorbelastungen) +Südwestlich Gewerbegebiet sowie westlich BAB. LP 2010 (Ziele/Darstellungen) - Geplantes LSG; ökologische Aufwertung des Pfinzentlastungskanales; Pflanzung einer Baumreihe entlang des Herdweges. Emissionen (Abstand zu empfindlichen Nutzungen) +keine empfindlichen Nutzungen Landwirtschaft (Nahrungsmittelversorgung) -Vorhandensein von wertvollen landwirtschaftlichen Nutzflächen Forstwirtschaft (Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen) -Größerer Eingriff in Wald/-Aufforstungsflächen. Kultur- und Sachgüter (Wertigkeit) + *Abkürzungen: FA = Flächenanteil; SE = Siedlungsentwicklung;RO = Raumordnung; Stufen TFS =(von 1:gering bis 4:sehr hoch, R-Restriktion) FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN- DETAILS (2) Raumbezugskarte Digitales Landschaftsmodell (DLM) Topografische Karte 25 © LGL-BW 2009 Siedlungsstruktur---+++ Innenentwicklung vs. "grüne Wiese"- Arrondierungbestehender Nutzung+ Belastung von Bestand durch Verkehr++ Konfliktmit angrenzenden Nutzungen++ Standorttyp GewerbeflächenstudieG/B Arrondierung des Gewerbeschwerpunktes Nord-Ost ohne Belastung sonstiger Nutzungen. Lagegunst---+++ Entfernung zu:Anmerkungen: - Haltestelle S-Bahn/Tram->1000m - IC/ICE-Bahnhof-<5000m -Anschluss:Autobahn++<1000m Bundesstraße+<1000m - Stadt-/Ortszentrum- -KIT, Forschungs-, Gründerzentren etc.- reiner Autobahnstandort Erschließungsaufwand---+++ Topografie(Geländeneigung)+ Untergrund(Auffüllungen/Altlasten)- Auffüllungen erforderlich, hohe Grundwasserstände (Kinzig-Murg-Rinne), deshalb vermutl. schlechter Baugrund, Straßenbau+ Entwässerung(Kanal, Versickerung,...)-sehr geringe Ableitungskapazitäten in diesem Bereich Versorgungsmedien(Breitband,...)? Leitungsverlegungen erforderlich+ Verlagern inkompatibler Nutzungen-- Verlagerung Kompostplatz und Regenrückhaltebecken stellen im Ver- hältnis zur Flächegröße eher ungünstige Aufwendungen dar. Eigentumsverhältnisse---+++ Anzahl Eigentümer+ca.30 Eigentumsanteil Gemeinde+ca.66 % Entwicklungsperspektive-Verlagerung bestehender Nutzungen als Hemmnis FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 KA.2-G-005.bGiesbachniederung, Süd FNP 2030- Nr.Bezeichnung PRÜFERGEBNISSE- ÜBERSICHT ZusammenfassendeEignungsbewertung: Fläche würde zwar durchaus eine Stärkung des Gewerbe-Standortes „Nord-Ost“ darstellen. Aufgrund der zusammenhängenden Flächengröße könnteggfs. auf Ausweisungen an anderen Stellen verzichtet werden. Jedochschränken die Restriktionen bzw. Einschränkungen seitens Tragfähigkeitsstudie und sonstiger Umwelt-, Landschafts- und Erschließungsbelange einewirtschaftlichePlanung erheblich ein. Zudem steht ein Beschluss des Gemeinderats entgegen. Fazit undEmpfehlungen für weiteres Vorgehen: Eignung als Gewerbeflächeinsgesamt mit Tendenz zu „günstig“ (+/++) Eignungfürinterkommunales Gewerbegebiet (IKG) Fläche zur Berücksichtigung imVorentwurf FNP 2030weiter prüfen PrüfkategorienEignungseinstufung: stark eingeschränktmäßiggünstigoptimal Regionalplan ---+++ Tragfähigkeitsstudie ---++ Umwelt und Landschaft ---+++ Siedlungsstruktur -+ Lagegunst -+ Erschließungsaufwand -++ Eigentumsverhältnisse -+ Lageund Größe Gemeinde: Karlsruhe Ortsteil: Grötzingen Größe der Prüffläche: 45,6 ha Digitales Orthofoto © LGL-BW 2009 ET.2-G-002.b FNP 2010 Aktuelle Darstellung: Landwirtschaftliche Fläche Flächennutzungsplan 2010 3.Aktualisierung © NVK 2012 FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN-DETAILS (1) Regionalplan---+++ Regionalplan Mittlerer Oberrhein 2003 © RVMO 2012 Konflikte mit ZIELEN der RO*FA* (%) - Grünzäsur- -Regionaler Grünzug -- 100 -Schutzbed. Bereich f. Landw. Stufe 1- Überschwemmungsgefährdeter Bereich bei Katastrophen- hochwasser. Abgestimmter Bereich für SE*- Tragfähigkeitsstudie---+++ Empfindlichkeit Stufe*(%) Schutzgut: 1234R Boden--60093- Wasser--0021790Überschwemmungsgebiet (HQ 100) Biologische Vielfalt+0100000 hoch empfindliche Flächen westlich angrenzend Freiraum/ Erholung+39700- Klima/ Lufthygiene-09400- Abwertung wg. Klimafunktionskarte: Hoher Kaltluftvolumenstrom Umwelt und Landschaft---+++ Schutzgebiet/-objekt gem. BNatSchG (§ 32-Biotope, LSG, NSG u.a.) -- vereinzelt lineare § 32-Biotope (Gräben), LSG geplant (Beschluss GR), LSG angrenzend Schutz nach EU-Richtlinien (NATURA 2000) - FFH-Vorprüfung erforderlich Artenschutz (Arten- und Biotopschutzprogramm) -- Vorkommen geschützter Arten wahrscheinlich; Vorkommen Kornweihe bekannt Biotoptypen, Biotopverbund (Wertigkeit) +überwiegend Acker, Gräben Kompensation (Aufwand für Ausgleich/ Ersatz) --Aufwand sehr hoch, v.a. infolge Beanspruchung Böden Landschaftsbild (Vorbelastungen) -strukturarme Ackerflur, zusammenhängender Freiraum, Waldrand LP 2010 (Ziele/Darstellungen) -gepl. LSG, Pflanzung Bäume/Gehölze in der Flur Emissionen (Abstand zu empfindlichen Nutzungen) +Aussiedlerhöfe "Im Brühl" sowie ein einzelner Aussiedlerhof Landwirtschaft (Nahrungsmittelversorgung) --Landwirtschaftliche Flächen in großem Umfang betroffen Forstwirtschaft (Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen) +Kein Eingriff in Wald/-Aufforstungsflächen. Kultur- und Sachgüter (Wertigkeit) -Hofstelle *Abkürzungen: FA = Flächenanteil; SE = Siedlungsentwicklung;RO = Raumordnung; Stufen TFS =(von 1:gering bis 4:sehr hoch, R-Restriktion) FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN- DETAILS (2) Raumbezugskarte Digitales Landschaftsmodell (DLM) Topografische Karte 25 © LGL-BW 2009 Siedlungsstruktur---+++ Innenentwicklung vs. "grüne Wiese"-- Arrondierungbestehender Nutzung- Belastung von Bestand durch Verkehr++ Konfliktmit angrenzenden Nutzungen++ Standorttyp GewerbeflächenstudieG/B Die Flächewürde eine Stärkung des Gewerbestandortes „Nord-Ost“ darstellen.Aufgrund der Flächengröße könnte auf einzelne Ausweisungen an anderen Stellenin Karlsruhe verzichtet werden (Bündelung). Jedoch stellt dies keine Ar- rondierung mehr dar sondern einen deutlichen Eingriff in Freiraumstrukturen. Lagegunst---+++ Entfernung zu:Anmerkungen: - Haltestelle S-Bahn/Tram->1000m - IC/ICE-Bahnhof-<5000m -Anschluss:Autobahn+<3000m Bundesstraße+<1000m - Stadt-/Ortszentrum- -KIT, Forschungs-, Gründerzentren etc.- Erschließungsaufwand---+++ Topografie(Geländeneigung)+ Untergrund(Auffüllungen/Altlasten)- Auffüllungen erforderlich,ohe Grundwasserstände (Kinzig-Murg- Rinne) , deshalb vermutl. schlechter Baugrund, Straßenbau-- Verkehrliche Erschließung über Pfinz-Entlastungskanal erfordert Brü- ckenbauwerk, Entwässerung(Kanal, Versickerung,...)-- Entwässerung jenseits des Pfinz-Entlastungskanals nur über Pumpwerk, sehr geringe Ableitungskapazitäten in diesem Bereich Versorgungsmedien(Breitband,...)? Leitungsverlegungen erforderlich+ Verlagern inkompatibler Nutzungen-Verlagerung/ Aufgabe Hofstelle Eigentumsverhältnisse---+++ Anzahl Eigentümer+48 Eigentumsanteil Gemeinde-Ca.31 % Entwicklungsperspektive- Haupthemmnisse: Überschwemmungsbereich bei HQ 100, schwierigeErschließung und Verlagerung Hofstelle FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 KA.2-G-006Büchenauwiesen FNP 2030- Nr.Bezeichnung PRÜFERGEBNISSE- ÜBERSICHT ZusammenfassendeEignungsbewertung: Den Vorteilen bei der Lagegunst und der Siedlungsstruktur stehen hohe fach- rechtliche Einschränkungen entgegen. Ein erhöhter Aufwand bei der Erschlie- ßung und Realisierbarkeitmuss sorgfältig gegenüber der Stärkung des Gewerbe- schwerpunktes Karlsruhe Nord-Ost abgewogen werden.Dennoch Empfehlung die Fläche weiter zu prüfen, falls übergeordnete verkehrliche Planungen hiermit sinnvoll in Zusammenhang gebracht werden können. Fazit undEmpfehlungen für weiteres Vorgehen: Eignung als Gewerbeflächeinsgesamt mit Tendenz zu „günstig“ (+/++) Eignungfürinterkommunales Gewerbegebiet (IKG) Fläche zur Berücksichtigung imVorentwurf FNP 2030weiter prüfen PrüfkategorienEignungseinstufung: stark eingeschränktmäßiggünstigoptimal Regionalplan ---+++ Tragfähigkeitsstudie ---++ Umwelt und Landschaft ---+++ Siedlungsstruktur + Lagegunst + Erschließungsaufwand -++ Eigentumsverhältnisse -+ Lageund Größe Gemeinde: Karlsruhe Ortsteil: Hagsfeld Größe der Prüffläche: 18,6 ha Digitales Orthofoto © LGL-BW 2009 ET.2-G-002.b FNP 2010 Aktuelle Darstellung: Landwirtschaftliche Fläche, LSG Flächennutzungsplan 2010 3.Aktualisierung © NVK 2012 FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN-DETAILS (1) Regionalplan---+++ Regionalplan Mittlerer Oberrhein 2003 © RVMO 2012 Konflikte mit ZIELEN der RO*FA* (%) - Grünzäsur -- 21 -Regionaler Grünzug0 -Schutzbed. Bereich f. Landw. Stufe 1 -- 79 AlsÜberschwemmungsgefährdeter Bereich bei Katastro- phenhochwasser dargestellt, jedoch keine Überflutungsflä- che in aktueller Hochwassergefahrenkarte. Abgestimmter Bereich für SE*0 Tragfähigkeitsstudie---+++ Empfindlichkeit Stufe*(%) Schutzgut: 1234R Boden-406828- Wasser-0010000 Biologische Vielfalt+397000 Freiraum/ Erholung-039610- Klima/ Lufthygiene-103830- Umwelt und Landschaft---+++ Schutzgebiet/-objekt gem. BNatSchG (§ 32-Biotope, LSG, NSG u.a.) -bestehendes LSG Schutz nach EU-Richtlinien (NATURA 2000) + FFH-Vorprüfung erforderlich Artenschutz (Arten- und Biotopschutzprogramm) +Vorkommen geschützter Arten wahrscheinlich Biotoptypen, Biotopverbund (Wertigkeit) -Extensivwiesen, Acker, einzelne Gehölze/Obstbaumreihen Kompensation (Aufwand für Ausgleich/ Ersatz) -hoch infolge Eingriffe Boden Landschaftsbild (Vorbelastungen) -offener Landschaftsraum, Stadtrand; Freileitungen, Bebauung (Ver-/Ents.) LP 2010 (Ziele/Darstellungen) -z.T. Kompensationssuchraum Emissionen (Abstand zu empfindlichen Nutzungen) -südwestlich davon Wohnbaufläche Landwirtschaft (Nahrungsmittelversorgung) --alsWeidefläche für Galloway-Rinder vorgesehen Forstwirtschaft (Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen) + Kultur- und Sachgüter (Wertigkeit) + *Abkürzungen: FA = Flächenanteil; SE = Siedlungsentwicklung;RO = Raumordnung; Stufen TFS =(von 1:gering bis 4:sehr hoch, R-Restriktion) FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN- DETAILS (2) Raumbezugskarte Digitales Landschaftsmodell (DLM) Topografische Karte 25 © LGL-BW 2009 Siedlungsstruktur---+++ Innenentwicklung vs. "grüne Wiese"-- Arrondierungbestehender Nutzung++ Belastung von Bestand durch Verkehr+ Konfliktmit angrenzenden Nutzungen - Standorttyp GewerbeflächenstudieB/G Arrondierung zur Stärkung des größten Gewerbeschwer- punktes Karlsruhes an der Autobahn. Zusätzliche Verkehr- liche Belastung überwiegend für südlich angrenzende Ge- werbebereiche. Durch Verkleinerung der ursprünglichen Prüffläche günstigere Bewertung. Lagegunst---+++ Entfernung zu:Anmerkungen: - Haltestelle S-Bahn/Tram+<1000m - IC/ICE-Bahnhof-<5000m -Anschluss:Autobahn+<3000m Bundesstraße?m - Stadt-/Ortszentrum+ -KIT, Forschungs-, Gründerzentren etc.- Im Falle einer alternativen Trassierung zur Nordumfahrung von Hagsfeld direkte Anbindung an das übergeordnete Netz Erschließungsaufwand---+++ Topografie(Geländeneigung)+ Untergrund(Auffüllungen/Altlasten)-Hohe Grundwasserstände (Kinzig-Murg-Rinne) erfordern ggfs. Auffüllung Straßenbau+ Entwässerung(Kanal, Versickerung,...)--sehr geringe Ableitungskapazität vorhanden, müsste neu aufgebaut werden Versorgungsmedien(Breitband,...)+ Leitungsverlegungen erforderlich-Hochspannungstrasse als Einschränkung, Verlegungserfordernis zu prüfen Verlagern inkompatibler Nutzungen+ Eigentumsverhältnisse---+++ Anzahl Eigentümer-? Eigentumsanteil Gemeinde+? Entwicklungsperspektive- Mehrere formelle fachrechtliche Verfahren können zu er- heblichen Verzögerungen führen. FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 KA.2-G-007ÖstlichGreschbachstraße, Waidbruch FNP 2030- Nr.Bezeichnung PRÜFERGEBNISSE- ÜBERSICHT ZusammenfassendeEignungsbewertung: Günstigen siedlungsstrukturellen Faktoren und Eigentumsverhältnissen stehen sehr hohe fachrechtliche Hürden(Wasserrecht, LSG, etc.)entge- gen.Deshalb maximaler Verfahrensaufwand. Trotz vorhandener Er- schließung auch sehr hoher Aufwand für Herstellung bebaubarer Grundstücke. Deshalb keine Empfehlung für gesamte Fläche. Gfs. klei- nere Teilfläche betrachten. Fazit undEmpfehlungen für weiteres Vorgehen: Eignung als Gewerbeflächeinsgesamt mit Tendenz zu „günstig“ (+/++) Eignungfürinterkommunales Gewerbegebiet (IKG) Fläche zur Berücksichtigung imVorentwurf FNP 2030weiter prüfen PrüfkategorienEignungseinstufung: stark eingeschränktmäßiggünstigoptimal Regionalplan (--)-+++ Tragfähigkeitsstudie ---++ Umwelt und Landschaft ---+++ Siedlungsstruktur + Lagegunst -+ Erschließungsaufwand +++ Eigentumsverhältnisse +++ Lageund Größe Gemeinde: Karlsruhe Ortsteil: Grötzingen Größe der Prüffläche: 12,0 ha Digitales Orthofoto © LGL-BW 2009 ET.2-G-002.b FNP 2010 Aktuelle Darstellung: Wald / LSG Flächennutzungsplan 2010 3.Aktualisierung © NVK 2012 FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN-DETAILS (1) Regionalplan(--)-+++ Regionalplan Mittlerer Oberrhein 2003 © RVMO 2012 Konflikte mit ZIELEN der RO*FA* (%) - Grünzäsur- -Regionaler Grünzug -- 99 -Schutzbed. Bereich f. Landw. Stufe 1- Überschwemmungsgefährdeter Bereich bei Katastrophen- hochwasser. Aus regionalplanerischer Sicht ggfs. dennoch prüfenswert. Abgestimmter Bereich für SE*- Tragfähigkeitsstudie---+++ Empfindlichkeit Stufe*(%) Schutzgut: 1234R Boden--204551- Wasser--006940Überschwemmungsgebiet (HQ 100) Biologische Vielfalt-019900 Freiraum/ Erholung+010000- Klima/ Lufthygiene-00980- Umwelt und Landschaft---+++ Schutzgebiet/-objekt gem. BNatSchG (§ 32-Biotope, LSG, NSG u.a.) --bestehendes LSG; geplantes NSG Schutz nach EU-Richtlinien (NATURA 2000) - FFH-Vorprüfung erforderlich Artenschutz (Arten- und Biotopschutzprogramm) -Vorkommen geschützter Arten wahrscheinlich Biotoptypen, Biotopverbund (Wertigkeit) -Feuchtwald, Gräben; Landschaftskomplex (Feuchtwälder) Kompensation (Aufwand für Ausgleich/ Ersatz) -- infolge Inanspruchnahme Biotoptypen und Boden, Beeintr. Wasser- haushalt Landschaftsbild (Vorbelastungen) -Laubwald, angrenzend Gewerbefläche, Lärmeinwirkung BAB A5 LP 2010 (Ziele/Darstellungen) -bestehendes LSG; geplantes NSG Emissionen (Abstand zu empfindlichen Nutzungen) +keine empfindliche Nutzung vorhanden Landwirtschaft (Nahrungsmittelversorgung) +keine landwirtschaftlich genutzten Flächen Forstwirtschaft (Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen) --erheblicher Eingriff in bestehende Waldfläche Kultur- und Sachgüter (Wertigkeit) + *Abkürzungen: FA = Flächenanteil; SE = Siedlungsentwicklung;RO = Raumordnung; Stufen TFS =(von 1:gering bis 4:sehr hoch, R-Restriktion) FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN- DETAILS (2) Raumbezugskarte Digitales Landschaftsmodell (DLM) Topografische Karte 25 © LGL-BW 2009 Siedlungsstruktur---+++ Innenentwicklung vs. "grüne Wiese"- Arrondierungbestehender Nutzung++ Belastung von Bestand durch Verkehr+ Konfliktmit angrenzenden Nutzungen++ Standorttyp GewerbeflächenstudieG Siedlungsstrukturell sinnvolle Arrondierung zur Stärkung des Gewerbeschwerpunktes Nord-Ost, wird stärker gewichtet. Lagegunst---+++ Entfernung zu:Anmerkungen: - Haltestelle S-Bahn/Tram->1000m - IC/ICE-Bahnhof-<5000m -Anschluss:Autobahn++<1000m Bundesstraße->1000m - Stadt-/Ortszentrum- -KIT, Forschungs-, Gründerzentren etc.- Ergänzung des bestehenden autobahnnahen Standortes, ansonsten eher mäßige Erreichbarkeit. Erschließungsaufwand---+++ Topografie(Geländeneigung)+ Untergrund(Auffüllungen/Altlasten)- Auffüllungen wg. hohem Grundwasserstand (Kinzig-Murg-Rinne), Ver- mutl. schlechter Baugrund Straßenbau++ Ausnutzung dervorhandenen bisher einseitigen Erschließung wird stär- ker gewichtet Entwässerung(Kanal, Versickerung,...)- Für Regenwasserentsorgung würde eine Regenwasserrückhaltung bzw.- behandlungsanlage erforderlich Versorgungsmedien(Breitband,...)+ Leitungsverlegungen erforderlich+ Verlagern inkompatibler Nutzungen+ Eigentumsverhältnisse---+++ Anzahl Eigentümer++1 Eigentumsanteil Gemeinde++Ca.98 % Entwicklungsperspektive+ca. ? Jahreher mittelfristig wegen fachrechtlicherVerfahren FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.08.2013 KA.2-S-008Messplatz FNP 2030- Nr.Bezeichnung PRÜFERGEBNISSE- ÜBERSICHT ZusammenfassendeEignungsbewertung: 1a-Lage fürUrbanen Bürostandort. Alternativstandort für Messplatz in ähnlicher Qualität notwendig. Klimabelange (Grünflächenanteil) bei Überplanung beachten.„Funnel and Gate“-Anlage als Erschwernis bei einer Bebauung. Fazit undEmpfehlungen für weiteres Vorgehen: Eignung als Gewerbeflächeinsgesamt mit Tendenz zu „günstig“ (+/++) Eignungfürinterkommunales Gewerbegebiet (IKG) Fläche zur Berücksichtigung imVorentwurf FNP 2030weiter prüfen PrüfkategorienEignungseinstufung: stark eingeschränktmäßiggünstigoptimal Regionalplan --*-+++ Tragfähigkeitsstudie ---++ Umwelt und Landschaft ---+++ Siedlungsstruktur +++ Lagegunst +++ Erschließungsaufwand +++ Eigentumsverhältnisse +++ Lageund Größe Gemeinde: Karlsruhe Ortsteil: Oststadt Größe der Prüffläche: 2,5 ha Digitales Orthofoto © LGL-BW 2009 ET.2-G-002.b FNP 2010 Aktuelle Darstellung: geplante Grünfläche: Parkanlage Flächennutzungsplan 2010 3.Aktualisierung © NVK 2012 FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.08.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN-DETAILS (1) Regionalplan---+++ Regionalplan Mittlerer Oberrhein 2003 © RVMO 2012 Konflikte mit ZIELEN der RO*FA* (%) - Grünzäsur- -Regionaler Grünzug- -Schutzbed. Bereich f. Landw. Stufe 1- Abgestimmter Bereich für SE*„weiße“Fläche ohne Darstellungen Tragfähigkeitsstudie---+++ Empfindlichkeit Stufe*(%) Schutzgut: 1234R Bodenk.A., jedochaktuellvoll versiegelt Wasserkeine Angaben Biologische Vielfaltkeine Angaben Freiraum/ Erholungkeine Angaben Klima/ Lufthygienekeine Angaben Umwelt und Landschaft---+++ Schutzgebiet/-objekt gem. BNatSchG (§ 32-Biotope, LSG, NSG u.a.) ++ Schutz nach EU-Richtlinien (NATURA 2000) ++ FFH-Vorprüfung erforderlich Artenschutz (Arten- und Biotopschutzprogramm) +Vorkommen geschützter Arten wahrscheinlich Biotoptypen, Biotopverbund (Wertigkeit) ++ Kompensation (Aufwand für Ausgleich/ Ersatz) + Landschaftsbild (Vorbelastungen) ++Erhalt umgebender Grünstrukturen LP 2010 (Ziele/Darstellungen) --geplante Grünfläche Emissionen (Abstand zu empfindlichen Nutzungen) + Landwirtschaft (Nahrungsmittelversorgung) ++ Forstwirtschaft (Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen) ++ Kultur- und Sachgüter (Wertigkeit) -Nutzung als Festplatz, Veranstaltungen *Abkürzungen: FA = Flächenanteil; SE = Siedlungsentwicklung;RO = Raumordnung; Stufen TFS =(von 1:gering bis 4:sehr hoch, R-Restriktion) FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.08.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN- DETAILS (2) Raumbezugskarte Digitales Landschaftsmodell (DLM) Topografische Karte 25 © LGL-BW 2009 Siedlungsstruktur---+++ Innenentwicklung vs. "grüne Wiese"++ Arrondierungbestehender Nutzung++ Belastung von Bestand durch Verkehr+ Konfliktmit angrenzenden Nutzungen+ Standorttyp GewerbeflächenstudieU/B Toplage fürUrbanen- /Bürostandort (Sonderbaufläche) Lagegunst---+++ Entfernung zu:Anmerkungen: - Haltestelle S-Bahn/Tram++<300m - IC/ICE-Bahnhof+<3000m -Anschluss:Autobahn++<1000m Bundesstraße++<300m - Stadt-/Ortszentrum++ -KIT, Forschungs-, Gründerzentren etc.++ Sehr gute Lagegunst und Erreichbarkeit mit starkem Gewicht Erschließungsaufwand---+++ Topografie(Geländeneigung)++ Untergrund(Auffüllungen/Altlasten)- Problematisch: Grundwasser; Altlastendekontamination über„Funnel and Gate“-Anlage, Straßenbau++ Entwässerung(Kanal, Versickerung,...)+Erschließungan Kanalisation über Landgraben Versorgungsmedien(Breitband,...)+ Leitungsverlegungen erforderlich++ Verlagern inkompatibler Nutzungen-- Verlagerung des gut funktionierenden und akzeptierten Messplatzes stellt die Hauptproblematik für eine höherwertige Nutzung dar“ Eigentumsverhältnisse---+++ Anzahl Eigentümer++1 Eigentumsanteil Gemeinde++100 % Entwicklungsperspektive+ca. ? Jahrabhängig von Bereitstellung Alternativstandort FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 KA.2-S-009.aGleisbauhof, Nord FNP 2030- Nr.Bezeichnung PRÜFERGEBNISSE- ÜBERSICHT ZusammenfassendeEignungsbewertung: 1a-Lage fürUrbanen Bürostandort. Verlagerung bestehender Nutzun- gen stellt Haupthemmnis dar.Erhöhter Erschließungsaufwand wegen bereits starker Belastungen der bestehenden Knoten. Höhendifferenz zur Durlacher Allee erschwert die Anbindung zusätzlich. Fazit undEmpfehlungen für weiteres Vorgehen: Eignung als Gewerbeflächeinsgesamt mit Tendenz zu „günstig“ (+/++) Eignungfürinterkommunales Gewerbegebiet (IKG) Fläche zur Berücksichtigung imVorentwurf FNP 2030weiter prüfen PrüfkategorienEignungseinstufung: stark eingeschränktmäßiggünstigoptimal Regionalplan --*-+++ Tragfähigkeitsstudie ---++ Umwelt und Landschaft ---+++ Siedlungsstruktur +++ Lagegunst +++ Erschließungsaufwand -++ Eigentumsverhältnisse + Lageund Größe Gemeinde: Karlsruhe Ortsteil: Oststadt Größe der Prüffläche: 9 ha Digitales Orthofoto © LGL-BW 2009 ET.2-G-002.b FNP 2010 Aktuelle Darstellung: Grünfläche (Kleingärten und Sportanlagen) Flächennutzungsplan 2010 3.Aktualisierung © NVK 2012 FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN-DETAILS (1) Regionalplan---+++ Regionalplan Mittlerer Oberrhein 2003 © RVMO 2012 Konflikte mit ZIELEN der RO*FA* (%) - Grünzäsur0 -Regionaler Grünzug0 -Schutzbed. Bereich f. Landw. Stufe 10 Abgestimmter Bereich für SE*0„weiße“ Fläche ohne Darstellungen Tragfähigkeitsstudie---+++ Empfindlichkeit Stufe*(%) Schutzgut: 1234R Boden0000-keine Angaben Wasser00000keine Angaben Biologische Vielfalt00000keine Angaben Freiraum/ Erholung+08400- Klima/ Lufthygiene-00760- günstige lokale klimatische Wirkung der Kleingartenanlage entfällt Umwelt und Landschaft---+++ Schutzgebiet/-objekt gem. BNatSchG (§ 32-Biotope, LSG, NSG u.a.) ++ Schutz nach EU-Richtlinien (NATURA 2000) + FFH-Vorprüfung erforderlich Artenschutz (Arten- und Biotopschutzprogramm) +Vorkommen geschützter Arten wahrscheinlich Biotoptypen, Biotopverbund (Wertigkeit) +nur in Teilflächen erhöhte Lebensraumfunktionen Kompensation (Aufwand für Ausgleich/ Ersatz) -aufgrund Artenschutzrecht wahrscheinlich erhöht Landschaftsbild (Vorbelastungen) +überprägter Raum, Sport- und Kleingartenflächen LP 2010 (Ziele/Darstellungen) - Schaffung Grünverbindung,Verbesserung öffentliche Zugänglichkeitals Grünraum; Kleingärten, Sportflächen Emissionen (Abstand zu empfindlichen Nutzungen) + Landwirtschaft (Nahrungsmittelversorgung) +Anbau von Nahrungsmitteln (private Versorgung)in Kleingartenanlage Forstwirtschaft (Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen) + Kultur- und Sachgüter (Wertigkeit) -Kleingarten- und Sportanlage *Abkürzungen: FA = Flächenanteil; SE = Siedlungsentwicklung;RO = Raumordnung; Stufen TFS =(von 1:gering bis 4:sehr hoch, R-Restriktion) FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN- DETAILS (2) Raumbezugskarte Digitales Landschaftsmodell (DLM) Topografische Karte 25 © LGL-BW 2009 Siedlungsstruktur---+++ Innenentwicklung vs. "grüne Wiese"++ Arrondierungbestehender Nutzung+ Belastung von Bestand durch Verkehr++ Konfliktmit angrenzenden Nutzungen+ Standorttyp GewerbeflächenstudieU/B Toplage fürUrbanen-/Bürostandort. Durch unmittelbare Lage an Bahnlinie Lärmschutz beachtlich. Sonderbaufläche für dienstleistungs- bzw. forschungsorientiertes Gewerbe. Umwandlung von Grünflächen. Lagegunst---+++ Entfernung zu:Anmerkungen: - Haltestelle S-Bahn/Tram++<300m - IC/ICE-Bahnhof+<3000m -Anschluss:Autobahn++<1000m Bundesstraße++<300m - Stadt-/Ortszentrum++ -KIT, Forschungs-, Gründerzentren etc.