Anfrage SPD: Platzierung von Felsbrocken ("Hinkelsteinen") an Fahrbahnrändern
| Vorlage: | 18978 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 06.11.2007 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
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ANFRAGE Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Elke Ernemann (SPD) vom 16. Oktober 2007 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 44. Plenarsitzung des Gemeinderates 13.11.2007 1184 20 öffentlich Platzierung von Felsbrocken („Hinkelsteinen“) an Fahrbahnrändern 1. Werden auf Karlsruher Gemarkung Felsbrocken („Hinkelsteine“) als Fahrbahnbegrenzung verwendet? Wenn ja, wo? 2. Welchem Zweck dienen diese? 3. Gibt es Alternativen, welche die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer nicht oder zumindest weniger gefährden? In der September-Ausgabe des ADAC-Clubmagazins "ADACmotorwelt" (Druckauflage 13 Mio.) wurde ausführlich berichtet, dass auf Karlsruher Gemarkung Felsbrocken, auch Hinkelsteine genannt, an Straßenrändern offensichtlich als Fahrbahnabgrenzung platziert sind. Im Magazin wurden anhand von Bildern Beispiele in der Ottostraße und der Fiduciastraße gezeigt. Der ADAC kritisiert diese grobkantigen Felsblöcke, da sie für Verkehrsteilnehmer, insbesondere für Zweiradfahrer, gefährliche Hindernisse darstellen. unterzeichnet von: Doris Baitinger Elke Ernemann Hauptamt - Sitzungsdienste - 2. November 2007 Sachverhalt/Begründung:
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STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Elke Ernemann (SPD) vom: 16.10.2007 eingegangen: 16.10.2007 Gremium: 44. Plenarsitzung des Gemeinderates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 13.11.2007 1184 20 öffentlich Dez. 2 Platzierung von Felsbrocken („Hinkelsteinen“) an Fahrbahnrändern Stellungnahme des Bürgermeisteramtes 1. Werden auf Karlsruher Gemarkung Felsbrocken (Hinkelsteine) als Fahrbahnbe- grenzung verwendet ? Wenn ja, wo? Auf Karlsruher Gemarkung wurden an folgenden Stellen Felsbrocken als Fahrbahn- begrenzung verwendet: Ettlinger Straße/Kriegsstraße beim Badischen Staatstheater, Lange Straße/Rastatter Straße, Hermann-Veit-Straße, Im Mittelfeld (Wendehammer), Rommelstraße/Brühlstraße, Ottostraße, Fiduciastraße (Skaterplatz) 2. Welchem Zweck dienen diese? Die Steine dienen dem Schutz der Verkehrsgrünflächen. 3. Gibt es Alternativen, welche die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer nicht oder zumindest weniger gefährden? An vielen Stellen im Stadtgebiet werden die Verkehrsgrünflächen durch flache Ra- senbügel abgegrenzt. Einem starken Parkierungsdruck oder gar dem Schwerlastver- kehr können diese Bügel allerdings nicht standhalten. An diesen in besonderer Weise Seite 2 von 2 belasteten Standorten wurden die Felsbrocken aufgestellt. Die Belastung durch parkraumsuchende Fahrzeuge in Verbindung mit Schwerlastverkehr wird in besonde- rer Weise in der Ottostraße deutlich. Die Rasenbügel sind in großen Bereichen zerbeult oder gar gänzlich in den Boden hineingedrückt worden. Als Alternativen empfiehlt der ADAC einen Wall oder ein Schutzplankensystem mit Unterfahrschutz für Motorradfahrer. Diese beiden Möglichkeiten sind jedoch mit Kos- ten verbunden und können nicht an jedem Standort realisiert werden. Die Stadtver- waltung wird die Alternativmöglichkeiten an den aufgeführten Örtlichkeiten überprü- fen. Aus straßenverkehrsrechtlichen Sicherheitsgründen wurde die Entfernung der Steine angeordnet.