Antrag SPD: Modellschule in der östlichen Südstadt nach skandinavischem Vorbild
| Vorlage: | 18749 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 09.10.2007 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Südstadt |
Beratungen
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Extrahierter Text
ANTRAG Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Natascha Roth (SPD) Stadtrat Michael Zeh (SPD) Stadtrat Thomas Müllerschön (SPD) SPD-Gemeinderatsfraktion vom 03.09.2007 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 43. Plenarsitzung des Gemeinderates 16.10.2007 1145 15 öffentlich Modellschule in der östlichen Südstadt nach skandinavischem Vorbild Die Bauplanung bzw. das Raumprogramm für die neue Grundschule in der östlichen Südstadt wird so ausgeführt, dass eine spätere Erweiterung auf eine zweizügige Modellschule nach skandinavischem Vorbild durchgeführt werden kann. Sachverhalt/Begründung: Die Lage der neuen Schule am neuen Stadtteilpark eignet sich besonders für eine Modellganztagsschule nach skandinavischem Vorbild. Ganztagsschulen nach skandinavischem Modell sollen durch die Überwindung starrer Gliederungen die Bildungschancen auch derjenigen Schülerinnen und Schüler erhöhen, die einen unterprivilegierten Familienhintergrund haben. Es ist daher sinnvoll, diese zunächst bei sozialen Brennpunkten einzurichten. Die östliche Südstadt ist aus vielen Gründen für eine solche Einrichtung gut geeignet: - es steht dort ein ausreichend großes Grundstück zur Verfügung, - das Raumprogramm für einen Neubau bietet die Chance, die neuesten sozialpädagogischen Erkenntnisse auch räumlich zu berücksichtigen, - die Schule wird durch ihre Lage ein aufstrebendes Neubaugebiet an der Peripherie eines sozialen Brennpunktes bedienen und dadurch integrativ arbeiten können, - die Lage des Grundstücks an der Ostaue eignet sich für eine solche Einrichtung besonders gut. Seite 2 von 2 __________________________________________________________________________________________ Es gibt in Karlsruhe den Elternwunsch für eine solche Schule. Bei einem Neubau einer Schule lassen sich am besten die besonderen Raumbedürfnisse einer solchen Schule realisieren. Daher sollte die Planung nicht nur eine Grundschule, sondern auch die Erweiterungsmöglichkeiten für diese Schule berücksichtigen und den Bau in Erweiterungsstufen so möglich machen. unterzeichnet von: Doris Baitinger Natascha Roth Michael Zeh Thomas Müllerschön Hauptamt - Sitzungsdienste - 5. Oktober 2007
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Extrahierter Text
STELLUNGNAHME zum Antrag SPD-Gemeinderatsfraktion vom: 03.09.2007 eingegangen: 04.09.2007 Gremium: 43. Plenarsitzung des Gemeinderates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 16.10.2007 1145 15 öffentlich Dez. 3 Modellschule in der östlichen Südstadt nach skandinavischem Vorbild Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Bei der Planung der genehmigten Grundschule in der Südstadt-Südost werden eine mögli- che Erweiterung auf Zweizügigkeit sowie neue pädagogische Konzepte berücksichtigt. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 2 Das Bürgermeisteramt nimmt zu dem Antrag wie folgt Stellung: Der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe hat am 11.10.2006 den Beschluss zur Einrichtung einer Grundschule im Gebiet Südstadt-Südost gefasst, nachdem die Staatliche Schulverwal- tung eine Modellschule nach skandinavischem Vorbild als nicht genehmigungsfähig einge- stuft hat. Im April 2007 hat das Regierungspräsidium Karlsruhe die Genehmigung für eine einzügige Grundschule übersandt, im Anschluss daran hat das Regierungspräsidium ein zuschussfä- higes Raumprogramm erstellt. Auf der Grundlage dieses Raumprogramms wurde die Pla- nung beauftragt, wobei eine Ganztagseinrichtung sowie die Möglichkeit zur Erweiterung der Schule auf Zweizügigkeit berücksichtigt wird. Bei der Beauftragung wurde auch festgehalten, dass pädagogische Konzepte wie z. B. offe- ner, fächerverbindender Unterricht, Freiarbeit, projektorientiertes Lernen, Jahrgangsmi- schung etc. bereits bei der Planung berücksichtigt werden sollen, damit eine multifunktionale Nutzung der Räume und ggf. auch der Verkehrsflächen möglich ist. Ziel der Planung sollte dabei die Schaffung flexibler Arbeitszonen sein. Die Planung wird den gemeinderätlichen Gremien im Rahmen des Kostenkontrollverfahrens vorgelegt. Das Bürgermeisteramt empfiehlt daher, den Antrag für erledigt zu erklären.