Antrag SPD: Machbarkeitsstudie über eine verkehrliche Verbindung zwischen Universität und Forschungszentrum durch eine "mono-rail"
| Vorlage: | 19553 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 11.02.2008 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
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Extrahierter Text
ANTRAG Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Gisela Fischer (SPD) Stadträtin Angela Geiger (SPD) Stadtrat Hans Pfalzgraf (SPD) SPD-Gemeinderatsfraktion vom 3. Januar 2008 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 47. Plenarsitzung des Ge- meinderates 19.02.2008 1273 11 öffentlich Machbarkeitsstudie über eine verkehrliche Verbindung zwischen Universität und Forschungszentrum durch eine "mono-rail" Die Stadtverwaltung koordiniert die Zusammenarbeit zwischen den Verkehrsbetrie- ben und der Universität zwecks Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie zur schnellst- möglichen verkehrlichen Verbindung zwischen Universität und Forschungszentrum. Als erste Priorität im Rahmen der Studie wird eine so genannte „mono-rail“ geprüft. Sachverhalt / Begründung: Mit der Vereinbarung zur Gründung von KIT, dem Karlsruher Institut für Technologie, haben die Universität Karlsruhe und das Forschungszentrum Karlsruhe einen Mei- lenstein auf dem Weg zum vollständigen Zusammenschluss gesetzt. Diese positive Entwicklung in der nationalen, ja internationalen Forschungslandschaft, wird u. a. auch Auswirkungen auf den täglichen personellen Austausch zwischen den beiden Einrichtungen haben. In einem Gespräch mit der SPD-Fraktion hat der Rektor der Universität Karlsruhe darauf hingewiesen, dass künftig sowohl Studenten als auch Lehr- und Forschungs- personal zwischen beiden Einrichtungen pendeln müssen, was mit der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur jedoch einen erheblichen Zeitaufwand bedeuten würde. Eine Lösung für eine zeitsparende verkehrliche Verbindung zwischen Universität und For- schungszentrum wäre nach Auffassung des Universitätsrektors, und dem schließt sich die SPD-Fraktion an, eine „mono-rail“. Dies wäre ein für das KIT, als herausra- gende Forschungs- und Bildungsstätte, als auch für den Karlsruher Verkehrsver- bund, als überregional angesehener Verkehrsverbund, ein zukunftsweisendes Ver- kehrsprojekt. Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Eine „mono-rail“ ist eine, dem Passagier- oder Gütertransport dienende, Einschie- nenbahn, die auf oder unter einem einzelnen, schmalen Fahrweg („Schiene“, „Fahr- balken“) fährt. Dieser kann unterschiedliche Formen annehmen und aus verschiede- nen Materialien gefertigt sein. Er ist meistens aufgeständert, kann aber auch ebener- dig oder in Tunneln verlaufen. Der Antrieb von Einschienenbahnen erfolgt meist mit Hilfe von Elektromotoren. Bestehende „mono-rail“-Systeme in Deutschland, die Vor- bild für eine „Karlsruher-Lösung“ sein könnten, finden sich im Europapark Rust und im Heide Park Soltau. Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe und die Universität sollen in einer Studie als erste Priorität die Machbarkeit eines Projekts „mono-rail“ prüfen. Sollte sich eine „mono- rail“ als nicht zielführend erweisen, sollten im Rahmen der Machbarkeitsstudie auch andere Lösungen angedacht werden. Die Stadtverwaltung leistet Unterstützung für die hierfür notwendige Zusammenarbeit zwischen Verkehrsbetrieben und Universität. unterzeichnet von: Doris Baitinger Gisela Fischer Angela Geiger Hans Pfalzgraf Hauptamt - Sitzungsdienste - 8. Februar 2008
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STELLUNGNAHME zum Antrag SPD-Gemeinderatsfraktion vom: 03.01.2008 eingegangen: 04.01.2008 Gremium: 47. Plenarsitzung des Gemeinderates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 19.02.2008 1273 11 öffentlich Dez. 5 Machbarkeitsstudie über eine verkehrliche Verbindung zwischen Universität und For- schungszentrum durch eine "mono-rail“ Die Stadtverwaltung unterstützt die Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH (VBK) bei Planung und Bau von innovativen Verkehrssystemen. Erste Priorität sollte zunächst aber die beste- henden Systeme Stadt-/Straßenbahn und Bus haben. Das Forschungszentrum ist schie- nenmäßig an das Karlsruher Straßenbahnnetz angeschlossen und die VBK bietet bereits einen direkten Bus-Shuttle zwischen Forschungszentrum und dem Uni-Campus an. Sollten sich die Fahrgastzahlen auf hohem Niveau stabilisieren, ist eine Machbarkeitsstudie zu ei- nem weiteren Ausbau sinnvoll. Eine vorzeitige Priorisierung eines Systems sollte dabei aber nicht erfolgen. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit