Klimaneutrales Stadtjubiläum
| Vorlage: | 2013/0122 |
|---|---|
| Art: | Anfrage |
| Datum: | 26.09.2013 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Karlsruhe Tourismus GmbH |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 22.10.2013
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Kenntnisnahme
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadträtin Bettina Lisbach (GRÜNE) Stadträtin Dr. Ute Leidig (GRÜNE) Stadtrat Alexander Geiger (GRÜNE) Stadtrat Johannes Honne (GRÜNE) vom 18. September 2013 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 54. Plenarsitzung Gemeinderat 22.10.2013 2013/0122 24 öffentlich Klimaneutrales Stadtjubiläum 1. Wie weit sind die Planungen für ein klimaneutrales Stadtjubiläum fortgeschritten und welche städtischen Ämter, Gesellschaften und sonstige Institutionen sind da- ran beteiligt? 2. Welche Maßnahmen sind bisher konkret in Planung, um das Stadtjubiläum 2015 klimaneutral zu gestalten in den Bereichen - Mobilität (Besucher/-innen und Mitwirkende)? - Unterbringung von Übernachtungsgästen? - Energieversorgung? - Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen? - Verpflegung und Catering? - Abfallmanagement? - Umgang mit Wasser? - Kommunikation? - sonstige? 3. Werden die bisher vorgesehenen Maßnahmen als ausreichend eingeschätzt, um beim Stadtjubiläum 2015 Klimaneutralität zu erreichen? 4. Falls nicht: Welche Maßnahmen werden darüber hinaus geprüft bzw. in Erwä- gung gezogen um das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen? 5. Wie erfolgreich war die klimafreundliche Ausrichtung des Stadtgeburtstags 2013, der im Hinblick auf ein klimaneutrales Stadtjubiläum 2015 Pilotcharakter haben sollte? Wurden dabei Erkenntnisse gewonnen, die bei den Planungen für 2015 zu berücksichtigen sind? Seite 2 __________________________________________________________________________________________ 6. War die umweltfreundliche Ausrichtung von „Das Fest“ (Stichwort „Greener Fest“) erfolgreich und lassen sich hieraus Maßnahmen ableiten, die auch auf das Stadt- jubiläum 2015 übertragbar sind? Im Mai 2011 hatte die GRÜNE Fraktion im Gemeinderat beantragt, das Stadtjubilä- um 2015 klimaneutral zu gestalten. Das Anliegen wurde von der Verwaltung unter- stützt, und es wurde eine pilotweise Umsetzung der klimaneutralen Ausrichtung be- reits für den Stadtgeburtstag 2013 zugesagt. Ziel der Anfrage ist es, den aktuellen Sachstand der Konzepte und Planungsüberle- gungen für ein klimaneutrales Stadtjubiläum offenzulegen. Die aus dem Stadtge- burtstag sowie aus „Das Fest“ in 2013 gewonnenen Erfahrungen sollten ausgewertet werden und in die weiteren Überlegungen für ein umwelt- und klimafreundliches Stadtjubiläum 2015 einfließen. Die GRÜNE Fraktion legt Wert darauf, das Stadtjubiläum so auszurichten, dass es Vorbildcharakter auch für andere Events und Veranstaltungen in Stadt und Region hat. Deshalb ist es wichtig, dass vielfältige Maßnahmen in verschiedenen Hand- lungsfeldern zum Einsatz kommen. Kompensationszahlungen für am Ende möglicherweise dennoch verbleibende CO 2 - Emissionen sollten nur dort zum Tragen kommen, wo keine andere klimafreundliche Alternative umsetzbar ist. Auch sollten die Zahlungen nur für ausgewählte, erwiese- nermaßen sinnvolle Klimaschutzprojekte eingesetzt werden. unterzeichnet von: Bettina Lisbach Dr. Ute Leidig Alexander Geiger Johannes Honné Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 11. Oktober 2013 Sachverhalt/Begründung:
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadträtin Bettina Lisbach (GRÜNE) Stadträtin Dr. Ute Leidig (GRÜNE) Stadtrat Alexander Geiger (GRÜNE) Stadtrat Johannes Honné (GRÜNE) vom: 18.09.2013 eingegangen: 18.09.2013 Gremium: 54. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 22.10.2013 2013/0122 24 öffentlich Dez. 4 Klimaneutrales Stadtjubiläum 1. Wie weit sind die Planungen für ein klimaneutrales Stadtjubiläum fortgeschritten und welche städtischen Ämter, Gesellschaften und sonstige Institutionen sind daran be- teiligt? Die Auswertung der Ergebnisse vom Stadtgeburtstag 2013 erfolgt noch in diesem Jahr gemeinsam mit der Karlsruher Energie- und Klimaschutz gGmbH (KEK). Beteiligt sind der- zeit: KEK, Stadtmarketing, Amt für Umwelt und Arbeitsschutz, Amt für Hochbau und Ge- bäudewirtschaft. 2. Welche Maßnahmen sind bisher konkret in Planung, um das Stadtjubiläum 2015 kli- maneutral zu gestalten? Das nach Auswertung der Ergebnisse zu erstellende Konzept wird den Fachgremien (Auf- sichtsrat Stadtmarketing, Ausschuss für Umwelt und Gesundheit) zu gegebener Zeit vorge- stellt. Die in der Anfrage angesprochenen Punkte sind hierbei berücksichtigt. 3. Werden die bisher vorgesehenen Maßnahmen als ausreichend eingeschätzt, um beim Stadtjubiläum 2015 Klimaneutralität zu erreichen? 4. Falls nicht: Welche Maßnahmen werden darüber hinaus geprüft bzw. in Erwägung gezogen, um das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen? Die Erfahrungen aus dem Stadtgeburtstag 2013 haben bereits gezeigt, dass weitere Poten- tiale in den Bereichen Abfallmanagement und Catering zur Erreichung des Ziels „Klima- neutrale Veranstaltung“ genutzt werden sollten. Diese Punkte fließen in das Konzept ein. Darüber hinaus werden die Erfahrungen aus „DAS FEST“ 2013 einbezogen. Seite 2 5. Wie erfolgreich war die klimafreundliche Ausrichtung des Stadtgeburtstags 2013, der im Hinblick auf ein klimaneutrales Stadtjubiläum 2015 Pilotcharakter haben sollte? Wurden dabei Erkenntnisse gewonnen, die bei den Planungen für 2015 zu berück- sichtigen sind? Die Bewertung des Stadtgeburtstags 2013 hinsichtlich einer klimafreundlichen Ausrichtung wird noch in diesem Jahr im Aufsichtsrat des Stadtmarketings erörtert und ist ebenfalls Bestandteil des Konzepts. 2013 als erstes bilanziertes Jahr bildet dann die Basis für weitere Vergleiche. Auf jeden Fall wurden wertvolle Erfahrungen gewonnen. Die Besucherbefragung hat ebenfalls eine gute Datenbasis ergeben. 6. War die umweltfreundliche Ausrichtung von „Das Fest“ (Stichwort „Greener Fest“) erfolgreich und lassen sich hieraus Maßnahmen ableiten, die auch auf das Stadtjubi- läum 2015 übertragbar sind? Wie unter Punkt 3 dargestellt, werden KEK und „DAS FEST GmbH“ sowie das Stadtmarke- ting die Erfahrungen von „DAS FEST“ 2013 analysieren und nutzen.