Konzept zur Anerkennung ehrenamtlichen Engagements in Karlsruhe

Vorlage: 2013/0146
Art: Beschlussvorlage
Datum: 23.10.2013
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Amt für Stadtentwicklung
Erwähnte Stadtteile: Durlach, Hohenwettersbach

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 19.11.2013

    TOP: 3

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: verwiesen in Fachausschuss

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 17.12.2013

    TOP: 5

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: einstimmig beschlossen

Zusätzliche Dateien

  • Konzept Ehrenamt
    Extrahierter Text

    BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 56. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 17.12.2013 2013/0146 5 öffentlich Dez. 2 Konzept zur Anerkennung ehrenamtlichen Engagements in Karlsruhe Beratungsfolge dieser Vorlage am TOP ö nö Ergebnis Gemeinderat 19.11.2013 3 Verweisung an Hauptausschuss Hauptausschuss 10.12.2013 4 vorberaten Gemeinderat 17.12.2013 5 Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Das Konzept zur Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements wurde am 14.09.2013 in einem Workshop mit Ehrenamtlichen erarbeitet und am 09.10.2013 mit dem Forum Ehrenamt abgestimmt. Der Gemeinderat stimmt - nach erneuter Vorberatung im Hauptausschuss - dem Konzept zur Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements zu und beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatorischen Kosten abzügl. Folgeerträge und Folgeeinsparungen) 21.780 Euro 13.020 Euro besteh.Angeb. 8.760 Euro Mehraufwand 1.500 Euro Mehrerträge 1.160 Euro Mindererträge 21.440 Euro 8.760 Euro Haushaltsmittel stehen zur Verfügung. Kontierungsobjekt: 1.120.11.14.10 Kontenart: 42900000 Ergänzende Erläuterungen: Beim Amt für Stadtentwicklung stehen für die vorhandenen Angebote in 2014 Haushaltsmittel zur Verfügung. Die zusätzlichen Aufwendungen werden aus dem Sachkostenbudget des THH 1200 gedeckt. ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: Bürgergesellschaft Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 I. Vorbemerkung Auf Beschluss des Gemeinderats vom 19./20.03.2013 wurde die Verwaltung beauftragt, ein Gesamtkonzept zur Anerkennung und Würdigung des bürgerschaftlichen Engagements in Karlsruhe zu entwickeln. Für das Konzept wurden folgende Grundlagen verwendet: a) Ganztägiger Workshop zur Entwicklung der Karlsruher Anerkennungskultur für bürgerschaftliches Engagement am 14. September 2013 in Zusammenarbeit mit dem Paritätischen Bildungswerk Baden-Württemberg mit 84 Teilnehmenden aus Karlsruher Vereinen, Verbänden und Initiativen sowie engagierten Einzelpersonen b) Ergebnisse des dritten Freiwilligensurveys 2009, der im Auftrag des Bundes- ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführt wurde sowie der Sonderauswertung für Baden-Württemberg des Zentrums für zivilgesellschaftliche Entwicklung Freiburg c) Erfahrungen aus dem Aktivbüro. II. Ergebnisse und Aussagen zu den gewünschten Anerkennungsformen zu a) Workshop zur Entwicklung der Karlsruher Anerkennungskultur (siehe Anlage 1) Die Wünsche nach konkreten Anerkennungsformen wurden in drei Workshoprunden mit jeweils neun Arbeitsgruppen diskutiert und abschließend zu einer Rankingliste zusammengefasst. Das Ergebnis der Schlusswertung war mit den in den Gruppen diskutierten Themen nicht kongruent. Das Thema „kostengünstige bzw. kostenlose Räume für Vereinstreffen oder Veranstaltungen“ stand bei der Diskussion in den Arbeitsgruppen an Stelle 6, in der Schlussbewertung an Stelle 1. Während das Thema „Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit“ in den Gruppen am zweithäufigsten angesprochen wurde, erzielte es beim Schlussranking nur Platz 7. Der Wunsch nach einer Anlauf- oder Koordinationsstelle rangierte in den Arbeitsgruppen an 5., in der Schlusswertung an 2. Stelle. Die „Ehrenamtskarte“ wurde in den Gruppen nur