+ „ Best-Fläche“ hinsichtlich Lagegunst / Erreichbarkeit, Erschließungsaufwand---+++ Topografie(Geländeneigung)-Höhendifferenz zur Durlacher Allee in Richtung Autobahn zunehmend Untergrund(Auffüllungen/Altlasten)- Straßenbau- Anbindung anStraßennetz mit erhöhtem Aufwand verbunden (Höhen- unterschied, Knotenpunktauslastung). Entwässerung(Kanal, Versickerung,...)- Problematisch hohe Grundwasserstände. Funnel and Gate Anlage. Er- schließung über Kanal im Ostring. Versorgungsmedien(Breitband,...)+Hauptversorgungsleitungen anliegend (Gas, Wasser, Strom) Leitungsverlegungen erforderlich+ Verlagern inkompatibler Nutzungen- Die Verlagerung vorhandener Nutzungen (Kleingärten, Sportflächen) stellteine Schwierigkeit dar Eigentumsverhältnisse---+++ Anzahl Eigentümer++3 Eigentumsanteil Gemeinde+54% Entwicklungsperspektive+ besondere Schwierigkeit:Verlagerung Kleingärten und Sportanlage FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.08.2013 KA.2-S-009.bGleisbauhof,Süd FNP 2030- Nr.Bezeichnung PRÜFERGEBNISSE- ÜBERSICHT ZusammenfassendeEignungsbewertung: Südliche Erweiterung eines 1a-Standorts. Verlagerung von Bahnnutzun- gen stellt Haupthemmnis dar. Eigentumsverhältnisse erschweren die Realisierung. Falls Ergebnisse der Rahmenplanung berücksichtigt wer- den, entfällt der Großteil der Flächen ohnehin auf Freiflächen („See“), d.h. dann im Grunde für bauliche Entwicklung nicht mehrvollständig zur Verfügung stehend. Insofern zunächstkeine weiter Berücksichti- gung bei FNP-Fortschreibung zu empfehlen. Fazit undEmpfehlungen für weiteres Vorgehen: Eignung als Gewerbeflächeinsgesamt mit Tendenz zu „günstig“ (+/++) Eignungfürinterkommunales Gewerbegebiet (IKG) Fläche zur Berücksichtigung imVorentwurf FNP 2030weiter prüfen PrüfkategorienEignungseinstufung: stark eingeschränktmäßiggünstigoptimal Regionalplan --*-+++ Tragfähigkeitsstudie ---++ Umwelt und Landschaft ---+++ Siedlungsstruktur +++ Lagegunst +++ Erschließungsaufwand -++ Eigentumsverhältnisse --+ Lageund Größe Gemeinde: Karlsruhe Ortsteil: Oststadt Größe der Prüffläche: 6,8 ha Digitales Orthofoto © LGL-BW 2009 ET.2-G-002.b FNP 2010 Aktuelle Darstellung: Bahnanlage Flächennutzungsplan 2010 3.Aktualisierung © NVK 2012 FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.08.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN-DETAILS (1) Regionalplan---+++ Regionalplan Mittlerer Oberrhein 2003 © RVMO 2012 Konflikte mit ZIELEN der RO*FA* (%) - Grünzäsur0 -Regionaler Grünzug0 -Schutzbed. Bereich f. Landw. Stufe 10 Abgestimmter Bereich für SE*0„weiße“Fläche ohne Darstellungen Tragfähigkeitsstudie---+++ Empfindlichkeit Stufe*(%) Schutzgut: 1234R Boden0000-keine Angaben Wasser00000keine Angaben Biologische Vielfalt00000keine Angaben Freiraum/ Erholung0000-keine Angaben Klima/ Lufthygiene0000-keine Angaben Umwelt und Landschaft---+++ Schutzgebiet/-objekt gem. BNatSchG (§ 32-Biotope, LSG, NSG u.a.) + Schutz nach EU-Richtlinien (NATURA 2000) + FFH-Vorprüfung erforderlich Artenschutz (Arten- und Biotopschutzprogramm) -Vorkommen geschützter Arten wahrscheinlich Biotoptypen, Biotopverbund (Wertigkeit) -- (Gleis-)schotterflächen bedeutend für Eidechsen; kleinflächig Ruderalflu- ren, Gehölze; Kernfläche Biotopverbund trockene Standorte (LUBW) Kompensation (Aufwand für Ausgleich/ Ersatz) -aufgrund Artenschutzrecht wahrscheinlich erhöht Landschaftsbild (Vorbelastungen) +Vorbelastungen durch Bahnnutzung LP 2010 (Ziele/Darstellungen) +als Bahnfläche/Bestand dargestellt Emissionen (Abstand zu empfindlichen Nutzungen) + Landwirtschaft (Nahrungsmittelversorgung) + Forstwirtschaft (Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen) + Kultur- und Sachgüter (Wertigkeit) +Bahnanlagen *Abkürzungen: FA = Flächenanteil; SE = Siedlungsentwicklung;RO = Raumordnung; Stufen TFS =(von 1:gering bis 4:sehr hoch, R-Restriktion) FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.08.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN- DETAILS (2) Raumbezugskarte Digitales Landschaftsmodell (DLM) Topografische Karte 25 © LGL-BW 2009 Siedlungsstruktur---+++ Innenentwicklung vs. "grüne Wiese"++ Arrondierungbestehender Nutzung+ Belastung von Bestand durch Verkehr++ Konfliktmit angrenzenden Nutzungen++ Standorttyp GewerbeflächenstudieU/B Toplage fürUrbanen-/Bürostandort. Durch unmittelbare Lage an Bahnlinie Lärmschutz beachtlich. Sonderbaufläche für dienstleistungs- bzw. forschungsorientiertes Gewerbe. Umwandlung von Bahnflächen. Falls Ergebnisse der Rah- menplanung berücksichtigt werden, entfälltein Großteil der Flächen ohnehin auf Freiflächen („See“, Grünzug), d.h. dann im Grunde für bauliche Entwicklung nicht mehr voll- ständig zur Verfügung stehend. Lagegunst---+++ Entfernung zu:Anmerkungen: - Haltestelle S-Bahn/Tram++<300m - IC/ICE-Bahnhof+<3000m -Anschluss:Autobahn++<1000m Bundesstraße++<300m - Stadt-/Ortszentrum++ -KIT, Forschungs-, Gründerzentren etc.+ Lagegunst wird aufgrundguter Anbindung an Autobahn und S-Bahn-Netz sowie integrierter Lage in bestehenden Gewerbeschwerpunkt insgesamt noch „günstig“ bewertet. Erschließungsaufwand---+++ Topografie(Geländeneigung)+ Untergrund(Auffüllungen/Altlasten)--Altlasten in erheblichem Umfang Straßenbau- Anbindung anStraßennetz mit erhöhtem Aufwand verbunden (Knoten- punktauslastung). Entwässerung(Kanal, Versickerung,...)- Problematisch hohe Grundwasserstände. Funnel and Gate Anlage. Er- schließung über Kanal im Ostring. Versorgungsmedien(Breitband,...)++Hauptversorgungsleitungen anliegend (Gas, Wasser, Strom) Leitungsverlegungen erforderlich+ Verlagern inkompatibler Nutzungen+keine Verlagerung, sondern langfristig Aufgabe der Bahnnutzung Eigentumsverhältnisse---+++ Anzahl Eigentümer++2 Eigentumsanteil Gemeinde--0 % Entwicklungsperspektive-- UnabsehbareAufgabe der Bahnnutzungstelltzeitlichdie Hauptschwierigkeit dar FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.08.2013 KA.2-G-010 Güterbahngelände Fautenbruchstraße FNP 2030- Nr.Bezeichnung PRÜFERGEBNISSE- ÜBERSICHT ZusammenfassendeEignungsbewertung: Optimal geeignete Fläche für zentrumsnahegewerblicheEntwicklungen ohne fachplanerische Widerstände. Altlasten und Artenschutz als be- sondere bahnanlagentypische Schwierigkeiten. Geringer Eigentumsanteil der Stadt ebenfalls ungünstig bzgl. Realisierung von eigenem Flächen- angebot. Zeitpunkt für Aufgabe bestehender Nutzung(Entwidmung) stellt Haupthemmnis dar. Fläche steht derzeit nicht zur Disposition. Fazit undEmpfehlungen für weiteres Vorgehen: Eignung als Gewerbeflächeinsgesamt mit Tendenz zu „günstig“ (+/++) Eignungfürinterkommunales Gewerbegebiet (IKG) Fläche zur Berücksichtigung imVorentwurf FNP 2030weiter prüfen PrüfkategorienEignungseinstufung: stark eingeschränktmäßiggünstigoptimal Regionalplan --*-+++ Tragfähigkeitsstudie ---++ Umwelt und Landschaft ---+++ Siedlungsstruktur + Lagegunst +++ Erschließungsaufwand +++ Eigentumsverhältnisse --+ Lageund Größe Gemeinde: Karlsruhe Ortsteil: Südstadt Größe der Prüffläche: 15,3 ha Digitales Orthofoto © LGL-BW 2009 ET.2-G-002.b FNP 2010 Aktuelle Darstellung: Flächen für Bahnanlagen; Grünflächen/Dauerkleingärten Flächennutzungsplan 2010 3.Aktualisierung © NVK 2012 FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.08.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN-DETAILS (1) Regionalplan---+++ Regionalplan Mittlerer Oberrhein 2003 © RVMO 2012 Konflikte mit ZIELEN der RO*FA* (%) - Grünzäsur- -Regionaler Grünzug- -Schutzbed. Bereich f. Landw. Stufe 1- Abgestimmter Bereich für SE*-„weißer“ Bereich ohne Plandarstellungen Tragfähigkeitsstudie---+++ Empfindlichkeit Stufe*(%) Schutzgut: 1234R Boden00000keine Angaben Wasser00000keine Angaben Biologische Vielfalt00000keine Angaben Freiraum/ Erholung022000kl. Teilfläche Kleingärten bewertet Klima/ Lufthygiene20600keine vollständigen Angaben Umwelt und Landschaft---+++ Schutzgebiet/-objekt gem. BNatSchG (§ 32-Biotope, LSG, NSG u.a.) +Keine Schutzgebiete/-objekte vorhanden. Schutz nach EU-Richtlinien (NATURA 2000) + FFH-Vorprüfung erforderlich Artenschutz (Arten- und Biotopschutzprogramm) - Vorkommen geschützter Arten wahrscheinlich: Kreuz-, Wechselkröte, Zaun- Mauereidechse Biotoptypen, Biotopverbund (Wertigkeit) -Pionierarten undwärmeliebende Arten Kompensation (Aufwand für Ausgleich/ Ersatz) +Wahrscheinlich geringer bis mittelhoher Kompensationsbedarf. Landschaftsbild (Vorbelastungen) +überwiegend Gleisanlagen; teilweise ruderalisiert, Gehölzaufwuchs LP 2010 (Ziele/Darstellungen) -Teilfläche vorh. Kleingartenanlagen Emissionen (Abstand zu empfindlichen Nutzungen) ++Keine empfindlichen Nutzungen. Landwirtschaft (Nahrungsmittelversorgung) +kleingärtnerische Lebensmittelversorgung (privat) auf Teilfläche Forstwirtschaft (Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen) +kein Eingriff Kultur- und Sachgüter (Wertigkeit) +Wegverbindung zum Oberwald *Abkürzungen: FA = Flächenanteil; SE = Siedlungsentwicklung;RO = Raumordnung; Stufen TFS =(von 1:gering bis 4:sehr hoch, R-Restriktion) FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.08.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN- DETAILS (2) Raumbezugskarte Digitales Landschaftsmodell (DLM) Topografische Karte 25 © LGL-BW 2009 Siedlungsstruktur---+++ Innenentwicklung vs. "grüne Wiese"++ Arrondierungbestehender Nutzung+ Belastung von Bestand durch Verkehr+ Konfliktmit angrenzenden Nutzungen+ Standorttyp GewerbeflächenstudieG Durch unmittelbare Lage an Bahnlinie Lärmschutz erforder- lich. Lagegunst---+++ Entfernung zu:Anmerkungen: - Haltestelle S-Bahn/Tram++<300m - IC/ICE-Bahnhof++<1000m -Anschluss:Autobahn++<1000m Bundesstraßem - Stadt-/Ortszentrum+ -KIT, Forschungs-, Gründerzentren etc.+ insgesamt sehr günstige Lage / Erreichbarkeit Erschließungsaufwand---+++ Topografie(Geländeneigung)+ Untergrund(Auffüllungen/Altlasten)--zahlreicheAltlasten und bombardierte Flächen Straßenbau+ Entwässerung(Kanal, Versickerung,...)+ Versorgungsmedien(Breitband,...)? Leitungsverlegungen erforderlich+ Verlagern inkompatibler Nutzungen-Bahnnutzungen Eigentumsverhältnisse---+++ Anzahl Eigentümer++3 Eigentumsanteil Gemeinde--Ca.3% Entwicklungsperspektive--eher langfristige Perspektive durch vorh. Bahnnutzungen FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 KA.2-G-226 Obere Kohlplatte Erweiterung FNP 2030- Nr.Bezeichnung PRÜFERGEBNISSE- ÜBERSICHT ZusammenfassendeEignungsbewertung: HinsichtlichTFSund Umweltbelangenrelativ unkritisch.Siedlungsstruk- turell, Lagegunst und ‚Erschließung insgesamt noch günstig.Jedochsehr geringer städtischer Eigentumsanteil und Verfahrensaufwand in Bezug auf Regionalplanerische Belange. In Bezug auf A8 Anschluss günstiger als Prüfflächen südöstlich des Anschlussknotens. Deshalb auch für an- grenzende Gemeinden Kooperation denkbar. Fazit undEmpfehlungen für weiteres Vorgehen: Eignung als Gewerbeflächeinsgesamt mit Tendenz zu „günstig“ (+/++) Eignungfürinterkommunales Gewerbegebiet (IKG):mit Fläche südöstlich Fläche zur Berücksichtigung imVorentwurf FNP 2030weiter prüfen PrüfkategorienEignungseinstufung: stark eingeschränktmäßiggünstigoptimal Regionalplan --*-+++ Tragfähigkeitsstudie ---+++ Umwelt und Landschaft ---+++ Siedlungsstruktur + Lagegunst + Erschließungsaufwand +++ Eigentumsverhältnisse -+ Lageund Größe Gemeinde: Karlsruhe Ortsteil: Palmbach Größe der Prüffläche: 7,6 ha Digitales Orthofoto © LGL-BW 2009 ET.2-G-002.b FNP 2010 Aktuelle Darstellung: Landwirtschaftliche Fläche Flächennutzungsplan 2010 3.Aktualisierung © NVK 2012 FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN-DETAILS (1) Regionalplan---+++ Regionalplan Mittlerer Oberrhein 2003 © RVMO 2012 Konflikte mit ZIELEN der RO*FA* (%) - Grünzäsur- -Regionaler Grünzug - 12 -Schutzbed. Bereich f. Landw. Stufe 1 -- 81 Konflikt mit Grünzäsur nur randlich. Abgestimmter Bereich für SE* x 3 Tragfähigkeitsstudie---+++ Empfindlichkeit Stufe*(%) Schutzgut: 1234R Boden-30970- Wasser+2476000 Biologische Vielfalt+0100000 Freiraum/ Erholung+802000- Klima/ Lufthygiene++97000- Umwelt und Landschaft---+++ Schutzgebiet/-objekt gem. BNatSchG (§ 32-Biotope, LSG, NSG u.a.) + Schutz nach EU-Richtlinien (NATURA 2000) + FFH-Vorprüfung erforderlich Artenschutz (Arten- und Biotopschutzprogramm) +Vorkommen geschützter Arten wahrscheinlich Biotoptypen, Biotopverbund (Wertigkeit) +Acker, einzelne Gehölze Kompensation (Aufwand für Ausgleich/ Ersatz) -infolge Inanspruchnahme Boden Landschaftsbild (Vorbelastungen) +Lärmeinwirkung durch BAB A8 LP 2010 (Ziele/Darstellungen) -überwiegend strukturreiche Ackerflur Emissionen (Abstand zu empfindlichen Nutzungen) -westlich benachbart Wohnbauflächen vorhanden Landwirtschaft (Nahrungsmittelversorgung) - Forstwirtschaft (Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen) + Kultur- und Sachgüter (Wertigkeit) +? *Abkürzungen: FA = Flächenanteil; SE = Siedlungsentwicklung;RO = Raumordnung; Stufen TFS =(von 1:gering bis 4:sehr hoch, R-Restriktion) FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN- DETAILS (2) Raumbezugskarte Digitales Landschaftsmodell (DLM) Topografische Karte 25 © LGL-BW 2009 Siedlungsstruktur---+++ Innenentwicklung vs. "grüne Wiese"- Arrondierungbestehender Nutzung++ Belastung von Bestand durch Verkehr+ Konfliktmit angrenzenden Nutzungen+ Standorttyp GewerbeflächenstudieG Ergänzung des angrenzenden Gewerbegebietes nur zweck- mäßig, wenn in diesem Raum konkrete Nachfrage besteht. Derzeit noch Kapazität vorhanden. Lagegunst---+++ Entfernung zu:Anmerkungen: - Haltestelle S-Bahn/Tram-->1000m - IC/ICE-Bahnhof-->5000m -Anschluss:Autobahn++<1000m Bundesstraße?m - Stadt-/Ortszentrum+ -KIT, Forschungs-, Gründerzentren etc.+ Einzig die Nähe zur Autobahn(A 8)bestimmt die Qualität dieser Fläche. Nähe zu PI als „Anker“ im angrenzenden Gebiet. Erschließungsaufwand---+++ Topografie(Geländeneigung)-schwierige Topografie im Bereich der Autobahn am nördlichen Rand Untergrund(Auffüllungen/Altlasten)+ Straßenbau+verkehrliche Erschließung über bestehendes Gebiet Entwässerung(Kanal, Versickerung,...)- Erschließung bei größeren Wassermengen problematisch, evtl. zweites RRB erforderlich. RRB am Ortsrand auf alle Fälle erforderlich. Versorgungsmedien(Breitband,...)? Leitungsverlegungen erforderlich+ Verlagern inkompatibler Nutzungen+ Eigentumsverhältnisse---+++ Anzahl Eigentümer-31 Eigentumsanteil Gemeinde--Ca.3% Entwicklungsperspektive- FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 KA.1-G-020Husarenlager- Nord FNP 2030- Nr.Bezeichnung PRÜFERGEBNISSE- ÜBERSICHT ZusammenfassendeEignungsbewertung: Hinsichtlichfachrechtlicher Restriktionenkonfliktarm, da bereits im FNP 2010 enthalten.Biotopfunktionen und Boden jedoch empfindlich betroffen. Nur mä- ßige Lagegunst. Aufgrund Empfehlung der CIMA-Studie den Standort „Husaren- lager“für den KFZ-Handelweiterzu stärken,wird empfohlen die Fläche als Erweiterungsoptiondennochbeizubehalten und im Gegenzug die Gewerbeflä- che „Distelgrund“ (KA.1-G-023) fürGewerbezweckezurückzunehmen. Fazit undEmpfehlungen für weiteres Vorgehen: Eignung als Gewerbeflächeinsgesamt mit Tendenz zu „günstig“ (+/++) Eignungfürinterkommunales Gewerbegebiet (IKG) Fläche zur Berücksichtigung imVorentwurf FNP 2030weiter prüfen PrüfkategorienEignungseinstufung: stark eingeschränktmäßiggünstigoptimal Regionalplan -+(++) Tragfähigkeitsstudie ---++ Umwelt und Landschaft ---+++ Siedlungsstruktur + Lagegunst -+ Erschließungsaufwand +++ Eigentumsverhältnisse -+ Lageund Größe Gemeinde: Karlsruhe Ortsteil: Nordweststadt Größe der Prüffläche: 2,2 ha Digitales Orthofoto © LGL-BW 2009 ET.2-G-002.b FNP 2010 Aktuelle Darstellung: Gewerbliche Baufläche- Planung Flächennutzungsplan 2010 3.Aktualisierung © NVK 2012 FNP 2030-Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN-DETAILS (1) Regionalplan---+++ Regionalplan Mittlerer Oberrhein 2003 © RVMO 2012 Konflikte mit ZIELEN der RO*FA* (%) - Grünzäsur- -Regionaler Grünzug- -Schutzbed. Bereich f. Landw. Stufe 1- z.T. „Schutzbedürftiger Bereich für die Landwirtschaft, Stufe 2“ Abgestimmter Bereich für SE* x 39 Tragfähigkeitsstudie---+++ Empfindlichkeit Stufe*(%) Schutzgut: 1234R Boden--1200880 Wasser-0010000 Biologische Vielfalt-0118900 Freiraum/ Erholung+19900- Klima/ Lufthygiene-00950- Umwelt und Landschaft---+++ Schutzgebiet/-objekt gem. BNatSchG (§ 32-Biotope, LSG, NSG u.a.) +Keine Schutzgebiete/-objekte vorhanden. Schutz nach EU-Richtlinien (NATURA 2000) + FFH-Vorprüfung erforderlich Artenschutz (Arten- und Biotopschutzprogramm) -Vorkommen geschützter Arten wahrscheinlich Biotoptypen, Biotopverbund (Wertigkeit) - Artenreiche, magere Glatthaferwiesen trockener Ausbildung höherer Wertigkeit,einzelne Heckengehölze; tw. Kernfl. Biotopverbund (LUBW) Kompensation (Aufwand für Ausgleich/ Ersatz) - hoch infolge Eingriffe bzgl. Biotopfunktionen und Boden,insofern als ökologische Tauschfläche geeignet Landschaftsbild (Vorbelastungen) + Gewerbegebiet südlich und B 36 östlich angrenzend; offene Feldflur, Grünland, einzelne Heckengehölze LP 2010 (Ziele/Darstellungen) + Im LP als geplante Baufläche berücksichtigt und bewertet, Eingriff gering-mäßig; Kompensation kann im Gebiet erbracht werden Emissionen (Abstand zu empfindlichen Nutzungen) + Reines Wohngebiet in ca. 220 msowie Kleingartenanlage in ca. 170 m Entfernung. Landwirtschaft (Nahrungsmittelversorgung) +überwiegend als Grünland genutzt. Forstwirtschaft (Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen) +keine Waldfläche betroffen Kultur- und Sachgüter (Wertigkeit) + *Abkürzungen: FA = Flächenanteil; SE = Siedlungsentwicklung;RO = Raumordnung; Stufen TFS =(von 1:gering bis 4:sehr hoch, R-Restriktion) FNP 2030-Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN- DETAILS (2) Raumbezugskarte Digitales Landschaftsmodell (DLM) Topografische Karte 25 © LGL-BW 2009 Siedlungsstruktur---+++ Innenentwicklung vs. "grüne Wiese"- Arrondierungbestehender Nutzung+ Belastung von Bestand durch Verkehr+ Konfliktmit angrenzenden Nutzungen+ Standorttyp GewerbeflächenstudieG CIMA-Studie empfiehlt die Arrondierung eines wichtigen Gewerbeschwerpunktes im Westen mit einer weiteren Pro- filierung in Richtung KFZ-Handel/Zubehör („Automeile“). Lagegunst---+++ Entfernung zu:Anmerkungen: - Haltestelle S-Bahn/Tram-> 1000 m - IC/ICE-Bahnhof--> 5000 m -Anschluss:Autobahn--> 5000 m Bundesstraße++< 300 m - Stadt-/Ortszentrum- -KIT, Forschungs-, Gründerzentren etc.+ „Autostandort“ an der B36, ohne besondere weitere Vor- teile hinsichtlich der Lagegunst, da in Randlage zum übri- gen Gebiet. Erschließungsaufwand---+++ Topografie(Geländeneigung)+ebenes Gelände Untergrund(Auffüllungen/Altlasten)+guter Baugrund Straßenbau++Anbindung an B 36 planerischbereitsberücksichtigt Entwässerung(Kanal, Versickerung,...)+erhöhter Aufwand wg.Mischsystem, große Grundwasserflurabstände Versorgungsmedien(Breitband,...)+ Leitungsverlegungen erforderlich+ Verlagern inkompatibler Nutzungen-z.T. Kleingärtentangiert Eigentumsverhältnisse---+++ Anzahl Eigentümer-33 Eigentumsanteil Gemeinde+53 % Entwicklungsperspektive+Schwierigkeit:Kleingärten FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand:01.10.2013 KA.1-G-021_HBellenäcker FNP 2030- Nr.Bezeichnung PRÜFERGEBNISSE- ÜBERSICHT ZusammenfassendeEignungsbewertung: Als relativ kleine Splitterfläche ohne besondere Vorteile bei der Abdeckung der ermitteltenFlächennachfrage. Im Gesamtkontextwäre die Sicherung einer Frei- raumzäsur hier stärker zu gewichten. Eher Flächen südlich der Messe sinnvoll. Deshalb Empfehlung, dieFläche aus dem FNP herauszunehmen. Fazit undEmpfehlungen für weiteres Vorgehen: Eignung als Gewerbeflächeinsgesamt mit Tendenz zu „günstig“ (+/++) Eignungfürinterkommunales Gewerbegebiet (IKG) Fläche zur Berücksichtigung imVorentwurf FNP 2030weiter prüfen PrüfkategorienEignungseinstufung: stark eingeschränktmäßiggünstigoptimal Regionalplan - Tragfähigkeitsstudie - Umwelt und Landschaft - Siedlungsstruktur - Lagegunst - Erschließungsaufwand - Realisierbarkeit - Lageund Größe Gemeinde: Karlsruhe Ortsteil: Daxlanden Größe der Prüffläche: 3,0 ha Digitales Orthofoto © LGL-BW 2009 ET.2-G-002.b FNP 2010 Aktuelle Darstellung: Gewerbliche Baufläche- Planung Flächennutzungsplan 2010 3.Aktualisierung © NVK 2012 FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN-DETAILS (1) Regionalplan---+++ Regionalplan Mittlerer Oberrhein 2003 © RVMO 2012 Konflikte mit ZIELEN der RO*FA* (%) - Grünzäsur - 36 -Regionaler Grünzug- -Schutzbed. Bereich f. Landw. Stufe 1- Umgeben von Grünzäsur, führt zur Abwertung Abgestimmter Bereich für SE*-„weißer“ Bereich, da innerhalb Grünzäsur Tragfähigkeitsstudie---+++ Empfindlichkeit Stufe*(%) Schutzgut: 1234R Boden--220088- Wasser-0010000 Biologische Vielfalt-0118900 Freiraum/ Erholung+19900- Klima/ Lufthygiene-00950- Umwelt und Landschaft---+++ Schutzgebiet/-objekt gem. BNatSchG (§ 32-Biotope, LSG, NSG u.a.) +Keine Schutzgebiete/-objekte vorhanden. Schutz nach EU-Richtlinien (NATURA 2000) - FFH-Vorprüfung erforderlich wg.benachbartem FFH-Gebiet Artenschutz (Arten- und Biotopschutzprogramm) -Vorkommen geschützter Arten wahrscheinlich Biotoptypen, Biotopverbund (Wertigkeit) -erheblicher Eingriff bzgl. Biotopfunktionen, Garten/Brachen, Gehölze Kompensation (Aufwand für Ausgleich/ Ersatz) - hoher Aufwand für Ausgleich-/Ersatzmaßnahmen,als„ökologische Tauschfläche“ insofern geeignet Landschaftsbild (Vorbelastungen) -verinselte Lage innerhalb Grünzäsur / Freiraum LP 2010 (Ziele/Darstellungen) - Hinweis LP 2010: Eingriff gravierend/landespfleg. bedenklich; im Gebiet kann nur ein geringer Teil d. Ausgleichsmaßnahmen erbracht werden. Emissionen (Abstand zu empfindlichen Nutzungen) -Splittersiedlung westlich angrenzend Landwirtschaft (Nahrungsmittelversorgung) +Grünlandnutzung; teilweise landwirtschaftliche Flächen brachliegend Forstwirtschaft (Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen) +keine Wald-/Aufforstungsflächen vorhanden Kultur- und Sachgüter (Wertigkeit) + *Abkürzungen: FA = Flächenanteil; SE = Siedlungsentwicklung;RO = Raumordnung; Stufen TFS =(von 1:gering bis 4:sehr hoch, R-Restriktion) FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN- DETAILS (2) Raumbezugskarte Digitales Landschaftsmodell (DLM) TopografischeKarte 25 © LGL-BW 2009 Siedlungsstruktur---+++ Innenentwicklung vs. "grüne Wiese"- Arrondierungbestehender Nutzung-- Belastung von Bestand durch Verkehr- Konfliktmit angrenzenden Nutzungen- Standorttyp GewerbeflächenstudieG/B Verinselte Lage ohne unmittelbaren Bezug zu Gewerbebe- reichen. Lagegunst---+++ Entfernung zu:Anmerkungen: - Haltestelle S-Bahn/Tram++<300m - IC/ICE-Bahnhof-->5000m -Anschluss:Autobahn-->5000m Bundesstraße+?m - Stadt-/Ortszentrum- -KIT, Forschungs-, Gründerzentren etc.