Karlsruhe Masterplan 2015 - Sachstandsbericht
| Vorlage: | 20032 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 21.04.2008 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Beiertheim-Bulach, Daxlanden, Durlach, Grötzingen, Grünwinkel, Hagsfeld, Innenstadt-West, Knielingen, Mühlburg, Neureut, Nordstadt, Oststadt, Rintheim, Rüppurr, Südstadt, Südweststadt, Weiherfeld-Dammerstock, Weststadt |
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Extrahierter Text
BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 29. Sitzung Hauptausschuss Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 29.04.2008 292/HA 2 öffentlich Dez. 1 Karlsruhe Masterplan 2015 - Sachstandsbericht : Leitprojekte und Einrichtung einer gemeinderätlichen Kommission zum Stadtgeburtstag 2015 Beratungsfolge Sitzung am TOP ö nö Ergebnis Hauptausschuss 29.04.2008 2 Antrag an den Hauptausschuss Der Hauptausschuss nimmt den vorliegenden Sachstandsbericht 2008 zu den Leit- projekten des „Karlsruhe Masterplan 2015“ zur Kenntnis und stimmt der weiteren Vorgehensweise zur Priorisierung der Leitprojekte sowie zur Erstellung einer ersten Konzeption „Stadtjubiläum 2015“ zu. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Mit Beschluss des „Karlsruhe Masterplan 2015“ wurde - ebenso wie im Kommunika- tionskonzept zum „Karlsruhe Masterplan 2015“ - festgelegt, die Mitglieder des Ge- meinderats und die Öffentlichkeit in einem jeweils jährlich erscheinenden Sach- standsbericht kurz über den jeweiligen Stand der Umsetzung der Leitprojekte des „Karlsruhe Masterplan 2015“ zu informieren. Der Sachstandsbericht mit Stand Ende Februar 2008 gibt einen Überblick über we- sentliche Meilensteine, die in den Projektumsetzungen erreicht wurden. Nähere In- formationen geben die einzelnen Sachstandsberichte, die den Mitgliedern des Ge- meinderats in den jeweiligen Gremien zu den Projekten vorgestellt werden und zu- gehen. Die Öffentlichkeit kann nähere Informationen über weitergehende Links auf den Internetseiten der Stadt Karlsruhe abrufen. In die Veranstaltungsübersicht wurden ausschließlich Veranstaltungen und Beteili- gungen ab 2007 aufgenommen, auch wenn zu bereits laufenden Projekten bereits in früheren Jahren Informationen und Beteiligungsmöglichkeiten gegeben wurden. Im ersten Jahr nach Beschlussfassung des „Karlsruhe Masterplan 2015“ wurden im Gesamtprozess schwerpunktmäßig zunächst Projektverantwortungen zugeordnet. Projektverantwortliche bestimmt und weitergehende Projektablaufbeschreibungen erstellt sowie bereits begonnene Projektumsetzungen fortgeführt. Zur Umsetzung des Leitprojekts „Stadtjubiläum 2015 - 300 Jahre Stadt Karlsruhe“ wird eine Kommission - bestehend aus 11 Mitgliedern des Gemeinderats sowie dem den Prozess „Karlsruhe Masterplan 2015“ begleitenden Innovationsteam - unter Lei- tung des Oberbürgermeisters und Moderation durch die Stabsstelle „Karlsruhe Mas- terplan 2015“ gegründet. Aufgabe der Kommission ist es zunächst, eine Priorisierung der bis 2015 umzuset- zenden Leitprojekte aus dem „Karlsruhe Masterplan 2015“ vorzunehmen. Im zweiten Schritt soll unter Einbezug der vorgenommenen Priorisierungen ein Grobkonzept zur Gestaltung des Jubiläumsjahres an sich durch die Kommission entwickelt und mit der Bürgerschaft, Institutionen, Vereinen und Verbänden rückgekoppelt und disku- Ergänzende Erläuterungen Seite 3 tiert werden. Sodann erfolgt die Erarbeitung einer Beschlussvorlage für die Jubilä- umsfeierlichkeiten zur Entscheidung im Gemeinderat durch die Stabsstelle „Karlsru- he Masterplan 2015“ unter Einbezug der Kommission. Die operativen Aufgaben der konkreten Projektumsetzungen übernehmen die jeweils verantwortlichen Dienststel- len. Beschluss: Antrag an den Hauptausschuss Der Hauptausschuss nimmt den Sachstandsbericht 2008 zu den Leitprojekten des „Karlsruhe Masterplan 2015“ (Anlage) zur Kenntnis und stimmt der weiteren Vorge- hensweise zur Priorisierung der Leitprojekte sowie zur Erstellung einer ersten Kon- zeption „Stadtjubiläum 2015“ zu. Hauptamt - Sitzungsdienste - 18. April 2008
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Stadt Karlsruhe KAMaP 2015 Sachstandsbericht Leitprojekte Karlsruhe Masterplan 2015 Stand: Februar 2008 Karlsruhe Impressum Projektleitung: Doris Giebeler Ulrike Ziebell Stadt Karlsruhe, Stabsstelle Karlsruhe Masterplan 2015 Mitglieder des Innovationsteams: Joachim Frisch, Schul- und Sportamt Norbert Hacker, Umwelt- und Arbeitsschutz Helmut Kern, Gartenbauamt Dr. Adolf Kopp, Wirtschaftsförderung Susanne Laugwitz, Kulturamt Dr. Harald Ringler, Stadtplanungsamt Josef Seekircher, Sozial- und Jugendbehörde Gerhard Strack, Dezernat 1 Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig, Amt für Stadtentwicklung Bernd Wnuck, Presse- und Informationsamt Gestaltung: Samya Amar Stadt Karlsruhe, Hauptamt Stand: Februar 2008 Am 23. Januar 2007 hat der Gemeinderat den „Karlsruhe Masterplan 2015“ als einen Orien- tierungsrahmen, an dem alle Verantwortlichen ihre Entscheidungen und ihr Vorgehen zur zukünftigen Entwicklung Karlsruhes ausrichten, beschlossen. Karlsruhe stellt sich da- mit den Herausforderungen des zukünftigen demo- grafischen, kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Wandels. Unter Einbezug von Politik, Verwaltung, Bür- gerschaft und den verschiedensten Institutionen, Verei- nen und Verbänden aller Lebens- und Arbeitsbereiche wurde in einem 17 Monate dauernden Prozess der „Karlsruhe Masterplan 2015“ entwickelt. In ihm werden mögliche Perspektiven aufgezeigt, wohin sich Karlsruhe in den nächsten 8 Jahren – bis zu seinem 300. Stadtju- biläum im Jahr 2015, aber auch darüber hinaus – entwi- ckeln kann. Zwölf städtische Handlungsfelder wurden dazu herausgearbeitet und unter diesen insgesamt 47 Leitprojekte benannt, mit deren Umsetzung Karlsruhe sich auch weiterhin als Stadt der Innovation und Le- bensqualität positionieren möchte. Im ersten Jahr der Umsetzung wurden jetzt zunächst Projektverantwortungen zugeordnet, Projektverant- wortliche benannt und erste ausführliche Projektbe- schreibungen erstellt. Diese werden gegenwärtig in ihren Ausprägungen und Anforderungen für mögliche Umsetzungen sowohl in der Verwaltung als auch der Politik diskutiert. Dabei wird es in erster Linie darum ge- hen, festzulegen, welche Projekte vorrangig in der Um- setzung verfolgt werden sollen und in wie weit die not- wendigen Mittel dafür bereitgestellt werden können. Das im Handlungsfeld „Image und Stadtgeburtstag 2015“ unter dem Leitprojekt Kommunikationsprozess beschriebene Kommunikationskonzept wurde inzwi- schen erarbeitet und Ämtern und Konzernen als ver- bindliche Arbeitshilfe an die Hand gegeben. Zahlreiche Veranstaltungen und Beteiligungen zur Um- setzung der Projekte des „Karlsruhe Masterplan 2015“ haben im vergangenen Jahr stattgefunden. Viele Bürge- rinnen und Bürger, Institutionen, Vereine und Verbände haben die Möglichkeiten genutzt, sich dabei über den Fortgang der Projekte zu informieren und ihre Ideen in den konkreten Umsetzungsprozess einzubringen. In „Karlsruhe Masterplan 2015“ – Innovation & Lebensqualität KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 3 zahlreiche Umsetzungsplanungen wurden die verschie- densten Akteure direkt eingebunden. Auf diese Weise sind sowohl der Prozess stets in Bewegung als auch Verwaltung, Politik und Bürgerschaft im steten Dialog geblieben. Der intensive Gedankenaustausch sowie die Vernetzung und Bündelung von Ideen und Ressour- cen hat in einigen Bereichen bereits zu zielführenden Synergieeffekten und damit einer schnelleren und er- folgreichen Umsetzung wesentlicher Teilprojektschritte oder vollständiger Projekte geführt. Vor oder während des Prozesses bereits begonnene Vorhaben, die als Leitprojekte in den „Karlsruhe Ma- sterplan 2015“ Eingang fanden, wurden in der Planung und Umsetzung konsequent weitergeführt, teilweise bereits in Teilschritten oder gänzlich umgesetzt. Für neu entwickelte Vorhaben wurden erste Realisierungsüber- legungen in Angriff genommen und erste Konzepte er- stellt. In der Zeit seit Beschluss des „Karlsruhe Masterplan 2015“ neu entstandene Ideen und Gedanken werden kontinuierlich gesammelt und für eine Fortschreibung des „Karlsruhe Masterplan 2015“ aufbereitet. Der vorliegende Bericht gibt in aller Kürze einen Überblick über den gegenwärtigen Sachstand der Projekte in den einzelnen Handlungsfeldern. Dabei stehen zunächst die Darstellung der beteiligten Akteure sowie die in 2007 / 2008 geplanten bzw. erreichten Teilziele im Mittelpunkt. Zugleich soll ein kurzer Ausblick auf die nächsten anste- henden Schritte einer mittelfristigen Planung im Hinblick auf eine angestrebte Projektrealisierung gegeben werden. Der erste Sachstandsbericht zum „Karlsruhe Master- plan 2015“ wird nach Kenntnisnahme des Gemeinde- rats auch im Internet einsehbar sein und regelmäßig aktualisiert werden. Ausführlichere Informationen sind ebenfalls – je nach Projekt – über die angegebenen Internetadressen abrufbar. Die Mitglieder des Gemein- derats werden darüber hinaus regelmäßig in den ein- zelnen Ausschüssen über den Fortgang der Projekte in ausführlichen Sachstandsberichten informiert werden. Beteiligungen und Veranstaltungen zu den Projektum- setzungen des „Karlsruhe Masterplan 2015“ werden zudem ab der zweiten Jahreshälfte 2008 im Internet ge- bündelt auf der Seite zum „Karlsruhe Masterplan 2015“ abrufbar sein. Erneute Beteiligungen zur Fortschreibung des „Karlsruhe Masterplan 2015“ als Gesamtplan sind ab der zweiten Jahreshälfte 2009 geplant. Heinz Fenrich Oberbürgermeister ZIEL Dialog zwischen Wirtschaft und Forschung auf Basis von Zukunftstechnologien und Innovationen, Auf- und Ausbau von Branchennetzwerken (clustern). Präsentation der Trends in den Schlüsseltechnolo- gien und Zukunftsstrategien in Zukunftswerkstatt und Living-Lab (Testfeld für neueste wissenschaft- liche Erkenntnisse und Produkte), um den Wettbe- werbsvorsprung „Innovative Region of Excellence“ zu sichern. Insbesondere die Living-Labs dienen der Erhöhung zur Identifikation der Karlsruher Bevölke- rung und der Region mit Wissenschaft und innova- tiven Technologien im InnovationsForum. PROJEKTLEITUNG Wirtschaftsförderung vorgesehene BETEILIGTE Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing GmbH, KMK, EURegKA, KIT (Uni/FZK), cyberForum, Hochschulen, IHK, Firmen, Fraunhofer, KEIM, Steinbeis u. a. Schu- len, Bürgerschaft InnovationsForum und Zukunftswerkstatt Karlsruhe KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 5 AKTUELLER STAND 2008: Zukunftswerkstatt und Living-Lab (Testfeld für neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und Pro- dukte): Erstellung einer Konzeption für die regionale Standortentwicklung und Vermarktung im Trend der Entwicklung der hier ansässigen Schlüsseltech- nologien und Zukunftsstrategien von Unternehmen. Die Bürgerschaft soll als Business2consumer-Markt in diesen Prozess eingebunden werden. Internationale cLOE-clusterkonferenz am 27.02.2008 mit 200 Teilnehmern aus 24 Nationen: Diskussion von Handlungsstrategien mit internatio- nalen Experten und Multiplikatoren aus dem Aus- land und der Europäischen Kommission. Ausbau regionaler Netzwerke aufgrund der Erar- beitung von Handlungsempfehlungen mit Partnern aus dem Ausland und der in der TechnologieRegi- on Karlsruhe Handelnden aus Politik, Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft in 2008. AUSBLIcK Die im Innovationsforum ebenso angedachten be- reitzustellenden operativen Dienstleistungen wer- den ab 2009 in die Planungen mit aufgenommen und stehen u.a. auch in Zusammenhang zu den wei- teren Entwicklungen zur Umsetzung des Leitprojekts Science center. Hochschulen / Wissenschaft / Forschung / Innovative Technologien Karlsruhe 2015. Wir denken weiter. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 6 ZIEL Ein Science center als interaktiver Erlebnisort macht Wissenschaft für Besucher aller Altersgruppen er- fahrbar und ermöglicht einen gesellschaftlichen Dis- kurs zu wissenschaftlichen Zukunftsfragen. PROJEKTLEITUNG Kulturamt vorgesehene BETEILIGTE Dezernat 5, Dezernat 3, Stabsstelle Projektcontrol- ling, EURegKA, Universität und Karlsruher Hoch- schulen, ZKM, FZK, Schülerakademie, Fraunhofer, Stadtwerke AKTUELLER STAND Teil der Machbarkeitsstudie zum Leitprojekt „Neu- ordnung der Museumslandschaft des „Karlsruhe Masterplan 2015“ (Schwerpunkt Experimenta und „Energie“ als Karlsruher Spezialthema) AUSBLIcK Abhängig von Ergebnis und Akzeptanz der Mach- barkeitsstudie Science center ZIEL Schaffung eines studentenfreundlichen Umfelds (günstige Wohnungen, lebendige studentische Kultur und Szene, gute Kinderbetreuungsmöglich- keiten, Netzwerke zur Unterstützung der studen- tischen Kommunikation), um Karlsruhe als Studien- ort attraktiver zu machen und damit Karlsruhe für den Wettbewerb unter den nationalen und interna- tionalen Hochschulstandorten „zu rüsten“. Einrich- tung eines runden Tisches zur Verbesserung des stu- dentischen Umfelds, Ausbau der Technikinitiative. Weiteres Ziel: Erarbeitung einer Gesamtkonzeption „Studentenstadt Karlsruhe“ und rasche Umsetzung der weiteren Teilprojekte PROJEKTLEITUNG bisher Kulturamt, zukünftig Wirtschaftsförderung vorgesehene BETEILIGTE Stadtmarketing GmbH, Hauptamt, Bürgerservice und Sicherheit, KVV, VLW, Stadtplanungsamt, Volkswohnung, Hochschulen, Studentenwerk, Stu- dierendenvertretungen der Hochschulen, Kulturin- stitutionen, cIK, Medien, Stiftung für studentisches Wohnen, IHK Studentenstadt Karlsruhe AKTUELLER STAND Erstwohnsitzkampagne läuft erstmals zum WS 07/08. AUSBLIcK Jährliche Wiederholung der Erstwohnsitzkampagne zu den jeweiligen Semestern. Erarbeitung der Ge- samtkonzeption „Studentenstadt Karlsruhe“ und ra- sche Umsetzung derselben. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 7 ZIEL Karlsruhe und die TechnologieRegion Karlsruhe in der nationalen und internationalen Außenwirkung durch eine medienwirksame Vergabe des Preises als attraktiven Wissenschafts-, Innovations- und Wirt- schaftsstandort stärken. Bindung und Ansiedlung innovativer Forscher und Unternehmen fördern. PROJEKTLEITUNG EURegKA vorgesehene BETEILIGTE Dezernat 1, Dezernat 4, Dezernat 5, Wirtschafts- förderung, PIA, TRK, IHK, KIT, Uni, FZK und weitere Wissenschaftseinrichtungen, Innovationsnetzwerke, Unternehmen, besonders Medien, KMK, Stadtmar- keting AKTUELLER STAND Konzeption zur Weiterentwicklung des Innovations- preises der TechnologieRegion Karlsruhe mit Vorga- ben zur künftigen inhaltlichen Ausrichtung ist erar- beitet. Abstimmung der Konzeption mit den relevanten Partnern in Stadt und TechnologieRegion Karlsruhe hat begonnen, die Auslobungs- und Entscheidungs- kriterien, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Vergabeveranstaltung werden festgelegt. AUSBLIcK Umsetzung der Konzeption in den Folgejahren/bis Ende 2008. Kontinuierlicher Ausbau der medialen Präsenz. Sukzessive Aufstockung der Dotierung des Preises. www.innovationspreis08.de (noch im Aufbau) Innovationspreis ZIEL Ein bunter Fächer von Ereignissen und Veranstal- tungen, einem 300. Stadtgeburtstag würdig, prägt Karlsruhe im Jahr 2015 und bleibt allen Menschen lange in Erinnerung. Zusätzlich zu den Leitprojekten Planung besonderer im Jahr 2015 anstehender be- reichsübergreifender Ereignisse unter Beteiligung vieler Institutionen. Die Stadtgeburtstage auf dem Weg dorthin werden Karlsruhe-spezifisch umge- setzt. PROJEKTLEITUNG Die jetzt anstehende Erarbeitung des Strukturplanes sowie der ersten Gesamtkonzeption erfolgt in einer Kommission bestehend aus Vertretern des Gemein- derates und dem Innovationsteam. Die Koordinie- rung liegt bei der Stabsstelle „Karlsruhe Masterplan 2015“. Anschließend geht die Projektleitung auf die Stadtmarketing Karlsruhe GmbH über. vorgesehene BETEILIGTE Alle städtischen Ämter/Gesellschaften mit Bezug zu dem Stadtjubiläum, insb. AfSta, GBA, HA, KMK, KA- SIG, KSBG, KVVH, KA, MA, Ortsverw., PIA, StADurl, SuS, SJB, StPlA, SwK, Wifö, Zoo, Kultur- und Bil- dungs- und Wissenschaftseinrichtungen, Bürger- schaft, Institutionen/ Unternehmen in Karlsruhe und Region, Landeseinrichtungen mit Liegenschaften, Gebäuden, Angeboten; IHK, Handwerkskammer, Regionalverbände, TRK, Vereine, Interessensge- meinschaften. Partnerstädte, sonst. Partner nat./ intern. u.a. Stadtjubiläum 2015 – 300 Jahre Stadt Karlsruhe KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 8 AKTUELLER STAND Motto des Stadtgeburtstags 2008: Treffpunkt Sü- den: Einbezug der Ettlinger Straße („Via Triumpha- lis“) und der Bereiche Staatstheater, Südstadt, Land- ratsamt, ehemalige OPD/VoWo, Kongresszentrum, Festplatz, Stadtgarten und Zoo, Hauptbahnhof so- wie Hotellerie, Gastronomie und Kultur. Darstellung eines Stadtraums mit besonderem charakter, Flair und charme als unverzichtbares „Stück“ Urbanität des Oberzentrums Karlsruhe. Zudem herausragendes Beispiel für Integration und gelebtes Miteinander unterschiedlicher Kulturen. Einbindung sowohl der Fußballeuropameisterschaft als auch der „Special Olympic National Games“ in die Festplanung. AUSBLIcK In 2008 bis Anfang 2009: Erarbeitung eines inhalt- lichen und organisatorischen Strukturplans sowie – unter Einbezug zahlreicher Akteure – einer ersten Gesamtkonzeption zur Gestaltung des Stadtjubilä- ums 2015. Weitere Stadtgeburtstage bis 2015. Image und Stadtgeburtstag 2015 Karlsruhe 2015. Wir zeigen, was in uns steckt. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 9 ZIEL Kontinuierliche Information der Bürgerinnen und Bürger über die Leitprojekte des „Karlsruhe Master- plan 2015“, deren Stand, Fortschritt und Entwick- lung; Fortführung des begonnenen Dialogs; Gezielte Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Image- bildung für Karlsruhe und damit Positionierung Karlsruhes im Reigen europäischer Großstädte; Erstellung eines Gesamtkonzepts PROJEKTLEITUNG Stabsstelle „Karlsruhe Masterplan 2015“ vorgesehene BETEILIGTE KAMap 2015 mit Innovationsteam, Stadtmarketing, Wifö, PIA (in der Einzelumsetzung je nach Projekt weitere Pro- jektbeteiligte intern - Ämter/Gesellschaften), ggf. Agenturen, Sponsoren AKTUELLER STAND In 2007: Erstellung eines Kommunikationskonzepts. Der vorliegende Sachstandsbericht ist Baustein der im Kommunikationskonzept vorgesehenen Maß- nahmen. In 2008: Veröffentlichung der aktuellen Projektstände im Internet unter www.karlsruhe.de „Logo Masterplan“. AUSBLIcK Kontinuierliche Umsetzung weiterer Maßnahmen zur Werbung und gezielten Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere zur Einbindung der Bürgerschaft – je nach Projektanforderung – durch die einzelnen Pro- jektverantwortlichen, bzw. ihre Dienststellen in Ab- stimmung mit der Stabsstelle „Karlsruhe Masterplan 2015“. Die Stabsstelle „Karlsruhe Masterplan 2015“ plant, bündelt und leitet die weiteren Maßnahmen zur Fortführung des Gesamtprozesses. Evaluati- on und Fortschreibung des „Karlsruhe Masterplan 2015“. Kommunikationsprozess „Karlsruhe Masterplan 2015“ KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 10 ZIEL Die in Deutschland unverwechselbaren Stärken Karlsruhes als Stadt des Rechts werden dauerhaft kommuniziert und so die Wertigkeit der Stadt nach innen vermittelt und nach außen national und in- ternational gestärkt. Umsetzung des Projekts leistet wichtigen Beitrag zur europäischen Wertediskussi- on. PROJEKTLEITUNG Kulturamt vorgesehene BETEILIGTE Hauptamt, städtische Kulturinstitute, Bundesverfas- sungsgericht, Bundesgerichtshof, Universität, ZKM, Kultur- und Bildungseinrichtungen, Hochschule für Gestaltung, Partner für Kongress, Partnerstädte MIT REcHT. KARLSRUHE AKTUELLER STAND 1. Kongress mit weiterem kulturellem Rahmenpro- gramm hat in 2007 stattgefunden. Antrag für Kon- gress 2009 an Kulturstiftung des Bundes gestellt, Entscheidung April 2008. AUSBLIcK Ausrichtung des Kongresses „Judging Values“ im Jahr 2009 und Etablierung einer 2-jährlich stattfin- denden Kongressreihe mit Kulturfestival. Gespräche zur nationalen Ausweitung des Stadtbriefs laufen (RUHR 2010). Straße der Demokratie Kultur Karlsruhe 2015. Wir geben den Takt vor. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 11 ZIEL Mit einem jährlich durchzuführenden Kinder-Kultur- tag und weiteren innovativen Projekten aus allen re- levanten Bereichen neue Akzente in der kulturellen Jugendbildung setzen. Dabei werden Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Elternhäusern noch deutlicher als bisher eingebunden. PROJEKTLEITUNG Kulturamt; Stadtjugendausschuss e. V. Karlsruhe vorgesehene BETEILIGTE Konservatorium, SJB – Abt. KT + Kinderbüro, Ju- gendkunstschule, SuS, Stadtbibliothek, Stadtmarke- ting, Museen, ZKM, Tollhaus, HfG, Mal- und Musik- schulen, Theater, freie Künstler, weitere Kinder- und Jugend-Kultur AKTUELLER STAND Vereinbarung zwischen Kulturamt und Stadtjugend- ausschuss e.V., die Kinderkulturtage als gemein- sames Projekt mit allen wichtigen künstlerischen und kulturpädagogischen Partnern in der Stadt zu entwickeln. Auftaktveranstaltung: KindercircusFestival vom 13. bis 17. Mai 2008 im Ostauepark. AUSBLIcK Weiterentwicklung des Konzepts in den Folgejahren. Zirkus als sehr umfassendes Thema steht alle zwei Jahre im Fokus. In den Jahren dazwischen wird je- weils ein anderes Thema ins Zentrum gerückt wer- den. Es wird angestrebt, andere künstlerische und kulturpädagogische Elemente um das zentrale The- ma anzusiedeln. ZIEL Neuordnung der unterschiedlichen vorhandenen Ansätze der in die Jahre gekommenen Museen in Karlsruhe, Aufgreifen neuer Themen/Inhalte, Bün- delung und aktuelle didaktische Behandlung PROJEKTLEITUNG Kulturamt vorgesehene BETEILIGTE EURegKA, Stadtplanungsamt, Hochbauamt, Gebäu- dewirtschaft, Stadtkämmerei, Gartenbauamt, VLW, Wirtschaftsförderung, ZKM, HfG, Uni, Fraunhofer, KIT, Stadtwerke KA, Schülerakademie Neuordnung der Karlsruher Museumslandschaft AKTUELLER STAND Machbarkeitsstudie (Lab.KA) ist erstellt und wird zur Zeit vorgestellt. AUSBLIcK Abhängig von Ergebnis und Akzeptanz der Mach- barkeitsstudie Verfolgung und Umsetzung des Ziels einer zentralen, attraktiven Einrichtung als Ort der Kommunikation mit musealer Verankerung – mu- seales Laboratorium mit Platz für gesellschaftliche Diskussionen. ZIEL Karlsruhe als internationale Museumsmetropole po- sitionieren; den hohen Qualitätsstandard und die Angebotsviel- falt sichern und ausbauen; bestehende Museumslandschaft attraktiv ergänzen. PROJEKTLEITUNG Kulturamt vorgesehene BETEILIGTE Bürgermeister, Amtsleitung und Sonderbeauftragte, Fachberater nach Absprache, ggf. Partner in Russ- land (Eremitage) Einrichtung einer Zweigstelle der St. Petersburger Eremitage KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 12 AKTUELLER STAND Wiederaufnahme der 1996 anlässlich der Europä- ischen Kulturtage geführten Gespräche mit der St. Petersburger Eremitage zum Thema Zweigstelle in 2007. In 2008 Erarbeitung eines Zeit- und Konzept- plans. AUSBLIcK Ab 2009 Anfertigung einer Machbarkeitsstudie (ins- besondere zu Fragen der Finanzierung und Prüfung möglicher Standorte und Gebäude) geplant. Dazu: Informationsaustausch mit dem Eremitage-Zweig- museum in Amsterdam, das 2008 eröffnet wird. Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie bleibt abzu- warten. ZIEL Kultur im Rahmen von naturwissenschaftlicher Bil- dung und Erlebniswelt PROJEKTLEITUNG Kulturamt vorgesehene BETEILIGTE Stadtplanungsamt, MWK und Finanzministerium des Landes Baden-Württemberg Wiederaufbau der Kuppel des Naturkundemuseums als Planetarium AKTUELLER STAND Noch keine Projektumsetzungsinitiation AUSBLIcK Abhängig auch vom Interesse das Landes Baden- Württemberg, Gesprächsbeginn mit dem Land in 2008 geplant. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 ZIEL Bedarfsgerechtes und qualifiziertes Angebot für Kin- der in Tageseinrichtungen und Tagespflege mit ein- heitlichen Gebühren. PROJEKTLEITUNG Sozial- und Jugendbehörde vorgesehene BETEILIGTE SuS, StJA, SPc, GW, HBA, VLW, GBA, StPlA, Af.Stadtentw., Migrationsamt, Freie Träger, Ein- richtungsleitungen, SSA, geschäftsführende Schul- leitungen, Elternvertretungen, Leitungen von Ta- geseinrichtungen, Tagespflege, Ausländerbeirat, Behindertenbeirat, Unternehmensvertretung, PH, Fachschulen für Sozialpädagogik, Stiftungen AKTUELLER STAND Durch die im Haushalt 2007/08 abgesicherten Pro- jekte wird bis Ende 2008 die bisher angestrebte Versorgungsquote in der Betreuung von 20 % der Kinder von sechs Monaten bis unter drei Jahren er- reicht. Parallel dazu: Ausbau von Betreuungsplätzen für Schulkinder. Ab 2006/2007: Einrichtung einer ämterübergrei- fenden Jour fixe „KiTA-Projekte“ durch zuständigen Bürgermeister zur Umsetzung eines bedarfsge- rechten Angebots an Kindertageseinrichtungen (50 Planungsprojekte und Standorte in Bearbeitung). Beteiligung von Unternehmen wie Siemens, Miche- lin, die PSD-Bank mit der „Stiftung Aufwind“, VBK u. a. am Ausbauprogramm. Sie erwerben sich durch einen Investitionszuschuss oder die Bereitstellung von Grundstücken Belegrechte für ihre Mitarbeite- rinnen und Mitarbeiter. Ausschreibung neuer Einrichtungen unter den freien Trägern der Jugendhilfe unter Vorgabe qualitativer Kriterien im Hinblick auf innovative Bildungskon- zepte; Vergabe durch Jugendhilfeausschuss. Schritt- weise Umsetzung des vom Jugendhilfeausschuss beschlossenen Konzepts zur Integration behinderter Kinder. Drei neue integrative Einrichtungen sind in Planung bzw. Bau. Erarbeitung eines Rahmenkonzepts für den wei- teren stadtteilspezifischen Aus- und Umbau gemäß Auftrag des Jugendhilfeausschusses. Parallel dazu haben sich Bund und Länder verständigt, dass bis 2013 für jedes dritte Kind im Alter von 0 – 3 Jahren ein Platz geschaffen werden soll. Um die Bedarfs- quote von 34 % in Karlsruhe zu erreichen, werden rd. 1.000 weitere Plätze für diese Altersgruppe be- nötigt. Einbindung eines fortzuschreibenden, zukunftsori- entierten und bedarfsgerechten Gesamtkonzepts „Bildung und Betreuung“ in eine Organisationsun- tersuchung im KiTa-Bereich. Bildung und Betreuung Teilprojekt A: Tageseinrichtungen und Tagespflege Miteinander Karlsruhe 2015. Bei uns haben alle eine Chance. 