viermal diskutiert, landete jedoch auf Rang 3. zu b) Freiwilligensurvey 2009 (siehe Anlage 2) Zwischen den Ergebnissen des Freiwilligensurveys und denen des Workshops gibt es Übereinstimmungen. Im Vordergrund stehen hier die „Anerkennung durch Berichte in Presse und Medien“ auf Rang 2, die Bereitstellung von Räumen, Sachmitteln etc. auf Rang 3 sowie die bessere fachliche Unterstützung auf Rang 5. Öffentliche Anerkennung z. B. durch Ehrungen erhielt Rang 7. Ähnliche Prioritäten ergab die Sonderauswertung für Baden-Württemberg. Hier steht das Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten an 3., die fachliche Unterstützung an 4. Stelle. Der Wunsch nach mehr Finanzmitteln für Projekte steht bundesweit an 1. Stelle. Das Thema wurde in den Arbeitsgruppen zwar diskutiert (Rang 9), erschien in der Schlussbewertung jedoch nicht mehr. Die „Ehrenamtskarte“ wird im Freiwilligensurvey nicht als Wunsch genannt. zu c) Erfahrungen aus dem Aktivbüro Die Erfahrungen aus dem Aktivbüro werden bei den einzelnen Maßnahmen dargestellt. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 III. Maßnahmen zur Anerkennung des bürgerschaftlichen Engagements in Karlsruhe Die nachfolgenden Maßnahmen wurden auf der Grundlage folgender Kriterien entwickelt: a) zeitliche Umsetzung b) Zielsetzung der Engagementförderung c) Bewertung der Maßnahmen gemäß Ziff. II d) Wirtschaftlichkeit e) rechtliche Vorgaben. 1. Vorhandene Maßnahmen Die folgenden Maßnahmen zur Anerkennung des bürgerschaftlichen Engagements wurden im Workshop am 14.09.2013 auf unterschiedlichen Rangplätzen bestätigt. Sie werden in teils modifizierter Form weitergeführt. 1.1 Öffentliche Würdigung (Rang 6 in den Arbeitsgruppen, Rang 5 in der Schlusswertung) Herausragend engagierte Personen können durch ein Ehrenamtszertifikat ausgezeichnet werden. Hauptsächlich Vereine fordern die Urkunden für langjährige Vorstandsmitglieder oder anderer herausragend engagierter Vereinsmitglieder an, die in der Regel in öffentlichen Veranstaltungen der Vereine übergeben werden. Nach den Richtlinien zur Ausstellung der Zertifikate für ehrenamtliches Engagement besteht auch die Möglichkeit der persönlichen Übergabe durch den Oberbürgermeister oder seiner Vertretung. Letzteres wird künftig offensiver verfolgt. 1.2 Unterstützung bei Sponsoring (Rang 21 in den Arbeitsgruppen, Rang 10 in der Schlusswertung) Hierunter sind die Wünsche nach Anerkennung von unternehmerischem bürgerschaftlichem Engagement und nach Unterstützung bei Gewinnung von Sponsoren zusammengefasst. Analog zu den Ehrenamtszertifikaten wurden 2008 auf Beschluss des Forums Ehrenamt Richtlinien zur Ausstellung einer Ehrungsurkunde für engagierte Unternehmen entwickelt. 21 Karlsruher Unternehmen wurden bisher in kleinen Feierstunden im Rathaus zertifiziert. Die Sparte „engagierte Unternehmen“ hat zwei Sitze im Forum Ehrenamt. Das Aktivbüro bietet individuelle Unterstützung und Fortbildungen zur Gewinnung von Sponsoren an. 1.3 Informationen über rechtliche Themen (Rang 11 in den Arbeitsgruppen und in der Schlusswertung) Das Aktivbüro stellt umfangreiche Informationen zu den Themenbereichen Vereinsrecht, Unfall- und Haftpflichtversicherung, Vereinsgründung, Vereinsbesteuerung, Spenden, Sponsoring, Aufwandserstattung etc. teilweise durch eigene Broschüren, im Internet und durch individuelle Informationsgespräche zur Verfügung. Eine Beratung darf aus rechtlichen Gründen nicht erfolgen. Auf weiterführende Stellen, wie z. B. die Vereinsbeauftragten der Finanzämter, wird im Bedarfsfall verwiesen. Darüber hinaus gibt es Fortbildungsangebote zu den Themen Steuerrecht, Vereins- und Haftungsrecht, Veranstaltungsrecht, wirtschaftliche Vereinsführung und Veranstaltungen im öffentlichen Raum. Ergänzende Erläuterungen Seite 4 Es besteht außerdem die Möglichkeit, einen „Antrag“ auf Genehmigung einer ehrenamtlichen Tätigkeit gemäß dem Gesetz zur Verbesserung des unfallversicherungs- rechtlichen Schutzes bürgerschaftlich Engagierter und weiterer Personen zu stellen, um den Unfallversicherungsschutz der Stadt Karlsruhe für ehrenamtliche Aktivitäten zu erhalten. Die Bürgervereine nehmen dieses Angebot sehr häufig in Anspruch. 