- Zwar mit ÖPNV gut erreichbar, jedoch keine direkte An- bindung an übergeordnetes Straßennetz, sondern über Rheinstetten. Erschließungsaufwand---+++ Topografie(Geländeneigung)+ Untergrund(Auffüllungen/Altlasten)+ Straßenbau- Entwässerung(Kanal, Versickerung,...)--nur über Gemeinde Rheinstetten zu erschließen (-> Abwertung!) Versorgungsmedien(Breitband,...)- Leitungsverlegungen erforderlich+ Verlagern inkompatibler Nutzungen+ Eigentumsverhältnisse---+++ Anzahl Eigentümer-59 Eigentumsanteil Gemeinde+61% Entwicklungsperspektive--kein Interesse von Rheinstetten den Bereich zu erschließen FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand:01.10.2013 KA.1-G-023_HDistelgrund FNP 2030- Nr.Bezeichnung PRÜFERGEBNISSE- ÜBERSICHT ZusammenfassendeEignungsbewertung: Hinsichtlich fachrechtlicher Restriktionenrelativkonfliktarm, da bereits im FNP 2010 enthalten. Nur mäßige Lagegunstin Bezug auf die Nachfrage in Karlsruhe undsiedlungsstrukturelle Nachteile stehen entgegen. Da in diesem Bereich be- nachbarte Fläche (Husarenlager Nord, KA.1-G-020)als Gebietserweiterungemp- fohlen wird, eher Herausnahme als Gewerbestandort. ZurUmwandlung in Wohnbaufläche(MFH) prüfen, um Knielingen als Wohnstandort weiter zu stär- ken. Dann jedoch Heranrücken an bestehende Wohnbebauung und Erweiterung der Kleingärten zum östlichen Gewerbegebiet. Fazit undEmpfehlungen für weiteres Vorgehen: Eignung als Gewerbeflächeinsgesamt mit Tendenz zu „günstig“ (+/++) Eignungfürinterkommunales Gewerbegebiet (IKG) Fläche zur Berücksichtigung imVorentwurf FNP 2030weiter prüfen PrüfkategorienEignungseinstufung: stark eingeschränktmäßiggünstigoptimal Regionalplan --*-+(++) Tragfähigkeitsstudie ---++ Umwelt und Landschaft ---+++ Siedlungsstruktur -+ Lagegunst -+ Erschließungsaufwand +++ Eigentumsverhältnisse + Lageund Größe Gemeinde: Karlsruhe Ortsteil: Knielingen Größe der Prüffläche: 3,1 ha Digitales Orthofoto © LGL-BW 2009 ET.2-G-002.b FNP 2010 Aktuelle Darstellung: Gewerbliche Baufläche- Planung Flächennutzungsplan 2010 3.Aktualisierung © NVK 2012 FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand:01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN-DETAILS (1) Regionalplan---+++ Regionalplan Mittlerer Oberrhein 2003 © RVMO 2012 Konflikte mit ZIELEN der RO*FA* (%) - Grünzäsur- -Regionaler Grünzug- -Schutzbed. Bereich f. Landw. Stufe 1- Abgestimmter Bereich für SE* x 94 Tragfähigkeitsstudie---+++ Empfindlichkeit Stufe*(%) Schutzgut: 1234R Boden--000100- Wasser-0010000 Biologische Vielfalt-0010000 Freiraum/ Erholung+010000- Klima/ Lufthygiene-00990- Umwelt und Landschaft---+++ Schutzgebiet/-objekt gem. BNatSchG (§ 32-Biotope, LSG, NSG u.a.) +Keine Schutzgebiete/-objekte vorhanden. Schutz nach EU-Richtlinien (NATURA 2000) + FFH-Vorprüfung erforderlich Artenschutz (Arten- und Biotopschutzprogramm) -Vorkommen geschützter Arten wahrscheinlich Biotoptypen, Biotopverbund (Wertigkeit) - Artenreiche, magere Glatthaferwiesen trockener Ausbildung höherer Wertigkeit. Kernfläche Biotopverbund mittlerer Standorte (LUBW) Kompensation (Aufwand für Ausgleich/ Ersatz) - erheblicher Eingriff bzgl. Biotopfunktionen und Boden, Flächebereits „belegt“u.a. mit Kompensationsmaßnahmen zum Ausbau der B36 Landschaftsbild (Vorbelastungen) - Gewerbegebiet nördlich sowie Wohngebiet westlich angrenzend; Straße; offene Feldflur, Grünland LP 2010 (Ziele/Darstellungen) + Im LP als geplante Baufläche berücksichtigt und bewertet,Eingriff gering/mäßig,Kompensationkannim Gebieterbracht werden Emissionen (Abstand zu empfindlichen Nutzungen) -Reines Wohngebiet direkt südwestlich angrenzend. Landwirtschaft (Nahrungsmittelversorgung) - überwiegend als Grünland genutzt, Bestandteil der Zupachtfläche des Hofgutes Maxau Forstwirtschaft (Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen) +Kein Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen. Kultur- und Sachgüter (Wertigkeit) + *Abkürzungen: FA = Flächenanteil; SE = Siedlungsentwicklung;RO = Raumordnung; Stufen TFS =(von 1:gering bis 4:sehr hoch, R-Restriktion) FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand:01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN- DETAILS (2) Raumbezugskarte Digitales Landschaftsmodell (DLM) Topografische Karte 25 © LGL-BW 2009 Siedlungsstruktur---+++ Innenentwicklung vs. "grüne Wiese"- Arrondierungbestehender Nutzung- Belastung von Bestand durch Verkehr+ Konfliktmit angrenzenden Nutzungen- Standorttyp Gewerbeflächenstudie Aus siedlungsstruktureller Sicht eherohne direkten Zu- sammenhang in puncto Gewerbenutzung. Ggfs. mit Wohnanteilen besserals Arrondierungder Wohnbebauung mit Mehrfamilienhäusern (MFH)auf dieser Straßenseite geeignet.Im Bebauungsplan „Eggensteiner, Sudenten- und Pionierstraße“ sind gegenüberliegend zudem noch ausreichend Flächenpotenziale für Gewerbe vorhanden. Ausbildung Stadtteileinganghier besonders zubeachten. Lagegunst---+++ Entfernung zu:Anmerkungen: - Haltestelle S-Bahn/Tram->1000m - IC/ICE-Bahnhof-->5000m -Anschluss:Autobahn-->5000m Bundesstraße+>300m - Stadt-/Ortszentrum+ -KIT, Forschungs-, Gründerzentren etc.- Lage am Siedlungsrand ohne besondere weitere Vorteile hinsichtlich der Lagegunst für Gewerbe. Erschließungsaufwand---+++ Topografie(Geländeneigung)+ebenes Gelände Untergrund(Auffüllungen/Altlasten)+guter Baugrund Straßenbau+Anbindung über Sudetenstraße K 9650 einfach möglich Entwässerung(Kanal, Versickerung,...)-erhöhter Aufwand wg.Mischsystem, große Grundwasserflurabstände Versorgungsmedien(Breitband,...)? Leitungsverlegungen erforderlich+ Verlagern inkompatibler Nutzungen+ Eigentumsverhältnisse---+++ Anzahl Eigentümer-40 Eigentumsanteil Gemeinde+65 % Entwicklungsperspektive+ca. 2-3 Jahre FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 KA.1-GI-227_HHörgel FNP 2030- Nr.Bezeichnung PRÜFERGEBNISSE- ÜBERSICHT ZusammenfassendeEignungsbewertung: Fläche für örtliches Gewerbezwarmitguten Realisierungsvoraussetzungen, die Grundstücksverhältnisse betreffend. Jedoch keine Nachfrage vor Orterkennbar. Für signifikantesonstigeAnsiedlung ist die Fläche zu klein.Wegen hoher Anfor- derungen hinsichtlich Ausbildung des Ortseingangs bzw.-randes, reingewerbli- cheEntwicklung an dieser Stellewenigsinnvoll. Gewerbe eher südlich der Orts- lage in Richtung Autobahn orientieren.Herausnahme aus FNPzuempfehlen. Fazit undEmpfehlungen für weiteres Vorgehen: Eignung als Gewerbeflächeinsgesamtmit Tendenz zu „günstig“ (+/++) Eignungfürinterkommunales Gewerbegebiet (IKG) Fläche zur Berücksichtigung imVorentwurf FNP 2030weiter prüfen PrüfkategorienEignungseinstufung: stark eingeschränktmäßiggünstigoptimal Regionalplan --*-+++ Tragfähigkeitsstudie ---+++ Umwelt und Landschaft ---+++ Siedlungsstruktur -+ Lagegunst + Erschließungsaufwand -++ Eigentumsverhältnisse +++ Lageund Größe Gemeinde: Karlsruhe Ortsteil: Wolfartsweier Größe der Prüffläche: 0,6 ha Digitales Orthofoto © LGL-BW 2009 ET.2-G-002.b FNP 2010 Aktuelle Darstellung: Gewerbliche Baufläche- Planung Flächennutzungsplan 2010 3.Aktualisierung © NVK 2012 FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand:01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN-DETAILS (1) Regionalplan---+++ Regionalplan Mittlerer Oberrhein 2003 © RVMO 2012 Konflikte mit ZIELEN der RO*FA* (%) - Grünzäsur - 14 -Regionaler Grünzug- -Schutzbed. Bereich f. Landw. Stufe 1- Aufgrund der geringen Größewäre die Überschneidung mit der Grünzäsurnoch im „Ausformungsspielraum des Regionalplans“vertretbar. Abgestimmter Bereich für SE* x 79 Tragfähigkeitsstudie---+++ Empfindlichkeit Stufe*(%) Schutzgut: 1234R Boden--330067- Wasser-0495100 BiologischeVielfalt++1000000 Freiraum/ Erholung+91090- Klima/ Lufthygiene+100000- Umwelt und Landschaft---+++ Schutzgebiet/-objekt gem. BNatSchG (§ 32-Biotope, LSG, NSG u.a.) +Keine Schutzgebiete/-objekte vorhanden. Schutz nach EU-Richtlinien (NATURA 2000) + FFH-Vorprüfung erforderlich Artenschutz (Arten- und Biotopschutzprogramm) +Vorkommen geschützter Arten wahrscheinlich Biotoptypen, Biotopverbund (Wertigkeit) +Mosaik aus Gartenflächen sowie Obstwiesen. Kompensation (Aufwand für Ausgleich/ Ersatz) + geringerer Kompensationsbedarf,daFläche teilw. stark beeinträchtigt durch vorhandene Nutzungen (Hütten, Ziergehölze) Landschaftsbild (Vorbelastungen) + Bereich Teil der freien Landschaft zwischen Wolfartsweier und Durlach-Aue. Jedoch durch„Zwickellage“ kaum als freie Landschaft wahrnehmbar. LP 2010 (Ziele/Darstellungen) - Eingriff erheblich,unter best. Voraussetzungen vertretbar; im Gebiet kann nur geringer Teil der Ausgleichsmaßnahmen erbracht werden. Emissionen (Abstand zu empfindlichen Nutzungen) --direkt angrenzende Wohnnutzung Landwirtschaft (Nahrungsmittelversorgung) -Genutzte Gärten zur Nahrungsmittelversorgung. Forstwirtschaft (Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen) +Kein Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen. Kultur- und Sachgüter (Wertigkeit) -Gärten *Abkürzungen: FA = Flächenanteil; SE = Siedlungsentwicklung;RO = Raumordnung; Stufen TFS =(von 1:gering bis 4:sehr hoch, R-Restriktion) FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand:01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN- DETAILS (2) Raumbezugskarte Digitales Landschaftsmodell (DLM) Topografische Karte 25 © LGL-BW 2009 Siedlungsstruktur---+++ Innenentwicklung vs. "grüne Wiese"- Arrondierungbestehender Nutzung+ Belastung von Bestand durch Verkehr- Konfliktmit angrenzenden Nutzungen- Standorttyp GewerbeflächenstudieG Isolierter Standort am Ortseingang mit geringem Bezug zum Bestand.Durch Bau der Wendeschleife noch stärker abgerückt.Einangemessener gestalterischer Anspruch an der Endhaltestelle der Straßenbahn mitOrtsentrée kann durch eine Gewerbeansiedlung kaum umgesetzt werden. Lagegunst---+++ Entfernung zu:Anmerkungen: - Haltestelle S-Bahn/Tram++<300m - IC/ICE-Bahnhof-<3000m -Anschluss:Autobahn-<3000m Bundesstraße+<1000m - Stadt-/Ortszentrum+ -KIT, Forschungs-, Gründerzentren etc.- Erschließungsaufwand---+++ Topografie(Geländeneigung)- Untergrund(Auffüllungen/Altlasten)- Straßenbau- Entwässerung(Kanal, Versickerung,...)- Versorgungsmedien(Breitband,...)? Leitungsverlegungen erforderlich+ Verlagern inkompatibler Nutzungen+ Eigentumsverhältnisse---+++ Anzahl Eigentümer++4 Eigentumsanteil Gemeinde++89% Entwicklungsperspektive+ FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand:01.10.2013 KA.1-GI-999_HMIRO Erweiterung FNP 2030- Nr.Bezeichnung PRÜFERGEBNISSE- ÜBERSICHT ZusammenfassendeEignungsbewertung: Geringes Konfliktpotenzial. Jedoch in Bezug auf die benötigten Flächentypen und Standortanforderungen lt. CIMA-Studienicht nachgefragtin Bezug auf Lage und Nutzungstyp.KeineErweiterungsabsichten der MIRO, da nochausreichend Potenziale innerhalb des Firmengeländes. Sonstige Nutzungendirekt angrenzend kaum vorstellbar.Deshalbtrotz insgesamtvgl.weisegünstiger Vorrausset- zungen dennochHerausnahme aus FNP (Tausch). Fazit undEmpfehlungen für weiteres Vorgehen: Eignung als Gewerbeflächeinsgesamt mit Tendenz zu „günstig“ (+/++) Eignungfürinterkommunales Gewerbegebiet (IKG) Fläche zur Berücksichtigung imVorentwurf FNP 2030weiter prüfen PrüfkategorienEignungseinstufung: stark eingeschränktmäßiggünstigoptimal Regionalplan --*-+++ Tragfähigkeitsstudie --(-)+++ Umwelt und Landschaft ---+++ Siedlungsstruktur + Lagegunst -+ Erschließungsaufwand +++ Eigentumsverhältnisse +++ Lageund Größe Gemeinde: Karlsruhe Ortsteil: Knielingen Größe der Prüffläche: 19,3 ha Digitales Orthofoto © LGL-BW 2009 ET.2-G-002.b FNP 2010 Aktuelle Darstellung: Gewerbliche Baufläche- Bestand (Fehldarstellung, da unbebaut) Flächennutzungsplan 2010 3.Aktualisierung © NVK 2012 FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand:01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN-DETAILS (1) Regionalplan---+++ Regionalplan Mittlerer Oberrhein 2003 © RVMO 2012 Konflikte mit ZIELEN der RO*FA* (%) - Grünzäsur -Regionaler Grünzug -Schutzbed. Bereich f. Landw. Stufe 1 Überschwemmungsgefährdeter Bereich bei Katastro- phenhochwasser TrassenverlaufAnbindung zweite Rheinbrücke südlich der Fläche Abgestimmter Bereich für SE* ++ 100 Tragfähigkeitsstudie--(-)+++ Empfindlichkeit Stufe*(%) Schutzgut: 1234R Boden0000-keine Aussagen Wasser--00000 keine Aussagen, jedoch Überflutungsbereich HQExtrem Biologische Vielfalt00000keine Aussagen Freiraum/ Erholung-00120-Grünverbindung Knielingen-Rhein Klima/ Lufthygiene++97000- Umwelt und Landschaft---+++ Schutzgebiet/-objekt gem. BNatSchG (§ 32-Biotope, LSG, NSG u.a.) -§ 32 Biotope vorhanden Schutz nach EU-Richtlinien (NATURA 2000) + FFH-Vorprüfung erforderlich Artenschutz (Arten- und Biotopschutzprogramm) -Vorkommen geschützter Artenbekannt: Amphibien u.a. Biotoptypen, Biotopverbund (Wertigkeit) -hohe Bedeutungfür den Biotopverbund; Gehölze, Wiesen,Standgewässer Kompensation (Aufwand für Ausgleich/ Ersatz) -- Sehr hoher Kompensationsbedarf, der auf jeden Fall nicht im Gebiet er- bracht werden kann,als„ökologische Tauschfläche“ sehr gut geeignet Landschaftsbild (Vorbelastungen) - Nördlich angrenzend bestehendes Raffineriegelände, südlich bestehendes Gewerbegebiet. Hohe Vielfalt und Naturnähe in der Fläche LP 2010 (Ziele/Darstellungen) -Aussage LP 2010: Erhalt / Entwicklung wertvoller Landschaftsbereiche. Emissionen (Abstand zu empfindlichen Nutzungen) +Radwegeverbindung Knielingen-Rhein tangiert. Landwirtschaft (Nahrungsmittelversorgung) +Keine landwirtschaftliche Nutzung. Forstwirtschaft (Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen) -Eingriff in Sukzessionswaldstadien. Kultur- und Sachgüter (Wertigkeit) + *Abkürzungen: FA = Flächenanteil; SE = Siedlungsentwicklung;RO = Raumordnung; Stufen TFS =(von 1:gering bis 4:sehr hoch, R-Restriktion) FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand:01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN- DETAILS (2) Raumbezugskarte Digitales Landschaftsmodell (DLM) Topografische Karte 25 © LGL-BW 2009 Siedlungsstruktur---+++ Innenentwicklung vs. "grüne Wiese"- Arrondierungbestehender Nutzung++ Belastung von Bestand durch Verkehr++ Konfliktmit angrenzenden Nutzungen++ Standorttyp GewerbeflächenstudieG/I Arrondierung des größtenIndustrieschwerpunkts im Ver- band. Keine unmittelbare Zersiedung der freien Landschaft auch wenn Waldbereiche betroffen sind. Derzeit von Plan- feststellungsverfahren zur zweiten Rheinbrücke tangiert. Lagegunst---+++ Entfernung zu:Anmerkungen: - Haltestelle S-Bahn/Tram+<1000m - IC/ICE-Bahnhof-->5000m -Anschluss:Autobahn+<3000m Bundesstraße+> 300m - Stadt-/Ortszentrum- -KIT, Forschungs-, Gründerzentren etc.- Für Industrieansiedlungzwarinsgesamt noch günstige La- gebedingungen.In Bezug auf die benötigtenFlächentypen undStandortanforderungen lt. CIMA-Studienicht nachge- fragte Fläche an dieser Stelle. Erschließungsaufwand---+++ Topografie(Geländeneigung)+ Untergrund(Auffüllungen/Altlasten)+ Straßenbau+ Entwässerung(Kanal, Versickerung,...)? Versorgungsmedien(Breitband,...)? Leitungsverlegungen erforderlich+ Verlagern inkompatibler Nutzungen+ Eigentumsverhältnisse---+++ Anzahl Eigentümer++2 Eigentumsanteil Gemeinde++85 % Entwicklungsperspektive+besondere Schwierigkeit: Waldumwandlung FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 KA.1-GI-212_HKnielingen West I (Teilfläche) FNP 2030- Nr.Bezeichnung PRÜFERGEBNISSE- ÜBERSICHT ZusammenfassendeEignungsbewertung: In Bezug auf die benötigten Flächentypen und Standortanforderungen lt. CIMA- Studie nicht nachgefragte Fläche an dieser Stelle. Zudem imÜberflutungsbereich beiHQ Extrem.DeshalbHerausnahmeaus FNP zu empfehlen.Erstreckt sich gfs. auf gesamte Fläche, falls wasserrechtlich geboten. Fazit undEmpfehlungen für weiteres Vorgehen: Eignung als Gewerbeflächeinsgesamt mit Tendenz zu „günstig“ (+/++) Eignungfürinterkommunales Gewerbegebiet (IKG) Fläche zur Berücksichtigung imVorentwurf FNP 2030weiter prüfen PrüfkategorienEignungseinstufung: stark eingeschränktmäßiggünstigoptimal Regionalplan --*-+++ Tragfähigkeitsstudie ---++ Umwelt und Landschaft ---+++ Siedlungsstruktur -+ Lagegunst -+ Erschließungsaufwand +++ Eigentumsverhältnisse -+ Lageund Größe Gemeinde: Karlsruhe Ortsteil: Knielingen Größe der Prüffläche: 4,2 ha Digitales Orthofoto © LGL-BW 2009 ET.2-G-002.b FNP 2010 Aktuelle Darstellung: Fläche für Industrie-Planung Flächennutzungsplan 2010 3.Aktualisierung © NVK 2012 FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand:01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN-DETAILS (1) Regionalplan---+++ Regionalplan Mittlerer Oberrhein 2003 © RVMO 2012 Konflikte mit ZIELEN der RO*FA* (%) - Grünzäsur- -Regionaler Grünzug- -Schutzbed. Bereich f. Landw. Stufe 1- Überschwemmungsgefährdeter Bereich bei Katastrophen- hochwasser, Trassenverlauf Anbindung zweite Rheinbrücke südlich der Fläche Abgestimmter Bereich für SE* x 98 Tragfähigkeitsstudie---+++ Empfindlichkeit Stufe*(%) Schutzgut: 1234R Boden--30097- Wasser-0010000Überflutungsbereich HQExtrem Biologische Vielfalt+0100000 Freiraum/ Erholung+010000- Klima/ Lufthygiene++593900- Umwelt und Landschaft---+++ Schutzgebiet/-objekt gem. BNatSchG (§ 32-Biotope, LSG, NSG u.a.) +Keine Schutzgebiete/-objekte vorhanden. Schutz nach EU-Richtlinien (NATURA 2000) + FFH-Vorprüfung erforderlich Artenschutz (Arten- und Biotopschutzprogramm) +Vorkommen geschützter Arten wahrscheinlich Biotoptypen, Biotopverbund (Wertigkeit) - Vorhandensein von extensiv gemähten Obstwiesen und normalen Wiesen- bereichen, Feldgehölzen sowie Brachebereiche. Kompensation (Aufwand für Ausgleich/ Ersatz) - erheblicher Eingriff bei Boden undBiotopfunktionen, als„ökologische Tauschfläche“ sehr gut geeignet Landschaftsbild (Vorbelastungen) -Nördlich angrenzend bestehendes Raffineriegelände. LP 2010 (Ziele/Darstellungen) - Aussagen LP 2010: Eingriff erheblich/unter best. Voraussetz. vertretbar; im Gebiet kann nur ein geringer Teil d. Ausgleichsmaßnahm. erbracht werden. Emissionen (Abstand zu empfindlichen Nutzungen) -Reines Wohngebiet in ca. 300 m Entfernung. Landwirtschaft (Nahrungsmittelversorgung) -- hohe bis sehr hohe Leistungsfähigkeit der Böden;,Teil einergroßen, zu- sammenhängenden LW-Fläche,Zupachtfläche Hofgut Maxau Forstwirtschaft (Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen) +Kein Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen. Kultur- und Sachgüter (Wertigkeit) + *Abkürzungen: FA = Flächenanteil; SE = Siedlungsentwicklung;RO = Raumordnung; Stufen TFS =(von 1:gering bis 4:sehr hoch, R-Restriktion) FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand:01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN- DETAILS (2) Raumbezugskarte Digitales Landschaftsmodell (DLM) Topografische Karte 25 © LGL-BW 2009 Siedlungsstruktur---+++ Innenentwicklung vs. "grüne Wiese"- Arrondierungbestehender Nutzung+ Belastung von Bestand durch Verkehr+ Konfliktmit angrenzenden Nutzungen- Standorttyp GewerbeflächenstudieG/I Arrondierung des größten Industrieschwerpunkts im Ver- band. Rückt an dieser Stelle nahe an Wohnlagen von Knie- lingen heran (< 500 m).Industriegebiete sind lt. CIMA- Studie künftig nicht nachgefragteNutzung. Lagegunst---+++ Entfernung zu:Anmerkungen: - HaltestelleS-Bahn/Tram->1000m - IC/ICE-Bahnhof-->5000m -Anschluss:Autobahn-->5000m Bundesstraße+>300m - Stadt-/Ortszentrum- -KIT, Forschungs-, Gründerzentren etc.- Für Industrieansiedlung zwar insgesamt noch günstige La- gebedingungen. In Bezug auf die benötigten Flächentypen und Standortanforderungen lt. CIMA-Studie nicht nachge- fragte Fläche an dieser Stelle. Erschließungsaufwand---+++ Topografie(Geländeneigung)+ Untergrund(Auffüllungen/Altlasten)-Auffüllungen erforderlich Straßenbau+ Entwässerung(Kanal, Versickerung,...)-hohe Grundwasserstände Versorgungsmedien(Breitband,...)? Leitungsverlegungen erforderlich+Erdölleitung verläuft am Gebietsrand Verlagern inkompatibler Nutzungen+ Eigentumsverhältnisse---+++ Anzahl Eigentümer-30 (147gesamte FNP Fläche) Eigentumsanteil Gemeinde+57 %(67 %gesamte FNP Fläche) Entwicklungsperspektive-ca.Jahr FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 KA.1-GI-213_HKnielingen West II FNP 2030- Nr.Bezeichnung PRÜFERGEBNISSE- ÜBERSICHT ZusammenfassendeEignungsbewertung: In Bezug auf die benötigten Flächentypen und Standortanforderungen lt. CIMA- Studie nicht nachgefragte Fläche an dieserStelle.Zudem im Überflutungsbereich beiHQ Extrem.DeshalbHerausnahme aus FNP zu empfehlen. Fazit undEmpfehlungen für weiteres Vorgehen: Eignung als Gewerbeflächeinsgesamt mit Tendenz zu „günstig“ (+/++) Eignungfürinterkommunales Gewerbegebiet (IKG) Fläche zur Berücksichtigung imVorentwurf FNP 2030weiter prüfen PrüfkategorienEignungseinstufung: stark eingeschränktmäßiggünstigoptimal Regionalplan --*-+++ Tragfähigkeitsstudie ---++ Umwelt und Landschaft ---+++ Siedlungsstruktur -+ Lagegunst -+ Erschließungsaufwand +++ Eigentumsverhältnisse -+ Lageund Größe Gemeinde: Karlsruhe Ortsteil: Knielingen Größe der Prüffläche: 23,6 ha Digitales Orthofoto © LGL-BW 2009 ET.2-G-002.b FNP 2010 Aktuelle Darstellung: Fläche für Industrie-Planung Flächennutzungsplan 2010 3.Aktualisierung © NVK 2012 FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand:01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN-DETAILS (1) Regionalplan---+++ Regionalplan Mittlerer Oberrhein 2003 © RVMO 2012 Konflikte mit ZIELEN der RO*FA* (%) - Grünzäsur- -Regionaler Grünzug1 -Schutzbed. Bereich f. Landw. Stufe 1- Überschwemmungsgefährdeter Bereich bei Katastrophen- hochwasser (führt zur Abwertung), Trassenverlauf Anbindung zweite Rheinbrücke südlich der Fläche Abgestimmter Bereich für SE* x 93 Tragfähigkeitsstudie---+++ Empfindlichkeit Stufe*(%) Schutzgut: 1234R Boden--60489- Wasser-0010000Überflutungsbereich HQExtrem Biologische Vielfalt+0100000 Freiraum/ Erholung-2931400- Klima/ Lufthygiene++504500- Umwelt und Landschaft---+++ Schutzgebiet/-objekt gem. BNatSchG (§ 32-Biotope, LSG, NSG u.a.) +Keine Schutzgebiete/-objekte vorhanden. Schutz nach EU-Richtlinien (NATURA 2000) + FFH-Vorprüfung erforderlich Artenschutz (Arten- und Biotopschutzprogramm) +Vorkommen geschützter Arten wahrscheinlich Biotoptypen, Biotopverbund (Wertigkeit) - Vorhandene wertvolle Wiesenbereiche, ein Obstwiesenbereich sowie Feld- gehölze. Kompensation (Aufwand für Ausgleich/ Ersatz) - erheblicher Eingriff bei Boden undBiotopfunktionen, als„ökologische Tauschfläche“ sehr gut geeignet Landschaftsbild (Vorbelastungen) -Nördlich angrenzend bestehendes Raffineriegelände. LP 2010 (Ziele/Darstellungen) - Aussagen LP 2010: Eingriff erheblich/unter best. Voraussetz. vertretbar; im Gebiet kann nur ein geringer Teil d. Ausgleichsmaßnahm. erbracht werden. Emissionen (Abstand zu empfindlichen Nutzungen) -Südlich gelegen ein reines Wohngebiet in ca. 300 m Entfernung. Landwirtschaft (Nahrungsmittelversorgung) -- hohe bis sehr hohe Leistungsfähigkeit der Böden;Teil einergroßen, zu- sammenhängenden LW-Fläche, Zupachtfläche Hofgut Maxau Forstwirtschaft (Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen) +Kein Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen. Kultur- und Sachgüter (Wertigkeit) + *Abkürzungen: FA = Flächenanteil; SE = Siedlungsentwicklung;RO = Raumordnung; Stufen TFS =(von 1:gering bis 4:sehr hoch, R-Restriktion) FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand:01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN- DETAILS (2) Raumbezugskarte Digitales Landschaftsmodell (DLM) Topografische Karte 25 © LGL-BW 2009 Siedlungsstruktur---+++ Innenentwicklung vs. "grüne Wiese"- Arrondierungbestehender Nutzung+ Belastung von Bestand durch Verkehr+ Konfliktmit angrenzenden Nutzungen- Standorttyp GewerbeflächenstudieG/I Arrondierung des größten Industrieschwerpunkts im Ver- band. Rückt an dieser Stelle nahe an Wohnlagen von Knie- lingen heran (< 500 m).Industriegebiete sind lt. CIMA- Studie künftig nicht nachgefragteNutzung. Lagegunst---+++ Entfernung zu:Anmerkungen: - Haltestelle S-Bahn/Tram->1000m - IC/ICE-Bahnhof-->5000m -Anschluss:Autobahn-->5000m Bundesstraße+>300m - Stadt-/Ortszentrum- -KIT, Forschungs-, Gründerzentren etc.- Für Industrieansiedlung zwar insgesamt noch günstige La- gebedingungen. In Bezug auf die benötigten Flächentypen und Standortanforderungen lt. CIMA-Studie nicht nachge- fragte Fläche an dieser Stelle. Erschließungsaufwand---+++ Topografie(Geländeneigung)+ Untergrund(Auffüllungen/Altlasten)-Auffüllungen erforderlich Straßenbau+ Entwässerung(Kanal, Versickerung,...)-hohe Grundwasserstände Versorgungsmedien(Breitband,...)? Leitungsverlegungen erforderlich+Erdölleitung am Gebietsrand Verlagern inkompatibler Nutzungen+ Eigentumsverhältnisse---+++ Anzahl Eigentümer-94 Eigentumsanteil Gemeinde+77% Entwicklungsperspektive--nachrangig zu. Entwicklung der westlichen Teilfläche FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 ET.2-G-024Seehof Süd FNP 2030- Nr.Bezeichnung PRÜFERGEBNISSE- ÜBERSICHT ZusammenfassendeEignungsbewertung: Fläche mit geringer Empfindlichkeit des Eingriffs und günstiger Lage. Geringem Flächengewinn steht jedoch hoher Aufwand im notwendigen Zielabweichungsverfahren und bei der Umlegung gegenüber. Hoher Gestalterischer Anspruch. In Verbindung mit angrenzenden Bauflächen Eignung eher für Großprojekt als für Gebietsentwicklung. Teile auch innerhalb Überschwemmungsbereich HQ100. Fazit undEmpfehlungen für weiteres Vorgehen: Eignung als Gewerbeflächeinsgesamt mit Tendenz zu „günstig“ (+/++) Eignungfürinterkommunales Gewerbegebiet (IKG) Fläche zur Berücksichtigung imVorentwurf FNP 2030weiter prüfen PrüfkategorienEignungseinstufung: stark eingeschränktmäßiggünstigoptimal Regionalplan ---+++ Tragfähigkeitsstudie ---+++ Umwelt und Landschaft ---+++ Siedlungsstruktur + Lagegunst + Erschließungsaufwand +++ Eigentumsverhältnisse -+ Lageund Größe Gemeinde: Ettlingen Ortsteil: Ettlingen Größe der Prüffläche: 1,4 ha Digitales Orthofoto © LGL-BW 2009 ET.2-G-002.b FNP 2010 Aktuelle Darstellung: Landwirtschaftliche Fläche Flächennutzungsplan 2010 3.Aktualisierung © NVK 2012 FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN-DETAILS (1) Regionalplan(--)-+++ Regionalplan Mittlerer Oberrhein 2003 © RVMO 2012 Konflikte mit ZIELEN der RO*FA* (%) - Grünzäsur -- 89 -Regionaler Grünzug- -Schutzbed. Bereich f. Landw. Stufe 1- Auch aus regionalplanerischer Sicht Aufwertungsbedarf im Bereich „Seehof“ erkennbar. Noch zu diskutieren, ob dies baulich oder als Grünraum erfolgen sollte. Abgestimmter Bereich für SE*- Tragfähigkeitsstudie---+++ Empfindlichkeit Stufe*(%) Schutzgut: 1234R Boden-2221570- Wasser--0040600 Teile der Fläche im Überflutungsbereich von HQ 100 Biologische Vielfalt++964000 Freiraum/ Erholung+010000- Klima/ Lufthygiene++90000- Umwelt und Landschaft---+++ Schutzgebiet/-objekt gem. BNatSchG (§ 32-Biotope, LSG, NSG u.a.) ++ Schutz nach EU-Richtlinien (NATURA 2000) + FFH-Vorprüfung erforderlich Artenschutz (Arten- und Biotopschutzprogramm) +Vorkommen geschützter Arten wahrscheinlich Biotoptypen, Biotopverbund (Wertigkeit) + Kompensation (Aufwand für Ausgleich/ Ersatz) + Landschaftsbild (Vorbelastungen) +Verlärmung durch Verkehrswege; strukturarm LP 2010 (Ziele/Darstellungen) + Emissionen (Abstand zu empfindlichen Nutzungen) -Wohnbaufläche südlich davon gelegen Landwirtschaft (Nahrungsmittelversorgung) - Forstwirtschaft (Eingriffin Wald-/Aufforstungsflächen) + Kultur- und Sachgüter (Wertigkeit) + *Abkürzungen: FA = Flächenanteil; SE = Siedlungsentwicklung;RO = Raumordnung; Stufen TFS =(von 1:gering bis 4:sehr hoch, R-Restriktion) FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN- DETAILS (2) Raumbezugskarte Digitales Landschaftsmodell (DLM) Topografische Karte 25 © LGL-BW 2009 Siedlungsstruktur---+++ Innenentwicklung vs. "grüne Wiese"-- Arrondierungbestehender Nutzung- Belastung von Bestand durch Verkehr++ Konfliktmit angrenzenden Nutzungen++ Standorttyp GewerbeflächenstudieB Städtebauliche Aufwertung des Bereichs wäre wün- schenswert. Jedoch kein klassischer Gewerbestandort, als Bürostandort in Autobahnnähe jedoch durchaus nicht un- attraktiv. Gleichzeitig Entree für die Stadt Ettlingen, des- halb hohe gestalterische Ansprüche im Falle einer Entwick- lung. Lagegunst---+++ Entfernung zu:Anmerkungen: - Haltestelle S-Bahn/Tram+>1000 m - IC/ICE-Bahnhof->5000 m -Anschluss:Autobahn++<1000m Bundesstraße++<300 m - Stadt-/Ortszentrum+ -KIT, Forschungs-, Gründerzentren etc.- Erschließungsaufwand---+++ Topografie(Geländeneigung)+ Untergrund(Auffüllungen/Altlasten)-Verdachtsfläche Kampfmittelbelastung Straßenbau+ Entwässerung(Kanal, Versickerung,...)-Trennsystem; Kanal n.vorhanden; Regenklärbecken Versorgungsmedien(Breitband,...) Leitungsverlegungen erforderlich+ Verlagern inkompatibler Nutzungen+Mittelspannungsanschluss; Trafostation AVG Eigentumsverhältnisse---+++ Anzahl Eigentümer-27 Eigentumsanteil Gemeinde--10 % Entwicklungsperspektive-Viele Eigentümer beinur sechs Flurstücken FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 KB.2-G-004Im Steinig FNP 2030- Nr.Bezeichnung PRÜFERGEBNISSE- ÜBERSICHT ZusammenfassendeEignungsbewertung: Nähe zur Autobahn alleine nicht ausreichend für günstige Gesamtbe- wertung, auch wenn Umwelt- und Naturbelange weniger stark betrof- fen sind. Siedlungsstrukturelle Faktoren, Erschließungsaufwand und erhebliche landschaftliche Beeinträchtigungen schränken die Eignung der Fläche jedoch maßgeblich ein. Auch regionalplanerischals reine Angebotsfläche sehrkritisch. Fazit undEmpfehlungen für weiteres Vorgehen: Eignung als Gewerbeflächeinsgesamt mit Tendenz zu „günstig“ (+/++) Eignungfürinterkommunales Gewerbegebiet (IKG) Fläche zur Berücksichtigung imVorentwurf FNP 2030weiter prüfen Auf Wunsch der Gemeinde15 ha weiter prüfen! PrüfkategorienEignungseinstufung: stark eingeschränktmäßiggünstigoptimal Regionalplan ---+++ Tragfähigkeitsstudie ---+++ Umwelt und Landschaft ---+++ Siedlungsstruktur -+ Lagegunst -+ Erschließungsaufwand -++ Eigentumsverhältnisse --+ Lageund Größe Gemeinde: Karlsbad Ortsteil: Langensteinbach Größe der Prüffläche: 20,6 ha Digitales Orthofoto © LGL-BW 2009 ET.2-G-002.b FNP 2010 Aktuelle Darstellung: Landwirtschaftliche Fläche Flächennutzungsplan 2010 3.Aktualisierung © NVK 2012 FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN-DETAILS (1) Regionalplan---+++ Regionalplan Mittlerer Oberrhein 2003 © RVMO 2012 Konflikte mit ZIELEN der RO*FA* (%) -Grünzäsur- -Regionaler Grünzug -- 99 -Schutzbed. Bereich f. Landw. Stufe 11 Abgestimmter Bereich für SE*- Tragfähigkeitsstudie---+++ Empfindlichkeit Stufe*(%) Schutzgut: 1234R Boden-209440 Wasser+8911000 Biologische Vielfalt++982000 Freiraum/ Erholung++1000000 Klima/ Lufthygiene++980000 Umwelt und Landschaft---+++ Schutzgebiet/-objekt gem. BNatSchG (§ 32-Biotope, LSG, NSG u.a.) +keine Schutzgebiete/-objekte vorhanden Schutz nach EU-Richtlinien (NATURA 2000) + FFH-Vorprüfung erforderlich Artenschutz (Arten- und Biotopschutzprogramm) +Vorkommen geschützter Arten wahrscheinlich Biotoptypen, Biotopverbund (Wertigkeit) +Acker, wenige Säume und Gehölze Kompensation (Aufwand für Ausgleich/ Ersatz) -hoch v.a. aufgrund Beanspruchung Böden Landschaftsbild (Vorbelastungen) - offene Feldflur, strukturarm, aber exponiert;Zersiedlung der freien Landschaft LP 2010 (Ziele/Darstellungen) -u. a. geplanter Bereich Teil eines Kompensationssuchraumes Emissionen (Abstand zu empfindlichen Nutzungen) +Aussiedlerhöfe Landwirtschaft (Nahrungsmittelversorgung) --wertvolle landwirtschaftliche Flächen Forstwirtschaft (Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen) +kein Eingriff in Waldfläche Kultur- und Sachgüter (Wertigkeit) + *Abkürzungen: FA = Flächenanteil; SE = Siedlungsentwicklung;RO = Raumordnung; Stufen TFS =(von 1:gering bis 4:sehr hoch, R-Restriktion) FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN- DETAILS (2) Raumbezugskarte Digitales Landschaftsmodell (DLM) Topografische Karte 25 © LGL-BW 2009 Siedlungsstruktur---+++ Innenentwicklung vs. "grüne Wiese"-- Arrondierungbestehender Nutzung-- Belastung von Bestand durch Verkehr++ Konfliktmit angrenzenden Nutzungen+ Standorttyp GewerbeflächenstudieG Fläche ohne Bezug zum bestehendenSiedlungsgefüge, aber auch ohne negative Auswirkungen auf sonstige Sied- lungsbereiche. Angrenzende Aussiedlerhöfe evtl. hinsicht- lich Emissionen betroffen. Lagegunst---+++ Entfernung zu:Anmerkungen: - Haltestelle S-Bahn/Tram->1000m - IC/ICE-Bahnhof-->5000m -Anschluss:Autobahn++<1000m Bundesstraße - Stadt-/Ortszentrum-- -KIT, Forschungs-, Gründerzentren etc. Einzig die Nähe zur Autobahn als Vorteil nicht ausreichend für günstigere Gesamtbewertung. Kein ÖPNV Anschluss. Erschließungsaufwand---+++ Topografie(Geländeneigung)-- durchgängig abschüssiges Gelände für Gebiet mit größeren Gewerbe- grundstücken ungünstig Untergrund(Auffüllungen/Altlasten)+ Straßenbau+Anbindung an Straßennetzrelativunproblematisch Entwässerung(Kanal, Versickerung,...)-Anschlussmöglichkeit vorhanden, evtl. jedoch aufzudimensionieren Versorgungsmedien(Breitband,...)- Leitungsverlegungen erforderlich+ Verlagern inkompatibler Nutzungen-Flächen der unmittelbar angrenzenden Aussiedlerhöfe betroffen Eigentumsverhältnisse---+++ Anzahl Eigentümer++4 Eigentumsanteil Gemeinde--0 %Tauschflächen von 2 ha seitens Gmde. erworben. Entwicklungsperspektive+eher kurzfristig, wg. vorhandener Tauschflächen FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 RH.2-G-001.aLTZ Augustenberg FNP 2030- Nr.Bezeichnung PRÜFERGEBNISSE- ÜBERSICHT ZusammenfassendeEignungsbewertung: Kernfläche innerhalb der am besten geeigneten Bereiche fürgewerbli- che Nutzung. Äußere Erschließung bereits vorhanden. Das Land hat bislang keine Bereitschaft signalisiert, hier einestädtebauliche Entwick- lung zu unterstützen. Fazit undEmpfehlungen für weiteres Vorgehen: Eignung als Gewerbeflächeinsgesamt mit Tendenz zu „günstig“ (+/++) Eignungfürinterkommunales Gewerbegebiet (IKG) Fläche zur Berücksichtigung imVorentwurf FNP 2030weiter prüfen PrüfkategorienEignungseinstufung: stark eingeschränktmäßiggünstigoptimal Regionalplan --*-+++ Tragfähigkeitsstudie ---+++ Umwelt und Landschaft ---+++ Siedlungsstruktur + Lagegunst + Erschließungsaufwand +++ Eigentumsverhältnisse ---+ Lageund Größe Gemeinde: Rheinstetten Ortsteil: Forchheim Größe der Prüffläche: 30,7 ha Digitales Orthofoto © LGL-BW 2009 ET.2-G-002.b FNP 2010 Aktuelle Darstellung: Landwirtschaftliche Fläche Realnutzung: Landwirtschaftliche Versuchsanstalt Flächennutzungsplan 2010 3.Aktualisierung © NVK 2012 FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN-DETAILS (1) Regionalplan---+++ Regionalplan Mittlerer Oberrhein 2003 © RVMO 2012 Konflikte mit ZIELEN der RO*FA* (%) - Grünzäsur- -Regionaler Grünzug - 5 -Schutzbed. Bereich f. Landw. Stufe 1- Abgestimmter Bereich für SE*- „Schutzbedürftiger Bereich für die Landwirtschaft Stufe1“ und „Schutzbedürftiger Bereich für die Erholung“.Liegt im Bereich einer geplanten Straßenbahntrasse (Anbindung Messe). Regionalplanerisch dennoch geeignete Fläche für Gewerbeentwicklung.Ausformungsspielraum im R-Plan stündeeiner Entwicklung der Fläche nicht entgegen. Tragfähigkeitsstudie---+++ Empfindlichkeit Stufe*(%) Schutzgut: 1234R Boden-230743-stellenweise Bebauung, Versiegelung Wasser-0010000WSG IIIB Biologische Vielfalt+3066300 Freiraum/ Erholung++100000- Klima/ Lufthygiene++70400- Umwelt und Landschaft---+++ Schutzgebiet/-objekt gem. BNatSchG (§ 32-Biotope,LSG, NSG u.a.) - Biotop Waldbiotopkartierung (ca. 0,7 ha),LSG und Waldbiotope östlich angrenzend Schutz nach EU-Richtlinien (NATURA 2000) - FFH-Vorprüfung erforderlich, daFFH-Gebiet östlich angrenzend, Artenschutz (Arten- und Biotopschutzprogramm) - Vorkommen geschützter Arten wahrscheinlich, Fledermausvorkommen bekannt Biotoptypen, Biotopverbund (Wertigkeit) +kleinflächig hochwertig (Waldfläche) Kompensation (Aufwand für Ausgleich/ Ersatz) -infolge Beanspruchung Böden Landschaftsbild (Vorbelastungen) - Wechsel von Bebauung, Gehölzen und landw. Nutzungen (Versuchsflä- chen) LP 2010 (Ziele/Darstellungen) +gepl. Baumreihe am landw. Weg Emissionen (Abstand zu empfindlichen Nutzungen) + Landwirtschaft (Nahrungsmittelversorgung) +Flächen LVG, dient nicht der unmittelbaren Versorgung Forstwirtschaft (Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen) +kleinflächig hoch Kultur- und Sachgüter (Wertigkeit) -teilw. alte Gebäudeensemble *Abkürzungen: FA = Flächenanteil; SE = Siedlungsentwicklung;RO = Raumordnung; Stufen TFS =(von 1:gering bis 4:sehr hoch, R-Restriktion) FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.10.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN- DETAILS (2) Raumbezugskarte Digitales Landschaftsmodell (DLM) Topografische Karte 25 © LGL-BW 2009 Siedlungsstruktur---+++ Innenentwicklung vs. "grüne Wiese"+ Arrondierungbestehender Nutzung+ Belastung von Bestand durch Verkehr++ Konfliktmit angrenzenden Nutzungen+ Standorttyp GewerbeflächenstudieG NachderVerlegung der Landesanstalt für Schweinezucht, wäre im Falle einer Aufgabe der Außenstelle Rheinstetten- Forchheim des Landwirtschaftlichen Technologiezentrums Augustenberg, die Fläche prädestiniert für eine gewerbli- che Entwicklung. DievorhandenenErschließungsmaßnah- men für die Messe (Untertunnelung des Ortsteils Silber- streifen)könntenbesser ausgenutzt werden. Lagegunst---+++ Entfernung zu:Anmerkungen: - Haltestelle S-Bahn/Tram++<300m - IC/ICE-Bahnhof-->5000m -Anschluss:Autobahn-<5000m Bundesstraße+<3000m - Stadt-/Ortszentrum+ -KIT, Forschungs-, Gründerzentren etc.+ Auch wenn nicht unmittelbar an der Autobahn gelegen, kann die Lagegunst / Erreichbarkeit insgesamt dennoch als „günstig“ eingestuft werden, zumal bestehende Quartiere nicht belastet werden und ein Anschluss an den schienen- gebundenen ÖPNV direkt anliegt.Durch die Nähe zum Messestandort bestünden günstige Vorraussetzungen für eine „Adressbildung“. Erschließungsaufwand---+++ Topografie(Geländeneigung)+ Untergrund(Auffüllungen/Altlasten)-ggfs. Bodenabtrag erforderlich aufgrund Vornutzung Straßenbau+Anschluss an bestehende Erschließung Entwässerung(Kanal, Versickerung,...)+ Versorgungsmedien(Breitband,...)+ Leitungsverlegungen erforderlich+ Verlagern inkompatibler Nutzungen- Schwierigkeit: Neunutzung nur nach vollständiger Aufgabe der bisheri- gen Nutzung als Versuchsanstalt Eigentumsverhältnisse---+++ Anzahl Eigentümer++1 Eigentumsanteil Gemeinde--0 % Entwicklungsperspektive-Kooperationsbereitschaft des Landes noch nicht erkennbar. FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.08.2013 FNP 2030- Nr.Bezeichnung PRÜFERGEBNISSE- ÜBERSICHT ZusammenfassendeEignungsbewertung: Ideale Fläche, insbesondere für interkommunale Entwicklung. Tendenz bei Boden und Wasser jedoch zu „mäßig“. Weiteres Hemmnis könnte die Hohe Zahl der Eigentümer darstellen. Insgesamt jedoch eine sehr günstige Fläche für die großflächigere Gewerbeentwicklung im Ver- bandsgebiet Fazit undEmpfehlungen für weiteres Vorgehen: Eignung als Gewerbeflächeinsgesamt mit Tendenz zu „günstig“ (+/++) Eignungfürinterkommunales Gewerbegebiet (IKG) Fläche zur Berücksichtigung imVorentwurf FNP 2030weiter prüfen PrüfkategorienEignungseinstufung: stark eingeschränktmäßiggünstigoptimal Regionalplan --*-+++ Tragfähigkeitsstudie ---++ Umwelt und Landschaft ---+++ Siedlungsstruktur +++ Lagegunst + Erschließungsaufwand +++ Eigentumsverhältnisse -+ Lageund Größe Gemeinde: Stutensee Ortsteil: Blankenloch Größe der Prüffläche: 22,5 ha Digitales Orthofoto © LGL-BW 2009 ET.2-G-002.b FNP 2010 Aktuelle Darstellung: Landwirtschaftliche Fläche; z.T.geplante gewerbliche Baufläche Flächennutzungsplan 2010 3.Aktualisierung © NVK 2012 ST.2-G-005.bWestlich der Bahn FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.08.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN-DETAILS (1) Regionalplan---+++ Regionalplan Mittlerer Oberrhein 2003 © RVMO 2012 Konflikte mit ZIELEN der RO*FA* (%) - Grünzäsur- - Regionaler Grünzug- -Schutzbed. Bereich f. Landw. Stufe 1- Schutzbedürftiger Bereich für die Landwirtschaft Stufe 2 Abgestimmter Bereich für SE*21 Tragfähigkeitsstudie---+++ Empfindlichkeit Stufe*(%) Schutzgut: 1234R Boden-10990- Wasser-0010000WSG III A undWSG III B tangiert Biologische Vielfalt+1000000 Freiraum/ Erholung+100000- Klima/ Lufthygiene-3038320- Umwelt und Landschaft---+++ Schutzgebiet/-objekt gem. BNatSchG (§ 32-Biotope, LSG, NSG u.a.) + Schutz nach EU-Richtlinien (NATURA 2000) + FFH-Vorprüfung erforderlich Artenschutz (Arten- und Biotopschutzprogramm) +Vorkommen geschützter Arten wahrscheinlich Biotoptypen, Biotopverbund (Wertigkeit) +großflächig Acker, einzelne Gehölzstreifen/Säume Kompensation (Aufwand für Ausgleich/ Ersatz) +hoch v.a. infolge Beanspruchung Boden Landschaftsbild (Vorbelastungen) -offene Feldflur, strukturarm, siedlungsnaher Freiraum LP 2010 (Ziele/Darstellungen) +Ergänzung gliedernder Landschaftselemente Emissionen (Abstand zu empfindlichen Nutzungen) -Wohnbereiche südlich Landwirtschaft (Nahrungsmittelversorgung) - Forstwirtschaft (Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen) + Kultur- und Sachgüter (Wertigkeit) + *Abkürzungen: FA = Flächenanteil; SE = Siedlungsentwicklung;RO = Raumordnung; Stufen TFS =(von 1:gering bis 4:sehr hoch, R-Restriktion) FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.08.2013 LegendeEignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN- DETAILS (2) Raumbezugskarte Digitales Landschaftsmodell (DLM) Topografische Karte 25 © LGL-BW 2009 Siedlungsstruktur---+++ Innenentwicklung vs. "grüne Wiese"- Arrondierungbestehender Nutzung++ Belastung von Bestand durch Verkehr++ Konfliktmit angrenzenden Nutzungen+ Standorttyp GewerbeflächenstudieG/B Flächenentwicklung an dieser Stelle stellt den Siedlungszu- sammenhang im Stadtteil Blankenloch her. Splittersiedlung (Wohnen) im Südenwärebei der Zonierung bzw. Nut- zungsgliederung des Bereichs zu berücksichtigen, stellt je- doch keingrundsätzlichesHemmnis dar. Entwicklung zwi- schen Bahnlinie und L 560 idealtypische Siedlungsergän- zung. „Musterfläche“ innerhalb des NVK. Lagegunst---+++ Entfernung zu:Anmerkungen: - Haltestelle S-Bahn/Tram++<300m - IC/ICE-Bahnhof-->5000m -Anschluss:Autobahn(--)>5000m Bundesstraße - Stadt-/Ortszentrum+ -KIT, Forschungs-, Gründerzentren etc.+ Insgesamt günstige Lage v.a. wg. ÖPNV-Anschluss und La- ge unmittelbar an L560. Schnelle Anbindung an A5 ab- hängig von Realisierung Abschnitt Nordtangente Ost in Karlsruhe bis zur L 560 (würde zu günstigerer Bewertung führen) Erschließungsaufwand---+++ Topografie(Geländeneigung)++Optimales Gelände für größereFlächenentwicklung. Untergrund(Auffüllungen/Altlasten)+ Straßenbau+Anschluss an L560/559 bereits konzipiert Entwässerung(Kanal, Versickerung,...)- Versorgungsmedien(Breitband,...)- Leitungsverlegungen erforderlich+ Verlagern inkompatibler Nutzungen+ Eigentumsverhältnisse---+++ Anzahl Eigentümer--669im gesamten Bereich mit angrenzenden Prüfflächen Eigentumsanteil Gemeinde-39 Grdst.insgesamt mit angrenzenden Prüfflächen Entwicklungsperspektive-geringer Anteil der Gemeinde ungünstig

