Sachstand Zustand Hubbrücke Hubstraße
| Vorlage: | 19511 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 01.02.2008 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach |
Beratungen
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
ANFRAGE B‘90/Die Grünen OR-Fraktion vom: 14. Januar 2008 eingegangen: 15. Januar 2008 Gremium: Termin: TOP: Verantwortlich: Ortschaftsrat Durlach 13.02.08 5 öffentlich Tiefbauamt Thema: Sachstand Zustand Hubbrücke Hubstraße Im Juni des Jahres 2006 empfahl das Tiefbauamt den Neubau der Straßenbrücke über die Eisenbahnlinie KA-Pforzheim in der Hubstraße ab ca. 2010. Zwischenzeitlich wurden entgegen der damalig vertretenen Fachmeinung des Tiefbauamtes die Fahrbahn und der Fahrbahnunterbau grundlegend erneuert. Die Stahlkonstruktion ist im Moment noch unsaniert. Hierzu haben wir folgende Fragen: Anfrage: Warum wurde entgegen der Darstellung 2006 nun doch auf die Variante „Sanierung“ gesetzt? Wann wird die Stahlkonstruktion saniert? Bleibt es im Falle der Stahlsanierung bei der Kostensituation, aufgrund des umweltproblematischen Anstrichs, wie 2006 dargestellt? gez. Ralf Köster Winnie Kratzmeier-Fürst Dr. Heike Puzicha-Martz Dr. Ulrich W agner Dietmar Maier
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Extrahierter Text
STELLUNGNAHME zur ANFRAGE B'90/Die Grünen OR-Fraktion vom: 14. Januar 2008 eingegangen: 15. Januar 2008 Gremium: Termin: TOP: Verantwortlich: Ortschaftsrat Durlach 13.02.08 5 öffentlich Tiefbauamt Thema: Sachstand Zustand Hubbrücke Hubstraße In der Antwort des Tiefbauamtes vom Juni 2006 auf die entsprechende Anfrage der FDP-OR-Fraktion vom 16.02.2006 wurde erwähnt, dass u. a. eindringende Feuchtigkeit über die undichte Fahrbahndecke die Dauerhaftigkeit sowie eingeschränkt auch die Standsicherheit des Bauwerks beeinträchtige. Das Bauwerk steht unter der üblichen turnusmäßigen dreijährigen Brückenkontrolle nach DIN 1076. Im Herbst 2006 wurde bei der kleinen Hauptprüfung eine verstärkte Rostbildung auf der Unterseite des Überbaus - sog. Buckelbleche aus Stahl - festgestellt. Ursache war eindringende Feuchtigkeit über die rissige Fahrbahndecke. Aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht musste unmittelbar im darauf folgenden Sommer die Fahrbahndecke erneuert werden, um weiteres Eindringen von Nässe zu verhindern. Das Bauwerk sollte für die restlichen Jahre bis zur angedachten Erneuerung sicher benutzbar gemacht werden. Nach Öffnung des Fahrbahnbelags wurde erkannt, dass es sinnvoll und notwendig ist, die besonders schadhaften Buckelbleche entlang der Fahrbahnränder zu entrosten und einen neuen Rostschutz aufzutragen. Die Durchführung dieser Teilinstandsetzungsarbeiten bedeutet keine grundsätzliche Änderung unserer ursprünglichen Bewertung aus dem Jahre 2006, wiewohl sich die Restlebensdauer des Bauwerks dadurch zwangsläufig erhöht hat. Es ist vorgesehen, für den Doppelhaushalt 2009/2010 Haushaltsmittel für die planerische Weiterbearbeitung zu beantragen. Sollten diese eingestellt werden, soll vorrangig ein Brückenneubau verfolgt werden, die Sanierungsvariante wird jedoch mit untersucht. Die sich hieraus ergebenden Erkenntnisse sollen zu gegebener Zeit vorgestellt werden.