1.4 Ausstellung von Referenzen (Rang 14 in den Arbeitsgruppen, Rang 12 in der Schlusswertung) Für junge Engagierte stellt das Land Baden-Württemberg einen Vordruck für die Ausstellung von Referenzen zur Verfügung. Der sogenannte „Qualipass“ ist eine Dokumentenmappe zur Sammlung von Nachweisen über Qualifikationen, Aktivitäten, Weiterbildungen oder ehrenamtliche Tätigkeiten, mit denen außerhalb der Berufsausbildung erworbene Fähigkeiten und Kenntnisse gegenüber zukünftigen Arbeitgebern nachgewiesen werden können. Bei der Ausstellung von Referenzen für andere Personenkreise bietet das Aktivbüro weiterführende Informationen und Beratung an. Auf Anregung des Forums Ehrenamt fertigt das Aktivbüro eine Darstellung der Möglichkeiten für Nachweise bzw. Referenzen über ehrenamtliches Engagement an. 1.5 Einladungen zu Veranstaltungen (Rang 12 in den Arbeitsgruppen, keine Nennung in der Schlussbewertung) Im Vorfeld des Workshops zur Entwicklung der Karlsruher Anerkennungskultur führte das Aktivbüro eine Befragung bei den Ämtern und stadteigenen Betrieben nach praktizierten Formen der Anerkennung von bürgerschaftlichem Engagement durch. Dankeschön- Veranstaltungen, Empfänge, Feste u. ä. veranstalten das Amt für Abfallwirtschaft, das Büro für Integration, die Fächerbad Karlsruhe GmbH, das Friedhof- und Bestattungsamt, das Gartenbauamt, das Hauptamt, die Heimstiftung, das Internationale Begegnungszentrum, das Kulturamt (Stadtarchiv, historische Museen, Stadtbibliothek), die Ortsverwaltung Hohenwettersbach, das Schul- und Sportamt, die Stadtmarketing Karlsruhe GmbH sowie der Umwelt- und Arbeitsschutz. Das Aktivbüro führt zielgruppenorientierte Dankeschön-Veranstaltungen z. B. für Lesepaten und Bürgermentoren und im 10-jährigen Abstand große Veranstaltungen für alle Engagierten durch. In 2013 wurde die Veranstaltungsreihe „Blick hinter die Kulissen“ gestartet. Engagierte wurden persönlich und über Pressemitteilungen zu Führungen in das Staatstheater, in den Bundesgerichtshof, zu einer Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn zum Thema „Historische Sehenswürdigkeiten in Karlsruhe“ und zu einem Lichtbildervortrag „Jugendstil in Karlsruhe“ eingeladen. Die Veranstaltungen stoßen auf sehr großes Interesse und werden fortgesetzt. Sie sind aber in der Öffentlichkeit noch nicht sehr bekannt. 1.6 Vereinsverzeichnis (Rang 14 in den Arbeitsgruppen, keine Nennung in der Schlusswertung) Die Anregung aus dem Workshop, ein Vereinsverzeichnis bereit zu stellen, wurde auf der Internetseite www.karlsruhe.de/Aktivbuero in der Rubrik „Engagementmöglichkeiten“ umgesetzt. Sie besteht aus Links zu Internetseiten von Vereinen und Verbänden und kann ständig ergänzt werden. Ergänzende Erläuterungen Seite 5 1.7 Unterstützung bei der Akquise Ehrenamtlicher (Rang 16 in den Arbeitsgruppen, keine Nennung in der Schlusswertung) Für die Gewinnung Ehrenamtlicher wurde die Online-Freiwilligenagentur auf der Internetseite des Aktivbüros eingerichtet. Organisationen können dort ihre Angebote an freiwilligen Tätigkeiten veröffentlichen. Interessenten können direkt mit ihnen in Kontakt treten. Das Aktivbüro bietet individuelle Beratung an und veröffentlicht Angebote an freiwilligen Tätigkeiten in der örtlichen Presse. Die Meile des Ehrenamts, die im Abstand von ca. zwei Jahren stattfindet, dient als Präsentationsmöglichkeit für Vereine, Verbände und Initiativen, u. a. um auch Ehrenamtliche zu gewinnen. 