Antrag KAL: Marketing für "Kultur im Sommer"

Vorlage: 19730
Art: Beschlussvorlage
Datum: 04.03.2008
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 11.03.2008

    TOP: 11

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • KAL-Kultur im Sommer
    Extrahierter Text

    ANTRAG Stadtrat Lüppo Cramer (KAL) Stadtrat Dr. Eberhard Fischer (KAL) KAL-Gemeinderatsfraktion vom 24. Januar 2008 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 48. Plenarsitzung des Gemeinderates 11.03.2008 1303 11 öffentlich Marketing für „Kultur im Sommer“ Die Stadtverwaltung erstellt ein Konzept unter Beteiligung des Stadtmarketings, der KMK Tourismus und der Technologieregion: Marketing ab 2008 für die kulturellen „Sommerloch“-Termine in Karlsruhe und der näheren Region. Das Konzept bezieht neben der „Hochkultur“ insbesondere die „kleinen“ Kultureinrichtungen mit ihren geringeren Werbebudgets und weniger ausgeprägten Vermarktungsstrukturen ein. Wenn für andere Städte die „Sommerlochzeit“ beginnt, ist in Karlsruhe noch längst nicht Schluss: In der gesamten Stadt finden im Juli und August bis Mitte September kulturelle Veranstaltungen statt, die häufig mit viel Engagement von freien und kleinen Kultureinrichtungen, teils unterstützt vom Kulturamt, teils in kompletter Eigenregie ausgerichtet werden. Diese Veranstaltungen richten sich an die „Daheimgebliebenen“ in Karlsruhe und der Region; aber auch an die wachsende und zudem angesichts der Qualitäten der Region Karlsruhe steigerbare Zahl von Tages- oder Mehrtagesbesuchern bis hin zu echten Touristen. Um für diese Zielgruppe einen besseren Überblick zu verschaffen und um mit diesem Sommer-Pfund auch außerhalb Karlsruhes zu wuchern, sollten Kulturamt, Stadtmarketing, KMK Tourismus und ggf. die „Kulturregion“ in Abstimmung mit den Kulturanbietern ein Marketing-Konzept entwickeln, das die komplette Palette der Vermarktung umfasst: Preisbildung (z.B. Sammeltickets), Vertrieb und Werbung. Grundbaustein muss eine Erfassung der verschiedenen Veranstaltungen und die Publikation in einer ansprechenden Broschüre sowie die Nutzung des Internets für Werbung und Vertrieb sein. Die regional sowie entlang der Rheinschiene Sachverhalt / Begründung: Seite 2 __________________________________________________________________________________________ bestehenden Tourismus-Infos und andere einschlägige Stellen werden als Vertriebs- und Werbepartner einbezogen. Diese Veröffentlichung der Sommer-Termine sollte grundsätzlich jeder Karlsruher Einrichtung sowie denen der näheren Region zugänglich und kostenlos sein. Wie weit der Begriff „kultureller Termin“ geht, muss die einzurichtende Arbeitsgruppe entscheiden; auch ein Baden-Marathon ist aus Sicht der Karlsruher Liste ein kulturelles Ereignis. unterzeichnet von: Lüppo Cramer Dr. Eberhard Fischer Hauptamt - Sitzungsdienste - 29. Februar 2008

  • TOP 11
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME zum Antrag KAL-Gemeinderatsfraktion vom: 24.01.2008 eingegangen: 24.01.2008 Gremium: 48. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 11.03.2008 1303 11 öffentlich Dez. 4 Marketing für "Kultur im Sommer" - Kurzfassung - In den nächsten Wochen steht ein vom Stadtmarketing in Benehmen mit dem Kultu- ramt initiierter Workshop mit den Karlsruher Kultureinrichtungen (beginnend mit dem Karlsruher Kulturkreis) an, in dem grundsätzlich erörtert werden wird, wie das Karls- ruher „Produkt Kultur“ marketinggerecht als Ganzes geformt werden soll. Daraus soll ein ganzheitlich wirkendes, im Kontext mit der individuellen Öffentlichkeitsarbeit ste- hendes Instrumentarium für gezieltes und gemeinsames Marketing entstehen. Ge- fördert werden sollen damit auch Kultur-Image und Kultur-Profil der Stadt. Teil der Strategie wird ein spezielles Marketingkonzept für den Kultursommer sein. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Noch nicht erfassbar. Noch nicht erfassbar. teilweise Noch nicht erfassbar. Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Stadtmarketing Karlsruhe GmbH Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Karlsruhe befindet sich in der guten Situation, dass im Kulturangebot von Stadt und Region schon seit Jahren kein typisches kulturelles „Sommerloch“ mehr existiert. Im Juli ist der Kalender für Kulturveranstaltungen prall gefüllt und auch in der Ferienzeit im August bis Mitte September findet eine Vielzahl von Veranstaltungen statt. Gleichzeitig stellen die Bürger, die ihre Ferien zu Hause verbringen, und Touristen große Zielgruppen dar, die zukünftig noch direkter angesprochen und über das An- gebot umfassender informiert werden sollten. Der Antrag der KAL spricht Teile eines Themas an, um das sich die Stadt in Zu- sammenarbeit mit den Kulturinstitutionen bereits bemüht. So steht in den nächsten Wochen ein vom Stadtmarketing in Benehmen mit dem Kulturamt initiierter Work- shop mit den Karlsruher Kultureinrichtungen (beginnend mit dem Kulturkreis) an, in dem grundsätzlich erörtert werden wird, wie das Karlsruher „Produkt Kultur“ marke- tinggerecht als Ganzes geformt werden soll. Daraus soll ein ganzheitlich wirkendes, im Kontext mit der individuellen Öffentlichkeitsarbeit stehendes Instrumentarium für gezieltes und gemeinsames Marketing entstehen. Gefördert werden sollen damit auch Kultur - Image und Kultur - Profil der Stadt. Teil der Strategie wird ein spezielles Marketingkonzept für den Kultursommer sein. Dies soll nicht nur auf eine gebündelte, intensivere und breitere Publizierung der „Kultur im Sommer“ Karlsruhes abzielen, sondern die beteiligten Kulturträger auch zu einer zeitlichen und (evtl.) inhaltlichen Abstimmung führen. Dies kann zu einer besseren Steuerung der Programmgestaltung und der Erstellung eines ausgewoge- nen, den ganzen Sommer abdeckenden Programms führen. Inwieweit sich hier die Region einbeziehen lässt, wird in Gesprächen mit dem Arbeitskreis Kultur der Tech- nologieregion abgeklärt. Das Ziel einer Gesamtstrategie und einer Ganzheitlichkeit des „Formungs- prozesses“ lässt eine spezielle Öffentlichkeitsarbeit für „Kultur im Sommer“ mit einer attraktiven Gestaltung frühestens für die Saison 2009 umsetzen. Der geschilderte vorbereitende gemeinsame Prozess ist aber unerlässlich, da er auch zu realisieren- de Lösungen für organisatorische aber vor allem auch finanzielle Erfordernisse auf- zeigen muss. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Gemeinsam mit den Kultureinrichtungen in der Stadt wollen Stadtmarketing, Kultur- amt, KMK -Tourismus- auch ein Marketingkonzept entwickeln, das das während der Sommermonate vorhandene Kulturangebot besser und breiter kommuniziert. In ei- nem weiteren Schritt soll auch der Arbeitskreis Kultur der Technologieregion einbe- zogen werden. Das Bürgermeisteramt wird in einer der nächsten Sitzungen des Kulturausschusses über die Ergebnisse berichten.