13 www.karlsruhe.de „Gesundheit und Soziales“ „Besondere Personengruppen“ „Kinder und Jugendliche“ (im gelbem Kasten „Aktuell“ unter anderem Broschüre „Tagesein- richtungen für Kinder in Karlsruhe“) AUSBLIcK Bedarfsgerechtes qualifiziertes Angebot für Kinder von 2 Monaten bis 14. J. stadtteilorientierten/zen- tral. Bedarfsquote 40 % der Kinder unter 3 Jahren, Zentrale integrative Einrichtungen in jedem Stadt- teil. Innovative Bildungskonzepte, Bildungseinrich- tungen, die die Förderung und Teilhabe aller Kinder ermöglichen. Derzeit wird zwischen dem Städtetag und dem Sozi- alministerium Baden-Württemberg über die Art und Weise der Verteilung der Bundesmittel (Investitions- zuschüsse) zum Ausbau der Kleinkindbetreuung ver- handelt. Sobald die Verhandlungen abgeschlossen und Verteilungsrichtlinien erlassen sind, wird dem Jugendhilfeausschuss eine Planung zum Ausbau der Kleinkindbetreuung bis zum Jahr 2013 vorgelegt. 14 ZIEL bedarfsgerechte und qualifizierte öffentliche Betreu- ungsangebote für Kinder und Jugendliche von 6-14 Jahren an Schulen PROJEKTLEITUNG Schul- und Sportamt vorgesehene BETEILIGTE SJB, StJA, Kons, Juks, GW, GEB, geschäftsführende Schulleiter, SSA, Schulleitungen, PH AKTUELLER STAND Initiation einer Arbeitsgruppe mit städtischen Insti- tutionen für den Schulkindbereich mit dem Ziel, bis zum ersten Halbjahr 2008 eine Konzeption für die Vernetzung und den Ausbau der Betreuungsange- bote zu erarbeiten. Vorstellung der Ergebnisse in den städtischen Gremien (Schulbeirat und Jugend- hilfeausschuss) vorgesehen. Vorschlag an Gemeinderat: Erprobung von Vernet- zungsmöglichkeiten in einem Stadtteil. Aufgrund der besonders vielfältigen vorhandenen Strukturen und des entsprechenden Bedarfs wurde hierfür die Nordstadt ausgewählt. Im Frühjahr 2008 erfolgt eine Bestandsaufnahme sowie ein Workshop der beteiligten Institutionen, ein Elternforum und ein Bildung und Betreuung Teilprojekt B: Schulen Planungsworkshop unter Beteiligung der Bürger- schaft. Seit der Beschlussfassung des „Karlsruhe Master- plan 2015“ am 23.01.07: Einrichtung des offenen Ganztagsbetriebs am Kant-Gymnasium (http:// www.kantgymnasium.de/) zum Schuljahr 2007/08 sowie die Schaffung einer Ganztagseinrichtung am Max-Planck-Gymnasium (http://www.mpg-ka.de), Humboldt-Gymnasium (http://www.humboldt-gym- nasium-karlsruhe.de/) und am Gymnasium Neureut (http://www.gyneu.ka.bw.schule.de/) realisiert. Derzeit im Ausführungsstadium: Schaffung einer Ganztagseinrichtung an der Weinbrenner-Grund- schule, Südend-Grund- und Hauptschule (http:// www.suedendschule.de/), am Lessing-Gymnasium (http://lessing-gymnasium-karlsruhe.de) sowie an der Hans-Thoma-Grundschule (http://www.htsk.de/). Im Planungsstadium: Schaffung einer Ganztagsein- richtung am Fichte-Gymnasium (Südweststadt; http://www.fichte-gymnasium.de/) und am Goethe- Gymnasium (Südweststadt; http://www.goethe- gymnasium-karlsruhe.de/) sowie die Einrichtung einer weiteren Ganztagsgrundschule zum Schuljahr KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 15 2008/09 an der Werner-von-Siemens-Schule (Nord- weststadt). Zur Letzteren sind die Beschlussfassung im Gemeinderat und Beantragung beim Kultusmini- sterium erfolgt. Gemeinderatsbeschluss zur Einrichtung eines bilin- gualen (neue pädagogische Ansätze) französischen Grundschulzugs an der Werner-von-Siemens-Schu- le, ein entsprechender Antrag wurde beim Kultus- ministerium gestellt. Auf Antrag des Gemeinderats Vorstellung des Konzepts der Sportgrundschule Frei- burg im Sportausschuss und Schulbeirat. Erprobung jahrgangsgemischter Klassen in den Klassenstufen 3 und 4 an der Schloss-Schule. AUSBLIcK 1. bedarfsgerechter Ausbau der Betreuungsange- bote an Schulen. Bis zu 1/3 Ganztagsplätze an all- gemeinbildenden Schulen. 2. Gebührenfreiheit in der Ergänzenden Betreuung. 3. Schulgebäude sind saniert. 4. verbindliche Standards der DGE für alle Lieferanten. 5. neue Bildungskonzepte werden von der Stadt Karlsruhe unterstützt. ZIEL Mangelnde Qualifikationen weisen auf einen Ergän- zungsbedarf zur schulischen Ausbildung hin. Karlsru- he führt alle Akteure in diesem Feld zusammen und lässt ein Konzept für ein ergänzendes Bildungs- und Qualifizierungsprogramm zur zukünftigen Übernah- me möglichst aller Haupt- und Sonderschulabgän- gerinnen und -abgänger erarbeiten. PROJEKTLEITUNG Stadtjugendausschuss e. V. vorgesehene BETEILIGTE WiFö, AFB, SJB - JAL - SoDi, ARGE, SSA, SuS, IHK, HWK, Gesamtelternbeirat (GEB), PH, Verein für Ju- gendhilfe, Kreishandwerkerschaft, andere AKTUELLER STAND In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit: Start eines Projekts zum Schuljahr 2007/08 zur nachhal- tigen Berufsorientierung und Entwicklung der Be- rufskompetenz. Im ersten Baustein (Entwicklung von Sozialkompetenz) haben 100 Karlsruher Schü- ler/innen aus 9 Schulen teilgenommen. Im zweiten Vorbereitung der besseren Integration von Schulabgängerinnen und Schulabgängern in den Arbeitsprozess Baustein (praktische Projekte zur Berufsorientierung) werden von Januar bis Juli 2008 25 Projekte ange- boten. Schwerpunkt für 2008 in Zusammenarbeit mit inter- disziplinären Gremien: Übergang von Schule – Be- ruf im Netzwerk mit der Wirtschaft. Die Fachgruppe „Netzwerk Übergang Schule – Beruf“ bereitet für das Jahr 2008 einen Fachtag (09.04.2008) Jugend- arbeit – Schule – Wirtschaft („Verantwortung über- nehmen, Übergänge gestalten“) vor. http://www.jaka-ka.de/fileadmin/jaka/Broschuere_ komplett.pdf Zu diesem Fachtag soll eine Sammlung aller An- gebote der örtlichen Träger in Bereich „Übergang Schule – Beruf“ vorliegen. AUSBLIcK Erstellung einer Konzeption in 2008 / 2009 zur bes- seren Vernetzung aller bisherigen Aktivitäten, wel- che im Optimalfall auch ein mit den Unternehmen gemeinsam entwickeltes Bildungs- und Qualifizie- rungsprogramm für künftige Schulabgängerinnen und Schulabgänger enthält. ZIEL chancengleichheit und Teilhabe von Zuwande- rinnen und Zuwanderern in allen Bereichen des ge- sellschaftlichen Lebens PROJEKTLEITUNG Sozial- und Jugendbehörde, Büro für Integration vorgesehene BETEILIGTE Alle städtischen Ämter und Dienststellen, POA, Schul- und Sportamt), politische Gremien, alle in der Migration tätigen Organisationen und Institutionen, Bürgervereine/Sport- und Kulturvereine AKTUELLER STAND Sitzung Ausländerbeirat am 19.10.2007: Darstel- lung Sachstand und Präsentation zweiter Entwurf der „ Karlsruher Leitlinien zur Integration von Zu- wanderinnen und Zuwanderern“. Am 12.12.2007: Kurzbericht zu diesen Leitlinien. Konzept für die gezielte Integration von Migrantinnen und Migranten – auch bei Stadtteilfesten und Veranstaltungen KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 16 Sachstandsbericht im Ausländerbeirat am 13.02.2008. Vorberatung der „Karlsruher Leitlinien zur Integration von Zuwanderinnen und Zuwander- ern“ und Erläuterung Zwischenstand in der Sitzung des Ausländerbeirats am 18.06.2008. Voraussicht- liche Beratung im Gemeinderat am 15.07.2008. www.Karlsruhe.de/fb4/Einrichtungen/bfi.dew AUSBLIcK Umsetzung der Leitlinien in den Folgejahren, insbe- sondere auch Einbezug der Bürgerschaft in die ein- zelnen Aktivitäten der Stadtteile, auch Stadtteilfeste. Förderung der Teilhabe von Zuwanderinnen und Zu- wanderern am kommunalen Geschehen, Förderung der chancengleichheit durch Sprach- und Bildungs- angebote. ZIEL Auflösung der unbetreuten Obdachlosenunterkünf- te, Schaffung von dezentralem Wohnraum, Pflege eines aktivierenden Angebots PROJEKTLEITUNG Sozial- und Jugendbehörde, Fachstelle für Woh- nungssicherung vorgesehene BETEILIGTE GW, VoWo, weitere Wohnungsbaugesellschaften wie Familienheim , private Eigentümer bzw. Vermie- ter, freie/gewerbliche Träger wie Sozpädal, AWO, caritasverband, Diakonisches Werk, Heimstiftung Karlsruhe, Verein für Jugendhilfe, Ohlebusch Karls- ruhe GmbH AKTUELLER STAND Von 2003 bis heute: Umwandlung von insgesamt 105 Plätzen in betreute Wohnformen bzw. Auflö- sung der unbetreuten Unterkünfte. AUSBLIcK Realisierung des Leitprojekts bis 2010 geplant. 2008 und 2009: Umwandlung der unbetreuten Unter- künfte Scheffelstraße und Gartenstraße in betreute Wohnformen (ca. 60 von ursprünglich 200 unbe- treuten Plätzen). Nachhaltige Sicherung des Erreich- ten bis 2015. Nachhaltige Integration von Obdachlosen in den Wohnungsmarkt und in die Gesellschaft ZIEL Bis 2015 soll – „unter Berücksichtigung stadtteilspe- zifischer Bedürfnisse“ – ein Netz von Bürgerzentren (BZ) in Karlsruhe realisiert werden; inhaltliche Ein- bindung von Angeboten u.a. zum Thema Ernährung und Bewegung vorgesehen. PROJEKTLEITUNG Amt für Stadtentwicklung vorgesehene BETEILIGTE Dezernat 2, Dezernat 3, SJB (Kinderbüro, Senioren- büro, Sozialplanung, Integrationsbeauftragter), Stja, SuS, UA, Stpla, GW, Liga der Wohlfahrtsverbände, Vertreter des Forums Ehrenamt, Bürgervereine, In- stitutionen, Initiativen etc. vor Ort in den Stadttei- len, Krankenkassen, Landratsamt (Gesundheitsamt), Ernährungsberatungsstellen Bürgerzentren als Orte des Miteinanders KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 17 AKTUELLER STAND Befindet sich in der Konzeptphase, die im Laufe von 2008 konkretisiert wird. AUSBLIcK Grundkonzept in 2008 Bestandsaufnahme und Auswahl eines Modellvor- habens in 2009 Konzeption und Betrieb eines Modell-Bürgerzen- trums ab Ende 2010 Evaluierung des Modell-Bürgerzentrums ab 2012 Bedarfsanalyse für weitere Bürgerzentren ab 2013 KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 18 ZIEL Schaffung der Trinationalen Europäischen Metro- polregion Oberrhein; Wirtschaftskraft und Innova- tionsstärken am Oberrhein bündeln; Synergien in Bereichen Arbeit, Forschung, Bildung, Kultur, Um- welt, Verkehr u. a. nutzen; Förderung Tourismus; Identifikation und Außenwahrnehmung der Region erhöhen PROJEKTLEITUNG EURegKA vorgesehene BETEILIGTE Dezernat 1, Wirtschaftsförderung, Land B-W, Ré- gion Alsace, Oberrh. Städte, TRK, Regionalverb. u. IHKn am Oberrhein, Unis, ZV Regio PAMINA, RVMO, Verb. Region Rhein-Neckar, Metropolregion Rhein- Neckar GmbH, div. Netzw. in den Teilräumen, KA AKTUELLER STAND Kooperation mit der Metropolregion Rhein-Neckar Erarbeitung einer Kooperationsvereinbarung mit den Partnern in der Metropolregion Rhein-Neckar über die TechnologieRegion Karlsruhe mit dem Ziel einer intensivierten Zusammenarbeit in den Be- reichen Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Netz- werke in den Bereichen IT- und Nanotechnologien haben Kooperationen, Wissenschaftseinrichtungen haben Projekte im Bereich „Dual career“ vereinbart. Durch den Beitritt des zur Metropolregion Rhein- Neckar gehörigen Landkreises Germersheim zur TechnologieRegion Karlsruhe wurde den engen wirtschaftlichen, verkehrlichen und räumlichen Ver- flechtungen beider Teilräume bereits institutionell Rechnung getragen. Trinationale Europäische Metropolregion Erarbeitung eines strategischen Grundlagenpapiers und Konzepts für die weitere Entwicklung am Ober- rhein hin zu einer „Trinationalen Europäischen Me- tropolregion Oberrhein“ mit den Partnern am Ober- rhein durch die Stadt Karlsruhe als federführendes Mitglied der badischen Städte am Oberrhein. Das Konzept war eine Grundlage für den 11. Dreiländer- kongress am Oberrhein (11. Januar 2008 in Straß- burg), der das Startsignal für die Positionierung und Anerkennung des Oberrheins als „Trinationale Euro- päische Metropolregion“ gab. AUSBLIcK Eine handlungsfähige „Europäische Metropolregi- on“. Karlsruhe ist in der Metropolregion wichtiger Akteur und übernimmt durch Führungsrolle im Städtenetz eine Motorenfunktion für die weitere Entwicklung. Durch die Marketingwirkung als „Me- tropolregion“ sowie seine Gateway-Funktionen pro- fitiert Karlsruhe als Wirtschaftsraum. Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung TechnologieRegion Karlsruhe/Metropolregion Rhein- Neckar: April/Mai 2008. Überregionale Zusammenarbeit am Oberrhein – Metropolregion Oberrhein Regionale / Überregionale Kooperation Karlsruhe 2015. Wir überwinden Grenzen. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 19 ZIEL Bereits bestehende Städtepartnerschaften werden thematisch neu ausgerichtet und für inhaltliche Ko- operationen ausgebaut PROJEKTLEITUNG Hauptamt vorgesehene BETEILIGTE Wifö, EURegKA, BUS, SJB, StJA, KultA, Karlsruhe, die Partnerstädte Nancy, Nottingham, Halle, Krasnodar, Temeswar sowie projektbezogen deren Partnerstäd- te; Freundeskreise Institutionen und Vereine AKTUELLER STAND Städtepartnerschaftstage „Gemeinsam erkennen und vernetzen“ 7. – 9. Oktober 2007: Fachtagung „Gemeinsam er- kennen und vernetzen“ mit je drei bis sieben Fach- leuten aus jeder Partnerstadt in Karlsruhe. Schwerpunkt der Veranstaltung: Jugendarbeit und Gewaltprävention sowie allgemeine Vernetzungs- möglichkeiten der Partnerstädte, u.a. auch im Rah- men der Aktivitäten „Europäischer Stadtbrief“ mög- lich. Anfang 2008: Jahresbericht 2007 „Städtepartnerschaften“ liegt vor. Städtepartner in Europa AUSBLIcK Folgende Veranstaltungen sind in 2008/09 geplant (Auswahl): 2008 Halle Weihnachtsmarkt 2008 in Halle Treffen der Städtepartnerschaftsbeauftragten der eigenen Partnerstädte 2008 Krasnodar Einladung an künftige Jugendgruppenleiter aus allen Partnerstädten von Karlsruhe und Krasnodar nach Dubrava/Russische Föderation 2008 Karlsruhe Treffen der Museumsleiter aus Karlsruhe, Nancy, Halle, Temeswar, Lüttich und Lublin (Partnerstädte von Nancy) 2009 Nancy Folgetreffen der 1. Städtepartnerschaftstagung mit den Städtepartnerschaftsbeauftragten aus den Partnerstädten von Karlsruhe und Nancy 2009 Halle Kinderstadt; Einladung an Jugendliche aus allen Partnerstädten von Karlsruhe sowie aus den eige- nen Partnerstädten 2009 Nottingham Gemeinsame Veranstaltung in Nottingham anläss- lich des 40-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums, evtl. mit weiteren Partnerstädten 2009 Karlsruhe Internationaler Kindergipfel unter Beteiligung aller Partnerstädte der Stadt Karlsruhe und ggf. deren Partnerstädte – Treffen von Jugendvertretern aus Karlsruhe und den Partnerstädten Die konkreten Projekte des „Karlsruhe Masterplan 2015“ erscheinen im 2-Jahres-Rhythmus. Lt. Be- schluss des Hauptausschusses vom 04.03.2008 strebt die Stadt Projekte mit der kroatischen Stadt Rijeka an und prüft, mit welcher türkischen Stadt sich Ansatzpunkte für konkrete Vorhaben entwi- ckeln lassen. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 20 ZIEL Ausbau der Tierpräsentation gemäß der tierschutz- rechtlichen Vorgaben für eine artgerechte Tierhal- tung und Etablierung als Bildungseinrichtung für Arterhaltung, Biodiverisität und Nachhaltigkeit, Be- wahrung denkmalgeschützter Qualitäten, Erhalt des Erlebnisraums Parklandschaft sowie be- hutsame Integration von Bauwerken PROJEKTLEITUNG Zoologischer Garten vorgesehene BETEILIGTE HBA, GBA, StplA, BOA, ZJD, SPc, Planungsbüros, Baufirmen AKTUELLER STAND Februar 2008: Beginn des Baus der Anlage für See- löwen; Errichtung eines neuen Geheges für Schnee- leoparden am nordöstlichen Fuß des Lauterbergs. Einschränkungen für Besucher im Baubereich. Frühjahr 2008: Übergabe des Tullabads an den Zoo; sodann Erstellung detaillierter Planungen zur Um- nutzung, wobei ein Teil der Räumlichkeiten schon vorab als Zooschule genutzt werden kann. Aktuelle Informationen über alle Bauprojekte an ver- schiedenen Standorten im Zoologischen Stadtgar- ten. Führungen für Besucher und viele Aktivitäten für Kinder und Schulen begleiten die Bauprojekte. Schönster Zoologischer Stadtgarten Süddeutschlands AUSBLIcK Bis 2010 umfangreiche Veränderungen südlich der Tiergartenbrücke: Neubauten von Robben- und Pinguinanlagen, Fertigstellung bis Mitte 2009; Hi- malaya-Landschaft mit Schneeleoparden, Kleinen Pandas, chinesischen Muntjaks und Schafen; Wald- rappvoliere; Nasenbären-Gehege; Neubau der Huf- tierstallungen; Flamingoanlage. Bis 2013 anstehende Veränderungen im nördlich gelegenen Parkgelände: Elefanten-Anlage mit Tram- peltieren und Kropfgazellen sowie ein neuer Spiel- platz und Kinderzoo. Bis Ende 2011 Umbau des Tullabads in ein Exoten- haus mit Tierpräsentation einer „Uferlandschaft“, Erlebnisgastronomie sowie Zooschule mit Informa- tions- und Ausstellungsräumen. Infos auf der Homepage: www.karlsruhe.de/zoo In 2015 sind die Baumaßnahmen fertiggestellt, eine artgerechte Tierhaltung gesichert, das Werbekon- zept erstellt und umgesetzt sowie die Zoopädagogik ausgebaut. Sport, Freizeit und Gesundheit Karlsruhe 2015. Wir haben Spaß am Leben. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 21 ZIEL Basis für Sport schaffen, damit Vereine sich entfal- ten können. Ausbau Kooperation mit und zwischen Sportvereinen bis 2015. Durch Fortschreibung kom- munaler Sportförderung werden bis 2015 Rahmen- bedingungen verbessert, im Sport selbst aktiv zu werden und hochrangige Sportereignisse erleben zu können. Durch anpassungsfähigen Sportentwick- lungsplan vielfältiges Sportangebot. Beratungs- und Informationszentrum zur Unterstützung ehrenamt- licher Mitarbeiter/innen. Weiterentwicklung des Eh- renamts durch Anerkennungskultur bis 2015. Breites Angebotsspektrum sowohl im Breiten- als auch im Leistungssport. Unterhalt der Sportinfrastruktur. PROJEKTLEITUNG Schul- und Sportamt vorgesehene BETEILIGTE KSBG, KMK, GBA, StplA, Stadtmarketing, Sport- selbstverwaltung, Vereine, Politik, Sportinstitut Uni Karlsruhe, externe Beratungsdienste z. B. Steuerbe- rater Stärkung der Vereinsstrukturen im Bereich Sport AKTUELLER STAND In 2006 und 2007: Zusammenführung und Aus- wertung wichtiger Daten und Fakten aus der „AG Zukunft der Sportvereine“ (ein Großverein, ein mitt- lerer Verein, ein Ortsverein). Von Verein zu Verein wurden unterschiedlichste Problemfelder zur Bewäl- tigung zukünftiger Aufgabenfelder deutlich. AUSBLIcK Fortschreibung der Sportförderungsrichtlinien (Sport- foren; Fortschreibungen 2009 / 2012 / 2015). In 2009: Einbindung sämtlicher Vereine in den Sport- entwicklungsprozess mit einer Umfrage. Deren Er- gebnisse bilden die Grundlage für den zukünftigen Handlungsrahmen und die Fortschreibung der Sportförderungsrichtlinien. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 22 ZIEL Ein „Rund-um-die-Gesundheit-Versorgungspaket in Kooperation mit dem Klinikum PROJEKTLEITUNG Klinikum vorgesehene BETEILIGTE Externer Betreiber, Partner aus den freien Gesund- heitsberufen Gesundheitspark AKTUELLER STAND Auswahl der externen Partner läuft, Festlegung in 2008 geplant AUSBLIcK Grundstückserwerb, Erarbeitung eines Umsetzungs- konzepts ZIEL Umbau des Wildparkstadions in ein reines Fußball- stadion für ca. 35.000 Zuschauer PROJEKTLEITUNG Karlsruher Fächer GmbH & co Stadtentwicklungs-KG vorgesehene BETEILIGTE Dezernate 1-5, ZJD, StK, StPlA, BOA, GBA, TBA, SuS, GW, BuS, PIA, UA, VLW, AfA, BrandDir, KFE, KSc, DFL, Land Baden-Württemberg, Projektsteuerer, GU/Gü, Fangruppierungen, Fachingenieure, Steuer- berater, Polizei Fußballstadion AKTUELLER STAND Februar 2007: Vorstellung und Diskussion des Un- tersuchungsergebnisses zum Wildparkstadion im Gemeinderat. Zuvor: intensive Voruntersuchungen über verschiedene Möglichkeiten der Anpassung des Wildparkstadions an aktuelle und zukunftsfä- hige Sicherheitsstandards und Nutzeransprüche. November 2007: Grundsatzentscheidung über ei- nen weitgehenden Neubau des Stadions an der heutigen Stelle durch Gemeinderat. Sodann: detaillierte Verhandlungen mit dem KSc über die Ausgestaltung der Partnerschaft zu Bau und Betrieb des Stadions; Ergebnis: Die Karlsruher Fächer GmbH & co Stadtentwicklungs-KG (KFE) soll als Tochtergesellschaft der Stadt das Stadion über- nehmen und mit Hilfe von Zuschüssen aus dem Haushalt der Stadt Karlsruhe und des Landes Baden- Württemberg dieses in eine moderne Fußballarena umbauen. Der Karlsruher Sport club (KSc) pachtet das Stadion von der KFE und leistet dafür einen um- satzabhängigen Beitrag, der an die Einnahmen aus den Ticketverkäufen gekoppelt ist. AUSBLIcK Sollten alle weiteren Vorbereitungen und die Ver- tragsverhandlungen mit dem KSc zügig über die Bühne gehen, kann im Frühsommer 2008 mit dem Ausschreibungsverfahren begonnen werden. Vor- aussichtliche Inbetriebnahme des Stadions: in der Rückrunde der Spielsaison 2010/2011 – Vorausset- zung: reibungsloser Projektablauf. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 23 ZIEL Bewegung braucht Raum. Diesen stellt die Stadt bis 2015 in ausreichendem Umfang für Spaziergän- ger, Walker, Jogger, Radfahrer, Inline-Skater, Bewe- gungsspiele u.v.a.m. zur Verfügung, um so die Qua- lität der Bewegungsmöglichkeiten zu verbessern. PROJEKTLEITUNG Amt für Stadtentwicklung vorgesehene BETEILIGTE SuS, GBA, Stpla, TBA, VLW, Stja, Bürgervereine, Sport- kreis Karlsruhe, Karlsruher Bürger mittels Umfragen AKTUELLER STAND Frühjahr 2008: Einweihung des „Fitnessparcours“ als ersten Bestandteil des Leitprojekts. Neben der Jugend erhalten hier auch die Senioren Gelegenheit, Bewegungsräume in allen Stadtteilen sich sportlich zu betätigen. Bis Ende April 2008: Zusammenstellung aller Unter- lagen und Analysen für die Bestandsaufnahme aller Grün- und Freiflächen incl. des Freizeit-/Sportver- haltens sowie der Einschätzungen der Bürgerinnen und Bürger zu den Grün- und Freiflächen in und um Karlsruhe. Befragung der Bürgervereine im Mai 2008. AUSBLIcK 2008 / 2009: Auswertung durchgeführter Datener- hebungen und daraus dann Ableitung eines städ- tischen Gesamtkonzepts zur Umsetzung des Leit- projekts. Ende 2010: Stadtteilbezogene Stärken-Schwächen- Analyse und Ableitung des jeweiligen Handlungs- bedarfs, wie Aufwertung, Neuanlage, Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit. ZIEL Nachhaltige generationenübergreifende Förderung der Bewegungskultur – dabei u. a. Heranführung von Kindern in Kindergärten und Tagesstätten an spielerisches Bewegungstraining. Kooperation mit Vereinen im Bereich der gesundheitsorientierten Be- wegung in Kindertagesstätten und Kindergärten. PROJEKTLEITUNG Schul- und Sportamt vorgesehene BETEILIGTE SJB, StJA, GBA, StPlA, Vereine, Verbände, Kran- kenkassen, Kindergartenträger, Staatliche Liegen- schaftsverwaltung, Sponsoren, Bürgerschaft AKTUELLER STAND Information aller Kindergärten und deren Träger über die finanzielle Unterstützung einer Kooperati- on zwischen Sportverein und Kindergarten. Mit dem Förderantrag verpflichten sich Kindergar- ten und Sportverein zu mindestens einer Bewe- gungseinheit von 40 – 50 Minuten pro Woche. Bis Tägliche Bewegungszeit jetzt sind 36 von insgesamt 157 Kindergärten in Karlsruhe eine Kooperation mit einem Sportverein eingegangen. In Zusammenarbeit mit dem Turngau Karlsruhe Ent- wicklung einer Fortbildung „Bewegungswelt Karls- ruher Kindergarten“ für Erzieher/innen in Karlsruher Kindergärten oder Kindertagesstätten. Ziel: Bewe- gungsförderung ist integrierter Bestandteil des ge- samten Kindergartenalltags. Umsetzungsmöglich- keiten für verschiedene pädagogischen Konzepte der Einrichtungen werden berücksichtigt. Erster Ter- min der Zusatzqualifikation war am 13.10.07. http://www.karlsruhe.de/fb7/sport/formulare.de AUSBLIcK Angebote für Erwachsene sowie in den Bereichen Schule/Verein und Kindergarten/Verein sind entwi- ckelt. Eine flächendeckende Förderung ist erreicht. Breites Spektrum stadtweiter generationenübergrei- fender Angebote in Hallen und Grünanlagen. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 24 ZIEL Als wesentliches Element des Landschaftsparks Rhein erhält das Karlsruher Rheinufer eine durchge- hende Wegeverbindung von der südlichen bis zur nördlichen Gemarkungsgrenze. Die Brücke über die Rheinhafeneinfahrt wird das „Tor“ zur Stadt. Um das Hofgut Maxau entsteht ein Landschaftspark mit erlebbarer Landwirtschaft. Eine familienorientierte Gastronomie, ein Kinderspielplatz und die Rheinu- fer- Terrasse sowie ein Rheinmuseum (Knielinger Museum) ergänzen das Angebot und laden zum Ver- weilen ein. Ein neues, naturverträgliches und benut- zerorientiertes Wegesystem ist bis 2015 angelegt. Am Westufer des Knielinger Sees entsteht eine Be- obachtungsstation. Besucherlenkende Maßnahmen garantieren die Schonung des Naturschutzgebietes Knielinger See / Burgau (Natura – 2000 – Gebiet). Karlsruhe wird mit dem Landschaftspark Rhein sei- ne Rolle als nördliches Tor zum PAMINA-Rheinpark, der die Auelandschaften der Südpfalz, des Mittleren Oberrheins und des Nordelsass verbindet und ein Natur- und Kulturerlebnis auf einer Gesamtfläche von ca. 350 Quadratkilometern bietet, beachtlich stärken. PROJEKTLEITUNG Gartenbauamt vorgesehene BETEILIGTE TBA, StPlA, VLW, UA, Rheinhäfen, AfA, Stora Enso, Wasser- und Schifffahrtsamt, Yachtclub, Rheinter- rassen, Pächter Hofgut Maxau, DB/VB (Haltepunkt Landschaftspark Rhein – „PAMINA-Rheinpark“ Maxau), Naturschutzbehörde, Reg.-präs., Natur- schutzverbände, BV – Bürgerschaft AKTUELLER STAND 2006/2007: Erarbeitung von grundsätzlichen Rah- menbedingungen und Zielvorgaben für die Weiter- entwicklung des Parkkonzeptes innerhalb der AG Landschaftspark Rhein, in der alle tangierten ex- ternen und städtischen Dienststellen sowie Vereine und Interessengruppen Mitglied sind. Dazu gehört auch die begrenzte Einbindung des Knielinger Sees und der angrenzenden Auen in das Hochwasserge- schehen entlang des Rheins. Die Arbeitsergebnisse sind in die Konzeption für die BUGA-Bewerbung 2015 eingeflossen. Mit den Dienststellen des Naturschutzes wurden die Rand- bedingungen für die Durchführung von Garten- schauaktivitäten in der Rheinaue grundsätzlich abgestimmt. Die deutsche Bundesgartenschauge- sellschaft hat am 15. November 2007 bekannt ge- geben, dass der Zuschlag für die BUGA 2015 an die Havelregion geht. In 2007: Fertigstellung des 1. Bauabschnitts der Grünverbindung Knielingen/Rhein. Ausbaubeginn des Abschnitts von der Alb bis zum ehemaligen Na- tohafen am Rhein. Probelauf des Restaurationsbe- triebs im Hofgut Maxau. Im Rahmen des B-Plan-Ver- fahrens „Erweiterung Rheinhafendampfkraftwerk“ Abstimmung der Einbindung des Vorhabens in den Landschaftspark. Stadt am Rhein Karlsruhe 2015. Bei uns sind die Dinge am Fluss. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 25 ZIEL Steigerung der Attraktivität rheinnaher Einrich- tungen um „Karlsruhe an den Rhein zu holen“. Mit dem Rheinauenerlebnispark präsentiert Karlsruhe 2015 eine lebendige Auenlandschaft mit Baum- wipfelpfad, Lehrpfad und Spiel- und Lernstationen. Nicht nur als Erholungsgebiet, sondern auch als Er- gänzung des Bildungsauftrags des Naturschutzzen- trums spielt die neu gestaltete Auenlandschaft eine wichtige Rolle. Es unterstützt die Ziele zur Naturbil- dung und Naturerfahrung. PROJEKTLEITUNG Gartenbauamt/Naturschutzzentrum vorgesehene BETEILIGTE TBA, VLW, UA, Bäderbetriebe, RP (Hochwasser- schutz), Wassersportvereine, Naturschutzbehörde, Naturschutzverbände, Bürgervereine – Bürgerschaft Rheinauenerlebnispark AKTUELLER STAND 2007: Einweihung des Experimentierfelds Hochwasser- schutz beim Naturschutzzentrum Karlsruhe Erster Baustein des ökologisch orientierten Teils des Auenerlebnisparks. Anhand eines naturnah ausge- formten Flusslaufs sowie eines regulierten Flussab- schnitts mit Retentionsräumen können experimen- tell die Auswirkungen von Hochwasserereignissen und die unterschiedlichen Abflussverhalten erfahren werden. Abstimmung wesentlicher Rahmenbedingungen für die Sicherung und die Entwicklung des Naher- holungsgebiets Rappenwört mit den Planungsbe- hörden des Landes Baden-Württemberg im Vorfeld des anlaufenden Planfeststellungsverfahrens für den Hochwasserretentionsraum Bellenkopf/Rappen- wört. Hierzu gehören die Sicherung der Zugänglich- keit des Naturschutzzentrums des Rheinstrandbads und der Wassersportvereine im Einstaufall des Pol- ders. AUSBLIcK Bis 2015 greift das Besucherlenkungskonzept. Die Wege im östlichen Teil des Rappenwörter Altrhein- bogens sind entlastet. Ein benutzerorientiertes hochwasserbeeinflusstes Wegesystem ist entstan- den. Die Restauration im Rheinstrandbad ist saniert. Am Südrand des Bades besteht in Verbindung mit Infostationen zum Hochwasserschutz, der Rhein- schifffahrt und Kinderspielangeboten ein ganzjäh- riger Zugang an den Rhein. AUSBLIcK Durchgehende Rheinpromenade und Landschafts- park mit erlebbarer Landwirtschaft. Gute Anbin- dungen in die Rheinaue aus den Stadtteilen Knielin- gen, Mühlburg und Daxlanden. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 26 ZIEL Umnutzung des brachfallenden Schlacht- und Vieh- hofareals in ein zukunftsfähiges cluster für Kultur und Gewerbe (Kreativpark); Ansiedlung von kultur- nahem, innovativem Gewerbe mit zukunftsorien- tierten Arbeitsplätzen PROJEKTLEITUNG Karlsruher Fächer GmbH & co Stadtentwicklungs- KG (KFE) vorgesehene BETEILIGTE Dezernat 1, Dezernat 2, Dezernat 4, Dezernat 5, St- PlA, TBA, GBA, KA, StK/SPc, Wifö, UA, BuS, Brand- Dir, ZJD, VLW, AfA, Grundstücksbewertungsstelle, STW, VBK, bestehende und zukünftige Nutzer, In- vestoren, Denkmalschutz, Bürgerverein Oststadt, Tollhaus, Substage, Jazzclub, Architekten, Fachinge- nieure, Regierungspräsidium Karlsruhe AKTUELLER STAND 2006: Erstellung eines Rahmenplans für die städte- bauliche Neuordnung und die Aufgabe des Schlacht- betriebs mit Aussagen zur gewünschten städtebau- lichen Struktur, der Ausgestaltung der öffentlichen Räume sowie zur Nutzung der denkmalgeschützten Gebäude. 2007: Auf Grundlage des Rahmenplans Erarbeitung eines Bebauungsplanentwurfs, der die gewünsch- te Mischung von Kulturzentren, Kultur- und Krea- tivschaffenden sowie kreativem, kulturnahem und hochwertigem Gewerbe nicht nur bauplanungs- rechtlich sichern, sondern auch infrastrukturell er- „Alter Schlachthof“ möglichen soll. Herbst 2007: Vorstellung des Bebauungsplanvor- entwurfs und Diskussion desselben mit Bürgerschaft und Trägern öffentlicher Belange. Auslage des überarbeiteten Entwurfs in der ersten Jahreshälfte 2008 Zudem seit 2007: Vermietung bereits frei gewor- dener und in einen denkmalgerechten nutzbaren Zustand versetzter Gebäudeabschnitte mit ausrei- chender infrastruktureller Versorgung an neue Nut- zer aus dem gewünschten Segment der „creative industries“. Zusätzlich temporäre Nutzung leer stehender Ge- bäude. Durch die „Inbesitznahme“ von Räumen im Kon- versionsgebiet werden nicht nur die zukünftigen Nutzer mit der besonderen Qualität des Ortes und den dortigen Möglichkeiten vertraut, sondern auch die Bürger nehmen diesen bis vor kurzem sehr in- trovertierten Stadtbaustein als unfertigen, belebten, spannenden, experimentierfreudigen, kreativen und atmosphärisch einzigartigen Ort wahr. AUSBLIcK Abschluss des Bebauungsplanverfahrens bis zum Herbst 2008. Ab Herbst 2008 beginnende Neuer- schließung des Viehhofs und Teile des Schlachthofs in infrastruktureller und verkehrlicher Hinsicht. Be- ginn der Baumaßnahmen für die neuen Spielstätten von Tollhaus und Substage im Sommer/Herbst 2008. Stadtbild / Städtebau Karlsruhe 2015. Bei uns wirkt ein gestaltender Geist. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 27 Weitgehender Abschluss der verkehrlichen und in- frastrukturellen Neuordnung des Konversionsge- bietes in 2011. Sanierung und Umnutzung zentraler Gebäude in 2009/2010. Vollständige Umwandlung des Quartiers in ein cluster für Kultur und Gewerbe mit neustrukturierter Erschließung und den Bedürf- nissen der gewünschten Nutzer angepasstem Ge- bäudezustand eingebunden in die Oststadt und den umgebenden Ostauepark bis 2015. ZIEL Sukzessive Umsetzung des Plätzekonzepts, Aufwer- tung/Neugestaltung der Innenstadtplätze, Auswei- tung auf Gesamtstadt angestrebt PROJEKTLEITUNG Stadtplanungsamt vorgesehene BETEILIGTE TBA, GBA, BuS, Wifö, StaMa, KASIG, Land, Lichtplaner, externe Büros, Bürgerschaft Plätzekonzept AKTUELLER STAND Sukzessive Umsetzung des Plätzekonzepts von 2003 zur Aufwertung und Neugestaltung der Innenstadt- plätze Plätze der 1. Priorität: Schlossplatz: Die aktuell durchgeführte Sanierung, verantwortlich ist das Land Baden-Württemberg, soll voraussichtlich bis 2015 abgeschlossen sein. Festplatz: Vorplanung durch das Landschaftsarchi- tekturbüro Agence Ter in Abstimmung mit der Stadt Karlsruhe in 2007 durchgeführt. Lidellplatz: Erarbeitung eines Konzepts (neue Ord- nung Kleider- und Glascontainer; neue Möblierung und Beleuchtung). In 2008: Abstimmung mit den technischen Ämtern und Vorstellung im Planungs- ausschuss. Realisierung frühestens in 2009/2010. Plätze der 2. Priorität: Mühlburger Tor/Kaiserplatz, Europaplatz und Markt- platz, Berliner Platz, Durlacher Tor/Bernhardusplatz sowie Ettlinger-Tor-Platz. In 2009 Durchführung eines Wettbewerbsverfah- rens zur Neugestaltung der durch die Kombi-Lösung betroffenen Plätze. Die Realisierung/Umsetzung ist abhängig vom Zeitplan der Baustelle Untertunne- lung Kaiserstraße. AUSBLIcK Plätze der 1. Priorität: 2009: Konzept zur Neugestaltung Friedrichsplatz im Bereich Erbprinzenstraße (Fahrradstraße) Plätze der 2. Priorität s.o. Die Innenstadtplätze sind bis 2015 bzw. bis 2020 aufgewertet. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 28 ZIEL Aufwertung der Stadteingänge um die Attraktivi- tät der Stadt bereits bei ihrem Betreten – sei es per Auto, per Bahn, mit dem Rad oder zu Fuß – sichtbar werden zu lassen. PROJEKTLEITUNG Stadtplanungsamt vorgesehene BETEILIGTE TBA, BuS, Wifö, StaMa, Stadtwerke, Lichtplaner, Bürgerschaft Attraktive Stadteingänge AKTUELLER STAND Bisher noch keine Maßnahmen. AUSBLIcK Die Erstellung eines Konzepts zur Aufwertung der Stadteingänge ist für 2009/2010 vorgesehen. Bis 2015 und darüber hinaus ist die Qualität der Stadteingänge geprüft – Mängel sind behoben und Potenziale ausgebaut. Die Stadteingänge sind auf- gewertet und werden bewusst wahrgenommen. Sie werden baulich, landschaftlich etc. so gestaltet, dass die hohe Attraktivität der Stadt bei Betreten sichtbar wird. ZIEL Energieeffizienter Umgang mit Licht im öffentlichen Raum und gezielter Einsatz von Effektbeleuchtung Herausstellen des unverwechselbaren Stadtcharak- ters durch Licht PROJEKTLEITUNG Stadtplanungsamt vorgesehene BETEILIGTE TBA, GBA, StaMa, BUS, Lichtplaner, Stadtwerke, In- vestoren, KA, Bürgerschaft Lichtplan AKTUELLER STAND 2007: inhaltliche Konkretisierung eines möglichen Lichtplans. Frühjahr 2008: Vorstellung im Planungs- ausschuss. Bürgerbeteiligung fand statt. http://www.karlsruhe.de/bauen/bauenplanen/pro- jekt/lichtplan (ab voraussichtlich Mai 2008) AUSBLIcK ca. 80 % der vorgeschlagenen Maßnahmen sollen bis 2015 realisiert sein. Die vorgesehenen Maßnah- men und deren Priorisierung sind noch durch den Planungsausschuss zu beschließen. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 29 ZIEL Internationale Bauausstellung: Visionäre Baupro- jekte als Pilotvorhaben für Energie, Bautechnologie und neue Nutzungsanforderungen für Wohnen und Gewerbe- und Kommunalbauten werden präsen- tiert. Einen Schwerpunkt wird die Familienorientie- rung und generationenübergreifendes Wohnen im experimentellen Wohnungsbau bilden. Internatio- naler Austausch findet über Wettbewerbe und im Begleitprogramm der Bauausstellung statt, insbe- sondere mit den Partnerstädten. PROJEKTLEITUNG Stadtplanungsamt vorgesehene BETEILIGTE VLW, SJB, HBA, GW, VoWo, Architektenkammer, Werkbund, BDA u. a., Investoren, künftige Nutze- rinnen und Nutzer AKTUELLER STAND 13.12.2007 Stadtbauforum zum Thema „Inter- nationale Bauausstellung“ mit einem Vortrag von Professor Kunibert Wachten; Auftakt für eine pro- jektbegleitende Reihe von Veranstaltungen und die Kooperation mit den Fachverbänden wie der Archi- tektenkammer und BDA zur Konzeptfindung. Planungsrechtliche Voraussetzungen zur Verwirkli- chung visionärer Bauprojekte – auch durch private Gesellschaften und Bauträger in Zusammenarbeit mit Investoren – wurden geschaffen: Konversions- bebauungspläne Karlsruhe-Südost, Nördlich des Blankenlocher Weges in Neureut und Sudetenstra- ße in Knielingen. Moderierende Begleitung durch Stadtplanung. Projekte in eigener, städtischer Verantwortung: u.a. eine Grund- und Hauptschule in Karlsruhe-Südost, die neue Hauptfeuerwache, für die zunächst eine Machbarkeitsstudie erarbeitet wurde. Durlacher Allee: „Alter Schlachthof“ und Ausbau des Standorts EnBW. Visionäre Bauprojekte (Bauausstellung, Generationenwohnen) Baugruppenprojekte unterschiedlichen Fortschritts: insb. auch Mehrgenerationenwohnen. Dazu zählt das Gemeinschaftsprojekt mit der Volkswohnung in Grünwinkel (Moderationsprozess mit zweiter Veran- staltung im November 2007 auf den Weg gebracht). Ferner läuft im Programm des experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (Ex-WoSt) ein Projekt für Würfelhäuser an der Nancystraße. Link: www.karlsruhe.de/bauen/bauenplanen/bau- gruppen AUSBLIcK Präsentation beispielhafter zukunftsweisender Bau- ten Die Konversionsgebiete Neureut und Knielingen werden in den Teilgebieten realisiert sein, in denen innovative und experimentelle Wohnprojekte prä- sentiert werden sollen. In diesen Gebieten und im Bereich der Ludwig-Erhard-Allee/Durlacher Allee sind innovative Gewerbe- und Verwaltungs- und Kommunalbauten realisiert. Modellschule und neue Hauptfeuerwache in Karlsruhe-Südost (city-Park) sind in Betrieb. Die angelaufenen Baugruppenpro- jekte (Mehrgenerationenwohnen) sind bezogen. Aus Projektüberschneidungen (Alter Schlachthof, Science center, Museumslandschaft, Geothermie, Innenstadt) ergeben sich für die Bauausstellung weitere Präsentationsmöglichkeiten. Durch Ausstel- lungen der Partnerstädte wird internationaler Aus- tausch möglich. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 30 ZIEL Etablierung von herausragenden FuE-Kapazitäten im Bereich tiefer Geothermie in Karlsruhe; Karlsruhe wird zu einem Treffpunkt der Geothermie-Fachwelt; Aufbau und Pflege eines Kompetenz-Netzwerkes in Karlsruhe und damit Schaffung günstiger Wirt- schaftsstandortbedingungen; mittel- bis langfristig Nutzung der Tiefengeothermie zur Stromerzeugung am Standort Karlsruhe und als kontinuierlicher Pro- zess verstärkte Nutzung der Oberflächennahengeo- thermie zur Raumwärmeerzeugung PROJEKTLEITUNG Stadtwerke/Stabsstelle Strategische Planung vorgesehene BETEILIGTE Dezernat 2, Dezernat 4, Stadtwerke, Technologie- Region Karlsruhe, GTZ Karlsruhe, KIT (Universität und Forschungszentrum), Umweltverbände, BV Ge- othermie, externe Wissenschaftsvertreter, externe Industrie- und Forschungspartner mit regionalen Aktivitäten im Raum Karlsruhe, Partner aus Indus- trie, Handwerk, Ingenieurbüros (teilweise Mitglieder im GTZ Karlsruhe) AKTUELLER STAND Mai 2007: Gründung des Geothermie-Zentrums Karlsruhe (GTZ Karlsruhe) – einzigartiges Kompe- tenznetzwerk im Bereich oberflächennaher und tiefer Geothermie in Deutschland. Seine Aufgaben: Weiterentwicklung der fachlichen Basis der Erdwär- menutzung, Zusammenführung von Forschungs-, Karlsruhe, ein Geothermiezentrum Anwendungs- und Umsetzungsfragen tiefer und oberflächennaher Geothermie, Anregung von Ko- operationen. Das GTZ Karlsruhe steht für die fach- liche Kommunikation zwischen seinen Mitgliedern und qualifizierten Nichtmitgliedern, interessierten Bürgern, Unternehmen, Landes-, Bundes- und nicht- öffentlichen Institutionen. 