Anfrage FDP/Aufbruch: Europäisches Technologieinstitut (EIT)

Vorlage: 18662
Art: Beschlussvorlage
Datum: 18.09.2007
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 25.09.2007

    TOP: 27

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • FDP-EIT
    Extrahierter Text

    ANFRAGE Stadtrat Michael Obert (FDP/Aufbruch) Stadtrat Tom Høyem (FDP/Aufbruch) vom 24. Juli 2007 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 42. Plenarsitzung des Gemeinderates 25.09.2007 1126 27 öffentlich Europäisches Technologieinstitut (EIT) 1. Hat sich die Stadtverwaltung gemeinsam mit der Universität und dem For- schungszentrum um einen Sitz des zukünftigen EIT beworben? 2. Wo könnte das Institut angesiedelt werden? Schon früh hat die FDP/Aufbruch-für-Karlsruhe-Fraktion auf die sich abzeichnende Einrichtung eines EIT in Europa nicht nur hingewiesen, sondern auch für die Bewerbung Karlsruhes um einen der Standorte geworben. Im Europa NewsLetter Nummer 6 Juni/Juli 2007 weist die Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union darauf hin, dass sich die EU- Minister auf den Start des EIT geeinigt hätten: „ Das EIT als Netzwerkstruktur wird in den Bereichen Ausbildung, F & E und Innovation neue und nachhaltige Impulse geben und somit Europa wettbewerbsfähiger machen. Das EIT soll seine Arbeit 2008 aufnehmen und die Lücke zwischen Hochschulbereich, Forschung und Innovation schließen. Im Jahr 2015 sollen am EIT bis zu 5 000 Wissenschaftler für 10 000 Spitzenstudenten lehren. Lehre und Forschung sollen in bis zu 10 über Europa verteilte Wissenschaftsgemeinschaften erfolgen, deren Arbeit in einem Verwaltungsrat koordiniert wird. Das EIT-Budget soll 309 Mio. € betragen. Sachverhalt / Begründung: Seite 2 von 2 __________________________________________________________________________________________ Akademische Abschlüsse sollen nach wie vor nur von nach nationalem Recht befugten Einrichtungen (z. B. Hochschulen) vergeben werden, die zusätzlich mit einem EIT- Label versehen werden können.“ unterzeichnet von: Michael Obert Tom Høyem Hauptamt - Sitzungsdienste - 14. September 2007

  • TOP 27
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadtrat Michael Obert (FDP/Aufbruch) Stadtrat Tom Hoyem (FDP/Aufbruch) vom: 24.07.2007 eingegangen: 24.07.2007 Gremium: 42. Plenarsitzung des Gemeinderates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 25.09.2007 1126 27 öffentlich Dez. 1 Europäisches Technologieinstitut (EIT) Stellungnahme des Bürgermeisteramtes 1. Hat sich die Stadtverwaltung gemeinsam mit der Universität und dem Forschungs- zentrum um einen Sitz des zukünftigen EIT beworben ? 2. Wo könnte das Institut angesiedelt werden ? Ende März 2007 haben sich die EU-Staats- und Regierungschefs dafür ausgesprochen, ein Euro- päisches Technologieinstitut (EIT) zu realisieren. Das geplante Institut wird keinen eigenen Stand- ort bekommen, sondern als Netzwerk aufgebaut werden. Hierzu schlägt die Europäische Kommission eine integrierte, zwei Ebenen umfassende Struktur vor:  Die Führungsstruktur basiert auf einem Verwaltungsrat, der für die Festlegung der übergreifen- den strategischen Prioritäten des EIT zuständig sein wird.  Die Wissens- und Innovationsgemeinschaften (Knowledge and Innovation Communities [KIC]) sind das charakteristische Merkmal und operativer Teil des EIT. Bei den KIC handelt es sich um Zusammenschlüsse der Partnerorganisationen, die die Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen vertreten. Die KIC werden ihre Aufgaben autonom erfüllen, indem sie die Be- reiche Innovation, Forschung und Bildung vollständig integrieren. Nach heutigem Stand sind ca. 3 - 5 KIC geplant. Auf Grund der Positionierung des „Karlsruhe In- stituts für Technologie“ (KIT) als künftigem Energieforschungszentrum hat sich unter Federführung von KIT im August 2007 ein Konsortium mit Universität Karlsruhe, Forschungszentrum Karlsruhe und weiterer Partner für ein KIC „Nachhaltige Energieversorgung und Klimawandel“ mit Standort Karlsruhe beworben. Die Stadt Karlsruhe und die TechnologieRegion Karlsruhe unterstützen die Bewerbung nachdrücklich im Rahmen ihrer Möglichkeiten.