Interfrakt. Antrag GRÜNE, CDU: Erweiterung des Märktekonzeptes

Vorlage: 19865
Art: Beschlussvorlage
Datum: 31.03.2008
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 08.04.2008

    TOP: 16

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • Interfrak.-Märktekonzept
    Extrahierter Text

    INTERFRAKTIONELLER ANTRAG Stadtrat Klaus Stapf (GRÜNE) Stadträtin Anne Segor (GRÜNE) GRÜNE-Gemeinderatsfraktion Stadtrat Wolfram Jäger (CDU) Stadträtin Marianne Krug (CDU) CDU-Gemeinderatsfraktion vom 25. Februar 2008 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 49. Plenarsitzung Gemeinderat 08.04.2008 1344 18 öffentlich Erweiterung des Märktekonzeptes Zur Belebung der Innenstadt konzipiert das Marktamt der Stadt Karlsruhe in den Sommermonaten einen Kunsthandwerk- und/oder Antiquitätenmarkt. In vielen Städten finden in den Sommermonaten parallel zu Stadtfesten, Museumsfesten oder auch an geschäftsoffenen Sonntagen Kunsthandwerker- und/ oder Antiquitätenmärkte statt, die jeweils ein eigenes großes Publikum anziehen. In Karlsruhe gibt es vor Weihnachten gut eingeführte und hervorragend besuchte Kunsthandwerkermärkte. In den Sommermonaten dagegen fehlt ein solches Angebot. Für die vielen hervorragenden Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker in Karlsruhe, für die sich ein Ladengeschäft aus wirtschaftlichen Gründen nicht lohnt und die daher große Probleme haben, ihre Produkte einem größeren Publikum bekannt zu machen, wäre ein solcher Markt ein wichtiges Forum. Die Einrichtung eines Kunsthandwerkermarktes in den Sommermonaten könnte Wirtschaftsförderung mit einer Belebung der Innenstadt verbinden. Gut vorstellbar wäre ein solcher Markt entlang der Achse ECE–Center und Neue Postgalerie auf der Erbprinzenstraße. Sachverhalt/Begründung: Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Auch ein Antiquitätenmarkt fehlt in Karlsruhe. Zwar gibt es an einigen Wochenenden im Sommer Flohmärkte auf dem Stephanplatz, die auch sehr gut besucht werden. Verbunden mit gastronomischen und kulturellen Angeboten könnten Kunsthandwerker- und Antiquitätenmärkte das Märkteprogramm der Stadt vervollständigen und für eine weitere Attraktivität und Belebung der Innenstadt sorgen. unterzeichnet von: Klaus Stapf Anne Segor Wolfram Jäger Marianne Krug Hauptamt - Sitzungsdienste - 28. März 2008

  • TOP 18
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME zum interfrak- tionellen Antrag GRÜNE-Gemeinderatsfraktion CDU-Gemeinderatsfraktion vom: 25.02.2008 eingegangen: 26.02.2008 Gremium: 49. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 08.04.2008 1344 18 öffentlich Dezernat 2 Erweiterung des Märktekonzeptes - Kurzfassung - Auf dem Stephanplatz werden am 10.05.2008 und am 25.10.2008 bereits Kunst- handwerkermärkte stattfinden. Die Entwicklung in diesem Jahr sollte noch abgewar- tet werden, bevor eine Verlegung, zeitliche Verschiebung oder Ausweitung in Be- tracht gezogen wird. Da die Erbprinzenstraße eine stark frequentierte Fahrradstraße ist und deshalb nicht gesperrt werden kann, wird für einen Kunsthandwerker- oder Antiquitätenmarkt al- ternativ der Lidellplatz mit seinem Leitthema „Antik und Buch“ vorgeschlagen. Finanzielle Auswirkungen nein x ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein x ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein x ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Im letzten Jahr wurden von einem Vertragspartner der Stadt Karlsruhe zum ersten Mal Kunsthandwerkermärkte auf dem Stephanplatz veranstaltet. Auch in diesem Jahr sollen wieder zwei Märkte dieser Art durchgeführt werden und zwar am 10. Mai und am 25. Oktober. Damit sich die Märkte in Karlsruhe richtig etablieren und aus- weiten können, sollte die Entwicklung in diesem Jahr noch abgewartet werden, be- vor eine Verlegung, zeitliche Verschiebung oder Ausweitung in Betracht gezogen wird. Sollte sich eine solche für das Ziel als sinnvoll erweisen oder falls ein separater An- tiquitätenmarkt politisch gewünscht wird, empfiehlt sich nach Auffassung der Verwal- tung der Lidellplatz. Damit bekäme dieser Platz eine weitere Attraktion, die seinen Charakter als zentrumsnahes Stadtquartier verstärken würde. Der Stadtgeburtstag 2006 machte sichtbar, dass der Lidellplatz ein „Juwel“ unter den Stadtplätzen ist. Seine Geschichte und seine Urbanität würde eine besondere und identitätsstiftende Atmosphäre verleihen. Die von den Antragsstellern vorgeschlagene Erbprinzenstraße wird für weniger ge- eignet gesehen, weil es sich hierbei um eine stark frequentierte Fahrradstraße han- delt und deshalb – so auch die Auffassung des Amtes für Bürgerservice und Sicher- heit – keine Stände auf der Straße aufgestellt werden können.