  • Anlage 3_Fortschreibung FNP
    Extrahierter Text

    Gemeinderat am 21.01.2014 Ergänzungsblatt zur Vorlage: Fortschreibung des Flächennutzungsplans - Schwerpunkt Gewerbe, Stadt Karlsruhe hier: Nachmeldung einer weiteren Prüfflächefür Gewerbe Sachverhalt:Der Ortschaftsrat Wolfartsweier hat am 12. November 2013 ei- nem Antrag der SPD-Fraktion zugestimmt, die Ausweisung eines Gewerbegebietes in Wolfartsweier zu berücksichtigen. Hierfür wurde der Bereich„Im Horbenloch“ (ca.12,9 ha)zur Prüfung vorgeschlagen. EineBewertung derFlächeist beigefügtem Steckbrief zu ent- nehmen. Als besondere Hemmnisse wurden indenStellung- nahmen der Ämterinsbesonderedie erforderlichen Verlagerun- gen von Sport- und Schießanlagensowie eine äußerst aufwän- dige entwässerungstechnische Erschließunggenannt.Zudem sei ein örtlicher Bedarf in dieser Größenordnungnichterkennbar. Beschlussempfehlung:Eine weitere Prüfung der Fläche im FNP-Fortschreibungs- verfahren wird ausoben genannten Gründen nicht emp- fohlen. FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.12.2013 KA.2-G-228Im Horbenloch FNP 2030- Nr.Bezeichnung PRÜFERGEBNISSE- ÜBERSICHT ZusammenfassendeEignungsbewertung: Fläche aufgrund der Trennwirkung der Autobahn ohne unmittelbaren Siedlungs- zusammenhang, dadurch deutlicher landschaftlicher Eingriff. Auch regionalpla- nerisch durchaus kritisch, da im Bereich eines Regionalen Grünzugs gelegen. Keine Ergänzung/Stärkung eines bestehenden Standortes, insofern für eine Entwicklung bezogen auf Gesamtstadt weniger geeignet. Für lokalen Bedarf deutlich überdimensioniert. Fazit undEmpfehlungen für weiteres Vorgehen: Eignung als Gewerbeflächeinsgesamt mit Tendenz zu „günstig“ (+/++) Eignungfürinterkommunales Gewerbegebiet (IKG) Fläche zur Berücksichtigung imVorentwurf FNP 2030weiter prüfen PrüfkategorienEignungseinstufung: stark eingeschränktmäßiggünstigoptimal Regionalplan ---+++ Tragfähigkeitsstudie ---+++ Umwelt und Landschaft ---+++ Siedlungsstruktur -+ Lagegunst -+ Erschließungsaufwand -++ Eigentumsverhältnisse -+ Lageund Größe Gemeinde: Karlsruhe Ortsteil: Wolfartsweier Größe der Prüffläche: 12,9 ha Digitales Orthofoto © LGL-BW 2009 ET.2-G-002.b FNP 2010 Aktuelle Darstellung: Landwirtschaftliche Fläche, Grünfläche- Sportplatz Flächennutzungsplan 2010 3.Aktualisierung © NVK 2012 FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.12.2013 Legende Eignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN-DETAILS (1) Regionalplan---+++ Regionalplan Mittlerer Oberrhein 2003 © RVMO 2012 Konflikte mit ZIELEN der RO*FA* (%) - Grünzäsur- -Regionaler Grünzug100 -Schutzbed. Bereich f. Landw. Stufe 1- Abgestimmter Bereich für SE*- Tragfähigkeitsstudie---+++ Empfindlichkeit Stufe*(%) Schutzgut: 1234R Boden-37-5310-teilw. überprägt (Sportfl., Bebauung) Wasser--3169-- Biologische Vielfalt+32617-- Freiraum/ Erholung++7624--- Klima/ Lufthygiene++93---- Umwelt und Landschaft---+++ Schutzgebiet/-objekt gem. BNatSchG (§ 32-Biotope, LSG, NSG u.a.) +FFH-Gebiet südlich angrenzend Schutz nach EU-Richtlinien (NATURA 2000) - FFH-Vorprüfung erforderlich Artenschutz (Arten- und Biotopschutzprogramm) -Vorkommen geschützter Arten wahrscheinlich: Amphibien Biotoptypen, Biotopverbund (Wertigkeit) -- Wiesen, Hecken/Gebüsch, Gräben, Staudenfluren, Obstgehölze, im westlichen Teil Feuchtstandorte Kompensation (Aufwand für Ausgleich/ Ersatz) -hoch, zusätzlich Flächenbedarf infolge Verlagerung von Sportflächen Landschaftsbild (Vorbelastungen) - strukturreicher Außenbereich; Straßenstrassen (BAB u.a.), Sportgelände (eingegrünt), vereinzelte Bebauung, westl. Freileitungstrassen LP 2010 (Ziele/Darstellungen) -Biotopwert stellenweise "gut"; Bau/Ergänzung Amphibienleiteinrichtung Emissionen (Abstand zu empfindlichen Nutzungen) + Landwirtschaft (Nahrungsmittelversorgung) + Forstwirtschaft (Eingriff in Wald-/Aufforstungsflächen) + Kultur- und Sachgüter (Wertigkeit) +Sportgelände, Aussiedlerhof *Abkürzungen: FA = Flächenanteil; SE = Siedlungsentwicklung;RO = Raumordnung; Stufen TFS =(von 1:gering bis 4:sehr hoch, R-Restriktion) FNP 2030- Prüfflächen „GEWERBE“ Stand: 01.12.2013 Legende Eignungseinstufung: -- stark eingeschränkt - mäßig + günstig ++ optimal PRÜFKATEGORIEN- DETAILS (2) Raumbezugskarte Digitales Landschaftsmodell (DLM) Topografische Karte 25 © LGL-BW 2009 Siedlungsstruktur---+++ Innenentwicklung vs. "grüne Wiese"- Arrondierungbestehender Nutzung-- Belastung von Bestand durch Verkehr- Konfliktmit angrenzenden Nutzungen++ Standorttyp GewerbeflächenstudieG Kein Bezug zu bestehenden Standorten / „Gewerbeadres- sen“. Deshalb trotz Nähe zu A5 und A8 kein besonders lagegünstiger Standort im gesamtstädtischen Kontext.Für den rein lokalen Bedarf überdimensioniert.Dies führt zur Abwertung, obwohl kaum Konflikte mit angrenzenden Nutzungen. Evtl. zusätzlicheBelastungenvon Wetterbach durch Verkehrzur Anschlussstelle Karlsbad (A8)zu erwar- ten. Lagegunst---+++ Entfernung zu:Anmerkungen: - Haltestelle S-Bahn/Tram->1000m - IC/ICE-Bahnhof-<5000m -Anschluss:Autobahn+<3000m Bundesstraße++<300 m - Stadt-/Ortszentrum+ -KIT, Forschungs-, Gründerzentren etc.-- Der guten Anbindung für den MIVdirekt an der B3und zu drei Autobahnanschlüssensteht einelediglichmäßige Er- reichbarkeit mittels ÖPNV entgegen. Erschließungsaufwand---+++ Topografie(Geländeneigung)+ Untergrund(Auffüllungen/Altlasten)-ggfs. Geländeauffüllung erforderlich Straßenbau+äußere Erschließung vorhanden,ggfs. Anpassung der Anbindung erf. Entwässerung(Kanal, Versickerung,...)-- nicht über vorhandene Druckentwässerungsanlage zu erschließen;Auf- bau einerneuen Entsorgungsvorflutleitung (ca. 1,6 km) sehr aufwändig Versorgungsmedien(Breitband,...)+ Leitungsverlegungen erforderlich+ Verlagern inkompatibler Nutzungen- ggfs. „Verdrängungseffekte“ durchVerlagerung Sportanlage, Schießan- lage wg. Lärmproblematik schwierig an andere Stelle zu verlagern Eigentumsverhältnisse---+++ Anzahl Eigentümer-> 30laufendesFlurbereinigungsverfahreni. T.(nochca.2 Jahre) Eigentumsanteil Gemeinde+> 50% Entwicklungsperspektive-abhängig von Verlagerung Sport-/Schießanlagen

  • FNP Gewerbe
    Extrahierter Text

    BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 58. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 18.02.2014 2013/0227 13 öffentlich Dez. 6 Fortschreibung des Flächennutzungsplans - Schwerpunkt Gewerbe, Stadt Karlsruhe Beratungsfolge dieser Vorlage am TOP ö nö Ergebnis AUG 29.11.2013 1 vorberaten AWifö 11.12.2013 3 vorberaten Planungsausschuss 18.12.2013 6 vorberaten Gemeinderat 18.02.2014 13 Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss 1. Der Gemeinderat nimmt die Empfehlungen der Planungsstelle des NVK zu den Karlsru- her Prüfflächen „Gewerbe“ in der Vorlage des Nachbarschaftsverbands Karlsruhe für die Verbandsversammlung am 20. Februar 2014 und die Voten der verschiedenen vorbera- tenden Gremien der Stadt Karlsruhe zur Kenntnis. Dadurch entsteht für die Stadt Karls- ruhe im nächsten Schritt die Notwendigkeit, für bis zu 34,8 ha Varianten darzustellen und diese vertiefend zu untersuchen. 2. Der Gemeinderat erteilt der Verwaltung ergänzend den Auftrag, auf dieser Basis Ver- handlungen über interkommunale Kooperationen mit Nachbargemeinden zu führen. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Kontierungsobjekt: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: Wirtschaft und Arbeit Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit: Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Grundlagen und Beteiligungsprozess Der Aufstellungsbeschluss zur Fortschreibung des Flächennutzungsplans (FNP) durch die Ver- bandsversammlung des Nachbarschaftsverbands Karlsruhe (NVK) erfolgte am 19. März 2012. Der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe hatte der Beschlussvorlage am 24. Januar 2012 zuge- stimmt. Aufgrund der aufgezeigten Überarbeitungserfordernisse sollten die Schwerpunkte bei der Fortschreibung auf die Weiterentwicklung des Landschaftsplanes und die Gewerbeflächen- planung gelegt werden. Als Basis für die Gewerbeflächenplanung dient die 2011 erstellte Gewerbeflächenstudie von CIMA/Planquadrat, deren Ergebnisse der Planungsausschuss sowie der Ausschuss für Wirt- schaftsförderung am 15. Februar 2012 zur Kenntnis nahmen. Nach Abstimmung der Ergebnisse der Studie mit der Genehmigungsbehörde hat am 16. Juli 2012 die Verbandsversammlung des NVK die Festlegung des Planungshorizonts bis 2030 sowie die entsprechend überarbeiteten Eingangszahlen beim Flächenbedarf für die FNP-Fortschrei- bung zur Kenntnis genommen. Daraus resultiert für die Stadt Karlsruhe rein quantitativ zwar kein zusätzlicher Nettoausweisungsbedarf an Gewerbeflächen, jedoch ist es Ziel der Planung, analog den Empfehlungen der Studie vorhandene Flächen vor allem im Westen an strategisch günstigere Stellen in Autobahnnähe im Osten zu verlegen (sog. „Tauschflächen“). Um die maßgeblichen Akteure und die Öffentlichkeit bei der Diskussion um potenzielle Gewer- beflächenstandorte frühzeitig einzubinden, führte die NVK-Planungsstelle in einem breit ange- legten Beteiligungsprozess seit Herbst 2012 mehrere Veranstaltungen durch. Am 25. Oktober 2012 wurde der Planungsausschuss hierüber informiert. Neben grundsätzlichen Szenarien, wie sich eine Deckung des Bedarfs verbandsweit idealtypisch darstellen könnte (“Lokal“, „Koopera- tiv“ und „Pool“), wurden in der Folge auch zahlreiche Flächenoptionen näher betrachtet (Prüf- flächen Gewerbe) und in Steckbriefen dokumentiert. Von der „Prüfkulisse“ zur „Vertiefungskulisse“ Die Ergebnisse sind in der Vorlage für die NVK-Verbandsversammlung (s. Anlage) dargestellt. Dabei ist jede Prüffläche mit einer Empfehlung versehen, ob sie für eine „Vertiefungskulisse“ zur Erstellung eines Vorentwurfs des FNP 2030 weiter berücksichtigt werden sollte oder nicht. Die Bewertungen sowie die Empfehlungen der NVK-Planungsstelle zur weiteren planerischen Behandlung der Karlsruher Flächen sind in Anhang 1 auszugsweise dargestellt. Von insgesamt rd. 242 ha Prüfflächen (inkl. „Tauschflächen“) für die Stadt Karlsruhe würden somit im weiteren Verfahren noch insgesamt 88,9 ha als „Vertiefungskulisse“ für die Alterna- tivenprüfung verbleiben. Als Herausnahmen aus dem FNP 2010 werden nach Auswertung der Steckbriefe insgesamt 53,9 ha vorgeschlagen. Dabei kommen zu den in der Gewerbeflächen- studie empfohlenen Flächen (insgesamt 48 ha) noch die Flächen „Bellenäcker“ (KA.1-G-021) und „Distelgrund“ (KA.1-G-023) aufgrund relativ ungünstiger Bewertungen hinzu. Somit ergibt sich für die Variantendarstellung im Zuge der notwendigen Alternativenprüfung ein „Über- hang“ von rd. 34,8 ha als „Gestaltungsspielraum“. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Kontroverse Diskussion über die Karlsruher Flächen Bei der verwaltungsinternen Abstimmung über die Karlsruher Prüfflächen haben sich seitens der jeweiligen Fachdienststellen zu einigen Flächen sehr unterschiedliche Positionen gezeigt. Auch in den gemeinderätlichen Ausschüssen sowie in Gremien der Stadtteile wurden einzelne Prüfflä- chen sehr kontrovers diskutiert. In Wolfartsweier wurde mit „Im Horbenloch“ eine zusätzliche Fläche eingebracht. Aus den Ergebnissen der Beratungen geht hervor, dass ein Großteil der im Bereich des Autobahnanschlusses Karlsruhe-Nord an der A 5 gelegenen Flächen äußerst kritisch gesehen bzw. strikt abgelehnt wird, ebenso eine großflächigere Erweiterung im Bereich „Kohl- platte“ an der A 8. Die von der Beschlussempfehlung der Planungsstelle des NVK abweichenden Positionen sind in Anhang 2 dargestellt. Würde diesen Abweichungen weitestgehend gefolgt, könnte das angestrebte inhaltliche Ziel der FNP-Fortschreibung in Bezug auf die Stadt Karlsruhe kaum mehr erreicht werden, zumal durch Neuerungen im Wasserrecht die geplanten FNP- Flächen in Knielingen-West nicht nur in Teilen (27,8 ha), sondern vollständig (56 ha) in Frage zu stellen sind, wofür jedoch keinerlei „Ersatz“ mehr auf Karlsruher Gemarkung bereit stünde. Interkommunale Ansätze Inwieweit sich in dieser Situation Optionen ergeben, den Flächenbedarf für die Stadt Karlsruhe gemeinsam mit anderen NVK-Gemeinden außerhalb der Karlsruher Gemarkung mittels inter- kommunaler Kooperation zu decken, wäre in weiteren Gesprächen mit den entsprechenden Gemeinden im nächsten Schritt zu sondieren. Für diese Verhandlungen wäre es von Vorteil, wenn die Stadt Karlsruhe auch weiterhin noch ausreichend „Gestaltungsspielräume“ auf eige- ner Gemarkung besäße. Für Karlsruhe könnten sich in Stutensee (ST.2-G-005.b) oder Rheinstetten (RH.2-G-001.a) Po- tenziale eröffnen, um Bedarfe zu verorten, jedoch bestehen in beiden Bereichen derzeit z. T. noch erhebliche Realisierungshemmnisse, die eine zeitnahe Entwicklung nicht erkennen lassen. Ein weiterer Ansatz an der A 5 ist derzeit auch mit Ettlingen beim „Seehof“ (ET.2-G-024) in der Diskussion, wobei die Fläche mit 1,4 ha relativ klein ist und sich auf ein Einzelvorhaben be- schränken würde. Die Prüffläche„Rüppurrer Wiesen“ (ET.2-G-003) kann aufgrund der Bewer- tung im Steckbrief nicht empfohlen werden. Seitens Ettlingen wurde in Bezug auf eine weitere Prüfung bereits Abstand genommen. Im Bereich des Autobahnanschlusses an der A 8 bei Palm- bach wurde ebenfalls eine Option für eine gemeinsame Gewerbegebietsentwicklung mit Karls- bad diskutiert. Die von Karlsbad für einen interkommunalen Ansatz angeführte Fläche „Im Stei- nig“ (KB.2-G-004) ist im Vergleich zu „Obere Kohlplatte, Erweiterung“ (KA.2-G-226) deutlich ungünstiger bewertet. Eine Kooperation könnte deshalb durchaus auch auf Karlsruher Gemar- kung erfolgen, auch unter Einbeziehung der im FNP 2010 bereits geplanten Fläche „Untere Kohlplatte, Erweiterung“. Gewerbeflächenanteile, die in interkommunalen Gebieten in den FNP eingehen, reduzieren das eigene Ausweisungskontingent einer Gemeinde jeweils entsprechend und sind nicht als zusätz- liches Angebot zu verstehen. Somit wird aus planerischer Sicht empfohlen, für den nächsten Verfahrensschritt (FNP-Vor- entwurf mit Alternativen- und Umweltprüfung) noch ausreichend Prüfflächen auf Karlsruher Gemarkung beizubehalten und der Vorlage für die Verbandsversammlung zuzustimmen. Eine genauere fachliche Prüfung (z. B. Auswirkungen auf Klima, Verkehr) kann die notwendigen Entscheidungshilfen für die nachfolgende Abwägung über die Prüfflächen im FNP-Entwurf lie- fern. Ergänzende Erläuterungen Seite 4 Anhang 1 Ergebnisse der Vorprüfung von Gewerbepotenzialen in der Stadt Karlsruhe und Empfehlungen der NVK-Planungsstelle zur weiteren Behandlung: Weiter prüfen: Herausnahme: Ergänzende Erläuterungen Seite 5 Anhang 2 Beratungsergbnisse in Ausschüssen und Gremien der Stadtteile zu den Karlsruher „Prüf- flächen Gewerbe“: Ergänzende Erläuterungen Seite 6 Beschluss: Antrag an den Gemeinderat: 1. Der Gemeinderat nimmt die Empfehlungen der Planungsstelle des NVK zu den Karlsruher Prüfflächen „Gewerbe“ in der Vorlage des Nachbarschaftsverbands Karlsruhe für die Verbandsversammlung am 20. Februar 2014 und die Voten der verschiedenen vorberatenden Gremien der Stadt Karlsruhe zur Kenntnis. Dadurch entsteht für die Stadt Karlsruhe im nächsten Schritt die Notwendigkeit, für bis zu 34,8 ha Varianten darzustellen und diese vertiefend zu untersuchen. 2. Der Gemeinderat erteilt der Verwaltung ergänzend den Auftrag, auf dieser Basis Verhandlungen über interkommunale Kooperationen mit Nachbargemeinden zu führen. Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 6. Februar 2014

  • FNP-Gewerbeflächen Anlage 1
    Extrahierter Text

    NACHBARSCHAFTSVERBAND KARLSRUHE VERBANDSVERSAMMLUNG am 20.Februar 2014 Vorlage02/2014 zu TOP2 Fortschreibung Flächennutzungsplan-Schwerpunkt Gewerbe; h i e r : Ergebnisseder Prüfung potenzieller Gewerbestandorte 1.Rückblick Aus der im Vorfeld zum Fortschreibungsverfahrendes FNP erstelltenGewerbeflächenstudie wurde für den anschließendmit dem RegierungspräsidiumfestgelegtenZielhorizont 2030 zunächstein Neuausweisungsbedarf von rund 43 ha (brutto) an Gewerbeflächenim ge- samten Verbandsgebietabgeleitet.Zusätzlich sollte fürungefähr 62 ha (brutto) im FNP 2010 bereits ausgewiesener Flächeneine Verlagerungan andere Standortegeprüft werden (sog.„Tauschflächen“).Daraus ergab sich eineSuchkulisse von rund 105 ha(brutto)an gewerblichen Bauflächen. Die Verbandsversammlung nahmdies am 16.07.2012zur Kenntnis (vgl.NVK-Vorlage 12/2012). Im Rahmen eines breit angelegten und moderiertenBeteiligungsprozessesfandenim Anschlussmehrere Veranstaltungen in Form von„Teilregionalen Workshops“bzw.„Fach- foren“ statt, die alsDiskussionsplattformen abseits der Gremien dienten und diekomplexe Thematik den relevanten Akteurenund auch der Öffentlichkeitbereits frühzeitignäher brachte.Die Verbandsversammlung wurdeüberdie Ergebnissezuletztam 06.05.2013 in- formiert (vgl.NVK-Vorlage 7/2013). In dreiSzenarien wurdendabeiVarianten zur Verortung der Suchkulisse zur Diskussion gestellt: “Lokal“, „Kooperativ“ und „Pool“, wobei die beiden Letzteren aufbesonderesIn- teresse gestoßen sind,aber auch noch viele Fragen aufwarfen.Am 9. Oktober2013 fand deshalb ein zweites Fachforum „Gewerbe“statt, um interkommunale Lösungsansätzeund deren Instrumentezu vertiefen und anhand eines Planspiels eigenes Handeln zu erproben. Fürdie zweite Runde der Teilregionalen Workshopswurdenfürmehr als 500 ha Prüfflä- chen(ohne „Tauschflächen“)Gebietssteckbriefeangefertigt, dieeineersteEignungsein- schätzungim Hinblickauf fachplanerische Belange (u.a. Regionalplan undTragfähigkeits- studie, sonstigeBelange aus Umwelt und Landschaft),Städtebau,Lagegunst, Erschlie- ßungsaufwandsowieRealisierbarkeitlieferten.Die Steckbriefe haben sich alsguteDiskus- sionsgrundlage erwiesen und einen sachgerechten Austausch von Argumenten gefördert. 2.Überarbeitung der Gebietssteckbriefe Nach den teilregionalen Workshops wurde die Darstellungder Steckbriefeweiter differen- ziert. Die Unterkategorienebenen bei den bisherigen Hauptkategorien„Realisierbarkeit“ und „Städtebau und Lagegunst“ wurden in separate Hauptkategorien aufgeteilt. -2- Die Themenbereichewurdenstrukturell aufsieben Hauptkategorien aufgeweitet, um eine ausgewogene inhaltliche Basis für die Abwägung zu erhalten.Damitwar auch für die Bewertungder„Tauschflächen“ einevergleichbare Beurteilungsbasisgegeben. DiezusammenfassendeEignungsbewertung füralleHauptkategorien wirdkomprimiertauf dem jeweiligenDeckblattdargestellt, um einrasches Erkennen der kritischen Belange zu ermöglichen.Einzelheiten zu den entsprechenden Prüfkriterien befinden sichjeweilsauf den Folgeseiten.Die zusammenfassende Eignungsbewertung erfolgtreinalsverbal- argumentative "Vorabwägung“ aus planerischer Sicht. Dabei wird eine fallbezogene Gewichtung einzelner Kriterien untereinander vorgenommen und dargelegt.Die Steckbrie- fe sämtlicher Prüfflächen sind der Vorlage alsseparateAnlage beigefügt. 3.Reduzierung derPrüfkulisse Damit einerseits eine bedarfsgerechte Ausrichtung des Gewerbeflächenangebots erreicht werden kann und andererseits der Aufwand für tiefer gehende Untersuchungenin einem vertretbaren Rahmen bleibt,soll derUmfang derPrüfkulissefür Gewerbeflächenreduziert werden, umsomiteine„Vertiefungskulisse“für den Vorentwurf zum FNP 2030zu erhal- ten.Hierfür hat die Planungsstelle in den Steckbriefen eine Empfehlungabgegeben.Die verbleibenden Flächensolleneiner Umweltprüfung unterzogen werden, wobeiklimatische und verkehrliche Belange, ggf.auchüber ergänzende Gutachten, zu vertiefen sind.Prüfflä- chen mit einer tendenziell zumindest „günstigen“ Gesamtbewertungim Steckbriefsollten in der Regel in der „Vertiefungskulisse“ verbleiben.Allerdingsistfür jeden Einzelfalleine vergleichende und abwägende Betrachtung und Empfehlung erforderlich, sodass auch Flä- chen weiter berücksichtigt werden können,die dieser Anforderung nichtin vollem Umfang genügen oder aufAntrag einer Gemeinde weiter betrachtet werden sollen. Die Gemeinden habendiese Abwägung aufihr Gemeindegebiet bezogeninden Gremien z. T. bereitsdurchgeführt. DieErgebnisse sindinAnhang 1dieser Beschlussvorlageals „Antrag“tabellarischdargestellt.In der Tabelle ist darauf hingewiesen, wo aufgrund des Umfangs der verbleibenden Prüfflächen eine Darstellung lokaler Varianten möglich ist bzw. wo nicht.Die Stadt Karlsruhe wirddieabschließendeEntscheidung erst kurz vor der Ver- bandsversammlungvollziehen und ihrevon der Empfehlung der Planungsstelleabweichen- denAnträgedirektin der Sitzung einbringen. Für die Beschlussfassung in der Verbandsversammlung sind die Anträgeder Ge- meinden maßgeblich(gemäßAnhang 1, grüne/vorletzte Spalte). 4.Ausblick Die bisherigen und künftigen Verfahrensschrittezur Gewerbeflächenplanung auf FNP- Ebenesind inAnhang 2dargestellt. Aufbauend auf den in der „Vertiefungskulisse“ verbleibenden Prüfflächen werden seitens der Planungsstelleein biszweiEntwurfsvarianten als Vorentwurf für den FNP 2030- Teil- fortschreibung Gewerbe- erstellt, mit den Gemeinden abgestimmt und als Grundlage für die formellen Beteiligungsschrittein2014 der Verbandsversammlung zum Beschluss vorge- legt. -3- Anhang 1 Übersichtstabelle über die Prüfflächen„Gewerbe“ mit Bewertungen der Planungsstelle und“Wünschen“ der Gemeinden: -4- -5- Anhang 2 „Logbuch“ zur Gewerbeflächenplanung FNP 2030: ArbeitschritteWann 1 Soviel Flächen brauchen wir... Studie CIMA/Planquadrat: Bedarf an Flächen bis 2025 ermittelt. Auch bereits bestehende Gewerbegebiete werden aufInnenentwicklungspotenziale mit untersucht und bei Bedarfsermitt- lung berücksichtigt. Ebenso imFNP 2010 noch vorhandene geplante Flächen, für die noch kein Bebauungsplan aufgestellt wurde. Regierungspräsidium alsGenehmigungsbehörde für den FNP empfiehlt denZielhorizont 2030 für die Fortschreibung. Auf die in der Studie empfohlenen „Entwicklungsreserven“ bis 2033 - für denZeitraum der nächsten Fortschreibung- wird dafür verzichtet. Bedarfszahlen für die Ge- meinden werden daran angepasst. Tatsächlicher Bedarf an neuen Flächen wird ausTauschempfehlungen generiert. Insbesonde- re in Karlsruhe wird empfohlen Flächen im Westen (z.B. bei der Raffinerie) gegen günstiger gele- gene Flächen im Osten in der Nähe der Autobahnanschlüsse zu tauschen. Für den NVK werden dementsprechend ca.105 ha neue Flächen gesucht. 2011 Anfang 2012 Mitte 2012 Diese Flächen prüfen wir... Planungsstelle und die Gemeinden schlagen neue Flächen zur Prüfung vor, Interkommunale Ansätze werden aufgezeigt. Für 46 Prüfflächen (insgesamt ca. 500 ha) werden „Eignungs-Steckbriefe“ erstellt und im Rahmen vonTeilregionalen Workshops auch mit der Öffentlichkeit anhand von Szenarien disku- tiert. Auch für rd. 90 ha„Tauschflächen“ werden Steckbriefe erstellt und den überarbeiteten Steckbriefen für die neuen Prüfflächen gegenübergestellt. Von der Planungsstelle erfolgt Empfehlung, welche Flächen im weiteren Verfahren weiter be- rücksichtigtwerden sollten. Die Gemeinden beraten darüber. Sept. 2012 bis Mai 2013 Aug./ Sept. 2013 Sept. 2013 bis Jan. 2014 2 Die Verbandsversammlung fasst einenBeschluss für eine „Vertiefungskulisse“. Für die verbleibenden Flächen erfolgen danntiefer gehende fachliche Prüfungen, insbesondere hinsichtlich der verkehrlichen und klimatischen Auswirkungen. 20.Febr. 2014 3 Diese Flächen bilden die Alternativen... Als Ergebnis schlägt die Planungsstelle Entwurfsvarianten vor, die den ursprünglich ermittel- ten Flächenbedarf abdecken. Diese beiden Varianten bilden die Alternativen für den Vorentwurf. Die Gemeinden beraten darüber. Die Verbandsversammlung fasst dazu einen Beschluss. Die Entwürfe werden anschließend öf- fentlich ausgelegt und die Träger öffentlicher Belange um Stellungnahmen gebeten. 2. Quart. 2014 3. Quart. 2014 4 Über diese Flächen wird beschlossen... Ausgehend von den Stellungnahmen wird die Flächenkulisse für die Gewerbeflächen im FNP 2030 als Entwurf von der Verwaltung zusammengestellt. Die Verbandsversammlung fasst dazu einen Beschluss. Der Entwurf wird anschließend öffent- lich ausgelegt und die Träger öffentlicher Belange um Stellungnahmen gebeten. Nach Bearbeitung der Stellungnahmen legt die Planungsstelle der Verbandsversammlung ei- nen Abwägungsvorschlag vor. Danach wird die Planung formell beschlossen. Anfang2015 -6- Beschluss: I.Antrag an die Verbandsversammlung: 1.Kenntnisnahme der Steckbriefe für die „Prüfflächen Gewerbe“ 2Zustimmung zu den Anträgen der GemeindengemäßAnhang 1 der Vorlage (grüne/vorletzte Spalte), welchePrüfflächen, im weiteren Verfahrenin der „Vertiefungskulisse“berücksichtigtwerden sollen. 3.Auftrag an diePlanungsstelle aus der„Vertiefungskulisse“ der Prüfflächen EntwurfsalternativenalsVorentwurf für den FNP 2030, Teilfortschreibung Gewerbe,zu erarbeiten. II.Vervielfältigung der Vorlage und Zustellung an die Mitglieder der VV III.Anlagen: -Einzelsteckbriefe an Ziff. II IV.Auf die Tagesordnung der öffentlichen VV am20.02.2014 V.Unmittelbar nach Beschlussfassung Vollzug der Beschlussziffer I.3. Der Verbandsvorsitzende: Planungsstelle:

  • Protokoll TOP 13
    Extrahierter Text

    NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 58. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 18. Februar 2014, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 14. Punkt 13 der Tagesordnung: Fortschreibung des Flächennutzungsplans - Schwerpunkt Gewerbe, Stadt Karlsruhe Vorlage: 2013/0227 dazu: - Gemeinsamer Änderungsantrag der Stadträtinnen Bettina Lisbach und Dr. Ute Leidig (GRÜNE) sowie der GRÜNE-Gemeinderatsfraktion, der Stadträtin Doris Baitinger und des Stadtrats Michael Zeh (SPD) sowie der SPD-Gemeinderatsfraktion, der Stadträte Lüppo Cramer und Dr. Eberhard Fischer (KAL) sowie der KAL-Gemeinderatsfraktion, der Stadträtin Sabine Zürn und des Stadtrats Niko Fostiropoulos (Die Linke) sowie des Stadtrats Jürgen Wenzel (FW) vom 14. Februar 2014 Vorlage: 2014/0413 - Gewerbeflächenausweisung Obere Kohlplatte Änderungsantrag der Stadträtin Bettina Lisbach, der Stadträte Johannes Honné und Alexander Geiger (GRÜNE) sowie der GRÜNE- Gemeinderatsfraktion vom 17. Februar 2014 Vorlage: 2014/0415 - Ergänzungsantrag der Stadträtin Doris Baitinger, der Stadträte Jürgen Marin und Michael Zeh (SPD) sowie der SPD-Gemeinderatsfraktion vom 17. Februar 2014 Vorlage: 2014/0416 - Änderungsantrag der Stadträtinnen Gabriele Luczak-Schwarz, Isolde Hal- ler, Christa Köhler, Bettina Meier-Augenstein und Karin Wiedemann, der Stadträte Thorsten Ehlgötz, Dr. Klaus Heilgeist, Detlef Hofmann, Dr. Al- bert Käuflein, Johannes Krug, Sven Maier, Dr. Thomas Müller, Tilman Pfannkuch und Rainer Weinbrecht (CDU) sowie der CDU- Gemeinderatsfraktion vom 18. Februar 2014 Vorlage: 2014/0418 Beschluss (modifiziert durch die Abstimmung zu den einzelnen Änderungsan- trägen): 1. Der Gemeinderat nimmt die Empfehlungen der Planungsstelle des Nachbar- schaftsverbandes Karlsruhe zu den Karlsruher Prüfflächen "Gewerbe" in der Vor- lage des Nachbarschaftsverbandes Karlsruhe und die Voten der verschieden vor- - 2 - beratenden Gremien der Stadt Karlsruhe - beides modifiziert durch die Abstim- mungen zu den heutigen Anträgen - zur Kenntnis. 2. Der Gemeinderat erteilt der Verwaltung ergänzend den Auftrag, auf dieser Basis Verhandlungen über interkommunale Kooperationen mit Nachbargemeinden zu führen. 3. Der Gemeinderat beauftragt den Oberbürgermeister, die Position der Stadt Karls- ruhe auf der Grundlage der heutigen Beschlusslage in die Verbandsversammlung des Nachbarschaftsverbandes einzubringen. Abstimmungsergebnis: Einstimmige Zustimmung zur modifizierten Beschlussvorlage. Gemeinsamer Änderungsantrag GRÜNE, SPD, KAL, Die Linke, FW: Zugestimmt Änderungsantrag GRÜNE: Zugestimmt Ergänzungsantrag SPD: Zugestimmt Änderungsantrag CDU: Ziffer 1 abgelehnt, Ziffer 2 zugestimmt Der Vorsitzende setzt um 18:27 Uhr die unterbrochene Sitzung fort, ruft Tagesord- nungspunkt 13 sowie die dazu eingegangenen Änderungsanträge zur Behandlung auf und verweist auf die vorliegenden Stellungnahmen der Verwaltung: Es dauert noch einen kleinen Moment, der Beamer fährt hoch. Ich darf die Zeit über- brücken und feststellen, dass Herr Stadtrat Hock sich als befangen erklärt hat und dass wir in der anschließenden Debatte sowohl die Beschlussvorlage der Verwaltung als auch die vier Änderungsanträge bzw. Ergänzungsanträge gemeinsam diskutieren wollen. Frau Prof. Dr. Karmann-Woessner (mit Beamerunterstützung): Die Konzeption ist bereits in vielen Ausschüssen vorgestellt worden. Sie alle wissen, dass die Gewerbeflä- chenplanung auf der Basis der 2011 erstellten Gewerbeflächenstudie der CIMA/Planquadrat erstellt wurde, deren Ergebnisse der Planungsausschuss und der Aus- schuss für Wirtschaftsförderung am 15. Februar zur Kenntnis nahmen. Daraus geht her- vor, dass in Karlsruhe rein quantitativ kein Bedarf besteht. Die bestehenden FNP- Potentiale befinden sich an der falschen Stelle. Sie kennen die Darstellung, wo wir sa- gen: Von Westen nach Osten sollen die Flächen verlagert werden. Deshalb sind die künftig nachgefragten Standorte - neben den klassischen Gewerbege- bieten mit etwa 38 % - vor allem Bürostandorte, auch in urbanen Lagen. Sie sehen die klassischen Gewerbegebiete mit 38 %, die Bürostandorte mit 42 %, die urbanen Standorte, auch im Hinblick auf die Verzahnung von Arbeiten und Wohnen mit 17 %. Der größte Teil liegt in diesem Bereich. Darum hatten Sie uns gebeten, einmal Beispiele zu zeigen, wie diese "urbanen" Standorte in Karlsruhe bereits Bestandteil der Ansied- lungspolitik sind, der Städtebaupolitik insgesamt und wie hier auch zukünftig noch ho- he Nachfrage besteht. Im FNP sollen deshalb diese Potentiale in diesem Sektor bereitge- stellt werden. - 3 - Sie sehen auch aktuelle Beispiele, die sich zum Teil in ihrer Körnung und Dichte gar nicht wesentlich vom Wohnen unterscheiden, und deshalb auch mit hohen Nutzungen in Quartieren sehr gut zu kombinieren sind. Ziel der FNP-Fortschreibung ist es deshalb, dass wir andenken, Flächen aus dem westli- chen Teil in den östlichen Teil quantitativ zu verlagern. Daraus ergeben sich aber relativ viele Probleme, die sich in dieser Prüfflächenkulisse dargestellt haben, die Sie dann wie- der im Einzelnen beraten haben. Dieser Prüfflächenkulisse liegen Steckbriefe zugrunde, die diesen Planungsansatz möglich machen sollen. Sie sehen Karlsruhe-Nord, Karlsbad, denn auch dieser interkommunale Ansatz ist ein ganz wesentlicher. Hierzu haben Sie im Einzelnen beraten. Ich gehe noch einmal auf die kritischen Punkte ein: Im Bereich Karlsruhe-Nordost werden aus planerischer Sicht diese Flächen empfohlen zur Verstärkung des Gewerbestandortes Karlsruhe insgesamt. Es stehen aber - das ist vielfach in den Ausschüssen diskutiert worden - Belange des Landschaftsschutzes und der Regionalplanung entgegen und müssten dann in dem weiteren Prozess - auch hier stehen wir vor der öffentlichen Auslegung - abgewogen und noch einmal von den Trä- gern öffentlicher Belange beurteilt werden. Dass es insgesamt eine gemeinsame Entwicklung geben soll, auch vor dem Hinter- grund, insbesondere in einen interkommunalen Prozess und ein interkommunales Kon- zept einzusteigen, ist der Grund, weshalb wir empfehlen, diese Flächen trotz der Be- denken in der Prüfkulisse zu belassen. Wir stehen hier nicht vor dem Satzungsbeschluss bzw. vor der Verabschiedung des Flächennutzungsplanes, sondern erst vor der öffentli- chen Auslegung. Sie haben hier zwei Flächen gekennzeichnet, die - Sie kennen es gut - ohnehin erhebli- che Bedenken auslösen und deshalb aus dieser Kulisse schon herausgenommen sind. Wenn jetzt - so wie es der Antrag wünscht - diese verbleiben und auch aus der Prüfku- lisse herausgenommen werden, dann hätten wir an dieser Stelle keinerlei Flächen zur Entwicklung. Ein weiterer Standort ist der Standort in Wettersbach, Karlsbad, und zwar genau in die- ser Verknüpfung. "Im Steinig" ist eine Fläche, die auf Karlsbader Grund zur Verfügung steht. Die Überlegung besteht darin, die bereits im FNP vorgesehene Fläche auf Karlsru- her Gemarkung zu erweitern durch die "Obere Kohlplatte", und diesen Bereich insge- samt aber durch einen Grünzug und ein Gliederungsgrün von der vorhandenen Sied- lungsfläche abzutrennen und damit zu differenzieren. Insgesamt könnte man sich vor- stellen, dass man auf diese Fläche reduziert, um die Gesamtfläche nicht über Maßen zu beanspruchen und auch die Belange der Landschaftsplanung entsprechend einfließen zu lassen. Eine weitere Fläche, die erst später in die Prüfkulisse hinein kam, ist der Bereich Wol- fartsweier, "Im Horbenloch", mit einer Anbindung an die A 8. Diese Anbindung sieht - 4 - grafisch so aus, als sei sie einfach herzustellen. Ein Zufahrtsverkehr müsste aber durch Wolfartsweier hindurch fahren, so dass auch hier durchaus schwierige Erschließungssi- tuationen zu erwarten sind. Dies ist die Zusammenfassung der Ergebnisse aus den Ausschüssen. Sie sehen, dass die Ausschüsse sich in großem Umfang negativ zu einzelnen Flächen geäußert haben, und nur wenige Flächen in dieser gesamten Kulisse drin bleiben, die aber heute kaum wirk- lich erschlossen werden können, so dass es auf zeitliche Perspektiven hinaus läuft, die wenig diskutabel sind, um kurzfristig auch den Firmen, die sich in Karlsruhe ansiedeln wollen, entsprechende Flächen zur Verfügung zu stellen. Die Idee ist auch, dass Tauschflächen im interkommunalen Verband zur Diskussion ge- stellt werden und damit dieses Konzept aufgelegt wird. Da gibt es natürlich von den beteiligten Kommunen erhebliche Bedenken. Aber wir stellen dieses Konzept deshalb vor, weil natürlich keine Möglichkeit besteht, überhaupt in diese Diskussion einzustei- gen, wenn wir keine Flächen im Flächennutzungsplan haben. Das ist übergeordnet na- türlich das eigentliche Ziel. Ich rufe noch einmal in Erinnerung, welche Prüfflächen kurzfristig noch durch die An- träge zur Diskussion gestellt werden. Da gibt es eine fraktionsübergreifende Stellung- nahme. Bis auf die CDU haben alle Fraktionen gefordert, dass der "Elfmorgenbruch Nord", "Untere Hub", "Büchenauwiesen" und "Herdwegwiesen" nicht weiterverfolgt werden. Das sind die Flächen, die ich Ihnen eben dargestellt und schrittweise aus dieser Kulisse herausgenommen hatte. Weiter geprüft werden sollen der "Gleisbauhof Süd" und das "Güterbahngelände Fautenbruchstraße". Das sind die Flächen, die ich ange- sprochen hatte, die sehr langfristig überhaupt verfügbar sind und deshalb für eine heu- tige Diskussion wenig relevant sind. Der dritte Satz war eher eine redaktionelle Bitte, dass "die Stadt Karlsruhe im nächsten Schritt die Notwendigkeit für bis zu 34,8 ha Vari- anten darzustellen und diese vertiefend zu untersuchen", nicht verfolgt werden soll. Das ist dann die Konsequenz. Wenn man sagt: Alle Flächen sollen herausgenommen werden, dann habe ich natürlich auch keine Flächen mehr, die ich diskutieren kann. "Im Horbenloch" in Wolfartsweier, das ist die Fläche, die ich Ihnen zum Schluss gezeigt habe, soll weiter geprüft werden. Das ist Bestandteil des SPD-Antrags. Die Grünen ha- ben noch einmal gebeten, die "Obere Kohlplatte" in Wettersbach nicht weiterzuprüfen. Die CDU bittet, die Bereiche "Bellenäcker", "Distelgrund", "Hörgel", "MIRO Erweite- rung", "Knielingen-West I und II" weiter zu prüfen, d. h. dass wir jetzt doch wieder den Schwerpunkt im westlichen Teil der Gesamtgemarkung hätten. Damit möchte ich schließen und beantworte gerne noch Ihre Fragen. (Vereinzelter Beifall) Der Vorsitzende: Ich glaube, das hat uns jetzt noch einmal einen schnellen und guten Überblick gegeben über das, was wir heute diskutieren. Ich verhehle nicht, dass die Stadtverwaltung und ich Ihnen heute empfohlen haben, auch Flächen, die in den vorbe- ratenden Gremien als politisch derzeit und auch möglicherweise auf lange Zeit nicht durchsetzbar ausgewiesen wurden, weiter in dieser Flächenkulisse zu belassen, vor dem - 5 - Hintergrund, dass es heute um einen Zwischenschritt geht und nicht die endgültige Aufstellung des Flächennutzungsplanes Gewerbe im Nachbarschaftsverband beinhaltet. Wenn wir allerdings gemeinsam erkennen, dass wir nicht die Flächengrößen ausweisen können, die uns aber vom Kontingent her eigentlich zustehen, dann brauchen wir Tauschflächen, um mit anderen Kommunen über die Sinnhaftigkeit interkommunaler Lösungen zu diskutieren. Das ist deswegen interessant, weil wir Kommunen im Umfeld haben, die mehr Flächen an den Markt des Gewerbes bringen könnten, als ihnen von den Kontingenten her zustehen. Das ist dann eine interessante Diskussion, wie wir diese gemeinsame Situation in beiderseitigem Vorteil nutzen können. Zu den Anträgen, die jetzt gestellt worden sind, würde ich Ihnen vorschlagen, dass ich nachher zunächst die Ziffer 2 des CDU-Antrags aufrufe, die ein Verfahrensvorschlag ist, nämlich alle Flächen einzeln zur Abstimmung zu stellen. Die würden wir dann der Reihe nach, so wie sie auf der Übersicht stehen, abarbeiten, hätten damit im wesentlichen auch alle anderen Anträge von der inhaltlichen Art erledigt. Ich stelle diesen Verfahren- santrag an den Anfang der Abstimmung und gehe dann anschließend entweder alle Anträge durch oder wir gehen alle Flächen durch. Dann hätten wir im Grunde alle An- träge gebündelt und bräuchten jetzt nicht zwischen vier verschiedenen Anträgen hin und her zu zetteln. Wenn es dann zu Veränderungen der Beschlussvorlage kommt - es sind dann sozusagen ein ganzes Bündel von Änderungsanträgen, die wir nacheinander abarbeiten -, würde ich Ihnen für die endgültige Beschlussvorlage und deren Verfahren noch einen Vorschlag machen wollen. Aber jetzt steigen wir erst einmal in die Diskussion ein. Stadträtin Lisbach (GRÜNE): Die Ressource Fläche ist bekanntlich ein knappes Gut, insbesondere auch in einer Stadt wie unserer. Dieser Flächenverbrauch ist auf Dauer weiter so nicht möglich. Man kann bestenfalls noch darüber streiten, wie lange das noch so weiter geht. Man sollte besser früher als später die Kehrtwende machen und sich auf andere Lösungen besinnen. Durch den anhaltenden Flächenverbrauch gehen Lebensräume für Tiere und Pflanzen verloren. Es wird der Landwirtschaft Boden entzogen. Es werden Frischluftschneisen zugebaut, die wir in unserer Stadt dringend brauchen. Auch die Menschen in unserer Stadt reagieren zunehmend sensibel, wenn Fläche zugebaut wird, denn es geht um ihre Erholungsflächen, um ihre vertraute Landschaft, die ihnen auch etwas bedeutet. Ich glaube, dass sich hier auch die Einstellung verändert hat. Das spiegelt sich auch sehr gut in den Ausschuss- und Ortschaftsratsberatungen wider, in denen alle Flächen, bei de- nen wir sagen, die sollen nicht weiter verfolgt werden, mit einer Ablehnung beschieden wurden. Die Landesregierung hat schon lange anerkannt - übrigens auch schon unter schwarz- gelb -, dass wir zu einer Nettonull beim Flächenverbrauch kommen müssen. Das ist die Leitlinie. Die Umsetzung in den Kommunen steht aber leider noch aus. Wir meinen, dass hier dringend etwas passieren muss. Vor diesem ganzen Hintergrund meinen wir auch, dass man einen ermittelten Gewer- beflächenbedarf - ich will dieses CIMA-Gutachten gar nicht in Frage stellen, fachlich ist - 6 - es sicher kompetent gemacht - heute nicht einfach als gegeben setzen kann und sagen, alles andere muss dahinter zurückstehen. Man muss hier abwägen mit anderen Belan- gen, mit dem Naturschutz, mit den Naherholungsbedürfnissen der Menschen und auch mit dem Schutz des Stadtklimas. Deswegen ist unser Ansatz, hier Alternativen konsequent zu verfolgen, die Innenent- wicklung voranzutreiben, Baulücken konsequent zu nutzen, auch bei Leerständen ge- nau hinzusehen: Wie kommen die wieder in eine Nutzung? Denn auch in unserer Stadt hat es Grundstücke, die mit Gebäuden bestanden sind, die nicht mehr genutzt werden, aber auch leerstehende Immobiliengebäude. Wenn wir in Einzelfällen doch ein neues Gebiet bebauen oder neu ausweisen - da ha- ben wir durchaus noch Reserven im Flächennutzungsplan -, dann muss man das so res- sourcensparend wie irgend möglich machen. Da muss man zu einer mehrstöckigen Bauweise kommen. Dann brauchen wir Parkdecks anstatt großflächiger Parkplätze. All das muss hier konsequent umgesetzt werden. Flächen in der Stadt sind kostbar. Sie müssen auch ihren Preis haben. Auch deswegen ist eine Verknappung des Angebots durchaus angemessen. Gewerbeflächen in der Stadt müssen einfach auch teuer sein. Deswegen ist auch ein Überangebot und eine Konkurrenz zwischen den Gemeinden, auch im Nachbarschaftsverband, schädlich. Man muss sehr eng mit den Gemeinden im Nachbarschaftsverband kooperieren. Wir haben den gesamten Nachbarschaftsverband gesehen. Wir haben in vielen Gemeinden einen Flächenüberhang. Man hat 2010 in vie- len Gemeinden, auch in Karlsruhe, über den Bedarf geplant bzw. bei Beschluss des letz- ten Flächennutzungsplans. Mit diesen Reserven müssen wir auch arbeiten, indem man eine interkommunale Betrachtung macht. Es ist auch nicht mehr so, dass jedes Gewerbegebiet heute finanziell von Vorteil ist. Es sind sehr hohe Erschließungskosten notwendig. Es besteht die Gefahr von Leerständen. Ich will wieder einmal "Winterrot" als Beispiel nehmen, wo doch die Vermarktung nur sehr schleppend vorangeht und offenbar der Bedarf nicht so groß ist, wie man ur- sprünglich gedacht hat. Deswegen muss man auch innerhalb des Nachbarschaftsver- bandes schauen, wo sind die hochwertigsten Gewerbeflächen, die dann auch wirklich genutzt werden können und sollen. Noch besser ist sogar, anstatt auf Neuausweisung zu setzen, den vorhandenen Bestand - wie gesagt, in vielen Gemeinden gibt es sogar Flächenüberhänge - gemeinsam zu vermarkten über einen so genannten Flächenpool. Hier gibt es Ansätze, sicher noch als Modell und Pilotprojekte, in verschiedenen Gemeindeverbünden. Wir meinen, das ist der zukunftsfähige Weg. Natürlich geht es nur auf freiwilliger Basis. Man muss die an- deren Kommunen mit ins Boot holen. Da geht natürlich auch viel über das Geld. Das ist auch klar. Aber Karlsruhe hat da vielleicht Möglichkeiten, andere Gemeinden bei der Erschließung finanziell zu unterstützen und vielleicht dann auf der anderen Seite wieder einen anderen Vorteil zu bekommen. Unser Ziel ist mittelfristig die Nettonull beim Flächenverbrauch. Das ist auch das Ziel auf Landesebene. Irgendwo muss man einfach einmal an die Umsetzung gehen. Vor diesem Hintergrund sind auch unsere Änderungsanträge zu verstehen. Die "Büchenauwiesen" - 7 - sind Landschaftsschutzgebiet, lokalklimatisch sehr wertvoll und von Bedeutung. Der "Elfmorgenbruch" in Rintheim mit seinen hohen Grundwasserständen ist ebenfalls Landschaftsschutzgebiet. Er liegt im regionalen Grünzug. Sehr viele seltene und ge- schützte Arten kommen dort vor. Wir haben die Durlacher "Hub", die in einer Grünzä- sur liegt, die für das Stadtklima sehr bedeutend ist, die auch diese räumliche Trennung zwischen Hagsfeld und Durlach schafft. All das sind sehr hochwertige Flächen. Dass solche Flächen heute überhaupt vorgeschlagen werden, macht schon einmal deutlich, dass wir an einer Belastungsgrenze anbelangt sind. Alles, was jetzt noch an großen Flä- chen dazu kommen soll, ist für eine Stadt, wie die unsere, nicht mehr verkraftbar. Bei der "Oberen Kohlplatte" sieht es vielleicht ein bisschen anders aus. Aber da muss man sagen, wir haben jetzt das Gewerbegebiet "Winterrot", was noch lange nicht voll ist, was mit der Vermarktung schleppend voran kommt. Die "Untere Kohlplatte" ist auch schon im jetzigen Flächennutzungsplan vorgesehen. Jetzt soll noch ein Gebiet da- zu kommen mit der "Oberen Kohlplatte". Das wird dann ein Gewerbegebiet, das ist so groß wie Palmbach selbst. Das ist - das hat entsprechend auch der Ortschaftsrat selbst so gesehen - mit so einem Stadtteil aus unserer Sicht nicht zu machen. Wenn man hier eine interkommunale Lösung sucht, finden wir das durchaus richtig und vernünftig. Denn tatsächlich ist das, was mit "Steinig" geplant ist, auch eine große