2 Kurzfristige Maßnahmen 2.1 Weiterentwicklung Aktivbüro zur Koordinationsstelle in der Verwaltung (Rang 5 in den Arbeitsgruppen, Rang 2 in der Schlusswertung) Das Aktivbüro ist als Fachstelle für Bürgerengagement in Karlsruhe zu wenig bekannt. In 21 von 27 Arbeitsgruppen wurde der Wunsch nach einer Anlaufstelle oder Koordinierungsstelle in der Stadtverwaltung bzw. deren Weiterentwicklung geäußert. Auf Anregung des Forums Ehrenamt verstärkt das Aktivbüro den direkten Kontakt zu Vereinen, Verbänden und Initiativen, um über seine Angebote zu informieren und weitere Erfahrungen zu sammeln, welche Maßnahmen zur Anerkennung des ehrenamamtlichen Engagements sinnvoll sind. Das Amt für Stadtentwicklung gibt eine neue Broschüre heraus, die die Leistungen des Aktivbüros beschreibt und an die Vereine, Verbände und Initiativen versendet sowie an öffentlichen Stellen ausgelegt wird. Die Medienpräsenz wird künftig intensiviert. 2.2 Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit: Veröffentlichungen in der StadtZeitung (Rang 2 in den Arbeitsgruppen, Rang 7 in der Schlusswertung) In unregelmäßigen Abständen erscheint in der StadtZeitung die Kolumne „ich habe Zeit für andere“, in der ehrenamtlich Engagierte beispielhaft vorgestellt werden. Ziel ist, Bürgerinnen und Bürger zu einer ehrenamtlichen Tätigkeit zu motivieren. Die Veröffentlichungen werden auf repräsentative Engagementbereiche in Vereinen, Verbänden und Initiativen ausgeweitet (z. B. Übungsleiter, Kassenwarte). Eine Rubrik, in der ehrenamtliche und gemeinnützige Organisationen vorgestellt werden, ist in der StadtZeitung aus Platzgründen nicht möglich. Die örtliche Tageszeitung hingegen ist hier bereits aktiv und präsentiert in loser Folge Vereinsporträts. 2.3 Ehrenamtsausweis (Rang 21 in den Arbeitsgruppen, keine Nennung in der Schlusswertung) Der Ehrenamtsausweis ist nicht mit materiellen Vorteilen verbunden. Die Karlsruher Bürgermentorinnen und -mentoren sind mit Visitenkarten ausgestattet, die die Funktion eines Ehrenamtsausweises erfüllen. Nach deren Einschätzung wirken diese als „Türöffner“ und haben sich als sehr hilfreich z. B. bei der Kontaktaufnahme mit Schulen und Behörden Ergänzende Erläuterungen Seite 6 erwiesen. Dies wird versuchsweise auf das Lesepatenprogramm übertragen und bei positiver Resonanz auf weitere Personengruppen ausgeweitet. 3. Mittelfristige Maßnahmen 3.1 Fortbildungsangebote für Ehrenamtliche (Rang 4 in den Arbeitsgruppen und in der Schlusswertung) Das Fortbildungsprogramm für Ehrenamtliche wird sehr gut angenommen. Es ist in thematisch ausgerichtete Ausbildungsgänge gegliedert. Ein Tageskurs kostet derzeit 17 Euro. Bei Buchung eines Ausbildungsgangs gibt es einen Nachlass. Der Bedarf wird durch das bisherige Angebot nicht gedeckt. Die Kapazitäten des Aktivbüros sind jedoch ausgeschöpft. 3.1.1 Beitragsfreie Fortbildungsangebote Zur Beitragsfreiheit bei den Fortbildungsangeboten für Ehrenamtliche gab es auch kritische Stimmen. Es besteht das Risiko, dass sich mehr Interessenten anmelden, aber unentschuldigt fernbleiben. Dies wäre zum Nachteil derjenigen, denen eine Absage erteilt werden muss. Gegenüber dem Aktivbüro äußerten die Kursteilnehmenden den Wunsch nach Beitragsbefreiungen bzw. -reduzierungen bisher sehr selten. Anfragen nach Ermäßigung bzw. Erlass gab es kaum. Dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass hierfür kein Bedarf besteht. Es ist vielmehr zu vermuten, dass sich Bedürftige scheuen, nach einem Beitragserlass zu fragen und auf eine Teilnahme verzichten. Das Aktivbüro schlägt vor, das bisherige Beitragssystem beizubehalten. Für Bedürftige nach SGB II und XII (Grundsicherung und Hilfen zum Lebensunterhalt) wird jedoch eine Beitragsbefreiung gewährt, sofern diese keiner ehrenamtlichen bzw. gemeinnützigen Organisation oder Organisationen angehören, die den Beitrag nicht aufbringen können. Entsprechende Nachweise müssen erbracht werden. Der Einnahmeausfall ist nicht bezifferbar. 3.1.2 Inhouse-Seminare für Vereine, Verbände und Initiativen Im Jahr 2013 gab es fünf Anfragen von Vereinen und Initiativen, die Fortbildungsangebote komplett buchen wollten, darunter auch Migrantenvereine. In diesen Fällen vermittelt das Aktivbüro Referenten, deren Honorare die Organisation selbst tragen müssen. Die Qualifizierung Ehrenamtlicher hat hohen Stellenwert und wird durch eine Kofinanzierung in Höhe von 50 Prozent des Standardhonorars unterstützt, das das Aktivbüro bezahlt. Dieses liegt im Jahr 2014 bei 380 Euro pro Seminartag. Der Kostenzuschuss an qualifizierungsinteressierte ehrenamtliche Gruppen läge somit bei 190 Euro pro Seminartag. Des Weiteren finden derzeit Verhandlungen mit der Volkshochschule Karlsruhe e. V. über eine Zusammenarbeit statt, wobei diese bereits signalisiert hat, dass auch ihre räumlichen Kapazitäten ausgeschöpft sind. Kosten für vier Inhouse-Seminaren pro Jahr 760 Euro 3.1.2 Fortbildungsangebot für engagierte junge Menschen In Zusammenarbeit mit dem Stadtfeuerwehrverband Karlsruhe e. V. und dem Stadtjugendausschuss e. V. Karlsruhe findet derzeit ein Modellversuch zur Qualifizierung engagierter junger Menschen mit dem Titel „Jugend engagiert sich qualifiziert - jes“ als Ergänzende Erläuterungen Seite 7 Weiterentwicklung des Förderprogramms „Jugend engagiert sich - jes“ statt. Die Maßnahme beinhaltet Schulungen für 36 Jugendfeuerwehrwarte zu den Themen Konfliktmanagement, Rhetorik, Selbst- und Arbeitsorganisation sowie Leadership/Teamführung. Die Kurse entsprechen den Bedingungen, um die Jugendleiterkarte (Juleica) zu erhalten. Die Finanzierung tragen der Stadtjugendausschuss e. V. Karlsruhe mit 5,10 Euro pro Tag und Teilnehmer und der Landesjugendplan mit 9,70 Euro. Die Restkosten in Höhe von 3.550 Euro trägt das Aktivbüro. Bei erfolgreichem Modellverlauf wird die Maßnahme ab 2014 für andere Jugendverbände zur Verfügung gestellt. Kosten von ca. 3.000 Euro 3.1.3 Fortbildungsangebot für Lesepatinnen und Lesepaten Für das Fortbildungsangebot für Lesepatinnen und -paten liegen andere Voraussetzungen vor. Es gibt zum Teil massive Beschwerden über den Kostenbeitrag, der analog zu den Angeboten des Kulturbüros bei 8,00 Euro liegt. Die Ehrenamtlichen leisten wichtige Beiträge zur Bildung in Kindertagesstätten und Grundschulen und benötigen dazu die Qualifizierungsangebote. Aus Sicht des Aktivbüros bestehen hier die Beschwerden zu Recht. Jährlich bietet das Aktivbüro vier bis fünf Kurse an, die künftig kostenfrei sind. Jährlicher Einnahmenausfall von ca. 500 Euro Das Kulturbüro veranstaltet einmal jährlich, z. B. im Rahmen der Kinderliteraturtage, eintägige Schulungen für Lesepatinnen und -lesepaten. Dieses Angebot wird mit denen des Aktivbüros gleichgestellt. Jährlicher Einnahmenausfall von ca. 160 Euro 3.2 Aufwands- und Fahrtkostenerstattung (Rang 12 in Arbeitsgruppen, Rang 8 in der Schlusswertung) Im Workshop zur Entwicklung der Karlsruher Anerkennungskultur wurde deutlich, dass Menschen mit geringem Einkommen auf Aufwandsentschädigungen angewiesen sind, um eine freiwillige Tätigkeit aufnehmen zu können. Dies entspricht auch den Erfahrungen aus der Freiwilligenberatung im Aktivbüro. Ziel ist es, Bedürftigen den Zugang zu einer ehrenamtlichen Tätigkeit zu ermöglichen. Das Aktivbüro schlägt im ersten Schritt vor, Bedürftigen nach SGB II und XII, die nicht an Verbände, Vereine oder andere ehrenamtliche Organisationen angegliedert sind, Fahrtkosten zu ersetzen, die für die Tätigkeit anfallen. Ausgehend von einem Engagement einmal pro Woche im Stadtgebiet Karlsruhe würden die Kosten pro Monat bei 17,40 Euro, pro Jahr bei ca. 200 Euro pro Person liegen. Nach dem Gesetz zur Stärkung des Ehrenamts liegt dieser Betrag im Rahmen des Zulässigen und wird nicht von den Hilfen zum Lebensunterhalt bzw. der Grundsicherung abgezogen. Entsprechende Nachweise sind erforderlich. Es gibt keine Erfahrungswerte, wie viele Menschen dieses Angebot annehmen würden. Geschätzte jährliche Kosten von ca. 5.000 Euro Weiterhin wird geprüft, ob darüber hinaus Auslagen- und Fahrtkostenerstattungen möglich sind, z. B. für Engagierte in ehrenamtlichen oder gemeinnützigen Organisationen, die