Anfrage GRÜNE: Informationen für Erziehungsberechtigte zu städtischen Hilfsangeboten

Vorlage: 20098
Art: Beschlussvorlage
Datum: 28.04.2008
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 06.05.2008

    TOP: 21

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • GRÜNE-Info städt. Hilfsangebote
    Extrahierter Text

    ANFRAGE Stadträtin Anne Segor (GRÜNE) Stadträtin Dr. Dorothea Polle-Holl (GRÜNE) vom 25. März 2008 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 50. Plenarsitzung Gemeinderat 06.05.2008 1390 22 öffentlich Informationen für Erziehungsberechtigte zu städtischen Hilfsangeboten Ansprache von Erziehungsberechtigten zu städtischen Angeboten: 1. Wie werden Eltern von Schulanfängern über die Möglichkeiten informiert, Hilfen aus dem Schulmittelfond für Schulerstausstattung zu erhalten? 2. Wie werden Eltern von Schulkindern und Jugendlichen über die Möglichkeit informiert, Zuschüsse für ihre Kinder zum Mittagessen in der Schule zu erhalten? 3. Gibt es in beiden Fällen schriftliche muttersprachliche Informationen? 4. Werden Eltern aktiv angesprochen? 5. Wird Eltern Hilfe bei der Beantragung geboten? 6. Wie hoch sind nicht abgerufenen Mittel für Angebote an Kinder und Jugendliche im Sozialbereich insgesamt? 7. Wie verteilen sich die nicht abgerufenen Mittel auf die einzelnen Angebote der Stadt? 8. Wie wurden diese Angebote beworben? Muttersprachliche Informationen? Ansprache der Eltern? Hilfsangebote bei der Beantragung? Ansprache von Kindern und Jugendlichen zu städtischen Angeboten: 1. Welche Broschüren, Stadtpläne, etc. hat die Stadt drucken lassen, um Kinder und Jugendliche über soziale (z.B. Angebote in Jugendzentren), stadtgeschichtliche und/oder kulturelle Angebote zu informieren? 2. Wie werden diese Angebote kommuniziert? D.h.: Wo werden sie ausgelegt? Werden Kinder und Jugendliche altersgemäß angesprochen? Werden auch Eltern miteinbezogen? 3. Gibt es gelagerte Bestände von Broschüren und Stadtplänen für Kinder-und Jugendliche, die gegen Entgelt abgegeben werden, aber, um der abnehmenden Aktualität entgegenzuwirken, kostenfrei an Schulen, in Jugendtreffs etc. verteilt werden könnten? Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Transparenz solcher Angebote auf den Internetseiten der Stadt: 1. Ist der Stadtverwaltung bewusst, dass etliche Angebote im Sozial-, Kinder- oder Jugendbereich schwer oder gar nicht auf den Internetseiten der Stadt zu finden sind? 2. Welche Verbesserungen plant die Stadt ? Die Stadt Karlsruhe hat viele gute Angebote für Kinder und Jugendliche im sozialen und kulturellen Bereich. Offenbar werden viele dieser Angebote nur zum Teil, oder gar nicht abgerufen. Auf den Internetseiten der Stadt ist es zudem schwer oder gar nicht möglich, Informationen zu bestimmten Angeboten zu finden oder sie überhaupt erwähnt zu sehen (z.B. Karlsruher Kinderpass, nur als Eintrag mehrerer Berichte aus Gemeinderatssitzungen). unterzeichnet von: Anne Segor Dr. Dorothea Polle-Holl Hauptamt - Sitzungsdienste - 25. April 2008 Sachverhalt / Begründung: Seite 3 __________________________________________________________________________________________