2008: – Geothermische Jahrestagung der Geother- mischen Vereinigung e.V. – Bundesverband Geother- mie in Karlsruhe. Im Bundesverband Geothermie (GtV-BV) wird diskutiert, die Jahrestagung im Wech- sel mit Bochum künftig alle zwei Jahre in Karlsruhe stattfinden zu lassen. Konkrete Überlegungen zum Bau eines Geothermie- Kraftwerks liegen noch nicht vor. Die Nutzung ober- flächennaher Geothermie mittels Wärmepumpen gewinnt in Karlsruhe trotz bestehender Restriktionen wegen des Grundwasserschutzes zunehmende Be- deutung. Rege Nachfrage des Beratungs- und Ver- mittlungsangebots „Geothermie-Initiative“ und des finanziellen Förderprogramms der Stadtwerke zur Anschaffung einer Wärmepumpenanlage für das Eigenheim (Begrenzung durch Grundwasserschutz). Darüber hinaus Verwirklichung von Konzepten für geothermische Beheizung von großen Bauobjekten (2007: 55 Anlagen mit 1400 kW Leistung) http://www1.stadtwerke-karlsruhe.de/swka/ inhalte/service/infomaterial/reg_energien. php?add=84 über „Aktionen“ zu „Die Geothermie- Initiative der Stadtwerke Karlsruhe“ Umwelt Karlsruhe 2015. Wir übernehmen Verantwortung für unsere Kinder. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 31 ZIEL Erhalt und Entwicklung von Grundlagen für dauer- haft qualitativ hochwertiges urbanes Leben unter Beachtung des Naturschutzes. Optimierung ge- samtökologischer Wirkung durch Vernetzung des Innen- mit dem Außenbereich. Grünsystem stützt Fächergrundriss, unterstreicht klare Grenzen in jün- geren Quartieren des zentralen Stadtgebiets. Durch- gängige Grünverbindung von Durlach bis Rhein. Kleinere Freiflächen zur Ergänzung des Grünsy- stems. Verbesserung Klimaschutz, Erlebnisqualität und Erreichbarkeit. Aufwertung Freizeitattraktivität im stadtnahen Außenbereich. Ökologisch wirksame Erholungs- und Spielanlage mit Angeboten für Jung und Alt. PROJEKTLEITUNG Gartenbauamt vorgesehene BETEILIGTE StPlA, TBA, VLW, UA, VBK, SJB, VoWo, OV Neureut, DBImm, aurelis, DB AG, Bürgerschaft, Bürgervereine z. B. BÜGA, NABU etc. AKTUELLER STAND 2007: großzügige Retentionsflächen in den Frei- flächen in Knielingen. Erste Baumpflanzungen im Herbst 2007 – Fortsetzung je nach baulicher Er- schließung in den Folgejahren. Vernetzungselemente im zukünftigen Siedlungsgrün der Konversionsflächen Neureut und Knielingen sind auf Basis der Bebauungs- und Grünordnungspläne zum Teil umgesetzt. Ökologische Vernetzung der Grünflächen und Inseln Frühjahr 2008: baumgeprägte Grünzüge und öffent- liche Freiflächen mit zwei Spielplätzen in Neureut zu 2/3 fertig gestellt. Der Abschluss ist abhängig von der weiteren baulichen Erschließung der Wohnge- bietsquartiere schrittweise bis 2015 zu erwarten. Wichtiger Schritt für die Entwicklung des Ostaue- parks: geplanter Erwerb von Grundstücken der DB AG. Derzeitige Planungen sehen einen Baubeginn für den 2. Bauabschnitt in 2010 vor. Verdichtung des Grünflächennetzes durch Ent- wicklung kleinerer Grünflächen und Grünzüge. In Durlach ist der erste Bauabschnitt der Grünanlage Weiherhof abgeschlossen, der zweite Abschnitt wird planerisch vorbereitet. Mit den Vorbereitungen zur Aufstellung des Bebauungsplanes Beiertheimer Feld sowie den Entwurfsarbeiten zur Umgestaltung des Weinbrennerplatzes wird die Entwicklung und verbesserte Erschließung des Grünzuges zwischen Weststadt und Albgrün (Günther-Klotz-Anlage) auf den Weg gebracht. AUSBLIcK Ostauepark und Stadtpark erlangen tragende Funk- tionen in zentralen und östlichen Stadtquartieren. Stadtpark Südost: bis 2009 sind 1. und 2. Bauab- schnitt im südlichen Teil fertig gestellt, ebenso die Verknüpfung Rhein mit nördlichen Stadtteilen über Grünverbindung von Knielingen. Konversionsflächen Neureut und Knielingen werden schrittweise entwickelt. AUSBLIcK Konkrete Projektziele: die weitere Etablierung von herausragenden FuE-Kapazitäten sowie der Aufbau und die Pflege des GTZ Karlsruhe als Kompetenz- netzwerk von Institutionen und Experten in Karls- ruhe. Beitrag zur Schonung der Umwelt mit der Nutzung der Tiefengeothermie zur Stromerzeugung und der verstärkten Nutzung der Oberflächennahen- geothermie zur Raumwärmeerzeugung. Das Institut für Tiefengeothermie ist am KIT ange- siedelt. Nationale und internationale Kongresse zum Thema Geothermie in Karlsruhe. Karlsruhe ist Zentrum der Geothermiebranche. Ein Geothermie- kraftwerk ist in Betrieb. Nutzung oberflächennaher Geothermie ist im Neubaubereich aus dem Nischen- dasein herausgetreten. ZIEL Sicherung und Ausbau der regionalen Verkehrsver- bindungen mit der linken Rheinseite; Schaffung einer nachhaltigen, zukunftssichernden wirtschaftlichen Vernetzung Karlsruhes mit der Süd- pfalz und dem Elsass PROJEKTLEITUNG Stadtplanungsamt vorgesehene BETEILIGTE TBA, ZJD, Planungsbüro, Regierungspräsidium Karls- ruhe, AVG AKTUELLER STAND Gemeinsame Planung einer zweiten Straßenverbin- dung über den Rhein im Raum Karlsruhe durch die Länder Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Raumordnungsverfahren auf rheinland-pfälzischer Seite in 2006 abgeschlossen. Derzeit Durchfüh- rung eines Linienbestimmungsverfahren nach § 16 Bundesfernstraßengesetz. Voraussichtlich Frühjahr 2009: Beginn Planfeststellungsverfahren (gemein- sam für beide Bundesländer); Abschluss voraussicht- lich im Jahre 2012. Abhängig von der Finanzlage des Bundeshaushalts schließt sich daran der Bau der zweiten Rheinbrücke an. Aktuell Durchführung einer Verkehrsuntersuchung zur zweiten Rheinbrücke (MIV) durch das Planungs- büro ptv-AG. Durch dieses Gutachten soll herausge- funden werden, welche verkehrlichen Auswirkungen die zweite Rheinbrücke auf die Stadt Karlsruhe hat. Verkehrsverbindung über den Rhein Zwischenbericht zum Verkehrsgutachten in der Nordtangenten-Kommission im Juli 2007. Vorstel- lung des Abschlussberichts durch ptv-AG voraus- sichtlich in der Nordtangenten-Kommission April 2008. Danach ist zu diesem Thema eine Sonderseite in der Stadtzeitung geplant. Voraussichtlich Frühjahr 2008: Vertragsabschluss zwischen der AVG und den beteiligten Kommunen über die Stadtbahnverbindung von Wörth nach Ger- mersheim. Planfeststellungsverfahren für die Elektri- fizierung der Strecke in Vorbereitung, Umweltver- träglichkeitsstudie läuft. Juni 2008 bis Juli 2009: Planfeststellungsverfahren geplant. Der Baubeginn könnte bei verzögerungs- freier Durchführung Mitte 2009, die Inbetriebnah- me im Dezember 2010 sein. www.kreis-germersheim.de (Suchbegriff Stadtbahn) Auf der Seite des KVV wird z. B. bei besonderen Pro- jektschritten eine Pressemitteilung veröffentlicht. AUSBLIcK Querungsmöglichkeit über den Rhein ist für ÖPNV und MIV verbessert. Eine zusätzliche Querung über den Rhein ist reali- siert. Entlastung und Sanierungsmöglichkeit der beste- henden MIV-Rheinbrücke. Verlagerung von Verkehrsanteilen des MIV auf ÖPNV. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 32 Verkehr und Mobilität Karlsruhe 2015. Bei uns führen viele Wege zum Ziel. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 33 ZIEL Umsetzung des beschlossenen 20-Punkte-Pro- gramms bis 2015, Steigerung des Radverkehrsan- teils bis 2015 von 16% auf 23% PROJEKTLEITUNG Stadtplanungsamt vorgesehene BETEILIGTE TBA, BuS, GBA, UA, StMA, SJB, VLW, MB, Pol.Präs., VBK, Radlerforum (mit ADFc und VcD) AKTUELLER STAND Senkung der Unfallzahlen: 36 Unfallhäufungsstellen wurden im Beobachtungszeitraum 2003 – 2005 be- kannt. Bis 2007 Umsetzung der zur Behebung der Gefahrensituation und damit zur Senkung der Un- fallzahlen notwendigen Maßnahmen an 14 Stellen. Zu sieben weiteren Stellen liegen abgestimmte Pla- nungen vor, die momentan umgesetzt werden bzw. noch umgesetzt werden müssen. 01.01.2007: neue Verwaltungsvorschrift zur Er- mittlung von Unfallhäufungsstellen. Überprüfung des Unfallgeschehens und planerische Überprüfung weiterer Unfallhäufungsstellen unter Berücksichti- gung dieser neuen Verwaltungsvorschrift läuft. Die „Aktion Licht“ wurde bereits mehrfach durchge- führt und wird fortgesetzt. Herbst 2007: Planung „Kühler Krug“ im Planungs- ausschuss. Das Ziel einer gleichberechtigten Berücksichtigung des Radverkehrs bei allen Straßenneu- und Stra- ßenumbaumaßnahmen wird bei den meisten Maß- nahmen erreicht. Umsetzung von mindestens 2 Stadtteilradrouten pro Jahr: 2006: Fertigstellung der cityrouten Nord und Süd. Gleichzeitig Beginn der ersten Teilabschnitte der Stadtteilroute Knielingen-Weststadt-Innenstadt. Stadtteilroute Grötzingen-Durlach-Innenstadt im Herbst 2007 im Planungsausschuss vorgestellt. Bau- beginn 2009 Die Möglichkeit zur Einrichtung einer „Fahrradstra- ße in der Kaiserstraße-Ost“ wird durch ein Gutach- ten der Universität Karlsruhe untersucht und im Pla- nungsausschuss vorgestellt. Fahrradstadt Karlsruhe In Planung: Route Neureut-Weststadt-Messe, Ettlin- gen-Weiherfeld-Südweststadt-Innenstadt, Büchig- Hagsfeld-Rintheim-Oststadt-Innenstadt und eine verbesserte Radverkehrsführung am Mühlburger Tor. Durch die Führung des Radverkehrs Richtung Westen über die parallelen Erschließungsfahrbahnen der Kaiserallee und mit einem positiven Ergebnis des laufenden Verkehrsversuchs „Radverkehr in der Rheinstraße“ würde eine hervorragende Verbindung für den Radverkehr von der Innenstadt nach Mühl- burg entstehen. einheitliche Wegweisung: März 2006 Vorstellung eines umfassendes Wegweisungskonzepts für den Radverkehr durch das Büro PGV aus Hannover im Planungsausschuss. Konzeptinhalt: Wegweisung parallel zur baulichen Errichtung aller Hauptrou- ten des Radverkehrs sowie touristisch wichtiger Radfernwege. (z.B. cityrouten Nord und Süd oder Stromberg-Enztal-Radfernweg mit einem einheit- lichen Logo). begleitende Öffentlichkeitsarbeit: Vorstellung aller umgesetzten Maßnahmen in Presseterminen. Falt- blätter zu Schwerpunktthemen wie „Sicherheit“ und „Verkehrsregeln“. Beschreibung aller Maßnahmen im städtischen Webauftritt. Einbindung aller mit der Thematik Radverkehr befassten Ämter in Veran- staltungen wie z. B. der Messe „Fahrrad.Markt.Zu- kunft“, dem „Tag des Fahrrades“, dem Tag „Mobil ohne Auto“ usw. Unterstützung des Wettbewerbs „Mit dem Rad zur Arbeit“ und Durchführung des Wettbewerbs „Fahr- radfreundlichster Arbeitgeber“ in Karlsruhe. Seit August 2007: Leihfahrradsystem „call-a-bike“. konsequente Verfolgung von Rechtsübertretungen: 2006: 1.563 Verkehrsverstöße von Radfahrern durch Polizei geahndet. Dies sind mehr als 3 mal so viele wie im Jahr 2005 (455 geahndete Verstöße). Insbesondere wird das Benutzen des Radweges in falscher Richtung, dass Missachten des Rotlichtes an Kreuzungen und das Radeln ohne Licht geahndet. www.karlsruhe.de/bauen/verkehr/radverkehr www.karlsruhe.de/radverkehr KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 34 AUSBLIcK 2009/10: Planung der Routen Neureut-Weststadt- Messe, Daxlanden-Innenstadt, Büchig-Hagsfeld- Rintheim-Oststadt-Innenstadt und Ettlingen-Weiher- feld-Beiertheim-Südweststadt-Innenstadt, Beginn der baulichen Umsetzung. Fortlaufende Analyse der Unfallhäufungsstellen mit Radfahrerbeteiligung. Die Routen werden gleichzeitig mit einer wegweisenden Beschilderung versehen. Erstellung eines Gesamtkonzepts für die Öffent- lichkeitsarbeit und Durchführung einer Sympa- thiekampagne. Veranstaltung der Wettbewerbe „Fahrradfreundlichster Arbeitgeber“ und „Fahrrad- freundlichster Einzelhändler“. In 2015 ist Karlsruhe Fahrradstadt Nr. 1 in Süd- deutschland. ZIEL Vollständige Realisierung der beiden TEN-Bahnach- sen (PP 17 und 24) mit Schnittpunkt in Karlsruhe bis 2015 PROJEKTLEITUNG EURegKA vorgesehene BETEILIGTE Dezernat 1, ZJD, Wifö, PIA, AfSta, KMK, KVV, TRK, StplA, Spitzenrepräsentanten der Mitglieder, IHK, Mitglieder der Initiative Hochschul-Inst., consulting- Büros, Bahngesellschaften, Mitglieder der Initiative Dienstleister AKTUELLER STAND Seit Juni 2007: dreimal täglich TGV-Verbindung auf der Strecke Paris-Strasbourg-Karlsruhe-Stuttgart. Seit Dezember 2007: zusätzliche TGV-Verbindung von Paris nach München. Die deutsch-französische Verbindung wird überdurchschnittlich gut (mehr als eine halbe Million Reisende) angenommen. Im Juli 2007: Unterzeichnung der Finanzierungsver- einbarung zu „Stuttgart-Ulm“ und „Stuttgart 21“ – Entscheidung zum Lückenschluss auf einer der wichtigsten Verbindungen im europäischen Hochge- schwindigkeitsnetz. Deutschland im Zentrum Euro- pas wird damit auch seiner Verantwortung gegenü- ber den europäischen Nachbarn gerecht, die bereits in hohem Maße in die Schiene investiert haben. Transeuropäisches Verkehrsnetz (TEN) / Magistrale für Europa Zweiter Jahresbericht 2006-2007: EU-Koordinator Péter Balázs zieht positive Zwischenbilanz für die Magistrale, die durch die im November 2007 von der Europäischen Kommission vorgelegten Finan- zierungsvorschläge für das transeuropäische Ver- kehrsnetz (TEN-V) für den Zeitraum 2007 - 2013 untermauert wird. Förderung für die Magistrale im Abschnitt „Paris-Bratislava“: 438 Mio. Euro. Oktober 2007: erste Ausgabe des Newsletters „Magi- strale aktuell“ zur Intensivierung der Öffentlichkeits- arbeit durch die Initiative „Magistrale für Europa“. Seit Beginn dieses Jahres wird die Geschäftsstelle von den französischen, deutschen, österreichischen, slowakischen und ungarischen Mitgliedern gemein- sam finanziert. Link: http://www.magistrale.org AUSBLIcK Neu- bzw. Ausbau der Abschnitte (Oberrhein/ Baden-Württemberg) - Baudrecourt-Strasbourg (zweigleisig) - Strasbourg-Appenweier (zweigleisig) - Basel-Offenburg (viergleisig) - Rastatt-Karlsruhe (mit Rastatter Tunnel, viergleisig) - Stuttgart 21 - Stutt- gart-Ulm (zweigleisig); voller Ausbau Paris-Wien- Bratislava und Lyon-Genua-Rotterdam-Antwerpen erreicht. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 35 ZIEL Gesamtkonzept für künftige Verkehrsplanung und Mobilitätsmanagement; Lösung anstehender Verkehrsprobleme, Gewährlei- stung eines intelligenten Verkehrsflusses Optimierung der Verkehrsabläufe für alle Verkehrs- teilnehmer PROJEKTLEITUNG Stadtplanungsamt vorgesehene BETEILIGTE TBA, UA, Projektgruppe Sozialverträglichkeit, VBK, BuS, Wifö, AfSta, AfA, BD, Planungsbüros, Interes- sensverbände (z. B. IHK, ADAc), Pol.-Präs., Land B.-W., RP Zukunft Mobilität AKTUELLER STAND Zwei wesentliche Projektbereiche: Erstellung eines „Verkehrsentwicklungsplans (VEP)“ sowie „Mobili- tätsmanagement und Verkehrsinfozentrale“. VEP 2007: Formulierung von maßgeblichen Inhalten, Mindestanforderungen und Vertragsbedingungen durch die Stadtverwaltung. Auswahlverfahren zur möglichen Beauftragung eines externen Büros zur Erstellung des VEP Karlsruhe. Nach Beschlussfas- sung im Planungsausschuss April 2008: umfassende Analyse des Bestandes durch das Büro. Im Frühjahr 2008: erstes „Verkehrsforum Verkehrsentwicklungs- plan“ unter Beteiligung von Politik und Interessen- verbänden (z. B. IHK, ADAc). Zwischenbericht zum VEP ist für 2009, Abschlussbericht für Ende 2010 vorgesehen. Einstellung von Informationen für Bür- gerinnen und Bürger in das Internet geplant. Aufgrund der aktiven Mitarbeit der Stadt Karlsruhe am Landesprogramm MOBIN und am Forschungs- projekt Do-it des BMWi wird Karlsruhe bald über eine überdurchschnittliche Vielfalt an Verkehrsdaten in Menge und Qualität zur Bestimmung der aktuellen Verkehrslage (Level of Service) auf den städtischen Hauptstraßen verfügen. Bis 2009: Datenaufberei- tung zur direkten Nutzung durch den Verkehrsteil- nehmer (Internet, Verkehrsfunk, Navi-System, Ver- kehrsinfo an Schilderbrücken). Schrittweiser Ausbau des Systems zum aktiven Verkehrsmanagement bis 2015. www.mobin.de www.igv.de/scripts/news/446/22066 www.vm2010.de/web/de/projekte/do-it www2.karlsruhe.de/Service/Parken AUSBLIcK Die Umsetzung des VEP erfüllt 2015 die Mobilitäts- bedürfnisse der Bevölkerung. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 36 ZIEL Kunden- und nutzerfreundliche Anbindung des Flug- hafens Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) an das Ober- zentrum und das (inter)nationale Verkehrsnetz; Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit (Flughafen sowie Landkreise und Kommunen der Technologie- Region Karlsruhe) PROJEKTLEITUNG EURegKA vorgesehene BETEILIGTE Dezernat 1, Wifö, Bund, Land B-W, RP KA, KVV, RVMO, Baden-Airpark, Baden-Airpark-Beteiligungs- gesellschaft mbH, TRK, Landkreis Rastatt Ausbau der Verbindung Karlsruhe Baden-Airpark AKTUELLER STAND Anschluss an die A5 Die Bundesregierung hat Zustimmung zum Vorha- ben einer neuen Autobahnanschlussstelle zwischen Baden-Baden und Bühl als Anbindung an den FKB signalisiert. Projektträger: Landkreis Rastatt (Einbindung der Stadt Karlsruhe über die TechnologieRegion Karls- ruhe). 2008: Umweltverträglichkeitsuntersuchung, Er- stellung von Lärmgutachten und technischen Pla- nungen. 2009: Voraussichtlich Beginn des Planfeststellungs- verfahrens. Anschluss an den schienengebundenen öffentlichen Personennahverkehr Dezember 2007: Reaktivierung der Arbeitsgruppe „ÖPNV-Anbindung Flughafen Karlsruhe/Baden-Ba- den (Baden-Airpark)“ Der Arbeitsgruppe gehören neben dem federfüh- renden Landkreis Rastatt, die Stadt Rastatt, die Ge- meinden Hügelsheim, Iffezheim und Rheinmünster, die AVG, der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden, der Zweckverband Söllingen, die Nahverkehrsgesell- schaft Baden-Württemberg sowie der Regionalver- band Mittlerer Oberrhein an. Die Stadt Karlsruhe und die TechnologieRegion Karlsruhe sind ebenfalls Mitglied in der Arbeitsgruppe. Ziel: Aktualisierung bestehender Planunterlagen und dabei zunächst Konzentration auf die Variante „Wintersdorfer Strecke“ im Bereich Rastatt. AUSBLIcK ÖPNV-Anbindung KA/FKB über Stadtbahn; Direkte Zufahrt zur BAB 5 über neue Anschlussstelle „Flugha- fen Karlsruhe/Baden-Baden“ bis 2010. Aufwertung des Wirtschaftsstandorts Karlsruhe und der Region durch schnelle Erreichbarkeit deutlich gesteigert. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 37 ZIEL Persönliche Standortbindung von Unternehmen und Gewinnung von internationalen Botschaftern aus der Karlsruher Industrie, Forschung, Wissenschaft und Verwaltung für Karlsruhe und die Region. PROJEKTLEITUNG Wirtschaftsförderung vorgesehene BETEILIGTE HA, EURegKA, TRK, KMK, Stadtmarketing, IHK, KIT, Universität, FZK, ZKM Internationales Netzwerk Karlsruhe AKTUELLER STAND Vertiefung der persönlichen Standortbindung von Unternehmen und Gewinnung von internationa- len Botschaftern aus der Karlsruher Industrie, For- schung, Wissenschaft und Verwaltung für Karlsru- he und die (Technologie)Region zum Ausbau eines Wettbewerbsvorsprungs zur Ansiedlung von aus- ländischen Unternehmen/Investitionen. Ausbau der bei der Wirtschaftsförderung existie- renden grenzüberschreitenden Netzwerke Mittel- und Osteuropa und Indien, Entwicklung gemein- samer Aktivitäten mit hinzukommenden Partnern. 2008: Entwicklung einer Gesamtkonzeption mit Fi- nanzierungsplan zur dann möglichen Umsetzung geplant. AUSBLIcK Internationale Positionierung von Karlsruhe über Multiplikatoren und Persönlichkeiten wird insbeson- dere im Netzwerk Indien bereits erreicht und über Projekte und Veranstaltungen erweitert. Wirtschaft und Arbeit Karlsruhe 2015. Wir schaffen Perspektiven. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 38 ZIEL Siehe Leitprojekt InnovationsForum und Zukunfts- werkstatt Karlsruhe PROJEKTLEITUNG Wirtschaftsförderung vorgesehene BETEILIGTE Siehe Leitprojekt InnovationsForum und Zukunfts- werkstatt Karlsruhe Aufbau und Ausbau von Netzwerken zwischen Wirtschaft, Forschung, Wissenschaft, innovativen Technologien und Schulen AKTUELLER STAND Siehe Leitprojekt InnovationsForum und Zukunfts- werkstatt Karlsruhe AUSBLIcK Siehe Leitprojekt InnovationsForum und Zukunfts- werkstatt Karlsruhe ZIEL Möglichkeiten aufzeigen für eine funktionierende, privatwirtschaftlich organisierte Nahversorgung im Stadtgebiet PROJEKTLEITUNG Wirtschaftsförderung vorgesehene BETEILIGTE AfSta, StplA, Bürgerschaft, Bürgervereine, Einzel- handelsverbände, IHK ... Forschungsauftrag für eine funktionierende Nahversorgung AKTUELLER STAND Broschüre mit dem Titel „Einkaufen und Nahversor- gung in Karlsruhe 2007“ – erstellt aus den Ergeb- nissen des Einzelhandelsgutachtens 2007 und der Bürgerumfrage des Amtes für Stadtentwicklung. Diese Broschüre enthält zu jedem Stadtteil detail- lierte Aussagen über den Ist-Zustand und zeigt gleichzeitig auf, in welchen Bereichen Handlungs- bedarf besteht. Der Forschungsauftrag selbst ist da- mit abgeschlossen. Im nächsten Schritt: Diskussion der Ergebnisse mit den Bürgervereinen und darauf aufbauend in den kommenden Jahren: Weiterarbeit an der Sicherung und dem Ausbau einer funktionie- renden Nahversorgung. AUSBLIcK Funktionierende, zukunftsfähige Versorgung des Stadtgebiets ist gesichert. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 39 ZIEL Verbesserung der Verkehrsverhältnisse für den ÖPNV durch den Stadtbahntunnel in der city. Schaf- fung einer schienenfreien Fußgängerzone ohne Nut- zungskonflikte zwischen ÖPNV und Fußgängern. Sicherung der Leistungsfähigkeit des ÖPNV auch in der Zukunft durch die neue Straßenbahntrasse in der Kriegsstraße. Fortsetzung der eingeleiteten Südentwicklung der Innenstadt durch Umbau der Kriegsstraße. Straßentunnel in der Kriegsstraße entlastet die Knotenpunkte und reduziert Lärm- und Abgasbela- stung. Neubelebung Kaiserstraße und angrenzende Straßenzüge. PROJEKTLEITUNG KASIG mbH vorgesehene BETEILIGTE VBK, TBA, Stadtwerke, VLW, StplA, GBA, AfSta, Wifö, BuS, ZJD, Planungsbüros, Gutachter, Baufir- men, für Einzelmaßnahmen während Bau ggf. Ein- zelhandel im Baustellenbereich AKTUELLER STAND Voraussichtlich Mitte 2008: Abschluss der laufenden Plangenehmigungsverfahren und der Prüfung des Zuwendungsantrags. Voraussichtlich Frühjahr 2008: Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan „Kriegsstraße Mitte, Stra- ßenbahn in der Kriegsstraße mit Straßenbahntun- nel“. Kombi-Lösung Ganzjährig 2008: Neben der vertiefenden tech- nischen Planung Verstärkung der Öffentlichkeitsar- beit; Einrichtung von Kommunikationsebenen, in de- nen die wichtigsten gesellschaftlichen Institutionen und Gruppen in der Stadt in das Projekt einbezogen werden und dabei ihre Ideen und Anregungen ein- bringen können. Neben einer festen Informations- stelle sind zusätzliche Informationsveranstaltungen in den Stadtteilen sowie direkte Gespräche mit be- troffenen Anliegern vorgesehen. Projektstand: Planung, Abstimmung und Erstellung der Unterlagen für die Ausschreibung der Arbeiten zum Stadtbahntunnel sind in Bearbeitung. Ein be- sonderer Schwerpunkt liegt dabei auf einer detail- lierten Bauablaufplanung, um sowohl einen festen Rahmen für die eigentliche Baumaßnahme zu de- finieren als auch Handlungsspielräume für andere innerstädtische Projekte aufzuzeigen. www.kasig.info AUSBLIcK Ende 2009: Beginn der Bauarbeiten nach jetzigem Planungsstand. Für die Umsetzungsreihenfolge gibt es Gutachten, über die der Gemeinderat noch zu beraten hat. Noch in 2008 soll der Gemeinderat die Reihenfolge der Umsetzung beschließen. Fertigstel- lung der Gesamtmaßnahme Kombi-Lösung voraus- sichtlich 2020. Zukunftssicherung Innenstadt Karlsruhe 2015. Bei uns pulsiert das Leben. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 40 ZIEL Aufwertung der Fußgängerzone durch zeitgemäße, angenehme Gestaltung; Einbezug der Geschäftsinhaber verstärken PROJEKTLEITUNG Wirtschaftsförderung vorgesehene BETEILIGTE StPlA, VBK/KASIG, StaMa, GBA, TBA, AfA, BuS, Wifö, ciK, Einzelhandel, IHK, HWK, Haus und Grund, Bür- gerschaft, ggf. Bürgervereine Neugestaltung und Aufweitung der zentralen Fußgängerzone AKTUELLER STAND Bis 2007: Attraktivitätssteigerung der Innenstadt durch Ansiedlung des Einkaufszentrums Ettlinger Tor und der Post Galerie Aufwertung der Kaiserstraße durch neue Beleuch- tung und neues Mobiliar sowie vielfältige städte- bauliche Aufwertungen. In den Folgejahren: Erstellung eines aufbauenden Maßnahmenkonzepts durch die Arbeitsgruppe In- nenstadt, im Kern bestehend aus Wirtschaftsförde- rung, Stadtplanung, Stadtentwicklung und Stadt- marketing. AUSBLIcK Straßenbahnfreie Fußgängerzone mit hoher Aufent- haltsqualität Vielfältige Einkaufsmöglichkeiten mit hohem Erleb- niswert Aufwertung der 1b- und 1c-Lagen ZIEL 1. Vielfältige Nutzungsmischung 2. Sicherung der vorhandenen Wohnnutzung in der Innenstadt 3. Förderung deren baulicher Aufwertung 4. Kriminalitätsprävention durch ausgewogene soziale Netze und Kontrolle im Stadtzentrum 5. Erhöhung der Aufenthaltsqualität PROJEKTLEITUNG Stadtplanungsamt vorgesehene BETEILIGTE Wifö, AfSta, GBA, TBA, StaMa, city-Monitoring: Er- hebung durch externes Büro, Nymphengarten und andere Plätze: Land Baden-Württemberg (Eigentü- mer), Bürgerschaft Wohnen in der city AKTUELLER STAND 2003: Beginn Sanierung Innenstadt-West. 2006: Abschluss der offiziellen Beteiligung (Work- shops / Bürgerversammlungen). Einrichtung eines runden Tisches „lokal sozial“ zur Verstetigung des sozialen Netzwerkes im Stadtteil. Im öffentlichen Raum wurden bisher folgende Maß- nahmen umgesetzt: Umgestaltung des Schulhofes der Leopoldschule (2006) Umgestaltung der Sophienstraße zwischen Karl- und Hirschstraße Anfang 2008: Aufwertung der Hirschstraße zwi- schen Kriegs- und Sophienstraße. Für 2008 sind folgende Maßnahmen im öffentlichen Raum vorgesehen: Umgestaltung der Sophienstraße zw. Leopold- und Reinhold-Frank-Straße Aufwertung der Unterführung Kriegsstraße im Zuge der Hirschstraße. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 41 http://www.karlsruhe.de/bauen/bauenplanen/sa- nierung/innenwest http://www1.karlsruhe.de/Stadtentwicklung/afsta/ Stadtentwicklung/Stadtteilentwicklung/InnenWest/ Index.htm 2006: Beginn Sanierung city-West. Seit Herbst 2006 Durchführung von Beteiligungen zu Waldhof, Erb- prinzenhof, südlicher Herrenhof, Passagehof, Hirsch- und Karlshof sowie zur westlichen Kaiserstraße. Vorstellung der Ergebnisse im Herbst 2007 während des Waldhoffests. Hier auch Veröffentlichung der Planungen des Büros „Netzwerk für Planung und Kommunikation“. 28.11.2007: Erörterung der Ergebnisse und Pla- nungen im Sanierungsbeirat. 