keine Mittel für Aufwandserstattungen haben. Hierzu müssen Kriterien erarbeitet werden. Ergänzende Erläuterungen Seite 8 3.3 Meile des Ehrenamts (Rang 21 in den Arbeitsgruppen, Rang 15 in der Schlusswertung) Unter Beteiligung von Teilnehmenden an der Meile des Ehrenamts wurde das Konzept bereits überarbeitet. Die Veranstaltung wird auf einen zentralen Platz konzentriert, thematisch gegliedert und dadurch für die Öffentlichkeit überschaubarer. Sie wird als Maßnahme zur Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Mitgliedern und Sponsoren klar herausgestellt. In diesem Zusammenhang werden im Vorfeld Werbemaßnahmen für ehrenamtliches Engagement durchgeführt (siehe Ziff. 3.4). Die nächste Meile des Ehrenamts wird als Beitrag zum Stadtgeburtstag am 13. Juni 2015 stattfinden. 3.4 Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit: Werbemaßnahmen für Ehrenamtliches Engagement (Rang 2 in den Arbeitsgruppen, Rang 7 in der Schlusswertung) Die zunehmende Schwierigkeit, Ehrenamtliche bzw. in Vereinen aktive Mitglieder und Kandidaten für Vorstandspositionen zu finden, ist als bundesweites Problem bekannt. Die Werbemaßnahme für ehrenamtliches Engagement im Zusammenhang mit der Meile des Ehrenamts startet in 2014. Die Kosten sind im Etat des Aktivbüros 2014 eingeplant. 4. Langfristige Maßnahmen 4.1 Kostengünstige Raumangebote (Rang 6 in den Arbeitsgruppen, Rang 1 in der Schlusswertung) Die Nachfrage nach kostengünstigen oder kostenfreien Räumen im Aktivbüro war in den letzten Jahren gering. Um hierzu einen sinnvollen Vorschlag zu machen, muss erfasst werden, welche Räume der Stadt Karlsruhe bzw. der stadteigenen Betriebe für Ehrenamtliche zur Verfügung gestellt werden können und welche Kosten damit verbunden sind. Die Bestandsaufnahme erfolgt in 2014. 4.2 Ehrenamtskarte (Rang 3 im Schlussranking, Rang 19 in den Arbeitsgruppen) Die Ehrenamtskarte wurde beim Workshop zur Entwicklung der Karlsruher Anerkennungskultur nur in vier von 27 Arbeitsgruppen diskutiert. Die damit verbundenen Risiken und Nachteile wurden somit nicht hinreichend erörtert. In den Gruppen, in denen das Thema aufgegriffen wurde, gab es vehementen Widerspruch. Die Ehrenamtskarte wurde als schädlich für die Vereinsarbeit eingeschätzt. Dies ist einer der Gründe, weshalb das Forum Ehrenamt das Instrument bereits zweimal abgelehnt hat. Weitere Gründe waren die Ungleichbehandlung Ehrenamtlicher und der daraus resultierende Unmut in den Gruppen. In Gesprächen mit Engagierten im Aktivbüro, die die Ehrenamtskarte befürworteten, änderten diese ihre Meinung sofort, als ihnen die Risiken und Nachteile deutlich wurden. Des Weiteren bestehen Bedenken, ob die geldwerten Vorteile, die eine Ehrenamtskarte bieten würde, sich nachteilig auf Bedürftige gemäß SGB II und XII auswirken. Das Aktivbüro hat Stichproben bei den Städten Frankfurt am Main, Braunschweig und Ulm sowie dem Bundesland Nordrhein-Westfalen durchgeführt, die eine Ehrenamtskarte zur Verfügung stellen. Die Frage wurde in den befragten Städten nie geprüft. Beim Berliner Modell erhalten nur 0,13 % der Einwohnerinnen und Einwohner eine Ehrenamtskarte. Umgerechnet auf Karlsruhe wären das ca. 400 Personen. Der Aufwand für dieses Modell steht in keinem Verhältnis zur Zielsetzung. Ergänzende Erläuterungen Seite 9 Unter Beteiligung Engagierter werden in einem weiteren Workshop Kriterien entwickelt, welche Voraussetzungen für eine besondere Würdigung erfüllt sein müssen und welche materiellen Vergünstigungen gewährt werden sollen. Dabei sollen nicht nur das Engagement einzelner Personen zum Tragen kommen, sondern auch Gemeinschaftsleistungen. Letztere werden bei der Ehrenamtskarte nicht berücksichtigt. Ziel ist es, eine Vorgehensweise zu entwickeln, das der Intention der Ehrenamtskarte entspricht, aber nicht mit deren immensem bürokratischen Aufwand verbunden ist und möglichst Ungerechtigkeiten vermeidet. In diesem Zusammenhang kann auch der Vorschlag Gutscheine für öffentliche Einrichtungen (Rang 24 in den Arbeitgruppen, keine Nennung in der Schlusswertung) behandelt werden. 