Verwirklichung der Gartenschaupläne in Durlach
| Vorlage: | 19286 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 02.01.2008 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach |
Beratungen
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
ANTRAG der FDP-Ortschaftsratsfraktion: Günther Malisius Dr. Horst Dilger vom: 25.11.07 eingegangen: 27.11.07 Gremium: Termin: TOP: Verantwortlich: Ortschaftsrat Durlach 09.01.08 4 öffentlich Gartenbauamt Thema: Verwirklichung der Gartenschaupläne in Durlach Nachdem die Bewerbung Karlsruhes für die Bundesgartenschau gescheitert ist, haben sich Vertreter der Stadtverwaltung, des Gemeinderates und der Ortschaftsräte dafür ausgesprochen, die bereits erstellten Pläne zu realisieren. Das Ziel der Gartenschaupläne war, bis zum Stadtgeburtstag Karlsruhes im Jahre 2015 – und dies ist im Masterplan ebenfalls enthalten - dauerhaft und zum Vorteil alle Bevölkerungsgruppen verschiedene Grüngürtel neu zu schaffen oder aufzuwerten. Wenn die Realisierung der Pläne tatsächlich termingerecht durchgeführt werden soll, dann kann nicht abgewartet werden, dass eine neue Diskussion entfacht wird, ob man dies wirklich will. Für Durlach ist vorgesehen, dass das Turmberggebiet aufgewertet wird und die Untere Hub als vorbildlicher grüner Sportpark ausgebaut wird. Wir stellen deshalb folgenden Antrag: Für die dauerhafte Aufwertung und Neuerstellung von Grünzonen sollen die Gartenbaupläne vorangetrieben und hierüber Diskussionen mit den zuständigen Gremien über die Realisierung geführt werden. Wenn es Geld vom Land für eine Landesgartenschau gibt, dann sollte man daran denken, dies für Durlach zu beantragen. Ebenso sind Überlegungen anzustellen, wie weitere Fördertöpfe, z.B. von der EU, hierfür angezapft werden können. Gez: Dr. Horst Dilger, Dipl.-Ing. Günther Malisius
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Extrahierter Text
STELLUNGNAHME zum ANTRAG FDP-OR-Fraktion vom: 25.11.07 eingegangen: 27.11.07 Gremium: Termin: TOP: Verantwortlich: Ortschaftsrat Durlach 09.01.08 4 öffentlich Gartenbauamt Thema: Verwirklichung der Gartenschaupläne in Durlach Nach der erfolglosen Bewerbung der Stadt Karlsruhe um die Bundesgartenschau 2015 sollen nun die Projekte Ostaue-/Citypark und Landschaftspark Rhein auf der Grundlage des Freiraumentwicklungsplans 2015 sowie des Masterplans 2015 vorrangig umgesetzt werden. Unabhängig davon sieht der Freiraumentwicklungsplan 2015 für den Stadtteil Durlach folgende freiraumplanerische Ziele vor: Weitere Aufwertung Turmbergplateau gartendenkmalpflegerische Überarbeitung und Weiterentwicklung des Durlacher Schlossgartens Aufwertung Vorfläche Bahnhof Durlach Grünverbindung mit Fuß- und Radweg von Durlach über den Ostauepark in die Innenstadt. Die Projekte waren nicht Bestandteil der Gartenschaukonzeption und sind nicht im Masterplan 2015 verankert. Unabhängig davon sind sie aus freiraumplanerischer Sicht dringlich und sollten entsprechend den finanziellen Möglichkeiten der Stadt Karlsruhe mittelfristig realisiert werden. Die Verwaltung prüft z. Zt. welche Förderprogramme geeignet sind, die Finanzierung der genannten Projekte zu unterstützen. Es wird Aufgabe des Gemeinderates sein, zu entscheiden, für welche Maßnahmen bzw. Projekte Fördermittel beantragt werden. Für die Weiterentwicklung des Bereichs „Hub“ zu einem Sportpark Hub beabsichtigt das Stadtamt Durlach in einer Vorstudie erste Einschätzungen zu erhalten, ob und in welcher Größenordnung und unter welchen Voraussetzungen diese Planung Aussicht auf Erfolg hat. Dazu soll ein noch auszuwählendes Planungsbüro (Stand: 07.12.2007) eine erste Flächendisposition erarbeiten, wo diese Ansiedlung sinnvollerweise vorgenommen werden sollte. Grundlagen dafür sind die planerischen Rahmenbedingungen aus dem Regional- und Flächennutzungsplan und der Bedarfskatalog der betroffenen Vereine, den diese im Rahmen eines „Runden Tisches“ gemeinsam erarbeitet haben. Nach dem Vorliegen dieser Ergebnisse, voraussichtlich im 2. Quartal 2008 für den eher südlichen Teil der „Hub“, ist über das weitere Vorgehen erneut zu entscheiden. Der Vollständigkeit halber ist ferner darauf hinzuweisen, dass derzeit nicht absehbar ist, welche Entwicklungen im nördlichen Teil der „Hub“ (ehem. geplante Gewerbefläche) stattfinden.