Landschaftsver- schandelung. Hier sollte man die Fläche der "Unteren Kohlplatte" mit in diese inter- kommunale Verhandlung hinein nehmen. Vielleicht kann man noch ein Stück von "Winterrot" dazu nehmen. Da sind wir durchaus offen. Hier eine interkommunale Lö- sung zu suchen, ist richtig, aber nicht jetzt noch einmal ein zusätzliches Gebiet hier ausweisen. Andererseits soll der "Gleisbauhof Süd" - Frau Karmann-Woessner hat es schon ange- sprochen - in diese Suchkulisse mit hineingenommen werden. Das ist eine Fläche, die sehr wohl für eine Gewerbeentwicklung in Frage kommt, auch das "Güterbahngleis Fautenbruchstraße". Jetzt hieß es, die stehen kurzfristig nicht zur Verfügung. Das ist richtig. Aber wir planen doch für mindestens 2030. Wir planen doch langfristig. Daher kommt doch überhaupt dieser hohe Bedarf. Es geht um eine langfristige Betrachtung. Da sollten wir diese Flächen sehr wohl mit hinein nehmen. Beim "Horbenloch", das jetzt von der SPD und Wolfartsweier mit beantragt worden ist, haben wir etwas Bedenken, weil auch das wieder im regionalen Grünzug liegt und FFH- Gebiet angrenzend ist. Hier würden wir eher der Empfehlung der Planungsstelle folgen. Beim CDU-Antrag ist es jetzt so, dass wieder Flächen zur Disposition gestellt werden sollen, die die Verwaltung eigentlich verworfen hat, weil sie sagt, die Nachfrage ist nicht da, die können wir nicht vermarkten. Wir glauben, dass es nicht sehr zukunftsträchtig ist, die Flächen jetzt wieder zu prüfen, und würden dem Antrag auch nicht folgen kön- nen. Aber ich denke, dass es so viele Flächen in Karlsruhe gibt, die gar nicht vermarkt- bar sind, macht auch deutlich, dass hier, was den Druck auf die Flächen angeht, von falschen Annahmen ausgegangen wird. Denn sonst wäre auch ein Run auf solche Flä- chen da. Das ist einfach nicht der Fall. Der Flächennutzungsplan 2010 war weit über den Bedarf hinaus geplant. Es ist uns natürlich klar, dass wir mit unserem Abstimmungsverhalten, das wir heute an den Tag legen werden, dem Bedarf, der von CIMA ermittelt worden ist, nicht entspre- - 8 - chen. Aber - wie schon gesagt - wir meinen, das ist nicht das Maß aller Dinge, sondern hier gibt es viele andere, sehr wichtige Belange, denen wir ebenfalls entsprechen müs- sen. Deswegen können nur Teillösungen denkbar sein. Das werden wir auch entspre- chend in unserem Abstimmungsverhalten zum Ausdruck bringen. In der Abwägung sind wir für den Erhalt der wertvollen Flächen. An einer Kehrtwende in Sachen Flächenverbrauch geht kein Weg vorbei. Wir brauchen früher oder später sowieso andere Lösungen. Es wird wirklich Zeit, die Konsequenzen zu ziehen. (Beifall bei den Grünen) Stadtrat Ehlgötz (CDU): Das Thema "Wirtschaft" in dieser Stadt, in dieser Region be- schäftigt uns täglich, nicht nur hier im Gemeinderat. Dass die Stadt stark ist, weil wir eine gesunde, starke Wirtschaft haben, sehen wir täglich, wenn wir uns allein auf der Südtangente umsehen. Wenn wir die Staus ansehen, dann wissen wir: Diese Stadt flo- riert, diese Stadt hat Leben. Wenn ich Ihnen das als Eingang sage, dann aus einem ge- wissen Grund. Diese Stadt hat sich über Jahrzehnte hinweg entwickelt. Sie hat sich zu einer Stadt ent- wickelt, in der es lebenswert ist zu leben. Wenn ich sage, es ist lebenswert, dann wissen wir, dass wir dazu ein Umfeld haben, in dem es sich gut arbeiten lässt. Wir haben Un- ternehmen, die zu dieser Stadt stehen, die zu den Arbeitnehmerinnen und Arbeitneh- mern stehen und die letztendlich stolz darauf sind, ihren Standort in Karlsruhe zu ha- ben, wo wir als Christdemokraten, als CDU Karlsruhe, ebenfalls stolz sind auf diese Un- ternehmen, die hier investieren, die diese Arbeitsplätze halten, die Arbeitsplätze aus- bauen und Ausbildungsplätze für unsere jungen Menschen schaffen. Das haben wir nur erreicht, Frau Lisbach, weil diese CDU Karlsruhe Grundsteine gelegt hat für eine gesun- de Wirtschaft, (Heiterkeit; Oh-Rufe) weil wir immer wieder gesagt haben, wir brauchen markttaugliche Flächen in dieser Stadt. Es wird sich dann zeigen, wo diese markttauglichen Flächen liegen, wenn die Investoren in die Stadt kommen und sagen, da und da wollen sie investieren. Sie sprachen das Thema "Winterrot" an. Natürlich ist Fläche "Im Winterrot" da, Herr Obert. Aber diese Fläche können Sie nicht vermarkten. Wenn sie vermarktbar wäre, wä- ren die Investoren schon längst da. Das gleiche werden wir eines Tages im "Gottesauer Feld" in Neureut erleben. Da sind Flächen, die sind da, aber es wird kein Investor dort hingehen, weil die Infrastruktur nicht stimmt. Das, liebe Frau Lisbach, müssen Sie dann fairerweise auch dazu sagen. (Stadtrat Pfalzgraf: Direkt an der Autobahn!) Wenn wir heute in die Beratung des Flächennutzungsplans einsteigen, legen wir die Zukunft von morgen fest, so wie unsere Vorgänger die Zukunft festgelegt haben für den heutigen Tag und wo wir wirtschaftlich stehen in dieser Stadt. Die Stadt Karlsruhe kann sich sehen lassen. Dann legen wir die Zukunft für unsere kommende Generation - 9 - fest. Da müssen wir fairerweise sagen, dass wir Mut haben müssen zu Schritten, die heute weh tun. Wenn Sie mich explizit ansprechen, dann sage ich Ihnen: Wir werden nachher Ihrem interfraktionellen Antrag nicht zustimmen können, weil wir klipp und klar sagen, die "Untere Hub" ist so ein Stück, bei dem es sich lohnen wird, Industrie anzusiedeln. Dort werden Sie Investoren finden, die letztendlich Geld in diese Stadt bringen. Wenn ich Geld sage, wenn ich Finanzen sage, dann wissen Sie auch, Frau Lisbach, dass diese Stadt sich durch die Gewerbesteuereinnahmen speist. Wenn Gewerbesteuereinnahmen sprießen, dann wissen wir, dass wir eine soziale Stadt haben, dann wissen wir, dass wir einen sozialen Frieden in dieser Stadt haben, dass wir uns viele Bereiche erst leisten können, weil es Unternehmer gibt, die heute noch Gewerbesteuer in Karlsruhe zahlen. (Beifall bei der CDU) Wenn wir diese Politik machen, dann macht meine Fraktion diese Politik langfristig. Wir machen diese Politik der Entscheidungen nicht von Wahl zu Wahl, wie es andere Frakti- onen in diesem Hause immer wieder machen. Es geht um langfristige Planungen, Frau Lisbach, Sie sagten es. Es geht letztendlich um die nächsten 20 Jahre. Karlsruhe ist ein Wachstumszentrum. Wir sind stolz darauf. Stolz darauf können wir sein, wenn wir uns ganz einfach einmal in diesem Land, in den anderen Regionen um- schauen, wenn wir uns in anderen Städten außerhalb Baden-Württembergs umschau- en. Dort liegen Industrieflächen brach. Dort gibt es keinen Investor mehr, der kommt, um auf diesen Flächen zu investieren. Wir haben - wie ich anfangs sagte - weiche Fak- toren in dieser Stadt geschaffen, die wir auch ständig ausbauen. Wenn ich gehört habe: Interkommunale Zusammenarbeit, dann sind dies Stellschrau- ben, die es gilt zu pflegen, die Sie als Prüfaufträge mitnehmen können. Auch hier ha- ben wir vollstes Verständnis. Aber es darf natürlich auch eines nicht passieren: Wenn wir uns z. B. den Bereich Stutensee anschauen. Wir stellen die Infrastruktur - Sie wissen, was ich meine: Nordtangente-Ost, bei der noch ein Teil fehlt -, aber letztendlich nimmt die Gemeinde Stutensee Fläche in die Hand - altes IWKA-Gelände -, legt dort hektar- weise Industriefläche um, siedelt dort u. a. Karlsruher Firmen an und letztendlich nutzen sie die Infrastruktur von Karlsruhe. Das kann nicht der Weg Karlsruhes sein. Dann müs- sen wir dort mit diesen anderen Städten enger zusammenarbeiten, um letztendlich auch davon zu profitieren. Wir sind eine wachsende Stadt. Wir haben einen gemeinsamen Markt. Diesen Markt an Flächen - nennen wir es einmal Flächen - gilt es zu mehren. Denn letztendlich wird An- gebot und Nachfrage davon abhängig sein, was für einen Preis wir am Markt erzielen. Wenn wir Flächen haben, wie z. B. die "Untere Hub", dann werden wir erreichen, dass wir auch Firmen bekommen, die diesen hohen Preis zahlen. Wenn wir in diesem Seg- ment auf dem Markt sind, werden wir auch Firmen bekommen, die sich dies leisten können. Diese Firmen, die sich diese hohen Investitionskosten leisten können, sind Fir- men, die auf dem deutschen und internationalen Markt tätig sind und die letztendlich dann wieder die Gewerbesteuer in diese Stadt tragen. - 10 - (Zuruf Stadtrat Pfalzgraf/SPD) Deshalb dürfen wir, lieber Hans Pfalzgraf, diesen Ast nicht absägen, auf dem wir sitzen. Wenn wir dies tun, werden wir für die nächste Generation nicht mehr das hohe Niveau halten können, auf dem wir heute stehen. (Stadtrat Pfalzgraf/SPD: Sie wollen ein Stadion bauen an der Unteren Hub!) Deshalb ist es für uns verantwortlich, dass wir diesen Flächennutzungsplan auch im ge- samtstädtischen Wohl betrachten. Ich weiß, dass Flächen dabei sind, die weh tun. Das wissen wir. Aber haben Sie bitte auch dafür Verständnis, dass ich trotzdem sehen muss, wohin entwickeln wir uns als Stadt Karlsruhe im Ganzen und zum Wohl unserer Bürge- rinnen und Bürger. Das ist das Maß der Dinge, nachdem wir handeln. Wir haben, um das auch in aller Deutlichkeit zu sagen, schon gewisse Erfolge erreicht. Wir haben dm halten können. Es gibt andere Firmen, die haben wir verloren. (Stadträtin Baitinger/SPD: Aber nicht wir allein!) Wir haben immer im Wirtschaftsförderungsausschuss das leidige Thema, wenn Firmen abwandern. Wir diskutieren, wir ringen und wenn wir fragen, ist es immer wieder die Frage nach der verfügbaren Fläche, warum die Firmen abwandern. Auch das ist eben Fakt. Das ist auch, liebe Frau Lisbach, Realität. Dieser Realität müssen Sie sich stellen. Lassen Sie mich zum Abschluss, bevor ich auf die einzelnen Anträge noch einmal einge- he, sagen: Die Stadt Karlsruhe ist auch eine Stadt im Grünen. Etwas über 50 % sind weiterhin grün. Das wollen wir auch. Aber wir müssen uns weiterentwickeln. Eine heu- tige Bürgermeisterin hat einmal gesagt: Wer eine Käseglocke über eine Stadt stülpt, der wird sie zum Scheitern verurteilt haben. Das geht mit der CDU-Fraktion nicht. Dafür stehen wir als Karlsruher CDU. Wir müssen uns weiterentwickeln. (Beifall bei der CDU) Eines lassen Sie mich, Frau Lisbach, noch sagen. Wir haben diese Gutachten immer wieder diskutiert. Jetzt kommen Sie her und bezweifeln dieses Gutachten, weil es nicht in Ihrem Sinne ist. (Stadträtin Lisbach/GRÜNE: Das habe ich doch gar nicht gemacht!) Wir können den Spieß nicht immer so herumdrehen, wie Sie es machen, wie Sie es wol- len. Wir sagen, was Fakt ist. Wir reden mit den Leuten. Wir reden auch mit der Unter- nehmerschaft. Das ist für uns auch ein gewisses Maß der Dinge, nach dem wir handeln, wie ich es bereits gesagt habe. Nun lassen Sie mich auf die verschiedenen Anträge kommen. Ich habe eben bereits ge- sagt, wir werden den Antrag der SPD in diesem Falle nicht unterstützen können, weil es hier um die "Untere Hub" geht. Wir verstehen in keinster Weise, dass von der Verwal- tung eine Verlagerung von den westlichen Stadtteilen Richtung Osten vorgenommen - 11 - wird. Das ist uns unbegreiflich. Ohne Not verlassen wir heute Flächen im Westen, die dort liegen. Wir wissen sehr wohl, dass es entsprechende Gesetze gibt. Aber wir verlas- sen heute Flächen, die wir eines Tages dringend brauchen könnten. Wir müssen uns auch einmal darüber im Klaren sein: Wenn heute eine Firma, ein Investor kommen wür- de und sucht solche Flächen draußen im Westen, dann haben wir gar nichts mehr vor- zuweisen. Ohne Not werden diese Flächen gestrichen. Deshalb unser zusätzlicher An- trag, diese Flächen - "Husarenlager", "Bellenäcker", "Diestelgrund", "Hörgel", "MIRO Erweiterung", "Knielingen-West I und II" - im Flächennutzungsplan zu belassen. (Der Vorsitzende hebt die gelbe Karte.) - Ich komme zum Schluss, Herr Oberbürgermeister. Lassen Sie mich noch etwas zum Osten sagen: "Untere Hub" - klare Zustimmung durch die CDU-Fraktion. Für unsere Fraktion ist es schon sehr erstaunlich, dass man z. B. die "Büchenauwiesen" in diesen Plan mit aufnimmt, wo es sich um ein Landschaftsschutz- gebiet handelt. Deshalb werden wir in diesem Punkt dem Antrag der SPD auf Heraus- nahme zustimmen. (Stadtrat Pfalzgraf/SPD: Jawohl! - Vereinzelter Beifall bei der SPD) Ich sage Ihnen auch: Der Osten hat schon Vieles gemacht. (Beifall bei der CDU; Stadtrat Pfalzgraf/SPD: So wertvoll wie die Hub! - Stadträtin Fromm/FDP: Ja, genau!) Stadtrat Zeh (SPD): Die Rede des Stadtrats Ehlgötz hat mir gezeigt, dass er scheinbar in einer anderen Stadt lebt und keine Ahnung von Wirtschaftsförderung und Flächen hat. (Stadtrat Ehlgötz/CDU: Oh! - Weitere Zurufe) Die langfristige Stadtsynergie, die hier angesprochen wurde, Herr Ehlgötz, die Flächen im Westen - MIRO und die beiden Knielinger Flächen, es waren ursprünglich einmal vier Knielinger Flächen - sind schon seit über 20 Jahren im Angebot. Ich erinnere mich an eine einzige potentielle Anfrage. Wir haben einfach viel mehr Flächen, als tatsächlich nachgefragt wird. (Unruhe) Es ist zunächst einmal gut, dass wir gewisse Reserven, gewisse Spielräume haben. Aber von einer langfristigen Wirtschaftsnachfrage, von der Sie geredet haben, marktgängige Flächen usw., kann man nicht sprechen. Gott sei Dank haben Sie eben noch die "Bü- chenauwiesen" herausgenommen. Zuerst haben Sie gesagt, Sie wollen es ablehnen. Aber ich will zunächst das Thema Tausch ansprechen. Die Flächen sollen innerhalb Karlsruhes getauscht werden, nicht mit der Nachbarschaft. Im Prinzip sind es die 50 ha im Westen mit MIRO und Knielingen ... - 12 - (Das Mikrofon fällt ständig aus und wird ausgetauscht) ... rings um die Autobahnausfahrt Karlsruhe-Nord gehen. Das ist zurückzuführen auf das CIMA-Gutachten, das sagt: Die im Westen sind schwer vermarktbar, und an der Ausfahrt Nord wären sie gut vermarktbar. Aber das ist natürlich die reine Betrachtung als Wirtschaftsbürgermeister oder als Wirtschaftsstudie. Wenn Sie einmal in die Steckbriefe schauen, dann sind Sie eigentlich erschüttert, was hier gemacht werden soll. Ich bleibe jetzt einmal bei MIRO, unabhängig davon, ob ich jetzt meine, dass MIRO ein geeigneter Standort ist. Hier steht das Kreuz ganz klar ganz oben: "Eignung als Gewerbefläche insgesamt als günstig zu nehmen." Sie haben nur drei orangenfarbene Punkte, zwei grüne und zwei hellgrüne. (Stadtrat Ehlgötz/CDU: Ich bin farbenblind!) Lassen Sie es jetzt einmal gut sein, mit Ihren "Büchenauwiesen". Da haben Sie einmal dunkelrot, viermal orange, zweimal grün, gar kein hellgrün. Da sehen Sie genau, diese Gebiete sind einfach ökologisch wichtiger. Deshalb geht es hier um eine Grundsatzent- scheidung: Wollen wir die Ökologie zugunsten einer Vermarktbarkeit opfern oder nicht. Da stimme ich mit Frau Stadträtin Lisbach und ihrer Rede überein. Nein, so geht es nicht. Und auch keine Prüfung, Herr Oberbürgermeister, machen wir in diesem Gebiet mit. Diese Gebiete, die durchgestrichen sind - "Elfmorgenbruch", "Büchenauwiesen", "Herdwegwiesen" - sind Landschaftsschutzgebiete. Als Planerin verlangen Sie von uns, solche wertvollen Flächen aufzugeben zugunsten von Gewerbe. Auch die "Untere Hub" zähle ich dazu, auch wenn die kein Landschaftsschutzgebiet ist. Es ist auch eine Frischluftschneise. Es geht nicht nur um Boden und Landschaft, sondern es geht um mehrere ökologische Aspekte. Genau bei diesem Großtausch sagen wir: Nein, den machen wir nicht mit. Deshalb ha- ben wir diesen gemeinsamen Änderungsantrag gestellt. Konversionsgebiete sind natür- lich ein interessanter Ansatz. Sowohl der Schlachthof als auch die Ludwig-Erhard-Allee sind eigentlich Konversionsgelände. Wir haben andere Konversionsgelände, die wir für den Wohnungsbau vorgesehen haben. Wir haben auch teilweise vorgesehen, in gewis- sen Kasernenarealen in Neureut, Knielingen und der Nordstadt weitere Gewerbeflächen als Potentiale auszuweisen. Das haben wir auch im Flächennutzungsplan drin. Aber die Zahl der Konversionsgebiete geht zu Ende. Man muss deshalb verstärkt auf die Steck- briefe der anderen Gewerbegebiete schauen. Wo sind noch Potentiale? Wo kann man noch besser verdichten? Das ist die Abwägung, die wir heute zu treffen haben, und auch die Prüfung, die wir zu machen haben. Wir als SPD sind durchaus für interkommunale Gewerbegebiete. Als Diskussionspunkt ergibt sich insbesondere Karlsbad und Wettersbach. Hier wären wir gewissen Kompro- missen gegenüber offen. Man sollte natürlich gemeinsam entscheiden, wie man mit den Flächen "Kohlplatte" umgeht, was man hinein nimmt und es gemeinsam mit Karlsbad diskutieren. Der Ortschaftsrat Wolfartsweier ist der einzige, der eine Fläche - - 13 - "Horbenloch" - positiv sieht. Deshalb wollen wir dies weiter prüfen. Aber - da stimme ich Herrn Ehlgötz zu - wir brauchen natürlich auch viele Flächen für kleinere, ortsnahe Gewerbegebiete, für eine Autoschlosserei, Schreinerei oder etwas Ähnliches. (Stadtrat Ehlgötz/CDU: Handwerker!) - Kleine Handwerksbetriebe. Da halte ich so eine Fläche durchaus für geeignet. Aber die große Linie, der Tausch der 50 ha vom Westen nach Osten, geht nicht. Wir sind bereit, die Fläche zu streichen. Inwieweit die Verwaltung noch bereit ist und sagt, die Flächen im Osten hatten wir drin, dann lassen wir sie drin, das überlasse ich jetzt dem Verhand- lungsgeschick des Oberbürgermeisters. In diesem Sinne wird die SPD abstimmen. (Beifall bei der SPD) Stadträtin Fromm (FDP): Für die FDP gilt in keinem Fall: Weiterentwicklung heißt "weiter so machen". Karlsruhe weiterentwickeln heißt: Tatsächlich auch mehr in die Zukunftsmöglichkeiten zu schauen. Insofern sehe ich jetzt, dass unsere alte FDP- Forderung nach intelligenteren Gewerbegebieten Wirklichkeit werden kann, wenn wir sagen: Gewerbegebiete verdichten, Gewerbegebiete z. B. so unter den "Zwang" in der Satzung zu stellen, dass Parkflächen überbaut werden und nicht Parkflächen in die Brei- te gesetzt werden, (Zuruf Stadtrat Ehlgötz/CDU) und dass in diesen Gewerbegebieten auch andere Möglichkeiten innerhalb des Grund- stückes zu Kooperationen führen, wenn es Firmen sind, die aus der Gründerfabrik z. B. nach fünf Jahren auf den so genannten freien Markt kommen. Herr Ehlgötz, ich finde es nicht fair, wenn Sie sagen: Die CDU ist die Partei, die in Karls- ruhe die Wirtschaft voranbringt. (Stadtrat Ehlgötz/CDU: So ist es!) Sie brauchen Mehrheiten. Die Mehrheiten würden Sie überhaupt nicht mehr finden, wenn Sie diese Art von Politik betreiben. (Weiterer Zuruf Stadtrat Ehlgötz/CDU) Gerade vorhin bei der Windenergie haben wir gesagt, wie wichtig es ist, wenn man kooperiert und wenn man auch gemeinsame objektive Kriterien hat. (Stadtrat Ehlgötz/CDU: Das ist nicht unsere Meinung!) Wir sind in dem Fall nicht immer mit dem, was Sie sagen, einig, denn Sie sind doppel- züngig. - 14 - (Stadtrat Pfalzgraf/SPD: Wo sie Recht hat, hat sie Recht!) Sie stellen die "Hub" mit den "Büchenauwiesen" in eine Dimension, weil das St.- Florians-Prinzip, das Sie anwenden, für Durlach nicht gelten soll. (Vereinzelter Beifall) Das ist keine Politik, wie wir sie verstehen. (Stadtrat Pfalzgraf/SPD: Jawohl!) Das ist keine Politik. Ich möchte sagen, auch wenn mein Kollege Thomas Hock befan- gen ist, hat er die gleiche Position wie meine Fraktion. Wir sollen uns davor hüten, ein- fach nur aus Gefälligkeitsdemokratie oder aus Gefälligkeit, weil der Wahlkampf vor der Tür steht, das Eine gegen das Andere auszuspielen. So macht man keine langfristige Politik. Deshalb heißt Weiterentwickeln für uns, den Fortschrittsgedanken haben. Mit welchen Betrieben können wir die Stadt zu einem prosperierenden Wirtschaftsstandort machen, der die Bedeutung für unsere Metropol- bzw. Technologie- und Kulturregion hat. Dann komme ich zu guten Beispielen, Herr Oberbürgermeister, wie man Kooperation macht. Die FDP hat in den letzten 10 Jahren immer wieder hier in diesem Raum gesagt, es gibt Umlandgemeinden, die wollen mit Karlsruhe kooperieren. Wenn man Koopera- tionen eingeht, dann muss jeder etwas davon haben, und nicht so, wie Kollege Ehlgötz gesagt hat. Das heißt, wir müssen Lasten der Infrastruktur und die Steuereinnahmen teilen und zwar fair und nicht: Der Große frist den Kleinen und ihr habt nichts zu sagen. Sondern wir müssen auf Augenhöhe mit unseren Umlandgemeinden darüber verhan- deln. (Stadtrat Pfalzgraf/SPD: Oder eingemeinden!) Deshalb, Herr Oberbürgermeister, ist meine Fraktion der Meinung - wir sind im Regio- nalverband, da hören wir auch immer wieder die Kollegengespräche -, ob wir heute mehr oder weniger Hektar Verhandlungsmasse für die Kooperation geben oder nicht, das spielt überhaupt keine Rolle. Die schauen schon die ganze Zeit auf Karlsruhe, teil- weise warten sie darauf, dass wir Angebote machen. Diese Chance ist bis jetzt leider vertan worden. Herr Ehlgötz, da war Ihre Partei auch nicht ganz unschuldig. Jetzt zu den anderen Punkten, was können wir machen. Farbe bekennen, habe ich ge- sagt. Farbe bekennen heißt, auch klar und deutlich zu sagen, wo hat sich das geändert. Herr Oberbürgermeister, ich habe genau zugehört. Beim Bürgerempfang haben Sie die Klima- und Umweltkarte gezogen. Ich habe gedacht, ich bin gespannt, am Dienstag im Gemeinderat, was es nun heißt, Farbe zu bekennen. Farbe bekennen, wenn es darum geht, flächensparend zu bauen, Flächen eher umzuwandeln als Neuausweisung. Sie haben riesengroßen Beifall dafür bekommen. Diesen Beifall sollten Sie als Ermunterung dafür sehen, dass nun Sie und wir gemeinsam, da wo der Gemeinderat jetzt schon die rote Karte zieht, nicht noch unbedingt die grüne Karte haben wollen. Denn, wie gesagt, - 15 - unsere Umlandgemeinden sind zur Kooperation bereit. Da müssen wir ihnen gar nichts anbieten. Ich will aber auch noch etwas zu den so genannten Tauschflächen sagen. Nein, das soll- ten wir nicht machen. Wir brauchen auch industrielles Gewerbe bzw. lautes Gewerbe. Wir brauchen Arbeitsplätze, die nicht nur Abiturienten ausfüllen können, sondern auch die, die mit ihren schulischen Qualifikationen große Schwierigkeiten haben. Für die müssen wir auch Arbeitsplätze haben. Die gibt es oft gerade in diesen Bereichen. Des- halb meine ich: Lassen wir dort im Westen am Rhein alles so, wie es ist, und warten wir auch einmal, ob da einer kommt, der solche Arbeitsplätze schafft. Die intelligenten Ar- beitsplätze