Anfrage CDU: Sicherheit in Rüppurr
| Vorlage: | 19748 |
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| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 04.03.2008 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Daxlanden, Durlach, Neureut, Rüppurr, Südweststadt, Weststadt |
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ANFRAGE Stadträtin Bettina Meier-Augenstein (CDU) Stadträtin Christiane Staab (CDU) Stadträtin Marianne Krug (CDU) Stadtrat Manfred Bilger (CDU) Stadtrat Rainer Weinbrecht (CDU) CDU-Gemeinderatsfraktion vom 7. Februar 2008 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 48. Plenarsitzung des Gemeinderates 11.03.2008 1319 25 öffentlich Sicherheit in Rüppurr 1. Wie viele Einbrüche wurden in den vergangenen Monaten in Rüppurr aufgenom- men? Ist diese Zahl im Vergleich zu anderen Stadtteilen besonders auffällig? 2. Sind bestimmte Straßenzüge von dieser Einbruchserie verstärkt betroffen und wenn ja, welche? 3. Zu welchen Zeiten fanden die Einbrüche statt? 4. Können Angaben zu Umfang und Höhe der Sachschäden gemacht werden? Sind auch Personenschäden zu verzeichnen? 5. Welche konkreten Maßnahmen hat die Polizei ergriffen, um weitere Einbrüche zu verhindern? 6. Findet eine besondere Aufklärung der Anwohner statt? Wie können sich Anwoh- ner gezielt schützen? Im Stadtteil Rüppurr waren in den vergangenen Monaten mehrere Wohnungseinbrü- che zu verzeichnen. Viele Rüppurrer Anwohner sind deshalb verunsichert. Sachverhalt / Begründung: Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Zwar hat die Polizei reagiert und fährt verstärkt Streife. Allerdings sind vor allem im sog. Märchenviertel die Grundstücke großflächig sowie schlecht einsehbar und auffällige Personen oder Verhaltensweisen damit nur schwer feststellbar. unterzeichnet von: Bettina Meier-Augenstein Christiane Staab Marianne Krug Manfred Bilger Rainer Weinbrecht Hauptamt - Sitzungsdienste - 29. Februar 2008
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STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadträtin Bettina Meier-Augenstein (CDU) Stadträtin Christiane Staab (CDU) Stadträtin Marianne Krug (CDU) Stadtrat Manfred Bilger (CDU) Stadtrat Rainer Weinbrecht (CDU) CDU-Gemeinderatsfraktion vom: 07.02.2008 eingegangen: 12.02.2008 Gremium: 48. Plenarsitzung des Gemeinderates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 11.03.2008 1319 25 öffentlich Dez. 2 Sicherheit in Rüppurr Das Bürgermeisteramt war bei der Beantwortung der Fragen auf die Mithilfe des Polizei- präsidiums Karlsruhe angewiesen, da die nachgefragten Sachverhalte im dortigen Zu- ständigkeitsbereich liegen. Die Stellungnahme des Bürgermeisteramtes gibt daher ledig- lich die Antworten des Polizeipräsidiums Karlsruhe wieder. 1. Wie viele Einbrüche wurden in den vergangenen Monaten in Rüppurr aufge- nommen? Ist diese Zahl im Vergleich zu anderen Stadtteilen besonders auffäl- lig? Seit September 2007 wurden im Stadtteil Rüppurr insgesamt 13 Einbrüche und Einbruch- versuche in Häuser und Wohnungen registriert. Im gleichen Zeitraum wurden in Durlach 17 Fälle, in der Weststadt 13 Fälle, in Neureut 12 und in Daxlanden 10 Fälle verzeichnet. In den übrigen Stadteilen wurden 8 oder weniger Fälle gemeldet. 2. Sind bestimmte Straßenzüge von dieser Einbruchserie verstärkt betroffen und wenn ja, welche? Neun der in Rüppurr registrierten Einbrüche wurden im sogenannten „Märchenviertel“ be- gangen. 3. Zu welchen Zeiten fanden die Einbrüche statt? Die meisten der Straftaten wurden zwischen Donnerstag und Sonntag in den Abend- und Nachtstunden verübt. 4. Können Angaben zu Umfang und Höhe der Sachschäden gemacht werden? Sind auch Personenschäden zu verzeichnen? In sechs Fällen blieb die Tatausführung im Versuchsstadium stecken. Bei den sieben voll- endeten Straftaten betrug der Sachschaden teilweise mehrere Tausend Euro. Personen- schäden waren nicht zu verzeichnen, obwohl es in zwei Fällen zu einem Zusammentreffen der Geschädigten mit den Tätern kam. Seite 2 5. Welche konkreten Maßnahmen hat die Polizei ergriffen, um weitere Einbrüche zu verhindern? Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wurden die Bewohner Rüppurrs durch Berichte des Polizeipostens Karlsruhe-Rüppurr im „Monatsspiegel“ und im „Rieberger Blättle“ und über die Internetplattform des Bürgervereins Karlsruhe-Rüppurr über das Phänomen Woh- nungseinbruch aufgeklärt. Weitere Aufklärungsgespräche mit Bürgern Rüppurrs fanden anlässlich von zahlreichen Sonderstreifen statt, die der Polizeiposten zu den tatrelevan- ten Zeiten in Rüppurr durchführte. Auch der Streifendienst des Polizeireviers Karlsruhe- Südweststadt bezog das betroffene Wohngebiet verstärkt in seine Streifenplanung ein. Sowohl über die Presseveröffentlichungen als auch in persönlichen Gesprächen im Rah- men der Streifengänge, wurden die Bürger darauf hingewiesen, dass sie sich bei der Kri- minalpolizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Karlsruhe über Möglichkeiten zur Sicherung ihrer Gebäude und Wohnungen informieren können. Dieses Angebot wurde in der Folgezeit auch verstärkt genutzt. 6. Findet eine besondere Aufklärung der Anwohner statt? Wie können sich An- wohner gezielt schützen? Siehe Antwort zu Nr. 5