4.3 Bürokratieabbau (Rang 6 in den Arbeitsgruppen und in der Schlusswertung) Es muss festgestellt werden, welche Verwaltungsabläufe sich hinderlich auswirken und im Zusammenwirken mit den betroffenen Dienststellen klären, welche Abhilfen im Rahmen der rechtlichen Grenzen möglich sind. 4.4 Vernetzung, Kooperation, Partizipation (Rang 3, 9, 17 in den Arbeitsgruppen, Rang 13 in der Schlusswertung) Dieser Themenkomplex ist situationsabhängig und langfristig zu bearbeiten. Nach den Befragungsergebnissen der städtischen Ämter und stadteigenen Betriebe zu deren bereits praktizierten Anerkennungsverfahren bieten folgende Organisationseinheiten Beteiligungsmöglichkeiten in Form von Beiräten, Bürgerversammlungen, Round-Table- Gesprächen, Foren und Wettbewerben an: Fächerbad Karlsruhe GmbH, Friedhof- und Bestattungsamt, Hauptamt, Kongress- und Messegesellschaft Karlsruhe GmbH, Kulturamt (Stadtarchiv und historische Museen), Ortsverwaltung Hohenwettersbach, Schul- und Sportamt, Stadtamt Durlach sowie Stadtmarketing Karlsruhe GmbH. Für die Bürgervereine werden nach Bedarf Kooperationsgespräche mit dem zuständigen Bürgermeister des Dezernats 2 angeboten. Der Workshop zur Entwicklung der Karlsruher Anerkennungskultur wurde als Beteiligungsmöglichkeit und als Zeichen der Wertschätzung verstanden. Weitere Veranstaltungen dieser Art wurden gewünscht und werden auch themenorientiert wieder angeboten. Eine Austauschmöglichkeit via Internet kann über ein soziales Netzwerk eingerichtet werden. 5. Keine Umsetzung Nicht weiter verfolgt wird der Vorschlag, Schulhöfe in den Ferien als Parkplatz zur Verfügung zu stellen, da diese als Spielplätze genutzt werden (Rang 24 in den Arbeitgruppen, keine Nennung in der Schlusswertung). Die Informationen über die Vergabe von Fördermitteln sind z. B. im Haushaltsplan bereits veröffentlicht. Weitere Informationen über einzelne Zuwendungsempfänger dürfen aus Datenschutzgründen nicht gegeben werden. Somit ist die Vergabe von Fördermitteln weitgehend transparent (keine Nennung in den Arbeitsgruppen, Rang 14 in der Schlusswertung). Die Erleichterung von Steuergesetzen (Rang 24 in den Arbeitsgruppen, keine Nennung in der Schlusswertung) ist wünschenswert. Das Forum Ehrenamt hatte hierzu bereits den Karlsruher Arbeitskreis Vereinsrecht eingesetzt, der einige Vorschläge erarbeitet und an die Landesregierung weitergeleitet hat. Eine direkte Einflussnahme ist nicht möglich. Ergänzende Erläuterungen Seite 10 Das Thema „Wertschätzung des bürgerschaftlichen Engagement“, das in den Arbeitsgruppen als Diskussionsthema an erster Stelle steht, ist übergreifend zu verstehen. Die Einschätzung, welche Maßnahme als wertschätzend gilt, ist individuell unterschiedlich. Die beschriebenen Maßnahmen können darunter subsumiert werden. IV. Kostenrechnung Der zusätzliche Finanzbedarf in Höhe von 8.760 Euro ist ab 2015 und in den Folgejahren einzuplanen. Beschluss: Antrag an den Gemeinderat Der Gemeinderat stimmt - nach erneuter Vorberatung im Hauptausschuss - dem Konzept zur Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements zu und beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung. Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 6. Dezember 2013 Ergänzende Erläuterungen Seite 11 Anlage 1 Ergebnisse des Workshops zur Entwicklung der Karlsruher Anerkennungskultur, 14. September 2013 Teilnehmende Anmeldungen: 146 Anwesend: 88 Anwesend bei der Schlussbewertung: 67 1. Ranking der Diskussionsthemen in den Arbeitsgruppen Rang Themen Häufigkeit 1 Wertschätzung 44 2 Öffentlichkeitsarbeit, Veröffentlichungen in der StadtZeitung 38 3 Vernetzung 30 4 Fortbildungsangebote 22 5 Einrichtung Anlauf-, Koordinationsstelle, Aufwertung Aktivbüro 21 6 Bereitstellung kostenloser, kostengünstiger Räume, Mietkostenzuschuss 20 6 Ehrungen, öffentliche