  • TOP 22
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadträtin Anne Segor (GRÜNE) Stadträtin Dr. Dorothea Polle-Holl (GRÜNE) vom: 25.03.2008 eingegangen: 25.03.2008 Gremium: 50. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 06.05.2008 1390 22 öffentlich Dez. 3 Informationen für Erziehungsberechtigte sowie für Kinder und Jugendliche zu städtischen Hilfsangeboten Zu: Ansprache von Erziehungsberechtigten zu städtischen Angeboten: Das entsprechende Angebot muss, nach Beratung im Schulbeirat, noch vom Ge- meinderat beschlossen werden. Dies ist vorgesehen für die Sitzung am 10. Juni 2008. 1. Wie werden Eltern von Schulanfängern über die Möglichkeit informiert, Hil- fen aus dem Schulmittelfonds für Schülerstausstattung zu erhalten? Es ist vorgesehen, dass die Schulen im Rahmen der Kooperation Schule - Kin- dergarten Kontakt mit den Kindergärten aufnehmen, um über den geplanten Schulhilfefonds zu informieren. Auch die Schulen informieren bei der Anmeldung. 2. Wie werden Eltern von Schulkindern und Jugendlichen über die Möglichkeit informiert, Zuschüsse für ihre Kinder zum Mittagessen in der Schule zu er- halten? Die Information erfolgt über die Klassenlehrer/-innen bzw. die Schulleitungen im Rahmen der Informations- bzw. Elternabende. 3. Gibt es in beiden Fällen schriftliche muttersprachliche Informationen? Nein, derzeit nicht. Allerdings erhalten Eltern diese Informationen im direkten Ge- spräch bei der Anmeldung der Kinder. Die Schulsozialarbeit gibt die Informatio- nen ebenfalls weiter. 4. Werden Eltern aktiv angesprochen? Ja, z. B. über die Schulsozialarbeit werden die Erziehungsberechtigten informiert. Seite 2 5. Wird Eltern Hilfe bei der Beantragung geboten? Ja, im Rahmen der Beratung durch die Schule bzw. Schulsozialarbeit. Die Fragen 6 bis 8 können hier leider nicht beantwortet werden. Um aussagekräftige Angaben dazu machen zu können, bedarf es einer umfangreichen Recherchearbeit, da das Spektrum der Leistungen für Kinder und Jugendliche im Sozialbereich breit gefächert und auf eine Vielzahl von Abteilungen und Einrichtungen verteilt ist. Zu: Ansprache von Kindern und Jugendlichen zu städtischen Angeboten: 1. Welche Broschüren, Stadtpläne etc. hat die Stadt drucken lassen, um Kin- der und Jugendliche über soziale (z. B. Angebote in Jugendzentren), stadt- geschichtliche und/oder kulturelle Angebote zu informieren? Neben dem Kinderstadtplan mit Informationen über zum Beispiel Spiel- und Sportplätze, Schulen, Kultureinrichtungen, Radwege, KVV-Haltestellen und Na- turschutzgebiete gibt es verschiedene Faltblätter, die zum Beispiel auf die Rat- hausführungen für Kinder hinweisen. Im kulturellen Bereich gibt es das Programm der Jugendkunstschule, das Kinder-Programm der Volkshochschule und die Kin- der-Programme der Museen. Programme der Einrichtungen des Stadtjugendaus- schusses e.V. sowie das JUBEZ-Werkstattprogramm ergänzen das Spektrum. Plakate und Faltblätter sowie eine Internetpräsenz verweisen auf die E-Mail- Beratung VIP (Jugendliche beraten Jugendliche). Angebote wie zum Beispiel Re- set (Cannabis-Prävention) und Reset A (Alkohol-Prävention) werden mit Faltblät- tern und über das Internet beworben. 2. Wie werden die Angebote kommuniziert, d. h. wo werden sie ausgelegt? Werden Kinder und Jugendliche altersgemäß angesprochen? Werden auch Eltern mit einbezogen? Der Kinderstadtplan kann im Kinderbüro, bei der „Info-Line“ des Stadtjugendaus- schusses e.V., in den Bürgerbüros, bei der Stadtinformation und den Kundenzen- tren des KVV, Marktplatz, Bahnhofplatz und Europaplatz (nur KVV), beim Amt für Vermessung, Liegenschaften und Wohnen sowie bei der Mobilen Spielaktion ge- gen eine Schutzgebühr von 1 Euro abgeholt werden. Seite 3 Spezifische Faltblätter werden an alle Karlsruher Schulen und Kindertageseinrich- tungen und sonstige Kinder- und Jugendeinrichtungen verteilt. Zum Teil werden Materialien im Rahmen sozialpädagogischer Maßnahmen direkt an Jugendliche abgegeben. Die Gestaltung der Medien ist altersgemäß. So wurden zum Beispiel die Werbeträger für die Jugendberatung VIP mit einer Design-Klasse der Carl- Hofer-Schule entwickelt und so ein sehr zielgruppennahes Layout erreicht. Falt- blätter und Homepage des Projektes Reset A sind ähnlich entstanden. Ansonsten verschicken die Anbieter/-innen ihre Faltblätter an relevante Stellen, wo sie von Eltern und Kindern mitgenommen werden können. Kommuniziert wer- den die Angebote ebenfalls über das Karlsruher Kind, die Presse und in Büchern wie Wegweiser durch Karlsruhe 2008, Karlsruher Stadtbuch, Abenteuerspielplatz Kultur oder Kind in Karlsruhe und Umgebung. 3. Gibt es gelagerte Bestände von Broschüren und Stadtplänen für Kinder und Jugendliche, die gegen Entgelt abgegeben werden, aber, um der abneh- menden Aktualität entgegenzuwirken, kostenfrei an Schulen, in Jugend- treffs etc. verteilt werden könnten? Da es sich im Kinderstadtplan hauptsächlich um feststehende Angebote (Spiel- plätze, Bolzplätze, Schulen) etc. handelt, hat diese Publikation eine gewisse "Haltbarkeit". Insofern wird derzeit nicht erwogen, die restlichen Bestände kosten- frei abzugeben. Zu: Transparenz solcher Angebote auf den Internetseiten der Stadt 1. Ist der Stadtverwaltung bewusst, dass etliche Angebote im Sozial-, Kinder- oder Jugendbereich schwer oder gar nicht auf den Internetseiten der Stadt zu finden sind? Online-Informationen zu Angeboten im Sozial-, Kinder- oder Jugendbereich ste- hen zur Verfügung, so z. B. das Angebot Ran ans Netz (www.ran-ans-netz.de) oder auch die Informationen zum Kinderpass (www.jfbw.de/kpv.htm). Seite 4 2. Welche Verbesserungen plant die Stadt? Die Darstellung der Angebote muss systematisiert werden, um so eine leichtere Zugänglichkeit zu erreichen.