Exotenhaus - Zusammenarbeit Zoologischer Stadtgarten und Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe
| Vorlage: | 2013/0023 |
|---|---|
| Art: | Anfrage |
| Datum: | 03.09.2013 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Zoologischer Garten |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 24.09.2013
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Kenntnisnahme
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadträtin Gabriele Luczak-Schwarz (CDU) Stadträtin Isolde Haller (CDU) Stadträtin Christa Köhler (CDU Stadträtin Bettina Meier-Augenstein (CDU) Stadtrat Tilman Pfannkuch (CDU) Stadtrat Dr. Albert Käuflein (CDU) CDU-Gemeinderatsfraktion vom 22.08.2013 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 53. Plenarsitzung Gemeinderat 24.09.2013 2013/0023 27 öffentlich Exotenhaus - Zusammenarbeit Zoologischer Stadtgarten und Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe 1. Sind die inhaltlichen Angebote und ausgestellten Tierarten des künftigen Exotenhauses im Zoologischen Stadtgarten mit der bestehenden Einrichtung des Vivariums im Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe und dessen Neubauplanungen im Westflügel abgestimmt? 2. Gibt es Möglichkeiten der wechselseitigen Ergänzung und Unterstützung bei den Einrichtungen? 3. Wenn es Möglichkeiten der Zusammenarbeit gibt, wie wird man diese künftig nutzen? Sachstand/Begründung: Mit dem Exotenhaus wird im Zoologischen Stadtgarten künftig ein Angebot bestehen, das unter anderem Tierarten zeigen wird, die mit dem Museumskonzept des Vivariums im Staatlichen Museum für Naturkunde vergleichbar sind. Eine inhaltliche Abstimmung beider Einrichtungen wäre daher zu begrüßen. Die Angebote sollten nicht in Konkurrenz, sondern im befruchtenden Austausch zueinander stehen. Unter Umständen bieten sich auch Synergien und Gelegenheiten, um mit abgestimmten Angeboten die Attraktivität beider Einrichtungen zu stärken. unterzeichnet von: Gabriele Luczak-Schwarz Isolde Haller Christa Köhler Bettina Meier-Augenstein Tilman Pfannkuch Dr. Albert Käuflein Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 13. September 2013
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadträtin Gabriele Luczak-Schwarz CDU) Stadträtin Isolde Haller (CDU) Stadträtin Christa Köhler (CDU) Stadträtin Bettina Meier-Augenstein (CDU) Stadtrat Tilman Pfannkuch (CDU) Stadtrat Dr. Albert Käuflein (CDU) CDU-Gemeinderatsfraktion vom: 22.08.2013 eingegangen: 22.08.2013 Gremium: 53. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 24.09.2013 2013/0023 27 öffentlich Dez. 6 Exotenhaus - Zusammenarbeit Zoologischer Stadtgarten und Staatliches Museum für Na- turkunde Karlsruhe 1. Sind die inhaltlichen Angebote und ausgestellten Tierarten des künftigen Exotenhauses im Zoologischen Stadtgarten mit der bestehenden Einrichtung des Vivariums im Staatli- chen Museum für Naturkunde Karlsruhe und dessen Neubauplanungen im Westflügel abgestimmt? Im neuen Exotenhaus des Zoo Karlsruhe werden unter dem Thema „Lebensraum Flussufer- landschaft“ Tiere aus verschiedenen Tierklassen Einzug halten (Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien, Fische und Wirbellose); die Auswahl reicht von Affen, Faultieren und Fledermäu- sen über boden- und baumlebende Vögel, kleinen Krokodilen, Schildkröten und Leguanen bis hin zu Fröschen, Fischen verschiedener Kontinente und attraktiven Insekten. Diese erlebt der Besucher auf einem dreidimensionalen Rundgang vom Keller- bis zum Obergeschoss. Im Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe wird im Erdgeschoss des auszubauenden Westflügels dagegen eine Dauerausstellung "Form und Funktion" (z. B. Bionik) mit verschie- denen biologischen Themen, unter anderem mit lebenden Tieren und Tierpräparaten, entste- hen. Das Vivarium ist eine besondere "Attraktion" des Museums, das durch den Ausbau weiter gestärkt wird. Im Obergeschoss werden Sonderausstellungsflächen entstehen sowie die Ser- viceangebote neu ausgerichtet. Die verschiedenen inhaltlichen Angebote konkurrieren also nicht. Das „Angebot“ neuer Tierar- ten in Karlsruhe (Zoo und Museum) ist aufeinander abgestimmt: Es werden keine Tierarten „doppelt“ gezeigt werden. 2. Gibt es Möglichkeiten der wechselseitigen Ergänzung und Unterstützung bei den Ein- richtungen? Schon seit 2007 arbeiten beide Einrichtungen mit einer gemeinsamen Verbundkarte zusam- men: Wer innerhalb eines Monats Zoo und Museum besuchen möchte, erhält - bei Vorlage der Eintrittskarte - jeweils von der „Partner-Institution“ verbilligte Eintrittspreise. Weiterhin unter- stützen sich beide Einrichtungen immer wieder wechselseitig, z. B. in der Bestückung mit Prä- paraten für Ausstellungen bzw. auch bei der Beschaffung von Futter zur Tierernährung. Ange- hende Zoo-Tierpfleger absolvieren im Rahmen Ihrer Ausbildung ein Praktikum im Vivarium des Naturkundemuseums, das wiederum auch bei Tierpfleger-Abschlussprüfungen integrativer Be- standteil ist. 3. Wenn es Möglichkeiten der Zusammenarbeit gibt, wie wird man diese künftig nutzen? In Zoo und Museum gibt es Abteilungen mit Zoopädagogik und Museumspädagogik, die sich mit ihren Angeboten an Kinder bis hin zu Senioren richten. Formen engerer Zusammenarbeit in der Zukunft werden in gegenseitiger Abstimmung geprüft.