2008: Abschlusskon- ferenz geplant. Für einige Höfe sind die Aufwertungsvorschläge in- zwischen in konkrete Planungen eingeflossen. (sie- he Höfekonzept) Für 2008 sind folgende Maßnahmen im öffentlichen Raum vorgesehen: Erörterung der städtischen Überlegungen zu einem einheitlichen corporate-Design für die (öffentlichen) Hofzugänge mit den (privaten) Angrenzern; mög- lichst Realisierung im laufenden Jahr. http://www.karlsruhe.de/bauen/bauenplanen/sa- nierung/citywest http://www1.karlsruhe.de/Stadtentwicklung/afsta/ Stadtentwicklung/Stadtteilentwicklung/cityWest/ Index.htm Insbesondere im Rahmen des breit angelegten Mot- tos „Zukunftssicherung Innenstadt“ und letztlich auch zur Steigerung der Wohnqualität und -attrakti- vität wurden eine Vielzahl von öffentlichen Flächen aufgewertet: Kirche St. Stephan mit Kinderspielplatz, Springbrun- nen und Außenbewirtung Installation von neuen Lichtstelen in der Kaiserstra- ße, um die Kirche St. Stephan und weiteren städte- baulich wichtigen Bereichen Ausbau der Fahrrad-Routen durch die Innenstadt Ausweisung von Teilen der Erbprinzenstraße als Fahrradstraße Umbau der Lammstraße zwischen Erbprinzenstraße und Hebelstraße Verbreiterung des Gehweges entlang der Karl-Fried- rich-Straße Aufwertung des Zirkels Fußgängerfreundlicher Ausbau der Hebelstraße Aufbau von neuem Mobiliar (Sitzbänke in der Kai- serstraße, Abfallbehälter etc.). http://www.karlsruhe.de/bauen/bauenplanen/ city2015 Regelmäßige Auswertung von Rückmeldungen und Umfragen zur Wohnattraktivität durch das Pro- gramm „city-Monitoring“. Nächste Datenerhebung für 2008 geplant. AUSBLIcK Die Innenstadt ist 2015 attraktives Wohngebiet für viele Bevölkerungsgruppen. Das Wohnungsangebot ist für verschiedene Nut- zungsgruppen attraktiv und marktfähig. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 42 ZIEL Hervorhebung des Fächergrundrisses als Alleinstel- lungsmerkmal des historischen Stadtkerns, Einbezug in weitere städtebauliche Entwicklungen; Karlsruhe als Fächerstadt bereits bei Ankunft im Bahnhof er- lebbar machen PROJEKTLEITUNG Stadtplanungsamt vorgesehene BETEILIGTE BuS, TBA, Stadtwerke, Lichtplaner, Investoren, Bür- gerschaft Fächergrundriss AKTUELLER STAND Betonung der neun Fächerstrahlen im Abschnitt zwi- schen dem Schloss und der Kaiserstraße. Für 2008 ist daher im Rahmen der Umsetzung des Lichtplans vorgesehen, in einem Teilstück einen Lichtstrahl im Bodenbelag bzw. alternativ eine kettenbildende Lichtpunktreihe gestalterisch und technisch aus- zutesten. Ein überarbeitetes Konzept des Sonnenfächer e. V. liegt zur Prüfung vor. AUSBLIcK Optische Hervorhebung des Fächergrundrisses ist bevorzugt mit Licht und im Bodenbelag bis 2015 erreicht Karlsruhe hat Bekanntheitsgrad als Fächerstadt ge- steigert ZIEL Aufwertung der Lieferhöfe entlang der Kaiserstra- ße zu attraktiven Einkaufs- und Gastronomielagen, Steigerung des Grüns und der Aufenthaltsqualität PROJEKTLEITUNG Stadtplanungsamt vorgesehene BETEILIGTE TBA, GBA, AfA, BuS, VLW, Lichtplaner, Stadtwerke, Private, externe Büros, Bürger, Geschäftsleute, An- lieger Höfekonzept AKTUELLER STAND Herbst 2006 bis Sommer 2007: erste und zweite Staffel der Workshop-Reihe zur Aufwertung der ehemaligen Lieferhöfe (Wald-, Passagehof, westliche Kaiserstraße, Hirsch-, Karls-, Herren- und Erbprinzen- hof) im Rahmen des Sanierungsgebietes city-West. Aufnahme zahlreicher Ideen und Anregungen, Prü- fung verschiedener Varianten mit den Fachämtern und zwischenzeitlich Erörterung in vielen Einzelge- sprächen mit Eigentümern und Händlern. Erneute Diskussion der Ergebnisse von den Beteiligten im jeweiligen „Rückkoppelungstermin“. Anstoß einzelner Maßnahmen, u. a. die Lösung des Müllproblems im Waldhof oder die Neugestaltung mit neuer Beleuchtung der Durchfahrt bei der „Kur- bel“. 2008: Erarbeitung einer Konzeption zur Fassaden- und Eingangsgestaltung sowie Einbindung in das Lichtkonzept für alle Höfe. KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 43 2008: voraussichtlich Aufwertung/Neugestaltung des Waldhofs (weitergehende Einflussnahme auf die Entwicklung der Müllsituation, Schaffung von Sitzgelegenheiten, Begrünung), sobald privat-recht- liche Voraussetzungen erfüllt sind. Ein Umlegungs- verfahren zum Erwerb privater Restgrundstücke soll vollzogen werden. http://www.karlsruhe.de/bauen/bauenplanen/sa- nierung/citywest http://www1.karlsruhe.de/Stadtentwicklung/afsta/ Stadtentwicklung/Stadtteilentwicklung/cityWest/ Index.htm AUSBLIcK Voraussichtlich 2009: - Aufwertung Passagehof. Weitergehende Prüfung der Schließung des Hofs in den Nachtstunden. Fortsetzung der Planung zur Umsetzung der Gestaltung des zentralen Hofs (Va- riante 3). Prüfung städtebaulicher Entwicklung im Umfeld des Parkhauses (Brachflächen). Aufnahme einer Planung zur Neugestaltung der Oberflächen im öffentlichen Raum um das Parkhaus und im Ein- mündungsbereich zur Akademiestraße. - Aufwertung/Neugestaltung von Hirschhof /Karls- hof. Vereinheitlichung des Bodenbelages (niveau- gleich) vorgesehen. Voraussichtlich 2010: Südlicher Herrenhof und Erbprinzenhof (niveaugleichen Bo- denbelag und Verbesserung der Möblierung). Beim Zirkelhof und Zentralhof wird die gestalterische Auf- wertung voraussichtlich 2012 realisiert sein. ZIEL Aufwertung des Schlosses mit Schlossplatz und Schlossgarten, Öffnung der city zum Schlossplatz; innerer Zirkel wird Bindeglied zur city, Schlossgar- ten, Botanischem Garten und Fasanengarten PROJEKTLEITUNG Stadtplanungsamt vorgesehene BETEILIGTE Dezernat 1, Dezernat 5, TBA, GBA, Vermögen und Bau, Amt Karlsruhe, Finanzministerium, Lichtplan Aufwertung des Schlosses mit Schlossplatz und Schlossgarten AKTUELLER STAND ... siehe Plätzekonzept... AUSBLIcK Schloss, Schlossplatz und Schlossgarten sind auf- gewertet und deutlicher als bisher mit der „city“ verbunden. Schloss und Schlossplatz werden als Teil der Innenstadt wahrgenommen KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 44 InnovationsForum und Zukunftswerkstatt KA Science Center Studentenstadt KA Innovationspreis Stadtjubiläum 2015 – 300 Jahre Stadt KA Kommunikationsprozess KA Masterplan 2015 MIT RECHT. KARLSRUHE Neuordnung der KA ́er Museumslandschaft Kinder- und Jugend-Kultur Wiederaufbau der Kuppel des Naturkundemuseums Einrichtung einer Zweigstelle der St. Petersburger Eremitage Bildung und Betreuung Vorbereitung der besseren Integration von Schulabgängerinnen und Schulabgängern in den Arbeitsprozess Konzept für die gezielte Integration von Migrantinnen und Migranten – auch bei Stadt- teilfesten und Veranstaltungen Nachhaltige Integration von Obdachlosen ... Bürgerzentren als Orte des Miteinanders Überregionale Zusammenarbeit am Oberrhein – Metropolregion Oberrhein Städtepartner in Europa Schönster Zoologischer Stadtgarten Süddeutschlands Stärkung der Vereinsstrukturen im Bereich Sport Fußballstadion Gesundheitspark Tägliche Bewegungszeit Bewegungsräume in allen Stadtteilen 28.01.08, Europ. Zukunftswerk- statt mit EU und CLOE-Partnern 02.10.07–26.11.07 Start Erstwohnsitzkampagne – kontinuierliche Fortführung 20.-22.06.08, Stadtgeburtstag Mai 2007, Kongress 13.-17.05.08 KinderCircusFestival 22.04.08 Elternforum Nordstadt 09.04.08, Fachtag in der Nord- stadt unter Beteiligung der Schulämter, Landkreis, IHK erste öffentliche Präsentation der Leitlinien zur Integration im AuslBeirat 13.02.07,weitere acht öffentliche Informations- veranstaltungen bis Juli 07 Frühjahr 08, Stadtteilent- wicklungsprozess Mühlburg: erste AK mit den Bürgern seit 2004 bis zunächst 2007: Beteiligung bei „Radeln ohne Grenzen“ der REGIO PAMINA 07.–09.10.07, Fachtagung „Gemeinsam Erkennen und Vernetzen“ Juni/Juli 07, Info Kooperation Kindergarten-Verein an betei- ligte Institutionen und Träger 24.01.08, Jugendkonferenz in Mühlburg: Bewegungsräume aus Sicht der Jugendlichen 28.09.07/7.12.07 und 04.08 Städtenetz (AG) 2008, Krasnodar, Einladung an künftige Jugendgruppen- leiter aus allen Partnerstädten von KA u. Krasnodar nach Dubrava/Russ. Föderation Mai 08 Befragung der Bürgervereine Juni 08, EnergieForum in Karlsburg, Durlach 11.09./6.11.07 AG Metropolregion – Wirtschaft und Kommunen 2008, Weihnachtsmarkt Halle; Treffen der Städtepartner- schaftsbeauftragten der eigenen Partnerstädte 28.05.08 Kindergartenolympiade 23.04.08, AK BV – Beteiligung der Bürgervereine 27.02.08, Internat. Cluster- Konferenz Juni 2008, Ausgabe der 600 Studi-Fahrräder Herbst 2007, Konferenz „Ge- meinsam Erkennen und Vernet- zen“, Diskussion des Themas „Mit Recht - Stadtbrief“ mit Partnerstädten 02.06.08 Planungsworkshop Nordstadt 11.06.07/16.04.08, Kamin- gespräch Offenburg/Basel – Spitzen Wirtschaft, Wissen- schaft, Politik Sommer 2008 „Digitale Liaison mit Temeswar“ 31.10.07, Zusatzqualifikation Erzieher/innen Internetumfrage des GBA zu Frei-/Grünflächen in den Karlsruher STT VERANSTALTUNGEN UND BETEILIGUNGEN 2007 UND 2008 KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 45 18.12.07, Kooperation Technologie-Region Karlsruhe/ EMRN – Spitzengespräch Politik/Wirtschaft 29.11.07, Kooperation Techno- logie-Region Karlsruhe/EMRN – Beschluss Kooperation durch Technologie-Region Karlsruhe 2008 Straßenbahnworkshop Karlsruhe-Krasnodar 11.10./13.12.07 Metropolregion – Oberrhein- konferenz 2008, Karlsruhe Treffen der Museumsleiter aus KA, Nancy, Temeswar, Lüttich und Lublin (Partnerstädte von Nancy) Frühjahr 08, Einweihung des „Fitnessparcours“ als ersten Bestandteil d. Leitprojekts 28.05.08 Städtenetz (Politik), Offenburg 07.03.08, Kooperation Techno- logie-Region Karlsruhe/EMRN – Beschluss Kooperation durch Verband Region RheinNeckar 11.01.08 (11. Dreiländerkongress) KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 Landschaftspark Rhein – „PAMINA-Rheinpark“ Rheinauenerlebnispark Alter Schlachthof Plätzekonzept Attraktive Stadteingänge Lichtplan Visionäre Bauprojekte (Bauausstellung, Generationenwohnen) KA, ein Geothermiezentrum Ökologische Vernetzung der Grünflächen und Inseln Verkehrsverbindung über den Rhein Fahrradstadt Karlsruhe TEN/Magistrale für Europa Zukunft Mobilität Ausbau der Verbindung KA Baden-Airpark Internationales Netzwerk KA Forschungsauftrag für eine funktionierende Nahversorgung Aufbau und Ausbau von Netzwerken zw. Wirtschaft, ... Kombi-Lösung Neugestaltung und Aufweitung der zentralen Fußgängerzone Wohnen in der City Fächergrundriss Höfekonzept Aufwertung des Schlosses mit Schlossplatz und Schlossgarten kontinuierliche projektbeglei- tende AG Landschaftspark Rhein 2007 Einweihung erster Baustein Herbst 07, Diskussion Bebauungsplanvorentwurf mit Bürgerschaft u. Trägern öff. Belange 26.04.07, Stadtbauforum Lichtplan 13.12.07 Stadtbauforum IBA Nov. 2008 Geothermische Jahrestagung Okt. 07, Einweihung Wikinger- spielplatz Neureut Juli 07 NT-Kommissionssitzung Juni 2007, Ausrichtung der Startetappe der „Tour de Ländle“ 25.05.07–28.05.07, VIP-Fahrt mit ICE/TGV, Ausstellung in Pa- ris (mit Präsentation Karlsruhe) und KA 25.09.07, GR-Sitzung öff. Nahverkehrsplan KA, Rastatt, Baden-Baden 2006 13.12.07, Wiederaufnahme Arbeitsgruppe „ÖPNV-Anbin- dung Flughafen Karlsruhe/ Baden-Baden (Baden-Airpark)“ bis Ende 07, erstes internes Treffen Bürgerumfrage 2007 siehe LP InnovationsForum und Zukunftswerkstatt KA bis 10.07.07, Offenlage geän- derte u. ergänzte Planunterla- gen s. auch Prozess City 2015 seit Herbst 2006, Sanierungs- gebiet City-West: Starterkonfe- renz, Workshops, Rückkoppe- lungsveranstaltungen 05.03.07 Rückkopplung zum Waldhof 2008/09 Wettbewerb neue Hauptfeuerwache 20.-22.06.08: Inszenierung des Themas Fahrrad und Fahr- radstation Bahnhof im Rahmen des Stadtgeburtstages 13.12.07, Die Magistrale – hin zu einem Netzwerk der Städte und Regionen (Kolloquium), ENA, Strasbourg 10.07.08, Stadtbauforum Mobilität in KA (Verkehrs- entwicklungsplan) 06.11.07, Sitzung Projektteam 2008, Sanierungsgebiet City- West: Abschlusskonferenz 14.03.07 Workshop Südlicher Herrenhof Im Sommer 08, Information über Stand Bebauungsplanver- fahren und Neuerschließung für Nutzer und Interessierte 2008, Wettbewerb Grund- und Hauptschule KA-SO (Modellschule KA-Südost) Mai 08 Sonderseite in der StadtZeitung Mai 2008 Ausgabe der 600 Studi-Fahrräder 07.12.07, Sonder-TGV Strasbourg-München Frühjahr 08, „Verkehrsforum Verkehrsentwicklungsplan“ allg. Erörterungstermine und Einzelgespräche mit Geschäfts- leuten 2007 und 2008, „City-Monito- ring“ (Erhebung) 12.03.07 Rückkopplung zum Passagehof Frühjahr 08, Auslegung Bebau- ungsplanentwurf Juni 08 Ausstellung im Rathaus 17.01.08, moderiertes Grup- pentreffen Mehrgen.-wohnen Grünwinkel (Fortführung in ein- bis zweimonatigem Turnus geplant) 14.-17.02.08, Giardina: Info Hinterhofwettbewerb, Dach- begrünung 28.04.2008 NT-Kommissionssitzung 15.03.08, Start Wettbewerb Fahrradfreundlicher Arbeit- geber 09.06./10.06.07, VIP-Fahrt nach Strasbourg u. Präs. KA/ Empfang TGV in KA 08.10.07, Kolloqium Verkehrsentwicklungsplan stadtintern (Büros) 24.04.08, Messe Resale: Netzwerkveranstaltung Indien 18.09.07, Erörterungstermin Planergänzungen Herbst 2007, Waldhoffest 07.03.07 Workshop Hirschhof/Karlshof 46 KARLSRUHE MASTERPLAN 2015 | SAcHSTANDSBERIcHT 2008 15.06.08 Präsentation der dt. TGV-Städte in Paris 22.01.08, Einzelhandel 13.06.07, Rückkopplung zum Hirschhof/Karlshof 31.01.08, Generalversammlung Association TGV Est Européen, Strasbourg 30.01.08, Sitzung Projektteam 28.03.07 Workshop Erbprinzenhof 28.01.08, AK Magistrale, Salzburg 10.12.07, Infoveranstaltung für Bürgervereine Herbst 2008, Klimaschutz- kampagne 26.03.2007, Rückkopplung zur westlichen Kaiserstraße 23.04.08, Sitzung Projektteam 24.06.08, Abstimmungsver- anstaltung Bürgerbeteiligung City-West Februar 08, Südstadt und Rüppurr 25.06.07, Rückkopplung zum Erbprinzenhof 47 Stadt Karlsruhe Stabsstelle Karlsruhe Masterplan 2015 Doris Giebeler Tel.: 0721/133-1860 Ulrike Ziebell Tel.: 0721/133-1861 Rathaus am Marktplatz 76133 Karlsruhe Fax: 0721/133-1869 Masterplan2015@karlsruhe.de www.karlsruhe.de