bekommen wir vielleicht viel leichter, weil wir eine große Forschungs- und Wissenschaftsdichte haben. Deshalb, Herr Oberbürgermeister, bei den Gebieten "Elfmorgenbruch", "Untere Hub", "Büchenauwiesen", "Herdwegwiesen", sind wir einer Meinung. "Gleisbauhof Süd", "Fautenbruchstraße" soll langfristig sein. Das brauchen wir nicht in fünf oder zehn Jah- ren. Aber wir sollen es heute als Prüfflächen festlegen. Den dritten Punkt des Antrags der Grünen müssten wir dann als Konsequenz nehmen. Das wird sich dann erledigen. Dem Prüfauftrag der CDU werden wir zustimmen, weil wir sagen: Auch kleine Flächen sollten bereit stehen. So wird dann unser Abstimmungsverhalten sein. (Beifall bei der FDP) Stadtrat Cramer (KAL): Als die Karlsruher Liste vor 30 Jahren in den Gemeinderat gewählt wurde, war von Anfang an klar, dass wir uns gegen den damaligen und offen- sichtlich heute etwas zum Ende kommenden Flächenfraß einsetzen werden. Wir haben konkrete Vorschläge gemacht. Wir haben zur Zeiten eines Baubürgermeisters Sack schon den Vorschlag eines Flächenhaushaltsplans in die Diskussion gebracht. Wir ha- ben, als klar war, dass die Bahn und die Post Flächen hergeben, immer darauf gedrun- gen, dass man sich um diese Flächen kümmert, dass man diese Konversionsflächen in den Besitz der Stadt nimmt, um da seine Hand draufzuhaben. Wir gehen davon aus, dass erst einmal die Konversionsflächen bebaut werden. Auch wenn wir jetzt schon ein weites Stück gekommen sind, ist es für uns noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Wir sind weiterhin der Meinung, dass endlich in den Ge- werbegebieten Instrumentarien geschaffen werden, dass die Betriebe nicht nur in die Fläche gehen, sondern in die Höhe. Das ist etwas ganz Wichtiges. Es wird immer wieder hier angesprochen im Gemeinderat, aber letztendlich nicht wirklich angegangen. Es gibt Betriebe, die das jetzt machen. Aber es ist noch nicht wirklich in der Politik ange- kommen, dass man mehr in die Richtung gehen sollte. Von daher war für uns ganz klar, dass wir zusammen mit den anderen Fraktionen und den Einzelstadträten diesen Antrag heute unterstützen. Herr Ehlgötz, ich muss es ein- mal so sagen, Sie sprechen hier Dinge an, die in die 60er und vielleicht noch in die 70er Jahre gepasst haben. Aber es ist vollständig an Ihnen und offensichtlich an Ihrer gesam- ten Fraktion mehr oder weniger vorbeigegangen. Ich erinnere an Robert Mürb, da war es etwas anders bei der CDU. - 16 - (Stadtrat Ehlgötz/CDU: So ändern sich die Zeiten!) - So ändern sich die Zeiten. Aber in eine Richtung, die so von gestern ist, dass ich das überhaupt nicht nachvollziehen kann. (Stadtrat Ehlgötz/CDU: Nichts ist sozialer als Arbeit!) Sie müssen es so machen, ganz klar. Genauso wie wir. Wir werden heute abstimmen im Sinne der gestellten Anträge, weil einfach Fläche endlich ist in Karlsruhe. Es ist einfach so. Ob es jetzt gehört wird auf der Bürgermeisterbank oder nicht. (Stadtrat Ehlgötz/CDU: Das ist Fakt!) - Das ist der Fakt. Die Fläche ist endlich. Wir sind auch der Meinung, dass man jetzt nicht noch das Letzte irgendwo herauskitzeln soll, was im Grunde genommen alles schon abgehakt ist, was man im Grunde genommen gar nicht wirklich nutzen kann im Sinne von Gewerbe und Industrie. Von daher werden wir heute keinem Gebiet zustim- men, was zusätzlich hier hineingenommen werden soll. Klar, Konversionsflächen wie z. B. "Gleisbauhof", solche Gebiete, das ist das, wo wir hin wollen und wo wir hin müs- sen. Aber nicht in Landschaftsschutz- und Naturschutzgebiete. (Beifall bei der KAL) Stadtrat Kalmbach (GfK): Ich meine, eine gesunde Entwicklung braucht beides. Sie braucht sowohl Arbeitsplätze, eine gesunde prosperierende Wirtschaft, als auch eine gesunde Ökologie, eine Umwelt, in der der Mensch sich wohl fühlt. Diese Balance ist uns wichtig. Wir können nicht nur auf das eine setzen. Das Wohl des Menschen, Herr Ehlgötz, um Sie noch einmal zu zitieren, hängt von beidem ab, sowohl von der Arbeit, als auch von der intakten Umwelt. Die Wirtschaft hängt nicht nur davon ab, ob wir genug Fläche zur Verfügung stellen. Die Wirtschaft wird in Karlsruhe prosperiert, weil wir eine innovative, sehr fortschrittli- che Entwicklung haben. Aus dem heraus ist das der Motor. Deswegen glaube ich nicht, dass der einzige Schlüssel für die Wirtschaft tatsächlich die Fläche ist. Wir brauchen die, aber in bescheidenem Maße. Ich möchte ganz konkret sagen, wir werden den interfraktionellen Antrag annehmen. Wir werden mit diesem stimmen. Dem Antrag der Grünen, die "Obere Kohlplatte" her- auszunehmen, werden wir nicht zustimmen. Dem SPD-Antrag, diese zusätzliche Fläche dazuzunehmen, werden wir ebenso zustimmen. Der Vorschlag der CDU, die alten Flä- chen nicht wegzunehmen, ist sicher klug. Stadtrat Wenzel (FW): Um das hier Gesagte nicht zu wiederholen, will ich meinen Fokus auf das Thema Stadtklima und überproportionale Extremwetterlagen und Klima- ereignisse legen. Um in extremen Hitzephasen - denken wir an den Sommer 2004 - 17 - (Zurufe: 2003!) mit den vielen Todesopfern in der Karlsruher Oststadt - eine erträgliche Temperatur in der Innenstadt zu gewährleisten, müssen wir uns für den Erhalt der grünen Finger, also dem Gelände, das die nächtlichen Fallwinde von den östlichen Waldgebieten über Grötzingen, Durlach oder Wolfartsweier bringt, aussprechen und eine Blockade dieser Winde in die Innenstadt verhindern. Mit dieser Argumentation haben sich die Freien Wähler bereits in der Vergangenheit für die Beibehaltung der "Unteren Hub" und des "Elfmorgenbruchs" als Grünzäsur ausgesprochen. Wir bleiben auch in Zukunft dieser Linie treu. Aus diesem Grund tragen wir den interfraktionellen Antrag mit - sonst hätten wir nicht mitgemacht -, nicht, um die Entwicklung unserer Stadt zu blockieren, sondern um diese Stadt als lebenswertes Areal und für ein gesundes Arbeiten und Wohnen zu garantieren. Wir Freien Wähler haben keine Probleme mit Innen- oder Höhenentwicklung oder der Aufstellung eines interkommunalen Gewerbeaustauschkonzeptes. Doch heute geht es uns darum, Flagge zu zeigen. Wir teilen natürlich den interfraktionellen Antrag, den Antrag der Grünen zum Thema Höhenstadtteile und haben auch kein Problem mit der einzelnen Abstimmung jedes Gewerbegebietes. Stadträtin Luczak-Schwarz (CDU): Für die CDU-Fraktion ist das schon ein schwarzer Tag in diesem Haus. (Oh-Rufe; Stadträtin Baitinger/SPD: Sie müssten sich doch freuen bei einem schwarzen Tag!) - Ja, ein schwarzer Tag, Frau Kollegin Baitinger. Ich hatte mir einen roten Tag überlegt, aber das drückt es nicht aus. Frau Kollegin Fromm, Ihre Stellungnahme als FDP kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Wir haben einen Paradigmenwechsel mit den Anträgen hier eingeleitet für unsere Stadt, wo wir als Karlsruher CDU-Fraktion sagen: Das ist nicht die richtige Gewerbeflä- chenentwicklungspolitik für diese Stadt. Es ist auch ein Herabreden der Arbeit der Men- schen, die vor uns diese Stadt zu dem gemacht haben, was sie heute ist. (Stadträtin Baitinger/SPD: Auf dem Teppich bleiben! - Vereinzelter Beifall) Es geht um die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt als starker Wirtschaftsstandort mit einer hohen Lebensqualität. Für uns ist unabdingbar notwendig, dass wir Prüfkulissen, Prüf- flächen brauchen. Wir brauchen Handlungsoptionen. Wenn ich mich den Handlungsop- tionen entledige, dann bin ich tot als Stadt. Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, Sie tun mir Leid, wenn Sie hinterher mit abge- sägten Hosen im Nachbarschaftsverband stehen und dann dieses Ergebnis, was gleich herauskommen wird, vertreten müssen. (Beifall bei der CDU) - 18 - Das ist eines Oberzentrums Karlsruhe nicht würdig. (Zuruf Stadträtin Baitinger/SPD) Das ist teilweise hier schon ein Kasperletheater. Ich muss sagen, ich schäme mich für die Kollegen, die vieles hier entwickelt haben. (Oh-Rufe) Der Kollege Ehlgötz hat das Abstimmungsverhalten der Fraktion dargelegt. Ich würde gerne zwei Punkte noch aufgreifen. Wir haben ganz bewusst den Antrag über die Ein- zelabstimmung über die Gebiete gestellt. Oben steht "Konsens weiterprüfen". Ich könnte mir auch vorstellen, dass man diese Gebiete zusammenfasst, weil da auch Kon- sens besteht, so wie ich das verstanden habe, dass diese weitergeprüft werden. Dann hätten wir auch einen Abstimmungsmodus über das Gesamtpaket. Was wir, Herr Oberbürgermeister, auf keinen Fall machen werden als CDU-Fraktion, ist, dass wir dieses Gesamtpaket in irgendeiner Form mit einer Zustimmung versehen. Wir halten es für nicht gut, weil wir die Möglichkeit haben möchten, dass Sie mit den Er- gebnissen aus den Verhandlungen wieder zurückkehren und sagen können: Hier gibt es auch andere Auffassungen. So ist auch die Vorlage konzipiert mit den zwei Be- schlussziffern. Ziffer 1 ist Kenntnisnahme des Ergebnisses der entsprechenden Prü- fungsanträge. Ziffer 2 ist der Verhandlungsauftrag mit den Kommunen. 1 und 2 sind für uns unbestritten. Das Ergebnis, das aus diesen Einzelabstimmungsmaßnahmen er- folgt, ist die Grundlage dessen, was Sie in die Verhandlungen für den Nachbarschafts- verband mitnehmen. Wir werden mit unserer Abstimmung deutlich machen, wo wir als CDU stehen. Liebe Kollegen, wir werden auch in der Wirtschaft deutlich machen, wo die linke Seite dieses Hauses steht. Wir werden uns für die Zukunft dieser Stadt einsetzen. Ich muss sagen, es ist ein schwarzer Tag für uns hier in Karlsruhe. (Beifall bei der CDU) Stadtrat Pfalzgraf (SPD): Liebe Frau Kollegin Luczak-Schwarz, ich glaube, wenn alle hier in diesem Hause ihren Heiligenschein ablegen würden, wäre es verdammt dunkel hier. (Stadträtin Luczak-Schwarz/CDU: Ich habe keinen!) Es kann doch wohl nicht sein, was Sie uns, die wir uns sehr wohl überlegen, warum wir solche Flächen nicht bebauen wollen, die wir sehr wohl genau wissen, wie viele Unter- nehmen hier ansiedeln mit Mitarbeitern, die sich auch im Grünen aufhalten wollen, vorwerfen. Das ist ein ganz wichtiges Kriterium für Unternehmen, die hier ansiedeln. Wenn man hergeht und will die "Hub" bebauen und drei Meter daneben die "Bü- chenauwiesen" ablehnt, nur weil das der eigene Stadtteil ist, dann ist das mehr als scheinheilig und berechtigt Sie nicht zu solchen Aussagen, wie Sie es eben getan ha- ben. - 19 - (Beifall bei der SPD; Stadtrat Ehlgötz/CDU: So nicht, Herr Pfalzgraf!) Der Vorsitzende: Ich möchte feststellen, dass es hier zu einem Paradigmenwechsel kommt und zu einer sich offensichtlich ganz klar abzeichnenden Mehrheit, bei entspre- chenden ökologischen Bedenken diese Flächen grundsätzlich aus der weiteren Betrach- tung herauszunehmen. Das ist eine klare Abkehr von der bisherigen Strategie. Das wird die Verwaltung als starkes Signal dann zur Kenntnis nehmen und sich daran orientieren. Um entsprechende Verhandlungsmöglichkeiten aufrecht zu erhalten, will ich zu gege- bener Zeit noch einmal erläutern, warum ich selber möglicherweise eine andere Emp- fehlung und auch ein anderes Abstimmungsverhalten hier vornehme, als das jetzt in der entsprechenden Beschlussvorlage vorgesehen ist, weil es aus Sicht der Stadt natürlich wichtig ist, am Ende schon ein gewisses Grundkontingent zu erhalten. Dann hat die Güte im Einzelfall vielleicht auch eine eher nachgeordnete Bedeutung. Ich denke, Frau Luczak-Schwarz, es macht wenig Sinn, jetzt alles in Gruppen zu packen, weil es doch bei einzelnen Flächen sehr unterschiedliche Ankündigungen gibt, auch wenn ich das nicht mehr im Einzelfall so überblicke. Insofern würde ich jetzt gerne um Ihre Zustimmung als Gemeinderat bitten, dass wir die Ziffer 2 des CDU-Vorschlags, dass wir die Flächen einzeln abstimmen, jetzt hier kurz einmal miteinander ventilieren. Ich gehe davon aus, dass das eine Mehrheit findet. Dann würde ich die Verwaltung bitten, noch einmal die Folie aufzulegen, die die Tabelle aufzeigt, auf der alle Flächen verzeich- net sind. Dann können wir uns von oben nach unten arbeiten. Das ist auf alle Fälle die beste Orientierung. (Die entsprechende Tabelle wird noch einmal aufgelegt.) Ich werde Ihnen von oben herunter jeweils die entsprechenden Flächen zur Abstim- mung stellen, da, wo die Empfehlung der Verwaltung streitig ist. Denn sonst brauchen wir das nicht. Beim "Gottesauer Feld, Ost" hat die Verwaltung empfohlen, das nicht weiter zu verfol- gen. Es gibt meines Wissens keinen Antrag, es wieder hineinzunehmen. Insofern ist das so unstrittig, und Sie stimmen dem zu. "Gottesauer Feld, Erweiterung": Die Verwaltung empfiehlt, es weiterzuverfolgen. Da gibt es keinen Antrag, es herauszunehmen. Das wäre dann auch mehrheitsfähig. "Südlich Hagsfelder Weg": Die Verwaltung empfiehlt, es nicht weiterzuverfolgen. Da gibt es keinen Vorschlag aus den gesammelten Anträgen, es wieder hineinzunehmen. Auch das scheint hier Konsens zu sein. Jetzt kommen wir zu den ersten Fällen, in denen Sie eine Veränderung vorschlagen. Der überfraktionelle Antrag schlägt vor, "Elfmorgenbruch" hier herauszunehmen. Die Ver- waltung bleibt bei ihrer Empfehlung, es drin zu lassen. Deswegen wird jetzt über den Änderungsantrag es herauszunehmen, abgestimmt: 14 Nein-Stimmen (CDU), der Rest - 20 - ist Ja-Stimmen. Damit wird die Beschlussvorlage der Verwaltung dahingehend geändert, dass man das nicht weiter verfolgt. Dann kommt die "Untere Hub". Da ist die Empfehlung der Verwaltung, es weiterzuver- folgen. Der Änderungsantrag begehrt, es herauszunehmen. - Das ist das gleiche Ab- stimmungsverhalten, d. h. wir haben 14 Gegenstimmen, aber eine deutliche Mehrheit für die Herausnahme. Dann kommen die "Herdwegwiesen". Da ist ebenfalls die Verwaltungsempfehlung, es weiterzuverfolgen. Der Änderungsantrag begehrt, es herauszunehmen. - Gleiches Ab- stimmungsverhalten. Damit ist es herausgefallen. "Giesbachniederung, Süd": Die Empfehlung der Verwaltung ist, es nicht weiterzuver- folgen. Da gibt es keinen abweichenden Antrag von Ihnen. Von daher wäre es Konsens. "Büchenauwiesen": Hier gibt es den Vorschlag der Verwaltung, es weiterzuverfolgen. Es gibt einen Änderungsantrag, das herauszunehmen. Da bitte ich, über den Ände- rungsantrag zur entsprechenden Karte zu greifen. - Eine Gegenstimme, ansonsten sind Sie alle dafür, die "Büchenauswiesen" herauszunehmen. Dann haben wir die "Östliche Greschbachstraße, Waldbruch". Da ist die Empfehlung der Verwaltung, es nicht weiterzuverfolgen. Da gibt es keine Änderungsanträge zu die- ser Fläche. Dann kommt das Thema "Messplatz" und "Gleisbauhof, Nord". Da ist die Empfehlung der Verwaltung, es weiterzuverfolgen. Da gibt es keine Änderungsanträge. Dann kann das so bleiben. Dann gibt es "Gleisbauhof, Süd". Da ist die Empfehlung der Verwaltung, es nicht wei- terzuverfolgen, weil es in zeitlicher Nähe nicht zur Verfügung steht. Da gibt es einen Änderungsantrag, es wieder hineinzunehmen. Wer dem Änderungsantrag, es wieder hineinzunehmen, zustimmt oder ablehnt, den bitte um das entsprechende Kartenzei- chen. - Dann sind wir einstimmig dafür, es wieder hineinzunehmen. Dann kommt das Güterbahngelände "Fautenbruchstraße". Selber Vorgang, Sie schla- gen vor, es wieder hineinzunehmen. Dann nehmen wir das einstimmig wieder hinein. Dann kommt die "Obere Kohlplatte". Da empfiehlt die Verwaltung, es weiterzuverfol- gen. Es gibt einen Änderungsantrag der Grünen, es herauszunehmen. Da bitte ich jetzt um das entsprechende Kartenzeichen zum Änderungsantrag der Grünen. Wer dieses Gelände herausnehmen will, muss mit Ja stimmen, wer es weiterverfolgen will, muss mit Nein stimmen. Jetzt geht es hier lustig zu. (Heiterkeit) Die CDU will es nicht weiterverfolgen? (Unruhe) - 21 - Ich erkläre noch einmal, worum es geht. Bei der "Oberen Kohlplatte" ist die Empfeh- lung der Verwaltung, es weiterzuverfolgen. Es gibt von den Grünen einen Sonderein- zelergänzungsantrag, es herauszunehmen. Wir stimmen jetzt über diesen Ergänzungs- antrag ab. Wer jetzt mit Ja stimmt, möchte, dass die Fläche nicht weiterverfolgt wird. Das waren 8 Gegenstimmen, der Rest ist dafür, das nicht weiterzuverfolgen. Dann kommt "Im Horbenloch". Da war die Empfehlung der Verwaltung, es nicht wei- terzuverfolgen. Es gibt einen Änderungsantrag von Seiten der SPD, es wieder hineinzu- nehmen. Über den Änderungsantrag stimmen wir jetzt ab. Wer mit Ja stimmt, nimmt es wieder in die Untersuchung mit hinein. - 13 Nein-Stimmen, 2 Enthaltungen und eine große Mehrheit dafür, es wieder hineinzunehmen. Jetzt kommt die Abteilung, das sind die Flächen, die unserer West-Ost-Verschiebung zum Opfer gefallen sind. Ich würde Ihnen, um ein Restflächenkontingent zu bewahren, nahelegen, je nachdem, wie Sie die einzelne Fläche beurteilen, sie doch lieber wieder hineinzunehmen, damit wir unser Gesamtkontingent dann doch erfüllen können. Das entspricht auch dem, was die CDU vorgeschlagen hat. Wir haben das "Husarenlager-Nord". Da bleibt es, wie es ist. Da brauchen wir nicht darüber abstimmen. Dann kommt "Bellenäcker". Da war unsere Empfehlung, es herauszunehmen. Der Än- derungsvorschlag war, es wieder hineinzunehmen. Wir stimmen jetzt über den Ände- rungsantrag ab. Wer es wieder drin haben will, muss mit Ja stimmen. 21 Ja-Stimmen, 24 Nein-Stimmen. Damit bleibt das weiter draußen. Dann kommen wir zum "Distelgrund". Da wird jetzt über den Änderungsantrag abge- stimmt, es wieder hineinzunehmen. Wer mit Ja stimmt, möchte, dass es diese Fläche weiter in der Prüfkulisse bleibt, entgegen der ursprünglichen Empfehlung der Verwal- tung. Da haben wir wieder dieselbe Situation, 21 : 24. Dann kommt "Hörgel". Da gilt dasselbe. Der Änderungsantrag lautet, es wieder hinein- zunehmen. Das ist wieder gleiche Situation (21 Ja, 24 Nein). Dann kommt die "MIRO Erweiterung". Da haben wir dieselbe Situation (21 Ja, 24 Nein). Ich verstehe nicht ganz, warum man gegen eine West-Ost-Verschiebung ist und dann die Wiederhineinnahme nicht mitträgt. Aber gut. Das sieht wieder genauso aus. Dann haben wir "Knielingen-West I". Ich empfehle hier, dem Änderungsantrag zuzu- stimmen. Das sieht wieder so aus. "Knielingen-West II": Da heben wir wieder dieselbe Situation. Vielleicht können wir jetzt einmal die Karten einsammeln bei "Knielingen-West II". Das ist dieselbe Situation, wie wir sie bei allen Abstimmungen zu dieser 2. Kategorie hatten, damit wir noch ein- mal 100%ig sicher gehen, dass wir mit den 21 : 24 richtig gerechnet haben. - 22 - (Die Karten werden eingesammelt.) Jetzt darf ich Sie noch einmal bitten, die ursprüngliche Beschlussvorlage hervorzuneh- men. Denn bisher waren es nur Änderungsanträge in der entsprechenden Beschlussvor- lage. Wir müssen natürlich noch die Beschlussvorlage insgesamt zur Abstimmung stel- len. Nun haben sich erhebliche Veränderungen ergeben. Deswegen schlage ich Ihnen zur Beschlussvorlage einen abgewandelten Text vor, denn ich brauche eine klare Beauftra- gung, mit dem Ergebnis im Nachbarschaftsverband die entsprechenden Dinge zu vertre- ten. Statt dem ersten Passus, wie er auf der Beschlussvorlage ausgeführt ist, schlage ich Ihnen folgende Formulierung vor: "Der Gemeinderat nimmt die Empfehlungen der Planungsstelle des Nachbar- schaftsverbandes Karlsruhe zu den Karlsruher Prüfflächen "Gewerbe" in der Vor- lage des Nachbarschaftsverbandes Karlsruhe und die Voten der verschieden vor- beratenden Gremien der Stadt Karlsruhe - beides modifiziert durch die Abstim- mungen zu den heutigen Anträgen - zur Kenntnis." Über den nächsten Satz müssen wir dann noch einmal abstimmen. Entschuldigung, da war ich jetzt zu langsam. Wir müssen erst noch über den nächsten Satz abstimmen, denn es war in dem gemeinsamen Antrag der Wunsch, dass der herausfällt. Wer also dem Änderungsantrag zustimmt, den Satz mit der Notwendigkeit, die 34,8 ha Varianten darzustellen, herauszuschmeißen, der muss jetzt mit Ja antworten. Das ist wieder das gleiche Abstimmungsergebnis wie eben, nur umgekehrt (21 Nein, 24 Ja). Dann würde ich Ihnen vorschlagen, unter der Ziffer 1 ist der zweite Satz gestrichen. Der erste Satz wird modifiziert durch die Abstimmung zu den heutigen Anträgen, so dass noch einmal klar ist, dass die dann Teil dieser Beschlussvorlage werden. Unter Ziffer 2 schlage ich Ihnen den Satz vor, so wie er in der Vorlage steht: "Der Gemeinderat erteilt der Verwaltung ergänzend den Auftrag, auf dieser Ba- sis Verhandlungen über interkommunale Kooperationen mit Nachbargemeinden zu führen." Ich schlage Ihnen eine dritte Ziffer vor, die da heißt: "Der Gemeinderat beauftragt den Oberbürgermeister, die Position der Stadt Karlsruhe auf der Grundlage der heutigen Beschlusslage in die Verbandsver- sammlung des Nachbarschaftsverbandes einzubringen." Denn im Gegensatz zur ursprünglichen Beschlussvorlage brauchen wir eine Beauftra- gung, damit ich agieren kann. Wir haben den Begriff "Zustimmung" vermieden, um - 23 - hier im Gemeinderat jedem die Möglichkeit zu geben, dieses Ergebnis jetzt auch im Grunde einzubringen. Ich habe auch keine andere Wahl. Zu diesen drei Ziffern der jetzt so veränderten Beschlussvorlage bitte ich um das Karten- zeichen. - Einstimmig zugestimmt. Vielen Dank. Damit stärken Sie mir den Rücken. Wir haben nach einer - wie ich finde - insgesamt sehr sachlichen Diskussion auch eine ganz klare Festlegung der weiteren Aus- richtung der Stadtpolitik. Das ist von der Wirtschaftspolitik her betrachtet eine durchaus schwierige Entscheidung, zumal Sie uns nicht nur Flächen weggeschossen, sondern auch keine neuen großen Flächen hinzugefügt haben. Wir werden dann zu gegebener Zeit darüber noch einmal miteinander ins Gespräch kommen müssen. Ich möchte mich abschließend noch einmal bei Frau Dederer und allen, die im Nachbar- schaftsverband und in der Verwaltung an der Vorbereitung tätig waren, bedanken. Ich glaube, es war eine unglaubliche Fleißarbeit, diese ganzen Steckbriefe zu diesen ganzen Flächen, die nicht nur in Karlsruhe liegen, zu erarbeiten. Das hat letztlich dann auch Ihnen die Sicherheit gegeben, hier unterschiedliche, aber aus Ihrer Sicht auch sehr klare Beschlüsse zu fassen. Dafür möchte ich mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern noch einmal ausdrücklich bedanken. (Beifall) Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten 17. März 2014