Moscheeneubau
| Vorlage: | 2013/0117 |
|---|---|
| Art: | Antrag |
| Datum: | 26.09.2013 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Dezernat 6 |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 22.10.2013
Rolle: Entscheidung
Ergebnis: mit Stellungnahme einverstanden
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANTRAG Stadtrat Lüppo Cramer (KAL) KAL-Gemeinderatsfraktion vom 23. September 2013 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 54. Plenarsitzung Gemeinderat 22.10.2013 2013/0117 19 öffentlich Moscheeneubau Die Stadt Karlsruhe unterstützt die DITIB-Gemeinde bei ihrem Vorhaben, an einem repräsentativen Standort unter Einbezug der Bevölkerung einen Moscheeneubau zu realisieren. Die DITIB-Gemeinde sucht für ihren Moscheeneubau bevorzugt einen repräsentativen Standort in Karlsruhe. Die Gemeinde möchte den Neubau ihrer Moschee im Dialog mit der Karlsruher Bevölkerung realisieren. Die Karlsruher Liste kann den Standort-Wunsch verstehen und unterstützt die Idee der Bürgerbeteiligung im Suchverfahren nachhaltig. Die Verwaltung sollte dieses Vorhaben von Beginn an und in großer Offenheit organisatorisch begleiten. unterzeichnet von: Lüppo Cramer Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 11. Oktober 2013 Sachverhalt/Begründung:
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Antrag KAL-Gemeinderatsfraktion vom: 23.09.2013 eingegangen: 23.09.2013 Gremium: 54. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 22.10.2013 2013/0117 19 öffentlich Dez. 6 Moscheeneubau - Kurzfassung - Die Stadtverwaltung steht hinsichtlich möglicher Alternativstandorte und der baulichen Aus- gestaltung des Moscheeneubaus in engem Kontakt mit der DITIB-Gemeinde. Der öffentliche Diskurs zu diesem Thema ist bereits aufgenommen und wird fortgesetzt, sobald neue Er- kenntnisse vorliegen. Der Antrag der KAL-Gemeinderatsfraktion kann deshalb als erledigt angesehen werden. Finanzielle Auswirkungen des Antrages nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel (bitte auswählen) Kontierungsobjekt: (bitte auswählen) Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: (bitte auswählen) Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Die DITIB Türkisch Islamische Gemeinde zu Karlsruhe e.V. (DITIB) kaufte 1998 das Grund- stück Käppelestraße 3 und nutzt seitdem das darauf befindliche zweigeschossige Büroge- bäude mit angeschlossener Halle als Gemeindezentrum und Moschee. Die DITIB beabsich- tigt, die vorhandenen Gebäude abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen. Dafür wurde beim Bauordnungsamt eine Bauvoranfrage für den Neubau eines Gemeindezentrums eingereicht. Das Maß der baulichen Nutzung ist nach §34 Baugesetzbuch zu beurteilen. Demnach würde sich der Hauptbaukörper der neuen Moschee grundsätzlich in die heterogene Umgebungs- bebauung des Gewerbegebietes einfügen. Dieses gilt jedoch nicht für die vier Minarette, die bezüglich der Höhe und Anzahl und des geringen Abstands zueinander keine Entsprechung in der näheren Umgebung finden und als Fremdkörper wirken. Die Stadtverwaltung ist der Auffassung, dass der repräsentative Habitus des Gebäudes mit der zweckorientierten Verbrauchsarchitektur des Gewerbegebietes nicht im Einklang steht. Ein solches Gebäude benötigt aus städtebaulicher Sicht einen geeigneteren Standort, um seine zeichenhafte Wirkung zu entfalten und/oder eine andere architektonische Haltung, um sich besser in die gebaute Umgebung einzufügen. Derzeit befindet sich die Stadtverwaltung im Dialog mit der Gemeinde, um mögliche Alternativstandorte und das Erscheinungsbild der Moschee auszuloten. Die Errichtung einer repräsentativen Moschee in einer gelungenen architektonischen Gestal- tung und in einer städtebaulich hochwertigen und für die Bevölkerung sichtbaren Lage ist für die Integration der Karlsruher Muslime in unsere Stadtgesellschaft ein wichtiges Ziel. Beglei- tend zu dem geplanten Neubauvorhaben der DITIB-Gemeinde fand im Rahmen der Ausstel- lung "Allahs Häuser in Deutschland zwischen Heimat und Heimweh" im Architekturschau- fenster eine öffentliche Podiumsdiskussion statt. Die Begleitung und Bezuschussung der Ausstellung ist Teil des öffentlichen Diskurses, der mit der Weiterentwicklung der Standort- frage und der baulichen Ausgestaltung fortzusetzen ist. Selbstverständlich unterstützt die Stadtverwaltung die DITIB bei dem weiteren Prozess.