Würdigungen 20 6 Bürokratieabbau bei der Stadtverwaltung 20 9 Finanzielle Förderung 19 9 Kooperation 19 11 Informationen über relevante Themen, Versicherungsfragen 15 12 Aufwands- und Fahrtkostenerstattung 14 12 Einladungen zu Veranstaltungen, Dankeschön-Veranstaltungen 14 14 Referenzen für Ehrenamtliche 8 14 Erstellung eines Vereinsverzeichnisses 8 16 Unterstützung bei der Akquise Ehrenamtlicher 6 17 Coaching 5 17 Partizipation 5 19 Ehrenamtskarte 4 19 Geschenke 4 21 Ehrenamtsausweis 2 21 Meile des Ehrenamts 2 21 Unterstützung bei Sponsoring 2 24 Gutscheine für öffentliche Einrichtungen 1 24 Parkplatz 1 24 Steuergesetze erleichtern 1 27 Transparenz der Fördermittel 0 Ergänzende Erläuterungen Seite 12 2. Schlussbewertung der gewünschten Anerkennungsformen Einige Nennungen wurden zusammengefasst, da sie thematisch gleich sind. Die Bewertungspunkte der einzelnen Themen sind jeweils angegeben. Rang Thema Punkte 1 Raumangebote (23) Haus der Vereine (15) 38 2 Koordinationsstelle in der Verwaltung (18) Weiterentwicklung Aktivbüro (12) Verbindliche Anlaufstelle (1) 31 3 Ehrenamtskarte (20) 20 4 Fort- und Weiterbildung 19 5 Nürnberger Modell (11) 1) Öffentliche Würdigung (8) 19 6 Abbau von Bürokratie 17 7 Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit 14 8 Fahrtkostenerstattung 10 9 Gleichwertigkeit Ehrenamt - Hauptamt 10 10 Vernetzung, Sponsoren 7 11 Infobroschüre Recht, juristische Themen, Versicherungen 6 12 Qualifizierte Beurteilungen 5 13 Foren für Austausch 3 14 Transparenz der Fördermittel 2 15 Meile des Ehrenamts 0 1) Ab April 2009 verleihen die Stadt Nürnberg und die uniVersa Versicherungen mit Unterstützung der Nürnberger Nachrichten gemeinsam einen Preis für den "Ehrenamtlichen des Monats" in der Metropolregion mit dem Titel „EhrenWert“. Eine Jury wählt unter den Vorschlägen und Bewerbungen für jeden Monat einen Preisträger aus, der in der Zeitung porträtiert wird und eine Unterstützung für sein jeweiliges Feld des Engagements in Höhe von 1.000 Euro erhält. Ergänzende Erläuterungen Seite 13 Anlage 2 Prioritäten zur Anerkennung des bürgerschaftlichen Engagements Ergebnisse des Freiwilligensurveys 2009 des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Rang Thema Häufigkeit 1 Mehr Finanzmittel für bestimmte Projekte 62 % 2 Bessere Anerkennung durch Berichte in Presse und Medien 46 % 3 Bessere Bereitstellung von Räumen, Sachmitteln etc. 42 % 4 Besser Weiterbildungsmöglichkeiten 35 % 5 Bessere fachliche Unterstützung 33 % 6 Unbürokratischere Kostenerstattung 32 % 7 Besser öffentliche Anerkennung z. B. durch Ehrungen 24 % 8 Bessere finanzielle Vergütung für die Freiwilligen 23 % Ergebnisse der Sonderauswertung für Baden-Württemberg des Zentrums für zivilgesellschaftliche Entwicklung Freiburg Rang Thema Häufigkeit 1 Finanzmittel für Projekte 61 % 2 Bereitstellung von Ausstattungsmitteln 43 % 3 Weiterbildungsmöglichkeiten 38 % 4 fachliche Unterstützung 34 % 5 unbürokratische Kostenerstattung 33 % 6 Anerkennung durch Hauptamtliche 28 % 7 finanzielle Vergütung 23 %

  • TOP 5 Protokoll
    Extrahierter Text

    NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 56. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 17. Dezember 2013, 15:00 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 6. Punkt 5 der Tagesordnung: Konzept zur Anerkennung ehrenamtlichen Enga- gements in Karlsruhe Vorlage: 2013/0146 Beschluss: Der Gemeinderat stimmt - nach erneuter Vorberatung im Hauptausschuss - dem Kon- zept zur Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements zu und beauftragt die Verwal- tung mit der Umsetzung. Abstimmungsergebnis: Einstimmige Zustimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 5 zur Behandlung auf und verweist auf die erfolgte Vorberatung im Hauptausschuss: Sie wollen abstimmen. Dann machen wir das. Das ist einstimmig gewesen. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangegenheiten - 23. Januar 2014