Antrag CDU: Konzept zur pädagogischen Arbeit

Vorlage: 18747
Art: Beschlussvorlage
Datum: 09.10.2007
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Nordstadt

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 16.10.2007

    TOP: 13

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • CDU-Pädagogische Arbeit
    Extrahierter Text

    ANTRAG Stadtrat Wolfram Jäger (CDU) Stadträtin Bettina Meier-Augenstein (CDU) Stadträtin Christiane Staab (CDU) CDU-Gemeinderatsfraktion vom 1. August 2007 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 43. Plenarsitzung des Ge- meinderates 16.10.2007 1143 13 öffentlich Konzept zur pädagogischen Arbeit Das Schul- und Sportamt erarbeitet zusammen mit dem Personal- und Organi- sationsamt sowie dem Stadtjugendausschuss ein Konzept, wie zukünftig die päda- gogische Arbeit an Nachmittagen zwischen Jugendtreffs, Ganztagsschulen, Horten und Vereinsangeboten strukturiert werden kann. Die Arbeit der Jugendtreffs soll da- bei verstärkt auf die Wochenenden ausgedehnt werden. Unterschiedliche Vereine und Institutionen bieten in Jugendtreffs, Ganztagsschulen, Horten oder ihren eigenen Räumlichkeiten Betreuungsangebote an. Eine breite Pa- lette an Betreuungsangeboten ist wichtig, damit Kinder und Jugendliche bzw. deren Eltern wählen und sich letztlich für die Variante, die in der jeweiligen (Familien)- Situation geeignet erscheint, entscheiden können. Vor diesem Hintergrund ist eine möglichst optimale Vernetzung aller Angebote besonders wichtig. Gerade auch durch die verstärkte Kooperation von Jugendtreffs und Schulen lassen sich Syner- gieeffekte erzielen. Eine intensivere Vernetzung bietet auch die Chance, mögliche Betreuungslücken frühzeitig zu erkennen und zu schließen. Wichtig erscheint uns zudem, dass Jugendtreffs verstärkt Angebote an den Wochen- enden machen. In dieser Zeit sind die Schülerhorte geschlossen; den Kindern und Jugendlichen würde damit ein Anlaufpunkt geboten werden. Es ergebe sich außer- dem eine zusätzliche Möglichkeit, Kinder und Jugendliche, die auf gewisse Hilfestel- lungen angewiesen sind, zu erreichen und für die pädagogische Arbeit in der Gruppe zu begeistern. Insbesondere für junge Menschen mit Migrationshintergrund könnte dies eine wichtige Unterstützung sein. Sachverhalt/Begründung: Seite 2 von 2 __________________________________________________________________________________________ In die Konzepterarbeitung muss das Personal- und Organisationsamt einbezogen werden, da Betreuungsangebote auch immer personelle Ressourcen binden. Die Stellengesamtplanung der Stadtverwaltung muss daher ebenfalls Berücksichtigung finden. unterzeichnet von: Wolfram Jäger Bettina Meier-Augenstein Christiane Staab Hauptamt - Sitzungsdienste - 5. Oktober 2007

  • TOP 13
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME zum Antrag CDU-Gemeinderatsfraktion vom: 01.08.2007 eingegangen: 01.08.2007 Gremium: 43. Plenarsitzung des Gemeinderates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 16.10.2007 1143 13 öffentlich Dez. 3 Konzept zur pädagogischen Arbeit Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Aufgrund des Antrags der CDU-Gemeinderatsfraktion wurde eine Arbeitsgruppe mit Vertre- tern von Schul- und Sportamt, Personal- und Organisationsamt, Stadtjugendausschuss e. V. und Sozial- und Jugendbehörde eingesetzt, die ein entsprechendes Konzept erarbeiten soll. Über die Ergebnisse der Arbeitsgruppe wird im Jugendhilfeausschuss und Schulbeirat be- richtet. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 2 Der Antrag der CDU-Gemeinderatsfraktion war Anlass für die Bildung einer Arbeitsgruppe mit Vertretern von Schul- und Sportamt, Personal- und Organisationsamt, Stadtjugendaus- schuss e. V. und Sozial- und Jugendbehörde. In Karlsruhe gibt es eine Vielzahl von Betreu- ungsangeboten (sowohl am Nachmittag als auch während der Ferien), die von den ver- schiedensten Einrichtungen angeboten werden. Diese Vielfalt ermöglicht auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittene Angebote, andererseits führt sie jedoch auch dazu, dass es den „Kunden“ schwerfällt, einen vollständigen Überblick zu erhalten. Als erste Maßnahme zur Verbesserung dieser Situation wird das Bürgermeisteramt noch im Herbst dieses Jahres die Broschüre „Schulische Bildung und Betreuungsangebote“ veröf- fentlichen, die bei den bekannten Stellen (Rathaus, Bürgerbüros, Ortsverwaltungen, Schu- len, Jugendtreffs etc.) kostenlos erhältlich ist. Die Arbeitsgruppe wird sich auch mit der Vernetzung und Strukturierung der Angebote der verschiedenen Träger befassen. Hierzu wird vorgeschlagen, in einem Stadtteil modellhaft zu untersuchen, wie die Kooperation verbessert und die Transparenz erhöht werden kann. Das Bürgermeisteramt schlägt hierfür die Nordstadt vor, die über ein breites Spektrum von An- geboten unterschiedlicher Träger verfügt. Zu den Möglichkeiten der Wochenendöffnung von Jugendtreffs hat der Stadtjugendaus- schuss e. V. mitgeteilt, dass von den 30 Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit bereits jetzt 15 Einrichtungen regelmäßig Öffnungszeiten am Wochenende anbieten. Die restlichen Einrichtungen führen regelmäßig besondere Aktionen an Wochenenden durch. Bei einer Ausweitung des Angebots wird entweder zusätzliches Personal benötigt oder es müssten Einschränkungen bei Angeboten für andere Zielgruppen erfolgen. Nach einer überschlägi- gen Berechnung bedingt eine Ausweitung der Kapazitäten um acht Wochenstunden für die erweiterte Wochenendöffnung stadtweit ca. 15 zusätzliche Stellen. Auch diese Thematik wird von der genannten Arbeitsgruppe vertieft bearbeitet. Über die Ergebnisse der AG wird im ersten Halbjahr 2008 im Jugendhilfeausschuss und Schulbeirat berichtet.